Indiana Tribüne, Volume 16, Number 71, Indianapolis, Marion County, 29 November 1892 — Page 2
MdZcma Trwttne. - Erscheint ' Täglich und Lonntngo.
Tie tZgUche. Tribüne kostet durch den Träger 12 Seat per Woche, die SonutssS'.Trtbüne ft Cent perW-se. Beide ,ufzmmen lSCentS oder 8ct Cent perMonar. PerPsst zugeschickt In Bor bezahl! tC per Jahr. Osffce: 130 Ost Maryland Straße. 3ndiaNavolZS,Jnd..29 November '92. Aus der Normannenzeit? Unter den Atterthumsfreunden im Staate Mains verursachte unlängst eine Entdeckung unfern der MeereZ lüfte bedeutendes Aussehen; es handelt sich nämlich um einen alten, sehr merk, würdigen See, von dem man seht llberzeugt ist, daß er künstlich angelegt wurde, und als dessen Urheber keine anderen Ingenieure und Architekten denkbar sind, als die alten Normannen, welche ihn schon fünf Jahrhun derte vor der .Landung-des Colum bus hergestellt haben müfzm. !; Tiefer Cee gehört zu denjenigen Wundervingen, welche wie ein Veilchen im Verborgenen geblüht haben. Seine Entdeckung ist nicht neu, auch trögt er zufällig die Titel Nomannenteich.nnd bat auch bereits die Aufmerksamkeit der Beamten des Bundes - Küstmvnmes suugs-Pureans auf sich gezogen. Die von diesem in seinem legten Jahresbe" richt gegebene Vefchre.b lng ist dkk kinzige. welche je veröffentlicht worden ist, und gerade das Bemerken-merthHe enthalt sie nicht. Der See liegt innerhalb des reizen den IomnsbZ (5utker. fernab von der "Küste MaineZ. zwischen Machias und azport kntler itf um eine iieje, schone Bucht herumgebaut. welche bei den Matrofen als Little Aivei Harbor bekannt ist; das Township-Gediet U ' schränkt sich jedoch nicht auf die unmit telbare ?!achbarfchast dieser Bucht. , sonder erstreckt sich noch mehrere Mei len an der Küste entlaug, und zwar in beiden Richtungen, und anwdem weit in das Innere. Vier Meilen nun nach dem Nordosten zn liegt, ganz nahe bei der Käste, ein ruhiges und , sehr remes und klares Sunwayerdeaen, welches etwa 80 Acres bedeckt und zu gewissen Zeiten des Jahres einen vor, glichen Tummelplatz für große Schwärme Wassergeflttzel bietet: daher ist es dann auch ein wahres Paradies .für Sportslente. welche noch keinen Augenblick daran gedacht haben, auf welchem altehrwürdigen historischen lSrund sie ihr Weidwerk Pflegen. Es war dex Jnstimt des Volkes, welcher auf die Bezeichnung Normannentcich" gekommen ist. Zwischen dem See und dem Ocean erhebt sich eine bedeutende Anhöhe, und hinter demselben ebenfalls ein tnch Hochlandes. Menschenhände habcn in altersgrauer Zeit das dazwischenliegende Thal in ein künstliches Wasserbecken verwandelt, indem sie einen hindurch fließenden Bach abdämmten und dann eine massive Mauer von über 1000 Fuß Lange und,, ungleichartiger Ticke r- ü . .. -? ?-4 t . r ,. fcs.. 4Ufcl AVIV 4U? ilUVVllUl4G UllfC3 Raumes ausführten. Das verwendete Material besteht aus großen und klei nr xi ei Zh tiefen trspfi-fti nftenfurr mpiti . " . ? M -'- aus beträchtlicher Entfernung herbeige, schafft wurden. Tie ganze Arbeit zeigt, ebenso viel AuZdauer, wie bedeutendes 7, ? st.4uuiuio urtiiuu Kommen wir nun aus die ftraaet Wer kann diese Mauer gebaut und den See angelegt haben? Jedenfalls keiner ver ersten An siebter dieseZ Theiles voll Maine. Cutler wurde von den' Groß Vätern vieler noch heute Lebenden bestedelt, und keine yamilie besist irgend eine authmtische UebcrlZeferuug über die wirklichen Urheber dieses geheim nißvoZen Bauwerkes. Die , Gegend zoeist keine anderen Spuren früher Ansiedler auf, weder englischer noch sranzöstscher, noch auch von Indianern. , ,"jür die Annahme, daß die Ureinwohucr diese Mauer ausgeführt hatten'' läßt sich kein einziger plausibler Grund , anführen. Sie konnten keine Veranlassung ha. den, künstliche Teiche anzulegen, wenn sie. wie gar nicht zu bezweifeln ist. , gründlich mit dem Innern des Landes vertraut waren, das van Seen und Teichen wimmelt. Das jehige Aus lehen der Mauer weist aus 'ein sehr dohes Alter' hin. und zugleich deutet Älles darauf, daß die Erbauer ein mehr oder weniger civilistrtes Volk waren. 1 Als Bestätigung der Theorie von dem normannischen Ursprung kann man auch die Thatsache betrachten, daß vor einigen Jahren direct am Ocrangestade in nächster Nähe dieses Sees die Ueber reste eines Schisses von unzweifelhaft normannischer Bauart auszcgraben wurden. Gelegentlich der vielen Rück blicke in die Vergangenheit anläßlich des Eolumbus'Jahres war es gewiß nicht unangebracht, auch dieses SeeS zu gedenken. - Französischer Kammerlrawatt. " : : tlne eroaiiitic chllderuna on ßnmmnfihiinfl itt "TinriS in m1&T der Bombenanschlag aus der llu& des boas enfants, welchem bekanntlich I Ml4i7 F V " T ' die fünf im Bureau anwesenden Polt zisten zum' Opfer sielen, zur , Sprache kam, bringt die Voss. Ztg.- Wir entnehmen ihr ZrolaendeZ: Abg. Reinach: Jch verlange , von der Regierung utth5llungen, nament lich aber förmliche kategorische Versiche runaen der Festigkeit und Kraft". Ga bri cl , e in b o u l a n gi st i fch er A bgeordneter aus Nancy nirt mit bloonnniaem Lücheln dazwischen; Verlangen Sie Lebensversicherungen? lUngeheurerTu.III U l l , " 111(1 : V t l U V W 1 1. i t VUUlit Ult Fäuste gegen Gabriel. Rufe: Hinaus! I 4 tn tl MI Sa rtirt : (iaIT.m ki Tummkops! Schändlich !Z Äaljan ent . gegnet: Hätten Sie die fünf Leichen gezetzen, dann wäre Ihnen nicht spaL hast zu Muthe!" 1 (Geschrei: Zur Ord nung!) Vorsitzender Fkoquet: Fühlen . . : . . . ...'i. w ". r .:. e . ir niyr, ncixxr zerren, oag ein solcher Ausdruck jeder Ahnung entgeht Zare er dsttedacht, so wurde die all ," azmnzt Entrüstun seine Strafe sein".
Minister Loude! erzähl: alles Wannte über den Tynamitanschlag und fährt fort: .Derartige Verbrechen machen glauben, daß wir in den Zustand der, Wildheit zurückkehren-. . i Deschunel : Das ist das Ergebniß gewisser Lehren.Ekemcnceau entgegnet in heraus for. dernder Rausboldhaltung: , .ommew Sie heran, sagen, Sie das auf der Red nerbühne!- Teschanel: Nur Geduld, ich werde kommend Revillon: Gegen wen sind Ihre Worie gerichtet?" Tes chanel: N.cht gegen ie. aber gegen die Anarchisten". Hobbard; Man sch'.ckt sich an, diese traurigen Verbrecher politisch auszubeuten". Vörsiyender Jloguet: Es ist ties zü bekla gen, daß Sie in einer so traurigen Lage nicht die Sammlung eines gemeinfamen Schmerzes zeigen können." Graf Bernis : Man führt' in Car znaur die rothe Fahne mit Zustimmung der Regierung spazierend Minister Loubet ; .Sie haben nicht das Recht, das zu sagen, beweisen Sie. was 'Sie behaupten!" Graf Berms : Jch wiederhole, man hat in Carmaüx die rothe Fahne entfaltet, man hat gesun gen : Der Baron vor die Kanone, der Marquis vor die Flinte, schneiden wir Ihnen deniKopf.ablundSiehabett gewahren lassen ! " Lafargüe : Der Unterdrückte vertheidigt sich 'mit "allen Waffen." Teroulede fahrt wüthend aus und schreit : Ihr seid vaterland5 kose Verbrecher Er macht Miene, sich auf Lasargue zu stürzen, der ihm mit geballten Fausten entgezenspringt. Die , beiden Kampshähl werden autz. einander gerissen.Minister Loubet spricht inmitten des furchtbaren Tumults, weiter: .Solche Verbrechen sind eines gesitteten Volkes unwürdig, wenn sie sich wiederholen könnten, würden sie das Volt entebren, das nicht, Alles aufbieten würde, sie zu verhindernd Rufe reck!: Sie ha ben nicht gehandelt." Loubet: Wir baben gehandelt. Ich glaube , nicht, daß man die Regierung gerechter Weise der Schwaaze zeihen kann." (Großer Lärm rechts. Rufe: Da hört AUeS'auf. dazu gehör! Stirn! Sie waren Wasch' läppen!) Loubet: Ich wiederhole, man darf uns nicht, der Schwäche zeihen." (Neuer Sturm rechts. Rufe: Schämen Sie sich! Schlagen Sie 'sich an die Brust!) Loubet: Lassen Sie doch mm bestens dieser Sitzung den 'Eharakter stummer Trauer. In 24 Stunden können Sie von uns Rechenschaft Der langen. Ich glaube nicht, daß irgend eine politische Partei die Perantmort lichkeit sür diese? Verbrechen- über nimmt; wir sind ungenügend gkwaff. net; unsere Gesenk gestatten nicht, die Lobredner von Raubmord und Ver Wüstung zu fasse. Gras BerniZ: .Sie begnadigen ja di? Schukdigen(Großes Getöse.) Schließlich sprach die Kamnier wie gemeldet, der Regierung ,,ihr ..Vertrauen aus, weil sie eben nichts Besseres thun konnte. , m m$ mt
Ludwigs K Lluswanderungs ylä,. . Jn der Beilaae der Münchener Allgemeinen Zeitung widmet Dr. P. Wittmann dem am 1. März d. I. ge ßorbenen Münchener Professor der Länder und Völkerkunde Dr. Franz von Lob Erinnerungen. Bekanntlich wurde nach dem Tode' König Ludwigs u. von Bayern Pros. v. Loher besckuldiat. den Wabnideen des Königs in eigennütziger Weise Vorschub geleistet und insbesondere in denen Auktraa ein Land gesucht zu , haben, das gegen Buern elngetamchk werden könne. Dr, Wittmgnn erzählt übe? diese Epi pde Folgendes: , Im Februar 1872 erhielt Löher (maitich DirectX? h3 . Ranrisl,n Reich sarchivs) durch den Eabinetssecre rf: ....i:jk.-or..; . Ml Jt.UllVV (WWl : WlUlMlltil,Ä U trag, sür Se. Majestät weit entfernte Gegenden von stiller, erhabene? Natur zu Bezeichnen,, da ,Auery0Hz:dle!e!den die neuen Äeriltmsse nichts mehr eltra gen könnten und deshalb zu Abdikation v...: I .irii.r.-... k. . . uns nuslvunoerung enlicyioen ie:en. ., .Aus einem, ersten Aufsah entwickelte sich'in' det Folge ausführliche Adhand lüng überdie Kanari'chen Inseln, den griechischen Archipel, die Insel Bourbon irr .i.f.it! .' m r? uno Vamr uiqarina IN rajltten. später lam , Belehl, einzelne dikjer Punkte persönlicher Besichtigung zu unterz'.ehen und zu beichten, ob sich dort für Seine Majestät Souveräne. tät" oder doch wenigstens ilnabhängig' t .St k. ni.fi.i. i . i . teil von ozn Veyvroen aus eoens Dauer" erwerben ließe. Am 17. Febr. 1873 trat Löher seine erste Reise an. die den Kanarischen Inseln, sowie dem griechischen Archipel galt. , Nachdem er zuerst PalmaS. Gran Eanaria und Te ii tri n tr 1 f !! (4f Tu n rt K r Äi ,4, Ti I v. ATT? ,t r .ft;. V .Ms,;: Jl. V 1IUf MVM"tUiM seille und Wien nach (5onftantinopel, miethete dort ein S?g:lboot und landete aus den vom europSiichm Verkehr bei nahe unberührten Eilanden ThasoS, Samothrate. Jmbros. Tenedos unr LeZbos. ' Von Smyrna 'aus kehrte er über Syra, Athen, , Neapel uns Rom nach München zurück, woselbst er am J. Juli eintraf. Die ganze Fahrt hatte somit Iz.Monate beansprucht. ", Nachdem sich Löher über seine Wahrnehmungen in einem sehr eingehenden Aufsah geäußert, bekam er "plöjilich. und unerwartet (1375) , Befehl, die , Verhältnisse von Kreta und Cypern näher zu untersuchen. Die Reise wurde noch im nämlichen Jahre binnen 2z Monaten ausgeführt; doch war der Bericht, welchen Löher dem König erstattete, keineswegs geeig net, dessen , Wünschen Befriedigung in Aussicht zu stellen. Er, beschwor in diesem Berichte den Monarchen wiederholt, allen AddankungSplänen zu ent sagen und. falls er gleich seinen Regie rungSvorgangern uns anderen gekrön ten , Läuvtern itweilia auker Landes sich aufhalten wolle,, weniftenS einen heit , des Jahres ,n Mitte des kreuep BavernvolkeZ zuzubringen. WaS die oben angedeuteten, "gegen Löher geschleuderten ehrenrührigen Vor würfe betrifft, so erklärt der Biograph des'elben. daß er keineswegs beaduch tige, für den Vecstorbenen eine Lanze zu brechen, glaubt aber im Interesse unparteiischer Beurtheilung folgende Punkte erwähnen zu müssen: Der Hauptgewinn, elchen Löher von sei nen Reifen erzielte, floß wohl weniger an? der könialichen KabineUkasse, als
aus den glänzenden Honoraren.
lhm füreme vorzüglichen Aufsätze. GriechiW Küstenfahrten". Nach den alücklichenJnseln. Kretische Gestade".
.Eypern". bezahlt wurden, welche zuerst als Artikel in den gklesenften Blättern, dann in Buchform erschiene sind.i Kaß von eineriVeraußerüng BayernseineZ integrirendeft Bestandtheils? des' Keut schen Reiches, keine Rede fein könnte, ist klar. ; Es handelt sich also höchstens nzch darllm, ob LScher:nichdie Wicht öehabt hätte, der WillenSmeinung sei nes Souveräns entgegenzutreten, ihr den Gehorsam zu versagen. Wir glau den. daß er durch Vorstellungen und Abmahnungen in dieser Hinsicht gethan hat, was billigerweise verlangt werder kann." Okoschedkhftayl und epkeldtS ZnsN5. i London, 6. Nov. Der Zufall spielt bekanntlich?, im Menschenleben eine große Rolle. ' Ter Satz klingt albern, aber hätte ihn die Frau Generalmajorin Smyth beherzigt und an den Zufall geglaubt so wäre sie am Freitag vor' Gericht nicht" zu einem Schadenersätze von 500 L. an die Frau Lieutenant Leader verurtheilt worden. Der Proceß zwischen den bei den Officierfrauen. der drei Tage dauerte und beiderseits von den' her vorragendsten Adoo:aten durchgefochten wurde, erregte ungemeines Aufsehen; erinnerte er doch in mancher Beziehung an den famosen Perlenditbßahl.Pro:eß des vorigen Jahres. Beginnen wir mit dem Zufall. Im September 1891 verschwand vom Toilettentische der Ge neralin eine Diamantdroche. Der Verdacht fiel auf einen Gasardeiter, der im Hause zu thun gehabt. Einige Tage spater entdeckte sie die Brosche im AuSsiellungZfensler eines Doldschmieds. Sie erkundigte si& wie er dazu gekommen, und erfährt, daß Frau Lieutenant Leader sie ihm ungefähr zur selben Zeit verkauft da sie adhanben kam. Frau Leader .war der Generülin langjährige Freundin hätte ihr am Tage vor d-m Verschwinden des Kleinods in ihrem Schlafzimmer einen Besuch abgestattet. . Soviel die Generalin wußte und brauen haben für ihre gegen feitigen Schniuckftücke ein gutes Gedächtniß , besaß ihre Freun hin keine ähnliche Brosche; also war sie die Diebin, und blitzschnell, wie der Ge Hanke in ihr anfstieq. sprach sie ihn vor dem Goldschmied aus, ließ durch ihren hechtsanwatt die Broscke als gestohlen ties Gut zurückfordern und schrieb kurz und bundig an Frau Leader einen Brief: Bit haben meine Brosche entpendet: ich bitte um ZurückersiZltung der Adömat?tttosten von 5 .Gultte.'N. widrigensall? die Sache ih.en gericht lichen Lauf nchmm ioird." Die Gene ialin war ibrer Sache sicher; der Zufall schien ausgeschlossen. Frau Leader war nun damals zu ihrem bei Kairo in Garnison lieaendm Gatten abgereist und dieser beantwor tete den Bnes der Generalln mtt einer VerleumduugSüage. die mit' deren Ver urtheuung -zn L. Schadenersatz piel des Zufalls auf hatten weder die Generalin noch die übrigen ureundlnnen ln England, bei denen Frau Leader Wochen lang auf Be:nch gewesen, zu jemals, gesehen, noch auch hatte Frau Leader der Gene ralin. auf deren B.ust sie die Brosche bemerken mußte, jemals gesagt, .daß sie eine ähnlichebcsitze; auch fehlte dem Ge lÄuse,, in tyelchem Fra Header die Brosche aufbewahrte, jegliche Geschäfts marke und Koloaufschrift des Juwelen Händlers, bei ,dem , sie gekauft worden; ein als Fachmann zugezogener Futte r'alm acher erklärte sogar, daß die Brosche nichts hineinpasse; daß daS Gehäuse überhaupt nicht für die Brosche bestimmt gewesen., ' , Aber anderseits eine neue Laune des neckischen Zufalls war die Generalin auch nicht in der Lage, ihr eige nes Etui beizubringen; des Sachmal trs Schreiber hatte' eS im Wagen der kören! Ob daher, die. Brosche in ihr eigenes Futteral besser zgepMWw war nicht zu. erhärten HWaSber-.' für Richter, und GeschworeMÄdenÄNS schlag gab" war da? Mdlichf Zeugniß des Lieutenants Leaden daß feine Frnu eine solche Brosche befaß, er hatte t'cke Skizze davon ans Indien eingeschickt, Sein Bursche erklärte. ferner, wiederholt MyladyS Kammkrjüugfer bei cke'mi gung besagter Brosche geholfen - zuchä l 'en.mnd eine Freundin der Frau Lea der will schließlich die Brosche, die sie letzterer entliehe , auf. -einem Ball in Woolwich getragen haben. , . l F.Tl!S alio kern viermaliger. Meineid vorliegt, scheint ausgemacht' daß Frs Leader über- eine Hhnllche Brosche er t!t ii. ' t.?"?. V . lugic, uiu c nun oieieiocgfweiejj jejN, Mi sie dem Goldschmied ße'rkaüste. Her nichs.'- Wie sie dazu lam?. Ein Haupt mann Trench. .der. ihr zurzeit seine Aufmerksamkeit-widmet hatte sie ihr als vochiettSgejchen .llderssndt... Wa rum trat er nicht alSZeuge auf? Er war vor einem Jahre gestorbku ' Wo hatie er.die Brosche gekauft? . Niemand wute tiy tlüg. doch. paVFuUtthl ckeine GejchäftSaüfschch. Vo.n 'jss'-hälte erdieÄcosäle Atsändti auS'. Mtöpaede'r Indien? ,'Fräü .Leader ..blieb .darauf : i. 'tim -1 ii 'Js . I MA. i i tel txu t j& jf jiiJL uic WlilUUMiVVr llC-UUm-iJ der den DMempesnzefehNi nrch r?? BegIt,chretdenvrSspttänS'verwaStt: Wenn nun aber,, die GeNeralin die ge stvhlene Brosche mit solcher Sicherheit als ihr Eigenthum erkannte,' weshalb führte t nicht den Juwelier, bei wel chem sie das Schmuckstück gekauft, ins eiv 5sie that dies, indessen erstens war ihr. wie oben bemerkt. durch,die Fahrläisigkeit , des Advokatenschreibers das tul abhanden gekommen: zweitens errmrie der wotd'chmred. daß. wenig ftens 9 ähnliche Broschen verkauft den seien, und drittens vermißte er an der angeblich g.stohlenen rche sein eigenes, an unauffälliger Stelle einae ritzteS geheime Gewichts abzeichen. Und ..!t 4H . r " w . uumu ivui iiiiii vlc vicnrrauii für vlk ßeschworenen gerichtet: sie hatte ihre Freundin deZ Diedstahls bezichtigt und vermocykeD. newelS nicht beizubringen. Was ihrem Äu'trejen den (kharakte? der veya:n. eit rerlieh. war die ver hältniSmäßig grausame Rücknchtölosig
feit acien eine alte Freundin., von her
ne ooch n:chr dön vonherein annehmen durfte, eine Brosche von geringem Werthe zu ßehlenda sie bei ihrem Ban quirr über eine Bilanz von über 5002. verfügte: ferner j der anscheinende Ver such,, sie durch 'die Hervorhebung der Beziehungen zu dem Geber der Brosche, dem Hauptmann Trench in ein schkech US Licht bei ihrem Gatten, dem Lieute nant Leader, zu stellen. Trotzdem, wenn alles gegen sie gesagt ist. kann man ihr ÄnHewiffeS-BlndMcht-MsÜMtt ; sie sie! dem Spiele de? Zufalls zum Opfer. Dom Inlands. Herr un d F r a u Jra War d, das älteste Ehepaar in Vermont, 97 und 95 Jahre alt. feierten kürzlich ihre goldene Hochzeit in New Haben, Ver mont. William Walter Phelps, der V. St. Gesandte in Deutschland, wiro sich, sobald er von seinem diplo matischen. Posten nach Amerika . zurückgekehrt ist.; ein . prächtiges Landhaus auf einer Farm von taufend Ackern im Staate Jew Jersey bauen und dort dauernd niederlassen. ' Ei n kle in er Held ist der Mjährige . Tülton in WMeSbane. Pekin'ylvanien. ÄlS an einem der letz ten Abende in der Abwesenheit der El Uxn seine drei jüngeren Schwestern in dem Wohnzimmer der Familie spielten. . L f't l' c m.
warf eine von iynrn vle orenilrnvr c troleumla'mpe von dem Tische in die Wiege de) jüngsten Brüderchens, welche unverzuallch m Brand aerlety. George sgräng hinzu, nahm daS gefährdete Kind aus der Wiege Und .die. dm klei nen Mädchen m feine Arme und trug die ''vier 'Geschwister in den Garten. Seine Eigenen Kleider waren bei der Aettuna der Gezchwister in Brand ge rathend tr 'erstickte aber die Flammen tAdurch daß er sich im Grae walzte; oleichwob trüa der tapfere lkeme Bur fche an Geuch t und Händen und a m Leibe lebensgefährliche Brandwunden davon. Bon der .Five Point Mllsion in Mott Str.. New .York. daben sie, dieser Tage Delia McLaughlin, ! besser bekanni als Blue Bird". die Freundin und .Trägerin der Ge faüenen. fortaetragen und im Maple Sööod-Friedhof haben sie daS. was an dem warmen Herzen so erdlich war. in einem stillen, weltabgeschiedenen Win kel, zwischen Hagedorn und Rosenhecken zur Ruhe gelegt. Das ganze . Band", wö mehr sociales Elend aüf den Oua dratfuß kommt, als in der übrigen Stadt auf ein ganzes Straßengeviert, trauerte, -und die ln Lumpen gehüllte Armuth schlich sich verstohlen an die in der .Five PoinkS Mission" aufgebahrte Leiche der Missionärin. um noch emmal einen Blick aus dre durch den Tod ver klärten Ziige des, weiblichen WcsenS zu werfen, das seit Jahren den von der Welt Enterbten und Gefallenen wie ein guter Engel zur Seite stand und Leid und Freud mit ihnen mitfühlend theilte. In em weitzeS Sterbekleid ge hüllt lag die zarte Gestalt im Sarge. und das Symbol ihrer eigenen Erlö fllng aus dem Sündenpfuhl, eine voll erblühte röche Rose, prangte an der Brust neben, zwei silbernen Abzeichen, einem An'er und einer halbgeöffneten Pf ode, der Embleme, der Hüpe Societo," die sich bekanntlich mit der sitt lichen Rettung gefallener Madchen und Frauen' befaßt und in deren Dienst .Blue Bird" so manches auf abschüs fige Bahnen gerathene Mädchen, wieder zurückgeführt hat. Ueber, und über war der Sara mit Blumen bedeckt. Au der besten Gescll'chast 'hatten es die Damen nicht Verschmäht. Kränze und Blumen aus den Sara der heim gegangenen Missionarin niederlegen zu küssen, und manch' stolze"Dame, die zu Lebzeiten dem guten Werke Blue ÄirdZ? Interesse zugewandt, kam wöh? fel6it; um . noch emmal in die enqelS Milden Züge zu blicken, und bildeten in ihrer Erscheinung einen solchen Eon trazr zu den Lumpen , der Armen, die ilch zu den, Sarge drängten." Nur die Eltern der Verstorbenen "hielten sich ferne von der Kapelle, denn , sie sind Ureng gläubige Lutheraner. d:e es Nicht Übn ihr Gewissen brachten, in der Me Le' itii.r;? 'J.m:l r:' . v . 1. 1 . yoslnenmizsion am arge oer .oazler zu detiN. . Z Ei n r ührende s D ei piel von Kindesliede würde kürzlich von ?!ew York berichtet. , Die Wittwe NetSki wohnt mit ihrem einzigen Knide. dem l. ,zahre alten MorrlS. m einem Dach jtäbchen einer Miethskaserne an Stan tonStr. er Knabe leidet an einer chronischen Knochenkrankheit und: ist KeZDeqm noch nie-im Stande gewesen, seine Kleine gehöria zu gebrauchen. Die Wittwe ist arm und hat sich und ihr krankes Kmd als Nahenn ernährt. Da kam vor etwa zwei Jahren eine Ab wechslung in das 'eintönige -Leben, der P.'iden. , Ein alter Musiker war in daS Nebenzimmer gezogen und von .da ab fthwärmte MorriS nur für Musik Der alte Musiker hörte davon und wurde dkS Knaben, Lehrer. Vor einiger Zeit erkrankte aber Frau SketSkt., Die Noth war groß un das Geld , knapp. Die cachda'.n besprachen die, Verhältnisse qnd , beschlossen, die kranke Frau in'S z6spital zu schicken, den kleinen MornS ftder wollten sie der Reihe nach verpsie rt: Der Knabe hörte, was die Nach lant sagten, und schien sich mit einem s.roken Gedanken , zu "beschäftigen. 'dann ließ ee sich ankleiden, band sich seine Geige sest an ,! den Leib, nahm seine beiden Krücken und- schleppte sich die Treppe hinab. Er erreichte schließlich mühsam fein Ziel, die Hodo ten - Fähre. Tort bezahlte , er fein IV .fc fw w i t fit ... urgiiv uno t$u nq in oer azuie für Damen auf dem Boote nieder. Dann band er feine Geige ab, und P r. "i! !!: . Vt t flncs em zu sp eien. Ais das V00! ian dete. und er seinen . Hut, den er neben sich gelegt hatte, aufhob, um auch daS Boot zu verlassen, da war derselbe mit Kupfer und Sllbermünzen gefüllt. Dann kehrte er heim und verpflegte seine Mutter, die er in der Zwischenzeit fremden Leuten hatte überlassen müs seu. Von da ab machte er , tiglich eine Reise auf einem Hobo'enFahr boote und verdiente für seine Mutter und sich einm schonen Taaeloyn. Kärzlicd .machte .er seine . gewöhnliche Fährt, als er aber mit feinem.. Spiele zuEnde war und das Boot verlassen wollte, kam ein AnatsteÄter auf dem
Soole zu ihm und sagte, das Musizi ? - ,l t i i
ren aus den Mvien m nicyi eriauoi, und übergab Itx Knaben einem Po lizisten unter der Angäbe, er habe gebettelt. MorriS mußte die Nacht in der Polimstatton znbrmgen. Von dort auS wurde. Aa ntGormley von d?c Gerry'schm KinderschutzGesellschaft benachrichtigt und milder Untersuchung der Angaben des Knaben betraut. Indessen letj die kranke Mutter zu Hau'e uns weinte Und grämte sich, da sie glöuble, ,hm stt em Unglück zage stozzen. morgens steure icy Vormiey i .". 5 i il v. jl ? i 1. " j.-fc i ni tr , . I den Sachve. halt, und als MorriS vor Richter Grady im TombS-Polizeigericht gebracht würd.', da drängten sich die Leute herbei, um für ihn zu zeugen. Ihre Aussagen waren Nicht nöthig. denn Herr Gorm'eu hatte die Angaben deS Knaben untersucht, für richtig U funden und erzählte ue dem Richter wie oben erwähnt. Der Richter sah den kleinen Krüppel einige Secunden be wegt an und entließ ihn mit den Wor ten: Geh) mein Junge, du bist elN auter Mensch und braver Sohn: Du veroienii rcine,öaogiuHit unu mnz Strafe." Mit-Jubel wurde der Frei . l. . . :i ? , . c ... t.!u. gelassene no:r seinen Freunden begrüßt vm im riumpyc friurr lvu'.rr' Butter zugeführt. Nathaniel S. Barry von Bristol. N. H.. ist der älteste lebende ErGouverneur e.ncs 'Ätaat.'s ln den Ver. Staaten. Wenn er noch -bis zum I. Scpt. I8W leben sollte, hat er einJahrhundert erreicht. Er war der Knabe unbemittelter Eltern, erlernte wie Grant das Ge:bergeschäft und wurde t 3 N zum Gouverneur von New Hampshire erwählt. Er ist noch immer rbynich wie geistig ein rüstiger Mann. Senator Kyle erklärt die in Süd.Dokota von d.'r Volkspartei abgegebene kleine Stinmenzahl folge, dermaßen: Am Tage vor der Wah! stellte sich ein Blizzard ein und überall im Staate stand noch, der Weizen in Schobern auf den Feldern. Hunderte von Populisten gingen deshalb nicht zum Wählen, sondern arbeiteten emsig auf dem Felde, um mit Dreschen fer tig zu werden und den Weizen in'S Trockene zu bringen. Alle die im Felde arbeitendenWähIer waren Populisten." ; Die überall mit Erst au yen aufgenommene" Kunde, daß Sena tor' David B. Hill von New Z)ork, der eingeflei chte Hagestolz, auf FreierZ fügen gehe und den Entschluß gefaßt habe; dem Junggesellenleben Valet zu sa;eu. hat sich als unrichtig, mindestens als verfrüht herausgestellt. Aus. At lanta, Georgia, dem Wohnort der eben so schönen, als geistvollen reichen Wittwe Frau Fannie Jvcrfon. welcher der Senator Herz und Hand angetru en haben sollte, lief nämlich in New Hort 'die -telegraphische Nachricht ein, daß .diese- Dame fenes Gerücht als falsch bezeichnet habe. Frau Jverson äußerte sich darüber in folgender Weise; Ich traf nur einmal m memem Leben mit Senator Hill zusammen und zwar im lebten ffrühiahr aeleaentlich der Enthüllung des Grad?.DeltmalS. Na türlich ist die Geschichte unwahr und ich dedaure, daß ein derartiges Gerücht in dle Ossentlichkeit gelangte. Vorläusig ist eS also nichts mit der Heirath des Senators-. Vom uSlAnde. : i I nterefsante 6 rinne rungen an die vor einigen Wochen ver ftorbene Königin Olga von Württem berg veröffentlicht der Mailänder Se cölol: .Die Königin weilte als junges Mädchen längere Zeit in Italien, weil ißr die Aerzte den Aufenthalt in Nea pel verordnet hatten. Später kam ihr Vater, .der Kaiser, NZcolaus von Ruß länd, , nach Neapel, um seine- Tochter abzuholen, und wählend dieser Jta l'enfahrt des Zaren ereigneten sich meh. re e charakteristische Zwischenfälle. In Rom, wo der Zar im Palazzo Giafti nlam, Wohnung genommen hatte, ver söhnte er, sich mit dem PapZ Gregor XVI mit dem er vorher die heftigsten Kampfe, auZg.'fochten hatte, zu denen die.ewlgen Händel wegen der Lage der katholischen Kirche in Holen die Veran lassung boten. ' Die VersöhnungSscene Zwischen den beiden Päpsten sd sagte man damals scherzhaften Rom war sehr, rührend; in Gegenrt deS voll ständig versammelten Hofes und der, gefammten Diplomatie umarmten und küßten -sie,, sich, mehrere Male sehr herzlich und gingen dann w'e ein LiebeZpaar, in dem Garten de? Vati canS spazierend In Mailand gab der Vicekönig zu Ehren deS Zaren und der Prinzessin Olga ein prachtvolles mili tärisches ,Fest, und die österreichische Garnison veranstaltete , ein großes Schienen, das aber ziemlich unglücklich verlies., Als nämlich das ausschließlich aus galizischen, Polen , zusammengesetzte Regiment Nugent vor den Fürstlichkei ten einige Salven abgab, sauste eine beträchtliche',, Anzahl . Kugeln dicht an den, Ohren des , Zaren vorbei und dem Vicekönige flogen gar einige Kugelsplitter in die Wange ; Prinzessin Olga fiel in Ohnmacht und Kaiser NicolauS stand lange Zeit wie betäubt da,, bis endlich auf Befehl des VicekönigS gegen hundert Trommelschläger, das Signal zum .Einstellen des Feuers gaben und die Truppen in ihre Kasernen abrück ten V man munkelte damals allgemein, daß die Polen nicht so ganz zufällig dem Zaren die Kugeln um die Ohren hätten fliegen lassen. Die Groß, fürstin Olga , Rikolajewna war. da malS ein Mädchen ,on blendender Schönheit und galt noch, als sie im Ishre'Z846 der König' von Württem derg hcirathete. sür die schönste Iran in .Europa. Der Ehe der Großfürstin ging aber ein sehr merkwürdiger Ro man voran.. Fürst BariatinSky. ein Officier der kaiserlich russischen Garde, batte sich nämlich wahnsinnig in die Prinzessin verliebt, und' seine- Liebe wurde erwidert. Die beiden Liebenden hatte,N bereits beschlossen, auS Peterö bürg zu fliehen und sich in Deutschland zu verheirathen. als sich eines TageS Fürst 'BariatinSky zum Zaren begab, sich -ihm zu Füßen warf und ihm er. klärte, daß ihm sein Gewigen und sein Pflichtgefühl nicht aeSatten. daSkaiier. l lich 'russische Haus ,u entehren. Er
mtt vacer em umfafftndkZ.k?ändviß
CD, und der 5ja? war od dieser .unter tbanentreue so gerührt. . daß er Baria tinSky-sofort zum Feldmarschall und zum Gouverneur: des 1 Kaukasus er nannte. : In , Hoskreisen behauptete man wohl nicht mit Unrecht, daß Va riatinZky den ganzen Plan sehr schlau erdacht und ausgeführt habe: um einen
gewissen Nimbus zu gewinnen und sich die Gunst des Zaren zu sichern. Ba. riatinsky starb vor etrva zwölf Jahren in einem kaiserlichen Schlosse bei War scbau' : er hatte sich. nicht verheirathet, 5ÄiPÄ7 Itcher Sterblicher da? Glück gehabt , genn r . ;ti . . so gibt es für lyn reme anderen Frauen mehr.Di' in Ti.n.sin ..sch.i: nende chinesische Zeltung Shihpaobringt alaendes: M! tin fttrr dr bringt Folgendes: Wie ein Herr, der vor einigen Tag?n auS Tsun'hua-chon gekommen ist, uns mittheilt, zeigen sich dort seit Ende Juli gegen Abend Wölfe in Rudeln von über hundert Stück; fbeils lieaen sie am den Weaen Nnd j Dauern auf den Feldern, theils durch iMfen sie Thäler und Schluchten: Seh.'N' sie einen Menschen vorüber? gehen, so verfolgen sie lhn. und zerrn ;en ihn, wemn es ihm Nicht gelingt.' chnell zu fliehen. Sie fressen ihn nicht vuf, sondern beißen ihm nur die Kehle durch. Auch von kleinen Bären werden etzt heimtückische Angriffe auf Menschen gemacht. In der Stille der Nacht hört nan bei TageSgrauen. wenn der Wind ich erhebt und der Mond untergeht, hr Geheul Hau-au", das Jeden, der es vernimmt, mit Entsetzen erfüllt. Da n den Dörfern in der Umgegend der Stadt Tsun.hua bereits einige 30 bis 0 Personen zerrissen sind, so herrscht ein solcher Schrecken im Volke, daß ge gen Abend sich Niemand mehr auf die Straße wagt und der Verkehr auf hört. ES fragt sich nun, wie diesem lebel ein Ende zu machen ist. Da nach glaubwürdigen Ueberlieferungen wegen der Tugend des Sung-chün die Tiger sich über den Fluß zurückzögen und die Trefflichkeit des Han-kung, die Krokodile verscheuchte (Sung chün und Han-kung sind frühere Gouverneure jenes Gebietes), so ist Hoffnung vor handm, daß, wenn die Ortsbeamlen. denen die Sorge für das Wohl deS Vol kes obliegt, persönlich ein edles Leben füssren uns weise ihres Amtes walten. die wilden Thiere gegen die Tugend nicht standhalten können, es nicht mehr wagen werden, Menschen zu zerfleischen und allmählich ganz verschwinden denn weshalb sollte die Tugend der Alten heute unerreichbar fein? Im königlichen Theater zu Kassel ereignete sich gelegentlich der Ausführung von WagnerSRlenzi' ein Unfall, der leicht eine große Stö runa und ernste Folgen hätte nach sich ziehen können. In der Scene, in der oer Heldentenor Herr Weltlinger als Vertreter der Tikelpartie hoch -zu Roß auf der Bühne erscheint, wurde das Thier Plötzlich wud, vom Licht -geblen det und von der Musik erschreckt, und bäumte sich, nach den Coulinen zu drängend, auf. Der Sänger versuchte es zu zügeln, während er mit Ruhe sein !Santö snintu cavalierr anstimmte Plötzlich machte das Pferd aber solche Sprünge, das Herr Weltunger eS nicht serner regieren konnte, vtin eigenm ches Hinabgeworfenwerden vermied er durch ein geschicktes Sichielbstherablas sen. wobei er allerdings auch den Bo den, aber nur sachte berührte. Schnell erhob er sich wieder und sang seinen Part weiter, als wenn nichts, vorgefal len wäre, während das Pferd abgeführt wurde. Das Publikum, da) schon unruhig geworden war. erkannte die Geistesgegenwart deS Sängers durch lebhaften Beifall mit Hervorruf am Actzchlu an. F r a u R e n a n, w e I che d l e k, . , . ." . -.,."' n . . . p iiaroeiierln lyres fungn versroroenen Galten seit vielen Jahren war, theilte einem Freunde mit. daß Renan eine AnZahl noch nicht veröffentlichter Schriften, Memoiren. Abhandlungen über philosophische und llterarlsche Fra gen Hinterkassen habe, mit deren Her ausgäbe der berühmte Gelehrte sie allein betraut dade. , .- Vk. f M44AtA . serni einer matnici nur weinte. Oi IC .. 'Jt . t-i .?..-... MJ 5 , s. v 'y.v.'Ww-vww'VWW -rrr33T7T7 rr T mwi&'K rrOTTn n "vc U'ULdiJ . Geschmacklos Wirksam , . . , ' bei itHcn jb:liösen und nervösen k einsweroen. w Wie Migräne, . : I Magens ch wache, :! C A I A 0 Sl 0 r i 11 ir , 9 ? " r w V U , l Verstopfung. . - Leberleiden und Frauenbeschwerb. ;! Mit einer geschmacklosen lfiSS i ! irea ulle noeoae. , . T A.i .(. ffH.llk.f ,!', Hl..?! OC Hmt k. 0 V ifcivii wvtHi 1 1. m .ut. , v b m , i Aa4tcL' H ' 1. . ' 1RM Vlrtvf ttAf ttÄ Tyi Af flC ;i, m a . j-- , w W 13S j . Aug Renners Q.MDDMR , ' (am QUbnfi.) 5?o. 00 1 08 Virginia clve. Vorzügliche iiitv. hochfein ittau&vc. Wein und Elgarren. Z-f t.S , ' 'j! :- f&J!''r , .',1s,, v:i :,;.iif r Warmer Lunch jeden Vormittag. Stngaug auch von der Maryland Strafe. Uv lurnhali gegenüber. Auge, Ohr, Nase und Hals. MVWSMsM Dauernd etablirt 4t West Washington Str., der Meridian Straße gkgeoiber. Indianapolis, 3nd. Paüentm, wekZe berhalb . der Stadt veHnen, verdm rsolgretch durch Lemspon denz behandelt.
.
il
5
i
t
Dr.ct-.B.Darkor
r --ivaafctl:!:,-;,:!!,,.::1!. ,, " ;; BWW $ Mi
rveMBZfM
HtrzZlcbe Empsedknns elnes MtsflonSrS. ? t. P l Vt 1 1 f l o v, Hhomm o..ZKst.. . 12. t$. Dlk WirZunz on .Vokor Nkrverc-lärkkr ift mu,rio!i, Süd der onltle durch 3Jerstiu fchmSchendir Ukberüniinstgung tzerdeieesühttt Rexven, sl,adk. wutu dms.!d uii. m au j i w y Xf'w Ich ebmch!e 8 Flasche Pak öuig'S 9Uutv i . .. ; 'v Y II ' ?gen yorr vo r. ch Mal lana 'LchreSUch gelitten uv b?r;elbe Unm mich. L?m. Wtkormtlk. : ,SS?SÄSW jeitt Leidend gebraucht nd in tcdem Fallt stellt, sich ein. .. S. km Laa T. ; fcia Haiivnu vi0aitnV" Frei cta verthvolleZ Bö sät Zkervekdend uno eint vreveiaiqe zugeiauve. rrne erdaltt auä die Medi,m istlonft Dies Qttfl)tt!t toiitfc fett htm afcr l7ft toeit tunt Hochw. PaSor ttdnia t ffort Wavne. Snb- u&cmtrt uut jetzt ttttt jtttttt Anweisung fcoa bet ' ;. KOENIG MEDICINE CO.. 238 Umndolph fiL, CITICAGO, IIX. l 9fnflli.r.rn , hfc sä 01.00 U Jlsch,, Flasche sät $5.00, grB u tut .ü. O 0uh 44f vn w wM I-, wv . v trtzu F. Will, an er. 64 VStft Washington er. " f a fr. vh ieosn Paw, Cfe Ckl AwAhArlf : v itt4in ffenft9-n Dr. I. Wühler, Teutscher Arzt. Osfjee und Wohnung: SS? Süd Delaware Straße. ,! Offtce.Stunden? Nbr Borm.? 5 Uhr Rachm.: 7 S NHxbedS. Teiephen im. r. 8 antzer, Chirurg.und Frauenarzt. Heilanstalt und Office : im Ost Michigau Straße, . (Ecke MaffachufettZ Ave.) Täglich von bis 4 Uhr. Sonntags auS' genommen. Telephon 22. Dr. Wagner, Office : Zlo. L Qsl Shio Str. Ofstreiunden : 10 Xx Vornrittsaß. 11 UhrIZachm?ttag. Oohnung : Slke Vrssdway s Ltneol Nde. elevbo W8. G. C. Gverts, Deutscher Zahn-Aizt, No. 8j Nord Pennsylvania Str. a trd uf Wavsch angewandt. HDj2- Gm&1lm9 No. 23 Virginia Avenue. Sprechstunden : 10 ii Uhr rmittas. 1 8 Of X- . 1 & M W m X em m . A . . stoajmiiiaRa un i o vrnvM. vonniag von a k c v x. : i. ib a uqr ioajraivias. Dr. ADOLPH BLITZ, Deutscher Arzt. Spezialität Augen, Oyren, Nase un HalS krankheitm. ' ' ' Office : No. S Ctfe FellowS Holle. Q&t Washington und Vennsylv. Etr. vk. k?!?, Ofsiee: 134 Nord Pennsylvania Str. OssieStnden vou 4 Uhr Nachm. Office : No.- 425 Mabison Avenue. Stunden von 10 11 Uhr Vorm. k OMce 02. " 7 1 floDnun 03Ö. Dr. T. J. Young . Cfüce; 9io. 7 Vst Washington Straße. . , Spezialitäten: Saut Krankhelte. Sprech stunden: ia15 Nhr Bsrm., 4 Uhr Z!ackm.und s-Ubrbnd. Saftrisches Uopftvelj hurirf; D. tb CfcarS in Vlmxrck, . schreibt: ..Ich havesehr park HxUilkeit und tst,io, .spfeh gelitte av hab iU UnntUu pvblrt, abtt M, U CHtttlM. U mbe hZ1. tA f. daß in ViK tattt nützt ll? drei v, te? deee v. dK si weder IqmMlt, 0d xUmni9tn mitrt. JQtn ni4txt. CUn$ Sifii. f?rci CktUI XUbtvail ü haben." Cfilctt 140 44 Oafaiufit Vi., Ferd. A. Müller, kachZolger va ecse tttSer.z AVstheKer. tu Hekertis Rezepten eschtebt In znvexlSsfiser. is,verftaudtger Süetfe. S ü d w e ft -Ä ck e der Ost Washington nnd Ost Str. t. Televbon V7I ' , " Dr. W. B. Nyan, Office .1A WzffachuZetti Avenue. , . ! , Wchnung: 9Z Cllsford Avenue. Owce'Stunden: -9 Borml: i-i 9limA 8 00 Sbcl.; eonntao von 1 vorm. , , Teiepb?: Oince 207 ; Wohn : 108!, MMKD Qtcföxe&tt, Lift!. Tuor, or.il Anwendung de MefferT eurtrl. ,. Df.JUN. HOWARD, 1 ,"' - - ttLSüd Jllinvl ktrahe. Krage nach einem Zirkular. , ' - Keine veiluna ! Keine Bezakluna !k ..11.51,:. ,,...'.. ..,.!! .111 , i'll.:1,' ;... .......!: ..... :'i ' !, ., ' ' " v "Crcca-evca cured br Br.Bdrkcr kn "tone rnfnute -bjr a new irnprovcd and! phn t&d. Crnt iaoteieit h ifX t tetäut Ochielaugen.
D
MW
rnsi
") ) ' k) (
( )W f j! -
Wie fte vr P?, Osrkk? durch eine neue, verbkffcrte schmerzl WttZode kurirh werden 372 Me in JndiolU geheilt, bon denm ! VieIch dersönlich üderz; kSnnen. ZÄß. ijfCechaunj. j
D. $1 Vkowtt, . ZabnarM S0 Clrcls Ctr., im JronLakl Gkbäude. : - Okfice-Ltunden: S sj. 1 , Sonk'.H it Nhr. Alle tadnärikiicl'cr, ANckten dcst-n be sorgt. asd rttÄUftctei''t bknLVr. ' -
Dr. F. H. Harrison, Arzt, Office undWohVUAg: , 97 Nord Alabmnn Str. Telephon 1474. Eimer A. Sroytlie, I). I). 8;f Zahn Arzt. Bimmet Sl. )S MZonic Tesipie. &kseilQO Tennesse .Wa.M Qüttit.t. ' Jndisn2vou.Jnd.. Mary C. Sloyp, Zahnärztitt, Zimmer No. 19, über FlctcSer'S Bank, gegen, über vom New Dv.k Store. Boston Zahn-Aerzte. News Gebaute. ' . 14 - 5 f fit e.Ö&i$. ctifüeuna 11. tu ßerfullung m. S chmr',zlZeS hnauziehe c. Zähneretnkgen Ae. - - German Lnng TonD heilt jeden Husten. Okeerkul kurirm nervösen ÄopWmcrz nd nwigm ßut Blut. Bei allen pcthekem 2 Cents. i". ' iif J V. Pcarsoii, m Waffachuwt Avenue. S4 P.e . ä M. V. Phelan, ' 16' CS W!hir,ztcn Straße.' Haar-Artikel und Cosmetich Phelan'S H-armuchSmttt?l und Phe'sn'O Puder.' ' da beste im Markte. ; Norine- ver'Sket Ui Aufgele der Hasr löckche. '. Frau A. S. Fowler, - söhn tmportirte un.d sslbftoerkertlgke Haar-Arbeiten. Per ücken.angKze rsszerVuSwM. Kri ftrep.Aosiwsscken.HliZair.etd. . LZ West Washington Strc tze. Elektrizität die Medizin der Zukunft. Der beste und eir ziae regenerlrbare elektrische Gürtel in itt Well. adUztn von . Dr. S. DeUaun & Co. 23 W.Ohio 6t. Taufende venFeugM ließen zur Öinflit 5. Bandaaen und wundäntlicke mf m kft ' Apparate. Bruchbänder, rucken, Schiene. und alle ZvundZrztUC' Srzevflnde. L g2$t vager künstlicher Augen. Wni. H.ArnisIrong Co.. TiEüdJlllnoiSS.traye. Ganzer und gestampfter - CDCOHSIE, . K zu 8'TfauTen bet b'r - Indianapolis Gas Company 40 Süd Permsvlvzma Ctraße. inittiundO &dt Cfcio und Aailroad fcki.it. "lä!i ' m 'Hit Torten ßotten, Rast, Ü ernt et," Putzlatttv, Haare, Keuer Backsteine d andereA Vauma trrial. Telephon j. , 1 MovetFenre lo.. S3 Ost Souch Ctr F. V. Srnitli & Co., Glas n. Porzellanwaaren 45 ?lord Illinois Straße. ijfln Tüfeiseriicr?, Vampe, HochzcttHeschenke. Teleph ;n I Z69 Unterstützt die . ' , UmON CO - OPERATIVE L a tt tt d r tt. betriebe boa Union ÜschSdche. ' No: 138, 140 und 142 Virginia, Sven. T E, Somcryille, Manager, 3 N. MERIDIAN STREETFeine Brillen und Äugengläfer. ' I. 5. Crant ryt,... praktischer Iuwölier u. GptiKr. 155 Virginia Ave., Südende des Viadurti. , .... Reparaturen untetf Garantie ntapenl .;M tygt. ..r ' . f ; ' . ,. ,. Detcctw Agentnr. 62 Süd Jlllnoii Str Zimmer i und 10. Diese Agentur erbietet st zur Untersuchung aller tfiDil Vd UitinmatfäUe. feae Cefän ftrtsti cotitibcnttcQ. S.. liebster, Qtrcf TbaS. VZeMiU, Awstene. Bernhard Vsnnegut. rthur Vohn. , Bonuegnt Bobn, N r ch i t e.k t e n, r TklcpHon 877,.. 62 Vance lock. " Jndianapolls. I, joiin H. Stern. - ,. , 1 . Nummer ' . Eikundsünfzig 3no4Ca Block Jutianapoli. Architekt. ' Staar und Echielanse , s erde', poktt, in neigen 11 i nuten färarrtL i eh.t. Kinder sollte behanteU erdtn s. ..-,.,,,'.,.,, " : !". . '.' l.... ..,,.,. - .. ... ' , l iizac ne niv ing ns. 3 e.?,,. . . ij,. .1. -.. v.9 ii.. u mv , iu;vuaci iaijciifti Hg(n 'MV kotarrh, Tauddkil. tzl'ch tm Ohr: aL,k brtld, re . 11 8 11 , Ohren, R.s u und Ha I 1 et It 4 erben natt einer netten, verwerten Kttetr schWerzlo kurirt. - öDß!! erden for Ultt s,eieÄ Kg, fertigt, send für Kurchi öer Sermfichi, ichwacke der Ulgm, KkAe. ' SÄ Taö reichhattizü ffsntnent im rz,5e7 Die, Kid erden obne Eneiden fäxrnUi tl?e stör. Habe fcic iCe c 11113 und i&i alMta U natttrlutt vtgti, Ttxti't nsifcij. Sprechstunden don 9 U!)r Norgesß bis 4 Uhr AKendS. . . ; - densultstien frei
i A'V KM rt? . ; itl
C
V- 1
' 1- mJ
" I 'O i- iuii.n-1 ,ih!;;.m,i 1 1 1, s,.ii.:,.i , , r ,; y' r; , i, . .-, ,-- "I "" fll - : ' j" '"'..-liii-,,. - '"'i, .i.1;l";ilr ' J&9. HOnSfi?
DAltriAllC fv-T
"""'sl-ifl I III I 1 ImUwil 0r .iii lill!!;' ' W wf ., mtr. . ß ? -?J;arM: ! sjm-m?i l cSiNwv"I . . ö11
