Indiana Tribüne, Volume 16, Number 82, Indianapolis, Marion County, 10 December 1892 — Page 2

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Cfft : 130 Oft VZaryland Strafe. SndZanapottS,Snd.. 10 Dezember '92. ;ur NeServSlkerungSsrase. (II ist natürlich, dich zu einer grir, dZ h!erzulande soviel von d?r Noth' trenMciMt die Einwanderung zu beschränttn. gefaselt wird, auch die It rühmte MalthuS'sche UebervSlkerung theorie beZonvneS Jn'eresse bei den Amerikanern errezt. In einem beach. tenswerthen Aufsätze der North Ame ,x;axi Review erörtert Professor Än ldrews, der Präsident der Brown-Uni IdersitZt, diese Theorie, die schon so vieles unnSthige Gruseln hervorgerufen hat, im Lichte der neueren Statistik. Sinb wir wirZlich zu viele?" fragt er, und ohne der MalthuZ'schen Lehre allen Werth abzusprechen, verneint er die' Frage. Bekanntlich hatte Malthus die Lehre aufgeltellt. daß die menschlichen Wesen den Trieb hätten. sich rascher zu vermeh,nn. als die zu ihrer Erhaltung noth wendigen NahrungZniittc!. daß -erstere in geomelrilchem oder VervielfachungZ , Verhältnis sich vermehrten (also 1s von 3 aus 6, 12, 24 u. s. w.). leKtere zdagegm nur in arilhemetischem oder ZZüsÄlags.Verhältnis (also z. B. von 3 cuf 5, 7. 9 u. f. w.) Manche sind soweit gegangen, daran die Nothwen d!g?eit allgemeiner Ehelosigkeit abzuleiten, während Andere sich mit VeschrSn Zungen, wie das Ein- oder Zwettinder.syftcm begnügten. Pros. Andrews bestreiket den ÄusgangZsaS der Malt hübschen Lehre keineswegs, aber er hebt hervor, daß MalthuS nicht alle Um stände, welche hemmend gegenüber je. nem Vermehrnngstrieb wirkten, in Be bracht gezogen habe. Namentlich habe er die Tauer der Fortpftanzungsfahig keit zn lang angescht und die Nnfrucht darkeit nicht genug in Rechnung ge. bracht. Zum.guten Theil hat MalthuS auch nicht das statistische Material zu Gebote gestanden, ttber das wir b-lte verfügen. Es mag für Manche überraschend fein, aber t ist durch die Statistik erhärtet, daß die Mutterschaftszeit durch, schnittlich nicht mehr als 22 Jahre be trögt; und etwa 17 der verheirateten Frauen haben überhaupt keine Kinder. Vegt mau diese tatiftik zugrunde, und nimmt man an, daß jede Mutter in je 22 Jahren vier Kinder hat. so kommt man zum Schluß, daß die, Bevölke rungSzunahme auf daZ Tausend durch schnittl'lch 27 das Jahr betragen würde; stellt man nun das SterblichkeitS Verhältniß entgegen, das unter den günstigsten Umständen etwa 20 auf 1000 beträgt, fo ergibt sich, daß zur Verdoppelung der Bevölkerung, fast anderthalb Jahrhunderte erforderlich waren, statt daß, wie MalthuS an nimmt, die Bevölkerung sich alle 2? Jahre verdoppelt! Der Wahrheit nZher kommend . sind die Malthus'fchm Berechnungen über die derhaltmnmamg lanamme Ver mehrung der Nahrungsmittel. Aber: Je mehr Arbeit und Capital an die Natur gewendet wird, desto ergiebiger . , 'W w ? . ft m. m i. i ... .. mxo oiqeive. vzä lonimr vavtt natur lich auch diel auf das Wie dieler Wer wendung an. In der Landwirthschaft. und mit gewissen Abänderungen auch im Bergbau, hat man zwar em Geses gezentheiliger Art aufgestellt, wonach im Lause der Zeit erhöhte An wendung von Arbeit und Capi tat aufhört, einen entsprechend hohe ren Ertrag zu liefern. Ohne Zwei ,,-11 vesteh? eine folche Richtung unier .vielen Umstanden.'. Dieselbe läßt sich aver durch weitergehende ArbtltSthel .lung, verbesserte Geräthe und'Metho den, zweckmäßigere Wahl des au bebau en2en Landes, bessere Wahl der zu ziehenden Producte und uberyanpt ver nünftigere und systematischere. Land wirthschaft ausgleichen, wenigstenöauf lange Zeit. Schon die alten Länder , , lauen in dteler Beuehuna.noch Vieles 1 zu wünschen und zulhoffen übrig, '. und das iirnnar er t recht. ; 1 Wir, inen. daß überhaupt erst.etna ein Sechstel des bebaubaren Landes der Erde bebaut ' wirb, und daß unendlich, größere Er sparnisse möglich sind. als sie bis.fezt , geudt wurden.,, -Man wird gerade, um ,o mehr von allen diesen Bortbeilen Gebrauch machen, je mehr man durch me Äevoilerungszunasme dazu geno thigt wird. Und können wir hinzu Mgen autzer den biZkerloen landwlrtb schaftklchcn und onftkgeu Hilfsmitteln kommen noch andere' in Betracht, deren Entwickelung kaum begonnen hat!, ; Es ist ungewiß, ob die Bevölkerung der Erde gegenwärtig größer ist, als sie vor mti oder dreitausend Jahren war. Hier ist die Bevölkerung dichter gewor den, dort dagegen lstbenso starke Ent völterung eingetreten, odne daß dies nach den natürlichen BerhältnijZender ü&'ii jern müßte. Man kann kaum von einem einzigen Lande, sagen, daß es mit Bewchnern gesättigt oder übersättigt wäre; nur von vielen einzelnen LocaliUten, und deloderZ von arosen Städ ten ist das zutreffend. Tritt arößerer Ausgleich zwi.chen Stadt und Land ein ' mt- die modernen 'Entwicklungen uns bereits theilweise in nahe Aussicht stellen so braucht uns auch vor der örtlichen Ueberoölkerung nicht zu grau sen.-auch wenn nicht ÄlleS umgekrem pelt- uns daZ ganze Weltgetriebe unte Einen Hut gebracht wird! , Prof. Andrews macht von lkterem Argument, wie von manchen anderen nschliegenven Erwägungen, gar keinen gebrauch. Er, hält die Malthusiani. sche Lehre an und , für sich keineswegs iür ganz grundlos, erklärt aber, daß Aie, richtig verstanden, den Gesunden, fähigen und Verständigkn geradezu die kPflicht der Vermehrung uferle'ge, und Zzzß sie unter kWknÄmWgdknewk Är'

wegung zugunsten des CölibotS rechtfer tige. - Tie Erlangung von SkahrungS Mitteln", sagte er wird immer schwie riger werden, die Erlangung oder Her stellung vieler anderen Dinge dagegen immer leichter, und im Gann wird

die Menschheit sicherlich nicht schwerer! auskommeu, alS heutzutage. ZTie künftigen Geschlechter werden zahlreich genug sein, um das große Weltgebiet auf das Vortheilhaftefte zu bearbeiten, und doch nicht fo zahlreich, daß nicht Jede? fein snstä ndigeS Auskommen H den könnte." Dazu ließe sich noch be merken, daß nach Ansicht vieler Socio logen die höhere Entwickelung aller Lebe. Wesen, sogar der Pflanzen, ihre Ver viekfachungZfähigkeit schon von selb? einschränkt. Prof. Andrews' Ausfüö rungen haben jedenfalls daß Verdienst dem Knownothingit'imuz eines seine Geschütze zu vernageln. Ein Ltedesdrama. Eine angenehme Frauenerschek nung, deren Gestalt und Form noch' ganz die Frische und weiche Äun dung der Jugend besaßen, in - deren hübsches und' ansprechendes Gesicht aber die Leidenschaft und der Kampf des Lebens ihre unverwischbaren Zeichen kinzegrabcn hatten, stand neulich Abends regungslos, die Augen Jan zu Bodens gesenkt,-'vor dem Pulte des Sergeanten im Stationsgebäude des 2. Bezirks . der 'Stadt New York. ' als 'sie der Polizist, welcher ne verhaket hatte. deS VAgabundirenS beschuldigte. Nur das freundliche Zureden emeS ands mcnnez bewog sie, ihre ! I LebenS ae'chichte, in der Liebe.' Luft und Leid eine Rolle spielen, zu erzählen. Elise war die Tochter deS Materralmaaren Händlers. SUngel in Mannheim und in friedlichem. " von keinem herben Leid getrüdtm Geleise flog ihr Leben dahm. als eines Tages , ele fahrendSchaU? ip'.etertruppe in der Stadt .erschien.) de? reu Komiker in dem Hause des Herrn Ztängel ein kleines Stübchen miethete. Das von weiten des nicht mehr jungen uns nichts ' weniger als verführe risch aussehenden Schauspielers, dem schmucken siebenzehnAhrlgen Tech? Zeichen .irgend welche,, Gefahr drohe. Kälten sich die. ahnungslosen Leute nicht träumen lassen. Der Komiker verstand eZ jedoch, dem unersahreiien Mädchen die Schönheiten der Welt und den Reiz deZ KünstlerlebenZ in verfüh rerifchen Farben zu schildern, und nnr ?u willig lauschte derIPackstsch den.Lle desschwüren deS verschmitzten Komiker?. Eines Morgens fand die besorgte Mut. ter, als sie daS Schlafgemach der Toch ter. die sich nicht zum Frühstück einge pellt hatte, aufsuchte, deren Bett unde rührt und aus dem Tisch einen Brief von derselben, in dem die Versührte luittheikte, daß sie Mit Paul Farlan, dem Schauspieler, , den sie mehr liebe. els ihr Leben, in die weite Welt gegan gen sei.' 'Dir Direktor bet Truppe der Uch iemes KomuerS beraubt sah. fluchte tmd wetterte . Uiid nicht minder tobte Herr Stäugel. der, betrogene Vater. Fürchterliche Rachen - schwor er. Alle Knochen jm Leibe würde er dem Ber sührec enkziveiscblagen. bekäme er ihn, aber er bekam ihn. nicht. Alle Erkun? digungen nach dem Verbleib deS flllch. tigen, PaarcS blieben,, fruchtlos. Die Akutter' verfiel aus Gram über daS Verfchwinsen ihres einzigen 'Kindes in eme schwere Krantheit, von der sie nur 'langsam genas, und auf Anrathen des Arztes, der eine Entfernung der beständig kränkelnden Frau von dem Schaupla ihres. Schmer zeö für nothwendig erklärte, - entschloß tich Herr Stängel zum Verkauf seines Geschäfts und zur Uebersiedlung nach Berlin. Zwei Jahre waren, seit dem Verschwinden des Paares vergang. Es war an einem schönen Sommerabend, als. Herr Stängel mit. seiner Frau in deck frl'cheU g u.ien von' ün zihZigttt Flämmchm erhellten Garten des Qstendtheaters an einem , der 'vor, dersten Tische saß und den Specialität tm lau?ch:e. die während der Zwischen' a:te nnd nach der Vorstellung im Thea t.'r da? 'Publikum belustigten.' Ein Tyroler Sängerpaar war soeben abge treten, als das Programm da Auftreten ' des GejangSkomikerS Herrn Vela lnd.dr' blhaufonette Fräulein ClUe verkundcte. Alles blickte- nach ,der kleincnBühne hinauf, doch kaum waren der Ümüer und die Soubrette aufge ne:en und battea diererftcn Takte des kk:-!;ch-frivo!eu .DuettS gesungen, als sich d?r beiden Alten. unten äin Tisch eine aufladende Erregung' bemächtigte. Stängel rückte in lebbas ter Unruhe auf seinem Stuhle hin und her, die kleinen glitzernden Augen quollen aus ihren Höhlen hervor. Seine LebenSgehr t:n war wie ohnmächtig in ih.en Stuhl zurückgesunken, über die bleich? Wan gen ergoß sich eine jähe Aöthe. entsetzt starrte fr, zur Bühne empor. 1 Elise-, murmelte sie fchvach. Er ist's wahr hastig, der Hallunke, rang sich jetzt von den Lippen ihres Gatten, drohend erhob er nun feine Stock. EUfe, die jetzt der Eltern anfichtig ward, siel in die Arme . des Komikers, ?, eine unge beure Aufregung . bemächtigte sich des Publikums und die beiden alten Leute wurden schließlich au? dem Gar ten gewiesen. Den beredten Bitten der Zrau gelang eS .bald, den Zorn ' des Gatten zu besänftigen,' , und nachdem man die Adresse deS Schauspielers ausgekundschaftet, suchte die besorgte Mutter, ihre Tochter auf, . die. sie. im größten Elend vorfand. Da?. Herz der Muto? ward schmerzlich bgt, wie, sie das perhärmte Untlitz der Techtex. und die schmalen, - bleichen Wanaen des Kindes in der Wiege sah. Die Tochter gestand, daß der Schauspieler ein wil d;S Leben führe, und daß sich in seinem Berhalten ihr gegenüber leidenschaft ticke Liebe und brutale Rücki'ichtSlosig' Int begegne. Nach kurzem Kampf folgte sie der ..Mutter mit dem A:ind und fand im Haufe der El tcrn ein behagliches Heim. Doch nur wtnie Wochen gab sie sichern wohligen Gkfüol hin. Der Komiker verstand es. ihr durch die Aufwärterin Briefe

zugehen zu lassen, in denen er seine . unbegrenzte Liebe zu ihr und die Ver l zweiflung, d.'? sie ihn anheimgegeben, schilderte. weS Morgen kürz darauf : war sie jam" Reiten Male auS dem El ' ternha, sk'ttrichJUNden undchwiU:ß Jur die ZeileL: .Habt mein Mnd ljlb!

Ich kann niazt anders, ich muß ihm folgen. Adieu! Elise." 1 Diese? Mal ging's über den Ocean,,, Die Liebe deS Komödianten Herflog svleder bald. P!e bitteren Tagelin ClifeLebm mehrten Ich. Jh.e' Ru)e. ihr' Glück war im Elternhauft atbliebenö Sie Bcide fan

ken tiefer. Er ergab, sich; dem Trünke , und ste - ging aus v.e Straße. VomJttlattde. ' I i e r f r ü here P r ü iden te n von Venezuela leben jeht als Flücht linge in Paris, Guzman Blanco, Dr. Pa'lacia. Dr. Pulido und Gen. Urda neta. Juli bat sich alS ein ge fährlicher. Monat für' Präsidenten er. wiesen; Jobn AdamS, Thomas Jeffer son, JameS Monroe. Zachary Taylor, M. Van Buren, Andrew Johnson, U. S. Grant, alle sind im Monat Juli gestorben und James A. Garsield hat im Juki seine tödtliche Wunde er halten. Kürzlich ist in d em Coun tt, Douglas in der äußersten Nordweftecke des Staates WiStonsinln der-Nähe des Ortes Gordon ein .reiches Eisenerzlager entdeckt worden, ,du?ch welches die Ellen förderung in der -Gegend am Lake Superior einen bedeutenden Zuwachs erhalten wird., Kapitalisten. iu Duluth und WestSnperior sollen den eisen baltigen'Gruns und Boden mit einem Flächeninhalte von .'zweitausend AcreS käuflich erworben haben. Die Ent deckung des EisenlagerS wurde dadurch herbeigeführt, daß . an den Wurzeln eines vom Sturme niedergewehten Baumes eine Menge Eisentheile gefun den wurden. ; D e r H ebrew Standa t o hebt in einer seiner jüngsten Nummern mit .sichtlichem Behagen und hohem Stolze hervor, daß der selige englische. Kardinal! Howard, und der: jüngste österreichische ErzdifchofKohn Ursprung lich Hüben gewesen seien. Das strajt das alte Sprichwort Lügen. aß der Jude ,'um'S Gewesene, und Gehabte Nichts gibt-. Im Uebrigen haben sich die .Zeiten geändert; vor etwa WM Jahren waren die Juden auf einen diel größeren gewesenen Glaubensgenossen weit weniger stolz, als der Hedrem Standard" heute auf seine ehemaligen Glaubensgenossen Howard und Kohn. Scepticus":) Ein furchtbarer Kampz fand in dem Stalle von Manuel Gre vier in 3lem Bedford. Mass.. zwifchen einem Pferde und . einem Bullenbeißer statt. Als die Thür deS Gebäudes neulich Morgens geöffnet wurde, bot sich ein entseplicher Anblick dar. Die Wände und der Füßboden waren mit Blut besprist. wie ein Schlachthaus, und Pferd und Hund lagen halb todt aus der Erde. . Es scheint, daß wäh rend der ?tacht Diebe versucht hatten, in das Gebäude einzudringen, und daß der Hund bei dem Versuche, sie zu tx reichen, wüthend wurde und das Pferd angriff. Letzteres hatte sich mit seinen Hinterbeinen vertheidigt und den Hund furchtbar zugerichtet. 'allein, bei dem Kampfe war der Fußboden deS. Stalles gevrochen und das Pferd so, zwischen die Dielen eingektemmt wordene daß eS sich feines Angreifers nicht länger zu erwehren vermochte. Der Hund hatte dann das hilflose Thier entfeßlich zuge richtct, ihm die Nase zerbissen Und die Hwterfchcnkel zerfleischt. BeideMhltre mußten erschossen werden., t,: Die tützlich in Verbiß, düng mit der Ermordung . des -reichin Fatmers Paul Smetlick aus Jackson Eounti) in Kanfas vorgenommenen drei Verhaftung haben großes Aas sehen' hervorgerufen. Mwettick" derlör sein Leben unter ganz'eigenthümUche Umständen. Er ritt vsr einem Myndt von seiner Farm nach dem Mohnfld seiner Schwester. Frau John Stach.? um.dleze zu de, uchen. Während feines .T..J.. t .t.Ti' . r -4.7... ..- e,ues oessNlgle Jemand am Lsauet semeS Pferdes einen geladenen Revolver in der Weise, daß, alSSwetlick seinPferd bestieg, 'die ! Waffe sich entlud. Die Kugel drang ihm . in den Unterleib und. ftarh nach einigen Tagen. " Erst jetzt hat man anläßlich der Verhaftung der Frau Stach sowie ihres Sohne rnd eines TagelöhnerA der Frau Auf. tljtrung über den Mord und die Be weggründe zu. demselben erhalten. Swetlick hatte ein Vermögen von $50, OQO und sein Leben war zu $87,X)0 versichert. Seine Haupterbin war seine Schwester, Frau Stach, und man glaubt, daß dieser die Zeit, bis sie , in den Besitz des Erbes kommen würde, zu lange geworden war und daß sie aus diesem Grunde das Mordcomplott an stiftete. . ,V e r s ch i e d e n e An d e n k e n a n Mpoleon I. und dessen Gefangenschaft auf den Inseln Elba und St. Helena, sowie verschied.-ne andere geschichtliche Andenken wurden neulich in einem Ber steigerungsgeschäfte'an der Fifth Ave.in New Hort an den Meistbietenden verlauft. Diese Gegenstände und an dcre Erinnerungsstücke an Napoleon gehörten Robert Bolean in Ledanon in, Pennsylvanien und brachten m Ganzen einen Erlös von 810,037. Für den Dolch des Corfini de Medici ' aus dem , Jahre ,1540, mit dem medicäi schen Familienwappen genert. wurden St 15 bezahlt und ein elf Fuß hohes und vier, Fuß breites Stück gestickt. r vlämifchcr Tapete bezahlte I. H. Für man mit ,$1050. Der der Königin von Westphalen in Jahre 1310 von ihrem Manne zum Geschenk gemachte Schreibtisch erzielte $725. und der Er lö von zwei Messern, einer Gabel und einen, Löffel, der hingerrchtetea Königin Marie Antonette von Frankreich betrug S1Ü0. - Fräulein Sally Hewitt erstand das au Eisen geschmiedete Notenpult der Königin, welches nach einer Zeich nung des späteren Königs au der Zeit, a!S er , noch Dauphin war, gearbeitet itj!ftr$275.; Ein Scheus'atstUMKsNÄZ gestalt, ist der erst seit-kurzer Zeit im Lande befindliche 42 Jahre alte Fran zose JaueS Diüasser. welcher die ToS ter. im Eounty Wilmington in Dela wäre wohnenden I deutschen ams jNichjlaS Gruselmeier, die ersr zwöls 'Jahre, alt, ist, aus-scheußliche Weise

oergeroanigie. vtt ötkrl wurde im CouÄö-cttl m VsSrechezi, üv

führt und vom Richter Mllen, der ftin Bedauern auSfpraWdaß Zr Über den Gefangenen nicht die Todesstrafe der hängen könne, i zu folgenden strengen Strafen! verurlheitl: Eine Stunde Schandpfahl, dreißig j Peitschenhiebe und zehn Jahre Zuchthaus.! Ter Kerl war Ende des Sommers bei obenge nanntem Farmer auf ein paar Tage ln Arbeit gewesen und kam am Tage des Verbrechens nach der Farm, ulu seine wenige n Habseligkeiten ab zuholen. fand die 12 Jahre alte Toch ter Mary allein im Hause , und' noth züchtigte sie auf wirklich, bestialische Weife. Die ersten beiden Theile seines Strafmaßes hatte das Scheusalen New Eastle zu erleiden. Nachdem er eiue Stunde am Schandpsahl den' Blicken der zahlreich erschienenen Zuschauer ausgesetzt worden war, bekam er die neun schwänzige Katze d urch Sheriff Goüld zu kosten die dreißigmal auf dem bloßen Rücken des amPrügelpfahl festgeschnallten Verbrechers in nicht ge rade zarter Weise tanzte. .. Schon beim !0. Schlage röthetesick der geschlagene Thnl in merkbarer Weise und , beim leZten war derselbe eine ganze blut unterlaufene Fläche. Der Bestrafte erlrug die Schläge ohne irgend welche -chmerzenZäußerunz. , e h n T o n n e n w ö g e i n s'ch' i e ser farbiger Meteor,' der bei New Castle in Colorado gefallen ist. ' ' - In Baltimore ist kürzlich ein .von,.ein:m tollen Hunde gebissener Polizist nach der Pasteur'schen Methode dehänd.-lt worden, um' dem AuSbruch der - Wanericheu j vorzubeugen. ' Die

Baltimoreaner sind 1 ' vielen anderen Städtlern in dieser Beziehung über. Anderwärts giebtS Polizisten genug, die schon akut an der. Wasserscheu leiden. ohne daß es den betreffenden Behörden . . . ...r. l' '...'.. "' eingkluen wäre; vleietoen emer grunolochen .Kur-zu unterziehen. ! Student, der im zuriftl tchen Ezanieu durchkauen ? ist.: , Jetzt verklage ich die Prozessoren wegen Be trugs. Sie haben -die Nnmissenheit eines Andnen benut, um ibm zu fcha. den." Die Definition d:Z Betrugs hatte der arme Studiosus doch wenig stenS gekannt. F ra u S a ra h Kiple, ei n Großtante des wohlbekannten .Kunst. lerS Edwin A. Ab bey. wohnt in Scr'an ton. Pa. Sie ist 99 Jahre alt hat. seit dem sie zwanzig Jahre alt war. Tabak geraucht und ist bis vor einigen Wochen nicht einen einzigen Tau krank gemezen. Deutsche LoealaHrichten. Thüringi sch e Staate n. Der frühere Director der Altenbur ger Spielkartensabrik.. Arthur Pleib' uer. ist wegen versuchten Betruges und Vergehen gegen das, Handelsgesetz zu 1 Jahr 5 Monaten Gefängniß, 300 Mark Geldstrafe und 3 Jahren -6h? Verlust verurtheilt. Ö Monate Unter iuchungshast wurden angerechnet. Sein mitverhasteter früherer SoziuS und. ..Lt. oniik. tt.'.l... ein. uacymaiiger iilvlrcrlor uyuc uunc. sich kurz nach der Beryastung vergis. tet. f In Koburg der bekannte TheatermalerProfessor Gotthard Brück. ner. der fast alle 'größeren Theater Deutichlands: auch die Bayreuther Fest spiele mit seinen Dekorationen , versorgt bat. -, ', DaS i m Gera zu errichtende WilhelmTschirchTenkmal 'wird nun mehr unter Professor SchaperS. Leitung von - dem ' kürzlich mit dem Rompreise feiten, der Königlichen Akademie zu Berlin ausgezeichneten Bildhauer Gün ther heraestellt werden.. Tasselbe be steht in einem Granitsockel mit Reliefs und Bronze.Bune des Componmen. ProviUz Hessen. Nassau. . Im Walde bek Jbra erschoß der be. rüchtigte Wilddieb Schwalm die Lei. chenm'ärterin des OrteZ. welche, wäbrend Schwalm sich, auf, dem . Anstand befand, zufällig des Weges daher kam. Ta tzschwatm glaubte, die 1 Frau schleiche lbm nach, um ibn bei der Be. Horde zur Anzeige. zu.bringen,..so.schoß er sie ohne Weiteres nieder. , Der tltkverlchuldete ' ' andelsniann ' rXob. Blum in WeyherS war verschwunden und' man ataubte. da, er, mit ca. 80.000'Mark. welche an ibn. als Aaen ten einer Feuerversicherunasänstalt..ur Auszahlung an die- Abgebrannten in Dipperz gesandt worden sind, durchge d rannt sei. 1 Blum wurde in der Mhe von Offenbach, verhastet, , wobei , jsich herausstellte, daß er keine anvertrauten Gelder mitgenommen batte.-i Stclats ortwalt. Geheimer Justizrat.Moritz in mesdaden. Aus , der Kronen brauerei" spieltesein Neffe des Reßau rateurs .Becker, August- Brodengeyer und der Sohn des . DirectorS Löhnert Leo Löbnert. mit einer Svakenssinte Die Waffe entlud sich und die Ladung drang dem , Jahre alten Broden aeser in den Hals. Der Tod trat auf der Stelle ein. Das Dorf Jstha ist von einer aroz;kn ZeuerSbrunn betmae sucht worden; sämmtliche, Baulichkeiien rr ,r . .-v , rt rr w , . . m : . :r. von neoeii Pilsiagen nno ein auo oe Flammen geworden .. .. Hefsen.Darmstädt., ' , Eine musikalische Adendunterhaltuu .L. c-t :.v:x'ji v. q..c.m :.J. Am ;uic uiicuniy , . uctj vyivßui uii Jayre 1709 wurde IM städtischen Saat bau vi Tarmstadt aetreu nach aeschickt lichen Mustern veranschaulicht. ,, ,Jn diesem Eoncert, daS .zum Besten der DiäkonissenhZuser vou Darmstadt und Schwäbisch Hall stattfand, wurden nur UompoZitwnen der damaligen Zelt ge spielt, welcher auch die scenische Ein richtung und die Trachten angehörten. Der verheirathete Inwohner Joham, chönstein von Scharmassina., ein der kommener, arbeitsscheuer Mensch, hat seinen Stiefvater erschossen, angeblich weil di-.ser seine. deL Mörders. Mutter mißhandelt habe. Das Schwurgericht l Amberg verurtheilte den Schönftern wegen TodtZchlagS zu 19 Jahren Zucht Haus. Auf die Angabe deS Schuster buben Jos. Reaer. daß er von dem Dienftknecht Christian Wallbrunn im Walde überfallen worden sei. wurde der Letztere am 19. Nov. v. 5l. weaen AaubversuchS zu 2 Jahren 3 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Kürzlich niachke Reger nun das GestSndniß, daß seine dsmaligen Angaben, die er nur 'ge' macht weil von seinem Meister we gen zu lanckn Ausbleibens Schläge be

fürchtete, fälsch Mn. ES ersölgte Wiederaufnahme deS Verfahrens und jcht wurde Wallbrunn vom Schwurge richte freigesprochen! nachdem er bereits ein Jahr abgesessen. , Ter Schuster bude ist nach Amerika durchgcbrannt.

In Arnsdon wurde, seit dem 19. August d. I. die ! Obermüllersehefrau und Wirthschaftspächierin .Wisselmüller vermißt. Dieser Tage nun wurde u? im sog. Windmaisbolz vergraben in , stark verwestem Zustande ausgefunden, j . ., i v ..'i . , ...n . - . ' toK nano Mir einem ein iuri ccxucitu theten Müller von Kohlstorf in inti' ; ' i - i t mem Verhältnis. daZ auch nicht ohne Folgen geblieöen iem soll. Drezer Müller wurde un verhaftet. Wegen Beleidigung des Bürgermeisters Medi cuS wurde der vormalige Polizeiwacht meiste? W. Wolfstetter rn AfchanenbUrg zu einem' Monat Gefängniß verur theilt. Der Oberjäaer Suttor des 2.ibayer. JägerBataillouS in Aschaf fenbura -hat m , erschossen. . Der BrauereibesitzerLorenzStötter in Augs r ''Ji . ': . . . , ? . . f nt.. stellung im Haag für sein vorzügliches , m her anld,ne Medaille krä. ourg wuroe in, ver uqgieniicuen us mUU. Der .Bremser, Xaver Haselberger von Augsburg gcrieth am Bahn Hof in Ulm. beim Zusammenstellen eines GuterzngeS zwischen die Puffer zweier W,äSestU,nwur'ttd'xü,ckt..,k, Königreich Wü'rt tem b e r g. f -Jn Großbottwar der Lammwirth ud Gutsbesitzer Karl Bertsch. Das Feff Dr. goldenen Hochzeit feierten in Heldenfingen der Sattlermeister Steph. Echmid mit seiner Ehefrau.- In HellbronN der. Professor Stockmayer. " W-'i"f'!-' ''''W': ' :f n Wagensaomanl iem scn. oszeiou brannte miti eimm Arbeiter in seinem Keller -ein Spritfaß aus ; dieses ezplo t .iLJ!jlJSi:SÄT.iJ::Jl: -irtln , Lw orrie mir einem lurmioaren nnau, uno der' Deckel 'sräf Mrn Diem aüf'Bxust 'nd'ÄöpfWMletzte ihn schwer. In der Maschinenfabrik von Weippert unb "Söhne bracht Nachts ' Großfeüer thr roelchei iai: Mäschinenhäüs, die große Schreinerei mit bedeutenden Vor-räth?n-' an' halbfertigen Maschinen,' fymie das Häüptfabrikgebäiide erftörte Anch das von Fabrikant Groß bewohnte Gebäude an der Herb st straße wurde im Dachstuhl vom Feuer ' ergriffen, könnte aber noch gerettet werden. Der Hand ler Haas, - in dessen Wohnhaus in der Sicherersa'u kürzlich Feuer ausbrach. 1U bei den Löscharbeiten in' Oel ge trAnkte : Lumpen gesunden wurden, ist niegen Verdachts der Brändstistung in UntersüchüngShäft genommen worden. Im nahen Auenstein sind sieben Ge bSude,- drei Wohnhäuser und vier Scheunen abgebrannt. ' Fil: J - ',,: ! , ' '. iB roß herzogthu m Baden. j In Konstanz fand die Feier de Lö-jährigen :RegimentsjUdiläUmS des 1 Jnjanterie-RegimentS Kaiser Friediich: ä Der: Großherzog hatte ' seinen Flügeladjutanten' v.' Schönau beauftragt ihn bei den Festlichkeiten zu ver treten, ' dem Ofsiciercorps seine Glück wpnsche' zu' kbrbringeu und an dem Kaiser: Friedrichdenkmal mehrere kost bürt :KrLnze'niederzulegen.'7 Die Enthisllung mndi Ue vergäbe- des Denkmals an daIMegiment erfolgte am zweiten FmtageSt Mehrere Tausend srüherer RgrMeatSauaehSrigerz nahmen an der FfimTKllp für welche eine Dauer von drei Tagen festgestellt war Mann hesmer Blätter erzählen von - einem Duells welches lMfchen einem hiesigen angesehenm" Kaufmann und einem auswärtigen Offizier stattgefunden badeöderI nach einer anderen Verstört UoH ftattfindm söllejk w cil der Offizier zdrte. Beziehungen zu der Gattin deS Ecvilisten mnterhglten habe. Wieder voN'' anderer Seite heißt eZ bei dem Händel, seikweder ein Osfizier noch - ein anaBehener?WürgerHetheilig Was ist nuwZarr dercSäche? Vom Stadt rath in BadenBaden wurde beschlossen, für nächstes Jahr,wiederum 50,000 M, zur Subvention irung der vom Jnter nationalen. :Benncomite veranstalteten AffeMmerl Pferderennen in den Vor alrschlag einzustellen.".Rheinpkal ( l -, . ,!,, , iJ V 1(1 , .? II , . hn Speyer ist ein altes Gebäude von der .Erdoberflächen ver:chwünden' iftjdjeseS,di.eehemalige Mirchbachhaus Kerne,-.aus i denen Platz das neue Könsiftorialgebaude erbaut werden soll. M t den Erdarbeiten wurde bereits begönnen , DaS Gebäude wird bei gün stijer Witterung dieses .Jahr noch . unterDach gebracht und nächstes Jahr bis zuhr. Spätherbst vollendet werden. Der , auf dem berpostamt in Speyer beschäftigte, ! 'i Postazpirant,, Friedrich Mäyer ist unter , dem dringenden Ver dächtt sich elnen Geldbrief rechtswidrig angeeignet zu habe verhaftet und nach Zr inkeritha! abgeführt worden. In Kppertsberg ist daS Wohnhaus des Kühhixte?.' Fritz .Hörner, , sowie.- dl wohlgesüllte Scheuer deS WimerS Längs ha!user , niedergebrannt. In einem Stcinbnich dci Grethen, nicht weit vom He!rzogweiher. wurden ' füf Arbeiter von iiner' mächtigen FelSmasse verschüt tet, und sämmtlich gctödtet. Die Ver uiiglüäten sind: Konrad: Heydemann aus Grethen. Peter Mattern aus Gre the!n, Heinrich Kalbfuß -aus Harden bürg.' Konrad Becker. Führmann, auS Liftadt der Besitzer des Steinbruchs Aljton Storck'auS Hardenburg. ' ÄRWSMNWMT ie 'frünzösische Regierung hat dem Ministerium in straßburg. wieder daS Ableben von weiteren 33 aus Elsaß Lothringen gebürtigen Fremdenleaio nacn gemeldet. Stcatzburg erhält für das Land und Amtsgericht einen ntttr - Juftizpalaft. Das Prachtge hSlrde.hä!t.auf den zwei.Hauptfaoa dey eine Front von je 50 Meter. Auf Grund des Paßzvsnggefetzes wur den .verschiedene in . Frankreich ange steSte ..Lehrer und dort Studirende, welaze in Straßburg ihre Ferien zuzu bringen beabsichtigten, ausgewiesen. Die deutsch amerikanische Petroleum Gesellschaft hat von der Stadt Straßbürg bei dem.Hafen 1 Hektar Terrain znx tzrrichtnng von Lagerhäusern ge pachtet. Die, groß? Orgel im Straß büfger Münster- n?ird umgebaut. wer den. Der Gemeinderath hatdazu $30,' 000 .bewilligt. , .... M ck l e n h u r u n d O k d e n b u r z. Der frühere Leiter deS Oldenburger TbeaterS. Fr. Woltereck. feierte den

Tag. an weiuzem er vor nunmehr öv Jahren die Leitung übernommen hatte. In Pernick brannte das Kit Scheune und Stall verbundene Hau des Rade macherS Wnlf, welches diS Äm Ne mas sivey Ringmauern in Asche gelegt

wurde. Dem Andenken lun'ercs im HerganAenm JaM verstörbeüeril weck lenburgischen LandsmanneS, des be rühmten Germanisten Friedrich Zarnae, sott im deutschen Seminar, zu Leipzig, der Stätte seines langjährigen Wirkens, : -f i..ct j,.:ur!X:H .. m. . ein cniniui, luammiciuuiu iu vcr vyc

statt eines Bildnisses, gestiftet werden, handelt .da Äftj ... n, y rt . r ; imv ein NUN ftot). da tu) (:iiäj v:e Wirkung Eme Anzahl von Verehrern Zancke s.Mmeis fthr üdraw d

erläßt einen Aufruf zur Einsendung von Beiträgen zu diesem Denkmal. .... . - AI 1 t fi-nt.trt va iiiamrti vvnnYX Knoll wurde in einem Graben auf dem Wege nach Wendorf in sitzender Stel ung aufgefunden. Schweiz. s In Naon Dr. Fetscherin.Fueter. Leiter der Privat.Jrrenanstalt Metai rie und bis 1875 Director der Berner fcfc WllltUlll .t.UIVlV( IVItlt cantonalen Irrenanstalt St. Urban. Der Staatsrath des Canton WalllS : hat derDtrection des Post, .sowie der JuraSimplonbahn wissen lassen, da? die geltende Sprache im OberWallis die deutsche sei, weshalb die Namen der Oberwalliser Städte und Ortschaften deutsch und nicht französisch. sein dürf ten. WalliS verspricht.in der That ein neue? Ealisornlen zu werden.' Nach dem sich in Gondo eine französische Actiengesellschast zur Ausbeutung der dort vermutheten Goldminen gebil det hat, läßt es den braven Bewohnern deS Thales von BagneS keine Ruhe mehr. Man erinnert sich, daß vor vie len. vielen Jahren GemSjäger' und Hirten oberhalb des bekannten Gietroz Gletschers zu wiederholten Male? Stückchen des edlen Metalles gefunden haben. Alle Welt, Kinder und Greise, Männer und Frauen, sind plötzlich von der A.ri sacra farnes" befallen und hacken und schaufeln .ohne Unterlaß, um eine ergiebige Goldader zu , ent decken. Doch leider bis zur Stunde ohne Erfolg. Der Tessiner Staate rath hat in Sachen des Kantons Tessin gegen die Gebrüder Oswald,! in Betreff der im Besitz letzterer Banksirma sich befindenden und von Erkassirer Scaz ziga veruntreuten Werthtitel, mit ge nannter Bank in dem! Sinne abge schlössen, daß die Firma Gebrüder Os wald gegen eine runde Summe von 44.000 Fr. dem Tessiner FiZtuZ alle Werthtitel zurückgiebt; es belaufen sich dieselben auf 83.000 Fr. Im Kin. derasyl zu 'Brissage und in einigen Privathäusern wurden dieser Tage einige Vergiftungsfälle konftatirt. Der Mechaniker Quaglia ist einer Vergif tung erlegen. Di: Ursache ist nun ent deckt worden. Ein Spezneihändler hatte Kochsalz mit Arfeniksalz, das er unerlaubter Weife in seinem Laden vörräthig hatte, vermischt, s In Lu gano der tüchtige und geachtete Arzt, Dr. Alfred Buzzi, Mitredakteur deS Äolletino niedica della Spizzera ita 'iana-. , - ' , ,.,,. t--. " - Musiklehrer 0. Levpert, No. 247 Ost Morris Straße, enivflehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violine: Bedingungen mäßig. Der Unkerricht wird auf Wunsch im Hause der yuler ertheilt. Haltet den J1eb! . . I iiia(jeTiia)roarc picou rvir ,. Dame WanKk,uud dinchk nianchel Männer A I B E E C H A W S 2 H- ?5 werdende Tneichtk d 5 rt rni - h! - rEbbd üiitt ipetjrB, b z a. -. . t. li.ajll am m 3 m ytU-! 1 .I x HJetf ftrprur, ,r erde S3ircne teilen, indem sie gleich Anui nnl 2sli. Vrlifr Z itt wirk. Xt.i 8J e.-d?Cch.'el. 'm"tk i ajut einer oetntaaioiennno amv,vurri i . . - m trt. . (T - i . Ofe JT.a1 X 5 uoerjogen- wen ort ..epvw "'"j WM o r nsttmtf$ i: jac' - ii o: 3Ksr . 2 " ' ' 'S, Vtzdnkt.) ' ' ' ' 1 1 9!v. 60 H OS Virginia 2lve. Boszi!glicke5 Bier. hockseine LiqnSre. Wrl und Ulgarxeu. " . ,. v; Warmer Lunch jeden Vormittag. 'Eingang äüdi vs der Maryland Strafe, der Turp.balle gegeniibcr. - Columbia Halle! , - , '" ; ififc Mc?arty & Delavare Sir. . Die chenfu, größte und am bequemsten ein g.'rlchtctete Halle der Südseite , Sie stehk zur Verfügung für Abhaltung von (:: " "'S ' - y : . : '"' ' . ' ",: " Gouitvttn, 1 1 i : Tanz-Kräuzcden : ' u: , :-. .:V-, -:--t:'-t.:vf1" " Besonders ist fte Vereinen zu empfehlen. -Die . schS Wirthschaft in .der Stadt. ' -Hur die best? Getränke werden v, aöäi;l' i.if lll'.-.-'1" ,jt,r-'.f".-,: I '..,- ; ' !- S'I'H .', .. '!!;;,: , (" : 4ial-, NiH, ,! , a!?l:eicfKt Ailuche 2det ew , ! , . , NWLHNWUÄmUW Bartcer SpezZalürzt für Auge. Ohr, Nase und Hals. JnPra5iSseitI8tt7. , - Dauernd etablirt 4 West Wafhtngtou Str., der Vieribian Straße geaenüder. Indianapolis, 3nd. Patienten wele euhnhätb der Stadt vehnen, werden erfolgreich durch Sorrefpon dmz behandelt.

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