Indiana Tribüne, Volume 16, Number 78, Indianapolis, Marion County, 6 December 1892 — Page 2
S-tf ; ,ß .3-;iijH(a;;!. ii :jJ!:i11lMf--tipr---r :;:?'MSS'i . -" : . :iisttii!t;s;ti:i!!:;!'ii;:'':;: i ' 4 . S ÄÄ iJift'A,1! iiii'iiis!!1"4!!:: ?l; ;! j. ii :!l 1 "1 li y , :v ;" AAMi7'A "' :!" 't:'''i':')iy':y
A''". A::,;:?1
l
, 0ic 'i "Cnf ( Ä tt N ? S,
b y. j 1 z w ?i l 1 , i V li l i t r
K
DMana Tribüne. 'is$g Erscheint - Lli glich und Sonnt gs.
Die tägliche .TribLue-kost durch denrLge, l2Cenk er So! die ConmazsTridüne" t Itnti perWoaze., Beide zusammen IS Cent der 55 Cerna perMonat. Per Post geschickt in Vor. SuZbejahlunz tC per Jahr.
Office: 13Ö Ost Maryland Straße. r
s Indianapolis, Ind.. 6 Dezember '92. Der Famktten'Zpielteufel. Man kann daran, zweifela, ob die verschiedenen Kreuzzüge. welche von der Polizei mehiecer Großstädte in den letzten Jahren qege Spielhöllen unter nommen worden' sind, zur Berm'mde rung derselben beigeiraaen haben. Daß aber daS Glücksspiel in amerika Tttfefc.n ütitmlfiTTTfrnpit bttr in (tit
M. .- IVV4I . . ... f sellschaften. welche direct aus der Fa i rnilie hervor zegangen sind, im beftän a vv. ' m. au, C j Z mm t kl R j
uirui juuiy neu uciijcu (Uiiu ni hl dem geringsten Zronsel unterlie aen. Man frage nur einmal bei den f Spielwellz 'ugZ-Händler nach. .Wir da.'en :m heuncen &tm einen ungewöyuliH starken Verkauf erzielt," sagte einer dieser Händler, welcher über bn allgemeinen Stano dieses GeschästeZ stetZ wohlunterrichtet ist, .und namentlich nimmt da; Interesse an w o h l seilen Spielgeräthen. an billigen Roulettetifchchen. F.. 0 lagen, sranzSsischm Hazarvtikcuchen. Keno-Kästchen und sonstigen derartigen Möbeln fort und fort zu., r Während der Verkauf der feineren und kostspieli; geren Artikel, wie sie in Spielhäusern uns, Hazard-b'lubs gehalten werden, etwa? abgenommen hat,,-ist die Nach-, frage nach den billigeren Gattungen durchweg gestiegen, 'und zwar dermaßen,, das; man Geräthe, die ohne directe KeseheZübertretung verlaust tvcrden können, wohl bald in gewöhn lichen Schausensteru, in Kinderspiel waaren-Gefchästen u. s. w. bekommen wird. Sicherlich ist das nur auf das immer stärkere Umsichgreifen de5 privaten und geselligen Glücksspiels, ganz besonder beim weiblichen Geschlecht, zurückznfüh ren. Was einmal bei den Frauen Bo den gefaßt hat. das ist nicht so leicht wieder auszurotten, wie man z. B. auch an der Prohibitionsidee sieht. Es sind noch nicht viele. Jahre her. daß bei uns unter tausend Frauen kaum eine' den Unterschied zwischen einem Roulette rädchen und eincm Fa?o?Zedeck, oder zwischen .einem . ttcno Tischchen und einem sranzösischcn Hazard-Tischchen kanntet Wie ganz Zanders stehen die Dinge heute! Zunächst riß das Gämdeln bei den reicheren und fashionablen Tamen ein, welche ihrerseits im Auslande dafür herangebildet worden waren. Sie hat icn den Rummel in Montecarlo kennen gelernt, dann auch vor Allem in der britischen Gesellschaft, in welcher der riiij von Wales .tonangebend, auch für anglomanilche' Amerikanerinnen lvucde, Wie gewöhnlich, wurde ,dal Äeispiek .der vornehmeren Gesellschaft t ald , genug auch in anderen Schichten d r Bevölkerung nachgeahmt, und der Spielteufel erweiterte sein Reich nach ocn Kreisens 'deren ganzes geselliges ebcn bis dahin nur' in Theep'arthieen,' t leinen Tanzkränzchen und höchstens gelegentlichen Kirchenlotterien bestanden htte. Die ersten Rouletterädchen, welchem rrivatcn Gesellschaften hierzulande zur Anwendung kamen, wurden aus l!u ropa von Leuten eingeführt, welche sie ursprünglich nur als Spielzeug zum Zeitvertreib mitgebracht hatten. . Das in Gambelhausern benutzte Ronlelterad ist Ziemlich kostspielig und hat einen sehr ' sorgfältigen, haarscharf bulancir :cn Mechamsmus; es kommt auf meh rere hundert Dollars zu stehen. Da gegen sind die billigen und ausländijchen Rouletterädchen, die erst - als Spielwaaren herübergebracht wurden, schon für 52 bis $3 das Stuck erhältl:ch.',Wik..vk?lockend..zmal..,ihre.Be Nutzung nicht polizeigefähllich ist! Billige Baccarat'Gedecke, die man über einen gewöhnlichen Tisch breiten kann,, ianden ebenfalls , bo'd Eingang. ?.Die Fabrikanten haben guten Grund, sich in neuerer Zeit vorzugsweise auf die dilligeren Artikel zu, werfen; , , sie stellen dieselben in enormen Mengen her.' Ein tttes ainerikanisches Rouletterad ist j ür 55 zu, 'haben: Haro-, Bsccarat und Hazaid Ausstellung kriegt man 't & ' t iT"-- hui'. ,!- . schon für Ll. - Solche Spieltische sind namentlich in unseren östlichen Städten bei einer Menge Familien ganz gewöhnliche Haushaltsartikel geworden die Haupt städtische gute Gesellschaft entrüstete sich anfangs tugendfam darüber, beugt aber in ihren vier Wänden immer mehr gleichfalls die Kniee ror der Glücksgöt tin. Durch die jungen Damen gewöhn nen sich die jungen Männer, die Gelieb ten und tünstigen , Gatten'' daran, Schwestern und Brüder spielen !zusam men. u! Mädchen und Frauen darin sogar eine Erweiterung desAsuflüsses vom THeim gegenü bex dem Einflu ß d Sal u hns" btwillkMmnenMd'zuspVisindechHai sie - sich 'sverrechnetä haben. ' Theilweise haben sogar die Fabrikanten der Spiel gcräthe Ursache, das immer mehr stei gende Interesse am Glücksspiel zu betrauern. denn es ist schon dahin ge kommen, daß viele Damen, die sich ein AiZcken auf das Sticken verstehen. Spieltischgedecke mit' Leichtigkeit selber Hernellen rönne Ng und sogar recyl zler- ? m , ., ;,:::j;hi'.;'--,l!iii , , . - ! .ii;.,". ) y"'L - Sicherlich ist es auch nicht umsonst, daß manche unserer TageZblätter in Entrüstungsartikel übe? das Einresßen d:s GlücksspielZ ' auch UwohlgemeinteZ Winke über i die ? Seldstfabrikation der SvielgerütheGinstießkn lasten. , Das Glücksspielgeäth gehört thatsächlich bereits zu den Nippsachen vieler WarlorS". (Nur das Wlanchetle", das Ouija" und ähnlicher ge iftersp u k h a f t e r Zeitvertreib mit mehr oder weniger bedenklichem Hintergrund macht jhnen ewlgermaßm Eoncurrenz.) ' s nfan2s frZelte man in Fsmilien
kreisen nur mit sehr niedngen Einsätzen, von einem Nickel an bis höch stens zu 50 Cents hinauf. . Mit, , der Zeit ist man aber bereits viel höher ge stiegen, und nach Maßgabe der Ver Hältnisse geht man in Familienkreisen vielfach ebenso weit, wir in Spielhäu fern. Gar manche verheirathete'Da m:n gehören zu zw.'i oder drei privaten Mmdlerklubs und verspielen oft das Geld, das ihre Gatte' sauer erwerben müssen, ebenso rücksichtslos, wie mancher Lump von Mann seinen ganzen Verdienst im Wirthshaus durchdringt. Manchmal haben lÄ auch beide Ehe Hälften in dieser Beziehung gar nichts vorzuwerfen! Oaumftümpse akS KrieStele pdone.
Erinnerungen aus unserem Bürger kriege, dessen Geschichte noch so viele unerforschte Winkel bietet, wie das Gebiet der Union selbst, finden stets ein aufmerksames Publikum, auch wenn sie nicht immer ganz zweifelsohne sind. Eine intcreffante Episode aus der Zeit, als Grant vor Petersburg stand, wird neuerdings von General' Jourdon txi zählt. Dieser machte, während er das Eömmando an TrUrn's Bluff, an der äußersten rechten Flanke von GrantS Flügel, hatte, zufällig eine merkwürdige Entdeckung, durch welche wahrscheinlich das Leben von Hunderten gerettet, und ein schwerer Schlag gegen die Potomac Armee rechtzeitig abgewehrt wurde, . ' Seit einiger Zeit schon hörten Q simre und Soldaten, welche unter Jourdans . Commando standen, seit jamc Laute, d. h. seltsam insofern, als man sich gar nicht vorstellen konnte, wo sie herkamen' Bald , schienen sie in der Luft zu entstehen, bald unter dem Boden, bald aus weiter Entfernung, bald aus der nächsten Nähe zu kommen. Der General fand es endlich der Mühe werth, die Geschichte zu untersuchen. Erst glaubte er. einer seiner Leute mache irgend einen .praktischen" Jur; diese Ansicht mußte er aber aufgeben, als er jedewMann.im Fort herausbe ordert hatte, dann selber eine genaue Untersuchung vornahm, und das ge heimnißvolle Geräusch noch immer hördar war.' Nachdenklich setzte er sich auf eine Zwiebackkifte. Er blickte um sich' auf die großen Kanonen, die Erdwerke und die leeren Zelte. Da ruhte sein Blick auf einer Anzahl Baumstümpfe, welche ringsum, aufragten; die Stamme und Sleste waren größtentheilS' niedergebrannt oder bei der Herstellung des FortS Zknußt worden. Ein Gedanke blitzte in ihm auf. Sollten diese Stumpfe vielleicht Schallleiter von etwas sein was weit unter ihnen vorging? ; ' ' ;i ' 1 Seinen Kopf unmittelbar über einen der Stümpfe haltend, hörte der Gene ral Laute, welche ihm die Ueberzeugung beibrachten, daß die Eouföderirten eif rig daran waren, eine Sprengm ii c unter dem Fort zu graben, und daß. wenn man nicht rasche Gegenmaßnähmen treffe, eine für die Poto macArmee sehr verhängnißvolle Er plosion zu erwarten sei! Sosort schwang er sich auf sein Pferd und erstattete dem Generat Grant in dessen Haupt quartier Ravport. Grant eilte mit mehreren Mitgliedern seines Stabes herbei, und Alle gelangten nach eingehender Untersuchung zur völligen Ge wißheU,; daß diel E on föderirteu -d ru n tcn mit Hacke und Schaufel arbeite ten, und daß keine Zeit zu verlieren war, wenn das Fort gerettet werden sollt?. , , Die Ingenieure, welche sich in Begleitung Gran:S befanden, wurden beoustragt. sofort den Boden abzustecken für die Anlegung' eines Schachtes und ener Gegenmine. !, Die,,,Ausjührüng ihre? Planes ging, so rasch von statten, daß die Eouföderirten ' bald beunruhigt wurden , und ihre Mine aufgaben.obwohl sie nicht mehr lange gebraucht hätten, sie zu .vollenden und damit eine furcht da re Tragödie herbeizuführen. Ti.- Banmstümpfe waren zu Telephonen geworden ! Was ist ein romantisch angehauchtes - Mädchens Der .Vor wärts beantwortet diese Frage Zm Briestasten in folgender Weise: Das ist schwer zu sagend wir glauben, daß darunter weidliche Wesen zi, verstehen sind, die.von Mondschein m d Tonnen i !.,' i . " ' ". - ': '' " . Ucht leben die nur Nippen und Picken, wenn and.'re Leute trinken und essen, und die s o thun, als ob sie nicht wissen, daß es zweierlei Menschen aus der Welt äitit:; E i n e S n a ch d e m A nde rn. Tanke: Liebe Elli. -Tu wirft Dich ohne Zweifel für , die brennende Ange legenheit unseres Geschlechts für die Frauenfrage interessiren?" Elli: Verzeih', liebe Tan'.e, für drn Argen blick beschäftigt: mich noch die i "Männer. lafjVvV:KsVr - ö'Mh er ' G re th le." s a g t die' Mutter zu ' ihrer' Tochter, ho'cht denn Du gar toi' Gwissa. daß Du De' vom a Mannsbild so am helle Tag küssaläßscht?- Ei.Muatter. wia n-e' bi' über unser'n Hos komma mit zwoi Gicßkante, hat er me' in d'Aerm' g'nomma und me' a'fanga küfsa.? '.Narr, hättescht d'Kannte falle lau', do hätt'schtDe könnewehra.Wrile liebe Muatter. aber me ka'doch.wenn's ans Küssa , geht, net glei an ülles dcNkaIIAz p,,-;Ü n nöt h ig Gouverneur izu dem leichtfertigen und blasirten jungen Erbgraf, der feiner erzieherischen Oberaufficht anvertraut ist): Haben Sie denn gar kein Streben nach HSherem iErdgraf: Wie Sie wissen, gehöre ich zum höchsten Adel einen höhere' glbt'snichtl-AWZl Verschiedene Ansicht. Erster Lieutenant (begeistert) : Gelt Fri "0i das w otrih m a l ftint famo ser Spaß mit den drei Mädels. Könnten'S fast ein Adenteuer nennen." Zweiter Lieutenant (seine Börse prüfend): Hm nennen wir's 1 ütbtxM einen theuren Abend." ' ' j :!!;;ji'!ii-ii:!r Meerschanmpseisen, lange deutsche Vfeifen, Cigarrenspiten etc. bei Wm. No. 1LS Oft Washington Otr.
Seine einzige Jnsubording.tion. ES war ein braver Mann, , dessen Leiche-jüngst mit dem Jahre lang von ihm befehligten Päcific-Postdampfer San Juan"' in San Francisco eintraf. Eapitän McErae. welcher auf der See verschieden war, die er so liebte, hatte 44 von seinen 53 Lebensjahren als Theerjacke verlebt und , war ein seltenes Muster von Muth und Diensttreue. Einmal hat er sich aber doch einer schweren UnboSmäßigkeit gegen seinen damaligen CapitSn schuldig gemacht. Zur Zeit, des schrecklichen BrandeS des Dampfers Morning Star" uttweit der südatlantischen Küste, vor beinahe einem Vierteljahrhündert, war McErae Officier auf einem der Dam pfer, welche zwischen New York und San Francisco fuhren. Ter Eapitän fchlief, als das brennende Schiff in Sicht kam. McErae, der die Obhut über das Verdeck hatte, fuhr so nahe an den Dampfer, daß die furchtbare Hitze stark fühlbar wurde. Und beorderte die ganze Mannschaft zur Lebensrettung. Mehr als hundert Passagiere des flammenden Schiffes," welche
keinen Platz tn den Booten gefunden hatten darunter auch die Mitglieder einer'großen Operntruppe schwebten zwischen Leben, und Tod Mitten in den heroischen Anstrengungen kam McErae'S Eapitän auf das Verdeck gerannt und besahk. .sofort von dem brennenden Dampfer wegzufahren, aus Furcht, daß die Dampfkessel , erplodiren und auch ihn, schweres Unheil zufügen möch ten. McErae protestirte heftig dagegen, d'.e Unglücklichen in dem' Wasser ihrem Schicksal zu überlassen; der Eapitänaber blieb hartnäckig und verbot den Leuten, auch nur mit ihren Booten Hilfe, zu bringen. Da warf sich Mc Erae, allen Befehlen und Scheltworten des EapitänS zum Trotz, ins Wager und rettete eine ganze Anzahl Frauen und Männer. einS nach dem andern. Wüthend suchte der Eapitän seinem Befehl Nachdruck zu verschaffen und weg. fahren zu lassen; aber die Passagiere seines Dampfers empörten sich hierge gen und würde das. Schiff unter ihre Gewalt gebracht haben, wenn der Ea pitän Zwang versucht hätte. Bei der Ankunft in New Aork war McErae der Löwe des Tage, und seine Jnsudordmation" wurde vom Atlantischen bis zum Stillen Ocean gefeiert In feinet Aufopferung und Tövesver-, achtung war McErae ein leuchtender Gegensatz zu tnanchen Eapitänen, die sich in den letzten Jahren bekannt gemacht haben. ' Vom Anlande. Das Haar von Kindern wächst schneller äls das von Erwachsenen. Zehn Millionen FaßSalz sind letztes Jahr in Amerika producirt worden. Aüs Neuhindland hat sich eine Gesellschaft zur Gewinnung von Eis von dm Eisbergen gebildet. Mexikanische Fen er st e i n . messer wurden so geschärst, daß damit Haare durchschnitten werden konnten. Sieben der merkwürdig, sten Tempel gibt es in Mayalipuram, Indien! Jeder davon ist aus einem einzigen Granitselsen ausgehauen. Die im Jahre 1891 i n Spardanken deponirten Gelder bezifferten sich auf $Ui54,82U42, d Betrag ifjt Darlehn. Kapitalsanlaqen und Baarvorräthe betrug ö 1,624.76. 594. Lottie. Jen nie und Alict vanS in Beäver Brook bei Hazelton, Pa.i Mädchen im Alter von 15., 17 und 20 Jahren, beschlossen in der Abwesen heit ihres Vaters, in einem Zimmer im Oberstocke'ihres Hanses gemeinsam zu übernachten. ,, Morgens um 3 Uhr deranlaßte sie ein Geräu.'ch. welches sie zunächst vom Unterstock her. sodann aber aus der Treppe ihnen näher kom mend hören konnten, zum' Verlassen ihrer Betten. Sie löschten das Licht in ihrem Zimmer aus und wartetm schweigend das Weitere ab. Plötzlich wurde die Thür ihres Schlafzimmers eingestoßen und im hellen - Mondenscheine sahen sie die Figur eines 'ihnen brannten Slovaken Namens BUsch v.r sich.? Er griff nach Je.rnie. trat aber, als er such die beiden anderen Mädchen gewährte, er sch reckt zurück und fiel die Treppe hinab. Nunmehr folgten -ibm die ermuthigten Mädchen und prügelten ihn im Hausflur windelweich. Schließ, lich erschienen, von dem Lärm angelockt. Nachbarn auf der Bildsläche, welche Busch todtgeschlagen - haben würden, wenn, ihn , nicht der Polizist , Earln in seinen Schlitz genommen hätte. ; Gleichwohl war der Kerl , aber so übel zuge richtet, 'daß er, nicht verhaftet werden konnte. "" :" v , " ü nt er L e i tun g des Ehefs er ,Gebeim Polizei der Stadt New ork. beZ Jnspectors McLaughlin wurde kürzliH ein TkbshHle,,, an der s Även li e , a u s ge h o den u nd sie bzehn Per K fönen verhäftet DaS waren keine kleinen Diebe in Lumpen gekleidet und mit thierisch rohen Gesichtern und gemeinem Benehmen, wie man sie gewöhnlich sieht, es war die Elite der Diebszunst, darunter war manches männlich schöne Gesicht." manch elegante Gestatt. Jeder Einzelne war geschmackvoll gekleidet und ihr Beiragen, wie ihre Sprache zeug ten von , Bildung. Die Leute waien einst Kinder ehrlicher ' Eltern, hatten eine gute Erziehung und Bildung erhalten, haltenden Lebensweg als Elciks, Buchhalter Kassirer. oder, wie eine, von ihnen, sogar akademisch gebildet, als Arzt betreten, aber das Böse halte in ihnen gesiegt, und sie waren Verbrecher der gefährlichsten Sorte, Hoch stap'er, Bankräu der, T a schcndiebe und Fälscher geworden, und die Manv'r hatten sämmtlich das Innere verschiedener StaatSgefängnisse kennen gelernt.Die. Geschichte k eines ! jeden ß Einzelnen von i ihnen würde Stoff für einen Eriminatroman liesern, besonders ermähnt seien hier aber nur zwei Frauen. Frau ByrneS, 36 Jahre alt und noch immer eine schöne Frau, ist )ie Wittwe eweS hochgeachteten und einst fashionablen ; Arztes von New Z)or, welcher vor drei Jähren starb. JaL fefriM Zkd! lttntk
tle den Zungen Arzt DrPamv m len nen und verkehrte viel, mit ihm. : $'m S Tages wurden Beide bei einem Lasen diebstahl ertappt und setgeozimen. Man glaubte zuerst, da; u.r.el e mi der Kleptomanie, und da sie ut die gestohlenen. Sachen b.'za!-!t5N. ließ man sie laufen. Die Beiden wurd:n ,ab?r noch öfters bei ähnlichen Drebstäylen ertappt, und nun weiß man. daß sie professionelle Diebe sind. Frau ByrneS wurde b:i dem Hehler dabei abge faßt, als sie 45 Elzamoisselle verkau fen wollte. In Gesellschaft der er wähnten Frauensperson, befand sich zur Zeit ihrer Verhaftung ein wunderschö nes. junges Mädchen, das der Polizei nicht bekannt war und in dessen Besitz zwei Stück Seidenstoff gefunden wurden. Das Mädchen , verweigerte alle Auskunft über sich uud sagte nur, sie heiße Lillian Stevens. Sie ist klein von Statur und zart gebaut. Ihr Gesicht, ein wahres Engelszesickt, ist von gold blonden Löckchen umrahmt, ihre großen unschuldig blickenden, tiefblauen Sugen würden Alles, nur nicht ihren wahren Eharakter verrathen. Sie war -ge-sch mackvoll gekleidet und benahm sich m einer Weise, welche eine vorzügliche ErZiehung bemies. Anwalt Emanuel Friend. der Vertreter der verhafteten Verbrecher, hat nun iheilmeise den Schleier gehoben, welchcr die Identität der schönen Sünderin bedeckt und erzählt über ihre Vergangenheit Folgendes: Llilianift 23Jahrealt,!hrwahrerName aber wird verschwiegen. Sie ist in New Orleans als die Tockter eines reichen PlautagenbesitzerS geboren, welcher wihrend des Bürgerkrieges in der Armee der Südländer den Rang eines Generals erlangte nnd so prominent wurde, daß sein Name von , der Geschickte jenes Krieges für immer unzer trenniich bleibt. Lillian versprach schon als Kind, eine auffallende Schönheit zu werden, und ihr Vater schickte sie in ihrem l4. Jahre in ein Kloster in Bas timore, um ihr dort die Bildung und Erzikhttttg angedcihen zu lassen, welche elna Königin hn Geell schüft besitzen muß. um herrschen zu können. - Drei Jahre befand sie sich in jener Anstalt und genoß bereits ihre volle persönliche Freiheit, da sie doch bald heimkehren sollte, um in die Gesellschaft ein gesährt zu werden; d lernte sie einen jungen Bankdeamten, - den Sohn reicher Eltern, bei einem Spaziergang auf d.'r Straße kennen und ein Liebesverhältniß entspann sich. Der junge Mann aber war ein Spieler und leichtsinnig. Eines TageS unterschlug er St83.000, entsühr.'e Lillian aus dem Kloster und entfloh mit ihr nach New Wrk. Seine' Fämile deckte das Desicit und ruinirte sich vollkommen. Als Lillians Vater von ihrer Flucht hörte, w.'igerte er sich, mit ihr noch weiter etwas zu thun zu haben. Ihr Liebhaber hielt eS i8 Monate bei ihr aus, aber dann, verließ er sie, weil ihr Vater sich weigerte. ihr Geld zu schicken. Siestand, nun verlassen und allein da. und die Folge war, daß sie sich nun ganz einem Leben der Schande ergab. Aber sie sank noch tiefer, sie' gewöhnte . sich noch den Opiumgenuß an. In einer Oviumhöhle lernte sie den elegantesten und geschicktesten Bauernfänger und Ladendieb El", dessen wahrer Namen selbst die Polizei n!e erfahren konnte, tro?.dem er sich schon verschiedene Male in ihren Händen befand, kennen: sie rurde seine Maitresse und Helfersh'lferin. -
Bm uslchnde. . V on ein e m m e rkwü t digen Mediciner, , einem Heudoctor, V ' der ; als ' Prophet in Wien keine Geltung gefunden, dann aber, in Amerika sein' Glück ' gemacht hlt weiß das Jllustr. Eztra-Blatt zu erzählen. , Ein junger Arzt, Dr. Senftenberg. trat vor zwei Jahren in Wien mit eire.' neuen Heil-Heumethode hervorn über die er in einem Memorandum u. a. Folgendes sagte : Die Hirsch kuh bettet ihr Junges erfahrungsgemäß in eine Unterlage von Heu und sobald ein rauher Wind cder.starker Regen, kommt, zieht sie aus dieser.. Unterlage ein Büschel Heu hervor,' nimmt es in den Mund und reibt das zarte Thier damit ein. Der Hirsch reibt sich, wenn ihn das Waldfieber durchschauert, vor ' der Abmurfzeit, mit Heu ein und wenn er angeschweißt wird, eist er zuerst zum Wasser wäscht die Wunde und dann sucht er durch Reiden mit Heu die Temperatur de5 KörperS zu erhöhen. Dieselbe Beobachtung, und zwar in weit höherem Maße finden wir? bei den Rehen.' die sich gegenseitig mit Heu reiben. Im Ganzen und Gro ßen ersieht man daraus, daß daS Heu bestimmt ist. die Heilkraft des Wassers zu ergänzen und die hydrotherapeutische Kur zu ; : ö b II e nbe iu , -3:er i u n l rj t war Optimist, wie die meisten jungen Leute, und in seinem Traume sah er sich schon o llgeach tet u nd a llbkann t a ls der l Erfinder ;'belpuii'HeiIippm nicht nur reich, an Erfolgen, sondern auch an Geld, denn Senftenberg befand sich! in nicht sehr glänzenden Verhält Nissen. da er seinen Hen.Patienten zu meist noch Unterstützungen geben mußte, damit, sie sich als Probekränke verwen deniisW ; Ab. r die Erfolge ? düebem aus und so ging Dr. Senftenberg eines Tages über das große Wasr nach Amerika. Dort siedelte er sich inBrsoklyn, der Schwesterftadt von New Z)ork, die von vielen tausend Deutschen bewohnt ist. an , und mach'e derart rasch Carriere, daß er heute, nach etwas mehr als einjähriger Praris, schon Besitzer eineZ großen Palastes ist, indem er ein Sanatorium für Leidende aller Art nach Dr Senden berg'5 HeuMethode ein gerichtet hat. Nicht weniger als drei Assistenzärzte hatte er bereits auS Wien geholt, die ihm in dem Sanatorium zur Seite stehen, und die Heilerfolgle sollen wirklich , ehr beachtenswerth sein. Die Kranken liegen, nachdem sie kurz zuvor eine Uebergießung mit kaltem Waffer erhalteu haben und mit Heu abgerie ben wurden, in Verschlügen aanz mit Heu bedeckt, nur das Gesicht ist frei! und so müssen sie je nach der .Verordnung des Arztes eine oder zwei StllNf : den liegen bleiben. Dann dürfen sie ' sich ankleiden, erhalten Milch und Brot, l machen e.lnen Svaiieraang und können
lhrem Geschäfte nachgehen. Die Zür dination bei Doctor Senftenberg be ginnt um fünf Uhr Morgen? und der Andrang ist ein so großer, .daß der Arzt täglich Patienten wegschicken muß. Von 10 bis 12 Uhr ist 'OrdinationHstunde für Franen und Nachmittags für Kinder. Dr. Senftenberg ist ein sehr reicher Mann' geworden und bor einigen Tragen haben sich sein Vater und seine Mutter'nach Amerika bcgeben, um - an der Seite des glücklichen Sohnes die letzten Lebenstage zu ver' dringen. Ein jüdischer Knabe von 16 Jahren, Abraham Sautkroos, derschwand in Amsterdam vor, etwa 14 Tagen spurlos, so daß seine Eltern sich bereits in den Gedanken ergeben hatten, daß der Knabe irgendwo' um's Leben gekommen, wahrscheinlich ertrunken sei. Der Todtgeglaubte wurde jetzt in der Wohnung einer Wittwe in einem ganz anderen Stadttheil entdeckt. Man hatte ihn neu gekleidet und in einer Diamäntfabri'k als Arbeiter untergebracht. Die Wittwe gehört zu der abgeschiedenen :z Gemeinde-, deren Mitglieder unseren Muckern entsprechen dürsten. Der Knabe wurde mit Hilfe der Polizei in3" elterliche HauS zurückgebracht, war aber nach einigen ' Tagen wieder verschwunden. Daraus begab sich der Vater mit einem Rabbiner in das Haus : der genannten Wittwe, und diese gestand' auch offen ein, daß der Knabe wieder bei ihr wohne. , Der selbe, erschien ari diesem Tage nicht, wohl aber kam ein Geistlicher, der sich bereit erklärte, den Gesuchten in'S elterliche'Haus zurückzubringen, sosern der Vater und der Rabbiner sich eidllch verpflichteten, dem Knaben nichts in den Weg zu legen, wenn er zum Ehristenthum übertreten wollte. ' Da die beiden letzteren darauf nicht eingingen, mußten sie sich unverrichteter Sache entfernen. Ais zur Stunde ist aber der Knabe nicht wieder zum Vor? schein gekommen, wiewohl die Polizei die Bethäuser ver genannten Gemeinde schärf" überwacht. Merkwürdig bleibt dabei, - wie man das. Kind in dieser kurzen Zeit seinen Eltern in dieser We.se entfremden konnte. Der einzige Sohn eines hochgestellten österreichischen 'Staatsbeamten. bestimmt, demnächst für einen vakanten Posten im Abgeordnetenhause zu candidlren, wegen seines vortrefflichen' Geigenspiels, daS-er als Dilertant wie ein Künstler ausübt, in allen künstlerischen Vereinigungen beliebt und gesucht, steht, wie , der' Post" aus Prag geschrieben wird, im Begriff, eine Mesalliance einzugehen. Ein arntes junges Mädchen hat es ihm angethan, und gdurch sein Geigenspiel Herz und Sinn des Jünglings gcfangen genommen. , Der Standeöuntertchied hätte sich vielleicht noch :überbrücken lassen, aber die sechzehnjährige Böhmin, der seine Liede gilt, ist mit ihrer , Zwillingsschwester in Höhe und Hüfte - ve, wachsen.' Obwohl bereits die verschiedensten ärztlichen Kapazitäten konsultirt worden sind, hat sich bis jetzt kein Operateur der schmierigen Aufgabe, für gewachsen erklärt eine körperliche Trennung der beiden Schwestern zu vollziehen 7. Die u ngastliche Eifel hat gerade in den letzten Jahren mehr sach'den Beweis geliefert, daß sie besser ist. als lhr Ruf. Man hat in der Ei. fek Marmor und Aluminium gesunden und nun ist bei Daun ein mächtiges Kohlenlager aufgedeckt, das sich bis Neroth Neunkirchen und Wellen born, fünfzehn Kilometer lang und 4z Kilo meter ' breit erstreckt Die' vom Bergrath von Eustirchen vorgenommenen Untersuchungen haben bestätigt, daß das Lager sehr werthvoll ist, da sich die hohen Kohlenschlchten , zwischen Thonwän-, den befinden. Braudproben haben ein vorzügliches Ergebniß gehabt. ' ; r-E i ne K e l I ne r i ns welch i zu einem Herrn in Edinburg auf dessen schriftliches Versprechen hin. sie inner halb von acht Tagen zu heirathen, gezogen war, klagte auf Einhaltung die-' feS Versprechens oder auf l)0,000 M. Schadenersatz.- Trodem der 1 Angeklagte nachwiesi daß er? den .Briefen der Trunkenheit geschrieben hatte, wurde erzu 4s,000 M. Schadenersatz verur theilt. In solchen Sachen lassen , eng. tische Richter nicht mit sich scherzen) ' ? , Was ist Wekerle?" Heute gehört der junge Ministerpräsident und Finanzminister Dr. Alexander Wekerle zu den populärsten Männern Ungarns. Das war ' nicht immer so; Es gab einen nicht zu fernen Tag. an dem Wekerle. 'damals 'ein junger MinifterialSecretür, ' eine in den weitesten Kressen unbekannte ' Erscheinung war. , , Nur die höyern Beamten des FinänzressortS wußten. was von Wekerle,' und zwar, daß er AlleS wüßtet über Alles Austun't geben - konnte, - daß er sozusagen der 'King-su". der , ungari schen, . Finarz -.Beamten war. Außer. ' diesen , wußte aber . Niemand, was ' Wekerle war! Da . erhielt das Gtldportefeuille in Koloman Szell einen neuen Inhaber. , Mit ' Schneidigkeit ging er in'S Zeug und fragte die vortragenden Hojräthe über Dies und Das, was ihnen Kopfzerbrechen verursachte.' In der Noth gaben sie zur Antwort: 'knrteÄ terle wird die Auskunft geben können. oder: Das ist nach einer Berechnung Wekerles." , Szell wußte noch immer nicht Rechtes und fragte eudlich: Wer. o)er was ist denn eigentlich Wekerle? Ist das ein Finanzlerikon etira i" Man antwortete ihm : Wekerle, ein junger Beamter des Ministeriums, sei allerdirn s ; eine Art wcn )ernd n l sinanzwis? senschaftlichen NachichlagebucheS und zu Allem fehr gut zu brauchen." Dann schicken Sie mir gefälligst diesen We kerle. Vielleicht kann ich ihn auch zu Etwa? brauchen!- entgegnete D Szell. Es geschah nach dem Willen des Mini sters; seitdem erfuhren immer weitere Kreise, waZ Wekerle ist. und unlängst nahm Europa als jüngste Antwort au f die Frage: Was ist Wekerle?" zur Kenntniß, daß Wekerle ungarischer MiNisterpräsident ist, , .. ' lSß: 50 ehe i m tat "ttt e ntSfet ' m Münchrn 'veröffentlicht demnächst seine Erfahrungen über die diesjährig? CholeraEpidemie. namentlich in Ham bura. Er frhW darin Yen Beweis
für die absolute Hinfälligkeit der ANsteckungsiheorie. Es habe sich bestätigt, daß örtliche Disposition die unverläßliche Voraussetzung der Epidemie sei; der einzelne Mensch könne disponirt sein, aber nicht ohne einen dispornrten Ort erkrankten. Die Eholera-Ansper-rungen seien deshalb nutzlos, man müsse die Menschen immun zu machen suchen, was vielleicyt, wie bei den Blattern, noch gelinge, nnd die Orte assaniren. Zu letzterem müsse man den Gemeinden Anleitung geben. In dieser Beziehung liegen die Dinge noch vielfach im Argen. Pet tenkofer und der Bakteriologe Emme rich nahm.'n d'e cn Sommer zur Selbst Prüfung Kommvbazillen ohne Schaden ein. B.ide bekamen Diarrhöen mit unzähZigen t?holj.'ra.Bazillcn im Stuhl, blieben bei gutem Appetit nnd Wohlbesinden und hatten keine Störung im Organismus, Pettenkofer wolle von Thiererperimcnten nichts wissen, nur E5perimente an Menschen seien maßge hend. Er bez?ichnet die diesjährigen starken Regenhöhen als der Eholera ungünstig und ist nicht ohne Sorg wenn es im nächsten Jahr trocken wird, da viele Eholerakeime vorhanden sind und zwei Jahre wirksam bleiben können. In Kalkutta steige und falle die Cholera auch mit Regenhöhe, ebenso war es bei der Münchener Epidemie von 1873. . Aus Warschau w i r b b e -richtet: Seit mehreren Wochen bilden Räuberbanden, deren Mitglieder mit Masken vor dem Gesichte an verschiede neN Orten in Kongreßpolen freche Ein brüche verüben, den Schrecken der Be völterung. In Lodz kam eine solche fünfzehn Mann starke Bande eines Abends in das Haus des Großkauf mannes Blawsta. Nachdem der HausWächter geknebelt worden, drangen die Räuber in das Waarenmagazin.' plün derten die Kasse aus und .schleppten Waaren im Gesammtwerthe von 3000 Rubel rnit." In Earski - Kut drangen fünf maskirte Räuber jn.'. die Gemeindckasse, machten die vier Wächter,, durch Schläge mit Knütteln wehrlos , und bemächtigten sich des 2000 Rubel betragenden Baargei. des. Sonntag Nachts wurde die Kasse des Sparvereius in Bolschye-Beloz an der österreichischen Grenze durch ein hal bes Dutzend ebenfalls maskirter Räuber überfallen. Nachdem die zwei Wächter getödtei waren, schleppten die Thäter den Geldschrank mit 9000 Rubel 'ins Freie, wo sn denselben erbrachen und des Inhaltes entleert, n Bonden mas lirten Räuberbanden fanden die BeHorden keine Spuk. M a n m e l d e t a u s Ostpreußen Königsberg: Dem Kaufmann Dr. Robert Simon, Ehef des Bankhauses I. Simon Wittwe & Söhne, Mitglied deS Vorsteheramtes derKaufmannschaft. ist der Titel Kommerzienrüth verliehen worden.- -'Das Rechnungsrath Priesmcier'sche Ehepaar beging in vollster körperlicher Rüstigkeit' und geistiger Frische ihre Diamanthochzeit. Der Einsturz des Gerüstes am Schlosse wurde dadurch verursacht, daß ein in Arbeit, befindliches Gesims sich loslöste und im Herunterfallen das sehr starke Gerüst zerschmetterte. Wer die Schuld an dem Unglück trägt, ist noch nicht festgestellt. Unter den um Leben gekommenen Personen besinden sich die Blsdhauer und Steinmetzen Kampauher, .Petzoldt. Lappcdt und Pabst. welche bei dem Hofsteinmetzmeister Raich: in Berlin in Arbeit standen. Der Ackerbürger Klawittcr. in Bartenfteiy hat unter Zurücklassüng von Frau und Kind und vieler Schulden das Weite gesucht. ' Man spricht von 40.000 Mark, welche er mitgenommen ha ben sott:
pnis Verth eiyerLohaehisl eiys Luine. g sirs uji-'rrrTfTiTi IfiiMk Lösm Galle, . . Frischen die Leber Lus, Heilen Migräne Frauenleid Entfernen Krsnkhelt und Fördern gute Gesundheit. Mttknergschmnlsnmd nuf. i v.b. ;i I , . .11. - . T (toaie.a, v"i "ü j ': Berühmt in der cavzen Welt. " t B er I ant t 38 echam'K un d u e h m t i N X.u - 9 B aSenApokheker. Prei S5e. dke SZ.ackkel. t m a nmt tF ä . . W , ! IM M . n 3tero iiork apoi: anen ir. ea4 uz j ffTlsh.the' T ; Button '" : j: : r.slit STR0NG 's : -Winf!lM4 ' jV. IlÖKt BWSih I , .v,, . K.ine sichtbaren Lek Ui der Röhren . cie Stevtn, (Äcwicbr oder Sckluk'Suartn. Seine Reparaku,en. " Sei A Öeraufrtjj" & . :-t. XV- 's i . ... : '. V. . ::" eBir0"9Ä m' &Cö'' ' S 72 i;iCftiiüHrt 2tr. mbuiÜtnttMotiH : li:.;: !!!; . 0.10) WW!R Spezialarzt :: tir 11, S AA jilff l'',!1 ijiii! iv'if i' ,: ).,: 1 i!: Vt AM' i' f ; ? f1 fi ' " ;!? l1" "!'f' 'ii . iititi- i?k:!miuntiff , V t H w -fty v. , fv;.;i;:iiä" Ä?! :,:. !! , ' :,;" ';' : i 1 Ji : ::" , :; A, . : ,;i : ;' . ) :!.; ;!,; m, A 1 11- : ' f i . '"'s? InPraziSseit ,87. 'AßAA?&
WbDß
5 t
' , ,, .., 3"?: M'i-lKl f-S'j rs. 1
:,. W&m i'täii
fl
IM
: r" ' : i?itTv;f;Bir. , ; 1: . '.,,, - A i J7W7. A
äSÄSlMwi w '
f'S fr-. i -': T t Ai '- i: 1 1 e
lll
WWDW
mmmm
' j) tn fvm9wr ir ;t
Bmmi
WWW
'M'": t 4
4 , Cll.rf:.i. '; vroswjy a cunra oy r. srer iU9.Cf t.iSLU a f t ttt( rD tt 'iÄ W'-M'ln--"-wMS minute : b' a 'new lmproved and li:.iä:S:,:!iS, .1: 'i ;,, Z ::: ".: .iliiiiii.aililiSii.ii ,,,,:! IsSi''';!!1!.!.,:"!!,1 1" . , ., . .
i -;.-s w : jb .itl. - ' ' ' .;,; ver iKcuotan iragc gegenüber. is f3n:';b;i;a; Patienten, welche außerhalb der Stadt wohnen, werden rfvlgreich durch Correspon. . ?rnj vk?anvs. :
SW I 355g ÜV NervellWASM
Sn natürliches lZeUmitkel flr FsUfucht, Hysterie, VeitStez', Nervösität, Hypochondrie, Melancholie, SchlaflosZg Uli, Schwindel, Trnuk fttcht, Rückenmark und Gebkrm ' Schwäche. Dk:ss Z?!ed!M hat eme direkte Wirknnz aus die ZZ, dknentren. beseitigt alle Seberni, und ItmbtxZ ,t; Zzfiuk de NerveN'MidumS. ES ist eine ZnlaK runvetzung. totiqt nie acet der nanaemh wn. JPZ i wktthvoOeZ Bch f2r NkrvenkZdkd ?Y tll n eme rbde.loiche zuMundt. Uxint v rryaiien auc? ne Nttvizm miosfl. , Tiefe Mrdizm wurde tit dem Jahre 187S von dem Hochw. Pastor :?nia in Äort äSsvne. !1nd ,nberkt uad jetzt unter inner Anweisung von der i KOENIG MEDICINE CO., 233 Uandolph St., CHICAGO, 1LL. ' . ek ApotHekkr u Habe für $1.00 tt Flasche, Flasche für $5.00, I große St.75, U sür S0.00. i An Jndia?.apvU in den bk'ttscken votheken s, st. Will. P an Her. U Stfeit Washington w. uvd iit,-su iisretr. vwh vimfolit Vane, Dr. Panher, Chirurg und Freuenarzi. Heilanstalt und Office : lOl Ost Michlgan Straße, (Ecke Massachusttts Ave.) Täglich von 2 b!S 4 lit. SonntagZ auS genommen. Telephon tt. Dr. Wagner, Office: Zlo. 60 Ssl ShZo Str. Os?ceStundkn : Uhr Bormittagt. t-4 Uhr ZiachmitrakS. ohnung : ckeBroadwsh vvt LZel e. Helephs StS. . E. Ä. VVeZ7is, Deutscher Zahn - Aizt, , No. 8j Nord Pennsylvania Str. 48 el wird auf Wafö eaeadt. Dr. I. Wühler, Teutscher Llrzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dclaware Straße. Ofsice-Ttunden: SUhr Vsrm.; t 3 Uhr nachm.: r 9 Uhr Abends. Telephon UiQ, OOÖÖQOÖ 0M'z flftngflg Mk!l.O ) llm sarUcidigit i :rrk. KlUa'cht ) Odie Eizewl kurS rTJUiijra rjta, rril v fcilt tir, ettn?!ädlg?tt gcschwickit trd. l Lii,kr bedarf t tsm nur ,es (?tlin tr O eichend:, Wit'IS. T,Ut' w?iizrLdkcpM sin if :'ctt l i 5 q HarilcZöZglcZt und Kchfwch q tixe IwXttx kuriren. ZU sin K.iVe writitiUn O I SZrper, bi fiek k!,, ftJtr h'.-b, nniit. "N ,che SaKadschA HfitVH'ßtt n di Li H't fhmuli r tt,i(diifjm ilHiBffwiK O(it ca Claut rTfti 'nnfuittc ta t;:irunfl:ii adploßr. kZWndrr pxeiit un J O Vtuu?i fmb die Zokqn U6 ürttaacjl tiefe ttewk fiS'M. Vrnt -Ja GiiS. f Cfcct lUl-la W,jdingik Ct . A. V OOOQ0OOOO Ferd. A. Müller, Machfolzer von e.rgk Müller.? Apo.ttzeKer. Tie nfertiguog d Rezepte schiebt i lnderlSZ'Zgkr. schderftöndigex Wklse. Südwest-E6e der OS Wasblugton uud Oil Str. Telerbon 7. Dr. ADOLPH BLITZ, Deutscher Arzt. Sp?zlaliM, Augen. Ohren, Aase und hals kranlyetten. Office : No. 3 Odd FeLows Hallt. (Fcke wÄshivßtsnund Pennkyl. Ctr. DrI C. M Schaefer, Krt und Chirurg, S!o. Ä)L?adison Avcnue. n.'he ÄoniK Ltr. EvrechstziiZden : k:aA USrMrgrnS. l Uhr Nackullagj!, ?:Ä- Uhr bendS. Telephon iiK. lJPm&&M$ . ' - Ro. M Virginia Avenue. Spreilunden : IC !i Uhr Vormittag?, l-Ä NzchmittsqS und 7 bendö. SoninagS von Uhr Nachmittags. Dr.:PFAFF, ' Cfpct: 134 Nord Pennsylvania Str. " rt7!rn.-liinh(it sn -4 hi fni ?l0. 423 Madison Arenue. Siwabeti tont 10 II ttör S?orui?Wohzae: .Llsban, Kr. .G eermontst-, k -' ' 3-, !Pi-rift O:s,ce svs . - Nex.ion . Woh"nA3.' ' Dr. T. J. Younrj, Ossice :A'?S OK Wastzigtsn trsök. pkZ'atitälkn: Saut t itrcnflirtten. Tpreck ftunöfnM' li Uhr4orm..ü i Hör viackm. und 7-5NbrAdeuds. - - r c b s, Gcickwüre. WSeln, ?ünoi, ohne' ttnwcndung des Mcks.-, . kuriit. , rk Dr. L. N; HOWARD, "r - Z'j'Süd Jllinvi TtraKe. Frage nach einem Zirkular. l: ' Sf fht t it f NNI7 ! u.iit y V? irthlitn rt t i w w t Tj, . w 0 !-... -r w iyi 1 "'l' .:ri;;!;1s;i,j j fuiien ucpfOTeiuu a cgti & vpmmtK We sie von Dr. Varler durch eine neue, ! verdeffrte schmrzlose Wetiode kurirt werden' , V "f VI. V.b,.. Wt V.iti j r?7 55 ; tsirtivifria .5.:,4 KN H,, , zt sich versönlich überzeugm Knne. Näß. iij mqnung,
i
H' T 1 I iU 1 I ,-,.,..,;....,, ; ,
SEi ä a J
4:r im) WMJ vm
&iJynJ 1 J "VV:
W . Vl:;i t
W : i v7 " . XIV ! ! iü'i !!!'? : l-.-W-.t . , .-r0--MSL 1
im
Dr. W. 58. Ryan, Ossice ; 153 Wassachuselts Avenue. Wehnuttg : VS Clifford Avenue.' O'Ttunden7 Stm.: 44 9!idn.: 9M Ubbit. : Eonnta von s-io Bsrm. Telpho : Offtre VCt; Wohnung : IWt.-',, D. N. Vrown, . Zabnarzt, oO nircle Qtt im Iren gaS Gedöude. : Oince.Ttnndcn: i-ii. l . ?onntae' z Uhr. tte zadSri-ru rd,i:c drucn be sorgt. ia nd vllgliitne lt devüvtr ' Dr. F. H. Harrison, - Of5 rnd Wsh: 97 Nord Alabamn Str. JLS elephon 1474s Eimer A. Sinj tlic, D. D.S., 3 st I) n U t t. - immer VU. 13, MsksnieTrmvl?, ZbttUtt .niinri.ii uav tvaifli-r.itn CCTöUe, NdtllapolrS,Jkd. Germ an 8 u n g Tonic heilt jeden Huste.-. Okeer5ul Ittlen. kuriren nervösen Kopfschmerz Und reinZgen dat Blut. Bei allen ApothtZcrn öS Cents. ' 5. 1). Peaion, i MahschnfettS venue. cke ."' Mary C. äloyd, Zahnarztin, Simmer No. ls, über Fletcher's Bank, segt. . über wm New Mk Etore. Boston Zahn-Aerzte. News Gebäude.' I Sür ein ebig. oldtüUuna 11. U bkrfüllungL,)c. LchmerzlsjeSZahalziehkn 4c jjähnereinigen Suc. ' ,- 8le!trliitöttlertiliiiiliiiiff; Ter beste und einzige rrgenerirbar elektrische' (Surtcl t ter Welt. gadriLirt von Dr. 8. DeBaun & Co. 23 W.Ohio ; Tausende von Zeugniffea liegen zur Einsicht vffe. Bandagen und wundärztliche lvparate. Bruchbänder, rücken, Schiene kb alle undZrplicheu BgeftSde. Da zröbte i'ager künstlicher uzen. Wm. H. Armstrong & Co., 77 Td JkUnoiZ Straue. Haarketten und Haarschmuck für die I e i e r t a ge. . Ferner große Auswahl !n PupM.PerrLSm. THE HAIR STORE. lS?SOSWafh!nslonEkraöe.i' -raudit Phela' f-aamuchS, Haariärb,. UNS Kapsschuvpeu.Mittkl. Frau A. S. Fowler, sühn tmporlitte und seldstverlkNigie Haar-Arbeiten. PerrüFkn.VangS . l großer Auswahl. Frt sirea.Kovs'aschen,HaarfchnekdkN. - , ' 25 West Washington C traße. Ganzer und gestampfter ciicwIiW, zu V??aufen bei d?r Indianapolis Gas Company 49 Süd Pennftzlvsmg Straß,. 8mll!l iMtl Oo., Ecke und Nallread Straß?. . Alle 2oren ohlen.Salk. Cement, Hkntzlatte, Haare, Fruer 'Backsteine und andere Bau, tcrial. . Telephon 165. A.L.WOOLLEN, No. 175 Virginia Avenue. Gas, Wasser und 'TarspsheZznnes. 6!nrZchinngen. rparature prompt bel.rgt Inüiunupott Brass Workat Messiuggiesier und FlnisherS ß 1 SloSeometalk. laminiam roace, Mesftngguj' ivaare. .Kceparaturen prompt besorgt. . . No. 31 biS 35 West South Str. ' " - ' N. F. Takten k Co., ; Händler in Bau h olz r Thür, und Fensterrahmf, DÄlndrla. Vauen. Süd Noble & Ost W.kbiatonS c. EtnM.MMllf 1 The Lang Steel and Iran Roosing and Corrugating Co. ; - Fabrikanten uns HSndlir in 'I&'Ca 'w .m v ' muv v um ju u U u V - KiA U Material. - 116 West Ma,riland Berufes. ZelepH, IM. El. . .g. Vrästden,. -.' :"-'Z " .4-.tf.f . ai. TN. j.- fc. m'r.-?::' DleDutH!eDaaaett ., Tool Manusaciurlng Comp'ny Tiue rten sei Werkzeuge u.ieine Maschinerie UlewUche Mssälnerje gemaät uud rkparrt, 13 Ä 195 Süd Meridian etraj., sondere Äuwnk-gmseir aus Harlu ha MekkUea. lelevba 7 0. . Drl,te.Arük. W. H. Dag ett. Sekr ti. G Xt$m. Deteetiv Agentur CV Süd Illinois Str., Zimmer 9 und 10. . ?ie?e Bgcutur e, bietet sich ur Unterkuchu, aller liiutl ni UrimiraiiZJe, Vki Äeschsst fö"SÄilCi Webfter. Lhes und TsioS. N!cM,lln. A,,tenk. , , - - . . ' Bernhard Bonnrgut . . ' rthur oSal Vonucgrit Böbn Ar chHMMrtz " ' Telephon 675, Withfeix: '.. : ' Inttanapclls. ' - John H. Stern. . . Architekt. - Scumuicr E'nund'üt.? ulB,l,,,, NngaN . ' l' - ' , : ; , "' udisnapbtt. ;.r," :nA'" fcfW "D y . ; :; Staa tu d ' ch telck II tu " TOatcct posikio in wenigen Minute schmerzl. f "9 h., rhreu, trseu nnd 4lUltö ra.'l'CCR naid ei ncr neuen: rbener Vtni m jf tu :, $VKA-! M3nUtUVf:wAAAA y :
JtifsjSw 't
I . ' . T7U ;!,; ! , . , : I
:t no
i . - . attiicaot - ,i . . .
-arPÄTFIlTS fi?
1-. I J II Ull I w ,, , ;3S" SnUckj. ';, ; , 1 sJJv . M K 9 Q$ U
.-;;: , , 'tmiir.. i n in un vuicn vrqn fffTMl , f. ''Tfjii'"!' l ngc sie s Kr juna nnd. !:' ''Ar-' A -?!!,z - .,!". im-munbt ugen. schwache, wafferiae Susen fltiV11.:K'l ''! ' '1. ls rttrtrrli T.ulihiit lb 1 Thr) t.fli ! . 1 4 4 3 - " '"
ren ug h.. XMjitu, trseu
' 4-UUVWi.jup im W ! 1 1 im,
f iyzxbtn für jede Auge speziell sngesvtttLt. Pz f. sendsürrzsilt:t oder gern ficht, schschß der ? ! st m a r t s che g en . m-S' äiSSP ; i-f II-" : i Af-AAP l. 'A
HHMM WDoö rrickhalkigke isoriiment im Westen. Dt ?iü lcUen werben odne Sckneiden ickmer.T tirntt
j levtHadrn'i tzte B und dA,AHs "7l
v?s naiurt,e äuge . vctlc müdia. AffAAA 'A;:'HA'''A,H ,i SimM ''MS preqztunven t hi A tlhr PJnni Sprechstunden von 9 Uhr Morgens fn;:::; Ji' V ?snsultsti? frei.
l-.-il' t 'H'tä
f" - ,: '4 ' ' -A i! . K, -jt 4&i X .M M . ' & s . A I.-' '! : jm fhi; - ;:!.. " 'rj ' :; Sir i ' "H f 1 !: 4 ,r " J': feilSl-iiu u ' : ,.! im- 'J!' -:' AA WM: : j ZA
,. :,..:,,,V Ml '"i:V.1 Wap?pw-
...
