Indiana Tribüne, Volume 16, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1892 — Page 2
Jttdimm Tribüne. - . i:: ..:, : .!'.!::':, , , '1 ; . Wii . "ii;;'1?'"'11,:'.,' , ;; "rr l :-' !,,'! :M Erscheint 1 LügticH und Sonnt gs
D,e tägliche .Tribüne" kostet durch den TrLser 12 Gent per Woche, die SountagSIrtbüne TentZ per Oofc. SMfce ,usaL:en 15 Cent der SS Cent per Vknat. Per Post ,ugeschickt t Vor IbetaHKmg er Jr.M Ossice : 130 Ost Maryland Strafe. Indianapolis, 3ns., 2 Oktober '92. LZerlÄ: über Veary'A Oröttland S,frt :!..;. Ncber die Forschungsreise, Kelche der amerikanische DiariJeluütenänt Peary inr AuftrageHerAlademieder Wiffen? schuften in Philadelphia, zu glücklichem irnbe geführt haWift dem Äeuterschen Bureau folgender auLführlicheBericht zugegangen:Jmk Jahre. 1891 brachte der ;:;t neufundlandische s Nobbenfängkr Dampfer mStüt" die Expedition? nach der an der grönländischen Küste befind lichen Mc'Cormick Bai: -Dieselbe liegt im 77 Grad 43' n. B. und ungefähr 100 engl. Meilen südlich von dem von Kane entdeckten Humboldt . Gletscher. Der Zug bestand au? dem Lieutenant Pcary als Befehlsöaber, G. M. Ver boef, Dr. Cook. E. Astrup. M. Hessen und einem farbigen Diener. Die junge ZZrau des AkutensniZ hstte darauf be standen, ihren Gemahl zu begleiten, und so machte sie alle im. Winter von der At'Cormick Bei .unternommenen AuZ f!üge mit. Einmal ging es auf einem von Hunden gezogenen Schlitten 250 englische Meilen weit in daZ Land hinein. Wenn Frau Peary ihren Ge mahl auch nicht auf der im nachfolgt' den Sommer unternommenen Aeise nach dem Norden begleitete! so l trug sie doch vom Anfang bis' zum !(Znde 'viel zum Erfolge des Zuges bei. Sie erfreute sich ununterbrochen der besten Gesundheit und zeigte bei ihrer Ankunft in St. Johns keine Merkmale, daß sie einen arktische überstanden had'.-, - Am 3k. Juli 1891 segelte der Rite von der M Eormick Dai zurück.! ' Es rouröe ein Holzhaus erbaut und später eine aus Steinen und Torf hergestcüte Mauer umhergezogen, um das Gebäude gegen 1 SSind uni ; 'Ääll' "tf,if $ütrt:: Einge Siitajitberii itJr3usteC tourtitn nach den Northumberland und Hattuyt Inseln entlaubt legten. Sie brachten auch einen Eskimo nebst seiner Frau, seinem Hunde' sei nem Kayak und Schlitten mit., Später lainem welcheIakZmäligz,zu'lein wuchs. 1 Die Eskimos, lieferten dem Zuge Hundes verfertigten .Anzüge , aus Aennthiersellkn und Säcke zum Schla fen. Aber dazu $i bringen, die Reise über die Eisfelder mitzumachen, waren sie nicht. Sie sägten. Niemand würde von einem solchen Unternehmen lebend zurückkehren. Alke würden ' von bozen Geistern vernichtet werden, welche diese lm oben unsicher machten. " Wahrend des Septembers unternahmen die Rei senden Bootsausslilgenach verschiedenen Punkten. iDieJaoo gab viele Beute. Als die arktische Nacht begann hatte der Zu a 31 Rennthicre, . mehrere A od ben und Wallroffe und 100 Vögel als Proviant. Das öäuZcden war warm und behaglich und so verstrich die &eü angenehm. 100 Tage dauerte die Dun kelhnt. Die Temperatur T schwanZte -Wlschcn 30 und 50 Grad unter Null Die getroffenen Vorbereitungen waren leöoQ so vorzüglich, dak Rlemgnd unter der Mltc lltt. , : ., Vif Am 18. April, nachdem das Taae? licht wieder zur Herrschaft sgekOmmen war, unternahm Lieutenant Pearv. begleitet von seiner Gemahlin, eine Tour nach den Inseln und Ufern des Whale rundes und des Jagleneld GolteS. Den Schlitten zogen 14EZ!imo-Hunde. Ein Estimo war'Führer. . Man schlief cuf dem bloßen Schnee ohne weiteren Schu, nachdem man sich in die auZ Nennthierseüen verfertigten, am Halse eng anschliesenden Säcke gehüllt hattet Häufig wurden an einem Tage 40 englizche Meilen iursael?ar Tagen hatte man 250 Meilen hinter sich. Vluf visiern Ausflug entdeckte Peary zwölf groVe. Gleicher an dem (solf. edenfo den . Daly-, den Putnam und den Adams'Berg , und :, die zackigen Mippen von Karnack. AllmÄlig rückte die Zert für die geplante große Reise nach dem Norden heran. . Die AuZrü i:unq wurde an die Spitze der McEvr mick-Bai geschafft und von dort auf den Keile Gipfel, bis man endlich auf dem wahren Eiskap mit seiner rollenden Oberfläche in einer Höhe von 4000 Fuß ngetangt rvar. " Am 15. Mai war Aflfsujfcer ' ge jährlichen Reise bereit. Bis zum Hum born Nleilözer 1 hatten - Pearv und Astrup Legleiter, von dort aber fuhren sie auf ibrem von 14 Hunden aewaenen Schlitten ollein in die unbekannte Oede hinaus. Am 31. Mm schauten die bei den Äeisenden von dem Aande deZ aro lt Gletscher nährenden Beckens in den Hermann-Fjord hinab. Am 8. Juni sahen sie das Land an oer Spifce des St. George Fjords. Die nächsten zwei Wochen hatten sie viel vom'Sturrtl und Nebel zu leiden. W. schoben und.ßeil absyllendeEisfelftn boten ungeheure SwleriZteitew dar, als Pearh lind sein Genosse die Becken, elche den St. EeorgZ und.Sherard' OsborneSletzcher speisen, zu erforschen suchten. . . Am 2. Juni befanden sie sich unter cm LZ. Areitmgrade. Bisher hatten sie das Land im Nordwesten gehabt. JeZt trat ' es ihnen im? Norden '.und Nordosten entgegen, darauf im Osten und endlich im Südosten. Bier Tage lang dauerte , der '-Marsch : 'nach dem Südosten. Als eim.EFnung in derr Bergen erschien. ; iichrek HiÄelsenden direkt dem Lande zu, welches sie am, 1. Juli erreichten. Nach dreitägiger Ntife Über Land gelangten sie an eine gegen, - Ost und Aordost im 81,37 GrU,nörh. licher , breite und 81 ' GradMör Länge aufschauende BsÄese'ÄÄ' nannte - Peary Jndepmdenre'Ba! . zu ZhftMeF. Tages, an Ktt&zzr üt.t&U
oectt wurde, er groB QJietcr, wei
cher in die Bai mündet, wurde Aca demy-Gletscher getauft, MEHren der Akademie der Wittenichaftenz M PH: ist, delvbia. ' Weiter nach Nötfc venu' dringen, war nicht möglich.' (fter war das noe der grogen groMSnsijcew Landmasse, das von PegryMm erßÄ Male festgestellt worden". ist. Am ,v. Juli traten die beiden kühnen Männer die Rückreise an. Die Route wurde mehr landeinwärts gewählt. ' ' Nach sieben Tügcn kamen sie in den reichen Schnee dcs großen 8000 Fuß über , der Meeresstüche gelegenen volanves. , , Vierzehn Tage blieben sie darin. : Dann begann der Abstieg öst lich vom Humboldt-Gletscher. Da, der Schlitten jet leicht beladen war, so ging es sieden Tage lang 30 englische Meilen vorwärts. , Vann , erlchienen die grünen Eisberge der M'Cormick Bai. Die mit hatte SO Tage gedau ert. 1300 Meilen waren zurückgelegt. SelteM hat ' Jemgnd eine Schlittenfahrt unternommen. Von den 14 Hunden waren 8 gestorben. Der Sql Uten, welcher so gut aushielt, war 10 Fuß lang und itjjou drett. Er woa nur lti rund und yaite 40 Pfund Fracht zu tragen.. Die.'Haupt. nahrung veuand au, Pemmuanrojeniuppe, Doy?en yee, unauscw!. Ein Zelt wurde, nicht mitgenommen. Die vorzüalicheMlkidnn so daß man selbst dieSchleffäcke nech eZniger Zeu ntcht mehr brauchte. Vas Wetter war im MgweitterKünL!, Nur scZrse Winde unFMel m den Neisenden viel zu schaffen. ' Am 23. Juli dieses Jahres ! traf der .ttite" wieder in der McEromick Bai ein. ..Pearn wadamals noch nicht zurrkgekehrt. . Z hn Tage KaM der An kunft des Schiffes beschloß niau, Peury entgegenzufahren. Aber schon zehn englische Meilen von Redcliffe- sah man am 5. August dunkle Gegenstände sich über das Eis bewegen. Es waren Peary und Astrup. Voran ging Peary, elastischen Schrittes, gesund und kräf tig aussehend, Astrup fuhr den Schlitte'n." Nach wenigen Stunden befanden sich alle Mitglieder des Zuges an Bord des Kite"Kbeglerig den' Erzählungen lauschend über haö, was, sich während. lhres Aufenthaltes in den eittgen Gegenden in der Heimath zugetragen hatte. owert war der Zug von jedem Unfall . verschont gedMben. " Innerster Stund' trat das Uttglück heran. . um?-. Der Mathematiker und Meteorologe des Zuges, Verhoef , bat sich Urlaub auf zwei Tage aus, um Mineralien zu sam meln. Er ist niemals ' wieder zu' rückgekehrt. .. Sämmtliche Theilnchmer an dem Zuge' haben si eben T age nach ihm gesucht. , Sie, gmgen seinen Fuß tapfen naa Aus einem gefährlichen Gletscher fanden sie Steine) welche Berhoef dort hingelegt hatte, aber von dem Unglückttchenelber-konnte man nichts entdeckm. ''Wahrschnntrch w tt n eine Gletscherspalte gefallen.. VMoef war erst 2s Jahre alt. Zur EolUttSttSfeiex ":fi..:.:M .'i rJ'n , Jahrestaa der--Cntdeckuna Amerikas kynnten Alle Völker mlt freudigerem Herzen seiuu als dieSpamer "V Denn. diesen allein ist die Entdeckung zum Fluche geworden. Die Spanier des fünfzehnten Jahrhunderts waren abgehärtet tapser, anspruchslos, tm heitsliedend und sromm. Sie verrichte, ten in der neuen Welt wahre Wunder, über welche man heutzutage nur stau-. neu kann. Zu ihrem Unglück fanden ne aber ln Amerika) besonders m Me rico und Peru, so fabelhafte Schöße. daß sie nur noch an Plünderung und nicht mehr an friedliche Niederlassung dachten. Ihre Ritterlichkeit wich der Raublust., ihr Glaubenseiser.. wurde zur Verfolgungssucht, und ihre - Tap serkctt diente nur der Unterdrückung. Das, Gold' welches die Abenteurer heimschickten, dersekte die verhältnißm ßig arme Nation in einen Taumel. St lieg das Merk der eben vextriebencn Mauren hchftllM M ging, iiur tjH der Schatzaräberel" nach. Selbstöer ständlich konnte unter diesen Umstan den der'Glanz nicht lange vorhalten. Schon Jm ritäßtöiiitn) rJsl&,rc)unDei:x wurde Spanien von den Niederländern und Engländern schmählich: besiegt, und von da anvurde es-immer ohn mächtiger und ärmer. Heute ist , es eine Macht MnZtt ,Nank, und; das in Zder Cultur stark ß zurückgebliebene Pöik leidet häufig' geradezu an Hun gersnoth. , Die Spanier mögen auf die Thaten der (onquistadoreS auS demselben Grnnde goh sein, -wie die Juden aüs die der Makkaböer. Es freut ' sie in ihrer jehigen Lage, daß ihr Volk einmal eine große Zeit gehabt hat ,und der Welt zeigte. 'wessen es 'sähig fei. Ihre Geschichte aber ist , lehrreicher als,, selbst die der Römer. ' Laßt sich doch' Ns ihr lernen, worin die wahre GröLe. eines Landes besteht, und 'daß mühelos oder unehrlich erworbene Reichthümer' einer ganzen Nation,, ebensa wenig iSegW dringen. ,wie dem Einzelneu Nur im stetigen Ringen mit der' Natür.durch harte, uoverdrofseneund zugleich ver ständige Arbeit, UnH sich titiV Volk lange Zeit in hervorragender Stillung behaupten. j ES iß besser wjffenschast. liche Wahrheiten. zu' entdecken,. glI Pjs nsntgruben. .7 ' 7:V':e':'-' h"" ' Daß'WmMtzselbst Nicht' wußte, wa? er. entdeckt hatte, so7.":rn sich in Indien zu befinden ,' glaüd! ist be kännt. Er Zat au in fciefein Glauben urib etMtt titerriQi baf Festland, aus dem i später so' mächtige'Staaten, gxbildz,zentstc:n, sollten. Neun dies nun auch seinem Verdienst nicht den geringsten bhrych th ss ,muß unftr den Umständen doch bezweifelt werde, ob es sngemtiskH wäre wie besonders katholische Blätter vorschlagen den Ertheil nicht Amerika,' söndetn EA' luAbiaM ne'cn. B Abgesehen davoy,! daß der Nam: deZ l7slu,::bus nicht erst aüw diese VSi y:wZat zu " werden braucht, versteht man unter .Amerika schlechtweg immer' nur die große nörd, liche Republik. r Im Uebrigen .spricht man, von Mcriko. Canada. Brasilien. VrMtlrtlen u. s. w- Warum sich nun bsfMlne?ikank?"dZ5 l:crdl?m Na meu ein znächtiges Uetch aufgebaut uni eine, lebe interessante 0eschich!e durch.
ltdt had?n, urplötzlich Columdtaner" uennen sollen, ist wirklich nicht einzu seen. Man müßte die ganze Welt, litcratur durchsehen nnd siberall sorg' sättig den amerikanischen" Ersin dungsgeist. die amerikanische- That traft. Tüchtigkeit und Freiheit durch die
cslumblümsche" erseten. Ob Amertgö oder AmeriiuI Vespuiu berechtigt war oder nicht, dem Erdthcil seinen Namin zu geben, braucht füglich nicht mehr er drtert zu werden. Was bedeuten schließ. lich die Namen aller übrigen Erdthkllek Amerika klingt so gut wie Afrika oder Asien, und da der Name seit vicryun dert Jahren im Gebrauch gewesen ist. so wird er sich nicht so leicht durch inen anderen verdrängen lalstn. Oom Inland t. C i n P elica n' ein h ier s e l. teuer Voael. wurde ueulich von Herrn John Gall in Washington Township, Mo.,.geschzssen. Der Vogel maß von einer Flügelspie zur anderen 8 Fuß und sein Schnabel war. fast einen Fuß lang. In seinem Kröpfe, den er als Vorrathskammcr benützt. befanden sich mehrere Fische und anderes FutterMz Fred. Dr ick S von SanduSky, O., ist auf der Entenjagd von einem Unbekannten erschossen worden, so wenigstens erzählt sein Bruder. Er 'I ;.' ,. i, l 1 . ,. ...i!!'.. ""!' ! war aus die Entenjagd ! m den wum? pfen bei SanduSky gegangen und sein Bruder war ihm emige Stunden später gefolgt. Dieser hat nun auZ großer Entfernung geiehen. daß tm einzelner Mann, den er für seinen Bruder hielt, in einem Kahn sihend, eine Ente geschössen hatte und augenscheinlich wegen derselben mit zwei anderen Männern in einem zweiten Kahne in Sheit ge rathen war. Plötzlich seien, wie er sagt5 ? denen der. einzelne Mann von seinem Siße gefa Len sei, während die beiden anderen Männer schleunigst hinweg ruderten. Bon Frey Dricks und seinem Boote ist bis jetzt keine Spur gefunden mtnM Die New Yorker Gemälde. Schmugglerin, welcher, wie jüngst be richtet wurde, , zweiundachtzig einge schmuggelte Gem i!deßvon!Zollbeamten in Beschlag genommen worden sind) ist die geschiedene Frau des reichen Tape tenfadrikanten William Campbell in New Vork , und hieß ! mit ihrem Miia izenname n A nme , Louisa ö E h urchill. Sie ist jetzt sechsunddreißig Jahre alt. Im Jahre 1L33 ließ sie sich von ! ihrem Manne scheiden, der ihrem Scheidungsantragt keinerlei Schwierigkeiten ent egensete. , . Jin Eentral-Part trat sie schon früher einmal in die Oeffentlich keit, indem : sie dort ihren Mann durch peitschte, und später soll sie ihn einmal mit einem glühenden Schüreisen aus dem Bett gebracht haben. Sie erhielt in dein - Scheidungsverfahren jährliche ".llimente vvn $4000 zugesprochen und beirathete 1887 einen italienischen Arzt in Neapel. 1 1 1 HMH WVhm't t ÜÄiver sität n A:ln Arbor, -Michigan, zählt gegen wärtig zu ihren Zöglingen zwei Ber Beterinnen der Frauenwelt des Reiches der Mitte. ' Mary Stone und Ada Kahn sind Vollblut-Ehinesinnen und stammen aus dem Innern des himmli schen Reiches, haben aber ihre Heimath lichen Namen , mit den genannten, der amerikanischen . Zunge geläufigeren, vertauscht. Ihre Füße sind nicht nach der. Art der chinesischen Damen verkrüp i?elt, - sondern vollkommen entwickelt, dab.i aber zierlich. Sie widmen sich in lnn Ardor' dem Studium ! der Heil" 'uttde, und werden später als Missio narlünen in ihre Heimath zurückkehren? Außer ihnen hat China auch drei männ liche Studenten. nach Ann Arbor entsandte welche .sich? vorläufig noch mit '.Jissmichaftlichen Vorstudien befchistifn; um sich später als Aerzte auszu bilden. ' . ' ' ' In Eba ta m in der ca n adi sch.'n Provinz Ontario hat sich, wie bereits telegraphisch kurz gemeldet wurde, die Lehrerin Alice Granqer aus Per .ireiflung über das schlechte Betragen sichrerer böser Schulbuben bai Leben .genommen. Sie hatte bei der dortigen Schul behörde um die exemplarische Be ltrafung der. ungezogenen Rangen nqch gesucht, aber vergeblich, denn zwei der? selben waren Söhne von Mitgliedern $cs .Schulraths. Schließlich griff sie Ml .spanischen Rohre und versuchte da. uiit'Barry Bartling zu züchtigen, dämit 'am.sie -äber bei dessen Genossen schlecht LN, denn die Sen'gel kehrten" venStiek um und prügelten die Lehrerin durch. Fräultin Granger 'schloß - sofort die Schule, ging nach Haufe und vergiftete sich mit Morphium. In der Haud der Leichi wurde ein 'Zettel ' gefunden, auf welchem die Woxte standen: Jch bin dks Versuches müde. bSsen Buben elwaS zu' lehren.KHHIAHßIH U e be r d as Ä o r l e ben der bei der versuchten Beraubung zweier Danken in Co',ezviüe. Kgnsäs. kürz tich Lrschsssent Gebrüder Dalton und dkS Emmett Daltpn berichtet deren leib lich.'r, Pater, B'Mo A. Dalton, gegen WÄrtig'z Puedlo in' Colorsdo: Wöl rend mein ältester Sohn sich von früh an stetig der Arbeit widmete, lasen die Änderen Dirne - Romaüe und begeisteren sich an den Heldenthaten des Jesse James und der Gebrüder Vounger; des Laufens in die SchUlc wurden sie bald Hexdrüsstg, , und ;afl ich sie zur Arbeit Malten wollte, war' ich damit nicht erfelgrcich.. . Txunkenbolde ' waren sie Mdt tlicht ßbtt.sie kiebtry' ein lufls ges ,Leden und ' petübscheuten harti Kändrbeit. .Natürlich brauchte sie zu ihren. Luxusausgaben Geld, und ich könnte shnen dasselbö. Acht tiefern. So ADeol ViWhat'aufMssethatbis sie zulttzr , OttaöcurL'vbfr ' geworben find und als. solche ihr' Ende g,su?n W !,.. ..;V..;.; . . i. ' . ' f.- , N ych Z a n gx nr. V e mß H n i st 4 in Gray, Mie, geZungezk..ein Ge Himn)K'auPiNärt,n: iyÄche WB: MlZe 'VH Leonard Vettnett viele uürü UU tzjNndchHereitehät. Zur Zey, M'M.MWlx nschin' ÄrnnZÄck wohnte." ii.tbai; im vvl iKl, fand 'nian im ' HyikZqznz einen" Brjef der . gX24 bts.eittjiti.inr. öaetoseiucteii ijieti.fti;!öi 'iMitwStfÄ : otr ...s., üiiiii Jli,'m':iL.ji t i uff 3jric- vLn"llueikM ncrlrt wurdk. folgten zahlreiche
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öriefe. worin gedrM -wurde, wenn nicht Bennett zu. der Oriefschreiberin kommen 'und wie? früher mit ihr leben wiirde w irden Frau BenMt und seine Tochter er mordet! werden. Die Familie gerieth über diese! -DröhbM schließlich in großem Besorgnis und Zerlegte ihren Wohnsil)' in aller 'Stille, nach Gray.
Jep W eine Migece, sorgfältige Un terluchung ergeben, daß diechreiberin der Briefe Frau Bennett selber ist, die man' für waynnnmg yäit. " Der australisch e Reaen. m acher Frallk Melbourne, welcher ae gettwärtig verschiedene Staaten im Wt' sten bereist, wäre dieier-Tage aus dm Bahnhöfe in Eheyenne in Wuomina beinahe zum Mörder geworden, weil er feine Geräthfchaften zur Regenmacherei nicht zu finden wußte. Er gerieth darüber ganz außer sich und lief mit ge. fpanntem Revolver unter den soeben ausgestiegcilen Passagieren umher um den enlgen aufzuhalten, der ihm feine beiden Handtaschen mit den (Leräthschaften entwendet hätt. Sein Ge schästSsührer verfuhr, fachgemäßer. Er suchte und fand hie vermißten Taschen im Eisenbahnwagen unter? dem Sitze, welchen er und Melbourne mährend der Fahrt innegehabt hatten. Melbourne war durch die ständige Arbeit in den ketten vierzehn Tagen ganz gedankenlos geworden: er wird vor dem Eintritt von vroftwettcr Nedraska, Kansas und E d - Da kota zu m Z wecke von R egener .ei'gung Kreisen ! und will alsdann et i Geheimniß an die Regierung ver.2 ?ken. 1 ' ' '" ' n 1 '"' . " " ' 1 u 'ifM fsffft01 iMäs ES lebe der Bureaukra tismus! Mit diesem GefühlSerguß lei ten italienische Blätter folgende Kolö nialgsfchichte f ein : Im vorigen ahre begann man in unseren afrikanischen Kolonien damit, große brach liegende Landstriche urbar zu machen und zum ersten Male zu bebauen. Das geschah auch in Medrib di Debra Bizen bei Massaua. Als . die Aussaat prachtvoll aufgegangen war, begaben sich mehrere Äeamie auf die Felder, schätzten die zu erwartende Ernte ab und erhoben dann von jedem Ackerer eine mäßige Feldund Wiesensteuer, die, da sie gerecht vertheilt war, auch . gutwillig bezahlt wurde; so gingen etwa 20,000 Lire ein. Die Behörden waren über diese kaum erhoffte Bereicherung der : Staatskassen natürlich hoch erfreut und nahmen sich vor, in diesem Jahre aus den sruchtba ren , Feldern noch mehr Feldsteuern und Zehnten vom Getreideertrage herauszupressen. Deshalb ging , lange i vor Beginn der diesjährigen Aussaat ein groß artiger Bcamtenapparat aus Massaua nach Medrib. ab; an allen Ecken und Enden standen S y'daten mit Meßinstru metlten, pflanzten Gtangen ' in die Erde, hsntirten mit Ketten und Schnüren und gelehrte Geometer und ssatasterbeamte zogen auf großen Bogen schneeweißen Papiers geheimnißvolle Linien, malten hin und wieder auch einen blauen und rothen Kreis, so daß den eingeborenen Feldbauern, die diesen wunderbarem Beginnen zu schauten, vor Entsetzen ob solcher Zauberei sehr .schwindlich wurde. Von Grauen gesaßt über das, wäs sie gesehen hatten, und in angstvoller Erwar? tungd-r schö: eil Dinge, die dg noch kom men wurden, unterließen sie eS ganz, ihr Land zu bebauen, so daß auch nicht ?in Zoll breit Erde um Medrib herum umgepflügt, geeggt oder- gar besät wurde. .Das großartige Ergebniß der sorgfältigen . Steuereinschätzung war also, daß auch nicht ein Centesimo an Steuern einging: denn da die Acker nicht getragen hatten, Konnten die Bauern !; natürlich auch nichts zahlen. Dageaen hatte die Regierung 14,000 Lire für VermessunSarbeiett auögegehen l" Die .Kreuz.Ztg.' theil. -inen merkwürdigen Fall von MißHandlung eines Deutschen in London miL Der Thatbestand soll folgender ''ein: Ein in sehr bescheidenen Verhält kjissen lebend ;x junger Deutscher, Na mens Curt Mar v. Hertzberg, der sich aber hier Krause nennt, hatte bei der, als deutsche Soldaten" ; verkleidetet: Truppe der im Vorjähre hier abgehal teuen deutschen Ausstellung Dienste geleistet und dahes zahlreiche Landsleute kennen gelernt meist gediente . Golha ten, die sonst biex als Arbeiter kebefz. Die; brachte, ihn auf die Idee, einen deutschen Arbeiterverein , zu bilden und sich als, .Wirthschafte? desselben einen Erwerb zrt schaffen.' Das Projekt gelanc und am 13. Juli d. I. eröffnete d. Kertzberg . sein ' Clüblokäl in 557. Brünnel ' Street, Cänningtown im Ostezde der Stadt, in- welcher Gegend die 'meisten ' WtSlieder wohnten. Er genügte den gejekliche Vorschriften, ließ den Eiub, üus dem aupt-Steuer amj7 Somerset Hoüse. eintragen unh trstatjejk guch pem Polizeipräsidenten j!c nöthige Meldung. DuS Geschäft ging, ausgezeichnet, allein gerade da durch wische der Neid, der englischen ßchankwirthe itt her Nachbarschaft er? regt,, welche nach dex Aussage chzetz Mayties g?genübex Hertzbera beschlysseij ßabey ' sogen,, has) Lokal pesselberz durch tkne? aIdungeykN ; Pöbel zer? Kören zu lassen. ' Das geschah penn such am 31. August und her JHnhagez soll fünf Stünden lang gewüthet haben; ti sei nicht nur alles kurz und llejg geschlagen worden, sondern dem Hertzberg sei auch die Kasse mit 700 Mark geraubt' worden. ' In Folge des SchreckenZ starb ein Kind desselben, ZZön der Poljzei, welche später behaup tttiHaß d!etzanzeJ Affaire nur zehn Minuten. gedauert höbe. ttRNye'r ;n- finden gewesen: ' Eine Eingabe Htttzberhs MNdas dtutschs (Zcnexs tynsulat fei ekfölglos geblieben, weil jnf Sache verkehrt dargestellt habe. Ver MtM: ' Fage babe . nun 'ein Polizei-Offizitr 'dem' aW perüthensich an das Pslizei-MsisiM : ifTsliiiÄVk1 erv Hf'K "rn. fA,4 VV4ltVII r wtv iuuii waKfpx Sie thüy. foll rderselbö dem HetlZberg kleZöt Sahen. MaN'wüNscht nämlich nicht. , daß kZ für öffmtsicZen , . ti äm. ' t l ' woanoiung iommi." xer er?3r
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willig erboten, vor Gerleyt zu vezeugen, daß ' der Ausstand" fünf Stunden lang gedauert habe und nicht lO Minn ten wie die Polizei bchaupte Für einen durch einen jAmstand"' (rior) verursachten Schaden wüsse die Obria-
keit aufkommen. 'Hoffentlich wendet die deutsche Botschaft ihre Aufmerksamkeit der Sache zu, damit wenigstens Klarheit in dieselbe kömmt. Das erst . seit, wenigen Tagen in Paris erscheinende Blatt L? Journal läßt flch aus Aont melden : Sonntag Abend kündigte der geheime Kamerift Mgr. C. dem heiligen Vater den Tod des Herrn Renan an. Der Papst, der sich gerade zu Bett begab, bUeb einen Augenblick ruhig, dann fragte er : Und wie ist er gestorben?.Ohne Buße.- Leo XIII. überlegte, worauf er mit Milde sagte : . .Um so besser.-, Als Mgr. E. Tags daraus sein Erstaunen über diese Antwort aus drückte, sagte der Papst: .Ich denke nur an die Seele, die dahingegangen ist, und welche vor' Gott erscheinen wird, um Rechenschaft abzulegen. ES gibt nur ein. Wort, welches unS in dieser Stunde' Hoffnung' geben kann, aber es ist der G.ist des Evangeliums selbst. Es ist das Wort, welches für Menschen von gutem Willen gesagt wurde. Die ser hat durch sein Ende bewiesen, daß sein Zweifel ein ernster war. Dieses Ernstes wegen wird er beurtheilt wer den,' und war dieser ein vollständiger, dann kann er ihm zur Absolution ver helfen. ; Ein solcher Tod wird daS Uebel noch größer machen, welches die ler Mann während seines Lebens verursacht hat. Und wenn das Wort über die gutwilligen Menschen zu seinen Gunsten ausgelegt werden kann, dann verdammt ihn ein anderes: Unglück über Jenen, welcher den Skandal verur facht." Leo XIII. legte sich hierauf in'S Bett. Ab:r bevor er feinen Kameristen verabschiedete, sagte er noch: .Dieser Man ! hat der Kirche mehr Gutes als BöseS gethan. Er hat unsere Theologen auS der Faulheit gezogen, in welche sie verfielen. Er hat dem Zweifel des modernen Gedankens Körper verliehen. Er hat uns die geordnete Schlachtlinie gezeigt. Er hat uns unvorbereitet über rafcht. Solche Dinge können nicht ohne den Willen Gottes geschehen. Und ohne Zweifel wird der Allerhöchste Nachsicht für jenen haben, der sein Werkzeug, die sZeitsche seines Zornes war." . , ., s on zwei Mili türpfer den erzählt ein Lese? dem .Oftd. Local An;.-: Im Herbste 1834 beauftragte der Königl. Oberförsters deS Reviers Lindenbusch den Förster T. in W. damit. auf dem in Btomderg zum Ver kauf von Dragonerpferden anstehenden Termin zwei Pferbe zu. kausen'. . Dem Kennerblick deS mit diesem wichtigen Austrage betrauten Försters gelang es, zwei recht brauchbare Thiere für einen angemessenen Preis zu erstehen. Unser, Förster ritt nach dem Ankaufe sofort ab und langte gegen Abend am Be ftimmungSort mit den Pferden an. Nachdem die Thiere noch, einer gründ lichen Prüfung, unterzogen, ließ der Oberförster die Geschirre auflegen und anspannen, um den Beamteü nach der nahegelegenen FSsterei zu fahren. ' Tet Wagen war bestiegen, aber beide Dra gönerpferde rührten keinen Strang; auch gütliche an . die Pferde gerichtete Worte hatten keinen Erfolg. Da er hob sich vom Wagensitze kerzelis.erade unser Förster, der von der Fußsohle bis um Scheitel den Naumdurge? Oberjäger nicht verleugnete und kom. mandirte mit weit über da? Weichbild der Oberförfierei hinfchaUender Gtirnme, die nach Aussage ; von Oberzeu gen einem SchwadronSchkf alle Ehre: gemacht hätte: Ganze Eßladron! Marsch, Marsch! Die Thiere wärsen sich sofort, in die Geschirre, zogen wiin, dervoll und waren für immer eingefahren. Noch heute leisten die Pferd, als Wagenpferde treue Diensie. ' t- Vor Kurzem wurde tele. graphisch aus Nnßlgnd gemeldet, daß die schwgrze Pest w Turkestan in, sechs Tagen .1300 Personen hingerafft bah rDie Krankheit soll ebenso rasch Je?. schwinden, als sie erscheint. Ein Heil mittel gibt eS nicht. Das Leide bez ginndmit heftigen Fieberschauern, M den Kranken vom Kopf' bis zu den Füßen rütteln und 'schütteln und etwol eine Stunde lang von sünf zu füns Minuten eintreten. Nach Verlaus die sts Zeit hesllt den ffranken-eiße uner, trögliche . Fiebkfiitze: hie PqlSaderß' schwellen n, der PulS geht immez schneller Uttd die' Körperwärme wächst beständige Der Kranke ' wird vom Krämpfen und Ohnmacht ergriffen Md von furchtbaren Schmerzen gep?insgt; plbAlich werden die Glieder starr und kalt, der Kranke kann sich nicht bewe gen und läßt nur hin und wieder- ein grauenerregendes ; Gewimmer ? hören. Djefz zweite . Krankheitsperlode dauert I ytcy! langer ai$ ido tMlen. vr? brechungen unh D)iarrh)en w1.e Lei der ßholera. "wären nicht wahrnehmbar.' Nach, dem eben' geschilderten Lustynd der Agonif öfftnbait siH in dem starrest Körper daS Leben nur nych durch fin schweres Athmen W Patienten, ptf endlich nach kurzer Zeit der Tod eintritt. Daüy bedeckt sich her Körtzir m)t grßen. schwarzm Pestbeule pi sich rasch ausdehnen und den .Leichnam ,'nweuigeff MNutey zexsen. . ; ' V o n d e n P U t d t n, dse arz dem Mnmehr - vyllendeten Dsizerritj Zwischen 'Berlin und Vieg - khiZlAMMs mm . haben, Snd während der Kers route nicht weniger als neunzehn der. endet, davon entfallen auf die deutschen elf. auf ie ' Uttrelchisch-uvaarischen acht. - SnMschkr.M ÄochMlso deZ Grqfew SZarhembeta einegalZÄen, so dß sich.diettrMßsx.c!ttZ Zwanzig üm nnn ce .fL' .? .1-i: i wzmwwti mjfm wn iirüiln ' itiit A ' :YÖ Kr und ' ysnzett' ip das 'Befinden' der irn ii4 ' i ( u yu ,o i v UV Nur. m 'Mmmwm Unser diesen rtenndrt" ft6fed Cbih mclmallach deZLieutenäMIMc;!?' ber vm.7, Orezoner-emenk.' ttV irvi ' O i v un
VeriinkTattersallieinesteJten Pferde d:?d?kt, gelandeten Oesterreichtl! einden Umltänu7ina , .znfrzcd'enstellendes.
nciu im 1. Ulanen-Regiment, den Ritt gemacht hat, da sich bei ihr am rechten Hinterfuß eine Sprunggelenk-Entzün dung ' eingestellt hüt.? . Auf ' allen vier Beinen sieiZ ist der SMmWallach! des Lieutenants Siegt von den 11.
Ulanen! it an, großer allgemeiner Körperschwäche liidßt der Schimmel ' wallach des Lieutenants Grafen Elamtvt ' "j. . . !... lt i JH carnniA. ' ief? Agiere zeigen uur? alle große Unlust zum Fressen. Die Dierde. deren Zustand es erlaubt, wer den täglich bewegt und zwar im Schritt'. Dem Berliner Tagblatt zufolge ist auch die schwarzbraune Stute .Hanakin" deö Oberlieutenants Sardagno verendet. Das Pferd war. gleich der AthoS, in der Stallung der Kttrafsierkaferne in der Alerandrinenstraße untergebracht. Aus Wormö,. 4. Oct., schreibt man: Heute Morgen waren es hundert Jahre daß im Auftrage deZ Oberbefehlshabers der. französischen Armee, Eustine, ein Theil ber französischcn Armee, etwa -10000 Mann mit 32 Geschützen, unter den Befehlen der Generale Moüchärd und Neuvin ger.' von,Frankenthal pnd OaKersheim kommend, ' in aller Stille in ' Unsere Stadt einrückte ulzd, ohne auf Wider stand zu stoßen.sich aus dem Marktplatze aufstellte. -Sämmtliche Stadtthore wurden sofort besetzt und Niemand d uif e die Stadt verlassen, außer dem schrieben die Franzosen sofort Kontributionen aus, nach welchen de Fürstbischof von WormS 400,000, daS Domkapitel 200,000 und die Stadt selbst 000,000 Livres bezahlen solle. WDe Magistrat remonstrirte wegen dieser ungeheuren Summe, dä drohten aber dic Franzosen, d:e Stadt mit Jeuer und Schwert zu zer stören ; dadurch eingeschüchtert, suchte nunmehr der Magistrat von den Bür gern Zuschüsse zusammcnKubringefl. Als dies nun zur Kenntniß des Generals ceuvinger kam. erließ derselbe eine Proklamation, in welcher er erklärte, daß die. Eontribution nur dem Magi strate und nicht den Bürgern der Stadt auferlegt sei, sollten aber die Bürger dennoch etwas hierzu beitragen; so' sei diese Summe nur als ein dem Magi strat geleisteter Vorschuß zu betrachten. Den Bemühungen des bisherigen Prosessorö Böhmcr am protestantischen Gymnasium zu WormS gelang eS, hei Eustine, bei welchem Böhmer- ' als Secretär befchi ftigt war, die der Stadt auferlegte Eontribution auf die Hälfte herabzusetzen. Noch waren aber .djese Summen noch lange nicht bezahlt, als, die Franzosen am 7. October WormS wieder verließen: im Uebrigen wurde kein Eigenthum verletzt; eS war den Franzosen nur um die Eontribution zu U N . ft ., . ;, ,F, I,,; S ;:;;,:t, $ f, ' ' ;. .1 , 'i Der Sohn des Münch'e ner Pianofabrikanten Ehret wurde am Todtenkirchl ' des Kufsteiner Ksisergi birges zerschmettert aufgefunden. Die. Leiche. wurde vom Vater nach München überführt. He rzkreuz l- nennt man die kleinen kilochenähnlichen Gebilde, die sich im Herzen deS Steinbocks vor, finden und in früherer Zeit galten sie als wunderwirkende Heilmittel, die mit theuerem Gel1)e bezählt wurden. Z LZerth eir S-chtel ei0uie."5 ,'lifo 0 ,;,!, aswarTi. raias GefSmacklöS Wirksam .-hei all? - ' . ! , biliösen und nervösen ! SeMnerden, !: W Migräne, :! Magens chmäche, schlecht, ÄfVdauNS, I Berstopfuna, ; Leberleiden ' ! und Frauenbeschwerde. ! Cilt einer gesSmakklose und &nWbareu Hiill üb-rzogea. , et all pstek Vrtit S5 Cntt bie ', Schaltet. WM 3tirt flftnnt SfA (Iniini Pr i A VV v . . f Vt VW ww. W. W. : tss s 'Men l Dieser prächtige Sommergarten ist jeht eröffnet, und an . . .... - O 9 tt ni a ö t n auch füx Igmissen gffe '? l Jeden Vonnerstag und Samstag '' ' ' " Abend ! - ' ." ... : , . -,...(- : ,.; , . ' " -. AölUzeVö! der PRÖGRESS BAND! - : - ., n ".. ,,. . ,. .- Fred. ErcecIioLtacntbümcr! 11 : .- i ' t i- ... , ' . ' Doctpr George Lots's ) zs:j7 rV Stnkäblerndttlgömersr, Int, j ieter in. Ecke. Mjchigan Ave. M Erlöse Str., - naZe Xt mttfi. ifT er jmt zzxkWkNH (in ?i voA.Jul! d. . . ' . . . , .: . . ülr fM RKrPL m ,O0 liäÄiiüuidiü' Epizialarz! sü! : ' - ;; ,MKW5MWls. i "4 , ' In Prz,is fett I8tt7. - i - - r - i , . ,s,r in -.4 -. . '- 'Daucrud etablixl . . (..,!,,.:. J-. if ' t 1 , . - 4 di )pst5Wdfhit:Jwtt.Ttx m' PerendiM piht ltu$$H:rl r VMsZBliInd. 1 j i; i -1 "h i :,i 1 1 f 'i i : : . . , - -. t ..,.i ,:..,,. .....,,, ... iflüfeiefe .iflifeisrpfci r.txvx. erft'57:: drch Correfpew - ,..,-.... i J: f .. ' ;ij .... jj. I. j j tz .4 f-C H j f .. . , X f " .Tir niiM., : A" -U: . f.
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Politische Ankündkguucn. Sterling R. Holt ' tst Kandidat für fcoS M:nt tH C 0 u n t d.
Schatzmeisters, nominirt von der btt krstischen Partei von Aarion Ceur.ty, u nnpsiehit sich allen St imgebern deS CountvT. okn.XlrkpstrZIc. ' voa Perry TownZhip, ist Kandidat fRkvkä sentsnt in der Legislatur, unterwerfm der Estscheiduna der demokratisSen Convention. Für Repräsentant von Mario Countv : -; Adolph Prey, : l-'rtoni aul Kht. - ucrerworftn der Entscheidung der tcmckra tifcheu NominationS'Tonvemtten. Stepublikanische (C rt 11 t i i 0)sVrtv." U U U l HJ l U i I U l HU Die Nevublikaner von TIcmml Scuntü li klagen die Wirthschaft der X5ounch.Änse, .( legenyeuen unzer itx gezenwörtiZn, rer waltuna.'sZ!W5!tzA:Asi!!' .yi;.-. rJ'H;:?!!!?:1!! Die Eounty-Cenimissäre haben die Struern erhöht, ohne irßend weiche augenscheinlichen s ZweS, außer dem Verlangen mehr Seid .zu ntroiiinn, mvem die ingezahtten Steuern seit im, um $ t27.7L6.83 vermehrt werde linr, Wesen fxtö,yi.w aus ittaien Ctrtttxn bestanden. Sie höben greße Celd.Cun:en selel, drigerweise für Couniy'Veamte und PcMi ker verwandt und haben ihre Aemter mehr im Znterrffe begünstigter Corrcratienen, slZ für vas ögenttiche Wohl verwaltet. . . J Der Auditcr hat fem Smt mipraucht, in dem ex . bschwerdeführcnden CteuntahlerZ. dem Gesetze zuwider, grce Bmö der schön bezah'ten Steuern zurückerstattet bat, und sich -ferner in der Ausaleichung der Stnurn die ! Pflichten deS AIeilorS und deS Ausgleich. ungS-3!athe anmaßte. ÄMntnschlssungen seitens demskrattZcher Seamter find wiederholt vorgekommen und wurde den Verüben, durch die GleichgKUig keit deS ötaatSsnwalteS geftattet sichruhig m entfernen, und dieselben sind in keiner I' U stanz zur Rechenschaft gezogen , worden. WM RDer! Schatzmeister hat den Auditor und den'S Äffeffor in der ungleichen und ungerechten ' Abschätzung von Erzenthum untersrützt, so daß die schwere Last : cer ; duichschnmiichm il, Lnmehruna der Steuern, zu mehr all 53 5 Prozent aus die Eigenthümer von -AeinmH, HeiWstättM fällt. . -t !-lf:;:.v . ;- & Das Betragen deö Sheriffs, sowchl sein ! Sssmtiichez wie fein rrwates war -.licht dazu angethan, die Achtung de Publikum!, weder 3 für den Mann noch für das Amt zu Höhe. I Der Eoroner hat sein Amt durch übmnaß. ige Verfchwendug nnd dadurch daß, er vcrS! suchte würdigen Mitgliedern ' seines Beruft ; j schaden, mißbraucht. Hu de Zwecke, dad diese u,.d andere Ki stände berichtigt, und dad di, LokÄ-Stwer ermähigt, und die AuZgaben de Eountv'A in i' den Grenzen der Sparsamkeit gehauen wer den mögen, ebne öffmtliche Verbcherunzeg in irgend we'cher Wife zu behindern, lade w'r alle guten Bürger, ohne AüMÄt rs & frühere Partei.Tngehörigkeit ein. mit UnZ zufammenzu Wirten in der Wahl von Zorn tybeamtcn, die zu einer ehrlichen und spsr. samen Verwaltuna der EoutvAngelegen l heiten verpflichtet sind. Republikanisches oun-Ticket. ' il:!,:f:i ik-kM lil! ijftacli 3;' OZsnv. tSlföslii- ür Schaimeister : i-ofler N. Lhiel. y-1 Für CounZv-CoMmMar : ' IameS Marion VsnTickle. SW,Frank!in Ponnegut.4tzv aürCoroner: eorge W. Lutz. t'i' ,1'V'n ! ?vßr Survepor : m lli,;:,. Hervey B. Fatout. Mr Assessor : f c zm-f Matthrw M. 5ummtnßS. DhzKFür Stadtanuit: &i3?il!SwfteCpaT.-' Vemokratischss Natiönal-Ticket. y; Für Präsident: mi il 'IJf1': ; Grover Cleveland MAWHvo New iBW" ö , iiii mk 0lßüißctxmi MßÄdlai (&. etctf utonj. fM'fcn SSincii. 'WU'-,' " ', MMWWStM Für Gouverneur : ?wnde.Qtthews.,SM 'i:S l; f F2r2?eutknäteudkrnkur:A?l !M.Mvrtimore NvHiHWM , FürSt-atS.Fekrs.ZKr: William N. Lvers. ' ' " : , " ',"!J,-:,. '..ai, i !;: :xf: ffi'et&MnxX Job OScsr Henderfop. Für StsälZSchstzMister : Albert all. 'XßrrX': :ji;!:i!liii,ltili!i;!; 'iß'''-: Für General.Anwstt 'zWX 1 ! ' 1IM!onzoGreen ;;För. everi, dcS SupMerichtz : illlllili N. Norl. Gupenntendent deZ cfferMchenAntnrichlZ : i Hervey D. QrrieS. 1MMchiski?ffz ' ZMZMilliqn, e,es.. Für Richter deS EPrrk''Gmcht , 2. Distritt-L. I. Hackpev. ; 3. Distrikt JameS O!c?sbe. ! k. Distrikt Timothy (?. Howard. UFür Dichter deS 'Apvellöo,n!.Geri!!: ; 1. Tistri!t-f)eoraeL.Ncinbardt. ! 2. Distrikt- rane?. Öavtttf 3. Distrikt-Theodore p, Davis.' ZRMltMsnhs 3s Los.' , - ,? - "U".', , i, sii .? H.-2?ju.- "i" ' :?'i!p't-ßrfftSi v i 's x-f-.Charles Sebwenrfs., ommcr - -ö" : i ' aber . l BtUPF RQA 8,' tine Mette fkdsich von derünkitdn. . ; -.wkßxlbshn Vnb Atfr&zl detAZgN?Zk i Die eeZeibin?an vo erxwr erl i mKige Preise U5U werden. - '. v - XMMc .,,,,. vv i,--!'; . , I ! - t . -,.!! .. ; Ctitor mnip Vchixißk , ;, erfcfii poRtii In wenigen -Vkivutea lSmerzl ßtmit, iater sollten bcZzntrik werde U imzt sie IrHr tarnt . ,-, . fcttsiie Ksen. !iae, ZsserZze kiugen. 5? iekstr,h, Tondheit. Liub im Ode: IsCf fcfUU xta. 6i jgc Cren, SdQ'f a. , ur. (UirUr wttffcs 'ttmv 'jrÄ.jKt'6Smj 5 ichWe,jiA k,,. ' - , 'y..'" ':':':'.," 'V ';:'... VxiLe J'! ''';' - wtrfcfR für jede Auge fwftS arfcvtlfit. Vtf id für j:i:t 6vv itTr-J-x, jtnu.tc r ktgsche ÄtgrÄ,'. Hwwfc. ttftl,chk vge. , . Toi niiaUittorli:r.tntimVtfitM, TZk Mhtin werde thnt Zr.iUn. iiwt'rril, r.jit ZSKr. HG itifWa4 to'n:fc',oi beiUrkche Äs tsif i !.- 7.:,i?tfÄginc f USfTifill biS,,4..UhrÄberzd.S., .. r.. . i i'- . ' ijw r.Cc f wl. i t u .j f?tit ?7-tm -i . '" ' :'K. i
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