Indiana Tribüne, Volume 16, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1892 — Page 1
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Eastor-Oels, hat aber elney Abftthr-Mtttel &. ... w ...t ? ji - i cjl. ...' ver wrverziuie vynwmiur Editorielles. ss Eine Depesche über Paris mtU btt ein Dynamitattentat auf einen Eisenbahnzug, aus dem sich der Zar befand, und wobei mehrere Personen ge tobtet wurden. Die Mittheilung bedarf noch der Bestätigung. Die Sache mit dem Hochverraths Prozesse in Homestead ist durchaus kein Spaß, sie ift im Gegentheil blutiger Ernst. Wohl wird sich der gesunde Menschenverstand sagen, es fei Thor holt hier von Hochverrath zu reden. Hochverrath kann doch wirklich nur dann bei einem kriegerischen Ereigniß ezistiren, wenn man die Laudesregie' xung stürzen will, und dergleichen ist doch den Homefteadern nicht im Traume eingefallen. .Man dars,äber nicht ver. geszen, oap bet elnem Prozezse, in totl chem die Klassen einander gegenüber stehen, aller gesunde Menschenverstand, alle wirkliche Gerechtigkeit aufhört und daß der ganze jur!stsche Apparat sich in den Dienst der herrschenden Klasse stellt. DaS hat der Chieagoer Anar chistenprozeß gezeigt, und wir fürchten. das wird auch dieser Prozeß zeigen. Ple ungeheuerlichsten juristischen Haar spaltereien wurden damals begangen, um sieben Menschen zum Tode zu derurtheilen wegen einer That, deren Verüber noch heute unermittelt ist. Menschen wurden zum Tode derur thtttt, von denen man genau wußte, daß siezur Zeit, als die That verübt wurde, meilenweit entfernt waren, ohne eine Ahnung von dem zu haben, was an dem Orte der That vorging. Welcher Grund ist vorhanden, zu glau, den, daß man in diesem Falle sich tot Niger ungeheuerliche juristische Haars spaltereien vorzunehmen erlauben wtur W;r haben das Verfahren der Home fteader Arbeiter von allem Anfang an mißbilligt, hauptsachlich deshalb, weil wir es aU zwecklos erkannten. Aber Hochverrath ? Und doch, man staune ! Vorgestern trat in Pittsburg das Oyer und Terminer Gericht zusammen, ein Criminalgericht. Da sa ßen vier Richter und als fünfteroder eigentlich als erster der Vorsitzende deS Staatsobergerichtes, der präsidirte. Ein ungewöhnliches Schauspiel, da dieser Richter sonst an Verhandlungen erster Instanz nicht Theil nimmt. Und dieser erste Richter deSStaates in Gegenwart der anderen vier Nichter in struirte die Großgeschworenen und er klärte, daß das Verfahren jener Leute in Homestead Hochverrath (tneason) gewesen sei. Er sehte in langer Anspräche die Rechte der Arbeitgeber und Arbeiter in juristischem Sinne auseinander, wie wir sie ja alle kennen. Dann sagte ex unter anderm: Wir können Sympathie mit einem Mob" IIWIIIHi li " 'i.:ii:: ' .ii!.:liii,li-H!li!S!!i SIHSifSil i ,: . haben, der durch Hunger zur Verzweif" lung getrieben ist, wie in den Tagen der französischen Revolution,' aber wir können keine Sympathie sür Leute ha den, welche ausnahmsweise hohe Löhne bekommen, wenn sie dem Gesehe Wi verstand leisten, und ;u Gewaltthätig feiten greisen, um eingebildete , Rechte zu vertheidigen." . , ; ES ist ein Kriegözustand, wenn ein Geschäft von der Armee deS Staate? beschuht werden muß. , Jedes Mitglied des sogenannten sävisor cornrnitteci, das an der Usurpation Theil genommeq, , hat' Verrath gegen den
Staat begangen." Zwar geht die Desinition dieses Verbrechens dahin, daß der Umsturz der Negierung des Staates beabsichtigt sei, aber solche Absicht braucht sich nicht auf das ganze
Gebiet des Staates ,u erstrecken. Es genügt, wenn die Absicht bloß in Be zug auf eine bestimmte Lokalität .besteht, und die Absicht mag aus derHandlung gefolgert werde n." Wir haben in der Geschichte deö Staates einen Punkt erreicht, wo eS bloß zwei Wege für uns giebt, der eine führt zur Ordnung und guter Regierlmg, der andere zur Anarchie." Es ist gar nicht nöthig, das Ungeheuerliche dieser Auffassung zu erklären. Man sehe die Handlungsweise der Homesteader Streiker als ein Verbrechen an, aber wenn eine Anzahl Menschen mit Raub oder Mord droht, wenn sie die Sicherheitsorgane, die zum Schutze herbeeilen, überwältigen und den Raub und den Mord ausführen, so sind sie zwar Räuber und Mörder, aber keine Hochverrather gegen den Staat oder die bestehende Regierung Nach der Auslegung jener Richter gäbe es kein Verbrechen, das man nicht als Verrath auslegen könnte, zumal wenn Widerstand gegen die Behörden damit verbunden ist. Nach dieser Ausfassung hätten im vergangenen Früh. jahr,.die hiesigen Sdaßenbahn-Strei-ker sich des Hoch und Landesverraths schuldig gemacht. Wie in Ehieago, so handelt eö sich jedoch auch bier darum, ein Ezkmpel zu statulren, um die Gesellschaft zu retten. Das m nun kttmch ein ver gebliches Bemühen. Nichts in der Welt ist ewig und unabänderlich, auch keine bestimmte Gesellschaftsform, aber es ist noch jederzeit das Verhängniß der herrschenden Klassen gewesen, durch den Versuch ihre Form mit allen Mitteln der Macht zu erhalten, sie um so rascher dem Untergang zuzuführen. Denn mit der Form deS Angriffs ver ändert sich auch die KampfeSwelse des Gegners und die Arbeiter müssen lernen, daß sie mit der ausschließlichen Gewerkschaftsbewegung nicht weiter kommen. Vorstehender Artikel wurde gestern geschrieben und heute kommt die Nachricht, daß die Grand Jury wirklich die Anklage wegen Hochverraths erhoben hat. Eine Anzahl der Leute wurde auch wegen Mord, wegen Ausruhk' Verschworung u. s. w. angeklagt. Zu gleicher Zeit wurden aber auch Frick und mehrere andere Beamte der Carnegie Co. wegen Mord und Verschwö rung angeklagt. Letzteres erklären wir wie wiederholt als eitel Spiegelfechterei. u Die Herren 'Wck,.pntzHol-' legen werden sich kaum elAÄ,Kaar darüber wachsen lassen. Sie stehen unter dem Schutze der MichtD' ? Und zur AuöbAngHHsHchuKLrauchen sich dieselben gar nicht aus den Klassenftandpunkt ,Llj,Hett.'Äf'ft Moralisch mag man die Handlungsweise Fricks anfechten, so viel man will gesetzlich ist sie unanfechtbar. Diese Anklagen gegen Frick u. s. w. ändern nichts an der ganzm Sachlage, wohl aber zeigt der Umstand, daß die Anklage wegen HochverrathS erhoben wurde, daß die Geschworenen sich von den Richtern leiten lassen, und wie diese leiten, das ergiebt sich aus den ertheilten, Jnstruktianen. Wir werden ein wnnderbareö Schauspiel erleben, ein Schauspieh wie die Welt es noch nicht gesehen." Hochverrathöprozesse und hochnotpeinliches Halsgericht in ruhigen Zeiten, in Zeiten ohne Krieg und' ohne Revolution. Oder sollte die Revolution sohön beginnen haben? . . - Drahtnachrichten Inland. WetterauSsichtenx gür Sndiana : SchoncS Welter, morgen Nachmittag oder Abend wahrscheinlich Regenschauer. m ' , , i''3m westlichen KansaS herrscht ein i 'llfsj!'" ' 'f I' -Vilß 'Sjisr ü . "EJIIÜ'C ' -Ü.I- lip.A-j, r hestiger Sturm und in Whom!ng,l5olorado und Neu Meziko regnet es bei fallender Temperatur. ES ist, nicht unmöglich, daß in zwei bis drei Tagen eine bedeutende Aenderung deS WetterS eintritt. Die Beamten der Carnegie Co. deS Mordes ange"rl . :: ' ''klag t, K ')(: PUtSburg, 11. Okt. Die Be samten der Carnegie Steel Co. wurden
heute von den Großgefchworenen wegen Verursachung von Mord und Unruhen in Anklagezustand-verseht. Die Auklage richtet sich gegen die folgenden Personen: H. E.Jrick, H. M. Curry, G. Leishman, T. Lovejoy, L. E. Phipps, 3. Dovey, I. Cooper, C. Biddall, F. Primer, W. Burt und F. W. Hinds. Man ist auf den Ausgang des Prozesses sehr, gespannt, da jetzt beide Seiten gezwungen sind, sich vor den Gerichten zu verantworten. Der Tag für den Beginn der Verhandln? gen ist noch nicht festgesetzt worden. DeS HochverrathS wurden 21 der Streiker angeklagt, unter ihnen besinden sich sämmtliche Führer derselben.
Streik von Eisenbahnleuten. Columbus, O., 11. Okt. Die Zardmen der Big Four Eisenbahn setzten heute einen Streik in Szene, weil die Compagnie sich weigerte, ihnen dieselben Löhne zu bezahlen wie in Cincinnati und Cleveland. Die Leute behaupten, daß ihre Arbeit hier bebeschwerlicher sei, wie in den vorgenannten Städten. Der Frachtbahn - Hof der Big Four Eisenbahn hier ist voll von bcladenen Frachtwagen. -.-- Die C, o lum bu s fei er in N e w Aork. New Sork, 11. Okt. Heute fand die große Hafenparade statt; sie üvertraf Alle?, waZ in dieser Beziehung bisher hier gesehen worden war. Meh rere bundert Kriegs- und Handels -schiffe nahmen darmr Theil nnd von dem MastenwalS sowohl im North wie anch im East River wehten die Flag gen aller Nationen. Der ganze Hafen Wimmelte von Fahrzeugen, im! lau senden von neugierigen Menschen 'angefüllt. Die Parade bestand aus zwei Abtheilungen, den Kriegs sPsselzlnd den Handelsschiffen und w.iren .dZe amerikanischen Schisse so aufgestellt, daß sie eine Doppelreihe bildeten, zwischen denen die fremden Kriegsschiffe, jede Reihe 150 Zards von der anderen entfernt, ihre Stellung hatten. Die Scene war eine großartige, als die Fahrzeuge sich ausstellten; die schweren Kreuzer bewegten sich nach den Signalen des Flagzenschiffes mit einer. Prä zision, die in Erstaunen setzte. 3n gerader Linie fuhren sie dahin. Von jedem Mast wehte die Fahne der Nation, zu der das Fahrzeug gehörte, während die übrigen Theile derselben mit unscren Nationalfarben geschmückt waren. Auf den . Dachern der Hauser an der Wasserseite hatten sich ebenfalls tausende von Zuschauern eingefunden. An manchen Plätzen hatten unternehmende Individuen Stühle hinaufbefördert und sie verkauften die Sitze von 50 Cents M zu tzl das Stück. , 4 " Aus dem Indianer Territörium. Guthrie, 11. Okt. Die Comanche und Apache. Indianerstämme haben sich endlich bereit erklärt, mit den Neglerungsrommizaren wegen Abtretung lhreS südlich von hier gelegenen Gebietes in Verhandlung zu treten und einen Vertraa ab zuschließen. Sie behalten von ihrem Gebiet 160 Acker per Kopf und es sollen außerdem zweieinhalb Millionen Dollars unter sie vertheil! werden. Durch diese Abtretung werden drei Millionen Acker Farmland der Ansiedlung erö ffnet werden. . . . U n fa l l . a u f einer H o ch b a h n. New Jork, 11. Oktober. . Auf der Hochbahn der achten Avenue fand gestern Abend nahe der 125. Straße ein Zusammenstoß statt; wobei eine Person .todtlich und, mehr als ein Dutzend schwer verletzt wurden. Versuch e, einen Zug zum Entgleisen zu bringe n. Bloomington, Ind., 11. Okt. Heute in früher Morgenstunde wurden zwei Versuche gemacht, Züge auf der Louiöville, New Albany und Chicago E'tsenbabnlinle zum Entglelsen zu bringen. Als der ZuglNo. 74 sich nordwärts bewegte, wurde noch rechtzeitig eine Schiene bemerkt, welche auf dem Hauptgeleise befestigt worden war. Der Zug wurde zum. Stehen gebracht und da Hinderniß entfernt. ' Ein zweiter 1 Zug, welcher 1 bald darauf folgte, war weniger glücklich. . , ,Dieömal hatten die Schurken einen Kohlenwagen vom Nebengeleise aus , daS j Hauptgeleise geschoben und der Zug
fuhr gegen diesen. Die Lokomotive wurde beschädigt und der Condukteur verletzt. Man vermuthet, daß diese Persuche, Züge zum Entgleisen zu bringen, von Leuten gemacht wurden,
denen eine freie Fahrt auf der Linie verweigert wurde. Die Eisenbahnge sllschaft hat Detektives mit der Auf spürung der Verbrecher beauftragt. i ' " 1 - Neueste Einnahme quelle : Mexiko's. Washington, 11. Okt. Wer künftig in der Nepublic Meziko Äagd auf Alligators machen will, hat hierfür einen besonderen Jagdscheinen lösen. So bestimmt es die neueste Verorönung der mexikanischen Negierung. ßr hat ferner eine Abgabe von 3 DollarS für jede Tonne Alligatorhäute zu entrichten und 70 Cents für jede Tonne Fett, von Alligators gewonnen. Kommt er einer dieser Bedingung nach, so hat er das Recht, in gewissen Flüsftn Mexiko's so viele Alligatoren zu todten, als er Lust hat. ...- Ein Zeitungsherausgeber von einem B e r i ch t e r st a tter erschossen. Stillwater, Minn., 11. Okt. Victor S. Seward, Herausgeber des Stillwater Messenger", wurde heute Nachmittag von G. Peters durch einen Schuß tödtllch ' verletzt. PcterS war seit langer Zeit an dem Blatte als Be richterstatter thätig und war neuervingS wegen Unfähigkeit entlassen worden. Erholt sich wieder. Cofeeville, tan., 11. Okt. Emmet Dalton, der einzig Ueberle-, bende der Dalton Bande hat sich von her Raubmord -Affaire in der vergangenen Woche soweit erholt, daß er nach dem Gefängniß in Independence ge bracht werden konnte. Die hiesige Einwohnerschaft ist damit sehr zufrieden, da die Zahl von sehr verdächtigen Besuchern dadurch' 'vermindert ' wird. Man legte den ShenffSgehilfen deshalb auch keine Hindernisse in den Weg und ließ sie ruhig mit ihrem Gesängenenjabziehen. Das Rennthier in Alaska. San Iran ei s co, 11. Okt. Das Zollschiff Rush. welches heute Morgen aus dem Behring'meer' hier eintraf, überbringt Nachrichten von Dr. Jackson, welcher von der Regierung beauftragt wurde, das Nennthier in Alaska einzubürgern. Jackson befuhr wahrend des Sommers, die sibirischen Küstenländer und kaufte .dort zahme Nennthiere an, dir er nach Alaska transportirte. Er legte eine Station in'Port Glacence nahe der Behringsstraße an und befinden sich dort zur Zeit 175 dieser Thiere. M. Bruce von Nebraska wurde zum Aufseh er der Station ernannt. Man nimmt an, daß die Einführung des Rennthiers in Alaska dazu beitragen wird, das Aussterben der Eskimos in jenen Gegenden zu verhindern. Im Sommer 1891 ließ Jackson sechszehn dieser Thiere nahe Unalaska frei, sie überstanden den Winter gut und haben sich seitdem vermehrt. Ausland. Wahrfcheinlich erSchiffbru ch. , L o n d o n, 11. Okt.' -Aus Boulogne wird gemeldet daß der Kapitän einer Schaluppe, welche dort soeben ankam, berichtet, daß am Sonntag Morgen auf der Höhe von St. Valery Sur '.Sömme ein heftiger Sturm wüthete. Er fuhr durch , eine Menge von Schiffstrümmern und zählte außerdem ungefähr vierzig Leichen, welche auf dem Wasser trieben. ' Dem Aussehen nach waren es Matrosen und Passagiere eines Dampfers: 1 Von Lissabon ist soeben richt eingetroffen, daß am 12. Scptember ein furchtbarer Orkan über die Cap Verdischen Inseln dahinzog! . Die Elnzelnheiten über 'Mrlaüfes selben fehlen noch doch wird gemeldet , ! ii'''l!!ifl. ' . ' -ll'' ..' ,. i 'i-' ' i'iifh ' '-'! ' ' ' " -' ::'.::' K'iif'i ;i .i: ' ' ' , ' daß vlele Hauser zerstört und eine Anzahl von Plantagen verwüstet wurden. iii.'i-w 's i '" ''ffi'ictrt '" 'i1'!"""' 's"? - 1'- ''rri: '' Ka i ser W ithel m in Wi en. . ; j! I":9'ii1," - -"ei .. - 1,1 ' i's -?s!,ch;! ., Sfff ' l , .!: -t ! . W i e n, , 11. Okt. Heute Mittag ? :i, ji!;,:!!"'.' : li;,., :sr i,:,:;'?!! i: 's i " i- W, :l . ; . : , traf , der Kaiser Wilhelm hier auf dem Nordbahnhof ein, wo ihn der Kaiser Franz ZoleMßrWrerezMm höhere Ofsiziere erwarteten Sobald ' :3li,t:.; '"i "h :h,';'pf':' 'i-.xi'p ii,;.c " &M';ia.,ii, i-! '('. der Zug anhielt, sprang der Kaiser aus
dem Wagen und die beiden Monarchen
umarmten sich und küßten sich wiederholt, worauf sie nach dem Schloß in Schönbrunn fuhren. Aus dem Wege dorthin wurden beide von der Volksmenge mit der größten Begeisterung begrüßt. Bei der Ankunft des Kaisers aus dem Bahnhofe waren auch die deutschen Offiziere da, welche an dem Distanz11 i f tr rni lyellgenommen yaven, uno er sprach mit ihnen allen, ehe er nach schloß Schönbruu fuhr. Er zeichnete besonders den Lieutenant Reitzenstein aus, welcher den Ritt in 73 Stunden und ö Minuten gemacht hatte und dessen Pferd bald nach seiner Ankunft verendet war. Heute Abend wohnten die beiden Kaiser der Galavorstellung im Opernhause bei. Das Publikum war ein ungemein glänzendes, darunter Erzherzöge, Erzherzoginnen, Prinzen und Vertreter der höchsten Aristokratie. Die beiden Kaiser unterhielten sich sehr angelegentlich. Der ungarische Ministerprasident'Graf Szapary ist hier eingetroffen, um dem Kaiser Wilhelm' seine Aufwartung zu machen. ' Heute Abend fand im . Schloß in Schonbrunn ein großes Prunkmahl statt. Unter den Gästen waren alle Erzherzöge aus Oesterreich, die hier weilenden preußischen Prinzen, Graf Kalnoky und der österreichische Ministerprasident von Taaffe. - i Die Cholera. H a m bürg, 1 1. Okt. Nrch amtkicken Berichten kamen hier gestern sieden Erkrankungen und zwei Todesfälle und in Altona je einer an der Chollra vor. , ' O, 0 ' Gedächtniß feie r. Lille. 11. Okt. Der hundertste Jahrestag des Rückzugs der Oesterreicher wurde heute durch einen historischen Umzug gefeiert, der in sieben Bildern hervorragende Ereignisse der Stadt darstellte. Wilhelm .der. Eroberer, Philipp von ' Spanien, 7 der . Herzog von Alba, Ludwig XIV und andere berühmte Persönlichkeiten bildeten die Hauptsiguren. Präsident Carnot war zugegen und sprach seine Verwunderung über die Pracht deS ZugeS aus. 183. EUROPA. 1892. Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschasten eingezogen. Sprecht vor. . A. Metzger Agentur. Fairview und ' Fair-Oriind. Aenderung der Zeit - Tabelle nach beiden Plätzen. ' Elektrische Züge verlassen die Nn!on Sla tion über die Illinois Str. und College Ave. Züge verlassen die Union ' Station Wie folgt: Letzte Züqe 6.0S Nm. und .20 Nm. und Fairview Park 6.49 Am. und l.Qo 31m, Am Sonntag werden schnelle elektrische Züge über beide Linien nach dem Park lausen. , . Nach den Sair Gründen über die College Äve Linie, werden Züge die Union Station um .20 und 11.35 Bm. und K.35 Nm verlasse. 'Zur Rückfahrt verlasse.'. sie den FairVrund Um .M nd IZ SS T'm und 5.2 RM.' BrMM Bedingungen: eine Zahlung, bis die Kur , vollständige. ' , ' Kein Messer gebraucht und Blut gezogen. Ich mache Contrakte Und deponire das Geld in der Bank. . , . Referenz: JuliuZ Grumanu. Iaukkor be Odd Fellom eb.iudeSx Ecke Pcnnsvlsania UNZ WaZblngton Straße. - ' Office im Brunswick Hote', Ly Circle Straße. Sprechstunden von Uhr Morg. biS S Uhr Um W. H. Nott, M. D. Doctor George Loü's HoweSaloon. El kühler nd schattiger Commergar . . teu. zu Zeder Zeit offen. Ecke Michigan Ave. und Cruse Str., näe der Home Brauerei, Bier' Ux1 Home Brewing Co. fiel an Zapf pom Jull ad. " . ' ' - Neue sind angekommen V'-'peiv''' R. W. Ecke Pennsylvania und WfH I .;!iij,j(iH'i;f Washington Straß
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