Indiana Tribüne, Volume 16, Number 81, Indianapolis, Marion County, 9 December 1892 — Page 2

MdZana Tribüne. Erscheint Tilg l ich und öQnntngs.

Hit tZziiche .TribSur' kostet dsrch den Xxigtt N UcntZ per LSoche, die SsntazK.TrtbSne- i EeutZ per Bcf. Seite zusammen ISSentZ der K5 Cent per Jirnat. Per Pö zuzeschik: in Vsrzuööezahluns f' per Jahr. Cfjice: 130 Ost Maryland Strafe. SndianapoliS, Ind.. 0 Dezember '92. Sss erst Opfer der Panam-tt tersuchung. Den fünf Namen der Directorcn dcA VanamakanalS, welche in Folge des Kammerbcfchluffes vom 21. November sich znr verantwortlichen Vernehmung vor dem NntersuchungZausschusse ein einzufinden fc alten, wurde auch gleich dzranx der deZ BaronS Jacques de Aei -nach hinzugefügt. Ungeheures Auf .sehen aber erregte in den Abendstunden :fcie Kunde. ha Aaron Remach a.n Morgen von seinem Tiener todt im Bette gefunden worden sei. Am Ge hirnsch'lag gestorben, sagten die einen, fandere sprachen von Selbstmord. Ja, !3 heißt sogar, es gebe 192 Parlaments mitglieoer. für deren Ehre es vorder iWelt von höchster WichtiMt sei. da? l Baron Reinach nicht mehr spreche könne. Baron Jacque Aeinach toar ein 'Sohn des bekannten Frankfurter Hau :sel. Sein Vater. Adolf ReinaG hatte im Jahre 1806 vom König von Italien die StandcSerhZhung zum Baron er halten, die im Jahre darauf vom Kö ig von Preußen bestätigt wurde. Baron Adolf Reinäch hatte drei Sohne hinterlassen, außer dem gestern ,todt gefundenen Baron Jacques, den Baron Joseph, der in Frankfurt seinen ,Wohn. und GeschZftssiS hat, und Oskar,,,, der ein Fräulein de Ceffac ge heirathet hat, katholisch geworden ist unZ sich heute Graf Aeinach Cefsa: nennt. Baron Jacques Reinach war bis vor etwa za?ei Jahren in Paris als Haupt der Bankfirma Reinach. Kohn & llo. ein äußerst rühriger und rastloser, dabei ein sehr scharfer und strenger Äe schasi'mann. Er und sein Geschäfts' genösse Kohn waren Schwäger. Sle hatten Töchter b.3 Hauses (Srnder Nichten Heines, geheirathet. Baron JacqueS Reinach beschäftigte sich früher in seinen Mußestunden und später fast ausschließlich mit Kunst, coulponirte selbst und wat in lecker Zeit sehr von einem neuen Ballett in Anspruch genommen, an dessen Mnsik er einigen Antheil htte und dessen Jn s.enirung ihn lebhaft beschäftigte. Cine von seinen beiden Töchtern ist mit Joseph Reinach. dcnz Abgeordneten und Uhefredacteur der .Aepudlique FraN' jane, verheirathet. Seine beiden Söhne dienen in der Armee hn eine als Caoalerie-Ofmier. der andere in der Infanterie. Mit dem erster uns emim von bessert Kameraden hatte der Verstorbene für Zonntag eineJagdpartie rerubredet. Er war, wie es heißt, am Samstag Abend um 11 Uhr in guter vaune velmgekehrt. hatte veloylen, lhn für die Jagd um 7 Ubr früh zu wecken und wurde zu dieser Stunde von seinen Tlener todt gefunden. TieZenigen, di5 an sein natürliches Znde, an den Kehirnfchlag glauben, -erinnern an seine kurze, dicke (Sestalk. den kurzen Hals, das rothe Gesicht und an einen ähnlichen Anfall, den der Verstorbene vor zwei Jahren gehabt haben soll. Neben der Vorladung und dem directen Angriff der Cocarde, die ihm beide am Sainftag Abend bekannt geworden sein müzien. wird im einzel nen-noch folgendes erzählt:. Reinach hatte die parlamentarischen Angelegen heilen der Panama-Gefellschaft' besorgt und besaß übe? diese Operationen ein sehr umfangreiches Urkundenmaterial. Er soll nun neuerdings plötzlich die Entoeckunz gemacht haben. daß sein Copirbuch oder seine Copirbücher, die für diese Angelegenheit nicht wenig Wichtigkeit und Interesse besaßen, ab Handen gekommen seien. Diese Cat deckung habe dann den an sich unruhigen und erregbaren Mann in große orge, Unruhe und Angst' versetzt. Die Folgen, welche ans den -Enthüllungen - (. , "..fclf." r 0 ' MntffntArt L ;.n;44 . sc.i viMuiuu vo.i vimtiiJ4, ust zill rs.. r. t.tc cv. . ... , Wü H-V itvi i jjjcüt!, nicht sehr fern gelegen hätten. . - ... J I' "" ' .ji.iJ : sb'dipmty ' : ' ' - ,. " - " '- - ' - : . ie in .NamlZr In Hfrtim ri&i. , nende OpimöD Liberales vröffent licht einen Brief, den ein bei der fran zösischen Fremdenlegion d-enender zün ger Mayn von Tahome aüsl an! feine liiern gnlchlet hak. In dem Schreibe? 1itt1,:'if',:f''ir'-' " "::: .rU :, . . , H i r- ' 7 Konig Tofa. der Verbündete dcr Franzosen, liefert Mannschaften, die VI iTTXJl l - .-iw - . v wuai iiu'dwi : UilU : Un. DiiTvq Fallen von Bäumen den Weg frei ma? chen. Seit unserm Abmarsch sind w!r drei m ä! angegriffen worden, u nd zwar in Kotonu. in Portz.Nuovo und end lich am. 19. November inDoaba. wn zu einer schrecklich? Schlacht kam.en:r euq, 4Wü schwarze gegen etwa tausend auf unserer Seite! ' Sie überraschten uns Morgens 3 Uhr) und vier Stunden mußten wir den Kampf auZ. halten. " Wir hatten vier Todte, und 17. Verwundete., die Feinde Über 400 Todte. Aus den Todten und den Ster benden bildeten wir Haufen; alle warden verbrannt;, eZ war schrecklich, 'all' diese Leichen zu sehen. . . . Säget Jean (dem Bruder des BriefschreideM daß zivei unserer Freunde gestorben sind: Vaubourg aus Mons und Verger aus iZharleroi. . . Kommandant. Faurar wurde bei dem Angriffe getöd!et, ebensa sechs eingeborene Schützen. '--f Das HcerMhanzins Ist eine Bandv von Verwüstern, die alles, was ihnn irit den Weg Imnbxtxm 'tiluno zerstörenHDanebtkeeim läre Armee, die feine Hauptstadt vertheidigt; sie besteht aus 3000 Amazonen, alles Jungfrauen, die vor nichts zMckjchrecken Mnncr,und Frquen

zino mit veulkcyen Gewcyren vewassnek. aber alle schießen in den Tag hinein, und auf diesem Wege werden wir mit ihnen fertig. Was uns am meisten plagt, sind die Sandflohc. eine Art von Flöhen, die sich in die Haut einbohren, dort Eier legen und den Brand erzen" gen. Pferde gieb in Dahome nicht, dagegen begegnet man ' vlelen wilden Thieren. Mit Rücksicht auf die ernsten Ereignisse, an denen ich theilnehme, verabschiede ich mich hiermit von euch, denn ich glaube, daß ich aus der fchlimmen Klemme, in der ich mich befinde, nicht mehr herauskomme. ES - droht uns Typhus und gelbes Fieber; zudem haben wir jeden Augenblick die Aus' sicht, eine Kug:k, einen P'eil oder den Tsdesstreich mit dem Messer zu erhalten."

gur Geschichte des Panamaka als. Zum besseren Verständniß des Pana? maskandals. welcher gegenwärtig in Frankreich die ungeheuerste Aufregung hervorruft und bereits den Sturz des Ministeriums Loubet herbeigeführt hat, ist es von Interesse, einen kurzen Rückblick auf die neueste Geschichte des Unter nehmens zu werfen. Der erste Versuch des Herrn von Lesfeps im Jahre 1879. die Geldmittel für seinen großartigen Plan der Durch stechung der Landenge von Panama zu be'chaften. ist 'gescheitert, und zwar na menZlich in Folge der Haltung der Eng länd.'r, deren Presse nachdrücklich darauf hinwies, daß ein solches Unternehmen Nicht durch eine Privatgesellschaft auZ. geführt werde könne, und daß der Staat es in die Hand nehmen müsse. Im Plan des Herrn Lesseps war angeNomwen. daß der Kanal für H Milliarden in zehn Jahren gebaut werden könne. Ter zweite Versuch des Herrn von Les sevZ in den Jahlen 1830 und 183! ge. lang; ' er gründete, 'vornehmlich niitl sranzilchen Gelde, die Panama-Ge sellschast mit einem Kapital von L00 Millionen Franken. ES wurden im Lauf der Jahre verschiedene Emissionen gemacht und dabei über die 600MiUionen hinausgegangen . . Im Jahre 1880 stellte es sich heraus. daß bereit? 715 Millionen aufgenom men w.en und der Kredit der Gesell schast sich erschöpft hatte. Für neue Ofnlafc nii4 Kt .(.tirW (v.X.tl. llilltyVll (llllOtV VII WV(tWUit WVUllltend höhere Zinsen lbis 9 Prozent) bezahlen, und Ende 1883 sah sie sich genöthigt, die Zinszahlung an die Ak tionäre und Obligationendesitzer ein zustellen. Die französische Regierung machte nun mehrere Versuche, das Un ternehmen zu halten, inhem sie sich Mühe gab, ein internationales Uebereinkommen zu schließen, durch das dem Unternehmen die ossizielle Unterstüung der Staaten zufließen sollte. Diese Versuche mißlangen, namentlich in nolge der , Haltung der Vereinigten Staaten, wo man ein anderes, nämlich das Nicaracl.ua-KanalProjelt hat und von einem französischen oder intcrna tional'fudventionirten Unternehmen nichts wissen will.' Das ist auch einer der Gründe, warum t ic franz Mische Ae aierung dZs l'n'ernk me , felist wenn sie eZ wollte, nicht in kln oifi.ielles nationalfranzösiches llmwanoeln kann; sie würde darüber in S reit" mit den Ver. Staaten gerathen. Nicht mindere Schwierigkeiken. als auf dem finanziellen erw; ch'en ans dem technischen Gebiete. A ö es an . die Ausführung g ng. ergab eS sich, daß die Schwierigseiten viel größer waren, als der Leiseps'sche Plan doräusge sehen hatte. Der letztere hatte z. B. für den Durchstich des Eulebra-Gebir ges die auszuhebenden Fels? und Erd massen auf 75 Millionen Kubikmeter geschätzt und als Kosten, abgesehen von den Ansgnben für Zinfen, Bauleitung und Bankiersverdienst, 8-13 Millionen berechnete In Wirklichkeit find- aber viel größere'Massen auszuheben, wenn Abstürze der Wände verhütet werden foUen; die Kosten des Unternehmens wlirden dadurch auf nahezu vier Mil liarden .gesteigert werden. In Folge dieser' Schwierigkeiten entschloß man sich 1587 zu einer Aenderung des gan zen Planes: man wollte jetzsdlos einen Schleuienkanal anlegen, statt des von Meer zu Meer gehenden Niveau, tanals. Inzwischen erschienen . jchej.. Jahr glänzende Berichte über den Fortgang des Unternehmens Um so . unange nehulkr.war die Ueberraschung der Ak jionäreal sie jm März 1890 erfuhren, daß aus Mangel an Mitteln die.Arbe! ten eingestellt werden mußten," nachdem gegen 1400 Millionen verausgabt wa ren. für die kaum dieebenen Strecken . ausgeführt worden sind. .' Eine unge heuri Entrüstung U ging & HM dieser Kunde durch ganz Frankreich,' Und die Regierung sah sich genöthigt Lerne! Un tersuchung einzuleiten. Das Tribunal d.r Seine stellte einen amtlichen Liqui dator an. welcher den Stand der VermögenSlage de Gesellschaft uutersuchte und darüber einen officiellen" Bericht erstattete. Aus diesem Berichte geht hervor.- daß bis zum h 8. März 1890. dem Tage der Ernennung .des , Liqui datorS. die Einnahmen der Gesellschaft rund' 1330 Millionen , und die Ausga b.'n 1314'Millio'nen betrugen, so daß ein Restbetrag von 16 Millionen übrig blieb. , mit dem die Arbeiten ? nicht fort' ae fetzt werden konnten. .' Unter . den Ausgaben befinden sich allein 350 Mit lioncn für Verwaltung, Studien, Ver sammlungen. Reisen u. dergl. sowie auch viele Millionen, die für die gün sligen Berichte in der französischen Presse bezahlt worden sind. 1 1n Pa nama selbst sind 783 Millionen ausgegeben worden, aber auch hierfür wurde verhältnißmäßig wenig geleistet, da z. B. Herr Eissel . allein für die. Einlei tungSarbeiten zum großen' Schleusen' kanal 70 Millionen bezog. Die Ver öffentlichüng dieser Daten vermehrte noch die Entrüstung der Aktionäre, die sich in eine? von 100.000 Interessenten u stier zeich rieten Petit ion an die Kam mer wandten.,,''""''" Soweit ' die Vorgeschichte des Skandals, der in seinen Folgen, vielleicht auch für die Stellung des Präsidenten Earnot, unberechenbar ist. . Reaulirt kranke Leber mit Qee chäm'S Villen.

Heimweh nach de in Se fän gnift. Einen interessanten In sassen birgt seit beinahe einem Viertcljahr'hundert 'das Gefängniß von Dedhäm bei Boston in der Person des Engländers William Rothwcll. Schon Viele haben d'rN Jetzt 68jährigen. alters-und krummgebcug' ten, aber in feiner Haltung noch immer seine aristratische Vergangenheit zeigende Mann in der Wachfwbe des Gefängnisses mit Nadel Und Zwirn' Hantiren und iÄfangenentleidex anfertigen oder aus bessern feben, ohne zu wissen, welchen Roman dieser Akte durchlebt hat. Seine Geschichte läßt sich eigentlich in die drei inhaltsschweren Worte zusammenfaf sen: Liebe.igram. Suff undWeltflucht." Eine nähere Erklärung dieser Titel Worte seines Ledensbuches dürfte den Lesern nicht unwillkommen sein. Denn es handelt sich um eine jener immergrünen Geschichten, die ewig neueVariatio' nen treiben wcrdcn. bis das Rühr

Possentheater der Welt geschlossen ist.' Rothwell war der Sproß einer vorneh wen Familie in der englischen Grafschaft Lancashire. und wahrend er als jifliger Mann die Hochschule besuchte, verliebte er sich gründlich in eine begükrte junge Dame. Ungleich anderen Studenten, dachte er nicht blos an da Küssen, son dern auch an das Freien. Seine BeWerbung wurde wirtlich angenommen. Aber es ging ihm zu wohl, und seine stets gefüllte Börse war sein Unglück. Sein Geld sammelte rasch einen Schwärm flotter Kameraden - um ihn; lumpen lassen wollte er sich nicht, von keinem seiner fidelen Zechkameraden wollte er sich besiegen lassen, und so wurde er ein Säufer und Verschwender der bedenklichsten Gattung. Als seine Verlobte das sah. wandte sie sich auf immer von ihm ab! Das war ein Schlag für ihn. von dem er sich nie wieder erholte. Völlig gebrochenen Herzens verließ er das Land seiner Geburt und das Grab seines Glückes, und sagte mit Byrons Eh-'lde Harald": Willkommen, ihr Wogen mit schwarzblauem Schein, Und w.nn Ihr nicht mehr lacht. Vollkommen dann. Höhlen und Wü stcnei'n. Mein Heimathland, gut' Nacht!" So gelangte er nach Australien, wo er mehrere Jahre lang verschollen blieb. Seine Verwandten und Freunde we nigstens hörten nichts mehr von ihm. bis sie endlich vor 23 Jahren wieder ein Lebenszeichen in Gestalt eines Baefeö aus einem amerikanischen Ge fängniß bekamen. Rothmell suchte also seinen Frieden bereits im dritten Welt theil, und wenn er auch in dem Lande, nach welchem sich die Blicke der meisten veründerungsd'rdürftigen Menschenkin der so sehnsüchtig richten, nicht glückli cher geworden ist, so hat er doch mit der Zeit Eines gefunden, was gerade hier zulande den Meisten versagt bleibt: Ruhe. Die Einen finden sie im Klo ster. Andere nur im Grabe, wieder An dcre im Gefängniß! ' - Eines Tages wurde er in Tedham we.;e,: 'elrilnkeaheit vom Polizisten George E. Morie verhaftet und zu der üblichen Ge angnstmfe verur heilt. Während er dieiekde, abbüßte, zeigte er eine raschende Geschicklichkert im Scbr.ciriren". obwohl er nie zuvor diesem T'e.uf näher getreten war, als es von der Hand eines Studenten bis Zu eir.er y äsentirten unbezahlten Sch.".?'.dZrechnunz ist. Dieses Talent wue denn auch von der Gefängniß:er:u ,ltun.z gebührend gewürdigt.' Als er iuiit StrAfe verbüßt hatte, gaben ib:n d:e Gesättgnißdcamten etwas Geld ine seine Ulzzewöhnkich werthvollen Dittkäc, und t: schnürte sein Bündelch.n und ging davon. . Ader nicht lange blieb er sort. ES erfaßte ihn ein mächtiges Heimweh nach dem, stillen Verließ, wo er durch eine nu Abare praktische Thätigkeit sich Und Minderen förderlich gewesen war. Schon pach wenigen , Tagen tauchte er wieder in' Tedham auf ging spornstreichs zum Polizisten Morse , und flehte förmlich darum, daß eine Anschuldigung auf Betrunkenheit gegen ihn? vorgebracht werde damit er wieder in sein geliebtes csangniß' und an seine Schneiders, dank komme.' Seinem Wunfch wurde entsprochen, er bekannte sich natürlich sofort schuldig und wurde wieder in seinen, ihm so schnell lieb gewordenen Wirkungskreis zurückgenommen, den er nicht wieder zu verlassen gedenkt, bis er X einem noch kleineren Perließ heraus getragen-, wird! ' Er hat es so weit ge bracht, daß er nicht nur die Gastfreund schast des Gefängnisses biZ dahin ge nießen kann, '- sondern beinahe- als unentbehrlich dort angesehen wird. Ob wohl er das Privilegium zu Ausgängen bat' macht er fast niemals davon Ge brauch. ' ' :. . :" ; In England sowie in New : York eben noch vornehme und reiche Ver wandte Nothwells, aber vergeblich wa ren jhrewiederholten Versuche, ihn zu bewegen, daß er ihr Leben mit ihnen tbeile. Ich 'bin -hier zufrieden." schrieb er erst kürzlich als Antwort aus einen dies 'bezüglichen Brief, ich habe das Bett gefunden, worin ich iihn kann, und mehr könnte mir. diese Welt doch nicht geben." " Sicherlich hat er -in besseres Theil erwählt, als so man cher aristokratische. Selbstmörder an sei. ner .Stelle.' Der , Balsam seiner Wunde ist die Beschäftigung. ' .Die zu dem Bau der Ewigkeiten Zwar Sandkorn nur für ' Sandkorn 's-'- reicht, : r '-'ji Doch von der großen Schuld der Zeiten Minuten,' Tage. Jahre streicht.- ' 1 - n . wngros ,L)roguerl e Waarengeschäft, in New Hork hat eine lunge , Dame als, , Handlungsreisende, welche 'das "größte vom Hause bezahlte Geholt ' bezieht und auch am meisten Waaren verkauft., "r v n ;i Früh5r ,stand' ein 'Para. rapb in der Staatsverfassuna von Massachusetts, worin es hieß, daß Nie Mlind zum Gouverneur erwählt werden könne, der nicht der christlichen Religion angehöre. Aber vor einigen Jahren wurde durch Volksabstimmung ent:chie den. daß dieser Paragraph gestrichen werden müsse und jetzt kann' Jeder, ob Christ oder Jude. Mohamedaner oder Ungläubiger. Gouverneur von Massa chusettS werden.

vomJnlands. Ein Lapländer kann aus Schlittschuhen 150 Meilen in einem Tage machen. G e g e n iv ä r t i g b e z i e h e n 876.068 Personen BundeZ.Pcnslonen, 199,903 mehr als je zuvor. Da s e r st e P a t e n t in den Ver. Staaten wurde m 31. Juli 1790 an Samuel HoptinS"für die Fabrika tion von Pot und Perla'che ausge geben. Michigan 's Kartoffelkönig wohnt in Mancelona. Er hat auf sei ner Farin 7000 Busl,e! Kartoffel gezo gen und dazu noch 33.000 Bushel ge kauft. Sein Name ist Jesse Wisler. Carnegie ist in Dunferm line. Schottland, geboren, jetzt 57 Jahre alt und als Knabe von zehn Jahren ins, Land gekommen. Er ist nicht na turalisirt worden. ES i st nicht allgemein b e . kannt, daß die Truthühner von den Indianern lange vor der Entdeckung Amerikas gezähmt worden sind, und doch ist dies eine Thatsachen DieStatue der Freiheits göttin im Hafen von New Kork ' trägt jetzt ein leucytendes Diadem , :"böh: 54 e-ett.ischen Lichtern verschiedener Far den, deren Strahlen so weit und krüf. tig scheinen wie die von 270,000 Kerzen. - ''Dem Reichthum der Ver. Staaten an Land, Gebäuden, Eisen bahnen u. s. f. wird auf 6-1 Billionen Dollars geschätzt, der Betrag des Geldes aller Arten vom Bandesschatzamtsfecre tär auf $2.193,130,092 berechnet. F r a u A b r ri h a m St ah l .lecker von Reading. Pa., welche erst seit einigen Wochen'perheirathet ist, hat dieser Tage von dem zum Vollstrecker des Testaments eines gewissen I. P. Sands ' von ,!New Möntgomery Äla., ernannten William Wilcor von New Jork die angenehme Mittheilung er halten, daß das ihr 'zugefallene Ver mögen über fünf Millionen Dollars be rage. Elne große Anzahl New' lorker hatten kürzlich Gelegenheit, einer Art Stiergefecht innerhalb der Mauern der Stadt'zuzufehen. Ein wild gewor bener teanischer Stier war früh Mor zens aus dem -1 Viehhofe an 139. Straße und Amsterdam Avenue ent laufen und rannte, durch die zn dieser Stunde , glücklicher Weise noch nicht be' lebten Straßen jenes Stadttheils. Nach und nach sammelten ' sich dennoch ziem lich viele Menschen an. welche -dem' Tbicre 'nacheilten, bis es nach einem leeren Bauplatze lies. Niemand traute sich aber in die Nähe des Stieres, bis Miguel Lorente, von'No 37 Fulton Straße, Brooklyn. aus einer Kabel Eari angefahren kam. Er spimig so fort vo:i der Ear. herab und erbot sich, das. Thier unschädlich zu machen. Nach dein er on einen ebenfalls erschienenen Polizisten die Erlaubnißjdazu erhalten, verschaffte, er sich einen Strick' und schleuderte oas zu einer Schlinge umge wandelte eine-Ende desselben um die Hörner deZ Tbieres und band das an dere Ende des Strickes um einen Baum.

Gefangen war das: Thier allerdings,: aber. 7 doch . noch Nicht unschädlich gemacht- denn der lange Strick bot . ihm genügenden Spielraums Nun aber sollte Lounte , seine Ge schicklichkeit erproben. Er warf rasch seinen Rock ab und trat, ' ihn nach . der Art des - fahnenbewehrten Dtierkümpfers . schwingend . und in der anderenvand ein Messer baltend auf den iVii los. - welcher mit gesenkten Hörnern, .zum Stoße bereit, dem Spö rner enkgegensturmte. Dieser sprang 'lr Seite, aber in bemfelden Augen blicke sauste das Messer herab, und ver endend brach das Thier, in den Nacken getroffen, zu! heN iFüßen Lorentes zu sammen. ' .Der allgemeine Beifall der Anwesenden belohnte den Spanier für ieine'.That. . - cEdwa rd E. S p o f f o r d hat dem Kreuzer ' .New York- eine aus 45.0 Banden bestehende Bibliothek ae schenkt, welche S2, SW gekostet hat. ' i ! Unter'd'm Namen' C besä." peake k Ohio Dampfickiiff'i5ompagnie c .i TU. "zwfo: ... . t .f-tix yul neu ri i! e n r u r M z r u r u s? geviloer, welche ' Dampfer - zwischen s Äewport News und Liverjibsl relmHii; fahret' lassen wird.' ' : '" ' -; ," ; 1 . Wi I ' vs: : n i "1: j i . u u i nu i I U p U l II U Ift lloanty. Jndiana. haben einen Proceß wegen eines Schweines geführt. das l:: '.k' , ! I " i , . zmet ouars werty war und haben über dreihundert Dollars an Advokalenge bührcn, und Gerichtsköften bezählt.' - D i t N achrlch i von einem gohrunfall, welcher das Leben der Frau Cleve!and..der Gattin des neuer wählten Präsidenten, gefährdet haben soll, war eine Ente. - Wenigstens ha. ben Frau Eleveland unh Herr Francis P. z Freeman. der bei jener Gelegenheit als .Kutscher fungirt hatte die Affg ciirte Presse- ersuchen lassen, die Nachrich:.,an der kein wahres Wort'sei.: zu .vcrrusen xsm i n d e r cd u l zen ae. d er mcinde zu Mallinghausen (KreiS' Su , : j:i1x uitli r . kl " ? lJ-? i. i: . "';' ei. " -v ' iinien i ii : in oen melviicycii, .Pano arbeiten bislang kein Unterricht ertheilt. DteiDörfväker'welgerten eine Lehrerin anzustellen, da . von den wenigen Schülerinnen nur durchschnitt lich zwei an dem Unterricht' theilzuneh men hätten.'. In letzterer Zeit ist jedoch der Gemeinde allen Ernstes aufgegeben, eine geeignete Person- für dieses Fach anzustellen. Für wenig'Gekd war eine solche aber nicht zu bekommen. , Damit nun der Dorfsäckel nicht ; zu sei)ilfr(ch; tert würde, wandte man i sich an die Kgl. Regiernng mit der Bitte, diesen Unterricht dem. Lehrer zu übertragen, da dieser meisterhaft Strümpfe stricken und stopfen, auch Knöpfe anheften und selbst flicken könne. Die 'Kgl. Regie rung theilte' aber dem Schulvorstand mit.' daß die Vorbildung des LehrerS in diesen Fächern nicht genügend er scheine, und daß die Ertheilung dZeses Unterrichts durch einen Lehrer durch aus unstatthaft sei. ES sei deshalb sofort eine weibliche Person zu beschaf. fen. Meerfchaumpseifen, lange deutsche yseiferr, Cigarrenspitzen ete. bei Wm. Nucho, o. 19S Ost Washington St''.

Oeutsche Loealuachrichtt. Provinz 'Är a'n den b urg. r In Potsdam der GeneralmaZor a.

D. von Michclm.ittn. der während deZ deutsch-französischcn "Krieges das 50. Jnfanterie.Regt'.ncn:(Posen)alS Oberst kommandirte. ' nach der Schlacht- am Mont Valerien (19. Januar 1871) das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt und am Tage des Einzuges der Truppen in Berlin geadelt wurde. Sein süns z'igsähriges TienstZübiläumder Steuer rath Berncr. Aussehen erregt in Potsdam die Verhaftung des Kauf. mannS und städtischen Armenvorstehers für den 7. Stadtdezirk E. Bogen, we gen fortgesetzter schwerer Dicbstähle. an welchen auch seine Gattin betheiligt sein soll. ES handelt sich um Diebstähle, die der Verhaftete in dem früher ibm gehörigen Mehl und Vorkostgeschäft fortgesetzt begangen haben soll. s Jn Charlottenbürg der Pfarrer emer. Louis Emil Rodert Villaret. Ueber das Vermögen des Zimmermeisters Herm. Loewe ist .das Konkursversahren eröff net worden. Stadtrath a. D. in Frankfurt a O. Heinrich' Schönchen beging sein 50iahrigcZ Bürgerjubiläum. ; Sein 50jährigcs Buchdruckerjubi. läum feierte der Buchdruckereibesitze, Herm. Pohl, mit dem Hofbuchdruckerei besitz Trowitzfch bis zur ' Einführung der Gemerbefreiheit PrüfungSmeiste iür Preußen.- ' Provinz Ostpreußen. f In Windenburg der Altsitzer Kalk. welliZ - unter verdächtigen Umständen, welche zur Leichenöffnung und chemi schen Untersuchung, der Eingemeidi Veranlassung gaben. Der Gerichts chemiker muß' nun wohl das Vorhan. densein von Gift festgestellt haben, denn die Wlrthsfrau Kallwellis'. eine Schw gertochter des Verstorbenen, .ist unter Anschuldigung des Gistmordes verhaf' tet worden. Das 50jährlge Dienst, jubiläum feierte in Jnsterburg' der Landsierichtssecretär Migge. Aus An laß dieses Festes wurde er zum Kanzlei rath ernannt. Ter bisherige Land' rathsämtsVerwalter, Assejsor Rötger, ist zum Landrath des Kreises Labiaernannt worden. - Provinz Westpreu ßen. Ter Kaiser hat jetzt genehmigt, dad das Denkmal für, Kaiser Wilhelm I. in Neustadt auf dem Platze vordem Rath Haus errichtet werde. Am 22. März k. IS., dem Geburtstage des verewig ten Heldenkaisers, soll die Grundstein legung stattfinden. Im Kreise seiner Kinder, Enkel undAmtSgenossen feierte d'er 92jährige pensionirte kgl. Förster Schröder rn Ollva mit seiner ,n .den achtziger Jahren stehenden Gattin das rr -j e . STs. .., ä . vvzayrlge yezuvliaum. ore vramanr Hochzeit"..Auf der Mühle Grünthal hat sich der Mühlenbesitzer , K.. welche? in der letzten Zeit durch unverschuldete Unglücksfälle große Vermögensverlust 'rlitten. aus Verzweiflung erschossen. i Provinz Pommern. s In Kolberg der Premierlieulenant im Kaiser Alexander.Garde.Grenadler Regiment Bogislaw. von Münchow, während er bei seinett Eltern Hierselbst auf Urlaub weilte. Ter' vierjährige John Oskar des 'Renners Krohn Uet terte am Winterhasen in eins der dort liegenden Fischerboote, siel in's Wasser ,und ertrank. Wie verlautet, liegt es ,tm Plane, das Münder Fort abzu brechen und an seiner Stelle eine Loot senstation zu errichten. Damit würde das letzte Wahrzeichen von Colbergs ruhmreicher Vergangenheit ' vsrschwlN' den. Vom Fischfänge heimkehrend fanden, infolge Kenterns ihres Bootes', 4 Fischer aus Karwen ihren Tod i1 Wellen. . ProvinzSchleS mig-Ho l stein. Großes Aufsehen erregt in Schleswig die auf .Antrag des Bürgermeisters Heiberg ..erfolgte plötzliche Verhaftung deS langjährigen -Stadtkassirers Han, sender sich.in allen Kreisen der Stadt Schleswig das vollste Vertrauen erwor ben hatte und als Ehrenmann galt. H. hat das' ln ' ihn ' gesetzte Vertrauen schändlich Mißbraucht; eine sur H. gSnzllch . unerwartete Revision der städtischen Kassen ergab ein Deficit, von 'annähernd , 10M0 Mk. Der Verhaf tete hat die Unterschlagungen' bereits vor Jahren begonnen; mit raffinirtem Geschick, wußte, er indeß sich por EnU deckung zu, sichern. Der in Wamdrup wohnhafte Weichensteller H. Hansen war damit beschäftigt,' hinter seinem Hause einen Brunnen zu - graben, als er durch Erdrutsch lebendig begraben wurde. Erst nach mehrstündiger an gestrcngicr Arbeit der zur Hilfe Herbei geeilten wurde seine Leiche zu Tage ge iördert.- " , ' ., - :'" ' ;" . - " . Provinz. Schlesien. f In Sagan der pensionirte Haupt lehrer und Rektor thoxi Furche. Mit einem seicrlichen Akt in der Haupt' halle vorder Kaiserstatute wurde in Schmeidnitz durch den , Oderpräsident Dr. v. Seydewitz die Ausstellung öfsi ciell geschlossen. In Tauer wurde die - Wirthschaft des Stellenbesitzers Dyhr. durch eine .Jeuersbrunsteinge äschert. Bei dem Versuche, das Vieh zu retten, sind "die Frau ? des Besitzers und deren Schwester in den Flammen umgekommen. ' v Fräulein. Z). r. Kramsta auf Muhrau ' hat zur Uebel nähme und Unterhaltung des von ihr am hiesigen Orte begründeten - Kinder Heims der Stadt, ein SlistungSkapitäl von 60,000 Mark gcschenkweise über wiesen. In dem Dorfe - Fürstenau hat ein " größeres Schadenfeuer acht Wirthschaften und c einen Theil :dcr fürstlichen Försterei "in Asche gelegt. Zwei Frauen erlitten beim Retten ihres Mobiliar lebensgefährliche Brandwun den. Die Sternberg'sche Brauerei in Winzig ist von den Flammen zerstört worden. In Wahren hat sich der Unierofficier Georg Osner von der 2. Batterie des JeldÄrtigerie.RegZments No. 6. -aus Breslau erschossen. ' ;;::'i;:Pjv Der Lehrer H. Beckmann in Fordon wurde von der BromberaerStrafkammer wegen Verbrechens wider die Sittlich keit zu 3z Jahren Zuchthaus verur theilt. Der wegen Ermorduug des .FleischerrneiperS und Srutldbesihers DegurSki in Plevitk in Untersuchunas. baft hefindliöe MritsfrLn KurgS, fo

nunmehr die' That nngeraumt und gleichzeitig das, Gestand n'iß abgelegt, daß er vor zwei Jahren in Plewisk die unverehelichte Marianna Perz, welche bei seinem Bruder gedient hatte, er mordet habe. Die Leiche des Mädchens

wurde thatsächlich damals gefunden; es . . . je. ..ri.1 .' t geraug jejcuj nicgr, oen -tgaicr zu ermitteln. Provinz Hannover. Die vereinigten deulkchen Pciroleum werke haben in ihrer letzten Verfamm lung beschlossen, den Betrieb in Oel heim in nächster Zeit einzustellen. Zwar befinden sich gegenwärtig im Ganzen noch acht Bohrlöcher, darunter mehrere allerdings nur zeiiMise. im Pump betrieb, die Förderung ergibt jedoch nur ein geringe? Quantum Oel. das ,fa:t durwweg ziim .cdu'.lcröl verarbeit: iUK ;Mr :.s t. e.s!. . rd. Das ernst vielgenannte Oelhetm wird baldvöUlger Vergezzenheltanynm fallen. Senator Waßmann in Uslar kam auf der Straße neben einem mit Mslh(nrr Man?,, , ftrtsf UN yeu oeiaoenen .agen zu au una zwar so unglücklich, daß ihm die Räder über den Kopf gingen, was seinen so fortigen Tod herbeiführte. Das am , l.'Btai 1375 gegründete königliche. Seminar in Nerden verlauste dieser -c .'... Art. W.tm des hehren Doms mit dem stattlichen tut K .v It. i.t ,.m neuoau aus oem geicylcyrlicoen urgiyor ; vor dem Neuen Thore. In den drei Jahren, vom 1. Ort. 1889 bis 1. Oct. 1892 ist das neue Seminar nach dem Plane des RegierungsbanmeisterS Eck hardt erbaut. In Hülsede beging .der Kantor Decken sein 50jähriges Ju biläum als Küster. Organist und Leh rer der dortigen Gemeinde. In An derten wurde das Haus deS Brinlsißers und Böttchers H. Oppenborn ein Raub der Flammen; in Hammeln daS Bergemann'sche Haus und das angrenzende Heyden'fche Haus ; in Melle die Dia schinenfabrik von I. A. Lanvemeyer ; in Ottendors Wohnhaus und Korn scheune des Landschöppen Pecksen ; n Urbach der Banerhof des GutsbesiderS Etzrodt und die beiden angrenzenden Gehöste. ; . . . 515 lüg reich Sachsen. . Ans dem Kreise seiner Freunde heim kehrend, stieg der Gutsbesitzer Mai in Frankcnstelh, da er den Hausschlüssel vergessen hatte, durch das Fenster in seine Wohnstube ein. Dabei zersprang eine Sch ide, und durch die Scherben erlitt Mai einen tiefen Schnitt am Beine. Der Verletzte legte sich,- tit Wunde nicht weiter beachtend, 'auf 'dös Sopha. woselbst er am Morgen als Leiche aufgesunden wurde; er hatte sich während der Nacht verblutet. f Jn Penig der Stadtverordncienvorfteher. der vormalige fortschnttliche Landtags abgeordnet Rechtsanwalt Dr.' Melsch ner. der 1867 im Wahlkreise Borna. Pgau-GeithziN'Penig auch für das norddeut 'che Parlament, .candidirte damals aber gegen den Jufiizrath Ge dcrt unterlag. Baurath Otto Hof mann in Pirnch welcher seit einer lan gen Reihe von Jahren in hervorragen der amtlicher Stellung in Pirua wirkt, beging sem 'goldenes Beamlen-Jubi' läüm. Baurath Hofmann ist dex Er bauer der Pirncr und Schandaue? Abdrücke. Die Firma H.InrrchHaen. sel, deren Inhaber die Herren Komme? zienrath Gustav Haenzel und Albert Bauer sind, b.'ging die Feier, ihres 50, jährigen Bestehens. In der Wohnung seiner Geliebten, in Plauen i. V. hat sich der 17jährige Zeichner Heinrich in Folge eigener Unvorsichtigkeit auL einem Revolver eine Kugel in den Unterkeib zeschossen. - Im Aeckerschacht'rn Hänv chen verunglückte während der Nachts Schicht der HZner Pahljtzfch aus Theise hi, indem eine starke Kohlenwand plölich auf ihn stürzte. Er war sofort kine Leiche. AAX .istrrfc rlnrr nmihiff in inln, ff tf V tNNit V f sM 5 f Aerztliche Wissenschaft Z Hai ew? protzen! Triumph in der Er. zeugung do 1 j B E 011 A sl 'S i piLts; 'roeiche Migrae und ? alle nervösen' Leive, S fci? I?oIiit-n nilörttfr Werdauaua. ffierrtoiifuna lltiw 11 Uitll I K t' . T llf 1 1 HllC II t UUUI 1(f U( II . !ei die okftändige Gesundheit . bei grauen, l miede.' der. ' ' W einer geschmacklose und auflösbaren HLlle , überzogen. ,, "Vei alle ?.pcttz?kern. Preis L5 emZ die' c M. - l . . f . ... tl t . tT . i . j . 'Ü ir.M.r i ' M .AMff.. ÖaU ltt.M , . A..4-. 5, ,f v.eva you wfoii 0X uuuui vir. A f 14 JCL XEi ID UJI t (am Vladukt. :. Nv. Stt S U8 Virginia Qve.I Po, zÜglicheS Bier, hochfeine ViquSre. Weine unstarren. . Warmer Lunch leoen Bormittag. - Jingang auch von der Maryland EtraKe, der rurvhalle gegenüber. ' IHNDRiS & HOFMNN, : ; s. v 4 iuvrcnand'8 awon, '."i 1 : . . .. ': . ' . 1 23 Süd Delaware Straße. 1. , : , - - i- , - . - . Die neuen Eign,thümer versickern ihren Freunden und Kunden nur d e besten ewhci mischen und importirten Getränke und Eigar ren zu verabreichen. Reelle Bcdien'Mg ist girantirr. Schmaähaster Freilunch Mor g -nS und Nachmittags. ,, : . . H :.t Q : MZMsr , i. " Spezialarzt für ' Mge, Ohr, Nase un Hüls. . .' ' ... 4 ' 'i ' " :' v'"vv:;." , 1 1 ' - '' .. In Praxis seit l!7. f Dauernd etablirt '., 4 West Washington Str , der Vkeridian Straße gkaenüder ' ,, , , .3 n d i a n a v 0 l i s, I n d. wo denz behandelt.

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