Indiana Tribüne, Volume 16, Number 76, Indianapolis, Marion County, 4 December 1892 — Page 6

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Tke Eisendahn am Congo. Tief in das Herz des dunklen Erd theils dringt langsam, aber machtvoll, ; Die moderne Civilisation aus :m Tampfroß. nachdem ihr Spaten und Schaufel, Brecheisen und Dynamit, dieser mcdernste Bahnbrecher, den Weg bereitet. Eine der neuesten Depeschen vom Congostaat in Westafrika meldet, daß jetzt die neue Eisenbahn von MaKdi nach PalabaUa glücklich vol lendet ist. Das ist bis jetzt die großar tigstc Jngenieursleistung auf dem afri kanischen ontinent, und obwohl diese Strecke nur zehn engl. Meilen lang ist, bildet sie bei Weitem den wichtigsten Theil dieses, folgenschweren Unterneh mens, welches bestimmt ist, nicht nur dem Handlungsgehilsen, sondern, auch dem Colonisten, und nicht zuletzt dem Vergnügungsreisenden das Innere AfrttsS zu erschließen. Die Anregung zu diesem Bahnbau ist von Stanley ausgegangen. Derselbe erklärte einst, daß die reichen Handels Hilfsquellen am oberen Congofluß praktisch keinen Pfifferling werth seien, so lange nicht für bessere Transportmittel gesorgt sei. So ganz zu verachten war zwar der frühere Handelsverkehr vom Eongo nicht denn Engländer, Belgier, Holländer und Franzofen hatten diesen Lerkehr schon so weit, wie irgend möglich, entwickelt und hatten in den letzten zwei Jahren etwa 40,000 Lastträger im Dienst aber bei den belgi schcn Kaufleuten fielen Stanleys Worte auf fruchtbaren Boden. Es bildete sich die ..Gesellschaft des oberen Eongo," welchr alsbald die Vorarbeiten für die Erbauung einer Eisenbahn, 235 Mei Icn weit an den Congo-Fällcn entlang, in Angriff nahm. Die Dampfer dieser Gesellschaft in Stanley Pool Hatten k reitZ unbehindert Schiffsahrt auf einer Strecke von 600 Meilen am Eongo und seinen Nebenflüssen. Jetzt galt es. directc und rasche Verbindung mit der oberen Eongoregion herzustellen. Zunächst mußte man aber wissen, ol sich das schwierige und kestspickige Wer! lohnen würde.

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Nebersichtskarte der Congebahn. Es wurde eine Ezvedition ausge sandt, um das Land und die Bedürfnisse und Neigungen der Bevölkerung zu studiren und die Wasserwege zu messen. Sie erstattete einen sehr sorgfältigen Bericht, welcher namentlich hervorhob. daß die Eingeborenen begierig, nach Handelsverkehr seien, und. die Waaren dezeichnete. welche sie kaufen würden, sowie die verschiedenartige Erzeugnisse, welche dafür eingetauscht und nach Europa geschickt werden könnten. Man war von diesem Bericht sehr befriedigt und schickte sofort zwei andere Erpedi. tionen ab, um festzustellen, welches die geeignetste Route für eine Eisenbahn wäre, und wie hoch sich die Kosten belaufen würden. Es wurde beschlossen, die Bahn an der Südseite des Flusses anzulegen, von Matadi nach Stanley Pool, und auf $5,000,000 wurden die Auslagen veranschlagt. Von diesem Werk ist jetzt der allerschwierigste Theil bewältigt, und das Uebrige ist sozu sagen nur noch Kinderspiel. Das nöthige Geld war bald genug aufgcbracht.und der Eongostaat machte der Gesellschaft sehr wer'thvolle Zuge, ständnisse in Ländereien und Gerecht samen. Ueber ganz Afrika wurden Agenten gesandt, um Eingeborene als Vahnarbeiter zu miethen; außerdem wurden europäische Zimmerleute. Schmiede und andere Handwerker her. bcigehott, um die Arbeiten zu kauf sichtigen. Im vergangenen , Sommer war ein Cingeborenentrupp von mehr als 2500 Arbeitern beisammen, und nun ging es in Matadi bald geschäfti ger her. als in einem wildromantischen amerikanischen Bergbau. 'rstädtchen. Bis dahin war Matadi ein öder und wenig einladender Flecken gewesen, und zehn Europäer h msteu dort in den zwei r-tii . " ranzigen icvuun. Die eisten t";t Metten QtfnTort. Jm'letzten Früdlahr änderte sich das Bild, und ncch wenigen Monaten war ein nie geahntes Leben aus der Oede erblüht. , Gegenwärtig wohnen 3000 Menschen, darunter etwa 300 Europäer

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WWMWWSSI (50 mehr. ' all Stanleq in der ganzen weiten Eongoregion zurückgelassen hatte) in und um Matadi. Zu der . ev . . .5 2 (Ust. wnnen Vevollerung geiircii miiuuutt, uiu.vfii, Franzosen. Holländer. Deutsche, Schweden 'und Griechen, und außer dm An gestellten der Eisenbahn und des Staa tes ist auch eine bedeutende Anzahl Handeltreibende Und Missionäre da runter. Wer weiß, welche Rolle Ma tadr noch in einer spateren Zukunft beschieden ist! Der Bahnbau aber war in den ersten Stufen mit so großen Schwierigkeiten verknüpft, wie sie sich nur selten einem ähnlichen Werk entgegen stellten. Seit' lich am Matadi-Hüael entlang begann die Bahnlinie. Hler hat der Fluß einen reißenden Lauf und wimmelt von Wirbeln, und Maelströmen: Etwas weiter flußaufwärts sind die berühmten und gefürchteten Yellala-Fälle, wo die unglückliche Tuckey'fche Expedition im Jahre 1810 zum ersten Male das Don. nern des großen Wasserfalles hörte und nach einign unheilvollen Wochen zu der Ueberzeugung kam, daß diese Fälle ein Hinderniß bildeten, über welches sie unmöglich hinweg konnte. Die Bahn linie geht die Leopoldschlucht aufwärts und erreicht endlich . die Höhen von Palabälla. Fast dieser ganze Weg von zehn Meilen mußte, durch festes Quarzitgestein von ungewöhnlicher Härte hindurchgesprengt werden! 'Die Hügekseite am Fluß entlang fällt steil ab, und vielfach mußte das Geleise zwischen zwei gewältigen Felswänden gelegt werden,, wo die Bahn Fuß für Fuß ausgesprengt werden mußte. . ?coch großer wurden die Schwierigkeiten in der Leopoldsschlucht, in welcher die Bahnlinie einen steilen Ausstieg machen mußte, bis sie eine Höhe von etwa 1000 Fuß über dem Flusse erreichte. . C. t M.,,, is c3,f(lTiftTPr Die lerne Brücke über den Mposo Fluß Die größte Brücke, welche bis jetzt auf dieser Linie geleat wurde, ist die. jenige über den Mposofluß in bet Lcopoldfchlucht; sie ist ungefähr 20 Fuß lang. Dem talentvollen jungen Ingenieur, welcher sie baute. Jean Baptifte Glaesner ist es ergangen, wie manchem anderen Brückenbauer derNeu. zeit: die Arbeit hat ihn sein Leben gekostet doch schaute er wenigstens noch ihre Vollendung." Noch sieben andere wichtige Brücken müssen errichtet werden, ehe die BahnUme Stanley Pool errelcht. und die größte derselben.. über den Ngongossuß. wird 300 Fuß lang sein. Viel zu schaf fen machte! denZngenieuren lance Zeit hindurch die Frage, -wie man mit den redenden Wasserströmen fertig werden solle, welche sich jedenfalls während der ungeheuren tropischen Regenfälle über das Geleise ergießen und somit unge fähr die Hälfte jedes Jahres eine be händige Gefahr sein würden. Doch scheint man ,auch . fch diese Frage jetzt eine Lösung gesunden' zu haben, , und zwar in Gestalt von stählernen Aquä ducten, welche die Jluth an allen ge Zährlichen Stellen die Hügel hinab und unter das Bahngeleise leiten. fi fr'VEttVn 1: ;jruj f " ' Tic Anfangsstatton Matadi. ' , Eine nicht zu unterschätzende Schwie rigieit bildete auch eine Zeit lang die Beschaffung genügender Lebensmittel ür das ArbeiterHeer. 1 Vom oberen Theil des Flusses Vorräthe herbeizu schaffen, war mit sehr großen Unkosten verknüpft, und man mußte si$ eben immer auf die Küstengegenden verlas sen. Reis, gepökeltes z Rindfleisch, ge trocknete, Fische und Zwiedack bildeten die Hauptnahrung der Ardeiter: Euro päer hatten sich in dieser Gegend meist nicht damit behaupten und die Arbeit

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'leisten können. Jetzt aber, da daz 'Hochland erreicht ist. werden Sie Vor. rathe reichlicher, vielseitiger und billiger zu beschaffen sein. Der größte Feind ist jetzt geschlagen, seine Eitg' delle ist sozusagen durchbrochen. Ein blühendes Land liegt dahinter, und die Arbeit geht jetzt so glatt von statten, wie die berühmte Expedttion Hannibals nach Ueberwindung der Alpen. Nach dem man Paladalla erreicht hatte, konnten binnen zehn Tagen anderthalb Meilen Geleise weitergelegt -werden, während die ersten zehn Meilen ungefähr zwei Jahre in Anspruch genommen hatten. In etwa einem Jahre kann die ganze Bahn vollendet sein. Tann wird das Innere Afrikas nur im Vereich weniger Wochen von den europäischen Hauptstädten liegen! Man kann Großes davon erwarten, auch .wenn sich der Traum des Dr. Peters, daß Afrika eine ebenso große oder noch größere Bedeutung für die europäischen Staaten haben würde, als gegenwärtig Amerika, niemals erfüllt. Jedenfalls bildet die Eongobahn eine der bedeut' samsten Eulturarbeiten, welche gegen wärtig von den Europäern in Afrika verrichtet werden. Die Bahngescllschaft rechnet nicht blos auf den Güterverkehr und die Beförderung von Eolonisten, sondern auch auf den' Touristenverkehr; obwohl nicht zu erwarten ist, daß die Schweiz, Italien, die Rheinländer u. f. w.' die afrikanische Eoncurrenz sobald zu fürchten brauchen werden, wird immerhin versichert, daß es loh nende Zielpunkte für Vergnügungs' reisen in Menge dort gebe. Was öen Handelsverkehr betrifft, so wird wohl der Elfenbeinhandel in wenigen Jahren aussterben, denn die Elephantenzähne wachsen nicht aus der Erde, und de, Elephant hat wohl in absehbarer Zeit das traurige Laos des Bussels zu ge. wältigen. Dagegen ist ein gewaltiges Geschäft in Kautschuk und anderen ört liehen Producten zu erwarten, und Neu Pflanzungen von Zucker, Baumwolle. Kaffee und Tabak können das Lanl: wahrhaft großartig entwickeln. Vom Erdinnern.

Einige anziehende Betrachtungen über die physikalischen Bedingungen' im Erdinnern brachte ein von Herrn Dr. Hermann Mehner kürzlich in de, Urania" gehaltener Vortrag. Denkt man sich von einem Zole zum andern einen Schacht durch hit Erde gelegt, sc würde ein 'in diesen Schacht hinein fallender Körper in 21 Minuten den Erdmittelpunkt erreichen, infolge feiner Schwungkraft darüber hinausschießen und in abermals 21 Minuten an dem anderen Pole herauskommen. Je mehr man stch dem Mittelpunkte der Erde . : ..v v : . f.. ilUUCll, Ulil U tilUCl UIV iXlX' ziehungZZrast derselben, bis fte im Mittelvunki selbst gleich Null wird; ein Gchm würde in einiger Entfernung von der Erdmitte nicht mehr möglich sein, sondern nur ein Schweden, und ein Turner würde mit Leichtigkeit z. B. d:n Brocken überspringen. Würde der Schacht nicht geradlinig von einem Pole zum andern laufen, fondernsiI in der Mitte der Erde umbiegen unoin gerader Richtung nach irgend einem andern Punkte, der Erdoberfläche weiter geführt werden, so würde man einen Verkehrsweg haben, in dem die Fort bewegung derjenigen auf einer Rutschbahn ähnlich ist. ' Die Fiction der mechanischen Aus führbarkeit eines solchen ÄerkehrswegeZ festhaltend, erörterte der,, Vortragende dann die? physikalischen Verhältnisse, welche hie' Anläge, unmöglich machen w ürden. - Wegen der gewaltigen Wärm t im Erdinnern müßte eine Kühlungs Vorrichtung angebracht werden. Was. serkühlung wäre nicht möglich, da man zur Herstellung dös dazu nöthigen dop' pelten Rohrs kein Material hat, welches den ungeheuren innern Druck des Was sers aushalten könnte: Gußeisen ver mag höchstens einen Druck von 6300 Kllo auf den Ouadratcentlmeter aus? zuhalten, im Erdinnern würde der Druck aber 322,500 Kilo betragen. Für eine Luftkühlung wurden sich die Verhältniße noch schlechter gestalten, da der Luftdruck in dem Schacht nach um ten hin zu so gewaltiger Hohe anwächst, daß er bereits in einer Entfernung von 10 Meilen von der Erdoberfläche (die Länge des Erdradius betrügt 800 Mei len) 12,000 Atmosphären ausmachen und die Luft hier 15 Mal schwerer sein würde, als Sager., v ' Dieser Umstand -zeigt, daß. sehr gm Luft und andere Gase im Innern der Erde eingeschlossen sein können. Denkt man steh, der, Luftschacht würde durch einen Seltenkanal mit einem zweiten Radialschacht in Verbindung gesetzt,! der mit flüssiger Lava gefüllt ist, so würde die Luft durch den Seitenkanal in den Lavaschacht eindringen und in diesem nicht etwa m die Hohe steigen, sondern, da sie viel schwerer ist, als die Lava, hinabsinken, d. h. dem Mittelpunkt der Erde Zuströmen. Falls dann ' im Erd innern Platz genug ist, würde , unsere ganze Atmosphäre auf n diesem Wege eingeschlürst werden können. Vielleicht, meinte der Vortragende haben wir in dem Mond einen Himmelskörper zu sehen, der, in solcher Weise seine ganze Atmosphäre eingeichluat hat., , ' ;;; ..,, ' ' ! , ftif ;y;.;:ifii-:ft : ; , ' '' '::i;;M i 'ri' i'fi' VI tv. nif U ö'n iWDer Variier .Matin- enäblt aus Ma drid: Als der junge König erkrankte. besuchte , ihn (lanovas und frug den kleinen Patienten mit jener Dreistig krit i des Varvenüs. der sich einbildet. die Monarchie der Bourboncn lebe nur durch ihn: .Wie geht'S, kleiner Alson ilto tAlfönsazenN" .Nür Mama antwortete AlphonS VIIL, -''fcin ich Allonuto. aber für Dick bin ick er König!" Ein a uter Mensch. Er Da, Frau, die Leberwurst kannst Du essen. Sie: Warum willst denn Du'S net? Er: Weil'S ganz miserabel fr-.tttfrft!

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BostttsSe Sprichwörter. Bosniens' Geist und Art beleuchtet die vom bosnisch-herzegowinischen Titu larNegierungZrath Mechmed Beg Kapetanovic in Serajewo herausgegebene Sprichwörtcrsammlung, der wir einige Stichproben eninchmen. Religion und Sitte sind Nachbarn", sagt ein geflügeltes Wort: doch ist die Religion der bedeutendere Nachbar; das bekundet die große Zahl von Sprüchen über Gottes Wesen. Unser ist die Müh' und Arbeit, doch der Segen kommt von Gott. Gott läßt dem Sünder Zeit zur Reue." Eine ironische Spitze enthält der Satz: Wem Gott bilst, dem helfen auch alle Heiligen." N'cht minder spitzig ist das Wort: Ohne Geld geh' nicht einmal in die Moschee-, nd das christliche Scitenstück: Umsonst wird nicht einmal Christi Grab bewacht." " Die Nothwendigkeit von Gesetzen wird anerkannt durch Ohne Zügel kann man das Pferd nicht reiten; über, die Macht der Behörden sagt der Volksmund: Wenn man auch verbietet. zu singen das Weinen kann nicht verboten werden." Von den unzähli gen Sprichwörtern über Gut und Böse, , Stolz. Ehre u. A. seien erwähnt: Was die Ehre nicht kennt, rühmt sich der Schande. Besser ist der Segen Aller, als der Fluch des Papstes. Auch die schwarze Kuh gibt weiße Milch. Lieber ein kleiner Herr, als ein großer Diener. Wehe Dem, der im eigenen Hause Fremden dient." Praktische'Volksweisheit spricht sich so aus: Besser ein abgenutzter Sack zu eigen, als ein fremder, der neu ist. Besser heute ein Ei. als morgen eine Henne. Besser ist die heimische Hirse, als eglzptischer Reis. Bester auf Ei genem gehen, als auf Fremdem reiten. Wer sein Haus mit Fremden baut, sammelt Steine für sein Grab. Besser ohne Nase, als ohne Glück. Besser einmal weinen, als immer feuf zen. Besser in der Hütte singen, als im Palast weinen. Ehe es Einem dunkel wird. 'kann es einem Anderen nicht hell werden. So lange man Glück hat, kann man auch stromauf wärtI ichwimmen. Reich ist. der zufrieden ist. Wenn Du Dich ärgern willst, zahle imvoraus. Wenn wir auch Brüder sind, unsere Taschen sind nicht Schwestern. Besser hungrig zu Bette gehcn. als mit Schulden aufstehen. Schuld und Kränkung sind Geschwister. Eine Schuld ist ein bö ser Kamerad. Spare weißes. Geld für schwarze Tage. - Wenn Du nicht sparst, was Du hast, so wirst Du das nicht haben, was Du noch 'nicht halt. Wer in den Morgen hinein schläft, verliert das Mittagbrot. Wer den Kern essen will, mutz die Nutz knacken. Ist der Tag auch kurz, so ist das Jahr lang." Ueber Werth des Wissens und der Klugheit lcbt sich der Bottsmund fol gendermatzen vernebmen : Besser ein Quentchen Verstand, als ein Zentner Kraft. Reichthum vergeht. Verstand besteht." Besser im Kopfe (besitzen), als im Schranke. Mehr wissen der Papst allein." Daß aber auch zuviel kluges Bedenken mitunter von Uebel ist, will das Wort besagen : Ehe der Kluge die Brücke findet, geht der Dumme durch's Wasser." Gegen das Trinken sprechen sich folgende Sprich Wörter aus: -Wer im' Wirthshause Wein trinkt und Braten ißt, der nährt fremde Kinder. Der Trunkenbold und der Wirth denken zweierlei. Der Schnaps ist die Peitsche des Brotes. Wer auf die Gesundheit eines Jeden trinkt, vertrinkt feine eigene. Ein Gastmahl, ein Namenstag und eine Beerdigung .sind zusammen) eine Feuersbrunst. Der Wein ist im Gefäße ruhig, im Menschen närrisch." Zum Schluß sei noch eine diätetische Rec;el mitgegeben : Vom Kuchen weint, vom Brote lacht der Magen.- , Ein Wortspiel im Bilde. "AcloseCaU'V l(5in intimer Be. such", und knapp der Gefahr entron nen.") edankensplitter. Nur die Z?reudentbränen sind immer '--,., tf ;: - . ' !cht. ;-ir:"vr , ' v. ' Je weniaer Dankbarkeit Einer for dert, desto wohlthätiger ist er. Wer l)öher, steigt, als er sollte, i- CV am . r . 1 i : aai lieser,, ais er wouie. JknMl" -W: " , : :'(',': , '"l'v-: ... i'Sf-i't - ' Ein Volk, das zu viele Jubiläen feit, vergißt, neue zu schaffen. . , Zu Großem bestellt, .Mußt du opfern können; , MiLtaWhelltMMD Mas muß vnörmnmMW y' 1 ,: A. Roderich. Äu s der Schule. Lehrer: Wie viele Elemente gibt eZ und wie heißen sie? Der dort an der Ecke! Schüler: Es gibt vier Elemente und ich heiße Müller.

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Vkodebklder. I. Promenadenkleid. II. Aermel mit Rüschenbesatz. . III. ' und Spitzen Gemusterte Taille mit Jerseyjacke. ' ' Wttatzengeschichten. Katzengeschichten giebt Jerome K. Jerome in der Wiener Presse" zum Besten. Hier eine, die dem kürzlich be handelten Kapitel von der Trunksucht der Thiere zugehört. Meine Groß mutier befaß eine fla&e, welche, nach einem tadellosen Leben von elf Jahren und nachdem sie eine Schaar von eiwa sechsun.dsechzig Sprößlingen aufgezogen hatte, sich in ihrem Alter dem Trunke ergab. Ich habe einmal in einem Temperenz-Traktätlein gelesen, daß kein schweigsames Thier einen Tropfen alkoholischen Getränkes berühre. Mein Rath ist der : Wenn Ihr wünschet, diese schweigsamen Thiere ehrbar zu erhal ten, so gebet ihnen keine Gelegenheit die sie in Versuchung führt. Ich kannte einen Pony.. .. Doch nichts von ihm; wir sprechen ja von meiner Großmut ter' Kap. iVn l:ckeS Bierfaß, unter welches man eine Schüsse! gestellt hatte, um die Tropsen aufzufangen, war die Ursache ihres Falles. Eines Tages kam die Katze sehr durstig herein, und da sie nichts Anderes zu trinken fand. so leate sie ein weniq von dem Biere, fand es gut. leckte ein wenig mehr. ging für eme halbe Stunde weg kam zurück und leate die Schüssel aus. Dann setzte sie sich daneben und war tete, bis sie wieder voll war. Von diefem Tage bis zur Stunde, da sie starb,' war diese Katze niemals mehr ganz nüchtern. Sie verbrachte ihre Tage in einer trunkenen Betäubung vor dem Küchen feuer. Ihre Nächte widmete sie dem Bierkeller. Meine Großmutter gab inzwischen, vielleicht sogar infolge des sen, das Bier in Fasern auf und gebrauchte nur noch Flaschen. Die Katze welche auf diese Weise zur Enthaltsam keit gezwungen war, schlich' anderthalb Tage in einem trostlosen, zanksüchtigen Zustande um das Haus herum. Dann verschwand sie und kehrte um elf Uhr Nachts zurück, voll wie eine Haubitze. Wohin sie ging, und wie sie es zuwege brachte, dem Laster des Trumes weiter zu frohnen, das könnten wir niemals entdecken; aber sie wiederholte täglich dasselbe, Programm. In den Morgenstunden, dachte sie sich alles Mögliche aus,, um ; unserer Wachsamkeit ein Schnippchen zu schlagen und zu entrin nen: und an jedem späten Abend kam sie über die Felder in einer Verfassung nach Hause getaumelt, mit deren Be schreibuna ich meine Feder nicht ent weihen will. Schließlich wurde sie eines Tages im Zustande wüstester Be trunkenheit von einem Fleischerwagen Übersahren, und wir, Kinder begruben sie im Garten unter dem Maulbeer bäum. Doch die Großmutter gestattete weder , einen Grabstein noch einen ErdHügel. , So liegt sie denn dort' unge ehrt, an schmuckloser Stätte: Dies die Folge ihrer Trunkenboldenhastlgkeit. I;. ! --W-.'.'y'ij?!!:'!; - jj!1''!1'!1" ' : ' f" !v:!;:''V' :l (5 i n f a ch. Ach. wenn ich nur wüßte, was ich jetzt thun soll ! Mein Arzt verbietet mir Bier. Wein, Schnaps und Cigarren. Morgen soll ich statt Kanee Muck trinken und o kort Nehmen Sie einfach einen andern Doctor !" Immer zerstre u t. Magd: Herr Professor, Herr Professor -denken Sie sicb ick babe soeben - eine Stecknadel verschluckt!" Profes sor: Nun. nur. da haben kst eme

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Der seltene Gänsebraten. . ! imtum iu St. Marttnk.F.nr.ten ach tm ', mtmmt d., Wilh.km ch.ov.r. ) viii vuuuii vvi 'iv(wLuitiiv ver, Mecklenburg und Oldenburg ge. hüti das franMhitr PniHtrmnhtn mr iu.!l!. .. .a jn v -i rv V " , 0 juiiiuic uno e in oayer in emcr o mödie von Grabbe aus Detmold ganz treffend eine Stelle vorhanden mtt sol gendem Zwiegespräch: Schulmeister: Wie steht's zu Hause. Herr Tobias? Was macht die Familie?" Bauer Tobias: Danke schön für gütige Nachtrage. Meine Frau befin det sich wohl, aber mein bestes Schwein liegt leider m den letzten Zügen.Bei keinem volkstümlichen Anlaß eignet sich die an jene Stelle des Dich ters Grabbe stch anschließende Humo reske Wilhelm Schröders wohl besser zum Vortrag, als am Ehrentage der gestopften Günfe, beim Festbraten zu Ehren des heiligen Martin, wo ein ganzes Reich vom Bauer bis Edelmann, ja selbst am Kaiserhof das Berliner Wort zur Anerkennung kommt: .'ne jute jebratene Jans ist eene jute Jabe Jottes." Nach Fritz Reuter ist die Gans der Bratenvogcl. der für einen Mann zu viel, für zwei zu wenig ist. und wenn dabei der gesegnete Jrühstücksappetit des Niederdeutschen bezeichnet wird, fo spricht das Volkswort der Mccklen. burger. das bei Wachteln oder Kram metsvögeln zur Genügsamkeit bei sol chen Kolthäpp'ken" mahnt, vom guten Magen des Herrn Pastors, in dessen Haus die Göös- willkommen find, denn es hcit im Sprichwort: Mann für Mann 'nen VMl, und mir 'ne gedratene Gans!" sä de Paster. Na, Umständ verändern de Saak." Jedenfalls sagt das Volkswort rich tig von der Gans, wie vom Schwein: De doht erst good, wenn t dzdt fund." Et woör in't Fröb ahr 1316. De liefe Vuur ut uhssn Dorp, "de Voll rncier Peter Peters, leet Hochtied maken sör sien öllste Dochter mit n neken Buurensähn ut'n annern Torp in de Nächde (Nähe).. Bon duzer (sauerer und den Vor bereitunqen dazu war in den Spinn, stuben und an den Feierabend-Elubs in Oldendorp den ganzen Winter lattep vorher die Rede gewesen, es sollte ganz was Ertras werden, hatte Peter Peters seinen freunden und Nachbarn gesagt und wenn s chm fünfhundert Thaler koste, es solle ihm bei der einzigen Toch. ter nicht darauf ankommen. Es mochten denn auch an smtfhmrdort bäuerliche Hochzeitsgäfte eingeladen: sein, der Hausstur und der ganze Vor räum waren mit der Mittagstafel be setzt, auch die große Stube- und die nächste gute Stube für den Pastor und' die Honoratioren waren überfüllt vonz den Vornehmeren, zu denen. Dockor., Apotheker, Ortsschulze, PostvorsieHer und die größeren" Besitzer gehörten. Mein Bater, der Küster und Organizt. war auch dabei, um dem Herrn, Pastor rn der Nähe zu bleiben. Ter Herr Pastor war ut der trage. Gegend als Feinschmecker bekannt verwittwet, aber seine Köchin sorgte besser für ihn, als emst seine Frau, Die Köchin kam dabei selbst nicht zu Scha den und gedieh sichtlich indie Breite wie . m it. nn nur irrn 11111-1 i r u iiiiim. iiiTri 1 1 ,1 eine genudelte Gans. Von ihrer Kost pflegte der Herr Generalsuperintendent in Stade zu sagen, er vermöge nicht. sich eme solche BerpfleguuAM leisten." ma. mein Äater alte den Braut eltern einen Wink aegebeu, daß sie ja mindestens für den Herrn Vastor einen gutenHammelruaenoderemenlletbra' ten besorgen mögen denn der Herr liebe ja bekanntlich eiMn guteu .yap penpappen", wie sie in Berlm sagen, wenn's neben Rehbraten und Aebhüh ner ober Waldschnepsm, giebt.. Frau Peters hatte aber treuherzig geantwertet: Seien Sie ganz außer Sorge. Herr Organist, der' Herr Pastor soll wohl zufrieden sein, denn er bekommt etwas ganz Rares r 1 , . m .. Aun. da dm ich wnltich neugierig auf den Braten." .Ja,' das können vle auch, verr Ora'nist. Wenn es nicht meiner Meta ihr Ehrentag) wäre, hatte ich den Bra ten nicht für zwanzig Thaler her. gegeben." " Die Gäste um den Pastorcntizch wa ren allmälig zum Ziel gekommen, von. Hühnersuppe durch Schinken und BurT '(k. VW V gunoer, zum letlcypuooing uno nun kam der feierliche Augenblick, für den der Herr Pastor im Voraus den Mund gespitzt hatte, der Braten wurde aufgetragen. 'Ei! Ci! Ein Gänsebraten! Das ist ja sinnig und fromm in dieser Zeit um Sankt Martin herum!" rief schmun zelnd der Herr Pastor, der ln bedanken schon das iaitlge Stuck davon zwiicyen den Zähnen fühlte, mm da will ich, . i. i rr .;. ovzcyon geialllgi, oocy einluaie.n ou von nicht verschmähen." Nein, .das , dürfen Sie auch nicht, Herr Pastor, denn , der ist eigenst zu Ehren meiner Tochter gebraten." ' Nun, so wollen wir uns der lieben Gottesgabe doppelt freuen," sagte der Pastor, ,, und ' so lastet uns denn bei dieser liedlich dustenden Gans auch erst dieBratengesundheit ausbringen.! Also meine werthen Gaste, , die lieben Frauen und Mägdelein insgesammt, und öden andie Brautmutter undJungser Braut, st1f3fleebe7choch:; , RingS am Tische wurde angestoßen und ausgetrunten bis auf den Grund und nun wurde flink der Gänsebraten vom Herrn Pastor selbst entzwei geschnitten, woraus er stch selbst das beste Stück aus feinen Teller schob und dann die Bratenschüssel die Runde machen lieg am Tische. Der Herr Pastor war der Erste, der in den Gantebraten einbauen that. 5?aum aber hat er zwei Vinen m tn Stück gethan, als er ein Gesicht machte ie ein Mensch, der von einer hübschen

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Dirne statt einen Kuß. wie er gehofft) - einen Backenstreich erhallen hatte. f j FZa. Herr Pastor, was sagen Sie pHll unserer Gans? wendete sich in diesem W Augenblick die Vrautmutter an den ,:n . , . tu f j gmtt.chm Herrn wahrscheinlich m Er i s:;; wvuuuq. UllOJ ZU YBien. j Vortrefflich, höchst vertrelstich. dieser. ' Braten." antwortete in christlicher Selbstüberwindung der Herr Pastor , wovkt er ledoch zo lang anoaen kaute.l ,

als ob er ein Stück Büffetteder zwischen den Zähnen hätte, das muß in der LA i That ein prüchtizes Thier gewesen lein.?, h .Das können Sie glauben, Herr Pa.,ß stor. Sie hätten ihn mal vor zwanzig " Jahren sehen müssen, wenn er damals " ', vor seinen Gänsen voranging, nahe , , dem Mühlteich." ' ' ,

.Vor zwanzig Jahren? Ich der stehe Sie nicht, liebe Frau .3. vor zwanzig Jahren, es ist ja, ff mein Braut Gänserich (Braut Ganter). . Wie? Wie? JhrBrautMnse..'M rich, der da oder diese da?" Jawodl. den hab' ich vor zwanzizMKk Jahren, als ich freit:, zur AuZsteukrHH mitbekommen. ' Den haI' ich immer ge schont, weil ich immer dachte:' stehst du. . Mß der soll einmal, wenn deine älteste Toch ' i, I ter Hochzeit hat. den Ehrenbraten ab geben." , jl; .Ja. Herr Pastor, da Ivsüen wir ' M noch einmal daraus anstoßend sagte' I Herr Peter Peters. 'fgß .Ja," schloß Frau Peters, .und' MW daraus, daß sie bei der nächsten Hochzeit , einen ebenso schönen Braten auf den Tisch haben. Herr Pastor"! 1 ? . Davor möge mich der Himmel in , j Gnaden bewahren." sagte leise vor sich hin der Pastor, indem cr mit einem süö- 1 sauren Lächeln an die Glaser von Braut Vater und Brautmutter anstieß. '' i, Seit diesem Tage wurde es beim !

Herrn Pastor zur ersten Vorstchtsmaß. regel, wenn bei einer Hochzeit wieder einmal eine gebratene UäNI' auf den Tisch kam. daß er mit scharfem Blick auf das Objekt fragte: Sagen Sie mir. verehrte Frau, ist das nicht etwa Ihr Braut-Gänserich? Ja. selbst wem? eine Bauersfrau zur Herdstzeit ihm ein: fette Gans zum Äntauf anbietet, mein! er ärgerlich: .Was soll sie kosten, aber das sage ich Ihnen gleich:, Bruut Gantus köp ü nicht. UeverttsteN Auf einem prächtig ausgestatteten Hudsodampfer- erschien ein lang aus geschossener, linkisch ausWnder Aursche an Bord, der eben aus den grünen Berqm Vermont' kommen war. Sein naturwüchsiges Erstaunen über ! all' die wunderbaren Dinge, die er auf D dem Schiffe zu sehen: bekam, war ebenso , groß, wie seine Nimmersatte NeugZerde. M (5r , kroch zum gr5ßen Eaudmm der Schiffsmannscha,jt in allen Winkeln degS Fahrzeuges herum, und betrachtete jedes- Dwg mit solchen Augen, als wäre er eben aus dem Monde angekommen.. und. hätte me ein solches Wunder dinKgeschen. Jedermann machte sich auf einen lustigen Tag aus Kosten des unersahre nen. jungen Vermonters gesaßt. Tes Capitanö Geschästszimmer. der. Ma. schinenraum, der Kohlenbehälter, die s chlafzunmerchen der Pau agiere wur Hiersut ging er aut s verdeck, wo die' Zhm - . r . - Schornsteine nnd andere Einrichtungen:

seine Bewunderung erregten, bis ihm. k endlich die Glocke ins Äuge siel. Das: W war das krönende Wunder und er befahl , und. betastete es von allen Seite. End lich sank er auf die 5.'nie' und'nef iw'" bewundernswerthem , Anschauen ver i loren: WahrhafUg, das iibertriffd Alles, was ich bU j.cLt gesehen habe,, bei; Weitem!" Das Benehmen, des unerfahreneir jungm Mannes, hatte um diese Zcü. die5

volle Aufmerksamknt des Eapitans un! l mehrerer hervorrazenden Reisenden tx eegt welche ihm lächelnd zuschauten. Da wandte er sich' gar unschuldig, an. dm Capitan mit der Frage: Meviel

Dürden-Sie dasür verlangen, emen. , Kameraden, wie mich, die Glocke läuten! lassen?" M

Für einen Dollar dürsen: Sie es? ' chun", antwortete der Capitäa. Wohlan, der Handel gilt, aur Wort und Handschlag und ohneZurückzuhen". ! , 1 mtaeanete der Bursche. ' Tann holte' ' :r sich eined Stuhl und fetzte sich nebenl öen Glockenstranz; dann begann er die Ilocke zu' läuten, dann aumayltcy? schneller, bis alle Passagiere und die' w,n2ittftnTififirtft backten. daS SÄm1

ww,,,, w.. . 7 ' ' 1 i, -J in frtrnrnm. linhunttt AnaN.d ' 11 5

... u - "'!i,,,f o' m 1 I ;eschrci aus das Verdeck eilten:

T'pr tTöhifäit siflnd verleaen rföcn. 4

dem wie wüthend Läutenden; die Nn. senden führten natürlich Beschwerden über diesen unaufhöeUchen Lärm und. var der Eapitän gezwungen, dem Bur schen zu befehlen, das Lauten jet ble! ben zu lassen. Unredlicher Handel und kein Zu rückziehen",' antwortete dieser 1 vfijsiz. Die Passagiere wurden dringend und! schimpften übe? den Lärm und das.! Durcheinander aus dem Schisse. , Nun", .sagte endlich der, Eapilän. stch hinter dem Qhre kratzend, wieviel' . ürden Sie sür's Aufhören vertan Zcn?7 , ,.,1 .;,ri ....iv Wenn ich fünf Dollars und freie , Pastaze nach Nerv 7)ork erhalte, aber, nicht einen Heller weniger". , sagte der Schelm mit einem verschmitzten Lächeln. 'Gut. gehenSie hinunter in das Ge schäftSzimmer ,und lassen Sie sich das Geld uns das , Billet geben-, erwiderte der Capitän.und murmelte dann zornig in seinen Bart: .Dieser verdammte Junge, hat wich alten Fuchs wirklich udertrumpst!Die Xantivve. Sie: Schlag doch die Fliegen ,todt! 7- Er: Aber eö' find ja gar .keine im Zimmer! Sie: Tann dfsne das Fenster, damit welche hereinkommen! Ich kann einmal m$t leiden, daß Du so mußij dsthft.

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