Indiana Tribüne, Volume 16, Number 78, Indianapolis, Marion County, 6 December 1892 — Page 1

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Editorielles. Im Congreffe wurde heute hit Präsidcntenbotschaft verlesen. DaS Dokument ist im höchsten Grade langweilig. Es enthält keinen einzigen großen Gedanken, wie Harrison ja solche überhaupt nie gehabt hat. Da eS für heute zu spät ist, werden wir die Botschaft morgen etwas näher besprechen. Man kann jetzt kaum ein Blatt in die Hand nehmen, in welchem sich nicht ein Leitartikel über den Tod Iay Gould's befindet, man kann aber auch kein einziges finden, in welchem des Verstorbenen nur mit einem einzigen freundlichen Worte gedacht wird. Einstimmig in ihrem Urtheil find die Zeitungen aller Sprachen, aller FZrbungen, aller Schattirungen darin, daß Goulo der rücksichtsloseste, gewissenloseste, hartherzigste, unskrupuköseste Geldmensch war, den die Welt je gesehcn. Ein sorgfältiger Beobachter der bürgerlichen Moral in seinem Privatund Familienleben, kannte er im Ge schäftsleben gar keine andere Moral als die, welche Millionen einbrachte. Wie viele Existenzen er dabei vernich tete, wie diele Menschen er unglücklich machte, das galt ihm nicht der Beachtung'werth. Daß er die bürgerliche Moral nicht verletzte, darf man ihm kaum zum Lobe nachsagen, der Mann hatte gar nicht die Zeit dazu, unmoralisch zu sein. Jedoch, welchen Zweck hat es, über Gould zu schimpfen, ja welchen Zweck hätte es, selbst wenn er noch lebte? Er wäre darum doch Iay Gould und hätte., doch seine Millionen. Richtig bemerkt das hiesige Journal" : Er war nicht schlechter, als die Zeit, in welcher er lebte. Sein größte? Laster war das Laster der Zeit, in welcher er lebte: unersättlicher Durst nach Reichthum, ohne Rücksicht auf die Art der Erlangung desselben." Nun ja, dann hat es aber auch keinen Zweck weiter, sich über Iay Gould aufzuhalten, die Methoden, welche er befolgte, werden tagtäglich von tausend Anderen befolgt. Jeder Spekulant thut genau dasselbe, was Gould that, als er die Grundlage zu seinem Reichthume legte. Es gelmgt eben nur im me? Einem von Tausenden. Die Sucht, schnell und mühelos reich zu .werden, steckt heute in jedem Menschen, die Möglichkeit es zu werden, bringt das Verlangen darnach hervor. Wer den Muth hat, sein AlleS auf eine Karte zu sehen, und das Glück Trumpf Aß zu haben, der kann ein Gould'scheS Vermögen erwerben. Es haben aber nur Wenige den Muth dazu. Diejenigen, welche einmal den Muth, aber nicht daS Glück haben, gehen unter, versinken in dem großen Strome fragwürdiger Existenzen und man Hort nie wieder von ihnen. -Und warum sollte eö anders fein? Auf, dem Wege deS gewöhnlichen Ge schäftsbetriebeS sich ein großes Vermögen zu erwerben ist ein langwieriger Prozeß. In den meisten Fällen ist es gar nicht möglich wenn man nicht von vornherein mit großem Kapital ausgerüstet ist. Einzelne AuSnahmsfälle beweisen nicht daS Gegentheil, und MancheS daS vor fünfzehn und zwanzig und mehr Iahren möglich, ! war, ist heute nicht mehr möglich. Ist schon das sogenannte legitime Geschäft mehr oder weniger Glückspiel, warum sollten nicht

Tausende zum Glücksspiel pure anä simple ihre Zuflucht nehmen ? Unsere sozialen Einrichtungen und ökonomischen Verhältnisse drängen einfach dazu, und die Gesetze begünstigen es. Die

Gesetze begünstigen immer das große Verbrechen und strafen daS kleine. Der -Appetit kommt beim Essen. Hat der Äücksjäger' erst einmal eine Million beisammen, dann geht die Jagd erst recht los, dann wird sie bei ihm zur Leidenschaft. Jürden Lebensgenuß ist es einerlei, ob man fünf oder hundert Millionen besitzt, der menschliche Körper verträgt nicht mehr als ein gewisses Maß des Genusses. Dann handelt es sich bloß noch um das Zusammenscharren der Millionen seiber, so wie Harpagon seine Freude daran hat, mit den Händen , den Goldstücken herumzuwühlen, und dabei zu hungern. Kann man an dem Thun 3ay Gould's etwas Unrechtes finden ? Warum soll man ihn hassen ? Er war nicht besser und nicht schlechter als Millionen An derer, er war bloß glücklicher. Er war der Typus der Früchte, die auf dem Baume deS Kapitalismus wachsen. Daß er sich gab, wie er war, daß er sich nicht ein Mäntelchen heuchlerischer Frömmigkeit und scheinbarer Wohlthätigkeit umhing, gereicht ihm zum Lobe. Eine Reinkultur des Kapitalismus ist immer besser .zu verwerthen als eine Fälschung. Hätte er irgend eine Stiftung, oder eine Schenkung gemacht, so hatten vielleicht Manche besser von ihm gesprochen, aber was hätte die Menschheit dabei gewonnen?" Die Menschen theilen sich in zwei Klassen : Die eine Klasse hämmert und sägt, hackt und gräbt, webt und schafft, pstügt und söt und erzeugt Reichthümer, von deren Menge man vor Jahrhunderten noch nicht einmal eine Ahnung hatte. Die andere Klasse beschäftigt sich damit, diese Reichthümer, einzusacken und unterhältunter sich einen stetigen Wettlauf und eine stetige Balgerei darum, wer daS Meiste davon abkriegen kann. Ob in diesem Wettlauf und in dieser Balgerei ein Gould oder ein 3r oder ein Ipstlon mehr oder weniger Erfolg hat, ist an sich ganz gleichgiltig und kann nur die Betrefsenden interessiren. 3ay Goulds wird es geben, so lange diese Zweitheilung der Menschheit dauert. Die Moralpredigten der Philisterblatter sind aber um so widerlicher, je weniger sie daran denken, die Axt an den Baum zu legen, der solche Früchte trägt. Drahtnachrichten Inlands Wetterauösichten. Für Indiana: Regenschauer Dienstag und während der Nacht. Hierauf klares, kälteres Wetter am Mittwoch Morgen. -" Eongreß. Washington, 5. Dez. Beide H iuser des CpngresseS wurden heute eröffnet. 3m Senate waren 70, im Repräsentantenhause 224 Abgeordnete zugegen. Ausschüsse wurden ernannt um den Präsidenten von dem Zusammentreten deS Congresses zu benachrichtigen. .. Der Bericht deS GeneralPostmeister. Washington, 5. Dez. Nach demBerichte desGeneralpostmeisterS ha den die Einnahmen der Post um 5 Millionen Dollars zugenommen, das Defizit sank auf eine Million, 2,790 neue Postamter wurden etablirt, und 82 Städte erhielte Briefträger. Der Generalpostmeister glaubt, daß das Porto in Bälde aus l Cent reduzirt werden könne, auch ist er dafür, daß das Briefträgersystem über daö ganze Land hin ausgedehnt werde. Er ist ferner dafür, daß daö Telegraphenund Telephonwesen mit der Post ver bunden werde, und empsiehlt! Herabsetzung der Gebühren für Postanwei sungen. Er ist ferner sehr dafür, daß die Anstellungen im Poftdienst möglichst permanent gemacht werden sollen und spricht die , Ansicht aus; , daß dem Generalpostmeister größere , Vollmacht in Bezug auf Versuche mit neuen Ein richtungen gegeben werden sollte. ":i 7 , :," '!''; ;! fy ! '' ''' fr" 'lii'VI'i"''" i1' ... Dle Pensionen. '5:;: ::; , ieiilcß 1 1 !4i ; Washington, 5. Dez. Der Sekretär deS Innern spricht sich in sei

nem Bericht über die Pensionen wie folgt auS: Wenn, wie notorisch ist, Leute mit Einkünften von $5000 das Jahr ünd darüber und mit großem' Vermögen

Pensionen beziehen, so ist ihre Berechtigung wohl anzuzweifeln. Nach unserer Ansicht geschieht damit- den'wirk lich bedürftigen Pensionären eingrößes Unrecht. Ein' Mann, der Arme) Und Beine verloren,' oder sonstige Verwün düngen erlitten hat, die ihm einen Lebenserwerb schlechterdings unmöglich machen, sollte eine Pension beziehen, welche ihm einen anständigen Lbens unterhalt gewährt. DaS wird aber unmöglich, wenn daS Geld von Leuten bezogen wird, welche' eS nicht brauchen, weil sie entweder selbst Vermögen besitzen, oder keine Verletzungen erlitten haben, welche in ihrem Erwerb hinder lich sind. Eine Reformirung des Pen sionswesens in diesem Sinne wäre da her wohl angebracht. . D i e R a b b i n e r k o n f e r e n z. Washington, 5. Dez, Heute begann hier unter dem Vorsitz von Dr. Isaac M. Wise von Cincmnatr vze Konferenz amerikanischer Rabbiner, welche von Dr. Stern von hier mit einem Gebet eröffnet wurde,' worauf mehrere Ausschußberichte zur Vorlage gelangten. An der Konferenz find mehr als 100 Rabbiner betheiligt und die Delegaten von der Union amerikanischer Gemeinden wohnen derselben ebenfalls bei. Zur Deckung des Defizits. Washington, 5. Dez. Der Abgeordnete Ammerman von Pennsylvania brachte heute eine' Bill ein. wonach für $75,000,000 BondS, welche nach zehn Jahren in Münze einlösbar find, von der Regierung .ausgegeben werden sollen, um ein etwaigesDesizit in der Bundeskasse zu decken. Die Bill wurde dem Ausschuß für Mittel und Wege überwiesen. D i e S a m o a - Frag e. Washin gton, 5. Dez. ' 3m Staatsdepartement wird bestätigt', daß die Regierungen von Deutschland,England, den Ver. Staaten vereinhart haben, gemeinsam die .Ordnung' auf Samoa wiederherzustellen. Alle drei haben Schisse zur Aufrechterhaltung deS Friedens dorthin gesandt und nach dem Abkommen soll jede der drei- Regierungen dort stets mindestens ein Kriegsschiff zu diesem Zwecke haben. Unser Kriegsschiff Alliance" ist schon vor längerer Zeit von San Francisco nach Samoa abgefahren. ' . Geg e n die Einwanderung. Washington, 5. Dez. Der General - Postmeister' , Wanamaker sprach sich heute dahin äuö, daß die G:fahr der Einschleppung der Cholera sehr groß sei, weshalb die Einwänderung auf mindestens ein 3ahr verboten werden sollten. Da wir bereits tz20,000,000 für dle Weltausstellung auS - gegeben- haben, sollten wir dieselbe nicht durch Vernachlässigung irgendwelcher Vorsichtsmaßregeln, selbst deS Verbots der Einwanderung, der Gefahr deS Fehlschlägst aussetzen. . Sen. Shandler hat eine Bill ausgearbeitet, wonach die Einwanderung, auSgeaommen auS Nord- und Südamerika, auf ein Jahr verboten werden soll. . 1 .. i": . Die Botschaft des Prasi- - " ' d e nt e n. Washington,'. Dez.. ' Die Jahreöbotschast deS Präsidenten wurde heute in beiden Häusern des CongresscS verlesen. Der Präsident , berührte : darin sämmtliche Verwaltungszweige. ES ist ein langes, umfangreiches Dokument, das jedoch nichts AußergewöhnlicheS enthält.,, Satolli'S Befugnisse. Baltimores Md., ii. Dez. Die gestern veröffentlichte Erttarung! daß der papstliche Ablegst und, Erzbifchof Satolli vom Papst , bevollmächtigt sei, alle Streitfragen zwischen Bischöfen und Priestern in den Bereinigten Staaten endgiltig zu entscheiden hat in hiesigen katholischen Kreisen bedeutendeS Auffegen erregt. Der Kardinal Gibl5ons, von welchem diese Erklärung kam, weigert sich, mehr darübeuHgsnHHDMs !!!! " 'S, ' 1 ',,...':?' i i 1 ' ""' " , Kaufe Mucho'S Best Havanna M!WMMzkMR

TlnSland. Die Krisis in Frankreich. Paris, S. Dez. Der Minister des Auswärtigen, Ribot, hat dem Prä sidenten Carnot mitgetheilt, er habe ein Kabinet gebildet, in. welchem die früheren Minister bleiben, außer daß der frühere Unterrichtsminiftcr Bour geoiS an Stelle . Ricard's Justiz- und Kultusminister, der Abg. Dupuy Un terrichts- ,'und der Abg. Samen an Stelle Roche's Handelsminister wird. Ml ' Ahlwardt's Prozeß London, 6. Dez. Der Berliner Korrespondent der NewS" berichtet Über die gestrigen Verhandlungen deS Prozesses Ahlwardt, daß der Lieut -nant Goßmitz für das KriegSministerium anwesend war. Er sagte, die von Ahlwart vorgelegten Dokumente betrafen die Schlösser, aber nicht die Gewehrläufe und haben mit Loewe's lIewehren nichts zu thun. Einer der Arbeiter Loewe's machte Aussagen über daö Strecken der Gewehrläufe, waS heimlich Sonntags geschah. Der Angeklagte verlangte die Vorladung von Dr.' Pasch, BaronWackerbarth und Graf Hohenthal, welche wie er behauptete, eine Unterredung Löwe's mit dem Lieutenant Kühne belauscht haben, worin er mit Verachtung von der SnspektionSmethode der Regierung sprach. DaS Kreuzverhör ergab, daß Ahlwardt'S Verleger Löwe'S Arbeiter bestochen hätte, als Zeugen aufzutreten, wofür er tz7a0 zahlte. ES wurde ferner nachgewiesen, daß Ahlwardt die Thatsachen, auf welche er seine Anschuldigungen gründete, nicht dem Kriegsminister vor ihrer Veröffentlichung mitgetheilt hatte. Die. heutige Wahl in ArnswaldeFnedberg laßt Ahlwardt'S Erwählung fast , sicher erscheinen. Der Landrath deS Kreises hat die Konservativen öffentlich zu seiner Unterstützung aufgefordert. ' ' 1 Der Nothstand in Rußland. S t. P e t e r ö b u r g, 5. Dez. Der Gouverneur von Weronefch hat von der Regierung 5,000,000 Rubel verlangt, um für die dortige Landbevölkerung, welche an Hungersnoth leidet Lebensmittel zu kaufen. Der Gouverneur von Tula hat zu gleichem Zweck 2,000,000 Rubel verlangt.. . Durch wiederholte Mißernten im Gouvernement Ssamara sind viele deutsche Kolonlsten dort verarmt. OchissSnacbrlGten. Angekommen in : New So'rk: Nomadic" von Liverpool. ' Sa v r e : La Champagne" von New Bork. Southamp t o n : Saale" von New Fork nach Bremen. G ib ra l t a r: Fulda" von New Jork nach Genua. , Jurfterzbischof Koyn. Es ist nicht selten, dak christliche Geistliche, die jüdischer Abstammung sind, zu hohen kirchlichen Aemtern ,ge langen. Die protestantische Kirche zählt eine große Reihe solcher Namen, nicht minder die katholische. War doch sogar ein Papst, nämlich Anaklet 11;, der sich von 1130 bis 1133 in Rom als Geger--püpst des Jnnocenz U. behauptete. , jüdische? Herkunft Und doch hat die am 8. November . in Olmük vollzogene i Wahl deS Dr. Theodor Kohn , zum Fürfterzbischof. desien Abbild wir unse- , ren Lesern heute vorführen, in der ganzen Welt große? Aufsehen gemacht. . Tr. Kohn ist. im Jahre 1345 in dem czechisch-mührischen Gebirgsdors Brez nitz geboren, wo seine Eltern Josepb iKohn und seine Mutter Veronika - Kohn,' geb. Hanacik, noch als Klein Häusler leben. Sein Vater betrieb - früher einen Viktualienhandel, ist jedoch - schon Christ gewesen, als der zetzige Furjterzdlicyos geboren wurde. Das obige Bildniß zeigt übrigens, daß Fürfterzbischof Kohn eine gewisse Aehn lichkeit mit LordBeaconssield lDiSraeli) bescyr.

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