Indiana Tribüne, Volume 16, Number 80, Indianapolis, Marion County, 8 December 1892 — Page 2
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Sie hat aber auch den Rebellen gegen über auf dem Schlachtfelds ungewöhnlichen Muth gezeigt. Ihr Gatte, ein Lokomotivführer, damals in. Illinois ansässig, warb bei Ausbru'ch deZ Krie ges unter dem ersten Aufrufe des Prü sidenten Lincoln die ersten Freiwilligen in Illinois an. - " ; T!e Kompagnie, welche Kapitän Cutler angeworben hatte, wurde, als sie in den Kriea zog. mit einer seidenen Fahne beschenkt. Im Februar '1863 stand Cutler mit seiner Kompagnie bei Fort Tonelson. das 'damals Magert wurde. Tort besuchte.ihn seine. Frau. Cines Tages wurde die Kompagnie zum Angriff komNandirt, trat sehr ilig in die Aktion ein und vergaß die Fahne . mitzunehmen. Im Kampfe gegen eine Uebcrmacht der NedeLen war' die Kom pagnie schon im Begriffe zu weichen, da erschien Frau Cutler mit der Fahne in der Aechten und einem Schwert in der Linken, einer Jungfrau von Orleans gleich, auf dem Schkachtfelde, ging dem Feinde entgegen und belebte den Muth der Soldaten derart, daß diese auf's Neue vo;drangen und wacker in den Kampf eingriffcn. Obgleich d?r Kampf ein blutiger war und Hunderte von Tapferen ge tödtet oder schwer verwundet wurden, blieb Frau Cutker auf dem Schlachtfelde. bis ihr der Oberst des Regiments befahl, sich auf ein in Cumöerländ Ite gendes Transportschiff zu begeben, wo ne weniger in Gefahr war. Aber auch dort zeigte sie die größte Todesderach tung,; sie schwenkte auf dem'Decke dle Fahne und setzte sich dem lebhaften Feuer der Rebellen aus, die au das Schiff schössen und besonders dle Fahne zum Ziele nahmen. Frau Cutlerneden welcher zahlreiche Kugeln einschlu gen, mußte förmlich gezwungen werden, sich unter Teck zu begeben. Nach der Ausmufterunz aus dem Dienst wurde d.'r Frau Cutker die Fahne, .für die sie ihr Leben eingeseht hatte, zum Geschenk gemacht. In diese Fahne gehüllt wird die heldenmüthige Frau beerdigt wer? den. Man wird Frau Cutler auf ihren Wunsch auf dem Soldakenfriedhof zu Arlington in's Grab senken. Verkehrter VthmungSweg. In denjenigen amerikanischen Städ ten, deren Witterung leicht von einem C;trem in das andere umschlägt schreibt ein Arzt in einer englischen wissenschaftlichen Zeitschrift findet man selten Leute mit völlig gesunder Äase uns Kehle. Namentlich gilt dies von der Stadt New Z)ork und der nach ftn Umgegend. Die dort so gewöhniichen UedergZnge von heißem zu feucht kaltem Wetter und umgekehrt sind sogar für blos vorübergehende Besucher mit völligZgesundenAthmungZorganen höchst nacht! ekig; unter den Angesessenen aber ist die Wirkung eine so stark her vortretende und allgemeinedaß Kin der von katarrhbehastete Eltern schon mit geschwollener, katarrhalischer innerer iascnhöhle und Kehle zur Welt kommen, und sich oft schon binnen we nigen Jahren die Nasenlöcher so weit schließen, daß ein .richtiges,--natürliches lthmen' unmöglich 'öYexbÄtrchwnt wird, und . das .Kindhürch den Münd zu athme pflegt. ':. , -fml:Z Solchen "Kindern begegnen jmiU ständig auf der Straße und, im Haufe. Vor solchem - .Mundathmen? tsxt' eS die Aerzte kurzwcg nennen, kann nicht genug gewarnt werden: es ist der erste Schritt zu einem von zwei Uebeln, sehr oft zu beiden zugleich: zur Aaudheit u nd zu jenem au ftallend blöden, schlä f rigen, albernen CZefichtsausdruck.- ptU Her dem Mundathmer" ' st eigen 'ist.Selbst als eine, bloße ,., schlechte - Ange wohnheit wäre diese Athmnngsart' schon an sich energisch zu bekämpfen, zumal sie noch viele nachtheilige Folgen , außer den genannten hat; durch den Mund werden Staub und allerlei nachteilige Stoffe aufgenommen, welche durch die natürlichen Athmungswege der Nase,' infolge der besonderen, förmlich Mm Schutz eingerichteten Crganifarioner selben, nicht weit dringen können: auch das , haßliche Schnarchen wird bekanntlich durch diese verkehrte Athvlungsweise gefördert uÄ vielfach überhaupt erst durch sie erzeugt. .Noch schlimmer aber wird die Sache, dadurch, daß das Athmen durch den Mund, wie ', gesagt, meist ein Symptom anderer krankhafter Zustände ist.., Eltern, denen wirklich an dem Wohlergehen ihrer Kinder et was gelegen ist. sollten diese Warnung beherzigen und. sobald ihr Kind Nei', gung zeigt, bestandig durch den Mund zu athmen, einen tüchtigen Specialarzt zu Rathe ziehen. j,Ä M OchtffMnglüSTase. 11 ! H0 Die Aera der Dampfschiffe hat zwar ; noch lange .InichLitJ-oDenflber doÄ mit vielen abergläubischen Vorftellun rm. bei Matrosen und SchiffZrbedern
aufgeräumt. Vielleicht am verbreitet' sten und stärksten war in der Zeit der ausschließlichen Segelschifffabrt :let Freitags.Aberglaube. Es fehlt Mch fest nicht an Beispiele dafür; aber da malS war es fast nirgends möglich, am Freitag eine Fahrt zu beginnen, oder wieder fortznsexen. ohne daß sich die ganze Mannschast empörte. s;.i f. Ein SchifsScavitSn in Massachusetts woUte einmal diesem Aberglauben Tro bieten; daher schloß " er am Freitag einen Contract zur Erbauung eines Schiffes. . ließ an einem ' Freitags den 5?iel legen, veranstaltete an einem Freitag den Stapellauf, taufte b.,s schiff Freitag-, belud eS an einem Freitag, stellte auch einen farbigen Koch Namens Freitag au. und fuhr an. einem Freitag nach Weftindien ab. Unglücklicherweise bat man nie: mehr etwas von diesem Schiffe gehört'. wcZ halb dieses Beijiel erst recht zur Starkung des Aberglaubens. beitrug. Für den vielverleumdcten Freitag ist einmal ein deutscher Statistiker eingetreten und hat durch Zusammenstellung einer Menge thatsächlichen Materials, gefunden, . daß nicht am Freitag, sondern, am Montag sich die meistens Unglücksfälle ereignen, sowohl zu WH ser wie zu Lande. Aber Freitag bleibt's! Karnickel. Sind TaUyrad'S N,otren ge fälscht?
Bekanntlich wurde die Echtheit der vor einigen Monaten vom Herzog von Broglie verögentlichten Denkwürdigkeiten'Talleyrand'Z, welche im Auszuge auch die Runde durch ,,, die, .gesammte Presse Europas und Amerikas machten, sofort nach deren Erscheinen aus inneren' und äußeren Gründen lebhast angezweifelt. .Darauf erwiderte der Herausgeber, es habe überhaupt keine Originalhand schrift der Talleyrand'schen Denkwür digkeiten sondern nüreine Reihe von Djktatenlorgelegen.und diese habe Herr von Bacourt abgeschrieben. Die Nächstliegende Frage ist da offenbar: Was ist' dann aus? jenen Diktaten ge worden? Funk'Brentano erklarte.zu dem in der 'vuv!!s kksvus", er wisse aus guter Quelle, daß Herr de Bacourt das Original verbrannt hab, öhnk Zweifel,! damit 'man l seine Md schrift nicht vergleichen könne. Was antwortet der Herzog auf alles das?- Er begnügt sich mit der Bchaup. tung, Herr de Bacourt fei ein Ehren mann gewesen und Niemand habe , das Recht, an dem Worte deS Herrn de 33a court zu zweifeln. Nun tritt aber ein neuer Zeuge, gegen die Wahrhaftigkeit de BatourtS und damit auch gegen die Echtheit der de Broglie'schen .Veröffent llchung auk. lammermont lvnft in der La Revolution fraaoaiso' unwidfr leglich nach, daß de Bacourt sich bei der Herausgabe des Briefwechsels mit La Marck'geradezu die gröbsten Fälschungen erlaubt hatte. . Er glaubte sich da bei Vor jeder Entdeckung sicher, weil die Urschristeuz im. Jamilien'Archio des Herzogs von Arcnberg zu Brüssel unter Geheimhaltung' lagen. Als Alfred Stern der GeschichtZschreider Mira dcaus. ' Einblick in diese historischen Schriftstücke zu nehmen wünschte, würd? es ihm rundweg abgeschlagen.Allein im kaiserlich.' Archive zu Men befinden sich unter den Papieren der Familie de Mercy-Argenteau Adfchriften. die der Graf de' Mercy von einer Reihe der fraglichen Dokumente genommen hatte und über'deren Echt heit nicht der mindere Zmeife.5omalt.'n kann. ! Flammermont hat von diesen beglaubigten Abschriften Kenntniß ge uommen und vergleicht nun diese mit Dem. was Herr de Bacourt die Brief schreibe? sagen läßt. Da kommen nun seltsame Dinge an's Licht. So z. B. unterschlägt Herr de Bacourt aus einem sehr ausführlichen Berichte des nach London, geflüchteten Pellcnc, früheren Sekretärs Mirabeaü's, .' an den. Grasen Mkrcy'Argenteäu, alle Stellen, in wel chen das dortige Treiben des Bischofs von Autun, dessen verratherische . und gleichzeitig politische und merkantile Verbindung" ' mit dem General Du mouriez. dessen Nachrichten über die Kriegsoperationen er zu Agiotage-Spekulationen benutzte, auf's Eingehendste geschildert, sind,' und' braut so aus einem Schreibe von 67 Zeilen ein anderes, für den wirklichen Urtext ausgegebenes von nur 12 Zeilen zusammen. Und einem solchen Herausgeber hat der Herzog von .Broglit (im Vorwort zum 5. Band bö;ZeugniB auSgefttllfl! baß!ecSbcit ZärtsinnibiZIzür peinlichsten haftigkeit getrieben habe und unfähig sei. einen Tert illkürttch zu ' ändert ider zu verstümmeln! -i-V , i , --;: ' -r'-, '' :- ' Ügi,ichtzett, ; er)ttSrp,rthite i OZ'' S : - Schon Manchem ist eS beim Anziehen vyn Kleidungsstücken, aufgefallen, daß der'eine.Ann oder daS eine Bein in der Länge oder fonftwie den andern nicht entsprechen wollte, und er - schob die Schuld daran auf den vielgeschmähten Betleidungskünftler, aber häufig mit Unrecht!' ES ist "eine Thal faHz' dass verhältnißmäßig nur w enige Men. fchen völlige Gleichmäßigkeit der beiden Seiten ihres Körpers; sufmeifen köni nen. - . ;!M r-$fv ' , 9 . ,,, 1 1 , jr & Das eme Bem.' der eine Arm ist ein Bischen kürzer, als sein College.- Die beiden. Seiten des Kopfes . find -oft von ungleicher Größe. ' Nur Wenige, haben Ohren von gleichmäßiger .Größe und gleichmäßiger Stellung, r Schreiber dieses-war, etwas 'überrascht, als ihm einmal, ein bekannte? Arzt, der kurz vorher einer Dame vorgestellt worden war von dieser vor Allem rühmte, daß sie so schöne und symmetrisch stehende Ohren habe., wie sie, ihm noch nie vor gekommen.- , - Er überzeugte, sich aber bald durch vergleichende Beobachtungen, daß das Preisen jenes Vorzuges in der That nicht ohne-, und die Gleichmäßigkeit gerade dieser niedlichen Ohren ine un gewöhnliche war. .Auch amMund und am Hals können wir diese Ungleich' Mäßigkeit der beiden Seiten finden, und der Knorpel, welcher beide .Nasenhöhlen trennt, hgt sehr selten eine ganz vcrti . ... ' ' n w ca'e Äichtung. ic lqrung. w m r , . üaiicaDwiou mer mitütötfiif
Unvollkommenheiteu, zum guten Theil aber auch mit Gewohnheiten, theils freiwilliger, theils beruflich erzwunge uer Art, zu thun. Die Gewohnheit z. B., das, ganze Gewicht deS Körpers auf das eine Äein zu werfen, führt von selbst) dazu, daß der' obere Körpertheil sich etwas nach der entgegengesetzten Scitemelgt, um so da? Nöthige Gleich. gewicht miederherzüstellenl; die? wieder UM irnch zu einer Verkrümmung des Rückgrats führen, auf welchem der obere Körpertheil ruht, und infolge dessen kommen schließlich alle inneren und äußeren Organe etwas aus ihrer normalen Richtung heraus ; die natür liche Schwerkraft steig?rt dieses VerhZlt. niß noch weiter, die Muskeln der beiden Seiten werden ungleichmäßig beschäf tigt, und die Wirkung davon erstreckt sich sogar bis in die GesichtZmuSkeln hinauf. Jede Thätigkeit fede Ge wohnheit. welche die vorwiegende Ve thätigung bestimmter Muskeln begün stigt,'. fördert solche Ungleichmäßig, ten. Am verhängnißvollsten ist dieser Einfluß natürlich , im heranwachsenden Aller, in welchem besonders leicht ungZeichmäßige Lage auch zu Verschieden heiten in der Größe führen kann ; in Schule und Haus wird in dieer Ve üehllng ojt unnöthigerweije gesündigt '
sm Jnlde. Die größte Frau in JdaZa wohnt in Boise City. Sie mißt volle sechs Fuß und fünf Zoll. - ; . .Zwanzig New Äorker M il- , lionäre sind bereit, wie Dr. Seward Webb sagt, in Vermont Sommerwohn stätlen zu bauen, sobald die Landstra ßen in einen ordentlichen Zustand ge. setzt sind. ; Wenn ein gesundes P s e r v vollständige Ruhe genießt, so fchlägt sein Puls vierzigmäl in der Min ?te. der Puls eines Ochsen zmeiundfünfzig' und -der der -Schafe und Schweine durchschnittlich siebenundsechzigmal. - "Ok in L. Warner von New York ist vom Staatsrath der Weltaus' stellungZverwaltung beauftragt worden, vier Statuen für die Nischen der vorderen Seiten des New Zlorker'ÄuSstel' lnttgsgedäudkS' herzustellen,- und zwar die des Christoph Columbus. Henry Hud'on, George Clinton und Roswell Fkower. 5 Der frühere Bundessena tor und jetzt erwählte Congreßrepräsen tant Blair von New Hampshire hat endlich den wahren Grund für die Nie vertage der republikanischen Partei in der Rationalwahl gefunden. Er n klärt, das Voll habe die Partei züchti gen wollen, weil sie unterlassen habe, seine Schul' und Erziehungsvorlage zum Gesetz zu machen. Seit I a hren lebte in einer einsamen Hütte in Putnank Couuty, an der Grenze von Dutcheß County im Staate New Bork ein Zwerg und Eremit. Namens Aaron Lockwooddetfest Kleider aus allen möglichen bunten Flicken zusammengesetzt waren und der mit einem Gewehr und einer Art in Waldern umizerzustreifen pflegte. Er cjalt für harmlos, denn so oft er in die Nahe menschlicher Wohnungen kam und die liebe Jugend ihn neckte und sich über ihn lustig machte, ließ er sich dies ruhig gefallen. Dieser Tage ging John Knapp, ein in der Nahe wohnender Farmer, an Locklvoo)'s Hütte vorbei, als dieser plötzlich aus derselben heraus stürzte mehrere Schüsse auf Knapp ab feuerte und dann die Flucht ergriff. Knapp wurde schiver verwundet aufge fünden, man hofft jedoch, ihn am Le Un zu erhalten. Von dem Zwerg hat lnau bis jetzt keine Spur gefunden. vb gleich die ganze Umgegend sich zu feiner' Verfolgung aufgemacht hatte. , Eine mysteriöse Dame, die kurzweg als Bertha" bezeichnet wurde kam dieser Tage nach Syracuse. N. Y.. um Ansprüche auf die Hinterlassenschaft des Millionärs D. Edgar Crousezuer heben, d sie behauptet, die rechtmäßige Frau Croufes Und Mutter eines Kindes von diesem zu sein. Sie ist als Grace Wilson aus Nem ?)ork dentificirN worden und mehrere Leule befinden sich, hier; welche überzeugende Beweise dä'ür in Händen haben, daß die Ehe wirklich enstirte. Auch hat ein früherer Kutschet Croufes ausgesagt, der Millio. ntr sei in ' Saraloza htuftg mit .der Wllson zusammengekommen und j der Kutscher habe nicht anders gewußt, als däß die Beiden miteinander verheiratbet seien. Die Wilson, eine sehr gefallige Erscheinung, soll einer sehr guten Ja. milie angehören und wurde zuerst vor zehn Jahren hier gesehen. Sie kam von Chicago und ging nach einem kurzen Ausenthalt in Syracuse.'von da nach New ork. wo sie in den Rockingham FlatS wohnte. Sie hat die Adooca. ten Howe & Hummel in New Bork en gagirt. um ihr Interesse zu wahren und diese haben sich eine Abschrift dci Tefta ments von Crouse komnttn lauen. Das Mißvergnügen der 19 Erben CrouseS wird noch dadurch gesteigert, daß sich außer der Wilson noch eine unerwartete woull Ks.Erbin in der Person ' von Frau Kate Crouse.Ledlie aus Utica ge funden hat, eine Cousine von D. Edgar Crouse welche behauptet, die gesetzliche Adoptivtochter deS VaterS des Erblas. serS. John Ctoufe, zu sein. , -Kürzlich erschien vor Rich. ter Grady im TombZ Polizeigericht der Stadt cNem )ork! Theresa Campucci,ein. hübscher Dreikäsehoch- mit schmar. zenFeuecaugen, reizendem Näöchen und einem Munde, bei dessen, Anblick selbst dem Rev. Parkhurst das Waffer hinter den bärtigen Lippen zusammenlaufen würd.'. Sie ist erst vierzehn Jahre lry ab.'r schon zroa Jahre verheirathet hat ein reizendes schwarzhaariges Söhnchen und will sich von ihrem Tomaso schei den' lassen und das mit Recht, denn der bö;e Tomafo hat sie geschlagen. - Sie legte auf den Tisch des Richters S5und erklärte, sie -walle dafür, so schnell wie möglich eiue Ehescheidung haben. Der Richter erklärte ihr. daß .das nicht so schnell ginge. und i daß, er auch kein Recht habe,, Scheidungen vorzunehmen. , , Die Thercsa erzählte dann mit, vielen Gestikulationen. , wie der To.naso. mit dem sie iedt m No. 15 Mott Str.- wobne var ii Jahren, sie sei damals erst zwölf alt gewesen, zu ihrer Mutter ge. , . ts. w:.f. n ' , V. lier ae 1 uiicu , cic er oezag l I...Wk.ta.k!.fr.r t. -f , . J ? l11?.. . . dieser m "btuM ' ifc.- n a mBAj.a..i : r w . - m un wwbubnib erocrncn yade,
die Therek"a zu henathen. Der Tomajo habe damals schon graues Haar gehabt, aber sie habe ihn doch recht gern gehabt, denn er habe, ihr-viele Kleider und bunte Tücher, und sogar eine Bernstein teile", geschenkt. J,A beider Tomaso sei schrecklich eifersüchtig, :die Kinder, mit welchen sie während der ersten Zeit ihrer Ehe auf der Straße gespielt, und be sonders die Juugens hab? er durchge prügelt, einen' hübschen jungen Arzt, der sie behandelte, als ihr Äambino. ihr Kind, geboren wurden habe' er 'die. Treppe hinuntergemorfen und alle jun gen Ä.'änner die mit ihr lachten, habe er aus dem Hause gejagt. Unter .den letzteren habe sich der Jose Pincis be funden, der so schön Geige spiele, .aber ' der Pincio sei wiedergekommen., .als Tomaso nicht zu Hause gewesen sei und da habe er gespielt, wahrend sie mit d?m Bambino tanzte. Der Pincio sei ein braver Kerl, habe nie vergessen, daß sie eine anständige, verheirathete Frau sei und habe sich ihr gegenüber, nie zu einer größeren Z irtlichkeit hin! reißen lassen, wie,vielleicht, daß et ihr die Backen gekniffen, habe. Neulich sei der Pincio wieder eines Nachmittags bei ihr gewesen und habe einen hübschen Ring am Finger gehabt. Sie habe den Ring angesteckt, um zu sehen, wie er sie kleide und da sei Tomaso vlötzlich heimgekehrt. Als Pin.io den Tomaso auf der Treppe, gehört habe,. 'sei er dä vongelaüfen und sie habe den Ring am Finger behalten. : Nächsten Morgen sei ihr Mann um vier Uhr ausgestanden,'
um an die Arbelt zu gehen und habe j den Ring, den sie ganz vergessen gehabt habe, bemerkt. Er sei darüber in große ? Wuth gerathen, habe schrecklich geflucht Ne an den Haaren aus dem Bett gezo gen und siez in Halse- gewürgt.' Das lasse sie sich nicht gefallen und sie wolle geschieden sein. Unter solchen Umstän oen stellte Richter Grady eine Vorladung gegen den dösen Tomaso, der ein so niedliches Weibchen prügeln kannaui und die Agenten des Gerry'schen KiN'. oerschutz Vereins werden zu erfahren suchen, wie eS zugeht, daß ein solch jun ges Kind schon zwei Jahre Gattin und Mutter ein'S einjährigen Kindes ittV Von zwölf mirtelm ssfri ge n Theepstanzen wird durchschnittlich - ein Pfund Thee gewonnen. " - - Ein F ü n f t e l d e r ve? heira theten Frauen in Massachusetts sind kinderlos. In keinem anderen Lande 'mit Ausnahme von Frankreich, kann in dieiev Beziehung ein ähnlicher Zustand gesunden werden.' Andererseits sind knstatt zwanzig" Pcocent nur 13.27 Prozent der im Auslande geborenen Frauen in Massachusetts kinderlos. Und wie es im Staate Massachusetts izt.'! so wird eS auch unzweljelhast'in einem größeren oder geringeren' GrayF im ganzen Lande der Fall sein. ' ' ': 1 1 n e i n er S ch n eidem ü h t e bei Grays Härbör, -Wash., wurden kürzlich alis einem Cedarstamme 188. M chmdeln lil einem Tage geschult im. , 4 v ' i I n j e d e m S l ü g e l d e S w e i d. lichen Vogels Strauß besinden sich 2ö i lii i, o - ... . jL . ii. .ii im lange tocikc rorrn,. loaajc in acyi jjco naten vollständig ausgewachsen sind und 7o kurze Federn, welche am Putz Macheraeschöst .Tips genannt werden. Der Schwanz liefert Ob Federn, die im Handel einen Werth? haben. Beim männlichen Strauß , haben die 26 lan gen Fedcril eine Farbe, die in S Graue schießt.' ' Die Schwanzfedern haben eine dunkle Farbe wie Elfenbein. . Einem Gträuß auf der Cornado Farm wur den kürzlich nahezu "30Ö Federn auSge. rupZt.welchenachdem sie geringelt waren, einen Wer h . von S5 hatten. ; Daß Weibchen Strauß legt jährliche Eier. i i ii in ii ii i1 : Vom Nuslande. .. - . . ;- c - - - Vor dem Schwurgericht in Aarau, Schweiz, wurde am 3. und 91 November der Fall Brömberger ver handelt, der , im vorigen Jahre so gro S Aufkehen erregt hat. . Die That fachen sind kurz folgende: Zu Ende No Keller seines Gasthauses , zum Pfauen mt zerschlagenem Schädel todt !.ausae. funden .worden - sei. '' Polizeihund ist richtsärzte.)die sich an Ort und Stelle begaben, trafen den Leichnam in einer Situation, welche. die Angaben. der Fa milienmitglieder zu bestätigen ' schim. daß es sich um einen Unfall handle, i u dein der alte Mann auf der schlüpfri' gen Kellertreppe auSgegljtscht und von eiäem Bierfaß, welches er hinaüstrans? Portiren wollte..- erschlagen worden sei. Nach der Beerdigung -t des. Stiefvaters ging der Sohn als Koch in die'Fremde zunächst nächParis. dann nach Zürich und' zuletzt nach Marau. .Die Tochter des Verstorbenen,' Natalie Bromderger. welche wußte. -:. daß ihr Vater nicht verunglückt".! sondern .ermordet wor bcn . sei., : benutzte'.? ihr Wissen., von dem Vorfall, um von ihrer Stief. matter ..Keld-izu - erpressen, mit der! Drohung daß sie- sonst: den Sach verhalt an den Tag t dringen werde. Als sie für ihr Schweigen, immer mehr Geld verlangte und: die Stiefmutter nickt mehr entsprechen konnte, .ging diefe selbst zumWezirksamt und denun zirte ihren Sohn als den Thätern Nun wurden Ende Aprill892 die drei Personen in Untersuchungshaft ge setzt, während welcher Edwin Brentano, derdie That nicht bestritt. aber von seiner Mutter dazu angestiftet . worden sein will, geistige Störungen verrieth. die den Un terjuchungsrichter veranl a ß ten) denselben in Königsfelden beodach. tenznlassen. ärzte erklärten den Angeklagten : für unzurechnungsfähig Die Straftlage wurde . daher- nur- noch gegenFrau Brömberger und ihre Stieftochter auf rech erhalten,' gegen erstere, wegen An stifking des Edwin Brentano ' zurMrmordunz seines Stiefvaters, gegen letztere'weg'en Erpressung Die VerHand luntzen endeten, wie die Züricher Post" berichtet, . mit der Verurtheilung der Wittwe ' Brömberger zu lebenSläng lichem 'Zuchthaus und der Natalie Brömberger zu , anderthalbjährig Zuchthausstrafe W 'geben! HfcVVM' Mi tl f r a n z ö s i s '3',e','n'i;: gesktz. Athmen OKht.(Ai4tt k. Mtt hie stuTimiilrt slrßfffn hafe fst IQttt f miu li - - - - w-wm w-m v -v fvm w verseuchten Weinberge, welche wie.
ttmtstzi 159 1 machte Edwin Brentano lri Laufenburg der Polizei die Anzeige. daß.!keln 'Stiefvater ,,Bromberaer! im
der bepflanzt worden sind, bis zum vierten Jahre nach der Neupflanzung eine GrundsteuerErmäßignng eintre ten solle. Letztere .betrögt für das Jahr 1891 nicht weniger als 2,52.. 00 FrcS.z aufWastzHeraült fallen allein 1,031.449 Mrcs. In der Zeit von 1883 189! würden 'zusammen mehr als 9 Mi.' FrcS. Grundsteuer nachgelassen. An ' diesem Nachlaß be theiligten sich 6744 Gemeinden mit 246.475 Hektar Weinpflanzungen. Beunruhigende .Fortschritte macht die ReblauS im AubeDepartement. In der letzten Zeit sind dort zahlreiche Herde entdeckt worden, und man befürchtet eine' gänzliche Verseuchung. In der Marne sind die Sachverständigen von der Winzer.Bevölkerung mit l'ichts weniger als offenen Armen empfangen worden.' Als die Herren Unterfuchun gen in Samt.Martln-d'Ablois vorneh men wollten.' versammelten sich vor dem Absteigequartier an hundert Winzer, alle mit Knüppeln bewaffnet, um das Er gebniß der mit dem Majre gepflogenen Unterhandlungen abzuwarten. Diese Magiftratsperjon gab dem Sachver ständigen den Rath, in die Weinberge nicht einzudringen. ' Als die Vertreter das Haus 'verließen, wurden sie von 7U? hft'tlt t niTsfii 5 (7r
4tljV.l vtyiint, v.. . klärung abgaben, sie würden den Be l such in ihrem Eigenthum nicht dulden, l Die Weinbauern begleiteten die Sachverständigen bis Zn die Gemeinde Vi. !zay, wo sich neue Schaaren gleich be l " , i . r ' . " er it nanntter zum mp?ang oer uommii iion " eingesunden hatten. ' Letztere beschloß nunmehr, den Rückzug anzu treten. Für die Feststellung der Reb laus und ihre Bekämpsung ist das Ver halten der Winzer sicher nicht förder lich. " Ludwig Pietsch hat unter itrn ? t,s mp i GZihriÜtttUtT VVItl "o V j( , - wvv t Durde-, ein sehr interessantes' Buch .'rscheinen lassen. Es enthält Erinnetungen aus den fünfziger ' Jahren und .ist mit vielen heiteren Episoden durchwoden. Zu diesen, gehört auch I . . M.t..j. tn:f(L-i tir ' i iver riuiq ulruliu vtttrtui Z.. iui I v.? ..,st. uzsxk,,. Z((Cli(l UC9 VSUU4ll ;HWVUHH7iHMlWl. Der König stellte sich eines Tages ein. um. die Bacchantingruppe des Künstlers zu benchtigen, die für die Weltausstel lung zu London bestimmt war. Die von energischem, glühendem Leben SUrchpulfte, nackte, , üppigschwellende Resialt der trunkenen Bacchantin, war in einer uur für den Moment möglichen Situation aufgefaßt: sie wälzt sich nämlich mit dem Rücken auf dem des Panthers und läßt ihn den Trank des DiönyföS schlürfen. Der König, der sehr kurzsichtig war, vermochte die äder zehn Fuß hohe Statue nicht als Ganzes zu überschauen und konnte nur die Füße und einen Theil der Unterschenkel mit dem Lorgnon betrachten, trotzdem spendete ?r , dem Künstler die schmeichelhafteste Anerkennung. Sein Urtheil beschränkte iich jedoch nur aus die Worte: Nicht ahr, sie ist doch besoffen?- während Wrangel, ott sich von der Betrachtung )'er Äacchantin 'sgar . nicht r. trennen Zonnte, seine begeisterten Ausrufe: So idyllisch, so romantisch. Aeh ' Aeh nit sehr ausdrucksvollen Handbewegun ;en begleitet habe. ' Friedrich Wilhelm tV. besdß trotz seiner streng religiösen Kichtüng ein lebhaftes Gefühl und Verständniß sür' die heitere. Schönheit er Antike, der hellenischen Architektur und Plastik. Die Ansicht Jener. theilte kr nicht, die ein Kreuz vor der nackten menschlichen Schöpfung schlugen, in der sie. nur. Teufelswerk sahen, das der zrmen Menschenscele die Sinne berücke and' sie dem ewigen Verderbenlberantvorte. ' Der König verhielt sich daher zuch allen Protesten gegenüber, die von )ieser Seite - kamen, ablehnend, und zls eS sich 'um die Aussührung' und Aufstellung der Schloßbrückengruppen in ihrer ' gegenwärtigen Gestalt han )elte. war seine Antwort auf alle Vor Stellungen und Prs'.este: Mögen sie sich aran gewöhnen." . ., ' - ' ".' Zufolge des vom dänischen statistischen Bnreau veröffentlich !en .Nachweises sür 1890 öetrug die Einwohnerzahl Grönlands 10,516 Per.'oaen,' darunter 309 Europäer. Seit 1880 hat die Zunahme der Bevölkerung tt ' tr . - .Lm. - - " . - . ' . . . uns rocenr ergeoen, in einer ver i0 .onien sogar. 35 Pro.ent. Die Zahl der Zraüm üdenoiegt jene der Männer be irächtlich. .besonders im Süden wo Zagd und Fischfang während des gan ien Jahres, keine Unterbrechung : tu eiben. '" : - Der bekannte russisü, Hochstapler Ssawin, der aus dem Ge. sängniß in Sibirien entsprungen war, ist wieder dingfest gemacht - worden. In der Zwischenzeit, hat er eine ganze Reihe von Gaunereien ausgeführt. Auf der Station Alexander.Newsk der Eisenbahn Rjäsan.KoSlow ' hatte, er' j. B.' einem reichen Getreidehändler .unter fingirtem : Namen eine große Port e Roggen auf Lieferung ,5 verkauft und von lym eine groge .Anzahlung - von 150 Rubeln erhalten. Dann erschien er in KoSlow. r Dort wandte, er sich an einen reichen Pferdehändler, bei welchem er zwölf Vollblutbengste für 6500. Ru. bel erhandelte. Das Geld hierzu hatte er 'aber nicht ber sich und versprach. eS aus Petersburg, wohin er sich begäbe, iii i senden. : präsentirte aber als Sicherung zwei in Slaratom protestirte Wechsel. , beide auf den Namen zweier in h jener Gegend bekannten - und angesehenen Besttzer iDer Pferdeband ler zauderte jedoch.' die Wechsel als An Zahlung anzunehmen.' Da wandte sich Slawin an einen Notar in KoSlew mi: dem Antrag, die zwölf Pferde in Ver satz zu nehmen und ihm dafür 2500 Rubel zu. leihen. Das Geschäft kam auch zu StandeMaüfU Pelzwaarengeschäft noch einen schönen Pelz erschwindelte und ' dann davon fuhr, -i Am 5 anderen Tage kam man durch -einen Zufall dahinter. 'wer der famose Käufer der Pferde gewesen, und es wurde nun nach 'allen Seiten tele graphirt. ' In Ashew wurde Ssawin von einem .UntersuchunaSrichter. nach dem er bei der Polizei geschickt durchge glupst war.- erkannt und' dann festge nomraen.'. Gegenwärtig sitzt'er wenn er nicht schon wieder auSgcktttffen ist im Gefängniß zu KoSlew binter Schloß und Riegels Nach russischen Lesetz Unterlieg ersetzt all durchaeüttgetter
Sttüflmg einer körperlichen Zuchllgung diese hat der Exl5ornet bisher nocv nicht gekostet. v Ueber die friesische Sprache wird der Magd. Ztg.-, aus Oldenburg geschrieben: Mancher Vade gast deriNordseeinsel Wangeroog wird beim Anhören der Sprache der dortigen Einheimischen sich. verwundert nach der Abstammung und Herkunst dieser Sprache gefragt haben. Wangeroog ist. eine der zwei Sprachinseln, die sich noch von der eigst ' im Nordwesten Deutschlands weitverbreiteten friesischen Sprache erhalten haben. Die andere Sprachinsel des Friesischen ist das im westlichen Oldenburg gelegene Sater land, ein zehn Kilometer breites ödes Moorland. ' Auch Wangeroog wird nicht lange mehr friesisch sprechen, , das Plattdeutsche gewinnt hier immer mehr die Oberhand. Statistische Erhebun gen zeigen uns. daß von den 220 Bewohner'n der Insel nur noch 12 da? Friesische als häusliche Umgangssprache benutzen, 174 reden platt und 34 doch deutsch. Besser steht es mit der Erhal tung des Friesischen' im Salerlande. Auf einem dünenartigen Sandrücken liegen im Gebiete des' schwer, zugäng lichen Hochmoore? die sriesifchen Dörfer, zu denen erst im Ansang dieses Jahr Hunderts . die ersten Straßen gebaut wurden. Bis dahin gab es nur eine Verbindung zu Wasser, auf der foge nannten Saterems. Wenn auch hier das Plattdeutsche eingedrungen ist und besonders altfriesische Namen seltener werden, so hat sich das Friesische joch in Sprache, Art und Tracht noch rein
erhalten. Von 42 l5 Bewohnern des Vaterlandes reden, wie statistisch nach gemiesen, 2471 friesisch. 163 platt und' 23 hochdeut'ch. Ueberall, wo fremde Cinwanderer auftreten, weicht die friesische Sprache der, plattdeutschen. A us Kopenhagen w i r d fleschrieben: Die chronique scandasuss unserer Stadt Hat kürzlich neuen toff erhalten. Vo? einiger Zeit starb hier ein Arzt, der in den vornehmsten Kreisen derHauptstadt sehr beliebt war und auch mit dem Hofe -Verbindungen hatte. Es hieß sogleich,, habe sich mit Morphin vergiftet, und dies scheint sich später bestätigt zü haben! Der Verstorbene war'-unverheirythet meinte man und stets ein .großer Verehrer des schönen Geschlechts gttve len. Am Begräbnißtage erschien eine fremde in Trauer gekleidete Dame und stellte sich ülS die Frau des Verstorbe nen vor. Man kann sich das Erstau nen der Verwandten denken, welche schon. Vorbereitungen getrossm hatteit, um das bedeutende Vermögen des Ver ftorbenen in Besitz zu nehmen. ' Es hat sich jetzt herausgestellt, daß der Verstor oene heimlich verheirathet gewesen war. Vor mehreren Jahren hatte er eine Danie in London kennen gelernt. Sie war Gouvernante in einer dänischen Familie, und das Verhältniß wurde bald so intim, daß er- sie ' heirathen mußte. -Die Hochzeit wurde in 'aller Stille gefeiert, und kurz nachher reiste die junge Frau nach Dänemark, wo sie als Gouvernante lebte. Jetzt ist sie aus ihrer Verborgenheit hervorgetreten. um ihre.Rechte geltend zu machen und das Vermögen' ihres Mannes zu beanspruchen.. Allein- damit war die Sache nicht beendet, denn vor einigen Tagen hat eine zweite Frau des Ver storbenen sich gemeldet. Sie ist aus der Schweiz gekommen und behauptet, beweisen zu können, daß sie mit dem Verstorbenen verheirathet war. Dieser Highlifk'Skandal wird vor den Gerich ten seinen Abschluß finden. . , , DaS Urtheil, der Hmskrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel'S Bürsten die besten stnd. m "itffimj b ' k.GTGTTUAGkaAT. r4 99 Werth einer Schachttl eine Guinea." 5 - (Geschmacklos -Wirksam.) . ,:' . 4 . .-t ' Vei Migräne, Gestörter Verdauung, Lebsrkrankheiten und Frauenleiden. Berühmt iu der ganze Welt. ' Wit cku gkjchmalNtZe t flsir Kölkt ' Jr ''. verjagen. 1 Serlanat SeeAam' nnb nefimt leine änhen. Gemacht in St. Helena. Eaglan. Zu haben di Apothekern und Händlern. Prei, SZ Senk dieSZxudtel. RewHork Depot: LWEansle. GHchZBKHHchGAGW' Ui Aug. Renner's QD nJt , n , , , T. (am Vidukt.) Vdo. S 55 8 Virginia Äve. Vorzügliche Bter hochfeine LiquSre, Weiu, ndElgarren.: - r . " ' , , Warmer Lunch jeden Vormittag. , Slngang auch von der Vkaryland LtraKe, der Turnhalle geaenuder. HilOM ! Mercliarit's Salooiij . , ;:, r.... t. ; i:'"1 25 'Süd Delaware Straße. Die neuen Eiaentbümer versichern ihren Freunden und Kunden nur d e reiten ein bei mischen und importirren Getränke und Cigar ren zu verabreichen. ! Reelle Bediennna ist a antw. -Schmackhafter Freilunch Mor g nS und Nachmittags. v e? If ?i.-'-0)110) . J:i'- , , f :, F ' , V . i ! '''.J;. " ; Jiffe Spezialarzt für. '. I Isis 1 K 'üfT- . AugeOhr. Nase und H: l., mff-:': WVnÄrWM i. i l-lif MHM 4 Wett Wawiuaton Str . jt,Dr wen ;ii:MS::kS;j!''l,, ippSj!!!i!!i!j-fi!! I Patienten, welch außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon denz behandelt. ' ', :: ::''''v.yvv
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