Indiana Tribüne, Volume 16, Number 73, Indianapolis, Marion County, 1 December 1892 — Page 2

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Jttdiatts Tribüne. P' Erscheint täglich und Sonntngs.

Tie tZzliche .Tribüne' koket durch den Träger 155cntl per WoS,e. die SonntagKTribün ö VIem4 per SSoae. 23eiU zusammen IS Cent oder SS CentZ xer Mor.at. Per Post ,ugefchilkt tn Vor zuöbeMlun, Ii per Jahr. OsAce: 130 Ost Martzlaud Straße. JnKlsnapolis, 3nd., 1. Dezember '92.

.Der Herzog vo LRarlborough. v'"? !''!!,?! - " Man schreibt au London: 7 Tem excentrischen" Herzog von ,Suther!and ist ein anderer ,e;centri i,tfött Herzog" im Tode gefolgt: George .Charles Spencer Churchill, Herzog von iMarlborough. Marquis vo Bland. Hftrd, Carl von Sunkerland und Marl. !!Wboröugh, Baron Spencer. Baron Yhurchill. Teutscher Reichzfürst von Wittdel , . beim. Erlaubt sich ein Aristolrät Ab. Ntichungen von der gemeinen Alltag? '"inorsil, so hat dafür der nachsichtige Brite das Wort .excentrisch- als Be. ! ZchönigungZ- und ErklärungZgrund bei der Hand.' Bei dem Herzog äußerte M sich die Excentricität in einer atavisti' ijchen Ehebruchsvorliebe: sein Name MiKhrt viermal in den Annalen des Ehe "i )scheidungszerich;shofes wieder und zwar Wnicht grade in sehr günstiger Weise. Indessen wird einem Sprossen. dcZ berülnnten John Churchill. Herzogs von Martborongh, sehr viel verziehen; , seine Fehler erscheinen, wie die seines (, Bruders Lord Randolph Churchill, im M -iLichte einer vererbten genialen Unge ; 'i :; " dundenheit. Und thatsächlich besaß der ll;: verblichme Herzog einen Stich in Gemale, viel mehr noch als Lord Ran ferbolpfc selbst: dazu hatte er vor diesem die persönliche LiedenZmürdigkeit des ,".-- on Ju2tt voraus. Seine GutSnach barn sind seines LobcZ voll: seine Diener beteten ihn an, und die Damen ! kurz und gut. troy seines bösen Leu V inundS reichte ihm die amerikanische j Millionärswittwe Louise Hammersley ihre Hand am Altar, wodurch denn sein ! , von der Famikikngcldnoth etwa ange ? griffeneZ Wappenschild wieder neu der ßoldet ward. Sein plötzlicher Tod rief , den Argwohn eines Selbstmordes wach: es sah ans wie das Ende eines verdros ' sencn Lebemannes: indessen ergab die '. ärztliche Untersuchung kattige Cn'tartung des Herzens, die jeöcn Augen blick iödtlich auslaufen kann. Sein Kammerdiener sank ihn morgen? ent seclt in seinem Bette mit der tramps " ' hast geballten Hand aus dem Herzen, nachdem er tas zuvor anscheinend kern .'''gesund ausgezahren und sogar uoch an ;i " einem Artikel über Eisenbahnwagen g& ' arbeitet. ,if: - Er war ein höchst vielseitiger Mann. 1 1;; ikeressirte sich für Chemie. Elektricität.

,i , lölilik und Kunst und trat wicderhglt t den Monats'christen als geistreicher . . ssayist auf. In der Malerei trat er " für di? Präraphaeliten ein und pries .' tzie Anbetung der Weisen" von Bvurne i!1;j Iones. die im vorigen Jahre in der Vhm Aallery ausgestellt war. als eines !!W'derch,besten Bilder des Jahrhunderts., sf freilich hinderte ihn sein KunstverUändniß nicht daran, die Blcnheim ' , Galerie unter den Hammer zu bringen; ' wobei denn die Regierung die Ägnusi - Tei-Madonna von Raphael und den 5karl I. von van Dck für 87,500 & ) für die Nationakgalerie ankaufte, wäh rend ein Sebastians del Piombo nach Berlin ging. Tie entstandenen Lücken in den ttunstichahen seines Hauses 1 Suchte er später, vermuthlich. mit dem angeheiratheten Gelde, wieder durch Dz, Änküuse auf Kunstauctionen auszn , fallen. Sein Titel.Erbe ist sein Sohn ,Z aus erster the mit der Tochter des Herzogs von Abercorn, der bisherige MÄkarquis von Blandford. ein 2ljähr'l , i's ger junger Mann, der augenblicklich zu ''s,, ixambndgestudirt. Schopenhauer lesen zoll und angeblich d:n Cynismus des ersten Marlbor'ough um die Mundwin H, 'if$ttl besitzt. Der verstorbene Hnzoa war ,M Jahre, att. ' '

Brafllk attische Banditen. AMZn kühn?? Räuberst reich ist kürzlich Abends in Campinas in Brasilien ver übt worden, der die ganze Stadt' in Aufregung versetzt hat.' Herr Luiz de Vontes Barbofa. Jazendeiro und Capitalist, der auf , seiner gegenüber dem Hippodrom Aelegenen Chacara wohnt, hatte sich, so erzählt das in Porto Ale. Kk erscheinende .Teutsch Voüsblatt-. nach dem Ezjen hingesetzt, um sorglos Mne Zeitung zu lesen. Plöklich hörte er hinter sich leise Tritte, und wie er ausschaute, standen drei Kerle vor ihm; die sich auf den Strümpfen elngeschl chen hatten, und bedrohten ihn mit ölitzenven Dolchen, wenn er Widerstand leistete. Die Banditen zogen Hanf nrike aus der Tasche und banden ihn, daß er sich nicht rühren konnte. Eine Dienstmagd. die mit dem Kaffee ein trat, ließ heim Anblick der Scene das Brett - fallen und entfloh. " Sie wurde nicht verfolgt; es schemt. daß eine Ä zahl Räuder außerhalb Wache hielten' :i ( 5. . ii. -- vumil Aiemano enifiiegen könne. . ; i: Nachdem sie Herrn PonteS Uhr und einen Revalver. aus d.'r.Taschc genom. men. verlangten sie sein Geld aus dem Schrank und vzrchiedene? Goldsachen? : worüber sie qehr gut unterrichtet W 'ein schienen., Nachdem, sie etwa neun Contos in Gold ünd den gleichen Werth in anderen Sachen an sich genommen hatten, führten Herin Ponies in ein i anderes Zimme r-w oHe,,!!! sich mit ausgezeichnetem Wein regalirten und auch dem gefesselten Hausherrn ein Glas anboten.-v Als sie sich darauf entfernten, stellte ihnen ' Herr PontcZ seine Pferde zur Berfügung; doch dankten sie für diese Gefälligkeit, da sie sich damit leichter verrathen hätten. Sie gingen zur Hinterthür hinaus .u nd nahm mI de nM chlüssel ß mit sich. Die V o r d ert h u r hatt en si e vor her von innen geschlossen. I Ein Dienstn,ädchen. dem sie vorher mit einem Tuch die Hände gefesselt hatten, befreite sich und löste dann auch die Fesseln des Haus :b:xx?. Tiefer t&V&t nun rnittes) Fern

spzechers die PoUzei denachrichttgen. doch hatten die Räuber dm Draht zer schnitten. Mehrere andere zur Familie gehörige Personen waren abwesend, und der' größte Theil der,Dienerschaft war geflohen. .Man glaubt ganz be. stimmt, daß diese mit den Räubern im Bunde standen und siel nbec alle Per' Haltnisse unterrichtet hatten. Eine gute dänische Dogge, des Hauses., treue: Wächter, war Tags "vorher vergifte! worden. Räch späteren Nachrichten haben die Behörden ' drei der' Räuber verhaftet. Sie'leistetm kräftigen WZ derstand bei ihrer Verhaftung. I ihrem Besitz befanden sich noch Schmuck fachen. Dolche und an sechs Contos in Gold. Einige Vkünzen sowie öiZäffen wurden von Herrn Ponies bereits als sein Eigenthum erkannt. Räch andr ren Mittheilungen ist einer d:r Bandi' ten ein Soldat des Polizei'DetachementZ von CampinaS, ein anderer war früher Ketzer in einer italienischen Zeitun? von San Paulo.

ZNediiintsche Ketzerei. Professor Ernst Schweninger,' au ßerordentlicher Professor für Hautkrank heiten an der Universität Berlin, ver öffentlicht jn den Hamb. Nachr.- unter dem Titel Ketzereien" eine Reihe recht boshafter Bemerkungen über den rJRt zeptschwindel" und die .LalenweiShnt" in der Medizin. Es sind in d:r -Tb'at Ketzereien-, die er da vorträgt, zu mal wenn man bedenkt, daß es ein Arzt und Universitätslehrer ist, welcher die sen Artikel geschrieben hat. Herr Schwe ninger verhöhnt nämlich die ganze Medizin7 die wissenschaftlicheünd praktische Mednin und die Aerzte. Das ist (wie die Rat.-Ztg." mit Recht meint) ein billiges Vergnügen und auch nicht mehr ganz neu; schon vor Jahrhunderten hat man sich über die Medizin und ihr Un vermög.'n alle, Krankheiten aus der Welt zu bannen, lustig gemacht. Am luftigsten und geistvollsten ge fchah es von Moliere in seinem Ein gebildeten Kränken, aber Herr Schme ninqer ist kein Moliere 'und er wird die Lacher schmerlich auf-seiner Seite ha den. Aber . er ist Arzt und Universi tätslehrer und als solcher steht es ihm nicht gut an, von einer Lügensaat der Universität" zu sprechen, von Machern der Wissenschaft", die an der Universi' tät Hausen.' 'Von Possen der Therapie" und klinischen Märcyen" ?c. Er meint, daß der Kredit des allein seligmachendm Rezeptes stark gesunken sei, und spottet über das Rezepischretben als über eine bequeme Gewohnheit denkfauler Aerzte, während das gläubige Publikum von den heilbringenden 'Tropfen vergeblich die Genesung erwarte. In dem uVt alinuM fiaf (damit etwas geschehe) sieht er nur eine Stütze der Dumm heit", während dieser Grundsatz doch in vielen Fällen vernünftig und human ist. weil sonst manche Kranke in der Kenntniß der Aussichtslosigkeit ihres Leidens zur Verzweiflung getrieben wurden. . Von der Diätetik, der Regelung der Lebensweise des Kranken meint Her? Schmeninger. daß die Aerzte diesen wichtigen Theil der Heilkunst einfach dem Verstände der Laien überlassen. Unzählige Laien werden die Unrichtig" tcit dieser Behauptung aus ihrer Er fahnina, bestätigen : k 5 n ii c ijf 55e f o nbcr 3 hat Herr SchtöeniligereZ auf den Rheumatismus abgesehen: der sei eine Phantasiekrantheit". und' die Neuralgie" sei e!n Unsinn, d.'nn Neuralgie hiie Nervenschmerz, und hei allen Schmerzen sei das Nervensystem betheis ligt! Der Patient,' dem Herr Schmenin ger alles verdankt, was er äußerlich bedeutet Fürst Bismarck. beklagt sich bekanntlich unablässig über Jeuralgie. SchVcninzer spottet nun Über Rheu matiZmus uud Neuralgie mit folgend Worten: Die . Glanzzeit der rheumalt schen Krankheiten sei vorüber. Wer etwas gelten will, spricht ; jetzt von Neuralgie" ooer. von nervöser - Gicht. -ES klingt besser und' hat den Vorzug. noch vlodZmnlger zu Zcrn. Man mu sich das nur 'überlegen. .Wenn wir unserem Kranken, der über Kopfschmer zen klagt, "von einer Neuralgie des Trkgemmus erzählen, sagen wir genau dasselbe, wie er. nur etwas unoerstälid' licher. Aber das. Publikum ist zu be schränkt, um daS zu nierken. Es hat Respekt vor den paar elenden Buchst den, und glaubt Weisheiten zu reden - Giftpfeil, der Apatsche. 'Kürzlich ging ein Artikel über Gifte und Vergiftungskünste durch die Presse, worin ausgeführt wär. daß gar manche Naturvölker auf ' diesem ! Gebiete ' der Wissenschaft weit - vorausgeeilt seien. Das gilt nicht zuletzt von , vielen unse rer Jndianerftämme. Eine interessante Illustration hierzu bildet die Art, wie die Äpatschen'Jndianer noch heute ihre Pfeile vergiften. Eine Correspondenz aus Arizona gibt eine nähere Schilde rung dieses. in Mehr als einer Hinsicht merkwürdigen Verfahrens. Es sei da raus Folgendes hervorgehoben: - j Aus alter Pietät 'für die Stammes. Überlieferungen 'nehmen die Apatschen noch jetzt alljährlich das Vergiften ihrer Pfeilspitzen ebenso sorgfältig und mt t hodi seh vor, als ob ein Krieg her a ! ten Zeit nahe bevorstände. , Diese Arbeit gehört zu den wmigen, welche der indianifche Krieger unbedingt nicht ' der .Squaw" überläßt. Er sammelt ein Dutzend 'oder mehr Klapperschlangen köpfe und wirst sie in ein rundes iroc nes Gesäß. Dann thut er eine halbe Pint einer Art rother Ameisen hinzu, welche man in vielen Theilen von Arizona findet; , der Biß einer solchen Ameise ist giftiger, als der Stich einer Biene. Dann gießt er etwas Wasser auf. macht daS Gefäß zu und versiegelt d?n Deckel mit feuchter Erde. Nun gräbt er ein Loch etwas 2 Fuß tief in den Boden, legt darin ein prasselnde Feuer an und schiebt einige Steine hinein. Sobald das Innere des Loches und die Steine glühend heiß sind, setzt er das irdene Gsäß hinein, das er mit den Kohlen und heißen Steinen umgibt und bedeckt; obendrauf legt er wieder ein tüchtZgeZ Feuer . on. da er 24 Stunden lang brennen läßt. End lich grübt er Las Gefäß wieder aus und macht den Teckel loS. um die Dünste entweichen zu lassen; .getraut sich

aoer nicht, das mit der bloßen Häns zu thun, denn er ist überzeugt, daß , die Dünste ihn tödten würden, wenn sie ihm in'Z G.sicht kämen: .daher bedient er sich einer langen ' Stange, um der Deckel zur Sci:e zu stoßen. ' Im zZesän befindet sich jetzt eine dun kelbraune kleisterige. Masse von ganz unheimlicher Giftigkeit. 1 Ein , Reisen der beobachtete kürzlich, wie ein Jndia ner. um die Wirkung dieses Stosses zu erproben, mit seinem Jagdmesser eigen kleinen Einschnitt ini.sein bloße? Bein, gerade unterhalb der Kniescheibe, machte und das Blut bis zum Knöchel herab laufen ließ.- Dann tauchte - er ein Stäbchen in das Httst und berübrte da mit das fließende Blut am Knöchel. Sofort begann ein Zischen, als ob das Blut von dem Buchen Gift gekocht wärde. und das Gift folgte, beständig zischend und.wallfud. dem Blut gerade das Bein herauf, bis ihm der Indianer den Weg abschnitt, indem er das Blut mit dem Messer wegkratzte.- Er vecsicherte dem B'aßgesicht, daß er, wenn er das Gift vollends' bis zur Wunde hinauslaufen hatte lassen, binnen spä testenS zwanzig Minuten ein todte? Mann gewesen sein würde.. Natürlich haben die Apatschen schon, seit Jahren wenig oder gar keine Ver wendung für ih e. vergifteten. Waffen: dennoch folgen sie unverbrüchlich. dem heiligen Stammesd.auch. '

OsnJnlande. B e i Harpe r S F e r? y in V ir ginien wird Über den Shenandoah eine" eiserne Brücke mit vier Bogen gebaut. Viehzüchter in'Süd.Dakota i - r vrt . lmporllren rullucye voissyunoe,zum Schutze ihrer Herden. it neue Fünf h u ndertdol. larsbanknote. welche jetzt vom Schatz, ainte herausgegeben wird, ist ' eine"der hübschesten, ' welche jemals hergestellt worden ist. Dieselbe trügt ein vorzügliches Portrait von General W. T. Sherman - " , Fräulein El la B. Knowleö ist als Generalanw'alt von Montana ans dem ..Psplllisiktt Ticket" erwählt worden. Sie hat einen sch arfen Ver d . ..v :n t : .t ... . t..:Li" .(ta liano. ijr inicrjtyroacn,' oejii ciou vertrauen uud Entschlossenheit. Es standen ihr zwei Kandidaten aeaenüber. der Republikaner Kaskell und der De morat Daq. die beide, um je dreihun dert Stiminrn weniger erhielten.' In einer der letzten Nächte stieg i Lockport . in New Z)ort ein Un bekannter durch ein zerbrochenes Fenster in das Kellergeschoß des John i L. Iyhnson'scheii Hauses ein. Der vordere Raum in dein Hau'e zu ebener Erde wird als Gro.eru-Laden, der dahinter liegende Rauni als Schlafzimmer der aus den beiden CUeni und drei kleinen Kindern bestehenden Johnson'schen Fam' lie benu-it. Der fremde Ein dringling holte in, dem Laden zwei Gallonen Kohlenöl herbei, goß dasselbe auf die Thürschwellef zwischen dem Raum uud dem Schlasgemache. zündete is an und entfloh durch die Vörd.erthür d.'S Ladens. Die Familie wurde durch Aailch und Flammen aus deni Schlafe geweckt und.rektete sich aus der ihr dro licnden Lehen-gefahr. Da gleichzeitig nichts gestohlen worden izt, ist zu ver vluthen. daß der Brandstilter eZ.ledig lich ans das Leben der Johnzon'fchen Familie abgefehen hatte. ' . Als Frau Leafe neulich ge t agt wu d?. ob iöre Ermäh'.ung in den B kndeZscnat möglich sei, antwortete sie: B.'i Gitt und den Farmern von Kan sas ist Alles möglich." ' : $ Auf der Eise nba hn coll ectirte kürzlich Gouverneur Ruffel von Massachusetts, in den Waggons um hergehend, Geld für' einen Männ. der unter den Rädern deZ ? ZugeS gefähr l:che Verletzungen erlitten hatte- - ... I e e in en , 1 ch w i n g e n de n FelsbZock gibt es bei Ecawsordsöille: tta., und in Kentuckq7 ' F r a u, Ä n n Sk a l l y d o n Fort McKinnen in Woming besiegte den dortigen Prstnleifter in der Wahl eine Friedensrichters, mit zwei Stimmen ae gen eine. Frau Esther Morris hat seit mehreren Jahren als Friedensrichter in South Paß. W? füngirt und lhren eigenen Mann wegen Mißachtung des Gerichtshofes auf zehn Tage in'S Ge fängmß geschickt., , - : !Rlchtei Field ist beinah dreißig Jahre lang .ein Mitglied des berdundesgerichtS.' Nur sechs ? Rich. ter Mär' hall. Washington. Johns lon. S:ory. Wa?ne und McLeau haben länger gedient. ! K ürz l i ch wu rd e Nach t um 5!wei in BellowS Falls in Vermont der Pfa rrer Reynolds durch ? ei n 1 Ge U u ich aus dem Schlafe geweckt) welches ein durch ein Fenster in das Pfarrhaus einsteigender Dieb verurfachte. Reynold) machte Lärm und verscheuch e den Dieb Bei eine? Umschau in der Kirche wurde das sämmtliche Silberzeug zusammen gepackt vorgefunden; ES fehlte nicht daran und nur eine Flasche Abend mahlsmein hatte der Dieb mitgenom men, dafür aber einen Zettel folgenden Inhalts zurückgelassen i&ti igfter Vater! Gott hat Ihren Wein gemacht, deshalb werde ich mir eine Flasche da von nehme ;, aber der Teufel hat Ihr Silberzeug gemacht, deßhalb lasse ich es mit meinen beste ; Wünschen zurück. Steggg ÄDe r:;,:l::i''ol u eti schen F a m lienfcbde im Eountv ttemper in Mississippi i ! sind dieser Tage Tom und John Tolbert. Vater und Sohn, und Thomas Cole von der SheriffSmann schast in dem Städtchen Fort StephenS bei Meridian zum Opfer gefallen Vor fünf Jahren bestand d'e Tolbert'sche Familie auS sechs Mitgliedern, nämlich aus Tom Tolbert und seinen fünf Söhnen John. Tom. Jim. Bob und Bill. Diese Bande machte sich unter der Führung des Alten zum Schrecken d;r ganzen Umgegend. Vor etwa vier Jahren wurden die drei Letztgenannten im Kampfe mit einer SheriffSmann schast e schössen, und de? Vater zog sich mit d.'N beiden alteren Söhnen in die Sümpfe an dem O?libbeha.zlvsse zu. rück, wo er sich bis vor drei Jahren verborgen, hielt; sodann aber begann er ' seine Verbrecher . Laufbahn von Neuem. ' Neulich Abends üdersikl der

Sheriff mit seiner Mannschaft das Tolb?rt'fche HausZ und Mei Stunden lang tobte ein heftiger Kamps, dann aber ging den Strolchen der Schießbe darf aus. und der) alie Tolbert mußte

sich ergeben. John Tolbert und (iolc wurden im Kampfe erschossen, der akte Tolbert wurde vom Sheriff nach Fort Stephens gebracht, aber noch ehe er das Geiänaniß erreichtes von einem Volks ! Hausen seinen Wächtern entrissen und - r. . ... i -i rr j. . .1 gelyNL)!. Ä.0M yal ncu IN oa? .aus. !:,;, - ; , r i . i " ."'i'ii' lV'' r eines 'erwanoien genucyier, wiro aoer von den Lynchern verfolgt. i, ' Ein e aristokrati sche Hoch ikit fand neulich Abends in der St. Barlholomäns Missionskapelle in New Wrk statt, denn es. wurde daselbst inGegenwart des Herrn Cornelius Van derbilt . und anderer Mitglieder der Vanverbitt'schen Familie- der Gras Berthold Ulrich Wulff von Wulffen steiN'Usest von einem altadeligen Ge schlecht, dessen Stammbaum, wie man sagt, bis Jerusalem zurückreichen mag. mit , Frl. Louise Sutterlin getraut. Da es gerade der dritte Jahrestag der Gründüng der! Anstalt war, so hatte sich, in Verbindung mit der Trauung, ein zahlreiches Publikum eingefunden. welcheZ'dcn Ceremonien große Äufmert famkeit schenkte und dem . gräflichen Paare zahlreiche - Glückwünsche dar brachte. I Dieses Heirath bildete selbst verständlich in den betreffenden Kreisen das Gesprächsthema und die Lebens gefchichte des Herrn Grafen, die .man jedeiifallS nur vom HS:enfagen kannte. ging von Mund zu Mund. Es -hieß, daß Graf Wulff von Wulffenstein in feiner Jugend drei Millionen erbte, welche er in der. verschwenderischsten Weise, durch -Spiel ctc; vergeudete, bis er schließlich am Bänlerot't ange kommen, war.' Dann nahm er" das wenige, ihm gebliebene Geld und wan dfrte.nach den Ver. Staaten aus, wo er sich in New -)ork niederließ und die legten NestecS gräflichen Vermögens veraus Abte. Vollständig mittellos und in k.üder Stimmung kam er dann eines Abends , vor. ca. drei Jahren nach dem oben . ; bezeichneten Mlssionshause und war dort bald stetig zu sinden. . Seine Lebensweise änderte er vollständig, wie es auch in Anbetracht der fehlenden drei Millionen .nicht anders zu erwarten war. spater verliebte er sich in Frl. Sutterlin. 'welche ebenfalls die Mission besuchte ,und heirathete nun jetzt die selbe. ! . Wenn man aber den Gothai schen Kalender l nachschlagt, so findet man in demselben weder ein Geschlecht Mulffcnsteinl. noch ein solche? Wulf senstfitt-Ujest". l5s gibt allerdings tn d.r Stadt New Z)ort eine ganze Menge Herren von hohem und niederem Adel, deren.Namen in keinem der Adelsverzeichnisse? zu - sinden sind, bei denen sich aber mit Bestimmtheit sagen läßt, daß verschiedene Ahnherren desselben schon vpr den Kreuzrittern in Palästina va ren. und wenn Graf Wulff v?n Wulf fenstein zu diesen gehören sollte, , so wäre, damileinizermaßen eine AufNärung erfolgt. ' - , Om VuSlcknde. , t.!i;t-,- K . 5 . In einem, freundlichen Orte Süddeutschlands fand einst eine BischosSconserenz statt, nach deren Be endigung.' wie üblich, die Eisenbahn Verwaltung besondere Coupees für die in ,' ihre Heimath - reisenden . Herren Bifchose reservirt hatte. In eines die serMoupeeS wollte kurz vor Abgang des ZugeZ ein Mann einsteigen.' dessen lan ger Kaftän und' gedrehte Löckchen keinen Meifel Xibtt feine Abstammung und Her! nft . ! ießcn. , , Als er vom Sch äff ner.darauf aufmerksam gemacht wurde, daß in,di därseHeil eö für die Herren Bischöfe K - ! . !.- ,i. ' . w , t t n I rezetvirt lkl, erwiderte er höchst entrüstet:', Nü7 , Wer sagt Ihnen, daß ich t jäH," I! M , . -V.; ' .V ' " ' Vnizcht wn e Bljchof?" : , An dleze,Er Zahlung wurden wir durch die überra schinde Mittheilung erinnert. - daß , ein Mann Nam nS' Kohn zum Fürst? bischof von Olmütz ernannt worden ist. Die 'Anekdote : würde' auf - den neuen Fürstbischof - n:cht ganz zutreffen, denn Eminenz Kvhn sieht durchaus nicht fe mi.-isch auS. ,,Ader die 'Thatsache, daß er-seincn Namen nicht einem merkmür di ge tt Z ufall 1 oeidant t": ( eS gi bt näml ich auch urgermanische Kohns). sondern zu dem weltberühmten Sta m me de r ! wirk llchen KohnS ' gehört, ist ganz unzwei felhaft.' .Eminenz Kshn ist als Sohn armer jüdischer Eltern geboren; , es wird bnptet daß er in seinen ersten Jahren noch Jude gewesen ist. Er steh! gegenwürtig im 47. , Lebensjahre, ist also im Verhältniß zu der hohen WürdeHu der er cä f1 fle 5 r a dtj t ; a t :;; n oc rech t jun q. Man rühmt seine a u ßer ordentliche .Intelligenz. , Er war als Kanzler des i' ErzbiSthumS der ' stete Reisebegleiter des verstorbenen Cardi nalEr'zdischofS Fürstenberg und im Domcapitel febr beliebt. ES läßt sich begreifen, daß feine' Wahl großes Auf sehen erregt, und nicht nur in Oester reick' sondern auch bei unS lebhaft besprochen wird, obgleich eS keineswegs etwas ganz Neues und Unerhörtes ist, daß getaufte Juden zu höheren kirch lichtn Aemtern gelangen. , Gerade da rik liegt zum Theil der Grund für die Machtstellung der katholischen Kirche, daß sie g'gmüber hervorragender per sönlicher Tüchtigkeit auf Kleinigkeiten wie Namen und Herkunst keinen Werth legt. Sensationell wirkt hauptsächlich der Name.Kohn, der allerdings m den Annalen der ' katholischen Hierarchie noch nicht verzeichnet ist. AnoererfeitS ist aber vielleicht gerade dieser Name beider Wahl ausschlaggebend gewesen denn ' das Olmützcr Domcapitel soll ezllksiv adlig sein und Werth daraus legen, von Adligen geleitet zu werden. Bei' weck a der hätte es einen ü lteren Starnmbauin finden können. a!S bei den Nachkommen des alten Priesterge schlechtS der KohnS? Wiener Neustadt hatte cm jüngsten Sonntag sein Theater Ereignis. Auch in Wiener Neustadt gibt eS anonyme Dichter. Vorigen Sonntag ließ der große Unbekannte im dortigen Äheater seine Gesangsposse Aeustädter Vorfladtgeschichten" aus fuhren, ohne das Visir zu öffnen. Dlt Novität fand eine sehr beifällige Auf. nehme. Zum Schlüsse der Vorstellung verlangte das neugierige Publikum nach dem Verfasser. ,Ter Vorhana

fltng aur und nieder,, aber, o erzäytt das Wiener 'Extrablatt-, der Anony. mus ließ sich nicht blicken. Doch die Neustädte? sind ' energische Leute, die ihre Dichter kennen wollen. Sje äp plaudirten unausgesetzt weiter und rie fen gebieterisch : , Er muß heraus Z lätrnui. I fvrslilS ! ' iiersliis !" End

Heraus ! Heraus ! Heraus!" End. llch trat Rnbe ein und alle Augen toaxtn aus die BUbne gertchter, wo n unter athemloser'Spannung ein dunk ... r r . w r iCt ri. Vanoe. oann einen srops uns 1 : krÄ ein sanier Menick aus allen Vie i. .. w -.r w rtt:. in x. i r . , . I ren hervor, schnell mit einein Ruck in die Höhe, putzte sich die Hosen und machte dann Dudend Kmxe vor dem erstaunten Publikum. Eo war . ate f W . Wrf" t m Äl! JC 1 der Souffleur des Theaters. Dichter und Eomponist der lAezangspojle Neu stadter Vorstadtaeschichten". Nun be tt k " n ntfcMfnbiAcn' Aeiän e'aronu n7 eUrt ' auch ein Theaterschimmel. Auch daS Softheater zu Kassel besitzt einen solnÄ .In Vhai,r hmmt. Anck daS chen, der aber nicht immer seine Rollt vorschriftsmäßig ' durchzuführen weiß. Wenigstens ereignete es sich kürzlich ge legentlich der Aufführung von? Wag. ner'S Rsenzi-. daß der Schimmel ans seiner Rolle und der Reiter? aus dem Sattel siel. In der Scene, in welcher der Heldentenor. HerrMeltlinger. als Rienzi hoch zu Rolle auf der Bühne er scheint, wurde das Thier plötzlich wild, vom 'Licht geblendet und von der Musik erschreckt, , und bäumte sich, nach den Koulissen zudrängend, auf. Der Sän ger versuchte es zu zügeln, mahrend ' er sein "Santo spiritu - cavaliero" anstimmte. Plötzlich machte daS Pferd aber solche Sprünge, daß Herr Welt linder es nicht ferner regieren konnte. Em eigentliches Hinabgeworfenwer den" so meldet euphemistisch der Theaterbericht vermied er durch ein geschicktes Sichselbstherablassen, wobei er allerdings auch den Boden, aber nur. fachte-berührte.. Schnell erhob sich der Sänger indessen wieder und fang seinen Part weiter, wahrend das Pferd abge führt wurde. Das Publikum, da schon unruhig geworden war, erkannte die Geistesgegenwart des SängerS durcb lebhaften Beifall am Aktschluß an." ' , Herr I a c q u o t. der frühere französische Generalconsul in Leipzig, welcher sich durch sein scandalsseS Auf treten im Cafe Bauer unmöglich ge n a. t hatte und daher nach Antwerpen versetzt wurde, weilte in diesen Tagen zur Erledigung geschäftlicher Angelegenheiten in Leipzig. In der Sonn äbendnacht hatte er wieder einmal das deutsche Bier gekostet und ließ sich nach Schluß der Sitzung nach Hause fahren. Als, es an, das Bezahlen der Droschke ging, weigerte er sich, den geforderten Betrag zu erlegen, so daß' der Kut'cher schließlich nach der Bezirkswache bchüsz Feststellung des Namens seines Fahr gasteS fuhr. Hier scheint nun Herr Jacjuot etwas zu laut geworden , zu sein,' denn man sah sich gezwungen. ,hm die Thür zu weisen. Voraussicht lich wird in Folge dieses neutsten Vorganges Strasantrag gegen den Herr? gestellt werden. . I n ganz o esonde r 5 u n heimlicher Weise hat dieser Tage ir Ungarn ein Selbstmörder sich das Le ben genommen. Dieser Tage suhr ir Bekcs-Csaba ein sechszia b,S nebng jähriger M an n beim Fricdhofe vor; bei Unbekannte hatte ein Kreuz und einer Sarg mitgebracht. . Im Friedhofe zoc er terbeklewcr an. leate sich in der Sarg und wallte sich die Adern öffnen. dann aber erhängte er sich am Thor des Frkdhoses. Man fand bei ihn zwei G'.lkden: einen hatte er dem Can tor. den a ndnen, dem Todtengräber hin? terlassen . , , ' Ein sl ng es t he ner Wie ner RechtZanmalt,' Dr. Vlclor von Ramdl. hat sich im Bureau des Präsi dcnten des Strafgerichts. Grafen La mezan. mit" einer Selbstanklnge ge meldet und dringend ' feine Verhaftung begehrt, welche auch erfolgte. Der Advoiat .motimrte jeme Selbstztellung damit, daß seine Schuldenlast zu einer Höhe gelangt Zer., welche es ibm un möglich mache, eine Anzahl ' ihm, an vertrauter Gelder zu decken. .Dr. Ramdl ein etwa ööjähriger Mann, welcher bis ( zu der Katastrophe Anwalt der kaiserlichen Familien und Fideicommiß Verwaltung. Vorstand des SingvereinS und DirectionSmitglied der , Gesellschaft der Musikfreunde ge wesen ist, hat die Zerrüttung , seiner finanziellen Berhältniffe durch Grün dung der steirisch'kroatischen Elänzkoh lenGewerkschaft in Wien erlitten. , an welcher er sich in hervorragender Weise betheiligte und für welche er aroße Summen, darunter das. ansehnliche Vermögen semer GattlN, opferte. Um dieses Unternehmen, welches jetzt außer Betrieb ist. aufrecht zu erhalten und vielleicht die Uebernahme desselben durch capitalskräftige Perfönlichkeiten zu er langen, hatte er , stets von Neuem Schulden contrahirt, wobei er zu be kannten Geldgebern 1 feine Zuflucht nahm. Vergebens war ihm dann auch noch sein vor einigen Jahren verstorbener Schwager, 'welcher zu den Koryphäen der medizinischen Wissen schast zählte, mit Betrügen von bedeu tender Höhe beigestanden ; seine Rettung war nicht mehr möglich. Bor fünfzehn Jahren schon hatte er sanguinisch auf die Finanzirung der erwähnten Gesell schuft durch ein Pariser Konsortium ge hofft. Die Verhandlungen, welche schon dem Abschlüge nahe zu sein schienen, endeten schließlich ohne Resultat. Wüh rend seiner fortdauernden Bemühun gen, das Unternehmen in günstiger Weise zu verwerthen, vermehrten sich begreiflicherweise in der langen Reihe von Jahren die Ausgaben, welche der Betrieb der Gewerkschaft und die 'bobe Verzinsung der beschafften Kapitalien erforderten. Noch vor,Kurzem glaubte Vr. v. atndt abermals auf die Uebertraguna der Gewerkschaft an rine Va riser Gefellfchaft rechnen zu können. Als er sich auch in dieser Erwartung ge täuscht fand, sah seinen Untergang für gewiß an und entschle) , sich, den Schritten, die seine 3läubic wjder

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Selbftstellung bei Gericht zuvorzukolN' ! m-n c in v.. : illVH. . l . HIIW V.- VUlllUl ll Sohn eines Wiener Advokaten, dessen Kanzlei lange Zeit hindurch die aesuch teste und renommlrteste der Residenz war und und der als reicöer Mann arb. Außer eiem Theile teines Vermögens ging auch seme Klientel und sein Anje den aus feinen Sohn Vlktor über. j Ueber d e n S e l b st m o r d . ... ..." . . V ' ivjraf, Herrenhausmttglied und Prall - hr tfrnnhiJhnffnwfm ... -w0v...w,w.v-0u sich im Flur des Hauses, das an sein PMiz qn;t. mit einem. Rasiermesser einen tiesen Schnitt in den Hals, von einem Kiefer zum anderen, beiaedracht 'V. - nh ftiiril hsntnh jiifnrnrnftt (Sin . - f 2t M r f i C 'ölcherkeltswach.nann brachte ihn in seine.Wohnnng. wo die Aer.e drrRct i AaIV I i IIM iAM Cvi f fr f feif ' . g,.. ........ lut ui es ourcyrrennr. oic gro Gefäße und die Luströhr aber theile des Halses durchtrennt, die grö - C-m f . ver,cy0Nl yane, 10 DQB Dt S jQtOtlC 0 ÖQR D1C SlCIDtiC Verlrtz'ing nicht lebcitgefätpi " erscheint. Graf Krasicki, der Gutsbesitzer bei Iaroslan in Galizien ist. steht im 56. Lebensjahre und ist verheiraihet. Ueber das Motiv der That verlautet: Der Graf hatte bedeutende Verluste, ' JXrf . PS 's A u. A. an uelri wen Wanentavttls Aktien, erlitten, welche allerdings fein !r,k iinrf ritri rfir iher fitiio5 .'''-in t w - ji vvt weg zu elnem PUNtte vruulen, oug s , ., . ,. . . ... r . ri I t V if vw wa 9f " deSgemäß zu leben. Dennoch nahm er sich die Verluste so sehr zu Herzen, daß er bereits vor acht Tagen den Versuch machte, sich zu erschießen. Einen zweiten Selbstmordversuch unternahm er dann durch den Genuß von Opium. Sein Besinden hat sich derart günstig gestaltet, daß jede Gefahr auSgeschlossei' erscheint. Die Einzelheiten, welche jetzt nachträglich über die Verhältnisse deS Advokaten Dr. o. Raindl in Wien bekannt werden, der sich jüngst wegen Unterschlagung von Depots dem Straf gerichte sildst gestellthat, gewähren einen Einblick in das Schicksal eineS von einer fizen industriellen Idee und Wucherern verfolgten Mannes. Wie-Leute, die es wissen können, erzählen, tru die Kanzlei Räindls in früherer Zeit zähr lich nicht weniger als 40,000 Gulden Reineinkommen: in den letzten Jähren wurde das Geschäft wohl etwas fchwä cher. der Erftag hielt sich aber auf jährlich 25.000 Gulden. Die . Vertre tung der kaiserlichen Fideikommißver waltung war Raindl mehr Ehre als Ge schäft. Er bezog z. B. für die Ord yung der auf etwa 80 Gulden bewer tbeten VerlasZensebaft nacd Kaiser fxtt inm n mi mn m ifmpipn mnrf innii dinand I. nicht mehr als 10.000 Gul den Honorar. Fast sein ganzes Ein kommen steckte Raindl in die kroatische Glanzkohlen'Gewerkschast, von der er sich einen großen Gewinn versprach. Für seine Haushaltung verwendete er jährlich die kümmerliche Summe von etwa 1 800 Gulden, seine Wohnungs miethe betrug 230 Gulden , jährlich. Vor Jahren gab er sich mit dem ver hältnlßmüßig geringen Betrage von 40.000 Gulden in die Hände, von Wu chcretu, heute' schuldet er diesen Vom pyren zehnmal so vicl, 400,000 Gul den. Die AufängSschuld war nicht größer als sein damaliges Jahresein kommen: heute reicht sein Jahresver dienst nicht mehr hm, die Zinsen der Wucherschuld aufzubringen. Raindl genaß in der Wiener Ge;ellsä)ast große Sympathie und sein Fall wird lebhaft bedauert. r&!VifSV& fJWCX :t ,We;th einer Schachtel eine Gniaea." $ eine 2 chachtel m PULS wache einen samlnrn fRcMainfaflin . - ? AAlgTBBT. Sä. Gkuschwöchk, pitoftg t tcit, Sli&xe 2 : tm- ? E b. Regent ' jfrjf S u ttelrrfattittcafli , eiltitatetn , im . t ' Tchiez . ntitit . CAlifrleirtt. litte t l 2ntr, hkihe HhBtLnttu. Srztttztsrit. IMUinri, . i ivkrvimi, kk auf 9r diil ytpmn ZmU n ffli arrci! waCMmtmnu !' ! tocrkcit kes Skdrack diel Vike .uitudrtt. iMt einer jchmklles njlsA bKCIS tfltt ' Sj ffifi allenRpotbkew. Prei 2Sc. die Ejachket. ! l e Dort Devot: 8C5 Sanas Str. lT oMt Halle ! ' ' Henry Victor. DaS gröhte, schönste und, öiiefte berartigk Lokal xi iiixt&U&l,-:'&i geräumige und $Yh. '7 .... ';7, i ."- -it s ' ; ,,. -t ' .,, - -.. . schön eingerichtete Halle stct Perenten. Logkn und Privaten . zur Abhültnz - bon Ball? Eonzerten und Versammlunzen unter übere lenltMwgmrgmzur Vnsügune. rÜ .it'j."- ','",':"! ' ' - s:-,';r ' -- ?' 4' .t T ,. -;. ,,-. lam Viadukt.) v r;-, ;-; , Vko. s 8 Virginia Dkve. ! t?orstati(!&'S Vöitii I)idrflttt VUuSre, und Elgarren. ' -'::f,. ' rx:r::'" Weine Warmer Lunch jeden Vormittag. ; "fi-, ii-,' i, .! ... iiir-iii ,: ,, ": :,!!i '; ,::' - ,?,, . ii Singang auch sn der Maryland Straße, der Turnhalie ßefienfefier.1:;;;!;;:! g":rg ;; ii mvTfß y.vjmuii ''!! ' f'"" ' -''Mi-U'iii-üV1 !:i rVMii-vi'iU'-r .SW3Uegjg Auge, Ohr, Nase und Hüls.z iDAipiZ W$M3n PraziS feit lhi?!: ;iii!V;!iiiV'i,i'L """! .i,:i:.V:i', ,. ',v'""'; iAvA :i H ; Dauernd elablirt sSSjS m 4 West Washington Str , HDzHde IWWD'?' Patienten, welche außerhaib der Stadt wohnen, tettden erfolgreich durch Correspon denz behandett. '-a: :x

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