Indiana Tribüne, Volume 16, Number 77, Indianapolis, Marion County, 5 December 1892 — Page 2
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! LSSfP rtnt lich und Sonntags. k r,e tägliche .Tribüne-kostet durch den Träger iientl per Woch?, lit SsnntasS..Tribüne" E ntZperWose. Werde zulaoime ISSentt oder Utnt per Monat. Per Post tgeZchiSt in VorLbe?u5 x.'prr Jahr.
smti : 130 Ost Maryland Strafe.
ndianspolis, Ind.. 5 Dezember '92. Im Dämmerlicht derSage In der Gedenkiest-Zeit. in deren citte wir stehen, ist auch wiederholt arau hingewiesen wJrdcn, wre.schon m arcuen Tlltertbum die Volks- und vnftige Ueberlieferung der damaligen Zulturnielt nebelhalte Kenntniß von - . Amerika gehabt, und die viel geprie- ' .tnt Atlantis" eben nicht weiter bc
) eutet habe, als die beiden amerikani V! 'chen Continente und die zuaebörigen
ik -3nfI:i Verweilen wir ein wenig bei i! "iiefent cbeslanbe. mit dem sich be.
I xtitt Bircherod im Jahre 1835 in einer
( latein i ich geschriebenen Abhandlung rn ii zisch beiichästlgt. und über daZ in h.'ne V, il Zelt namentlich Sir Daniel Wil?
j Idn, der jetzt verstorbene Präsident der f Nniversität von Toronto, die uralten
Legend: ge:ammelt und zu einer in z ' teressanten Studie vereinigt hat. ' : DieÄrste- directe Nachricht übel Atlantis finden wir etwa in der Mitte
l des 5. Jahrhunderts v. Fhr. vor.
nZmiichm zwe.en)er Ge pcächetes jne chiichen Wlosophen U?lato. betitelt Tumuk- und KrikaZ". Dieser aber
i ' verus! NQ wleoerum aus Äeunerunaen
. P . P . " IW ' ' th viel älteren UrwrunOeZ. Tcnr bt l rühmten arikchischm Gesetzaeber Solon soll, als er im 7. Jahrhundert v. Ehr. eine f??tfa nnA d?r mtiftifs?i?iT fnnhti w mm vw w j j)7 r schen Weisheitsstadt Sais machte, von VT ,ynrtinn tlMffar mit TO.rltf IITT nr j Ui Vil(llWI yttvlUU, (Utt VUM3
h auf ihre alten Jahrbücher gesagt wor
7 den sein, daß mestlich von der Meereng? j von Gibraltar ein großer Jnselcontin i gent im Atlantischen Ocean liege, be f herrscht von machtigen Königen, welche i sogar einmal in unbestimmter Vergan i genheit Krieg mit europäischen und an
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'deren errzchern geführt yatten. mtt j durch eine riesige Naturrevolution sollte dieses orone und blübende Rcick mit
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seinen Hunderten von Städten und vielen Millionen Bewobnern in einem Tage und einer Nacht versunken sein. Was die letztere Angabe betrifft, so wäre daran an sich nichts besonders K Auffallendes, da es eben an allen roei -teren Nachrichten über dieses Land fehlte, danelbe also verschollen war, und man dasür nach irgend einer Er klürung gesucht haben konnte. Vielleicht baben einmal Schiffer, welche aus jene
KGeschichien hin das Land suchten, das' f , selbe einfach nicht mehr find:n können
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. gestellt; gelegentliche Beobachtung gro-yer.ÄickreZ-ulkansausbruche und das häufige Verschwinden von Inseln in anderen Gegenden, wenn auch nur in kleinerem Maßstabe; mögen das Uebr!ge gethan haben. Bezeichnend ist, daß schon zu SolonS Zeiten die Geschichte von Atlantis und dem Untergang des selben als eine alte bezeichnet wurden Darnach ließe sich unmöglich sagen. wie ? wett die vereinzelte Kenntnlft der übrigen Menschheit von Amerika eigentUä zurückreicht. Tie 5?raae ist nur uvuj. orjvru ;tu uuiui9 oic uriöin teten Sagen betreffs Atlantis wirklich us Amerika, oder wieweit fallen sie .. nx k..r v:.4.ti . nn diesem i Die Geschickte von der Naturrevolu. on , und dem Untergang scheint nach wem, was wir wissen, vorneweg halt- '' f .. r ' t ' t r . rw , ' . 05 zu 1C1N; QlCiajDiCi 00 man AttNNllS ah'.n verlegt, wo unser Amerika liegt. Krder iwie es Unger und -mehrere Andere , eine Zeit lang versucht haben) weiter östlich, , 'Mitten in den Atlantischen OsMti hmen. 9?nit die lReolna?
i sagen uns, daß dieser Ocean schon seit fl Mllionen von Jahren im Wesentlichen kf :. Lasselbe sei, was er heute ist, und trotz 0 iXi vielen bekannt gewordenen .Fälle "' '"! 4 .!:: m ' iti.jsl.4l.M iCttAtttn.AM . Z.Htlln.
Vy- JH UltllVyiH MtifZUUliVH UHU awiiuu, gen stände d'r Untergang von Atlantis doch ganz beispiellos' in der Geschichte der Erde da, sowohl was die, AuZdeh? uung als was die Zeitdauer betritt. Toch das braucht uns, wie gesagt w eiter kein Kopfzerbrechen zu verursachen, 'da das Bedürfniß, für das Verschollen, icin l des Erdtbeils, oder für das Anstzören des Verkehrs mit demselben eine t..r.x.. ...... .c... ' :.x..i( .im a'in! urUllze uiizugrvril, jrwtniuH um ui jache Erklärung dasür bietet. Nichts aber hindert uns. den seern der ise Schichte als wahr, resp, als begründet anzusehen."' ' -5 , Aeaopter. Karthager und Phönicier waren zum Theil als Seefahrer,, ihrer Zeit und noch einer langem spateren n;t Hr1t.2 " W5i Mftt Vlt Itui vüiuuv VI. j IWMMU Grenzen 1 ihr waghalsiger Üntcrmh mungSgeist gedrungen xst laßt sich nicht bestimmen. ' Entdeckungen namentlich wenn sie alttchdcdeutend mit gronen ge schästlichen Vortheilen waren, hat man dazumal und noch lange nachher (sogar
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j tkuf vwivty"i .,: $- .;, :, Die Schiffe de r EgYPter berühren
iJl4 schon lange vor dem trojanischen Krieg k vlm atlantischen. Ocean, holten '. aus if - England Zinn und erforschten die
r Wenküsie Afrikas' bts über den Attua
J-;,4or hinaus nach Gold. Warum sollte
es nicht auaz oann uno wann einmal zu einem weiteren Abstecher nach Westen gekommen sein ? Warum sollten nicht , ,i' i. ; jguegenttlrq 1 1 1 c u:wwiiif munaen nach Brasilien und CentralKamerlka verschlagen worden sein,' ebenso
K wie im Jahr ! 500 unserer Zeitrechnung
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Zlgchen Westküste südwärts segelte, durch '' item EurS getrieben wurde und zufällig U V; W V . M . ,' V fc. 'W . VVl Ul llllllll Brasilien entdeckte oder wtcdrentdecktei Zur Zeit, da uns dieAegyptcr geschlcht lich bekannt werden, waren Land und Volk schon weit im Rückaana. und der
alte ForschungSgeift war dahin! Ehedem aber waren sie die erste Seefahrer Nation, der Ä Bix DZilfon spricht die r:ei:nz os2ß.rnan pie.lleit V- '
noch unker Staötetrummern tii liernrcu amerika Spuren vom Verkehrs mit Aegyptern. oder unter den Schätzen d?S begrabenen Reiches MontezumaS. die noch immer unerforscht sind, phänicische Münzen finden werde. Ter Gedanke, das hinter den Stin len des Hercules' die Welt noch nicht zu Ende sei, hat ohne Zweifel von jeher speculatioe Menschenküpfe beschäftigt, und günstige Umstände konnten die Spekulation zur That werden lassen, schon sehr lange, ehe die Normannen und Wikinger den Norden Amerikas er reichten. Wie viele Entdeckungen mö gen bloS Wiederentd'ckungen gewesen sein!. s OHlafgtst gegen NottzYSules
Eine sensationelle Geschichte über das Abenteuer einer Goldfucherpartie mit Apatschen'Jndianern eine Geschichte, die namentlich im Hinblik ans' eine neuerliche Meldung über die angebliche Wiederentdeckung eines verschollenen Azteken Bergwerkes unter Mithilfe eines Indianers besonderes Interesse beanspruchen kann - wird auS Arizona von einem 7, ärztlichen Begleiter jener Partie jetzt folgendermüßen mitgetheilt: Schon Vieles ist über die geheimniß volle Thalschlucht geschrieben worden, d.-ren Andenken als Madre d'Oro(Goldmutter) .von Geschlecht, zu Ge. schlecht geht, und obwohl kein lebender Weißer'sich rühmen kann, jemals diese Schlucht gefunden zu haben, deren Goldreichthum , den phantastischsten Schilderungen m Smdbads onentau. schen Reisemärchen gleichkommt, so will doch der Glaube daran hartnäckig nicht ausfterben. . Bald, yierhm. bald dort hm. wird die Eoldmutter" verleg, aber stets an einen Ort, den zu errei chen beinahe unmöglich und im höchsten Grade gefährlich, ist.. .Gewisses- da. rübcr ist nur manchen Indianern von Vorfahren überliefert und ? die sind schweigsam wie das Grab. Zwar sind 'auch schon geheime Kar ten, auf denen die Lagevieser Gold schlucht bezeichnet ist. von der Hand irgend eines alten weißen Goldsuchers in den Besitz eines Eolleaen und LeidenSgenosien übcrgeganger': aber auch sie haben die märchenhaften Goldfchacht nicht erschließen können, und die Meisten, die. mit einer solchen Karte ausgerüstet, sich auf die Suche machten, sind' spurlos verschollen. Es heißt, daß die kundigen Indianer Jedem, der aus die richtige Spur komme, das Lebens licht ausdliesen. ' Bor etwa 15 Jahren wurde der wunderbare Schacht von den Meisten nach den 'Wylte ?conntalnZ im Apatschengebiet verlegt, und Oberst Martin orqaninrte eine ZZorschungspar tie von Sieben, welcher auch ich als Wundarzt angehörte. Wir waren mit einer Karte und vor Allem mit Waffen und Lebensmitteln wohlausaerüstet und hatten drei Maulesel mit Schin ken, Bohnen. Zucker. Kaffee, und süns Gallonen. Schnaps bepackt;. außerdem hatte ich ein Medicinkäftchendas ein Apotheker in San Francisco geiur' hatte. ' - ' ' - s - Ueber Auma und Phoenix erreichten wir den Salt River, und von da ging's in die Berge., Emmal im Apatzchen lande angelangt, reiften wir nur noch bet Nacht, und wenn wir Feuer machen mußten um zu kochen, wählten wir irgend ein entlegenes tiefes Loch dafür aus., zwischen hohen, mit Mesgulte. gras bewachsenen Felswände. ES war an nnem Februarmorgen gegen 4j Uhr. als wir wieder an einem solchen Orte aus un leren Decken um ein ersterbendes euer herum saßen oder lagen als plötzlich um die nächste Felsenecke herum etwa 30 Indianer austauchtcu; 24 derselben trugen Winchesterbüchscn, die anderen führten Bogen mit sich. auS denen sie zene schreckliche Pfeile schießen. deren dünne Ppltzen, aus feuergeharte tem Schwammholz bestehend, in verfaulte Leber von Hornvieh oder Roth, wild getaucht sind, in der Wunde ad brechen iind Blutvergiftung und einen schrecklichen-Tod zur Folge haben. Wir sprangen gleichzeitig auf. und auch die Apatschen standen einen Augenblii5 'till, offenbar ebenso überrascht. - -' TaZ war ein schauriger Augenblick. Wir ' konnten eine .Salve erwarten, welche uns Allen den Garaus, gemacht haben würde. Zum Glück verlor unser Führer Martin, welcher drei Indianer dialette sprechen konnte, den Kopf nicht, Er 'rier den Apatschen in ihrer singenden Sprache in- Willkommen zu.! :Noch zögerten sie einen Moment. Tann kamen sie aus unS zu, und ich bemerkte.) das sie ihre Flmten. la mger e hielten. Sie wären natürlich bei Weitem in der Uebermacht und mußten . sich-auf nllez Fälle- stark ' genug -fühlen. Vielleicht wollten sie mit uns eine Art Katze, und Mausspiel treiben, sich' mit unSein wenig unterhalten, uns dann verlassen und unserer Fährte folgen. Mir . befanden uns tief im Gebirge, drei Wo chen von McDowell entfernt,' und hat ten vfrzweifelt wemg Aussicht, zu ent? kommen. Dhne weitere Umstände setzten sich-die Indianer zu unS. nahmen die ihnen ' angebogene Friedenspfeife' und ließen sie herumgehen. Oberst Martin sprach beständi g zu ihnen . :,be i I dianern. wie bei manchen anderen Naturtindern, wird gewöhnlich nichts iinternommen. so lange man zu ihner ' , i' i !fJ?iii! ' ' fcS'iäi1- vj'i'Seii; ". i vla,tdert,'ßS,, : 7 w -T , : ., , Zum Rauchen kam auch bald der Gedanke an das Trinken, euerwas. ser" hatten wir ja.' Halt ! Ehe der Schnaps geholt wurde blitzte mir der Gedanke auf. daß vielleicht die Wiffen l schast ; un? aus dieser unheimlichen Lage befreien tz konnte, ohne ? dag wir einen Kampf riskiren, in welchem ; wir allerdings wohl unser Leben thcuer verkauft haben wurden. , Im Medicin' kästchen befand 1 sich auch Läüdanum irno Morphium: 3ch Irteben1Qhl3fij, den wir noch hatten etwa 2fr QilartS. in ein Waffereimerchen. : schüttete allen unseren übrigen Zucker hinein, vergaß auch das Laudanum nicht und that die Morphiumkrystalle schüttelnd in ; die Mischung. DöS Ganze tüchtig rührend, that ich noch etwas Wasser hinzu. Dann machte ich, einen zinnernen Becher in der Hand, den Mundschenk der Rothhäute. Jeder lrtegte genug, und Ich flüsterte Martin zu. er solle emllweilen , rphiz weiter pZgudern.
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Alles ging vortrefflich ; die Indianer waren bald regungslos. . Wir wagten nicht, sie niederzuma. chen. aus Furcht, das ganze Apätschen. land, uns auf den Hals zu hetzen. Daher machten wir uns einfach schleu nigst davon. Aber die Flucht war noch schrecklicher, als die Begegnung. Die Lebensmittel gingen auf die Neige, wir getrauten uns nicht mehr. Feuer ,u machen, einer von uns erkrankte
tücht
ig. und jeden Augenblick mußten g.. $t sich dem Vergnügen in die auf das Schlimmste gefaßt fein l.me. Abend ..für Abend ging's zum Vf..4i ftfXmnH frnii.1 I'jli... A Ili... Tl.
wir Gründlich schachmatt erreichten wir endlich das Fort McDonald. Von der .Goldmutter- aber war gar keine Red mehr unter uns. Bom Anlanve. Dke meth odistische EpiS opalkirche m den Vcr.Staaten besitzt Eigenthum im Werthe von sechsund ' nn; .T . k I neunzig z'tiuioiicii vuur. Die Ban mw olle ner nie von 1892 schätzt der bekannte Statistiker Henry M. Nei! auf 7.100M0 Ballen. Sollte die Ernte in Teyas 2.090.000 Bal-en nicht erreichen, so mag der Gesammtbeträg selbst Nicht die Zahl von 7z000,000 er:eichen. Der Ha.ndel sre i se nd? Ehaö. g. Church von der Ellenwaarenhand lung Sansord 5 Qo. in Winnepeg in Ma'nitoba wurde dieser ' Tage , auf, der Prarne Er wurde, zu f überra I allen Theilen. von Ohio. wo Naturgas gebraucht wird, ist man über die Anzeichen, daß dieses allmählich zu Ende gehen wird, in beträchtli' cher Aufregung. An den Naturgas quellen T der srühm TM. mit welchem, das Gas denzelben entströmte. ungeheuer qefallen. daß .es -nur durch die Anwendung einer nenen'lei. stüngssühigeren Kraftpumpe möglich ist, die an der Hauptleitung gelegenen Orle mit der nöthigen Quantität Na türgas .zu versehen. Für Fabriken wird bereits gar kein NaturgaZmehr geliefert, nur noch für Privathäuser und Hotels. Die Besitzer der Naturgas qnellen machen lange Gesichter und dZe Konsumenten halten sich daraus gefaßt, wieder zu den Kohlen als Brennmate rial znrückzukchren. Man schreibt die Abnahme des Druckes theils dem zuge nömmenen Konsum von Naturgas, theils auch der gründlichen Ausbeutung der großen Naturgas fuellen in Jn diana. die mit den anderen in Verbin dung stehen müssen, zu. N a ch e t w a siebenjähriger Abwesenheit ist jetzt -das bekannte spiri tistische Medium Annie Eva Fay für kurze Zeit nach Amerika zurückgekehrt, um sich später nach Indien zu begeben. Wie sie mittheilte, hatte sie sich während dieser Zeit in Europa aufgehalten und dort vor dem türkischen Sultan, dem russischen . Kaiser. . dem König von .. : . , . . chweden und vor verschiedenen , senschaftlichen Gesellschaften" spiritisti, sche Vorstellungen gegeben. Eine sonderbare Aufgabe führt sie nach Kal kutta. Frau Biavatskn, die Gründerin der Sekte der Theosophisten, hatte kurz Vor ihrem Tode eine Nachbildung ihres Kopfes in Holz nach Kalkutta, dem Hauptsitz jener Mystiker, gesandt und i 1 w . f- tt ,-if n L !t.... ow.: ttliarl. oan. lyr naq iqrem voe einen Aufenthalt in ieNem Holzkops nchmen und sich genaii jo Supern werde, als wcnn er sich lebend in ihrem Rumpfe befände. ' Die Fay beabsich. tigl nun. diesen Hozkopf der genann. ten Theo'ophistin nach denVer.Staaten zu bringen und hier mittels der geheim iiißvollen Kräfte, in deren Besitz sie zu sein" behauptet, zum Sprechen zu dringen. ..Bleib' br a v, Mamie!'' Mit dem letzten liebevollen Blick schaute die Kranke auf das hübsche Mädchens welches weinend an ihrem Bette ? kniete und die Händler sterbenden Mutter immer und immer wieder, mit heißen Küssen bedeckte. Bleib' brav, Mamie, bleib brav, mein Kind!" ' Oy, Mutter!" schluchzte die Schmerzersüllte, .geh nicht von mir, verlas den Vater und mich nicht! Wer wird für mich ox gen, wenn Du stirbst!?" Und dann schrie sie plötzlich laut aus. . Krampf haft zog sich zdie Hand der sterbenden zusammen, ihre Augen .nahmen einen so eigenthümlich starren Ausdruck an so starr, so 'eigenthümlich ! ..... .. so furchtbar,' schrecklich kalt!' Und der alte Mann, welcher am Fußende des Bettes gestanden, drehte ;sich um und' weinte bitterlich. , Er hatte die treue Gefährtin feines LebenS verloren mußte sortan allein weiter wandein auf der rauhen Bahn, die ihm das Schicksal vorgezeichnet. mußte sorgen für das Ki nd,' das dreizehnjährige' Mädchen, welches ! seine? iT, . .' '4 1 . I m . . .: . . j fr ..... , . 1 . isalllN iym ,ai$ einziges roc oinier( lassen. Das qbec ist schwer, sehr, schwer für einen Mann, der tagsüber an der Arbeit ist, und nicht wie andere., reiche - Leute darauf achten kann, daß dem Lie bft en, was er auf E rden ; besitzt,' kein Unheil wiederfahreWDa3 wußte auch Georg Williams, und der Gedanke machte,' ihm schwere.' schwere Sorgen. So wuchs denn Mamie heran wie eine wilde Rose.i ! Je größer sie wurde, desto schöner wurde siedesto mehr a der auch wurde sie mit dem Getreide der Groß stadt vertraut. : Und die hat einen schlüpsrigen Boden. ? Als Joe", der hübsche Joe.'' der RdoniS der Nachbar fchaft ihres Hauses, an ' der West 39, Str..- in der Stadt Nem Vork die hüb. sche Mamie zum ersten Male aufforderte, niilihm tstiijen i zu 5 e n ; ! er t ö 1 et e b i e Me ne bis an die Haarwurzeln vor Freude und Glück, abrr.dann sielen ihr der Mutter Worte ein und was sie ihr versprochen. In ihren Ohren tönte eS MeibB?aoK.Malnie!5ß! und Mamie blieb brav. Sie ging nicht mit. Auch dZs zweite und dritte Mal ging sie nicht ,nitu nd geduldig ertrug sie den Spott lind das Gelächter ihrer Freundinnen, ine Zeitlang wenigstens. Dann aber sprach der Versüörer in ihr: Ist eS denn eine Sünde, wenn Du tanzen gehst ! ? Gehen die Anderen nicht auch tanzen? Passirt denn ihnen etwas !? Sieh' sie an, sind sie nicht frisch und gesund und rothbackig, wie Du? Willst Du denn gar ' kein Btrgnügen genießen!?" Und wieder kam am Aben Joe. OOWluzz Zilon, slRms lau tete seine Frage, und daheiächee er
leiMcLeod todt ausgefunden. J .a7n üX.
, im Begriffe, über die Prairie Jru
ahren. von einem Schneesturme orie- m
tAtSprfrrtr ÜUi" Vulc a' .'Utt'ir,
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ipöltlsÄ in Erwartung ihres stereoiyp gewordenen NeinlrAder, sie sagte diesmal nicht Nein, sie sagte Ja, laut und deutlich Ja ! Und Joe nahm sie mit. und sie amüsirte sich köstlich an je nem Abend. Seitdem war Im" ihr seilet', und alle anderen Mädchen beneideten sie ob ihres Glücks. Mamie hatte den ersten Tropfen des verführerischen Gifts gekostet, und es dürstete sie nack mcbr. ' Beaieria. unermüdlich
011$, Ml! iflOiKN nu? mijjir jic lächelnden AntlitzcS dem Abgrunde ent gegen, der schon so viele ihrer Schwejtern in seinem schwarzen chlund bearaben bot. Neulich kam Mamie Abends wied:r nicht nach Hause und da machte sichihr Vater auf, um sie zu suchen. Es mußte et Ende nehmen. so ging's nicht weiter mit dem Kind. ,. :J.i. i r jt .ri . ... Er wukte ia schon längst, wo sie zu sin den war. Mitten ans den Tänzerinnen und Tänzer riß er sie hinaus und brachte 1 . ,'n's tutinnlians. Mit', allerlei jlV li 1 ..x" - " - - - Gesindel zusammen in einer Zelle eingc sperrt, that sie ' die ganze Nacht kein Auge zu und weinte, daß es einen Stein crwcich.'n konnte. Äcit rothgeweintea Augen erschien sie am nächsten Morgen vor' Richter White ick Jefferson-Market Polizeigericht. Flehentlich bat sie. doch ..dieses einzige Mal" noch Gnade blnkbrav! Die New Yorker Hochdah. n.'n . desörderten riicht t weniger als 2!5'l22.5,75 . Paffagicre im abge. laulenen Jahre und nahmen Sl0.90?. Mein. - , - i- in 1 :- , ?! a ch der Ede l m et llSt a. fUiW Mntyittim lHaben .die Ver. Staaten l,n Flskaljähre 1801 lis 1 692 0$ Millionen Unzen Silber und " i-' frn.JiL . a w AAA isn Gold im Werthe von S ,000.000 prodmilt. , . Den besten fRecrd nach Kapstadt hat - der, Dampfer Scott?,, das neueste und gröfzte schiff der Union St.-amship.lio.. zu verzeichnen. Der selbe machte vor Kurzem die Reise von Southampton nach der Südspitze Afri kaS in? ! 4 Tagen und 20 Stunden, eine Geschwindigkeit, die, bis letzt noch nicht erreicht wurde. h Bom szuszanve. i A uö O e st x er e i ch meldet man: Ein seltenes Fest j wurde . am 1. No vember in Lundcnberg begangen, denn an diesem Tage feierten ' beide Lehrer der hiesigen zweiklassigen Volksschule in der israelitischen - Gemeinde, nämlich Oberlehrer. Eduard Goldschmied, und Lehrer I ofes Bauer : das 27jährige Jubiläum ihrer jllmtswlrksamkeit . als Lehrer, wobei noch hervozuheben ist, daß , letzterer volle 25 Jahre, ersterer aber 2.?. Jahre an der hiesigen Schule all; Lehrer sungirt. Kürzlich erlag plötzlich einem Schlaganfalle der Di strictZ; und Gemeind'earzt in Bölten, Franz Kahanek. - In Neutitschein hat ein : Herr Namens Johann Robitschek nach vielen Berluchen ein Mittel zur T'e.nichtilng der k Reblaus, entdeckt und hierfür fbereits da österreichische Pri vilegium erworben. ... Es wäre nur zu wün-chen? daß 1 jene Erwartungen, die Herr Robitschek selbst an. seine Ent deckung knüpst, nicht nur in seinem,' sandeln auch im Interesse. der gesammten Weinvrodüction - in Erfüllung gehM . f In Troppau Josef Ja. notta, ?Director der Troppauer Zucker. rafsinerie Actiengesellschaft. In der Pfarrkirche zu Groß . Rußbach sollte leöthin- die22jährige -WirthschaftS. b,.siöerstochker 'Eatharina. Dlcwald auS Hornsburgz mit: dem., WirthschastSbe iitzer. Johann Flandorfer aus .'KleinEbersdorf den priesterlichen Segen , sür den zu : schließenden Bund für's Leben erhalten. Der Bräutigam war bereits mit seinem ' Beistande . und . näheren Freunden- im Brauthause eingetroffen und ,'iiach verschiedenen herkömmlichen HöcheitsgedräUchen 'schickte man sich an, dieWägen zu bestelgen.. um. zur Kirche zu fahien. Kaum hatte, die Braut an der- Seite, ihres, Beistandes die. Thür' schwelle überschritten, so sank 'sie mit lautem Aus schrei ' ihrem Begleiter ,' leb los in die Arme. Ein Herzschlag hatte d.'m Leben der -Braut - ein iäheZ Ende bereitet. Da? Gehöft des !n der Ein. schicht wohnenden WirthschaftsbesitzerS B. Baumgartner in HochwolkerSdorf ist neulich ein Raub der Flammen ge, worden. Dem Brande fiel das Haus sammt ' Wirthschaftsgebäuden,, .sowie die Fechsung dieses Jahresdie Futter? und Fruchtvorräthe,' die. WirthschaftS ger.ithe u nd mehrere Schweine zum Opfer. 4 jo ::;dß:. oetl bedauernSwerthe Mann fast um seine gänzliche Habe gekommen , i st r) I Graz erfolgte die Berhastung deS suöpendirten Bezirks richterS Franz Starke! wegen Derdachtcö des GattenmordeZ,' Neulich lft nAm-1 lich die in der Attemszasse wohnhaste Gattin des Franz Starke! angeblich an Herzlähmung gestorben. !' ! Nachdem je d''ch der Verdacht laut wurde, daß die Fraii ? keines? natürlichen Todes cstor ben sei. zumal es bekannt war, daß die Ehegatten' seit längererZeit stets in Unfrieden gelebt haben unh nachdem die Verstorbene schon srüher ihren Be wandten mitgetheilt - hatte, daß ihr GattkMNsic Gewaltthaten ausgeübt und die Aeußerung gethan habe, sie aus) derMelt schaffen zu - wollen, so wurde von der Sicherheitsbehörde über diesen Todesfall der Staatsanwaltschaft die Anzeige erstattet. ES erschien des halb eine : Gerichtscommission in der Wohnung deS Starkes, welcher nach seiner Einvernehmung durch den Unter suchungsrichter in Folge der ihn gravi renden Verdachtsmomente in Haft ge nommen wurde. Im Frühjahr .34 werden es 500 Jahre, .daß die Stadt und Herrschaft Bludenz an das Haus Oesterreich gekommen sind.- Der Ge meinderath hat in seiner Sitzung be schlössen, den Herrn Oberrealschul'Di' rektor Herrn. Sander in Innsbruck zu ersuchen, daß derselbe zu diesem ge schichtlich ' denkwürdigen Zeikabschnitt
i n..n liiiiri.itnv rt?infln ISiiitn
eme Denlkchrlst verfasse. Aus d er Provinz West Preußen wird berichtet: f Der Nentier Johannes Krause, ein aedoreper Nstgar. lMVYe.inhänd . - ' ' ' :lr -h. i . . e Y .. '. - ' iii.:h-: c .i;;.'1:'!.1:'.;! :' '!: :'. :..., . . ,...lN..;h y ,::;!: ii1 ..!'..!''. '!"'
ler, ein feyr veuedles xwgiteo oer AriedrichÄilhelm-Schützenbrüderschaft in Danzig. Ter erste Buchhalter der Kämmeret .Hauptkasie Metczentkowski feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem Anlaß ist ihm der Krönen' orden verliehen worden. Sein 50
jähriges Dienstjubilaum feierte auch der Küster ün der Josephskirche,. Hepp ner. Die, Strafkammer verurtheilte den Juwelier Mendel Hirsch Rosenstein, den srüheren Tarator des städtischen Leihamtes, wegen Betrugs in 13 Fäl len zu zwei Jahren G.'fänguiß. Der Genannte hatte seine Werthsachen durch, Dienftleute beim Leihamt. versetzen lassen, dieselben zu hoch taxirt und so in 13 Fällen gegen 1000 Mk. mehr Dar lehn erhalten, als der Werth der Pfand stücke betrug. Bon der Straskammer wurde der Handlungsreisende David Guter wegen Unterschlagung von 2919 Mk., welche er der Firma Levinfohn veruntreut, zu neun Monaten Gefäng? niß verurtheilt. In feierlicher Weise has in Briefen die Einweihung des Rathhauses stattgefunden. Die Honorationen der Stadt vereinigten sich nach ?er Feier zu einem Festessen in Harris Hotel. Die Strafkammer in Deutsch? Eylau verurtheilte oenPostholtcrGaull. den Kaisirer des Kreditvereins, wegen Betruges und Unterschlagung in I4i) Fällen zu fünf Jahren Gefängniß und Ehrverlust. Die veruntreute Summe beträgt yü,uw Atark. ner .'ireclor der . Dirschauer Credit-Gesellschaft. Wilhelm Preuß. wurde wegen Unter schlagung von 93.700 Mark. 'Betruges und Buchersallchung von der straf kammer zu Pr. Stargard zu jechsjähri gem Gefängnis, sechSfährlgem Ehrver tust und 300 Mark Geldbuße.' die Ar beiter NicolajemSki, und "Fischer ' Kie orowZki zu .6 Monaten verurtheilt. 7 Ueber . daS Vermögen der. Firma W. MoewS & Co. ist der gerichtliche Kons kurs eröffnet worden. . ' : - . 7. . ( -Ausde r P r e v in z S ch le. wig Holstein . wird gemeldet: I In Altona' der Senior der Aerzte, Pr. med. et Phil. Gotische. Als Opfer ihreZi Berufs ist die Pflegerin in ! den Cholerabaracken in Altona, Schwester Alwine Kuske. von der Seuche dahingerafft worden. , Rechts anwalt Sieveking in Altona feierte sein 25jährigeS RechtsanmaltSjubiläum. Der Techniker bei der Altonaer Städte bauverwaltung. .Nepolski aus Zittau,' hat Urkunden mit. den - Unterschriften hoher Beamten gefälscht und einen grö ßeren Betrag bei. der Stadtkasse fshV den. Die Fälschung wurde später entdeckt und der Techniker in" Untersuchungshaft genommen. Der ehe malige . Direktor ' der Teufelsbrücker Actienbrauerei, Kunze wurde von der Strafkammer des Landgerichts wegen Veruntreuung von 54,000 Mark zum Nachtheil der Brauerei zu einem '.Jahr und neun Monaten GefangnlL verur? theilt. Die 16jährige Tochter .des WeinhändlerS Plate ist das Opfer eines Mordanfalles geworden. Ein. Bettler, dem sie eine Gabe verweigerte, feuerte einen Revolverschuß auf .sie ab. Die Kuges drang durch das linke Bein und verwundete das junge Mädchen lehenS gefährlich.. Der Thäter ist entkommen Aus der Provinz Po. fen wird berichtet: f Der lang fthrige frühere Oberpräsident der Provinz' , Posen ' und Ehrenbür ger . unserer Stadt Wirklichem Geheime' Rath von Guenther in Thun in der Schweiz. Polnisch e, Blätter .verzeich nen mit Genugthuung, da die Gym. nasiallehrer Sioda und Cybichowskivon Celle und Müniser?nach Posen bezw. Gnesen ' versetzt worden sind, und knüpfen daran die Hoffnung,,' daß noch mehr,poknische Lehrer,' hie 'früher nach rein deutschen Provinzen geschickt wor den. - nach Posen zurückversetzt werden möchten. Schon seit. Jahren . strebt. 1 ' ort r . k 1; .-' . j' :' . man in Poien vanach, mehrere oer um lUgentifn 33brörre unserer labt r ein zuverleiben ,Bon der Eingemeindung zweier kl !ner Byrorle (BerdM'owo'u nd Pietrawo) .hat man ganz neuerdings zwar definitiv., Abstand .genommen. Dafür wird aber die geplante Einver leibung , der Vororte Jersitz (Jerzyce) mit Grudziniec. Wilda und St.' Laza ruS augenblicklich seitens der, betheilig ten Behörden um so eifriger betrieben. Sobald diefe : drei Bororte der .Stadt einverleibt werden, erhält Posen einen ganz bedeutenden EinwohnerzuwachS Zahlt, doch Jersitz über 13.0lw ,Ein wohner und Wilda 5000. An einem Warthe.Durchstich bet Kazieglowy, eine halbe Meile - unterhalb Posen, wird seit Mitte September mit vielen Ar beitSkräften gearbeitet. "Der Durchstich wird 600.Mcter lang sein.' Das hierzu erforderliche Terrain von 40 Morgen ist von dem GutSdesi ßer von T urSki in Kozieglowy für 400 Mark pro Morgen erworben worden. Der ' Durchschnitt wird einen 20 Meter breiten Kanal bilden, für dessen Ausführung der Mi nister 50.000 M. bewilligt hat. Der Ehrenschild, welchen die Stadt Posen gelegentlich - des 150jährigen Bestehens des hier garnisonirenden 2. Leib'Husa Regiments .Kaiserin" diesem Re gimcnt zugedacht hat. ist jetzt fertig ge stellt. Derselbe zeigt in der Mitte das Porträt der Kaiserin Friedrich, wclche seit demA Regiments ist. Den Rand umgeben die Porträts der bisherigen sieben Kom inandeure deS Regiments während sich an. der unteren Seite dos Wappen der Stadt Posen besindet- worunter .dann noch auf einer Schleife die Widmung seitens der Provinzial.Hauptftadt Po stn an - das Regiment, angebracht, ist. Der prächtige Ehrenschild,., welcher in den nächsten Tagen überreicht werden wird, soll im Ofsicierkasino des Regi ments ' ausgehängt . und darüber die Kaiserkrone angebracht werden. In dem Dorfe Plewisl wurde . der Flei schernieister DegurSkivon dem Wirths söhn Kuraß ermordet und die Leiche in den kleinen Teich hinter dem Demi ttium geworfen. . Der Mörder war dann entflohen, wurde aber aus Sta tipn Blick im Eisenbahtzuge festgenom' ien. ' - . " Aus der'Provinz Sachsen: Der Raubmörder Herrmann Knabe auS Athleben. welcher im Mai d. I. den Kaufmann und Konditor O. Witte in einemLimmer seines apf dez Ste
phansbriicle befindlichem Ladens nM einem Beil erschlagen hat. ist vom Schwurgericht wegen Raubmords zum Tode verurtheilt worden. Knabe, der früher als Geschästsreisender bei Witte engaairt war. hatte auf Grund einer
von Witte erstatteten Anzeige eme Ge fängnißstrafe von 0 Monaten verbüßt. Nach seiner Entlassung aus dem Ge Zangniv erschien er bei Witte, um von diesem ein gutes Zeugniß über seine Thätigkeit in denen Geschäft zu erhal ten. Da Witte sich wiederholt weigerte. dem Knabe ein solches Zeugniß auszu stellen, kam es zu einem heftigen Wort wech'el. zu dessen Schluß Knabe dem Witte mit einem.Bell den Schädel ein schlug. In Neinstedt verwundete der Hoimeister Mingrem den Wilderer Held todtuch. Jener wollte die em das Ge wehr und einen frisch ge'chossenen Ha fen abnehmen, aber Held letzte ich zur Wehr und in dem sich entspinnenden Kampfe machte der Hofneistcr aus Noth wehr von seiner Waffe Gebrauch. In einer Strecke de Ernst r, . 1 rt nn i t en . , stürzte eine. 8 Meter lange Bergwand i ein und begrrlb vier Bergleute, wei '
derselben waren sosort todt; die beiden', tonSM!fii9U9V!tt2Vtx m v, i YLzxn2 i e rl.uo die Flasche, . Flasche für SS.oa,
itt, uuuiu iiuu,! iuui j um . Hllse nesen, konnten trot der sofort mit größtem Eifer in Angriff qe nommenen Rettungsarbeiten ebenfalls nur als Leichen hervorgezogen werden. Der Ausschuß der deutschen Turnerschaft hat beschlossen, mit dem Bau der projektirten Ruhmeshalle über Jahns Grab und der (Zrinnerüngshalle in Freiburg a. U. im Frühjahr 181)3 be ginnen zu lassen. Bis dahin sollen die bezüglichen .Geldsammlungen in den Turnvereinen fortgesetzt werden. Die Errichtung eines Bolkmann Denk mals" vor dem Eingänge zur chirur gischen Klinik in Halle wird nunmehr br Verwirklichung entgegengeführt. Die Ausstellung, soll noch in' diesem Herbst stattfinden, nnd als Tag der Enthüllung ist der Geburtstag Volk mann's in Ansucht genommen.- Tas Denkmal wird nach dem Entwurf deS Bildhauers Bolkmann in Rom ausge führt und zeigt die Gestalt des berüh'm tm belehrten und Arztes in Ueberle ensgröße. B on de r he l d e n m ii t .hl gen That eines Kosaken berichtet der halbamtliche Rustky Invalid die sol. genden Einzelheiten: Am 618. September wurde. eine berittene Patrouille, die sich aus den Kosaken Kolotilin und Ostretsow vom' l. Berg'Reiter-Rcgi mknt in Mosdok (im Terekgebiet in Esskankasien) zufanlmensetzte, und sich von dem Posten Erinbsiy nach dem Po sten Anzowöky begeben wollte, in einem Engpasse von einer aus els Personen bestehenden Räuberbande übersallen und mit Flintenschüssen empfangen. Der Zolak 5kolö!ilin, der an der rechten Seite verwund.'t wurde, stürzte mit sei 'nem Pferde, das-' todt aus dem Platze blieb, Als der Kosak Ostretsow. der hinter ihm ritt und selbst am Fuße vtr ivundetwar. sah. daß sein Kamerad nicht mehr in der Lage sei. sich zu wehren, sprang er rasch vom'Pferde. näherte sich dem - Schwerverwundeien so weit als möglich-, und eröffnete ein Gewehr feuer gegen die Briganten. die mehrere Male den Versuch machten,. sich Ostretiow's "zu bemächtigen, aber durch die Flintenschüsse immer wieder zurückgedrängt wurden". Trotzdem Ostretsow noch einmal, und zwar in der Nierengegend verwundet wurde, setzte, er den Kampf doch fort und erreichte, daß die Räuber schließlich mit Hinterlassung bon sechs Todte die' Fluch! ergriffen. Die beiden verwundeten Kosaken wur den' am Abend gefunden und nach ihrem Posten ' Erinbsky zurückgebracht, wo Ostretsow infolge der erlittenen schweren Verlegungen bald starb. Seine brave . That ' wurde . in einem Tages defehl sämmtlichen Kosakensotnics bekonnt gegeben nnd "eine Abschrift des Tagesbefehls .der Familie des Todten Zugestellt, die iiberdics vom Kaiser eine iedenslanMche, reichliche Pension zugeich rt dckam. " H Das Urtheil ; der Hausfrauen geht einstimmig dahin, daß H. Schmedel'öl Bürsten die ' besten find, m Virginia Ave. , . . 4 Werth einer Schachtel eine Guinea. Ist em Mann des ' Tag? über schläft' ria. nachdem er d:e! Nacht gut geschla i f fen. so zeigr daS ' r . v . . t- m W aui unviroauiia) keit und aus einen tran!enMagenhin.i ünn n wri3& t ÜüllULud i- ' i 1 1 1 " i r PILLG werden, indem sie die da j rru 4. .o .r v i ,. konderunaen entfernen, nffe btliBirn und ner S 1 vrliivrn,'n uv & voten eschwerden heuen und W,grsn schnell linder-. - . -: " v. " v!-i :: j OUriitr LkZchcklk nd akl.'dav HuÄk i rriinea. .s - ? VeieMen Apothekern. Ijiret 25e-le 5aiti'I. lWMfliftfllll ' -' em ioxi Ltvoi: üsuanci tetr. . - ,,i:l:i Nachfolger von W.T. Anderfon. ' attt von Besitztiteln und Grundm ' ;: ;iLi, ... v.J.. f i,,:.:,.,;.:m -i,r "j ' .:' ,!,'! ' eigenthurn werden in prompter und zuverlässiger Weise auögesührt. i,!' , I. 'i,,!,,1!?'-"' ',.'.." !;.. i!,; js'ältt ''e",i- 'r$y'U&f :. Zlo. 0(5 Ost Market Straße. i ;. v jati -ji'f " ; :' . i'-!i-tfflf:--yn' i ''iVi': yoli, r"'.a d i anavo l i S I n Kf-$ i!':M "'ivlf f i : s..! i';!! .k;,: ''i!;!::;:ft'!:i:;!;F i ;:fj für - MDMMaM 'SI!ill:l!!!iil!:!iEilt:"j 'l.1 ii'1'. - !ic ir' :i!!Hji!!iili;!-!!!i!i!!i!i!Hli!!m!'ii: crH f'liV'M ;!i?::(ii:fijll,'ii!ii if"!;:?!:!::':';.!,:!:' f y jik 1 uvi 1 i( tu nirnria irir hi , :,i: . . ii,' Ha Dauernd etablirt 4 West Washington ir ? ' 1 ' i"--'W der Neridia Ltraüe gegenüber. ' Indianapolis, 3nd. Patientkn, welche mcherhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Ccrrespori den; behandelt.
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