Indiana Tribüne, Volume 16, Number 67, Indianapolis, Marion County, 25 November 1892 — Page 1

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XLd l o l Indinnnpolis, Ind. Editorielles. In interessanter und belehrender Weise spricht sich daS Philadelphia Tagblat über den Homesteader Streik und dessen Zusammenbruch, aus. Wir lassen den Artikel hier folgen : Bei einem Rückblick aus diesen Kampf muß' man sich .vor Allem die wirkliche 'Veranlassung desselben vor Augey halten;' Die Carnegie Compagnie hatte neue' Maschinerie fingeführt, welche die Leistungsfähigkeit der Werke beträchtlich vermehrte. Diese Mascöinerie ist nach ihrer, Angabe in anderen Fabriken nicht vorhanden, kann auch bloß .in solchen größten Stiles zur Verwendung kommen. - Sie kostete mehrere Millionen Dollars. Diese Summe'.und noch mehr dazu wollte selbstverständlich die Compaznie wieder herauLschlagenS Sie wollte, in der Lage sein, ihre zurückgebliebenen Concurrenten Zu unterbieten. Die- geschicktesten Arbeiter wurden imMcord bezahlt. Sie waren nun vermittelst der, verbesserten Maschinerie m Stande, em diel größere? Quantum zu liefern, als bisher. Blieben die eitherigen Ansage bestehen, so wäre ihr Verdienst bedeutend gediegen , die Compagnie hatte aber ihren Zweck nicht oder nur theilweise erreicht. Sie wollten daher die Accord Preise so herabsehen, daß die Arbeiter nicht mehr verdienten, als bisher. DaS ist ein Vorgang, der sich schon ausend Male vollzogen hat und in der kapitalistischen Produktionsweise unvermeidlich ist. Warum aber gingen die Ärbeiter nicht daraus ein, da doch ihrj Verdienst nicht! verkürzt worden' wäre ? Die Antwort darauf ist: Weil dies die anderen Fabrikanten, die nicht nit ihren Einrichtungen so vorgesörit!en waren,"gezwungen' hät:e, die Lohne der von ihnen beschäftigten Mitglieder der Association so herabzusehen, daß sie noch mit der Carnegie, Compagnie zu konkurriren im Stande gewesen waren. Zn, Wirklichkeit war der Kampf in Homestead ein' solcher zwischen dem kleineren und hem großer Kapital, den die Arbelterfür ; das r(tcrr zu führen suchten; eS war i:n Grunde ein reaktionärer Schritt und der gehlschlag deshalb .unvermeidlich auch nicht zu'bedaüern?' ' .r. Daraus ergiebt sich, daß die CarnegieCompagnie!. nun den- Krieg 'gegen ihre- Mitbewerber mit doller, Macht führen kann, um so mehr, alö , jetzt, nach der Niederwerfung der Organisa tion der Arbeiter, wahrscheinlich auch thatsächliche v Lohnreduktionen folgen werden." Es werden nun die anderen Fabrikanten gezwungen sein) die Söhne nochmals zu redttziren , (im Zuli ist eS bereits geschehen); oder derCarnegie Compagnie in .der Vervollkommnung der Emrlchtungen .zu folgen. ' DaS helpt, eS wlrd eine weitere starke Con zentration der Betriebe in dieser Industrie eintreten und darauS folgt die weitere Unfähigkeit' der Arbeiter, ' die Unternehmer in der seitherigen Weif , 'Jß i:1:" M l; ' 1 m 'i 1 !:, . ' . ' ' !.iü:i.. ,i i I .' .,, ! . :1 zu,bekampfen, ; ES war für den AuSgang dieses Kampfes ganz gleichgiltig ob die Af sociation besser gefüllte Kassen gehabt und ob alle Arbeiter der. Fabrik orga nisirt gewesen wären. 'il Entschieden wurde er dadurch, daß die Compagnie in der Sage und bereit war, Millionen Dollars zu opfern und ein neues Personal einzuschulen. Daß eine solche

laQuiactunng Co

Reservearmee vorhanden uxb nicht or -

gsnisirbar ist, war der Untergang der Streiker. Da5 sahen sie auch von Anfang an ein und ihr Bestreben war da her, die Verwendunz ..dieser "Reservearmee zu verhindern. Um das zu bewirken, mußten sie . den bestehenden Rcchtsboden verlassen. " ' Sie' zögerten nicht damit und die Vertreibung der Pinkertöner war ein momentan?? Erfolg. Abex als die Staatsgewalt ihre ganze Micht gegen sie aufbö't,. brach, ihr Widerstand und von da an war ihre Capitulation nur eine Frage der Zeit." Was die Hoffnungen betrifft, welche das Tagblatt" an den Vorgang knüpft, so sind wir nicht ganz so sanguin, wie das genannte Blatt, jedoch wie in der ökatur kein Stäubchen verloren geht, so geht auch innerhalb der menschlichen Gesellschaft nichts vor, dessen Wirkung ganz und gar verloren ginge. '-9Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Ändiana : Regen, wärmer. ; Die Pinkertons. Pittsbürg, Pa., 24. Nov. Der Senatsausschuß zur Untersuchung gegen die Pinkertons-' Dctektivägentur etzte heute seine Erhebungen fort. Cavt. W. B. NodgerS vom Dampfer Sittle Bill, schilderte d-n Kampf in Homestead am . Juli. Der nächste Zeuge, der frühere Präsident Weihe vom Verband der Eisen- und' Stahlarbeite?, gab eine Geschichte desselben und sagte, seiner Ansicht nach hätte die Carnegie' Co. nach dem damaligen Stand des Marktes die verlangten Lohnsätze zahlen können. Wenn sie die Unterhandlungen fortsetzt und nicht hr Ultimatum gestellt hätte, so würde ein Ausgleich - zu ,Stande 'gekommen ein. Die Verwendung ion DetektiveS bei'Ausständen sei sehr schlecht, da die Arbeiter die? als einen Eingriss in hre Rechte betrachten. W. .Roberts, Vice.Präsidenrdes Verbandes, ein Arbeiter in Homestead, agte, die ..Carnegie Co. zahle niedrigere Löhne, als irgend eine andere Stahlfäbrik. Die Verwendung von Pinkertöns sei von den Arbeitern als ein unbillige? Mittel betrachtet worden, um sie zum Nachgeben zu zwingen. Bas emztge vJima zur Vermeidung derartiger Unruhen seien Schiedsgerichte, selbst wenn dieselben erzwungen werden sollten. Freche Diebe. O m ah a, Neb., 21. Nov. Schleichdiebe haben heute Bormittag aus dem Goldwaarenladen von S. Jonasson Ze Co. Diamanten und Uhren im Werthe von $15,X)0 gestohlen. Jonasson ging ort, unl sich rasiren zu lassen, und ließ seinen Arbeiter im Laden. Gleich daraus kam ein Mann herein, welcher soort 'eine Uhr reparirt haben wollte. Er stellte sich vor die Werkbank deö Ar beiters, während dieser die Reparatur machte und inzwischen kamen feine Bundesgenossen herein und vollführten den Diebstahl. Nachdem die Uhr repärirt worden war, ging der Mann fort. Eine halbe Stunde darauf kam Jonafson Zurück und entdeckte den Diebstahl. Er benachrichtigte sofort die Polizei doch hat diese noch keine Spur von den Dieben gefunden. ' Blaine, im Sterben. (?) C inci nn a ti, 25. Nov. ' Eine von Washington hier eingelaufene Depesche meldet daß Blaine im Sterben liege. ,., . Wa s h in gt on, 25Nov .Kurz nach dem Tode der Frau Harrison kehrte Blaine nach Washington zurütf. Er erkrankte bald nachher an einer schweren Erkältunz. Gerüchtweise derlautete gestern,! daß er' nach schei Besserung einen schweren Rückfall ge babt''kabe.S''Äß &r'&SM " . h ; -öl.-1 4 . ; ,: k4b? ?". i Erkundigung en ergaben, daß fein Zustand sich nicht verschlimmert hat, der Gesundheitszustand , Blalne's ist jedoch seit Sangeiii so ischwttfti,'daß jederzeit Schlimmes zu befürchten niti .,. f ' :'i i, ' f . w i. ' f äv'Cwm 1 steyr. v. v.::-, .i1:;-:-..'-::,; ; -! . I .; . ;, . ,,,, . i. .jiil'j"1 .: I iii. .'' ' ;..'.. . . .,! ,,. ,ViW?, ,; ..5 ..;'., ,!,. .,: :: :' ?; 1" : v;11!1;:''!. . n ... , , , :,fl '"S;;!'1:; En gherzigerNat i vi Smü S. Ne w Sork, 24. Nov. Eine SpeMdepesche auS Washingkon an den Herald" sagt: Der Protest der Pas sagiere deS DampferS Weimar", vel

! cher in Baltimore mit ISA) Passagie

reu in Quarantäne . zurückgebalten wird hat wenig Wirkung auf ,den Schatzamtssekretär Foster ausgeübt. Ec sagt, die "'Anordnungen -müssen streng durchgeführt werden, selbst wenn Einzeln schwer und. ungerecht, dahinter leiden WÜffenund -ft..Dt es f nothwendig. en'.. ganzen Mlntcr Hindurch alle Nur'MözlichWUorsiHtSms ' e t .Vi;: ' .'' v". . 'rei. IV: ' ' " gegebn iT.inicgief pung Btx .izsin zuwenden, gerade, so wie " c? wa . "J. 1 ' - -j des Sommers 'g cscheh cn -f,.A ,, Daö einz!ge.Mittel, die MnschlepPang der Cholera oder irgend einer anderen Seuche aus Europa .'zu derhüten sei die Beschränkung' her Einwanderung'ün'd er hoffe, daß der Fongreß sofort in dieser Beziehung'rsdikale Gesetze erlasse. Ausland. "v-i Aus dem Reichstag. B e r l!n, 24. Nov. Heute .wurde ein? Vorlage im Reichs tag eingebracht, wonach ÄuswanderungSlustigH hieS vier, Wochen -vor ihrer . Abreise7, durch die Polizei bekannt machen tassennüssenum den Bruch von" Kontrakten zu verhindernd , , ' : ; ' Verl in, 24; Nov. Der Abgeordnete Petri beklagte sich heute .im Reichstag, daß der. BündcSrath den Wünschendes Re-chStageS wonach den Militärposten das Schießen 'auf Vürger .verboten werden soll,' nicht .Rechnung getragen habe. ' Der Kriegsminister von Kaltenborn Stachauerklärte, die Zahl der'Posten würde permind ert werden, so bald dlt C i vilbeHorden die. nöthige Anzahl Leute" zur Bewachung der össentlichen' Gebäude stellen . würden.' - Die Posten in z den Straßen wurden Nicht langer insta? tronen versehen. ;-, : -O 3s .'s! ' - " - mm Caprivrs R'ee. - ? n. ' ? 'M : 1 B erlin, . 24.. Aöd. 3tixft Vefx.chung.w gestrig AedeMxr!. , ' m . . j ... , A'v fc metarrt

Allst. Ztg." d,e Hoffnung, d,eautentr-i Mensch ' welcher- dort, für immer sein schen Mittheilungen über' die Depesche Heim ausschlagen und die Winter auSaus EmS- würden ' die Kritiker.zum hatten will, mu schon mehr ein Eskimo Q.r . . r . -A t j tt in. .Wer daS mcht .lft oder sem Schwelgen bringe, welche ihre An jannder sehe seine Karte nicht' auf griff- auf falcher - Affassungbasiren. .Dakota. ' '

Der Kanzler babe mit. dem ScöwerNn der Scheide und der Hand am Griff geAs tj.i, ftiL sprechen, alS Zeichen der Haltung, welche der Nation - durch. die .Gcschichte deS preußischen und deutschen Volkes auferlegt worden ist, welches gewaffnet

fi Mfopfernder Haltung Wdasteht. ES mußte seine Stellung un- mir großen Genuß, aber die Rückter den civilisirten Nationen, erobern fahrt ganz und gar' nicht! Ein bitter und wird sicher mit patriotischem tzifer. kalter !Äind kauiauS dem Nordoften ' ' i . , ?,

wahren,, waS deS Kaisers Großvater' f w r I und Vater erlangt haben. . Dazu liegt eS ihm im Frieden ob, an die Möglichkeit zu ,denken,,daß Ereignisse eintreten können, welche die Zukunft deS Volkes von der Anwendung seiner ganzen Wehrkraft abhangig machen. Mit Ausnahme de? ofsiiösen sprechen sich die Berliner Zeitungen,, sehr kalt über die. Rede des, Kanzlers auS. Selbst die Kreuz -Ztg." - hat für dieselbe nur wenige nichtssagende Worte. Die .freisinnigen Zeitungen sind ganz entschieden gegen . den Kanzlers . DaS Tagedlati" sagt, keine Armeedorlage sei so unbeliebt gewesen. Der Kanzler könne nicht, hoffen daß der Reichstag die Forderungen in ihrer gegenwärtigen Form' annehmen werde. Die Vorlage müsse geändert werden, orer ihr Schicksal sei besiegelt. Wenn sie abgelehnt und der Reichstag aufgelöst werden sollte; so würden die Neuwahlen nur eine stärkere Opposition': ergeben. : Wenn dann die Negierung darauf beharrt, dem Reichstag die Vorläge aüfzuzwingcn, so wird eS eine neue Konfliktszeit gebend . ' : : Von d o n, 24. Nov.'. DerB erliner Korrespondent der ,TimeS" sagt über die gestrige Rede deS Kanzlers Caprivi im Reichstag, daß sie dieZuhörer kalt und gleichgiltig gelassen habe. Man konnte sich dem, Eindruck nlch t --V !" '". ' ' ::: - .,' ...,. " ' ;;"! .j. ' . j- ' verschließen, daß der Reichstag, wenn ht c t $ a t f a dr 1 1 dr er pirtä q c i f e i n b 1 1 d&j so doch skeptisch und ' mißtrauisch ist, ';:V-;;::4VP!!, : . l-y iv!;.!" '' und da ß die Regierung Mit UeberwlNdung der vielfachen Vorürtheile einen schweren Stand haben wird. ES sieht indeß so auö, als ob die Vorlage weniger durch den Reichstag selber, als durch den Druck der öffentlichen Meinung zu Fall, gebracht werden würde. ! ES ist nicht zu viel gesagt, daß seit Wieder errichtung deS Deutschen AeicheSkelne Tagung deS Reichstags mit so gespann tem Interesse erwartet wurde, wie diese.

SchiffSnackrkGten. Angekommen in :

... Vn ltimo re:. ijiourt" von London. ... P h.Ua d-e l p h i a: British Prin ccß" von Liverpool. . päkotaS, eisig Grüße. '.- '. - " . Wenn ich 'zwischen einem Sandftur ln der afrikanischen Wüste Sahara und einem FroAch undSchneeftürm in Da kota zu wählen hätt? sagte jüngst ein Reisender - aus. dem baumlosen Westen so würde ich' daö gesürchtete . Sand meer immer noch' vorziehen. Jeder von uns weih Ungefähr, was ein.Bliz-zard-ist, aber ein Dakotaer' Blizzard ist das schrecklichste Berhängniß, in das man überhaupt auf einer Reise gera then kann. Er hat Etwas von ernem Sandfturm der Sahara, nur daß pul verisirteS Eis an Stelle des braunen Sandes tritt, und daZ Thermometer 30 oder mehr Grad unter Null, statt 100' Grad über Null zeigt. Einen ' Sand-, stürm kann man immerhin überleben, wenn man auf des-KameeleS Rücken gut genug' vorwärts kommt, und die einzige Gefabr liegt im Ersticktwerden. Aber dreimal wehe , dem unglücklichen Pilgrim, der einen richtigen Bliz zard geräth ! 2 .Der feine gefrorene Schnee, der so hart ist wie Eisenfeilfpähne, wird mit furchtbarer Gewalt in. sein Gesicht getrieben. ' ES wird für ihn ganz uu möglich, Gegenstände auch nur auf ein Dußend VardS Entfernung zu unter scheiden, und er mag einen Stkinwurs von keinem eigenen Hause entfernt Stunden lang umherirren, ohne dieses finden zu können. Gewaltige Schne? wehen thürmen sich um ihn herum auf, werden dann wieder weggefegt und lassen den. Boden vollkommen blank, und so fort. ES ist; als ob sich der Wind ' in tausend wirbelnde Orkane auflöse, und sich jeder offene Schneeftrich in einen Maelftrom verwandle. - Diese PlizzardZ dauern oft zwei oder drei.Tagel. Viele Landwirthe in Nord Dakota Spannen von ihren Häusern nack ibren Sckeunen Stricke aus. damit sie sich hinauswagen und ihr Vieh fütI m m . . & "' l"t nnen, newMnuMiaenbtutrn; S&ft 31 I "!" . : . Daö schlimmste Erlebn! mit einem Vlrzzard hatte lchan einem Februarals ich von Fargo aus in emem mi... n Vl " lnmlrt ken entfernten Platze fuhr, um einen Landhandel zum Abschluß zu bringen, Der.H.immel war wolkenlos, und die no nnym oeMnoigM f3 4 X,M M f bis sich, die Schnee füllte, welcher,, von der Sonne IW UllV Ui Ull durchzchlenen, wre Myriaden ganz im uer Diamanten, gliherte. - ' Dann'verdunkelte- sich, der Himmel, der Wmd XR Stands ' den Kopf ' meines Pferdes' zu sehen, und der Himmel mochte wissen,wo ich eigentlich war! ' Tro';dem trieb ich das Pferd immerzu vorwärts.. gestatte , ihm oh er. seinen Weg selber zu suchen, dmn ich hatte mir. sagend lassen, daß ein Pferd ' selbst in der dunkelften Nacht den Heimweg finden könne und ich hasste daher, der Jnstinct würde den hiaul . auch in einem Blizzard nicht im Stich lassen. 'Leider aber hatte ich. mich getäuscht. Nach kurzer Zeit schon blieb das Pserd stehen,-"und als ich es wieder antrieb, drehte es sich um und begann, sein? Schritte rückwärts zu verfolgen.. Es hatte sich verirrt, wie ich auch. IStill sitzen wäre für mich jetzt gleichdedcutttid mit Erfrieren gewesen. Ich sprang ' heraus. - warf die Zügel über den Arm, ging auf Geradeiyohl vorm.nl schrie, sa laut ich konnte, und feuerte m inen Revolver ab. Nach etwa zwci Minuten hörte ich einen Antwortschrei. Ich defakld mich etwa 50 Fuß von einem Farmhause, wo ich Unterkommen fand, dis sich der Blizzard -.nach - mehr als zwei Tagen gelegt hatte.'. Andernfalls Ware ich sicher der ,Ioren gewesen.' ;:: " O J 7 Wfc V PTIK E w ird erst! i edt be kannt, weshalb der letzte Abkömmling dcS Eolumbu S, Don Cristo val C o ! on, Herzog von Beragua, der einzige Ueberlebende von den Nachkommen deS Eat dcaciS Amerikas,, dcn Festen, die zur Erinnerung an die RuhmcSthat seinetz berühmten Vorfahren veranstaltet wor, den. nicht beiryohnte. Der Herzog, der lauge Zeit für einen sehr reichen Mann galt, verlor vor einigen Monaten bei einem Bankkrach sein ganzes Vermö-. gcn Seme zahlreichen ; Gläubiger ließen ihn nun bankerott erklären und eimge Tage vor der vierten Jahrhun k I hrif ?ir h-r Rnthrfil Wrn-rifiil mifr. "j , w mr m v mt V M . m, mf mmir rnrn, den der Grundbesitz, die Paläste und die Mobilien deS Herzogs öffentlich derftti.itrk Trt rr nun inrtf N S I ,. ..... ll) Vp M ! ihm möglich geworden sei. während d.-r olumbuSseste rn Spannn die der vo.rgttlde Rolle zu spielen,, die ihm kaufanaS zugedacht war. dielt eS der

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