Indiana Tribüne, Volume 16, Number 60, Indianapolis, Marion County, 18 November 1892 — Page 2

xxbxmxa Tribüne.

Dj vm?- Erscheint iigllch und Sonntngo. Tte tZsUÄe.TriSünc faf:ci durch den Träger IS CentS er ZSoche, die S snntag S -Tribüne- i CenlK per Woche. Beide zusammen ISCentZ der IZQtnts per Monat. Per Pos: zugeschZSt US auöbczihluuz f.'per Jahr. Ossire : 130 Ost Maryland Strahe. JndianavoliS.Ind.. 18 November '92. Aberglaube betreffs Ertrunkener. Jn aNen Ecken und Winkeln hat Itx Aderglaube fein V!est qefundsn. aus ! und xrnltx der Erde, am Voden kriechend .und in den Lüften sich wiegend, in jBaumwivnZn und auf Berggipfeln, und Nicht zuleZt auf der wellenbewegten Malserfläche. Er hak auch aürrlej seltsame Arten ersonnen, die Seiner von Ertrunkenen zu finden. Tie Indianer - huldigen der Vor stellung. das man die Stelle, wo der Körper eweS Ertrunkenen liegt, am besten entdecken könne, wenn man einen Span Tannenholz aus dRi Wasfer treiben lasse, welcher genau über der betreffenden Stelle halten bleibe und sich drehe. Auch bei den Weißen gibt es vielfach befond.'re Mttel zu dinem ! Zweck. Vor noch nicht langer Zeit war ein Mann in , einer westlichen zStadt denn Baden ertrunken; man 'suchte lange erfolglos nach dem Leich nam, knslich breiteten mehrere Bekannte deZ Mannes da; Hemd, welches er abg:!eZt hatte, als er.stch zum Baden anschrie, aus dem Wasjer auZ und liefen t ruhig treiben: eine Zeit lang schwamm es, dann plölich sank eunter, und ganz nahe bei jener Stelle hü in der That die Leiche gefunden r.-er)en fein. In manchen Theilen Europas i'l ein Leibchen Brot ein beliebtes Zaubermit' tel zu diesem Zweck. Matnhmai hält man das Arolkaibchen allein für hta reichend, manchmal findet mon es für nöthig, noch einen anderen Stoff zu Hilfe zu nehmen. In gewisien Füllen z. B. wird das Bro:laibchen gewöhnlich mit Quecksilber beschmert. Em Lon done? Blatt belichtete vor kurzem über e inin solchen Füll: zu Thndor.ie in Torietfhire siel Jemand in den Strom und ertrank. Man fand die Leiche mehrere Tacte lang nicht DcShald wurde, schließlich ein vierpfündiger Brotlaib vom besten Mehl geholt, an b:r Seite eine kleine Höhle hineinge schnitten, und in diese etwas Quecksilder gegossen. DaZ herauszeschnittene Stück wurde. wieder eingesep und festgebunden. Tann warf man diesen Laib in den Flu8. an der Stelle, wo man die Per son hatte fallen sahen, uny erwartete, Mwerde ßromadmZrtZ bis nach der stelle treiben, wo die Leiche augnrblick lich liegtF indek hatte man in diesem Fall (wie wahrscheinlich schon in man chen ' anderen) von denen man nicht hört) keinen Erfolg. In der Bretagne Wcgtiman, wenn öle Leiche eines Ertrunkenen nicht auf andere Art gefuuden werden kann, eine angezündete Wachskerze in einen Brotlaib zu stecken und diesen zur Zeit der Ebbe in der zu rückweichenden Meeresströmung treiben zu lassen ; an der Stelle, wo der Laib halten bleibt, soll sich auch die Leiche finden. Aus der Insel Java wirst mau ein lebendes. Schaf -in die Fkuth, in der Erwartung, daß e neben der Stelle untersinken werde, wo der Kör per eines Ertlunkenen liegt. Vielleicht den seltsamsten Brauch hat man dafür in Norwegen ; dort rudern Diejenigen, welche einen Ertrunkenen snchen. in einem Bootchen umher, in welches sie auch einen lebenden Hahn mitgenommen haben, und dieser soll sobald das Boot die richtige Stelle erreicht, dies durch Krähen anzeigen. Ohne Zweifel erreichen die Suchenden manchmal ihren Zweck, und dann heißt es : mttx Hahn hat's gethan!" . Im andern Ml! aber izt der Hahn eben nichts Nlch. D!Die Schlacht von Togva. Tie! Beunruhigung in Pis über die Lage in Tahs'me wird immer stär ter. "Eine. halbamtliche Note berichtigt die Meldungen, nach welchen Odeist Dodds nur noch 12 bis 1400 Mann zu semer Berfügung hätte. Einer ge nauen Zusammenstellung, welche die Rote j! hegleilet. entnimmt man. daß Dodds zur Stund? an der Spitze von mann, - l3Ä. Ossieieren. - 1077 enröKNcheu Soldaten und 1769 Ein. hämischen steht und demnächst moch 10 Ofsiciere. 450 Mann und 80 Laptoten als Verstärkung erhalten wird. Tie Kavallerie desip 248 Pferde und 189 Maulthiere. die Ariillme 1' Batterie von 6 Berkanoncn und 2 Batterien von je, fcO Millimeter-Kanonen, 12 Aergkanoncn von 40 Millimeter Kaliber und 9Äe?olver!anoneaHotchkiö. - Die ersten aus Tahome einaetroffenen Briefe über das Gefecht bei Togba lassen, wie die .Bö's. Ztz. meldeterkennen, datz die franzSsischen Truppen bert vor Tagesanbruch in ihren Zelten von den Dahomeern überrascht wurden. Ein Theil des Gefech:Z fand dreißig Schritt vom' Zelt des Befehle Habers statt. Ein 'Lieutenant wurde aus innern Schlafzimmer mit der Man ten , Waffe i : getödtet. Glücklicherweise behielt die Fremdenlegion kaltes Blut, war in zwei Minuten bewaffnet' und czesammelt und verwandelte in einen Sieg, was bereits eine "Niedermetelung der französischen Truppen zu werden taro&le. ) .' fViGobbo, der Bruder Behanzins. t ar mit 4000 1 Mann der franzWchcn Streitmacht entqez:ngezogen und überrumpelte am 19. Äptember eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, das französische Lager. Ein Unterofsicierpozten der Marine Infanterie sah im Tunkeln auZ dem Gebüsch plöklich ein Schaar schwarzer Gestalten auftauchen . v t f 1 m m iuuwt n YiirS entrann mit genauer Äotb dem I i' , , Tode. ES war eben Aeoeille geblasen worden und die Alarmirunq erfolgte daher mit großer, Schnelligkeit, allein der Ueberfall war nicht ub?t ins Werk ük'edt und die duntle Maksr der ichwar-

zen Krieg war mit wüdem Geschrel bis auf eme Entfernung von 30 Meter von den Zeiten des Hauptquartiers vor gedrungen, ehe zwei Compagnien der Fremdenlegion sich in Linie entwickeln und durch die mörderische Wirkung ihres Feuerö ihren Anprall , zurückwer fen konnten. Doch auch dann noch gab sich der Feind nicht vollständig geschlagen. Roch während der nächsten drei Stunden wurde wiederholt der Angriff erneuert, wenn auch nicht mit demselben wilden Ungestüm.wie das rstc Mal. Erst um 9 Uhr morgens war der Kampf zu Ende und der Feind vollständig ge. wichen. Das Schlachtfeld-, schreibt einer oer Augenzeagen, bot einen furchtbaren Anblick: die Kugeln des Lebel-Geweh-res reißen Verwundungen wie Spreng, gefchoffe (also ein Zeichen., daß die Gegner den französischen Schützen seh? nahe waren). Man macht sich keinen Begriff von dieser Wirkung, die für uns alle wie eine neue Offenbarung sich kundmachte. Die Kugeln drangen durch die dicksten Bäume und ließen dem Feinde keinerZer Deckung Übrig. Tie Zahl der feindlichen Todten war zu groß, bis sie begraben. Man wird sie verbrennen und nur den Unzrigen 'in Begräbniß gewahren". , Sine interessante lTkörderin. DZedekannteamerikanischeGiftmifche rin Matzdrick hat in der Wahl deS Ortes ihres VerbrechmS entschiedenes Pech gehabt. Hätte sie ihren Mann in den Per. Staaten verajfter, fo wSte sie höchst wahrscheinlich aus Mangel an direkt überführenden Beweisen' unter den Regeln unserer gänzlich veralteten und wortklauberifchen Beweisregeln freigesprochen: worden. Leichte Mühe wäre es für ihren Vertheidiger gewesen, die Quantitäten Arsenik in den (Singe weiden des Verstorbenen, wenn sie der gerichtliche Chemiker, gefunden hätte, wegzüdemonstriren und den Herren Ge fchworenen die Ueberzeugung beizubrin gen, daß der Herr Mavbrick ein boden los eitler Geck war. der gewohnheits maßig Arsenik zur Verbesserung seines Teints und anderen Gründen verspeiste und sich dann gelegentlich einmal über nahm, wie däs ja auch Opiumesiern u. A. m. zuweilen Passiren soll. In England war man jedoch ungalant ge nug. in der . interessanten Frau May brick twe ganz gemeine Giftmischerin zu sehen, die ihren Gatten auf verbreche rifche Weise bei Seite fchagen wollte, um ihren Geliebten heirathen zu können. Natürlich war ja die Frau Maybrick, als sie mit genauer Noth dem Galgen entronnen ' und zu lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt worden war. in oen Aug;n ihrer, .fashionablen Landsmänninnen eine Märtyrerin geworden. Man denke doch! Eine Dame der guten Gesellschaft mit gemeinen Verbrechern zusammengesperrt! 'Sosort begann eine Ägitatioch die immer weitere Dimensionen annahm und den, Zweck hatte, die Begnadigung jener Giftmischers zu erreichen. Der vorige englische Minister des Innern. MatthewS. lehnte die Pe. titiou rundweg ab. Doch mit wahrhast övsterischem Eifer selten die Damen der Gelellfchajt" ihr Werk fort. Was unker Lord SaliSburg mchi möglich war. ließ sich vielleicht unter Gladstone durchsetzen. Aber auch der Nachfolger des Herrn Matthems. Sir William Äernon-Harcourk. ließ die Damen abblitzen Seine abschlägliche Antwort fat die Damen ln helle Wuth verfetzt. Ihr süßer Schützling, die Megäre und 4urie Maybrick.' muß im Züchthaufe sitzen. . .Wie gemein! Wie unsinnig! ruft Abigail Hamilton empört aus. Die Gebirge der Venus.

Aus den Beobachtungen der Venus, welche der Astronom Trouvelot zwan. ;ig Jahre, lang fortgeführt, dat derselbe kolgende Ergebnisse erhalten: Bei kla:tm Himmel ist Venus im Allgemeinen für das freie Auge bis zu 15 Grad Ent. fernung von der Sonne bei unterer, und 5 Grad Entfernung bei- oberer llonjunetion sichtbar. Zettweise zeigen j'ich nahe der Lichtgrenze auf der Venus '.erwaschene graue Flecken, die von tur ;er Dauer find, und Trouvelot kommt ;u der Annahme, daß zwei diese? Flek ken September 1376 und Februar 1691? die Wiederkehr deS nämlichen Phä. nomenS fein können. Die glänzenden Flecke hingegen, die man am Rande der Venus beobachtet, siud beständige und oheBebirge welche, nur die Regionen nahe der Hörnerspitze der Venusfichel bedecken. Die Gebirge sind fo hoch,- i baß sie sich über die dichte Atmosphäre der i Venus erheben. Diese hohen Gebirge verursachm die merkwür d:ge scheinbare Deformation der Hör nerspitzen deS Planeten, während d.'r :'kand desselben nur in seltenen Fallen desormirt erscheint. Während die Dauer deS Umlaufs der VenuS nahezu 24 Stunden, beträgt, ist nahe der unteren Eonzunction ihr Rand über den Halbkreis erleuchtet, bisweilen sogar bis zu 200 Grad des Umfanges und darüber. Endlich ergibt , sich , aus oeir Rechnungen, welche aus den 20jährigen Beobachtungen gefolgert find, daß die Phasen der Venus nicht genau dem geometrischen Gesee gehorchen, da die ostliche oft früher. d'eweftliche später eintritt, als die Rechnung ergibt. i ::::' l. h-1"' ..' 1 ; ' ' "' ''m'" ' " " ; "" ; ''t , . CiSYSuser vsn Katur. Kürzlich wurde über die wunderbaren natürlichen Eishauser- in gewissen Theilen Ealiforntens geschrieben. Auch cr Staat Wajhinzton, hat etwas AthnlicheZ, obwohl wieder unter ande reu Umständen Entstandenes, aufzu weifen, , nämlich in vielen Eoulees" des, EolumdiafluffeS. Unter EouleeZ versteht man dort Schluchten, welche ein Siroal geriffen, dann aber aufge geben hat. um eine andere .Richtung einzuschlagen. Tiefe Eoulees gehen oft tief durch Basaltfelsen und haben zu beiden , Seiten senkrechten . Winde von 1090 bis 1500 Fuß Höhe; ,ver auf der t sft 1 ivi it rnt V, ' .. ' A?a' Northern Bahn durch die Gegend I kÄLl ' hAAAMt :i:i, W am IM::. W X l :.,,, . V J tM 'jk? zwischen dttlm Felswänden bilden gar manche EtSbetn. Schmelzen, l laust im Wmter lt unter ßem "bwartö. das Wasser 0.

friert bei Nacht wieder, und das emmal gebildete Eis bleibt beständig und' in großen Mengen vorhanden, fo heiß auch

die Sonne auf die ßtim um dem Eis scheinen mag. Bor noch nicht langer Zeit bot ein Indianer mehreren Arbeit tern. welche in der Salmon-Eoulee beickäftiat waren, ein arones Stück ' Eis. das er m eine Decke gewickelt hatten zum lilnit! nii SeiU iiftthn nlihfiih fcfcU4kl M-. -Wl ' , eine Untersuckuna in der Richtuna an. in welcher er gekommen war, .fanden m . " -' " . . . weiter oden em kaltes AZattera:m,etttlcy aus dem Gestein rieseln und kamen so endlich hinter das Geheimniß. Erst dadurch wurde man allgemeiner auf diese Erscheinung aufmerksam. Die französische Kammer und Liebknecht. In der französischen Teputirtenkam mer richtete der Devutirte Millevoye kürzlich eine Anfrage an die Negierung wegen der Erklärungen, welche der, deutsche Socialist Liebknecht auf dem Eongreß in Marseille abgegeben hatte: er tadelte den deutschen Socialisten auf daZ Heftigste, daß er verhängnißvolle, dem nationalen Gciste widerstrebende Lehren in Frankreich verbreite. Von jctzt ab solle allen deutschen Socialisten d?r Zutritt nach Frankreich untersagt und verboten sein, die elsaß-lothringi-sche Frage mit Frankreich zu besprecht!. Der Ministerpräsident Loudet erwiderte, die öffentliche Meinung habe bereits ihr Urtheil über, die auf dem Marseiller Eongreß gepredigten Lehren g?fallt. Die Anmeteuheit Liebknechts habe,, gar keine Bedeutung gehabt, und die -Be völkerung habe ihm keineswcgh den in der Presse mehrfach erwähnten Mister ten Empfang bereitet. Niemals wer" den wir so jchloß der Minister einem Fremden, er sei. welcher Nationalität er wolle, gestatten StSrung.der-'Ord-nung und Ungehorsam gegeu die mili tärifchen Gesetze zu predigt n."' (Lebhaf ter Beifall.) Hiermit mi der Zwischenfall geschloffen. Oom Jnlande. r Das JacobS'sche Ehepaar in Pendleton hat kürzlich seine goldene Hochzeit gefeiert. Das-Festessen war auf demselben Tischtuch aufgetragen, aus welchem vor fünfzig Jahren da Hochzeitsmahl ausgebreitet war. Der eminente New Yorker Jurist John E. Parfons hat in der Nahe von Lenor ein Hotel und mehrere andere Häufer gekaust, um zum An denken an ein geliebtes Kind ein Som meryeim für arme Knaben und Mäd chen daraus herzustellen. Amos Heaviton, ein alter reiche? Junggeselle und früherer Far mer von Frankfort, Ind., hat der Purdue Universität 35.000 unter der Bedingung donirt. daß das Geld für dauernde Verbesserungen verwende' wird. Erastus T. Beadle. der ei nen Ruf als Time . Novellenschreiber hat. ist in einem Wahlkreis der Stadt New Aork als Eongreßreprafentant ge wählt worden. Er sollte im Stande lnn. wirkiaine Gesetze gegen Bahnräu ber und Gebirzsbanditen auszuarbei ten. . Nach oen Archiven derVer. Staatcn'Münze wurden im Jahre 1804 19,570 Silberdollars geprägt. Von dieser Zahl sind, soviel man weiß, nur noch acht vorhanden, von denen jeder einzelne einen Werth von L500 bis zu S2.000 hat. Was aus den anderen 29,562 geworden, ist ein großes m mismatifches Geheimniß. E Gou v e r neu r T h l o'r Von Tennesce hat einen neuen Witz losgelassen, der ungefähr ss lautet: Pat lag im Sterben, der Priester war gerufen word-n und hatte den letzten Dienst erfüllt, worauf er fragte: Pat. daben Sie noch irgend einen Wunsch aüszufprechen? Ja' antwortete Pat ich wünsche auf einem Friedhofe der dritten Partei .begraben zuZsein.": Warum?" fragte der Priester. Nun. Euer EhrwiUdrn''; antwortete Pat ,.ein Friedhof der dritten Partei ist der letzte Platz. , auf welchem der Teufel einen Temekr. x suchen würde." Nur vier Offiziere in der Ber. Staaten Armee haben den Titel Generallieutenant geführt und das xoa rett Washington, Grant. Sherman und Sheridan. Winsield Scott war nur Brevet Generallieutenant vom Juni 1811 bis, November 1861.. Zur Zeit, als die Besorgniß eintrat, daß es i zu einem Kriege mit Frankreich kommen würde, erhielt am!Z Juli 7)S General Washington das Eommando der Armee mit dein Range eines Gene rallieutenants, den er bis zu seinem Tode, dem 14 Tec. 1799 behielt. Durch e'nen Alt des Congresies wurde Grant am 12 Mär, 1864 zum Generallieute. nant gemacht, die Kommision as sol cher behielt er bis zum 2 Juli 186, an welchem Tage er den höheren Rang alSl General der Armee erhielt und Sherman sein Nachfolger als General lieutenant wurde. Als- am 4 März 1859 Grant Präsident der Ber. Staa. ten wurde, wurde Sherman sein Nachfolger als General und Sheridan wurde Generallieutenant. , Er, war der vierte, welcher diesen ,, Rang bekleidete. Die Sonne" in Peoria Jll: schreibt: Seit mehr als 30 Jahren lebt in Peoria in, einem bausälligen Häuschen der hin und wiedrr in der Presse erwähnte. Sonderling I. B. Halt. Außer ihm selbst hat seit 30 Jah-.en keine ande:e,McnZchenseele seine Wohnstatte betreten, bis, kürzlich auf Befehl des MayorS ein handfester Polizist den Sonderling aus , seiner Schmutzhöhle herausira g. a u f den Polizeimagen lud und nach dem Hospital fuhr. ' Sämmt liche Nachbarn strömten zusamm n. um einen Einblick in das Heimwefen des Sonderlings zu erlangen. ,, Wie es ein menschliches Wesen in einer solchen Um gebung überhaupt nur kurze Zeit auShalten konnte, ist ein Räth'el. Bon dem Dache d?S Häuschens sind nur noch Balten da und die Zimmerdecke ist zu? Hälfte eingestürzt, s:' daß die Trümmern säum P!ci lunnr. 11a) zu bewegen.. In einer Ecke deimdet sich eine Kiste, mit Luinoen bedeckt, auf denen Hall lag. Ter einsäe öuruö bestand in einem

Stuhl. Der Alte war seit vier Tagen nicht mehr gesehen worden, und die Nachbarn vermutheten daß er todt fei. und den achrichten die Polizei. Nahrung nahm Hall nur zu. sich, wenn sie ihm von 'Nachbarn' vor die Thür gesetzt wurde, ein Licht besaß er des Tages an der Sönne und des Nachts an Mond und Sternen.' Er besitzt Vermögen, um sich das Leben angenehm zu machen, will es aber nicht annehmen. In frir heren Jahren befaßte er. sich mit der Maltunst und soll tiefsinnig geworden sein, weil man sein Talent nicht aner kannte. Es giebt wohl wenige menschliche Wesen auf der Welt, die ein elen. deres Leben geführt - haben, wie der Sonderling Hall, dem man übrigens zum Ruhme nachsagen mutz, daß er nie seinen Nebenmenfchen ein Haar ge krümmt hat. Die jüngste Exc entricität der amerikanischen Millionäre besteht darin, daß sich diefe Herren Häuser bauen lassen, die hinsichtlich der zum Bau verwandten Materialien oder der ganzen äußeren Anlage und inneren Einrichtung, in keinem Punkte den von anderen Sterblichen ' bewohnten Gebäuden gleichen. So hat sich ein Herr Iah in Guanazuato (Mexiko) einen dreihundert Fuß hohen Palast in der Luft bauen lassen, der von mächtigen eisernen Pfeilern gehalten wird. Das Gebäude ist prachtvoll und macht einen imposanten Eindruck, da es zu allen Ueberfluß noch von ausgedehnten Gar tenanlagen überragt wird, die an die, sagenhaften hängenden Gärten von Babylon erinnern. Zit dem Luft palast wird man mittels eines Fahr' stuhls hinaufgeschsfft, und die Bewohner

des umfangreichen Hauses verkehren mit der tief unten liegenden Stadt nur durch das Telephon. Ein anderer Millionär, Her Poulson, der in New $od schier unermeßliche Gebäudecom plexe und Baustelleu besitzt, ließ sich jüngst ein HauS bauen, das vollständig aus Metall gefertigt ist. , , Die Balken und die Grundmauern des Gebäudes sind aus Stahls alles Uebrige ist aus Kupfer und Bronze, eingeschloffen die Thüren undFenstcr !).'- Zuletzt sei noch erwähnt, daß die Millionäre-von New York. Boston und Philadelphia, die in den Ver. Staaten als die Aristotraten unter den Millionenbefitzern gek ten und die bereits vot Jahren tin MiUionärEasiny gegründet haben, die Insel Jetyll gekauft, die früheren Be? wohner derselben verjagt, mit dem Bau von Palästen begonnen und in ihrer Exelusivität beschlossen hüben, keiner Person, die weniger als eine Million Dollars besitzt, den dauernden AUfettt halt auf 'Jekyll zu -gestatten! Wer nicht einmal eine solche Lappalie sein, eigen nennt, der ist, ja gewissermaßen auch ein Mensch, aber er darf sich nicht beklagen, wenn er mir so obenhin gegrüßt und im Uebrigen ea cAnaill behandelt wird. - ;;$n , n gendl lcyer üfibeuschast entbrannte vor eiii'tger Zeit der 79 Jabre alte Fleming Rigas in Muufördödille, ' Hart County, tty. u d?r sechzehnjährigen Mahln Priddyda,elbst. Er wollte sich sofort trauen lassen, nur wußte er nicht, ws dies ohne allzu gro ßes Aufsehen? geschehen könnte. Endlich. wurde er darauf aufmerksam gemacht, daß in Jeffersonville, Ind., $ eine Art von Gretna Green" bestehe, wo man auch Likdende von fo unglei chem . Alter -zusammengebe. tzr eilte jossrt auf den Flügeln der Liebe mit dem Backsisch nach Jeffersonville und schwelgt nun im Honigmonde. In Nklrose in Masfachu. zetts ist j Lord Melrose'. der größ.e Äcrnhardiner-Hund auf der Welt, einer Kolik erlegen. , Er halle einen Wßrth von,, zehntausend . Dollars; aus den Hunde-Ausstellungen in Boston, To ronts, Kingston. 'Nochester und vielen anderen Orten, hatte er die ersten Preise do.vongetraZeu. Jit maß ji, der Höhe fünfunddreißig Zoll, wog zweihundert undzehN' Pfund und war von gelber Farbe mit vollkomnie.yen weißen Zeich nungen. ' Er bcsaß einen überaus gronen. dabej shcr schönen und krüstigen Kopf.' yvvy ' ; Deutsche Loeälnachrichten. Provinz Bra nde n b u r g.' t Auf dem Gute Tolzig die Wittw ,eß . Generals - Vogel , v. - Falkenstein, geb. Gärtner. In- Spandau, der Äentier Rüble. s Der Zimniermei ster Ernst Brettschneiöer ' in Spandau. Er gehörte eine lange Reihe von Iah ren derl Stadtvero-.dneten Bcrsomni lung an, deren Vorsteher er auch eine kurze Zeit war. Unter großen Feier lichkeiten wurden in Siras'burg i. Um. die beiden Denkmäler der Kaiser Wtl Helm I. und Friedrich enthüllt Dem Begründer der ersten freiwilligen Feuer wehr der Mark. Albert Mahler, soll in Wriezm ein Denkmal gesetzt , werden. Albert Mahler war .Bürgermeister in Wriezcn Ihn drängte eS. nachdem im Jahre 1853 in Berlin die Berufsfeuer, wehr entstanden war, zu dem Versuch, ebenso militärisch organisirte Feuerwehren auch in kleinen Städlen zu grün den, obne , die Gemeindekasscn sonder lich zu belasten. Seinen Bemühungen f,elang cS. im Jahre 1855 die erste reiwjllige Feuerwehr zu , begründen. Am zehnjährig? Todestage Mahlers i29. Januar 184), hostt man, das Denkmal enthüllen zu könnend 1 ,: ; Pr 0 v i nz O ftp reu ße n. " ! : f Ter praktische Arzt, Dr. I Laafer ist Memel. Bom Schwurgericht in Allenstein wur.de der schon mehrmals bestrafte Kaufmann Simon Lichtenstein von Ortelsberg wegen wissenschaftlichen Meineides und Gebrauchs einer falschen Urkunde vor Gericht zu drei Jahren vier Msnatsu Zuchthaus verurteilt. Er hat den, Meineid in einem , EivilProceß wegen Zahlung eijier Kesdsuinme geleistet. Ter Bauer WoltöwZke jn Ruckezanny kam ermüdet vom Felde heim, lfm sich zu stärken, griff kr im Spind an die gewohnte Stellt nach der Branntweinflasche. Unglück, licher Weise hatte die Frau diese mit einer kurz vorher gebrauchten Flasche mit Schwefelsäuie vertauscht. Ohne vieles Besinnen trank er einen kräftigen Schluck und schon nach wenigen Stun den war er eine Leiche. f In Sens bürg der Landroth von Schwerin.

" Provrnz Westpreuße n. Jn der Ortschaft Ostrowitt wurden durch eine geuersbrnnst acht große GeHöfte eingeäschert. , Es wird Brand ftistung vermuthet. Das Allensteiner Schwurgericht verurtheilte den Sattler meister Karl Brodowsky und dessen Frau in Soldau wegen vorsätzlicher Brandstistung, und' zwar den Mann zu zwei, und die Frau zu drei Jahren Zuchthaus. Bei dein diesjährigen Schützenfeste in Tuchel errang der Bau Unternehmer Lewandowski die Königs würde für den Prinzen Heinrich; und dieser nahm die Würde auch an. Nun mehr ist dem Vorstand der Schützen gilde aus dem Kabinett des Prinzen eine silberne Medaille zugegangen, welche dem Schützenkönig im Auftrag des Prinzen ausgehändigt worden ist; dieselbe trägt auf der einen Seite das Bildniß des Prinzen mit der Unter fchrift: Heinrich, Prinz von Preußen", auf der anderen Seite die mit Eichen kaub umkränzte Jahreszahl 1892. Provinz Schleswig Holst ein Der Pächter Andersen in. Röllum warf mit einem Fuder Korn um und erlitt dabei so schwere Perletzungen, daß er in der folgenden Nacht starb. Jn Flensburg' der Inhaber der Pa pierfabrit, H. R. Walther. in früheren Jahren durch seine deutschpatriotische Thätigkeit weit bekannt und geachtet. t In der Diakonissenanstalt zu Flens byrg, der als deutscher Patriot und nicht wemger hervorragender Landwirth in weiten Kreisen bekannte frühere Hosbe sitze? von Kieholm, G. A. Ziesel in seinem 78. Lebensjahre. Im Jahre 1348 war er Mitglied der konstituiren den schlcswigcholsteinischen Landesver sammlung und später, die Hauptscele de? sog. passiven Widerstandes gegen die Dünen. Pr 0 v i n z S ch l e f i e n. Der Bäckermeister Adolf Dintner ,n Beuthen O.S. wurde Abends als Le'M in seinem Keller aufgefunden. Wie' feine Frau behauptet, hatte Dint ner sich detrunkenund war von ihr mit einer Prise weißen Pulvers (nach ihrer Angabe mit Salz) traktirt wordenda ntit er ernüchtere. Jetzt ist die Frau unter dem Verdacht, ihren Wann ver giftet zu haben, verhaftet worden. Der Feldwebel Kühne von der ostafri kanischen Schutztruppe,welcher vor eini, gin Tagen auf Urlaub in seine Hei ntathsfladt Beuthen zurückgekehrt war, ist hier an einer Lungenentzündung gesterben. Feldwebel Kühne ist in wei leren Kreisen bekannt geworden durch scmen Zug nach Uganda während der Zeit der dortigen NeUgionskämpfe, bei welchem es ihm gelang, den katholi fchen Bischof Hirth lind den König Mwanga in Sicherheit zu bringen. i Provinz Posen. Den ' Wirthschaftsbesitzer Andreas rczeziak aus Kucharkt, wacher in der Nacht zum 22. Mai d.J. den Gendarm KZÜger erschoß, hat das Schwurgericht in, Oftrowo zum Tode verurtheiit. Kaufmann Theophil Styp zynski in Santymischel erhielt vom Schtvurgericht in Posen wegen betrügerischen Bankerott 4 Monate und sein Bxude? StaniSlauS 4 Wochen Gefängniß. -- Der Lehrer Strehlow in Kamillenthal, halte einen Hasen angeschossen: als dieser nochmals aussprang.tehrte St. dieFlinte um, um dem Hafen mit den Kolben den GarauS zu machen. Dabei ging aber die Flinke los und die ganze Schrotladung drang dem Schützen in den Unterleibs so das er nach wenigen Stunden starb. Drei Brüder Stuezinsli in dem Dorf OFomiecz begaben sich des Nachts in das Haus des Büdners F. und ver längten Geld vo.y den: im Bette liegenden F. Da der alte Mann betheuerte, daß er nichts hebe, schlugen die drei auf den Aermsten ein, bis er unter ihren Mißhandlungen verstarb. Auf den Hilferuf der Frau wurde auch diese so lange geschlagen, bis sie todt war. Dsi?auf legten die Thäter die Leichen auf den Strshsgck, zündeten letzteren an und eilten davon. In kurzer Zeit WgMaS Haus ein Raub der Flammen geworden.., "Hefbeieilende Leute fandrn oiej b-iden Unglücklichen halb verkohlt untzr den Trümmern. . f Jn Areschen DiftrictscommjssariuS G loger. Tu. bisherige Stadtgemeittde Zahorywo ist m eine Landgemeinde umgewandelt worden. Die Volkszahlung von 1890 gab' die Einwohnerz'abl von Zaborowo aus, 887 an, , -v-'. ' ' - ' : ' y Provinz Sachsen. , . z , Der Raubmörder .Hermann Knade aus Athleben, welcher im Mai d. I. den lKaufmann nh Konditor O. Witte in Magdeburg mit einem Beil erfchlc gen hat, ist, vom Schwurgericht wegen Äaubmords zum Tode verurtheilt wärden.!! Knabe, der früher als Geschäftsreisender bei Witte engagirt wgr hatte auf Grund einer von Witte erstatteten Anzeige eine Gefängnißstrafe von scch. Moaaten. verbüßt. , Nach ,, seiner, En:lasiung aus dem Gefängniß erschien e. bei .Witte, um von diesem ein guies Zeugniß Zu erhalten, e5 kam zu einem : heftigen Wortwechsel, zu dessen Schluß Knabe dem Witte mit einem Beil Heu Schädel einschlug.-7-Jn Reinstedt ver? wundete der , Hofmeister Mingrem d'.'g Wilderer 'Held tödtlich, Jener wollt diesem das Gewehr und einen frisch ge schosseqen Hasen abnehmen, aber , Held setzte sich zur Wehr und in dem sich ent spinnenden Kampfe machte der Hos meister von seiner Waffe Gebrauch. In einer Streckendes Ernstsckachttt 'stürzte eine! acht Meter lange Bergwani ein und begrub vier Bergleute. Zwei derselben waren sofort tost: die beiden anderen, welche anfänglich , noch lau! ury Hülse riefen,' konnten tro d?r sofort 'mit größtem Eifer in Angriff genommenen Rettu'ngsarbei't'eu ehenfallnur als Leichen hervorgezogen werden. f In Erfurt Privatmann Friedrich Orth, 73 I.; Wittwe des Jnftizrathes Fi'fcher. Vertha oeb. Gieiche, 77 I.: GenSdarm s.' D. 'Heinrich Kutfahr, 64 I.; Pens. Weichensteller SamueZ Strcichhardt. 6i I.; Reutncrin Pau line ReZnholp. ß2 I.; Wittwe Jda von Lemcke, geh. . Tettau. 74 I.; Wfnj' nerin Regina Reichard ' 69 I.; Frau des Kaufmanns Saupe, Earoline geb. Schafft, 26 I.; Rentner Friedrich For? ' berg. 62 I. ; Privatmann Jerp Hcß. haus. 53 I.; Wijtwe Henr. Kahlert. aeb. Krüger. 93 I.; Wittwe Msgda.

icne tzrey, ged. oelle, m I. Ein Mitglied des Bürgcr-Schützencorps in Erfürt, Richard Fahrig, errang während d?s Schützenfestes in Gotha den ersten Preis, den vom Herzog gestifteten Ehrenbccher. In Hohheim hat der Pfarrer sein fünfzigjahrigcI Priester' jubiläum geseiert. Der Ausschutz der deutschen Turnerschast hat beschloß sen, mit dem Bau der projectirten Ruhmcshalle über Jahns Grad unddcr Erinnerungsturnhalle in Freiburg . R. im Frühjahr 1893 beginnen zu laffen. Bis dahin sollen die bezüglich? Geldsammlungen in den Turnvereinen fort' gesetzt werden. Die Errichtung eines Vo!kmannDcnkmals- vor dem Ein. gange zur chirurgischen Klinik in Halle

wird nunmehr der Verwirklichung ent gegengeführt. Die Aufstellung soll noch in diesem Herbst stattsinden, und als Tag der Enthüllung ist desGeburtstag Vottmanns in Aussicht genommen. Das Denkmal wird nach dein Entwurf des Bildhauers Volkmann in Rom ausgeführt und zeigt die Gestalt des berühmten Gelehrten und Arztes in Ueberlebensgröße. Provinz Hannover. f In Emden der Rabbiner der Land?, rabbinatsbezirke Aurich, Osnabrück und Stadö, Dr. phil. Buchholz. Vor Iah ren wurde sein Name viel genannt we gen einer Streitschrift zwischen ihm und Pastor Hafcrmann.- Göttingen. Landgcr'lchtkpräsident Geheime? Oder Justizrath Dr. Röscher beging sein 50jäh,igeS Dienstjubilüum. Der An fchluß der Gemeinde Lauenbruch an die Stadt Harburg wurde in einer zu Lauenbruch' abgehaltenen Gemeindever sammlung mit großer Stimmen mehr heit befch! offen. Der Lieutenant Eo qui, Ao.utaut des 2. Bataillons des Znfautere-Regiments No. ,79 in Hil dcsheim, wurde aus einem Spazierritt von seinem plötzlich scheu gewordenen Pferde aus dem Satlel geworfen und, da er mit einem Fuß im Steigbügel hängen blieb, von dem Thier in rasen dem Laufe auf den Boden geschleift. Kurze Zeit darauf ist er infolge der er baltenen schweren Verletzungen . gestor ben. Die Smyrnateppicyfabri! von Erblich I? Michels in Linden erhielt auf der Internationalen Ausstellung in Scheveningen auf die von ihr aus gestellten Fabrikate die goldene Me daille. Im Beifein des Landrabbi ners Dr. Gronemann, der den ersten und-kräftigsten Anstoß zur Erbauung eines neuen Gotteshauses der israelili schon Gemeinde in Lüneburg gegeben hat, fand die Grundsteinlegung einer neuen Synagoge statt. Die königliche und die städtische Behörde , waren bei der Feier vertreten durch RegiernngS Präsident Kammcrherr v. Eolmar Meymburg. Oberregierungsrath ; v. Massow, Negierungsrath Meier, Ge Heimen Rcgierungsrath Oberbürger meister Lauenstein. Stadtsyndikus Ke ferstein, und außerdem das Bürgervör stehcr'Kollegium durch, den Bürgervör Icher Jcnckel. Provinz Westfalen. .Das Römerlager zn Rünte soll auf Anordnung des KriegsministeriumZ eingehend erforscht und es sollen Vor? kehrungen getroffen werhen. damit das inlercffante Bauwerk der RSmerzeit er halten werde. Behufs Feststellung des Arbeitsplanes war - dort vor einigen Tagen ein Officier des General sta'bes anwesend. Mit diesem Vora,ehen wird sin ehedem vom Kaiser Friedrich, der als Kronprinz dem historischen Bau großes Interesse entgegenbrachte, gs äußerte? Wunsch erfüllt. Auf Zeche Pluto". Schacht Thies, sind durch die Unachtsamkeit eines KefselyarterS drej Kessel der Kokerei verbrannt, wodurch her Gewerkschast ein Schaden von mehr als 20.000 M. erwachsen ist. Jst einMann ItS Tag? über schläs. rig. nachdem er dl Nacht gutkfchlafen. so zeigt das auf Unverdaulich? seit und auf einen tranlenMagenhin. BSMS-. kJ I ! 1 1 C werde. rndem fl ls das yrttm taW System derftopfenden d. sondernngen entfernen, alle diliöie und ner. dSsen Beschwerde heilen nd Migräne schnell linder'. , Ljit rjnrr geschmiLIese nd kla.17eu S2?k -C-:.- tl(!mgni. ; ' Beialln Pokk,ekn."Pr? Sile SchsHt?!. !, i ,,,, Slork D,tne lSllanal' Stk. " FLFOOF'F',1!1 szsrt HMs !!' -- jw .,. - W ' : - - t Heury Vletor. , DaS größte, schönste und Ätrste derartig! i . - . Lokal , in der Stadt. Dte geräumtge und schön eingerichtete Halle steht Vereinen Logen l:n Aedinzungen zur BerMguna. A T EANI ' I uiufertukr to bHefly icbanr fairlr nelUirratprruiiosiilir mx, wlio cn n.d aud Hm, aud Ito, ser iu.trurüon.wni werk lodMtrioMty, hor lo arn Tkr TImmhumI ItoHan li Vaarlntholrawa kxa)li,whfT;rth.rtir.l will atoo Cun!U th itualiu ar rniIojrmBUi. blch ym rrna ra Uiatajoovnt. i Mo rnoti.T für m anloM uccrnsal a abov. Call)riu4 utcklr larnK I dmir ut out rorkr trom pach diatrlet er tmuttj. I bav alroady laubt and iroviaed witb jnf,lojiB.t lrr oaitt, whi ar mtkinf oer GZVVY rcarkcb.'it'aAjCV nd HU 1,1 II. PaiipartlctilaraPIlEK. AddraM at mfc AlikVll. JMX UBW. .Ua, , ZlZzi Auge, OhrNase und Hals. ' : ,, 13Ctasljrfcft:i86y 4 West Washington Str , dcr Melitlan Ct:aöe graenüber. c Patienten) welche außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon denz behandelt.

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