Indiana Tribüne, Volume 16, Number 55, Indianapolis, Marion County, 14 November 1892 — Page 1
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garbige kehrten eben von der Arbeit I Zaß ihre Constituenten der prozektirnach Hause zurück, als sie einem Streik I ten Steuererhöhung feindlich gesinnt
ker begegneten. Derselbe sprach zu ihnen und sie antworteten ihm, worans er einen der Farbigen niederschlug, Z wenigen Minuten hatten sich etwa zwanzig Personen um die Gruppe ver- , ,. . o?, ,v,ff. lammelt. Die bilden Neger kämpften verzweifelt, doch bald fiel ein förm I ''',. , k t:. .( ß. ,,k llcher agel von Steinen auf t und sie befanden sich UxtxU in der größten Gefahr, als einer von ihnen einen Ner,uyr, kmcs von i9ncn rtncn c ooloeraogttnb.attl ferne Angrn er zu I,.. . . I I jta rt. I der jwl Äentttt bütten NÄ be - , ' k- I retts an die fünfhundert Menschen versammelt und als die Kugeln zu fliegen annngen, enizrano eine van, Drei Manner schlugen den Zweiten Neger zu Boden und als er sich wieder I. aufgerafft hatte, ergriff er die gluchl, ".!.)? "' feine Angreifer schoß. Mehrere andere gamge kamen herbe; Und wurden gleichfalls pon dem Pöbel angegriffen, zogen 'sämmtlich lhre Revolver und bald pnssen dre Kugeln nach allen Richtungen durch die Luft. Die Negerl flohen und verbarrikadlrten nch ,n ch. rem Hauje, welches bald von einer wuthenden Menschenmenge umringt war. " Wären die Sllfs - Sberins um weniae 9 II " I m r . . T M . I kommen, lo waren Zie woyl zu lpal geM M rfi rrtrnmpit: nrnn ntr "stiiu t,,n 1 ' "1 ' ' ' X irr., . -' .. 'S' rr: a ... lajioue zu ,ein, oas aus zu ziurmen, . ' , . , !. I UN0 Sie oarlN oennoilcyen Sieger zu lynchen. Nur mit großer Muhe gelang es den Beamten, die Farbigen! nach dem Gefängniß zu bringen. Als die Neger auf Shanty Hill von dem 'Sr : -ri.'.." i!:.;':stVLf. . . . . ÄNgrisse aus tyre aengenoen oorten, wollten sie denselben zu Hilfe eilen und sie befreien. ES gelang den Hilfssheriffs erst nach langem Zureden, sie davon abzuhalten. Hatten sie diesen Plan ausgeführt, so wäre es wahrscheinlich zu einem entschlichen Blutbade gekommen, denn! wenigstens zweitausend Menschen hat - ten daS Haus, in welchem sich die Neger, befanden,, umringt.' Der Pobe! drohte auch die Häuser mehrerer nicht! zur Union gehöriger Arbeiter zu demoliren. , Einer, NamenS, Marion Conrad, konnte sich den Pöbel nur mit dem Revolver vom Leibe balten. bis die Menge von den Hilfssheriffs zer sireut wuroe. Zahlreiche Personen erlitten mehr oder weniger schwere Verletzungen, doch Niemand wurdewirklich bedenklich ver- . . , . wundet. Wahrend der Nacht wurden z die sämmtlichen Kosthäuser, welche
9ttcht Unionisten beherbergen, scharf bewacht, um sie vor einem etwaigen Neberfall zu schüfen.
Ausland. D i e SJi i lit ärvo rläge. Berlin, 13. Nov. In Bayern, Baden und Württemberg fanden an dem gleichen Tage im Saufe der lohten Woche .Katholikenversammlungen statt. Sei welchen die neue deutsche Heeres vorläge einstimmig verurtheilt wurdet Die Zuversicht der Ministeriellen zur Passirüng der genannten Vorlage ist durch diese Kundgebungen stark erschüt tert worden. Die Organe der Klenkalen nehmen nun in dieser Angelegen heit wieder ihren alten Standpunkt Z . 4. .! . va ct: .tt rr ein, inocm ic vu? ytnjct um uucu nur erdenklichen Waffen bekämpfen. Selbst im Volke, welches nun die Ne berzeugung gewinnt, daß rung gezwungen fein würde, zur Aus sührung der Benimmungen her Vor läge noch weitere Steuerlasten auf Ta bak, Bier und sonstige spirituöse Ge tränte zu legen, beginnt es nun zu gähren Die Enthüllung der Thatsache, daß Preußen's finanzielle Lage keine sehr günstige ist und der Vorschlag des Fr nanzminister's Miquel, eine Kapitalsteuer zu erheben, haben es bewirkt, mn Wiprnn.i rhinmiHmi ,nt , ' . f r ,rr.... .... irtM.Mr.fcf; .rrhslrf mirh ö ö" i v " am 2 t. ds. Mts. dem Reichstage un? terbreitet werden. Wenn dieselbe der morsen werden sollte, dann wird Kanz ler Caprivi seine Resignation einrei chen. Der Kaiser selbst ist kelnenthusiast'l scher Befürworter der Maßregel. Als er seine Einwilligung zur AusarbeiUum derselben ertheilte, bemerkte er .... - dem Kanzler gegenüber : Sie werden öamit viel riskiren". Die Mitglieder des Parlaments, welche bls zeht hier einzetroffen sind, erklären sämmtlich sind. Falls Caprivi resigniren sollte. so würde entweder Graf Eulenhurg oder Fürst Hohenkohe, der gegenwLr tige Statthalter von Etsaß-Lothrin gen, an dessen Stelle ernannt werden. Englischer Nebel. Snnbän. 13. Nrtb. SÄit einer j w t mt Nebel. ,Vllt, rtmlltonWh lht hiA, tj Nachmittag war der Nebel dich. t r tU h .utoör Sämmtlikue Gaslkk UiS je ZUvvr. wummimue flammen und elettrisÄe Lichter brann hn ti-rttrn WfÄf sifiwn ?n h r iivyvi jp v v w Straßen noch aroße Finsterniß. Der Nebel dringt selbst in die dichtverschlos senstm Raume 'und erzeugt unter den Bewohnern derselben ein Gefühl des MiZibebaaenS' Auf den Strafen tav - .1 ' , n die Leute wie Betrunkene umher b S mancher derlint hinbci seinen Halt und stürzt in einen Graben oder in ein Loch. Räubern und Schleich und Taschendieben gelingt es mit leich ter Mühe, reiche Beute zu erhalten. In dx Straßen sind bereits mehrere Zuß gänger überfahren und hierbei verleht worden. Man befürchtet, daß, wie das sich schon bei früheren. Geleqenhei litn trrianetr. in hen itkttnTnnpn " w - ,?rnn Zn Ji k,n,r, .s. m 7'VM V lfWfrli Mi4i HIV wieder lebend zum Vorschein i kom mcn. Personen, welche mit Lunqen ..c-:t s,r.s.t eiviiwururu vcVu4 iuur inucu ,rr .. .l. . unter dem Einflüsse der schlechten Wit - terung. Allerlei aus Europa, Berlin. 13. Nov. In olniiellen Berichten ausPeteröburg werden die I . ..'i J...jji,L . --L'l'l ' sensationellen Berichte von dem Abschlusse einer, russisch - französischen ! Allianz und von der gefahrdrohenden Anhäufung russischer Truppen an der I deutschen Grenze, widerlegt. Der Ezar wurde von der Schwäche, welche die französische Regierung den Soziali sten und, den Radikalen gegenüber an ! den Tag legte, angeekelt und gab den Befehl, daß die Verhandlungen zum l Abschlüsse eines Vertrages abgebrochen werden solle-?. , Das Gerücht in Betreff der Anhäufung ,, russischer Truppen an der deutschen Grenze wurde von der Pariser Zeitung ,Le Martin" verbreitet. ' Viele,,,, deutsche Zeitungen 'huldigen der Ansicht, daß die Demokraten der Ver. Staaten ihren glanzenden Sieg dazu benutzen werden, um daö Me-Kinley-Gefe sofort nach dem Antritte ihrer Herrschast außer Kraft zu sehen Einzelne Journale jedoch, welche die
Sachlage nüchterner beurtheilen, unterhalten eine ganz andere Ansicht. , Berliner Kaufleute und Fabrikanten planen eine deutsche Ausstellung an statt der Weltausstellung, welches Projekt seiner Zeit aus' verschiedenen
Gründen aufgegeben wurde. An der Chicagoer Weltausstellung werden .sich 3,300 deutsche Firmetl hetheiligen. Die Weinproduzenten werden durch 207 und die Buchhändler durch 330 Repräsentanten ihrer-Ge-schäftsbranchen vertreten fein. Die Minen-, Eisen- und Teztil 2ndustrieen werden nur schwach vertreten sein. - Die Erubenbaroue im Ruhrgebiet haben von ihren amerikanischen Kollegen anscheinend gelernt z sie haben einen kolossalen Ring gebildet, um die Preise der Steinkohlen in die Hohe zu treiben und die Löhne der Kohlengraber und Bergleute auf uniform" niedriger Stufe zu halten. " - Die d e u t s ch e n S o z i a U st e:n. Berlin, 13. 9ko v. Der Sozia -listen Konvent wird morgen in ber 5tonkord!ahalle zusammentreten. Der Konvent wird sich durch die Erwählung der üblichen Beamten tfnd Feststellung von Regeln organisiren. I der Verfammlung am Dienstag wird Herr Richard Fischer über oie Thätigkeit des General-Ausschusses während dcS versioffenen Jahres berichten. August Kaden wird über die Thutigkeit der Wander Delegaten und Paul Singer über die parlamentarische Thätigkeit der sozialistischen Mitglied der des Reichstages berichten. Außerdem wird Ferdinand Ewald übet den Internationalen Arbciter-Kongreß in Zürich, Liebknecht über die Handelskrisiö und deren Folgen und G. Bcll über Antisemitismus und Sozialdemzkratie berichten. Außer diesen ,.Berichten werden rech verschiedene andere wichtige F rag en b spro ch ? n w erd a& Äilch soll em neuer Ausschnsierwählt werden. DU E h o l e r a. L o nd on , 14. Nov. Der Pariser Korrespondent des Standard" meldet daß in verschiedenen Städten im nördichen Frankreich Fälle von Cholera ausgebrochen seien. Der Pester Correspondent desselben Blatteö berichtet, daß die Seuche auch m südlichen Ungarn um sich greife. Auch in Holland sind neue Fälle vorgekommen. B e r l i n, 13. Nov. In Anbetracht deS Umstandes, daß die für die Ehieagoer Weltausstellung bestimmten Gegenstände über Hamburg transpörtirt verden sollen, hegte man die Besürchung, daß auf diese Weise die Cholera nach Amerika eingeschleppt werden würde. Dr. Koch hat jedoch erklart, daß keine derartige Gefahr vorliege. Auch würde jedes Colli vor Abseudung desinsizirt werden. - " i.;; i. ; , - Die M ün zkvn ferenz. Brüssel, 12. Nov. Das Amtsblatt meldet, daß auf Veranlassung Frankreichs beschlössen worden sei, vor dem Zusammentreten der Jnternationalen Münzkonferenz eine Praliminarversammlung der Delegaten von den Ländern der -lateinischen Union abzuhalten. 1 Eine g r o ß e D e m o n st r a t i o n. London, 13.' Nov. Trafalgar Square bildete heute den Schauplatz einer großartigen , Demonstration zur Erinnerung an den blutigen Sonntag und zur,, Feier der Wiederherstellung deS Rechtes uuf , jenem Platze Versammlungen ' abzuhalten. Tausende von Menschen versammelten sich schon in aller Frühe "aus, dem. Platze. Am Nachmittage wurde das Wetter drohend, doch die Leute ließen sich nicht abschrekken. , Die sozialistischen ' und anderen Körperschaften marschirten in Corpore nach dem Platze und wurden dort von Musik begrüßt. , Die ersten drei Abtheilungen ! waren Sozlalisten welche rothe Flaggen trugen. , An der Splhe v t . r 1t ff. , . , f derselben , marschirten , eme , Anzahl .. r . i r r i1. 'caoazen, we,a?e iyre roryen flaggen schwnktenH!!köZ Dieselben nahmen am Fuße deS w.tr - frrA u..rx.
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b jT. ' M , " . t ' ret Seiten von Rednerbuhnen eingeschlossen war. Andere Abtheilungen führten Kapellen mit sich, welche die Marseillaise und andere revolutionärf Piecen spielten. Die zahlrelchen Banner, welche in. der Parade
getragen wurden, trugen sämmtlich revolutionare Ausschriften. Alle den Platz überblickenden Häuser waren mit Neugierigen angefüllt. Von Polizei war wenig zu sehen. Doch befanden sich nichtsdestoweniger starke Abtheilungcn Polizei an verschiedenen Punkten in der Nahe in Bereitschaft, doch waren sie so postirt, daß sie von dem Platze aus nicht bemerkt werden konnten. Die Polizei versuchte jedoch nicht einzuschreiten, denn die Leute benähmen sich durchaus odentlich. Etwa vierzig Redner, darunter John Burnö, C. A. Conybeare, James Keir Hardie, H. M. Hyndman, Ben. Tillitt, Bernard Shaw und Wm. Saunders hielten Ansprachen, welche je ungefähr sechs Minuten dauerten. . Der Lärm war jedoch so groß, daß
nur die Nächsten etwas von.den Reden verstehen konnten. Nach Beendigung der Reden wurde eine Reihe von Resolutionen angenommen, worauf sich die Menge rasch wieder zerstreute. m Schiffönachrtchten. Angekommen in: New Jörk: La Bourgogne" von Havre, ,City of Ehester" von Liverpool und Chilian" von Rio Janeiro. Philadelphia: Montana" von London. Liverpool: Bostonian" und Kansas" von Boston. Erfolg der SÄutzwanggesetze. In 23 von 42 Staaten der Unio besteht gesetzlicher Schulzwang. Welchen Nutzen derselbe bisher gehabt hat. darüber gibt ein Aufsatz von W. B. Eham. in der Educational Review sehr bemerkenZwerthe, obwohl meistens durchaus nicht erfreuliche Musschlüsse. Heden wir einige der angeführten Thatjacken nebst der daran geknüpften Moral h-rvor: ,,: :,; , .; ' '-, . , , . -. , : - Int Staat New Pork ist - äußelhalb der paar Großstädte so gut wie .gar nichts geschehen, um den Schulzwang wirksam zu machen. In den Staaten Maffachufetts. Rhode Island und Connecticut sind die Townships und Törfer immerhin in erheblichem Grade unter dcn Einfluß der Schulzwanggesetze gebracht worden. In Ohw macht die Durchführung des GeseßeS von 1889 wenigstens e'rmuthigende Fortschritte. Was die Sachlage sonstwo betrifft, so finden sich wohl hin und wieder verein zette Fälle von Durchsührung solcher Gesetze- aber großtentheils haben diese! ben in normal als zwanzig Staaten durchaus nicht den Schulzmang erzwun gen, und haben außcrdnn, gerade wegm iürcr Wirkungslofigkelt, dazu, geführt, das öffentliche Vertrauen in das öffent liche Schulsystem zu schwächen. Auf was für Ursachen sollen wir dieses allgemeine Fiasko zurückführen? Man kann nicht sagen, daß der Schul zwang eine ausländische Neuerung ge wesen sei, welche für die amerikanischen Verhältnisse an und für sich nicht gepant habe. Allerdings wurden, zum Entwurf unserer Staatsgesctze ausländtsche Muster studirt, aber der Grund. satz des SchukzmangeS selbst ist gewiß an-z alter amerikanischer Familie; wenn diele als unamerikanisch gelten soll, so, gibt -es ttbechanpt, kaum eine Leziimmltng unseres modernen Schulweicns, gegen! die sich nicht derselbe Vorwurj" erheben ließe. . . Angegeben , werden muß allerdings, daß zu viele Staaten der Union diese Frae (wie noch jo manche andere) zu bewältigen gesucht haben, ohne auf die Entwickelung der öffentlichen Meinung ?lückslcht zu' nehmen, und in unserem Lande ist eine solche Politik stets ver bänanißvoll Zur den Erfolg einer Bew.'qung. Tazn kommt die Ungunst örüichcr Verhältnisse. Ohne Zweifel ist an vielen Orten, beispielsweise in großen Theilen des iieuen Westens, der Schnizwaug gegenwärtig noch ganz unzussührdar: aber die Ausführbarkeit war gewöhnlich beim Entwerfen von Schulgesetzen derüetzte Faktor den man in Bercchnung gezogen hat. , - Sogar in manchen unserer östlichen Städie ''. wird , noch gegenwärtig , das sinnlose Verlangen . gestellt. Schulde suchsgese durä'izufilhren. welche, nicht durchi'.Z'übrl, weiden können, weil die ,; "SibiilaelCuMÖeiten durchaus N i ch t , z u r e i ch e u d sind für, die Zilnoer, , wc!Q5 um Ausnayme naa snchen. , In vielem Punkte,, berühren sich die .'illszührungen des Hrn. Shaw mit ac? manchen Ausführungen deutsch amerikanischer Blätter, .welches noch S' m, genug noe oigung ge ! r,,,?., .lhTtl Miitt ntr in nn S'ftnn " t : iii- t t nri w i luiiviii iHwiu iiH in mi nen sind erst recht viele Schwierig. I1 ' 1 ' - seilen vmhanden. obwohl zum Theil Man h.lt geltend gemacht, daß ein ' ceiitrülisirteics Snstem am Platze sej. I VUIW lUlIWi' VI. V V tj H. ..siiuna der Sckulaeleke au Staatsbeamte übertragen w.rde. - r f (J .i:ii ..... W .,. 9 - 9 ,,.Y I Conne.ticut jedoch, wo eme solche Cen tralisation stets die Parole war, erkennt, man n och heute an was auch ganz selb st verstand '.ich ist oat$ stch otzm hie Mitwirkung der örtlichen BehSrderz
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