Indiana Tribüne, Volume 16, Number 72, Indianapolis, Marion County, 30 November 1892 — Page 2
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ß ff seine lutherischen Glaubensgenosten in f - Rußland zum Gegenstände der Verföl-
gung gemacht zu sehen. Andererserts war er bereit, sich in fast Allem, waZ von politischer Wichtizkeit war, durch ' BiSmarck leiten zu Zaen. Im Jahre '1 874 begleitete Aismarck seinen Kaiser H nach Rußland und kam dort mit Gor dizchakow zusammen, der eifrig bestrebt war, zu erfahren, wie weit Rußland Smit Sicherheit gehen könne, um die deutsche Sprache und die lutherische Re ligion in den Ostseeprovinzen auszu rotten, ohne dadurch offen mit dem deutschen Reiche zu brechen. Mein k Freund besand sich in dem Zimmer, all I die Unterhaltung stattfand." äs r Nach diesen Vorbemerkungen läßt Herr Bkgelow nach der Erzählung sei neZ Freundes Gortschakow und Bis- ,! marck dramatisch so auftreten: - .Gortschakow (zu Aismarck): JQoX würden Sie aber thun, wenn Rußland V die deutsche Sprache in den baltischen Schulen verböte und Russisch an Stelle derselben setzte?BiSmarck (die Achseln zuckend): & handelt sich da um russische Untertha nen; und das ist Ihre Sache!" Gortschakow: Aber was würde Ihr D Kaiser sagen, wenn wir gegen die proHchanÜZche Kirche Einschritten?" I AiZnlarck (langsam und entschieden); .Wäre selbst die deutsche Sprache aus der letzten Schule in Rußland vertrie Wen. und wäre die letzte protestantische Kirche dort tn eine rufttich-orthodoxe verwandelt, so stände e? nimmermchr Hin unserer Macht, den geringsten Einfpruch zu erheben. Unser Mund ist ln dieser Sache unbedingt geschlossen, ; so lange wir Preußisch'Polen und ehe Kmalige französische Provinzen halten, Zwie wir es jetzt thun." ' Die obigen Aeußerungen find so ungeheuerlich, daß man billig auch die andere Seite hören müßte. Gortscha ii; kow ist todt. An den Fürsten BlZmarck wird jedoch, in Anbetracht der Quelle, aus welcher diese Darstellung stammt, die Pflicht einer Antwort herantreten. Mein Gewährsmann." sagt Herr Bigelow, ist ein hoher Justizdcamter im Dienste des russischen Kaisers ein Mann, der als besonders offenherzig ferij V'"-tsx 'tL ev . i ixt , irna xyiuuf giu. zcy lyeur tlnt AN iUaben einfach so mit, wie sie mir ge ! worden sind, obgleich eS natürlich" nicht .in meiner Macht sieht, gegenwärtig Namen zu nennen. Bezeichnend ist e! aber für BiSmarckS Anzchaunng. daß er darnach seine Bebandlunz, der pol nischen Bevölkerung in Preußen und oer lsSffcr an der Westzrenje -mit der Verfolgung der protestäntischm Kirche in den Ostzee'Provinzen vergleicht." ! H:rr Bizelow erzählt weiter nach einer Mittheilung seine? hochgestellten freundes in Rußland: . s .Ein Ausschuß von Protestanten hatte mit großen Kosten eine Kirche nahezu fertig gebaut, nachdem selbst verständlich vorher die nöthige Erlaub? niß seitens der Staatsbehörden erlangt worden war. Der russisch-orthodore Bischof jedoch, der eines Tages eine Sprengelreise unternahm, sah dies Ge bände und kam zu dem Schlüsse, daß eS an "einer für Ketzer viel zu guten Stelle liege. Sofort befahl er die Ein ftellung der Arbeiten; und binnen Kur zem erfolgte der Befehl aus PeterZ. S burg.Äda,'GebZüVt"Att Beschlag zu belegen und niederzureißen, den Grund und Boden aber der rechtgläubigen Kirche zu übergeben. wurde mit Beschlag belegt und niedergerissen.' An derselben Stätte errichtete man eine griechisch.kathslische Kirche, und statt eines Nutherischen Pfarrers wurde ein russischer Pop eingesetzt:",. " " ' , " ' SachSfang in SllaSka.
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V M; ; gar keinen Begriff davon machen, wie t , w cv f :i r.' v.s (v
cuji oic t?iulc nnuiöjfn;:;jtttii . toriums Alaska in der Zeit von Mitte Juli bis anfangs September mit dem herrlichen großen ,Königs!achs gefüllt r 4. r . . ; !,. ' rn - -i w 1 '.' jino, iqrcioi nn icucngianoer, oer zum erste Male den Lachsfang daselbst, i und zwar denjenigen durch Eingeborene, beobachtet hat: ' Der Capitain unseres Dampfers kündigte unS klnez s Tages am dag wlr
4 '' 25 mürgen eineichte (iIHrria Fitchpcirtit
0: if:,;:; ' haben sollten, ,n Gezelljchast uniereS
, ' eingebsrenenDolmetscherSAunguruIa.
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i : 'c Kunde, und tch ruitete Mlch in gewöhn
- X'tit ter Weise gründlich für dir Tour auS
, und nahm all meme Geräthe mit.
h tTaZ war allerdings, we ich mich bald
Äderzeugte, vsLkommen Müberflüssig S Äenn der Capitan erklärte mir. unser , j. .. - 1 r . r. - r vzmelzqer weroe oas ttilozen an
allein besorgen, wir würden aber troKdem Unterhaltung genug haben. UnguruZa versorgte sich mit dem ein ,'achsten Fischereigeräthe, das ich je ge sehen habe. Er beschaffte sich ein Brett von 56 Friß Länge und etwa 8 Zoll Breite. An dem einenEndeÄschmtr
einen Ms! oerarl zureqi, ;oay oas Brett bequem und fest mit beiden HSnden gehalten werden konnte. Nun wurde der Schisfszimmermann geholt, welcher etwa 20 lange Drahtnäge!.,- die längsten, die zn finden waren, in re aelmäklaen Abständen durch daS Brett trieb, so daß die langen spigen Enden weniastenS nock vier ou an der unte. reu Fläche des BreteS herausstanden. Wie viele Pischer sragte llngurula - der ebenls. wie die anderen Einäeborenen. kein f aussprechen konn e während sie daS seltsame Möbel prüf ten. O. so viele." antwortete der Uapitän. indem er seine zehn Finger dreu mal Sstnete und schloß. Ich NeUte keine Fragen mehr, sondern wartete ab, diS mir die Ereignisse AlleS erklären wür den. raat die HabreSzeit der Mitter .laötS'onne. und wir hatten daher beständiges Tageslicht und konnten unS zu zeder stunde an den lZchsang ma. .hen. um - 4 Uhr Morgens wurve oas SteuerbordBoot vom Dampfer nieder aelassen, und wir -ruderten rasch meh' ". . . i ... : V- t rere Meilen die Ba, von larence ma auf, bis wir die Flußmündung erreich- " . ' ."'i-: JL . 1.''. ten; dann ging es nscy zw?, oorr om Meilen flußaufwärts, Unanruka war in Allem unser, Füe?, und auf sein Geheiß landeten wir an einer Stelle, wo der Fluß sich theilt, zogen u lser Boot an'S Ufer und gingen dann den kleineren Stromarm entlang etwa 190 Fuß aufwärts. Das Schauspiel, das sich uns darbzt, kann keine Feder beschreiben. Wir hatten schon weiter' unten kolossale Mengen Fische gesehen, sodaß wir un5 wun derten, .daß unser Führer nicht schon dort dZZ' Vergnügen 'eröffnete. 'Aber hier schien der ganze Fluß nur noch aus Lachsen zu bestehen! Man konnte wirk lich sagen, daß diese Fische wie die Haringe zusämmengepsercht waren, und sie schienen einander förmlich 'aus dem Wasser hinauszudrängen. : Wjr waren so verblüfft, als ob wie plötzlich in die Märchenwelt versetzt worden seien. Aber für Ungurula war dieser Anblick etwas sehr Gewöhnliches, und er hielt sich keinen Augenblick mit der Bewunderung' auf sondern er ent ledigte sich seiner Stiefeln, Strümpfe und Hosen, nahm daZ geheimnißvolle Breit in die Hand und ging in den Strom bis zu einer Tiefe von drei Fuß. Dann hü tt das Brcit, s, hoch er konnte, ml! der Breitseite nsch unten gerichtet" 'und sö.lug eZ mit so großer Gewalt, wie er überhaupt mit seinen zwei Armen, ausüben konnte, wuchtig auf das Wasser. Darauf zog er daZBrett, mit einer Bewegung nach unten, nach sich, und, als, er aus dem Wasser kam. sahen wir vier , große KS nigSlachse an das Brett gespießt. Wieder und wieder ging er hinein, und nach wenigen Minuten waren die gewünschten 30 Stück gefangen. Das Wasser war eiskalt, aber der Fuhrer war dagegen abgehärtet, und als er die letzten Fische geholt hatte, stellte" er den stockenden Blutumlauf in seinen Beinen durch tüchtiges - Reiben wieder ber. Das Eisbad,, schadete ihm nicht i,r Geringsten. " ? , . Das war die merkwürdigste und im Verhältniß zur Kürze der ' Zeit glück, lichste Fischexpedition, die ich je mikgemacht hattet Wir hätten dieses Fischen noch Stunden lang fortsetzen können, ohne die Zähl' der Lachse sichtlich zu vermindern.' Da wir aber Alles hat ien. was wir wünschten, so kehrten wir mit unserer Beute nach d:m Boot zu rück, stießen ab und erreichten glücklich unzern Vamps.. Wie armzellg kam mir na cd einttn : lolcben Erlebn! selbst daS vbänomenalste iickeralück in Neu, england bor ! Unsere 30 wachse waren laute? Prachtkerle und wogen v bis w . .. ..'..':, ' .. . . . .. Pfund ; i ihr vlerjch halte die tlclltt LaZzS'arbe und war m aekocktem ustände so weich und üppig, wie Rahm t II 5 . v. . vuuer. tolcyem Genug hatte ich noch niemals Lachs verspeist. Da, neueste Anarchiftenattentar. '";::;!; j-, :l' i:1 ; ::: I " Im Hause No. 11 d.'r Opern Ave. nue. eine Treppe, sind die Pariser Ge schäftsräume der. Earmauxer Grubengesellschast. "Dienstag den 3. Novem. ber. gegen 41 Uhr Mittags sagte ein die Treppe herankommender Hausdewohner dem Pförtner, er, solle doch mniulgehen und nachgehen vor der Thür der Earmauy Gesellschaft liege ein wunderbares Packet. Der Vsört ner ging hinauf, sah ein großes Packet ti..- . c ii'''s '. . r ' liegen,; na um cs UNS rrug es m sem Zimmer hmunter. S wog - geen zeyn Pkuno. war in eme Zeitung ge wickelt und mit Bindfadcn umschnürt. Er loste den Faden und das Päckpapier und land darin nen guLerjerner Kachtopf mit Henkel und Deckel. Dieses war mittels eines schmalen Blechstvei'enS, .. der zweimal um den Topf geschlungen und durch die Henkel geführt war, befestigt. ' Im Papier hatte der Tomdeaet unten und der Bo den oben gestanden. Der Pförtner ließ ihn m dleser Stellung, hüllte ihn m eine Eervrette und schickte den Ge schästSdiener Garin? der Earmau'Ge sell schuft zur Polizei. " Bald kamen ein Feldwebel ,, und ' zwei Schutzleute, die, von Garin begleitet, mit ' dem in I die Serviette geschlagenen Eisentopfe zum Kow missarid : 2 1 , Rue des' bonS en fantS gingen. Es war 2 Uhr, als . die drei Schutzleute und der Diener Garin das eine Treppe hoch gelegene Kömmissariat betraten. Was , dann ge schah. wird ewig unbekannt bleiben. Man hörte nur einen fürchterlichen Donnerschlag, dann stieg eine Dampf und Staubwolke auf und mit heftigem Getöse prasselten Steine, Gips, Holz, stücke. Thüren und Fenster in den Hof. i au m des Hau ses. z Entsetzt j ! stürzten die Hzukbevohner und Vorübergehende herbei, sie sahen die genster eines Zim mers des Kommissariats hkrausgmsscn und in dem Zi miner, daS man von unten deutlich Überblicken konnte, den , Fußboden weit geöffnet. Man drang rasch zur Stätte der Verwüstung unr hatte hier einen gräßlichen Anblick. Die Eingangschür war zerfZittert.
aus der BchweUe lag em looler Tqutz mann, die Beine ausgerissen, der Oberleib von einigen angebrannten lm formfetzen bedeckt. Tie Zwischenwand zwischen der ersten und zweiten Stube war verschwunden; im Fußboden kläffte, ein vier Meter breiter und z fast ebenso langer Riß, Unter einer Bank lag der in Stücke gerissene verbrannte Leichnam des Dieners Garin und der ebenfalls verstümmelte Körper des zweiten Schutz, manns: . In der Ecke lag der todte Feld webel und durch den ganzen Raum zer streut der in einen formlosen Brei der wandelte Sekretär Pousset,' der an sei nem Tische gesessen hatte, als die Leute mit der Bombe eintraten. Ein gleich falls anwesender Inspektor Troutot wurde noch lebend unter Schutt und Feken aufgehoben und nach dem Hotel Tieu geschafft, wo ihm ein zermalmtes Bein abgenommen werden mußte und er bald darauf starb. An allen Wänden klebten Fleische und Hirnthciie; an einer Gaslampe d:r Decke hingen Eingeweide: Knochen stäcke knir.'chten d:n ersten Eintretenden unter den Füßen, die Raume unmittel bar über dem Kommissariat waren ver wüstet, sonst scheint das Haus unbe
schädigt geblieben sem Im Stadtvinte! entstand alsdann eine ungehellre Bewegung: Schutzleute stürmten herbei. ein Schutzmann Namens Henriot bt tarn beim Anblick der Zerstorung solchen schreck, da er hmnel und mit der Stirne gegen den Randstein schlug. Als man ihn aufhob, war er einLeiche. . -. : Der Stadtch.'miker Glrard bezeich, nete d!e Bomde als eine Sturzbombe, die aufstiegt, w.'nn sie umgestürzt wird...it. ri..e.i 'irr x. - wayren? ;ic uujici iw.cn ouju den thut. " ' ' Vom Jnlandt. n naefäbr 300,000 H and. lungsreisende giebt eS in diesem Lande. I n Mou nt ElemenS in Mi chizan haben sich neulich zwei der ange fehensten Anwälte in d:m Orte.. stlaS B. Spier und Byron ErZllne, vordem Richter SaZtsöury in Sämtlicher Ge richtssttzung miteinander durchgeprü gelt. Sie vertraten die Parteien in einem sehr wichtigen Pro.esse - und machten, als ihre mündlichen und per sönlichen Beweisgründe erschöpft wa ren, von lyren .MUsten . Gevrauq. Bei dem Ringen sielen jie zu Boden und zwar Ers'ine obenauf und ' nun bearbeitete dieser seinen Gegner so lange) bis der Richter SaliZdüry die beiden Kampfhähne von einander trennte. Für ein Brautpaar inChat tanooga in Tennessce hat ClevelandS Sieg in der letzten Nationalmahl sehr üble Folgen gehabt. Der Leiter der dortigen Eisenhütte zu? Herstellung von Schmiedeeisen John Criber war mit Emma EoZby verlobt und die Hochzeit sollte einige Zeit .nach der Wahl statt, finden. Der Bräutigam hatte eine nicht unbedeutende Summe Geldes erspart, verlor sie aber in Wahlwetten auf Harrison. In Folge dessen suchte er im Becher Tröstung, kam aber damit bei sein:? Braut und der Hütlengesell schaft übel an., indem er von ersterer o!S Bräutigam, von letzterer in der Eigenschaft des HüttendirectorS, ent lauen wurde. Neue ju nae Leute kamen in Baltimore, Md.. in eine Apotheke Und verlangten eine halbe Pmte Caf tor odcr Ricinus Oel. Dieses wurde einem jungen Herrn mit der sehr hösti chen Büte gereicht, dasselbe zu trinken. Mail htte so gezeltet, daß d.r Verlie renöe dieses Quantum Oel trinken oder S10 bezahlen sollte. Der" junge Man, wurde UeideweiS, ' als er das Glas mit dem Oel in der Hand hatte.' Ganz trübselig beschaute er ei von allen Seiten, roch daran und behaup tete, es sei gewißjmehr als eine ! halbe Pinte, auch sei das Oel zu. dick . und Ulte einen schlechten Geruch u. s.'tt. Es half aber Nichts . .Das Oel trin. k.n oder 810 zahlen," so war . die Wette. Nachdem der Apotheker dem jungen Mann die Wirkung einer solch' großen Gabe Ricinusöl al recht angenehm und wohlthuend geschildert, setzte derselbe das GlaS an die Lippen, und unter großem Gelächter "und Hur rahrufen der Umstehenden glitt die gol dige) jedoch dickschmierige Flüssigkeiten den Mägen' deZ Harrison Verehrers hinunter. ' Der Oeltrinker sah auS wie ein Selbstmörder,,, welcher soeben ein starkes Gift verschluckt hatte. - , .1'k.nlc ihe 1 Lord, it's down," . waren die crstenWorte.dleer hervorstieß, als erdäs leere Glas absetzte, und unter allgemeinem Händeschütteln verließen die Her cn die Apotheke. . . r I n , d e m .Winterquarttet Ht Hunting'schen Menagerie in New Eastle in Pennsylvanien ! verursachte neulich d?r AuSbruch eines Löwen aus seinem Käfige großen Aufruhr. ' In einer der letzten Nächte hörte der Thier bändig Marc Monroe, welcher in dem Raume schläft,' in welchem sich die Käsige der wilden Thiere befinden. ein furchtbarcS Brüllen von dem Löwenkäfig her. Er fand bei näherer Besichtigung die eisernen -i Gitterstäbe , desselbenH s auS-' einander gebogen und zerbrochen vor und mitten in k dem Raume stand einer !; der größten Löwen ; :! der Me I nagerle, mit dem Schweife in kämpf. iunlger Gattung wätyeno umyerpett? schend. Monroe zauderte einen Augen blick, als er den Löwen eine Bewegung machen sah, die er als ein sicheres An zeichen von Gefahr kannte. Er lief, so schnell ihn seine Beine tragen konnten, davon, ergriff in dem nächsten Raume ein Schüreisen, machte es in dem ge heizten Ofen glühend und griff damit den Löwen an. Aller übrigen Thiere und selbst der Elephanten bemächtigte eine hochgradige Aufregung und brül lend und schreiend drängten sie sich in den Ecken ihrer Käsige zusammen, wäh. renv der - Löwe drohend seinem Angreifer stand hielt. Als er die Wirkung der Schläge mit dem glühen, den Eisen empsand. machte er jedoch Kehrt und zog sich trotzig hinter die Gitter seines Käsigs zurück, m er sich an verschiedenen Stellen bei Körpers schwer versengt niederlegte und müf risch eine Gelegenheit zur Rache abwar tete. Dieze fand sich noch ,m Laufe des Tages; als George Bishop gedankenlos dicht an dem Kafia vorüberaina. streckte
der Löwe seine Tatze zwischen den Miterstaben hinaus und riß ihm Fleisch und Muskeln vom Schenke! ab. DaZ böse Thier soll jetzt verkauft werden. ßF a st , t ä g l 'i ch ha t der Deutsche Correspoudent", in 'Baltimore Vcran-
lassung, das Publikum vor der abscheu lichen Sklaverei zu warnen,' welcher die Arbeiter auf den maryländifchen Au fternschisfen ausgesetzt . sind. So er zählt er u. A: die Leidensgeschichte eines jungen Baiern Nämins Joseph Kaiser, welchem es gelungen war, durch einen ' fiifmn, ffnntnn in hrt3 Wrr?tr fiih &r'i t mff - V I ,Mf ' " Sklaverei auf .einem Austernscdiffe zu entziehen. Kaiser, der erst seit Kur zem im Lande. ist. kam am 27. October nach Baltimore, um Arbeit zu suchen. Dort siel er einem glattzüngigen jun gen Menschen in die Hände, 'der sich des ' rathlosen . Einwanderers scheinbar annahm !und'. ihm' Arbeit auf einem Austernsischer-Schisse verschaffte. Kaiser mußte' ein Schriftstück unterschrei den, dessen Inhalt jhm gänzlich unöe tannt war; und wurde , sodann in Ge sellschast von vier.Deutschen und zwölf Russen und Finnländern auf das im Hafen -liegende 'Austernschiff gebracht. Schon am andern Tage schlug der Eapitän mit Fäusten und Radspeichmauf'ihn ein, als die Kräfte ihm üder''de? schweren . Arbeit zu ver sagen' begannen, un der folgende Tag brachte neue ähnliche Mißhandlungen. Sch ließlich zrijs der rohe KavZtän sogar zumb'Revolvei'Und'dköhtedie in seine Hände gefallenen weißen Sklaven mit . schüsjm zur Arbett zu trelbm. Mor genS um fünf - Uhr . mußten ' sie nach einem kargen Frühstück, bestehend aus schwarzem Kaffee und Maisbrot, 'an die harte-Arbeit deS ,LoSbrechenS der Au flerDböUMeereSzründe mittelst schwe rer 'eiserner . Zangen gehen ; und wehe wm Armen; der d:e Zange fallen liefe!' AlS am 12.j d5 Mts. 1 Abends gegen elf Ubr'ünierhalb Baltimore' die erbeute ten Austern auf einqndereS Schiff der laden ! wurden,' Mang Skalier r über Bnd 'und schwamm , an daS Ufer totl cheS er erst nach driitehald Stunden erschöpft'' erreichte. 'Dort - fand er Ui einem 'Menscbnsreundlichen Schankwirtss' Beistand welcher ihn' an die Teutsche Gejelljchast" in Baltimore wies,' deren Anmalt Oberst Tieck sich Kaisers . almahm. ' Diesem und dem deutschen Konsul ' erzählte er. daß drei r. . Zi'-- , . :i 'rt. ' .. rl - Tage voryer ' ein . Vannooeraner va menS ttarl Janssen, - welchem der Ka pitän deS Schiffes bei einer Mißhan lungl' den Daumen zerschlagen hatte, über Bord gesprungen' uns ertrunkei' :iL ' 1 Ver jüngste Ra u d mö r? in-, den .Ver. S:äaten dürfte Anron WoodS, dr elfjährige Sprößling pol nischer Eheleute in Denver in Colorado, sein.-" -Er ging dieser Tage mit Joseph Smith bei Brighton auf die Kaninchen jagd und sah- daß Smith eine hübsche Ta cbenubr bei sscd führte. Diese reizte seine Habgier so sehr, daß er Smith von hinten erschoß um sich in den Be silr der Uhr zu' setzen. Der Bursche ' ,, r-Sl'L riil.rl- tl rouror juiuiiu jtiiicu uci tyuiu : schuldigten Eltern rerhastct und hat ein offenes Geständniß abgelegt. ' : . Oom Vuslanbe. - Ein grauenhaftes Äer brechen, welches an die geheimnißvollen Bluttdaten ack des Aus cdilsers' er innert,? setzt Paris in Aufregung. Im borie ' emeS Hauses der Rue B,zariS. am? Äußersten Ende von Paris fand VormlttagZjletn Lumpensammler em großes Packetgrausigen Inhaltes. ES enthielt zwölfu- Stucke eines jungen weiblichen Leichnams. Ober Und Un terarme.7 der! und Unterschenkel mit denFüV-nMeilelder Brust und deS Rückens.'chingegen fehlten Gesicht und Hände. üJDie'se' Fleis bstücke waren in v:rschied?ne Kleider eingewickelt und das Gart .ein -.einen großen Leinwandfetzen eingeschlagen, dessen Namenszeichen mit t v w i . W . w , azweleizaure ausgeorannr war. Aerzl liche- Befunde zufolge .konnte, der Tod höchstenS'V'zmölf, bis vieründzwanzig Stunden ! vor , dem Funde 'erfolgt und mußte: der Körper, zerschnitten worden sein,! Xils er noch warm. war. Die Sectlonen erscheinen sehr sorgfältig und die Knochen , sind mit r großer Geschick lichkeit und mit . anatomischer Kenntniß zersägtdaß nurj eiwChirurg öder eiu Schlechter die Arbeit verttchtet Haber kännl Der starke' Phen tlgeruch ' dt? Stücks verleitete . ursprÜngZich zur An. ahme daß' man es mit anatomischen Zurichtungen zu thun' habe, doch ergk ben nähere .ärztliche Untersuchungen, sowie eine Menge, anderer Anzeichen die Haltlosigkeit dieser Annahme. Un gesähr, fünfhundert Meter vom Fund orte entdeckte lmän! Blutspuren, die sie ben'Häuse? entlang laufen, dann-in freiem .Felderver schwinden. . An , einer MautrV welche einen ?Zimmerplatz ein schließt,. wurde überdies , Morgens eine Blutlache? bemerkte Am sonstigen An haltSpunktew besitzt die Polizei nur all gemeine, ünverläLliche Angaben einiger Bewohner j der GegendH v- 4 : 1 -' m B or u nae fähr v ierzia mi'i .-.B? ' i Jahren verschwand auS Athen der Sohn des jriechijchi:n Generals ?TzavellaS, dessen .Name in Victor Hugos f.egode ds i'söle" sehr ofi genannt wird.' ES hieß damals, daß der junge TzavettaZ, ein Knabe von elf Jahren, von Pira tm geraubt und an kleinastatische Scla? venhändler. vertäust worden sei. Vor etwa. zivei Jahren tauchte nun in Griechenland'das Gerücht auf, daß. ein grie chifcher Reifender von chinesischen Glau denSfanatikern ergriffen und daß sein Körper ln einer grauenerregenden Weise itättöwirt worden sei. Die ganze phantastische. Fauna und Flora der Chinesen wär im Körper deS UnMck lichen j eingekratzt und mit grellen Far. den übcrtUicht worden dann verkauften die Söhne des Reiches der Mitte ihr Opfer! an einen gewöhnkichen Schau budenhesitzer, der mit feinem imitirten Jndianet . von Ort $ü Ort reiste und uf feiner ' Waadersahrt - vor einigen Tagen nach Athen .gelangte. Hier wurde durch ganz wunderbare Umstände Und Zufälligkeiten in dem Tätkomirten. der vor vierzig Jahren geraubte Söhn des Generals Tzarellas wiedererkannt; seine. Schwester, die Gemahlin des Ad geordneten Criezontin, befreite den Un glücklichen aus den Händen des orten talischen Varnum. dem ein hobeS Los
rausgeld gezahlt wurde, und öffnete ihm' die Pforten ihres Hauses. Der tättowirte Generalsohn, der in Athen allgemeineA Aufsehen erregt, gesenkt feine Erlebnisse während seiner vier zigzährigen abenteuerlicheu Reize durch Asten in einem Memoirenwerk der Mit welt zu überliefern. . '
' Ueber das E inkommen, welches der verstorbene Lord Tennyson ' au femen Gedichten gmov, dnngt der ; ffirma Tennvson jährlich St. 5000 zahlen sollte, lediglich für das Recht, die bereits erschienenen Gedichte weiter zuvertreiben und alle neuen Werke wäh rend dieser fünf Jahre für eine Kom mi'sion von l0 Prozent zu verösfentli chen. In dieser Periode erschienen nur zwei, solcher neuen Dichtungen -Tlie holy Grail" uud Tho Widow und trotzdem machte die Berlagskirma em gutes Geschäft bei diesem Eontrakte. Von dem ..Heiligen Graal" wurden in kurzer Frist 40,000 Exemplare zum '(?titoiU3 Hin 71 ffNf rtf ti .UUtUjJlll3 VUll 2 JJIK UVl'.IVi, daß Tennyson außer den stipulirten jährlichen t. 5,000 aus diesem einen Büchelchen der einer Einnahme von un gefähr drei Mk. pro Exemplar weitere St. 6,000 Gewinn zog. Von seinen späteren Verlegern erhielt Tennyson die feste Summe von St. 4.000 das Jahr für das fortgesetzte Verlagsrecht der ftü her erschienenen Werke.- Das Dichten wag im Allgemeinen immer noch kein gutes Geschäft sein, aber in England haben sich doch jedenfalls die Zeiten wesentlich gebessert seit den Tagen, da ein Milt'on sein ..Verlorenes Pa radieS" für 100 Mark wegzugeben hatte. , Der in jüngster Zeit oielgenannte Bürgermeister, General rath und Metzger Sapor, der durch seine Uebelthaten und losen Streiche w:it über seinen WirkungZkreis. die Stadt Aumale in AlgerienHekannt geworden warist vor der Strafkammer in Algier zunächst wegen Mitschuld am Viehdiebstahl zu vier Jahren Gefängniß und fünfhundert Francs Geldbuße verurtheilt worden. Er hatte sein Ge schäft mit dem von eingeborenen Vieh' dieben eingelieferten Vieh, das -nächt-lichcrwcile in seinen Stall czetrieben uiid dort geschlichtet wurde, so schmung-, vo betric'd.'n, daß seit seiner Berhaf tung die täglichen Einnahmen des Schlachthau, es in . Aumale' sich alsbald um zwanzig bis fünfundzwanzig Fns. besserten. Tie Schuld des Anzellagten wurde durch massenhafte Zeügenäuscgen unzweifelhaft dargethan, aber äpor leugnete alles und gebärdete sich als unschuldiges Opfer politischer cän'e. Das Urtheil vernahm er unter thränen. Wegen einer Reihe anderer Lecdrechen wird er sich binnen Kurzem vor dem Schwurgericht zu veranworten haben. ' Das von der Königin Olga von Württemberg hinterlassene Äermögen belauft sich, gutem Vcrneh men nach, auf vierundzwanzig Miüio nen Mark. Davon erhalten nach dem letzt Willen der Königin ihre icht.' MO) step.ewchter Herzogin Vjera von Württemde.g. Großfürstin von Ruß land, Wittwz des Herzogs Eugen, zehn Mllionen und die beiden Töchter der Herzogin einige Millionen Mark. Der Prinzessin Pauline. Tochter des Kö nigs, spricht das Testament eine Million zu, ebenso ist, von kleineren Legaten abgesehen, die Stadt Stuttgari mit einer Million Mark bedacht.. Dem könig fallen die zwei Millionen Mark die König Karl hinterlassen hat. Lon diesen sind aber die bedeutenden lluu?endung?n und Permöchinisse ,estreiten. die König Karl für kr ?ün'tlinge bestimmt hat. o Viel besprochen wird in Ieimar die At und Weise, wie sich ein großhenoglicher Hoflieferant die JM läums'est i;,t zu Nutzen gemacht hat. ES waien bei ihm aus dem Gefolge der Königinnen der Niederlande drei'Offi ciere als Gäste der Frau Großherzogin kinquartirt worden. Die Herren be wohnten je zwei Räume und hatten, da sie natürlich 'an den Diner? im Schlosse theilnahmen.' außer dem Jrüh stück keinerlei Verpflegung im Hause. Trotzdem reichte der Quartiergeber füi den fünftägigen Aufenthalt der Ossiciere eine Rechnung ein. die das Sümm chen von 40iO Mark betrug. Die Hof. Hauptkasse weigerte sich die Forderung zu begleichen, und auf Wunsch der Frau Großherzogin wurde eine genaue Specisicirung! . des Contos verlangt. Auf diese Weise in die Enge getrieben, qab der Hoflieferant nun vor, es seien ihm für Z000 Mark. Möbel ruinirt worden. Er dürfte , aber auch damit wenig Glück haben, denn die holländi schen Ofsiciere haben sich während ihre kurzen Aufenthaltes hier als sehr gebil dete 'Leute gezeigt, denen man , einen derartigen VandaliSmus) wie. ihn' seiner Zeit daS Gefolge des Schatz von Persien ; zum - Schrecken i: der Berliner Hauswirthe verübt hat. einfach nicht zutrauen kann. ES dürfte gerade über dielen Punkt eine peinliche Unter suchung eingeleitet und der prositliche HauSmirth am Ende veranlaßt werden, an seiner Forderung einige Abstriche ...'....a m11 "i.'-H,l.:,ii: .1 . "i-'iMi!!!;!' -'.-j'1;-. .'!(.!!"" " -'4 Jf ' '" " or junehrneri. . ' a ' 1 Es erregt in L on d o n zur Zeit nicht geringes Aufsehen daß nicht nur der, Premiers sondernlau bery. der Minister des Acußern, ferner der Schatzkanzler Harcourt und endlich Morley.' der Minister für Irland, die Einladung zu dem stattgehabten Lord Mayorsbanlet abgelehnt haben. Bis her pflegten die höchsten Justizbeamten und die Minister sich am 9. November in ihren Equipagen dem pomphaften Zuge. des jeweiligen, neuen Stadtober Hauptes anzuschließen, und danach an dem großen Festessen in dem historischen Guildhallsaale theilzunehmen. Seit Jahrhunderten bfnutzte der Premier minister diese Gelegenheit ftines öffent lichen Erscheinens zu einer politischen Rede, in der er einerseits d:e innere und äußere Lage Revue pasfirey ließ, und anderseits die wichtigsten Gesetze
v'';. ;V 7- : 1 i i man war einigermaßen daraus ge auf, und tetsmd diind.r rin. ren Aerleaer döS TtZnerS. euttae in'r..t ..r., n? ... fsiumaf!u un z&ntät uiitt ko
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anzudeuten vNegte. die dem Pärwment bei feinem Wiedereintritt unterbreitet werden sollten. Diese Sitte hatte sich darum fest eingebürgert, weil durch sie. da Ober? und Unterhaus in d:r Regel vom August bis Februar vertagt sind, die Nation stets bis zu einem gewissen Grade über den Stand der Angele aenhtttcn des Reiches unterrichtet
! wurden Mr. Gladstone ., pflegte ehemals' beiden LordmayorS-Festen u ttux öuä6rli4 über die Bergan ! im nicht gestatte. Wenn auch das Gast mahl sur Londoner Veryältnlue sruy abgehalten wird, und der grei' Volksmann sich fortwährend willig allerlei wirklichen Anstrengungen unterzieht, zu : denen das Lord-Mayors-Fest rn gar keinem VerMnik steht, "so würde man trf im 'lliihstfit'W irt i lksNN 1 . . i. ... v. ,.4 .. 1 M'?'bckt S'bm... Niazr oie orel naazfllnacyilgsien xriuguc der des Kabinets ebenfalls erklärt hat ten, dem Bankett firn bleiben zr miinen. ' Als vor zwei Jahren ..General- Booth die socialen Uebel stände in London in einer erschüttern den Weise schilderte und einen Aufruf veröffentlichte, in w.'lchem er sich 100, 000 Psund Sterling zum Beginn und $0,000 Psund Sterling jährlich erbat, um mit diesen Summen seinen Ret tungsplan" für Verwahrloste und Ar beitslyse durchzuführen, folgte das reiche England willig der Aufforderung. Im ersten Anlauf 'waren 100.000 Psund Sterling gezeichnet. Nun ist der .Ge nera!" zwei Jahre an seinem Werle und es zeigt sich einerieits, dag er mit dem Gelde sein Auskommen nicht ge funden hat und die jahrliche Beisteuer von 30,000 Pfund Sterling nicht ein fließt, andererseits, daö ein gewisses Mißtrauen gegen feinen Plan reg: gewordm ist. Um der Ebbe in der Kasse entgegenzuwirken, erläßt Gene ral" Booth soeben einen neuen Ausruf in welchem er 00,000 Psund Sterling verlangt, um die Lücken, welche die W!r!hchzft zweier Jahre in den KasZen verursacht, wieder auszufüllen. Um daS Mißtrauen zu bannen, hat der General die Einzeßung eines Comites erwirkt, welches feinen Plan und die bisherige Aussühung prüfen wird. Der Earl v. Onslow.' Sir Henry Ja mes. Mr. Sidney Burton. Mr. Hobhouse M. P. Secretär dieses Comites. DaS 10Pfennig.Thea. ter als künftige Boltsbühne fordert einer der jüngeren dramatischen Autoren, Wilhelm Meyer, der sich durch sein am königlichen Schausielhause zu Berlin aufgeführtes Schauspiel Unsichtbare Keti-n- vor Jahresfrsft erfolgreich li terarisch einführte. Er vertritt diese Forderung in einem im Verlage der Teutschen Schriftstcller-Genossenschaft zu Berlin erschienenen Breschüre, die zum Prei'e von 50 Pfennig direct durh die Teutsche SchriftsteUergenos' fenZchaft, sowie durch alle Buchhand lünsen zu d.'zichm ist. Taß bzt Ge danle, der selbstverständlich nur in GroMdtcn zu verwirklichen wäre, ein kühizr ist. läsit sich wshl nicht abstrei ten. Tan dagegen, aus der anderen Seite Mittel und Wege gesunden wer den müsien, der Buhne, die immer mehr das Privileg der bcsihcnden fllaf sen geworden ist. ihre volkszicherischt und volksbild.'nde Bedeutung zurückzu gewinnen, ist ebenso wenig eine Frage. Las tleine chriZtchen erörtert sie mit Wärme :md sucht den Nachweis zu füh im, dag das ,10 Psennig'Theaternne Möglichkeit sei. Für alle diezenil ren, denen unsere dramatische Kunst und das geistische Wohl des Volkes am herzcn liegt, dürfte die Schrist deshalb son großcri Interesse sein. t "" " , Musiklehrcr G. eppert, Ro. 247 Vt Morris Straße, empfiehlt sich für den Unterricht auf Piano und Violitte. Bedingungen mäßig. Der Unterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. s&tS k Werth einer Schachtel eine Guinea. $M einer gcschmalklose nd anflöS lartn ant öberzsgen. i:: 1 c Bei Migräne, Z S S rZnvM 55!Z . Stwim w.lkttk. i M:i!-ÄB?, 3 firnenra k : rrauinc im 5 Ä l. ',.cr"jche:jkn, Rimtigriri wech. dn?i.i fli sn zm irx. hUö . i-. ?dc nt.invir, fünf, oder sogar ftchl von 3-0 t '.m-v "S'vifleK. tini te neun Fallen an lehn , , a . ? Tfi st ni meör nock weniger all lAen -'; ); vw'eineAnsamin gifrigeeund 'i 'vlr I ettÄ V.Zeikweise uesndeRahrung. , , i S,4uü.! l AvotKeker. Prei, JZe- dieSchaciM. 'b-. Äew vlorl Devot: 365 anal Str. , W'' 138 Aug. Renners irx kam Viadkt.) ' No. 6 L5 3 Virginia clve. rzLglicke Vier, hochfeine Liqusre, Weine und Elgarren. - - . - :,if- - ' " Warmer Lunch jeden Vormittag. Singang auch ron der Maryland Straft, der Turnhalle egenQber. ..,.-!' c,: OH)) WM Spczialarzt für "tfjssi!';;!,,"1::!' , Nase und Hals. i'Cr ! In PraziS seit I87. lliiilliiiEy WMMMBUWS der Meridian Straße aeaenäber. fM 3 n d i a n a p 0 l i s, 3n d. Patienten, .welche außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon denz behandelt.
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