Indiana Tribüne, Volume 16, Number 48, Indianapolis, Marion County, 6 November 1892 — Page 9

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,'"!', Schließlich möchte man ja doch nicht , HUo als ein Schandfleck der deutschen , tion durch die Welt laufen ! Meine Laae '.'iv Kar sc ungemülhlich wie nur möglich, '.:';. !!riV'. i l t - -r - " f t "i. ' C' o " ' :iund ich war sehr ärgerlich, daß das ge rade mir passiren mußte. , Hören Sl?, ,' wie sich, die Sache zutrug.- Da fliegt mir vor einigen Wochen ein Aufruf zur Gründung des Allgemeinen deutschen ' Sprachvereins in'S Haus. Gut. Ich hatte zwar schon vorher darüber nachzus denken begonnen, ob ich nicht bereits : s über Gebühr und mehr als ich verant, Worten könne, Z von allerlei VeresnsJn , tereffen in Anspruch genommen sei, aber der Titel des neu zu begründenden Vereins las sich so hübsch. Man , soll sich nicht ausschließen, wenn es um elne gute Sache geht, und dann und dann, ich will's gerne gestehe, war ich , bei meines ., 1 persönlichen Eitelkeit" gefaßt worden. - Dem Aufrufe war eine briefliche Mit ; . t Heilung angeschlossen, daß ich zu den wenigen, namentlich angeführten Man:::,f nern in Oesterreich zähle, welchen der Aufruf zugesendet werde, und daß ich mich nun mit diesen in Verbinoüug u : fetzen hätte, um den großen Verein xn 7 Oesterreich in's Leben zu rufen. , Das ) war denn doch eine solche Auszeichnung, .-S- daß man sich, auch als nicht allzu schüchlerner und bescheidener Mensch durch sie K - geschmeichelt fühlen durfte. Der Verein oatte also von vornherein einen Stein im iZrett bei mir. , ' Jnformiren wir uns naher. Das , War nicht schwer; -mit dem Aufluf war . auch ein von Dr. Herm. Itiegel, Professor und Muszumsdirektor in Braun- ' schweig, verfaßtes Büchlein, so eine Art i zevruckter Motivenbericht, eingetroffen. ' . Z)aZ laZ i$ aufmerksam durch, und dann sah ich, wie ich in der Tinte faß. V

Wenn der Mensch Pech hat ! 3!achdem ?i . ,if," . .' rr . n..t. 1":,., -.v ... iaj meine vmnaiaiiucicn in liessen bsolvirt hatte, mußte ich Jurist an der ! fester Universität werden und wußte nicht, was Jurist und Universität auf Ungarisch hieß. Jetzt bin ich ein deut, scher Feuilletonist und Novellist, soll mithelfen, die deutsche Sprache vom Un , kraut derFrcmdwörter zu .reinigen ü: weiß l nicht, waS Feuilleton und Novelle auf Deuisch beißt. Es nützt nickts, wenn ich ' mich 'noch so anstrmAe!chkkoNme'' nicht darauf, ich weiß es nicht. Dabei udsttt mich allerdings das Eine, daß es llüzere Kopfe auch nicht wissen. Ich öabe bemerkt, daß eine große Zeitung in Wien, die sich in erster Linie berufen , fühlte, für die Sprachreinigung einzu treten, das' Wort Feuilleton" für den kigenen Gebrauch wenigstens aus der Btlt geschafft hat. ' Wie bei allen Wiener Blättern war das' undeutsche, aber zute Wort als Ueberschrift der Rubrik zroß und breit unter dem Striche früher :ort ju lesen. Jetzt steht es nicht mehr 3a. es wurde in aller Stille wegcscamo tut. .' Unterschlagen konnte man es nicht? iber auch ersetzen. . Die Rubtik muß sich ' ketzt ohne ?!amen, wie der arme Schlemlhl ohne Schatten behelfen. '-;j:. -. ''yfi.r p,l,,lf.;. ' .. -'"''N."'1'''ij-. J ,,! '.!;, ; -,,,!!,y iV-iii'!1-'''1 " Man denke sich, nun meine Zwangs- ' läge. , Auf der einen Seite der Ruhm, . ,ii den ' hervorragenden Gründern eines Alldeutschland, umfassenden Vereins zu ', zehönn. auf der andern das erbärmliche, , öewußtsein, ' unter den Prophet ein , zanz miserables Weltkind zu sein. Denn ?as war mir in meines Nichts durchbohrendem Gefühle sofott klar, daß ich mich .n dieser Gesellschaft nicht würde halten können ..tbeils dieserbalb, theils aüker em". Wenn man sich schon so mit un-.

er , den Syrern der deutschen Nation uhlt und soll dann mir Glanz hinaus , geworfen, werden, WleKmAnkannres Schneiderlein, das incognito im adeligen ' Sofmo mitgespielt hat, so ist das ein Ge uß, über den sich jedenfalls streiten lößt''ÄMMMMM , Die deutsche Sprache!' Alle Achtung , , Lnd den Hut ab, meine Herren! Wir? ' Hüt von der Feder, ob groß, ob klein )aUn die sehr ernste heilige Pflicht, sie ,' ju hegen und zu pflegen, sie zu hüten, in Fhren zu Kalten und nach den uns zuge nesienen Kräften zu bilden. Ja, zu bil)en ; denn der Dichter und der Schrift 'teller, der es ernst nimmt mit seiner kkunst bildet und formt sich auf das Knochengerüst seine? Gedanken und Cmifindungen das Wort, wie der Bildhauer )en Thon und den spröden Marmor. Der größte Sprachkünftler bleibt freilich ?as Volk, das unablässig, wenn auch inbewußt, fortaröeitet an dem großen Kunstwerke seiner nationalen Sprache, xrJt immer wird der Autor die sicherste und solideste Grundlage unter den Füßen ?aben, der sich auf den Boden der guten oottSlhümlichen Sprache stellen wird. Das ist ja übe? jeden Zweifel nha ?en, und es fällt mir auch im Schlafe ncht ein, dagegen auch nu? Ein Wort zu lagen ; aber dagegen glaube ich, wmn :ch schon einmal zur Meinungsäußerung zufgefttdet werde, mich auflehnen ;u ,'ollen. dag eine aute und felbstverständ liche Sache dazu denüht werbt, etwas zu fördern, wsS mir nicht unbedingt gut and nicht unbedingt selbstverständlich er,'ch eint. Natürlich spreche ich da. auch pro dornn. Denn das w nir sofort klar, oaß die Herren,, die mich da mit ibrem

rttan oeeylt yatten, noch kelneeUe i ?cn mir gelesen yatten, sonst hätte mir diese Ehre nicht wiyerfahraH,könnenK ch ging in. mich MM erforschtmei,n Gewissen, und es war schrecklich, was dabei herauskam. Die Prüfung der Bünden, die ich begangen in Worten, Werken und Gedanken, ergab ein nieder schmetterndes 3!esultat, und das Schlimm sie dabei war, daß eine werkthätige Reue durchaus nicht aufkommen wollte. ; Es war zum Desperatn?erden ; , nicht die lei feste Regung, " mich zu beffern! ' Wenn also nun erstens ..meine Sündenund, dann gar, noch meine Unbußfertigkeit offenbar werden, dann kann da? eine schöne ' Geschichte geben. Ich sah mich schon von secbs Hausknechten gepackt und hinausgeworfen, wie noch nie ein Mensch gründlicher hinausgeworfen worden ist. ) Wo ich auch in einem Bche oder . in einem Ärtik.'l von mir zu lesen begann, überall ärmsten mir höhnisch die Fremd

Wörter entgegen ; sie'tanzten mir vor den Aug?n und jührten einen tollen Kobold reizen auf und , dazu schienen sie zu singen: Wir sind eine Schande der deut schen Nation, tralala. : und Du bist ein Auswurf der Ä!enscbheit, h'p, hip, hur rah, Professce Riegel sagt es, heirasaffa! Es war zum GerruckwerdeN. DZ nationale Ehre und der nationale An s:a::d" erfordern es, daß die Fremdwör . , G 4 ? X V Ä i tß m t . 1X1 uu iu &,'(uiu;vii wfiuu,t iucvivt tet werden. In edler, sittlicher Wallung schreib! Professor Riegel : Hier im alten Deutschland muß man für die einfachste, Zeldstverständlichfte und edelste ' Sache! mit Mühen und Opfern kämpfen gegen tausend Erbärmlichkeiten, gegen stumpf sinnige Glcichgiltigkeit, gegen i ange wöbnte Bequemlichkeit, gegen eitlen Wr der sprv ck ? J?ist, gegen die gr öß!e z natio nale Unatt.'.: Ich hatte also die freie Wc.bl. wich zu entscheiden, ob ich ein r , ," . , k ..A i; j. L .v ... . : . rs ic litanviii e'.rarmll'cr vcer ein iurnpi' sinniger u. s. w. Mensch sein wollte. '- Es ist niä t a:,aci:?hm.wenn man bei solchen Gtwisirr.Uiügcn selbst die Entscheidung treffen soll, vtiemand .wird es mir ver, denlcn. ivcnn ich , versuchte, um diese Entscheidung herumzukommen. Ich nahm ein Capitel von mir her und übersetzte eS ins Deutsä e, ,' d. K ich säuberte eS von Freu'.tn'ort.'rn.' Dann las ich es wieder genou dnrch und. fand, daß .das Slesultat em sehr unbefriedizendeS war., Den Puristen hatte ich allerdings den Willen gethan, aber wie sah ich nun aus! Da war eine Pointe drcitgedrückt, dort ein Glanzlicht verwischt, dort eine Feinheit brutcvergröbert. Gesäubert war das Eapitel,, aber ich hatte nun den Wunsch, es nicht geschrieben zu haben. s Das gab zu denken, und hier stehe ich, ich kann nicht anders : Lieber ein AusWurf der Menschheit und ein Schandfleck der deutschen Nation in den Äugen der Herren Puristen,, als einer sprachlichen Üniformirung das Wort zu reden, welche muzz, wle eln schlecht sitzender Rock einem wohlgewachsenen Menschen. . Es ,ist meine ehrliche künstlerische Ueberzeu c;unz, daß man am besten jede dichter!' jche Individualität reden Mßl wie? ib? der Schnabel gewachsen ist, daß man sie auf Kosten der jiunst vergewaltigt, wenn man sie in die Zwangsjacke des Puris mus steckt, daß schließlich bei dem ganzen Bestreben der Sprachreiniger nichts Gu tes herauskommen kann. :; : ; Was baden uns denn die Fremdwörter gethan, un woher der grimmige Haß wider dieselben Welche Sprache hat sie nicht) und wo steckt das Unherl, das sie anstiften ? Jeder Autor hat in erster Linie die künstlerische Aufgabe zu erfül len, für seinen Gedanken den möglichst treffenden Ausdruck zu sinden, und er würde sich selbst an seiner Arbeit versün digen, wenner ein gutes' bezeichnendes Wort durch ein weniger bezeichnendes i ersetzen würde in der kleinlichen Sorge, daß er nur x kein Fremdwort anwende. Ich gwube nicht, daß es gut thut, wenn ein künstlerisch schaffender Autor sich auch noch mit soichen Sorgen belastet; er, hat wichtigere Dinge zu bedenken. Thalsächlich hat sich meines Wiffens auch kein Auto.r von Grschmack und Ta lent mit solchen Sorgen gequält Skben wir uns doch darauf hin die besten Mu ster unserer herrlichen National Literatur an. Einem Goethe ist es niemals'ein gefallen, einem Fremswcrte, sofern es nur treffend war, aus dem Wege zu ge hen; ja er hat direct deren eine beträchtliche Menge erst neu eingefühlt in unser Schrrftlhum. und damit hat er ich. inci nes unmaßgeblichen Dafürhaltens, nicht , nur nicht versündigt an der nationalen Ehre, sondern er hat sich geradezu ein Verdienst erwarben um die deutsche Sprache, die er damit wesentlich bereichert hat. Nicht nur die spanischen, auch die deutschen Schnürstiefel taugrn nichts. 'Der Lust zum Fabuliren soll man ' keine , formelle Hof Etikette vor schreiben und man zwinge nicht jede geistige Statur unter ein sprachliches Mrlitärmaß. , A Es ist ein Irrthum, zu glauben, daß die deutsche Sprache an Glanz und Reichthum, an Wohllaut und Modul -tionsfähigkeit gewinnen werde, wenn man aus ibr die Fremdwörter hinaus decretirt. 1 Das ist ja auch gerade un möglich. Wo anfangen, wo aufhören ? Die Philologie, die ja erst als verglei chende Philologie zur rechten Wissenschaft wird, zeigt eö auch dem blödesten Auge, daß der Purismus in seinen Eonsiquenzen eine Rückbildung anstrebt, die einfach nicht baltbar ist. Der Tropfen französischen Blutes, der durch die fran zcsischen Auswanderer dem preußischen Volke zugeführt worden ist) hat diesem gut gethan, und die slavischen Elemente, welche die deutsche Natur im Laufe der Jahrhunderte aufgesogen hat,chaben ihr auch nicht geschadet. Die Kreuzung ver bessert das Product, auch in der Sprache DaS ist ja anz natürlich, daß eine Sprache umfomehr fremde Bestandtheile in sich aufnimmt, je höher entwickelt die Cultur des Volkes , ist, das sie spricht. Die jungen Culturen haben es leicht mit ihrer sprachlichen Reinheit. - Da setzt staatliche Fürsorge oder, nationale Ve geisterung eine Akademie ein, die dann die Fabncation der reinen Ausdrücke en .03 betreibt. Die ungarische Sprache ist ganz rein, so weit nach den Lehren der vergleichenden Philologie eine Sprache überhaupt rein sein kann. Die Reinheit wird erreicht, wie nicht ander? möalick. auf KoJen deö ReicbtbumS.

as ruman:jcye Äott versteht heute seine Schriftsprache nicht, diese ist neu und rein; ähnlich, ist's in Serbien und in vielen anderen Ändern. . Nun denn, die Sorgen, die diese jungen Culturen drük ken.l drücken nicht auch das , deutsche SchrifuhüHMMM?N?'?WÄK! '.Noch Eins möchte ich betonen, es ist )ii charakteristisch, als daß ich es überge hen sollte : Immer waren es, so weit meine Kenntniß der deutschen Literatur

reicht, die talent-, und geschmacklosesten Dtchter, dre emen wesentlichen Therl rh . rer dichterischen Mission darin erkannten, ) die deutsche Sprache zu reinigen, und immer bedeutete es einen bedenklichen, trostlosen Niedergang ! der deutschen 2üc ratur, wenn solche Puristen das große Wort führten. - Brauch ich noch an die schlesischen Dichter und an die zahllosen Akademien im Style der Gesellschaft, der Pegnitzschüfer" zu erinnern Z Deutsch wollen wir sein ! Natur, Kronprinz Af fect, Person, Vers. Lieutenant, Oberst lieutenant, Fenster, Nase u. s w. sind Fremdwörter. Dafür wurden gesetzt : Zeugemutter, königlicher Fürst.Gemüths trift, Selbstand, Dichtling. Walthaupt mann. Schalt und Waltobe?st?r, Tage leuchte?, Löschhorn. Eist herrlich, was da erreicht ist "F'.!!K'' -' Mr"l't!:ltiM'rf nlfi Ach, ich weiß, dle neue Sprachremt gungs Gesellschaft wrll mcht so wett ge hen, . sie will l nur die entbehrlichen Fremdwörter abschaffen,, aber ich .wrll Frieden haben mit meinem Volke." Wer bestimmt, was entbehrlich, ist ?; Man möchte doch 1 nicht ' gerne um jede? Wort streiten, ' Wenn behördlich vorgeschrieben wird, dag es nun fortan postlagernd" und eingeschrieben" , heißen müffe, so fügt man sich ja gerne und sagt kein Wort dagegen, aber der heilige Deist der Dichtkunst wird davon nicht oerührt.u'nd trotz alledem muß im Staate der.Lttera. tur Jeder nach seiner Faön selig wer fz.l..mm -' ir !i!!!'iipiii::tfi xü ili 1i'j,.,"i;!;'-i!i;'v,.s den können. i;i ms'1-, Bei ' mancben Zeitschriften ' ist ',ouch schon das Wort. Redaction abgeschafft. Gut ; man sagt , Schriftleitung ; oder Schriftstelle. .So wie wir aber einen Schritt weiter thun, kommen wi? inS Gedränge. . ,Schriftleiter" mag noch sehen, Schriftsteller" ist schon schlecht. und wre erst, wenn ich da? Adjectivum oder Adverbium brlden wm Z i Jch möchte von redaktionellen Aenderungen" spre ckm. , Ser nicht eigensinnig, dle Aen derungen dcs Schriftleiters" thun eS auch; Ich bin abe? eigensinnig, weil ich m!? die Sprache nicht verkümmern laffen W,ill..1,, 7.,, 7''-'VH. fk ' - ' Als Proponenten sind auf dem Auf ruf unter Anderen auch Bodenftedt, Ha merling und Hans Herriz unterschrieben. Mir bleibt der Verstand stehe. , Ich möchte doch wiffen, wie die Herren daS vertreten wollen, was sie da 'unterschrie den haben.' Ich nehme die Bücher von öodcnstrdt, . Hamerling und Herrig 1 ux . . . v. 0- v v:z i)ano uint vpui 511 vct ettvz, te Professor Riegel mit so starken Ausdrük ken vertri! ti Jch!j bin i ein Bewunderer von Herrrg s Prosa, lch werde eS nicht mehr fein, wenn er sie nach den Princi pien Prcfeffor Riegel'S umgestalten wird. Uebrlaens bm ich aar Nickt beZorat. er wird es nicht thun, denn er ist ein Mann von . Geschmack. Wie kommt e? . dann aber dazu, sich mit eine? Bewegung an aeblich zu tdentlftclren, der er nch ia doch niemals anschließen wird? Und Boden siebt und Hamerling ! Wohin .würde der Glanz und die Fülle des sprachlichen Ausdruckes ihrer Poesien gerathen, wenn sie sich nun daran machen wollten, auch nur die entbehrlichen" Fremdwörter auS tzren Gedlchtm herauszustreichen ? ; WaS den,eifrigen Urheber der ganzen Bewegung, den Herrn MuseumS-Direc tor und.Profeffor Dr. He?m. Riegel, be trifft (was setzen wir denn rasch auf gut -Deutsch für den entbehrlichen .Museums Director", Professor" und Doctor"?), so haben wir da schon viel weniger An laß. unS den Kovf zu zerbrechen, denn er ist ein vortrefflicher Gelehrter, aber kein Sprachkünstl-r. Er empfiehlt die von ihmvttfochtkmHacheS auch mit , folgenden WDen,?lÄKleckstt richt französ'sche Worte in die deutsche Sprache ein. Fest im vaterländ'schen Horte haltet eure Sprache reinSBrockei nicht in eure Rede wälschen Mißtons Unverstand. Sagt ihm an herzhafte Fehde überall im Vaterland. Wie den Boden ihr gereinigt von dem alten bö sen Feind, der die Väter arg gepeinigt, daß sie Thränen viel geweint, also rei nigt auch die Sprache von dem fremden Quatsch und Tand, haltet auch bier treue Wacke und sprecht deutsch im deutschen Land.". ". ... , ! Das ist nämlich ein Gedickt, und ich hätte die Verse wohl in Strophen setzen laffen sollen, aber zweitens ist es doch kein Gedicht und erstens auch nicht, und dann muß ich auch mit dem Raume haus halten. Eine Kriegserklärung, wieder Herr Profeffor sein Gedicht nennt, ist ja bald abgefaßt, ein schwierige? Geschäft ist es dann schon, die Demarcationslinie zu ziehen, wenn die Unterhandlungen beginnen sollen. Riegel verhöhnt die Autoren, die von Objecten", ttataftro phen", Argumenten" schreiben ; er will nichts wiffen von Waggon", Baby" und brillant". Sanders hält es für nöthig, das überaus seltene Fremdwort Elaufarius7 durch das deutsche .Klaus im" zu ersetzen. . Dünzer setzt für das undeutsche Klausner" den gut deutschen Einsiedler". Wo soll nun das hinfüh ren, wo ist die Grenze, was ist entbehr lich, was nicht ? Dünzer und Sanders rechnen auch Pferd, Rase, Fenster u s.w. sckon u den Fremdwörtern ; so .weit geht Riegel nicht ; das will er nicht, aber auch was er will, ist schon zu viel. . Dau kommt noch, daß seine, eigene Prosa nicht eben verführerisch wirkt. Wir vermissen in ihr die edle wissenschaftliche Urtani tät. Die nicht eines Smr's sind mit ihm, kommen sehr schlecht weg; sie haben kein Gefühl für nationale Ehre und für Anstand, sie sind Affetr, die haran riechen mögen, wenn er einen Kernsp ich hin' letzt; ihre Sprache ist Quatsch und Un ratb, ihr Thun verderblich, entsetzlich. verhängnißvoll. Virchöw hat kein Herz und kein Verständniß für. die deutsche Sprache, und Mommsen (hört !) schreibt allzu zopfig und geschmdckkvS !, . Jch kany nun etnrnal in (im Axntixh sischep Speiftkarke . ode, l in einem äbge : ' tX . Äk 1.2. Vf 1 ' . M juiaiiut cci(üh;cu nicim itu vallpn' lU4lllH, ViIHH. WUI' steller, die ein söleüteS Deutlö schrei, le Unglück erblicken. Qege. Schrift

den, vedars'es k.nes ÄUdeulsJ?tano um

faffenden Vereins. Jbnen wird auch so ihr Recht ; das . regulirt sich Alles von selber. Wenn. doch ein Verein nöthig sein sollte, so wäre es der, zur Pflege deS guten GeschmackSder seinen Mitgliedern die Pflicht auferlegen sollie, mit starken Ausdrücken vorsichtig umzugeben und mcht an unrechter ?teu: grotze Worte zu machen. . 1 . ' 11 -'3!'"1 1 iMi '! 's. t . r .., ,, ; ,.'f "J'' '!,, , '.'. 'l ; ;i Vlaner Montag. - : , ' ' ' ' ,? , i .' iif 't'S'.'ife "'i:::n!"'ii Diese Bezeichnung pflegt man gewöhn lich darauf zurückzuführen, daß die fei ernden Handwerksburschen und Gesellen, welche daS Sonntagsvergnügen" auch amU)contaae fortsetzen,. gewöhnlich unter einander Händel beginnen und , , sich ! schließlich , durchbläuen". Noch jetzt ilt rn verschiedenen Bezirken deutsch ands daS Wort blau" für toll und unsinnig ; schwant Jemand im Rausche unvernünftiges Zeug, so weist man ibn wohl mit dem Ausruf: 0 blau !" zurück. 1 1 In Bayern ist der Ausdruck Einen Bläulina stechen" noch heute gleichbedeutend mit der Drohuna, Je manden Augen und Nase blau und gelb zu schlagen, Die Feier des blauen Montags durch au fge läge und i-,ch ta. aerei hatte schon km Anfang deS IS. zayroundens verarr um ncy gegriffen, daß diV Fürsten und Senate der freien Städte Verordnungen dagegen erließen : ein solches Verbot findet sich schon in der . Polneiordnung des Kurfürsten Joachim I. von -Brandenburg vom Jahre 1 o ' 5. In Wirklichkeit aber ist die Bezeichnung blauer Montag" auf die Montage b ct i? st cn je tt jur ü (iju eTi c l ctj e lir sprünglich die einzigen blaue Montage" un Jahre waren. In der Fastenzeit wur den die meisten deutschen Kirchen im l G. tahrhundert, wo die Handwerker der Städte ' ansingen, die Fastenmontage durch Unterlassung aller Arbeit zu feiern viau ausgesHmuat.!tz!p!p!!s!!!!s!M,,, ' ' Die Fsstnachtslustbarkeit wurde her der mehr und mehr einreißenden Urppig c i.'f t 1 . . r i . .. ieu oe? naoiiicyen yanvweiler raio auu, auf Montage außer der Fastenzeit usgedehnt, und die Gesellen, welche :n der Fastnachtswoche durch den Zuruf : Hcure ist blauer Festmontag" ermuntert wuc den, sich , dem überma ßigen G e nu ß von Speise und Trank zu Uberlaffen, kamen bald dahin,, jeden Montag blau" zu machen. 1 Dleser-'älliVbrauch führte bald zu Tumulten und Todtschlägen, und da keine Verordnungen helfen wollten, wurde der blaue" Montag endlich nebst ande ren Mißbräuchen sogar ein Gegenstand der Veratbschlaauna auf denReicdstaaen. Die Veranlassung gaben die Schuh- - knechte" r zu Augsburg im , Jahre 1726. Diese hatten mip ihren Kumpanen in Würzbura einen i aufrührerischen Brres Wechsel geführt und das zu dieser Absicht aus der Lade'' entwendete Handwerks siegel ihren Allgesellen anvertraut. ' I Der Maaistrat unterlaate dergleichen Correspondenz, sie ?lber erklärten das Verbot für einen Eingriff! in ihre Reckte: Ehe dieser Zwist noch beigelegt war, un aen Einige, welche vom Äenat in Geld öußen genommen waren, neuen Unfug an. Der Rath, den sir mit ihrem Beu tel gepflogen hatten,! führte sie auf den Gedanken, . sich nach Ersatz für den Vertust umzusehen und Schuldige und Un i schuldige ihrer Gewerkschaft tributpflich tig zu machen. Wer nicht sogleich seinen Kreuzer hergab, ward ein Spöttischer" genannt, s alle Uebriaen aber waren Brave".- Bei den Letzteren galt es, die Spöttischen zu beuteln"; wer von diesen sich sehen ließ, wurde bei Ohren und Haaren" gezogen,' gerauft und geschüttelt, auch wie ein Kreisel um sein AchseerÄtAMDMMMNö ' De? Mißhandelte mußte, wenn nicht ärger ! behandelt sein wollte, das Alles geduldig über sich ergehen laffen, für die Ehikane der Genossen sich gar noch be danken, und laut , versichern, daßihm Recht geschehen sei. Um diesen wüsten Brauch in anderen Städten einzuführen. letzten sich die Braven" mit Gleich gesinnten in Briefwechsel, der aber ver rathen würde.R'M mit dem Magistrat, der diesem Unwesen steuern ü wollte, !Röetlfienta07 Schub knechte die Stadt und schrieben von Friedberg aus an ihre Mitbrüder in Dresden,. Leipzig. Berlin und verschieb denen freien Städten: Wir haben einen Aufstand machen münen mit diesem, dar wir unsere alte Gerechtigkeit behalten, und berichten wir, daß erner nach Augs vurg reist, der ein braver Kerl ist ; nimm er dennoch Arbeit in Augsburg, so Wirt er seinen Lohn empfangen, was aber, das wird er schon erfahren' Diesi Mißbrauche brachten ; schließlich einen Reichstagsbeschluß zuwege. Kraft eines ReichsgesctzeS: wurde 173 il der blam ulkontsa abgksteutM A Branden burgischen wurde aber jüber die Besold gung dieses Gesetzes wenig gewacht. Ä Im Jahre 177 1 kam ein neuer Reichs tagsbefchluß zu Stande. Trotz alledem ist der bläue Montag" bei einer gewis sen Klaffe t er Bevölkeruua der Städte auch heute noch vlelerort gang und gäbe. Gegen den carnevaüstischen Fastnackts unfug sind in Bremen schon früher Ver Ordnungen erlassen. Anno 1563 verbo ein Ehrendester Rath bei 10 M. Straf, daS Fastelabendgeben". Im selben Jahre wurde em ,Schnmgerknecht Her mann Högedick" abgestraft, der sich mi vermachtem" (maskirtem) Antlitz" hatte betreffen laffen; zwei Schuhtäechte, HanS Von Osnabrügge und Gerd von Bielefeld mußten. aus gleicher Ursache in den Zwinger wandern. Gerdt Tribbe und Marten Gratzhorn wurden un Ostr thorszwinger erlassen"; Ersterer war in Frauenkleidern mit einem langen braunen Tuche, und der Zweite mit verdeck; tem Angesicht ..in. einer Schabelle" (Maske), auf -der. Gosse betroffen. ' Am 17. März 1563 wurde Johann Frerichs mit dm .Schwerte hingerichtet, weil er am ,Fastelabknd", als. er selb vierdi Kff , dem Schuttins. gesessen und getrun ken", den' ClauS. GarveS mit einem Messer erstochen hatte. -r Die bt sie Behandlung in Fällen von teuralg! und Gesichtsschmerzen ist, den lelhenhefl, Tbcil mit Salvation Öeleinzurelbek und für einigeZeit tnit.Wätte,'öegeii. die . Lust zl, schuhen. UM .einfach und billig, die Flasche t .7 " "i " JT i."- S " kostet nur 2o Cents. -

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