Indiana Tribüne, Volume 16, Number 61, Indianapolis, Marion County, 19 November 1892 — Page 3

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SöMM amburgcr Tropfen gegm . Vlutkrankheiten, Nttverdaulkchkekt, Magenleiden, Le b erleiden, Qopfweh, Uebelkelt, Dyspepsie, Schwindel, S rtdaunngSSkschVerden, Vin$n: And N!erknbkschverdtti Bttiose AnfaLe. . ,.,, Ebzfs gegen die LrZ5m dk? VkM!chkA GeschlkchtI. NnsinUig fcai teste Mittel, frei, b0 Cent oder fünf Flaschen $2.00, in eSe? Vvotheken zu haben. FürHS.00 werden zwölf Flaschen kestenftet verssndt. WZ CHASIES K VOSELEH CCU SsW.S. Mssmr und Jungllsge k Tn eZszige Weg. verl MKkxastwZherzVerl. 1 sssiLftiZHe, enaföje und Zelbft anfchek,, MtVa$l!fui elSe den SeMechk. : trar-Tjllia sicher d dud zu heile; ferner gmsue ?sMruz übn Manu fctrfclt I WeibkÄkeit 1 Lh, I Hindernde derselbe nd eÄnnz, jctgt da je iiezene Such: Der Hetiöngl - tlutet 21. uflzz. 360 Seite, U dieie khrretche VUde. Ort in teutsch Cprsche gezea Et Sendung vT SS (Statt in Pestmarlk, In. ei? nnfetraite NmZchlsz hl derxack frei terfantt, Mressae: deutsches heil4nstitkt U Clinton tUc, New York, X. ?. U la 51 K g sgrr t. Ttt ttanß!ianter-ist uttj zu üabt.x i In Moolt3 gnd.. bei . . rBftt lio., 40Oft Waihmgtg träte. knrtren ZevrrNarre. ftrre bringt da anze KSrpM K OrTnng uS prurzacht gäßrZfcheS Kopfweh, DtzspeM.HsrtlklS!Z?:lt,Ktz:u??st!ömu5, ksnkhefte Blsffk und Hä-vonholses. 0s diese .taS!e:it ZZein, ni& ß sein bessere änittrt cti ä uttck Äede rpi Ue. is l dai t?r Bttjuöz bexvi!s Wird. ZUiK 25 V 4 S WkrdöA ubkraT vnküBk!. FRED. KLEIS' Neue Wirthschaft Süd New Jersey Skae. Jeden Tag guter Lunch. frisches Bier, gut Wne, Liquo:e und Cigarren ; Alles ARo. 1. Jetzt ist auch die artenwirrhsckafr eröffnet nd biet an Sommerabenden de Besuchern ei an genehmes kühle PlZtzchen. Freunde unk Bekamme gab eingtlsie, stw fxreche. Fred, Kleist I NB ia nanei ESeMcCarty & Telsware Gtr. Dle schönste, größte und am bequemsten gerichtettte Halle der Südseite. Sie ßeht zur Wnfügung für Abhaltung von Konzerten, Tanz-Äräuzcben, VartleS ze. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. . Die schönste Wirthschaft in- d Stadt. Nur die destrn Getr!n?e werden v "!chbrnchtch, Zu zahlreichem Besuche ladet ein . Otto Schmidt ::- :m m : - ! Ich Habe für alle von rtHrZorda fabrizZrte aii eonkrab,rt und Habe einen roße PorrlH , Lafe iii. welckeS ich bis aus Weitere? ,u so! gkde Preisen ttetere: . ; 60 ili 109 Pfund auf einmal tSe per Trr. 100 bis 500 Pfund auf einmal 2tf per Str. , , so di 600 Pfund auf einmal 15c per Skr. dt? Wagenladung Wc. Telephon 49. Treiber haden ?ein Recht von diesen Preisen dzusehe oder Sontralie zu acheu Offi : 5To. SS Süd Delaware Straße. !g ':. diti StarLme. y. Staaten und Königlich Belgische , , D jil ' M'IMi Sh-'-p-'i' - Regelmaßkge Fahrten zwischen Antwerpen und Antwerpen WMM u ' JE Nenz.VorkS Pblladelpbia Vr,ügllche Vekösttgunz gute Bedienung und tkdrtß vrer,e. Aniwerpen bltttt Re, senden on deutsch land. Oesterreich. Frankreich and UNd nach der ecket, besondere Bvrthene. Hhtntir nun Dort ieden Mittwoch : von e,k,. irhta $in'iM. Die Damsker dieler f imoGafc alle neuester koiiÄruktio nd verbin. den Slserhett uat S'equernltZkrt und tzschnrliz kett bet delder ledrgen Ereilen, nutzer bet: latornstlonsl Hsv. Co., Senera lA g e n t u r. cra!,?Lenten, ?!et Erkund Philadelrhia tttti jrnsfi Aro., aiix. -:. - - ,;CP i i' 8' MdMASPSlil.

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Drei alte Jungfern

Novelle von Detlef Stern. (Fortseßung.) Sechstes Kapitel. Klara war sehr verstimmt über das Gehörte und nahm sich vor, nut der Freundin darüber zu reden. Nachdem sie sich von der Kommerzlenrathln verabschiedet, kehrte sie in ihr HauS zurück, um sich, zu überzeugen, daß wahrend ihrer Abwefenhelt ke!ue Unordnung ingerissen sei, und nachdem sie zu Mittag gegessen und sich i den NachmittaFsstunben der gewohnten Annehmlich keitdes AlleiuseinS hingegeben hatte, ging sie gegen Abend zu Fräulein Charlotte. Es war Donnerstag; an diesem Tage versammelte sich der NZHverein von 4 bis Uhr in Fräulein Webers Wohnung, und Klara sah, um die Ecke biegend, noch die letzten Damen desselben verschwinden ; s war sie also sicher, die Freundin zu Hause zu tresfen. Sie eilte die Treppe hinauf. Als aus ihr Klopfen keine Anv work kam. trat sie in da) Zimmer. D Mtt ihr auch schon Charlotte mit Hut und Mantille aus dem Schlafzimmer entgegen. Meine lieb? Klara," rief sie mit etwas assettirter Herzlichkeit, .das ist ja eine seltene Freude!- Ich habe nur einen nothwendigen Einkauf zu machen, und dann bei Winkles einzusehen, um mich zu überzeugen, ob oer Oberlehrer fein richtiges Abenbrot bekommt, da ich heute Abend nicht selbst da sein kann. I einer halben Swnde bin ich zurück und dann ganz zu Deinen Diensten. Nicht wahr, Du thust mir den Gefallen und erwartest mich? Manchmal macht es sich doch unangenehm fühlbar, wenn man keine Magd zum Schicken hat und Alles selbst besorgen muß ; aber es ist doch so viel billiger mit der kleinen AufwSrterin bis Mittag, und die Ersparniß davon kommt ia meinen Armen m Gute. Da fällt mir ein, Du könntest Dich sehr ver: dient machen, wenn Du mir die Suppen-1 zettel ausschriebest ; Morgen früh kommen die Leute, um sie zu holen, und ich habe noch nichk damit ansangen können. Hier ; sind die geschuittenm Papierchen und da ist die Liste der Geber und die Suntmern der Empfanger; bitte, trage das auf die Zettelein. Hier z. B. Nr. l Schuh macherwittwe Schultz, Suppe und Fleisch", aus die eine Seite des Zettels, auf die anderen: .Frau Kommcrzlcnrath Hegemau'n u. s. w. Du wirst Dlch schon zurecht siuden. Adieu, ich bin gleich wie der da." Noch ehe Klara ein Wörtchen hatte einstießen lassen können, war Fräulein Charlotte verschwunden, und so schickte sie sich denn kopfschüttelnd an, der erhal tenen Weisung zu folgen und die bewugten Suppenzeltel auszufüllen. Es wa reu deren eine erhebliche Anzahl und si hatte ihre Arbeit kaum beendet, als Fräuk lein Weber ganz außer Athem zurück ka in. Sie trug eine gefüllte Handtasche in ihr Schlafzimmer, machte sich dort eine Weite zu thun, und kam dann mit ausgestreckt ten Händen auf Klara zu. .Jetzt kaittt ich Dich erst in aller Ge: mükhlichkeit bewillkommnen rief si .K. 1. . a aus. wsmt des XÄges azr uns mmi hinter mir, sehe ich nun ein Paar Etum den fteuttdzchaftlicher Plaudere! in alle, Ruhe entgegen." Sie warf sich in einen Lehnstuhl, schob sich einen Wiegeschemel unter die Füße und fuhr mit halbgeschlosseaen Augen fort; .Ach Klara, du haft keine Ahnung, wie diese Philister mir das Leben schwe, machen!" Jetzt war eg an Klara, auch ein Won darein zu reden. ,Eme Ahnung davon habe ich schon meinte sie, .und das ist hauptsächlich bei Grund meines heutigen Kommens. ES thut mir von Herzen leid, wenn ich höre, wie man deinen besten Absichten egoistische Beweggründe unkerlegt, und ÄlleS, waS du mir dem besten Willen und Kön neu unternimmst, in den Staub zieht. Da ist mir bei ruhiger Erwägung der ieoanre gerommen, oasz cu an mezem allgemeinen Uebelwollen doch nicht ganz . si . ..t t .. .....v t . 2: x.len einiae AuaestZndnisse machst, vielen Unannehmlichkeiteu und Demülhigungen aus dem Wege gehen wurdest." ,. . "; Fräulein Charlotte , hatte " sich länast aus ihrer liegenden Stellung aufgerichtet und mit weitgeöffneten Auen zugehört. AIS Klara schwieg, .brach sie los: lind so etwas räthst Du mir! Diesen Phili ttern, diele engherzigen Alltagsinenschen soll ich Zugestzildnisse machen? Kein klnzme, -sage ,ch Dir, '1 keine einzige Wenn ich nicht fortwährend im Kampfe gegen ihre Denkfaulheit, gegen ihre Trägheit bei Ausführung längftgetroffe- . " r ,,, !" m i-w t ' " rft, , ner Zveicyiuise sianoe, oann wuroe oaio Alles, was ich hier , fast aus dem Nichts geschaffen, in sich zerfallen, und ich könnte auf dem Grabe meiner sämmtlichen Äer eine trauern, wie Scipio auf den Trümmern' von Karthago.' ,,WaS wäre, aus der Armenhausge'chichte geworden, wenn ich nicht jedem Aergec. fcder Anfeindung tum Trotz immer und immer wieder dar auf, zurückgekommen wäre? Wenn ich die Herren vom Maautrat nicht halb wegs dem Doktor . Reichhardt gegenüber blam'rt hatte US ist wahr, dag dieser mich energisch unterstützt hat, aber früher oder spater hatte ich es auch ohne ihn fertig gebracht, daß man endlich die Be w 0 h ner , d ie ses Ka st ens a nd erw e i t ia u n terbringtaind das ganze Gebäude einem Umbau und grundlicher Reinigung un terwirst, wie es , nun geschieht. Was kümmert eS mich, daß, seitdem der Herr Bürgermeister mich scheel ansieht und daß ; Frau Senator ElverS mich von ihrer Einladungsliste gestrichen hat? Wenn sie glaubt, mich dadurch zu strafen für die Wahrheiten die ich ihremManne gesagt habe, so irrt sie ; ich habe eS stets für ein Vpfer angesehen, wenn ich meine schöne Zeit in ihrxr Gesellschaft zu' brachte." Klara schüttelte mißbilligend den Kopf, .Wir sollen die Menschen, mit denen wir zu leben gezwungen sind nicht zu gering schätzen. Je mehr wir unS von ihnen und in uns selbst zurückziehen, desto ein, einseitiger werden wir in unserm Urtheil, und Du, liebe Charlotte, wenn Du den Verkehr mit ihnen auch für Deine Persott entbehren kannst, so kannst Du Dich seiner doch nickt begeben im Interesse Deiner öffentlichen Thätigkeit, eschk durch Unvextrgglichkeit, Schaden, leihkp fäS'

Vertrage sich einer mit diesen Holz köpfen ! rief Fräulein Weber verficht lich. .DaS haben sie sich selbst wieder ausgedacht, der Kommeizienrnkh an der Spitze, daß das Vermachtniß des alten Baumann an unsern Luisenverein, dessen Verwaltung, wie ausdrücklich im Testamente bestimmt ist, mir zufallen soll, besser unter Aussicht deI Herrenconütes zu stellen ist. Ich habe .mich natürlich in der letzten Sitzung energisch dagegen aufgelehnt. Ich weiß gerade so gut Ve scheid mit der Verwaltung mrt Kapitalien, wie diese Herren, und habe ihnen auf ihre ironisch ausgesprochenen Zweifel entgegen gehalten, daß Herr Bauman doch geglaubt haben müsse, ich verstände es bejser, denn andernfalls hätte er wohl den Herrn Kommerzienrath zum Verwalter ernannt. DaS hat getroffen." .Nur zu sehr," bemerkte Klara, .denn man geht mit der Absicht um. Dich ganz aus dem Vorstande zu entfernen." .Wie, was?" rief das Fräulein. .O. diese gemeinen, verächtlichen See? len! Weher hast Du diese seltsame Nachricht?" .Gleichviel, woher ich sie habe; sie stammt aus guter Quelle, und um Dir dies mitzutheilen, und Dich zu bitten, vorsichtig zu sein, bin ich hauptsstchlich heute gekommen." .Nachgebe niemals ! sagte Chars lotte energisch. .Und das wäre die einzige Vorsicht, die ich üben ' könnte. Ich bin sogar entschlossen, cs zu einem Pro zeß kommeu zu lzssen, wenn man mir das Venvaliungsrecht streitig macht, ich werde siegen, denn ich habe das Testament für mich." .Und welche Genugthuung hättest Du davon? Kann der Triumph, recht zu bchakttu und die Verwaltung eines kleineu Kapitals in Händen zu haben. Dich entschädigen für den Verlust des liebgewordenen Amtes in dem selbstgefchafse neu Wohlthätig keiksinstitute?" .Sie sollen es wagen, mich herauszu drängen .Sie werden es, denn Du allein kannst

ihnen nicht wtand halten. Doch gesetzt ftn Fall, Du vermöchtest es: würdest Du auch nur die geringste Freude im Zu ammenmirsen mit so vielen Virr seind ich gesinnten Menschen haben? Und noch mehr, kann ein solches Zusammenwirken für den Verein ersprießlich sein? Ich würde den Streit gütlich betzulegen uchen, und mit dem Kouute m Frieden eben." Frieden ist ein schönes Wort, aber wer kann es allen recht machen? $ch lasse mich von den kleinen und großen Hunden ankläffen und verfolge dennoch mbeirrt das voraesteate Z.el entaea? ncte Fräulein Charlotte mit einem elbstbewuItjein, das Klaras Vtigoehagen erregte. Ihr Ton klang deshalb was schärfer, als sie fragte: .Und welches Ziel verfolgst Du, tuoem Du Dich un WttMer'scheu Hause fo heimisch machst, und den Oberlehrer von der Unzulänglichkeit feiner Frau zu überzeugen suchst? Fräulein Weber wurde roch bis unter die Wurzeln ihrer blaßblouden Haare. Was ist das nun wieoer?- srazte sie. Weißt Du, daß Deine Frage, so, wie Du sie stellt hast, beleidigend ist? Es ist mir lieb, wenn Du sie f'lr beleidigend hältst ; denn das beweist mir, daß Du absichtslos handelst." " - An t ' c . rt t f t t . . .YUjo sS)on wieoer ojicgrcn unrergelegt!" rief Charlotte mit verächtlicher Handbewegung. .Was habe ich denn gethan? Ich' habe die Frau gepflegt, weil Niemand sonst dazu da war, habe die Kinder unter Aufsicht, und das vernachlässigte Haus in Ordnung , gebracht, und dafür gesorgt, daß dem armen Manne sein Stecht werde." .Hast Du vielleicht mcht zu sehr hervorgehoben, daß nicht alles in Ordnung, und daß dem Manne nicht immer sein Necht geworden sei? Ich mochte Dich auch hier bitten, vorsichtiger zn sein. Die Frau, scheint es empfunden zu haben, wie ich heute erfuhr." Gnt. wenn tie es empsnnden hat. dann wird sie sich zusammennehmen und knttstig ihre Wirthschaft 111 Ordnung halten." .Sie ist noch jung, hat schon das dritte Kindchen und süylt sich wohl nicht ganz ihrer Ausgabe gewachsen. Es wäre schöner gewesen, wenn Du ihr Vertrauen hattest gewinnen können, um ihr ferner mit ZZath und That beizustehen." .Aber ich bin ja täglich bereit, ihr beizustehen; es ist ihre Schuld, wenn sie mir nicht vertraut." Man aewinnt das Vertrauen der Schwachen uicht, wenn man ihnen ihre Unfähigkeit stets vor Augen halt und ihuen dnrch eigene Leistungsfähigkeit zu imponiren sucht, liebe Charlotte," sagte Klara mit I em .adel. ', Iekt kanae Du auch noQ an!" rief Fräulein Weber entrüstet. .Laß uns von diesem Thema abbrechen, ich bitte Dich, es hat nichts von der gemüthlichen Plauderei an sich, auf die ich hosske." .Gut, brechen wir ab," sagte Klara, welche einsah, daß alles Neden nutzlos sei. .Sprechen wir von der Wohlthatlgkeitsvorstelluug. Ich habe eS glücklich erreicht, daß Frau Paulsen Emmchen für die passende Rolle hergiebt, ja, sie wird sogar die ganze letzte Zeis r . ... "' :. C . f.." ..f Cl .11.. fj,' mer sein rönnen, oa rauirtti eiiy ,v lange sus sie nach Grenwitz geht, il .Tante Bettn acht für sie aus's Land ! rief Charlotte und machte eine Miene höchsten Erstaunens, .Wer hat die? Wunder bewirkt? : .Doktor Reichhardt, so viel ich glaube." , Fräulein Charlotte zog den großen Mund spöttisch zusammen: Ein,wahrer Wunderwann! Jedenfalls muß' ich ihn für, unsere Komödie gewinnen, denn sonst bin ich Tina Heaemann's nicht sicher. Weißt Du. da sie sich Hals über Kopf ln ihn verliebt hat, und den armen Kurt Friedrichs seitdem sehr av 'faMLalttÄMUMMMzs , Sie ist wohl nicht die Einiige, die vcn stattlichen Doktor gerne hat" meinte Klara lächelnd. . .Nun, natürlich, die ganze junH? Mädchengescllschaft schwärmt für ihn, und die alte Fräulein Pqulsen an der Spitze jedenfalls auch." .0; ist ein sehr, angenehmer Mann, soate Klara. Dessen Gesellschaft wir heute Abend Aenießen werden. - Er hat Dir wahrscheinlich gesagt, daß er zu mir komint ?" Klara sah überrascht auf. .Ich weiß von Nicbts,: ich bin ja erst heute Mittag !.iach Hause gekommen." .Ja richtig, und da ich dies wußte, so habe ich Dich nicht eingeladen, was ich sonst getban hätte. Nun Du aber hier bist, mutzt Du auch bleiben . und mesne

Kochkunst loben. Doch da fällt mit ein, daß es die höchste Zeit ist, mich um diese zu kümmern ; Du koiumst mit mir in die Küche, nicht wahr?" Klara, welche durchaus nicht überzeug' war, daß Charlotte ihr zufälliges Kommen wirklich fo gerne sah, als sie sich den Anschein gab, schützte Kopfschmerz vor und eutscrnte sich unter levhaftem Protestiren der Freundin. In ihrem einfa? men, behaglichen Zimmer angekommen, saß sie lanae, den Kopf nachdenklich in

Die Hand gestützt; dann plötzlich, alle! widrige - Gedanken abschüttelnd, nahm sie schnell ein einfaches Abendbrod ein, ließ die Rouleaux herab, zündete die Lampe an, und setzte sich an ihren Schreibtisch. Die Feder flog über das Papier ; die Stunden verrannen; vom nahen Kirchthurm schlug es Mitternacht. schob die gefüllte Boaen Da drehte sich unten knarrend der Schlüssel in der Hausthüre. Es war öas erste Mal, daß der Doktor so spät nach Hause kam ; war er so lange bei Charlotten gewesen? Siebentes Kapitel. Der nächste Morgen sollte diese Frage lösen. Als Fräulein Waldom etwas später wie gewöhnlich in den Garten hinabging, begegnete ihr zu ihrer größten Verwunderung der Doktor, welcher, seine Morgencigarre rauchend, im breitn' Hauptsteige aufs und niederspazierte. .Sehen Sie mir nichts an, Fräulein Waldow?" rief er ihr entgegen. .Ich bin da, wie ich gehe und stehe, zum Liebhaber gestempelt worden und probire im Geiste meine Rolle." Nun, die wird Ihnen Tina Heae mann gegenüber nicht schwer fallen,' meinte Klara lächelnd. .Schwerer, wie Sie denken, Fraulei' Klara ! ein fast 40iahriaer einer 1 7iäkV eigen gegenüber ; es ist geradezu Unsinn l nrr jr l . t ;uaruiii ino cic geiicrn ximno oavon gelaufen ; Sie hatte mir so hübsch bein. - . c ? rt . . rrqcrk rönnen gegen oiezen uararrer Ver Ton, mit welchem Rekchyardt die ehten Worte beroorstietz, war so komisch. saß Klara laut austachtt. .Mein Beistand wurde Ihnen nichts zenntzt haben, Herr Doktor; ich muß Charlotten gegenüber stets die Segel reichen. Sie beherrschte schon als Kind mch und alle lhre Schulkameradtnnen; ie war klüger und encraischer. als wi' llle " sFortfetzung folgt. OaS Musikalbum. DerZufall ist doch ein tu übermüthig - Geselle. Hören Sie nur folgende Öte schichte: Zm vergangenen Sommer ver anstaltete unser Verem eine Verlosung zu einem wohlthätigen Zweck. Jedes Mit glied mupte emen Gewmngegenstaud beisteuern. Meiner Frau gefiel das nicht. ie begann wieder über den Verem und die Zeit und Geldopfer, die er verlangt. loszuzichen, und sie beruhigte sich mcbt, bis ich ihr versprach, deck Lotteriekonnte einen Gegenstand zu liefernder nicht mehr als eine Mark tosten solle. Der haus liche Friede war wieder hergestellt. Nun kann ich als Vieeprasidcnt des Vereins doch keine solche Schmutzerei begehn, und einen lumpigen Gegenstand beisteuern, ich kaufte also heimlich ein Photogravhieal' bum, welches wenn man es offner drei Stücke fpielt: Karneval von Venedig , ich hab sie ja nur auf dtt Schulter geküßt" undDie Weiße Dame",für 15 Mark; billig genug. Das kam nämlich daher: das Album hatte im Schaufenster gelegen und da war an ei ner stelle die Farbe des Deckels ein wenig von der Sonne ausgezogen und Die weiße Dame" hatte einen organischen ?.yiXf ' ff 3 faU' ... Ju.uau yilltl. lUiil HUI 1IHIUC4 ,JVIUU( V holde ... grrr" heraus, Wetter gings nicht, aber 15 Mark ist ja auch kein Geld. Ucbrigens mußte ich fünsLose nehmen, die ich meiner Frau schenkte. Der Zie hungötag kam teran,meineFrau studierte die Liste mit heißem Bemüh'n. Als ich sie fragte: Hast du was gewonnen?" sagte, sie enttäuscht: Nein!" Sechs Wo chen später feierten wir meinen Geburts tag in der herkömmlichen Weise. Was glauben Sie, was schenkt mir meine süße Gattin? Ein Photographiealbum mit ,nr . y . , , l . cuzir; toi ossne es ra enour es: Kmm 0 holde grrr," wem Al bum, mein zurückgesetztes, von der Sonne ausgezogenes Album mit der fehlerhaften weißen Dame!" Sie hatte es offenbar damals gewonnen und mix ihr Glück vaheimlicht. Sie können sich meine Freude vorstellen! Aber ich schwieg. Als Weihnachten herankam, stellte sich die Ät'othwendigkeit heraus, einem teuren Schwager, der auf einem Gut in Pommern lebt, eine kleine Bescheerung zukom men zu lassen. Meine Frau und ich beriethen schier endlos. Endlich kam mir ein kostbarer Gedanke. Weißt du, Mizi" sagte ick zu meiner Frau das Photographiealbum mit Musik hat mir wirklich unzählige genußreiche Stunden bereitet, aber sieh' mal, nun kenne ich die weiße Dame und den Karneval zur Genüge, wie war's wenn wir dem Cchwager dqs Ding überlassen würden? Er lebt einsam aus dem Lande . . - Ich glaube, meine Frau nahm mir dieses pietätlose Ansinnen übsl, aber, es ge schah ihr recht., warum hat sie mich, da mals betrogen, und das Album mußte mir auf alle Fäll aus dem HauZ, ich konnte es nicht mehr sehen und' noch viel weniger hören. ? ( ' 1 Es wurde wieder ein , bischen instand gesetzt aber , das ' Leiden der ,weißen Dame" hatte sich verschlimmert, es ging nur mehr b is zu Komm oho..." dann schnurrte es: g r r r r r, bis die Walze abgelaufen ' war. Fort damit: Einaepackt, Adresse geschrieben, , frankiert Gott sei Dank! Und nun kommt daZ Unglaubliche. Vierzehn Tage später es war kurz voj r - r r f r r. V Zav.ressev.iu eryaue ;cv aus (uncyen von einem entfernten Verwandten, der seit 1831 nichts von sich hören ließ, ein. Paket, dessen Größe und ,rornr Mich so fort mit den düsterstenAhnungen erfüllte. Aber ich las zuerst den Brief. Da hieß eS: Es ist nicht unsere Schuld, wenn die beifolgende Kleinigkeit, d als em kle; ner Beweis unserer verwandtschaftlichen Liebe gelten mag. verspätet in Eure Hän de gelangt, ihr Lieben! Das kleine Ge schenk, mit welchem wir Euren Geschmack so ganz und gar zu treffen glauben, mußre erst angesertizr werven; teiver ist im. gronen München wct$ wtnuch Kunst? lerisches nicht so-leicht zu kriegen.. Hof, send, daß euch die Kleinigkeit recht viel sroyuche Augenblicks bereitet ..." und so

.Zwei stunden über die gewöhnliche Schlafenszeit hinaus," murinelte Klara und schob die gefüllte Boaen bei Seite.

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Ich und meine Frau blickten uns mit oem Ausdmck stiller Verzweiflung an. Es ist das Musikalbum!" sagten wn gleichze itig und so war es. Das uw verwüstliche Album. Ich öffnete es. Es staken die Bilder des lügnerischen Münchener Verwandten dann horcb, was ist daS? Ganz leise wie Sphären musik ließ sich's verneinen: Ach ich hab' sie ja nur auf die zink, zin! i aus war's. Es war das einzige Lebenszeichen, welches unser Photograpbiealbum noch von sich gab. Es konnte das bewegte Leben mcht vertragen. Heute noch ist mir aber unerklärlich, wie das Wandei-album in so tuner Zeit von Pommern nach München und von da wieder ' nach Berlin kommen konnte ! Es giebt keine Entfernungen" mehr heutzutage. Die Empfänger müssen es keine drei Tage im Haufe geduldet haben. " , Übrigens fange ich an, mich mit dem Ding zu versöhnen. Endlich habe ich es auch durch eine Gewaltthat dahin gebracht, daß es ganz und aar schweigt, ich habe dreimal nnt dem Ofenhaken in den Mechanismus gestoßen, nun mag man danut anfangen was man will; es ist still und stumm geworden, man hat nichts mehr zu befürchten, und am Ende ist es noch gur zur Aufbewahrung gewisser Bil der von alten Tanten ! und . vergessenen Freunden. ' , Verschenkt wird es gewiß j nicht mehr. ' 3 j ' '

Ein neuer Gaunerkunst, griff. Ein belgisches Blatt bringt folgende Mittheilung : Die Herren Charles E.... und Ernest T..... die sicb von Varis nach Brüssel beaaben, befanden sick vor einigen Tagen m einem Wagen zweiter Klasse init einem sehr fein gekleideten ..k, 7 1fuii.L.fi..u nijin. tu jufuiiiiutu. xic wiuciiuiiujiy lüpfte sich bald an und betrak zuerst den Handel tm allgemeinen, die gegenwärtige Krisis, huletzt sprach man über den Wein Handel im besonderen. Der unbekannte .eisende sprach lange über die verschiede,en Weinsorten und o iulefet aus seiner Reisetasche eine lvlascke von relvektablem Aussehen hervor. Sie enthielt, wie er sagte, ein Muster der Produkte seines 5. ..tz,4 cr:. ä it . er jaujc . ajvc jjziiKii vi... no tic ken sich den vermeintlichen Nektar wobl schmecken, während der generöse Gast sich vamik vegnugte, nur lerne Lippen zu benetzen. Als man an die belgische Grenze kam, hatte der Schaffner die größte Mühe von der Welt, die zwei Reisenden aufzu-, wecken : sie waren von einem bleischwe ren Schlafe, der von einem in den Wein gemischten Ä!arcotmm verursacht war, befallen. Was den fraglichen Weinreisenden betrifft, so war er verschwunden, nicht hne die Reisetaschen, Uhren und Ketten er beiden Opfer mitzunehmen. . Svekulation. Als nack der. Hinrichtung Karls I!. von England die v l M r it ',' .(Sir oronzene Virozauie oessciven an oeniveeistbietenden verkaust wurde, erstand sie em Messerschmied und verfertigte nun Messer mit bronzenem Griff vomMetall der Bilvsäule. Der Preis war hoch und der Ab . ... r . - -' jcv . ia o oeoeureno, oan aucy zwanzig Vno- ? 's . . . r ? . . t , 1 .t . i. '' sauien nrcyk ymgerercyr yaven wuroen, sie Griffe zu den verkauften Messern an,ufertigen. Als aber zehn Jahre später )?s Hingerichteten Sohn Karl II, auf sm enaliicken Tbron aelanate. brackte der schlaue Messerschmied seine bis dato vercrrtfxmf ilhiiif imnÜnrtrMitw tiMhti I v v ' . v 0.. fvy V V. stufte sie kür eine lebr bedeutende Sum me an den Krnig. Sie steht noch jetzt tu Sharing Croß. Die Grippe zu vermelden oder eine ähnlich Epidemie sollte das ganze System gesund erhalten werden Nimm 000 ö Sarsapanua zur Stär kung und um daS Blut zu reinigen, und Krankheiten zu verhindern. Musiklehrcr G. Lcppert, Ro, 247 Ost Morris Straße, empsieult flö für den Unterricht aus Piano und A10line. ' Bedingungen mäßig. Der Un terricht wird auf Wunsch im Hause der Schuler ertbcüt. . Citt Einbrecher mich Muth haben. Nachahmer haben je doch alle Eigenschaften des Einbrecher? ohne den Muth zu besitzen. Wenn euch jemand Johann Hoff'fcheS Mal; Extrakt vifcrirt und es hat nicht die Untersänst von .Johann Hofs" auf dem, Halse dc? Flasche, so nehmt eS unter keinen UmstäN' den. Tiefes Extrakt ist so populär, daß es vielfach nachzuahmen versucht worden ist. Tr. Fürst, praktischer Artt in Etarqard, schreibt ! über Johann Hoss'schet Mal; E?. trakt wie folgt : Ich habe neuerlich mit dem weltbcrühin ten Johann Hoff'jchen MalzErtrakt Ber . suche unternommen, deren übey alle Er Wartung? ünskigen Aesustate- m die Pflicht auferlegen, Ihnen hiermit öffentlich rneine dankbarste Befriedigung ausznspre " chen. Ihr Malz -ENrakt hat mir in allen, ' auch auf hochgradiger Pbthisis basinnden . LangenAfkektienenganzweseniliche Dienste . geleistet, welche ich mit keinem Mittel auch nur entfernt zu erreichen im Stande gewe '' scn war. Bei Schwäche, schlechter Wer , dauuni, Schlaflosigkeit ic. habe ich nach vielen sehlgefchlagenen Versuchen zu Ihrem Malz.Extrakt gegriffen und damit aussal lend erfreuliche Erfolge eruelt. " Eigner &. Mndelson Co., Jmpottäre ,, v?n Mineral wässern, 6 Barclau St., New York. WWWWWW Zär-- - : li,:,, ' i: : " Mtu S-i liii f li fe , , : , ' i ; !; S . , i, g; , ,, -" , , . - , ! ' " K .' . :,. f "!. ,;.-t ; vt. ":; "' " .. I, , , :,;; ! ;!. !,.;! " ,.. in4, . äj ,ritA '' ... , . ! ... t Heury Jicwr. ,, : Las größte, schönste und älteste derartigt Lrkal in der Stadt, Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von VäUen, Con?ien und Versammlungen unter libera l n Bedm :naen ur PeMauna.

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Seit über fünfundzwanzig Jahren geraucht.

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ist Jett über fünfundzwanzig Jahren überall bei den Rauchem beliebt gewesen. ist noch gerade so gut wie je. 4 . . . . ..I I II I II , ., Sein Geschmak, seine Reinheit und sein Wohlgemch haben viel zu der großen Beliebtheit beigetragen, die das Pfeifenranchen f meß Pfeifmrauchen gewinnt an Beliebtheit, weil in dieser orm seinerer, milderer und besser Tabak und zu viel geringerm Kosten als in Cigaren zu haben ist. Llaekell's Durfrnm Tobacco Cof,Durlia2n, H.C.

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