Indiana Tribüne, Volume 16, Number 58, Indianapolis, Marion County, 16 November 1892 — Page 1

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Ändnrnnpolis, Ind. Editorielles. Es ist offenbar, daß das neue Wahlsystem dem Abweichen von dem ganzen Ticket sehr ungünstig ist. Die Unterschiede zwischen der Stlmmenzahl der einzelnen Kandidaten ist nicht mehr so groß, .wie früher, und es läßt sich weit weniger für oder gegen einzelne Kandidaten ausrichten, als fruhe ES ist sicher, daß so Mancher 3 Tode erschrickt, wenn ihm zwei Niesenwahlzettel, bedeckt mit Hunderten von Namen eingehandZgt werden, man wird leicht verwirrt und anstatt sich der Mühe zu unterziehen, sich zurcchtzusinden, machen Viele in Heller VerzweZftung schon beim Anblick der großen Zettel ihren Klecks oben hin und gehen, dann mit Resignation ihrer Wege.,.,,.,,,' ' " Mit wenig berausch ist der große streik in New Orleans, nachdem er bloß einige Tage gedauert hatte, in die Brüche gegangen. 24 (3ewerk, chaften streikten auf einmal, und sie glaubten so durch Hemmung afles ge chäftlichen Verkehrs ihre Forderimgen rasch durchsetzen zu können. Schon nach einigen Tagen warfen sie die Flinte ins Korn. Während der Wahlausregung hat man der Sache keine Beöchtung ge chenkt und die Berichte, besonders über die Ursachen und den Anfang des Streiks waren sehr mangelhaft. Das ist aber jeht auch ganz-gleichgiltig.

Der Vorganz hat nurmehr in so fern betrugen die Einnahmen nur 2Z0 ThaInteresse, als er aufs Neue zeigt, wie ler, heute aber 250,000 Thaler., Er be.

wenig die ausschließliche Gewerkschafts- l bewegung durchzusehen vermag, wenn sie versucht, sich in offenem Kampfe mit dem Kapital zu messen. -7 ES ist doch gut, daß wir einen! Pastor' zum Gouverneur haben, derl weiß doch recht salbungsvolle Dank-sagungStags-Proklamationen zu schrei-

ben. So heißt es in der letzten mit den! der Partei wurde zwar als illoyal geWorten des Psalmnisten : tadelt, aber doch nur kurz und zwar

,',Lobet den Herrn, all ihr Nationen,! lobet, ihn all ihr Völker." - Denn seine Güte ist unendlich und! daS Wort des Herrn währt für immer. Lobet den Herrn." Na, letzt wissen wir doch, was wir! am Danksagungstag zu thun haben, Als armselige Zeitungsschreiber aber können wir nicht den ganzen Tag den Herrn loben, denn wir müssen die'Zeitung herausgeben, tlno ein paar Mlnuten muß man sich doch auch gönnen, um in der Nachbarschaft zur Hinter - thu? htnelnzuschlupfen. . Wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt,, wollen toi: sehen, waS sich thun läßt. In Belgien tobt auj's Heftigste der Kampf um'S allgemeine Wahlrechte Dasselbe ist bekanntlicb zur Zeit an eine bestimmte Steuerstufe und ar -ii i '

Grundbesitz geknüpft, und viele Taumentlich vier Reichstagsmandate er

sende von Grubenarbeitern und ande - ren Arbeitern bleiben auf diese Weise ohne politische Rechte. Schon seit Jahren haben diese Leute eine Revi - sion der Versassung verlangt. Dem entgegen steht natürlich daS Interesse der besitzenden Klassen, welche den Pro - letariern das Stimmrecht auS Angst vor dem Hereinbrechen des in Belgien besonders. starken, nd unternehmenden! Sozialismus nicht geben möchten. So hat nun denn auch der Kammerausschuß, welcher diese Frage untersuchen

soll, mit 11 gegen 3 Stimmen die Einführung deö allgemeinen Wahlrechts abgelehnt. Darüber herrscht nun große Entrüstung bei den Radikalen, und eS ist nicht unwahrscheinlich, daß die heftigen Szenen) die unstreitig in der Kammer vorkommen werden, sich auf die Straße verpflanzen werden. m '.. 11 Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten, Für Zndiana: HübscheS, warmeres Wetter. K. of S. St. Louis, 15. Nov. Heule be gann hier die Jahresversammlung der Knights of Labor. DasManbat-Eo-mite berichtete und die stehenden Eomites wurden ernannt. Ein Brief deS Frl. Frances Willard wurde verlesen, worin dieselbe die völlige Enthaltsamkeit von dem Genusse geistiger Getränke als daS wahre Evangelium schildert, welches die Lösung der sozialen Frage bewirken wird. ' In einemÄnterview sprach sich Powderly dahin aus, daß die Knights.of Labor nichts mit der Homesteader Angelegenheit zu thun hatten, und daß dieselbe wahrscheinlich nicht zur Sprache kommen wird.

Ein B u d l e r z u f a m meng e b r o ch e n. Toledo, D., 15. 9!ov. EharleS Nundorffer, einer der der Bestechung angeklagten Eouncilmanner, wurde'vor daS Eommon Pleas Gericht gebracht und verHort. Er war äußerst aufgeregt und obgleich ihm fein RechtSanwalt Muth zusprach, brach er gänzlich zusammen. Er gestand allesein und erklärte, Haß .'die Aouncilmänner int dinieren, Theile seineS Geschäfts eine V rsammlang gehalten hatten wobei sie beschlossen, daß sie die reichen Eorporationen, denen sie zu Gunsten stim men sollten, tüchtig schröpfen wollten. Er bat Um Mitleid.' B. Q. Manchestcr, Kirchcnmitgtted und Schulsupcrintendent, ist der nächste im Verhör D Ausland. Die deutschen Sozi allsten. Berlin, 14. Nov. Der sozialdemokratische Parteitag sehte heute seine Verhandlungen fort. Der Vorsihende, Reichstagsabgeordnete Singer, hielt eine Ride über, die schnelle Entwickelung der Partei und sagte, auf dem ersten Parteitage vor 2 Jahren grüßte die ausländischen Delezaten und schloß mit einem Hoch aus die interna tionale SözZaldemokratie. Der Sekretär Fischer erstattete Bericht über die Parteipropaganda während deS Jahres. Fischer's Bericht bebandelt die ganze Geschichte der Partei. Die Sossagung der sog. Unabhängigen von dem Gros nicht als bedauerlicher Verlust behandelt, vielmehr so, als ob es gut sei, daß sie sich losgesagt hätten. Nach einem kurzen Hinweis auf den diesjährigen Parteitag behandelte der Bericht die Beziehungen ' zwisch.n den deutschen den österreichischen und den französischen Sozialdemokratin. Beschwerden werden beständig in den Provinzen erhoben und auf den Par l teltagen wleoerholt, wegen ungcnugen ! der Agitation und Progaganda. Alles ! was! gethan werden konnte, ist mit den ! beschränkten Mitteln geschehen. I , AlS Beweis der Folgen davon wird nn dem Bericht auf die Nachwahlen im vergangenen Jahre, sowohl für den Reichstag, wie auch die verschiedenen Landtage der Einzelstaaten und die Stadtverordnetenwablen in Berlin . - iI hingewiesen. In Sachsen wurden na- ! obert, wobei die sozialdemokratische Stimmenzahl von 15,000 aus 34,000 stieg. , ! Dem Bericht des Bollzugöausschus seS, der fast nur politisch war, sind Ausweise über Einnahmen und AuS ! gaben und Presse beigefügt. Die Ein nahmen der Partei vom 1. Oktober 1891 biö 30. September 1692 betrugen 231.895 Mark und die Ausgaben 19P,f52 Mark, waS einen Ueberschuß ach Abzug von 27,500 Mark, die fest angelegt sind, von ca. 7,5C0 Cart er

giebt, Im Ganzen Hat die Partei siebzig Organe, von denen 22 volitische Tageszeitungen sind. Die mehreren derselben, gewährten Zuschüsse bilden indeß einen bedeutenden Posten der Ausgaben zum Betrage von nahezu 3,000 Mark.' Das Eentralorgan Vorwärts" wird als glänzendes Beispiel' für politischen unb finanziellen Erfolg hingestellt. -In dem abgelaufenen Jahre hat. daS Blatt einen Reingewinn von 3S,500 'Mark-'.bektiner Auflage von 37,000 abgeworfen, .l Der Berkcht schließt mit einer bezeichnenden Liste der im Jahre erfolgten Veruriheilungen von Mitgliedern der Partei. Die Eesammtsumme dieser Haftstrafen' ist' 117 Jahre 'Und der Geldstrafen 20,500 Mark, gegen 89 Jahre und ,18,300 Mark im Vorjahre. Diese Strafen aber haben der sozmlistischen Sache mehr geholfen als geschadet .und gezeigt, daß Sozialdemo'traten nicht wie andere .BürgerIeh'andelt werden!. Aber wie groß. auch .die Koflen immer'sein mögen, dleÄesegang wird auch nicht um ' ein es Haares Breite von deIfade abweichen, wplcher zu dem Ziele führt, das sie sich selber.gesetzt hat." - . - - " Unter den angemeldeten Antragen ist einer, wonach die ReichstagsäbZeörd neten der Partei alle zwei Jahre ihr Mandat niederlegen müssen, um 'sich dem Urtheil ihrer Wähler über, ihr Verhalten als Abgeordnete zu unterwerfen. ... Abgesehen von den Mitgliedern deS Reichstags und des VollzugSausschusses wohnen 231 Delegaten, .darunter mehrere Frauen dem Parteitag'bei. Etwa' 10Ü0 Mensch'N hörten 'hkute den Rednern , mir . der größten- Auf-; - . .. . ' .. merksamkeit zu. " ' : - - ' - -. , ""' " -i Die L a h n" a u f g elau f ttt ; L o n d 0 n, 15. Nov Der Dämpfer La h n" welcher heute . von .Bremen nach . New Jack abfubr, ist in der Westt aufgelaufen: ' ' ' ' ; 11 -., . ' De r deu t s ch e Rei ch st a g. Berlin, 15. Nov. Der Kaiser wird die nächste Session'des Reichstags in Person eröffnen, um dadurch den Argumenten für die Armecvorlage Nachdruck zu geben. Die' Eröffnung findet am 22. im Weißen Saal des königlichen Schlosses statt , ' ,, ,OchiffSnachrichtsn. Angekonimen in : , . -

N ew Aork : State, of Califor nia" von Glasgow...-' Boston: Virginian" von Liver pool. .. .., . . . S o u t h a ,n p t o n : Spree" vöa New Jork. : - : ' v : Bröwh ea d passirt:' Citu of New Jork" von New Jork 5 ? An t w e r p e n : . Westernland" von New Jork. " - ; . R o t t e r d a m : . Chicago' vo i Baltimore. :. , , - . 8 i z a t d Europe von New Zork. -.. ; - L. " , ; .',., ' m , L 'i 1853. EUROPA. 1892. . P a s s a g e auf ' allen .Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaft . i - r , ' ' " ren eingezogen precur vor. A. Metzger Agentur. Fraue als JorscyungSreisendf. , ; . . ; yj; : ; p , , " . . t ' - - ' In neuester Zeit hat man öfter' vo :ehr erfolgreichen weiblichen For schungsreisenden aehört,- meift EnglÜnderinnen und Amerikanerinnen:' Man che derselben reisen mit ebenfalls, berüh.ilten männlichen Geführtenmanche aber auch,, ganz' allein. Wenn .man bedenkt, daß nach d.'M Urtheil vieler bedeutenden Aerzte das ' .zarte 1 Geschlecht? viel besser ertragen kann. alZ die Münner und trotz des meist geringeren . momentanen Kraftaufwandes mehr zähe Ausdauer hat, als . Viele vom starken Geschlecht-, und auch Strapazen und Entbehrungen gegenüber ost Zehr geschmeidig ist uiid sich eher biegt, als bricht, dann nimmt sich odie Erscheinung gar nicht, mchr be sonders verwunderlich aus. , , Um zunächst ein deutsches Beispiel zu. erwähnen, so ist eine der merkwürdig, ften Persönlichkeiten dieser Art Frau Jda Pseisfer, die Wiener Weltreisende. Sie begann erst im Alter von beinahe 50 Jahren, als sie ihren Gatten begra ben hatte und ihre Söhne in eine sichere geschäftliche Stellung gelangt varen. mit ihren einsamen und wag halsigen Weltreisen. Zweimal ist sie um die Erde herumgekommen, sie hat ihren Fuß an Orte gesetzt, an die sich nie zuvor ein Mann gewagt hatte, und ihre Reiseschilderungen gehören zu der interessantesten Lectüre, welche es auf diesem Gebiete gibt. Ebrend geycds5zi auch hiir der

chcn Holländerin Alerine Tinne, welche ihr großes Vermögen für Reisen . im Orient inl Dienste der Wissenschaft verwendete und im Alter von 28 Jahren von beutelustigen Tuaregs, ihren Be gleitcrn. ermordet wurde. Äehr. durch ihre bizarren Efcenirici. täten., als durch wirkliches Interesse für die Bereicherung der Erd- und Völkerkund bekannt und gleichfalls hier zu nennen ist - Lady Stanhope, die Nichte des bekannten' Lord- Cheftersield und des berühmten William Pitt. welche w ihrem im fantastisch-orientalischen Geschmack hergerichteten Palast im Libanon wie eine Königin über das wilde Bergvolk der Drusen gebot und dort u. A. auch von .dem ihr geifteSverwandten Fürsten Püctter-MuSkau besucht wurde. Die Syrer nannten sie die Köniqin von Tadmor. die Zauberin von Tschihun, die Sibylle des Mbanon.' .",'.' . - : Bied Aufsehen wachte .' in neuester Zeit' die Engländerin Marie Munel Towie. welche im Alter von noch' nicht 20 Jahren in Männerkleidern die Karpathen durchforschte ; ihre Forscherlc.uibahn hat. aber einstweilen durch Amors, Tücke, ihr Ende gefunden, da sich Frl. Dowie in einen jungen Zeitüngsmensch en verliebte und Frau Nor man wurde. Die Engländerinnen Frau Baker und Frau Höre haben Beide an der Seite,, ihrer Gatten Glänzendes als Forschungtzreisende geleistet. Zu den hervorragendsten Amerikanerinnen in dieser' Reihe gehört Frau Pcary, die Gattin des , in letzter Zeit so viel ge nannten Polarforschers Peary, welche auf der jüngsten Tour eine wunderbare Vorliebe für Grönland und die Eskimos gefaßt hat und sogar den Winter eudcrkrdentlich unterhaltend bei den walsi'chthranigen Naiurkindern fand. Sie würde vermuthlich nicht, wie Andf, Riesen'', wcirn ihr Gatte Gouverneur von Alaska wäre.

61 französtschrSchiderhan,s. Ein ) liebliches Beispiel französischer Brwaltttnasfäulniß wird nächstens die Aqcrische Zuchtpolizei beschäftigen. Der (i...-.!n.. t ."ri i tjßgcinr.i'icr 'apoc j jcamoi man denMünch. N. N.- bekleidete düs Ehrenamt eines Bürgermeisters in dcr Stadt' Aümale und eine General rälhs von Algerien. ' AlS in seiner Stadt ein' wenig respekta Vergnü Wttgslotal einaerZchtet Äurde.'.Mrhteev' es mit seinem Adjutanten amtlich? ein und empnng datür von den Pensionä- : innen des vau es eine von lbren zarten Händen gestickte ,blau-weiß-.rothe arve. welche er fortan bei den Eheschließungen feierlich zur Schau trug! Toch dlcs'Nur nebenbei. Sapor diente den Vichdieben als Abnehnler des ' gestohlenen Gutes. Ve Hammel, Kühe, Kälber wurden ihm von den Räubern regelmäßig zugetrieben. . War er übler Laune, so bedachte er die Diebe mit Stockichlägen und sagte lhnen, sie sollten Zroh scm. daß sie nicht verhaften ließ. Zur Strafe behielt er das Vieh und schiachtete es heimlich. Da er oft aber auch 5 und 10 Fr. sur ein Kalb oder eine Kuh gab, be hielt er die Kundschaft der Leute. Beklagten sich die Bcstchlenen. so fand er immer elnen Vorwand, sie ins Gefängnin 3U stecken. Beschwerden beim Vräfelten halfen nichts, denn Sapor hatte müchnge chuxhnnn. Ein rühriger und thatkrattlger Mann tn zeder Hin? ficht, bewäbrte er sich auch als Wahl agent vortrefflich und bewirkte stets die Wiederwahl seines Deputirten. Dlk Rechnungsführung der Gemeinde betrieb er tiiit aulzerordentllcher Phantasie. Er trug Ausgaben ein, di? nie gemacht waren. Ein Finanzbeamter weigerte sich emst, die Rechnung für em Feuerwerk, das om Nationalfest angeblich abbrannt war. gut zu heißen, denn Niemand hatte etwas davon zu s.en bekommen: Sapor beschwertes sich darauf selbem bcim Präfekten der' dem Beamten in 5oge, dessen einen Verweis ertheilte vnd ihn zur Strafe verletzte. Der Gnnaf)rege!te rächte sich aber, indem er eine Neihe anderer Durchstechereien ron. Sapor ausdeckte und öffentlich zur Sprach brachte. Der Skandal wurde ;o arg. baß s schließlich der StaatSanwatt einschreiten mußle. , TenBürgermeister von Aumale kam in Unter iuchun'g und' bald auch in Hast. Kaum iaß er hinter Schloß . und Riegel, als sich die Zungen seiner Mitbürger lösten und'alle seine Schandthaten berichteten., Alle Welt. staunt , jetzt. , daß eine sranzösische Stadt eine, Art von SchinderbonneS zum Dürgermeilter baden konnte 1 Hiesiges. X7v3Bse schon kürzlich mitge theilt, hat die farbige Frau Äate Car ter von Nord JndianpoliS den Supe rintendenten C albert, den Polizisten Pradv.und einen gewissen Robinson bei Squire Daniels aus Herausgabe ihrer Kuh und $10 Schadenersatz ver klagt. - Man hatte die Kuh der Frau eingepfercht, und weil sie die tzö, welche nöthig waren, um wieder in den Besitz derselben zu gelangen, ntcht bezahlen konnte, hat man am nächsten Tage die Kuh für tzö an jenen Robinson verkauft. Heute hat der Sauire der Frau ihre Kuh und 510 Schadenersatz zugesprochen. Der Fall wurde apvellrrt, .

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