Indiana Tribüne, Volume 16, Number 64, Indianapolis, Marion County, 22 November 1892 — Page 2

Jndimm Tribüne.

i;C Erscheint UgNch utxb Sonniage. Die gliche .Tribü?'' koKct durch he ZxSgvT j2 Cents tx Wvcde, die Somszs Tribüne cni per Wswe. äkxle n!aanRta iZSenZS der 65 Gert 3 rcr Nouat Per Psft iUgf$ltt in Vor. zucbeahlunz d'perIalr. Cfsue : Z 30 Ost Marylanv Straße. JnNanavolzS.Änb. 22 November '92. Wiener Vtetxb, E!n'n Blick in das Elend und dle lrbkiksloslMt, welch; gezenmürttg in 'W:e herrschen, gewährt ein Ankrag, welchen in der Sitzung d:r Wiener HündelsZammer vom 26. October die Kammerräthe Beyfuß und Gensffea , einbrachten. Der Antrag hat fokgen ten Wortlaut: , Aus den Kreisen der Wiener Arbei' terschaft dringen neuerdings Nothrufe in die Oeffentllchkcit. JnZbesondere lind t die Bau Arbeite? und die Ar . beiicr aller jener Branchen, die mit dem t Baugewerbe in einem innigen Connere stehen, welche unter der in Wien tnt schenken Arbeitslosigkeit ungemein In den. Tie derzeit minimale ÄauthZtig' keit hat die Zahl der beschäZtigungs. losen Arbeiter und damit die Zahl der noth- und hungerlcidenden Familien riesig vermehrt. In einer am 23..O!toder abgehalte .ien Volksversammlung schätzte ein Arbeiterführer die Zahl der darbenden Arbeitslosen aus bis 70,000. Hand m Hand mit dem Vkothftand in unserer Arbeiterschaft schreitet auch die Verarmung in den Kreisen her Klein . genierbetreibenden weiter. ?ttcht minder ernst find die Verhältnisse' in den Kreisen jener kleinen Geschäftskente, zu deren Hauptkunden die Arbeiterschaft g .hört. Wie sehr die soualwirthschast üche Lage und die gesammten Erwerbs Verhältnisse der breiten Schichten der Wiener Bevölkerung üch verschlimmert haben, beAnst deutlich die stetige Zu nähme des PferdefleifchconsumZ in Wien, der in den letzten Jahren um mehr als hundert Procent gestiegen ist. Tie Verschmelzung der ehemaligen Bor orte mit Wien hat diesen von Arbeitern dicht bevölkerten Bezirken bis jetzt noch wenige der versprochenen Wohlkhaten. dafür aber einen empfindlichen Nach theil in der Vertheuernng der unentbchrlichsten Lebens- und Cenumnittel gebrachte Run steht der Winter vor der Thür uns dle abnsrm groöe Zahl der Arbeitslosen in Wien steht ihm mit Bangen entgegen. Man plant die' Veranstaltung großer Temonstrationen, um das in diesen Kreisen Herr sckende Elend öffentlich zur Schau zu dringen. Angesichts dieser nach werk, thätiger Abhilfe schreienden Zustände richten die Gefertigten an die Kammer, als berufene Vertreter in Hunderttau sendet von Handel- und k'ewerbetrei benden die Bitte, die mederSsterreichifche Handels und Gewerbekammer möge baldigst kompetenten Ortes auf diese traurigen Verhältnisse, die Handel und Gewerd? untergraben, hinweisen; auf die unheilvollen Consekenzen. die sich aus diesen Verhältnissen nothge örunzen ergeben müssen, die Regierung aufmerksam machen, und dem Rufe der arbeitenden Bevölkerung Wiens -um Schaffung von ArbtliZgikegmbeit Aus druck geb.'n.Verttner Ning-Nepper. Ucberrafchende Erfolge hat eine , Bande von Rmg-Nepper in Berlin, er'.ielt. die jüngst Hintee Schloß und Riege! gebracht worden ist. Die Bande besteht aus sechs 20jähngen Burschen, von denen vier.' der Hausdiener Paul Wendt,Zie Handelsleute-. Karl Md., bis und Ä'.chard von mann und der Buchhandlungsgehilse Louis Nebel be' , reits M Hazt utzen. wahrend dle letzten Meiden Mitglieder der Bande noch'gezucht ne:den. ., Weit über hundert BetrugsfäÜe lie en bereits der Bande zur Last, obwohl cic Untersuchung erst eingeleitet ist. Es it erstaunlich, mit welchem Leichtsinn das Publikum der Wütstadt, trotz aller Warnungen der Presse, auf den Leim . geht. ' Zunächst wandte die Bande das ' alte Rezept an. daß Einer auf der -trae einen aeergnet erzchelnenden Passanten um Feuer bat, dann kam der -Zireite hinzu und bat mit thränenden Augen um ein Darlehen von einigen Mark aus einen schweren goldenen Ring denn , das Pfand'Leih-Äeschaft sei schon geschlossen' und er sei in großker Noth.' Natürlich erfolgte stets eine Abweisung., auf weiteres Drangen und Bitten, nahm der Erste einen Prodir 'tein aus der Tasche und schätzte den Ring auf 14 15 Mark, und nun kam, wenn das Cpfer überhaupt im Besitz aon Geldmitteln war. die Beleihung zu '"tandeIMM" ' . Noch ö'ter wurde folgender ganz neue ffniss augeioendet: Der Nepper bat den ?rften besten Zungen Mann, der ihm auf der Straße, begegnete und eine Uhr rrug. ihm ,, bei e'ln'em nahegelegenen Sfcndlelher 'einen Ring zu verfetziN. iZr selbst schäme sich, zum Bfandleiher ;u gehen. - Unter 15 M. solle er der Bote nicht nehmen. , davon soZe er aber 3 M. für seine Bemühung erhal. ten. Ging der Passant darauf ein, den ' 'Zoten zu spielen, so fiel e? dem Nepper plötzlich ein. oaß er doch so ganz obne Sicherheit den werthsoen- Ring nicht in srme Hänse geben könne, er ver langte daher die Uhr als Pfand. , War s Bote albern genug, seine Uhr herzu geben, dann war er dieselbe los, denn beim Bfandleiker erfuhr er. daß der Ring 75 Pf. werth sei und wenn er wieder auf die , Sttaße kam, .war der Rinznepper sammt der Uhr verschniun$dm;? Das End des Csmmynarden ::mllUt:pin0M':M Pater OhrwalderS jüngst erschiene. neZ Buch .Zehn Jahre im Lager des Mshdi enthält unter den vielen NoU zen iiber die in die Hände der Mahdistcn ö?rcthe7.en Eurepäe? auch eine Veschrei

oung Uder den Tod Olivier Parns, jenes französifchen Journalisten, desien abenteuerliche Reise und vergeblich a hcimnißvolle Mifsion zuln Mahdi sei nerzeit so vieles Aufsehen erregte. Pain wurdet nicht ermordet, sondern starb an Dysenterie und Fieber. Als er in das Lager der Madhisten zu El Qbeid kam. gab er vor. Briefe von Zubcihr Pascha an den Mahdi erhalten, aber aus Furcht vor den Engländern dieselben vernichtet zu haben. Er behauptete im Nam.n Frankreichs zu kommen und versprach den Mahdi durch Rath unh .That zu Unterstufen. Die Terwifche schenkten ihm aber keinen Glauben, und da sie in ibm einen englischen Spion witterten schickten sie ihn als Gefangenen nach Schalt. Bei einem Ohnmachtsfall stürzte er dort vom Kameel, und nric er so bewußtlos und todtenblcich auf der Erd-: lag. hielten ihn die Wächter für todt, gruben ein Loch in die Erde, legten Pain hinein, bedeckten ihn mit Sand und eilten weiter." Ohrwalver hält es aber für leicht möglich, daß der Unglückliche somit lebendige begrabe'' nurde.

Ltne n,ue Loulse Lateau. Eine neue Louise Lateau würd. der Berliner Medicinischen Gesellschaft von TSchimmelbusch Assistenten an dem 'Klinikum des Geh. Raths von Bergmann, vorgestellt. Der Fall dürfte allgemeines Interesse beanspru chen. Es handelt sich um ein 2öjähri. gcs Mädchen, das bereits ron Senger- aus Krefeld dem letzten kh,' rurgencongreß vorgeführt worden ist. riz WUl U 19m lUliiliKU, Will sie lill ber Brüst ausgedchnie 'GekchwSrftäoZen , . Z I . M Nk. I - Ji -A- . tf il ) te I J. 4 ' Ulm, 0 irog uuer anwaiz , znr Heilung kamen Das erschien um ', -.! rra o wunderbarer, als eine bösartige Natur der Krankheit ausgeschlossen war, so daß damals 'Tbiersch und' von ES march auf die Vermuthung kamen, es könne .sich um eine ? hysterische Person handeln, die iltsgeheim onrch Kratzen d,r , Pddwsbr.chm Ä&SSÄrRS .

- 1 gen M'üdcyen. das; na) Wunden mn Aetzkali . beigebracht; hatte und unter hielt, bis man es entdeckte und verhin derte. worauf Heilung eintrat. VDie vorgestellte Kranke kam in die mann. Uitm gleichfalls ju Anfang leine Besser!, erzielt au:e Darauf, ?. - I RSrtwhl Mit rtr Geh. Rath Berg aber wurde die ganze vordere Brust wand unter einen festen Verband ae bracht den die" Kranke nicht entfernen konnte, und nun begannen wirtlich die großen Wunden. , die auS großen Bla fen unter der Haut entstanden waren, vom Stande her zu verheilen. Dieser Proceß würde aber bei so ausgedehnten Wundflachen erst spät beendet worden fein, und eZ, wurde daher ein Versuch von Implantation gemacht, d. h. es wurden von gesunden Hautftellen, hier s t-, ' "!V '''to'" . . tft t . vom umerlazenlkl, lieme vaulfluaozen abgeschnitten und auf die Wunden der pflanzt; sie wuchsen auch bald weiter, so da ß . nach , verhältnißmäßig kurzer Zeit bis auf geringe Stellen eine V' narbung eintrat. So blieb es aber geraume Zeit. - ' ' Den Aerzten war es, dann ausgesät len, daß an einzelnen Stellen' von Äeuemwunde Stellen sich bildeten, wie sie sonst nur an schlecht fitzenden Ver bänden durch Druck zu entstehen pflegen. Bei genauecBeobach!ung zeigte sich, daß dleKrantein derThat denDruckdurch Reiben und Scheuern mit den eigenen Händen hervorbrachte. Das war also das Geheimniß. Die durch und durch hysterische Person, die an gewissen Körperftellen unempfindlich " ist, ver mochie trotz der sicheren Hülle die Wun. den sich selbst berzübrmzen und' zu er halten.,z Die -Diagnose von Thiersch und Esmarch hatte sich, glänzend be stätigt. Durch besondere Maßregeln wurde nun ein weiteres Verhindern der Heilung unmöglich gemacht. so daß die Kranke . wider Willen vollkommen als hergestellt gelten kann, diS sie ihrer trankhaften Neigung ' wieder folgen wird.' .-Der interessante Fall wirft ein Licht auf .die vollständig gleichartige Krankheit der .berühmten-. Louife La. teau. ' Bei diesem ebenfalls hysterischen Mädchen zeigte sich nach einem genauen Berichte folgender Zustand: Jeden Freitag entstanden an den Unterflächen der ??üe und, Hände aroße. mit ftlus sigkclt "gefüllte IftseaVttißbensb lauten die ersten Keankheitsberichte über dle vorgestellte Kranke. ES hat sieh ergeben: da engan!Qlteende Berdanbe. wie-sie auch bei' der Lateau angelegt waren. eine Einwirkung ' von außen nicht immer auSichlleßenÄ Die Aerzte Versammlung hörte die Mittheilungen mit höchstem Interesse und nahm so d:n die Kranke m Augenzchein. . Delphine AlS JagddnnX, ' PliniuS berichtet im 9. Buche feiner Naturgeschichte von Delphinen, deren sich die Fischer, in der südfranzösischen Bucht Zatera gleich Jagdhunden ; zum Eintreiben der Mugilsische in ihreNetze bedient haben sollen. Er beschreibt den Vorgang ausführlich, nachdem er vor her eigenS hervorgehoben hatte, daß der Delphin nicht nur ein Freund des Menschen sei, sondern auch der Musik, und daß er sich an mehrftimmigem Gesang ergötze, besonders aber an dem Tone 'der Wasserflöte (HydrauloS). In feinem Thitrleben verweift Brehm diese Angabe ausdrücklich in'S Gebiet der Fabel. In der Thar scheint kein anderes Seethier die Dickter und Na turforscher des Alterthums fo beschäftigt. zu den glühendsten und zu den wun der! ichsten Fabeln begeistert zu haben, wie der Delphi. Aber dennoch ist das bengefagte keine Fabel, sondern eine Thatsache, von welcher sich Jeder, mann heutigen TageS noch an der egyptifchen Küste zwischen ,Port,,Said und Damiette überzeugen kann,, wie au? einem 'Schreiben hervorgeht, das Professor Sickenberge? von der medi cinischen Schule zu Kairo vor. Kurzem an einen Berliner Kollegen gerichtet hat. Professor Sickenberger, der letzthin die Jifchereivechältnine . an. den Nil. Mündungen zum Gegenstand feines tudwln5 aescht hatte, schreibt vor' j . .... -T. -

SÄSÄ'WÄ

pw.n'---1-:

Ich war einen Tag an der Darre oer Tanitischen Mündung, um den Fang des.Nutta. des Fisches, der den Bu targa (eypkischen Eaviar) liefert, wie er mit Hilfe von wildenzDelphinett betrieben wird, und die Verbreitung des BntargaS anzusehen. Diese Delphine kommen auf das Pfeifen der Fischer herbei, selbst bis auf ein bis zwei Schritte, wenn es die Tiefe des Wassers erlaubt, ziehen dann in einer Breite längs den Zügen der Nutta hin, welche entsetzt in die neben ihnen aufgestellten Netze der Fischer flüchten, wäbrend die jenigen, die nicht schnell genüg in die Netze gehen, von den Delphinen aufgefressen werden. Auf die Todtung oder den Fang eines Delphins ist eine Strafe von einem Pfund, egyptisch, gefegt. Diese Thiere handln genau so, als ttenn sie es wüßten. ES scheint in hohem Grade wunderbar, daß diese Thatsache , so lange Zeit unbekannt bleiben könnte, , und abermass bewahrt sich der alte Npruch:'' Afrika bietet 'lns immer e!was.Äeues." '

, Oom Jttwnde. ffräu WWßRKl.,e land hat thun Onkcl,t David Folsom, in r rrn . 111 ,:. -j0m l; i . , 4 Montana.; jrnei ,ave in em rnazer 'Viehzüchter. . ;yv u; EinU' Ar b ei r 1 n ein er. Fabrik züWÜthHenJndHHerrenkte kürzlich feine Schulter durch starkes . Niesen. : - . : : Gen... Bragg, der Ele v e land wegen der Feinde liebte, die er sich gernacht hzt, macht Anktrengungen, als Gesandter nach Meriko zu geh.n. General Georae A. Mc. klellan erhielt 73M0 Stimmen in der ... ' r i -i ' -lt Stadt Nem Äork.. a Z ei m obre 1864 ... . j;, PrästdentschaftS.Candikat war. Sein Sohn George B; McElellan ist in der letzten Wahl mit ,79.000 Stimmen. Mehrheit als Präsident des AldermenRaths erwählt worden. Senator Peffer. der in sei- ... ftnimAif. x t5.r k. M5k ÄWiS feÄ amen, nr,n 11 m ,tt n TTr, ich ,r t i n rr nn n,rr iit ltchen Pttlcht der Ausübung des StimmrechtS entbunden sein Peffer rechnet sich demnach zu den Staats Männern. Daniel Boone's irdische Ueberttfte tufetn Ml stimm tlitiitü '.n'. aber da! Hauz. welche! er jtTt.i4' hl ll h . trl.M iamn gedäut hat und in welchem er seine letzten Tage verlebte, ist ein Markstein in der Nähe von St. Charles, Mo., wa es noch in einem gut erhaltenen Zustande steht. In der letzteren Zeit seines Lebens bewohnte der alle Pwnier eine Dachstube und hatte danebenfeine Werkftätte, in tvelcher er Pulverhörner als Andenken für seine Freunde machte. Auch hier hatte er den mit eigener Hand auS Kirfchbaumholz-fabricirtkn Sarg in feinem Zimmer, in welchen er sich damals mehrmals zu legen pflegte, um zu sehen, wie er ihm passe. Sein HauS ,....- n . -.. imm war eins oer eriien, wetcyes ,m, vr. Charles County gebaut wurde und die Indianer beobachteten den Bau mit grosem Jnterep.e. Jvy Roach ist einMädchen. denen Schönheit überall Aufsehen erregen würde. Sie hat üppige For wen, groe. braune, glänzende Augen, einen wundervollen dunklen Teint und eine Fülle kastanienbraunen HaareZ. Bor etwa sechs Wochen war JvyauS dem Haufe ihrer Mutter in Bunalo verschwunden. Niemand wußte, wohin. Die Mutter kam nach der Kmderschütz Gesellschast in New York und bat diese, ihr beim Auffinden der Tochter zu hel fen, und einem der Agenten, Schuttes, gelang es. das Mädchen und einen jungen Mann Namens Harry Law. rence schließlich in McQuadeZ Road Hou.e an Riverdale Avenue zu finden. Beide wurden vor Richter Ryan im Jefferson-Market Polizeigericht gebracht und Lawrence unter 51500 Bürgschaft für ein Verhör festgehalten. SchulteS hatte auf der Suche nach dem Mädchen erfahren, daß sich Jvy nicht nur mit Harry Larorence, dessen Vater ein ver. mSgender Kleiderhändler fein soll, im Lenox Hotel aufgehalten habe. ' sondern daß sie, auch vorher längere ' Zeit im Hause' der Frau Rosa Leck, an der Weft 28. Straße, geweilt und dort verschieß denc Herrendesuche empfangen hattet In jenem Häufe lernte das Mädchen auch eine Frau White kennen, welche Jvy's Bekanntschaft mit Lawrence ver mitteile. , Jvy'S Mutter, erhob gegen Lawrence eine Klage auf Entführung. Frau Roach. behauptet, ihre Tochter habe noch nicht das Alter von 16 Iah. ren erreicht und zeigte zum Beweise da für den.GeburtSscheur Jv'S Zwei Detektives vom Eentral.Polizeibureau verhafteten die Frauen Leck und White. welche-unzweifelhaft ein abscheuliches ttußplerinnengefchäft betrieben haben. Sin C ri min alproceß außer ordentlicher Art, der sich um eine Eifer fuchtStrsgödie dreht, die. einigermaßen an die erinnert, in welcher Othello, der Mohr vsn Venedig, die .Hauptrolle spielt, wurde am U. November in PittSburg zur Verhandlungaufgenom. men. Der Angeklagte ist ein Künstler, ein .früherer Zeichner der Commercial Gazette Frank Garvin ; die Ermordete wa feine Frau Eora, die noch vor rvt nigen Jahren mit de Circus Forepaugh reiste und durch ihre haisdre. chende .Produktionen auf dem 'Trapez fomehl wie durch ihre ungewöhnliche körperliche. Schönheit lüderall - ioltittrer machte. Tirti nur i-ir l-r "-.ii'."" www fwni w ; nrH sie Garvin'Z Gattin gewefeuals dieser vonimaßloser Eifersucht-ersaßt, sie in AUeghenh"-erschoß und dann einen Selbstmördversuch machte. Es 'war im September dieses Jahres. - Eora Respath,- dies ' war - der Mädchenname der Ermordeten, war ein schönes, aber treulssesl Geschöpf." . Sie hatte schon lange- vor ' ihrer' Vermählung zu Gar vin in Intimen Bezuhungen gestanden.Wahrscheinlich auch zu anderen Män nern. Am Tage ihrer Vermählung mit Gardin erhielt sie einen Brief von einem verheiretheten Manne, E. I. Raum in Sewickley, worin sie zu eine U. ai.(!V!ii!- -L!i. ' v(wum whuviiiii ein oieita ein

i . r . w . lk. ... crxr..... m . . i -

i geil l?1?: ,er r,es m ln die truqi am langen Etiele als Declelzier. . Hände Varvtn s undversets diefen. der,' Uuf tm Nande des stuf trüat er die

Zchon frLher ffrundehabtystt en d egr-virte Inschrift: IobUche Cr t m äC . . V f , . , . f kl w .

i5w4rf..jiiursrij-:itfmtr vwtrjxzi x$rvm. LUtt .T7msn.

dle grdßle Aujregung. Am anderen Tage kam ein zweiter Brief von Rum und trotz aller Bitten, Warnungen und Drohungen ihre? Gatten, 'dessen Eifer sucht und Zorn - jetzt' auf'S Höchste ge. stiegen war, ertlärte die junge Frau, sie werde unter allen Umständen zudem Stelldichein gehen. Sie legte ihre be. sten Nteider an, hatte für ihren Gatten nur Spott, warf ihm vor, er fei zu arm, könnte fsic nicht ernähren und kleiden, wie sie zu b?'nfpruchen ein Recht habe, nnö könne :her auch nicht erwarten, daß sie ihn liebe und ihm treu tf Als äußerstes Mittel, um sie am Ausgehen zu verhindern, nahm er ihr ihre eleganten Schuhe weg. Sie bemächtigte sich dei selben wieder und wollte forteilen, in die Arme ihres Buhlen. Da war Garvin, der sie mit de größten Zärtlich keit" liebte, seiner selbst nicht mehr mächtig, griff zur Pi. stole und feuerte den tödtlichen schuh,, auf die Ungetreue ab. Kaum war die' Thckt geschehen, so warf er sich weinend und wehklagend auf die schöne Leiche die er mit. .einer Fluth von heißen' Thränen benetzte und wie Othello die

Desdcmonas mit heißen Küssen bedeckte.' !.!. ,. a- t . fXi i..ifj:-3 -.j.r ic war o lUzivit wie iicuius grivcen und er hätte den Gedanken nicht ertra. gen können. . daß ein Anderer sie -m jeine Arme schließen sollte. Er verfiel in eine Art von Raserei und feuerte einen Schuß auf sich selbst ab. erreichte aber seine Abficht, jeinem Leben ein Ende zu machen, nichts Am 16 Nov. wurde der Falle nach einer glänzenden Verteidigungsrede den Geschworenen überwiesen, welche dem Wahnpruch einbrachten: , .Der unfreiwilligen Tödtuqg schuldig, 'da im Gesetzbuch ein solches Nerbrechen nicht zu finden ist. schickte der Richter die Juri zurück, welche darauf den Wahrspruch: Einer freiwilligen Todtung schuldig ein. brachten und den Gefangenen der Gnaoe des Gerichtshofes zmpfahl. Die New Yorker M ail and Erpreß- druckt täglich einen Bibel, sprttch in ihren Spalten ab. Am Tage vor der Wahl hieß derselbe: Jeder' inann soll nach seiner Weisheit beur theilt werden". Darunter prophezeite der Redäcteur Eok. Shepard einen Sieg Harrisons mit überwältigender Majorität. . ! t n Zk a ft a n i e n b a u m st e h r in Mansneld. l;onn.. der einen Um sang von l54 Fuß an den Wurzeln und einen solchen von 100 Fuß um die a gebreiteten ' Zweige häti 'Seine Höh' beträgt 80 Fuß. Der i n e x n t m a us g ege. denen Schachte einer Kohlengrube bei Bradd ock i n Penn sylvaiuen dieser Jage länaend aufgefundene Leichnam ist ctö der von Thomas 'Borland aus Pitt?. bürg erkannt ' worden. Borland der schwand am 3 l. Januar 1S91 spurtos auS' seiner Wohnung, während er an heftiqee Grippe litt und jedenfalls hatte .' i -ilr. i.f. vie zcranlyen icincn wein 10 zeur um nachtet.' daß er sich in dem erwähnten Schachte e. hängte hat. Der Leichnam war ran'eingetrockliet und zeigte einen starken Haarwuchs der jedenfalls durch Zien'Uiuitt:' es nicht sog'elä am' - Stillstände' edrachr word-n wa ' :- , ; " ' ' Ban, Äüölänss. - - 4 : P 0 r d e m Ger lch t s h 0 f der Königin in London wnd sich demnächst wieder .einmal ein Sensationspröceß abspielen, der , in vielen Punkten an die L Ane:: . an.'.. '. . 'i -.i:L ocruomir erienaffare erinnerr uno folgender Sachverhalt zu Grunde liegt: MrS. Olivia Elaudine Lead'er, die Ge. mahlin des Lieutenants Peregrm Lea der, den sie im Jahre 1839 heirathete, ist gegenwärtig 21 Jahre 'alt Kurz nach ihrer. Hoch ;eit ging sie nach Kairo, wo ihr Gatte in Garnison war, und erhielt vor ihrer Abrelie eine.Diamant broche als Hachzeitsgeschenk deS ,Eapl ttnsIheäeyiMM seit lan aer leit kannte und mit dem sie in Brief wechiel standVNachHrer Rückkehrn England verkaufte . ne die. Brocke oder ' sie" tauschke sie vielmehr bei dem Juwelenhändler ' Dibdin aeaen eine Uhr ein und erhielt noch 25 Mk. zuae zählt.". Einen) Monat später ''reifte sie nach Indien ad. . Wahrend ihrer Ad Wesenheit sah eine - ihrer besten Freün dinnett. MrZ. SmM gleichfalls eine Osficiersfrau, die Breche m der Aus läge des I uwelenhändlers und beschul digte die Mrs. Leader, ihr das Kleinod gestohlen zu haben. Mrs. Leader. , die erst'näch' Verlauf! Mei dieser Beschuldigung ' Kenntniß erhielt, kehrte sofort 'nach England zurück und ftrenate den Verleumdunqsproceß gegen Mrs. Smyth an,, der in den nächsten Tagen vor dem Gerichtshof der Königin entschieden werden soll. ' Bevor jedoch die Analre vor den Gerichtshof kam. hatte dieser über die Handlungsweise des Herausgebers der erst iknqft gearundc ten Zeitung "Morning- zu urtheilen. die ihre Leser ' mit , dem Sensations Procev unleryauen unoven angemlcyen Text emer Unterhaltung zwischen den beiden OfsicierSdamen wiedergegeben hatte ; daraus zog denn daS Blatt Schlüsse, die zu Gunsten der angeklag ten Frau Smyth ausfielen. Der Herausgebe? des Morning" entschuldigte sich vor der Gerichtsschranke damit, daß ein unerfahrener Redacteur die Jndis. cretion über eine noch schwebende Änaire in das Blatt geschmuggelt hab?; Der Gerichtshof bezeichnete diese Vertheidi gung jedoch als lahm und ungeschickt und verurtheilte den Herausgeber,? n ach dem ihm erst ein Vmveis ertheilt wor. den, zu 2000 Mark Geldstrafe und zur Tragung der , Kosten des Verfahrens, dem Setzer wurde eine Geldbuße von 1000 Mark auferlegt. Der Becher aus dem Be t Dr. Martin Luthers, aus welchem der Kaiser an der Festtafel in ; Mitten berg seinen erlauchten Gästen zutrank, ist. wie bereits erwähnt, Eigenthum der Universität Greifswald, wo er in der Bibliothek aufbewahrt wird. Im Aprilheft deS Jahrbuches der königlichen Kunstsammlungen hat Professor Julins Lessing über denselben eine ausführliche Studie veröffentlicht und eine Abbil düng gegeben. Der Becher ist ein Deckelvocal. 45 Eentimeter bocb. in Silber getrieben und vergoldet, reich pfrn'fofl) , iitr (As! h (vytuiuiui U0 n

- ,

B'erg verödet dieses- ilrauttschencke H. 1, Martino utliern und seiner Jungfrau Ketlrn von Bore. Anno 1525. Die Martis post festurn Jo!:anniss Babtistae." Noch LessingS Untersuchung ist der Pocal

von augZburger Arbeit und entspricht in seiner gothischen Grundform mit den eben beginnenden Spuren der RenaisK sance genau den Formen, die man 1525 in Augsburg erwarten darr. Der Pokal, welcher einen der wichtigsten Acte m der Entwicklung des protcstan. tischen Lebens Von ' Selten, der Luther zunächst stehenden Körperschaft beglei tet,' ist anch als Silberarbeit unge wöhnlich gut und geschmackvoll. Das Stück kann Nicht wohl aus Bestellung gemacht sein, denn Luther schloß seine fehe ohne weitere Ankündigung am 13. Juni, bis zum 27. Juni verblieb Ka tharina noch in einem b?sreunde!en Hause, und am 27. Juni, -dem auf dem tuv, Mn m üi. ,ni um hh Bech.b'j"chn'.e. wnwt pmmnv7TH.uut wh mu utyv , twfcv Öutfier einlud und ,u ' welcker er uioer riiuuo . uho . zu wciwcr rr , i äm m m r mm v -m-w w-. tu v rw r V w -m - w , , jm m mnnninthfttri trn'htrpn Äafrn .KÄ S tthielt. Derarttcie Kesenke .waren , ,tr ffftrnrtnh,n fnt h,rn IMTto. M 10er 01c

Becher und Kleinodien- als eine ti 'r ; boii Baarsckaft m verfüan Der meintliche Bllchof war der Führer einer jb einmal ausgebessert und im Innern ; ' . cchmit einer . Lutbermedaille geschmückt llche Mazzeada! zu schwarzen. worden. 1704 ist' er im Besiß eines Ank nüpfend an die Mithohen Geistlichen Dr. Joh. Fr.' Mayer theilung. daß in Luxemburg ein Schul, im Hamburg; mit M.'S Nachkommen ' vorstand die Zahl 13 'als Ünglückszahl

gelangte er ln greilSwatder Prolenoren familien und wu:de.,1801 , von der nid ij . , . , M '4 m rtii .uM.r. wi r.iiv schichtlich werthvollen Werkes befindet sich im Silbersaale des königlicher Kunstgewerbe-Museums. Aus Rotterdam schreibt man unterm 1. d. M.: Wie die heute hier eingetroffen! indischen Zeitungen mittheilen, ist die Primadonna m Italienischen Oper inSoerabaya. Sig "ra de Morel. an OKolsr . RsiaUoA ?..orben. Bei der Aufführung - her (luvTZIsria rustiöaü am Ende des leh ten Acts, sank die Unglückliche gerade in dem Augenblick auf der Bühne zu lammen, wo auch das Spiel ein Nieder sinken vorschreibt, nämlich wo SantUM den Tod des Turiddu erfährt. Die Operntruppe, die mit Signora he Mo rel ihre beste Kraft verlor, konnte die Vorstellung nicht sortsetzen. und sucht jetzt das Reisegeld zu sammeln, um nach Italien zurückkehren zu können. Dem russischen General Suworom-Rvmniksü. der wegen seiner glänzenden Siege über die Franzosen in Oberitalien (1799) den Beinamen Jta. lyski erhielt und später unter unsäg lichen Beschwerden über die Alpen nach der Sckmciz zog, soll auf dem St. Gott hard ein. Denkmal errrichtet. werden. Ais jetzt erinnerte nur eine Inschrift in einem Felsenstück am Gotthardhospiz an jenen' denkwürdigen Zug über die Al pen. Ueber die Errichtung deS Denk msls , hat sich die ; russische' Regierung, die sä mmliche Kosten tragen will, be reitö mlt dem BundeSrath der Schweiz in's Einvernehmen gesetzt. In Avignon'stard diefet Tage ein alter Bettler Namens Marce tin. der seit Jahrzehnten von offene ltcher Mildthätigkeit gelebt hatte. ' Als man ihn einsargte, fand man. wie dem Miener Jllustr. Eztrabl- geschrieben wild in Kleider eingenaht, 'Werthpa' piere in Höhe von mehr als einer hal ben Million, sowie eine letziwillige Aufschreibung. wonach, er die Stadt und deren wohlthätige, Anstalten gleichttzei tig zu Erben einsetzte. Vor Jahresfrist ließ der Bettler-Millionär feine Schwer fter buchstöblich verhungern; sie starb jm Spitale an Entkräftung. ' - - - Man höre und' st au n e: Jm ? bayerischen Reichstagswahttreis Kaufbeuren wagt ein Herr Dr. Sibeo als Kandidat aufzutreten.', obwohl er öffentlich erklärt hat:' ..Ich bahe in meinem : Leben noch leinen ' Tröpfin Bier getrunken-. . Zu seiner Entschuld digung wenn eS überhaupt dafür eine geben kann wäre, höchstens an zuführen, daß DrSibch PesilLer 'eines der' größten' Weingüter in der Pfalz ist. Ein Pa irdo n E n g l a n d, der Marquis von Ayleftury, ist gegen wärtig in eine , nicht sehr rühmliche Kartenspielgeschichte verwickelt, die zu zahlreichen Eommentaren Veranlassung gibt. Der Schotte. Marwell, ,, der , in BrightonSommeraufenthalt genommen hatte, war von dem Marquis eiugela den worden, mit ihm eine Partie Baccarat zu spielen.' Maxwell soll nun zu vorgerückter, Nachtstunde in einem Zu stände sinnloser Betrunkenheit einen auf 50.000 Psund Sterling (eine Million Mark) lautenden Eheck ausgestellt und dem Marquis übergeben ,ha den. als Deckung für den erlittenen -pielverlust. ,, Der Marquis setzte den Check in Umlauf, und als das Papier vor einigen Tagen Maxwell vorgelegt wurde, weigerte sich dieser zu zahlen, indem er erklärte, daß er in dem Au gen blick, indem s er es unterzeichnete, nicht zurechnungsfähig gewesen seit und daß der Marquis überdies die Urkunde gefälscht und, aus 5000 Pfund Ster1mg 50,000 Pfd. Sterling , gemacht habe. Die Aufsehen erregende Affaire wiid natürlich, ein Nachspiel vor den Gerichten haben. Der Berichterstaiter dS Londoner Daily Ehrouicle" in Odessa meldet über die Stundisten.BerfolguN' gen in Rußland: . Haarsträubende Mittheilungen empfange ich aus dem Skvira-Gebiet im Gouvernentent Kiew. Der.DistriktS . Vorsteher (JSpravni!) scheint entschlossen zu sein, die SchiS matiker mit ehester Gewalt wieder in den Schooß der orthodoren Kirche zu rücktreiben zu wollen. Er hat den . Dorfältesten und der Polizei befohlen, jedes Mittel anzuwenden, welches zu ihrer Bekehrung dienen könne.- Die j Uoterbeamten baden infolge , Hessen be gönnen, die Stundisten furchtbar zu mißhandeln. Oi Haupter. dn prote I Wm . m W . , m m . ,

anmen vellt tzz qzt,zz:

26g Gemelndearbeit verrichien und dc kommen ihre Familien nicht, zu sehen. Nachts müssen sie Wächter spielen. Aufgestellte Posten müssen dafür sor. gen, daß sie nicht 'nach H'reri'Wohnün, gen -gehen. Einzelnen Stundisten, welche sich sträubten, wurden die Ohren umgedreht. In einem Dorfe drang ein Aeltester und der Po'.izeikommissar mit einer ; Schaar Bauern mitten in der Nacht in die Hütten der Stundisten

ein. Die Kinder wurden aus dem. W'F'''LW SS "l I ,.. iit. o v is.

uauucii. aut üi üui iuuC4u f-i.euf, und jkkt tzino i inkkk rertN. IN skurn vv Stundisten gefu!,em Bücher mxur, Sä.&JSääZätäm iM

beschlagnahmt. Eine h e ! t e r e S ch m u g g " lergeschichle ist dieser Tage an oer deutsch' belgischen Grenze vorgekommen. 'icr m der eaenv l au vattenoe At " sr. , pt F r . fs ! fAstf rih fpini ÜHPriTpitittT tttfir? fn zwei Landauern in amtlichen Geschäf

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i. .".c-u- r:- v: 0-, t l IX Ä Ä i;r,i, Ä t w " l ...4 tA nA .ir;A.m "lcht, er wolle schon nach eintägigem, MiBLuiiar ;s:4, tM .-juuum vw, uuv wiuniy kh b-S 'M L"ur uoer oie rize,. uno emer oer rl v " ttW der Ä0llsMeNge NNd i den Grenzbeamten den .oberhirtlich, VrJLTl " vrZ j" verbannt hat. tchreidt der' Franks, Ztg. ein Leser: Ich erlaube mir. 1 " ! ff " . . .. t . ganzen, zu übersenden. ' Zwar nicht die Dreizehn, wohl aber die Sieben' ist dort in der Reihenfolge der Strecken Nummern jedenfalls um EisenbahnUnfälle zu verhäten beharrlich über sprungen: ans No. 6 folgt No. 8. auf No. 16. die No. 18. auf No. 2tt die No. 23 u. s. w Es hat gewiß die Redaction des Fahrplans eine Aufrafi fung all' ihres Mannesmuths gekostet, um' nicht auf die Zahl L9 sofort hie No. 80 folgen zu lassen; aber die graß liche 77 zu schreiben, das hat sie doch nicht gewagt: auf No 76 folgt No. 73 und so wird mit. planmäßiger Weglas sung jeder Sieben bis zu No. 224 ge zählt.- ' An der Klinik des Hof. rathes Nothnagel in Wien kamen vor Kurzem zwei üd.-raus interessante und seltene Fälle, von wiederkäuenden Men schon zur Beobachtung, über die Herr Dr. Gustav Singer im medizinischen Club während. der letzten Sitzung Mit theilungen mächte. Der erste Fall be traf einen ILjährigen Gymnasiasten, der seit 10 Jahren Wiederkäuer ist, in dem die bereits gekaulen Speisen in die Mundhöhle zurückkehren, nochmals ge kaut und dann erst von dem Magen ausgenommen . werden. Der zweite I r i i r. .i . , au oeirlssl einen Jayre allen.eyr gut genährt aussehenden GSrtnerlehrling,' bei dem das Leiden seit einem Jahre besteht. Dieser konnte jedoch die ! Speisen direkt in den Magen süh ren. wenn er die Hände fest an die Rippen stemmte. Das nachträgliche Verschlucken der genossenen Speisen ge schieht ohne jede Anstrengung.' ohne Ekel Und ohne jedes UnbehacjlichkeitZge fühl. Der Vortragende meint, daß es hauptsächlich die zu eng? Oeffnung :des NagcnS ist. die dieses Leiden verursacht. Das Leiden entsteht zumeist durch hastiges Essen und schlechtes Durch, kauen. ' Bemerkensmelth ist das haufige Vorkommen des Wiederkauens bei Idioten und geistig tief stehenden Men Wn..' : T- ., . "" I u der a llernä chste n Zeit soll, dem Graschdanin-, in St. Petersburg ein in Anbetracht der ' Persönlich? keit der Angeklagten und ihrer amtli chen Stellung in- dem vornehmsten KunstJnstitut?, des Reichs 'HZchftMZaX tioneller . Proceß zur gerichtlichen Ent. scheidung kommene ' Angeklagt sind der l?onferenMecretär der kaiserlichen Akademie 1)er Künste, Wirkl. Staätörath Jsssjew. der ältere- Geschattsführei ber Akademie Simin ,ünd der bekannte Maler Professor Klewer.. Die Anklage lautet auf Fälschung, Unlerschleif und sonstige'AmtSve'rgehen. Erhoben würde die Anklage auf Antrag des kaiserlicher Hausministeriums. , ' ?i - K, ufe Mucho'S ..Best - Havanna !.l ..T y ' T ff.fstflt.,i . ri, !' - T4rflft sinn- Ginihitt tn ßitlitnt t . m WiffenschM nzUichk 1 csiknsch,st!l ha i ' eiu ' großen ! Triumph in d Er ' fj3tti tov:; t D.EEonna's t 01 1 I O , welche Migräne wit i iTf t La Lm O, alle nervöse Leide, i oit Ftcigen atmTtex auung. cnicprang 1 und trautet Leder hellen, rrunzen: such pelle sie die vollständige Gesund! eu bei Krauen , fmtt wieder her. 1 1 M einer geschmacklose nd auflSkbare Hüll , , kderzoaen. , Vei allen Apotkeker. Preis 25 deutl die 1 ' ! Schael. Re Port Depot: StS Sanal lü I i: P:t: siiisiKiJf'iii5'':::?1,:';!,:!: -SiS'MPK'i i'ivi-.Hii" 74 '41?? Dri.B.Bari(er Auge, Ohr, Nase und 0af In Praxis seit I8tt7. Dauernd etablirt 4 West Washington Str., der vteridta Ctec&e gegenüber. Indianapolis, Ind. Patienten, welche außerhalb der Stadt dohnkn, werden erfolgreich durch Crrrespon sdz'leZandeU. . . .

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