Indiana Tribüne, Volume 16, Number 70, Indianapolis, Marion County, 28 November 1892 — Page 2
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aa1!. .-. .. r w . V iMMMBi" j,:;.;:, , ; ; Heirathssitten der UteJndiane5.
L . ' Nicht intttessant, romantisch und doch ; " wieder .praktisch sind die Bräuche der Ute-Jndiancr zur Erleichterung und - Forderung der Heirathen. Wie einem Blatt in Galoeston, 2er., geschrieben vird. halten die Utes sehr darauf, daß soviel geheirathet wird, wie irgend mög lich, und während auch bei ihnen die " Göttin der Liebe ihren Altar hat. rathen viele der schlanken rothhäutigen Jungfern auch wegen eines Regierung' einkommens des JEenjeroerS. oder wegen seines Reichthums an Ponies oder Decken, wie eZ ungefähr ja auch an derSwärts vorkommen foll. Jedenfalls muß geheirathet werden, so lange es etwas zu heirathen gibt. ' Zu den seltsamsten Sitten der Ute1 in dieser Hinsicht gehört der Theetan;". Im Frühling, wenn die Natur ihr neues grünes Kleid anzieht, wandelt die Maid in der UtePrZrie herum und 1 sucht nach einem süßduftenden Kraut, das bei den Indianern unter dem Na :; mm Liebeskraut" bekannt ist. Wenn
Hsie genuz davon gefunden hat, eilt sie Ureudelirahlend' heim und übergiebt es den alten Squaws, welche durch ihre Macht und mit Zuhilfenahme von Zau
, berfpruchen dem Mädchen den Gatten gewinnen sollen. "' In der siebenten Nacht des Neu- : mondz, nachdem das Liebcskraut gefun- ! den ist, rufen die dumpfen Klänge einer Hnesigm Trommel gegenwärtig aus , einem alten Kösekasten mit darüber gespannte? Hirschhaut bestehend die WJugend beider Geschlechter nach der U Heimathshalle", einer großen offenen , , Halle, durch deren Thorweg Mond und . ilsterm scheinen, während in der Mitte 5 über einem großen Feuer der Liebesthee ans der besagten Pflanze gebraut wird. Dazu wird scheußliche Mußt gemacht. Tann kommt (wie man in unseren Tanzstunden sagen würde) die Tamentour. welcher später die .Her- , rentonr" folgt. Jede Maid hat das Recht, sich zu erheben, einen Becher voU i Liebesthee zu schöpfen und dem Gegenstand ihrer bisherigen stillen Neigung anzubieten. Tiefer kann annehmen oder ablehnen. Thut er das LeZtere. wlil er schon einen anderen Schatz hat. ?; , so verspricht er. ihr allezeit ein treuer s Bruder zu sein. Nimmt er aber an. 0Ao ist der Bund geschlossen. Das ab- , gewiesene Mädchen kann sich einem AnWden auf dieselbe Weise nähern, muß Daber warten, bis alle die übrigen , , , Mädchen an der Reihe gewesen sind. Sie kann es sich aber anch leisten, die , Herrentour- abzuwarten; es ist dann drei gegen eins zu wetten, daß immer , , die Burschen mit dem LiebeZthee-Becher vor sie tritt; ihre erste Liebe ist keine so dauernde, daß sie darum den neuen Be M,werber zurückweist, und dieser macht sich auch nichts daraus, daß er nicht der (zrftgewähüe war. Unter Musik und phantastischen Tänzen dauert dieses Treiben drei Tage und Nächte fort, und am Schluß sind Alle glücklich verheirathet.
US Kaiser Nikolaus Zelt. !'(si , ,' Unter Kaiser Nikolaus war es so ; ,erzählk Victor Hchn in seinem nachgelas. , ?emn Werke morilms Knthenorum" strenge verboten, von.' dem Weiter durfte fchlecht genannt werden aber nicht das Klima. Ebenso wenig durfte man sagen, daß Jemand im Reiche Hungere. Ter Kaiser Nikolaus besuchte einmal ein Hospital, trat zu dem Bette eines Typhuskranken und nagte den. Arzt, aus welcher Ursache die Krankheit wohl , entstanden sei. Wohl durch Hunaer". saate der Docs tor. Ter Kaiser sah ihn arimmia an und ging weiter; beim Abschied aber 1 & . ' . . irai cet all nocymais aus ihn zu und sagte: Du. nimm Dein Maul besser in Acht!- Schon, am nächsten Tage hatte der Arzt seinen Posten ver. loren. Eine für die russischen Zu stände gleichfalls sehr bezeichnende 'chichte ist folgende, die Victor Hehn von 'einem Augenzeugen mitgetheilt wurde: Der Großfürst Nikolaus befand sich einmal aus dem Wolchowflusse - auf einem Dampfschiffe, zu dessen Führer . man schnell,, um den Großfürsten besser zu bedienen, einen englischen Capitän aus Petersburg berufen hatte. Dieser heizte zu stark, im Pertrauen auf die solide Construction des Ofens "und KepelS. ES fand nch aber. daß . diese Theile der Maschine nichts weniger als solid gebaut waren; eS entstand ein Loch oder ein Riß. die flammen dran gen hervor und es war zu befürchten. DöH vas HM m Vrand aeratde! Man holte die Eimer hervor um den begin nenden Brand zu löschen die Eimer hatten Riff? und hielten' kein Wasser! r-m-n ', r 1 . , . w? Mi. 11 nian t$it ein Neilungsvoot. aus daS Bost ' war zusammenaetrocknet. Balte cleichsaUs Rjne üno otnci vor den Augen Derer, die es in'S Wasser gelassen, unter! Man ließ das Boot stranden und warf kln Seil an s Uler bmü der; das SeilS kange -mich!, ?aebrauch zeigte sich a!S'"mor sch.su ttd,Mriß!, .,Jn deß kamen alle watend an's User und Z t V . . k.'Ifr.!: ir -L'.tZi:t. iK1'.'. ""' . loicii oa ocifucne ciify oaio in pei - Im Flammen stehen. Die Ladung aus werthvollem Crystallaeschirr be stehend, ging verloren. Fünf Werst mußten die Durchnäßten zu Fuße ma chen, ehe sie ein Unterkommen fan crn.-:s,;'eii,Ä . ;;;:i"l!;. in" l7:'s.;h;g;' 15 , . liiii?,'1' " Selbstmord Hungernd, OieHs. I Einem intttrssanteu neuerluben Be. richt aus Phoenix in Arizona fei ttol.
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Äieweidm imi&tn ''WaMtiit und Navajo-Jndianerrefervation sind ganz schrecklich. Es ist trockener, als je -zu vor, und das Hornvieh kommt hundert weise um. In manchen Schluchten in welchen das Pich noch znrTränke geh', kaun man beobachten, dujl viele Thie.e so matt und erschöpft sind, daß sie in das Wasier stürzen, und manche ertrin ten: andere trinken so viel, daß sie nicht mehr lausen können. Wrij und breit ist. gar kein Viehfutter mehr zu finden, und die ausgehungerten Thiere schleppen sich dahin und nagen a.x stau bigem Gestrüpp und jeder Spur pflanz lichm Lebens. Charles Duchet, der weithin bekannte Viehzüchter, welcher von einem abenteuerreich.'n Ritt nach
den Mozollones heimgekehrt ist, machte ' eine merkwürdige Beobachtung. Er befand sich aus '.Murray's Ranch" in der Nähe eines Abhanges, welche? mindestens 300 Fuß hzch war. und sah eine Kuh sich langsam nach dem Rande zll bewegen; er dachte, sie würde bald gmug stehen bleiben, statt dessen aber ging 'sie, ohne ihre Schritte zu verlang tarnen, geradeweg? nach dem äußersten Ende zu und hinunter in die schreckliche Tiefe; .sie schlug zwei oder dreimal unterwegs auf und blieb ganz verstüm ' melt liegen. Es war oer unzweifel hafteste 'Fall von Selbstmord, der mir je vorgekommen ist," sagte er hinterher. Von anderem Rindvieh hat man öfter beobachtet, daß es, offenbar mit vollem Borbedacht, in den Flugsand hininlier und erßickt wr.-de. eltelfeit auf Nttilche yake. ie Leferin braucht keine Angst pL haben, daß in diesen Zeilen nur das schöne Geschlecht durch die Hechel gezo gen wird; auch die Männer kriegnl ihr Theil, obwohl die bessere Halft:", wie sich's schon aus Galanterie gebührt, zu erst an die Reihe kommt. Möaen meine Kollegen sich brüsten. wie sie wollen, sagtejüngst ein hervor ragender New Yorker Fußdoctor, der Füß'pecialift hat nicht blos den größten Zulauf von allen Specialisten, hentzu tage, sondern hat auch bessere Gelegen heit, als Zeder Andere, zu Charakter stud'.en. Das Charakterlesen aus den Händen ist noch lange nichts gegen daS Eharatterlezen aus den Füßen: Eine eitle Frau ist. am schnellsten an den Füßen zu erkennen. Ihre kleine Zebe ist über die Nachbarzehe geschlagen, da der Fuß in ein zn enges Schühlein aezwängt m; lhre Fer e yat bie garde einer Tomate, da es an dem richtigen Blulumlauf fehlt; die Zehennägel sind manchmal infolge des Einengeils und Drückens ganz blau; der aanze Fug bietet einen jämmerlichen Anblick, und eine solche Person ist eigentlich sehr zu bedauern. DaS gerade Gegentheil davon ist die englandsüchtige Dauerlauferel; ihre iyü$t muuen daraus eingerichtet sem. icden Tag fünf diZ zehn Meilen zu be wältigen, dafür sind sie auch lang und breit,' und die Zehen sitzen alle gut an ihrem Platz. Solche Madchen thun mehr für ihre Füße, als je ein Doctor thun könnte, indem sie naturgemäßes Schuhwerkzeua tragen.. aber meine Lieblingscouleur sind sie nicht: oenn wenn ich von der Kundschaft der Dauer läufennncn abhinae. lo wurde ich bald am Verhungern sein. Die Freude mewcs Lebens ist und bleibt das kleine Frauchen, welches recht enge' Schuhe trägt. Sie kommt zweimal den Monat zu mir, und wenn ie weggeht, neht jeder ihrer Zehen aus. wie Eorbett nach emem PreiSkamps, und sie humpelt geduldig herum, bis wieder zwei Wochen vorüber sind. Nie wird sie zugeben, daß die Schuhe es find, welche! ihr eben e sondern sie spricht unaufhörlich d'avou. da& ic zum Elend geboren zu sein lcheine,.und daß sie gerne wien möchte. ob it ihren empfindlichen Zehen geerbt habe und was dergleichen interessante und geistreiche Bemerkungen mehr sind: aber sie ist ein gutes Kapital für mich, und sie hat daher bei. mir vollkommene Narrenfreiheit". ' ' ' . Wer aber glaubt, die Männer hät ten ihre entsprechenden Schwächen nicht, der ist gewaltig auf dem Holzwege, Ich habe Männer - genug in -Behand' jung gehabt,' welche-in dieser Beziehung edenw verrückt sind, wie meine weidlichen Kunden. Es sind z. B.; junge Schauspieler zu mjr gekommen) welche, wenn sie in ihre Stiefeln zu fahren suchien. Gesichter machten, daß Einem das Haar zu Berge stand. Die meisten jungen Männer haben allerdings gerne vicl Raum in den Schuhen oder Stie seln,' aber es gibt auch geckhufte Aus, nahmen in allen Lebenskreisen: Aeltere Männer habe? ich stets in bedeutender Anzahl zu Kunden, Leute, deren Füße dermaßen , mit Hühneraugen und Schwielen bedeckt sind, daß sie wie Re lief.Landkarten aussehen. Sie zahlen stets sehr bereitwillig, wenn ich sie von ihren ärgsten Uebeln erlöst bade, Ge wöhlich sind ihre Leiden die Folgen früherer schwerer Fußsünden. Wie schon angedeutet, konimen Viele zu mir. deren Berus es schon mit sich dringt, auf zierliche Füße zu halten. Das find vor. Allem Schauspieler und Tanzer beiderlei Geschlechts, natürlich meist weidlichen. Die reizende Lillian Ruuell gehört zu meinen regelmäßigen Kundinnen. Sobald sie nach Nr Vlork kommt werde ich zu ihr geholt. und ne zu bedienen ist doch wenigstens noch ein Vergnügen; ja ich glaube, daß ,M aucher gerne Ehiropodift tm möchte. blos um zn ihren Füßen knieen oder sitzen zu dürren.' Ihre Fünchen rühm. während ich daran zu schneiden und Pflaiyrchen auszulkgeu habe, auf emem SamnNfchemelchen, und sie unterhält Einen die ? ganze ZeitZ ihren munterm Bühnenplaudereien. Sadie Martinet hat ungemein zier liche Füßchen von Natur; sie sind wie die eines SäoglinAsI nur noch zarter und von ausgeprägter Gestalt, und die Nägel haben eine zarte und natürliche fleischrothe Farbe. Es ist ihr nur darum zu thun, daß die Enden ihrer Füße ebenso nett zugeschnitten und alatt sind, wie ihre Händchen, und bloS deswegen zählt sie zu meinen Gön nerinum. . Einen recht voblaessalten ! Fuß hak auch Pa.uline-Hall, nur daß derselbe: ziemlich gS ist, wie die SchauspZ:ler!n feldS. Earmcncita bat
me Mit ihren ftttfcen Äeiazweroen ge habt, da sie SeidenatlaZ.Sohlen trägt; das Hauptunheil richten Schuhe mit hoben Ftöckchen- an. Oorn Anlande. Mark Twain hat sich mit seiner Familie während des Winters in Florenz, Italien, niedergelassen. Eine Auster stellt nach Profeisor HuxZey einen viel verwickelte ren Mechanismus dar. als die best schweizerische Taschenuhr. Die Einweihung sfeier der Weltausstellung in Chicago hat einen Kostenaufwand von $250,000 esor' drrt. wobei die Ausgaben für den Ball im Auditorium" noch nicht eingerechnet find. Moseö Little. ein prom,. nenter Bärger von Newburyport, Mass.. hat' eine Geldbuße erlegen müssen, weil er sich weigerte, seinen Stimmzettel in der Wahlbude zu märkiren. wie das australische Wahlsystem es vorschreibt. Er hat an ein, höheres Gericht appellirt. um einen Testfal' daraus zn machen.
An einem der legten Mor qen wurde der reiche-Farmer Steven hain ans htr Umend bun Nowler. ville inMichigan todt vor seinem Stalle liegend gefunden. Im Schlafwandel nr p nfimftA nnÄ Vmpm .immer in war er nämlich aus seinem Zimmer in den Stall aeaanaen. dort aus einer Thür im oberen Stockwerke ge allen . - ' und hatte dabei den Hals gebrochen : als aebrocden. Vor zioei Jahren wurde er einmal auf dem Grunde eines tiefen Brunnens ge funden und etwa zwei Monate spater wandelte er, bis an den Hals im Was ser. im Silver Lake umher. Vor ti nem Jahre zündete er im Schlafe fein Haus an und erst vor Kurzem machte er ebenfalls im Schlafe den Versuch sich zu erhängen. Katie Astsolk. ein dreißig Jahre altesDienftmädchen in Nemark. N. I., wollte gern einen Bräutigam haben. Sie ging zum Zigeüner und zählte diesem 150 ihrer sauer verdien ten ErsparnlZle für einen Ring, der, hei Tag? im linken Strumpf getragen und bei Nacht unter's Kopfkissen gelegt. ihr sicher da? Herz eines schneidigen junaen ManneS verschaffen sollte. Da derselbe aber dennoch nicht erschien, zählte sie nochmals eine beträchtliche Summe für ein Fläschchen Glückswaiier". das den beliebten Ncher.brln gen sollte. Der Zigeuner ist ver schwnnden und der Liebhaber noch nicht gekommen. Katie hat der Poliz' ihr Herzeleid geklagt. Eine Bande mexikanischer Z)aquiJnd!aner übersiel dieser Tage die jenseits der Grenze zwischen Mexico und Arizona unweit des Artizer Bahn hofeS beleaene Lacy'sche Besitzung, während die Lacy'schen Eheleute mit ihrem Kinde beim Abend.'Uen saJen. Die Indianer feuerten zwei Schüsse in das 'Lpttzezimmer ad und verwundeten Frall Lacy. Die Lichter erloschen und Teller wurden zertrümmert. Alexander Lacy schlich sich in einen Thurm, wel chcr die Umgebung des Hauses be herricht und führte mehrere stunden lang den Kampf mit den Rothhäuten, bis die e abzogen. Ter Kampf kostete zwei VaquiTienern LacyS das Leben und zwanzig indianische Arbeiter wur den von den Belagerern genöthigt, mi'
ihnen abzuziehen. Während des Monats dö der dieses Jahres vertheilt sich die Zahl der Einwanderer in' die Ver. Staaten auf folgende Länder wie folgt: Cester reich.Ungarn' Böhmen 220, Ungarn 403, aus anderen Theilen Oesterreichs Polen ausgenommen, 318, Dänemark 474, Frankreich 405, Deutschland 3,. 83!. Italien 504, Rußland, Polen ausgenommen. 413, Niederlande 249, Polen 344, Schweiz 153, -Schweden und Norwegen 1,824, England und Wales 3,3l, Schottland 919, Irland 1.911. alle anderen Länder 735, zu sammen 10.428. Während des Mo nats Oktober im vorigen .Jahre betrug die Zahl der Einwanderer 54 182. . . ' Im Temple Theater zu Alton, Jll., entstand neulich Abends durch eine lächerlich geringfügige Ur fache eine Panik, doch lief bis auf meh rere OhnmachtSanfäUe von Damen im Zuschauerraum Alles glücklich , ab. Während einer äußerst tragischen Scene in , dem zur Aufführung gelangten Stück Bleak House" entstand plötzlich in der rften Sitzreihe des Parketts lautes Geschrei, alle dort , sitzenden Damen sprangen auf die Sitze und im Nu war das ganze Publikum auf den Beinen sich den AuSgängen zudrän gend. Erst als die schnell herbeistür zenden Theaterangeftellten die Erklä rung abgaben, daß eiue winzige Maus die Aufregung verursacht hätte, be ruhigtcr sich diel ufchauer und eS konnte weiter gespielt wfrden. ' Die tragische Scene war jedoch für Pf: Abend verdorben. -r;:t:: t: Mk::- , ; ,; :rii: - f.:,--- .l'.V :,,.! ,. ! fefttM - Aus MinerSville, Pa.. kommt die folgende hübsche Geschichte: Eine toa,; wie sie wohl selten vor kommen dürfte, liegt gegenwärtig dem Richter dieses Borough vor. MrS. Ellkll Purskl, eine frühere'. Einwohne, rin von . Ashresdille, nicht.. weit von hier, reifte vor einigen Mengten abum eineängere Tour durch den Wkstky jn unternehmen. Sie ließ ihr Besitzthum. ein hübsches Landhaus, unter der gür sorge eineL alten ManneS. . Während ihrer Abwesenheit verkaufte- der treu lose Hüters! um z seine Liebe für den SchnapZ zu befriedigen, ein Stück Mö ''be t z"''-e rrtja ribc rt:;?;d;': ii n b'1 ,;ä ( i 'b a 3 ganze Haus leer war, folgten fogar die Fensterladen und Thüren nach, worauf er die Wohnung verließ. Einige Nach barn setzten baun dem Werk die Krone auf. indem sie das Gebäude noch und nach abrissen, um damit ihre eigeneu Wohnhäuser zu repariren und Zäune und Nebengebäude aufzubauen. Als Mrs. Pilrlel zurückkehrte, fand ste vpu ihrer Wohnung fast nur noch die Fun damentmauern vor. Der N ew Yorker Gesa ng verein ..Arion" hat eine Ausstellung 'einer auf seiner Rene durch Deutsch auo e rungknen Trophäen reraflftaltet. In gute amerikanische Dollars umge letzt. reprSfentirt der bloße Werth der ausaeäellten GeaeniZände ein nicht UN., ,
veträchtlicheS Vermögen; vom Slanv" Punkte des großen moralischen Erfolges. den 'der Arlon- in Deutschland errungen, sind sie geradezu unschätzbar. Während der kurzen Zeit ihrer AussteL lung sind sie nicht nur.von Teutschen, sondern auch von vielen Amerikanern besichtigt worden, und erregen insbesondere die kostbaren Stickereien der Schlei sen bei den Damen große Bewunde rung.. Die heimgebrachte .Schubert Medaille, die der Wiener Männerge sangvcrein seinem New Yorker Bruder verein als Zeichen seiner Anerkennung geschttlkt, ist ein Meisterwerk moderner Goldschm'.edetunstdaS durch den Um stand besonderes Interesse gewinnt, daß von dieser Medäille'überhaupt nur drei Exemplare eristiren. Im Ganzen umsaut, die Ausstellung 5 Medaillen, L0 Lorbeerkrän;e mit 25 goldgestickten Schleifen. .Pokale. 2 Albums, ein geschnittcs Holzfaß, und eine Menge schriftlicher Anerkennungsschreiben in prachtvollcr kalligraphischer Ausführung. Erne Tochter der FamiNe Osborne in Des Moines. Ja... sollte von ihren Eltern gezwungen, werden, einen wohlhabenden Flcischermeister.
de? ihr Vater hätte sein können zu lm rath'n. Das Madchen dachte aber an ders und hatte ih!e Lu-be emem inngen Manne, Namens Hunt, zugewandt. Zwi'chen den lungcn Leuten wurde eine Mi'chen den jungen Entzuhrung geplant, aber als bewe t k. -rt,V ,eoi oen agen ociieicien : roomen, er I j. . kB M l( a t 1 9 I i U, k m. i, w ül v uumm um n nem Schießprügel auf der Bildfläche. In dem Augenblicke hatte auch Hunt seinen Revolver gezogen und verschie dene Schüsse ersolaten, die aber alle ihr Ziel versthltktt. Hunt sprang darauf in den Wagen, und das Paar sauste davon, um sich , in der nächsten Stadt trauen zn lassen. Der vollzogenen Thatsache gegenüber tonnt der erzürnte Vater allerdings nichts mehr thun, aber er bat seinen aufgedrungenen Schwieg; söhn auf die Anklage des Angriffs mit tödtücher Waffe verhaften lassen. . Der Lär m k leiner Kinder wird als eine große Störung für. die Eokumbische Äusstelluug betrachtet. Am liebsten würde man den Eintritt Solcher, die zu klein für irgend ein Verständniß der Sache sind, ganz ver hindern. Aber das-geht wegen der Mütter nicht, welche ohne deren Mit nehmen selbst vom Besuch ausge'chlossen sein würden Man wird also eine große Klein-KinderBewahr-Anstalt ne den dem Frauen Palast errichten, wo oje Babies" aufbewahrt, mit Spielen unterhalten und gefüttert werden sol ten. während die Mütter die Ausstel lung be'chauen. Damit soll denn gleich wieder eine Ausstellung und prak tische Anwendung aller Spiele, für kleine Kinder verdunden sein, und wie man dieselben am besten pflegt und spielend unterrichtet. Die Direktion der FrauenAbthcilung wird diese An stalt rontrolliren und bittet alle Frauen des Landes um Beiträge fit Herstell unz der betreffenden Ewrichlungen. . Vom NuA lande. I Z D a 0 P r o t c t t i n e 8 ül i e -smteleskops als Hauptanziehungspunkt der in Aussicht genommenen Pariser Weltausstellung von 1900 ist nunmehr in das Stadium ernsterer Erwägungen getreten. Ten ursprünglichen nnsinni gen Plan des Herrn Deloncle hat man in Paris fächle verschwinden lassen, und mau spricht dort in den betreffen den Kreisen. nur noch von einem Rie senteleskop.durch welches dasjenige auf der Lick Sternwarte völliz in 'den Schatten gedrängt werden soll. Dieses letztere große Instrument ist ein Re fractor, also ein Fernrohi mit Glas linse als Objectiv. " Was man jetzt in Frankreich vorschlägt, ist nicht die Er b.iuung eines Fernrohrs, das den Mond biS auf ein Paar Fuß optisch heranzieht, sondern nur eines solchen,das die vierfache. Lichtstärke des Lick Teleskops besitzen soll Natürlich habcn die französischen Fachleute sich dahin er klärt, daß ein Re'ractor, von solchen Leistungen nicht ausführbar ist, man muß wohl oder übel ein Spiegelteleskop herstellen Und hat den Durchmesser, des selben auf 9 Fuß !0 Zoll bestimmt bei einer Brennweike von 132 Fuß. Das sind ziemlich gcuau die doppelten Maß. Verhältnisse des großen Rosse'fchcn Te leskops. Ein Instrument von dieser Größe herzustellen, ist mit den heutigen Mitteln Nicht unmöglich, aber immerhin ein sehr fragliche Unterneh. mrn., Die Schwierigkeiten liegen da rin, daß e? nicht leicht ist, den Spiegel, der ein Gewicht von 180 Eentner haben wird, so zu montiren. daß er in leiner Lage auch nur die geringsten Verzer rungen und Spannungen durch fein eigenes Gewicht erleidet. Findet näm lich solche auch nur in winzigem Grade statti so ist alles seine Sehen durch das Instrument unmöglich.' Aber selbst wenn es gelingt, diese Schwierigkeit zu überwind?n.i wexden sich andere Uebel stände zeigen, die aus hex ungleichen Erwärmung der einzelnen Partieen des Spiegels hervorgehen und die Deutlich, seit des Sehens beeinträchtigen. Es ist fraglich, ob diele in ausreichendem Maße beseitigt werden können. End' lich ? hängt die Leistüngsfähigkejt eines Teleskops auch vou der Ruhe und Klar heft der Luft in hohem Grade ab, und kein Astronom ! ist heute darüber auch nur einen Augknbljcklim ZweifelK daß in der Ebene um Paris herum die Luft nicht geeignet ist, die Kraft eines Rje, senteleskoxs M vollen Geltung kommen MDWWWHWWMMD ' !"' ' '" u e d Titt I 'n ' e n "fut U 'I $ t Wo u fall,' bei dcm ein MilitSrposten von der Schußwaffe Gebrauch machte, berichtet die Strsßh. Post aus Straßburg: An einem Sonnabend Abend um 8j Ubr versuchte der bei der Wittwe Gries bach in Arbeit stehende Malergehilfe Re del in angeheitertem Zii stände yerge den?, um die Ecke des Oberpostdir'ek. tionS'GebäudeS am Münsterplatz zu kommen. Endlich aber gelang eS ihm, aber her frische Wind des Schloßplatzes warf ihn um und nun kxaMe er am Gehäude hin', bis ihn der Posten antraf unh aufstehen hieß. Der Maler frug nun lächjlnd den Posten nach denrWege zur.. Langen Straße. Als dann, ah derScldsl ibn antwortete wNrMdtr
Betrunkene frech und beleidigte den Posten. Dieser erklärte den Mann für verhaftet, konnte denselben aber nicht allein aufrichten und' rief deshalb zwei vorbeikommende Soldaten zur Hilfe. Die drei Soldaten schafften dann den Betrunkenen in's Schilderhaus. Da
die Stelle sehr verkehrrcich ist, war es kein Wunder, daß sich sofort eine große ' Menschenmenge ansammelte, die stetig ni,,4iS tirtfef fther rtnfrfiMnmh ' anwuchs. Das patzte aber anjcheinend dem verhafteten, im Schilderhau: l , s ste k ! henden Malcr nicht, denn aus einmal li?f er aus dem Schilderhaus heraus, achtete nicht auf den Anruf des Solda ; ten. wand sich durch die Menge durch und verschwand um die Ecke des Ober ! postdirektions-Gedäudes. Ter Posten aber lud sein Gewehr und feuerte auf den Flüchtling, der aber gerade die Ecke gewonnen hatte. Das Geschoß prallte an dem Münster ab. Ein Glück war es, -daß bei dem zu, dieser Abendstunde noch herrschenden Verkehr kein Mensch in dem Augenblicke, des Schusses die Strafe beim Münster panirte. Ter Verhaftete aber blieb vor Schrecken ste hm und ließ sich geduldig wieder zum' itvrryuus suyren. vjc iuuiüc uuuiyct zilm, Polizeigewahrsam gebracht, am Morgen dem Staatsanwalt vorgeführt und von diesem in Freiheit gesetzt. UV berdieNachtheileund Gefahren der electrischen Beleuchtung auf Seedampsern hat, wie der Ge sundheitS- Ingenieur" berichtet, das Institut der englischen Seeversicherun gen Untersuchungen angestellt, welche ergeben haben, daß einerseits die Dyna m'omaschine selbst mit den in den Leitun gen vorhandenen Strömest dem Schiffs compaß gefährlich ist; andererseits soll auch die Feuersgefahr größer sein. Es wird darauf hingewiesen, daß die Dy namomaschine nicht nur direkten Ein :v v' a t".c ir - v j. t fluiz auf emen m der Nähe oenndlichen Eompaß ausübt, sondern auch die! .... r . I , T l Eifenmassen in der Umgebung magneusirt und so lndirect die fcom paßangaben beeinträchtigen kann. Zur Minderung dieser Gefahr wird empfohlen,, die Dynamos möglichst entfernt vom Eompaß aufzustellen unö die Einwirkung des elektrischen Stromes durch sorgfältige Jsolirung der Drähte aufzuheben. Die Jsolirung soll dauernd eine hohe WiderstandZsähigkcit besiM und forvohl den wechselnden Temperaturen, wie auch der Fcuchtigkeit des SalzwafferS Stand halten. Hinsichtlich der Feucrsgefahr wird besonders auf die Petro'lcumschiffe auf merksam gemacht. Da beim Ein- und Ausschalten der Lampen immer an der Schaltungsstelle Funken entstehen, die den Ansammlungen brennbarer. Gase in manchem . Schisssraum gefährlich werden können, so wird empfohlen, auf Petroleumschisfen die Lichter immer am oberen Deck oder doch an Orten anzu bringen, die von den möglicher Weise mit Gasen angefüllten - Räumen weit entfernt sind. Unter dem 8. Nov. wird aus Wien gemeldet: In .Olmttd ist heute beim zweiten Wahlzelle! der Kanz. ler des Erzdisthumö Dr. Theodor Kohn zum Fürstbischof gewählt worden. Als die Nachricht Mittags im Abgeordnete:, Hause eintraf, entstand bald allgemei. nes Schmunzeln. Ein Abgeordneter fragte den Grafen Taaffe, ob'die Nach richt richtig sei; Graf Taaffe war eben falls überrascht und brach in lebhafte Heiterkeit aus. Domherr Kohn, 1845 geboren, war, als Kanzler deß Erzhis thums der stete Reisebegleiter d'cs ver storbenen , Zkardinal-Erzdilchoss Für stenberg und im- Domkapital sehr be liebt. Nach Angabe mährischer Abgeordnete? wäre Kohn in den ersten Le bensjahren ein Jude gewesen und von außerordentlicher . Intelligenz. In r,,'ik r,,,4si 1 1 er,,s iwMini in ll ti luyi tj ,bllliJlV' ren Versammelt, davon 14 persönlich be der Wahl. Bon . den zwei erkrankten Domherren, Graf Pötting und Baron Eu7endurg. wurden d:e Stimmen ein. geholt. - ;r Zwel aus Aiaccio st am wende Korsen, '.Namens. Monlecatin! und Japalla, die vor mehreren Jahren . . t . . . Ä . . . 1 1 k. . . aus iyrer veimanz auswanvcrleu, um in fernen Ländern das Glück zu ma chen, bekleiden gegenwärtig und nach? dem sie fast die halbe Welt duichn?an. dert haben,' den ; Nang' von Generalen in Venezuela, wtaunenerregend. ist vor Allem die militärische Earr'icre. die tv f. ';''. . - . '.':. i ' .. " coniecallNi , gemaazt bat. -ivicti vor eintm Jahre lebte er alZ schlichter Gru dcnarbeiter in Haiti, als echter haMu tigcr Korse licfz er sich jedoch b.ild von der Hene.Pol ilik u,n gärn eu un d be t bei ligte sich au eincm'Ausstand zum. Um stürz der herrfchendcn Aeglerung. . Die Folge wa?,'dajz Montecatini,, nachdem der Putsch mißlungen war, bei Nacht und Nebel davon lauien mußte; er kam nach Venezuela, wo er infolge seines bedculendcn fachmännischpralti schen WiffenS bald zum Direktor der Goldminen von (sbacao ernannt wurde. Er hatte Zedoch seine einträgliche Stelln n g n och nich t r a getreten, als ' die vom General Er Ipo; C dem Präsidenten dcrZvenezuelanischei püblik 'geleitete Erhebung auZbrach. EreSpo, der von MontecyiiniS Person' licher Tap-crleit' ge'ört hatte und bei der Ernennung i on Qfficlcren ' nicht sehr wählerisch zu W.'rke ging, trug dem Korsen den Cverbefchl über die Artillerie an: Mout.-catini nahm dai k osten nur unter der Btdinauna an, .dan auch sein Freund und Mcivb-U mann Zapalla eine führende t.'llung bei dem Heere derAufständlgen erhalte, unh diese Bedingung wurde erfüllt. Montecqtinj unh Zapalla sollen nun thatsächlich viel zum Siege der Truppe Ereöpo's beigetragen habenWÄont catini nahm on fast allen Schlachten dkS Bürgerkrieges Theil und zeichnete s.jK CluVA .u utiwut m oilvar aus, wo er an- der Schulter verwundet wurde. -eine heldenhafte Führung dr Artille. ue 1 $ - . p T'nv v" Valencia und Puerto CatM trug ihm wayrxno ver Belagerungen von : in rinrn rdtccr v. örespp an des beer das Lob ein du ... i '4LuuL9Uirui nr iirrirrui - -7 - er nächst Napoleon der bedeutendste korsiichr Heerführer sei. General Monte catmi ist gegenwärtig 52 Jahre alt; er sowohl wie sein etwas älterer Freund Zap.a können noch heute weder lesen noch schreiben.' " . AuS VariS wird sie v ! e: Eine rezchqewordene Pudmache? ' ' ' .: Ä .' ' " " ,.
rm.' Madame BarbetBatisel hat vor vielen Jahren ihr ganzes Vermögender Verbesserung des Looses ihrer ehemaligen Eolleginncn der Pariser Putz machcrmäbchen, in der Weise gewidmet, daß alljährlich eine Summe von 10,000
tjx, oem veröienztvoulten Arvmermad chcn zuerkannt wird, damit dasselbe in der Laqe komme, sich durch Eröffnung einer eigenen Werkstätte sclbstftändig in rnnm G't ßn.m h. Vzu machen. Dre vor Kurzem von der Eommisiion des Gemeindcrathcs hierzu V.f " 1 T ' t .in deiianirte Neins des Aloclistss ist Fräulein Murat. die während der Commune ten Schloffers. Murat , übernahm nämlich während jener Epoche die Juncti onen eines revolutionären Maire 'Sieuverireiers im v. Arronsinemenl, und ward deshalb anch kriegsgerichtlich vrurtbcilt diesmal fiof h irirtfr v.ruriycul. kmai ar es zeiner i . , ' r . 2-ocyier, oie zvv ilvewerverinnen , I hatte, nicht geschadet, dav ihr Vater Jux die gute Sache- gelitten hat. Es wird bei der Verleihung dieses Preises dermaßen vorgegangen, daß die Eom misnon zuerst unter den Bewerberinnen die 10 würdigsten Eandidaten bezeich net, worauf dleze emer mündlichen Prüfung über das Thema unterzogen werden: Was werden Sie mit den 10,000 Francs beginnen?" Fräulein Wurat. eine 22 Jahre alte Blondine, hat diesbezüglich die bündigsten und vortrefflichsten Antworten ertheilt, und ist demzufolge pro 1893 zur Putz macher-Königin" von Paris erklärt worden. Eine Doktorfabrik" ist or Kurzem in London entdeckt worden C &9: Ein' früherer Privatdozent der Musik an der Universität Bern, Namens Ganting, hatte vor einigen Jahren ei nen Stempel der Universität. Bern ge stöhlen und mit Hilfe desselben seither von London aus eiue Reihe falscher Doktordiplome angefertigt. DerSchmin sl HtltVh hnv Vfti ym nlL a( n del wurde vor Kurzem entdeckt, als eine Anfrage bei der Universität Bern von England aus einging, ob einer der von Ganting ,,To!torir!en", der thatsäch. lich niemals eine Hochschule besucht hat, wirklich von der Berner Hochschule den Doktortitel erhalten habe. ES wurde darauf dem Ursprunges falschen Doktortitels nachgeforscht und ermittelt, daß Ganting mit d:r Fabrikation von Do!tordiplomen einen umfangreichen Schwindel betreibe. Auf Antrag der schwiizcrischcn Regierung wurde Gan? ting in London verhaftet und seine Auslieferung c n die Schweiz steht be vor. Bei seiner Verhaftung fand man bei ihm eine größere Geldfummej sowie eine Anzahl gedruckter, in lateinischer Sprache verfaßter Formulare zu den Doctordiplomn.. Aus der bei Ganting beschlagnahmten Eorrespondenz ging hervor,' daß er sich für jedes dieser Di Plome 30 Pfd. Skerl. (720 Mark) be,' zahlen ließ, und zwar die Hälfte gleich, weil G. den Betrogenen angab, daß er diesen Betn als Promo'tionZgebühr an die Universität Bern bezahlen müsse, die andere Häiste bei der Ablieferung des Diploms. Gleichzeitig ergab sich', daß Gantin in England, Oesterreich u. s. w. bereits eine Anzahl Leichtgläu biger mit diesen gefälschten Documens ten betrogen hatte. A u s einer w ttrit e m b er gischen Bezirksstadt wird folgende Schul, geschichte erzählt: Bei der Prüfung wurden den Kindern als stilistische Auf gäbe Briefe an wirklich ledende Ver wandte gegeben, worin Todesnachrich ten, Unglücksfälle, Zahlüncl.smahnun' gen u. f. w. enthalten sein sollten,. Der äußeren Form wegen mußten die Kinder die Briefe in , Umschlage stecken nnd adresfiren. Der Inspektor nahm sie zur Korrektur mit. ließ sie aber im Pfarrhause auf dem Pulte des Pfarrers liegen. Im Glauben, es feien Kor? respondenzen des Pfarrers, trug sie dex Amtsbote auf's' Postamt zur. Bestel-i lung ! Tie 'Folgtti kann mau leicht ! errathen. , Der Lehrer gab sich alle Mühe. ' die Briefe zurültzuerhalten, allein vielfach vergebens. Lie hatten mti Ü.tt i?Wn r,r tin&Wmtrlt.T liflkll W1J, H ltlV..w und einer soar nach Australien, schon. angetreten. ' Bei' den Koreanern ist ,t kkt l.ittfnn 9lN,S Vfnns nr - . -W, V ll'VH IVH IH.. möglich ist. zu Gefallen zu thun. AIS. der Aymital Shuscldt aus der palb insel zur Abschließung eines Vertrages anwe end mar, kam seiner Tochter ein ''Of st V 1 A '' tft.V 0) A.V A J& 4 "'ft4'"
4iiUUUItU UliU Ulk UUll Jt 4 B sich fl! 3ei gjüge üone , die Jä''ngt;V- J U 0 lt Zeit an Bo.d des DchisfeS' gewesen. f P 4 Tje koreanischen Beamten leiteten auf . ? frtTtrtti AlTSrnJrrtla Ilnivfif . ,.
chung gegen die beiden armen Teufel ein. die aber deren vollständige Unschuld ergab. Die .. Behörden - theilten dieß dem Admiral mit und fügten hinzu: Wünscht es jedoch die Dame, so' ioep den mir die hiocn Pianjiex gugenbli.s. ich köpsen. ' 1 z$:z: ; 1 t0fttntXanj;t deutsck e Pfeifen. '5jflarrensvZp-n -tr. ht Mucho, Uo. 199 Oft Qashmgton OK. rjn'' y'T!' 'i- . - Schmledreiscrue Fcnz. S"f5r!?wi Ellis & Helfenberger. iiiiki Ii!S Süd VUstsfippl Strahe. zwei Sauare . , '!..! .. .... , .Ins. i a ' . 43a i. C . t . ,!,!!, ,!'!!?!l !!.! i .l:;!!1!11!"1'. ",,!l,, rontifiVvotH ötijs;. , 1 , , SadUkaine der Cdampio Sen,. tUivUifQ bertanqr.'SHchz 111 rm ;tymw:n t::l!il!i!ä! ! s'ililiNni111 7v y.:!!! ''S iIIJihWjSs'''!:' mm Spezialarzt für Auge, Ohr, Naft und iv.l: In Praxis seit lK7. Pauexnd etablirt 4 West Washittgton Str , Us iiitxiWtn Virab peaenüber. Indianapolis, 3 n d. Pattenten, welche außerhalb der- Stadt wohnm werden nsosgrelch durch Corresvonyenz vetandtU.
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c4,l ' . , ahnen tyn ge tzauiumi. tanixu.t cnta Tochter eines cul nl i im lt Linder tutirt. In Fälle 'romvromittir, Hinfälligkeit nnd Schwäche frärtt er PaK C.?ften iompromiliir., Ich empfkblkdknskib, herzlichst.
ahnen ihn ge FaUsuckt. Die Anjäle lxlt sofon u.cn von tkM ohne K r i d. E b m t 1 1 r. S I. 802 B r k l , n. . V.. 4. März 1881. Ich gebrauchte S Flaschen Pastor Klvlg' erren, Ltärer" egen Chona oder Ct. ViilS'Tanz. eiche . m. im..: i t l .I : x. .w f.f c. I0 O umuf mm iuimuw iuun u. m uui !h. Wm.Wesrmtck. &r ' it8,b:,8. twmintm. ?ch hade Vastst S!g' NervenkStSrter' ei skZk .Mtnhtn gebraucht m i uhm Fall, uu M et, i'i"'1 IH. V?f nnnt tf.TVint.i.. ftrfi Ohia Natkonai Sldalen,Hctm. G4 ! eia tMttDoHe Such für crvenkiden ne Probelalch zugesandt. Arme u erhalten auch d Med,zr msonst. Diese Mediz, wurde seit dem Jahre 187 von dem Hoch. Pastor König in Hort Waynr. Ind., zuberntet und je$t unter leinet Aaroelsurig vo Her KOENIG MEDICINE CO., 238 ßandolph St., TICACO, 1XX. e!,kh,kern t habe Zur ?t.0iFi,ch, Ä Masche ürK5.v, grode 91.78, Zür fcU. JO. I Zndianvo!i in den be:;tschen Avotbeke 9 in . Wtir. anHer. a. Se Wa'dtnaten nn4'sti ffnrrn f'ovt. Dr. I Wühler, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Delaware Straße. Ofsice-Stnnden: 9 Uhr Vorm.: L S Uhr ackm. : 7 r- 9 Ubr dends. Telephon 1440, Dr. Pantzer, Ehirnrg und Frauenarzt. Heilanstalt unb Office : 19 Ost Michkgan Straße, (Ecke Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntag? auS genommen. Tekepion 2SN. Dr. Wagner, Office; Po. 60 Dsl Shio Str. Ossteetundev : Ubr Vonnittags. t-i Uhrachmkttäg. WohnunL : Sck, yrsadway uny Llei UV. TtUtinn W. - C. E. Gnerts, Deutscher Zahn - Arzt, Ro. 8z'Nord Pennsylvania Str. Sa ird ,s Wunsch anael,Kt, UDn?m e:Ü4 No. 28 Virginia Avenue. c nrrrfiiiinh Tft ! l)t,r Wnrntiffnrt 15 Nachmittag und 7 K bendS. EsnnkagG von z s Uhr ?!ack:miklaa. Dr. ADOLPH BLITZ Deutscher Arzt. Spezialität, Angen, Ohren, Rase un HalS krankheiien. Ok,e : No. S dd ZZellowK HaSe. ' Ccke Wssliliktsn undennzviv. Str. vr. PFAFF, Office: 131 Nord Pennsylvania Str. . Osftks'Ttunde voZ s Uhr Nachm. Ossicc : Ro. 425 Mabison Avenue. Stunden von 10 H Uhr Br. r,(,nn ' s Office LSS. . ttlkvdon. s Wokvunq 0g. Dr. T J Young, Oince: No. ?5 Ost Washington Strotze Spez-alitätrn: Lat Krankheiten Spreck stunden: I 12 Uhr Lorm., 24 Uhr 3s a6rn. unt 7- Ubr brndS. i m tk mm m MW. s1!,.r - Da? beste Stärkungsmittel. thOO per Flasche.' .,..6 Flaschen für 5.oa Zu haben kn ter Den t scden A V O t h et e V 11 1 ! Hl 11 4t'VPU en r,1VM- ranker, 6t West Washington Ctraße und Ecke Saft .Strabe und Lincoln Lank. Dkeaavtt stacht öftknk Fcrd. 51. Müller, lNachsolger von ecgeWKSer.? Ti uxerttag tm nntpttn ttwtu t ,. Anverlässiger. fachverftLndiger Welse. S üdwest-6cke d e r Ost Wasbington und OS Otr. Televbon S7. ' Dr. W.B.Nyan, ' Office : 15 Massachusetts Avenue. ' . & M,? Wchnuug: 93 Clifford Avenue. Oinck'Ttnnden: Vorm.: ti Nchm.: S ,9.ZU Abd.: Gonn'SA von !l vo,m. - Tklkpho?: Office 10U ; Wohnung : 1082. W&Mmr Geschwüre. Jiuel. Xurnor, ohne Anwendung des Meff:rA kurirt. ' ' t Or:. I.: rf. tt0V50. ! r?ße.. straae nach eiaem Zirkular. ; . ... ' , IIÄWiÄK k- ,tm:- m IS '- mfW' V1 !. r du b l 'CtZ ' N 23 (1 1t Q O l '" J: !' " ' 11 ' ' ' ' . "" T , , jiT-.-nD Noble s Oft Waihl nk t an strüi ,Z n d ta a p ol, Keine Heilung ! Keine Bezahlung ! .Tl , .2 i :,::!;;, ,.,: .siiiM .J,::;S :H' 'k: 'Mit V' ..ini" .i,;.!Hl!!!i . -":, Crcc3-$yc3 curcdbjr Dr. Barke? sn one minute b new irr.oroved nck ' aii!rsi petM. Lml ijreTtesi u ztt t ppeuuc Schielaugen. Wie sie von Dr. Barke? dmch eine neue, verbesserte schnur,löse Wthode kurirt werden 372 Fallein Indianapolis geteilt, von denm tzie sich persönlich überzeuge rönnen. Maßle Berechnung. J
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