Indiana Tribüne, Volume 16, Number 27, Indianapolis, Marion County, 15 October 1892 — Page 2

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JttdZanü Tribüne.

Erscheint füglich und Sonntugs. Te tkUk.Trld2nk''!Lsttt durch dkn TrZzer ntu r Woche, bit SonntagSTribSne- f Crnt perWeer. S?ette zufammen 15lent der 63 Cm3 rrr Kamt. Per PoK lätf ü Jt Ist JJöt 3u!.cjiCui3j x,' per Jahr. Ossiee : ISO Oft WZsryland Strafe. 3iibbaioliS, Ind., IS 'Oktober '92. Hiess i:f,M7 und (Zisschin. Ter GrdJnZ?, daß die deutschen Tauip'ergeftÜschften die englischen bei der (Jitiü Porter Fahrt immer mehr ausstecte.i, ist den Engländern wier lräglich. Und so hat sich die Cunard i;iie zum 33au zweie? Schnelldampfer entichlsffen. die an den Great Eastern nahezu heranreichen, indem ihre Länge 183 Me!er betrügt. Außerdem sind die Dampfer mit Maschinen ausgestat ret, deren Leistung sich auf 30,000 Pferdeftarlm steifern laßt. d. h. aus das Toppelre derjenigen der bisherigen Schnelldamvfer und 8W00 Pferde slärken mcbr.als bei dem fchVersten ita Nenifchen Panzerschiff. Sie bestehen aus mtx Treifach-Upansionsinaschi-nen, von denen je jnrn hintereinander cNgco:0At sind und auf die eine Cchraudenmeüe wirken. Jede Maschine da! fünf ssiz linder, fcdüL im Ganzen "0 TaNpcylind.'r vorhanden sind. Unter solchen Umstanden werden die ceucn Schifte, .(zampznia" und Lucania" geheißen, sämmtliche Tampfer, bis auf du Tcrpedodoote, leicht schlagen. Aeußerst tostfpielig ist aber dafür die -ache, und es ist kaum .anzunch' rncn, das die Schiffe, selbst während der Ausstellung in Chicago, auch nur die UnZsstcn decken. Toch ist da Sache der Actisnart der Cunard-Linie. Die Ta:npskr sind demrt gebaut, feaü sie in Kriegszeiten als Kreuzer oder 2ran3 porjfchisfe dienen können. Sehr bescheiden nimmt sich, neben diesen Niesen, das Schiff au-, auf dem der berühmte Forschungsreisende Nunfrn den Nordpol aus dem Wege über die BchringZstrasie zu erreichen hoiste. TeZ Vorhaben beruhte bekanntlich aus der Leobachwng, daß lZi-Z'elder. Bamn stärnine u. s. w. aus den nordsiblrischen Memn 5on der Strömung wahrfchew' Zich ili:r den Nordpol hinweg nach Grönlands Oftküste geschwemmt werden. Riinfcn will nun die Aeise auf einem solchen tzisselde mitmachen, und e? baute, nach der Zeitschrift Pro:ne lheus. sein Schiff derart, oaß es ohne Beschädigung vzm (fite aus d.'in Wasser gchJben werden und auf dem Eise jahrelang stehen kann. In diesem Zwecke sind die SchiffZ:'oänds nicht grade, sondern nach innen stark abeichrägt. Außerdem sind die an sich slarleu Wand! durch Querbalken der i.ärkt. In der Regel soll sich NansenS Schin der Segel dedienm ; es besikt iedoch tiut Hi'fsbampfmaschine mit einem Kohlenvorrath auf drei Monate. Sie Dauer der ?Zahrt auf dem l5i-fe!de ist auf zwei Iahe reanfchZagt. 2?,vv0 Fuö über'm Meere. Ueber die Erforschung des Hindukusch durch die Eonway'sche Erp'dition bringt die Times" jetzt Einzelheiten : Die von dem Reisenden Eonway ge führten Bergsteiger matfötrfcn am äl. Juli von Asloley ab. Nach eintägigem Marsch? erreichten sie den Fuß des Valtoro-Gletschers. Weitere vier Tage tiommen sie den Gletscher hinauf. Von da aus ging es auf eine nördlich davon 5elegette 20.000 Fuß hzhe Spie. Diese Spitze erhielt den Namen Krystall, Spitz?. Conway hoffte von dort aus die Spitze K. 2 sehen zu können. Die ledere war aber durch eine denachhixit Spitze bedeckt. Die Reisenden marfchirten deshalb einen weiteren Tag den Gletscher hinauf und erlZo:nmcn einen östlich von der Krystallspitze gele, enen !8,000 Fuß hohen Paß. Von dort aussahen sielv. 2". Zugleich der entdeckten sie, daß die Umgebung t on K. 2" auf, der Landkarte völlig salsch angegeben war. - - TerkBaltorö-Gketscher' ist auch viel länger, als er auf der Karte gezeichnet ist. Eine hohe Bergspitze steht an dem einen Ende dcS Gletschers. Diese ist uf der Karte nicht-angegeben. Diese Spitze benannte Conway den Goldencn Thron". Er würde den Versuch unternommen haben, sie zu erklimmen.. dann aber begann enr chneesturm, welcher das weitereVordringen hinderke. Die Kulis wurden hinabgeschickt,, um Brennholz zu holen. Eonway und feine Begleiter langten am 18. August am Fuße des Goldenes Thrones" an. Sie gingen hinken um die Spitze herum und bahnten sich einen Weg durch eine 2000 Fuß lange Strecke zertrümmerten Eises. 3 . Nach vier Tagen errichteten sie ein Lager oberhalb des Eissturzes !n einer Höhe von 18,000 Fug. Am nächsten Tage verlegten sie ihr Lager nach einer Höhe von U',000 Fuß und am folgen den Tage nach einer von etwa 20,000 .Fuß. Am 25.. August begann das wirkliche Klimmen. Die Jteisenden ge. langten 23,000 Fuß hoch. : - Tort sän den sie einen ! Berg, welcher ganz 'vom Goldenen Thron' abgeschnitten wär. Der letztere ragte noch 2000 Fuß über ihnen in die Wolken Den Berg. wel. chen sie erstiegen. nannten , sie ,, die .Pionier-Spitze". Von dort aus hatte man einen herrlichen Ausblick, besonders nach Hunza hinein.' wohin man mindestens 200 engt., Meilen weit in die Ferne sehen konnte. Die Reizenden litten etwas von der großen Höhe.' Sie hiitcn noch wenigstens 1000 Fuß höher vordringen können und vielleicht noch mehr. Sie schließen,, in jener Nacht 20.000 Fuß über dem Meeresspiegel. Mm, nächsten 'Tage mußte ', der Abstieg begonnen werden, weil die Vorräthe saus die Neige gingen. Am 27.Au.zust fing das schlechte' Wetter an und setzte dem Bergsteigen ein Ende. Eonway ha! sich nach Leh begeben, um sein Ba romett r in i t de m dorti gen ?! orm aldaro meler zu verglichen und die genaue Höhe der Pionler-Beraspitze zu berech'

nen. .(ir erwartet. Dazz die 'ergieichung d2Z Ergebniß haben nmi, zu zeigen, daß er mindestenÄ 1000 Fuk höher gedrungen ist, als Schlagintweit in Nepaul. Der Letztere gelangte auf eine Höhe von 22,230 Fuß. Von Leh wird Conway nach Indien zurückkeh

ren. ine deutsche ttrönlandfakrt. Von der Grönland.lZrpeditton. welche jie Herren Dr. v. Drygalsti. Vanhöf. seit und Stade auZ Halle im Frühjahr unternommen haben, sind nunmehr die ersten ?!achnchten in der Saalcstadt eingelaufen. Schon vor einigen Wochen hatte der Dampfer Fox" berichtet, das; er die Peru", welche die Cfpcdition nach Grönland bringen sollte, unter 61 Grad n. Br. in der Davisstraße am 13. Juni angetroffen habe. Nach den eingegangenen Nachrichten hat die Peru" die Teilnehmer in Umanak (an der Westküste von Grönland unter 70z Gr. n. Br.) gelandet, von wo aus Frächtbooien die Ausrüstung nach dem Ort der zu errichtenden Station gebracht werden Zollte. Da zunächst noch bal Pa5ei5 zu dicht war, konnten nur Aecoznoscirungs fahrten in die Fjorde unternommen werden, wobei die prächtigsten nordischen Landschaft durchstreijt wurden. Nach Erreichung des JnlandeiZrandes wurde ein Zelttäa'r aufgeichlaaen uns nach w.iteren Ausflügen km Ort derStation bestimmt. Nach der legten Nachricht, datirt vom 4. August, ist nunmehr die Station eingerichtet. Zur Unterkunft dient ein aus Linoleum gejertigtcs Haus mit doppelten Wänden und guten Oefen. üonserven sind in großer Zahl mitgenommen, brauchten aber wegen des zahlreichen WildpretZ noch nicht einmal angebrochen zu werden. Als Ieue rungsmaterial werden die bei Umanak gesunkenen zahlreichen tertiären und lretazeischen Braunkohlen benuKt. Die besten Weine sind von Gönnern des Unternehmens in großer Menge ge spendet, unter anderen bester Viheinwein aus dem Bremer Äathskeller. von der Bremer Geographischen Gesellschaft zur Weihnachtsfeier bestimmt. Als Mädchen für Alles" ist ein Grönlänvtr engagirt. der mit seiner Familie dicht bei der Station wohnt. Ueber Haupt hat die Spedition schon mehr als einmal die Zuverlässigkeit und treue Anhänglichkeit der öslimos erproben können. Aus Andeutungen in den bisher eingetrofsencn Briefen geht hervor da die aussuhrlichen Reileberichte noch Unterwegs sind, falls sie nicht, was sehr zu bedauern wäre, etwa verloren gegangen sind. Die Beichte würden dann bis zur nächsten nrüh jahrspost die letzten sein, da der Winter seinen festen Eispanzer um Grönland legt uuo jede Verbindung mit der Außenwelt abschneidet. Die Phosphat Industrien. Je älter die Ver. Staaten werden schreibt ein Handelsblatt mit Recht desto größer wird das Bedürfniß, dem Boden die Stoffe wieder zu ersetzen, welche ihm so massenhaft durch eine systemlose Landwirlhschaft entzogen wurden, und daher hat die Phosphat grüberei in der neueren Zeit eine ganz besondere Wichtigkeit für uns erlangt. Denn die Phosphate oder Phosphors ren Salze, wie sie direct aus dem Reiche der ?!atur gewonnen werden, sind vorwiegend berufen, den Verlust an hosphorläure zu ersetzen, welche von so großer Bedeutung für die Fruchtbarkeit des Bodens ist. Dieser Verlust ist ein gewaltiger, wie durch Erfahrung und Berechnung fest gestellt ist. Durch den Anbau von Ge treibe wurden in unserem Lande, jähr lich 2,714.5&,473 Pfund Phosphor, säure aus dem Boden gezogen, od:r 10 Pfund auf den Acre. Ebenfalls viel hzsphorsäure. nämlich 12 Psuno pro Acre, nimmt das Gras jährlich aus dem Boden weg. Da Erdreich würde, bald völlig erschöpft sein ohne die be ständige Zusührung von Dungstof fen. und unter diesen sind die Phos phate uu'chatzbar. Unter den amerkani'i schn Phosphatlagern sind die wichtig-! sten dicieniacn in -üd-Earolina. lo nda und dann in Canada; die in glonda werden erzt jclt vier Jahren ausge. dcuiet, obwohl sie schon vr vieles Iah en entdeckt' wurden. Bon den' verschiedenen natürlichen Phosphaten kommen namentlich phosphorsaurer, Kalk und phosphorsaurer Kies in Be! tracht. Theils sind die Phosphate in voracschichtlichcr Zeit entstanden, theils auch bilden sie sich noch fortwährend und werden häufig von Gcwässern aus dem Erdinnern herbeigeführt. Manche Phosphatlager liefern eine nngnnein reiche und anhaltende Aus beute. Eine Kiesphosphatschicht in An thony, Fla., liefert auf den Eubicvard enoa 500 Psund ausgewaschenen Stoff von vorzüglicher Qualität. In einelN Fall sind aus zwei Acres Land bereits mehr als 20.000 Tonnen guter Pho vhiU gewonnen worden, ohne do Er jchöpsung zu bemerken wäre. Das Phosphat wird verkanfs'ertig gemacht, indent es durch eine besondere Maschinerie zermalmt wird, dann ver fchicdcne Wasch und Siebprocesse durchmacht und schließlich in heißer! Lust getrocknet wird, wobei aber die unmittelbare Berührung mit dem Feuer vermieden werden muß. AlleS in Ak lcmj kommen die ProductionSkoften einer Tonne reines Phosphat auf durchschnittlich Zo. In einigen der größeren Gruben hat man eine sinn reiche ' und 'zeitsparende Methode, das Mineral herzurichten. Dasselbe wird durch einen Krahnen aus dem Boden gehoben .und sofort in die. Zermahlungsmaschine befördert, von wo es wiederum durch die Wasch und Sieb l'onichtuugen, hindurch und endlich nach dem T.okenosen geleitet wird. Es wäre sehr zu wünschen, daß das Phos phat noch nicht so bald seltener wird. ;,jNut Zwei Alterthumsforscher, D. Eduard Brkzio, Pro:ejsor an der Universität Bologna, Entdecker der verschütteten etruskischen Stadt Mazabotto bei Bo logna, und der ArchäelcA Mariotti Ingenieur und Pattaentsmitakity.

machten am li. .pZeniber cliun, wisjcnzchclstllchell Auöflug ouf die Hü' hen des Apeililin, wo vor mehr als It Jahren dcr mcrllanjsche Gtlchrte Wolf Sputen einer alten Stadt' gefunden hatte, deren Ursprung und Alter noch nicht festgestellt worden ist. während ihrer Nachforschung entlud sich über ihren Häuptern ein furchtbares Unwetter, und zwar so rasch, das es zu spät m, sich nach dem nahegelegenen Dorfe ToZca zu flüchten. Die beiden Gelehrten zogen cZ daher vor, das Ende des Wetters abzuwarten und dann ihre Zi leider an einem Feuer zu trocknen, welches sie ans umherliegendem Reisig auf der Höbe des Berges anzündeten. Wä hl end dessen mußten sie sich aller dings. da sie bis auf's Hemd durchnäßt winen. mit Adams Eostüm begnügen. Inzwischen waren die Bewohner des näcyftcn Dorfes schlauerweise zu der Uedcrzcugung gekommen, daß die beiden llubckanntcn, welche kurz vorher drn Torf durchschritten, sich von da einen Führer auf den Berg mitgenom mcn. auf der Höhe geheimnißvolle Nachgrabungen gemacht und zuletzt ein hollizches Jeuer angezündet halten, böje Zauberer seien, welche das Hagel welter. das die Umgegend verheert, yerdeigcführi hatten. Mehr als hundert der Bauern bewaffneten sich ohne Wei teres mit Flinten. Sensen. Dreschfle ge!n und Messern und eilten den Berg hinan, um die Hexenmeister zu tödten. Auf halbem Wege begegneten sie dem Führer der beide Fremden, welcher.

räch trockenem Reljlg lnchend. um dasselbe zu erhalten, sich vom Laaervlak entfernt halte. Wo sind die Heren meiner" schrie ihm die Rotte entgegen, wüthend ihre Mordinstrumente schwin gend. Mit echt italienischer Gcistcsge genwart wies der Führer die Leute aus einen satschen Weg und schlug sich in die Gebüsche, um die Bedrohen zu warnen, welche, mit ihren Kleidern ans dcitt Arme, die Flucht so eilig tx gri,,en. daß sie. am anderen Abhänge des Berges angekommen. Gefahr liefen, wegen ihrer göttlichen Nacktheit arretirt zu werden. Am .nächsten Tage trafen die Herien von ihrem Ausflüge in Bologna ein. noch ganz erregt von der e'.nstüchen Lebensgefahr, der sie mit ge iiatitt Noth entronnen sind. j . Born Inland e. I m letzten Jahre druckte und verausgabte die amerikm isch: Bi belgesellschäst 913.673 Bilel. DaS macht mehr als zwei Bibel für jede Minute der 313 Arbeitstage im Jahre. Der letzte EenfuSdericht über Mord und Todtschlag weist nach, daß in den Staaten, in welchen die Todesstrafe abgeschafft ist. in Wisconsin. Michigau und Rhode Island, ver hältnißmäßig weniger Morde vorgekommen sind, als in dm nördlichen Staaten, in welchen die Todesstrafe besteht. In der Bundeshauptftadl starb dieser Tage der homöopathische Arzt Dr. Carl Rquterberg. Geboren 1812 in Hannover, kam er 1855, nach Washington. Er war in seiner Praxis sehr erfolgreich und wnrde von seinen Eollegen wegen seines Wissens und sei nr vielen Erfahrungen geachtet und geschätzt. In früheren Jahren war er eine Zeit lang Dirigent des .Washing toner Sängerbundes, er hatte tiefe musikalisch Bildung, sowie er auch ein tüchtiger Pädagog war. Der indem'Dime-Museum fall aller großen Stödte des Landes als Merkwürdigkeit zur Lchau gestellt, ge wesene BerknöcherteMann" Jonathan H. Baß ist vor einiger Zeit in Lewiston am ?!iagara im Staate New Pork im Alter von 02 Jahren infolge einer Er kältung. welche ihm auf den Magen geschlagen war, gestorben. Schon als Knabe hatte er sich einen ungewöhnlich heftigen Rheumatismus zugezogen, welcher ein allmäligeS Steiswerden seines Knochengerüsts und die Verknö cherung elneS Muskelslzstems. welche ihm , übrigens große Echmetzen verursachte, zur Folge hatte. Als die zunehmende Berkntcherung seinen gan. n 5Nrver erarinen batte. likk er sich zum ersten Male im Jahre 1882 in! .? rni ''V. rn 'i ml. einem vlUseum in oer Bowery in.ccw Porl für Geld sehen und setzte daS Geschäst bis kurz vor seinem Tode sort. Gänzlich hilflos und zuletzt in, Folge der Verknöcheruna erblindet, klwarb , er. gerade durch sein merkwürdiges Leiden' viel Geld, mit welchem er die auf den! Farmen seiner , Ge.'chwlster haftend'eA Schulden bezahlte. In seinen beiden letzten Lebensjahrm schlug sein Leiden in das Gegentheil, in Knochenschwund,' um. so da& er wieder in die Lage kam seine Arme ein wenig zu bewegen. ' Die Zeit ruckt heran, schreibt das Berl. Tageblatt", zu w.lcher die in Ehicago ausstellenden Industriellen ihre Sachen hinüber zu schassen haben, ftü? den Transvort bis nach Amerika " w j T - - sind durch die.Bemühungen des Reichst commlnärs ausreichende Erltlchterun gen erlangt. , es ist auch zu bDendäß die Schwierigkeiten, welche die amerikaj Nischen Eisenbahnen- bei der Besörde rung .werthvoller,,. Güter machen, sich noch beseitigen oder, doch sehr herabmin dern lassen. Sehr Unangenehm steht es aber mit der Feuerversicherung. Die deutschenZeuerversichcrungs'Gesellschaf ten fürchten,, sich' sehr vor dem großen Risiko welches wit der Zusämmenbrin gnng sehr, bedeutender Werthe in dem terhaltnlßmSßig sehr engen Raume her Ausstellung verbunden ist. , ' und woen deshalb, nur einen : geringen Betrag.' vielleicht 2-3' Millionen Mark. über. Haupt und zu hohen Prämien übcrneh' mm.' Ja sie sollen sich auch zu diesem Zugeständnisie noch nicht einmal endgilüg bereit erklärt haben. Auswär ti ze, Versicherungen sind sehr schwer! wenn überhaupt, und dann nur zu außerordentlich hohen Prämien zu er haltcn. ES scheint sait. als ob ein gro ßcr Theil der deutich.'n Aussteller auf die Versicherung ihrer Guter gegen Fcuersgesahr ganz verzichten.' ein ande rer dafür, seh? hc he Prämien, wird zah. len müssen. Die Neigung der Beschik kung' zur. Ausstellung,, kann darunter nicht' wenig leiden. , Sl'. :. . : ' Der TradeSMti derbst fentlickte türl.ch eine Uebersicht über die in der Zeit vom l. Juli bis 30. Sep--temder d. in Alabama. Arkansas.

Florida. Georgt, ItentUcty, 'öulnauu. Missilsippi, vcorth Earolina. South Earolina. Tenncsie TeraZ. Birginia und West'Virgittia neu entstandenen lttdustucllen VabliisimenlZ. Darnach betragt die Gesawmtahl derselben 597 gegen 825 im corttlpondirenden Zeiträum von 18!0. Im Verhältniß zum zweiten Bicrteljahr 1802 ist eine Ab. nähme von 182 zu verzeichnen. Als Gründe sttr diese Erscheinung gibt der .Trad?Zman" die ungewöhnliche. Geschäftsflauhcit. Knappheit d.S Geld. markleZ und den tomit zusammenhän genden Mangel üu llttternehmungsgeist iitt.Eüden an. In letzter Zeit habe sich die Situation jedoch gebessert. Zu den neu angelegten Etablissements gc hören 3 Fabriken für Ackerbaugeräthe. 1 in Georgia und 2 in Texas: 7 Bar relsabriken. 2 Schuh' und Stiefelfabri ken. 2 Brauereien. 13 Ziegeleien, 15, Präscrvettjabrilen und 40 Baumwolle und Wollesabrikcn. Nur 1 Brannt. weinbrenncrei ist errichtet worden und zwar in Kentucky. 20 elektrische Licht anlagen wurden gegründet. Die Zahl der neuen Getreidemühlen beträgt 45, davon entfallen auf Texas 12. Virgi

nia 9 und der Rest vertheilt sich auf die übrigen Staaten. 8 Hochöfen und 14 Eisfabriken wurden erbaut und 40, Bergme'rksgesellschaften gegründet. Da zü kommen 11 Oelfabriken. 8 Phos. vhatfab.ilktt, 7 Gerbereien ' und 33 Wassei werke. Die amerikanischen Christen haben uicht weniger als 150 verschiede ne kirchliche Organisationen, deren Be kenntnisie alle, mehr oder weniger Von einander differiren; einzelne Bekennt niste zweigen sich wieder'in verschiedene Schattirungen ab; so giebt es'.. zwölf Arten von Presbyterianern Und eine gartze Anzahl Sorte von Brüdern." Im letzt! Eensus finden sich Sekten verzeichnet, von denen man früher keine Ahnung hatte; manche derselben bäben auch keine hundert Mitglieder. Sieben Sekten haben zusammen 4000 Mitg'ieder. aber sie eignen für $70, 000 Kirchenbesitz und einige davon sind cußeldem Millionen reich; es sind die .Zitterer", .Amananiten". .Menno niten", Harmonisten", Ikarier" und .Altruisten" Die beiden 'letzten sind Kommunisten-Gemeinden. Die sechs großen Betenntnisie im Lande sind ffatholilen, Methodisten, Presbyterianer, Baptisten. Episkopale und Lutheraner. Das Wachsthum derselben in den letz, ten vierzig Jahren erhellt aus der Statistik dec ' Kirchengebäude, deren Zahl in diesem Zeitraum von 30.183 auf 142,25.?5 gestiegen ist. Der Werth des, Kircheneigenthums ist während dersel ben Periode von L87.446.37l auf S 1.221,303 gestiegen. Während in dieser Beziehung die Methodisten immer noch voranstehen, gerade wie im Jahre lM, so hat doch die katholische Kirche die größte Zunahme zu verzeichnen, die Zahl ihrer Kirchen, welche damals nur 3 Procent betrug, ist auf' mehr als 0 Procent gestiegen, während der. Werth des Kircheneienthums von 10$ auf 181 Procent hinaufqerückt ist; nur die Methodisten-Kirche ist ihr noch um $ Procent voraus. Willian! Penns Status welche bald auf dem Thurm der Phila delphia City Hall errichtet werden wird, ist beinahe vollendet. Sie hat eine Höhe von 37 Fuß und wiegte 52.400 ?, . 5 V 4 ' ,f ' r .. i , I Pfunds - n ..-p , R eda kteur Sana, vo n, der ti: Y. Sun" ; hat sich vor seiner Abrei.e nach Italien' mit' einem Republi taner für die bevorstehende Präsidentenwahl' ahgepaärt. HerTanckziehl es vor, sesn ''Hühncheü,Äf'ejemjftsam mit den anderen New Yorker Demokra ten von einer Schüssel zn verzehren.' . Nach einem Bericht des Blattes. .Railway Ägesind während dec neun Monate vom 1.' Januar blsZO. September dJ -aus, den verschiedenen Bahnen . des Landes Hauptgeleise in decHciammtlänge ,pon 25Z Meilen s gelegt" worden. 'Ausgedehnte Strecken von Bahnbetten.., auf welchen "ti'ttAf.'' J'ftT ili'i -A. :S7.. die Geleife. vor Ende dieses Jahres ge lcat werden. . Alles in Allem wird ' der Zuwachs an Schienenwegen - im' Jähre ' JL i " '"'t' V " ''""'.' rtrtA 1 . ';' H iöi nnyl vic; Miller 4uuv eucii iu rückbleiben.' . m ." t - 1 SeutsqeLoeatnaqrlqten. . Provinz Westfalen. Ueber einenkürzlich in Eickel aus konfessionellen Gründen verhängten Boycott wird berichtet: Bei Gelegenheit des Besuches des, Bischofs von Paderborn, der in Eickel 14 Tage weilte, hatte ein protestantischer Bierbrauereibesitzer Hülsmann das übliche Flaggen und den Ausputz des Hause unterlassen. Hierdurch soll er bei einer Anzahl enragirter Katholiken "bedeutendes Aergerniß" erregt und den Beschluß gezeitigt haben, das evangelische Bier künftig mit Verachtung zu strafen. Wenigstens hat der katholische Knappenverein seinen Wirth gezwungene, das Hülsmann'sche Bier abzuschaffen, widrigenfalls der Verein einen Localwechsel vornehmen werde. Der Wirth hat dem Drängen Folge gegeben und die Bewegung soll derart im Zuge sein, daß noch weitere Resultate zu erwarten stehen. - Anläßlich der Verheirathung seiner Tochter hat Fabrikbesitzer I. H. Kissig in Iserlohn 1000 Mark zur Verwendung - für - wohlthätige Zwecke gespendet. Eine Falschmünzerbanse ist z iniWickedez entdeckt mnd sesigcnöm men worden. Drei ihrer,. Mitglieder sitzen bereits im .Dortmunder Gesang niß; weitere Verhaftungen ' stehen , de? vor? Es wurden von der' Gesell schaft hauptsächlich Drei, und FünfMark stückf angefertigt. bcfirs-ftj?-'.- '. ' !HdffU i H ".'! P,V ;f he'Npr ov t n z.' ; " . , Mit dem , konzessiönirten' Bau der elektrischen Straßendahn für Esten und dle benachbarten Z Qrtr. wird 1 es , nu n Ernst' ' Bauräth Philipp!, welcher die Herstellung leiten wird)!, ist ! bereits hier eingetroyen. '. In diesem Jahre sollen nocheimge Strecken. dem Verkehre übergeben werdeü. .Den Bau hak ein' Fi nänzkonsortlüm.'. an, besten Spitze die DäWstädtetHaNk stecht übernommen. Nach amtlichen Ermittelungen be läuft sich der Schaden, den der zugendr; Brandstifter Hommer in den völi

lagern in Kodlenz-LUtzel angerichtet hat. auf rund 20.000 Mark. Der Werth der verbrannten ' Mobilien und Immobilien beträgt 187,066 Mark. dazu kommen die Kosten für Löschen, Wachen u. f. w. Am wesentlichsten aber ist der Schaden, der den Hausdesitzern dadurch entstand, daß viele Einwohner ans dem unsicheren Vororte wegzogen.. den . man allgemein NeuBrandenburg" nannte. Der- Verbre cher wird hinsichtlich seines Geistkszu. staudes untersucht werden. Die Bau thätigkcit ist in Nippes sehr rege. Bei der erheblichen Zahl neu erricktetcr Wohngebäude wurde mehr Werth auf geschmackvolle äußere Ausstattuug und inneren Werth gelegt, als es bisher der Fall war. Zu'den vorhandenen indu striellcn Werken kam eine in der Escherstraßc errichtete Seifen- und Sodafabrik; an der Neuerstraße ist eine große Zuckcrwaarcnfabrit im Bau begriffen. Die Zahl der tödtlichen Berunglückungen auf den Bergwerken in Preußen ist gegen das Vorjahr beträchtlich gestiegen. Die Zahl der be schästiqten Arbeiter belief sich auf 301,512 Mann, von denen 666 bei der Arbeit zu Tode gekommen sind. Königreich Baiern. Auf dem Eentralbahnhof in Jngolstadt stieß auf den von München "ankommenden Personen zu g eine RangirMaschine seitlich aus, wobei Wagenwärter Ungerer getödtet, ein Postadjunct, ein Postconducteur, zwei Gendarmen und drei Schüblinge leicht verletzt wurden. Die beiden Lokomotiven und drei Wagen wurden nicht unerheblich beschädigt. Infolge des Unfalls wur den der Stationsmeister Jungwirth und der Führer des Rangirzuges, Erchenbreche?, welche durch Nichtbeachtung der vom Wechselwärter Niethammer gege benen Warnungszeichen den Zusammenstoß verschuldet hatten, verhaftet. Die Frau eines Schneiders in Rcgcnsburg ist. nachdem dieselbe vorher Alles zu Geld gemacht hatte, was nicht niet- und nagelfest war, mit einem Jnstrumentenmachergehilsen von hier abgereist Die Unternehmungslustige verständigte ihren Mann vondem Geschehenen brieslich mit dem Wunsche, wohl zu leben und sich eine Andere zu suchen. Königreich Württemberg. Qbertribunalrath Hallberger vermachte der Stadt Stuttgart eine Armenstistung von einer Million Mark, außerdem Legate an Vereine, Perwandte und Bekannte. Die Stistung soll zu Ehren seiner Brüder Eduard und 5?arl. der verstorbenen Herausgeber von Ueber Land und Meer", Hallberger-Stiftung heißen. In Teckenpfronn hat sich ein Darlehenskassenverein gebildet, dem sofort 103 Mitglieder beigetreten sind. Postassistent Schönberger von Gmünd ist nach Verübung erheblicher Unter-, fchlagungen im Amte flüchtig gewor den. Ein Feuer, welches in der Krone" zn Münklingen ausbrach, zcrstörte 9 Wohn- und 12 Nebengebäude. Die feierliche Uebergabe des' Wasserweks in Rottenburg hat stattgefunden. Die Quellwasserleitung stammt von dem 5 Kilometer von hier liegenden Rommelsthal; es beträgt die Länge der Häuptleitung 7.8 Kilometer. Die Gefammtkostcn belaufen sich auf etwa 250.000 M. Ein gewiß seltener Fall im Familienleben wird von Cschingen bei ' Tübingen berichtet. Der frühere Gemeindepsteger dieses Dorfes und seine Ehegattin feierten das Fest OWhriger glücklicher Ehe. . Großherzogth um Baden. . f Forstrath Ludöerger, früher lange Jahre Oberförster in St. Blasien. in Karlsruhe. Ferner der Hofkapellmeister Karl Will. Dieser Tage seiert? die Staatsdrauerei Rothhaus ihr 100jähriges Jubiläüm. Im Jähre 1792 wurde die Brauerei vom Reichsstifts St. Blasien erbaut und eingerichtet. Im -März 1792 wurde der erste Sud gemacht Die Brauerei Ganz in arlanden - ist ' total niedergebrannt; über 100 Säcke Malz wurden vernichM ' die ganze Brauereieiurichtüng zerstört. Durch den Fürsten und die Fürstin zu Fürstenberg wurde inDonaueschingen die reichbeschickte praktisch und geschmackvoll Ärrängirte Geflügel-Aus-stellung eröffnet. Das 3. Äadische Schwarzwaldgau . Sängexbundesfest, verbunden .mit ,dec . Fahnenweih: der Donaueschingcr Liedertafel, .nahm in allen Th nken den' schönst.'n Verlauf. Beim Wettstngen erhielten erste Preise: Gesangverein Triberg, Düngerbund Villingen. Arion Furtwangen, Liedertrgnz Konstanz, Harmonie Radolfzell. , El s a s - L oth r ing e n. ; ; u' . ; i , 7 . . , - Der verwlttw.'te Schneider Johannes Ritter in Sondernach lebte seit Jahren mit seinem Nachbar Knory in -großer Feindschaft wegen eines Besitzstörungs-' Processes, der vom Landgerichte zu Un gunsten Ritters entschieden . wurde. Dieser Tage schoß nun Ritter zuerst ans Johann Knöry. Sohn, und traf ihn im Rücken und im linken '..Arm.! Als der Getroffene um Hilse rief und dessen Eltern,' herbezeilten erhielt der "yatcr' Vort Ritter ebenfaÜtz zwel Schüsse w Kugeln gingen durch ' beide Beine. Nachdem Ritker dann, znerst keinen . Jahre alten Sohn Johann im Bette erwürgt hatte, erhängte er sich selbst in einer Kämmer oben im Hause. Vater und Kind wurden als Leichen aufgefunden. Der Kurpfuscher Wilhelm Hendricks von Saargemünd .wurde wegen fahrlässiger Tödtung von drei Personen zu 8 Jahren Gefängniß verurtheilt. s In Müttersholz der ehej malige , ReichstagZ-Abgeordnete' Heck? mann-Stinzy im' 80. Lebensjahre.,, Er hatte, seine Thätigkeit einst als armer NotariatZschreiber begonnen und hinters läßt., bei' seinem Tode ein Vermögen von mehreren Millionen. ' Von seinem Reichthum machte er den edelsten Gebrauch; .so erbaute er vor zwei Jahren ganz aus eigenen 'Mitteln der armen katholischen Gemeinde zu Mütiersholz eine neue Kirche, die er zugleich auch im Innern prächtig ausstattete. Die Ergiebigkeit der Petroleumbergwerke im Untereliaß steigert, sich von Jahr zu Jahr. Die in letzter. Zeit, von Ham burger, englischen, hannoverschen und amerikanischen Gesellschaften in einer Anzahl von Gemeinden ' angestellten Bohrversuche hatten vielfach recht gün. öiaen Erkgla. Die reichsten Petroleuml

taget vchnben sich im Sel;!ha?e. m m einziges Bohrloch täglich N,W0 Kilos gramm Bitumen liefert. Mecklenburg. In dem Dorfe Kttnzlitt sind in einer Nacht 4 Personen an der Ehokes qestorben. Der frühere llaufmanu, jetzige Neuticr Ncckel in Plan beding sein üOjährigeZ Bürgerjubiläum. Der Großherzog ließ dem Jubilar ien BildNiß in Goldrahmen überwei en.

f In Rehna der allaemnn beliebte e! nator Andreas Blenk. Ehokerajalle sind in Rostock bisher nur zwei verein-! 5T hrtrsif muntert ksr tfrttih! V VbVfrWI I sie. nachdem seine Frau in Hamburg an der Eholcra gestorben, nebst einem llei ncn Kinde hierher geholt hatte. DZ Kind ist ebenfalls,, an der Eholera erkrankt. f Der Kammereigutspächter F. Burgwcdcl zu Kassebohm. Ein verheerendes Schadenfeuer hat in Eorsow die Hauswirth Holst'sche VollsteNe sowie die Robrahm'sche Häuslerei eingeäschert. Fräulein Sprengel in Waren ist vom , deutschen Comite für die Weltausstellung in Ehicago beauf tragt worden, statistische Nachrichten über das Mädchenschulwesen MeckleNburgs zu sammeln. t Senator Drews in Wismar. Ferner der Mitbesitzer oes Wädekin'schen Hotels. Konrad Wädeliu. Brau nsch weig. Die Landgerichtskammer verurteilte den zur Zeit in Trier in Strashast befindlichen srühereu Redacteur des, hiesigen socialdemokratischen' Volksjreunds" Peter Braun wegen Gottes lästerung Und Beleidigung des braunschmeigifchen Landtages zu 10 Monaten Gefängniß. Das Ehepaar Keyer in Schapen hatte, während es außerhalb auf Arbeit war. seine beiden Kinder allein in der verschlossenen Wohnung zurückgelassen. Bald . daraus,, sähen Nachbarn Rauch aus den Fenstern dringen. Als die Thür eingeschlagen war,' bot sich den Eindringenden ein entsetzlicher, Anblick dar: das Bett der Kinder stand in Flammen . 'und' die Kleinen , lagen todt, erstickt und verbrannt. in hem Belt. In Münchehos ist das WohN'Und Wirthschaftsanwesen des Kaufmanns Brümg uiederge brannt. Vor mehreren Jahren hieß es, ein Nachkomme des alten Geschlechts Wolfenbüttel-Asseburg wolle, die Asseruine von der Regierung ankaufen und in Stand setzen. Der Kauf kam mcht zustande, doch hat sich in diesem Jähre eine Assegesellschaft gebildet, welche die Ruine freilegen lassen will. Die , diesjährigen Arbeiten sind bereits so weit gefördert, daß eine tlare Uebersieht über den Bauplan der Burg welche vier Höfe hatte, gegeben - ist. Die Burg wurde 1492 also vor, 400 Jahren von den streitbaren Mannen der Staht Araunschweig in Trümmer aelchlaaen. ' ', Schweiz... Das Kantcnalturnsest in Gelterkir chen war von 16 kantonalen Vereinen mit rund 350, Mitgliedern- besucht Durchwegs wurden vorzügliche Leistungen geboten, denen eine zahlreiche Volks menge mit beifälliger Aufmerksamkeit folgte. Die für das Jahr 1893 projekt'irte Gewcrbeausstellung Ux, Stadt L,uzern muß auf, den Sommer 1894 verschoben werden. Der jüngst verstorbene ' Fabrikant G. Nüßli-Naf in Pfäffikon hat für wohlthätige Zwecke Vermächtnisse im Gesammtbetrag von 70,000 Fr., gemacht, darunter 30.000 Fr. an-ein Krantenasyl. Zudem, erhielt jeder Arbeiter per Tienstjahr 10 Francs ausbezahlt. Jüngst ist die erste Leiche von Schaffhausen in'Z Knmatorium nach, Zürich abgegangen. Es war diejenige des Oberst B. .Bringolg zum Frohberg. " Das neuerbaute Postgcbäude 'in Thun 'ist dem Verkehr überleben worden; es ist ' ein stattlicher .Bau, allen Ansordernngen der Neuzejt, entsprechend.., . , Bei der kürzlich abgehaltenen Prüfung des drii ten Kursus der Forstschule am Pol? technikum in Zürich , sind alle' sieben Kandidaten durchgefallen.' r- - f r . i1 L i: u. . v: Werth einer Schachtel eine Guiaea." 5 t , i J,t em Mann ves Tagz über schläk. W.' f 'L W rig. nachdem er die? Nacht gut jen, o zeigr oas? auf. Unverdaulich 5 keit und aui einen 5 trankenMagenhin. t m n inimt mm CD 1 1 I Q 1 tonbett, indem sie d!s da? I mm lmD System veropf,nd?n1Sd sonderunaea emsere. alle biliSkenund um väsea Leschwerde heil, und Mgräns schall Imdev v . "' "Vji r '.1 Vf,f:;;,i',? Mit rirx e?schmas A nsüZb SS2e i'ir; f ' " , i - itmwu. t v i : ; i " Bei allen Apothekern. Ptei LZc dle Cchü5itet, Re ork Devot: LW Sana! Etr: t, ü ,. 1 VZN r,' 1':... : Slo. 27 Madison Aveuue. ;i Ich empfehle meine neue Wirthschaft hier mit dem geehrten ,. Publikum, , und verspreche durch freundliche Bedienung und Pcrabre'chung der besten Getränke meine Gäste jedetzert zufriedenzustellen. . : :, u . n Wm. TchüSler. 4 H t -i" ' 1 ! i' J b Epezlalarzt zur - tMt ,1, (.. ',!!-,, J .5, V ;,Yi ji'.:;..' - - jLi"t' Auge, Ohr, Nase und S 's :";V -'i'i-: tKlü' ZttWrariS'fe!t'!8i;7 ' w,. ?1rtiirnh t.,s i;, k ; ;.: in "4 ! M v WUWasWöttMÄ 't,i ' ') V- i'li.l "'!,., i 1 . .11. 1 ,, ! ii - in. ,,, f ,,,,,, irr ri,',un rrake,Hgenucr.j,, , ' . . j. ...I. v ' 1 i i 'in ;. ' " . . . - , I Ml-, lins; "I V- 'V'Ti" Jh :i iil .'"S'B 'r s l"-,t, fJJ-vliT-.,!.. I n d , a n a p oll ö, Ind. if',iti;l i:j'vlllf:!l'5';il.. t. 3 I'ip 20..S;;i!! -I;.,!!;, !- K::!'' :f it yi.lHmt.-n Mistrfi ; .iifidlU V. '"'Y T TV . , 7: ohnen. werden erfolgreich durch CcrrcsponHatt v(j vvywivtu.

strafe starb ein klelnes, aus Hamburg hierher gebrachtes Kind, und im .Lin-,. denhos" Frau Sarcandcr, Schwieg-: mutter des Wäaenmeisters Scbuli. den

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