Indiana Tribüne, Volume 16, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1892 — Page 2

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DJndZanapsliS, 3nL, 17. Oktober '92.

Licht und Mikroorganismen. n V Ueber die vernichtende Kraft dcZ Llch' te5 auf Bakterien veröffentlicht Profes!sor H. Buchner in Verein mit Dr. Wmck im Fmtralblatt für BaZterioßlogke und Parasitenkunde- eine Reihe ''interesianter Versuche, die von Neuem beftätigen. daß wir in dem Licht einen MSchtigen BundcZgen offen im Kampfe pegm unsere unstchwarenJclndevesinen. chon nach ennlundkaer Etffwiriunz Virektett ConnenlichtZ waren Cholera Vibrionen. TyphnsbaciLcn. Eitermilrolkotkm und verschiedene Faulnißbattel;n, alss Mikroben, . die hygienisch 'd:sonderA wichtig sind, in Wasser (in GlasgeZäßen oder offenen Blechkannen) ! voll ständig abgetödtet. während sie in den verdunkelten Controlproben sogar zugenommen hatten. Auch durch feste Nährboden hin durch, wo doch die einzelne Bakterien zelle nicht so vom Licht getroffen werden kann, wie im Waüer, bewährte sich die keimtödkende Kraft des Lichtes. ße roShnlicheZ 5?leischpeptenAgar, mit den genannten Mikroben am Abend in eine (lasfchüke mit Rand gegossen, ist am Morgen erflarrt. so daß man das Gefaß umkehren tann. Wird nun die Anterseike eines solchen Gefäßes mit einem Kreuz oder Buchstaben aus sckmarzem Papier, z. B. dem Wort Typhus beklebt, so sind' alle Keime unter diesem Wort vor den Sonnen strahlen im Schatten. Eine ein bis anderthalb!! lindige Befonnung genügte nun; um alle Keime aus den belichteten Stellen zu todten, während die durch den Schalten der aufgeklebten Buchst ben vor der Einwirkung dcZ Sonnenlichte gcschühtm Keime in 24 Stunden zu üppigen Colonien ausgewachsen waren, die die Umrtzze der aufgekleb !en Buchstaben, j. -33. also das Wort Typhus" so scharf wiedergaben, dan es aus einer bcizefügtttt Abbildung nach einer Photographie wie gedruckt' aus sieht. In derselben Weise, wenn auch langsamer, wirkt das zerstreute Tages licht sowohl auf Mikroben im Wasser, als a .ich auf festem Nährboden ein. Bei dieser keimtödtenden Kraft des Lichtes , ist die Mitwirkung der Wärmestrahlcn völlig ftusgeschloffen; denn anch Agar--platten, die am Grunde eines zwei Fuß tiescn WasscrbehMers dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, wurden keimfrei. Man kann also nur eine Thätigkeit der chemischen Strahlen annehmen.' die die Orydatian auf das Protoplasma der Bakterienzelle stark anregen, vielleicht auch den Nährboden verändern. Und in der That hemmen von den vcrschie " denen Strahlen des SonnenspcktrumS ; Die blauen und violetten die Cntwicklung i der Mikroben am meisten; je mehr nach dem rothen Ende, desto geringer die Wirkung. Tas Ächt ist hiernach neben der Luft das dmigne, wnksamfte und am wate ijirn verbreiteste Mittel zur Aufbesierung hygienischer Verhältnisse. In der Privathygicne gilt es daher, diesen, Bundesgenoften in keiner Weise, z. B. durch Vorhänge ic. den Eintritt in die Wohnungen zu verwehren. Für die öffentliche Hygiene haben diese Versuche überdiens noch daZ wichtige Ergebnis daßdas Lichi beim Durchgänge durch 1 Wasser in seiner keim tödt enden Kraft keine Einbuße, erleidet, ein Punkt, der für die Selbstreinigung der Flüsse und Seen vou große? Bedeutung ist. Ob wohl bei der Selbstreinigung solcher Gewässer das Absetzen schwimmender Theuchen, d:e Verdünnung mit reinem Wassers die Thaiigkeii der Wasscrthicre. öer Wafferpstanzen und vor Allem des Sauerstoffs und der Mikroben selbst eine große Rolle spielen, so muß doch der Einfluß des Lichtes gerade gegen über den hygienisch in Betracht koin menderi Batterunstten I des'TyphuZF der Cholera, des äülnißvotganges :e. nach den Ergebnissen dieser ersuche als sehr wesentlich angesehen werden Telephotographie. Das Problem. Bilder, befondcrs photographische, Ausnahmen, tekchra phisch üuf größere Entjernunzen zu überkragen.' hätZ seit Jahren die Erfinder beschäftigt. Nur . Handschristm oder Zeichnungen in Linicnform werden bis jetzt durch die Plan- odcr Kopir telegraphen von Easelli, Meyer. Edison ?c. , übermittelt Run hat aber der Amerikaner Anschuß ein Verfahren entdeckt, ein Bild mit allen seinen Einzel heiten und Tönen weiterzutelegraphin.:. Dieses vorerst allerdings noch unvollkommene, ober gewiß der Ver bcsscrunz fähige. Verfahren wird in der Weser Zeitung nach der Glcctrica Review" wie folgt beschrieben: Zunächst wirdvondem Gegenstande, dessen Bild telegraphirt werden soll, eine photographische Ausnahme auf einer Ehromgelatitieplatte gemacht, di. auf einer Glasplatte, welche mit einer dünnen Schicht einer Mischung von Ge latine und chrsnisaurcm Kali überzogen,, iöMff j ' Im Lichte erhärtet diese : Mischung und verliert ihre Mlichlcit im Waffer. Behandelt man demnach 'eine . solche Platte, nachdem sie in der Photograph!schen Eamera erponirt worden, mit Wasser, so wird an den vom Richte nicht getroffenen Stellen die Gelatine gelöst, es entstehen Vertiefungen, und man erhält von dem aufgenommenen Ggen stände eine Llrk von Reliefbild. eln Verfahren, welches als Grundlage pyo tolithk'graphischer Trukmethoden be- , ,reitZ in ausgedehnter Anwendung z ist. Herr Anschütz löst jedoch die Gelatineicyicht von der Platte ab und bringt sie auf den Cylinder eines Phonographen, wo sie nunmehr dieselbe Rolle spielt. sie ein gewöhnliches Phonogramm.

'cr Vorgang verm Pycnograpyen x ja Jcoermann bekannt: (Sin mit einer Wachsschicht bekleideter Cylinder erhält durch ein Uhrwerk zugleich mit einer gleichförmigen Drehung eine foNschrei tende Bewegung, so daß ein auf der Wachsschicht gleitender Stift in dics eine Schraubenlinie einzeichnet. Der Stift aber ist an einer Membran befestigt und bringt demnach, wenn die Membran durch Töne in Cchwingun gen versetzt wird, Eindrücke von wechselnder Tiefe hervor. einPhonogramm. welches den Vorgang in umgekehrtem Sinne zn wiederholen, also die Schallschwinqungen zn revrodnciren gestattet. Auf gsckche Weise versetzt aber aikch die Gelatineplatte des Herrn Anschütz mit ihren Erhöhungen und Vertiefungen die Membram des Phonographen in Schwingungen, und diese können ob schon sie zu langsam erfolgen, um sich dem Ohre irgendwie bemerkbar zu machen mit Hilfe einer dem Telephon nachgcbildetcn Vorrichtung elektrische Ströme von wechselnd. r Stärke hervorrufen. Werden die letzteren nach einer anderen Station geleitet, so können sie hier wieder diefeiden Schwingungen eräugen, und die Wachsschicht eines Phonographen kann von denselben eine getreue Reproduction des Gelantiizebil des empfangen. Unmittelbar läßt sich allerdings mit einer solchen Wachsschicht noch nicht viel ansangen, aber die Galvanoplastik gibt ein Mittel, an die Hand, von derselben eine für den Druck eignete Platte zu erhalten."

. In Ketten. (..Texa wärt.') ES gibt in Amerika eine Protest an. tische Sccte. welche sich die Adventisten des Siebenten Tages" nennen, und. dcn Lehrender Bibel gemäß, den siebenten Tag der Woche,' Sonnabend, als Feiertag heilig halten, und an diesem Tage sich Zeder Tagesarbeit streng enthalten, nachdem sie vom Sonntag früh bis zum Freitag Abend in ihrem Be rufe thätig gewesen sind. Die Mitglieder dieser Secte zeichnen sich namens lieh durch rechtschaffenen, friedlichen und wahren christlichen Lebmswandel aus, und sind der Achtung eines jeden guten Bürgers werth. In Tennessce' besteht nun ein ebenso fanatisches Sonntagsgesetz, wie in die lcn anderen Staaten der Union, und in der Stadt Paris in jenem Staate konnte man vor Kurzem das für eine freie Republik, in welchem der Staat streng von der Kirche getrennt ist. ent löütdlgende Schauspiel sehen, daß vier achtdare, rechtschaffene und friedliche Farmer in Ketten geschmiedet mit Verbrechern aller Art, ander Straße arbei ten mußten, um eine Geldstrafe, zu welcher sie wegen Arbeit am Sonntage verurtheilt, und zahlungsunfähig wa ren. abzuarbeiten. In dem Processe war der Staatsanwalt selbst genöthigt zu sagen, daß die Bestrafung zu bedauern sei, da die Männer, mit Ausnahme der Ver letzung der Sonntagsgesetze, gute und achtbare Bürger seien. Sämmtliche Vcrurtheilte ssnd Familienväter, von 40 bis 62 Jahren, und haben ihr gan zes Leben lang sich kein Vergehen zu Schulden kommen laffen. Die Strafe nebst Kosten betrug für Jeden 830 oder, wenn es im Gefängniß abgesessen wird, ;u 25 Cents den Tag gerechnet, also vier Monate Gefängniß. Nachdem sie vierzig Tage im Gefängniß geseffcn hat ten. wurden sie mit Verbrechern an die C t. aßenarheit gestellt, und es werden ihnen dann 50c per Tag von der Strafe gutgeschrieben. Das eine Opfer, W. S. Lowry, war angeklagt, am Sonn tage Feuerholz gehackt zu habsn.ein Anderer ist gesehen worden, wie er Holz auf eineii Wagen lud, der Tritte hatte feine Obstbäume beschnitten, und der Vierte hatte Erdbeeren gepflanzt. Jeder der Angeklagten vertheidigte sich selbst vor der Jury, und der erste sagte dabei folgendes: Ich möchte der Jury sagen, was be .eits festgestellt ist. daß ich ein Advm tist des Siebenten Tages" bin. Ich beachte den siebenten Tag als Sabbath. Ich lefe meine Bibel, und meine Ueber Zeugung ist, daß der siebente Tag der Sabbath ist, den ich so heilig halte, als ich nur kann. Ich beanspruche dann das mir von Gott verliehene Recht, sechs Tage zu arbeiten. Ich habe eine Frau und vier. Kinder, und es bedarf der sechs Tage Arbeit, um diese zu ernähren. Ich verrichte meine Arbeit in ruhiger Weise, und mache keinen unnöthiqen Lärm dabei. Es ist durch Mr. Fitch und Mr. Cor, meine Nachdarn, bewiesen, daß sie durch meine Arbeit nie gestört worden sind. Hier stehe ich nun vor Gericht, um mich we gen meines Rech'es. dcffen ich als Christ theilhaftig bin. zu verantworten. Ich bin ein gcsetzlicbender Bürger und glaube daß ,,dcn Gesetzen des' Landes Gehorsam geleistet werden sollte. Allein wenn diese Gesetze mit meinen religiösen Ueberzeugungen, welche ich der Bibel entnehme in Conflikt, kommen, so werde ich eher den Gesetzen meines Gottes, als den Gesetzen des Staates gehorchen." 1 Aehnlich sprachen auch die übrigen Angeklagten, und es wurde außcrdezn erwiesen, daß die kleinen Farmen , dieser Männer,, nicht etwa ander Land straße lagen, sondern weit , davon ent fernt, und es mußte schon Jemand sie speciell am Sonntage aufsuchen, wenn cr beobachten wollte, was diese Männer dort thun. ",!" ; Es war aber einc sanatisch-rcligiöse Verfolgung) welche gegen sie eingeleitet worden war. ) Die richtige Jury war ebenfalls, dafür ausge-'ucht, und sie wurden alle vier schuldig befunden, und die Familien ihrer Ernährer beraubt. " ' f;: ?: !" Zin Oiflfifch, ah 1 1 Eine interessante Schilderung findet sich !n Vrehm'S Thierleben-, und zwar von einem , giftigen Fisch, . dem Zau berfijch" oder Lan" (Sjnaneeia vr. ruoos), deffen Lebensweise früher nur dienig bekannt war.', Er kommt vom Rothen Meer bis zur Südsee vor und ist einer der häßlichsten Fische. , Bedeckt mit einer schlaffen, warzigen Haut. welche die Körpertbeile so verhüllt, daß ,i

man sie aus den ersten Blick kaum noch unterscheiden kann, hat er mehr das Anfeltt jener nacktkiemigen Mollusken, die mit ihm dieselben Meere bewohnen. Die kleinen Augen' sind' wie das Maul nach obeiz gerichtet, da der Fisch sich immer nf dem Grunde aufhält und, eingegraben in Sand und Schlamm, ans seine Beute lauert. Die Rückenstacheln sind stark, spitzig wie eine Nadel und in eine dicke, schlaffe Haut eingehüllt. Das Thier wird -40 Zentime ier lang. Die Zaubersische sitzen, zwi schen Steinen und Seegras versteckt, unbeweglich auf dem Grunde, so daß der Fischer ihrer ost nicht ehrer gewahr wird, als bis er aus sie getreten, und sie. plötzlich auffahrend, ihm mit ihren Stacheln eine äußerst schmerzhafte Wunde beigebrach! haben. Die Rückenstachekn sind nämlich Giftwerkzeuge; sie sind auf jeder Seite mit einer liefen Furche versehen, durch welche das in einer eiförmigen Blase befindliche Gift hervortritt, wenn von außen ein Druck auf die Stacheln ausgeübt wird. In der Südsee ist der Zauberfisch trotz seiner Kleinheit der Schrecken der Eingeborenen. Die leiseste Berührung mit der Hand, die nach Schalthieren tastet.oder mit dem bloßen Fuße, der dem Netze folgt, verursacht den Fischern die schrecklichsten Schmer zen. Der No'u", wie die Eingeborenen den Fisch nmnen, liebt cs auch, sich so weit in den Schlamm einzuwühlen, daß nur die Augen unbedeckt und die scharfen, feinen' Stacheln auf dem Rücken kaum sichtbar sind. Sobald ein kleiner Fisch in feine Nähe kommt, schnellt cr h rvor und selten entrinnt ihm fein Opfer. Fälle, daß Menschen, die sich an feinen Stacheln verwundeten, binnen kurzer Zeit starben, sind schon fters vorgektnnmen.

Vom Anlande. Die Austern sollen 10 btS 12 Jahre alt werden, aber schon mit 3 bis 4 Jahren sind sie marktfähig. Eine Reihe von weiblichen Redacteuren erhalten hierzulande S5000 jährlichen Gehakts. Unter den ungebildeten Weißen in Alabama herrscht vielfach der Aberglaube, daß das Zahnen der Kinder erleichtert wird, wenn sie von einer farbigen Person zweimal auf den Mund geküßt werden. Mehr als der vierte Theil oes Goldes und mehr alS der dritte Theil des in der ganzen Welt im Jahre 1891 producirlen Silbers, wurde aus Bergwerken in den Ver. Staaten gewö'lnen. Ein vollständiger Bericht über den Brand in St. Johns in Neufundland ist soeben veröffentlicht worden. Danach sind 1550 Häufer ein Raub der Flammen geworden, 1874 Familinl und 10,234 Personen im Ganzen sind ausebraunt. Eine sehr b es ch ästi gt e Frau ist Frau Emma Tram von SouthNorridgewock. Mo. Sie bebaut eine kleine Farm, hält ein Pferd und eine Kuh, macht Butter für den Markt, sorgt für ihre fünf Kinder, thut ihre eigene Hausarbeit und unterrichtet an fünf Tagen in der Woche in der Schule siebzehn Kinder. Zwei siamesischeAffen sind oon Aaron Howclls, der in der Nähe von Gojhen, N. , eine große Obst zucht treibt, zum Kirschenpflücken abgerichtet worden. Sie pflücken mehr und essen weniger als irgend ein Knabe, der ihm je Kirschen gepflückt hat. Howells behauptet, durch die Affen täglich 50 Cents zu sparen. Vor einigen Tagen schickte C. S. Beerbower von Jacksonvitte, Fla., einem Freunde in Waldo per Erpreß einen kleinen niedlichen Mops. Richt wcnig erstaunt war er, als cr einige Morgen darauf dm Hund, zwar etwas ermüdet, aber, noch immer vergnügt. auf der Veranda vor seinem Hauze liegen sah. Das Thier war davon und den langen Weg von fünf zig Meilen zurückgelaufen. Unter den Fahrgästen der ,Normannia befand sich auch die englische Chanfonettensängcrin Lottie EottittS, die Heldin des in ganz England jetzt gesungmcn.a'rara-boom' dai". Die ' heißblütige Sängerin konnte ihrem Zorn über die schändliche Behandlung, welche ' ihr zu Theil wurde, als die Fischer der Fire-Jnsel. mit dem Gewehr, in der Hand, die Lan dung zn verhindern suchten, keine Zügel mehr anlegen. Sie erklärte: ..Wäre ich ein Mann, ich würde diese Kerle niederschießend. An ihren New Yorker Impresario schrieb die Holde: ..Genöthigt, auf Deck letzte Nacht zu schlafen. Zum Teufel mit Amerika! Ich gehe zurück nach England. Ich habe genug davon. Lottie Collins". ' Der Eavitän Sieward von dem Schooncr Dora Sieward berichtet übcr ein Seebeben, welches er auf der Fahrt von der Kupfcrinfel im Beringsmcere nach Victoria in British Colum bm erlebt hat. Unter, 50 Grad 48 Minuten nördlicher Breite, nördlich von Athka-Jsland, war er Vormittags mit den. Zeichnen einer Karte befaßt, als plötzlich der Schooner, welcher mit einer Geschwindigkeit von elf Knoten in der Stunde fuhr, in der Höhe gehoben wnrde, als hätte sein Kiel einen Wal-' fisch getroffen; das Schiff sank in das Wasser zurück, aber die Stöße wiederholten sich fast eine jede Minute lang und zwar so heftig,' daß alles, was sich auj'Deck befand, duicheinander gemorfcn' wurde. ' Die Matrosen vermochten sich nicht auf den Füßen zu halten und der Steuermann konnte nur mit der ganzen Wucht seines Körpers das Steuerrad in der gehörigen Richtung erhalten. Das Wetter war klar und dle Oberfläche des Meeres verrieth mit keiner Spur die unterirdische Erschütterung. Das Schiff behielt seinen KurS bei und legte unter heftigen Schütteln und Schwanken 500 ?)ards zurück so dann aber harte das Beben auf. Nach der Beschreibung des Steuermanns war wählend der,l Erscheinung das ' eiserne Steuerrad' so! stark mit Elektrizität gelliden. daß cr wegen der elektrischen Ströme kaum im Stande war, die Speichen d.'s Rades zu halten. vm Cannon, der auch in Berlin durch seine Rinakämvfe mit Carl

Ads Lekunnt gewordene amerikanische Meisterringcr. hat in Mailand zu einem großen Skandal Veranlassung gegeben und mußte auf polizeilichem Wege" aus der Stadt entfernt werden. Im Dal Vcrme-Töeatcr. wo man große Opern und Praga'sche Sittendramen gibt und dresfirte ' Schweine und halbnackte Tänzerinnen auftreten läßt, war es, wo Tom Cannon mit seinem herkulisch gebauten Gegner, dem Grie chcn Picrri, in die Schranken trat. Zuerst erhob sich im Publikum Bedenken an der Echtheit Tom Canaons; man erklärte den auf der Bühne stehenden Prcisringcr ciniach für eine mißlungene Copie des ..be rühmten" Amerikaners. Erst als einige Herren, die das hohe Glück geuoffen harten, während der pariser Ausstellung den echten Cannon in den Folies Bergcres" zu schen. die tröstliche Verficht rung gaben, daß keine Fälschung vorläge, beruhigte sich das Publikum, und der Kampf tonnte beginnen. Er bauerte länger als fünfzig Minuten. Tom Cannon wandte alle ihm geläufigen Kunststückchen an, legte sich auch nach dem berühmten Muster von Ads mehrere Male platt auf den Boden und brachte es dadurch, daß er seinen weit stärkeren Gegner ermüdete, dabin, daß dieser sorgloser wurde und sich überrumpeln ließ. Mit heradlassendcr Miene nahm Tom Cannon den Beifall des

Publikums .entgegen, aber Piern erklärte plötzlich, daß er, da er überlistet worden sei, den Kampf nicht gelten laffe und die tausend Lire nicht zahlen werde. Eingeweihte Leute wissen nun sehr wohl, daß solch? Wettpreise, mögen sie nun in Mark, Francs oder Lire bestehen und in noch so feierlicher Weise angekündigt sein, überhaupt nur eine schöne Fabel sindi das Publikum in Mailand nahm aber die Sache furchtbar ernst und wollte durchaus Herrn Pierri zur augenblicklichen Zahlung der 1000 Lire zwingen. Das Vergnügen und der Tumult erreichten aber ihren Höhepunkt, als Herr Cannon seinem Gegner eine nicht im Rlngcodex vorgeschriebene derbe Ohrfeige ' verabieichle. ES entspann sich nun erst eine kleine und dann eine große Borerei und Bal gerei. d. h. eine solche, an der sich das ganze Publikum auch das schwächere Ge'chlech! betheiligte, und die damit endete, daß mehrere Carabinieri Herrn Tom Cannon am Kragen säßten und an die Luft fetzten. Es wurde ihm aufgegeben, noch au denlZclben Abend Mailand zu verlassen? er kam dem Befehl- auch sofort nach und ringt jetzt jedenfalls irgendwo anders um's taz" licheBrod. W. D. W a k t o n von Petersbürg. Va.. v?urde in der Schlacht bei Spvttsylvania Court-House von einer Kugel in den Arm getroffen, die nie malS herausgeschnitten wurde. Kürzlich hat er die Kugel ausgehustet. CharlesW.Freudenvoll ist von der Wittwe und Tochter des versiorbenen Patnck S. Gilmore als Di rigent und Glfchästsverwalter - des be rühmten Musilcorps erwählt worden. Freudenvoll wurde im Jahre 1353 in Boston geboren. Dom Auölnde. Ein Herr Nodriguez Merzno, Telegraphenbeainter in Madrid, hat den Plan gefaßt, die Choleraba.illcn und alle anderen Mikroben mittels der Elektricität zu vernichten. Der Gcdankengang des Herrn Merino ist verblüffend einfach und logisch. Die Elektricität so sagt er sich ist im Stande, Menschen zü todten ; das bewiesen die zahlreichen Hinrichtungen im Sing'Cing-Gefänanisse zu New Zlork und in anderen Gefängnissen der B.'n Staaten. Wenn nun die Eleltncität den Meuschen und die stärksten Vierfüßler zu tödtcn vermag, um wie vlel eher wrrd sie so kleine Lebcweien, als die MiZrodm sind, zerstören tonnen. Natürlich dürfen bci der Tödtung der Mikroben nur elettnjche Spannungen Verwendung finden, die für die Tod tung des menschlichen Körpers zu schwach sittd. Die Theorie ist, wie bercits ermähnt, nicht allein auf den Kymmabacillus anwendbar, sondern auf sämmtliche andere Mikroben, die Eireger .des Typhus, , des gelben giebeis,' der Tollwuth, der Tuberkulose u. s. w. Bei dem Ausbruch einer Evidemie soll so wird vorgeschlagen Je? dermann gesetzlich verpflichtet fein, sich elcltrisiren zu lassen. In den Krankenhäusern werden unter der Aussicht kompetenter Personen elektrische Cabiucts eingerichtet, in denen erst Jeder auf seinen Krüftezustand hin untersucht werden muß. damit erprobt werde. einUwie starken,, eleltrikchen Strom er vertragen kann. Die Operation selbst wird natürlich im Großen betrieben, indem mehrere Personen, die eine Kette bilden, zu gleicher Zeit elettrisirt werden.', Die Probe hält Herr Merino bereits für gemacht: wahrend der letzten Cholcraepidcmie in Spanien starb dort auch nicht ein einziger Tclcgraphmb amtcr, und zwar nur deshalb. ,weN. wie ihr College meint, diese Leute m b.' als jeder andere Mensch dem Einfluß mit Elektricität geschwängerter Atmo sphäre unterworfen sind. Als " im Jahre 1368 in Barcelona das gelbe Fieber herrschte, sei. behauptet er, gleichfalls ' kein ; Telegraphist von der Krankheit befallen word.'n, trotzdem die Beamten fortwährend mit dem Publikum in Berührung kamen. " ' 1 i! li; T.hl' ::in che , S t a aten. Ein Schäfcrdrama , wird "aus Abtsbes singeirgemcldet. ,,' In dortiger Feldslur fand ,man dieser Tage früh Morgens eine von zwei Hunden eingekeilt ehaltcne Schalhcerde, davon 58 Stück todt, in der Nähe der Schäferhütte aber die Leiche , des Hirten. , ,, Letzterer, ' ein von mehreren , Gehöften ' gestellter, Sch.lfer. battc mit seiner Hecrde auf freiem Felde zu übernachten, wie das in der wärme ren Jahreszeit üblich , ist., ! Die Schafheerde war in Hürden eingeschlossen, der Hirte fcdlicf in seiner Hütte. 1 Gegen 10 Uhr Abends wurde der Schäfer gcweckt , und nach dem Dorfe zu einem Landmuth gerufen der eine kranke Kuh hatte. Be: der Rückkehr gegen 1 Uhr Nachts fand der Schäfer.' daß die Heerde, einem Hammel folgend, die Hürden überfetzt hatte und in das offene Gelände aeaanaen war. Die beiden

Oi!nde. kreu ihres Wächteramtcs waltend. hatten die revolutionäre Heerde zcstellt und so eng auf einen Haufen msammengetricbcn, daß 53 Schafe erstickt waren. Der Schafer eilte nach diesem Anblick nach seiner Wohnung, veckte seine Familie, erklärte ihr, daß :r jetzt sterben müsse, nahm Abschied, lief zurück zu seiner Heerde, erstieg die Schafechütte und erhängte sich. Seine ihm NJchcilendc Tochter fand den Vater bereits todt vor. Der Moskauer Ober polizeimeistcrWlassowskyhat am 14.j2. September folgenden sehr charaktcrisNschcn Tagesbefehl an die ihm unterstellten Polizeibeamten veröffentlicht: Es wird beständig bemerkt, daß sowohl in Bier- und Schnapsbuden, als auch in besseren Kneipen die männlichen Besucher derselben sich herausnehmen, bedeckten Hauptes dazusitzen, ivodurch sie eine vollständige Abwesenheit aller Ehrfurcht vor den in diesen Lokalen befindlichen Heiligenbildern an den Tag legen und außerdem bei dem neu hinzukommenden Publikum Unzufriedciihcit erwecken, waS wiederum zu Streitigkeiten undzu Störung der öffentlichen Ordnung Zjnlaß gibt. Um dicfe dem Anstand Und der schicklichkeit widerfprechende Gewohnheit aus der Hauptstadt auszurotten, befehle ich den Stadttheilsaufschern, die Inhaber von Trinkanstalten zu verpflichten, in ihren Lokalen an einer' Alten sichtbaren Stelle eine schriftliche Bekanntmachung des Inhalts anzubringen, daß jeder Gast beim Eintritt seine Kopfbedeckung abzunehmen hat. Ueber die strikte E? fttllung dieser Aufforderung seitens des Publikums hat der Trinkh'alleninhabcr zu wachen." Die historischen Ueberlieferungen und Nichtüberlicfernngen der Muhamcdaner in Bosnien bereiten den öfter: eichifchcn Beamten viel Kopfzerbrechen. So erschien jüngst vor der Ärundbuchscommission in Cazin eine Frau, und zwischen ihr und dem functionirenden Beamten entspann sich folgcnde Unterhaltung: Wie heißt Du?" Wer?" Du! Wie ist Dein Name?" Wessen Name Der meine?" Ja. der Deine!" ..Gleich, Herr, ich muß zuerst den Muktar fragen!" Der Muktar wird gerufen und besragt, wel aber keine Auskunft zu geben, wohnt er doch vier Stunden von dem Dorfe des Weibes entfernt. Da erinnert er sich, daß der Gatte der klugen Fran neben ihr steht und die Scene neugierig betrachtet.' Wie heißt Deine Frau?" Nez nam gcsjvodne!" (Ich weiß nicht, Herr.) Er strengte sein Hirn mächtig mt, der Angstschweiß perlt ihm auf der Stirne, aber auf den Namen seiner Frau katn er sich doch richt besinnen. Endlich erscheint ein Nachbar des selt samen Ehepaares, der zu erzählen in der Lage ist, das merkwürdige Weib heiße Gjutsa Kovacsevis vo mAteri, d. h. ihre Muttev habe so geheißen. Nun ,wdr die Commission genau so klug, wie früher. Eine merkwürdigeAuffassnug des Beruft S eines öffentlichen Anklägers wird aus Aachen gemeldet: Ein dort als stellvertretender Amtsanwalt sungirendcr Kaufmann ans Jülich hatte in einer Schöffengerichtssitzung die Bestrafung zweier wegen Mißhandlung angeklagten Personen dem Gerichte anheimgestellt" und erklärte in der Sonnabend - Sißung der Strafkammer, wo er als Zeuge gegen sine in der Sache verwickelte, wegen falfcheids angeklagte Frau vernommen ourde, 'daß er durchaus nicht an der schuld der Angeklagen g."M'isklt. sonern aus geschäftlichen Gründen keine Strafe beantragt habe, da die Angehuldigten Einwohner von Jülich" gewesen seien. Die.e Gericht und Publikum überraschende Erklärung wurde, wie die Franks. Ztg. benchtet. 'auf Antrag des Staatsanwalts, zn Protokoll gcnom mcn. Das un günstige Urtheil, welches ttalicnifcl e Richter über das berühmte Medium Cusapia Paladins abgegeben, scheint ihr bei den Gläubigen nicht geschadet und namentlich bei dem Professor Lombroso keinen Zweifel an 'ihrer Zuverlässigkeit hervorgerufen zu haben. Lombroso hatte erst dieser Tage mit der Paladins in Mailand eine Seance abgehalten, die vortrefflich gelungen sein soll. - An der Sitzung nähmen die bedeutendsten Gelehrten der italienischen Hochschulen Theil, u. a. die Physiker Geroza, Bröfferio ' und Schiaparelli. Die Sitzung dauerte drei Stunden, , und die Versuche wurden theils im Dunkeln, theils bei Lampenlicht gemacht. Die Eusäpia wurde nicht festgebunden, fondcrn von zwei Professoren festgehalten. Ncch der erfolgten spiritistischen Anrufung gingen die bekannten Phänomene vor sich ; es entstand eine allgemeine Manderung der Möbelstücke, die damit enbete, daß sich sämmtliche Stühle, auf die Tische stellten. ! Das alles geschah unter einem furchtbaren, Getöse und zu wiederholten Malen konnte man hören, daß Handflächen in der Lust zusam menschlugen. Die gläubigen Spiritiften unter der gelehrten Gesellschaft behaupteten. daß, die Sitzung noch lange nicht vollkommen gewesen sei und Lombrvso will mit 'seinem Medium noch fünf oder sechs Vorstellungen, , natürlich nur in, Privatkreisen,,, geben. ,Professor, Schiapparelli,, der ungläubigste unter den anwesenden , Gelehrten, , gibt zu, daß man den Spiritismus und HypnotiZmuS nicht mehr priori ver urtheilen könne. ., Lombroso gedenkt in kurzer Zeit ein Buch über sein wunderbares Medium erscheinen zu lassen. Von allen nüchtern Denkenden und nicht voreingenommenen Leuten wird die Ensapia für, eine! der, geschicktesten Schwindlerinnen aller Zeiten gehalten. :: - - ; V-f. v&'tX-- ' - l i t ' ;': 1 ;!, k t ,ll:f ! M !'. , j.,, Mz, . . , , JnKairo, Konstantins, el und in anderen Städten des Orients gibt e-5, w!e der französische Aegyptologe Lenormand mittheilte, eine zvnderbare berufsmäßige Einrichtung. Unter dem Vorsitze eines hohen und mächtigen Herrn, der der Scheich her Diebe" genannt wird, waltet dort regelmäßig ein Spitzbuben-Syndikat seines Amtes. Der Scheich wird von der Polizei als Ebef der Körverfchaft der Pick-PoM.

oi? nch ;n die von ihm geführten Listen eintragen lassen und, sich verpflichten, ihn von allen Dicbstählcn, der sie aus geführt, in Kenntniß zu setzen, bestätigt; es ist selbstverständlich, daß die vom Scheich geführten Bücher nicht zur Basis einer Verfolgung der Diebe die nen dürfen. Jeder friedliche Bürger, der beraubt worden ist und dem mehr daran liegt, wieder in den Besitz des geraubten Gegenstandes zu gelangen, als den Ticb bestraft zu wissen, braucht sich nur zum Scheich zu begeben und

ihm den vierten Theil des Werthes der ihm gestohlenen Objecte zu zahlen. 24 Stunden später befindet er sich bereits wieder im Besitz des Seinigen, und' der Diebftahl, dec als nicht geschehen betrachtet wird, ist nicht mehr strafbar, zumal auch Niemand erfährt, wer ihn eigentlich begangen hatte. Diodorus der Siculer berichtet, daß die gefchil derte praktische Einrichtung" schon zur Zcit der Pharaonen bestanden habe; Lenormand gibt den guten" Rath, sie auch in den europäischen Hauptstädten einzuführen. Ein seltsamer Unfall .re'gnete sich auf der englischen Für neß-Eisenbahn. Als die Lokomotive eines Güterzuges von Lindal nach Ulverston unterwegs war, sank plötzlich der hohe Eisenbahndamm. Der Lokomotivführcr hörte das Geräusch im Boden und hatte die Geistesgegenwart. Gegendampf zu geben und' rechtzeitig von der Maschine zu springen. Kaum war er herab, so öffnete sich der Schlund und die Lskomotiv eversank 30 Fuß tief. Es wurden sofort Arbeiterabtheilungcn von Barrow herbeigeru fen, um die Lokomotive freizumachen. Um 3 Uhr Nachmittags gerrethen die Erdmassen wieder in Bewegung. Ten Arbeitern gelang es, sich rechtzeitig aus dem Staube zu machen, sonst wären wohl Alle verschüttet worden. Die Oeffnung hatte sich plötzlich noch um 30 Fup vertieft. Einige Minuten spater aber hörte man, wie die. Maschine mit lautem Gekrach in den Stollen eines verlassenen Bergwerks fiel. Die acht Geleise, welche sich aus dem Bahndamm befanden, hingen zum Theil in der Luft, tbcilZ waren sie unentwirrbar ineinandergcrathen. Die Lokomotive ist natürlich verloren. Die Bahn, welche sich an der beschriebenen Stelle über die Parkside - Gruben hinsieht, gilt schon seit 3 4 Jahren auf dseser Strecke nicht sur sicher. Kleinere venlungen waren schon häusig vorgekommen. Die P asagiere des Nacht. courierzugcs auf der Bahnstrecke zwischen Kasse! und Frankfurt schwebte unlängst in großer Gefahr. Der Cou rierzug mit Wagen erster und zweiter Klasse, welcher um 5 Uhr 40 Minuten Kassel verläßt, rannte auf der Station Schlierbach (hinter Wabern) auf einen im Äcleise haltenden Gütterwaggon, der mit dicken Bruchsteinen schwer' deladen war. Da der Courierzug ohne anzuhalten die Station durchführt, der Locomotivführcr serner wegen des Herr fchenden Nebels den Waggon nicht sah, so rannte der Train mit voller Fahrgeschwindigkcit auf. Der Anprall war ko heftig, daß der Wagen weit fortge schleudert wurde und in Stücken ging; die Ladung Steine flog weit umher. Dem in der Nahe stationirten Bahnwarter wurde durch einen Stein das Bein zerschmettert. Die Locomotive wurde beschädigt, blieb jedoch diensttauglich und konnte nach einiger Beriögerung die Weiterfahrt fortsetzen.' Die Passagiere kamen zum Glück mit dem Schrecken davon, wenigstens ist vcn erheblicheren Verwundungen nichts bekannt geworden. Die bei dem Waggon beschäftigten Arbeiter waren nicht mehr iml Stand.' gewesen, den Wagen bei Seite zu fahren. mm Merlan t Mucho's Best Havanna iaa?3." Es gehört zum gute To ' in Carlkbad um früh Morgens aufzuflehen. Jeder nimmt da Wasser zeitlich morgens. Man kann es auch hier so neh wen ohne nach Carlsbad zu gehen. Das natürliche Carlsbader Wasser, sowie da , karlsbader Sprudel-Salz ist hier in allen Apotheken zu haben, und man kann die Kur zu Hause haben. ES wird hauptZSch. lich gebraucht bei Hartleibigkeit, Magenleiden, Unterleibsbeschwerden, Leber und Nierenkrankheiten, Gout, Rheumatismus, Us. W. 1 Man Hute sich vor Nachahmungen. DaS Lchte Carlsbader Salz und Wasser hat die Unterschrift von EisnerMendelson Co., Allewige Agenten. Imports von Mineral Wässern, L Barclay St., Nen York, auf dem Halse einer jeden Flasche. i Charles Schwenzer's Sommer - Wirthschaft, I an der BLUFF ROAD, eine Meile südlich von der cürteldal,n.i Kegelbahn , und Wdere VMnügungen. Die Segelbadtt kann, von Bereinen oder EkudS zu mäblgcn Preisen gemiethet werden., Televbo 1627. - UBJflte Aafa;Spezialarzt für Auge, Ohr, Nase und "ri B"i:,!ii .'!' ;i : .; -: T--i;, 'h-iiiusi v.lv. :;;,-.:;3it::r ÄSulfffi st, fw&i l : "' ? is 't y'i'ii 1 ;iiii:l!iiii!i;:üiiH!;!!!-:!L--'-ii!!i':ii'i!;,l-Eiä;!-j i ' l West Wash,n.zton 3r , ':4iPj mk'$ iiäl MMHeM!ktld,an St,Le,,gkaenüber.i,"!Z!DMf feÄ'ä.!',! a n a p o l i ö, 3 n Patienten, welche außerhaib der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon denz behandelt.

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iidiana ff rwune ist baS einzige Blatt in Sudlana, tott HeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokrutie vertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiin tereffen kämpft sie unentwegt für Freiheit n. Recht auf allen Gebieten dek Lebent. Die Arbeit M Volke, ist die Schöpferin alle Wohlstände und da rurn wirken wir für solche soziale Re formen, welche die Arbeit zur sreuiebringenden Lust, statt zur niederbrüFenden Last machen. - 1 Jeder fortschrittlich Gesinnte, fsllte eS als moralische Pflicht empsivdeo Leser d Indiana Tribüne zu st! Das reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Füllt unterhaltenden Leseftoffee. Der Abonnements Preis der täglichen Tribune ist 12c, des Sonntag tblattS Üe, beider zusammen 15 CtS., per Woche oder SS CtS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das :" Tageblatt 9J, daS SonnkagöbZatt 92 per Jahr, beZbe zusammen Ätt in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig geführt.' (2intrittSkarten, Quittungen. Constltutlonen, ; j Rechnungen, ! fl GeschSftSrarten, Orlefköpfe, Zirkulare, Vrogramme u. s. w. ..,. k - ii , für!GeschäftSleu!e und Vereine werden" i geschmackvoll ausgeführt. ,, ' ' ' l '"J'"' 5 1 ,, 'S : i! :!. i, , !;; ; , ,, TBIBüiiE Fi'MBiiiL 00. ;'!i,:ii:;V:anil2es iil":.;il't-ii!'::.: ' . n lf' ;" 1 -; F : C r!it:!:!:;i;! IlSI;!! werde pokiki, i n wen i ge Mi te lSer,l OctKiU.: ; ftiaMT Ute fcdjanbclt !i werke t tange sie s,hr ing ; .,.- WAuade Hjfn; lchwschk wässerige i AuSkn, a srukatarrh. Taubkeit, gl im Ohr: Ue hetli. rtn ge,, Od,e. tairn unfe aUtrtbrn werde ach etner tut. Miinnu WtiijU lincrjiü rucin.i pP0i:if''-S ürifle erde sür je d'S ue speell sk?erktKrH,PAs. send i är Su i kft tl ttt gernßcht. 4a4ic der fttdmalrjche Age. :iß0: SSnpZich? A,jze. ptä itisirtafte Uffsnistw Wth. m selb werbe chme imrt'U it. jcet.fr die Vee,,, mm 4 ife m narurUche zes. Preise ctilii. Cprcstunden den S Uhr'MlLlnZ tzltz 4 Wir brndlL;:1:;-'--- V- . 'f r- - ..; ' v , .. . i . - yxr lili1'!!:,:

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