Indiana Tribüne, Volume 16, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1892 — Page 1

o W tu A 0 svr rfO svs K HY AO iy& v V y y w v v w y Jahrgang 10. Office: No. 130 Oft Maryland Straße. s f ; W1F Indianapolis, Indiana, Freitag, den w. Gktober 1892

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irai !&CyL besitzt alle Ckgenschastett des guten 0esclimafr. Es ist das beste Die Schwierigkeit, Kinder

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m Editorielles. Zur Charakterisirung deö Oberrichters Püzson von Pennsylvania, der d!e Pittsburger Grand Jury in dem Hochverrathsprozesse instruirte, fei mitgetheilt, daß derselbe kürzlich fol gendes Urtheil abgab : liin Minenarbeiter war verunglück!. Die Wittwe, eine völlig mittelkose Frau mit mehreren Kindern, verklagte hit IZeseUschaft auf Schadenersatz Das Gericht erster Instanz billigte ihr denselben zu. Die Gesellschaft appel. iirZe an das höhere Gericht. Der Fall kam vor Richter Parson und dieser weife Mann entschied, daß die Wittnie mit ihren Ansprüchen auf Schadener sah abzuweisen sei, weil der Vormann an dem ihrem Gatten zustoßenden Un gluck die Schuld trage und weil die Gesellschaft dafür nicht verantwortlich gehalten werden könne, so lange man nicht den Nachweis liefert, dast dieselbe wissentlich einen unfähigen Mann an jenen Posten gestellt habe. Diese Entscheidung stellt alle bisher in der Kategorie : principal an4 ageni" giltigen Rechtsgrundsahe auf den Kopf. - Wenn da? Recht ist, dann giebt es keinen Fall, bei dun der Un ternehmer nicht die Schuld von sich abwalzen kann. " '"' Der St. GaZer Stadtanzeiger" berichtet Folgendes : Ein nicht unbe denklichex Fall von militärischen 3nöisziplm ereignete sich neulich bei dem in (5 hur dienstthuenden Bataillon 86. Es Ware bald zu einer kleinen Meuterei gekommen. In der AchtungsteZlung,, hatte sich ein Soldat erlaubt, ein wenig zu lächeln. Ein Ofsizier gab ihmdafür einen 48-Pkünder. Als der Konffgnekorporal mit zwei Mann den Lacher abführen wollte, weigerten sich seine Kameraden ihn abführen zü lassen wegen eines geringfügigen Vergehens. Nun erschien ein Ofsizier mit der ganzen Wachmannschaft z allein wieder vergebens ! Wie eine Mauer" drängte sich die ganze Kompagnie um ihren Kameraden und ließ ihn nicht abführen Z Erst als der sehr beliebte Major Vueler auf dem Platze erschien und zum Gehorsam aufforderte, mit der Versicherung, genaue Untersuchung zu'Mtgen, konnte die ' Abführung ge schehen." r Wie erfrischend lautet dies lm Pergleich zu jener Mittheilung, nach welcher in Homestead f. Z. die feigen Söldlinge selbst die Hand anlegten, um ihren Kameraden Jam grausam zu züch jsgen. Me Freiheit ist in Amerika nur ein abstrakter Begriff. " Census-Porter kündigt das erste Bulletin über die Jndustrleen der,ein zelnen Städte 'an. m bttxifft ?ttw Sörk und die o fsizloj e 'Vepesch e sagt: Die Zahl der Fabriken nahm um 102.18, die der Arbeiter um 4S40, die Summe der Löhne um 127.83 Prozent zu. Der durchschnittliche Jahreslohn pro Kopf stieg von $427 in 1830 auf 1635 in 181)0. WZ W ' Daß diese Zahlen nicht richtig sein können, läßt sich , 'auf, den ersten Blick erkennen Sie , stehen , vollständig in Widerspruch mit der ' aügefällig' stetig weiter schreitenden 'Konzentration deö Betriebs. , Die Zahl, der Fabriken hat seit Jahrzehnten ganz wenig zugenom men, ja relativ abgenommen, dagegen hat die Zahl der Arbeiter stetig stark

zugenommen. Und hier soll eS auf einmal geradezu umgekehrt sein? Das ist gar nicht möglich. Das Philadelphia Tageblatt" bemerkt denn auch dazu :

Das bietet" Peck haushoch! Nur nicht geniren, statistischer Hauöknecht PF irrer der Ausbeuterwelt! Eine i, Lohnerhöhung von nur einigen Prozent, mit solchen Kleinigkeiten giebt sich kein Porter ab. Der konstatirt frischweg eine solche gleich um etwa ein Drittel. Es ist zwar handgreiflich, daß der Jahresdurchschnitt des Lohnes in 9kew Zork im letzten Jahrzehnt gefallen sein muß, denn in diese Zeit fallt die Masseneinwanderung der russischen Juden, welche sich zu einem großen Theil in New Aork niedergelassen haben und weniger als den Durchschnittslohn von 1880 bekommen. Auch hat die Befchaftigung von Frauen, die (nach Wright) ungefähr einen Dollar per Tag verdienen und vielleicht nicht das ganze Jahr Beschäftigung haben, be deutend zugenommen. Diese zwei Momente müssen von großem Einfluß auf die Höhe des Durchschnittslohnes gewesen sein rnd haben ihn schwerlich gesteigert. Mr. Porter trat sein Amt mit' der Erklärung an, er werde es dem Labor Agitator" schwer machen, in Zukunft den Ver. Staaten Census als Argu ment zu gebrauchen. Und Mr. Porter hält Wort. Die größte statistische Schwindelei steht uns jetzt bevor. Drahtnachrichten Inland. , Wetteraussichten. Für Jndiana : Schönes Wetter und stetige Temperatur. Von dem Sturme im Westen bekommen wir nichts ab. Derselbe ist vorüber, fast, im ganzen Westen ist das Wetter heute klar, und es ist äugenblicklich gar keine Aussicht auf Regen oder kühleres Wetter vorhanden. Großer Schnee stur in in Co lorado. Denver, Col., 13. Okt. Der gestrige Schneefturm war einer der schlimmsten, die hier seit Jahren wü theten. Die Straßen sind mit Trummern aller Art buchstäblich angefüllt. Baumstämme, Geschastsschilder, Schornstein Dacher, ja selbst einige Kirchthürme, alles liegt bunt durcheinder. In den Vornten wurden mehrere kleine Häuser umgeweht und Zäune und Baumstämme fl'gen nach allen Richtungen. 3m mittleren Theil des Staates war der Sturm am heftigsten. Alle Gebirgswege sind mehr oder weniger blockirt und die Telegraphenleitungen unterbrochen worden. Der Eisenbahnderkehr ist ebenfalls gestört worden und zur Zeit laufen nur-noch Züge auf der South Park Linie der Union Pacisic Eisenbahn., Die nach Fort ,Worth gehenden Züge sind irgendwo eingeschneit, und da die tclegraphischen Verbindungen unterbrochen sind, so ist es, schwer anzugeben, wo sie stecken. '' . , . Die Züge der Santa Fe und . Midland Eisenbahn verspäteten sich um 18 Stunden.' 9st den Bergeinschnitten 50 Meilen südlich , von Den per mußtest Schneepflüge in Bewegung gesetzt werden, denn an Stellen lag der Schnee pon drei bis sieben Fuß tief. Mit großer Heftigkeit trat der Sturm auch im östlichen Eolozado auf, Telfgraphendrghte wurden zerstört und feijl 24 Stunden ist aller Verkehr zwischen .IT. j . L. 1 '' ' . "i'tfe-. i VkNvex hnp pcn vntlcy getxgenen Städten vollständig unterbrochen. Der Sturm verbreitete sich auch über einen Theil von Wyoming, doch sind die Nachrichten von dort nur dürftig. 'Mi'" ''' , - : tt Eine verwegerze Thgf. Niagara Falls, N7 3:; 131 Okt. Der 22jährige Clifford Calverly gg Torynto führte gestern ein verp?? genes Stück aus, indem er über ein Drahtseil schritt, welche? über dem Niagara zwischen der Hängebrücke und der Cantilavexbrücke ausgespannt war. DaS Seil' war 910 Fuß lang, und in einer Höhe don 2ö' Fuß legte Calverly den gefährlichen Weg über den Abgrund in dem Zeitraum von! kaum sieben Minuten zurück. es .: . ,, ' , , .V ' Grubenunglück. ; DMh'am'o'kin der Sterling Grube ; fand heute Mor.

gen eine Explosion statt, welche wahrscheinlich dadurch verursacht wurde, daß Kohlen auf eine Bergmannslampe sielen und dieselbe zertrümmerten. Ein Mann wurde sofort getödtet, vier ver-

toundet und sieben verschüttet. Jon letzteren nimmt man an, daß sie eben falls alle todt sind. ' .: Der O r t Goffeevtlle von Banditen bedroht. a n s a s City, 14. Okt. Sine beute Morgen früh von Coffeeville, Kan., abgesandte Depesche meldet, daß bis dahin noch kein Angriff don den Freunden der kürzlich umgekommenen DaltonS gemacht worden fei. Indeß besinden sich in der Stadt eine Menge verdächtiger Gestalten und die Gefahr ist keineswegs vorüber. AuS Parsons, Kan., wird berichtet, daß die Banditen, welche in der vergangenen Nacht einen Missouri Pacisic Eisenbahnzug anhielten, Freunde der DaltonS waren, und dieselben Leute Vorbereitungen träfen, einen Rachezug gegen Coffeeville zu unternehmen. - Vier Neger gelyncht. M o n t g o m e r y , Ata., 13. Okt. Die vier Negerburschcn im Alter von achtzehn bis zwanzig Jahren, welche wegen Ermordung des alten Richard Johnson und seiner erwachsenen lochter und nachheriger Niederbrennung ihres Wohnhauses verhaftet wurden, haben ibre Schuld eimiestanden. Sie geben an, daß ihr Zweck dabei der war, den allen Mann zu berauben und dem Mädchen Gewalt anzuthun. Sie wur den in das Gefängniß zu Monroeville gebracht, doch eine Anzahl Bürger holte sie bald wieder heraus und machte sich mit ihnen nach dem Schauplatz ihrer That auf den Weg. Dort wurdeir sic von einem großen Haufen Weißer und Schwarzer erwar tet und es heißt, daß eS ihre ' Absicht war, die Gefangenen lebendig zu verbrennen. Später' angetroffene Nachrichten melden, daß die vier Burschen an einem Platz sechs Meilen östlich vom Alabamafluß gebracht und dort erschossen wurden. I ,'! Zum Streif derEisenba h nl eut e in C o l u m b u ö. C o l umbu s, 13. Okt. Superintendent Higgins von der Big Four Bahn machte heute bekannt, daß, wer bis ein Uhr Mittags die Arbeit nicht wieder aufgenommen hätte, sich als entlassen betrachten und seinen Lohn hplin kp nte. Da keiner der Streike? bis zur, angegebenen Zeit erschien, so wurden alle entlassen. Am Nachmittage fuhren zwei Lokomotiven in den Bahnhof und als zwei Streiker die Lokomotivführer gewaltsam herunter holen wollten, wurden sie verhaftet. Die übrigen Streike? wurden von der P Ulzei vertrieben und es gelang, eine größere Quantität leicht verderblicher Fracht abzusenden. Die Bahngesellschaft wandte sich hierauf an die Gerichte und sie erlangte einen Einhaltsbefehl, welcher den Streikern verbietet, den Eisenbahnverkehr in irgend einer Weise W stören, sowie da? Eigenthum der Gesellschaft zu betreten. . . , ,.s .,.) , , W,, in, ii, Ein g lü ckl icher Fun d. Savannah, Ga., 13. Okt.' Wahrend der Farbige I. James in WrightsvilleLibkrty EountY, gestern auf seiner Farm grub, stieß er auf einen irdenen Topf, in welchem sich mehr gls 3000. französische und spanisch? Ejlbermunzen befanden ' Alle' waren Aber hundert Jahre alt und betragt ihr gegenwärtiger Werth ungefähr I4000. Man glaubt, , daß die Münzen von einem Raube stammen, welchen der Pirat 'Black Beard in jenem Theile des Staates vergrub. Die Neger 'sind über den Fund ganz aus dem Häuschen. gerathen und gherqll ty'wl" jetzt nach Schätzen gegraben. ' ':! ;i v' -.. ''i'r. ,;;, ii '' ': ''' ' Drei D es perado s in Sicher- '! ei I" g,:e t r d' r ,: '.. Eovington,Va.,Z3.Okt. Die berüchtigten Banditen Keadle und die beiden ,Birchsields,, Mitglieder, der Hatsield-McCoy Bande, besinden sich hies im Gefängniß. Am 4. Oktober tödteten sie aus dem Hinterhalt einen Farmer, Namens MeadöwS und einen seiner Söhne. Sobald diese Nachricht hier eintraf, machten sich, der Detektiv Wm. Aapier und ein Mann, NamenS Webbnach dem Hause der BirchsieldS' auf und es gelang ihnen, sich in das

chcn. Letztere theilten ihnen nicht nur die näheren Umstände, welche mit der Ermordung MeadonS zusammenhingen mit, .sondern zeigten ihnen sogar den Ort, wo sie das Verbrechen verübten.. Der Detektive überredete die drei, nach Covington zu gehen und die ausgesetzte Belohnung zu beanspruchen, ihnen gleichzeitig andeutend, daß er

dafür sorgen werde, dab sie weiter nicht belästigt würden. Nach einiger Zögeruna von Seiten der Mörder machten sich die fünf dann, bis an die Zahne bewaffnet, auf den Weg nach Covington. Dort angekommen, begaben sie sich nach dem Courthause, wo man sie veranlaßte, ihre Waffen abzulegen. Kaum war dies geschehen, so wurden sie verhaftet und inS Gefängniß gebracht. Ein England er beklagt sich. T u ck a h o n, N. I., 12 Okt. Der Engländer MeKenzie, welcher hier ansüsstg ist, wandte sich heute an den englischen Konsul, Mr. Frazier in New Äork, und beklagte sich, daß Bewohner deS OrteS seine englische Flagge, welche er zu Ehren der Entdeckung Amerikas durch ColumbuS aufgezogen, vom Dach heruntergeholt und Locher in dieselbe ge'chossen hätten. MeKenzie hat auch ein Schreiben an den englischen Gesandten in Washington, Sir Juli n Pauneefote, gerichtet, in welchem er si h über den Gewaltakt beschwert. Ausland. Zu Ehren Kaiser Wilhelms. Wien, 13. Okt. 3m Schlosse zu Schönbrunn wurde heute Abend zu Ehren des Kaisers Wilhelm ein großes Bankett veranstaltet, an dem alle östreichlschen Erzherzöge und Minister Theil nahmen. Nach demselben wohnten die beiden Kaiser mit ihrem Ge folge einer Vorstellung im Burgtheaer bei. . . -" i '-"i,r f-hs- ir ,G, -. 'T en n n y s 0 n s B e g r ä b n i ß. London, 13. Okt. Tennysons Leiche wurde gestern mit all den Ehren, welche England seinem größten Dichte? der Neuzeit erweisen konnte, in der Westminfter Abtei beigesetzt. Schon bei Tagesanbruch fanden sich Leute an der Kirchenthüx ein und lange vorher, ehe diese geöffnet wurde, war die Zahl derer, welche Einlaß begehrten, größer als sie das riesige Gebäude hätte fassen können. Beliebtheit deö Telephons. Einen interessanten Einblick in die Lebensgewohnbeiten einiger Lände? Europas gewähren folgende, von dem amtlichen Journal Telegraphique mitgetheilte Zahlen über die Benutzung hes Telephons. Danach kommen Uglich auf teden Theuneymer in 'den Fernsprccheinrichtungen in : Gespräche Teutschlättd. ............. ..12.6 Italien............. 5 Japan ., 4 Oesterreich (Staatstelephon) . . 1.5 Oesterreich (Privattelephon) ,,.5 her Schwciz., .......... 4 Schien . .. 6.5 Ungarn (StaatZtelephonI . , , t,13 Ungarn (Privattelephon) . , , , , 4 Spamen ;,. M'5ä Norwegen, ........... . , , , 4 Schweden, das Land der besten und rneistbenntzten Telephoneimichtungen. ist bei die ?r Statistik leide? nicht zum Beigleich hnängezogen worden. Der Unterschied in der Benutzung des FernspzecherS zwischen Deutschland und Ungarn einerseits, den Übrigen aufqeführten Landern anderseits ist zu bedeutend, als dak man ihn lediglich einer etwaigen größeren Stedfeligkeit dx eutzcyen und Ungarn , zuschreiben könnte. ES müssen also noch uner gründete. Ursachen die anscheinend gewältige 5 Benutzung im Deutschen Reiche und in Ungarn bedingen. In Beclin steigt gar die Durchschnittliche Benuyung ftT WstHQ X i wesvicht! und das drinat unS auf die Vermuthung, dab die deutsche Post und die ungarischen Verwaltungen vielleicht auch die mißglückten Anschluß-und Geiprächz versuche als vollendete Leistungen ich zu Gute geschrieben haben, , , 'f ; " ' ''' ' " yDas itztmerfie Nafire , l Barbiere , als , Leichenbeftatter-Gehll. fen, r- das dürfte Manchem neu sein.. Thatsache ist. daß ' viele großstädtische Leichmbeftatte? n allen Fällen, in de neu die Dienste des RasirkünftlerS am Todten bedurft werden) solche mit über nehmen. Sie stehen wieder mit Bar diercn in Verbindung, welche ein re gelmäßlgeg , Nebengeschäft , aus ' dieser Arbeit machen, und setzen in , aller Stille einen solchen in Kenntniß. !, , Es ii. s xi. v:.;. : wsarÄ1 rnusyic ui uuc.ui uti -wuiyi.

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Akuderung der Zeit Tabelle nach beiden Plätzen. , . Elektrische Züge verlassen die Union Stauvn urcr cic Illinois Str. und College Ave. Züge verlassen die Union Station wie folgt: Letzte Züqe 6 05 Nm. und 6.20 Nm. und Zvairview Park .49 Jini, und 7.03 Nm. Am Sonntag werden schnelle elektrische Züge uorr vtict inicn nacy vem Part taufen. Nach den Fair Gründen über die College Ave. Linie werden Züge die Union Station um 6.20 und 11.35 Pnl. und Nm verlaßen. Zur Rückfahrt verlassen 1 rcn svair-wrunv um ti.oJ uns 12 2 ni UNV5.L8NM. Bruch knrirt. Bedingungen: Keine Zahlung, bis die Kur ' 1- " et. vouianDiQ rn. Kein Messer aebraucht und Blut gezogen. Ich mache Contrakte und deponire das Geld in der Bank. iW Cf f Tf n l! ?lkiu fflrnmrtiin. itltnr dji Odd Fellow Gebäudes. Ecke Penttsylvauta und iüUiUH(iV IIUQC, Office im Brunswlck Hote?, 20 Circle Straße. Sprechstunden von 9 Uhr Morg. bis ö Uhr Nm. W. H. Nott, M. D. Ikbitar - Imjüm, W2 Gst Washington Str. wird allen Freunden eines guten Tropfens und Kennern einer seinen Cigarre bestens empfohlen. Gottlicb Qnkliardt, Eigenthümer. Phönix Garten ! Dieser prächtige Sommergarten ist jetzt eröffnet, und an Sonntagen auch für Familien offen. Jeden Donnerstag und Samstag Abend I onzert! der PROGRESS BAND ! Fred. Xrwekel, Eigenthümer eines LeichendeNatters hereinkam und den BesiVcr der Anstalt etwas laut fragte, ob er nicht sofort einen Mann entbehren könne, um eme Leiche zu rasiren, da der reguläre Barbier der Firma nicht zu haben sei. , Wohl die meisten Gesichtsverschönerer reißen sich gar nicht um einen solchen Job". Denn die gewöhnllchen Kun den fühlen sich nichr gerade angenehm berührt bei dem Gedanken, daß sie mit einem Rasirmesser bedient werden könn im, mit dem vielleicht schon einmal das Gesicht einer Leiche Bekanntschaft gemacht hat. Aber manche nehmen unter der Hand gern einen solchen Auftrag an; denn der Leichenbestatter zahlt dg für von N bis 5, und die Familie bekommt dann den Posten auf die Rechnung gesetzt. Stets werden Rasir. künstle? ersten Ranges damit deauf. tragt. Ist der Betretende jedoch an einer ansteckenden Krankheit gestorben, so find, gewöhnlich um keinen Preis Barbiersdienste zu haben. ttmerlkas StreZSholzindustrie. Es sind 66 Jahre her, daß in den Ver. Staaten das erste Patent auf Reibungs , Streichhölzer ausgestellt wurde. Eigentlich darf man heute von der Streichholzindustrie nicht mehr in der Einzahl sprechen, denn dieselbe hat sich bereits in verschiedene Theilindustrien verzweigt. Das Schneiden d:r Hölzer ist vor Allem zu einer besonderen Industrie geworden, und zwar von U deutendem Umfang. Die modernsten Maschinen zum Schneiden der Hö!;er können täglich je 10,000,000 solche, liefern. Trohdem Glicht mehr der frühere Strelchholzerzoll besteht. Hai dieses Ge. schüft in unserem Lande eine solche Sjörktz erlangt, daß es keine auswärtige Cöncurrenzzu fürchten braucht, und sich immer weiter und vielseitiger entwickelt. Eine Streichhölzerart mit'irgend einem neuen Vorzug jagt die andere. Von einer anderen Seite aber erleidet das Streichhölzergeschäft nothwendige?, weise Abbruch, und in naher Äukünft durfte sich dies noch viel mehr fühlbar machen, als bisher, nämlich durch die immer ausgedehntere .Anwendung der Elektricität., DaS Anzünden von GaS!,auf elektrisckcm Wege wird de reits in großem Maße in , Theatern, Kirchen u. s.'w. urchgesührt und hat auch schon iu vielen Wohnungen Einganggefünden.'MM. fVm Monumente und - G?a,bsteine i ' .r,., lss,s l.:n:. Bvpv w uu vtuium 'vi h ys,,,,ff ?i-, an Oa il.. " ri l"! ., :.;r, .-tr rr . ..l-; . : , : . .- : ii.iiiifüi-fi :s.,i, s-.;, i V,

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