Indiana Tribüne, Volume 16, Number 79, Indianapolis, Marion County, 7 December 1892 — Page 1
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Indinnnpolio, Ind. Editorielles. Von Jahr zu Jahr ist es immer dasselbe. Es ist gerade, als ob das weiße Haus in Washington abgeschlos sen wäre von der übrigen Welt und als ob der Präsident bloß das der nähme, waS er für gut befindet, sich mittheilen zu lassen. (ZS ist gerade so, als ob der Präsident von der Höhe auf der er steht, nicht herabblicken könnte oder wollte auf das, was unter ihm, im Bolke vorgeht. Jedes Jahr legt der Präsident dem Kongreß eine lange Botschaft vor. So hat er auch diesmal gethan, denn die Verfassung schreibt ihm das vor. Sie würde in unserem Blatte zehn bis zwölf Spalten füllen und wir sind überzeugt, daß nicht Einer unter zehn die Geduld haben. würde, sie zu lesen. lnd Alles in Allem genommen, ist sie auch kaum des Lesen? werth. Ist es nothwendig, daß der Präsident dem Kongreß eine Reihe von Thatsachen vorlegt, welche jeder halbwegs unterrichtete Zeitungsleser ohnedies kennt? lnd doch ist daS fo ziemlich alles, was die Botschaft enthält. Wenn an die Aufzahlung dieser Thatsachen nur ein einziger frischer freier Gedanke, eine einzige neue, kühne oder große Idee geknüpft wäre ! Aber nichts von alledem. DS Dokument ist .langweilig im höchsten Grade. Der Präsident beginnt mit der Darstellung der Entwicklung und Zunahme der. Industrie und des Kindels und sagt, daß das Nationalvermögen in 1860 sechzehn tausend Millionen, in 890 aber 62,000 Millionen betragen habe. Außer diesen Zahlen führt er noch eine ganze Menge auS dem letzten werthlosen ZensuS an, aber bloß um von der Zunahme des Nationalreich hUms zu reden, so wollen wir b'emerken, daß in 1861 der englische Premier Gladstone als Schahkanzler dem Parlament einen ähnlichen prunkenden Bericht vorlegte, dabei aber den Muth hatte, zu sagen : Dieser berauschende Zuwachs von Reichthum und Macht ift ganz und gar auf die besitzenden Klas sen beschränkt.". So etwa? weiß Herr Harrison natürlich nicht. Beschränkt, wie er ist, weiß er keine andere Nutzanwendung zu machen, als die, daß der, Schuhzoll bei behalten werden sollte, dem man das alles zu verdanken hat. Weil aber in den aüS dem Zensus angeführten Zahlen auch von Löhnen die Rede ift, so hat Herr Harrison auch dazu ein Wort zu sagen. Folgendes sind seine Worte : Leute, welche , mit Löhnen. oder Preisen unzufrieden sind, sollten bedenken, daß es kein Land in der Welt giebt, wo man ihre Lage nicht alö glänzend betrachten würde. Ich wünsche sehr, daß die Arbeiter . Löhne erhalten Äelche Men nicht nur da liche Brod sondern auch Komfort sichern. Sie sind' amerikanische Bür- . . , ' ''i ..;,, . "ii!;,,; !; r. ger und es kann keine Verletzung der Constitution sein, Gesetze zu machen, welche ihnen den Comfort und die Unabhängigkeit und die Loyalität geben, die so nothwendig ist im Frieden", und diese kraftige Menge wie in 1861 zur Vertheidigung der Flagge bringt, wenn iii.s"i. ' V-il'i'"ft.;::, . ;;!:' ;;;; '' -t i'K? . ?Ä i. inöii' sie angegriffen wlrd." .vfjjv . , . SiiS.'Sif ': Ktt&ari solchen .nichtssa , ' ,. '! i : i 's 1,1 '"' . 1 .t1'. ''' . ... i1'1 1 ' 'i i1' i i ii in i, 1 ', i,. riii'.'' M , 'if , ',:! "': v l-"'!i.:'. .i,jt,,'t"j;" t 1 V.j',?l'll'!;!i!; I i' ' r, .f r j,.r'l;.. ''in-,' genden, schülerhaften, nativistisch (an gebauchten Phrasen fertigt ein Präsi dent der Ver Sian dieje gropf
Sache ab. Die Arbeiter sollten zufrieden sein, weil nun weil eS den Arbeitern in andern Ländern noch schlechter geht. Welcher Cynismus, welcher Unsinn ! Ob es nothwendig ist, Gesetze zum Schutze der Arbeiter zu machen, ob eS rathsam ist, ob man darauf eingehen kann, ob es Pflicht ist, ob gute oder chlimme Folgen daraus entstehen, wenn es geschieht oder nicht geschkeht, darüber macht sich der Prasident gar keine Gedanken, von der gewältigen Währung im Volke weiß er nichts, er begnügt sich damit die große Weisheit an den Tag zu fördern, daß in dem Erlaß solcher Gesetze keine Verletzung der Verfassung liege. Welches Glück! Es ist nur gut, daß man's weiß l Und während der Herr Präsident Hunderte von Zahlen über die Zunahme der Industrie und deS Handels anführt, um sagen zu können, daß eine solche Periode der Prosperität nie zuvor da war, vergißt er ganz und gar, daß wir auch einBundeSbureau für Arbeitsstatistik haben, welches einen dicken Band über Streiks veröffentlichte. Von den darin befindlichen Zahlen fühlt der Präsident sich nicht geneigt, etwas anzugeben. DaS würde daS schöne Bild, daS er entwirft, doch etwaS trüben. Und auch um die Kehrfeite der Prosperität", wie sie sich in Homestead, Tennessee, Bussalo, Coeur d' Alene zeigte, welche darthat, daS ber
Arbeiter in Amerika eben doch nicht bloß mit dem Bewußtsein zufrieden ist, daß es ihm besser geht, wie dem Arbeiter in anderen Ländern, kümmerte er sich nicht. Wozu sich mit Grillen plagen und dem guten Bourgeois die Freude der Selbstbewunderung verderben ? Sachdem der Präsident so die glänzende Seite unsere? wirthschaftlichen Lebens gezeigt, ohne einen Blick auf die Kehrseite zu werfen, singt er einen Lobgesang auf dm Schutzzoll,' . zu , dem man weiter nichts sagen kann, als : -: .Schier dreißig Jah bist du alt". Auf diese' Behandlung der großen Frage unserer Zeit kommen die kleineren Angelegenheiten, welche die große Masse deS Volkes nur wenig oder r 9 -r nur mureivar veruyren. sunaVU unsere auswärtigen Beziehungen. Es wird Mitgetheilt, was schon Jedermann weiß, daß die Differenzen mit England und Deutschland wegen der Sa-moa-Angelezenheit, mit England wegen des Robbenfanges im BehringZmeer und mit Chili wegen der MißHandlung der Mannschaft des Dams pferS Baltimore" bettlest sind. Ein Handelsvertrag mit Canada ist nicht zu Stande gekommen, weil Letzterer keine Gegenleistungen gewahren konnte, als Wiedervergeltung für die Erhebung von Zöllen auf den Welland Kanal werden jetzt Zolle auf dem St. Mary's Falls Kanal erhoben, und der Prasident empfiehlt einen Kanalbau, der uns unabhängig von canadischen Kanälen macht. Italien wurde wegen, der New Orleanser Lyncherei mit 125,000, Francs abgefunden, aber die vornehmen Mör der sind noch unbelästigt und die Bun desbehorden sind in solchen Fällen machtlos wie immer. ' Und nun kommt der Präsident, auf die Departements" zu sprechen, und giebt in Kurzem wieder, waS die Chefs derselben in ihren Berichten gesagt ha ben. Da kommt zuerst daS Schatzamt an, die Reihe. Seit' dem 4. März 1839 ist hie Bundesschuld um 259 Millionen reduzirt und sind 432 Mit jionen für Pensionen bezahlt worden. Die auf Schätzungen beruhenden'Vor anschlägt für das nächste Fiskaljahr weisen Einnahmen von .490 Millionen unh , Ausgäben von 457 Millionen auf. Dies - ergebe zwar einen Ueberschuß, aber so recht traut man dieser Schätz ung wohl nicht, denn der Präsident emplehlt die Aufhebung der zwangS- ,.- t. .1 -wl.i,.'-l"i.;i,i1,1i- --i;llit"((- ,,. .. -uviSlii.''1!!.. .;..Mtt,."!!v!!,!!li,M.-'' t, ,,.i ',,!kjk. weisen Einlösung von noch Nicht " fallt gen BondS. : Ueber die Silbersrage will d er? Präsident nichts sagen, wei die Münzkonferenz ihre Aufgabe noch nicht gelöst hat. ' ;':iJ . 3n Bezug auf daS KriegSdeparte ment erwähnt der Präsident mit pat riotischem Stolze, ' daß in den letzten 4 Jahren 25 neue Kriegsfahrzeuge ge baut wurden, die 35 Millionen kosteten, und daß wir nun eine KriegSma x1iMK'MMWW '!'' ...I'"'"-' '".'' i'"J ..fe" .!! ....!li'"'':lt;,i":i1;."-'. :. :!!. partement zeigt die erstaunliche Thatfzche, .daß vo der Court of Claims noch Ansprüche von' insgesammt 40Y
Millionen schweben, welche auS Eigenthumsschädigungen während deS Krie geS herrühren. The rnill jf justic griiids sloyly. . Bei der Erwähnung der . riesigen Ausdehnung nnseres Poßdlenhes giebt der Präsident seinem Aerger Ausdruck, daß die ausländische'Post durch 'auSländische Schisse befördert wird,' und daß wir in schönem amerikanischem Gelde nahezu eine Million' dafür bezahlen müsse rr. ' Nachdem dann der Präsident einige Vertrage mit den Indianern' besprochen, kommt er aus die Pensionen, begnügt sich, aber mit der Angabe von Zahlen, ohne ein Wort der Kritik zu wagen. Der Voranschlag für daö letzte Jahr war 145 Millionen, aber sie reichten nicht, es .wurden 155 Millione. bezahlt. , Der" Voranschlag für daS nächste Jahr ist 165' Millionen, und im darauffolgenden Jährt werden nach Berechnung deS PensionSeommisB särs 188, sage und schreibe einhundert und achtundachtzig Millionen nöthig sein. 3e weiter wir unS- von der Kriegszeit entfernen, desto mehr wachsen die Pensionen.' :j:-; Am Schlüsse der Votsazast . rückt der Präsident noch mit einigen Empfehlunge - heraus. Die Eholersgefahr muß als Grund für die Empfehluug einer Beschränkung der Einwanderung herhalten, der Präsident läßt jedoch den snimus durchblicken,. indem er eS für eine Pflicht erklärt, den Unwissen-
den und den civi! äi.turl)er fernzuhalten. Nur keinen Unzufriedenen einlassen, die Unzufriedenheit könnte noch mehr anstecken, als die Cholera ! Dann spricht der Präsident sernen Schmerz darüber auS, daß der Distrikt C olumbia kein Liquor-Gefetz hat,I und er empfiehlt den Erlaß eines solchen. Er wiederholt- die? Empfehlung M , eignete? Gesetzgebung!, betreffs ,deö ZuammenkuppklnS von Eisenbahnwqgen Zwischen dem -1. 2uli 1890 ud.chem Z0. Suni 1891 fanden' 2660 Menschen beim Wagenkuppeln ihren Tod und 26,140 wurden verletzt. Daß der Präsident dies wiederholen muß, zeigt, daß der Kongreß es noch immer nicht der Mühe werth fand, der Sache Aufmerksamkeit zu schenken, und sich Um die armen Teufel von Eisenbahnleuten zu kümmern. (N. B. dieS ist unsere Bemerkung, nicht die des Präsidenen.) . ' ' Den Schluß der Botschaft -bildet c - f n & eme Ieremiaoe uver Verrvmanoer, unehrliche Wahlen und allerlei spitzbübische politische Praktiken und eine Empfehlung einschlägiger Gesetzgebung, in Bezug worauf man wohl mit Gothe sagen kann: Die. Botschaft hör ich wohl, allein 'mir fehlt der Glaube." - Drahtnachrichten m ' Inland. - Wette raus sichten. Für Ändiana:' Regenschauer, weiche i?,4 ttpiii WiVffit in (Rfonpp ttmttiitttKfn .... w-,.. - - und von starkem Wind, begleitet sind. Viel kälter und Schneegestöber Don nerstag. Feuer. Pbiladelv bia.6. De. ' Heute! Abend um 6 Uhr brach im Keller des welches sich durch den Luftschacht schnell ' i' 1: auf den Sebersaal im obersten Stockwerk ausbreitete. ' ; - ES wurde auf diesen beschränkt, daS A '- ... ,.l -.S ": II",! .-', I." ,,f ... ganze Gebäude aber vollständig über : " . - ."," , schwemmt. Dex Herausgeber ChildS ' '. :l ' ' - . . .:,j": bot der Feuerwehr t5000, wenn fledaS. ' ' . ' 1 1
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: V -Tm-I -3-sivj- i" verhindern wurden waS denn auch gelang. Der angerichtete Schaden be - tragt gegen tz200,000, ist aber durch Versicherung gedeckt. Daö Erscheinen r vmiuv.wiv viwv unterbrochen. .. ! !'!. L ? ! 1 . " "S:,! ''' ii ! ' "'s ';f''-ii -iihi.-." ' i: . hikf Nuöla Ö::!':Iil E in n etter Volksvertreter. ;i n i tt ' V 'W1 ft" i X.' i Berl, n, 6. ,Dez. Die Stichwahl, im ReichStagSwahlkreise ArnöwaldeZriedbera fand beute statt, wobei der st:k'.:t 1iitMiMik)lifM UTt4t. HH MUIWUIH, I IWHIUU, k öUM,Uii,ö . M tS" - Berlin wegen Verleumdung deS Gewebrfabrikanten Ludwig Löwe drozessirt wird, gewählt wurde. ' stimme.. MYt, Rnnim
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Der Regent von Braun.schweig. London, 6. Dez. Wie der Wiener Korrespondent von Daily News" sagt, hat der Prinz Albrecht von Preußen ' wegen Kränklichkeit die Regentschaft von Braunschweig niedergelegt.
Erhöhung VerSteuern. P er l i n, 6. Dez. Der Bundesrath hat heute die Vorlagen zur Er höhung der! Branntwein- und Börsensteuer wegen der Armeevorlage unverändert angenommen, trotzdem es hieß, er werde in denselben wichtige Veränderungen vornehmen. . Die d e ü t.s ch c n U l t r a m o n t c -nrn. Berlin,. Dez. Die Mitglieder der Centrnmspartei im Reichstage haben drei Fraktionssitzungen abgehalten, um über ihre Politik betreffs der Armeevorlage zu berathen. Man hatte allgemein geglaubt, daß letztere eine Spaltung, der Partei veranlassen dürste, indem die 34 süddeutschen Ultramontanen gegen," die 76 anderen aber für die Armeevörlage stimmen würden. Das Ergebniß der FraktionSberathungen indeß hat ' gezeigt, daß diefe Abnahme unbegründet, ist. Die Vorlage wird keine Spaltung in der Partei veranlassen. f Werner Siemens, f B e r l i n, 6. Dez. Der berühmte Elektrotechniker Dr. Werner Siemens, Chef der Weltfirma Siemens Halske & Co., ist gestorben. G, Ochissönachrichten. Angekommen in: ' B r e m e rh a den: Saale" von Newöork. , , New .Sork: Änchoria" von Äasgow.'-! H ä m b u r g t Markommonia" von kita.tT ?rr?5 rrr"Ki n fa le: Passirt, ,Mngloman" von Böston nach Liverpool. ' FäSne t : Passirt, Teutonic" v. n Liverpool nach New Jork. 1863. EUROPA. Passaae auf allen 1892. Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaf' ten eingezogen. Sprecht vor. " ' ' Ä. M etzger Agen tu r. Der Deutsche Oocialistentag und die Maifeier. ' In der Sitzung vom 13. November verhandelte der zu Berlin versammelte Parteitag der .socialistischen Partei Deutschlands über die Frage der Maifrier. Drei verschiedene Anträge stehen sich gegenüber, dec eine, die Maifeier am ersten Sonntag nach dem ersten Mai, der zweite, die Feier am 1. Mai durch eine allgemeine Arbeitsniederlegungl und der. dritte, die Feier nur am Abend des 1. Mai vorzunehmen, den übrigen Tag aber zu arbeiten. Nachdem verschiedene Redner gesprochen, ergriff der?' Reichtagsabgeordnete von Vollmar.München das Wort: , i Ich würde mich nicht zum Worte ge meldet baden, wenn nicht Adler aezproqen yane, oetten Bereollamleik, vle gesühlkerregenve, ich kenne.. Wir neig' sprechen Hütte, dessen Beredtsamkeit, die i ten in München sehr der völligen Ar beltsniederlegung zu. Wir machten es auch 1890. Aber thöricht wäre eS. au? lokalen Verhältnissen Schlüsse auf die allaemeinen . zu lieben. Wir dürfen Nicht blos das thun, was den Geldsäcken unangenehm .ist. Zudem glanbe : ich VktHH tWU Hit 1' : I VWt . t IWJIIUiI zTie .Folgen auS dem Contractsbruch Paragraphen würden : unfehlbar zur Geltung gebracht werden. ' Sehr w ui den wir uns irren, wenn wir glaubten, auch nur ein Viertel der Arbeiter zur Arbeitsniederlegung zu bewegen. Denn ' wir leiden eben an einem Ueberfluß an . - j . ; ' r Arre manget: ,eyr rllyng.) y: !äV: V Vn 1.1 ir. .. i. l..sl L V, 1 i'.ZAUl USUVIUU j IllUiik jlf' U :n doch nur ein sehr untergeordnetes .' Glied unserer Gesammtbeftredungen. , Die allgemeine, fortlaufende Bewegung bt für unS mehr Werth, lS 'die einj0flt die Emlaldemokratie nicht zu Grunde. Niemand kann sie zu Grunde 1 " . !- -i rf- " r 4. i . nchien, neye aus oem Boven des Beschlusses. Aber ich halte eS für eine unglückliche Fassung, daß der Beschluß alle Jahre auf' Neue oefakt werden 1 rsl slnnK HA Wi niri1. I H ".!" !")( it ..k Verbältnisse und untere Machtverhältnisse gebessert haben, und daS M m Jahren nicht zu erwarten wollen wir nicht an dem Besckluk ..-:( Jt , ändern. Deshalb Wunsche ich St chung deS betr. AbsakeS. Wen w r deutschen Sozialdemskrateu nicht Alles auf in Karte setzen, so ist daS keine
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