Indiana Tribüne, Volume 16, Number 55, Indianapolis, Marion County, 13 November 1892 — Page 7
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Mi ieMye fiS: 1.:! Bfn trmnaipfTi -?olItenronerTeIÄ:inHiw:; Welt! Freilich, weder Geburt, noch ; Erziehung, noch bedeutende Charakter" Eigenschaften benStZzten ibn da einen solchen Anförücb an. die arm, unfiul dige Welt zu stellen, aber er hatte SElüS, und dieses Kapital schien ibm ge H Nügend, ' um alle sonstigen Deficits zv f decken, .u : W!?Ä,ZZH,, . DaZ Glück ist der Verstand d : Dummen," : lautet ein Azioni doch nein, dumm war Charles Äyers nicht. kenn sich, feme Klugheit auch nur in der einen Form do.'umentirte, nämlich, daß er seinen Vortheil wahrzunehmen wuJte. Als blutjunger armer , Bursche , nach Amerika gekommen, halteLsich Karl ; I Meyer, f Dank einer glücklichen Ecmbi nation bori-. Umständen, Haldl üZ -'der '' Menge emporgearbeitet und die Leiter desrZolgZ, natürlich finanziellen Er folgs, bis zu ;: ''einer zlenUichWöhen rechts und llntt Püffe mit den Ellbogen austheuen rnujjte. und aus einigen Sprossen der Leiter- soll er sich auch nur durch Hilssmittelchen gehalten haben die anzuwenden nianch anderer gezau-"--"bett hätte aber schließlich entschuldigt :ffcM Erfolg manches und Charles Myers Esq.- hatte unbestritten Erfolge - gehabt. 'iftü Es, ist selbstverständlich, daß Kart Metzer feinen guten deutschen Namen sobald" er auS dem gröbsten heraus" 3? in siharleS MoerS umänderte und.; benso selbstverständlich ist, daß sich deS i1 erfolgreichen Karl mit dem anwachsenden u BankConto auch eine !n gleichem Ver-' hältniß anschwellende Ruhmsucht be ' ' machtigie. Myers war jetzt reich, und sein ganzes Streben ging dhin, sich in der Gesellschaft eine Stellung zu erwerben. Der würdig aussehende, ältliche Herr, der immer auf das eleganteste ge kleidet war und die Tasche immer voll Geld hatte, konnte es nicht begreifen, , .: daß die Gesellschaft" ibm beständig die Thüre vor der Rase zuschlug, selbst wenn ; er hin und wieder einmal so glücklich ge Wesen war in den Vorssal derselben y gelangen. ; Daß die Politik schließlich daS einzige i ' Mittel sei, ' sein Ziel zu erreichen, war eine Ansicht, zu der Myers bald gckom , men war, und so warf er sich denn auch " mit wahrem Heldenmuth in die Wogen bes politischen Lebens. Da er es sich . viel Gelo kosten ließ, war er bald ein ' gesuchter und beliebter Candidat, der leider nur den einen Fehler hatte, daß er 1 bei jeder Wahl mit einer Promptheit , durchsiel und durch eine so niederschmet : ternde Majorität geschlagen wurde, daß der ganze eiserne Wille eines Myers da zu gehörteum immer und immer wieder den Zderzuch zu wage. ! Wie schon bemerkt, Fasteten ihm diese politischen Scherzchen, heidenmävig viel
erklommen freilich war es bet , dieser P.kti txti nich t zu vermeiden gewe ' sen, dak er bin und wieder rückncktsloS
Geld,! aber dafür hatte er nicht nur die ' Genugthuung, daß -er hin und wieder bei großen Banketts mit Senatoren, Mi " nistern, Gouverneuren und anderen gro sen Leuten an ein und derselben Tafel saß. sondern daß auch sein Name in den , Zeiwngen bei Beschreibung der bezüz lichen Festlichkeiten öfters auö Versehen, 1 mit dem ersehnten Epichetonhonorable geschmückt, gedruckt stand. . Wenn je das dringende Bedürfniß cnach einem Buche über die Kunst sich beI liebt zu machen, so dringend werden 5 'sollte, laß demselben abgeholfen werden müßte, dann wäre Charles Myers der
, rechte Mann dazu, diesen Leitfaden zu .
schreiben. Da verging lem Picnic, kein Ausflug, ., kein Volksfest, auf dem man nicht die stattliche Figur Myers bemerkt f: hätte. Von unzähligen Gefangvereinen, Kegelklubs, Logen It. sc. war er Mit 5 glied; die Grundsteine, die . er zukGe B bänden aller Art gelegt hatte, zahlten nach Dutzenden, und -wenn der Myers Quartetts lud" seinen jährlichen Aus !
klua machte, aina es Lock eleaant der. i J T r r xj W , V 7 ' ' fj " "7 " - Natürlich fuhren die Festtbeilnehmer in : offenen Kutschen nach dem Festplatz und Myers ließ es sich nicht nehmen, seine ß Gäste nicht nur mit den nöthigen Ge I tränken und Speisen, sondern .auch mit , Hüten und Spazierstöcken für chie Gele Z , ., aenheit zu versehen. Älyers war im Er 5" ' ndett Z?on neuen Mitteln, um sich be k liebt zu .mach en. geradezu unerschöpflich, und um dieses Talent wurde er von vie len seiner ,5lollegi" beneidet denn , MyerZ dar nicht etwa in Unicu, son dern-ur ,ein einzelnes Mitglied eines ganzenHettes von Strebern, die, wie U erternMittel scheuten, um ihre Zwecke zu erreichen. -. ' : , : ' ' , p ? :;;f ; Eines Tages saß D!ys in seinrr ele AHant"emgettchteten.'Wehnu " ' ie Zeittrng, als sein Bli auf eine No M tiz siel, die Aebungsschießen der Natio H :nal-Gare n Creedmore betreffend. Am H 'Schluß des Artikels Ware d ie verschie 'f: öenen Prämien aufgeführt, welche '! für . ie besten Schützen ausgesetzt waren. Wie ! sin Blitz sehr es durch das MversFche 'S''" :" ti'j- " ' J 'i'"'.1..,! ' V S seyiin: tti -cieier ng i tmt : ueitgcii bett, einen greßartigen Cttip ausKU führen l Äbe? toic? Sollte er eincn Gelepreis aussetzen ? Myers überlegt? ;:;ftch,f , fünfhundert Doücrs daran setzen müsse. Z.Mrm er Effekt machen wolle, und das , war ihm zu viel, denn so prahlerisch und D .snscheil:end freigebig er auch im össent jjSlu immer so einzurichten, daß er verhältnismäßig l billig wegkam, 1 und ' er verstand die schätzend werthe Kunst, für einen wirklich angelegten . Dollar für zehn Dollars !ISHow''M'Maen l cm Fund liiinat.:,-, Plötzlich erheiterten sich Myers nach, dcnkliche , Mienen, und mit einem Ge füble der Genugthuung, als habe er lei i: Geheimniß des Keeley Motors entdeckt, , erd o b "erZ , si ch von )s se inem , Stuhl : un schickte sich an auszugehenHD", -.- Der Mode folgend hatte sich Ml?er : gezwungengtsehen,,Mme geräumige Junggesellenwohnung mit . allerhand S Echnurpfeifereien, Zrio-a-örac; lautet tj der moderne Ausdruck, vollzupfropfen. An den Wänden des ParlorS prangte einige Bilder alter Meister", auf den Ksminsimsen standen chinesische und ja panische Nippessiguren, die meisten MS bel waren aoticiuv" genug undaut, an glaubte, venn.man MlzersWsj
nung oetrat, ! man komme entweder in eine Rumpelkammer oder in ein Kuriose tätencabinet. 'zM -: .cW& : Dcrartigl iantike MsttoUenpni a? t;cr ordentlich kosts? ielig, : doch Myers hatte diesen Umstand mit der ihm eizenen Schlauheit geschickt zu umgeben ge, wußt. Ihm selber war ein schöner, neuer Pranz'schsr Chroms l!eber,als der; nachgedunkeltste alte Meister", und daS feinste Meißener Porzellan war in seinen Augen nichts weiter, als bemalter und gebrannter Thon. . Er kaufte deshalb seine Antiquitäten und Kunstwerke nicht bei einem der berühmten Händler in der, artigen Sachen, die ihre Geschäftslokale ' am oberen Broadway oder in der ö.Ave. haben, sondern bei einem bewährten Lieferanien, dessen Niederlage sich nahe -der Barter-Street befand, und der ihm . Llll.s, was er in dem Genre brauchte, beinah' echt" und zu fabelhaft billigen - Preisen lieferte. Außerdem war' jener' Händler, Levy hieß er, MyerS noch von, früher her verpsticktet, indem der Letztere einer etwaZ sehr krummen Eeld-Trans action Levy'S auf die Spur gekommen dar "und dieselbe uyrj Kostenfreist" versw'ez. : ' ... ' . '; , : , . : i ' , . : i ( Zu diesem Händler begab sich Myers. iLevy s Laden oetand sich tn e:ner ISma 'len Querstraße, nahe BarterSireet, und der Laden selbst machte Nicht den Ein druck, als ob in demselben Kunstwerke Von fabelhaftem Werth aufgehäuft wären. Die Waaren, welche ringsum aufgestapelt waren, schienen altem Eerüm pel tauschend ähnlich Inmitten dieses Urväter - Hausraths" faß ein llemer Mann, der damit beschäftigt war, feine Löcher in einen Schreiblisch , von Un glaublicher Faoon zu bohcen, so -daß es aussah, als hätten Würmer' das Stück Möbel seit Jahr und Tag zum Picnic"Platz gewäblt. Guten Morgen, Mr. Levy !" grüßte Myers, den Laden betretend, nachdem sich die kleine schrille Thürglocke soweit beruhigt batte, ' daß die menschliche Stimme eine Chance hatte, gehört zu werden. Guten Morgen, Mr. MyerS ! Sehr angenehm ! Gott, wo haben Sie gesteckt so lange V erwiderte Levy, dem Besucher enigegengehend. ,' Geschäfte, lieber Levp Geschäfte l Die .verdammte Politik ! , Nichts geht ordentlich, wenn man nicht selber dabei ist, nicht selber Alles leitet. ' Caucusse, Distrikts-Conventionen, Primär-Wahlen ' es ist. zum Bollwerken ! Ader wes halb ich zu Euch komme? Da war neu lich der General Adjutant der National Garde bei mir zu Tisch, und es kam die Rede auf das' Schießen zu Creedmore. Der General-Adjutant meinte, die Bürf ger könnten das Interesse - der, Miliz foldaten an den Schießübungen bedeu tend erhöhen, wenn sie Prämien" aus setzten, (if.i Wort gab daS andere, und schließlich sagte der General-Adjutant : Myers, Sie wären der rechte Mann dazu stiften Sie einen Preis !" Na türlich sagte ich zu, und ich habe beschlos sen, eine Prämie auszusetzen. .Eine Geld-Prämie möchte ich nicht stiften, denn ich halte das für demoralisirend, die Gewinner gehen fast regelmäßig hin und "verjubeln ' das Geld in Gesellschaft ihrer Kameraden in einer Nacht. Aber ich werde ein Kunstwerk als Prämie stiften. Etwas, was der Gewinner als Heiligthum aufbewahren und stolz auf Kind und Kindeskind vererben wird, mit einem 'Wort, eine Trophäe,, die ich die V!yers-Trophäe" nennen werde. Nun, lieber Levy, haben Sie etwas Gescheidtes für den Zweck " Hm, ich verstehe," antwortete der Händler, dessen Lippen !m Verlaufe der langen, salbungsvollen 3kede seines Kunden auf einen Moment ein Lächeln um zuckt hatte. ! Sie wollen etwas haben, was in die Augen sticht und nicht viel kostet. kann ich Ihnen dienen. , Hier,' schauen Se an das Meisterwerk. echte etruslische Arbeit, der 'Schild des Schauten, wie heißt er doch gleich. richtig, Mister Achilles war dagegen eine Stümperei, nun, was sagen Se äßu'?"INWM!DD :--::'' ss ;Leryi Z hatte nen ; mächtigen Schild, anscheinend von Silber, hervorgeholt, der von Figuren und Ornamenten ge -radezu strotzte, und den Eindruck so gedie gene? Echtheit machte, daß Myers selbst Äespect vor dem etruskischen Meisterwerke" beanr. Gar nicht übel." i meinte z Myers. Das Ding macht Effect. ; Was soll der BchildMenZI : si :' Z-- :i:ii Hundertundfünfzig Dollars, gar lein Preis für die Arbeit." - . j j Lassen Sie mich l mit der Arbeit in Ruhe, ich gebe Ihnen fünfzig Dollars für das alte Ding." ':v " r-Wi Wie heißt, fünfzig Dollars?! Kost' doch fast das Altmachen daran so viel. Se werden machen mit dem Schild Ef fett und können ruhig daran schreiben : MyersTrophäe, Werth 3000 Dollars". Wissen Se was, Heben Se chundertundvierzig." fr Nach längerem Handeln erstand Myeri bar Schild für neunzig Dollars und schon an nächsten Tage prangte , derselbe in dem Schaufenft eines Juwelierladens am Broadway. Am : darauffolgenden Tage enthielten die Morgenäüätter sel "gende,Notizt''?-?:ck Unser gemeinsinniger Mitbürger. Charles Myers Esire,Ahat als zial.Prämie bei dem Wettschießen der Natioil-Garde zu Cceedmore eine Tro phäe im Werthe von L3000 ausgesetzt. Diese Ä!yers Trophäe bestebt i einem echten eteuskischen, silbernen Schilde von geradezu unvergleichlicher Arbeit. Der Gemeinst des edlen : Stifters dieser herrlichen Trophäe verdient die M3st' "Ms&f-p :, ia f! i; .iiiii,!::! Änenennuug. it 0 James Fsrd war Buch halte? in einen? Bankgeschäft in Wallstreet, und galt all gemein für einen tüchtigen Kaufmann. Das war James nun auch unbedingt, aber er hatte einen großen Fehler, war nämlich zu viel Sportsmann. James gehörte zu der Miliz, war Mit' glied sowohl eines athletischen", als eines Ruder Klubs", und es war für ihn die härteste Strafe, wenn er abge halten war, einem Wettrennen zu Brigh' ton, Sheepshead Bay oder im Jerome Park beizuwohnen. Daß bei derartiges Liebhabereien JameS' Kasse oft ein be deutliches Defizit auswies, ist leicht erklärlich, und er sah sich m Folge dessen genöthigt, hin und wieder bei gefälligen LapttMea" Skldkr ..suknchmen.
ii ' 4; v ww-j - ?i "t i; -s i j : Bisher war es ihm immer glücklich ge-
lungen, d lese Schulden abzutragen, w dem er durchschnittlich mit Glück bei den Nennen wettete, aber in der letzten Zeit hatte ihm Fortuna mit einer Hartnäckig, keit den Rücken gekehrt, die ihn zur Ver zweiflung hatte bringen können. Die Folge war, daß sich seineSchulden immer mehr häuften, und daß ein Kapitalist" eine Forderung oon über tausend Dol lars gegen ihn yatte, ohne daß Jamei gewußt hätte, wie er dieselbe bei feinem Wochengebalt von achtzehn Dollars hat' te ausgleichen können. Da siel ihm d'e Zeilüngsnoti in die Augen und er ath mete auf. James war nämlich der beste Schütze in seinem Regiment, und eS verging lein Preisschießen, bei dem er sich nicht eine Prämie ersch ossen gcbabt hätte. Freilich, waren das immer Lappalien gewesen, -dünne goldene Medaillen, kleine Geldprämien und dergleichen. Aber jetzt war eine Chance vorhanden, einmal einen Tresser zu machen und James beschloß alles daran zu setz ?n die Myers Trophäe 'zu gewinnen, denn." kalkulirte er, wenn ich die Trophäe verkaufe . oder ' versetze, erhalte ich doch mindestens die Hälfte des ange gebenen Werthe? dann bin ich meine chulven los und habe noch fünfhundert Dollars oder mehr übrig.", i ; . James begann sich sofort zu trainu ren" ; er rauchte nicht, trank keine be rauschenden Getränke, machte , täglich , lange Svaiiergänge, ging frühzeitig zu Bett und stand bei Tagesanbruch schon wieder aus, daß er nicht versäumte, sich im Schießen zu üben, ist selbstverftänd lich. - ... " ; Als endlich der große Tag des Wett schießen? anbrach, da war James Ford unbedingt .der Schütze auf dem Feldes welcher die ruhigsten Nerven, das klarste Auge, ' die festeste Hand hatte. James schonte sich und nahm an den Schießen um die anderen Prämien nur wenig An theil, indem er seine ganze Energie imr fit- dini Avittj f?vAAnt(t ii f S lrZES. v&v ivhi h.mwam vMitv.vM. iiw ii wenn nach allen diesen Anstrengungen der aroße Preis den Händen James' ent schlüpft wäre -aber nein, das Schicksal war nicht so grausam, JaiReS ging aus dem Wettkampfe glänzend als Sieger hervor. , Sobald !daS Resultat bekannt gemacht war, trat Myers aus Ford zu und hilt eine gediegene Rede.deren KeM i ... V zwar, daß er Myers, meinte, daß er. zJameS Ford, die Trophäe eben so hoch halten werde, wie der Held, denen Eigen thum der Schild ehemals ' M it, diesen hochhielt, so daß stch noch Ford's Urenlel an dem Kunstwerk erfreuen möchten. Ford hörte geduldig zu, dachte jedoch im Stillen, der Redner sei-etwas verrückt, dankte nach Beendigung der Ansprache mit einigen Worten Und verließ, mit der Trophäe" beladen, i so schnell als thun- !' lich den Schauplatz r?-: H :, ;;, - Sein erster Weg war zu dem Kavtta listen", dem er den Schild mit der Wei jung übergab, denselben so günstig als möglich zu verkaufen. ,i Der Geldverlei her, der in der letzten Zeit Ford gegen über etwas sehr kurz angebunden gewe sen war, wurde auf - einmal die Höflichkeit selbst, und als er James bat, , über feine Kasse zu verfügen, machte der glück liche Schütze a cout der Trophäe sofort noch eine Anleihe zum Betrage von zwei hundert Dollars. 1 Nun Wille es der Zufall, daß Fzrd's Geldlieferant und der Antiquitätenhänd ler Levy befreundet waren, und' es war folglich nichts natürlicher, als daß Levy herbeigerufen wurde, um das Kunstwert abzuschätzen., i Welches Resultat diese, Abschätzung ergab, war leicht vorauszusehen, doch nachdem der Wucherer den ersten Schrick !- t. ...ri . ..c ... r. . . . .'. v r. c . uccqiancen yaue, gingen oie oeioen schäftsfreunde? daran, einen' Kriegsplan zu entwerfen Levy, der, wie schon be merkt, schon lange auf eine Gelegenheit gepaßt hatte, sich an Myers wegen der vielen Chikanen, die ; er von demselben hatte ertragen müssen, zu rächen, machte schließlich einen! Vorschlag, 'welcher den vollen Beifall feines Verbündeten fand. D Am Morgen nach diesen Erei gnissen, ijx außergewöhnlich früber Stunde, stellte sich Levy in der Wohnung von MyerS ein, und da sich der genannte Herr noch wegen seines Triumphes vom vorhergehenden Tage in besonders wo h l wollender Stimmung befand, wurde der Antiquitätenhändler sofort vorgelassen. , ,, Nun, Levy,, was bringen Sie?" dete Myers den ' Ankömmling herab lassend an, seinen I echtenWembrandt Z ein Stück Möbel im Stile Louis Quin ze? einen echten Gobelin ?" und Myers , lachte selbst über seinen Scherz... ,' Entschuldigen Sie, Mr. Myers," be. ann Levy mit trübseliger Miene, 's ist michtsdon ttegen der Trophäe "fi her? junge Mann, wo sie hat gewonnen, hat sie gebracht zu dem Geldverleiher Rosenzweig, dem er schuldet zwölfhundert Dollars und Sko senzweig :: will verkaufen das Kunstwerk auf öffentlicher Auktion, er will eS ; ausstellen im Metropolitan Museum of Art und was wird sein die Folge, daß man wird auesinden, daß der Schild ist nicht echt, daß er ist werth keine ßwan zig Dollars uud der ! Mr. Myers sind ibteirötl; M, Myers war aufgesprungen ; der Angst schweiß war ihm auf die Stirn getreten i und er 1 zitterte ' vor Aufregung an allen Gliedern. Wie besessen stürmte er im Zimmer auf und ab, endlich blieb er vor dem, eine Leichenbittermiene zur Schau tragenden Levy stehen, packte ihn bei beiden Schultern und rief: Ztathen Sie, Levy, helfen Sie ! waS ist dazu thun?" Was mer kann thu, ist, daß mer Rosenzweig veranlaßt, zu veraukti?ni?en die Trophäe, ehe er se stellt öffentlich auS und daß ich se für Sie erstehe bei duu Verkauf." Das schien Myers auch da? Vernünf tigste, und er gab Levy Vollmacht, für ihn bei der Auktion auf den Schild zu bieten. Am Tage nach der Auktion erhielt JameS Ford einen Brief zugeschickt, in dem sich seine Schuldverschreibungen, sowie ein auf 300 lautender Check be fanden. Ungefähr um dieselbe Stunde, zu wcl cher JameS Ford den Brief öffnete, d einen für. iw & angeyedmen Jzjatt
MttesicllteA ren Packet beladen, bei Myers. ein. Auch dieses Mal wurde Levy ohne Zögern vorgelassen und nachdem er seine Bürde im Parlor abgelegt, überreichte er My ers ein Dokuments durch welches beschei nigt wurde, daß er die MyersTrophäe auf öffentlicher Auktion für 85,480 er standen habe. Myers starrte eine Weile das Papier sprachlos an. Endlich er holte er sich so Veit, daß : er die drei inhaltsschweren Worte hervorbringen konnte : . c-. . 'Sind Sie verrückt ? f- f Z Gott soll mer behüten! Warum soll lch sein meschugge ? Habe ich doch nur ausgeführt den schriftlichen Auftrag des Mr. MyerS und erstanden die Tnphäe auf der Auktion." 5 : Z P' , ? ;::;? ,.; Das ist ein ganz gemeiner Schwin bei !" brach jetzt Myers los. Deßhalb haben Sie weiter geboten. sobald Jemand anders die Summe bot,die ich als Werth angegeben hatte V" " ' s ' : - . Run, dann wäre gekommen die, Tro häe in fremde Hände.und üh. kurz ode? lang hätte mer entdeckt den Schwindel. Aber wenn es ist dem Herrn nUt recht könne mer noch emal verauktioltircn die Trophäe." Z:;: .:: :i Um Gottes Willen, Sie sind wohl om Teufel besassen, holen Sie sich -" v 'r1 ': :J ' '' " '!'" "- " , morgen Ihr Geld." Myers . consultirte seinen Advokaten, ooch dieser zuckte die Achseln und meinte, da ließe sich nichts machen, Levy habe seine schriftliche. Jnstruction und nach Angabe derselben gebandelt. , ,Die Wtyers'Trophäe Prangt ' jetzt auf oem Kaminsims derWobnung von Char les Myers, Esquire. Dieser Herr :hat hoch und heilig geschworen, , hinfort nie wieder Trophäen als Ehrenpreise auSzu setzen, sondern sich mit Geldprämien zu begnügen. ' :- :. l 1 Grönlandexpesition.
;-, M AdM Gr,lalM li fx rv. r . . i t" t du im Juni tvJ. Kovcnhagett verlieL. ist dorthin zurückgekehrt. Die Erpcditlon to zchrclbt man der rds. $1$:" wollte Scoresbysund an der Ostküste i Grönlands erreichen; dies gelang am 2. August 189 l und man verbrachte ' den Winter mit kleinen Erpcditionen !' nach dem Innern des Landes. J Am -v . n . . : r ö. ÄUguzr lüi'Z rjcrucBcn oie .netzenden Scoresbyfjord ; und kamen nach Auamaasalit, wo sie einen Monat blieben und von wo sie am 26, September die Heimreise antraten. Von den 32 Mann der Besatzung war während der ganzen Reise lein einziger krank. Drei Monate lang lebten die Reisenden im Dunkeln, nur das' Nordlicht zeiM sich dann und wann. '-Cle' wurdcttMl hon den Eisbären belästigt, giöhcrcn Schaden richteten die Bestien jedoch nicht an. Im. Ganzen todtste ,man 30 Eisbären. Die Kälte war ! sehr stark, 40 Grad Celsius, jedoch herrschte dabei eine solche Windstille, duß die Kälte nicht allzu ! fühlbar war. So lange sich die Reisenden bei Scorcsbnfjord aushielten, sahen sie kein mensch lichcs Wesen, , in Augmagsalik, trascn sie jedoch ' 300 Eingeborene. bie in kleinen Colonien von L0 40 Menschen ! eb en. . . ,5 : :,' ' r:i- i. Die Ankunft der Expedition erregte unter diesen Leuten unqeheurcs'Staunen; die Eingeborenen betrachteten die Reisenden als Wesen aus einer andern Welt. Ihre Sprache war nicht die gewohnlie grönländische., sondern cnt hielt eine Menge neuer, Worte, die sehr schwer zu verstehen waren'. Eigen thümlich ist die Furcht dieser Leute vor i . .--: : ... t '!' . . oem venn nncr von lynen o?m Sterben nahe ist, so nahen seine Ver wandten ihn in Thierfelle oder Häute ein, um nicht die Leiche zu berühren: dann wird diese in die See, geworfen. Sie überreden oft , alte Leute, sich zu tödien, denn wenn nan alt geworden ist. so nützt man der Welt nichts . mchr sagen diese Leute, und soll darum lieber sterben. .Wie qualvoll muß den Alten in Augmagsalik das Dasein gemacht werden', da trotz der heftigen Furcht vor dem Tode viele sich umbringen. .Ryder erzählt, er habe dort einen früheren M ö rder gese hen. der jetzt Priester . war.' Tie Eingeborenen sind Heiden, ihre Priester sind Geistcrbeschwörer und Bauchredner, welche angeblich die Ver iwrbenvr reden - lassen.! Im Ganzen gelangte die Expedition nicht über den von Eapitän Holm im Jahre 1889 er reichten nördlichen Punkt hinaus; sie hat jedoch verschiedene Sammlungen von wissenschaftlicher Bedeutung mit ae brachte c Ji;1' m:.vp(.f D lMMnIe,s Ve nl!f In V sonst gewöhnlich ausgenommen bei der Bosheit Und MeindseligkcitA die in Kaf" ftegesellschaften waltet. Anders war es neulich in Hamburg. , Dort gab in der Wohnung eines Kaufmanns in der Whe des Gänsemarktes, die Hausfrau in Abwesenheit des Mannes eine solche Gesellschaft.!, Im Lause der lebhaften ll nterhalt 11 ri g ka m es zw i scheu der Frau des Hauses und eine? der anw!,';cnd.'N ,SamenKWA;immiK einen traurigen Ausgang nahm. Die beleidigte Gastgeberin schleuderte nämlich ihrer Feindin eine Kaffeetasse in'S Besicht. Die Tasse zerbrach und die Getroffene erlitt eine schwere Verletzung am Auge, so daß man um die Erhaltung der Sehkraft sehr besorgt ist. Gezen die streitbare Gastgeberin ist von öem Ehemann der Verletzten rafantrag gestellt. ei a st lich es. Ein Müw chener Industrieller hat die Erlaubniß erkalten, eigenthümliche Erinnerung zeichen an König Ludwig II. anzuferti gen und in den Handel zu bringen. Er will Blätter von den Bäumen, welche die Unglücksstätte am Starnberaer See um geben, mit einem dünnen Ueberzug von Gold oder Vitder verjeyen und garantirt für die Hauvarlett dieser Präparate Nachdem schon ötomanschre,ber. Drama tiler und Schauspieter jrch rüstig daras ' gemacht haben, das jähe Ende des uns glücklichen Fürsten zu fruetificire, wird es die höchste Zeit, daß sich an erfahrene? Industrieller von Beruf der Sache an. nimmt.
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Die l.;-i!:i!:5i D oschkenfahrt Utt d ih V "-mm&fMSä Ci Ctk.dktcnzeIZlÄlck:ea vcn 33: SsvalllSe. In einer jener kleinen UmversitätS- ; f ftädte war es, in denen d a s ac ademische Leben auch heute noch einen Abglanz seiner ursprünglichen Frische behalte? hat. ; . ! r ' 1 f? ' Ter kleine Studiosus msäinac Zu der. alias Stummel", feiner wenig aufragenden Gestalt wegen s) genannt, und dcr l ange und b age r e Student der neueren Sprachen Zangerle, mit dem Kneipnamcn Brander" begabt, beide derselben Landsmannschaft angehörig, thaten Alles, um dies academische Le ben mit : völliger Umgehung der &mr mater selbst,, gehörig auszukosten. : , " Stummel und Brander waren die Unzertrennlichen in der ganzen Couleur, was ihnen den Collectivtitel:, Die siamestschen Zwillinge" eingetragen hatte. Der Kürze halber' nannte man ste ein fach die Siamescn". ' Der Titel hatte einen Schimmer von Wahrheit für sich denn die beiden aßen zusammen kneipten nein, b e kneipten sich mit einander und hatten ein und ' dasscl be Logiö inne,dcffcn Miethe sie mit einer Confe.iucnz,'dle eines schöneren Zweckes würdig! gewesen ware,z schuldig chliebert. Die ersten zehn Tage im Monate gehörten zu den fetten" unserer Siame m. Dann war der MonatZwechsel an den Mann gebracht und die zwanzig mageren" Tage' begannen.' , Allzu mager freilich waren sie trotzdem .nicht. Jn'der kleinen Universitätsstadt gab es noch immer genug edle Seelen,' die da im Verpumpen Befriedigung fanden und war's kein Geld Bier bekamen sie bei ihrem Kneipwirth in soviel Hec tolitern gepumpt, wie ihre durstiger Kehlen nur verlangten. In den letzten zehn Tagen' des. Mo nats pflegte dann die Dürre" einzu treten, d. h. der Mangel des Silbergeldes. der zu einem vollständigen Pörtemonnaieschwund schnell auszuarlen pflegte. Tann verlegten die beiden .Siameseu" ihren Nachmittag und den Abend sammt halber Nacht ganz in das Stammlocal des grauen Katers" und schliefen den Vormittag daheim, eine höchst vernünftige Zeitcinthcilung, die noch besonders geeignet war. die Erwerbung großer Kenntnisse im Vierscat und ähnlichen Spulen be' lhnen zu unterstützen. ; " Freilich, wenn dann ein schöner Frühlingstag, wie der! heutige dazwischen kam. dann regte sich ihnen die Lust, zu dem Bier-Kncipen das NaturKneipen hinzutreten zulassen. Aber so gern sie bummelten und so energisch sie dies sonst zu betreiben wußten,' zum Bummeln selbst, d. y. zum langsamen Fortbewegen ihrer eigenen Körper auf eigenen Pedalen, hatten , sie die getingste Lust. Ja. wenn sie einen Wa gen, mit einem flotten Renner davor. gehabt hatten, dann T ,. Hol's i der Kuckuck, Vranderlbrummte der dicke Stummel, ),bci dem schonen Wetter ist's eine wahre Sünde, nicht gen H dors zu wallen, aber die Stunde dorthin zu gehen, ist mir unmöglich. ! Gibt's denn keinen Droschkenkutscher mehr,' dem wir nicht schulden?" 1 ' fa ; Ich kenne keinen," gab der. lange Vrander jeuszend zurück. Und die Rcrl3 sind ja Proleten ja, - wenn Schuster oder Schneider wären, die sind auf's Pumpen besser dressirt. " -'Z k. , Brander,"' mahnte 'Stummel. Streng' den . winzigen Nest Deines Ächirns an. Haben wir, noch etwas. ,, das wir versetzen können?" Z.-Z::- yf'S. : : D a s fragst Du am 27. des Mo nats?" gab Brandcr erstaunt zurück. O, - Stummel, l Dein Gehirn, muß schon fürchterlich . gelitten haben! Aber, koste es, was es wolle, ein Königreich' für'n Plcrd mit Inen Wagen d'ran! Komm, Stummel, wir woller aus die Suche gehen!", - V ': iß Langsamsch die Straße hinab. Da plötzlich sahen sie, ein vor ihnen herfahrendes Conpee halten und eine elegante Dame entstieg demselben, um in einem Hause der .'cr-Straße. in dem der Prorcctor der Universität wohnte ein Umstand, von dem die beiden Siamesen gottlob nicht die geringste Ahnung hatten zu vcrschwinden'. Ach, Brander'' seufzte Stummel. langsam seinen gewichtigen Körper fortbalancircnd sieh' nur jenes famose Coupce darin mit Dir, Du Theures fortzuhU Bierfluren WoWonneS r'r mu-q' -.f mp m sei Sz Brander antwortete nichts, ei warf nur einen merkwürdig aufmerksamcn Blick auf den Lackhut des Kutscher, der immer nach vorüber zu nicken schien, und hielt dann Stummel mit ?iner plötzlichen Bewegung fest. 1 i a'nu?.rh0kÄ AtilllUMiH schwant, wir kommen zu einer Spazierfahrt, die einen doppeltcn Rei! hat)! ida ! sie in's Ungewisse aeht!" iMMl m I Der kleine Stummel riß erstaunt die Augenaufh!sMzWI Siehst Du das Coupe, das dort. vor uns hält?" Mensch," sagte Stummel, das ist sa ein Privatgeschirr " Stimmt Also kein Lohnfuhrwerk. -Stummel, merkst Tu was?" Nee!" Tann sieh' Dir den Kutscher an! Jetzt ist er ganz vornübergeneigt, vorher nickte er nur weißt Du, was das bedeutet? Der Kutscher schläft! Hm!" meinte Stummel, 'n fauler Kerl, was weiter! Was hilft das uns?" O, Stummel. Dein Gehirn! DaS hilft uns zu der gewünschten Spazierfahrt. Wir steigen leise ein, rufen ihm mit möglichst zarter stimme zu: Nach Hause!", klappen die Wagen, thür zu und der graue Kater" soll mir keinen Tropfen Bier mehr ankreiden, wmn der. Kutscher nicht glaubt, seinen rechtmäßigen Passagier zu haben, auf daZ Pferd hut und losführt. Wo-
hin, das weiß dann nur er und die GötterlAkßtzW MMtummelH immer , mehr wachsendem Verständniß zugehört, jetzt wäre er vor Freude in einJndianergebrüll ausgebrochen, hätte Brander ihm nicht die Hand auf den Mund'gelegtUSM , Was .Brander!,!Av orgeschlagen ! h atte, geschah nun in unglaublicher Schnelle. Brander hüpfte lcichtsüßig in das oii p e, ' hi rn rn es 6 c f a Ö ! f icb e I rie 2B eile ''TV " 'jV. : jt.f : erst mit nihnicr Neuglttde den schlafenden Kutscher, dann stieg er ein, schlug die Thür zu und Fenster dem aufschreckenden Kutscher ein zart fein sollendes aber recht bierrauhes : Nach Hause' zu und legte sich dann in die dunkelgrünen Sammtpolster zu rft:f 1 f rs ''!! - iVif '; : ' ' 1 Nichtig ein Schnalzen, ein Peit schenknall und das Coupe rollte mit ii i i' ' " ii ii 'I i ii 'i ' 1 1 i i ' ' ' 'i '' 1 1 ,, ' ''ii' seinen beiden unbändig lachenden unrechtmäßigen Insassen rasch d avon. k.
j im ri un i in v rt Wi4 4 Atf ''!' jetzt mach ich mir s
lVIUVIVVVb ' V W VW r "ff 1 : ? öequeni!5! rief Stummel, Zog seinen l latnpser, an Hcttules bc, rau an Rock aus und hob seine Pfeife zum ' "ue auenschulter. bei Gute au eine Fenster heraus, den Ranch mit einet : !cn bekannte . gütige Pcrjon, hä UrNonchalancc hinausblasend, als ob das : c m mtn von Pzerdcn gezogenen (5oupe sein Cigen wäre ' ' ' . , Wagen :c. - Indischen war die iunae Dame wie. Mit anderen Worten, die Vczragtcn
der aus dem Hause getreten und sah ''.-T .. . . '.. . ' n . eine bunte Ceremskappe. na ft rtrf , nrrti .Studenten haben mir den Wagen qe . ' . I :.,. i' . . i nomin omineiU' Die muß mein Papa recht streng bcstrasen!" was sagte ich denn? Ist meine Idee ,Vv , , Nicht pyramidal? Brndcrhei Uebermaß seines Invt hrr irtriyp nTrm tsl nfinert T'irh ein Trampelthier. .Laß Dich um armen'" ; Aber plötzlich ward Stummel, wi ,.k,n; tti. . V , . " V.V.i, ! .1. UVV4V. '.t . ..: I . . ' , HIV Itt M ilU Ul UVV ... IVVlfillUtlllUVll ViV" danken ergriffen, ganz still, nahm feine Nfeii k-m iHiiihf. ffnrrt, au3 kvU ii! ,,; Brander suchte sich draus.cn zu orten Ti,fi C5nin itnA p t itnff firtr (lim A L W ml W. n & 11 1. lUk. i' r . U &LU : Km. 1 U A. LU . UU&MAftrtPn rtn nrfi hu nprpAr eiroHslvt!"i::Ei..u!ii!Efi 7" ,'?:!) 7"";:::': , :"f-."L '-?." -. Brander sah ihn erschrecktan und öogZsiM Aber seine Miene strahlte, als er gleich darauf l,dßt . -Krtri nn ,hrtrf 1' , .:. - v . . V. I ,: Mi. ,.i ! - , Apfelwirth haben wir Pump übergenug und daß der uns zurückfahren läßt, dafür bin ich Dir sicher!"' .Znp s'np Eine Thräne der Rührung blinkte in Stummels Auge ; und er wollte soeben ein jubelndes Bivat ausrufen, als das plötzliche scharfe Anhalten des Wagens ihm das Wort im Munde erstickte. - Das Coupe hielt vor einer stolzen illa am Eingänge des romantisch im grünen Thale liegenden Bierdorfes". 'Nanu?" murmelte StitmmeU !! Nun 'raus!" commandirte Branoer. ' lJch lechze nach dem verdutzten Gesicht des dämlichen Kutschers!" f m1;,, : Das war denn auch wenig intelligent, als ! statt dcr jungen Herrin ein paar sanft angeheiterte Studenten dem Gefährt entstiegen und , eine laute .Lache anschlugen. ! , Im selben Moment öffnete sich im rsten Stock dcr Bi ll a ? ei n Fenster, ein Mann mit würdevollem Antlitz bog sich heraus und rief laut herab: HZJohäMl'DWo ist meine Tochter?" Dat dat wcet ick nich!" stammelte oer Kutscher ganz entsetzt Tat is 'n Düvelskram hier, Herr Professer!" Herr Professor!" Die beiden Sia mesen" standen wie die armen Sünder, rissen Cerevis und Kappe ab und starrten mit einem ähnlichen Gesichtsausdruck, wie er auf dem Antlitz des KuK schers lag, zum Fenster und dcm Herrn darin empor, in dem sie5mit Schrecken den Rector MagnisicuS der Universität ., . - i' . n. ii;,.. . ..,.'..; ' : .. .:.!!:: i:i.,:.M.:i ' . . !!; erkannten. .Bitte, meine Herren !'--!." ich t d arf wohl von Ihnen Aufklärung erhoffen. Dort ist der Eingang. Ich erwarte 'SieNM iFP'-'-' '-nMlBM Und während Johann umkehrte und feiner ausgesetzten Herrin wieder entgegen fuhr, hörten die beiden Siame sen" oben im Studio dcZ Rectors eine Philippika, die MchlßÄnWppe ttaßi Bier Tage, später saßen sie beide im Carzer.' Stummel malte an die Wand feiner Zelle mit dem Aufgebot seiner ganzen künstlerischen Fähigkeiten ein Dromedar und schrieb in großen Zügen darüber: Brander". Gedankensplitter. Ein großes Leihhaus ist die Welt ; Denn jedes Erdenglück, Was unser Herz von ihr erhält. Nimmt einst der Tod zurück ! Schön gesagt. Eine Dam. betrachtet auf der Straße ein Kind aus der Nachbarschaft, dessen Mutter den Tag über außerhalb des Hauses beschäf tigt ist.' Arme Kleine ! Aus Deinen schmutzigen Ohren leuchtet deutlich die fehlende Mutter." Wenn Du es selber ge thun, so bist du natürlich eilt Meister; hat es ein And'rer gemacht, ist es ihm ebm geglückt.
' Du. wohin fahren wir denn eigent- . , lich?" fragte Stummel, der es sich un mid wird. Der ZWo geheuer beauem machte. , ' , graphischettaj ung verkörpert sich das . .Mir scheint, auf's Tbor Ztu na. bctrcnende Wort nicht meinem Bilde,
L . ... ' '"T .MWM 1 tfj'W . MJkM- ... i Jk 'I 'i Li. .
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dem Wagenfenster auf die grünen ic muttr, jcljornt.g dicicrdtüien, Baumreihen, an denen sie jetzt vorüber verhaltniymaizlg )eltmcn Gattung, fuhren und fragte ganz kläglich: Du. ' ?cbm :J0 . undZormm der Brander - wo sind wir denn cigcnt na ' Mzch2Mtt:gen, v, j X , . ' 1 i deren Wesen -nch aus dem Genien
tiren: Schon vor der Stadt! Und' ilul;,r nu m?w nach dem Wellen Fahren geht's noch' Satze zu crzciun w," !... - i ' .1' . i aber das Cmcbniß ivar bauet l. Bei
, O ! Brander," . seufzte Siuölmebjr das. UncndWe hat rer. ,ich , fürchte doch. , Solon bleibt dcr jdene Bcdaitnngeir erwiderten l.,cle Weise' und Du as Trampelthier - Mten Gattung Angehörige: Cm hast Tu denn nicht daran gedacht., daß Windung der Tnulc lze.t und Tiefe, wir auch zurück müssen' zurück in unsere, pcrzchwimmcnde Lichtlreile. ernr Art
M K !l I. U T . . . V. fc,!. - m Ml A . !!. i h. -w -w ' a ir
2as menschliche H t rn iftviifc üiiüil::. ; ::, ir;,ä.: ,1'!"'! 1... . Th. Nibot. ein französischer Gclchr ter, vcrösjcntlicht in der Revue Scicntifigue" eine Studie,, in welcher cr eine thell.rcise Lösung der noch , ziemlich dunkeln Frage erstrebt, in welchcrWeise das menschliche Hirn ein gedach!cs. ge sprochenes oder gelesenes Wort oder einen Satz coniipirt. , j Cr nannZe einer großen Zahl !,von den , verschicdcttsten ,5,lajflMDörßc,n 14 Worter rn emcr , vom Konkrctcn' zum Abstrakten attjftcigendcn Rcibcnsolge und vermcrttc nur diejenigen Aiihror ten. welche innerhalb fünf bis sieben Sekunden erfolgten. . Cr wähllc fol gend', Wörter: Hund. Thier, arde, FormGettchtjgteit,,.Güte., Turnd, Geictzaht, Stärke, ,Zc!t, Vemöung, Ursache, llnendlichkeit. Vci Hund oach. tm.vi.'!e an rinen ihnen bclauntcn vier bcinigcli nrcuud, bei Gesctt , m Richter in der rothen Robe, an tm Tribunal, eine Waage, bei Stärke an Ringenetzwi den Mlgemc nrn oder adjkrak. liMlaniiik 1 AiAii . f( t . i ! j. . .r 1 Diesen nur in Bildern denkenden Mcn. i ' . . . . ... . . iazeiiiizpiis TVP ooncrei". i.r bltdkt große Mehrzahl dcr, Menschheit. cr.-t.-i.-.. ; t.i j. . .. r . j i unotri: vvaimn gen. deren eine als tjpe vkuol npc t.KlL r:. tt. n.t-: .-: . r lü5 lu, ,Ujl Wr,coen coer ge . fc w f ' ' s. i VtA Milte. LjirAuVjtft V". . . -'.i. ,. üMli' rL,ilucü-c uoilraiien, tönen nur in scinem Ohre wicdcr, und wenn die Lektüre odcr die Arbeit ihn deionoeiV interci iren. w wledttbolt er f , ,,,, v . M 't . l)Ub!au!er oder lanicr .Ctimme. , D:e Redner. le!!?a:ncrwcife der nicht ganz von leibst ergibt. k . - cmzeliie Wort (ltt unterem all daZ l!,,.,! V. .Unendliche") beherrschte den San und ,71. cv .... i ; . r '.ü!" . M"Inhalt iil sich auf. Die r.ltt se jmn christzugcu rbne gre ö"Lm laSe de Antwort ,ur nze nt -uuuii; , 4iy CC nivUIÖ". ,.ie MX , , . . - : . : . W "nc uniu muy oaz nde Wort stets nttsubcn. Äntcreizant die' Ihn in der Sal'.-clricre wlt ,Svttmambulen, zuerst im wachen. dann im hWnotlschel! Zustande vorgenommcu wurden. iN: crslctem Zu stände lvNllckcdieAnlwort meijt nichts", in letzterem schwebten bcstin:mlr Bilder vor. - , ' Man muh stch zu kclkcn wisse ! Der alte Farmer Heagle in ('he::iing. so erzählen die Münch. R. ,R.", brauchte Wasser fiir sein Bieh und begann einen Brunnen zu giabcn. Es war ein schweres Stück Arbcit. Schritt für Schutt rückte das Werk seiner Bollendttng naher und der Erfolg schien gesichert. Doch ach! An dem Tage, da der biedere Farmer fertig ZU werden hasste.' stürzte der Brunnen zusammen und die A ibeit von Wochen war , um . sonst. ; Eimge, Augenblicke lang schlug Hcagle sich in stummer ;'ci'ii;lii'ji'.; i Mlnirt i, nlliil HJ : X. ' VV V ,' v riiv v vv, un aus. Tann kam eine 'nsplrntion" ü der ihn. .Er zog c seinen rcock aus, nahm seinen Hut ob und legte beide, sorgsam an den Rand des eingefallenen Brunnens. ,E r: se lbst ver st eckte sich u nter einen nahen Hkuhauskil'und tvartete "0r TirtA hi hn fnrnrrt,t srN,t . : S'i,ii.':i0 ,'i..''itidP. i'Ü'i. A . tttly''' 1 ,: x a io I r v u i z ei li ji acyoa r,!.i oc) vc g c S ,. V "i, St iX;!V i tt n. tt n t er n .... .., X. i Brunucn hinan. Er entdeckte denn auch sogleich diesen traurigen Z u st a nd, ' und da er Hcägles Rock und Hut danc ben liegen sah. kam er ganz natürlich zu dem Schluß, daß der Mann bei dcm -iii iiiuiriin i iii dciiljulici ici uno iiuir aus dem lvnlnd des Brunnens liea?. n p i n n r n t n n tt n r m i p t i i n l n r r . ' u n m , I fc V . . ft . V I . "Ifc- 1 . VIMM. ... I U . Uenileve rannte er zu den benachbarten Farmhäil icin und schlug Lärm. Tie" Nachricht verbreitete sich wie ein Bli, und vinnen kurzem umnano eine dichte j 'i;:! l f 9t rt M4tt ';!!; Kt A r.-"'1 1 v iJi 4 ? ' ri 'Mi. mm 'l;,il 111i.ii ? . . . im,, j. r .' Iiaiik. X'iu .yauca unu 7 a) au? ei 11 : . Awtt (ll XVft 14 rllH t S 4. .1 ! jj t , v k j v- 4 k iviiirii 1 1 r ir 11 ' 1 i i i i i ! i r i i ii :i iiw i i irr ,n : -w u.nu;M i . . , ICÜCC ÜÜUiUUÜltJ ;; UUÖtJVltUUtil i UUCH. , Die Arbeit war lang und schwieria !!l r '' k.,!:!!!'1 w- ' ' ' i,!'1 äs a4 a i; f v jfr- , j c. fstA hiAhM . UHU l IMll lt MlUllUy'Vii 1; wiyiiitjiiyi tu , K Sia 1"t'fi f -m 1 twt tli 1 Kam ! ' HMitd'ti .. V VVU . F :;' W- f I I I,. 4I :,.;: HlUUtU :.! .ii ,J!li.' i:,i.ilÜHl ll!, . .. lichen '.'.'ann. uno das ernpe Merlan"1 "äij : "' :l: . ':.''.-il.'A'' C' v -.1 r r t -i . t : vv, tiyu jh imui, yuv vui v;in,iv;un immer wieder neue Etärke. Endlich war die Arbeit gethan und .der Brun nen auSgegraben; aber von einem Heagle war keine Spur zu entdecken ! Nach langem vergeblichem Suchen zo gen die ermüdeten Arbeiter nach Hause; unser Hcagle aber kroch aus seinem Versteck hervor und dankte seinem Gott, daß menschliches Mitleid noch nicht ganz von der Erde verschwunden sei. Bei Gerechten merkt die I Welt gleich, wenn sie straucheln: bei Ungerechten aber erst, wenn sie fallen.
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