Indiana Tribüne, Volume 16, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1892 — Page 6
Der Herr mit dem Cylinder. umoresle vsu Bkaxlmllta Schmidt.
.Wer i'i der Herr dort mit dem Cy linder? lkenne ihn nicht." Frage und Antwort kamen von zwel auf dem oberen Verdeck eines Salon dampfers stehenden Herren, die sich ge legentttch eines AusssugeZ nachdem Etarnbcrger See zufällig trafen und von denen der erstere Secretar, der an. dcre Assessor titnlirt ward. . ffuno, wer ist der Mann mit dem Cylinder?" fragte die Frau Secretärin ihren Gatten. ' Jch weiß es nicht, aber ich will mich ertundigen; der Herr ist mir bekannt, er siebt einem Studiengenossen von mir ühnlich. Ich werde den Capitän um Auskunft bitten. Er sprach vorhin mit ihm." Ter Capitän stand gerade in der Nähe des Steuermannes, als ihn der Eecretär fragte: Herr Capitän, können Sie mir vielleicht sagen, wer der Herr mit dem Cylinder ist?" Ter Capitän hielt Umschau. Sie meinen jenen dort mit dem kur zen hellen Sommerrock und dem hohen, schwarzen Cylinder?" Ja. Sie sprachen vorhin mit ihm." Taswohl," entgegneteder Capitän, aber ich kenne' ihn nicht persönlich. Sie entschuldigen, ich muß auf meine Brücke. Leom kommt." Cr grüßte und ging. Zwei nchenan stehende Damen hatten die Frage des Secrctärs gehört und blickten neugierig nach dem auf einem Schiffsstuhle sitzenden und auf den See Kinansbkickenden Eigenthümer des Cylinderhutes. Wer oer nur sein mag?" sagte, die eine. Jnteressirt er Dich?" fragte die an dcre lachend. Nun lachten beide und sprachen leise ihre Vermuthungen aus. Die Mutter der beiden jungen Damm sah sich dadurch veranlaßt, naher zu kommen und nach der Ursache ihtfs Gekichers zu fragen. Die Mädchen zeigten nach dem Mann mit dem Cy linder; doch geschah dies in zienillch auffälliger We'ise, 4o daß mehrere Her? ren und Damen in ihrer Umgebung wie auf Kommando nach dem Äezeichneten blickten. J$tt ist der? Wer ist der?" fragte es die ganze Einreihe links und bald auch rechts hinauf und hinab. Alle Blicke waren nach dem Mann mit dem Cylinder gerichtet. Dieser war dergestalt von der Ge birgsansichk entzückt, daß er das Jnteresse, das er allgemein hervorgerufen, gar nicht bemerkte. Endlich fiel es ihm aber , doch auf. Wohin er blickte nichts als Augen. Er glaubte, er müsse etwas an sich haben, was die Aufmeri samkeit der Mitreisenden errege, vielleicht schwarze Flecken vom Kohlen, dampf im Cesichte, .oder einen Riß in der Kleidung kurz, er eilte rasch die Treppe y:nab aul das Schinsverdeck und fragte einen Bediensteten: . Sie. sehen Sie mich an, sehen Sie etwas an mirr Der Angeredete sah nur einen mittet großen, in den Dreißigern stehenden Mann mit kurzem, hellem Jacket und hohem zchwanem Cylmderbut. Dcshald anttvortete er: Nein, gar mmr Das genügte dem Fremden nicht. Er wandte sich an einen zweiten Ma trafen: 2b, haben Sie die Güte, sagen Sie mir sehen -:e etwas an mir?" 1 Was soll ich denn an Ihnen sehen? fragte dieser lachend daacaen. Mehrere Umstehende hatten Frage und Antwort gehört und lachten, laut mit. Was will der Herr?" fragte ein m er - . t . em ... anagier oen 'cauo en. Ich weiß nicht, entgegncte dieser. er i ein komischer Kauz, er. sraat ie den. der ihm begegnet, ob man etwas cn lhm zieht. . Eine Gruppe von Studenten hatte dies mit angehört, und es gewährte ihvcn kein geringes Gaudium, als der Mann mit dem Cylinder einen von ihnen sraq!e: Erlauben Sie mir gütigst,- sehen . . . ,. . : .ff" u . . . tote tim uuijautge an mir c M IjU.iC Xlll uuijcuitui lUjuuciiuc Gelächter zur Folge. ' Alles blickte nun crv. cti fj.rtv. mehr auch aus diesem Verdecke nachdem interessant gewordenen Mannes die Einen lachend, die Anderen bedauernd, denn daß es bei ihm im Dbttstübchcn nicht ganz richtig, das war eine ausge machte Sache. , Der Unglückliche aber flüchtete Rauchlaülae und bezah" nch im Spiegel, pruste,, seine Kleider, betrachtete seinen Hut von allen Seiten, nichts Unae wohnliches war zu seh?n. Er konnte nicht begreifen, was die Veranlassung zu dem sonderbaren !Äenehmen i; der ganzen' Schmsgelellzchaft gegen ihn war. ,,, " . : 5:, :: Verstimmt zog er die blauen Vorhänge vor die Fenster der Kabine und nahm sich vor, hier zu bleiben, bis sein Landungsort erreich t ; sei ;$3fjj : ': ßM JnTutzing war mit mehreren Passa gieren auch der am See begüterte ehe malige König von Neapel eingestiegen. Er trug einfache Sommertleioung und einen grauen Cylinder. Niemand aus d ein Schisse, kannte oder deiner k le $ ihn QUM dem chlsssperlonal, das lern w .i . i 'i"'-'j;vj C n, t j. i Ü'l'' ""'i .r''T1 ncogniio icaonc u no icaein oar icinc Notiz von ihm nahm. 1 Wie gewöhnlich begab sich der hohe Herr mit seinem , Begleiter, eine Virginia rauchend, nach dem vorderen Ä.yeii oes cyines, wo er 1 '. , "" " "'.n. i - ri . f t '. . f r :Pi ::!",. . uej aiir einen Z)ei0sium nicoerilksz. Einer der Passagiere hatte aber ge hört, wie ein Matrose zum anderen .:::jaate:iSfi Der König von Neapel fährt auch :" " ::' :':ä" , , , Welcher ist der König?" fragte ihu , , der Pa' agier. ,
.Der mit dem Cylinders erwiderte
der Matrose, in den Kesselraum hinab steigend. Der. Passagier erzählte dies sogleich seiner Frau und diese fragte natür lieh: Welcher ist der König? , Der Herr soll's sein mit dem Cylinoer,- antwortete oer ycenmann. , Was?" saate letzt einer der nebenstehenden Studenten: der Herr mit dem Cullnderhut ist der Koma von Neapel? Ja. so ist's", antwortete der e. fragte; mir hat's soeben ein Matrose gesagt." . Nun aina es wie ew Launeuer durch das Schiff: der Herr mit dem Cylinder lfl der König von Neapel; er hat ycy verstimmt in die Rauchkabine zurückge zogen. Das Gerücht verbreitete sich sofort auch auf d?m oberen Verdecke. Von der Rauch'abine. hielt sich nun Alles fern. ' , In Sceöhaupt stieg zedoch der Mann aus. Man betrachtete ,hn mit Neu gierde und machte respectvoll Spalier. Die Herren zogen ihre Kopfbedeckung ab, er dankte verblunt. mtt nch lm Zweifel, ob er oder die Änderen verrückt seien. Alles d!lckte,ihm nach, erheitert auch der König von Neapel. Jetzt aber sollte sich die Situation ändern. Der Posthalier von Secshaupt kam an decn ausstehenden Passagier vorüber und rief deutlich vernehmbar,, ihm fluchtig die Hand reichend: Grüß Gott, Herr Merkelmann! Ihre Frau erwartetSie schon seit Mit. tag. Abends aus Wiedersehen!" Wer ist der Herr, dem Sie soeben die Hand gegeben?" stürmte es iekt fragend von allen Selten auf den Post Halter ein, als er das Schiff betreten hatte. Sie meinen den Herrn dort mit dem Cylinder? Das ist der Hutmacher Wltal'f fft) ii (iina 'H.tkVUIiUilll JJlUllUll, Frau wohnt schon seit drei Wochen bei uns." Tableau, Nr. Eins. Dann allseiti ges Lachen. Nun, das ist gut " saate einer der Studenten, .wir haben ihn zuerst für einen Narren und dann für den König von 'ceapct gehalten. Pst!" wehrte ein eben herankommender Schisssbediensteter, der König von Neapel fitzt gleich da vorne." Wo? Wer? Welcher?" tönte, es von allen Seiten. Der Herr dort mit dem grauen Cv linder." Tableau No. Zwei Des Hntmachers Merkelmann fU Frage an seine Frau aber war: Findest Du Nicbts an mir? ftö muß etwas : an mir haben etwas Lächerliches, öder etwas ?km!,osantes. ich weiß nicht was." . Die befragte kleine Frau ;, Merkel mann aber antwortete ganz ehrlich: ! Ich finde weder das Eine nocb das Andere an Dir." .Dann bleibt mir'Z ein Rätblel " versetzte der Hutmacher kopfschüttelnd, und zetzt welö lch erst rechtnlcht, war ich auf dem Schiffe der Narr, oder wa ren s die Andern." .So etwas wein man nie aewin." meinte 'die kluge Frau, aber 'sicher wärst Du ein 'Narr, wenn Du Dir darüber den Kopf zerbrächest." Abenteurer wlder Willen. Eines der wunderbarsten Gebiete des Erdballs ist Oceanicn, oder die Inseln wett des Stillen Oceans.? : Ungeheuer in v ct r v i)i oie Liusoeynung olezer von den Grenzen Asiens und dem Indischen Ocean bis zu den" Küsten Amerikas weit zerstreut liegenden Ländermassen. Die nördlichste der zu Oceanicn gehör! gen Inseln ist der Felsen Crespö Unter Gr. 4 Min. nordlicder Breite, de südlichste die Inseln Bishop and his Clcrk unter 55 Gr. 15 Min. südlicher Breite, nach Westen zu die Inseln Boh und in Osten der emzame von Adalbert von Chamisso so schön besungcne Felsen Salas y Gomez. - , - ,, Ihrer Natur nach zertaucn diese In seln in hohe und niedrige; jene sind fast durchweg vulkanischen Ursprungs und gebirgig, bilden die größten und bcocutcndften in allen Gruppen und find mit fruchtbarem Loden ausgestattet, ; wogegen die niedrigen Inseln meist mir ringförmige nzetn von Korallcnialk iind Atolle , die ein Wattcrbccken umschließen. ' . ' - ' Allmählich stellt sich auch auf diesen Atomen eine -Flora und Fauna erst niederer, , dann höherer Ordnung ein. her bei ge ; u hr t aus Baumstämmen und sonstigen Trümmern durch die ewig ge schästigen Wogen des Weltmeeres. J t :i i ':' ''li1'1 'Llti" '' in. ''! - "r .''fll uno lange naqzzer, cteucta): ayryun derte, nachdem die winzigen und zarten, und doch so mächtigen und wichtigen Baumeister des Weltmeeres, die Koral len, mit ihrer geräuschlosen, aber , im aufhörlichen Arbeit zum Spiegel, des Oceans emporgestiegen sind, stellt sich endlich auch der Mensch ein und nimmt Besitz von der neuen Welt. Aber von wannen kommt er i .Welche geheimniß volle Macht zieht ihn an von' weit entfernten uobekannten Regionen, nach diesem weltverlasscnen Eiland, dessen Küste so niedrig, dag bereits binnen wenigen Stunden - dem spähenden S$iffe$ie letzte Spur des Landes hin ter dem sich hebenden und .senkenden Busen des Weltmeeres verschwunden ijt:tllfli m::mmmimi Ocean ien läßt sich in drei große Abtheilungen bringen, die aus der ver fchiedenen Körperbildung, den verschie denen Einrichtungen und Sitten, sowie aus den Sprachen der Eingeborenen hervorgegangen sind. Melanesien um faßt die Inseln, die sich kranzförmig um den australischen Kontinent ziehen. Dazu gehören Neuguinea, der Louisi ade-Archlpel, der Archipel von Neubritannien und die Admiralitatsinfeln (letzt Bismarck-Archipel), die alomon
inseln, die KönZgiN'Charlotte-Jnscln, die Neuen Heöriden, ' Neucaledonien und die Loyaltyinseln. Melanesien wird Von den durchaus dunkelfarbigen Papuas oder Australncgern, auch Ne gritos genannt, bewohnt.
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Fischerkahn von HawaN. Die zweite große Gruppe bildet Po lyncsien. Dzu gehören die bekannten SandwichZnseln ,ber Hawaiis Neusee land, Fidschi, Tonga. Ssmoa, die Her veylnieln, die GeseLschastS'Jnseln, die Auftralinseln. die Suamobu- und die Marquesas Inseln. Polynesien wird von einer lichtbraunen, schön gebauten, civilisirburen nnd außerordentlich seetüchtigen, den Malaien nahestehenden Bevölkerung bewohnt. Die dritte aus leAter Gruppe nennt man Mikronesien. bestehend aus.den Jnselgrnppen, die im nordwestlichen Theile des Stillen Oceans gelegen, im Norden und Westen bis an die Philippinen reichen und von einer Bevölkerung bewohnt werden, die sich in vielen Beziehungen, namentlich durch verschiedene Bildüug der Sprache, von den eigentlichen Polynesiern Unter scheidet: Sie zerfallen in die Marianen (Ladronen) und die Archipel der Caro linen sowie der neuerdings so vielgenannten Gilbert' und MarshallsInseln. . , ' , Jap n.iche Fischerdschunke. Die Besicdelung der größeren Län dercomplere sowie' der in Gruppen ver einigten und dem Festlande benachbart ten Inseln reicht in vorhistorische Zei ten zurück und läßt sich nicht 'bis auf die ersten Anfänge verfolgen. Aben teucrlust, Durst nach Reichthum und der Reiz des Geheimnißvollen, Unbe kannten verlockten einen großen Theil der in der Schiffahrt wohlbewanderten astatischen Küftenbewohner zu Expcditionen in die neblige Ferne. . Unter dem fast immer klaren tropischen, Himmel, an welchem allnächtlich' die südlichen Sternbilder, die unfehlbaren Wegweiser des einsamen Schiffers, in wun derbarem Glänze erstrahlen, war ' c3 schwer. Richtung und Weg zu verlieren. Die Fahrzeuge, anscheinend , gebrechlich und unzuverlässig, vermochten selbst der Wuth des entsetzlichen Teifuns zu widerstehend Das gebräuchliche So stem der Ausleger" verlieh , diesen schmalen, langen Kähnen eine außerordentliche Stätigkeit, und Wind und Wellen konnten ihnen so leicht nichts anhaben. Ein wichtiger Förderer der Besudelung des polynesischen Ostens von Westen her war auch die warme Meeresströmung. Kuro-Sivo genannt, welche für Japan ungefähr dieselbe Rolle spielt, wie der Golfstrom für England. ' . Auch dieser mächtige Meeresstrom gabelt sich, und entsendet einen breiten Arm nach der amerikanischen Westküste hinüber. , So sind häufig genug Fischer aus Japan in einen Teifun gerathen der sie in seinen Wirbeln weit, weit fort von der heimathlichen Küste mitführte, bis sie, nach langer Reise an scheinend planlos thatsächlich aber in der stetigen Strömung des Kuro-Sivo nach Samoa oder Hawaii getrieben wurden. Ja, der Ethnologe Sittig tchrelbt sogar die den sonstigen Polyne siern überlegene Intelligenz der Hawaii Insulaner- der Verschmelzung mit ol chen verschlagenen Ankömmlingen aus Japan oder Chma zu. !,, ' ;: ' '" ' m m m ' : ' " ' ': ; : . Grokmntkilgeö Anerbiete, ! ' ' T r amp: Min leiw Fründ, wuU'n S' mi net an Beeten in Ehren schünen Kahn spazceren föhren? y&a m bürge r Ew erführe?: Wenn Sei ollen Kirl nicht so verfluchtig cholerasüchtiq utseihen bähten, schul! ich em woll umsünst mitnähmen, denn so'n Kropzeug möten tto'B jeeherS je lelwer all awer t groote Watcr spedeen!,H ? ! !W,! RDeVviNjkbigeLjsurt n'J'i'V" . . . . ....... ,,i ,..'..,!,...: . ' 10 erzählt der Zeitgeist" rumort sürcbterlick in der Stube umber. obne Rücksicht auf eine Dame, die sich gerade i-V fc. P !"l T zum Beiucye Dttci0t ausyair. noilcy . f.l l' Jt r r geoieiei oleze oein rieinen Virm Nuye. Der ist aber ganz Perplex, er wnß nickt, ob er die Autorität der Fremden anerkennen mun. und endlich verdickten sich seine Zweifel zu der Frage: Darfst tm n iüu micy aucy yauen?-
''" Thni.'iS.J ' ' LLÄ fl ' flSMMlC2' "St? ewll StmMJ&pr " -t" Zi?? efe- .
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Weißes Haar. Sie Geschichte aus dem fernen Weste von nrl Sttütt,
?ln einem der zahlreichen Salons des. neuentstandenen Städtchen Albu querque in New-Mezico sihen zwei vcr wegen ausgehende Individuen. . m bedarf nicht des typischen rothen Wol enbemdcs. auch nickt der erzbestaubten Beinkleider, welche sie tragen, um'ie auf den ersten Alm a!S Bergarbeiter zu erkennen. Die eigenthümliche bleiche m . . v ir r- !t . VciicyiSsaroe uno oer yeliere ,on lyrcr Stimme lassen darüber keine Zweifel. Es sind wieder zwei jener leichtsinnigen, Geschöpfe, die mit vollem Bewußtsein ihr Leben an einen Menschen verkau en. der die saniere Arbeit in den aifu gen Bleiminen theuer bezahlt. Der eine von ibnen llt trn kurz oe drungencr. stiernackiger Mann, eine eckte Arbciternaur. Er nt, aus beide Arme gestüt, an einem jetzt unbenul)en Svielittcke und lautckt andackna der Erzählung semes Partners. Dieier beantvrucktvondem Zuschauer ein weit größeres Interesse. Er ist nock jung, und denxoch zeigen nch ;anz eigenthümliche Linien in seinem bleichen Gesickt. wie sie eiaentlich nur das Alter trägt. Schwerer Kummer und em hartes, muhevolles Leben haben diese Linien gezeichnet. Das edle aeiormte Antun ist nock bartlos; ein außergewöhnlich blitzendes Auge und ein Zug wilder Entschloen heit um den Mund kennzeichnen es be onderö und mahnen uns zur Vornckt. Was aber besonders auffallt, ist das cknccweike öaar des mnaen Mannes. kein gewöhnliches Semmelblond, sondern das weiße Haar des Greifen alter. Die schreckliche Erfahrung einer einzigen Nacht hatte dies Haar ge bleickt. Er wrack eigentlich me von vieler dunklen Stunde seines Lebens. aber einmal brachte ich die Geschichte doch heraus, und ich muk gestehen, etwas fürchterlicheres hat wohl Niemand ercdt. Auch heute ist es einem Freunde gelungen, in die traurige Erinnerung des arinen Mannes einzudringen, und soeben erzählt er seine Geschichtet Lassen wir ihn selbst sprechen: - In der Nähe von Silvcr City in Arizona lag an der Straße nach El Paso eine einsame Holzhütte mitten in einer größeren Bestpung an uviezen und Feldern. Hier wohnte mein Bater, einer jener rastlosen Vorkämpfer der livillzatlon, em Missionar der preSbyterianischen Kirche. Meine gute Muter, drei kleine Schwesterchen, die damals noch , mit Puppen spielten, und ich hausten bei ihm und halfen bei der schweren Urbarmachung des wilden Bodens so gut wir es vermochten. Ich zählte vielleicht fünfzehn Jahre und var ein kräftiger Bursche, der das Leben im Westen unter wilden Thieren und Menschen 'kennen gelernt hatte. Wir wohnten mitten in der Reservation der Apache-Jndianer. '' Ast der bestiaUichen Wildbcit dieses schlimmsten aller wilden Stämme scheiterten alle Bckehrungsversuche meines Vaters." der schon sieben, Jahre unendliche . Geduld und Güte an ihnen verschwendet hatte. Alle Arbeit war fruchtlos geblieben. Man lohnte ihm mit Undank. ' Die hinterlistige Bande kroch öffentlich zu Kreuze und stahl heimlich, wo sie konnte. Das wäre nun schließlich nicht allzu schlimm gewesen. Mein Vater pflegte in seiner christlichen Milde und Nächstenliebe sich mit dem Gedanken zu trösten, daß sein verlorenes Gut doch einem andern Menschen zu gut kommen würde. Aber es sollte noch fürchterlicher kommen. An dem verhängnisvollen Tage war ich nach dem einige Meilen entfernten FortHuma hinüber geritten, um dort Einkäufe zu machen. Ich wurde einige Zeit länger als nöthig aufgehalten und langte erst spät zu Hause an. Obgleich ich jeden Stein und jeden Strauch kannte, namentlich je naher ich meiner Heimath kam, schien mir die Gegend doch eigenthümlich verändert. Von einem Hügel aus schimmerte mir sonst das wohlbekannte Dacheaiemes VaterHauses entgegen, heute war nichts davon , zu entdecken. In jener, Richtung zeichnete sich eine dünne Rauchsäule gegen den Himmel ab. , Eine bange Abnung ersaßte mich, ich spornte mein Maulthier an und ritt , mit fliegender Gangart dem ? heimathlichen Herde zu. Und was entdeckte ich An stelle des : kleinen Häuschens fand ich einen rauchenden Trümmerhaufen vor. Ueberreste von Balken,' verkohlte Möbel, zerbrochenes Fensterglas und einige verdogene Gefäße war Alles, was übrig geblieben war. Aber'Noch etwas, viel Entzetzlicheres fand ich: die verkohlten Reste l von drei . kleinen Menschen, von meinen drei Schwesterchen " , . Hier machte der Erzähler eine Pause und wischte mit der umgekehrten Hand eigenthümlich über die obere Hälfte sei' neö Gcjichts. , zDann fuhr er fort: . : Halb wahnsinnig vor j Schmerz stöberte ich n den Trümmern umher und fand nach und nach folgende haarsträubende Geschichte: In meiner Ab wesenheit hatten die Indianer mein Vaterhaus überfallen. Der alte Mann war wohl ohne Gegenwehr bald üöerwältigt worden. 'Man schleppte ihn vor die Thür und band ihn an einen dort stehenden Baum, so daß er Zeuge sein mußte des Kommenden. Meine arme Mutter und die k leinen ! Mädchen waren draußen auf dem Felde. Man zerrte sie herbei, und mit einer Grausamkeit, wie sie eben nur ein Indianer kennt, schlachtete man sie vor den Au gen meines Vaters. Die Leiche meiner Mütter trug die Spuren eines unmenschlichen Verbrechens und lag zu den Füßen des Gatten. Die Bestien banden die unschuldigen Kinder an die Bettpfosten und steckten dann das ganze Haus in Brand, nachdem sie Alles Werthvolle geraubt hatten. Das Fürchterlichste aber war. daß mein armer Vater am Leben bleiben mußte, um die Qualen der Seintgen
mit anzusehen. Als ich ihn au? sei ner entsetzlichen Lage befreite, als ich in das sonst so liebe, treue A,ge sah, aus dem mir nun der Wahnsinn in der schrecklichsten Form hervorleuchtete, da glaube ich habe ich : einen furchtbaren Schrei aüsgestoßen. Was dann geschah, war fürchterlich. Mein Vater muß mich in seiner Tobsucht für einen Indianer gehalten haben - er stürzte auf mich zu und im nächsten Augenblick fühlte ich sein Messer in de Brust und sank zu Boden. " ' ', Doch, was ist das für ein merkmürdiger Ton. der da durch den Rum schallte. Ich glaube fast, die beiden wilden Männer liegen sich da weinend in den Armen. Solche Laute hat dies Hins nicht oft gehört. Hier erschallen sonst nur Flüche und Ausrufe wilder Leidenschaft. Aber lieber Leser, ich muß gestehen, auch ich, der ich ein Freund des armen Jim geworden bin, ich wische mir die Thränen aus mei' nen nicht oft feuchten Augen. Nachdem sich die Freunde gefaßt hatten, fragte der Stiernackige: .Nun, was thätest Du dann?" ' Jim antwortete: Tann , wurde ich ein. Skalpjäger. Ein aktiver, Verfolgungswahnsinn ergriff mich. Ich wurde eine ebenso grausame Bestie wie mein
Todfeind, der Indianer. Ich habe drei
ayre taug tu- rauiozem iser oieurHeber meines Unglücks von der Erde . i;s ... . : j. r : . t ...v . :jr. r. t-v-l.v
utciugi. iüo ia; ic juuu; ui) Iuvc vus Christenthum an den Nagel gehangt, das Liebet Eure Feinde" vergessen und bin Muhämedancr geworden. Auge um Auge, Zahn um Zahn!" Schau her, lieber Freund, hier der Kolben meiner treuen Winchester-Vüchsc zeigt Dir meine Thätigkeit. - Hier sind 36 Kreuze eingeschnittenz das sind die Grabkreuze der von mir erschossenen Apache-Jndianer. Jetz übrigens habe ich mich beruhigt Die Zeit heilt alle Wunden; sie vernar den; die acht Jahre, die ich als friedli cher Bergmann thätig bin, haben das Rachegefühl verdrängt. Ich sehne mich nach Ruhe und will mir nur Geld verdienen, daß ich d ese Gegenden fliehen 'und nach dein Osten, ziehen kann, wo der Anblick , der verhaßten' Thiere rn Menschengestalt die Erinnerung an die schrecklichste Nacht meines Lebens nicht fortwährend weckt." Und er hat seinen Vorsatz wirklich ausgeführt. Jim ift.nun wohlsituirter Gastmirth in Chicago, wo ich ihn ein Jahr später traf und konstatiren konnte, daß die alles besänftigende Liebe aus dieZfui schwergeprüften Manne wenn auch keinen Optimisten, so doch wenige stens einen ganz glücklichen Mtrnschw machen kann. Grausamer Witz. fe! J)-'! mm MM' m rt i i- ; : '1 cl I WX? , , C,I W ,5 5 'y7i vj j i A f&a kMVK Davidsohn: Wie ich se doch anbete, de Sarahleben. Herr Schwiegervater! Se glauben gar nicht, wie se mir an's Herz gewachsen ist, das Goldpüppchen! Bankier Aaron: Wie haißt? Anbeten? Goldpüppchen? Sollt' ich meinen! Ist doch die Sarah werth ihr Gewicht in Gold! Gerade wie de Kinder Israel in der, Wüste, da sie anbe teten das Kalb von Gold! Burschenklughett Siegreicher Distanzreiter: Habe nun den Ehrenpreise gewonnen, aber Gaul für 20.000 Thaler ist elend krepirt! , Bursche lpnffia): Da verkaufen der Herr Lieutenant den Ehrenpreis, und dafür kaufen wir uns 2l' zwei neue Gäule wieder, daß wir nach Berlin zurückreiten können! Willy (der eben das kleine Einmal eins gelernt): Liebe Mama, nicht wahr. ich bin jetzt acht Jahre, und doppelt so alt, wie Brüderchen Paul? Mutter : Gewiß, mein Kind ! Willy: Aber wenn dann Paulchen acht Jahre ist, muß ich doch sechzehn sein, wenn ich immer noch mal so alt bleibe, wie Paulchen k
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Der Backfisch.
s . Wir würdigen Frauen allzumal sind zumeist so überbürdet von des Alltagsleben? tausenderlel Anforderungen und bei aller Selbstvcrgbttcrung manchmal so übersättigt von dem eigenen Ich. von den mehr oder minder lebenswahren Frauen-Porträts, denen wir in Unter uns , Frauen" begegnen, daß wohl '" Niemand von den freundli Un Leserinnen Einwand dagegen erheben wird, wenn ich einen Scenenwechsel vorschlage. Und zwar wollen wir sämmtliche Kinderstuben heute konsequent vermeiden, allen Herren- und Frauen-Zimmern womöglich ganz aus dem Wege gehen und lieber in das dus tige Gemach d-s Backfischchens eintreten und seiner jugendlichen Besierin einen kurzen Äesuch abstatten. ' , Ich brauche sie kaum erst eingehend ju .schildern, wk kennen es ja Alle, das langzöpfige, kurzkleidige. lebensfrohe, holdselig frische, liebliche Persönchen, das man gewöhnlich mit dem wenig schönen Titel Backfisch zu bezeichnen pflegt. Ich weiß wohl, daß dies Wort allein schön genügt, um die betreffende junge Dame in Harnisch zu , bringen, denn welcher Backfisch hätte je diesen holden lammen voll und ganz gewur diät! Und dock kenne ick aar manch' betagtes raulelN, manche eisgraue Fran. welche Alles d'rum gäb:, um sie ' '.. , wieder zurückiuaewintten. die schönen leid- und freudvollen Backfischjahre ! Was gibt es Schöneres als diese Zeit, wo die ganze weite Welt vor uns liegt, gehüllt in rosiges Licht. Alles erscheint uns noch gut und lieb and begehrenswehrt! Während das Kind noch in den Tag hinein lebt, ohne sich Rechenschaft geben zu können von dem Leben und Treiben, das es umgibt, so erwacht mit der Vorahnung der Weiblichkeit in dem Mädchen mei stens ein , wahrer Schatz, ein .überquellendes.' überströmendes Gefühl von Liebe. Diese Liebe theilt das Mädchen Allem mit, was ihrem jungen erwachenden Gefühlsleben in den Weg tritt. Sie schließt Freundschaft mit ihrer einzigen", besten", angebeteten" Schntkarneradm für's ganze Leben, täglich müssen sie sich unbedingt ihr Herz auszchutten, mündlich und schriftich. . Wohl der Mutter, die ihrem Kinde so nahe steht, daß sie ihettnimmt an dem überquellenden Strom von Liebe, der die Mädchenseele erfüllt,, denn der Blick in diezen klaren, heiteren Quell ist eine reine Freude. Wie hüpft er so leicht dahin über alle harten Steine oder Untiefen, immer nur den ., lebhaf ten Blick in eine ideale Zukunft gerich tet. Schwärmend, voll Begeisterung dnrchzieht er das Land der Poesie, und die lwheN" Rcckengeitalten, die blond haarigen Bergfräulcin spiegeln sich wider in 'der lauteren Tiefe der flecken losen eele. Und erst die Kunde von jener großen, weltbewegenden Liebe der Jungfrau-zum Manne, wie erscheint sie d.'m, Mädchen als em holdseliges, wonnevolles Zauberland! Wie keusch 'rröthend schließt sie das Bild des er stcn männlichen Ideals tief in ihr Herz und' vertraut diese welterschütternde, selige Entdeckung nur den verschwiege? nen Blättern des Tagebuches an. das gewizzcnhaft. ersährt von allen Leiden und Freuden des wonniq-schauriaen Gefühles, bis zu jenem Tage, wo der zukünftige Bräutigam dem Backnich den .ooe- ion verzem uno in oem caocvcn das .vollbewußte, liebende, Weib er weckt. - ". . . . - ... . : . Durch die vielen freudevollen Jahre des Backsifchth ums zieht sich zumeist nur ein rother Faden des bitteren Leides. und das ist der Mangel an Anerken nung ' seiner würdevollen Stellung. ES ist ost entsetzlich schwer, die Leute davon zu überzeugen, daß man endlich aufgehört hat. ein Baby zu sein, man also ein gewiss, reipektvolles Entge gcnkomme'n von der A tct und ein Anrecht darauf hat, an der Unterhaltung teilzunehmen, Abends nicht mehr wie die Kleinsten ins Bett geschickt oder durch irgend einen nichts sagenden Borwand aus dem Zimmer emsernt zu werden, 1 wenn interessante Dinge auf's ' Tapet kommen. . Ja, Diese etwas geringschätzige Behandlung von Seiten der Herrenwelt und jchliekzlich das mit sieben Siegeln verschlossene Wunderland der Romanliteratur und modernen Dramas sind die, Beranlassung. wenn so viele thörichte Mädchen sich aus der schönen Backsischzeit hinauslehnen. Und ich bin nberzeuqt davon. daß neben all diesem Leid die Haupt ache der unzufriedenen Seufzer der lungen Madcyen viel weniger indem tande als in dem Namen des Back fisches" liegt. Warum haben auch die bö)tr , Menichcn für jene kleinen licBcii;1 lüßen, ausblühenden Mädchenknospen, die so leichtbeweglich, leichtherzig, leichtlebig. leicht beschwingt und leichtfüßig durch s Leben hüpfen, keinen p?etlscheren, ästhetischeren Namen ersonnen als eben den häßlichen Backsijch ! So - viel Mühe man sich auch geben mag, nie mals wird man eine recht hübsche, nette Erklärung des Wortes finden können. Die Einen fagen, ob im Ernst oder Scherz, daß weiß man kaum, das Wort hieße eigentlich Bachfisch" und sie er klären dies als ein Wesen, welches aus dem Bächlein des PeusionssüßwasserS oder gar aus der Kinderstubenpfütze in die siebenfach gesalzene See der Welt hinausgeworfen wurde. Andere hingegen heben ausdrücklich hervor.die erste Silbe habe mit dem deut schen Worte backen" nichts zu thun, sondern sei das englische Wort back", also zurück oder hinter, und fügen noch folgende fehr erbauliche Erklärung hinzu: Wenn nämlich der Fischer in seinem Netze junge und alte, ausge wachsene und unausgewachsene Fische gefangen habe, so werfe er diese letzte ren wieder in das Wasser zurück oder hinter sich", um sie noch weiter wachsen zu lassen, ein Backsiscb sei also ein so! ch vseläufig unbrauchbarer, aber zu
den schönsten Erwartungen berechtigen der Hintcrsisch. ' . i ' Das Geschmacklose einer solchen Er klärung werden alle Leute, die sich für Backsische ein mitfühlendes Herz Fbewahrt haben, einsehen. Nicht viel .schmeichelhafter ' ist die Deutung, mit .welcher sehr praktische Hausfrauen aas. warten. ' DieGissen'Uangcdliä)''sehr gut. daß kleine, unausgewachsctte,, un reise Fische sich besser zum Backen oder Braten eignen, da sie das Sieden und Kochen nicht so gut veriragen können. Selbst der beschränkteste Backfisch wird' also einsehen, daß der Vergleich mit diesen unreifen.' zappeligen Fischlein für die jungen, halbwüchsigen Mädchen kein großes Kompliment sein kann. Au ßerdem wird man durch den Fisch un willkürlich an die Bezeichnung 'nicht Fisch, nicht Fleisch- erinnert, die doS das Urbild der Halbheit ist.. Der einzige Trost, welcher den armen weiblichen Backfischen geblieben, ist der Umstand, ban man mit den unfertigen Jnngens nicht viel besser verfahren ist. Für diese an der Grenze des Kindes und Jünglingsalters stehenden Knaben hat man den hübschen Namen Zclb schnabcl (von den gel bcn Schnäbeln der Zungen Vögel) ersonnen und auch pntcr den "chnämen wurde der Gründling als passendes Bild für einen halbreifen, Burschen befunden. . -r yAber Backfische, Grünschnäbel und Gründlinge sind allesamm! mit so viel Keckheit. Jugendmuth. und Elastizität begabt, daß sie sich über alle zulässigen Deutungen 'und MißdeiiiungWHrcr Namen ' mit bewunderungswürdigem Humor hinwegzusehen verstehen" und diese unvergleichlich schöne Zeit lieber nach Kräften genießen. So stolz nur alten Hechte und Haifische auch auf un sere Würde bedacht seiii Mögend wir kön nen uns doch eines gewissen Gefühles von Eifersucht und Wchmuth nicht erwehren, wenn, wir, zurücldenkcn an die längst vergangene Gründlings und Backfisch Herrlichkeit! Ehe wir nun von diesen schönen Bildern schei den, wollen wir dem liebenswürdigen Backfischchen zur Erinnerung an iinscren heutigen Besuch noch ein kleines Gedicht ins Stammbuch schreiben ; es
kantet: " , ' Ihr wißt doch, was man Backfisch I? nennt "?' ' Ein frisch und fröhlich Element. ; Halb 1 finncttd Mägdlein, halb noch KiN d, ' " ", .;'!., , ,,,, , Unartig oft, .launisch gesinnt. ' Die Backfischtage ziehen vorbei 't k ;: Reich blüht der Jungfrau holder Mai: Die hat man drum nicht ungalant Die siien Maifiscbe benannt. cH ' 1, .'' f ''' ' : ....iliSii! ?iii:;!s:i I..:: .Jv!t" fi:t!i '.. , ms Weh aber, wenn zur Maienzeit , Kein Äursch das ; Jungicrlein sich "'0.' in , i ',..' f 'ifl reit TS, ; ''iii;., Nur allzu oft wird aus dem Maisisch yH Ein bcutegier'ger. wilder Haifisch.", TOM' i . ttlii Der Irrwisch. t.,,.,';!!. .iii : 'CSistck'Mhamkdanlsche"Bslkt'Bsll?vlH,, 3":lllil ' '''''S11'1 "i;!!"!!1' li ,i.i,is -'t ii!;;;,;;,,'1 .:':;;,.ri!'' ' Im Taddel'umbse bei Jspahan "-t''-Ta hubbt Sie ä flzckernder Errw'sch ". TaS U Sie ä Geist u i im Löwen da n?ar DaS Flämmchen ä perMerSttMsch.'. Er soff Sie beständig bei Tag ,U:tDelFaKZ ,, Er son vie In icgucöcc i-chenke ,: rBalö KumyZ-Likör und iramfFen Sektz s Bald Kcfyr un sosft'ge Gedränke. ' Ost sagde sein Babba: .Dir gebd eS noch : M i Ihf-'li vwWf Dir flZeqd noch daS Kebbchen. vom Numbie ! Jcyi sumbist De moralisch Doch gch emal 1 ,. .. ... . .. r .k.;- Ät. Tu endest noch sa!:iZch im SuWdft: ' ti i S " : ifi ftp i; i if 'fM . ffä Giil' Mci' TeriwisÄ. der laÄde. un soff S!e egal. Und sprach M der CÄcnkiu Briqiddchcn: -JBai wccß so ä Babda vom LäwenSczenuß U ??u g'rad ljcht ! Sie, Jreilc!n, ä Vchinbdk . - . Scheu li jftf '." , ' "'" . ' ' ' 'i: " ' " So ginz'S wie er)Deiw!l , sahrauS, un jzhr . "' "-V" ''"tiit1:". ."'; Tie Sinde, die drillte zum Hlmu,cl5 - Er soff Sie, als war er ä brkzche'k Schdu : : 'l1!!'1?;".. :&;r- 0x:--'0'i(l A lenb.ÄUUn verfiel Sie zuletzt os den Kiiumc!! : Da eemal . am" tZrkischen Pfingsifest .. !!! . .Tä'Miir : vpmwrtm -iiLJOui 1") rrw:: s1;,; Ta er w wicder beim Knciben: Ae Borole vcn Kimmcl, die lz ad, er vertilg!, ! Voll w2r er Sie, i.ich zm Äeichreidcn! " , Ta kam Sie ä seirlger Wagen g?sc!:?rcbt, f Trenn jncg dmi rnätbigc ,t fil,;-;;; Tie drad Sie um Terrwijch Unsagdef .Tu i:um? : Un schlug ern den Kobs un tzi i " ' .. i, ..i.i'i'V'iV'j ' ab. u marsch in den Sumbf. d a geheersch t.? j a ''Vfi ' . - i i ! ! : ! ! : i : i ii" ' ' 1 '"W'H-.ij "' ; '""''"' ''u cm, .
Tu kimmelbenedelter Terrniich! -, , : Was bzau&M Tu enMobtfM'wazbcauH'tA ,-::- : i; -'(--f: '; ;.?i;v?'!t N iv'ts: .) .;""! ?i -,n :; :, :uß MA Hubb'rum cli L slackerndet Errmisch .lllii . t : . , ., , !, '".i, ., ,,. " ,,!:;.''..:,,.,,!.;. , .ifui 1 ,ni,! h!!;,i;! 'i:,: Vi; my0 kmM Nun badd' cr'sch VllnSchdlich bei J'pa5 au M Da hüdbt setzl der schSndüchk Seiier! Als Enwifch endwickell der Derrwlsch'nschßH Im Sumbi den vormaligen Elfe r.VS Er hubbt Sie un hubbt wie vom Sadin htr' 'i- s ii Nn g!anzd in die schweigenden Banfci'v':sS Er finde: nicht Nuhe im schilsiAen Sumbf
Un dorjchtet m ewkgcW rande. IMU) Un manchmal daklingd'ö dorchdie dämmernde Nacht Wie Nagendes Glocken gebammcl : So ewig c hubden nn eroig zu'glübn! Äch. Babba. waS ar ich S Hammel! Berliner Kinder. Herr (ju einem kleinen Betteljungen): Hast Du denn noch Brüder und Lchwcrstcrn,.. Kleiner? Junge (stolz): Nee, ick bin die janzen Kinder, dir wir haben ! Einfach. .Sich' nur einmal, der Studiosus Schluyd ist am frühen, Morgen schon wicdeZetrusikM:ß .Ach,er hat's billig; der braucht des Morgens blos ein wenig nachzufüllen dann ist er gleich wieder voll!Naturgesetz. A,: Ich sage Ihnen, seine Aede im Frauen verein -zündete sofort. B.: Pah! Muß da aber viel Stroh im Saale gmesca sein!
y ... ii'äi. ?' "!K Ij.ill'll. :. .r i' f. !Ü
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