Indiana Tribüne, Volume 16, Number 55, Indianapolis, Marion County, 13 November 1892 — Page 5
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yuS den stbtrischen Ble'tberg' MMMWVHffuMMWM
' Als die Berichte des kühnen amerika. Nischen Journalisten George Kennan uns vor einern halben Jahre das schau erliche Elend der .Verschickten" und die Corruption des russischen Beamten thums enthüllten, wuree. namentlich in der konservativen Presse, - von Uebertreibungen und sensationellen Aus bauschunn des 2luiertkancr esprochen. Man bictt es für unmöglich, dak unter Lätcrcben Zar- Regierung solche Greuel jenseits des Urals geschehen konnten. Nun soeben sind unter dem vorstehenden Titel die Vriese des zu lebenslänglicher Zwangsarbeit ver nrth.'iltcn russischen Projeijors Vaszillj Jakszatov in Buchsorm erschienen und vor. den Erlebnissen dieses durch die ffnute Hiugemordetcn sinken bu Schilderungen George Kennan zu kleinen Unannehinlichkeiten herab. Jakszakoni war vor zehn Jahren ein junger Professor der PhiloZovhie. der sich 'in MoZkau am 7. Januar 188i mit einer seiner Schülerinnen, der strahl lend schonen Marina (öregorievi.'s. de, einzizen Tochter eines, reichen , moskauer ttausmanns, vermahlte. Währenddes Hochzeitssestes, . in , den Abendstunden, ließ Jemand den "Prcsessor herausru. fen, und dieser eilte in dem leichten Am zuge. welchen er trug, aus dem Saal, ohne daß die Hochzeitögäste etwas merk, ten. Im Vorzimmer harrten seiner drei Geheimpolizisten, welche ihn in der höflichsten Weile aussonderten, er mögt sich mit ihnen in einen Wagen setzen uns zur Polizei kommen, um dort eine unaufschiebliche Angelegenheit zu ordnen. . " . v' " - Ter Bräutigam wollte seine Ange. hörigen nicht erschrecken, gehorchte und 7ouroe in, eine feuchte Zelle gestoßen. Am nächsten Mvrgen erst erklärte ihm ein muuifätt Polizeibeamter, er mögt seine verbrecherische Theilnahme an der firojektirung des gegen den Zar Alexander U, verübten Attentats gestehen. Als J!kszako mit Entrüstung diese Unterschiebung zurückwies, hielt ihm der öeamte einen Brief vor die Augen.Kennen Sie das?" Es war ein Bries des. Nihilisten Ki balcsics, welcher in diesem Schreiben oon Jakszakov,' dem damaligen Univer sitätshörer. den versprochenen Gegen stand- verlangte und welcher wie heute schon allgemein bekannt ist ein halbe? Jahr spater eigenhändig jene Bomben angesertigt hat. durch welche Nüszakov und Gelnikov den Zar Alexander II. ermocoeten. ' Jakszakov wurde nachdenklich. Jener verlproch.'ne Gegenstands war ein Gummimantel. Wie sollte er das aber dewci'en. jetzt, anderthalb Jahre. mhdem man Zkbalcncs ymgenchtet hatte? Nach zahlttlchen verhören wurde jakszakov zum Tode verurtheilt, aber tu lebenslänglicher Zwangsarbeit be gnadigt. . Es war noch knirschender Frost, als er in Ketten geschlagen mit einer Ver bannten-Karavane nach Sioirurn verchickt wurde. Seine Kette wurde nut den Ketten fünf anderer Verbannter verbunden, so dag ihrer sechs m emer Gruppe dahinschritten. ' ' Unmittelbar neben ihm befand , sich der hrige Unlversitäishorer Georg Balkal:ev, nn Mann von athletlchem Wüchse, de es nach Jakszakov? Tode -gelang, den Berawerken zu entwlschen. die Brie?e des binaemordeten Professors mit sich nach Ungarn zu nehmen und sie dort einem greunde zu übergaben. Dieser ... . iMjLi. r: . i. ... iL.ft.AM DCrOTCNIllgic vüi vincm yuiücu Jahre in ungarischer Sprache. Aus d:e,en m s Teutzche udergctragenen Bnefen seien nur wenige Stelten Mltaethellt. Auf dem Zug von Peru gegen Osten erfuhr der Gefangene den Preis dcr Kost des Zaren. Die russische Verwaltung hat das Princip: Jeder Briien Brot wird den Verbann ten m Begleitung von Peitjchenyieden verabreicht, und darin liegt auch Ral,on, vemertt zar zarov. Gabe man den Gefangenen das Brot trocken, so hatte der Zar nicht genug. um sie zu ' erhalten ; 1 sie würden alle prätentiös werden und, ihre, Äkatlonen mit Klagen entgegennehmen. So aber entsagen Viele. 1 die an ihrer Por, tlvn und dir Hiebe ! schon Tags vorher satt geworden sind, lieber den sol uenden Portionen, um auch den Schlägen zu entgehen. Sle bitten erst dann wieder zitternd und weinend weinend und auf i Knutenhiebe gefaxt.' um Speise, wenn sie der , Hunger schon mhr schmerzt, als die ch!äge. ' '' Dies scheint unglaublich, und doch ist eö wahr. , Hätte mir dies damals, als auch ich die Legende vom leeren Äagen nur vom Hörensagen, kann:e. ein Anderer gesagt, so hätte ich ihm ins Gesicht gelacht. Aber jet ? Jep gibt es Augenblicke, in welchen ich ent schieden sühle.' daß der Brotmangel noch mehr schmerzt, als Stockhiebe. Es geschah auf dem Schiffe, welches uns qus Nischny'Aovgorod hlerhkr brachte. Im Hafen vertheilte man unter uns emige.Kopeken. und nachtzem wir eingeschifft waren, durften wir durch das Gitter hindurch Fiiche, Brod wecken. Obst kaufen, so daß wir ein. zwei gg? gegen alle Entbehrungen gefeit waren. Allein das Geld war sehr wema und ging uns zehr bald au?. Eitle schwächliche Frau war die erste, die ihren Antheil verausgabt hatte; sie hatte auch für ihre zwei Kinder zu so?gen, deren man bei der Geldvertbeilung vergessen hatte. Den Kindern ging der Geduldsaden aus, als sie nichts mehr zu essen hatten. Sie weinten und klagten, daß sie hungrig seien. Und mit ihnen weinte auch ihre Mutttr. Ich und Haikalieb erbarmten unS ihrer und theilten an der folgeiiden Schiffsstation den letzten Rest unseres geringen Vor rathes mit ihnen. Wir blieben alle fünf hungrig. beiden Kinder begannen .gegen Ahenij wieder zu weinen. Wir waren vfre bin? bemüht, die leidenden ftlei, eji ein
zuschlasern. schlok'das Eine die AUgen. so erwachte das Andere. .und das währte so bis zum Morgens Am hungrigstcn war die Mutter; sie hatte auch ihren Theil den Kindern gegeben. Wie eine leblose Masse lag sie auf dem Fußboden, und ihr nervöses Zucken, das unterdrückte Stöhnen wies von Zeit zu Zeit darauf hin, , daß sie wach sei und kämpfe. t ,' , Gegen Morgengrauen blickte die Pa trouille zu uns herein und wir meldeten. daß die rau ohne Neisespesen geblieben sei. Wir glaubten, man werde sür sie sorgen. Allein cs kam uns Niemaud zu Hilfe, nachdem sich die Patrouille entfernt hatte. 'ES kam die zweite Patrouille; wir klagten auch dieler unser,, Leid, aber wieder erfolglos. Tie Sonne ging auf, es kam die dritte Wachzbtheilüng und ich begann, ,ver, zessend, wo ich' fe, laut zu fordern,! man möge nicht zusehen, bis die drei
Unglücklichen Hungers sterbend , Ter eine ' Wächter näherte sich nun öer. srau. gab ihrem unbeweglich da- ( .' . ":. rv :i"!LA ' 2". ''fcii ß'i " 'L ii1 icgenocii vrper einen , Uno agtz .Hast Du Tein 'Geld vergeudet. vaö'i" , , , : . Die Frau stützte sich mit großer Mühe, auf ihren Ellbogen , und schüt telte bejahend ihren, Kopf. , Die beiden Kinder begannen, noch lauter zu wei nend i Zwei Wächter faßten sie, stellten sie auf die Füße und stießen die,Mutter der Kinder zur Thüre hinaus. Eine Weile sahen wir sie nicht. Als ,man sie zu rückbrachte, war das, Kleid von , ihren Schultern und Armen herabgenssen und an ihrer nackten Haut waren die bluti gen Spuren wuchtiger Hiebe sichtbar. Mit ihren nassen, vor Schmerz aus den Höhlen tretenden Augen suchte sie sehnsuchtsvoll ihre Kinder! In ihren Hnden brachte sie ihnen zwei Stücke schwar zen Brodes., , Als sich die, Thüre össnete. nel die Aermste durch dieselbe zu uns herein. Aus den Knreen rutschte slezu ihren der den kleinen Söhnen , hin und begann beiden zugleich zu essen zu qeben ; und während von ihrem.Rücken langsam Blut hervorsickerte und die Stellen der Hiebe immer, mehr anschwollen, erzitterte in ihrem verzerrten Gesichte ein merkwürdig warmer, Glanz. , . Menschen verschiedener Beschästl auirn, rersHlcdenartlaer Natur und Bildung waren Zeugen dieser Scene, und doch waren Alle , von derselben ergriffen. Manchen traten Thränen in die Augen. " den Jüngeren erglühte daAntlitz vor jorn , und , Schmach, die Aelter.'u aber erstarrten zu Salzsäulen vor ' Entsetzen. Tie,, übriaen ffrauen verlangten von den eben dem Gitter stehendeN iWüchtcrn Waffer und gaben, still vor sich hin weinend, den Kindern zu trinken oder , benetzten damit den 5körperder gepeitschten Mutter. Ein Räuberhauptmann von athletischem Ban aber zog sich in eine Ecke der Räum llchkelt m die Nahe , emes der Wächter zurück und fluchte, wie ein wüthender Hund foltwährend an den Ketten i ßend. und mit denselben rasselnd, bis die Wache ihn ebenso blutig schlug wi die arme ftrau. , Auch Jakszakov lernte die Qualen des Hungers kennen und diese brachen seinen Stolz nieder. Er gesellte sich zu den ausgehungerten Gefangenen. Man band ihn, entkleidet an eine Säule. Plötzlich , vernahm, ich. so schreibt er,' von beiden weiten ein Sauzen und in demselben Augenblicke hatte ich das Gefükl, als hätte man mir mit einem dreiichneid'.gen Messer den Rücken' aufgeschlitzt. Was dann geschah, weiß ick .:4i( V "- ' '" ' " l:' ; : -'' !' 1 ' '-''i' - " '-'" ' 1 Nlöjt. Am ganzen Körper gebrochen, schlug ich die Augen auf Neben mir sa Bailalicv. welcher gewartet hatte, biich auzwche. Sein, Rücken und fein Arm waren von Wunden bcdeckt. ' Ei half mir auf, lehnte mich in sitzender Stellung an das Gitter und gab mir das Stück Brot in die Hand welches mir meine Peiniger nachgeworfen hat ten. 7.1s ;i Lange betrachtete ich die mit Blut erwordene, Nahrung, aber ich besaß nicht die Krast, auch nur einen Bissen davor zu essen. Ich bekam eine unbezwingtäj;p:;, labcrtlich'jlü ausgestiegen seien. Baikaliev erzählte, daß der Aufseher selbst um den Preis von Hieben nicht geneigt war, der MutMtIzdeIDinde SageHH brocheneFaüäsKff dtt'Derstand-Iverloren ü bergab die zwei kleinen Kna ben bei' der nächsten ,Schlffsstätion ,der. Behörde, ' damit dieselbe sie ihren Ver wandten zurückschicke, während man ihre Mutter: in sin i!MlF.MAeiißPMPlitcr. schleppte. .;?ä;." Ger gepeitschte Hourist' Diese sonderbare Wortzusammenstel, lMKkistfbe'jzunkwähre Her, bstes,peinekePndeKUeberschrift a in 3Cst)!3ettUHlrtiPgC peitscht Tourist ist niemand anders lö in ganz junger MillionSrssohn aus New )ort, der während einer Touristen reife durch Ncrwegen van feinem eben salls noch Zungen Oheinl und Vrotee tor- auf das Unbarmherzigste und Grausamste mmbandelt worden lt. t zwei Touristen hatten als Gefolge noch einen Ant und emen Kammerdle ner. Während der Fahrt durch daS and begleitete sie überall die Ausmerk famkeit und die Indignation der Ein geborenen, denn der Onkel machte kein Geheimnis; aus seinem Verhalten. Er ließ den unglücklichen Neffen keinen Augenblick in Ruhe;, zu jeder Stunde peitschte er ihn. schlua ibn mit Stöcken. stieß ihn mit dem Fuße und behandelte ihn überhaupt empörend roh. Das wurde zuletzt den Norweaern zu viel. Als die Touristen nach dery nördlichen ertcyen iffaiöe kamen, wurde der On. kel und die uite in Hast genommen uno n Beryar angestellt Der Onkel (32 Jahre alN herichtett,
vatz sein Neffe (20'Jahre alt) Anfälle von Geistesstörung mit Mordversuchen hätte und nur durch die brutale. vom Arzte völlig gebilligte Behandlung gcbändigt werden könne Er. d?r Cnkel allein peitschte ihn. Ter Doktor und der Diener ' waren für diese Reise mit Gehältern von 1100 und 400 Mark monatlich engagirt. Der Oheim trat zuerst, mit, großer 'Überlegenheit auf, wurde 1 aber , bedeutend zahmer, als er wahrnahm. ds die 'zche mit vollem Ernst ' behandelt "werden sollte. Gegen cineKaution wurde erauf freiem Fub gelassen; der Neffe wurde nalürlich von seinem Tyrannen getrennt. ' In, den1, folgenden , Wochen , liefen dann ,die Zeugnisse aus den Gasthösen und voir de.'i Rutschern der Touristen ein; sie waren sämmtlich für den Oheim vernichtend. , Ter Neffe dagegen h.itte sich überall völlig sanst und gehorsam gezeigt, niemals auch die geringste Veranlassung zu den unaufhörlichen Brutalitäten'des Onkels gegeben. , DieGe. sundheit des jungen Mannes bewerte sich wahrnehmbar nach der Trennung, was die Prügel-Kurmethode nur verdächtiger machen konnte. Er schien allerdings etwas idiotisirt zu fein und außer Stande, sich klar zu äusern. ' ' : ' Nach , dem , Schlüsse der Verhöre har der Reichsadvokat den Oheim, der jetzt
tn lh'.istlania ist. m Anklaqezustand versetzt, während der Neffe 1 nach New Vork zurückgeschickt wurde. Ein Mysterium ist es. das; der Vater des zungen Mannes über das Verfahren des Oheims nicht empört ist, die Sache vielmehr überaus leicht zu nehmen schemt. Wtr stehen somit vor einem -ensatlonsprozeue. Das Publikum ist, dazu geneigt, im Oheim einen Erbonkel- im umgekehrten Sinne zu zehen. Warum aber sollte auch nicht der Onkel ein wenig aus dem Nerven gleichgewlcht fern?: Er requirirte aus der Reise vergebens große Dosen von Morphium und zwar, wie er dem Verhorrichker mittheilte, zum eigenen Verbrauch, und Morphium pflegt nicht das Nervensystem zu stärken. , ,! r . .. ' z - - ' '' ' - j Die Anaehörtqen o er wandernden Künftlerwelt beabsichtigen, dem im Juni dieses Jahres verstorben nen Schriststeller Emil Mario Vacano. der ihrem Berufe zuerst angehört, und ihm spater feine Feder geliehen hat, ein Denkmal zu setzen, für welches seitens der Stadtverwaltung in Karlsruhe Y . .. i ri : K '.rt. ' ein Pluyrezervlr! in. .ie Aus.'uyrung ist dem Bildhauer Heinrich Baufer übertragen worden. Herr Herrmann Waldemar Otto in Düsseldorf, aucb einmal Artist von Rus und zuletzt Ver trcter, der Artlstenwelt in der Presse und als ignor Saltarino als Schriltfteller wohlbekannt, ehr langjähriger Freund Vacano's, erfucht um weitere Beiträge fürdas Dmkmal, da die erforderliche umme noch ylcht aufge I f t f . ,,! - 1 : . oracyi iji. 'c a n s cy r e i, v r a u s cy i e s wlg-Holstein: Während das Vikinger schiff in Ehristiania sich einen Weltruf erworben,, wissen nur! wenige Deutsche, daß wir in SchleSwiq'Holstein' ein um '500 Jahre älteres Vitingerschiff besitzen. Es ist dies ein altgermanl'cbrs Ruderboot, das im Jahre 1803 in Nizdam am Alsensund Nordschleswig) im Meer gefunden wurde,, das ' älteste Exemplar dieser Art, denn nach den zahlreich darin gefundenen Gcgensiänden zu schlickn. -stammt es aus dem dritten Jahrhundert unserer Zeitrcch nung. Kein Fremder verläßt Christi ania, ohne das b.'rühmte Vitingerschiff gesehen zu haben; das altgermanische Nlzdamer Schiff, das einen ebenso großen historischen Werth beansprucn kann, ist' fast unbekannt geblieben. Jetzt theUt die N.,O. 3-" 'mit. daß dieses deutsche Vitingerschiff sich aus dem Dachboden des Museums für va terländische Alterthümer in Kiel befmdet. einem ganz en'gen dunklen Raume, wo man fast gar nichts sieht, denn das Boot füllt bei seiner ganzen Länge 75 Fuß dcn ganzen Raum aus. Es wäre eine Ehrensache sür die Stadt Kiel, , dem historisch ,werthvollen Boot einen würdigen Platz zu aeben. i ,! Attt i Printer, nur j&t il Friedrichs III. von Dänemark war das Zutrinken ? am ! dorti gen Hofe allaeme ine Hofsitte, der sich Jeder fügte. Vorzug lich wurde der, Trunk Fremden gebracht, die oft nicht mehr stehen konnten, wenn die Tafel aufzeboden wurde. Auch an dem polniscben Magnaten Boguslav Sternitzki, , Woywode von PleJ, hatten sich die dänischen Herren gerieben 'f aber e5 war Keiner zu siaden, der es mit dem Sarmaten hätte aushalten können. Ver febens wurde das ganze Heer durch erscht. ob unter den Oksicieren einer wä re, der es mit diesem Wein-Herkules auf nähme. So Viele kampfmuthig in die Schranken sprengten. Jeder ba:te bisher hinausgetragen werden müssen. DaS ist eine Schande für Dänemark, wenn dieser Pole Sieger bleibt!" rief UxSt mg. Man wandte nun die Augen aus das Volk und entdeck einen Schmied, dessen Name uns leiher nicht aufbewahrt ist. der aber ein gewaltiger Triakn war. Der wurdz nun in Hftracht gesteckt und mit dr Sii?e vtttraut gemacht, zu dn nur die beiden französischen Worte : A. Vous!" nöthig waren. Der Abend fam, der Schmied ward neben den Polen gesetzt. A. Vous!" rief Sternitzki und leerte seinen Pokal, der eine Flasche Wein enthielt, A Vous!" antwor tete der Schmied und kam dem Andern nach. Bald hatte Jeder sechs Flaschen geleert, da wurde dem Dänen dieses Zu trinken zu langweilig. Er deutete aus inen Kübel, in dem man vier Flaschen küblte, und befahl, ihn mit Rheinwein zu füllen. Er setzte das Gefäß an und trank es aus. Noch einmal," fornman. biete er. Es geschah, und er reichte dem, Kühler dem Woywoden : ;,Ä Tous IV. Boguslav sedte gle,rchfaS an und zog und, zocj ar die Bowle, war, zu grch' Mit einem Seufze sa er "auf ' Shl und dann unter den TiZch. senden Tage verliez heschnit lM.ba ttt Veni.NLlZviuazvb ......Havanna Cigar?," " ' v
2er grsö? Erfolg den der Schi importitte
sin
oyann Hoss'sche Malz. Errrakt als ein d,etäti. sches Nährunflsgetränk und s Stärkungsmittel gefunden hat, hat viele Nachahmer verursacht 'ahnliche PrL parate tu den Markt zu bringen. Hütet euch ver diesem. Kauft nur das Aechte. Der achte Johann Hosssche.Mal;.Ertrakt hat die Unterschrift von I. hann Hoff" auf dem Halse einer seden Flasche. Els ner & Meudttton t5o.. 1 Agenten, g Barclay St., New Fork. , Norddeutscher Lloyi Regelmäßige Dampfschissfahrt zwischen ' ' f ' :! "' :; : '! ; ' ':A ' " .'s, :;:': 'ff ';f '-':,:.- :;; Baltinioreu. Bremen, durch lit f.iu?eu Pvstdamvzstk rstrr Klaffe? München. ' le r a. Dresden.. -Oldenburg. 253 e h:t a r; Darm st a d t. Stuttgart. Karlsruhe. I. Cajüte, $60 bis $90. Zwischendeck $22.50. Rundreise Billete z ermäßigten preise. "i ; 1 ' '-i.'1'; !DHÄ"'7'!l,'' " t Die obigen Stahldampfer find , sämmtlich neu, von vorzüglichster Bauart und, in allen Theilen bequem eingerichtet. 1 Länge 415435 Fuß.' , Breite 43 Fuß. ; Elektrische Beleuchtung in allen Räumen. ( Weitere Auskunft ertheilm die General, Agenten . ' A.Schunlacher & Co.. Baltiore,Md. No. ö Süd Gay Straße, oder deren Vertreter im Jnlanöe. Aler. Mdaer und Gebr. ren,el Jndianavolis. Bloß daö Neueste in rni js ixs xet i - i.ä7;"-',i;; , ' t r- und : : , ' ; Dekorationen, und die schönsten ! Nolldorhange mit Fransen, zu den niedrigsten Preisen. Carl Möller, , 161 Ost Washington, Straße. ' (' . Frau A. S. Fowler, siihrt importirte und selbstverferNgte , f aar-Arbeiten. .: ; X ! : : : .,: - ;,l ; z!, ,!,, "i,-i t , . "... ; -. ; ": V : ftJf . ; - Per, ücken.BangS ic in roßer AuSmahl Frts Nren.Kosfwaschrn, Haarschneiden. ".' I. H.n i 'tr. t M, . r i , Delpyine Plinius berichtet im neunten Buche seiner Naturgeschichte : von Delphinen deren sich die Fischer in der südfranzösi schen Bucht Zatera gleich Jagdhunden zum Eintreiben der Mugilfische in ihre Nete bedient haben sollen. Er beschreibt den Vorgang , auSsührlich nachdem er im Capitel vorher eigens hervorgehoben hatte, daß der Delphin nicht nur ein Freund des Menschen sei, sondern auch der Musik, und daß er sich an mehr stimmigen ' Gesang ergötzt besonders aber am Ton der Wafferflöte (Hydrau los.) In seinem Thierleben ver weist Vrehm diese Angabe ausdrücklich in's Gebiet der Fabel. In der That scheint kein anderes Seethier die Dichter und Naturforscher des Alterthums in gleicher Weise beschäftigt, zu den glühendsten u nd zu den wunderlichsten Fa beln begeistert zu haben, wie der Del p)in. Aber dennoch ist das Obenge sagte leine Fabel, sondern eine That sache. von welcher sich Jedermann Heutigentags noch an der egyptischen Küste zwischen Port Saiv und Damiette überzeugen kann, wie aus einem Schreiben vervorgeht, das Professor Sickenberger von der medicinischen Schule in Kairo vor kurzem an einen berliner College gerichtet hat. Pro sessor Sickenberger. der letzthin ' die Fischereiverhältnisse an den Nilmün düngen zum Gegenstände seines Stu diums gemacht halte, schreibt von daher folgendes: Ich war einen Tag an der Aar der tanitischen Mündung, um den Fang des Nutta. des Fisches, der den Btttarga Ägyptischen Kaviar) lie. fert. wie er mit Hilfe vön wilden Del phincn betrieben wird, um die Berei tung des VutargaS anzusehen. Diese Delphine kommen auf da Pfeifen der Fischer herbei, selhk .biS auf ein bis zwei Schritte, wenn es die Tiefe des Wassers erlaubt, ziehen daM in einer Breite länaZ den Jügen. dsA Nutta hin, ryelche entM lu die nebe ihnen aufkestellterr Nche de Fijchftr flüchten, während, diejenigen, diy vM schnell genug in die Netze n. 'vm den Delphinen aufgefsien rserden. Auf die Tödtunz ydee den Fanz ein DelvhinS ist ein? Strafe von l Pfd. egyptisch gest&t- Diese Thiere handeln genau so. als ob sie es wüßten. ES scheint in hohem Grade wunderbar, daß diese Tbatsache so lange Zeit unbekannt bleiben konnte und abermals bewährt. F. w ttUt Kvrucd Jümla Dielet tir.i ItU, V. . " -r- rr i ,.., immer etwas NeueS
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