Indiana Tribüne, Volume 16, Number 64, Indianapolis, Marion County, 22 November 1892 — Page 1
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12 Todes-Anzeige. Freunden ud V?ksnnttn dttt?aur,ge Nachricht n wv.tt grllettes Söynchea uud Brüderchen Hugo Kraaß, l Alter v4 Jshren unj durch deu Tod ent Tiffen ttrde. Tle Seerdigurg findet Zcute. Dinffag, Un M. NsoeÄöer. Nöchmiktags S Uhr. vsMTraueihüuse. NS.ZS Olt Akarrii Ttrach Srswu HiL ftan. Tie traedkZl Hinkerdliebeneu ' Wm.kkraaft. k Eltern routse5traah. sauern. ' edst Siudrr. . . Wilbelmlue Lxaaft Soümutter. i k6?M RsrrWZlnn fr?Jkc?&: rt.x'y iMMsMMMVtW . -r. ir.5J'.?54&' SBchttbsftattsr, Office : 26 Süd Dtlewarestr. t5i: 120, 122, 134, 128, 125 Oft P?!str n Q11. q? n Xifl nV Nacht. Grabsteine auS Granit, Marmor und Sandstein. Soloourt. Tyner & Co., No. 32 und 34 Massachusetts Ave. Telephon 993. Office der UMKUUZZWckM lt. NovemSer 1392. Ti sffocitrten Banken on Jadianspol'Z er ' d, ck Dnerstag. den H, ?!omber (Hans sgpglag? seschlossen. FällizwcrdendtÄechsel Zvüken am Tage vorher hsnortrt erde. ' WtÄtam WeSlehWsollen.Maaser. . ; Frank H. Blackledge, Advokat und Nechtsanwalt, Zimmer 2, IngallS Block. - Jndianapoli?, J?d. Wirt C. Smith, Tldvökat und Notar, ' 9 und 10 Baldwin Block, No. szz Ost Washington' Strafe. Fragen Sie Ihren Grscer nach ...Princeß Mchl." Jrkzittvoa dir Bkautyn Vttllwg Co. Dr.J. A. Sutcliffe, ßttKMgt ftch ansfchliebttch ik !wundär,tllchk !! ; Dien mxi mit efchiechtH. und Utiufraadtcn. k No. 05 Oft Vwrket Strahe. 1-Gtnde : bi5 li Übt Bor, St 3 Uit sm. SsÄnragtz Lk7.k?.men Xtlf t9 41. sieipie:, " Wholesale und Rett.il HanNer ia MMMDiamanten! SchmucksNchsn, $' Silbsrwnnrsn Zimmer Ao. 1 alteS Sentinelgebäude, '18i Nord Meridian Straß. Ind.,,, . jTkm. ,vc- -u- H,'itXJ:;-v r , ; ' --.- -vc'j 'tj r "rr " j--. t-f- -;l, rjZstT' rj?"Zr-.. 1?J' Schiffsschkine von und nach (Zuropa. Volirnnchtsn nuogsstetlt. SrbHaften ,Z von Europa eingezog en. üßMMM$W3 Cffi: No. 70 Ost Market StraSe. zx,k,,n
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, r, i !ÄS ZZ7- - r Y'-V .. ! .vc rrj-ii-RÜILW U UfiUUllVI National Bank.) 8 Editorielles. Herrn Whitelaw Reid, dem Eigenthümer der New Asrk Tribune" und geschlagenen ViceprasidentschastöKandidaten, find die Augen ausgegangen. Besser wäre es freilich gewesen, sie wären ihm vor der Wahl aufge gangen, aber noch besser spät alS gar nicht. Er bespricht die Ursachen des großen Sieges der Demokraten und zwar in einer Weise, welche dazu angethan ist, Aufsehen zu erregen. Wenn deutsche sozialistische Blätter, weil ste den Puls des gesellschaftlichen Körpers seit Jahrzehnten gefühlt und beobachtet haben, die Unzufriedenheit und daS Wachsthum der sozialistischen Idee beHäupten, so geht die Stenge mit einem Achselzucken .darüber Hinweg, wenn aber ein so großes Blatt, wie die New Zork Tribune" dicS sagt, dann ist da ö etwas ganz Anderes, dann ist eS sicher, daß der Gedanke im ganzen Lande erwogen. und besprochen wird. In einem längeren Artikel behaup tet die Tribune", daß nicht die McKinlcy Bill, noch der Wunsch nach Freihandel, noch die Silberfrage, noch die Eigenschaften der Kandidaten den Sieg der Demokraten und die Niederläge der Republikaner verursacht habe, sondern die unserer Zeit eigene (modern) Tendenz in der Richtung deS Sozialismus." Damit heißt es in dem Artikel weiter soll nicht gesagt sein, daß die sozialistische Propaganda schon festen Suß gefaßt hat, oder daß von dem Aussäen dieser deen sofort eine reiche Srnte zu erwarten ist. Es ilt nicht der Wunsch vorhanden, die bestehende' ölegierungsform zu stürzen. DaS Wüthen der Anarchisten findet keinen Anhang, aber seit dem schwarzen Freitag in 1873 sind die politischen und sozialen Zustande in den Ver. Staaten die der Unruhe und Unzufriedenheit in gewissen Klassen. , Damals entstand die Greenback Partei, und innerhalb der letzten zehn Jahre mehrere politische Parteien, deren Führer eine ruhmreiche Zukunft 'prophezeien, sobald nur die republikanische und die demokratische Partei, vernichtet sein werden, w'e z die Arbeiterpartei, die sozialistische Partei, die FarmerS Allianz, llt Volksparte! u. f. w." . , . Soweit Herr Neid.' ' Vom sozialistischen Standpunkte, aus ist daS'AllcS ziemlich ungeschickt ausgedrückt, das Erfreuliche daran, und das ist am Ende für den Augenblick die Hauptsachen ist die, Einsicht der Witkunz der sozialen Zustände ' und die Nothwend gkeit hier 'Hand anzulegen. Daß 'die demokratische' und die republikanische Parter dies thun wird und kann, wagen wir vorläufig allerdings zu bezweifeln wi r si n d v ielmeh r ge neigt, da? G egen theil zu glauben. . Die Geschichte der Völker und Nationen liefert kein Ve, spiel für ein derartiges Vorgehen von Seiten der herrschenden rika aber ist ein Land ganz eigener Axt u n d eS läßt si ch, unmö g l ich sag e n A w i e die Dinge sich hier entwickeln werden. :jL .,, l;",:' -M"(;i;: .V. .1., ,, : !,: . !, , .!,,;:, . i.. rir Auffallend i st eS allerding s, daß die sozialistische Idee heute unter den Ge- ' $$-m I i' n : ::!- Jut-fi i- i bildeten eifrlger besprochen wtrd, als unter den Arbeitern und nicht nur eifriger, sondern auch freundlicher. ES ist eine Thatsache, daß der europäische Arbeiter, zum Mindesten in Kulturlandern, wie Deutschland, Frankreich, England u. s. . politisch reifer und
selbständiger denkt als der Arbeiter in Amerika, einerlei was die Ursache sein mag. Auch ist zu erwägen, daß der GroßkapitaliSmus in Amerika sich zu weit riefigeren Dimensionen entwickelt
hat, alS in Europa. Amerika ist baS Land der Ueberraschunzen, politische Umwälzungen gehen hier zuweilen ganz plötzlich vor sich. Es ist das erste Mal seit drei Jahrzehnten, baß dzS Staatsruder ganz und gar in die Hände der demokratischen Partei gelangt. Wenn nun innerhalb der nächsten zehn Jahre sich die sozialen Zustände nicht bessern sollten, und daß sie eS nicht werden, ist sicher, was dann? Wird daS Volk zur republikanischen Partei zurückkebren ? ' Sicherlich nicht, c3 müßte denn sein, daß diese Partei die großen sozialen und wirthschaftlichen Fragen, von denen weder die Silberfrage, noch die Tariffrage eine ist, in ihr Programm aufgenommen haben, und zu losen bestrebt sein wird. Aber wie gesagt, daran glauben wir vorläufig nicht. Der Entwickelungsgang innerhalb der nächsten zehn Zahre wird einer der interessantesten in der Geschichte deS Landes fein. Streiks und Boycotts baben sich überlebt, daS arbeitende Volk muß zur politischen Bewegung greifen, es bleibt ihm nichts anderes übrig fo sehr sich auch so mancher der korrupten Führer dagegen sträuben mag. Welche Form diese politische Bewegung annehmen wird, lassen wir einstweilen dahingestellt. DaS wird von verschiedenen Umständen abhängen, daß sie aber sozialistisch in ihrem Charakter sein, und daß keine Partei von anderem Charakter prinzipielle Erfolge haben wird, daS ist sicher.' Inzwischen freuen wir uns, daß Blatter vjm Einflüsse derAem Jork Tribune" auf Wahrheiten stoßen, welche wir schon seit zehn Jahre erkannt und ausgesprochen haben. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: HübscheS, wärmereS Wetter. Biela'S Komet. New A o t k, 21. Nov. 3n einem hier veröffentlichten Brief sagt Prof. Smith von Warner'S Sternwarte: Biela'S Komet wurde auf der hiesigen Sternwarte in der.Samstag Nacht zum vierten Male beobachtet. Seit seiner Entdeckung hat' er sich nur wenig bewegt, aber seine Größe nimmt zu und er nähert, sich nahezu direkt der Erde. Obgleich bedeutend größer, ist er doch diel schwächer, als bei seiner Entdeckung und wird' bald unsichtbar sein. , Von einem Schweif deS Kometen ist nur wenig zu sehen. .Seit 40 Jahren war der Komet unsichtbar und seine jetzige Bahn weicht von der früheren nur wenig ab. Derselbe steht gegenwärtig 2 j Grad südwestlich vom Sternbild der Andromeda und bewegt'-sich langsam in südwestlicher Richtung. Er wnrde am G. November von Edwin HolmeS in London entdeckt." Die U n t e r s uchu n g b ttn d e t. C hica g 0 21. Nov. 1 Die Senatoren P esse r und G allin g er beendeten heute die Untersuchung gegen die Pinkerton Detektiv-Agentur. Der Polizeichef McClaughrey wurde von ihnen vernommen und befürwortete Trennung der! Polizei in den großen Städten von, der Politik, wodurch dieselbe bedeutend tüchtiger werde und auch in den Stand gesetzt werden würde, AuS- :' .:!,;:!.. ' '!,'t i ' 1 .lij' ;". . ständen und damit verbundenen Ruhe störungen besser gewachsen zu sein. Der Bundesmarschall Hitchcock befürwortete ein Gesetz, wodurch die Weigerung, an einer posso cÖmmittstus" zu dienen streng bestraft werden soll. - Die, .'s" V1 '" t ' i . : ' : i. ... W' 'i . -.J-, !; tcrjuchung wz r d ; , a m Do nnersta g HittSSur m in ÄuSlandö rffrt'i'V' HVililM!1 ÄCft'öieitSps , Paris, 21. Nov. Der Tod deS sif M st ' t:s' Vit .rir;!:!' BaronS von Nelnach, einer der ange klagten Direktoren der PanamakanalGksellschaft, wird hier allgemein be- ' sprachen und wie eS heißt, soll Selbstmord 1 vorliegen, nm der Anklage zu entgehen. Ferner wird gesagt, er habe I Selbstmord begangen, nachdem er ent'deckt, daß Pariere, durch welche er
schwer kompromittirt werden würde, ihm gestohlen worden seien. Er hin-
terlaßt ein Vermögen von ca. tzlö,009,000. Seine Familie ist auS reit giösen Gründen gegen Obduktion der Leiche.., 1 AuS dem preußisch en Landtag. -I, Berlin, 21. Nov. Im . Unter? hause des preußischen Landtages sprach der Minister deS Innern, Herfurth, Befürchtungen bezüglich der politischen Folgen der Steuerreform - Vorlage auS, welche, wie er sagte, einen agra? rischen Charakter habe. Wenn daS Wahlgesetz nicht zu gleicher Zeit revidirt werde, dürfte die Steuerreform von üblen Folgen sein. Dr. Miquel,' der Finanzmjnister,' welcher der Autor der Steuerreform Vorlage ist, entgegnete, daß die neue Wahlvorlage no h in dieser Session eingereicht werden dürfte. Diese Vorlage würde fo abgefaßt sein, daß sie eine plutokratische Modifikation der Wahlgesetze verhindern würde. Er fügte ferner hinzu, daß die Verwerfung desParagraphen in Bezug auf die Besteuerung von beweglichem Eigenthum mit einer Niederlage der ganzen Steuerreform-Vorlage gleichbedeutend sein würde. Korruption und Skan da l. Pari S , 21. Nov. Große Aufregung herrschte in der heutigen Sitzung der Deputirtenkammer wegen der Panamakanal - Affaire. Der Deputirte be la Haye behauptete, daß drei Millionen Franc? unter 150 Deputirte vertheilt worden seien. Dreihundert, iausend.FrancS, fuhr er fort, wurden verwendet, um drei Zeitungen zu kaufen, ein Minister, welcher jetzt todt ist, verlangte 400,000 Francs, weitere 200,000 FrancS wurden, für ein Blatt von geringem Werthe bezahlt, hinter welchem aber versteckte Einflüsse thätig waren und-ein auSländischeSBlätt wurde mit 500,000 FrancS erkauft. Der,Check dafür wurde in der Office jeneS BlatteS unterzeichnet und ich kann den Namen der Perssn nennen, welche alS' Vermittler zwischen' den beiden Parteien deS Kontraktes fungirte. (Rufe von Nennen Sie ihn !") Ohne die Unterbrechung zu beachten, fuhr der Redner fort : Nun zum letz ten Skandal. Der Ausschuß dieser Kammer, welcher damit beauftragt wurde, diesen Lotteriebond-Plan zu prüfen, bestand auS fünf Freunden und auS fünf Gegnern desselben und einem elften Mitglied, welches,- bevor- eS stimmte, her- Gesellschaft seine Dienste für 200,000 Francs angeboten hatte. Da die Gesellschaft nicht so viel bezahlen wollte, so bildete derselbe ein Sy dikat und,,- von einem Bankier unterstützt, verursachte er ein Fallen der Aktien, wodurch er die Gesellschaft zwange nachzugeben. Der, Plan wurde hierauf von dem Ausschuß der Kammer gutge heißen. Der Bankier war jedoch nicht rechtzeitig gewarnt worden. Die Aktien stiegen wieder und er war ruinirt. (Große Sensation.) Sie verlangen Beweise von mir. Obgleich die BeIiü.f Tfm9 fll . Vm nt 3 t rt As ywu uuw ,riw,ui,w, 3 r m f f m. . r , ,. t , '4.' bergen suchen, so nnd hier doch an die hundert Personen zugegen, welche. w,s- , - . ttn. wo die Beweise ,u finden Nnd. Die Teputirten zerfallen in zwei Klassen, in solche, welche Geld erhielten und in solche, welche keines erhielten." Unbeschreiblicher Aufruhr folgte dieser Erklärung. Der .Präsident, der Kammer, glouquet, rief dem Redner zu : 'Sie können nicht in dieses Haus kommen und die ganze Kammer beschuldigen l'? Viele der Deputirten förderten De la Haye auf Namen zu nennen worauf er ruhig entgegncte : Stimmt für die Untersuchung l" . ; 5)U Untersuchung r wurde mit 311 gegen 244 Stimmen beschlossen. S ' , ' .. , : Der Sozial ist e n - K ö ngreß. AMWnßMK stentag nahm ! heute , einstimmig z eine Resolution gegen antisemitische Verfolgungen an. Herr Singer gab hieraus eine Uebersicht über die Thätigkeit deS Kongresses und wies mit besonderer Genugthuung auf die Einigkeit der so;i i !" i w:$ m & ; . j 'hjf zmlistischen Partei hin. , Unmittelbar nach der Beendigung seiner Rede wurde der Kongreß vertagt. Die Eh olera. V r ü s se t, zz. Nov. Hier sind seit Oamstaz nr:e Falle voaVholzra
und zwei Todesfälle an derselben vor g 'kommen.
Seit vorigen Samstag sind inBrügge fünfzehn Fälle von Cio'era und dreizehn Todesfälle an derselben vorgekommen. I m H a a g, 21. Nov. . Während der vergangenen -Woche sind in ganz Holland vierzehn Todesfälle an der Cholera vorgekommen. . P e ft, 21. Nov. Heute wurden hier zehn neue Fälle von Cholera und fünf Todesfalle an derselben berichtet. ii m Ochlffönachrichten. Angekommen in : 'London: Melbourne" von So ton. P hiladelphia: Nestorian" von Glasgow. Lizard pafsirt: Suedia" von New Jork. Brcmerhaven: Aller" von New Fork. ' s Hamburg: Columbia" von New Jork. Liverpool: Mentmore" von Baltimore. Gibraltar: Kaiser Wilhelm II." Nukland Neichthum. ' Eine neuerliche halbamtliche AuS lassung des Journ. de St PeterSd." tritt abermals den Beweis dafür an, daß.Rußland , heidenmäßig viel7 Gels dabe. Das Blatt zählt z.' B. folgende Thatsachen auf: Am 24. October machte der Baardetrag der Reichsbank und dcS Staatsschatz zusammen t304 i Millionen Rubel in Gold. d. i. 2,413.. 00 ),V00 Sr., ein Betrag, welcher die der Bank von Frankreich und der Bant von . England zur Verfügung stehenden Summen von 1.673,250.000 Fr. und. 26.000.000 Pfd. Sterling beträchtlich übersteigt. Wenn man von hm Nossenbeständcn der Reichs bank aauz. absieht, so verfügt der Staats, schaß .allein ' über einen Baarbesiand von 12z Millionen. ttrevitrubel und L3 Millionen Goldrubel. . Wenn der der ReichSbank überwiefene Goldbetrag in Kreditrubeln ronvertirt würde, nicht Rubel für Rubel, .sondern zum effektiven Wechselkurse, : so würde für dett StaaiSschatz ein weiterer Betrag von 100 Millionen ttreditrubel. verfügbar werden. Die angeführten Thatsachen wer den. wie. das Blatt meint, genügen, um zu zeigen,' daß die Finanzverwals tung Rußlands allen Grund hat. der Zukunft mit Ruhe entgeg:n zu sehen, und weder an seiner Stärke, die aller Welt vor Augen liegt, noch an seinem Ckedit., zu zweifeln, der unaufhörlich wächst, gerade wegen der Angrisse, deren Gegenstand er. gewesen. Wenn diese Darstellung' den Zweck hat, das deutsche Kapital, russischen Juleihversuchen zugünglich zu machen, dann ist sie umsonst geschrieben. Weder, die angeführten Thatsachen-,' noch daS Selbstlob. der Stärke Rußlands" vermögen daran, etwas zu ändern. Den Grund für - diese skeptische Zurückhal tung kennt man in St. Petersburg sehr genau. . Die Reklame für die ruf si jchen Finanzen ist a der auch an sich selbst recht mangelhaft begründet, troK aller blendenden' Zahlen. Die Baarschuft der ReichSbank und deS Staats schaM dient doch zunächst , zur Deckung des fortwährend wachsenden Notenumlauses von 1100 Millionen Rubel, von dem die Reklame weislich schn?eigt. und wie stcht es mit den Ausgaben jüt den Nothstand? . Daneben erbUt" sich die Nachricht, daß der Abschluß einer rufstr . i9 .'.: -: ' A "' rtl . m -L VMrtlri J!t 1 B iS ftnirfit w j. V. vtMVi(i ' ri ttaris bkvornebe Die .N. r. Vr. 110 i r V befreitet dies, aber sie findet wenig : Glauben damit. IslII3a::-2i und Adolph H. .ScheNschmiU, gebildet auf dem Köservatrium zu Slila ., emofrhlen sich alS Lehrer für Uello. Piano. Hart-. " Violine und tlzeoreltscken Unterricht. SngagenirntS kür Sonder' erden entgegengenommen. Slavierspkeler, elche SscmbleSplel Snsüen. mögen sich an uns enden. ' ? ' ' , ;. ; , No. 2t6 Oit O hio Straße, t ÄDyMWeWHa i Ich, der tli terzeichnete theile rterdurch meinen Lsnden und dem Pu ikam im Allgemeinen mk , daiz tch daSbeizeschäft voa 5.7,'.,,.,,,' -' :' .: ,s;,:;;:;;j::Jll!tV känftlch ermorden habe, und nun allein fortkübre el de,'-' Ich habe fämmtlicde verdtnditchketten srBeÄäftSAdernommenlFS : , JZ, ,,de wich bemühe n au ch f, erhtn met e Kunden zufrieden stellen und bitte um genitj; tf:SttJPru4; . Robert Niedweg, 465 Süd Meridian Straße w&jf,'. tMm 'i . i . MBrnchZkurirtMW Wi (iif:.:;; r.;rS' ; .; r. .v-;. ,:: Bedingungen : Keine Zahlung, bis die Kur ?V itW vollständig in. ;:!:!! Kein Meffer braucht und Blut gezogen. Ich mch E ontttttre und depömre das Geld in der Bank. Peseten: Juliui Srnman, Jantor deii Odd Fkllom SedSudeO, üdt Pennfyloania und iSaf-gton Straße. . . Office im VrunSwiS Hotel, L0 Cinle Straße. 0,r5od.v?U . J -"'Srs 'mwmm-mmf,, , riT r s' r ; -
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