Indiana Tribüne, Volume 16, Number 77, Indianapolis, Marion County, 5 December 1892 — Page 1

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J i-n lo l Jndmnupolis, Ind. Drahtnachrichten Inland. We t te rau s si chten. Für Jndiana : TrübeS, etwaö wärmereö Wetter; Regen heute Nacht und morgen. .Grausiges Schauspiel. Whart o n, Ter., I. Dez. Zum ersten Male seit dem Bestehen deö County's wurde hier an einem Delinquenten daS Todeöurtheil vollzogen. Der Name deö Betreffenden ist Park Fields. Nachdem die Schlinge an dessen Halse befestigt war, ließ man ihn, wie eS bei derartigen Hinrichtungen üblich ist, durch eine Oeffnung sinken. Hierbei wurde den Zuschauern ein merkwürdiges Schauspiel geboten. Durch die Gewalt deS Sturzes' war dem Todeskandidaten dcr Kopfvom Rumpfe getrentttworden.: Der 'Köpf hing am Strike, wahrend der Rest des Körper? zur Erde siel. An den am Boden liegenden Körpertheiley konnten noch einige Minuten lang Zuckungen wahrgenommen werden. - Ausland. Politisches aus Deutsch, land. Berlin,. Dez. Sm Reichstage ereignen sich in aller Stille Vorgänge, durch welche Kanzler Caprivi'S Stel lung mehr und mehr gekräftigt und die Aussichten auf die Passirung der Militärvorlage verbessert werden. Die Organe der Freisinnigen und die Bis marck-Presse versuchen sich den Anschein zu gehen, als ob sie von der Unerschütterlichkeit der Stellung Caprivi'S vollständig überzeugt feien. Die meisten Mitglieder der Centrumspartei sind nun überzeugt, daß die Politik des Vatikans einen stark deutschfeindlichen Anstrich gewonnen hat und werden aus diesem Grunde den Plänen der RegieruuI keine Opposition bereiten. Rampolla, der päpstliche Staatssekretär, ist von verschiedenen deutschen Bischöfen gewarnt worden, seine Dreibundfeindliche Politik aufzugeben, da in diesem Falle sich unter den deutschen Katholiken eine Revolution gegen die kirchli chett Behörden vollziehen mochte. 3n folge dessen sah sich der ÄUikan veraulaßt, den deutschen Katholiken in ih ren politischen Bestrebungen freie Hand zu lassen.' ; . Die Maßregeln zur Unterdrückung der Jmmoralitat und zur Beschränkung der Auswanderung werden im Reich? taze nach d e r Erleb lg ü u g der Budgets frage . auf's Tapet gebracht werden. 3m Grunde genommen wir) Amerika infolge - des proponirten AuSwanderungSgek'etzeS eher der verlierende als der gewinnende Theil seln , DieVossische Zeitung" sagt in Bezug auf den Ausfall der amerikanischen Wahlen Folgendes : Deutschland sollte nun nicht länger mehr zögern, anieri tanischen Weizen Baumwolle Schweinefleisch, Leder u. s. w. zollfrei eingehen zu lassen, um der Regierung der Ber. Staaten hierdurch Gelegenheit zu geben,! die Zölle auf deutsche Fabrikate erniedrigen zu können. mA u S Fr an kr e i ch. Paris, 3. Dez. Perier hat nun ebenfalls daS Unternehmen, ein Kabinet zu bilden, ausgegeben.

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Paris, 3. Dez. ; Constanz sandte dem Präsidenten des Panamakanal UntersuchungS'Comites ein Schreiben, worin er sich gegen die Anschuldigung verwährt, daß er Aktien deS Uuternehmens in seinen Besih gebracht hatte. Polizeieommissär Element überreichte dem Comite die 29 Bankanweisungen des Herrn Thieres, welche dieser dem Baron öteinach übergeben hatte. Diese Anweisunzen, welche im Ganzen eine Summe , von 3,391,97l. Frcs. reprä

sentiren, wurden gegen eine einzige Anweisung an' die Bank Fcankreich'S ausgewechselt.' Die Namen der Herren," von welchen die Anweisungen ausgestellt, wurden, werden von den Mitgliedern des Comites nicht veroffentlicht, doch wird soviel bekannt egeben, daß kein Mitglied der Deputirtenkammer in der Angelegenheit verwickelt ist. Der Dampfer Spree". London, 4. Dez. Der Hauptschaft deS Dampfers Spree" brach am 26. November. Ein Theil det Maschinerie brach durch den Boden deö Schiffes unter der zweiten Kajüte, welche sich sofort mit Wasser füllte. Die Passagiere glaubten, daß daS Schiff sinken würde und eilten auf das Verdeck. Eine Panik brach auö und die Ofsizierc waren machtlos, die aufgeregten Gemüther zu beruhigen. Man horte daS Wasser, wie eS durch die Oeffnung schoß und in kurzer Zeit begann daS Schiff zu sinken. Die Passagiere eilten hin und her in wildester Confusion, als sie aber schließlich sahen, daß das Schiff doch nicht ganz sank, trat mehr Ruhe ein und die Ordnung wurde einigermaßen wieder hergestellt.,. Die.Mannschaften wurden jeht an ihre Plätze beordert und alles in Bereitschaft gemacht, daö Schiff zu verlassen, wenn eS nothwendig .werden sollte. Die Boote würden mit ProVisionen versehen -und RettungSgürtel an die Passagiere ausgetheilt. ' Bald darauf stellte' eS sich aber herauS, daß d!i-wässetdichtcnRaume ih. , ,.. .: ". 4t '-,""... ;,' !', !..!'!. ren Zweck erfüllten, für den sie fingerichtet waren und daß däö eindringende Wasser sich auf den betreffenden Raum beschränkte. AIS nun die Ofsiziere erklärten, daß alle Gefahr .vorüber sel. schöpften die Passagiere neue Hoffnung und lachten jet über ihre Furcht, die sie noch wenige Minuten vorher gezeigt hatten. AlS der Unfall stattfand, war die Spree" etwa 1000. Meilen von QueenStown. Der Dampfer Lake Huron" brachte sie den ganzen Weg im Schlepptau zurück. Die Spree" leckte so stark, daß die Pumpen daS Wasser nicht bewältigen konnten, welches jeht noch 30 Fuß tief in dem Raum steht. Der Dampfer hatte 283 Passagiere an Bord, darunter General O. O. Howard mit Familie, Evangelist D. L. Moody, Louis Brauch und Familie auö Milwaukee, Kart Kleinschmidt und Frau auS Cleveland, O., Frau Marie Mngels und Kinder auS San Francisco, Graf Keyserling auS Wien und Gräsi Culebrock auS Paris. Ein Passagier der. zweiten Kajüte, Namens Paul Kelsen, wurde so erschreckt, alS der gebrochene Schaft den Boden des Schiffes, bevor die Maschine stillgestellt werden konnte, traf, daß er über Bord sprang und ertrank. Die anderen Passagiere sind alle. wohl. EinSkandal. - Berlin, 4. Dez. Vor dem Kriminalgericht in Moäbit kam eS gestern zu ungemein sensationellen Enthüllungen. Nachdem dem Rektor Ahlwardt Mangel an Wahrheitsliebe vorgewor fen worden war, legte dieser fünf amt liche Dokumente vor, welche sich als Berichte von verschiedenen Obersten an deren Generäle erwiesen,' in welchen dieselben sich ' entschieden 1 gegen,, die Löwegewehre auSsprechen. D iese D o kumente wurden wahrscheinlich von ei nein Ofsizier gestohlen, welcher, wenn entdeckt, eine Strafe von zehn Jahren Strafarbeit zu gewärtigen hat. Eine größere Sensation hätte sich kaum er eignen können. Ofsiziere, welche in großer Zahl anwesend waren, waren entseht. Zuerst blickten sie ungläubig darein, alS der Richter die Schriftstücke aber besichtigt und für authentisch er klärt hatte, kannte ihre Entrüstung keine Grenzen. Es-wurden sofort telegraphische Depcschen an den Kaiser geschickt, welcher in Sachsen auf der Sagd ist, um ihn

von den überraschenden Enthüllungen ver unv emgen Bergzage, vle vcwe sn ' r-'-t'A- genannten PunAe scheiden. . m Kenntniß zusehen. . ... , erdfahl 30,000 wohlhabenden, an Ahlwardt hatte soeben 'seMBedau, r:Lena angesessenen Bauern in jene ern darüber au8gesprochen,dsß ,O' .Wüsteneien überzusiedeln; ..die Unglückziere den ' Irrthum .'begangen, hätten, lichen nahmen unter Thränen und PeitÄS' Stellen Berichte gegen daS Löwe. Ge-. spfen Niemand mehr übrig. 30,000 wehr gemacht worden feiM ; Gräber , mitten in der Wildnib legen ..Wer sind Sie? donnerte öer Nich-, vondem großartigen Staatsatt Zeug. , "z, M mi,:.7in knä mtz'üb!c.!SeMderS bezeichnend ist Aan,,,daß Ofnzieren, ; -zu- sprechen P? linidcr ist die Kolonisation des Amurm . .. r--- . . -.t i'-A'-'j ' . . .

chworen haven, ose ,D5ayrhelr zu zpr chen?" . . : y -..SHj4?k ' Hier sind meine Belege,entgegnete Ahlwardt ruhig Hndizog die Do, kumente aus der Tasche,dien Rich ter entgegenhaltende t&I j Der Staatsanwalt' stellte den ' Än trag, die Papiere sollten soHrlverkten werden, worauf Nestor Ahlwardt1it ruhiger und Klarer.' Stimme.' einwendete:.Jch bin ohne Grund beschsldigt worden, unpatriotisch zu sein.Dle Dokumente, welche ich in meine? Gnd halte, würden, wenn offentttch verlefen,' mein Vaterland schädigen.' . JH ersuche daher, den GerichtSsaal zu räumen, -zevor die Papiere verlesen werden. Wenn der Präsident deS GerichtShöseS Ar . -jt ' ' i Jv" ! . ? -; elnen Bircr tn vle )orumenre gemorfen, wird er, ich bin dessen überzeugt. mit mir übereinstimmen." ' 'r'V Er übergab dze Akten dem. Präsidenten und , Todtenstille. herrschte im Saale, während der Richter, dieselben durchflog. Nachdem er einen Blick in die Schriften geworfen, wurde sWSesicht ernst und schließlich erklärterer: Die Papiere, welche vor mir 'liegen, find von großer Wichtigkeit - für den Staat. . Dieselben Zollten nicht . in offener Sihung verlesen, 'werden' : Darauf würde ; der Saal , geräumt. Die Dokumente liefern den Belegs von 960 owegeweyren, welcye'. ver Wesel benüht würden690 untauglich waren. Bei 20 derselben barsten die Kammern und zehn zerbrachenganj lich. - . ' i ?. Unter' den Personen, welche lm

richtssaale anwesend warenMefanden sich ' dr Offiziere-voin GenekalSab.?" I." 5' '. " ' Ifn.j mh(tttM Mlll . i.ln Vm(..

. ' f V ' ja . a ' In f ..LZ - VI l? VillU I UUUl ' c .1IUIIU welche den Krlegsnllmster reprasenttt ten und die' Nachrlchd sofort an ihn" m, daß alle Anwesenden zitterten. 5r schickten. 7 -überhäufte ihn' mit einer '.Jluth der Die Enthüllung war' ein schweMW f e- o- v H . folt. Schult u: s.' m.' tmd überbot sich Shlag für Herrn Lome und sein Dl- jn unüdersetzbärew. Pobelhalten' AuS rektor, Oberst Kühne, schien' durch den drücken. ES fehlte nur. das er mit der

S hlag ' ganzaußer Fassung zu gerathen. ' N Ein anderer Zeuge ein Hamburger Kaufmann, sagte auS, der Minister deS Aeußeren habe eine Ladung LöweGewehre nach Ost .Afrika geschickt. Zeuze hatte vor Kurzem einen Brief don'dem Führer der Ezfiedition erhalten, in welchem' derselben sagte: Schicken Sie uns nur noch mehr Gemehre, aber keine Löwe-Gewehre, die-, selben brechen wie Glas" Herr Löwe wendet dagegen cin, eS sei nicht erwiesen, .daß die Gewehre wirklich seine Gewehre gewesen' feien. Man muß bedenken, - daß in. der deutschen Armee '423.000 Löwe-Ge-wehre im Gebrauch 'sind. Die Sache ist für die Regierung ungemein unangenehm und sie ist gezwungen, AlleZ zu versuchen, um den Skandal zu vertuschen.. '5 ? (Vorstehende Nachricht ist einstweilen mit Vorsicht aufzunehmen. Man muß sich doch fragen, wie der Inhalt der Dokumente bekannt wurde, ' wenn bei deren .Verlesung' Niemand zugegen war, als der Gerichtshof, welcher die Veröffentlichung ' - nicht - für geeignet hielt. DR.) - . -, OcbissönacSriSten. ; Angekommen in : v Z .'. "r . A;A . .;.;...-. ! ' . :;l ' " .; -J New.Fo rkt .Aurania" von Liverpoöl und Bretagne" von Havre. : QueenStown Servia" von New Aork nach Liverpool. ' Lizard: In Sicht, ,La Champagne" von New Fork nach Havre. , Scilly Island: Pas.Saale" von New Jork nach Bremen. , VW russischer (Zonverneur, In einem Buche Victor HehnS sinden wir folgende Mittheilungen .über die Satrapenwirthschaft ; des General gouverneurS Murawiew im Amurlande. Murowiem wirthschaftet mit Land und Leuten als unumschränkter TSpot. Despotenlaune läßt sich ab wenden, besänftigen; aber Muramiew ist zum Unglück Reformator. Einmal fiel es ihm ein, eine Pyststraße müsse JrkutSl mit Äjan verbinden, trotz der Stt,k.

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Im. lebten Kriege hatte die Besatzung 'vonPetropaivlowt dieFeinde abgeschla gen ! 7 im Mmurlande war-der Feind tbeils Nicht erschienen, theils .hatte er keinen Widerstand erfahren. Nun kam MurawZem den Amur heradgefahren und hielt bei dem Marineposte'n (dort wo der .Amur sich, am meisten dem .Meere nähert, der CastrieZBai gegen über). Die Besatzung von Peterpaulshafen stand stufmarschirt, hinter- ihnen in zweiter Reihe' die Kosaken der Amurg?gend. Die Ersteren lobte ' der. Gouverneur in begeisterten Ausdrücken, mit freudigen Gestikulationen. Dank, Tank.- rief er ihnen zu, .der. Kaiser sendet Eüch. durch mich meinen Dank (spassibo),. a Ihr Helden, Ihr Bra den (mciodzy)." Dann machte, er eine Schwenkung .(immer von seinem Stäbe begleitet, etwa zwanzig Personen stark, worunter die mertmüroigsten Kerle) und wandte sich mit roher Wuth gegen die Kosaken. Daß sein Amur land sich nämlich im Kriege nicht auö gezeichnet, war ihm höchst empfindlichgewesen. Er begann mit einem un übersetzbaren brutalen Fluch, der die Frauenköpfe an den. Fenstern deS Platzes zwang, sich zurückzuziehen, und fuhr in den gemeinsten Schimpfreden hastig schreiend und gestikulirend fort. Kehrt Euch um.- befahl er auf einmal der vorderen Reihe. Dies geschah, Jetzt spuckt den KerlS in ihre Fratzen," donnerte er. Man that, als wenn man ihm gehorchte. ' Rittmeister Jmberg her," befahler. Jmberg, Anführer einer Sotnie (Hün derlichaft) Kosaken, trat vor mit mili täri'chem Gruß. Zuvor mug ich sazen.. daß dieser Jmderg von seinemObern (RcwilSkoi) den Befehl nicht, erhalten hatte, von dem Marineposten nach dem CästrieS-SafeN m 'märscbiren und dem

Ge-farmäö 'aus. seinem' Posten geblieben

Faust den - Unglücklichen auf die Naze fchluj. Dieser schwieg, das - geringste Wort auS seinem Munde hätte sein unmittelbares Verderben zur Folge gedabt. - Während . dessen strömte der Regen vom Himmel. Endlich befahl Muramiew: .Schaufeln herbei! D i e Kanaille hier gleich in vie Erdehinein!Schaufeln wurden gebracht.'die Soldaten fingen an, eine Grube zu graben.' Sie gruben und gruben und waren schon etwa diZ zur halben Manneshöhe gelangt. - Während dessen muß der Wüthende ein wenig zur Bessnnung gekommen sein, denn er befahl plötzlich, Jmberg in das -neue Magazin adzu-' führen.. Dieses, neue Magazin war der Anfang eine Gebäudes und be stand nur erst auS vier Mauern; Dach, . Thüren Fenster fehlten noch. Innerhalb dieser vier Mauern wurde Im ber'g zwei Tage lang bewacht; er stand oder lag in seiner Uniform, ganz wie er auf dem Paradeplatz gewesen, wäh rend Sturm und Regen von oben herabrauschten. Nach zwei Tagen wurde er in Freiheit gesetzt. " Am cha. rakteristischyen aber ist der Schluß der Geschichte.' Einige Tage daraus näm lich sah man den Generalgouverneur mit Jmberg' im freundschaftlichen Gesprach . durch die Stiagen gehen. Im derg , war befördert und trug den Annenolden. am Knopfloch, den er soeben von Muramiew erhalten hatte. - ' . lektrkeität für Bahngelelfe. LC-::::: taifi - ' A -; ' ' : Zum ersten Male will ; die Pennsyl. oania-Bahn den Versuch machen, die Geleise auf ihrem ganzen System bei Nacht mit Elektricität zu beleuchten, dadurch die Vorderlichter an jeder Locomotive überflüssig zu machen und die Sicherheit wie die Bequemlichkeit der Reise für das Publikum wie für die AngesteUtcn zu erhöhen. , Ter Präsi' dent der Bahngesellschaft ist auf seiner letzten westlichen Reise auf , diesen Ge danken verfallen.. , Als Prsbegebiet wmde die nahezu zwanzig Meilen lange Strecke zwischen der Broadstr. in Philadelphia und der Station Bryn Mawr ausersehen, und die Beleuchtungsmethode, welche sich dabei am besten bewährt, soll allent halben eingeführt werden ' (vorausgeletzt, daß sich überhaupt eine dersel bcn zur Genüge bewährt). Man glaubt, da ein Lichtkörper für 200 YardZ Bahngeleise hinreiche, dielleicht sogar noch weiter. Allzu kostspielig will die Bahngesell, schaft die Geschichte nicht machen, doch hält sie dieö auch nicht für nöthig. Mau darf auf den Erfolg gespannt sein.

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