Indiana Tribüne, Volume 16, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1892 — Page 2
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Jndmna Tribuns. Erscheint ZUg tich und Sonntags.
TLtt tägliche rlriSsßiie testet durch den Träger 12 CerttS per Zvche. die SonntezSTrtbüne- 6 CentS per Wsche. Bttbt zusammen !5CentS oder SSGertf per Monat. Per Post zze schickt in Vor ÄsbezshwvA 6 per Jahr. Office : 130 Ost Maryland Strafe. InbianavollK, Ind., 12 Oktober '92. Zum ewigen Völkersrieden. Folgenden Ausruf an die Völker zur TethtUigung an einer aLgemeinen Adresse zu Gunsten des Friedens erläßt die Kon? Mission des IV. Kongresses dej Internationalen FriedmsbnreauI so eben von Bern au: Europa seufzt unter der Last der MilttÄrausgabkn, welche seine (Sin Zünfte nukl'oZ auszehren. (53 kann seine socialen Einrichtungen nicht verbessern, seine Industrie wird durch die unpro duZtwen Ausgaben gehelnmt, und die durch die Unsicherheit erzeugten Krisen treten immer hius'ger und regelmä g?r auf. Das ist, für die Staaten wie für die Individuen, der bevorstehende Nuin, während die Familien beständig in Ge fahr schieben, ihre lieben Angehörigen in dem schrecklichen Blutdade zu ver'liereit, welches ein europöischer Krieg her' vorrufen würde. Es ist die höchste Zeit! Alles kann beute noch gerettet werden. Alles morgen verloren sein, wmn man nicht versäumt, der öffentlichen Meinung Gelegenheit zu geben, ihren War nungZruf ertönen zulassen, laut genug, um den Lärm der Kriegsrüstungm zu übcrwättigcn. D'rum'Alle an's Werk, die Alten. welche aus Erfahrung wissen, daß der Kn?z dem Kriege ruft, die Jun;m. die nicht ! Kanonenfutter dienen wollen, die Frauen, welchen die Krieg-Hefahr wie ein Alp fortwährend auf dem H:r zen liegt, die Arbiter in den Städten. welche eine gesicherte Zukunft wünschen. die Landwirthe, die ihre Ernten nicht preig.'ben wollen! Sie alle mögen vereint zum Himmel den mächtigm' Nuf erfchallcn lagen: Friede! Fried? für tal Wohlergehen unserer -Familien: Friede für unsere künstig? Existenz; Friede, auf daß wir denen, welche leiden, zu Hilfe kommen können! Teutsche, Franzosen. Nüssen, Eng länder, Italiener. Oesterreicher. wir haben keiperlei persönlichen Hak gegen einander zu befriedigen, warum sollen wir uns also gegenseitig abschlachten? Wenn Einer' von uns sich über eine ungerechte Handlung seines Nachbars beklagen zu müssen glaubt, wendet er sich an die Gerichte. Was bei den Vezichüngm der Individuen zueinander gut und nützlich ist. soll es auch im Verkehr zwischen Völkern sein. Ceb.'n wir alsa allen Streitfragen, welche uns die Waffen in die Hans , drücken könnten, eine Lösung auf friedlichem Wege und befreien wir alsdann die Völker von einem ansehnlichen Thnle a:x Lasten, welcke innen die verderb lichen Kriegsrüstungen auferlegen! So werden wir Auen Sicherheit und Ruhe verschaffen und dem Zustande der Furcht vor drohender Ungewißheit ein Ende macben. An's Werk! Eine allgemeine Adresse soll unsere Friedenswünsche zur Kenntniß Terjcnigen bringen, tn deren Hand das Leden von Mlllzonen von Men'chen liegt. T!e Rttlnunam können unmöalich einen Krieg wünschen, welcher jeder von ihnen verhau gnißvoll werden kann, und Sieaer wie Beueate m Grunde richten Müyte; aber man' hat ihnen gesagt, dan ikr Wölker den Kriez verlanaen. und oleler Irrthum ist geeignet, das grödte "t 'i .... , ' iiiwii zu uijini. Lehren wir sie also die Wahrheit Unncn durch eine allaemeine Kundaebuna. rstUtt in kbtm Lande durck die strir l ensgesellschaiten organisirt wird, und i argen wir öaur. Ui hite Kundgebung bedeutend genug werde, um keinen meilel übrig zu iuiien an dem unwl ftehliche Zuge, der die Völker an k übt, .den Kriez zu verabscheuen ! Wir wollen die Brüderlichkeit durch den Frieden! Wir wollen den Wohlstand durch die Arvett! Vom Schnupftabak. Für Manche dürften die Ziffern üd-r den SchnupstavarAWrbrauch in unie rem Lande überraschend fein. Vor 2C abren wurden bei uns iabrlich 4.000 0J Pfuno Schnupftabak verbraucht; , w...... rs.' . tJin in oem Yi3caiiaox aasrr, wei?s um i. Juli 1801 ablief, waren es 10.000000 Pfund! Wo kommt diese ungeheure Wttng? ezgenttlÄ hin t vtan lieht ve, , uns acwin nickt biuna ein Vriescken nehmenZ oder eines anbieten. Ein . Vertreter eines qronen Schnupftabak- ' Geschäfts äußert sich jüngst über diese : ragc: Es wird aerade aenua bieriulande geschnupft. Fast alle italienischen und . deutschen Musiklehrer, sowie viele , an t dere Lehre? sind Schnupfer. Tcsgleichen die.. katholische Geistlichkeit. zsMie Wriester erkl.änn.Irignestn i Mmohnheir wahrend langer Zungen Äm Bnchtstuhl an; das. Schnupfen sei . : s " ) nitj' r? L "..y. mieiNkannw es-Mluei. m luuoen inua wach und reg? zu erhalten. Sie, der? " meiden dabei das Niesen; der wirkliche I Schnübfer vXvX ttderbauv! nicht. Far alle Teutschen vom alten Schrot und Wöw, die schon langten unscr.'m Land sind, firreijeti der Scknavltabaksdose in. Auch an das, gesellige dntt-che WMHs. bnskcöen imwü sich dieser Gebrauch
gern. In rielew Gegenden Weht man S inAlerwirihschaftön auf dem Büffet eine Tose Schnupftabak, gewöhnlick sch:oar MWiN llgemeiüM' Gebrauch stehen.' Wie ance',?.?ärts. so A anch. bei uns !u WSUeN' Berufen dss Tchnupfm aus MesundhöiZlichen GrnliÄii ' beliebt; WMMDM die Schrifteer gern zum KWMm d.'n BleiÜaub. besonders :4 elVMHch bxssHw jff pff I äs aj,! r
tm Süden unseres Landes von ärmeren Klassen in feuchten Kügclchen zwi,chen Lippen und Zähne genommen, und zwar sowohl von Frauen wie von MäN' lurn.
C?ln durstiger Edelstektt. Es ist etwas Eigenthümliche um den allbekannten Opal. Ungleich anderen Edelsteinen, ist er kein Krystall, und die Kenner nennen ihn untheudaren Quarz". Man hat noch immer nicht feststellen können, was ihm sein wun dervolles, feuchtglänzendes Farbenspiel verleiht. In der neueren Zeit ist dis selbe von Manchen auf Wasser zurück geführt worden, das sich innerhalb des Sternes befinde. Ändere sehen w.eder hnntr ttn Viittimfl mttlclg lehr remer VM1 " ' , . Riken. natürlich unter Mitwirkung des Lichtes. Wie dem auch sei. jedenfalls ist der Opak ein durstiger Edelstein. Tenn odald sein lichtes karbemme! matt und trübe wird, kann man ihn wieder zu feiner vollen Schönheit dringen, xomn man ihn Wasser einsaugen läkt. Am meisten znchnet sich darin der ..yar feiin . Opal" und der veuer Cpar aus. Vielleicht wegen der seltsamen Natur des Opals knüpfen, sich an ihn sy viele aberglauvlZche Vegnye. söq war Vater Mollinger. der durch leine Wunderkuren bekannte Priester, der vor noch nicht langer Zelt bei PittSburg starb, stets durch einen Opal in Van gen zu versetzen. Sauerstoff anfFkasche n. Die Zersetzung der Luft und die Nukbarmachung des einen Bestandtheils derselben, des auerstoZks, gehört zu den technischen Fragen, deren Lösung dereinst in unftren Lebensbedingungen eine Umwälzung hervorbringen dürste, ebenso wie die Erzeugung der Elektrici' tät duect aus der Kohle. Um d?e Ve dentung einer wohlfeilen Darstellung des belebenden Elements der Luft zu würdigen, brauchen wir nur zu bedenken, da& wir mit Hilfe des auerstons unsere so primitiven Heizeinrichtungen gründlich umgestalten, ihre Leistungs küh'.gkeu um das 5 lache erhöhen könnten. Bekanntlich dient ein bed-u tender Theil der in den HeizunBanlagen entwickelten Wärme nur zur Er wärmung des unnutz mitaelchleppten zweiten Bestandtheils der Luft, des -tlastoiis. Tiefer Theil geht ganz verloren. und es gelingt daher nie. dem Brennstoff die Märmemenge" abzugeminnen. die er, von sich geben Hürde, wenn wir ble Verbrennung mitIreinem Sauerstoff bewirkten. Mit Hilfe einer durch Sauerstoff angefachten Flamme erlangen wir außerdem leich! Tempera turen. bei denen Platin und Iridium wie Butter geschmolzen werden. Temperaturcn. denen nur die des elektrischen Lichtbogens gleichkommt. Leider war das unermeßliche Sauerstosfmecr. in dem wir leben, uns bisher nur unter Mitschleppen des Stickstoff zugänglich. Taher suchen die Chemiker Zeit Jahren nach einem Verfahren zur wohlseilen Zersekung der Luft und Ausmerzung des Stickstossbällastes, der die Verbrennung nur erschwert. , Die erste Lömng des Problems it er!e ötr franzouschc Ehemiler Baussinzault. Dessen Verfahren bestand darin, die Luft mit aus 5 WO Grad erwärmtem AaryunlOxyd in Berührung zu bringen. In diesem Zustande verschlingt das Baryum den isauerston der Lu.'t, während der Stickstoff ent weicht. Erhöht man dann die Tempe ratur auf 800 Grad, so gibt das Baryum den Sauerstoff wieder' von sich. Da dieselbe Menge Banzum immer wieder zu verwenden sein sollte, 'o beschränkten sich die Kosten des Verfahrens theoretisch auf die Erwärmung des Baryums. Theoretisch, sagen wir, weil Boussingault einen wichtigen VnnZt Übersehen hatte: er hätte nicht beachtet, daß die Lust nebenbei Kohleri säure, Wasterdampf UN) auch Stand enthäkt, Und daß dies? Verunreinign ngen as Baryum bald zerstören wür den. Dies geschah auch. So fiel die Sache ins Wasser. Sie tauchte erst wieder aus, als die Gebrüder Brin in London und l)r. Th. Ekkan in Berlin die Sache in die Hand nahmen. Das Mittel, das sie zur Beseitigung des Uebelstandes anwenden, ist sehr ein fach. j Es wird honHrMorMZt im .Prom.'th.'lls" wie folgt beschrieben: Sie befreien die Luft von den fremden Be standthttten mittels Kasten, die mit Aetznatron angefüllt sind. Trescr Stoff hält beim Durchgang der Luft die Verunreiuigungen aus, und es bleibt nur noch übrig.' die so erhaltene reine Luft durch Baryum-Oxyd zu leiten. Diefes wird immer wieder. verwandt, weil es von den Verunreinigungen nicht mehr angegriffen wird.' Nun ein Wort über die Ausnuung des Sauerstoffs. Augenblicklich kann vo:l einem Röhrennetz' zur Fo-tleiwug des Gases nicht die Rede sein. Den Sauerstoff maß man daher, wie es mit der flüssigen Kohlensäure geschieht, m möglichst kleinen Stahlfiaschm den Ab nehmern zusühren. Zu dem, Zwecke wird es beim Heraustreten aus dem Gasometer aus 100 Atmosphären in solche Flaschen zusammengepreßt, deren Wände auf einen dreifachen Druck genicht sind. , B:i der Benutzung wird der Drück mir Hi!fe eines DrückminderungsBenliks aus Atmosphäre hrabgeIetzt.M $ Itiiji; " - Der reine Sauerstoff wird bisher nur inder chemischen Industrie und der der ' Metällgewilinung erwaüds. Frßher der später spielt er aber sicher lich bei der Darstellung von Stahl und, Enen sowie bei den Dampfkcssel-Fene', ruagen eine Rolle; vielleicht auch bei der Lüftung , von Krankenhäusern. Werkstätten iuid dergleichen. f( D eut sche Subvention s sch l ff ' A VA -k MusZSydncy Li Australien schreib! man der Frkf. Ztg." unterm 2. Au gust: ' Das Erscheinen des letzten Geschäfts Gerichts des Norddeutschen Lloyd" hat hereitsÄelegenheit , gegeben, aus die Nr:,,,??;?- s,l hr Tr IiJH!ijM T!jJ ' '!:' W wendeten . Schiffe hinzuweisen. ' 1 Das zeigt sich insoesondere bei der aukrali
Ichcn ubvcnZionZliMk, wenn man beispielöweift die Zeitdauer der Steile des letzten bier in Sydney eingetrosfencn Äeichspostdamp-'ers Salier" mit der ittkigen vergleicht, welche der füns . volle Tage nach dem Abgang d:s deutsch: Schiffes von South'ampton von London abgefertigte Orientpostdampfer Ormuz" beansprucht hat. Aus diescm Vergleich ergibt sich unter Anderem, daß die vom 2:!. bis 25. Juni erschienenen Nummern der Franks. Ztg." vier Tog. vor dem Eintreffen der mit dem deutschen Postdampfer beförderten Nummern vom "0. bis 22. Juni hier in Sydney zu? Austragung gelangt sind, wobei noch zu bemerken ist, daß die englische Post bereits am 24. Juni hatte eintreffen können, wenn dieser Tag nicht auf den Sonntag gefallen wäre. Ein Ergebniß wie das erwähn! ist nicht etwa eine Ausnahme, sondern lei der Äeg:l. Allerdings ist die Ormuz" ein über 6000 Tonnen großer Schnelldampser. der erforderlichen Falles in der Stund? 18 Quoten zurücklegen kann und der im varliegettden Falle seine Reise nach Australien, von der othge ornngen etwas tangsamer zu absolvi. renden Pasjuge des Suezkanals abgrseh.n. mit einer Durchschnittsfahrge. schwindigkeit von 10,3 Knoten gemacht hat, eine Leistung, welche der wenig über 000 Tonnen große Salier" trotz der letzthin erfolgten Erneuerung feiner Kessel und Maschinen, natürlich nicht einmal annähernd erreichen kann. Für die Unzulänglichkeit der verwende tm deutschen Schiffe dürfte auch die vom hiesigen Geueralpostmeister in seinem Berichte eiwähnte Thatsache spre ch?n, daß die Zahl der im Jahre 1891 in ganz Neu-Süd-Wales zur Besörde runa mit dem deutschen Reichsdampier
ausgelieferten Briefe. Zeitungen und Mustersendungen und dgl. zusammengenommen noch nicht einmal die Ziffer 1000 erreicht. Von Jnlandt. Auf einer der Canarien Insel wächst ein Baum von der Lor beergattung. von dessen duftenden V!ü then und Blättern zuweilen am frühen Morgen Thränen- regen, d. h. ein förmlicher Schauer von Wassertropsen fällt. In Aspen. Eol., gebar die. ser Tage Frau John Hughes ein Paar Knaben, die in ähnlicher Weise wie die berühmten tlamelischen Zwllltnge zu sammengcwachscn sind. Die Kinder sind wohl ausgebildet, haben jeder zwei Arme und Beine, ab.r unr einen gemeinsamen Körper. Ihre Köpfe stehen einandec gegenüber. DanielWilson vonHar PS .oell in Maine war ein sonderbarer Mensch. Er lebte in Unfrieden mit seiner grau, weil sie zu oft in die Kirche ging. Erwachte den Versuch, sie aüfzuhingen. was ihm nicht gelang. Als ihn infolge dessen Frau und Kin der verließen,' schoß er sich todt. Henry B. Cleaves. der .icue Gouverneur von MaiNe kehrte als Lieutenant aus dem Bürgerkriege zurück, suchte sich aber sofort als gewöhnlicher Arbeiter Beschäftigung in einer Fenkterrabmenfabrik, Da er aber in zwei Jahren es noch zu nichts hatte bringen könn. -fuchte er iu einem an deren Handwei fein Glück zu machen er wurde Politiker. Im C e n t r e C o u n t y in Lennsylvanien ist dieser Tage im Mter von 117 Jahren Frau Stanton gestoc den. Sie flammte von amerikanisch indianischen Eltern ad, und entwickelte auch im boh:n Alter eine Stärke Und Ausdauer, die ihren Namen im ganzen westlichen Theile von Pennsylvania bekannt machte. Geboren wurde sie in Big Ehickies. Lancaster Eounty, im Jahre !775. Nother K lee wächst in New leeland mit großer Ueppigkeit, aber bis vor kurzer Zeit war es nothwendig, allen Samen von England zu impor liiert. Darwin bewies, daß die Pstan zen nur fruch.bar gemacht werden und nur wamen erzeugen könncn durch die Agentschaft der Hummel, und dä diese Fliegen in Neuseeland nicht bekannt waren, so wurde der Versuch gemacht, dieselben vom Auslande einzuführen. 'Schließlich gelang es vor etwa zehn Jahren, einen Schwärm im betäubten Zustande in eis'ül!cn Kammern der den Ocean zu bringen. Seitdem ha den sie sich vielfältig vermehrt und der Klee trägt Samen. Allgemeine A u f m e r ! s a m seit erregt in Iefsersonville, Ind., die merkwürdige ' Geschichte von Herbert Thomas. Der Knabe kam vor einigen Lochen nach Hause und verlor infolge eines Schlages, den ihm ein anderer Junge an den Kopf versetzte, das Be wußtsein nnd erlangte dasselbe erst nach 7 Tagen wieder. Seltsam ist es. nun. daß der junge Thomas sich nur noch auf den Schtag besinnen kann, daß ihm aber sede Erinnerung an seine frühere Lebensart verloren gegangen ist. Er hat alles vergessen und muß von seinen Eltern gerade wie ein tlelyeD Kind in die Kenntnis seiner Umgebung eingt führt werden. ' -: Ein jung er N e g e r. welch er seit vier Jahren das Central Tenneffee College in Nashville besucht hat. ist durch den Tod seines Vaters Herrsche? eines ?!egervolkeS in Afrika geworden. 'r heißt Momolu Affaauai und kam aus dem an Liberia grenzenden Very Lande in Mittelafrika. Er wurde vor einigen Jahren bön her englischen Missionärin Mary Biierly zum Christen :buch bekehrt und aus deren Veranlas. ung und aus mp'ehlunq des Bischofs il'" ' ' Jt- il M " , t kmi m Louisville. Ko., in d,e erwähnte Lehranstalt in Tenneffee gebrachte Kürzlich erhielt er die Nach-, Ht, daß sein Vater Balah im Kampfe mi feindlichen Stämmen getötet war se:k in. '- Zelten sind Eichhörnchen sä ihlreich gewesen, als jetzt im süd wichen Jndiana. Sie schwärmcn , in gr-er Anzahl auf den Bäumen der Waldungen und auf den Hecken nörd tich von Jcsselsonville und ziehen sich nach , dem ;, : Ohio-Flusse hin. Augenscheinlich , kommen die kleinen i Thiere vom Norden und wandern aus. Sie
zch.'ülen wemg nicht vor zagern und ! Hunden zu haben und laffcn sich nicht 1 durch den Knall der Jagdflinte in Angst zag'N. Man hat bemerkt, daß sie des Nichls oder am frühen Morgen die klei neu Bäche aus ihrem Wege durch ichw'.mmen oder über die Brücken lau fea. Für die Kornfelder sind sie eine
Plage geworden. Die Wälder am Flusse sind überschwemmt mit Eichyornch.n. Ein ncuerDr.-Eisenbart ist lisha Hoover in Eumberland, Md., in .nividuum. welches sich wahr uKKiüch eigenmächtig den Doctortitel cigclegt hat. ist unter Beschuldigung des Mürbes festgenommen und in ilz'.tersuchungshast gesandt worden. 5 ein Opfer ist. wie berichtet wird, die ?echs Jahre alte Florence Eivill, welche vor einiger Zeit an der Diphthe ritis erkankte und in die Behandlung des Doetors gegeben wurde. Er begann eine Operation damit, daß er den Zchlnnd des Kindes bis zum Kehlkopf hinunter mit Höllenstein beizte und des en Oberkörper so lange mit einer Mi chang von Salz und Kohlöl in rieb, bis derselbe eine einzige Maffe rohes Flci'ch bildete. Als er dennoch weiter eisenbarten" wollte, wies ihm chließlich die Mntter der Kleinen den Weg. leider aber zu spät; denn das Kind erlag dieser brutalen Behandlung am folgend.' Morgm. Hoover soll nicht im besten Rufe stehen und breitS einen Termin im Zuchthaufe verbüße haben. Nachdem soeben veröffenllichten Berichte des Eensusbureaus über den Getreidebau im Jahre 1889 mur sen in Ohio 6.735.283 Acres bestellt, welche 1.509,914 Bu. Gerste. 162.8V Bu. Buchweizen, 11.392.312 Bu. Mais. 49,130.732 Bu. Hafer. 1,700. 156 Bu. Roggen und 35.559.203 Bu. Weizen el-gaben. Seit 1879 ergab sich eine Zunähme von 335.000 Acres mit Hafer und Noggen und eine Abnahme ?ON 307.000 Acres mit Gerste. Buch. iveii. Mais und Weizen. In Mich! gan wurden von 088 Acres !w.M mit Gen'!?. 70016 mit Buchweizen. 994,597 mit Mais. 1,035,795 nit Hafer. 140,740 mit Rogzen und !.50l.225 mit Weizen bestellt. Der Ertrag war: 2,522.376 Bu. Gerste, N 1.977 Bu. Buchweizen. 23.785.579 Su. Mais, 36.961.9l3 Bu. Hafer. 2.W.713 Bu. Roggen und 24.771.. 171 Bu. Weizen. In Kentucky wurden ?on 4.556,993 Acres in 18S9 165.959 Äu. Gerste, 3804 Bu. Buchweizen, 2,960.38-2 Bu. Mais. 8,775,814 Bu. Safer. 423,847 Bu. Roggen und I.. 707.745 Bu. Weizen geerntet. Gegen !879 ergibt sich eine Zunahme von 511,000 Acres mit Hafer und eine Abnahme von 381.000 mit anderen ?,e!.e:dcarten. Um den Dolch und R e v o l -ver dS anarchistischen Attentäters Berg mann bewarben sich viele Kuriositätensammler. Die Waffen wurden jedoch 'ton. Fries, aus den er damit den Nordanfatt in Pittsbura gemacht hatte. aeacben. der sie zu haben wünschte und dem man ein Anrecht daraus zugestehen ,u müssen glaubte. - - . Bom Auslande. Ueber die künstliche Blondfärbuna des Frauenhaares in früherer Zeit schreibt Prometheus Bekanntlich haben die Frauen auf den Bildern Tizians und der übrigen zeit genSssischen Maler fast ausnahmsweise blondes Haar, obwohl diese Haarfarbe m Italien kaum vorkommt. Auch wif sen wir durch ein Bild von Paul Ve rone, daß sich die Frauen damals daS Haar blond zu färben pflegten, weil diese Farbe für schöner aalt. Es ent steht nun die Frage, wie bewirkten sie das Bleichen ihres vaarwuchies? Heut zutage ist es, dank dem harmloselu Wanerstott'uperoryd, eln Lrichtes Die Darstellung dieses Stoffes ih aber eine sehr schwierige Ausgabe, der ..ur die jetzige Chemie gewachsen Ist, und es tti. . . ... - w . f. Att i . fi , . . . III unoettioar. oa oie Alqinliuen oes sechzehnten Jahrhunderts dieselbe zu lösen verstand n hätten. Ein anderes Haar Bleichmittel ist aber Nicht bekannt. Das Räthsel .wurde erst vor Kurzem gelöst. Bekannt ist es längst, daß ätherische Oele. namentlich Terpentinöl, eine stark bleichende Wirkung ausüben, was - daher rührt, daß bei der Verdampfung dieser Oele WasjerstosfSupecosyd gebildet .wird. Die e bleichende Eigenschaft der ötheri schen Oele war nun den Haarkünstlern der Renaillän.e nicht unbekannt geblie den, und es beruhen auf dieser Kennt nis die zahlreichen, uns überlieferten Vorschriften für das Blondfärben der Haare. Sie laufen auf die Bereitung von Pflanzentheilen .hinaus, die an ätherischen Oelen reich sind, wie Apfel sinen und Citronenschalen. Thymian. Fenchel. Indem die Frauen das Haar damit tränkten und die rafche VerDämpfung durch Verweilen ant' den Dächern ihrer Häuftr förderten, erzeua' 'en sie unbewußt Wasserstoff'Superoryd und damit das wirksame Bleichmitt Der aus der Wiener Rennbahn so gröblich ättaauirte Ritt Meister Tränket hat seinen Angreifer, den niederländischen Viceconsul van Son.. fordern laffey. Herr f van , Son loll auf die Forderung sofort eine zu stimmende Antwort gegeben haben, mit dem Bemerken: .Ja, Pistolen, fünf wchntte Barriere." Zwilchen den bei derseitigen Zeugen dürften .übrigens noch Verhandlungen zur Berufung eines Ehrengerichts gepslogen werden, da Herr van Son von verschiedenen Seiten als eeistig nicht normal bezeichnet wird. Die beiden Gegner sind, ' nach dem N. Wiener ,Tagblatt., vor,, zehn Jahren gute Bekannte , gewesen, und zwar,, zu einer Zeit, ,,in der die Schwester 'des Herrn van Son," die 'ietzt pn einen Freiherr v. Maltzahn in Teutschland verhetrathet ,ft. noch zu Hauze war. Ritlmeiller Tränke! verkehrte damals lu d.'in Hause der van Son's. und man sprach seinerzelt, daß er Fräulein van Son heirathen werde, doch versichern Bekannte des Offiziers, daß er niemals diese Absicht , geäußert , habe. , Mit Fräulein van Son war zu jener, Zeit eine Baroneffe Offermann eng befreun det, so daß die beiden Damen stets zu sammen zu sehen waren. Ob nun Herr van Son auf den Rittmeister, welcher
oulletch! dieser Dame einige Ausmerl samteit widmete, eifersüchtig war. läßt sich schwer ermeffen, da beide Theile darüber schweigen. Thatsache aber ist jedenfalls, daß'Hr van Son seit jener Zeit gegenüber dem Offizier den Bei diäten spielte und jeder vertrauliche
Verkehr ausgeschlossen war. -Die Er reglycn oe yerrn van con uiqxi man auf einen Stutz zurück, den der jetzt etwa iu der Mitte der Dreißiger stehende Herr seiner Zeit bei einer Stceplechase in Baden ertitt. als dortselbst noch Nennen abgehalten wurden. Herr van Son verletzte sich dabei den Kopf, er eerlor em Auge und erlitt eme Gehirn erschütterung. Man sagt, er fei in letzter Zeit mehrfach in nervenärztlicher Behandlung gewesen. Von den Rennbahnen Oefterreich'Ungarns ist Herr van Son in Folge des Vorganges be.'eits als dauernd ausgeschlossen erklärt worden. Eine Dampflustyacht aus Aluminium hat sich der bekannte Schwede Nobel in Zürich bauen und damit jüngst eine Probefahrt auf dem Züricher See vornehmen lazftn. Die iix Lujtiahrten im Mkttelmeer beabichtigte Yacht ist 40 Fuß lana. 6 Fuß breit und hat 2S Fuß Tiefgang. Sie kann über 20 Personen tragen, obwohl sie nur 1.6 Ton oder halb so viel wie eine gewöhnliche Yacht von gleichen Dimensionen wiegt. Der Schrauben Propeller wird durch eine Naphthamaschine von sechs Pferdekräften getriebeu und bei der Probefahrt, die bei heftig ftem Winde nnd schwerem Wetter vor sich ging, machte die ?)acht mit Leichtigkeit '10 Knoten in der Stnnde. Der Eindruck, den das silberglänzende Fahrzeug macht, ist ein ebenso angenehmer wie eleganter. Wegen seines geringen specifischen Gewichts, seiner Dauerhaftigkeit und Leichtigkeit, womit das Aluminium rein gehalten werden kann, scheint das Metall sür dergleichen Zwecke 'ehr geeignet zu sein. Der .Dziennik Poz uanski" meldet aus Warschau: Zwischen dem l!orps-Commandeur Slvi stunow und dem Divisions Eav alterte General Risenkampf kam es zu einem skandalösen Auftritt, als Ersterer dem Zweiten beim Rapport Lockerung der Disciplin seiner Division vorwarf und ihm die Nachfuchung seiner Versetzung aus Warschau anrieth. Letzterer wies das Ansinnen energisch zurück; als Smistunom ihm Strafe androhte, zog Risenkampf feinen Revolver und, begann den Eorps'Commandeur mit Kolbenstößen zu traktiren. Die Diener schaft fesselte Risenkampf. dem Swistunow zahlreiche Fußstöße versetzte. Au? telearapmfche Meldung an den Zaren erging die Antwort: Der Gene ral Risenkampf verrieth immer große Nervenzerrüttung, izt in einer Irren anstatt unterzubringen. General Swi stunow vor ein Kriegsgericht zu stellen. In Warschau erregt der Vorfall großes Aufsehen. Eugen Turpin, der E find des Melinit, dessen Buch Wi man das Melinit verkauft haf seim Verurtheilung zugleich mit der des srü heren HauptmannS der Artillerie in der Territoile. des Geschäfts-Agenten Tripone, deffen Onkel Feuvrier und des Angestellten der Waffenfabrik Fuf seler wegen LandesverrathS nach sich zog, hat in der Pariser Prcffe noh manche Freunde, die an seine Schuld lostgkeit glauben und kein Mittel un versucht lassen, um eine seiner Be gnadigung günstige Strömung hervor zurufen. ' So widmet Eaidane, ein ehemaliger Mitarbeiter des Soleil. in Figaro seinem so arg verkannten Freunde Turpin einen fünf Spalter langen Artikel, in welchem er die grau, same Behandlung Turpins im Gesäng niß der Gunst gegenüberstellt, derer sich der Verräther Tripone erfreut., und eine Reihe von Briefen des Erfindert des Melinit aus dem Pariser Gesang' nisse La Sante und der Strafanstalt von Etainp?s mittheilt. Aus diesem Schreiben ersieht man, daß Turpin um erm üblich au der Verwirklichung zweier Probleme der Lenkbarkeit der Luft schiffe und einer neuen Scerakete, welche die Meeresoberfläche streift und mit einem neuen Ziindcr veisehen ist, ar beitet. Für d?e Luftschiffe hat er einen bequemen Apparat zur Herstellung des Wasserstoffgases und sehr leichte elekirische Attumukatoren für den zur Len kung gehörigen Motor erfunden. . So hofft Turpin 40 Kilometer die Stunde in einem absolut lenkbaren Luftballon zurücklegen zu können. Die a bei, daß das Schloß Ssint Eloud durch die Deut schen zerstört werden sei, scheint irrtz aller Widerlegungen in den Köpfen der Chaupins unausrottbar zu sein. .Bekanutlich hat sie der Figaro erst jüngst wieder seinen Lesern vorerzählt. Run mehr ist dem Pariser Blatte von einer deut-chen Leserin' folgende Zuschrist zu gegangen: Als ich 1871 mit dem ver ftorbeuen Kaiser Friedrich 111 in Goodwood promenirte, drückte er mir seinen Schmerz dachber aus, daß das ent zückende Schloß nicht hat gerettet wer den können, trotz aller aus Befehl des Kaisers unternommenen Versuche. Der Kaiser erzählte mir. er hätte , vor der Vernichtung gern ein Familienbild be wahrt, ein Gesch. mk der Königin Victo ria an die Kaiserin Eugenie, welches die Kaiserin Friedrich von den Prinzen voji Wales als Kinder darstellte.' r Ader trotz r guten Willens der Soldaten sei dies unmöglich gewesen, denn der Mont Valerien verdoppelte sein Feuer und überschüttete un'ere Armee mit Ge schössen. . Man mußte darauf verzichtcn. , Uebrigens , sind' , die 'deutschen Truppen bcw.,nderungswürdig" oiszi plinirt und keiner ihrer Führer hätte einen solchen Vandälismus geduldet. Der Figaro7, , bedauert. ,' dafc" das ein Wappen und, die goldene gürstenkrone tragende Schrcib.'n den Namen der Ab senverin nicht verräth, denn ,,dadnrch verliere es1 den Anspruch eine histori sche Thatsache festzustellen: wenn nun auch le?icre sür Jeden. , der gewillt sst. der Wahrheit die Ehre zu geben. , längst feststeht, so bedauern auch wir,'- fügt die Nordd Allg. Ztg.- der Mittheilung des Figaro-,,, hinzu. daß , die Schreiben es vorzog, sich nicht zu nen nen, schon um der intereflanten Erin'ne runa an Kaiser Friedrich willen, welche
sie mittheilt, und die durch die Namens' nennung beglaubigt worden wäre. Die Wittwe des Mar schalls Bazaine hat einen großen Pro ceß. den sie gegen die mexikanische Rc
airnrng angestrengt hatte, verloren. Die Marschallin dchauptete nämlich. daß ihr die prachtvoll gelegenen Be schlingen, die ihrem Gemahl vom Kai ser Manmiüa als Hochzeitsgefchenk überlaffen worden waren, und. die spä ter von der republikanischen Regierung connsirt und verkauft wurden, wider rechtlich entrissin wurden und forderte eine ungeheure Geldsumme als Scha denersatz. Die Wittwe Bazaines wurde fedoch mit ihrer Forderung von allen merikani'chen Gerichten abgewiesen, und seht hat auch die letzte Instanz. das Oberlandcsgericht in Meriko. die ersten Urtheile bestätigt und die Mar schall in zur Zahlung der Proceßkosten, welche 100.000 Mark übersteigen sol len. vcrurtheilt. : In Petersb u r g wurde dieser Tage das älteste Mitglied der oortigen deutschen Eolonie, eine über 100j(ihrige Greisin. Frau Elisabeth Karoline Gericke. g"b. Pflug, zu Grabe getragen. Sie war um 1 1.' April 1792 in Petersburg .geboren. Wenige Wochen vor der erwarteten goldenen Hochzeit so schreibt die deutsche. St. Petersb. Ztg. ward sie Wittwe und überlebte ihren Mann noch 20 Jahre. Wie alte Leute die Erinnerungen au der Jugendzeit immer ledhaft behalten, so war es auch bei ihr: von dem Kai ser Paul konnte sie noch aus eigener Anschauung erzählen. Eine Kaiserin und fünf Kaiser hat sie auf unserem Thron erlebt. Sie hinterläßt nicht eine zahlreiche Nachkommenschaft, die Mit telglieder sind vielfach ausgestorben? zwei Söhne, fünf Enkel und drei Ur grovkinder mit ihren in der Familie hineingeheiratheten' , Ehefrauen und Männ.'rn. Aber groö ist der Kreis serer. denen sie ihr Herz, reich an Liebe und Theilnahme, und ihre Hand, offen und hilfbereit alle Zeit, immer darge boten. Die innige preude, die sie empfand, wenn sie irgendwo wem knie Freude berelten. ihre Lleoe m gen konnte, gab ihrem Wesen bis in die letzte Zeit den Reu besondeler LiebensWürdigkeit. Ihr reiches Glück hat sie mit kurzen Zügen in der . letzten Aus leichnung gepriesen welche nach ihrem Tode gefunden wurde: ;.Jch war eine glückliche, überglückliche Frau, hätte gute Eltern, einen guten Mann, gute Kinde? und Großkinder, gute Verwandte und Freunde. Jeden Morgen, wenn ich erwache, danke ich Gott sür alles Schöne und Gute, das er mir so reichlich gegeben und daS ich anderen Menschen weitergeben kann. Gott war mir giläsig zu jeder Zelt und alles Schwere, was ich ertragen mußte, war zu meinem Besten. toeitdem dieCimbern und Teutonen zum Schrecken der Aö mer naat auf ihren Schilden d?e Schneewände der Alpen subelnd hmab glitten. Hai die Schweiz noch keimn so udgMrteten Acisenden gesehen, wie den seltsamen Gast, der ' sich gegenwärtig ln Pontrenna emqnarwrl hat. eii drei Wochm campirt dort in emem Zelte auf der Wiese neben dem Hotel teinbock" ein funger Engländer. Er ließ sich weder von den starken Frösten der vorletzten, noch vom sechstZgigen -chauerwettcr der letzten Woche denn slussen. Im Gegentheil, je kälter es ist. um so besser behauptet er geschlafen zu zu haben, und um die Abhärtung noch zu vervollkommen, nimmt der Sohn Älbions jeden Morgen in aller Frühe kin Bad im Elswaffer des Morteratich baches. Sein Lager besteht aus einer Hangematte nebst zwei gewöhnlichen Wolldecken und einem Teckbelt. pm Mensch aumpfeifen, langedeutsch, Pfeifen, iS,lgarrenspihen etc. bei Wm Mucko. No. 199 Oft Wasbinston Str c?y. Vnter Mth. Freundchen ich rattze D!r, noch heute Nacht, ehe du zu Bette gehst, eine Dosis Carlsbader Sal, zu nehmen, und eine wei, tere Dosis morgen früh wenn du einen klaren Sopf morgen haben willst, es wird ; tiv gut thun. Aber nehme nur das echte natürliche Salz du würdest keinen küust lichen Wein trinken ? - Dann mußt bu auch kein,, nachgeahmtes Carlsbader Salz nehmen. wEiSuer K -Mendelson Eo., , Agenten und Jmpottäre aller Mineral Wässer, S Barclay St., New York. Neue Wirthschaft. .- .' '! , . Z,r " , j, 1 .r. a,1 i 'I von No. 27 Madisou Averlue. :j -ni- -ir -i 'ifc-'-.iiy -lii' k' m ,;' -i!1' -.w 4:- -vfk - Ich empfehle meine neue Wirthschaft hier mit dem geehrten Publikum, und verspreche durch freundliche Bedienung und Perabrelch ung der besten Getränke Meute Gäste jederzet zufrieden zu ftellen. : , j . . Wm. Ochüßker. WMMMtö !-i .f'l f f!- .., 'i " tf"- ;'t-"" li tt tf StitKV --Hl1 'il' t';i 'Iff t , !. i '" i - -iil ,. ' w:- Mi f b'-l H- i::1)!!!-'..;!' ;!' lil Mi A-Aii i . f tyWviUQiHiS l Auge. Ohr,, Nase und ' j-n Liftrm I. a-i,.!-i.i : . 3 Praxis seit 18 T 1 ' f'f ' ' Daiittno'eüblU 4 West Washittgtött Sir . , derMeriia Tt.-age gegenüber Jndiana poli ö,.3nd. !k: Patienten, welche außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich 'durch rorresponenz behandelt.
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Fur e?chwluÄelukdHla!ror:s?e!t. 2 et Soul, aiifttim NaS d? rftm SBRelfoH von Papor kbnia' NerveN'Stärke," chlies ich wuder put. Na tttihtr mcht btt Ja toax. und bkffntt sich mein Zustand ritndUÄ lo dstz auch In Echwindei vnfchwand. Ich mpfehke deßhalb da MttM auf' Weste. mo IL Broabway. .J.mrtch. 407 SS. . St, N. Okt. Mi. Obwohl ich 12 Zahtt lang mit CpUcxKe ttofiti mmt, so habk ich doch keinen ewzigen AkljeU gchM. setitetm ich im brauch oa Taster LSnig'S ilttwz.Utht" begann, nd ich u mein Snrjng diesem Mittel zuschreibe. . . . Ich habe diese, Mittel einer ffr. Heide. der Avke K wohnhaft, empfohlen ; ebenfalls untm Tr. iflcct anbei . 117. i., welcher tt bei eiaen, setner Paiiente mit. iüi Ei ichmetchelha tem UNalge. nwenvrke. ' 2ametO'Utll. eJ?ck! werlhvoAeS Buch für Nrrvelöided x, l uuo eine rcve.iae zugezadt. Arme y rdalte aucki die Medi,. ums. Siese Medizin wurde seit dem Jahre 187(5 von dem Hochw. PastorKönig in Korl Wavne. Ind.. Zuberettet uuo icbi iinier innti ünireuuna von vn KOENIG MEDICiNE CO.. 838 Ilandolph SU, CHICAGO, Bei UtihtUt in bahtn sät El.OO i &Uf te, UfdirN für 5.00, 91.40, o für 9.uu. ctn Nndiansvottt ttt den deifcken dotdeken 9n S. WlilPser. U Sfctft Washtngtvn Oii. HD uv uv vz.il. inwin Dr. Wagner, Office : Po. 60 Gvl h!o Str OZce-Stur.dk : Uh? VsrShtttsgk. Uhr sckmtltag. ohnuug: VckeVrsadvah ab Lweeis Vve, Telephs bH. Dr. Pantzer, Chirurg und Frauenarzt. LilanstaU und Office : 19. Ost Michigav Straße. (Sck, Massachusetts Ave.) Täglich von 2 bis 4 Uhr. Sonntags au? genommnl. ' 1 Telephon Sv. Dr. I. VÄhler, Tkuischer xl, Office nnofnung : 3S? Süd Dclnva? Straße. Osncr Stunde: S Ui,r or.; i t Uhr Nachm.: ? ttöx AdenöS. Tklevkon S. C. C. Gvert. Dciktscher Zahn - Aizt, As. z Hirt Lk:::!dZniu S.'k. 9tt wird kl ZLetravd:, Ferd. A. Müller, ' achfslg:r von öe.gk MilSer.) ApothSkeV. tit Ansertlanckz ds Nezepte elchlebt i znverlalftger. ZchvkrftSdlreile. SüdtteßCcke der OS Watbkngion nud OS Str. LZ?" Televhou 87. Theodore Stein, lüchfolger von W. U. nderfs. Abstrakte don Besitztiteln und Grund eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weife ausgeführt. tt Oft Market Straße nbiauavsll. Red Star Line. Ver. Staaten und LSaiglich Bekgttche Post-Dampfer. Negelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen 'und Antwerpen c u unb veew YorkilPbiladelpbZa BoriügliäieBcMtiguug. gute Bedienung un nieorig vkii. Antwerpen dielet Reisende von und Teutschland, Oesterrcicb, Frankreich ns der chwe,z befondere BoNheile. - ' Abfahrt von New ?rk jede Mittwoch? vo nrwerpem rcvea sam,tag. tt ampser fcteu Linie sind alle neuester Konstruktion und verbin den Sickerdeit und equemlicdkeit uud Schnellifl re vei veionoer vrcongen Preisen, kkyerr Vtli i , International Nav. Co. Genera i'Agknt?. General.'Vgcnten, New York und Philadelphia oder: Frenzet Bros., Äler. Metzger, Indianapolis. Bellevue Clnb ! Velleoue Clubaus 5 Meilen von der Stadt ander Michigan: Road. Dn sckönste Blak im Countk für Fischen, Boetsahren ;c Jetzt ist die paffende Zeit sich der lub anju. schlieben, da positiv ur Mitglieder Zruritt Haltn. Da UlubhauK ist zur Aufnabme von Familien eingerichtet, uch befindet fiS eine Kegelbahn, Eiscreamstand da, und alle Porten Setränke sind fter frisch und in bester Qualität zu izaben. Alle, welche sich anscbtteöen Worten, rönnen sich entweder im Club Haus der in der Osnre der jndiana Tribüne- melden. Wellevue Club. Äeine Heilung Z Keine Bezahlung ! Crosa-eve currd bv Dr: Hai-ker t in one minute bj a new improved anl ., pxih ntti&l. Crtat iTT:f Et ii lijtt 1 ippttnatt1 -I"V;tÄt Wie sie von Dr. Varker durch eine neue, verbesserte frbmerzlofe Methode ?u?irt werden. 372 Fätlin Indianapolis geZei t, vcn denen Sie sich persönlich überzeugen können. ige Berechnung.
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