Indiana Tribüne, Volume 16, Number 63, Indianapolis, Marion County, 21 November 1892 — Page 1
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Indinnnpolis Ind. Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: HübscheS Wetterz kälter Dienstag Morgen. Der erste Souvenir-Halb-Dollar. Philadephia, 20. Nov. Das erste Souvenir-Halbdollarstück ist gestern in der hiesigen .Münze geprägt und später Herrn Sames W. EllS. worth, dem Vorsthenden deS WeltauSstellungs - Comites für schöne Künste, übersndt worden. Für dieses Geldstück sind bereits tzl0M0 osserirt worden. Heute lind 2000 dieser Geldstucke fertig gestellt worden und die I Vtrntutnn tir Kinn frtrfr(tf nr. T"3a i"" ivöviky' ,k den,, bls die sammtllchen . 5,000,000 Ztück, Welche vom Kongreß bewilligt wurden. beraeSellt sein werden. Dem i r ' u . obenerwähnten Aus stellungs Com missar wurde auöer dem 1. auck das 0., das"l492. und'das 1892. Sou venirstück übersandt. Die übrigen Stücke werden in der Münze zurückbehalten werden, bis vom Schat)zmtsdepartementandermeitigeVersüzunzen getroffen werden mögen. ' Die Einwanderung. Washington, D. C., 20. Nov. statistischen Bureauö be. richtet, daß während des, mit dem 31. Oktober dieses JahreS endigenden MoatS die Zahl ker Einwanderer folgende war: AuS Deutschland S,33l, Ztalien 40, Oesterreich 318, Ungarn 103, Böhmen 202, Dänemark 371, "fc-.: j. mt o..tt i . . n jiuiiiicia iiupianu neu Niederlanden 249. Polen 311. der Zchmeiz 153, Schweden und ?!orwegen 1234, ' England und Wales 3331. Schottland 919. Irland 1911. auS allen anderen Landern i785 ; zusam men ,16,423, gegen 51,182 während deS entsprechenden Monats des vorhergehenden Jahres. Die sozialistische Idee. N e w I o r k, 20. Nov. Die Tribune", daS Blatt des geschlagenen republikanischen VieePräsidentschasN kandidaten, Whitelaw Neid wird morI gen einen Artikel haben, worin sie als i-t S. - Csl. i tt, . ? urjaajc ver j?iicwcciayc oer icpupiiia ner die Verbreitung sozialistischer Ideen bezeichnet.. ; . - Der Stre ik z u Ende. ,Pittöburg, Pa. 20. Nov. Der iiroße Streik in ' den Earnegie'schen Stahlwerken ist von der Am ilgamirten Association für beendet erklärt worden M U'dk heute achwittag in einer Versammlung der. rFanisatlon deschlössen und zwar mit 101 gegen 01 Stimmen. Die Redner in der Ver sammlung gaben offen zu,- daß : die Streiker eine Niederlage erlitten hat ten, und nicht länger im Stande seien den, Ausstand aufrecht zu halten Die jenigen Streiker, welche nicht wieder bei der Gesellschaft ankommen können, befinden sich in einer übchen Lage, da die Zahlung von UnterstützungSgeldern an sie von nun an eingestellt werden wird und sie auf ihre eigenen Ressour cen angewiesen sind, welche in den mei sten Fällen schon seit geraumer Zeit er schöpft waren. DieGefchäftsleute in Homestead : sind hoch erfreut darüber daß der Streik endlich beendet erklärt
wzrden ist, da eine längere Fortdauer desselben die Stadt ohne Zweifel rui nirt haben würde. Man. hofft nun, daß die Geschäfte ald wieder ihren nornalen Zustand erreiijen wurden.
Der Lohnverlust der Streiker in Folge des AustandeS w rd zwei Millionen Dollars übersteigen. " - ''"'.. Schreckliche Mordthat Chicago, Jll., 20. Nov. Hermann Siegle?, ein Deutscher, welcher mit feiner Frau und seinen drei Kindern bei seinen Schwiegereltern Henry und Carolina Siles gewohnt hat, erschoß heute die beiden Lederen und verwundete seine $rau durch emen Schuß leicht an der Hüfte. Als Grund werden eheliche Zvistigkeiten bezeich. net, welche durch die Schwiegereltern verursacht wurden. Siegler wäre von der Menschenmenge, welche sich um seine Wohnung versam nelte, beinahe gelyncht worden, wem ihm nicht die Polizei rechtzeMz zu Hilfe ge ommen wäre. - Ausland. Der 9t e r v u ö r e r u m. B er l i n, 20. Nov. Dr. Miquel's, deS preußiichen Finanzministers Steuerreformpläne, die dem Landtage in Gestalt von drei Gesehentwürfen (über die Vermögensteuer, die Regelung der Kommunalbesteuerung und das sögenannte Ueberweisungögeseh der Grund-Gebäude-sowie Gewerbesteuer an die Gemeinden) zugegangen sind, haben den Hamburger Nachrichten" zu einem pointenreichen Leitartikel Anlaß geboen. Fürst . Bismarck's Hamburger Organ schließt sich im Wesentlichen der Ansicht der Vossischen Zeitung" an. nach welcher die von Dr. Miquel vorgeschlagene Vermögensteuer voraussichtlich die Vermögen erwerbenden preußischen Staatsangehörigen nach anderen Theilen deS Reiches oder gar ur Auswanderung, aus Deutschland reiben wird. Der Artikel der Hamb. Nachr." gipfelt in dem Satze: Der lnt'erschied zwischen dem alten und dem neuen Kurs . besteht darin, daß früher von Seiten der Regierung die Vermogenbildung gefördert wurde, wahrend gegenwärtig das Bestreben'der Regierung darauf gerichtet ist, die Vermögenbildung zu verhindern." Obgleich dieRegierung die, drei (?e setzentwürfe umfassenden, Miquel'schen Äteuerreformpläne vom Landtage als ein unzertrennliches Ganzes behandelt sehen will, hat die freiconservative Fraktion doch beschlossen, gegen ge wisse Theile dieses unzertrennlichen Ganzen" zu stimmen. Auch die Eins trumSfraktion hat über ihre Stellungnähme zu der Angelegenheit berathen und Beschluß gefaßt, die Entscheidung, welche die Klerikalen getroffen haben, wird jedoch vorläysig streng geheim gehallen. ' -' Der Haushaltsekat deS Deutschen Reiches für daS nächste Fiskaljahr weist ' , " ' ein Desizit von 149 Millionen Mark - ...5 w,,s k,.k,... auf, welche durch Aufnahme neuer ir .!k .. Ct intiijui iynn uut. iesem Denzit sind die Mehrausgaben, ' ' " . welche die neue Militärvorlage im Fall her Annahme verursachen wird, nicht eingeschlossen. Allerlei aus Deutschland' - B e r l i n, 20. Nov. Der Reichstag wird am künftigen Dienstag eroffnet werden. Niemand' vermag heute zu sagen, wie die ' verschiedenen Iraktionen, sich gruppiren mögen. 2n neuester Zeit wird General von Löwe als möglicher Nachfolger Caprivis genannt. Die schnelle Abreise deö Königs von Sachsen auS Potsdam. hat zu dem Gerüchte Anlaß gegeben, daß derselbe sich mildem Kaiser der Militärvorlage wegen entzweit habe. AuS glaubwürdiger Quelle erfährt man nun, daß der König deshalb Abschied nahm, weil er deS Kaisers Absicht, gegen Bismarck auf gerichtlichem Wege vorzugehen, nicht billigtet - , . Hamburg, 20. Nov. , DaS dem r l i..t..:i.i. ri-.Luc.k. . .i!i;r r-.. ?cncn uniccrtMcic 5iaaiöouogci : ur 1893 macht ein Defizit von 4,273,880 Mark ersichtlich.' Dasselbe ist Hauptfächlich als sine Folge der Eholeraepidemie zu betrachten. 1 Stuttgart,' 20., Nov. , Ein der Polizeibehörde in Metz zugegangener anonymer Drohbrief kündigt an, daß demnächst daS Gebäude, in welchem daS dortige Polizeipräsidium seinen Sitz hat, in die Luft gesprengt werden ..... soll.
Dre?de n, 20. Nov. Aus Bauhen wird gemeldet, daß Z Putvcrhäuser in die Luft geflogen sind. Bei der Ex-,
pZosion büßten mehrere Menschen das Leben ein. Zur Änternatio na len M ü n z c o n f e r e n z. '. ' B r ü s s e 20, Nov. Der ametikanische Gesandte Terrell, welcher her Vizevorsitzende der Internationalen Münzkonferenz feinIoll, wird den Delegaten zur Konferenz am Dienstag im Hotel der amerikanischen Gesandtschaft einen Empfang geben. Die. folgenden . Delegaten sn , bis jeht eingetroffen: , Italien Simnori, Somonelli und Zeppa; Frankreich Tirard, Dairolleö und Fouvillez Deutschland Glasonoch und Härtung. . London, 20. Nov. Senator Allison und dessen Begleiter, welche sich auf dem Wege zur internationalen Münzkonferenz in Brüssel beenden, . kamen kurz vor fünf heute Nachmittag in Southampton an und ' erreichten Lindon um 8 Uhr Abends. Morgen Vormittag um 11 Uhr werden sie die Weiterreise nach Brüssel antreten. Der Wiener Korrespondent deS Chronicle" meldet, daß einem Gerücht zufolge in der ersten Sitzung der Münzkonferenz die italienischen De-' legaten mitth'ilen werden, daß Jtalien auS der lateinischen Union auszeschieden sei. Der Brüsseler Korrespondent des Standard" meldet, baß die Münzkonferenz wahrscheinlich bis zum Monat Januar in Sitzung bleiben werde, mit einer kurzen Unterbrechung wah rend der Weihnachteseiertage. In dex nächsten Woche wird der belgische Premier und Finanzminister Bernaert din Delegaten ein Bankett geben 3m Dezember wird König Leopold ihnen ein Fest in Brüssel oder Laeken geben. a OchissSnacdrichten. ' Angekommen rn : "? : N t w I o rk : La Champagne" von Havre ; Seryia" von Liverpools Liverpool: Georgian'f von Boston." . . Havre: La Bretagne" von New Sork. Southampton: Aller" von New 3ork.' ' - . Schwarze Wähler im Skde. ES sei gleich von vornherein erklärt. daß in den nachfolgenden Zeilen kem Politik getrieben werden soll, so ver. dächtig auch die Ueberzchrist aussehen sollte, und so schwer es auch sein maz, den Teufel fern zu halten, nachdem, man ihn an die Wand gemalt hat, .Unpolitisch um jeden VreU"; ist unser" Lolunz. : . - ' 1 Bei der Stimmabgabe unserer Wo?' köpfe im Süden bieten sich viel mehr, Schwierigkeiten und Verwicklungen, a!Z Fernstehende glauben mögen,' sodaß. auch wenn man von den AnschuldiauN' I gen gelegentlicher Leraemaltiauna oder i Einschüchterungen ganz absieht, essehr . I t .:r:j. iri. . . : x r. m. I ttlttnrt itnS llilrt t9lmltn(iUlt rtlHll.l h ' '1' Miirt'' al"a m aUt . unlbaxtt Stoff ! r . i f i - s . " . t . v . , sur eimqlge naaziragliaze vmleqiung ver Wahl, Folgendes BlldchM das em .i.i- r " . v . . ' . ' uoncyer orre ponoenr au? eigenerer. sahrung von einer Wahl in einer tlasCITJ. f X . , fi'i Ittuen Iiorz-Iveisrn Iyorr lVels-ir?ivur-zen) Gegend entwirft, trifft wenigsten? aus eine ganze Menge Falle zu : " -" Der Stimmkast.'n wird innerhalb eines offenen Fensters aufgestellt, das nach der Straße geht; die weißen Stimmaeber stehen in einer Reihe, und die farbigen in einer andern, und sie stimmen adwechielnd. In einer Ward, in welcher die Farbigen -die Mehrhüt haben, bilden diese gewöhnlich die läi aere Reihe, und umgekehrt. Manche stehen , den ganzen, lieben Tag da und lassen, sich auch ihre Mahlzeiten dorthin hringen. Es ist ein bunt zusammen gewürfelte? Haufen, wie überall bei den Wahlen., Zm.'i 'Stimmprüfe? i ' i1'! V! i j-.-. I' ' r cnaiieners;, oo;i ocnen jeoer ein? her großkn Parteien reprasentirt, stehen, außerhalb d's Fensters und richten auf Winke hin, die sie schon vorher erhalt ten , haben, diese und jene Jrazen an , die Wlhler. Gelegentlich werden fri vole und unverschämte Fraaen gestellt was ja auch anderwärts vorkommt -7-- doch ist in den meisten Fällen Grund genuz vorhanden ! für die ; eines Ein wqndZ, auch wenn dieser Grund vor Hause auS ein harmloser sei n m a gÄ '0, Da gibt es bsispielömeise in derselben Ward ein Dutzend George Washingtons und,vttlleichtMehrMsMnfunvzVanzig William Johnsons, maZ schon an und sür sich großen Wirrwarr anrichten kann; wenn man nun außerdem bedenkt, daß George Washington" an einem Platz unter dem Namen deö VaterS des Vaterlandes wohnen kann, an einem anderen dagegen als .WiUiatzl 5$ ohnson", und wieyeriZM an mehreren ände PMn desselben Gemeinwesen? ntez tbensa vielen ader.en amen, Ü
ist es klar, daß daraus eine üiienDtidj? Confusion entstehen kann! Dazu kommt dann noch die Aehnlichkcit vieler Neger wenigstens für das Auge Anderer die schon Manchem von ihnen verhängnißvoll geworden ist.- z. B. bei der Verfolgung eines farbigen MissethättrS durch einen Lyncherhauftn, obwohl diese Aehnlichkeit nicht ganz so groß ist, wie unter' , den' schliKäugigen Himmel?, söhnen. . ' - . i Die Gewohnheit der Wollköpse,' sich zwei. oder mehr Namen zuzulegen, ist so weit verbreitet, daß sie keinen Kundigen überraschen kann. Kam da jüngst in ein AnmaltS-Büreau eine,, Negerin mit Pensionspapieren um sich als Wittwe eines gefallenen Unionsfoldaten pensiomren 'zu lassen. Die Papiere waren von einem Agenten ln Baltimore auf die Aussagen' einer Tochter der Bittstellerin ausgestellt und lautete auf die Namen Caroline Thompson, Wittwe von .William Thompsin." Aber, Tante Winnie," bemerkte der eine Anwalt, dessen Vater früher der Herr der Bittstellerin sowie ihres Gatten gewes n war, das ist Ihr Name doch'nich." Mein, da? ist nicht mein Name," antwortete sie. Sind Sie je Caroline genannt worden?- fragte er weiter. Nein.- war die Antwort. Und wie hat denn Ihr Gatte geheißen' Henry Johnfon," erwiderte sie, aber ich habe gehört, nachdem er mich verlassen hatte, daß er seinen Namen in William Johnson umgeändert habe.Die Pensionspapiere wurden dem betr. Agenten mit einer Darstellung der einschlägigen Thatsachen zurückgeschickt. Zu diesem nichtpolitischen Beispiel ließen sich noch unzählige Seitenstücke an füh-en. z Nach alledem kann man sich wohl vorstellen, daß an Kuddelmuddel kein Mangel ist, und wirkliche oder scheinbare Gründe, gegen einen Wähler zu protestiren, - so wohlseil sind, wie die Brombeeren. Es gibt dabei auch manche heitere Auftritte, bei denen der Neger Humor zur vollen Geltung kommt. Einer der Stimmvrüfer hat es einmal sehr zu bereuen gehabt, daß er einen farbigen Onkel zurückwies. Letzterer war fernes Zeichens ein Lumpenfammler und kaufte Lumpen, altes Eisen. Papier u. s. . auf. Kurz vor' dem Wahltag war er von der Hütte fortgezogen, die er so lange bewohnt hatte. An dem Tage nun, an welchem dis , Megistrirungsliste durchgesehen wurde, , strich - man, da man nichts weiter über ihn hörte, ihn einfach als todt- von. der Liste. Er tauchZe indeß am Wahltage sehr, lebendig in der Eolonne. semer Rassengenossen auf. Einer der Aufpasser hätte zufällig einige Zeit vorher Waaren an ihn verkauft. Sowie der Schwarze anrückte, rief ihm dieser Aufpasser . zu : Onkel Billy. Du kannst nicht stimmen. Du bist . ja todt.- Was soll das heißen ? fragte der alte Wollkopf. Ei, Du bist todt,- war die Antwort, sieh nur hier !" Und er zeigte ihm die detrefsende Seite im RegistrirungSvuch und das Wort todt" hinter seinem Namen. Billy blickte einen Augenblick neugierig m, dann trat er plötzlich zur Seite n:d sagte : , Nun gut, Mister Norm. Zinnern Sie sich der 523. die ich Ihnen schulde?' Die sind jetzt a u ch todt. Keinen Pfennig kriegen ie mehr.- Sprach'S und ging unter brausendem Gelächter davon, -während
'aS Gesicht des Aufpassers sich erhehl 'er'.änaerte. ' " ' : ' - .... i" HleZi Board yf Public WorkS. Die Erundeigenthümcr an Illinois Straße von 12. bis 17. Sttaße erhielten Erlaubniß zur Legung eines Eement Seitenweges. . - - - Gegen die Verengerung . der 19. Straße wurde von Gundeigenthümern daselbst, remonstrirt. - Der Kontraktor zur Verbesserung der Muökingum Str. theilte mit, daß an jener Straße so diele Telegraphenstanzen, Zäune r;. im Wege . stehen, daß an '. eine einheitliche Verbesserung der Straße nicht gedacht werden könne. An den städtischen Ingenieur verwieUn. ' ? ' , ' v' . ' ... v'';Hoyt Ave wird aus Beschluß, deö Boards. neu nummerirt werden. Ein Gesuch, vier Fuß der Ellsworth Str., an der Ecke der New Jork Str., aus eine Länge von zwölf Fuß aufzugeben, wurde bewilligt. ' lh , :-ECJ-Monroe Brayton ist Samstag Abend auf der Landstraße in der Nähe von Acton verunglückt. Seine Pferde waren scheu geworden, er wurde auS !v,',l",':' 'iC' ..r:.i::.'!'!:,.j'1' il:t".y 1 ;;,,:; ' 'iStM'': de mW age n g esch leudert und bra ch den rtenZArmzanMweilS Pferde liefen in einen Hof und Bray'l i.i'UA.iK'.il1-,,! !, ' ' ,,!!?.. ton fand man etwa eine Meile davon in bewußtlosem Zustand auf der Land Me,UeZenZMgWWWK hVii;;rt'f Gestern Akend drangen in Abwesenheit Uz Familie Ärummann an Fletchrr Avenue Einbreche e in das Haus und stahlen eine Partie Tilbcc tUg. '-')--;--;:;y;-"'-
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