Indiana Tribüne, Volume 16, Number 62, Indianapolis, Marion County, 20 November 1892 — Page 10

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V'VHIMMMV-VmUMV V Wenn man keine Münchener Pinakothek, kein Berliner Museum und kein Dresdener grünes Gewölbe hat, so muß man mit kyeniger fürlieb und das .Bischen Kunst, daS sich in Amerika zeigt, nehmen, er wo sich gerade bietet. Ich habe wir deshalb die Bildercottektion angesehen, welche diese Woche die Herren Steele und Forsyth in der LieberschenÄunsthMdlung ausstellten. ES sind 35 Oclgemälde. mit Ausnahme von Dreien, sän?mtlich Landschaften. Die beiden Künstler taten fleijjin gearbeitet, sie haben die Bilder (Stcele 16,Forsyth 19, während der 'Sommermonate am Muökatatac Niver gemalt und zwar getreu der Schule der NaturaliftenoderImpressioniften, in sceier Ratur. Auf den eberflachlichen Beschauer machen die Äildcr beim ersten Anblick durchaus nicht deii günstigste!? Eindruck.es kbAmt Einem vor. alS wären üe.älle matt und nichtssagend, niöt eine cinuae satte derschwommene Konturen und eben solches Colorit. , Ab:r die beiden Mal.'r sind Künstler. Sie haben ihre Kunst ?ahre lang an bedeutenden Schulen in Europa sin dirt und man wird ihre Werke deshalb nicht laicnhaft nach einem oberstächlichen Eindruck beurtheilen dürfen. Diese Mattheit und Verschwommenheit ist mhKAt .vft &irht hflrl V 1 v TtäiuramieTi i;i wiruuj nujui, ich Eindruck festzuhalten, welchen die fr. bige Oberflache .ines Gegenstandes auf da! Auge übt, und alle die unbesti.nm- ' ten Töne wiederzugeben, welch: die Luft zu verschiedenen Tageszeiten im ter dem Einfluß deS wechselnden Lichtö annimmt. Sie wollen die hellen Uch ten Töne wiedergeben, wie die Natur sie bietet. Es liegt also dieser Schule" ein gewisses Streben nach Wahrheit zu Grunde. Damit ist aber die ideale Auffassung ausgeschlossen, nnd ob das gerade der Kunst dienlich ist und ihre Wirksamkeit befördert, wagen wir zu bezweifeln. Wir bewundern noch heute die anti. ken Schöpfungen und nennen zre klassisch, obwohl oder vielleicht weil sie Gestalten schufen, deren Proportionelle körperliche Verhältnisse der 5!atur nicht entsprachen. Sie schufen ideale Gestalte. Die edlen griechischen Ge sichter entsprechen nicht den n. türli - .chen Maßen. Soll die Aufgabe des Landschaftsmalers lediglich darin ber .rrs j, . i I ne?en. rucr aiur aus me eai wand zu werfen, o wie es ut, eine bloße Coxie zu machen ? penn so, dann mußte er nach metner unmaygeb!X st?rJll. Y C -."i. ..- ?t! I iicjcn unjicai zum vjanozuzn jojciit wählen, die der Wiedergabe- würdig sind, die durch ihre Großartigkeit, oder ihre schöne Perspektive, oder ihre Er Habenhut, oder sonstwie an und für sich das Au entzücken Ein Skü " J I Ratur. das aber in der Wirklichkeit 'ä ,w i i:.s.?.:. langweilig ist, muß eS bei treuer Wie dergabf auch auf der Leinwand fein. Ich meine, ein Kunstwerk muß zu dem Gefühl spreche sei es ein Bild, sei es e:ne Statue, sei eS eine Dichtung, sei eS ein Tonwerk. Das 'Kunstwerk muß zu mir sprechen. ich muß .bei seinem Anblick, oder An hören etwas empfinden. Ist daS nicht cp. tt t ix. e. fi.-i.-j.! .x i Äunpjmo, " . Ob me,ne Auffassung ncht.g y, ob .- memer AussaffunzMtfvrechen, lazze lch bMtMWtzpMchÄwchgM W!MW u?Wul den.Stand hliH?f!)MM'hiif".iiHV ni HicSam r" y , ,vvu der, Cektion. manchWDhMI t..Tf ! vrjiü i .viü.n il M.iSSr'tell geführte vorsinden. Unter den All. bern des oerrn Steele gefällt mir am besten Ru, betitelt : dn tfae Mus. Jr : k.urrs ,;.1W., . IIHt, H t t tyiV VVN NMag'sM Ei'l'hschSÄ riff&ÄJ-Ü : "When the . - Bild tc w costie 5 home", äflieWc. Hat . ' . 7

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Herrn Frank MauS auch bereits einen 9 m J ji ..j:- ' '' '-- '!' ""; Käufer gefunden. - Auch No. 13: "A gll mpie of Ma ä!on", eineS der klein ; ften der Eollektlon, ist verkauft. Der Preis . ist $50 und Herr Harry Adams hat dasselbe an sich gebracht. ..No. L : L 'Vv . v ' . - . . v " ooa intenor uns Vio; : " i tie Beuch Walk, werden dem Kenner v'wt- v ?üf ... i " : . " ..; ebenfalls gefallen.. .. ' Ein sehr hübsches Bild von ' Herrn LnWhMDN of the: Woods", dagegen ist No. 19, " '-m '.. '.,. 'i. ;- . . ,r i",;.!!!' !.,.,.'-. ,;' ; j fcfffTF Pnnt rtf .iVVmhn.lJ'r yt.f'f,yfJf,tMk'-J! F f ein höchst sonderbares. Vild von dem man ' eigentlich gar , nicht recht sagen kann, WaS eS vorstellt. Vielfach ist es ra.pj:-.-J4f-j;J. Ät. v:. ciW;uuC,uu,vy u..., ooer encs vuo vzz gciaui, ver greund von LandfchaftSgemälden wird unter allen Umständen in der C oll ktion- manches Künstlerisch Ausgeführte finden, r?sS ihm gefällt. : ',, MLNW. m1' '! f '!'iJi'- iiisifjiilsfii'lii;?'-TW'1 Hrt ;' ! :iiii,CM;l!l:;,ij!::,: - Wir - haben ein großes gewaltiges

Genie in unserer Stadt'' (5s -iffmcht wie Hans Sachs ' ein Schuh mach er und Poet dazu, auch Nicht Ein Sänger und ein He!d zugleich wohl aber ein Dichter und ein Philosoph. Seine Name ist Engelbach, und es sei ihm hier noch bei feinen Lebzeiten ein Denkmal gefeht, wenn für nichts anderes, so Uch für sein wunderbares Gedicht : Naturphilosophie". Dasselbe stand am lehten Sonntag im Spottvogel". Hat er das Blatt seincs Namens wegen gewählt ? Cs scheint fast so, denn der philosophische Gedanke: Die Welt schuf sich nach ewigen Gesehen" klingt wahrhaftig wie Spott. Man muß schon ein sehr gröper Philosoph sein, um zu begreifen, wie etwas, daS gar nicht eistirt, etwas thun kann, und wäre es auch nur so eine Kleinigkeit, wie sich selber schaffen. Oder sollte diese Welt schon e;istirt ha-

den, ehe sie, sich, selber schuf? Ich bin wirklich, nicht Philosoph' genug, um dies auszusinden. Wunderbarer Weise weiß aber der Dichter und Philosoph die Ssach? genau, er sagt : Man soll mit Hypothesen uns nicht hetzen, i also ist dieS keine Hypothese, sondern 'I ß-mifcfi-it. Mi'? -rs nur aiißaekunden 7 ' " . , 7, 7 " ijiuucii auy, ucc -i,uutuuuiu. Vl l sagt, man soll in das CchöpfungZ . Dunkel uns ent. hren Um dem Mysterium grübelnd nachzuspüren. so hats ihm wahrscheinlich Einer ver. rathender selber mit dabei war wie die Welt sich selber schuf. Merkwürc. r i" ig, was aues panren nxm i Sollte Herr Engelbach aber nicht trotz alledem irren ? Ein Lehrer fragte einmal einen Knaben : Wer hat die Welt erschaffen? Der Knabe, erschreckt, antwortete weinend : Herr Lehrer, ich Habs gethan, aber ich will! gewiß nicht wieder thun". Wie war?, wenn Herr Engelbach sich bemühte, diesen Knaben auözusinden. Vielleicht käme er dann sicherer hinter das Geheimniß der Weltschöpfung. .Uebrigens ist eö ja Unsinn so viel Aufheben? über so eine-Kleinigkeit wie 0ie Erschaffung der Welt zu ma chen. Denn was ist die Welt vtrgli chen mit einem solchen Gedichte, wie daS des Herrn Engelbach? So ein Lumpending wie die Welt kann sich selb,.r machen, aber so einEedichk nimmer mehr, dazu gehört ein Dichter und Philosoph. $lin Qnbt aUt 6in lber im Irrthum und der Dichter meint gar nic. fca bic Welt sich selber erschaffen er doch ' Ewig mannigfaltig Entsprießt die Welt nur einer Urbe dinzung.Dahätten wir ja einen ganz Neuen - ri ' " , l ? ' lOiH 1TrM htlH lIffl TCf f4.Xt.i CM Itv&aVtntiHA' MF"" Dunkeln gehalten werden, Indeß ! bei näherer Besinnung Erscheint mir diese Urbedrngung AlS schöner Reim auf die Verjüngung Wie eine blöpe Bimbam'Kl'.ngunz Unser Dichter' ärgert sich ' über die Affenlehre. Er sagt : Der Afsenlehre kecke Hypothese Ist nur plausibel schülerhaften Lassen. Die lassen Dromedare zeugen von Girassen, i -- - Ich kann begreifen, daß ein AdoniS, Dichternd Philosoph vor dem Ge. bstnfci, zurückschreckt, daß seine Vorfahre affenähnlich waren, und ein ..Zlosavn tetr üm ift uthn. verständlich .vollauf, berechtigt, Darwin mh 5ifel schülerhafte Lassen zu nen. ' ' .- . " " nen. Indeß, im Vertrauen gesagt, Um Dromedare, die nicht von G!- . ' raffen gezeugt sind, pro5entcompan7. 0c C0UtfiQf dlways excepted. . , , . u . Und ln nne allerdlngs ur t&lMte pnbe. ,-.:,,-.,,- . . . , . Ji ,. ,. - M7.?.0'k'''k'PS.eanI. "f ' - sl.fw.. i.. u . J. v.. ci vi " ,CM"; naaf vc,tul vlc 9,lt fTsir f(finf i ! Welt selber schuf ? fi Der Plauderer. fD a m enra ch e. Die Baronin übte seit iwei Tagen über sämmtliche Villen baS Polizeirecht . . rsr--r . ' WaS die Grann A., d:e Prmzewn s ,i.,k.,n, : NrnZn C. anbelangt, so var sie vollkommen b; .A-MJSüiiViwye.-----. ;-5:v'j; ' : rühmt. 1 Eine Toilette von Worlh, nicht mehz i1 ' . . . . - .- "' ' . . anb nicht weniger. . . : , , . Ihr Kammermädchen wußte das nam lich ganz genau ; sie war die Freundin des Cousins des Kammermädchens bei A. und diese war eine Freundin von P. u. Mit einem Worte also, nur Kleidet im. W ende v o n d r ei ? blS fünf ta u u", "wn 'u'l"l'f V '.: Xr. .'!' krtMlhd.tll .X. .ltlMM lies, die Auflage irgend einer Schöpfung UWa, rifer Kleider! n st! erÄ.!SA?!.i - Mer die Gemahlin des Generals ? DaS war die Frage, da las die Gefahr Was wird die Frau Generalin wohl nbäben? !f Das llkbensmürdige Cousinchen mußte diesmal' geschlagen werden; hatte eS doch gewagt, beim vorjährigen Hofball die Bewunderung Aller in dem Matze zu

erregen, van ne, sie arontn, neben thr völlig unbeachtet blieb. . Ja. das war die schwierige Frage. Telegramme waren keine abgegangen. Sessen war die Varonin aewln: auch

Briefe für das Ausland nicht. tohi Augenblick lang glaubte die Baronin, ihre Nioalin habe vielleicht irqend eine Vertrauensperson mit der Mission nach Paris geschickt, ihr eine SensationsRobe zu besorgen. . , Allkln ern Besuch be, der lieben Freundin, und dieser Verdacht war entkräftet ; denn die Zofe sowohl als. die Bonne und die Geschäftsdame waren zNgegen, und dleze waren ja die emziaen. die man mit solch' heikler Aufgabe in einer so disemen Angelegenheit hätte .ifJt!J - ' ioiiCQiacn rönnen. Also?.... Die arme Baronin zermarterte sich serqebenS den Kopf. . Daß etwa? sich vorbereitete, da? merkte sie, denn die Cousine war zu .pschutt". um nicht immer ganz etwas Apvrtes zu bringen. .Gnädige Frau.... Frau Baronin ! rief das Kammermädchen und trat qauz athemlos in das Boudoir der Baronin ein, die eben über das große Problem nacyzann. , i.Wlchtkae Neutakelten ! ' xui sie trmm xhirend. vspuQ, was gibt s, was lfl qt schehen?" . ' K. jTv f mr n eneralin yar eine 'cenge von Postpacketen bekommen." .Posipackete?" Ja wohl." lind weißt Du, waS dieselben entha ten?" .Stosse." Aber welche?" ' Das ist mir leider nicht bekannt." Wohn: kommen sie, wer hat sie 5 gesandt? O," sagte das Kammerkätzchen, em verschmitztes Gesichr machend, der PostOfsicial, der hat schon lange, ein Auge auf mich und ich kurz, hier ist die Adresse." ' Und daS Mädchen reichte der Herrin die Adresse eines bekannten Wiener An, tlqmtatenhandlerS. Äittorul". ncr die Baromn, ,etzt ist der Sieg und die Sache mein! .. Mitten r der Nacht ließ die Baronin amvannen und bei Moraenarauen dielt der Wagen vor der Wohnung des Änti qultatenhanvlers. Erstaunt empsing der Händler den Besuch. .Meine Cousine," begann die Varoi nin, hat mir erzählt, sie habe bei Ihnen werthvollen, alten Stoff gekauft." GemlN. emen wunderschönen Vrocat. einzig in seiner Art, ich habe ihn gestern ct. cs ft c ... c rr... Ti.. in Die )iua ver rau enerann gc schickt." Haben Sie noch davon?" fragte die Baronin mit einem leichten Zittern in der Stimme. . Zufällig, Ener Gnaden. Hier ist er, sehen Sie selber, ein vollendetes, un, vergleichlicheS Kunstwerk jener Zeit.". Und in der That, daS war ein HerrlicheS Gewebe. Mochte er nun alt sein, wie r's zu sein soien, oder eine gelungene Jmitation, in jedem Falle war der Purpurrothe, mit goldenen Arabesken durch? wirkte Brocat ein Unicum. - Und wie herrlich' mußte der kostbare Stoss .die schöne, vornehme Gestalt der Generalin kleiden! - .Ja,. die Baronin fühlte eS, sie war geschlagen, denn eS war' unmöglich, gleichzeitia etwas Schöneres, - Kostbare reS, Gesäzmackoolleres und Prunkvollereg zur Schau zu tragen. , ... Plötzlich, durchzuckte .ein fanatischer Gedanke ihren Kopf " w" Wie viel Stoff ist das?" fragte sie. .Fünfzig Meter." - .Fünfzig Meter? DaS würbe ge? nagen. Lassen Sie den- Stoff in meinen Wagen hinabtragen." Zwei Tage später erstrahlte die Villa der Baronin, im Glänze des elektrischen LichteS und bezaubernder Frauen. Die Dame des HaüseS in einem eins fachen,' eleganten . Empirekleide empsing die Gäste mit liebenswürdige-l Lächeln. AlS eine der Letzten langte - die GeneZralin an. . Du siehst ja wunderbar auS sagte die Baren:, ihre Cousine mit scheinbar entzückten Blicken betrachtend und ihr wärm die Hand drückend. ,., : Die Generalin lächelte verbindlich. eS schien aber, als habe sie Ursache, dieser Freundlichkeit nicht recht zu.trauen, und als versehe sie sich irgend erneS Hinter halte?. ..." i Die beiden schonen Frauen dnrchschritten den Salon, gefolgt von einem Murmeln der Bewunderung, daö ihnen schmeicheln mußte. , Und die Baronin führte ihren Gast zur Thür eines reizenden BoudoirS. , .McinelCheiirf fagfir'Batpnin, da bist eine reizende Erscheinung aus der Zeit der Renaissance jörmlich aus einem , Bilde bersbaesiieaen. ch habe den würdigen Rahmen dazu vorbereitet." . e. . trr . rr'". .jr? ii'.v - . ii no mir dleikn.orlen senkte ic oie Thür. . . v . ': Die Generalin konnte nur mit Mühe clnen Schrei unterdrücken. Sie preßte die i Lippen fest auf einander und zer brach den feinzefchnitzten Elfenbeinfa, &tt::r '. , " '. ' Was gab'S? : i Die Möbel des BoudoirS. die Wände desselben, waren mit demselben kostbaren Stoff überzogen, auS dem thre Sensa $ tzonSrobe verfertigt. iM , Wahlgeschich t e n. Liebei aufhängen, als wählen," sagte in Lennep, der .Frkf. Ztg." zufolge, ein Fabrik arbeite? zu einem Bekannten, der ihn an FttneWkrerl.ich.ffPffich TrötzM,,ließ,eMHA Stimme abzugeben; ging dann aber an feine Arbeitsstelle und erhängte sich wirklich. In einem Wahlraum zu Köln wunderten sich die veS NamensaufrufS Harrende nicht wenia, als plötzlich der Name: Kaiser, Wilhelm ertönte. ES meldete sich Niemand, auch nicht, als nun Kaiser, Friedrich aufge, rufen wurde. Kaiser, Heinrich- erscholl ? e beim dritten Male, worauf ein junger Mann vortrat. Kaiser, Heinrich w!;;tk ultramontau-

? Im laufenden Jähre hat nun die.Sar dine alle 'diese Theorien rundlich zer 'stört, indem sie an den Küsten den. Are tagne in ungeheuren Mengen aufgetreten i st, von welchen man fangen kaun, so viel man nur will. Im vorigen' Jahre kostete ein Tausend 30 Francs, dieses Jahr nur-mehr 2 Francs. Hatte man sich im Vorjahre. darüber zu beklagen, daß die Sardine Frankreich verlassen habe, so jammert man in diesem Jahre über den verderblichen Ucberfluß. Der Sa?dinenfang ist nämlich in Folge dessen nicht-mehr rentabel; aber während die .Fischer klagen- können die Conserven fabri kanten jubiliren. ' Da ihr Rohstoff so billig ist, so verarbeiten sie so viel als moglict. Die Sardine mit Oel in einer Büchse kann.sich. mehrere Jahre erhalten, und so werden die Fabrikanten in diesem Jahre sich' ttahrscheinlich bedcutende Porräthe für ,d!e Zukunft anschaffen. Wenn nun der Fischer durch den Sardi nenüberfluß leidet, so kann er immerhin eine gewisse Entschädigung in dem Höheren Lobn finden, den seine bei rer CTom servensabrikatioit beschäftigte Frau und Kinder erhalten. Im Jahre 1887 be schaftigten diese Fabriken I.V12 Arbei beiter. 9,220 Arbeiterinnen und 1.185 Kinder. In diesem Jahre bekommt je der Arbeit, der sich nur meldet; gewisse Arbeiter, die Specialisten in ihrem Fach sind, verdienen bis zu zehn Francs täz lich, mährend Arbeiterinnen bis auf drei xrancs rommen. M M i i i - Glück. Ach, nur ein Viertelfkündchen lacht Die Sonne in mein kleines Zimmer. nrc t n . a rt' ' notx ocr onmme aierncnscyllnnler Stört mich die ganze 'ange Nacht. So kreuzt das Glück auch unsern V fad Nur flüchtig und eilt in die Ferne. Was nachher kommt, arncht der Laterne Dem trüben Sonnen-Surrogat. . Alwin Nömcr, im mm ' Das beste Union Brod und der beste Pumpernickel ist- zu haben bei Bernhardt Thau am östlichen Markt, Stand No. 123 und 124. DaS Urtheil der Hausfrauen r j w jcoi ernlttmmlg oayin, oap Wqmedel's Bürsten die besten sind. 42? Viroinwel g i eine fJCUlC und r " o funden Haus- und Falnilieugebrauch ' . ' bei Peter F. CoiiFay 200 Ost Washington Skatze. Schmiedeeiserne Fenz. LIlis 5 ttelkenberaer. . 1S1 61 ltf Süd MisnMvp traue. zwel SquareS westlich vom Bahnlzo,. - Fabrikanten der Ckjamplon Siehe "lr?u 1 lore. ftenten oeriancjt. 3TOo32n.tlpa,ö BärgaM 196 Virginia Aoenue und. . : ' ; 143 Nord Delaware' Straße. Gute StahlnSgel. W In B?x lc Waschklammer das Dutzend.. .......... ..... U Parlor MatchesBor ............ ...... ..-lc Guter Waschkeffet.. ....ti... 45c Lmpenllqttn5er4... . : - ii tieferftifte, ? Dutzend für..... ,....Sc Blechdecker,? für ... ........ ..,....'..f ..5 ' i Öto und Porzcllanwaaren, Yampen k. "Push the Button." .HKUM MW0M MM S?tn Ncktban sitf icl oder Röhren. Leine tte:en. Gewicht oder Schluß ekrgely.. Krine Reparatkiea. Kein UStiOiU?.; . ); btronci, ÜOTCC U . "' i - '- - I ' iX coi . - :3TCftCsurt C,

Französische Sardinen ' Industrie Trohdem die Sardine fast an allen Küsten des Mittelmeeres und des Ozeans vorkömmt und Jedermann betonn ist, ist sie doch vom wissenschaftlichen Stand Punkt noch ser wenig erforscht. ' Man sieht biesen Fisch an den Küsten erschei nen und dann wieder verschwinden, ohne däß man sich in dem einen oder anderen Falle der Ursachen bewußt wäre. So hat man, nach Mittheilung des Jo,irn. d. l. ch. de Constant", an den Küsten Frankreichs 1815 eine Milliarde Saidi. nen gefangen, 1873 zwei Milliarden, wogegen man im Jahre 1631 auf 372 Mill. siel, um sich 1883 auf 1100 Mit lionen zu erheben; im Jahre 1884 war man schon wieder auf 4U und 1885 auf 4tt4 Mill. gekommen. Dadurch wurden von den 157 Fabriken Frankreichs, welche sich mit der Erzeugung von Sardinen, konserven mit Oel beschäftigten, 8 t ge, zwungen, im Jahre 1887 ihren Betrieb mangels Rohstoffs einzustellen. Ebenso ist der Export dieser Konserven, der im Jahre 1530 15 000 000 Kg. betrug, im Jahre 163? auf 6 221 ( 00. gesunken. Man suchte nach den Gründen dieser be datierllchkn Erscheinung und schob die Schuld bald aus Dies und bald aus Je, nes am meisten abec! auf. die Erfinder Völlkommenercr7Nctze, .welche zur Sluli . rottung dieses Fisches beigetragen hätten, der nun in seiner Lebens und Vermch rungß kraft Angegriffen sei. .

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' kKa. ilP .fWIlM'" - IN 11 Ein Einbrecher MUZ Muth haben. Nachahmer hahen je doch alle Eigenschaften des Einbrechers ohne den Muth zu besitzen. WeuN euch jemand Iyhann Hoff'scheö Malz-Ertrakt osserirt und es hat nicht die Unterschrift von Johann Hoff auf dem Halse der Flasche, so nehmt es unter keinen UmstLn den. Dieses Extrakt ist so populär, daß ti vielfach nachzuahmen versucht worden ist. Dr. ßürst, praktischer Arzt in Etargard, schreibt über Johann Hoft'scheS Malz Ex. trakt wie folgt: - ' Ich habe neuerlich mit deni wcltberöhm ten Johann Hoff'schen MalzEr!rakt Ver. suche unternommen, - deren über alle 5rr Wartungen günstigen- Resultate, mir die Pflicht auferlegen, Ihnen hiermit öffentlich meine dankbarste Befriedigung' auszuspre chen. Ihr Makz-Extrakt hat mir in allen auch auf hochgradiger Phthisis basitende LungenAffektionenganzwefentliche Dienste geleistet, welche ich mit keinem Mittel auch nur entfernt zu erreichen im Stande gewe fen war ,Bez ' Schwäche,, schlechter Ver" dauunz, SchlaflofigteU zc.' habe. ia vach. vielen fehlgeschlagenen Bersucheu zu Ihrem Malz.ErtraIt.7 gegriffen-und- damit- auffal lend exfreuliche. Erfolge erzielt ?.. ' .'.Elsner. ik Mendelzon? Eo - JmportSre von. Mineral Wässern, S Barclay . St., New Aork. ' " ' ' ' - , ' ; " IHNDRIS & HOFMANN, Merelnint's Saloon, , , i ... 23 Süd Daware Straße. Die neuen Eigenthümer' versichern ihren Freunden und Kunden, nur , d-e bezten einheimischen, und importirten Getränke, und Cigar ren zu verabreichen, . reelle Bedtenvnq ,ft aarantitt. Schmackhafter ffreiluncb Mor aens und NachmittaAS, Neue WnthZchnft ! HEXItY BAAS, No. 1 Mabison Ave. No. l Nachsolger ren Julius Kclln.' f ' Die testen einheimischen und importirtep Wcine, Liauyre, Cigarren, Bier u. l.ro,' rv . r l . r .1 j V iyreunoiuoe coienuug uno uncy. , & oft per Mahlzeit, Tag oder Woche. Henry W.Baas, 1 MadifonAve. Friiz GexnhnrtH Mirtlrschast, No. 76 Süd Delaware Straße. Pool- nnd Billard-Tifche - tBxxicv Äunch jeden Vormittag und Nachnnttag! L ahsreichem Besuch lidei ein Fritz Hernhart, Eieenthümn. - FRED. KLEIS' Neue WirthZchaZt m- ,? i !f f f' 154 Süd New Jersey Straße - Jeden Tag guter Lunch, ftischeö Bier, gute Weine, Lizuöre und Cigarren ; lleSA No. 1. Jetzt ist anch die Sartenwirthsibaft eröffnet unl bietet an Sommerabeude den Besuchern ein an zenehmeS kühleA Plätzchen.Sreuvde und Bekannte sind eingelsde, vorzu' sprechen. t Fred. Kleis. ä 1 Ecke McCarly & Delaware Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung fur Vöhalrung do? Sonzerten, Tanz-Sränzchen, BartZeS ,c. Besonders, ist sie Vereinen zu empfehlen. I kV" Die spönne Wirthschaft en dn Stadt. Nur die bestrn (Setränke werden vn abreicht. -' - - " j " ' - Zu zahlnichnn Besuche ladet ein Otto eKnnSt. I. . Grüncrt, Ecke Virginia Aoenue und Coburn . Straße. ?c?US Wirthschaft. -! Die besten Getränke und Eigarren Da Vubltkuin ist freundUchst eingeladen. . Wul: WirtWMft , t. . fi ylt" . ... :; f ;,E'l i Gutes Bier. Jmportirte und hiesige Weine. Feine Cigarren usw. Herma nn Hnnzi n g er. 192 Nord Mississippi StraKe. ' . ' , '(, y.i': ', ,ii - Vi . " " nahe der Jndiana Avrnue. G. A. Sickford Co., '1..'MWiÄ . i A k-Wi ?'' v:iT!d4 -: , ; Fabrikanten von Mandolinen und Guitarren. , Alle Sorten Instrumente " ii. .i.ii :- -h, -ii,! ' - , '. :.. I . . rexarirr. , iZi f.. ii'l ä UWSM Ihfff.- SC V (Ä&'X VSÄ-IJ .'rfViws - :-t'L--?--Jf?;tk ffr.,, r. 1.".nn (i-'. r -' XmiJf kl j Cctss-nTt

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