Indiana Tribüne, Volume 16, Number 83, Indianapolis, Marion County, 11 December 1892 — Page 6
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Glossen zu den Columbus.Festen.
Wenn sieben Städte deZ Alterthums ich um die Chre stritten, das; in ihnen,'' wie sich ein französischer Witzbold aus drückt. d?r blinde Homer das Licht der Welt erblickt habe, so haben sich als Eeburtsorte des Christoph Columbus bei läufig zwanzig italienische Städte an gemeldet, davon nicht zureden, bah der Entdecker der neuen Welt nach einer .1682 erschienenen Schrift in Enatoiiö geboren und nach einer feuern Flug schrist a real Irishman" gewefen sein so!!. Ob alle diese Geburtsorte in letz, ter Zeit ihren berühmten Landsann würdig gefeiert haben, wissen wir nicht. Aber die Bewohner von Calvi auf Kor sika haben es sich nicht nehmen lassen, iesonserZ seierliche Umzüge ..mit einer NachbildungdesAdmiralschlssesSanta Maria" zu veranstalten, dem bei den Seefesten von PaloS auch eine Hauptrolle zugewiesen war. , Äicht weniger als drei korsische Geist. Ziche hatten sie ja in ihrem stolzen An spreche durch Schriften bestärkt, in denen ttärlich dargethan war. daß sich in einer Straße von Calvi ein Stein finde mit dem Waopen des Helden der Meere", das es in Calvi Familien mit dem Ncinen Torre, Ballestrieri und Agnes gebe, offenbar Verwandte der Begleite? des Columbus. Torrez, Bal Icstre? und Agncz. und daß Columbus eine Meute korsischer Hunde gehabt habe, als ein echter Korse, der so wenig von seinem Hunde läßt, wie ein Araber Don feinem Vjerde. Daß der große Entdecker als Genuese bezeichnet wurde, machte die korsischen Gelehrten nicht be dmLich.'dem! die Einwohner von Calvi besahen ja genuesisches Bürgerrecht. Äks freilich der amerikanische Forscher Henry Harrisse auf Grund semer Untersuchungen in den Archiven von Genua diese Legenden alle, namentlich jeder die von den cani eorsl", die nichts anderes bedeuten, als BlutIjirnöe, einfach in das ReiH der Dumm heiten verwies, zog sich die korsische Ge lehrtenwelt auf die bescheidene Bitte zurück, man möge doch Calvi er', u ben, aus dem Zweifel Nutzen zu ziehen, der über den? Ursprünge des großen Seefahrers schwebe". : Es ist ja inder That auch durch die neuesten Forschungen noch nicht jeder Zweifel in dieser Hinsicht behoben wor fccn. Daß Genua die Heimath des Kolumbus war und demnach mit Recht den Steigen der ColumbusFeste eröff nete. daß wird allerdings wohl ausrecht bleiben müssen. Allein ob feine Wiege ,in der Ortschaft Savona bei Genua, tote man aus einer kürzlich aufgefun denen Madrider Urkunde wissen will, vder in der Genueser Vorstadt vor der Vo?ta San Andrea in dem Haufe ge ständen, das eine Inschrift kurzwch als zzin Geburtshaus bezeichnet und das ns letzter Tage die illustrirten Blatter gezeigt haben, das ist bis zur Stunde ebenso bestreitbar, wie die Frage, ob sein Sterbehaus in Valladolid, jenes jlattliche Kloster, daß uns spanische Maler abgebildet haben oder, was viel leicht wahrscheinlicher ist, irgend eine armliche Herberge war. Man hat in Walladolid einen Preis auf die Lösung Lieser Frage gesetzt, aber wir haben ge Linges Vertrauen, daß diese Frage überhaupt noch gelöst werden könne. Nicht viel besser als mitderBestimmung des Ortes und Hauses der Geburt des Kolumbus steht es mit derjenigen seines GeburtZjahres. Ist er am 31. Oktober 144G und 1447 geboren, oder können wir mit Harrisse nur feststellen, daß er zwischen den Jahren 1446 und 1451 am letzten Octobertage auf die Welt, gekommen sei? Wie die Taufbücher jeiner Zeit, so läßt uns auch die Bild nißmolerei von damals im Stiche. Bei Columbus ist dies noch besonders be greislich, weil er in d.m letzten.Jahren seines Lebens aufgehört hatte, für die Spanier ein berühmter Mann zu sein. so zwar, daß die Nachricht von seinem Tode kaum beachket wurde. Von den Dielen echten" Bildnissen des Colum bus, die uns während der jüngsten Fest zeiten vorgelegt wurden, ist über keines aus einen' Zeitgenossen zurückzuführen, der ihn von Augenschein gekannt hatte. Cin als besonders echt" gepriesenes Eolumbusbild entstammt jener berühm ten Bildersammlung des Paolo Gioviö, in der sich nur leider auch echte Bild nisse Jesu Christi und des Archimedcs befanden! Und das allerecht.'ste Colum busbildniß, das von einem Yankee kürz lieh um einen ungeheuren Preis in 'Venedig gekauft wurde und das mit dem Namen Lorenzo Lotto gezeichnet nächstes Jahr in Chicago ausgestellt sein wird, zeigt uns den großen Ent ecker, eine Karte Amerikas in der Rech n. die von Joh. Ruysch 1503, volle zwei Jahre nach dem Tode des Colum duS, herausgegeben wurde!! , Wenn aber so manche Lücke in unsern Kenntniß von Wesen und Leben des Columbus namentlich deswegen un ausgefüllt bleiben wird, weil sein erster Biograph, der einem Liebesverhältnisse mit einer spanischen Hofdame ent? stammte Sohn Fernando Sohl, um ein Dunkel über seine Herkunft zu lassen,' über das Vorleben seines Daters vor' der Ankunft in Spanien nichts berich iet, so sind doch über viele einzelne Punkte ans Anlaß der Columbus'Feste, namentlich in Spanien, wichtige neue Mittheilungen gemacht, viele überlie fette Irrthümer zerstört worden. Durch die neue Lebensgeschichte des Columbus ' 'von Asensio und durch ; den reichen Inkalt der Zeitschrift I. Valeras EI Centenario", kennen wir besser als seither die LebenZ- und Familienver fc..t:ii..!u w sci.a f)fmi( liyailiimC Ut3 iUV(.Ulfc3;:4IUltliU7y die alte Kultur des neuen Welttheils, die Entdeckungsfahrten vor Columbus, die deutschen Amerikafahrer zu seiner Reit, seine spanische Genossen, den Antheil des HoseS und einzelner Großen und Geistlichen an I einem Unterney men. r''ßS'Versetzen wir unö einmal auf den Schauvlatz der jüngsten großen Feste in uelva. die durcd die Anwekenbeit
!der KönZgin-Negentin und des jungen Königs einen so außerordentlichen 'Glanz erhalten ! Wir stehen auf einem i kahlen Vorgebirge .vor jenem Franzis!kanerkloster Sankt Maria de la Rabida, an beutn Pforte nach der Legende , Christes Columbus und sein sechsjährig !ges Söhnchen Diego aus Portugal flüchtig, eines Tages, etwa gegen Cnde des Jahres 1484 klopfte, um Wasser und Brot" bittend. In allen während dieser letzten Zeit uns zu Gesichte gekommenen Erzählungen war auch der Irrthum wiederholt worden, der Prior Juan Perez de Marchena habe ihn auf' genommen. Nun hat es aber, wie jetzt ein Franziskanörpater Josef Cod nachgewiesen, einen Juan Perez d Marchena niemals gegeben. Der Prior jenes Klosters hieß vielmehr Juan Perez. er war Beichtvater der Königin Jsabella gewesen; er wurde der Freund des Columbus. begleitete ihn an dcn Hof. unterstützte ihn daselbst, führte ihm in Palos seine besten Fahrtgenossen, die Brüder Pinzon, zu und stand, wie es in der amtlichen Urkunde heißt, ihm zur Seite am 23. Mai 1492, als in der Kirche von Palos der iönigliche Befehl über die Ausrüstung von zwei Karabelen verlesen ward. In den indischen Archiven von Sevilla aber be findet sich eine Urkunde über den Auf enthalt des Columbus in Palos. wo es heißt, er habe im Kloster La Nabid sich über die Mittel seiner Entdeckung mit einem Fraike Astrologo" (einem der Astrologie kundigen Mönche) krathen, der im Kloster als Pförtner war, wie auch ein Mönch Juan, der in seiner Jugend der Königin Jsabella gedient hatte." Columbus selbst schrieb an den K3 nig und die Königin: Nie habe ich Hilfe bei Jemand gefunden, außer bei dem Mönche Antonio de Marchena' und diese wieder riethen ihm in einem Schreiben, einen guten Astrologen mitzunehmen, und zwar am liebsten den Mönch Antonio de Marchena, weil er ein guter Astrologe ist und offenbar Eure Ideen zu den seinigen gemacht hat." Den Irrthum aber, den Prior Jnan Perez und den Pförtner Antonio de Marchena zu einer einzigen Persön lichkeit zu verschmelzen, hat zuerst der GeschlchtsschreiberLope de Gomara 1552 begangen; und erst unseren Tagen war es vorbehalten, das Srnim cuique hier herzustellen. , Jenes äußerlich so unscheinbare Klo ster La Rabtda aber, das seit vier Jahrhunderten seinen Platz in der Weltgeschichte besitzt und in diesen Ta gen Abgesandte aller Kulturvölker in seinen gastlichen Räumen empfing; wurde nicht btoS so. wie es einst Columbus gesehen, sondern in einzelnen Theilen so wieder hergestellt, wie es Jahrhunderte vor ColümbuS anSae sehen. Der mit dieser Angabe betraute Madrider Baukünstler Ricardo Velaz. quez hat daselbst arabische Thüren und Fenster blosgclet und damit auch für den Sprachunkundigen dargethan, daß der Name Rabida, über den so viel gefabelt worden, arabischen Ursprungs ist und nichts anderes bedeutet als Morabut": Heiligeneinsiedelei. Auf diesem klassischen Boden aber, weithin Über die Wogen des atlantischen Mee res sichtbar, ragt jetzt zum Himmel das von demselben Velazquez in der Höhe von 65 Metern aus dem weißen Mar mor der Provinz Huelva säulenartig erbaute, von einer bronzirten Weltku gel mit dem Kreuze gekrönte Denkmal des Columbus, das eigenartigste, das Spaniens Dankbarkeit dem großen Manne im Mutterland errichtet hat. Aber auch jenseits des Meeres, auf einem der wenigen Punkte, die Spa nien uoch von seinem ungeheueren Be sitze in der neuen Welt geblieben, wird das Andenken des Columbus durch ein Werk der spanischen Kunst geehrt wer d:n, so eigenartig und schon, wie in neuerer Zeit kaum eines geschaffen wor
den. Dasselbe, von der Hand des Madri der Künstlers Arturo Melida für die Kathedrale der Havana entworfen und ! von der Akademie der schönen Künste in Madrid preisgekrönt, soll als Behält mn für die Uederreste des Columbus dienen, die angeblich im Jahre 1795 von Santo Dommao nach der Havana überbracht wurden. Man enke sich
cmen Sockel im Style der azrekilchen Tempel als Sinnbild des amerikani schen Bodens; ans demselben vier He rolde alS-Vertreter der vier Königreiche der alten spanischen Monarchie. Casti' lien, Leon, Aragon und Navarra, den Sarg mit der Äsche des Columbus tra' gend. Zwischen ihnen, auf dem Sockel, liegen die eisernen Ketten, die Colum bu's tragen mußte, mit dem Lorbeer und der Märtyrerpalme bedeckt. Das Denkmal ist polychrom gehalten, in der Art der Grabdenkmäler Karls V. und Philipps N. im Escorial; die Herolde in reichem Wappenfchmucke sind aus verschiedenfarbiger Bronze gebildet, ihre Gesichter aus gefärbtem Alabaster, ihre Augen mit gemalten Pupillen nach dem Vorbilde der berühmten Büste des Seneca. Melida wollte eben für den unvergleichlichen Mann ein Denkmal schaffen,, das seinesgleichen nicht unter den Denkmälern der .großen Männer aller Zeiten hätte. Die Vierzahl der Sargträger auf seinem Denkmale soll aber zugleich deS Columbus vier Ent deckungsjahrten und seine vier Begräbnisse und Wanderungen nach dem Todf versinnbildlichen. Ruht die Asche des Columbus aber auch wirklich in der Kathedrale der Havanna? Man bezweifelt es heute noch und aus Washington ist vor eini ger Zeit eine Nachricht gekommen, die wie ein Hohn auf alle ColumbuS'Fcste der gesitteten SSelt '.tiän'i-Hieina' hätte 'der Präsident der Republik von Santo Domingo die Reste des Co lumbus der Regierung der Ver. Staaten. als Unterpfand für ein Anlehen von 100,000 Pesos. ' oder auch zum einfachen Kaufe angeboten! ':" Und wenn dief4s j unedle nstebotidjtiangenflm wen wurde, so lag der Hauptgrund H's '' '": "';;'
doch wohl kaum in der Furcht, da. man falsche Gebeine aus Santo Do' mingo liefern werde. W. Lauser. Daö Bettelwesen in Italien.
Dem italienischen. Bettelwcsen ir Italien liest ein Mitarbeiter der Köl. Ztg." der sein Herz von seinen .Reise schmerzen in Italien" entlastet, gehörig den Text. Wenn an sast jeder Kirchen thür, an fast jedem Eingang eine, Kunstsammlung, an fast jedem schönen Aussichtspunkte eine zahnlose Alte, ein Krückenmann, ein schmutziger Land' streiche?, ein paar halbnackte Kinder uns anbetteln; wenn in den Kirchen die Betrachtung von Altären oder son stigcn Kunstwerken durch ein zudringli ches Bettelweib gestört wird, so ist das wahrlich kein sogenannter Genuß. TaA Häßlichste dieser Art erlebten wir in Bologna: vor dem Besuche der Madonna di San Luca daselbst muß ge radezu gewarnt werden: Die Marien sirche liegt auf ziemlich hohem Vorberge des Apennins; der Weg hinauf führi durch eine fast eine halbe Stunde lange, ansteigende Bogenhalle mit Wallfahrtstationen. Nun liegen oder sitzen an jedem Sta tionsbildc und noch an vielen anderen Punkten der ermüdend langen Hallt vereinzelt oycr in Gruppen bettelnde, Weiber und Männer, und zwar meist ,auf beiden Seiten des Weges Klcichzei' 'tig. so daß y?r Fremde hindurch schrei' 'ten muß wie durch eine Lästerallee. AI diese 50 oder 60 Bettler beschenken 'zu wollen, wird wohl Niemandem bei' kommen; auch der anfangs Weichher zige stellt die Gaben bald ein. In jcdk Bettlergruppe gcräth Bewegung, sobalL sie den oder die Fremden wahrnehmen: der Eine bringt seine verstümmelte Hand in die am meisten mitleiderre gende Haltung, der Andere fällt auf seine bloßen Knie und rutscht damit über die Steinplatten, eine Frau legt ihr anscheinend in Krämvfen zuckendes Kind an die Brust. Lahme und Kriip pel dringen ihre Krücken oder hölzernen Arme in die gebührende Jammerstellung. Verwachsene stellen ihre Höcker oder .Beine in Positur. Diese Scene wiederholt sich fünzehn. zwanzig Mal; immer jammerndes Beten beim Herannahen der Fremden, schimpfende Nach rufe denen, die ohne Verabreichung von Gaben die Gruppe durchschritten haben. Auf dem Rückwege suchten strecken weise neben der Säulenhalle her zu wandern, um die Lästergruppen zu um gehen. Eitles Bemühen: Krüppel und .Kranke schwangen sich über und krochen durch die Brüstung und brachten sich höhnend in die gewohnte Jammerstellung! Freundliche Leserin, die Aussicht von dem Berge der Madonna di San Luca ist zwar sehr schön, wir aber rathen Dir: bleibe unten! Es muß indessen zugestanden werden, daß mitunter der Bettel in Massen auch erheiternd wirken kann. In Fiesole, wohin uns die elcctrische Bahn von Florenz sührte, stürzte, sobald der Zug still stand, ein Schwarnr zerlumpter Km der und angehender Jungfrauen und Jünglinge auf uns zu; dreißig Hände streckten sich uns entgegen mit der freundlichen Bitte: uno soldo, uno soldo, uno soldo. Wir wanden uns durch diese Nachkommenschast des edlen Etruskervolkes, aber die einzelnen Bittenden folgten uns. wo sie ihre Förde rung ermäßigten: due centesimi, due centesimi, due centisimi. Als auch diese immerhin anerkennenswerthe ErMäßigung keine Gegenliebe fand, versuchten sie es mit dem geringstmöglichen Preise: uno centesimo, signore! Das war drollig genug. Cine moderne Ehe. (In v!er BUdern.) V ', Der Humor. '. i ' . Zwischen Narrenheit und. Liebe r, ' Pendelt dieser Welt Getriebe. -Lacht mein Witz die' eine fort, Reißt'S mein Herz zur Andern dort.' Gott sei Dank! , Daß ich erkor. Mir die Mitte: Den Humor! . ,Ein ö f . f en'ler ' ig e r!i; Eommerzicnrath : Ich muß Ihnen ganz offen gestehen, Ihre Werbung um meine Tochter überrascht mich im hoben ÄradeBSieHfinMUnichMS babcn'nocd nichts ia was verstehen Sie denn eigentlich ? Freier : Die Mitgift Ihrer Tochter mit Anstand ausiuaeben. Serr Eommernenratb ! W
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tste reiHste Amerikanerin.
Die sechs obersten Stufen in der Rangcrdnung der amerikanischen Mil: lionäre sind von Männern besetzt; die siebente aber nimmt e.ine Dame ein nämlich die bekannte Frau HattieHowland Robinson Green. Bekannt" kann man eigentlich nur in ganz be stimmten: Sinne von ihr sagen; sie ist in den Gerichtshöfen und bei den Anwälten in fast allen Theilen unseres Landes wohlbekannt, denn sie ist eine eifrige Proceßführcrin, und sie hat in vielen Landcstheilen ausgedehnte Geschästsinteresscn, wegen deren sie sich, mit mehr oder weniger Recht, häufig mit Gegnern in den Gerichten herumstreitet. Außerhalb der Rechtstempel jedoch ist sie, abgesehen von ihrem Namen, blutwenig bekannt. Und doch dürfte namentlich das schöne Geschlecht Interesse daran nehmen, seine geschäftlich so erfolgreiche Schwester, die 40fache Millionärin Hattie, etwas näher kennen zu lernen. ftran Green. die MiOZouZrZn. Hattie steht jetzt ungefähr" im Alter von 55 Jahren; ein ßz nauere Angabe möchten wir nicht ristiren, und cs kommt auch gar nicht weiter darauf an; denn erstens 'ist sie Gattin und Mutter von drei Kindern, und zweitens ist ohnedies ihr ganzer Aeiz ihr Geld, und ihr ganzes Vermögen in diesem irdischen Jammerthal (höchstens ihren einzigen Sohn ausgenommen, der iyc lehr an s Herz gewachsen ist.) das GefchSsr, oder vielmehr die Geschäfte! Schon in ihrem Aeußeren unterscheidet sie sich wesentlich von ihren meisten Gefchlcchtsgenossinnen. ' Ihr Kopf hat fast gar nichts von dem Kopf eines typischen Weibes. Das Gefühlvolle und Schönheitssinnige fehlt an den Gesichtszügen ganz. Der Kopf hat wohl eine normale, regelmäßige Gestaltung, aber er ist nicht,' wie die meisten Frauenköpfe, vorwiegend rund, sondern er ist fast ganz rechtwinkelig, von dem tast viereckigen Kmn an bis zum Scheltel; kühle Verstandskraft und Entschlossenheit sind onenbar in diesem Ge sicht stark ausgebildet. Ziemlich hervorragend macht sich die Nase bemerk- . r v . ? v ex. na). u;ie Augen uno grau, von cyarfcm Blick. Vielen der ärmeren Geschlechtsgeno sinnen Hatties wäre wohl die Gesellschast derselben aa? nicht angenehm. wenn sie zufällig aus der Straße mit ihr zusammentreflen wurden, ur kashionable Kleider hat Hattie gar keinen Sinn, und wenn es auf sie ankäme, könnten alle Pntzläden und Mode journale eingehen. Sie kauft sich lauter fertige Kleider, und wenn sie je eines gekaust hat, das mehr als S10 kostete,' so ist sie mit diesem wenigstens außerordentlich zurückhaltend ! Im Winter trägt sie ganz einfaches, aber warmes Wollzeua. und stets hält sie nur darauf, daß ein Kleid ihr bequem sikt und m nicht zu vergejien! nicht zu bald . zerreißt. Sie hat an ihren Kleidern ungewöhnlich lange, und könnte dann kaum vom ärmsten deutschen Torfschulmeisterlein überboten werden. Wie mit den Kleidern, halt sie es auch mit der Wohnung und dem Enen. Sie sucht überall, wo sie hinkommt, nur die bescheidensten KosthZujer oder die billigsten Hotels auf. Wenn man dazu noch ihre beständige! Lesorgniß vor zänkischen Gegnern und Zieldern aus ihr ewiges Prozetteruhren. nimmt, so kann man leicht ermessen,! r?as me,e iufaege nciuionarrn von , fc. r i rT t . m I hrem Mammon eigentlich hat. Das Zleld, an dem sie so gierig hängt, hat' m ihr kläglich seinen Beruf verfehlt.,. Frau Green im Promenaden Anzug. ES ist an der Zeit zu bemerken, daß Niemand sagen kann, wie reich sie eigentlich ist. ObigeS ist nur eine ungefähre Schätzung', und sicher ist, da die Wirklichkeit nicht dahinter zurückbleibt. Wahrscheinlich weiß sie selbst nicht genau, wie viel sie werth ist. Was sie aber davon weiß, verräth sie selbst ihren besten Freunden nicht, denn, wat sie. .das wollen nur Männer wil fen. die fortwährend ihre Nase in meine W ' JT rt ' Angeiegenueilen neaen, -ohne ern mecyr dazu zu haben, und , die erlanate Auskunst nur dazu verwenden wollen, mir uud meinen Kindern zu schaden.Bis oor Kunem wukte auch Nie mand etwas Sickeres darüber, wie sie ihren Mammon erworben hat. Erst diezer Tage ließ sie sich einige M'.tthei lungen darüber von einem Bekannten, welcher seinerseits Berbinduna mit dem Truckerteufel bat. entlocken. Völlig aufrichtig sind zwar ihre Aeußerungen nicht zunehmen; denn wenn sie ganz ungenirt von der Leber sprechen würde, so würde sie wahrscheinlich auf die 2"? n " it."-:" ri.n.-': .:: 't'.,ili-'i1"1.!-5 rage, roic jic ior ueio erworoen, ein
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kfach antworten : Indem ich es nicht ! ausgegeben habe," und ein gutes Stück' ichen Wahrheit läge sicherlich darin. lFrau Green ist zum Theil wenigstens kein "8elfmaäa vornan", vbschon sie immerhin eine sehr geschickte Mehrerin ihres Gutes gewesen ist. Doch geben wir ihr selbst das Wort; ihre interes. santm Angaden sind sicherlich zutrefsend, soweit sie gehen." und zeigen eine selbst in unserer Zeit und in unferem Lande nicht gewöhnliche Laufbahn eines Weibes : Einen großen Theil meines Vermö gens habe' ich nicht erworben, fondern geerbt. Meine Vorfahren waren englische Quäker. Ein Robinson ldas ist ihr Mädchenname), war Tory-Gouver-neur der MaFachusetts-Bai. und ich habe noch heute das silberne Siegel, mit welchem er seine amtlichen Schriststücke beglaubigte; auch besitze. ich noch das Haus unweit New Bedford. das er auf dem Grunde baute, welchen er direct den Indianern abgekauft hatte. Ich war die einzige Erbin auf des Vaters, des Großvaters, der Mutter und der Großmutter Seite. Meine Wiege stand in New Vedford. und ich ging zu Mrs. Lowell in Boston, der Schwägerin des berühmten Schriftste! lerö James Russell Lowell. in die Schule.
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Herr Green junior Wie ich zu meinen Geschäftskenntnisten gekommen bin? Da ich das einzig Kmd meines Vaters war und allein mit ihm und meinem Großvater lebte, so gewöhnte ich mich allmälig daran, mcinem Vater die eingegangenen Geschäftsbriefe vorzulesen und schließlich auch die Antworten darauf nach seinem Dictat zu schreiben. So eignete ich mir, ohn es von vornherein daraus abgesehen zu haben, Kenntniß der vielen Geldanlagen an, an denen ich jetzt auf eigene Hand betheiligt bin. Mein Vater war auch lange Zeit einer der Pioniere der In duftrieen an der Küste des Stillen Oceans, und er hat die erste Straßenbahn in Sau Francisco gebaut. Auch war er an Handels- und an vielen Schiffahrtsunternehmungen betheiligt. Durch die Verbindung meines Vaters mit Seefahrtsgeschäften habe ich auch meinen Gatten Edward Henry Green kennen gelernt (der noch am Leben ist); er war im ostindischen Handel beschäftigt und brachte seinerseits ein großes Vermögen mit; sein Vater war Richter und ein enger Freund des berühmten Abenteurers Eapitän Marryatt. In New Bork heiratheten wir uns. Unsere Geschäfts- und Handelsmterettcn erstreckten sich bald fast aus Alles, in das man überhaupt Geld stecken kann. Abeich interessire mich eigentlich gar nichi für Geschäftsangelegenheiten bei Gott, nein ! Ich h af se sie; befasse mich damit nur meiner Kinder wegen." Als man sie fragte, was für eine Zukunft sie für ihren jetzt 23jähriqen Sohn beschlossen habe (ihre Kinder sind ubrlaens alclchsalls stets sehr knapp gehalten worden), welcher jüngst im Yale College ausstudirt hat, ant wortcte sie nur G e s ch a f Sie hätte -vermuthlich, auch wegen ihrer Vorliebe sur wohlseile Kleider, eine geradezu vorzügliche Lebensgefährtin für den 17 Eents-Halsblnden-Millionär Rusjell Sage abgegeben. Scharfe Antwort Herr: Haben Sie schon 'mal e'. nen Ochsen gesehen, mein Fräulein?" Fräulein (gelangweilt): Um Got teswillen, Sie wollen aber auch nichts wie Complimente!" Weisheit. Wer das Glück hat,, kriegt die Braüt Schreit das alte Sprichwort laut;Doch wohl mancher, denket:. Wehe! Schon drei Monat nach der Ehe: Jetzt hab' ich die Braut genommen, " Doch das Glück nicht mitbekommen. Aus dem Leben. Eitelkeit ist die Muhme ' ? Von manchem Heldenthume, Egoismus der Vaier : f Und Neid der Berather. Im Ex am e n. Professor (bei der Behandlung des Erbrechts) MUnd wie heißt i derjenige, der beerbt wird?" Kandidat :1?!lDet Erblasser." Professor : Gut. Herr Kandidat, und können Sie mir ! wohl sagen, weshalb er so heißt ?" Kandidat : Weil er gefto -ben ist. dabei muß jeder erblas
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Die Geschichte des Eau de Cologne.
Aus der Geschichte des Eau de Eo logne werden jetzt Einzelheiten bekannt. Danach war der Ersinber des Kölnischen Wasser, der italienische Händler Giovanni Maria Farina, im Jahre 1709 im Alter von 25 Jahren aus seiner Vaterstadt Tomo d'Ossola ausgewandert, um an dcn Ufern des Rheins sein Glück zu suchen. Er verkaufte Seife, Parfümerien und andere Toilettengegenstände, die er aus Italien bezog. Auch fand man in seinen bescheidenen ! Geschäftsräumen in Köln am Jülichplatz ein neues Parfüm, dessen Aereitung sein Geheimniß war. Er hat ihm den Namen der Stadt gegeben, die er zu seinem Wohnsitz erkoren hatte, um sich das Wohlwollen seiner neuen Landslcute zu sichern. Viele Jahre hindurch drang der Ruf des von ihm erfundenen Erzeugnisses kaum über die Grenzen der rheinischen Lande hinaus! Erst der siebenjährige Krieg und der Durchmarsch der französischen Heere verschaffte der Entdeckung einen europäischcn Ruf. Farina lebte lange genug, um dcn Triumph seiner Entdeckung noch zu schauen, und starb 1766. fast 60 Jahre alt. Sein Neffe erbte sein Vermögen und sein Geheimniß. Dieser Erbe der ersten Firma 'hat die Fabrik auf dem Jülichplatz bis 1792 geleitet. Er hinterließ drei Söhne: Johann Baptist, Johann Maria und Karl Anton. Der gegenwärtige Leiter des Hauses, Jobann Maria Farina. ist der Enkel von Karl Anton. Sein Theilnehmer ist Johann Maria Hermann. Seit 1709 sind nur zehn Personen in das Geheim niß der Herstellung des Kölncrwassers eingeweiht: niemais ist ein Staatsgeheimniß mit größerer Wachsamkeit ge hütet. Das von der Hand des ersten Farina geschriebene Rezept ruht in einem Krystallbccher und dieser selbst in einer dreifach verschlossenen Truhe. In dem Zimmer, welches dem Erfinder als Laboratorium diente, findet sich noch die mächtige Maschine, in der die Oele mit Hilfe einer Kurbel gemischt werden. Der Mechanismus erinnert an ein Buttermaschine. Dieser ganze Theil des Gebäudes ist aus Stein und Eisen erbaut und wird von doppelt verschließbaren Thüren abgesperrt. Beim Betreten, dieses Raumcs erblickt man eine alte Truhe aus geschnitztem Holz, die mit Hähnen versehen ist und einst zur Füllung der Flaschen diente. Die Keller sind in verschiedene Abtheilungen zerlegt, die durch dicke Mauern von einander getrennt sind. Um bei ausbrechcndem Feuer den Brand zu beschränken, ist jede Zelle für sich abgeschlossen. In diesen Abtheilungen lagern mächtige Fässer, die mit Kölnifch'em Wasser gefüllt sind. Die Tonnen sind aus Eedernholz gefertigt: dieses ist das beste zur Aufbewahrung von Parfüms, es ist ungemcin widerstandsfähig und übertragt keinen Geruch auf die Flüssigkeiten. Die Fässer werden in Marseille angefertigt und kommen in Köln mit französischem Weingeist gefüllt an. Der Alkohol stammt aus der Testillirung von Trauben, die in der Umaebung von Narbonne gekaust werden. Dort benndet sich eine Filiale des Hauscs Farina. Um den Alkohol in Kölnisches Waszcr zu verwandeln, gießt man m eine halb Mit Alkohol gesüllt Tonne die Oel-Essenzen und füllt sie dann ganz mit Alkohol. Nach 14 Tagen hat sich die Mischung vollzogen und man braucht nur noch die Flüssigkeit abzulassen. Der am Boden des FasscS bleibende teatj ist eine grünliche Hes und soll, wie Optimisten versichern, ein wirksames Mittel gegen Rheumaiismus sein. Die Mischung der Oel'Esscnzen ist noch immer ein Geheimniß, das jedoch durch die Moderne Chemie zum größten Theil bereits aufgeklärt ist. In dcn Kellern am Jülichplatze zü Köln .'uhen noch Flaschen aus dem Jahre 1750. ' Vom Maststandpunkte. Vater: Wenn Du K'rl emc Sau geworden wärst, da wärst gut gerathen, da könnt' nur mit Dir c richte Freud' haben!" New. 23sl3 meinst! Du, Bruder, trinken ' ' w - k n u' , . ,, i-:" . - ! ' ;i wir noch ems?" :r ' : yitm": ' , Bewahre, ich trinke noch ,. viel mehr als eins.".- ; ' i:l;::S!!,p;:t:il vieler'EepaäreÄ sie nicht zu viele Stationen machten er im Wirthshaus, sie im Putzgeschäft. WM? tfäJföiMBi Heutzutag' ist mit den Kindern ein Kreuz von dreien mißrathet gewiß eines!- Mutter: Nun. da ist'S ein Glück, das ich nur zwei hab !
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nSÜmiXt Bswact Fatale Gastsreundlichkeit. Benjamin Schnuttercr traf zufülliz bei einer Reise durch ein Landstädtchen seinen ehemaligen Universitätsfrcund Rennlcr. Die Freude des Wiedersehens war um so größer, als sie intime Ingendfreunde gewesen und in früheren Jahren Freud' und Leid' mit einander getheilt hatten. Obgleich Schnutterer Eile hatte, so zwang ihn sein Freund doch zu dem Versprechen, einige Tage bei ihm ver- , weilen zu wollen. In seiner Wohnung angelangt, nahte der Abend nnter traulichen Gesprächen heran, dann wurden einige Gläser Punsch verabreicht, die sich indessen nach und nach zu einer Bowle erhoben, welche in Erinnerung an die flotten Vurscheniahre geleert wurde. Indessen zeigte sich bald, daß sie das Trinken bereits verlernt hatten, denn der Schlaf begann nach 1 Uhr sein Recht zu fordern, woraus Rennler, Benjamin sein Bett einräumte, indem jener selbst, um üm anderen Morgen seine Berufsgefchäfte nicht zu verschlafen sich engekleidet auf's Sopha legte, während sein Diener, der den Rest des Punsches geleert hatte, taumelnd sein Lager auf suchte. Kaum mochte Schnutterer eine halbe Stunde geschlafen haben, als er durch ein Geräusch geweckt wurde, und beim Schimmer des Nachtlichtes gewahrte er, daß sein guter Wirth, dem das unge wohnte Nachtlager doch wohl zu frostig sein mochte, der Rumflasche fleißig zusprach, wobei er sein Ucbcrg(wicht mehrcren Stühlen mitgetheilt hatte. Schnutterer . verhielt sich ruhig und wollte eben wieder einschlummern, als er ein Ziehen und Reißen an seinem Bette o.mcr!tc. Sein Freund mochte vergessen laben, daß er am Abend zuvor Besuch dekommeu, und forderte mit drohendem Ungestüm fein Lager. Be lehrungcn halfen nichts, denn der Ausspruch jener griechischen Weisen vor 2200 Jahren daß die Trunkenheit ein kurzer Wahnsinn sei. bewährte sich auch jetzt, und eben kündigte der Nachtwächtcr die zweite Stunde an, als sein Ju gendfreund besinnungslos zum Fenster lief, die Glasscheiben einstieß und in die Worte ausbrach: Nachtwächter! NachtWächter! hier hat sich ein verwegene? Kerl in's Haus geschlichen." Der Wächter pfiff sogleich die Noth pfeife, um seine College herbei zu rufen, und nahm Posto vor der Hausthürc. Dieser Vorgang machte Schnut terer sogleich nüchtern. Während sem Freund in der Aufregung den Tisch mit Bowle nnd Gläsern umstürzte, suchte er sich schnell anzukleiden, und öffnete dann das Fenster, um die Wächter zu beruhigen? aber vergebens. Sie drangen in das Zimmer nnd in seinem Diensteifer packte ihn der Einedeim Arm, drohend, im Falle der Widerseßung handgreiflich zu werden. Vergebens suchte er nun durch Worte den Freund zu ermuntem. der setzt schnarchend auf dem Bette lag. , einem" Todten ähnlich, mit blutenden Händen, die cr wahrscheinlich beim Einstoßen der Glasscheiben erhalten. - Die Wächter hielten Schnutterer für einen Raubmörder, denn die Vorstellungen : des noch halbbetrnnkenen DienerZ. der sich mit lallender Stimme als Vcrmltt : ler zwischen ihm und den Nachtwächtern stellen wollte, würde verworfen. Man sührte Schnutterer in's Gefängniß, m ; er wahrlich leine angenehme Nacht vcr ' brachte. Endlich brach der helle Morgen durch das kilernc Gitter seines GefäNgniycZ' es rasselte am Schlosse., und unter'' Staunen und scherzhaften Glückwünscn umarmte ihn Rennler, der eine solche Wendung des fröhlichen Abends ( ! i-i L.ll. fV '' i NiHl oermuiyn unr, uuvvuuiu iunc er sich einiger Thatsachen aus der verwlchenen Nacht erinnert, und erst durch die Aussagen der Nachtwächter und des Bedienten war ihm der Hergang Uat i geworden. Es gelang ihm ohne Mühe, Schnuttercr aus bem Gefängniß zu befreien, dieser aber nahm sich fest vor. sich fortan vor solcher Gastfreundschaft,, n hüten. Sachsische Nomanze. Auf der Kncbbchenburg im Saal' " Sitzt der Ridder Kncbbcher.hart, Der schon seit 'ner halben Stunde., Auf ä frisches Debbchen warN, Das der Knabbe sollte holen Aus dem Knig zur wilden Sau-; Doch der Knabbe kommt nich wieder, Und der Ridder wacht Radau. 1 K Auf der Debbchenburg geniber Sitzt die Gräfin Dcbbchcnhart, Die schon seit 'ner halben Stunde Auf a Handfchuhknebbchen wart't. Das de Zofe sollte holen Aus en großen Butzgcschäft; Doch de Zofe kommt nich wieder, , Und de Gräfin zankt und kläfft. Unden, dies im schadd'gen Dhale, Steht der Knabb' vom KnebbchenZqrt
JfLtßäJmAliu
Schäkernd bei der scheenen Zofe , -Sv'... Von der Gräsin Dcbbchenhart: ,i K '---.jM Darüm bringt t r5n1cht.dasDebbchen S i e das Knebbchcn nich cherzuZM
Debbchen. Knebbchcn sin vergessen " Ibcr ihrem Aangdewuh. ' ' ' : 81 ' ''i.i-I3i"': , S eltene Triumphe. A.: .DäS acstriae Lustspiel wurde also mit
un getheiltem Beifall' aufgenommen?" ": 'B.: Allerdings; bei jedem Akte: wurde geklatscht. ' Beim ersten, wei '.'5 ' ,! un5 . an . den Fingern fror, beim zwei ten. ' um uns munter zu erhalten " " . A.: Und beim - dritten?" :i:r : Weil'S alle war." ' ''MJ, :-r; jvsLmttti W nur wüßte., vd wein Robert.mich ibtti4- nftHtieöt w?tuiraj6Sif k(innst:-af:doch;icit i. . ' .. 'i---- ,. ,J ... ihm'zumScheiNVltreu,nndibeinen:B!!'!! Anderri1iii-':;3Unbt3t3Uf; erll)at)on';friäb,tt;;;ii lichievtwirdKMA gen: wenn er dies nicht thut, liebt n-f'JWa Dich"nichtÄ!lö!.Sk' FS'Alle Männer sind ge. boren: Iunaaefellen. : ' -;:' ! ': v(
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