Indiana Tribüne, Volume 16, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1892 — Page 2

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Jndwna Tribüne.

Erscheint Abglich und Sonntngs. TietZgliche .Tribune' kostet durch den Träger GcntS per Woche, die SonntSLS-.TrtbüAe- S Cent 5 perWocde. Del!, zusammen ISLrntS efcer 05 Cenk-Z pcrMonat. Per Post zugeschickt in VorattAbezaJlunA per Jahr. Office : 130 Oft Maryland Straße. Indianapolis, Ind., 18 Oktober 32. Der Herzog von Cutherland. Als einer der reichsten und zeitweilkg glücklichsten aller Sterblichen ist immer der eben verstorbene Herzog voll Suther land genannt worden Seit 1861, da er seinem Vater in der herzoglichen Würde folgte, besaß er Schloß Tunrobin und fast die ganze schottische Graf schaft Sutherland ungefähr 1,208. 000 Acker , daZ prächtige Schloß Trentham Hall in Staffgrdshlre. Lilleshall - Abtei in Shropshire und den mächtigen Palast Stafford House in dc, liefe von Grcen und St. James Parl in London. - Und zahlreich, wie sein Beschthümer, waren seine Titel: Gras Sutherland und Baron Strathnaver, Baron Gower. Graf Gower, Vicomte Trenthain, Marquis von Stafford und Herzog von Sutycrland. Im übrigen war er ein Sonderling, ein excentrischer Charakter, wie sich die Engländer aus zudrücken pflegen, wenn sie einen Men li:"'. ' t t f ' ... :: . . i. . ,(W" lajen rjejcicgnen wollen, oem oieorur? theile und die Lebensart seiner Kaste gleichmütig sind. Tausende haben ihn im Ärbe'iteranzuge mit der 'kurzen Pfeife im Munde gesehen; er pflegte seine eigene Locomotive, die Dumo bin zu' leiten und machte sich ein deson-dere-Vergnügen daraus, auf einer Tampffeuerspritze im sausenden Galopp durch London zu fahren. Für die Gesellschaft hatte er daher wenig Herzogliches an sich, umsomehr ; , ; aber für die Arbeiter, von denen einer , einst, als der Herzog von der Dunro dinStation abfuhr.' bewundernd aus , rief: Tas ist doch , nun einmal ein Herzog: er leitet seine eigene Locomotive auf seiner eigenen Eisenbahn und verbrennt dabei seine eigenen Kohlend Und doch muss der schwere und etwas klobige Mann einst anders ausgesehen haben ; denn bei der Krönunasseier in Moskau, im Jahre 1856. galt er mit feiner ZZrau für das schönste Paar. Er ; war damals noch Marquis von Staf : fsrd und hatte als Mitglied der Specialbotschast unter Lord Granvilles Leitug England hei jenen Festlichleiten zu , vertreten, I Tie spätere Madame de Morny foA als den .' einzigen, 'beau anglais" den jungen Stafford bezelch net haben; und vom Prinzen Esterhazy rührt das obige Urtheil betreffsdes jungen Paares der. Als Marquis von " Stafford hat er auch im Unterhaufe ge ",' seffen, , hat sich' aber zeitlebens um die Politik weniger gekümmert, als um in duftrielle und landwirthschaftliche Aufgaben. In seiner Grafschaft' Süther land fekte er das Werk seines Vaters fort, letzterer hatte dieselbe als eine vollständige weg und brückenlose Wild- , rufe übernommen, bewohnt von einer '' balboerhungerten Hochlandbevölkerung. " Was seitdem geschehen, die Anlage von , Wegen die Urbarmachung von Brachfeld'ern, der Ausbau der HochlandEisenbahn, hat wenigstens eine Million Pfund verschlungen. Ten Untersu- ,' chungen eines amtlichen Ausschusses gemaß' verwandte er und fein Vater im Zeitraum von dreißig Jahren 637,000 Psd. Sterl. auf das Landgut Dunro- ,, bin allein. Ter verstorbene Herzog war über. ,,hauvt der unternehmendste Gutsherr, en Sittttland besessen. Gepaart mit diee hil.'u h zp sh n re gebiglei war eine wavrha.t fürsUiche (astsreundschaft. Tie Feste, die er zu Ehren des 5Zhedivs und des Schahs (bei dessen erstem Besuche) gab, sind weitläufig be- , schrieben worden. Selbst die Königin .stattete ihm im Iahte 1872 eitteN Besuch ab, gleich dem Prinzen von Wales: der berühmteste aber von allen seinen Gasten war Garibaldi, den er 1804 1 in Stafford Houie zu London königlich feierte, ohne daß Garibaldi, dabei aus sein rothes Hemd verzichten zu brauchte. Zu erwähne ist noch, daß er den Prinzen von WZales -auf dessen ind:scher Reise begleitete. Mit großem, Eifer lag er dem'Vachtsport ob; an ,! Bord seiner ?)acht war er in allen 1 , Welttheilen zu sehen. Hausliche Zwiste spielten in , seine legten Lebensjahre hinein.- Unter etwas eigenthümlichen Umstanden ginger 137 in Amerika eine zweite Ehe mit der Wittwe Blair ein; die ihn, angeblich während einer Krankheit gepflegt hatte; seitdem fcheineu ihn seine Söhne gemieden zu haden der altere, der ihm je&t als HerZog folgt, strengte sogar einen Pro.eß gegen ihn wegen Gutsabholzung art Und so war denn , der eiserne Herzog diesen Titel theilte er in Schottland wenigstens mit dem berühmten Herzog von Wellington gleichfalls vor sei nem Tode nicht ganz glücklich zu preisen. Si'iiiijSi.;: i " ,,,;,p0,A ; ' I i . .. ...: ' gli t t f0: - ßa ri e ii Amerikas. Tie vom Preßausfchuß des deutschen ZkichsCommissariatZ herausgegebenen Chicago Nachrichten- schreiben: Tie deutsche Ausstellungsbehorde hatte sich entschlossen, dahin zu wirken, daß auf die Chiragoer Weltausstellung , auch möglichst viele decsen:gen Wissenschaftlichen Gegenstände geschickt würden, welche mit der Entdeckung Amerikas und den ersten Forfchungsreiftn in der neuen Welt in Zusammenhar'? stehen uno sich gegenwahtig in Deutiland befinden. Dazu gehört in erster Linie der Behaimsche Globus. Es ist nun nicht möglich gewesen, die Freiherrlich vonBehaim'sche Familie zu bestimmen, das Original des llldus nach Amerika zu senden. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß dieses üx eine so weite Äeise zu morsch ist. Tie genannte Familie hat indessen die Freundlichkeit gehabt, zu gestatten, daß

von dem Globus eme geneue Skopje ge nommen wird, welche nach Chicago wandert. Sodann ist es geglückt, aus oer Lraunschweigischen Bibliothek eines der seltensten wissenschaftlichen Trnk mäler, die dort vorhanden sind, sür die Chicagoer Weltausstellung zu erhalten. Es ist' dies eine Landkarte von Amerika, die in den Jahren-1511 und 1512 angefertigt wurde. Schließlich wird auch Dresden einen Beitrag zu diesem Theil der deutschen Ausstellung liefern. In dem dortigen Johanneum befindet sich ein aus dem 115. Jahrhundert stammen der Tisch, in dessen Platte eine Kürte von Amerika nach dem .damaligen Stande der geographischen Wissenschaft eingravirt ist. Auf dieser Karte ist schon ein Ort bezeichnet an der Stelle, wo heute Chicago liegt und mit Chicago bezeichnet. Von der Tischplatte soll eine sorgfältige Photographie angezertigt und auf die Ausstellung geschickt werden. Tiefer Ausstellungsgegenstand wird für Chicago deshalb das größte Interesse bieten, weil er das älteste Zeichen von' der Existenz eines Ortes an dem Platze des heutigen Chn-ago ist.- f :7l ',. -

In den Wälder Nlaskas. Furchtbar viele lästige Jnsecten. we mg Wild und Spuren unzähliger Waldbrände, das ist es, was dein, Rei senden im Innern von Alaska am meisten auffällt schreibt neuerdings ein Mitarbeiter des Century- aus eigener Anschauung. Meilen und Meilen ge schwärzte? Baumstümpfe bezeichnen die Verheerungen der Waldfeuer, welche in vielen Fällen wenn nicht in den rnei sten, gerade wegen der Jnfecten crngt legt worden sind. : : Wenn der Indianer Alaskas auf sei nen Touren ausruht und von Moskitos geplagt wird, ist das Erste, ' daß er die Zweige ui.d Blätter! rlngs um in Brand steckt und dadurch einen Rauch erzeugt, welcher die entsetzliche Plage wenigstens in respektvoller Entfernung halt. Hat dann der Müde sich, genug erholt und erfrischt, fo packt er auf und seht feinen Weg fort, ohne indes das Feuer wieder zu löschen. Will er Freunden von Weitem sein? Ankunst verkünden, so zündet er eine halb abgestorbene - Pech tanne oder einen Tamarack-Baum an, und die aufsteigenden- dicken schwarzen Rauchsäulen bilden ein anerkanntes Signal; auf gleiche Weise wird auch von Lagerstätten aus Reisenden der Weg gezeigt, und gewöhnlich läßt man die Feuer ruhig fortglimmen. Während des ' Sommers nun. wo Alles so trocken ist,- und gleichzeitig das Holz der Bäume einen großen Reichthum an Harzen hat, können die Bäume die man hat glimmen lassen, schsn durch den leisesten Windhauch zur Flamme angefacht werden, und 'die Flammen fressen unter dem harzreichen Beholz weiter, bis ganze Wälder zerstört sind. Daher kommt es auch, daß hur herum so wenig Wild anzutreffen ist. Wir besuchten eme große, fast noch zar nicht bereiste Gegend, fanden aber nur einige Erd-Eichhörnchen und ein ?aar Schnepfen. - Moskitos und Feuer zertreiben eben Alles; was erstere betrifft, so sind die felben noch ungleich schlimmer für, Mensch und Äieh,,' als ihre College in New, Jersey oder Texas. Ss wurde uns von den Indianern tt Mlt, daß alle größeren Thiere im Sommer wegen der Moskitos auf die Spitzen der Hügel flüchten, wo sie einem beständigen' frischen 'Wind ausgesetzt und von der Jnsectenplage frei sind. Auch wir lernten dieses unheimliche WezZefer gründlich kennen. Wir campirten eines Nachts auf einer kleinen grasigen Anhohe, wo wir Moskitos und andere. Fliegen in größere Menge trafen, als uns jemals vorgekommen war, oder, wir für möglich gehalten hatten. Tie ganze wimmelnde Jnseltc?twe!t schien eine unbändige Freude) über un sere Ankunft zu empfinden und fiel mit einem picnicmäßiaen Hunger über uns her. Unsere armen Thic wurden bis zur Raferei gequält und suchten in die Rümpfe zu , entfliehen, aus denen wir ans eben erst mit großer Mühe hervor zmrbeitet hatten. So ging es die ganze )iacht hindurch;' am nächsten Morgen üuderte eine frische, Brise die Luft von ,en zahllosen kleinen Dämonen, und Nensch und Pferd konnten sich auf urzc Zeit einer fehr erquicklichen Ruhe zingeden. So oft wir von Fliegen iberfallen wuroen, pflegte unser india scher Führer beständig mit einer wesstngeren' Schelle zu klingeln, wäh .end er in -Friedenszeiten" jede müßige stunde zum Schlafe ausnutzte. Büsselmörder in Colorado. Tcm stolzen König der amerikanischen Prärien, dessen Riesengcsch!echt wie ein lebendiger Zeuge aus der gigantischen Vorzeit zu uns herüberragte, ist es noch schlimmer ergangen, als, feinem rothhäutigen Jägdseind: die zahllosen Tausenden .'von Büffeln, welche noch vor wenigen Jahrzehnten über das Land schwärmten, wurden mit den mooernen Vernichtungswaffen großtentheils zum bloßen Vergnügen abgeschlachtet, , und eine Zeit lang schien es, als ob keilt ein;!ger mehr übrig geblieben sei. Und jetzt wird aus Colorado ein Bubenstreich gemeldet, dessen Verüber die erempla-l rischste Bestrafung verdienen. , Ursprünglich nur in den Ebenen hei misch, wurde der Büffel durch die Grau samkeit und blinde Gier des cjvilisirten Menschen ' nach höheren und immer höheren Wcivegründen getrieben. Tie, wenigen, welche nicht ihr ehemaliges Weideland mit ihren gebleichten iGebeinen bedeckten, flohen nsch den Bergvcflen. fern von den Tummelpläen des Menschen und von ihrer natürlichen Umgebung, und fristeten ein kümmer liches , Dasein. Aber es scheint, daß man sie nicht einmal dort in ihrer Ber dannung leben oder vegetiren lassen will; ulturübertünch!e ,, , zweibeinige Bettien jagen sie noch höherchinauf als ö'.e Holzgrenz.' geht, sodaß dieselben Hungers sterben müssen, wenn sie de' Kugel entgehen. Verächtliche Subjecte unbekannten Namens, .welche sich offenbar für SportZmänner-haltcn.sind imBegriff, die ei. y t noch frei umherschweifende wildeDuzselheerde, die es überhaupt noch gibt, vollends auszurotten un damit der aamen Welt die, ketten pgax Ver

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trclcr dieses cdlen Thicrgczchtcchtes zur Befriedigung ihrer gemeinen Büberei zu rauben. Etwa'2 Thiere gehörten zu dieser Herde, die hoch in den FelsgeUrgen ihre Zuflucht gesucht hatte, und man. glaubt, daß 13 derselben von jenen erbärmlichen, der Knute würdigen Vandalcn abgeschlachtet worden sind. Polizeibeanrte sind fetzt hinter den Missethätern her, und es steht nur zu hoffen, daß dieselben am Wickel genommen werden und für ihr Jagdver if.ttdi. It A. tast's A. Xfi4t

micjc lycuti ucuiicii, ututu. uuxf angioamerikanische Blatter sprechen sich ehr entrüstet, über dieze strolche aus Vom Jnlande. Seide ist unrein in den Augen der Mohamedaner, da sie das Erzeuguiß eines Wurmes ist. Beinah e. 02.000 P o st m e i st e r vierter Klaffe, die vom Generalpostmei' ster ernannt werden, gibt es in den Ver. Staaten. Suppe. Seife und Sal tjciton ist das kurzgefaßte Motto der Freien Sonntags Frühstücks -Associa" tion in Baltimore, Martzland. Der ehemalige IndianerHäuptling Geronimo, welcher mit ande ren Apach.'-Jndianern unters ocht wurde, lebt in der kähe.von Mobile. Ala., wo er in der Militärstation gefangen ge halten wird und zum Gärtner gemacht worden ist. Er ist gleichfalls Friedens' richte? fürseinen Stamm. In C o l d w a t e r. Mich., wurde kürzlich Mora Ständisch aus ihrem Buggy geworfen. Sie fiel so Unglück lich, daß man glaubte, sie habe sich das Genick gebrochen und sei todt. Der herbeigerufene Arzt erklärte, daß nur eine Verrenkung des Halswirbels vorliege. Er ließ zwei starke Männer kommen, von denen der eine am Kopf und der andere an den Füßen der Perungluckten mit allen Kräften ziehen mußten, was den Erfolg hatte, daßder dislocirte Halswirbel mit einem höcba ren Knax wieder in Reih und Glied sprang. Bald , darauf bekam Mora das Bewußtfein wieder und jede Gefahr war beseitigt. DieGe'rry'scheKinder schütz Gesellschaft in New York protestirt ge gen das Auftreten von neugeborenen Zwillingen auf der Bühne. 'Als des halb in dem Sensationsdrama The Bottom of the Sea" in Niblo's Garden neulich Abends eine Mutter auftrat, die kurz vor dem Aüfgehen des Vor Hangs Zwillingen das Leben geschenkt hatte, iu trat ein Agent der Gesellschaft auf den Manager" zu und erklärte mit scharfen Worten, daß Babies und zar Zwillinge noch n'cht als Bühnen tünstier aufgetragen" werden dürften, auftreten kann man wohl nicht gut sa gen. Manager" Thall ist einstweilen der Gewalt gewichen, beabsichtigt aber, .in die Gerichte zu appelliren. Die,, Mütter der kleinen Künstlerinnen" sind Frau Schindhelm und Frau Schlosser,' die je S5 Gage wöchentlich für die ,, Kunstleistungen" erhielten. Eine höchst u n angenehm e öettgenossin hatte Frau John Hayes, eine reiche Wittwe, welche fünf Meilen von Alamo in Michigan, 'eine -neue Farm bebaut. Sie ließ beim Zubett gehen, wie gewöhnliG ein Licht bren nen und hatte sich kaum zum Schlafen niedergelegt, als sie zu ihrem Entsetzen eine gewaltige Klapperschlange sich an einem Balken direct über ihrem Bette herablassen sah. Das Thier siel ihr auf die Brust und rollte sich dann an ihrer Seite zusammen. Die Frau hatte Geistesgegenwart genug, sich nicht zu rühren und blieb zwei Stunden lang, ohne mit einer Vcuskel zu zucken, im Bette liegen. Endlich kroch die Schlange fort, und Frau Hayes stieß ein Geschrei aus, welches ihre g.'sammtcn Hausbewohner zur Stelle brachte. Man glaubte anfänglich, sie habe g'traumt, allein ihre Erzählung fand Bestätigung, als am nächsten Morgen unmittelbar neben dem Hause eine große Klapper schlänge entdeckt und getödtet ward. - I ü ngst brach turz vor der Mittagsstunde in dem an ein Schulgedäude in Williamsburg, N. angrenzenden Hause der Frau Kennedy an Union Ave. infolge der' Ezploslon eines Petroleum Kochapparates Jeuer aus. Der Rauch und die Flammen schlügen sofort auch gegen die Fenster des Schul Hauses. Der Kinoer bemächtigten sich Angst und Schrecken . und in wilder Flücht suchten sie die Ausgänge zu ex. reichen. Eine der Lehrerinnen. Frl. Annie Smith, leistete sich, statt die Kin der zu beruhigen, eine Ohnmacht und erhöhte dadurch die Aufregung der ihrer Obhut- anvertrauten Zöglinge." ,Wä ren nicht Polizist Tracy und mehrere Bürger in das Haus eiMdrungen und hätten sie nicht durch ihre beruhigenden Worte die Kleinen beschwichtigt so wären wahrscheinlich, wenn auch nicht Verluste an Menschenleben, doch Kno chenbrüche und andere ähnliche Verlet jungen zu verzeichnen gewesen. ,, So kamen die Zöglinge der schule mit leichten Quetschungen und Haut-Ab-fchürfungen bei ihrem ungestümen Fluchtversuch davon. ' Trotzdem das Schulhaus von den Flammen nicht beschädigt wurde, fanden , keine weiteren Unterrichtsstunden statt, und die Kinder konnten nach Hause gehend um sich von dem ausgestandenen Schreck zu kr holen. Frl. Smith kam bald wieder zu sich. Die Sache zeigt, wie weise die in ' verschiedenen . Städten bestehende Vorschrift ist, daß Kinder durch einen fogenaiinten Fire-Drill" gewöhnt wer den in' Fällen von ; Gefahr in geordnetem Zuge das Schuhaus zu verlassen. Ein sehrgefährlichesÄhen teuer mit Hornissen hatte lüngst dfr Amerikaner Frank Ballard nnt einer Anzahl Freunden zu bestehen, die mit ibm zwecks Gsldsuchen? einen Streik zug durch das Tarahumaze'Geblrge in M?ki!o a n der Grenze dcS Staates Ssnora uutexnsmmen hatten. In einer Ziacht wurde die ReiskgLstZfchast von einem fürchterlichen Hagelwetter . UUf fallen. Sie suchte in einer verödeten Ktippenwohnung Schatz und zündete darin ein Feuer an, dessen Rauch Tau sende von riesigen Hornissen aus ihren bestem indem oben Rara trieb. Die Thiere fielen mit wahrer Wuth üher die Goldsucher her, die sich gegen ihre Stiche nicht zu wehren vermochten. M sie aus der Höhle zu entfliehen Msqch

ien, gewahrten sie m deren Eingang einen ' riesigen Bergldwen, der gleich ihnen dort Schutz gesucht hatte. Einer der Goldsucher Namens Harry Saunders flüch:ete in , den Hintergrund der Höhle, wahrend seine Genossen sich zum flmirirf auf den Beralöwen anschickten.

Tihrt Oewcbre waren durch den Regen unbrauchbar geworden und es blieb ihnen kerne andere Angritsswarfe, als Feldstücke, welche sie nach Kräften gegen as Raubtbier - sckzleuderten. während die Hornissen jie unaWörlich umschwärmten und stachen. Schließlich räumte der Berglöwe feinen Ängreisern den Platz und zog sich in die Tiefe. der Höhle zurück, während dle Gotdtucher aufathmend mit verschwollenen: Augen 'und zerstochenen, 'Gesichtern den Abhang hirni btaumclten und unter Mesquitobüschcn Sckutz gegen die Ungunst des Wetters suchten.' Als der Morgen an gebrochen war., wagten sich einige von ihnen in die Höhle zurück und - fanden dort die entseelten Körper ihres Genofsen Saunders und des Berglöwen vor, die augenscheinlich Opfer der Hornissen geworden waren. Ballard , begab sich nach Chihuahua und berichtete über das Erlebniß:' er erzählte. . daß seine Genossen dürch den nächtlichen ' Kampf mit den' Hornissen so' erschöpft, feien, daß sie sich nicht von der Stelle bewegen könnten, und führte eine Hilfsexpedition mit Arzneimitteln und einem Arzte zu nen. ?ch vom Auslde. . Unlieb s a me : Ersah run gen hat, wie aus Madrid berichtet wird; die Königin -RegentlN von Spanien kürzlich'im Baskenlande bei einem Aus flug von San Sebastian aus nach der Nachbarstadt Pyazzutti machen müssen. Die Behörden von Pyazzuni.waren von dem bevorstehenden Besuch der Königin, des jungen Königs und der JnfantiN nen benachrichtigt worden. Als jedoch die königliche Familie in der Stadt ein traf, .. war Niemand zur Stelle der sie ofsiciell empfangen hätte. Man kann sich die Verlegenheit der Königin vor stellen. Eine halbe Stunde lang war tete sie auf dem Bahnhof von Pyäzzuni, dis endlich ein liberaler Abgeocdneter, der in dcr Nähe de? Stadt ein Land hauS bewohnt und zufällig am Bahn Hof vosüberführ sich' det ' berlassenen Fürsten annahm und sie in die Stadt geleitete zum großen Erstaunen des Pöbels, der sich in den Waxtesaal ge drängt hatte und die Königin von al len Seiten begaffte. Zum näheren Verständniß dieser seltsamen ' Scene muß angeführt werden, das fast alle Bürger von Pyäzzuni earlistifch gesinnt sind, und daß es deshalb der Alcalde und der Pfarrer des Ortes für gut U fanden am Tage d.r Ankunft der Kö nigin einen Ausflug in die Berge zu machen. Eine auf Veranlassung des Ministerpräsidenten Canovas eingekei tete Untersuchung ist aus Wunsch der Königin-Regentin nicht zu Ende ge führt worden: doch wird jedenfalls der Alcalde seines Amtes enthoben werden. Räch der alten spanischen Hofetiquette haben die Königinnen von Spanien keine Füße". Maria Christine, die im jUebrigcn'mit den beengenden, steifen Formen gebrochen, wird! Mt Zukunft gewiß keine Füße mehr haben, die sie nach einem gegen den König und seine Mutter," gegen ein Kino und eine Dame fo ungastlichen Ort tragen könnten. ! J - M an so Ute meinen, d atz eigene Erfahrung der allerbeste Lehrmeister wäre und daß kaum, genesene Chv' lcrapatienten die Tiatvor'schriften auf's Peinlichste beobachten müßten. Um so überraschender klingt was eine ham burger Dame., die, von ihrer Wohnung aus denGarten des dortigen alten Kran kenhauses übersehen " kaun, dem Hamburger Tageblatt von ihren Beobach tungen erzählt: Ich sah berichtet sie, eine Anzahl Rekonvalescenten", erwachsen? Männer,, uus den neben dem Hauptgebäude aufgeschlagenen Baraken sich im Garten des Krankenhauses er gehen und sich 'unvermeilt über die Aepfelbäume hermachen, t welche munter geschüttelt wurden.' worauf die kaum ans, den Betten entlassenen Cholerapatienten die wohl kaum reifen Früchte so fort frisch und ungeschält zu vertilgen begannen. Ich schickte sofort meinen Bruder 'nach dem Krankenhause hinüber, um dem Aufsichtspersonal ,von dem unerhörten Beginnen der Kranken Mittheilung machen zu lassen. Ein Arzt fügte an seinen Dank sür die Be' nachrichtigung den verzweiflungsvollen Ausruf: ..Was soll man mit so unver ständigen Leuten machen! Jedem Ein zelnen ist es eingeschärft,, kein rohes OHft zu , essen. 3 , jedem 'Baum sind große Warnungstafeln befestigt. Es hilft bei der 'Gesellschaft alles' nichts. Sie kaut immer wieder drauf loZ, wenn sie eben wieder auf den Beinen stehen kann. Auf frejxmFelde in bei Nähe des schizarzburgischen ' Dorfes Abtsbeisingen fanden neulich Morgens hie Bewohner 58 todte Schafe und auch den todten Hirten. Der Gemeindeschäfer hatte mit de? ihm anvertrauten Schaafherde auf einem Acker! zu 1 über pachten, sie waren in " Hürden ein gestellt, der Hirte schlief in feiner Hütte. Um zehv Uhr Abends würd.' der SchS' fer geweckt und zu einem bekannten Landwirth nach dem Dorfe gerufen, der eine kranke Kuh hatte. Als der Schäfer drei Stunden später zu feiner Heerde zurückkehrte, gewahrte, er. daß die Schafe die Hürden verlassen hatten und von den' Hunden im freien Felde so eng auf eine n Haufen zu sammen getrieben I nnd festgehalten I wurden, daß 53 Thiere todt tagen W sie waren er stickt. Der Schäfer eilte nach Hause, sagte seiner Frau, haß er jetzt sterben müsseAlief ins Feld zurück und erhängte sich. Die ihm nacheilende 2l jährige Tochter konnte nur noch die Leiche des DaterS abschneidenHß'S E i n e S o ld a tß nrnf ßha.id. lung fand am Würzburger Militärge richs jhr, Ahuftheilung. Der Gefreite des 1. CheveaurlegerS'Negiments in Nürnberg. Mar Barchtmäny von El stra in Sachsen ohrfeigte im Mai d. JZ. einen feiner Untergebeffen, den Gemeinen Nänemann. weif n feine ffartäifche nicht mit flinm Namen per sehen hatte, vnfetzte chm Schläge auf den Sinterkopf und in'S Besicht und i"; ''W-UA '-r'.. . ' :!;!!":': j,,;!; .iHS'i:,,'

trakltrtc ihn mit Stößen in die Weichtheile. Bei letzterer Manipulation be diente er sich der Säbelscheide. ' Den Mißhandelten, der' Anzeige' erstatten wollte, verleitete er dazu, seinen Wachtmeister zu belügen. Für die : Lüge wurde der Gemeine zu 2 Tagen Mittelarrest verurtheilt. Sein Peiniger aber erhielt, trotzdem die Mißhandlungen eine lOtägige Arbeitsunfähigkeit zur Folge hattcn.nur 28 Tage Mittelarrest. M a n : & er ich tt La us Petersburg: Der russische Finanzministcr a. D. Wyschnegraski. hat in einem der vornehmsten Stadttheile eine Wohnung gemiethet.' welche zu einem eine eigen thllmliche Borgeschichte besitzenden Hause gehört. Der palastartige Bau' wurde ursprünglich von einem reichen Brannt weinspachter Utin für drei Millionen Rubel aufgeführt. Als der Utin'sche Glanz , bald darauf über Nacht derschwand, gelangte das Haus in den Ve sitz des - Unternehmers Owsjänikom. Tiefer .Mann spielte lange Zeit in der Newaresidenz durchseinen fürstlichen Reichthum eine bedeutende Rolle. Seine Feste waren die - prächtigsten Petersburgs und wurden von aller Welt besucht. Schließlich zündete Owsjanikow eines Tages 7 seine hoch . versicherten Tampfmühlen an,, wofür er freie Rei e nach Sibirien erhielt.' ' Dort soll er sich inzwischen wieder heraufgearbei tet haben. Nach Owsjanikow kaufte der bekannte Bankier Baron Günzburg ds Saus, dessen Reichthum ist nun

mittlerweile auch den Weg alles Fleifches gegangen. Jetzt rst der Finanz mann Wyschnegradski in dieselbe Woh nung gezogen, ,, welche den Sturz so vieler Finanzgrößen, bereits gesehen hat. I n P ar i s h at d e r s p a n U sche Maler Luna de Sanpedro ein mörderisches Feuer auf seine Familie in's Werk gefetzt. In Folge ehelicher Zwi stigkeiten schoß er auf feine Schwiegermutter. seine Frau und seinen Schwager. Die Schwiegermutter, die sich ins Badezimmer geflüchtet , und in einer Badewanne versteckt .hatte, erhielt den Schuß aus nächster Nähe in's Gehirn und starb sofort; Die , Frau ist : todt lich; der Schwager leicht verwundet. Der 35Zährige Mörder ließ sich ruhig verhaften. , ' . Ein Sch uster a u S d e r Ge, gend von Kodlenz so erzählt die tt. Bolksztg. kam, jüngst zur Stadt, um Leder einzukauken .Nach ! alter Gewohnheit trinkt er einen Schoppen und noch einige mehr Spät Abends kommt, er ln un aqdar lammerllchem Zustande , nach seinem Dorfe, Die Folgen seiner Kneiperei-, lassen nicht lange auf sich warten; voll Angst eilt seine Gattln zum Arzt. Dieser ver spricht, möglichst rasch zu kommen und verordnet mrttlerwelle tüchtige Einrer bung des Patienten; nach .Verlauf ei-, ner Biertelttunde erschnnt der Arzt, sieht sich den Patienten an, schüttelt.bedenklrch sein Haupt und erklärt unseren Schuster für ' höchst choleraverdächtig. Der Ortsvorsteher wird herbeigerufen und dieJsolirung des Kranken beschlos sen! Da, im kritischen Augenblick, er wacht Meister Knieriem aus seiner Erstarrung und sieht sich verwundert die Gesellschaft an. Erstaunt hört der Er wachte, daß er krank, sehr krank sei und als sicheres Zeichen seiner Erkrankung die berertS vollständig blau und schwarz unterlaufene Haut zu betrachten sei. Da tritt die wemende Gattm vor und sagt: Herr Doktor, die schwarze Hautfarbe, die ist wohl nur äußerlich. tüchtig eingeriebe hab' ich ihn. wie Sie besohle haben, und weil ich nix an ders zur Hand hatt'; hab' ich die Wichs dürft genomme!" ... - ,!; ; In d e m n eu en R 0 n a ch er Theater , llnter den Linden" ln Ber lin. in dem Hotel und in dem Cafe sind nach den Angaben der Direktoren Ronacher beinahe 300 Wiener beschäftigt, es ist förmlich eine Wiener Ge fchäfts und Arbeitskolonie, , die da mitten. Unter den Linden", ihre Zelte aufschlug. Allein vierzehn Kassirerin nen ' aus Wien - sind angestellt und vier weitere Kassirerinnen , sind aus, Wien telegraphisch nach Berlin berufen wor den. Am Tage, nach der Eröffnung betrug die Löfung: Theater '800 Mark ibel ausverkauftem Haufe), Kaffeehaus - 2400 ? Mark, . Restau. rants (es sind deren vier) 2500, Mark. Hotel, Garderobe zc. 800 Mark. , Also nahe 14,060 Mark, wobei man aller ding? zu' berücksichtigen hat,' daß die Jahrespacht 600.000 Mark beträgt. Aber Berlin ist mit solchen Ziffern zu rechnen gewohnt.- Die " Passage welche sich längs des Hauses von den Linden bis nach der rückwärtigen Front in der Behrenstraße zieht, soll um den Jahres zins von 100.000 Mark au einen Ge schäftsunternehmer verpachtet werden,' und, ein, zweiter Entrepeneur! ' bietet 60,000 Mark . bloß für das Recht, die Wände dafelbst mit Plakaten zu bekle ben. 1 Das , ist vielleicht nicht einmal Viel, wenn man beispielsweise hört, daß die Direktion des Norddeuschen Lloyd in Premen für die Unterbringung von sechs , Reklamebildern in , dem Stadt bahnbogen ,,in der Fridrichstraße die Summe von 80,000 Mark, jährlichen Pachtzins bezahlt, und daß ein bekann ter Chokoladensadrikant an einige her Vorragende Etablissements sür , daß Recht.' ein Plakat anzukleben, ein- für allemal je 25,000 Mark entrichtet. 1 Seine N e u g i e r mit dem Leben bezahlen mußte dieser Tage in Eibar bei San Sebastian ein junger Mann, der einer der vornehmsten Fa milien der baskischen Stadt angehörte. Der Jüngling wagte es im Liebes rausch, .jeden Abend zu den Fenstern deSiLandhauses einer jungen Wittwi empörznklettern, um deren Reize in der ,MiDchewündern zu können, txk merkte bald genug, daß sie, während sie sich jn ihrem SKlafzimrsjer besaM von unberufenen Augen beobachtet werde, erstattete Anzeige, und ein eß Abends schickten nch mehrere Polizisten an, den neugierigen Herrn in flagranti m eztappLn. Es gelang ihnen auch besser, als sie selbst ttwqrten mochten, feenjt Um hatten sie ihren Beobachz tungZposten eingenommen, als auch schch der verliebte Jüngling er, schien und Anstalten traf, an einem Mdenspalfer empsrzuklettexn und zu k o-a. ' . tUtm. t . :.f.. t ' 1

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est;rcck m den ;tiiio und iiichte bann fchleunigst das Weite. Ein Polizist ging nun , leider,, in seinem, Eifer fo weit, dem Fliehenden eine Kugel nach zuschicken. die so gut traf, daß sieden jungen Mann sofort todt zu Boden streckte. Durch diese unerwartete und jedenfalls , , unbeabsichtigte Wendung, die die Dinge nahmen, ist sowohl die hochangefehene Familie des JünglingS, als auch der unschuldige, Gegenstand seiner stillen Neigung in tiefe Betrübniß versetzt worden. V , Eine Z ei t u n g a m K ongo dürfte nicht zu den Alltäglichkeiten ge hören, und doch wird eine solche in der Sprache der Eingeborenen von . den Missionaren der . schwedischen ,, Station Kibunqi herausgegeben. , Wäh end der zehn' Jahre, in denen der schwedische Missionsverein - am unteren - Kongo wirkt. - haben deren Missionare nicht nur Grammatik und Wortvorrath der angewendeten Sprache, soweit dies möglich war, erforscht, daß man die

Zeit gekommen hielt, eine Monatsschrift herauszugeben.. - Dle Probenummer dieser Monatsschrift, betitelt Minsamii M ia trenge (Friedensbotschaft), ist er schienen.,.,, Die Missionare haben sich die Buchdruckerkunst angeeignet ,! und suchen auch die Eingeborenen darin ein zuweihen.- Zunächst wird die Monatsschrilt an die s)l eger gratis vertheilt, später sollen diese aber einen geringen Abonncmcntbetrag leisten.' Als Probe der Sprache theilt Stockholms Tag blad" einige Zeilen aus einem , Aufsatz Mit, der die Grundelemente der Astro nomie behandelt, und welche in der Uebersetzung läuten: Wenn wir den Himmel zur Nachtzeit betrachten, dann bekommen wir eine grone Menge alan zender Dinge zu sehen. Diese nennt man Äterne. Obgleich es sehr viele sind, übertritt oft ein -'einziger die ganze Erde an Größe. Einige bewe.i . ... 4 li " i,4A rtd. ytii Ul vvu 511 "-"b' '"W uwtl stehen still. - , , E i n f u r ch t b ar e s, an das Mittelalter, erinnerndes Urtheil soll in Finland demnächst an einer Frau voll streckt werden. ES handelt sich um die Frau des Professors Jainio, die, wie früher' berichtet, ihren 'Mann unter außergewöhnlichen Umständen ermordet hüt, nachdem ne einer schweren' Urlun densälschung sich schuldig gemacht hatte. Gegen das über ihr verhängte Todes urtheil . legte Frau! Jainto Berufung ein und , der Appelhof hat nicht allein die Todesstrafe bestätigt, sondern er hat in dem Verbrechen die Bethätigung einer so großen Verworfenheit erblickt, daß das Richtercollegium auf den allen Eoder zurückgnss und nach vielem toi gendes Urtheil sprach: Der Delinquen 7 n m!.iLrkj. vi' l.iii im ist aus em inrazipiUK oie rea) Hand abzuhacken, sodann wird die Ent hauptung vollzogen, der Leichnam verbrannt und die Asche in alle Windk zerstreut werden." Gegen dieses furcht bare Urtheil giebt es nur noch den Ap pel an den Zaren, und die einzig Hoffnung für die Unglückliche besteh darin,' daß der Zar es bei der einfache. Enthauptung belassen wird.' 5 : " Eine ungeschminkte Wahrheit. Als der französische Gesandte am Hofe deS Honigs Friedrich Wilhelm ; 1. von Preußen von den Torlettengeherm' isfen am Pariser Hose erzählte und auch der Schminke, als emes für das weib liche Geschlecht unentbehrlichen SchönheitSmittels, erwähnte, sagte der König mit einem strengen Blicke aus einige der Hofdamen der Königin, die einen für ihr Alter ausfallend blendenden Ternt zeig len: Keine Frau sollte sich schminken ilS fc, welch nicht mehr rnöthct.1' ' . ;': Medem da t Se i ne !" - ' Wollt an die Forderung man fest Euch i' :i nageln, : - ' Mßt'S Stockprügel reanen und Maul. schellen hageln. , - Verlangt Mucho's Best Havanna - lgar: ( DaS beste Union Brod und . der beste Pumpernickel, ist zu haben bei Bernhardt Thau am östlichen Markt, Stand Ro. 123 und 1L4. , :i, .- -. , , H.:r ,Ei!! Elnbrelher ; - muß Muth haben. ! Nachahmer haben je doch alle Eigenschaften des Einbrechers ohne den Beuth zu besitzen. ' , Wenn euch jemand Johann Hoff'sches Malz Extrakt ffexi und es hat nicht die Unterschrift von Johann Hoff- ans dem Halse der Flasche, so nehmt es unter keinen Umstän den. Dieses Extrakt ist fo poplär, daß es , vielfach nachzuahmen versucht worden ist , Dr. Fürst, praktischer Arzt in Stargard, ' $xim über Johann Höfi sches Malz Ex ,,trakt wie folgt:,,'' ,', .. :,! Ich habe neuerlich mit dem iveltberübm ten Johann Höfi schen Mal,-Ettratt Ber suche unternommen, deren über alle Er ,! toanungen gunmgea Resultate mir die 1 Pflicht auferlegen, Ihnen hiermit öffentlich ,; meine dankbarste Befriedigung auSzuspre chen. , Ihr MaZz-Eftrakt hat mir tn allen, auch auf hochgradiger Phthisis basirenden Lungen-Affektionen ganz wesentliche Dienste ' geleistet, welche ich mit keinem Mittel auch nur entfernt zu erreichen im Stande gewe len war. Bet Schwäche, schlechter Ber dauung. Schlaflosigkeit c. habe ich nach vielen sehlgeschlagenen Versuchen zu Ihrem Malz-Extrakt gegriffen und damrt auffal lend erfreuliche Erfolge erzielt." Eigner & Mendclzon ' Co., Jmpottäre von Mineral Wässem, L Barclay St., New Vk. ,, , ,, , OrMBarlcer . s . . - : Spezialarzt für Wgk, Ohr Nase und H ls. ! In Praxis feit Z87. Dauernd etablirt 4 West Washington Str , dkr Vserldian St.ake gegenüber. I n b s a ff a p 9 f i f, ? n d. Patienten, welche außerhalb der Stadt tv$r.i verden erfolgreich durch siorrkspon dinz behandelt. - ii--:

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