Indiana Tribüne, Volume 16, Number 59, Indianapolis, Marion County, 17 November 1892 — Page 1
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r-r-fessisa- : , Z--ÜS-r Editorielles. Wir haben seiner Zeit, als das anstralische Wahlsystem eingeführt werden sollte, dasselbe befürwortet. Wir gestehen jedoch, wir sind heute nicht mehr so entzückt davon. ES mag sein, dap wenn man die Nebel dessel ben gegen die Nebel des früheren Systems sorgfältig abwägt, sie immer noch kleiner erscheinen, eS mag sein, daß wir nach sorgfältigem Vergleiche das australische Wahlsystem mit all seinen Nebeln immer noch dem anderen vorziehen würden, aber mir müssen zur selben Zeit doch zugeben, daß unsere Erwartungen, von demselben nicht erfüllt wurden. Wenn, wie das in der ehten Wahl geschah, in einem einzigen V 1.. st.-! V L k ounln r:vi.arioni uoer lauieno Stimmzettel als unziltig nicht gezählt wurden, wenn die Zahl der als ungiltig erklärten Zettel im Staate über lsi,000 betrug, so ist etwas sicherlich sehr unvollkommen : entweder das Wahlsystem, oder die Fähigkeit der Bürger, dasselbe in der richtigen Weise zu be nühen. Im Nebrigen sind diese beiden Umstände so sehr mit einander verknüpft, daß man wohl behaupten kann, daß sie beide vorhanden sind. Es ist durchaus keine Frage, daß der ModuS bedeutend mvdisizirt werden konnte, ohne die Grundlage des gegenwältigen Wahlsystems anzugreifen. Die Grundlage ist gut und richtig, eS sind die Vorschriften betreffs der AuSführung desselben, welche mangelhaft sind. Das System seht allerdings einen gewissen Grad her, .Intelligenz bei dem Stimmgeber, voraus. Dieser Grad ist zwar kein sehr hoher, denn die Jache ist an sich ja einfach genug, aber eine große Menge besiht sicherlich nicht den Grad der Intelligenz, der nöthig ist, um das System nach Belieben in Anwendung zu bringen. Aus diesem Grunde müssen die Vorschriften betresss derselben so, einfach, wie möglich rt!a !ä J:,i' cd L .Yr':"? t.V . . ieln. , i i i z. . vou nanoig unnolylg den Wahler zu zwingen, daß er wenn er auch nur für einen einzigen Kandihaken außerhalh des regulären Tickets stimmen will, , für sämmtliche einzelne Kandidaten votiren muß. Es würde genügen, wenn , er für hie einzelnen Kandidaten außerhalb deS regulären Tickets einzeln, für die übrigen durch Abstemvlung des ParteiquadrqtS stimmt; es ist nicht nöthig so sifikt zu sein, daß ein Zettel nicht gilt, wenn der Stempel neben und, nicht im Quadrat ausdruckt i fr,, d ? r 3 e ü e l (o II ! e gelten, sobald die Absicht des Wähler? deutlich erkennbar ist. ; ; : ' ' ; Es wird ferner behauptet, -daß eS der Partei, deren Ticket voransteht, möglich fei, Stimmen zu kaufen, weil die Nnterschriften heWähl beamten '"1 '. i! f -i" ' t .1 i Z 1 ::f'""' k ' :;; . : i ?! ;t : ' i Ii!' 1 e gerq?? JMler ceni u.aLr.ak 5mer Partei steht, und so erkenntlich ist, ob d er Wäh l er s ü r di ese P arte i 5 g e st i mmt hatli'ode? MchkMNmlebeköWeröacht r"' '-y ' 1 'iif&ifs, ": j .''.'"-'!: - . ''.""i, Zü entkernen, sollte dles geändert wer ' ' ,-,if .ilii'äijfiulü'if!!:,! i :: !, i ' fs:f"- !Sil;;l i-l y " !! en MiiiiS "'m!SiiM Zu alledem kommt noch die äußerst unbequeme Einrichtung der Wahlbuden. , , Dieselben sind kiel zu k lein und die Hantirung eines großen Stimmzettelö darin ist beinahe eine NnmögWtÜf0ä i,--7 j;:'iiäjli-uii:. .ii' ;,irf;:-i,t!..!:,i,:!!y, Uik f" v:f ::h ?. i-jif : Diese und vielleicht noch manche Verbesserung, an welche wir gerade nicht denken, dürften die Ausübung deö Wahlrechts, bedeutend erleichtern, aber eS wird trodem nicht aZSbleihen,
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daß viele Leute der freien Ausübung des Rechtes sich selbst begeben werden, weil sie fürchten, Irrthümer zu begehen, und daß in der That viele Irrthümer begangen werden. Es giebt nun einmal Leute, denen selbst das Einfachste nicht beigebracht werden kann. Von Seiten der Republikaner wird behauptet, daß die für ungiltig erklärten Stimmzettel meist ihrer Partei angehörten, und daß, wenn auf der anderen Seite mit solcher Strenge verfahren worden wäre, sie in Ändiana gewonnen hätten. Wir besinden uns nicht in der Lage, zu entscheiden, ob d'ese Beschuldigung richtig ist, oder nicht. Wir müssen jedoch bemerken, daß eS, falls sie auf Wahrheit beruht, auffallend ist, daß keiner der republikanischen Wahlbeamten öffentlich protestirt und bestimmte Fälle angegeben hat. Auch wäre es in solchem Falle die Pflicht der Partei, dieS durch einen Eontest zu beweisen.
DaS australische Wahlsystem wird vorläufig auf lange Zeit bleiben, aber wir zweifeln nicht, daß eS in der AnWendung manche Aenderung erfahren wird. Doch sollten solche Aenderungen nicht häusig kommen, weil sie die Wähler immer wieder auf's Neue verwirren würden, und kein Modus sich bis zur Gewohnheit einbürgern würde. Sicher aber ist, daß noch auf lange Zeit hinaus kein Kandidat auf diele Stimmen außerhalb seiner Partei rechnen kann. -. Drahtnachrichten Inland. Wette raus sichten. Für Jndiana : Regen; hierauf schönes Wetter, heute Nachmittag oder heute Abend. Viel kälter Freitag Morgen. ' -n .n r....., ii i a,, t:. K ön f e r enz d e r Erzbisch 5 f e. New Aork, 16. Nov. Im Palast des Erzbischofs Eörrigan an Madison Adenue begann heute die Konferenz der amerikanischen Erzbischöfe, in welcher Fragen von größter Wichtigkeit, nicht nur für die Kirche selber, sondern auch für das ganze Land, zur Berathung kommen werden. Die Konferenz findet im Bibliotheksaal im zweiten Stockwerk statt. An derselben nehmen folgende Erzbischöfe Theil : Wm. H. Elder, Eincinnati ; P. Feehan, Chicago z W. H. Groß, Oregon ; John Äreland, St. Paul ; Francis Janssen, New Orleans ; Friedrich Xaver .Kaher, Milwaukee ; PatrickÄiordan, San Francisco, und P. I. Ryan, Philadelehia.. Die Berathung begann um 10 Uhr. Die Aufträge, welche der Erzbischof Satolli vom Papst erhalten Hot, erregen allgemeines Interesse, Einer derselben betrifft zweifelsohne die Schulfrage. Die Berathung wurde bis nm 1 Uhr sortgeseht und dann nach dem Mittagsmahl im Palast deö ErzbischofS wiederaufgenommen und um, halb 1 bis morgen vertagt. Die VerHandlungen waren streng geheim und zur Fernhaltung der HcrZchterffafter wär. ein Polizist vor der Thüre des erzbischoslichcn Palastes stationirt. Vor der Konferenz hatte dfr Erzbischof Satolli eine Unterredung mit den Erzbischöfen Ireland Riordan, Ryan und Corrigan rber die Schulfrage, w odurch er hie Nebexzeu gung gewann, daß dieselbe in l befriedigender Weise gelost werden wurde. Bald nach Be ginn der Perhändlngen ,n' welchen derWrzbischof Mon führte, , wurde die Schulfrage aufge- .,: -1 'i -: 1 !'::-:.., ;: t . . . ' ' l :t "My. . nommen. f v ; Ein anderer Gegenstand der Berathungen ist eine vom Erzbischof Katzer unterbreitete Petition des deutschen Römisch - Katholischen EentralvereinS her Ver. Ssaat gegeti geheime Ge kellfchaften und Vrden, welche nicht - -''' 'i' 'l'1"' , '''i'1; ''-ji'" ":. '! ' iin "i'i'" ' t' '' ü i. ."i ' 'ii'." unter kirchlicher Leitung stehen. ; Nach Schluß der heutigen Berathung ver weigerten die Erbifchhfe hkkqrrlich eallme Auskunft über diekelbe.D , i 3 ; , ; ; ,:!:, ÜS,:.!!"! mS3s, iÜ'i Heure Äbend fand im katholischen EfrSfan I " ' üjlj1 h Ii'1'1 : ,,l',!j,,,, ! , :';!! il1' ji' ''''! ''' I '''i !l" , '''llj'1'1 ' '' I !'f 1 I I1 I ' ''''l zender Empfang zu Ehren der Theil -nehmer an der Konferenz statt, welchem .,.; ,;.:;.;,J':r:;:-:-i.!it).-j-;-iH..i!: i.'.i . r ,,:.,. , :!., , auch der erwählte Präsident Cleveland tm. 1 k' a tui i:'-iiin1ii:i!!ii!'1!!!!iiiii; '!i!"!'ij. '-w, ii'i'Lin nInlnnTlTP' ' ''i1, ;' U ; '' 't'11,11!;'1 v hA:, 1 ' VVUvUillC , ! ; V; j, ,i; ; j'i.j mm 3 ßif Nuöland. D f Uin g rankreich. Paris, 16 Nov. DaS abinet hat aus die Verantwortung deS Justiz-
Ministers Ricard hin beschlossen, gegen Lesseps, drei Direktoren und alle'Kontraktoren der Panama . Kanälgesellschaft strafgerichtlich vorzugehen., Dieser Beschluß wurde erst nach so stürmtscher Berathung gefaßt, daß.der Präsident Carnot zwischen den Befürwortern und den Gegnern des Prozesses hfirmiittln irtitfcf ' H
" . ,...K.V. . ,.. r - jy: y Die Vorlage zur Verschärfung des Preßgesehes gegen anarchistische Zeitungen wurde heute von her Regierung der Dcputirtenkammer unterbreitet und rief eine, aufgeregte Debatte hervor, doch vertagte sich das Haus, ohne darüber abgestimmt zu haben. Die Vorläge erregte großes Interesse, da von ihrer Annahme das Schicksal deS Kabinets abhängt. Alle Abgeordneten waren heute zugegen und die Gallerieeq überfüllt. Der Boulangift Laguerre eröffnete die Debatte und erklärte die Vorlage , als Verletzung der Preßfreiheit. Die Regierung .sollte die Anarchisten, nicht aber die Journalisten verfolgen. (Beifall der Linken.) - Der Referent Lasserre erklärte, es sei dringind geboten daS Loch in dem gegenwärtigen Preßgesetz 'zu verstopfen. Mit, Annahme der Vorlage würde die Kammer zeigen, daß Freiheit etwas anderes sei als Zugellosigkeit. Bor der heutigen Sitzung fanden mehrere Berathungen der verschiedenen Parteigruppen statt aber nur die Royalisten' und die liberale Rechte beschlössen, gegen die Vorlage zu stimmen, so daß daS Ergebniß der, Debatte noch ungewiß ist. . !,, , . ,. DU deutsch en S o z i a l dem okraten. . ' . . - , . : B e r l i n, 1. Nov. In der heutigenSitzung deö SoziazistentageS wurden daS' Verhalten und die .Maßnahmen deS Vollzugsausschusses der Partei genehmigt. . Die sozialdemokrätischen ReichStagSabgeord.neten ' Haben s dem Kongreß eine Resolution gegen die meevorlage unterbreitet, welcher einstimmig angenommen wurde. . O Drohen mit A u stand. B e r l i n, I6..N0V. Die Angestellten der hiesigen OmnibuS- und Pserde-bahn-Gesellschaften hielten heute eine Versammlung ab und beschlössen zu streiken wenn ihre Löhne nicht erhöht werden sollten. Die Eh 0 lera. St. Petersburg, 16. Novbr. Hier tritt die Cholera wieder heftig auf. Gestern wurden hier 12 Erkrankungen und 5 Todesfälle daran angemeldet. Vernhard Joseph Hubert F9lnZ scheid. f -: In .Leipzig ist in der Nacht WZ 25. October -Pr?kffor Windscheid geftor ben. Ein sckw:rer Verlust ' für 'die deutsche Recktswisse.tlchast, einer- der schwersten, der sie nach Jhkrings raschem Tode treffen tonntet . Windscheio ist 74 Jahre alt geworden er war am 26. Juni 1319 zu Düsseldorf yeboren. Schon seit einigen Jahren war von Semester zu Semester das, Gerücht ver breitet,, der berühmte. Gelehrte werde stl ner.er!chüttcrtkn Gesundheit halber vom Lehrstuhl abtreten. ' Aber mit einer dewundernswerthenSpannkrastkäryplt.e der Geist'WindscheidS gegen die körve lichen Ucbel an, die ihn bedrängten, unh so hat ihn nur der Tod dem Berufe ent reinen können, an dem er mit ganzer Seele hing und dem k? mit so großarti gem Erfolg sich gewidmet , hattF ein Lehrer de? Jugend zu sein. ;, Ii -, Nach Prosefforenweise hat Windscheid an einex Reihe von Universitäten ? gelehrt : zuerst mi) in Bonn als Pri vatdozent. in demselben Jahre noch alZ ordentlicher Prosessoc in Basel.! dann in GreisSwald, München, Heidelberg, seit l 874 in Leipzig. Ueberall waren seine Hörsäle gedrängt voll, und in Schaaren strömten ihm bei jeder seiner 1 Wanderungen die Studirenden nach.' 'Di,e Klarheit und Schärfe seines Pyrtrages wqre.n' mit. ' Recht berühmt. Hand in Hand m it ; seiner Lehrthä tigieit ging seine wissenschaftliche. ! Sein Lehrbuch des Pandettenrechtes ist. in zahlreichen Auflagen verbreitet, nicht yur in der GelehrteMe t. sondern auch bei den deutschen Gerichtshöfen steht es in höchpem Ansehen, und der Anwaltder sich aus die Autorität 'WindjcheidS berufen konnte, durste seiner Sache ein güttjtiges Ergch.lik versprechen, FM Den dauerndsten Einfluß auf dav deutsche Rechtsleben hat indessen Windscheid durch seme Theilnahme an den Ardriten der .ommlsstonzur AuSardei tun eines iNvilrecht für das Teutsche Reich gewonnen. Dieser Riesenaufaabe halte er in den letzten Jahren den heften Theil feiner Thätigkeit aewjdmet.? Tr erste Enchurl de deutschen CivilrechtZ bat neben großer Anerkennung auch leb,, haste Kritiken hervoraerufe, yie dieZ bei einem. ?Ien Werke ylSt. fehle.n
konnte. Namentlich fft die allzu starke Betonung röm'lcher Rechtsbegriffe darin beanstandet worden. Sicher indeffen ist, daß das groke Werk, an dem die Zu kunft des deutschen Rechtslebens hängt, den besten Thcil dessen, was es bietet, Windschcid verdankt in seiner festen Fuung und seiner nie versagenden Logik. WindscheidS Name bleibt mtt oem deutfchen Rechtsbuch der Zukunft unzertrennlich verbunden und wird Hand in Hand mit ihm in die Geschichte eingehen. Der Erbe des Christoph Solum. buS.
, Es ist bekannt, daß seiner zeit Fer dinand der Katholische, obgleich er dem Genüssen Christoph Columbug vor Und nach der Entdeckung Amerikas das erbliche Vicekönigthum verliehen und bestätigt hatte' dasselbe doch schon dem Sohn des Admirals, Don Diego, enkzog. Der staatstluge Fürst sürchiete den Staat im Staate: Wenn Eure Nachkommen vernünftig wären, wie Ihr, Don Diego, dann könnte es gehen; aber ich habe keine Bürgschaft . I . " v r . .. c . r oasur, oan ne mir nicyl uoer oen ops wachsen." so schrieb er an dm Sohn des Entdeckers. Dieser vertlaate den König bei dem Rath von Indien, der die Streitfrage dahin schlichtete, daß er dös erbliche, Äicetöniathum allerdina . . t . . vc:e!llgie, oasur aver. oen rven des Admirals daS große Vermögen und die überseeischen ' Bendunaen - wsvrack. welche früher Columbus als fein Pripüteignnyum von dem Elgenthum des Honigs abgesondert hatte. Zugleich sollte das Majorat der Familie unter dein Titel eines Hcrzcgs von Veragua Ä.'laraulZ von Jama'ca, Granden von Spanien und Grobadmirals von Ka stillen weitergeführt werden. Der., heutige in gerader Linie von (Zclumbus stammende Mujoratsherr ist abermals ein Christoph EolumbaS Ton vrlstoval Eolon y de la Serda. H:rzog von Veragua. ES ist ein Mann Zi sä Äi f. . . . - 1 k. i 1. . . rv i u.'it üv sauren, oer vor orcl ayren spanischer Kultusminister war bei den paniern ober ' wenlaer, als Politiker bciannt ist, denn als Landwirth Im grAen Stil; er vor Allen liejerte die n,kl?.cn und besten Stiere zu den Stiergerechten. ' Er stand auch 1839 an der SeSer Eömmission. welche, einea Preis von 30,000 Francs für das beste mu um die Entdeckung Amerttus ans chrieb; der Wettbewerb sollte inter national und oas Werk zur EolumbuSlcier, a!,o zeßt, fertig sein. - EeUdem liefe der verzog nichts mehr von sich hören. Jeizt. da die Colum buZfkier begonnen hat. fing die Presse, be'onve-cs die liberale, an, nach ihm zu Tratten. und nun endlich, nach immer e-. euren Nachzragen beginnt im Pudillum die Wuhrheit der die unerklarkiche Zurückhaltung des Herzogs umzu lauifii. Ei galt noch Vor einem Jahr als sehr reich, und da er kein Verschwender war, hatte man von baldigen .111-jf. ?., i . 'Ii. r , , ri ; vecu:ctsauen nlcyis zu oesurcyren. cun aber kommt heraus, daß eS nicht allein schon lange mit ihm bergab gegangen. sondern daß er gerade jekt, in dem Mo nat der freier, danlerott geworden ist. Er tonnte seinen Namen nicht mehr in würdiger Weise vertreten, er glaubte sogar, nicht mehr genug zu besiden, um als Eingeladener siguriren zu können und ist darum den Festllchttlten überHaupt aus dem Wege gegangen. Man murmelt davon, daß ihm in diesen Ta. gen auch die legten Möbel genommen werden sollen., ' Traung. aber wahr! DeS großes Entdeckers Erbe ist Wte hettelarm. b MMH aes. Fe u e r In dem Hause No.' 82 Ost Market Straße richtete ein Feuer einen Schaden von 22 an. '"' :' Gestern Abend um 7 Uhr wurde die, Feuerwe hr nach dem Hause N 0. 37 0 Cornell Ave. gerufen, woselbst ein unbedeutendes.' Feuer entstanden war. , M . - t . iteut Mögen, i 1 Geo. B. Marsh hat tv& Habeaö Corpus Klage gegen feine Frau 3da anhängig gemächt, um in den Besitz seines drei Zahre alten TöchterchenS zu gelangen. Er giebt an, daß die Frau mit ihrem Better durchgebr.annt sei, und ihm auch dgS Zind entführt hqbe. IHWn Smith klagte auf Scheidung von seiner Tmma, angeblich, weil diese '" 'ii,;. tu !!; 1 ' .;' v i'iji l' ,("1 ..,J'- .,' ' : ' '-.r,'i"':v" " 1 sein Kind ans erster Ehe stiefmütterlich liijliip!;!!1!- i.ijlijHMliiiii-vü'i'MliLliMi1 oeöÄno..,s(s4is ? Louisa A. Marand verklagte die Straßeabahngefellfchaft auf $10,000 Schädenersatz. Diese Summe glaubt sie als Wundpffaster dafür beanfpru chen zu dürfen, daß sie beim Absteigen von einem elektrischen Wagen he,ab geschleudert würd? und tine Rückgrat Verletzung erlitt. Edmund Dietz gegen Sarah Solo mon u. Ä.z Vkhtenklqge auf K1V).' George W. McCray geen CyruS H. Roß u. A.z Nokenklaze aus
Srütli-Kier des Jnd'pls Schweizcrlittnd in der Arbeiter-Hallo
am Sonntag, den 20. November. Eintritt Herr und Dame 25 Cts. Jede weitere Dame 15c. UniversiiyExtension Propy laeurn. Dr. James A. woodbürn über , Die Sklavenfrage und die Ursachen des Bürgerkrieges. 12 Vorlesungen an Freitag Abenden, Freitag, den 18. November 1892. Thema : Der Missouri Eomvromiß. in $3.00,, Kurs und Klaffe Z5.00 Einzelne Vorträge 3Z Cents. J.H.Grünert, Ecke Virginia Avenue und Coburn Straße. ., , Zlous Wirthschnft. Die besten (Letränke und Ekgarren. DaS Publikum ist freundlichst eingeladen. Efleclioia iiotlce Notice is hereby given, that the clection of trustees of the "Badi scher Unterstuetzunes - Verein" Will take place on Sunday, Novem ber 27th, at 2 -.30 P. M.f at the usual place of meeting. Chas, Gakstatter, Pres. A. Boll, Sec'y. Neue Wirthschaft Gutes Bier. Jmportirte und hiesige Weine. Feine Eigarren usw. Hermann Hünzing er, 192 Nord Mississippi Straße, , . . -nahe der Jndiana Avenue " .. Bloß das Neueste in IDjQIPXE m?XE22Cs v und Dekorationen, und die schönsten' ' ' ; ': Nollvorhange mit Fransen, - zu den niedrigsten Preisen. -, Carl Mtler, 161 Ost Washington Straße: SA e n e Herbst - Hüte stnd angekommen bei 88.mb6r N. W. Ecke Pennsylvania und ?Jas5inaton Stra. Bruch kurirt. Bedingungen ? Keine Zabkung, bis die Kur , i voustandig vt. 1 Kein Vefker gebraucht und Blut qewaen. i Ich mache Contrakte und deponire das Geld in der Bank.ß!VölßtK R eferenz: ! Julius (Srumann. ?a'tsr d&, Ovs neu an, ua. e Penn,ytvanta uns WafhiVn Gtrake1se!!!'Sskz Office im BrnSwiS Hotel, L0'Circle Straße, Sprechstunde von 9 Uhr SAora. di 5 Uhr Nm. gKffl5FSttottf.SR? X" -rr--Trw iCfi'1 H - i S L
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