Indiana Tribüne, Volume 16, Number 61, Indianapolis, Marion County, 19 November 1892 — Page 1
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Editorielles. Die politische Umwälzung, welche Anfangs voriger Woche stattgefunden, zeigt, wie absurd und wie wenig mit der Idee der Volksregierung überein-
stimmend viele unserer Einrichtungen sind. Der Volkswille hat die gesetzgeberlsche Gewalt, sowie die ganze Verwaltungsmaschine auS den Händen ei ner Partei genommen und sie in die Hände einer anderen Partei gegeben. Gleichviel, welche Gründe dasür maßgebend waren, das Volk erwartet von der demokratischen Partei jedenfalls gewisse Dinge, welche es von der republikanischen nicht erwarten konnte. DaS Volk ist aber auch berechtigt, diese Dinge sofort zu erwarten, und es sollte nicht gezwungen sein, noch auf langer als ein Jahr hinaus Allet beim Alten lassen zu mrssen. .Wenn die Souveräneat des Volkes mehr als eine bloße Phrase sein soll, so sollte das Volk nicht bloß in der Lage sein, seinen Willen auszusprechen,, sondern ihn sofort zur Ausführung zu bringen. Wie verhält es sich nun damit? Der Conzreß tritt alljährlich im Dezember zusammen, der Termin der neu gewählten Kongreßmitglieder aber beginnt erst im März darauf und kann also erst im Dezember 1893 in Wirk samkeit treten. Nehmen wlr an, das gegenwärtige Repräsentantenhaus wäre in seiner Mehrheit republikanisch, so käme trotz des deutlich ausgesprochenen Volkswillens die neue Partei erst nach länger als Jahresfrist an die Regierung, und ebenso lange bliebe eine Partei am Nu der, welche das Volk nicht will. Im gegenwärtigen Falle ist das Re präsentantenhaus allerdings bereits de mokratlsch, aber der Senat ist es nicht. Die meisten Legislaturen treten erst im Januar zusammen, und selbst wenn die Legislaturen sich so sehr wie möglich beeilen, neue Senatoren zu wählen,, so ist es doch nicht möglich für den Congreß bis zum 4. März, die Tariffcage und andere wichtige Fragen zu erledigen, und am 4. März geht der Termin des Congresses zu Ende, der neue aber kann erst der Verfassung gemäß im darauffolgenden Dezember zusammentreten, es wird also wiederum der Volks Wille auf ein Jahr ad acta gelegt. Allerdings sieht die Verfassung ein Mittel vor, um unter Umständen dem Uebel abzuhelfen. Der Präsident kann eine'Cztraversammlung des Congreses berufen. Herr Cleveland hat auf Grund,der Verfassung das Recht, un mittelbar nachdem der Termin des l en Congresses zu Ende geht, den neuen einzuberufen. Ja solchem Falle würde die Thätigkeit deS neuen Con,resses statt im Dezember 1393 be reits im März 189Z beginnen. Diese Eventualität wird auch bereits vielfach in der Presse besprochen. Ob Cleveland den Congreß zu einer Ez trasitzunz einberufen wird oder nicht, hängt ganz uno gar von seinem persönlichen Ermessen ab. ör kann Zwar den Rath feiner Freunde einholen, aber zu bestimmen hat er selbst. Be ruft er eine Eztrasihung, dann kann die Aenderung des Tarifs im Früh jähr oder Sommer vorgenommen werden, wenn nicht, dann verzögert sich die Sache um nahezu ein ganzes Jahr. Seinen Entschluß dürfte Herr Cleve land vielleicht nicht vor dem betref senden Zeitpunkte kund geben. Eine Volksregierung ist es aber nicht, wenn so viel und so Wichtiges dem Ermessen eines einzelnen ManneS anheimgegeben ist. , nacvrlcvlen Jnl l . ::, .iÖ t'lt;r a u s I chre n. y:Q Für Zndiana : HübscheS Wetter blS Sonntag Nacht ; etmaS wärmer. gijxN- -'l , : V D c r A u S st a n d r n H o :n e st e a d ,:',H"'pM" Heute haben 250 der streikenden Haids werkerZUndAWelöhtt AarneHie'SDabri me,N.AMieI!Au SisenarbeiterKberZ 1 , .i i!-..i.iJ; k::i , "i.li ihr -: , ,! :'H,r::.. yj '(... -nj!,; stand fortsetzen und glauben sicher, die Firmaffzür'mAnerkenMn Mti" 'rKrl.i, rr2 'U iW , ?lsfei !i kri " jwinöenu-rfinnfniljl ii-ciiiit,,,!!?:;;! isa&h smuä irr0&p '; f. , t ,; II Die K 0N f e re n"z'?b t t n d e t 51 c v Sork, 13. Nov. Heute gelaugte die Konferenz der amerikani
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schert Erzbischöfe. welche hier seit Mittwoch in dem Palast des Erzbischoft Corrigan stattfand, zum Abschluß. Hauptgegenstand der Berathung war die Frage der katholischen Kirchenschulen, betreffs welcher erst heute folgender zur Veröffentlichung übergebener Kompromißbeschluß gefaßt worden ist : l. DieCrrichtung katholischzr Kirchenschulen zu fördern, damit mehr und womöglich alle unsere katholischen Kinder darin Aufnahme finden können, nach dem Erlaß des dritten Plenarkonzils in Baltimore und den, Entscheidungen des Heiligen Stuhles.
2. Für Kinder, welche jetzt nicht kaholifche Schulen besuchen, sollte durch Sonntagsschulen und durch Unterricht an anderen Tagen, sowie durch Aussorderung an die Eltern gesorgt werden, hre Kinder zu Hause die christlichen Glaubenssätze zu lehren. Diese SonnagS- und Alltagsschulen sollen untcr 'trenger Aussicht der Geistlichkeit stehen. welche durch Laienlehrer oder womögich durch Mitglieder kirchlicher Schul. orden unterstüht werden. Andere Beschlüsse über die BerahungSgegenstände der Konferenz werden gegenwärtig nicht bekannt gemacht werden. Die Geschäfte der Konferenz sind erledigt. Einige der Erzbischöfe sind bereits abgereist und die anderen werden ihnen wahrscheinlich nach einer formellen Zusammenkunft be! dem Erzbischof Corrigan folgen. " ' - , Di e Pinkerton Untersuch. u n g. Chicago, 13. Rov. In der heutigen Untersuchung gegen die Pinkertonagentur vernahmen die Senatoren Pfeffer und Gallinger Capt. P. Foley von der hiesigen Agentur. Derelbe saLte, die Agentur habe 100 Winchesterbüchsen und 2000.Revolver borräthig, doch sei den Leuten streng befohlen' worden, die Waffen' nur. zur Selbstvertheidignnz zu benutzen. Er schilderte die Ausweisungen inKohengräberlagcrn und sagte, dieselben erfolgen auf gerichtlichen Befehl, den inde der Sheriff und feine Unterbeamten selten vollstrecken können. Auf die Frage, ob b.i dem Ausstand der Arbeiter der H. C. Frick Coke Co. vor einigen Monaten die Pinkertoneüte mit Waffen nach Pennsylvanien geschickt worden seien, sagte er, dieselbea hätten in Pittöburg die Wincke'terbüchsen erhalten, trohdem Pinkeron angeordnet hatte, sie nur mit Knüppeln zu bewaffnen. , Er habe dies mißachtet, um Menschenleben zu retten und Ruhestörungen zu vermeiden, da die Bergleute und Eisenarbeiter sich nur vor der Gewalt, aber nicht vor dem Gesetz und dessen Beamten fürchteten. In der Nachmittagssitzung wurden die Leiter verschiedener anderer Detekivagenturen vernommen, von denen Robert Bruce von hier sagte, Pinkeron'S Leute seien gewöhnlich der Abschäum derMenschheit und einer der Superintendenten derselben sei ein ehemaliger Sträfling. Die Leute der anderen Agenturen seien gewöhnlich auch nicht besser., Er würde tinem Detektiv nicht unter Eid glauben. Auf die Frage des Senators Pfeffer, ob dies auch von ihm selber gelte, sagte er, er möge dies nicht bestreiken. Die Untersuchung wird morgen fortgeseht werden. - ' Ausland. Verhaftung von Anarchist e n.Berlin, 18. .Nov. Die Polizei hat in" verschiedenen Schlupfwinkeln von Anarchisten Haussuchung gehalten und mehrere der letzteren verhaftet sowie die vorgefundenen Papiere mit Beschlag belegt. Eine lange F u ß r e i s e. Pari, 13. Nov. , Der russische Journalist Michel L. Bernof , traf gestern, aus St. Petersburg über Wien und München zu Fuß hier ein. .Er begann seine Fußreise am 11. Dezember v. 3. in St. Petersburg. ...'' Die französischen AnarchiM Paris, 18. Nov. Die hiesigen Anarchisten sind entrüstet über die in London verfügte Auslieferung ihres Genossen Frangois, welcher beschuldigt ist, Very'S Restauration hier im April dZ. IS. durch Dynamit zerstört zu hatAr:..:w.si4 t t . btN- Dn Pollzelprafekt h.t eme
Drohung erhalten, baß hier weitere Dynamitverbrechen verübt werden würden, falls das Appellationsgericht in London die angeordnete Auslieferung bestätigen sollte. Auch der britischen Botschaft sind derartige Drohungen zugegangen.
-- Der sozialistische Partei ' tag. Berlin, 18. Nov. In der heuti, gen Sitzung des fozialdemokratischen Parteitages wurde nn Beschluß an'zenommen, worin erklärt wird, die Sozialdemokratie habe nichts mit Staatssozialismus zu thun. Der Kongreß beschloß, den internationalen Arbeiterkongreß in Zürich im nächsten Jahre mit drei Deleggten zu beschicken, sich aber nicht an der Konvention der' britischen Gewerkvereine zu betheiligen' Die Hoffnung wurde ausgesprochen, daß diese den Konvent fallen lassen und statt dessen Delegaten nach Zürich senden werden. Die Cholera. Londo n, 18. Nov. Der Pariser Korrespondent des Standard" berichtet, daß fünf Arbeitereiner Bürstenfabrik in Pont de Marcq bei Lille in den letzten zwei Tagen an einer der Cholera ahnlichen Krankheit gestorben sind. Sie waren mit dem Sortiren von Borsten aus Persien vorher beschäftigt. Die Fabrik ist geschlossen worden. eplelhöllen derBundeStzaupistsd Ueber dieses Kapitel, von welchem viele unserer Herren Volksvertreter manche erbauliche Tinge erzählen könnten, plaudert neuerdings ein WaZhingtoncr Korrespondent: Kein Name ist mit der Geschichte der Hazard'- Spielplätze in Washington, enger verknüpft, als der des Millionörs Orlanoo Jones, dessen Laufbahn , so recht zeigt, wie wenig manchmal die Wabl der Lrdenslphäre von d:r , freleir persönlichen Entscheidung abhänat. Orlando Jones hatte in Cambridge ftudirt und war ein viel versprechender junger Anwalt, als er in die Bundeshauptstadt kam. Er hätte wahrschein lick auf diesem Gebiete eine vortrcff Uche Carriere gemacht; aber Enthütlungen, die von i gcnd einer Sei! über das Leben und den Charakter seiner Familie verbreitet wurden, vertrieben ihn aus der guten Gesell schalt", aus einem eintröglichen Beruf und zeitweise sogar aus der Stadt. So wurde er denn,' was er geworden ist. und er ist immerhin viel besser dabei gefahren, als mancher Andere, dem sich ebenfalls die, Pforten der gu. ten Gesellschaft verschlosien,' ohne daß sein anderweitiger Beruf ihm eine Million eingebracht hätte! Nur wenigen öffc?itlichen Persönlichleiten aus der Zeit der PrasidentschaftsVerwaltung Grauts oder früher ist Old Jones" unbekannt geblieben; der-, selbe betrieb damals eine chnapswirth fchaft, nebst Restauration in echtem sportsmäßigem Styl, wobei sich daZ Gambeln von selbst als hauptsöch'.iche Nebensache ergab. Er hatte vier Söhne, welche sich sämmtlich zu berüchtigten Klücksspielern entwickelten und bald vureignepand Faro-Tempel gründeten. 1878 war die Faro Bauk der G.br. Jones an der Ecke von Pennsylvania Avenue und 13. Straße und am östlichen Ende der scg. Rum-Row" eine der- bestirequentitten in Washington. Tie ganz: Rum-Row" war nichts alZ eme vielye von cynapslmwen uno Spielhöllen, deren westliches Ende an der 14. Straße ebenfalls von einem berühmten FortunaTempel, demjeni ken deS Doc" Palmer gebildet wurde. Tie hetvorragendsten Staatsmänner der tit fröhntcn an diesen Plänen dem Glücksspiel bei Sonnenlicht und Lam sen schein. Außer der Rum Now hatte die Spielwuth. tn Washington noch zwei andere Haupkreviere, welche ' die ebenfalls sebr beich'ncndeu ?!amen Murdcrcr'Z'Ba und .Hell's Bottom" führten. Erstere hatte, ihren Tite! erworden, indm dort während eines sehr kurzen Zeitraumes mehrere entsetzliche Ml.rdtha:en begangen wurdcn; sie er streckte sich bis unmittelbar an die Lieaenschaft. welche gegenwärtig zum Präsidenten'?.'nwescn gehört, die ,White Lot." , ! Sie war eigentlich ein Product des Bürgerkrieges und ein Stelldichein für die schlimmsten Cdarakter,, der Armee. i o jic für die Schlachtenbummler oer nreoriguen arre. t wemgüenz in der Zeit, da die Soldaten in Wa hington camirten. Damals lies noch der alte (ianal durch die Gegend, und seine Ufer wann mit Trauerweiden be säumt, in deren Schatten die greulich' sten Mordthaten verübt wurden. : DaZ war so ein richtiger Hintergrund fi die Kümmelblättchenritt-r. Die Far bigen, welche zuerst in der Gegend qewohnt hatten, wurden später durch w'iscs iLejindel vndrängt, und Erstere zogen dann nach dem Hell's Bottom" im nördlichen Stadttheil, wo sie lange Zeit unbehelligt ihre schwarze Herrschaft ausüben tountcn. Mit der cit wurde j Hell'S Bottom so berüchtigt, daß eine I (ZrlrSt - ktis,, t Nki,i - vviuuu wiiittufi hjuhasv mselbeff n vfo NaLt ihWn-
dcre üevöbolle Aufmerksamkeit zuwen den niuhte. Tie größeren Spielhäuser, in der J'um Non, n.nentlich, waren unauS gefegt im Betrieb, und nahmen so ziemlich alle die großen Fische", die Poli tikcr- und Diplomaten, auf. Als der Kreuzzug gegen die Spielhöllen begann.' wurde besonders der Jones'sche Platz oft ausgehoben, und gar manchmal wurde ein Senator oder Eongrcßabgeordnete? mitgefangen. Einmal wurde ein gewisser sehr hervorragender Senalor dort abgefaßt und Nach der Polizeiwache gebracht; da sich der dienstthuende Sergeant weigerte, seine Persönlichkeit ans sein bloßes Wort hin anzuerkennen, und da der Senator nicht gut seinen Brannten verrathen konnte, in welcher Schwulität er steckte, so mußte er die Nacht in einer Gefängnißzelle verbrin gen. Ein ander Mal befanden sich zm.'i Gesandtschaftsvertreter und ein Senator im Palmer'schen Platz, als derselbe ausgehoben wurde, und sie entkamen, indem sie aus einem Hinterfcnster sprangen und sich in einem Koh lenschuppen versteckten; da aber die Localität fast beständig Tag und Nacht unter Bewachung blieb, sogetrauten sie sich nicht mehr 'heraus, bis sie durch Hunger dazu getrieben wurden; doch gelang es ihnen, unbemerkt aus einem Loch herauszukriechen, und geschwärzt vo:l Nuß und 'Kohlenstaub gelangten t in eine Kutsche, welche in der Nähe stand, machten die Thüren gut zu und licheu sich dnrch ein Hintergäßchen hrimfakren. Gegenwärtig ist übrigens Hell's Oottom ein sehr respectables Viertel, und in Anbetracht seiner Verwandlung wird es jeZt gcrne das wiedcrgemon neue Paradies" genannt. Die Zeiten ändern eben gar Vieles, aber es wird weiter gegü rubelt"!
Loco Motiven, deren Rad öurchme'sier fünf Fuß betrug, galten vor einigen Jähren als groß. Jetzt gibt es Dampfroffe mit Rädern von ncben Fuß Diameter. Ein.Farmer in M o s e 1 1 m, hat letztes Jahr eine irische Kartossel gepflanzt, von welcher er einen ganzen Bushel gewonnen hat. Der Strauch wuchs fünf Fuß sieden' Zoll bock. .. Hiesi ges. Tvpaz, das Neue Bler ist bei der C. Habicb Bottling Co., Telephon Nv. 221, zu haben. jM" Von Samstag, den 4. Dezember an, und dann jeden zweiten Samstag giebt der bedeutende Orgelspieler, W. H. Donley, eine Reihe von NachmittagSkönzerten in der Plymouth Kirche. Dieselben beginnen um 4 Uhr. Bei dem ersten und bei drei anderen Konzerten wird Herr Schliewen und daS Schliewen Quartett mitwirken. Die Saisonkarte für zehn Konzerte kostet $1. Dex Eintritt bei einem einzelnen Konzerte betragt. 15 Cents. Liebhaber von guter Musik, speziell Orgelmusik, sollten diese Konzerte besuchen. - Monumente und Grabsteine in großer Auswahl und zu billigen Preisei bei.August Diener, No.. 243 Ost Washmgton Strahe. Topaz, daS Neue Bier, ist bei der C. Habicd Bottlina Co., Telephon No. 222, zu haben. Cr In dem Ausstand der Arbeiter der American Whcel Works hat sich nichts Neueö ereignet. Die Arbeiker beharren dabei, daß sie mit den ihnen offerirten Hungerlöhnen nicht auskommen können und die Arbeitgeber. bleiben, dqbei,. daß eine Lohnreduktion siattsinden müsse. WaS eine solche Lohnreduktion für einen Arbeiter gerade jetzt, da der Winter vor der Thüre steht, bedeutet, das kann wohl nur derjenige, der von der Hand zum Mund lebt, ganz und voll begreifen. Gestern Abend hätten die Ausständigcn in No. 76 Süd Delaware Str. . :1. :sv ""'spiti'if , ,,; ;;,;. , "',. ..&.!:'.?!:::;; ;. . - ,!!,,K eine Versammlung, in welcher Herr Kennedy, der Präsident - der , Central Labor Union, eine Rede hielt, und die Ausständigen zur Ausdauer anspornte. Ihr kämpft um ein Prinzip," sagte der Redner, und wenn Ihr fest zusammenhaltet, dann werdet Ihr auch DDMZDDMzAWADHM , Aus seine Veranlassung wurde ein Komite ernanntMwelches gemeinschastlich mit dem Beschwerde - Komite der Central Labor Union Herrn Frank A. BoSler, dem Geschäftsführer der Fabrik, seine Aufwartung machen wird. Herr Erbrich nimmt Aufträge für die weltberühmten Pabst Milwaukee Biere in Flaschen und Gebinden ent gegen. Telephon 1291. Geschäfts platz 24240 5Suo Deuwstte (Ztr.
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