Indiana Tribüne, Volume 16, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1892 — Page 2

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MdZsna Tribüne. Erscheint Zii g l i ch und Sonntngs.

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sagten udernn und der Lezer muzz zu dem Schlüge gelangen, daß die merkäldiarn Erscheinuna?n am MarZ

Nuzzen zu Dllse riefe. gerade ln ,cnen Aegioncn aber' wollen die Engländer' den lederen den Weg verrammeln und haben unter rerlchicdmen orwanden bereitZ 810.000 Mann an mehreren Punkten der Grenze angesammelt; eine russische Inlervention könnte also leicht ernstere Conflicte herbeiführen. Der ThroufoZgegreit dürste sodann in der einen oder anderen Weile auch zur Lo sung der Pamir'Jrage beitragen. ' ' - (?lektrische Jernübertragunz. f:,;. ;lr1-;.. r..; jl!!;: 1: : . f; f ?:;;Die bcd:ntendfie elektrische Fernübcr-ltragüngsanlageiitt-sturopT izt äugenEjjb:i4M?'' w,ol !e, von dcr'Budapefter irma anz & ih. w Äom gebaute. l'Egali, dle Kraft der berühmten TiWollÄÜe öu ?.Wttü?Ii,' jedoch ahne deren ! ,?ssm!ex!'che'2lrluklM ffiÄtÄ fb'istölntitfelfrtHtali1.3 N'ec ? U c iwigeöuug an ge p j Bt h a t, und Ll'.n eine erdibiiäii ii3a!iereitinclime

nur tn oer ?iacyk nannnde:. iicwr öinen und Dynamomaschinen in Tivoli erzeugen Ströme von 5000 Volts Spannung, welche mittels vier ober, irdischer Kabel nach einer 2Skm tnt ernten Transsormatorcnanlagc, dicht vor den Thoren Roms, sortgcleitet werden. ?!achdem sie aus 2000 Volts abqefchwächt worden, gelanaen sie untcrttdi'ch in das bestehende ClektriciUtZ. werk, wo man sie aus 100 Volts abgeschwächt und in dieser Gestalt an die Abnehmer liefert. Jn der Regel ardeitet fortan das Elcktricitätswerk lediglich mrt Strom aus Tivoli. Die Dampfmaschinen treten nur zur Theo terzeit aushilfsweise ein. Auch in Lyon ist von der Ausnuzmng der Wasserkräfte stark die Rede. Doch lauten die Nachrichten widersprcchcnö. Bald heißt eZ, man wolle Waffer von den benachbarten Alpen nach Lot leiten und dort zum Trinken fowie zur Stromerzeugung ausnuien. bald soll die nahe Nhou'e die Kraft hergeben, jedoch nur zum Betriebe der vielen klei nrn Wertstatten der Stadt, mit Ausfchluß der Beleuchtung. Leytere Lösung der Frage wäre allerdings weniger kostspielig. Doch haben sich bisher lediglich für Kraftversorgung angelegte Elektricitätswerke nicht bezahlt ge macht.

Ei deutscher Offizier über ZalaS Debaele". Man schreibt aus Paris. 19. Sey. tembec: Der .Figaro" publizirt eine Kritik des neuen Äomans von Zola La Debacle" von dem deutschen G neralstabsofsizier, Hauptmann Tanera, welche in Frankreich und in Teutschland nicht wenig Ausseh? machen wird. Der deutsche Hauptmann, der als Ofsi.icr der baierifchen Jäger die Schlachten von Beaumont und Sedan mitgemacht, der die Nacht vom 1. 2. September in Bazeilles zugebracht und fast zwei Jahre bis zur Räumung des französischen Gebiets in Sedan geblieden ist, sucht hierin nachzuweisen. w:e Zola in seiner Schilderung der Ercignisfe feine Leser irregeführt, und wie er namentlich das französische Herr in ein ganz falsches Licht gestellt hat. Alles, was nicht militärische Schilderung, sondern .Roman" in dem Buche Zolas ist, erscheint dem Hauptmaun Tanera ebenso gelungen, wie die früheren Ro mane Zolas aber auch hier findet Ta uera, daß Zola allzu einseitig ist. Es ist möglich," schreibt er, .daß wir hin und wieder derartige Leute vor uns gehabt haben: aber ich könnte Zola erledle Scenen erzählen, wo französische Eivilpcrsonen wirkliche Vaterlandsliebe und g'rof.e Scelengröße gezeigt haben. Er scheint nur die niedrigen CharaZtece und Leidenschaften zu kennen und die Anfopteruna lür's Vaterland und das Pflichtgcfühi völlig zu ignoriren. Ich war sehr lange Zelt vn entern reichen Tuchfabrikanten von Sedan im Quartier. Ich habe bei ihm und bei anderen Einwohnern von Sedan junge Frauen und Madchen gesehen, die den oon Zola geschilderten durchaus nicht ähnlich waren! Hat Zola bei der Schilderung der Hauptfiguren feines Romans seiner Dichter-Phantasie" allzu freien Lauf gelassen, so hat er bei deu motorischen Schilderungen geradezu vie Thatfachen gefälscht oder kolossal übertrieben." Und Tanera hat hier nur die Vorgänge auf französischer Seite ick Auge, ' denn daß Zola als Ehauvinist die deutschen Soldaten und Qfficiere nicht sanft behandeln und über sie allen möglichen Unsinn ersinden würde, erscheint ihm völlig selbst derft!indlich. .Was den deutschen Leser vor Allen, srappirt, ist dcr Mangel an EclcnntUchkcit und Mitgefühl für das arme ycer ÄacMahons, welches vielleicht Febler begangen, aber muthig. mit größter Todesverachtung bis zum Ende zer Schlacht ausgehalten hat. Herr Zola scheint dies nicht zu wissen.öbenfo erstaunlich sindet Herr Tanera, daßder Dichter" im 7. Armeccorps nur elnen so schlechten Soldaten wie Manrice und einen so pflichtvergessenen Unterofsicicr wie Jean gefunden hat. Ueberhaupt schildert Zola die Soldaten in einer Weise, daß. wenn sich das wirtlich fo verhakten hatte, ein solches Heer sich von Anfang an ausgelöst haben und unfüblg gewesen sein würde, eine Sch'acht ;u liefern. Es ist z. B. un.z?öa.Uch. daß gleich am Anfange des Krieges die Soldaten entmuthigt ihre Gewebte weggeworfen haben: es ist unrichtig, daß ein Hauptmann, ein Oberst i!ne Leute vor der Schlacht im Stich g?kasikn haben, um sich ein gutes Bett zu such.m. Es ist nicht wahr, daß ein General seine Brigade während der Attiou verkästen bat. Herr Zola kann d.rartige te-chichten. wenn es ihm beliebt. Mahlen, aber wir Deutschen, die wir in Sedan getümpt haben, wissen, deß dA'bn)oah?,'.iZt ... -. . Iie' i ta u rf) :ii ribl bäten u n t Gi nerale sind ! nach dsr7Schildexung Zolas n:ch nur ieZge,und:pstichtvergeuen. die ,$?nerLl und nnwisic::d. d :ß sich der erste , beste Junge aus einer BolkSichule über sie; lustig machen könnte. ' .Wie kann ein Gene.rakjder vor acht Tagen Reims verlas icüf hiit und nach Westen' marsch irt, Niäst Städte wie Monzon und Stcnay sinne.' die auf allen Karten stehen? Ein General, der 10 Kilometer von Bcaumout entfernt ist. weiß nicht, wo Beaumont liegt! Ein anderer Generul, der in Earignan, weißt nickt, daß er' i der' Nahe 'dep belgischen Grenze is:Z , Ein anderer, der in Sedan ist. weiß nicht.' ob der Fluß, der vor sew Augen dahinfließt,, die Maas vdcr Äd'sct ist! DaZ ist wirklich zn viel. A'as wa:e ans Frankreich geworden, wrnn es im Jahre 1870 solche Generäle geaabt hätte! ' . Znm Schluß bespricht Tanera du lNl!i!ärischeu jUngenauigkeilett ia deni Zua'schen BücheSZola hat zunächst,st?)t cr. das Verhallen des 7. Aunee? tim in der Schlacht von Beaumont pn Ilfch gefchttdri; um 7- Armee Ml. durch seinen 'tnerglschttt .Astz qri'f aus unseren linken Fliige! 'timi nige Zeit in große Besorgniß versetzt und di e! v öllige Ausreibung des 3 . ! A r , meeorps verhindert...... wJch halte dieses Werk Zola's" so schließt Tanera troö seiner literarischen Vor-

z-ge zur ein ictr schädliches.. ES x)t m einer Weise geschrieben, daß die Civil Personen glauben, die Wahrh'it zu lcsen. Anstatt dessen fällt Zola über den unglücklichen MacMahon her, bechr-nbt Dinge, die sich gar nicht ereignet habn, fa licht Thatsachen und bcichmudt ein Heer, welches unglücklich gewesen ist. üb:x muthig gekämpft und in sriuer Niederlage feine Ehre nicht eingebüßt hat." Tiefe Zeilen gereichen dem ch.e bcr dr'lt'en zur Ehre. Sie zeien den Franzosen, mit welcher Auf richiilcit undUnparteilichteit ein Deut Zkbcr, ja. ein deutscher Ofsicicr feine Gegner zu beuitbeilen im Stande ist, saw'.e er sich sogar nicht scheut, fralkzösi che Ofs'icre und Soldaten gegen die Angriffe eines ihrer hervorragendsten Landsleule zu verthrid'.gen.

5fr r Julande. In' allen 2,700 C o u n t i e S der Staaten und Territorien der Union ist mit Ausnahme von 537 die methodistische Episeopalkirche vertreten. Diese Kirche hat 25,801 Organisationen mit 22.8 N Kirchen, die !,I02,703 S'ch Plätze haben nnd deren Werth auf e90.923,403 abge'cht ist. on d eil 3,840, C00, 000 Pfunl Zucker, welche jährlich in den Ver. Staaten consumjrt werden, werden ungesähr nur 400.0')0,0!)0 Psund in den Ver. S'aiteN produzirt. und zwar 3.000.000 von Zuckerrohr. 40,. 000,000 von Maplesast, 6,000,000 von Zuckerrüben und 1,000,00.) von Sorghum. Die Hvgeia Mineral Springs Gesellschaft in Wankefha, Wiseonnn. welche den Weltausstek lungZplah in Ehi.ago mit Wafscr aus ihren Quellen versehen soll, hat- die 200 Acker große Nickcllo'sche Farm daselbst für H0.000 erworben, deren chemisch untersuchtes Waffer die Billi gung der WektausstklluugsbehSrde er langt hat und auf den Ausstellungsplaß geleitet werden wird. V i c e p r ä s i d e n t M o r t o n ist ein sehr fortschrittlicher Farmer. Auf seinem Landgute am Hudson baut er se?.t eine Scheune, die 2W Fuß lang und 60 Fuß breit ist. er errichtet einen Schoo.'r, der 2000 Tonnen Kornstroh saßt, das aus seinem Land geschnitten wird, er hat 125 Kübe, die jetzt alle Milch geben und im Späthcrvst wird die'e Zchl noch um 50 Stück vermehrt. AuZerdcu, baut er jetzt ein Hühnerüaus von 10?; Fuß Lange und zeigt noch in inancher aikdcien Bezieliung, daß cr au seiner Farm das größte Interesse nimmt. Die Z a h n h e i l k u n d e hat ein ''ehr bizs Alter. Das Anssüllcn höh. !er Zähne mit Gold geschah schon 500 z chre vor Ehristi Geburt. Golddraht lvurdc gebraucht, um künstliche Zähne in richtiger Lage zu halten. In Mar kials Schriften aus dem ersten Jahrhundert wird ein Mann erwähnt, der ''owoh! Zähne ausgezogen als auch gefüllt hat. Herodoms erklärt, daß die gyptier eine Kenntniß von den Krankhüten der Zähne und ihrer Behandlung hatten. Die Zeit des ersten Gebrauchs künstlicher Zähne in Europa ist nicht genau wkannt. sie wurden von England nach Amerika gebracht. Das Mathematical Jetvel. welches 1535 herausgegeben wurde, enthält eine Er zählunz von Sir John Alagrave, der sich alle seine Zähne ausziehen und ein Gebiß van elfenbeinernen Zähnen ein setzen ließ. .In dem südlichen Zipfel des pennfulvanischen Eounty Lancaster fübrt in einer Hütte Lord Reynolds ein Einsiedlerleben. Jn der Meinung (einer Nachbarn halt er eine bedeutende Summe Geldes in seiner Hütte vcrbor gen. Nach diesem vermeintlichen Schatze lüstern, brachen in einer der legten Wchte z:vei Lerlarvte in Ne'ano'ld's Hütte ein und forderten diesen auf, ihnen den Versteck seines Schatzes zu zeigen. Als er ihnen erklärte, keinen solchen Schatz zu besitzen, versetzten die Einbrecher ihn an verschiedenen Stek ken seines Körpers Messerstiche und Schnitte uno verbrannten ihm die nackten - Füßsohlen an der Flamme einer Oellampe, welche sie ihm unter die Füße hielten. Der Einsiedler blieb jedoch standhaft bei seiner Weigerung, den Räubern den Versteck seines Geldes zu zeigen und ne zogen schllenllch mit einer Beute von .nur dei Dollars, welche sie dein Alten aus der Tasche nahmen, ab. I n -Naperville in Jlli. nois hat das vor fünfzehn Jahren von James Pattcrfon in das Leben gern fene Wettpstügen in Gegenwart' von mindestens zehntausend Pecsonen stattgefunden. Es hatten sich dazu achtzehn Wettbewerbe? ein gesunden, von denen ein jeder einen halben Acre in höchstens drei Stunden fünf bis sieben Zoll zu pflügen hatte. Knaben unter fünfzehn Jahren waren zum Mitbewerk um alle kreise ber'chiigt. Die Gewinner erster Preise bei früheren Wettbewerben durften an einem Wcttkampf um einen sil bernen Ehrenbücher, welcher von dem Gewinner zwei Jahre lang zu behalten war. theilttehmen. Der Ehrenpreis wurde von Lcstie Stark gewonnen. Jn dem Maschineupflügen durch Männer trugen Lcvi Stark. William Fairweother und John Dado. in dem durch junge Leute zwischen fünfzehn und acht zehn Jahren Frank Patterson. Edward Stark und George Fry, in dem endlich du.ch Knaben rnUer fünfzehn Jahren 'William Jourval. Elmence Eichelber g:r und Earl Tantz die, Siegcs preise davon.- Im Handp'lügcn ginaen von achlzehn Jahren Martin Fry, John Fairweather und. Homer George als Gewinner hero ac ; von den M na den war George Waiic der ulleinige Ge win.ler. , .7 ;f::,:.-,. Z u r N a t u e g esch ! ch te d e Uusjes, liefert folgender Vorfall einen interessanten Beitrag: Polizist 'Bro. phu fand, kürzlich aus, dem Fußwege der Hot.bci:cke ? vr.n Ncw 1)or! , nach Book tytt.;ein. , Ta'chenb'.zch. welches einer j un iname;!tM jtineii y ü a r jfi te in ei r bcni . 3 crUeaii ten Phillips a-, uud Duser fena, a.s er sas Poltefeuiue öffnete, darin eine Zettel folgenden Inhalts: Das Küs

Seiten der, Männer John Haag. John Demuth und Michael Schloger. von ,'ünacn Leuten zwischen fünfzehn bis

jen en und für siaz wenn es mit Matz geübt wird, weder der Gesundheit nach der Liebe schädlich. Fünfzig bis hundert Küsse pro Abend werden Nie mandem schaden. Nicht die Zahl der appticirttn. resp, empfangenen Küsse, sondern der Modus des Küssen kann

sich als fch.'.dlich erweisen. Da giebt es tun Beiivkel des Genre der etttau ger": eS giebt Beispiele, daß Personen, welche stch einen solch unerhörten LuruS erlaubten, den Erstickungstod starben - entseelt vom Plae aetraaen werden. In einem mir bekannten Falle war ein junger, zu den schönsten Hoffnungen berechtigender Mann das Opfer des cstsauaenS". Bei emcr Gelegenbeit wurden beide Aetheiliale ohnmäch' tig und mußten mittelst iner Ambu alt! nach einem Holmtal aeichaft werden. Adcc trotzdem lasset nns küssen, io oit uud wo immer dies möglich ist! Bitten lü viel beuer. als Rauchen. .venngleich es sich nicht so billig stellt. als das le-'.tee: Elseream. BoubonZ.

Tut i-F.uttl und sonstige onrage kg sten Gc:d. Immer frisch d'rauf tos. ungens. benüt die Gelegenheit und nehmt, was .hr kriegen könnt!" Der 5er,leaat 'chätteüe. als er diese saftige Epute gelt en, verwundert das weise H.mvt uu-z wandte sich mit den Worten an den Binder: .-ch sage dir, Eollege Vrvph ). es giebt Drnge zmifchen Hirn mel un-: Erde, von welcher sich unsere ZSeZiwiöt nichts träumen läßtl. D e Verlicrerin d.ö Zettels kann dene:de.i gegen eine ti entsprechenden, in tiHen i')' baren Finder lohn im Sta-xa-ü-a t oer Brü5e:lpi)lizci in ElN' :tsii'i;cn. Der w e i b li ch e G r o b s ch m i ed. Fräulein Sunshine Beveridge aus Eali fornien. befindet sich zur Zeit in Ehicago. um in decWeltaus'tellungs-Abtheilung ihres Staates eiue Grobschmiede zu errichten, in der sie während der Ausstelluug die Ausübung ihrer Kunst zeigen wird. Dke Kosten des Goldzuges". jenes tnrzlich erfolgten Transi)ortö von tz20,000.000 in gemünztem Golds aus den Gewölben des Unterchatzamtö in an Franciseo in diejenigen des N w Z)cr!er haben im Gan zen nicht mehr als S-Z500 betragen, und dabei hatte die Ver. Staaten Post. welche denselben besorgte, die volle Verantwortlichkeit übernommen. Die Wells-Fargo Eo. hatte für die Besör derung und Verantwortlichkeit 60,001 verlangt. . i Vom Auslande. Das wirksamste Mittel .legen die Eholera hat der Gouverneur von Livland, Generallieutenant Si nowjcw, erfunden: cr hat sie einfach verboten. Es sind nämlich schon, wie man dem Bl. Tagebl." mittheilt, über zwei Dutzend Eholerasälle in Riga festgestellt worden, allein der Gouverneur gestattet' nicht, daß die Thatsache mitgetheilt und dadurch die Einwohner vor den Folgen unvernünftiger LebenZweise gewarnt weiden. Der Gouverneur hat sogar ausdrücklich verböten, daß die Aerzte über die Eholera spre chen und sie zum Gegenstand der Dis cufsion in ihrem wissenschaftlichen Ver ein machen. Einen sehr angesehenen frei praktizireuden Arzt hat er zu sich citiren lassen, um ihm zu erklären, daß er ihn sofort nach Wjatka verschicten werte, falls er erfahre, daß er nochma s von dem Vorhandensein der Eholera speeche. und als ein anderer Arzt, ?s für seine Pflicht hielt, der üblen Laune des russischen Machthabers. trotzen und ihm persönlich zu berichten, daß neue Eholeraherde constatirt wor den seien, schnitt General Sinowjem .urzer Hand dessen Bericht mit den Warten ab: Ich habe Irenen schon gesagt, ein für alle Mal. in Riga gibt ?s keine Cholera." Selbst die obersten inssischen Medirinalbeamten, der aus 'Astcachan nach Riga Berufene Medici nal-Jnspe tor und ein neuerdings er nannler Cholera-Jnspector ignoriren rollständig das unzweideutige Resultat der bakteriologischen Untersuchungen und leugnen, ihrem Gebieter gehör sam. die Eholera ab. Ein Wiener Commissi. sr.shans, welches mit einem berliner, Liporteur, der auch in Hamburg eine Filiale hat, in lebhafter Geschäft Zündung steht., erhielt neulich ein Tele ramm folgenden Inhalts: Senden $i;ch Haute von Hamburg 10,000." ?ie ominöse Dresche wirkte furchtbar. Der va:sichtige Chef des wiener HastseS hat!e den Pecliner um eine Anzahlung ersucht, und man kann sich den Schreck )es furchtsamen Herrn vorstellen. als :r aus dem Telegramm entnahm ,daß nun Hüule". die'e Aacirentrüczer eomms il saut, noch . dazu in größer Anzahl als Deckung kommen sollten. Fr war rathlos. wollte zuerst' nach Hamburg deeschiren, eilte dann! zur BahnverwaltunJ. zurSanitatseommif ston, zu seinem Aechtssreunde und zu seinem Hausarzt. Jedenfalls war er entschlossen, die Häute nicht bei! sich lagern zu lassen. Hatte 'ihm )o'ch selbst der Magazineur erklart, unter diesen Umstanden nicht, in leinen Diensten bleiben zu tönntn . . i 5r. verbrachte eine schlaflose Nacht., Am nächsten Morgen fand' er im Bureau :inen Hamburger Brief. '" Nachdem er Zenselben sorgsam desinsicirt, öffnete er ihn und las: Mit Ihnen uttferiBers nerHaus schon avisirte. sendest wir Ihnen heute separat versichert, zehutausend' Gulden.".. .. Noch nie bat Je. itand über dieAbänderungder Schreib 2rt eines Wortes solche Freude gehabt. Vie der geünzsrigte österreichische- G schästsmann. . , ' . ' : , ' ; ' In Nü rnberg ist gegen oärtig Mriie. Auf dem Plerrer stehen Schaubuden nnd Karussels: uuter den zrsteren fällt besonders ein - großes wachsnzurenkabinet auf. vor dem , d rändig eine schaulustige Menge steht. Das Prahtstück d.S Kabiuets,-eine ju .zendlichtzHrMenbüst ?rcht, nd die ihre Augen aus. und zb!o!lt --em , wahres Meisterstiia' der Mechanik stand außen neben der zroßen Orgel bis zum gestrigen I Tage ; ms einmal wat das Schaustück ver schwunden, und das kam so: Als neu lich Abeltds der Vorhang von der Büste, sie auf einen? Lohen Postamente Sand. - , S. , 'fSi S:1 ;ii ' ,;'!':;" W: t AfV i ' - " '" '"" :-'

zmwezgezogen wurde, drängte stch nach 5er Franks. Ztg." eine dicke Bürgers?rau vor und starrte mit weit aufge rissenen Augen die Büste an. festes", rief sie dös is ja eS Katherla; die wor srüher bei uns im HauS in Dienst, nachher hab'n sie's z'weg'n ihre langen Finger fortg'jogt!" Und gegen das Kunstwerk gewandt: Kath-rla. schlecht'S ö Schämst Ti nit'i' Die Wir. !ung dieser, in höchster Entrüstung vor zesprudelten Worte war eine verblüf ,ende. Das schöne Wachsgesicht wurde 'ald blaß, bald roth. Die herrliche Lüste schien in das Postament versinken zu wollen, welches hierdurch bedenklich As Wanken kam. Die Budenbesitzerin lprang hinzu und zoa den Vorhang, der nit einem Rnck die schöne, plötzlich le zendig gewordene Büste diskret rec eckte.' So kam es. daß die schöne Lüste heute nicht mehr zu sehm ist.

Die russischen Manöver ;n Polen in Gegenwart des Zarcnpaaecs schlössen am 11. September mit der Zrstürmung des Forts Wannowski. Während des Angriffs verwundete ein ?on einem GeschüK abspringendes Ver,'chlußstück zwei Mann der Bedienung, zon denen der eine einen Arm verlor and der zweite an der Seite verletzt vurde. Kaiser Alexander befahl, die seiden Verwundeten auf den kaiser lichen Zug zu dringen, um sie nach )em Hospital von Jmangorod zu schaf. 'en. Die Kaiserin ließ sich auf die ?nie neben dem schwer verwundeten Soldaten nieder und hielt feinen Kopf 'o lane, bis ihm der Mantel unierge schoben wurde, und als er darauf von zex Batterie nach dem Zuge getragen vurde, schritt die Zarin während der ganzen Zeit, neben dem Verwundeten zer und sorgte persönlich für seine mögichst behutsame Uebetführung. Am rächst! Tage besuchte das russische Zaiserpaar mit dem Großfürst-Thron-'olger das Vorwerk Demblin. welches .um Majoratsgut des Fürsten Paskevitsch gehört. Beim Durchschreiten deS Parkes hielt die Kaiserfamilie einen Augenblick bei der Buche, unter welcher )er Pseudo-Demetrius nach der Volksage der Marina zufchwor, daß er sie lach dem Moskauer Thron führen verde. -Als ein lustiges Echo vu den genuesischen Eolumbusfesten zahlen ttallenlscht Blätter folgende leine Geschichte: Nachdem König Hum ,ert in Sampierdarena das Etablisienent Anralda besichtigt hatte, bestieg er nit dem Ministerpräsidenten Giolitti inen für ihn bereit gehaltenen Wagen, lm nach Genua zurückzufahren; um den Wagen hatte sich das Volk in dichten schaaren gedrängt, und ununterbrochen -rtönten brausende EvvioaRufe. plötzlich machte sich ein Mann von,rie igem Umfange mit seinen gewaltigen ?l'rmen Bahn, ergriff die Hand des zanz überraschten Königs und rief ihm nit einer markerschütternden Steno? timme die denkwürdigen Worte zu: Sie ollen leben, König Margheritaljn das allgemeine Gelächter, das die em tomischen Ausruf folgte, stimmte tuch der König fröhlich mit ein und )erhinderte. das die Earabiniere den onderbaren Patrioten, der bisher noch ,icht den richtigen Namen des VaterS ,,es Vaterlandes gekannt hatte, zu? Wache führten. i n e Anzahl v o n Ä ö h neu des Südens wären in oer Schweiz vor einigen Tagen beinahe Opfer des Alpensports geworden. Sechs Hindus aus dem Gefolge des in Bern weilenden Maharadscha von Baroda verunglückten bei einer Besteigung des 5000 Meter hohen Tiablerets-Bergstockes. der ;dic Hrenze zwischen den Cantonen Bern, W iadt und WalliS bildet, als sich eine Brücke frisch gefallenen SchneeZ, aus oer sie gerade standen, plötzlich senkte und alle auf ihr stehenden Personen in einen Felsenspalt hinabriß. Die Hindus konnten nur dank der über. nenschlichen Anstrengung ihrer Jüh:e ; ,-erettei weidl ' 4 ' Der Berichterstatter eine in Schanghai erscheinenden Blattes er, zählt, daß er mit eigenen Augen m einer Stadt des Jang-tse-kiang-Thales einen Mann gesehen habe, der daS Gelübde gethan hat, drei Jahre lang !euf dem Grabe seiner Mutter zuzubringen, ohne die Spreu, auf der er liegt, ? jemal zu erneuern und ohne mit einer Person ein Wort zu sprechen. . Als ihn der Berichterstatter sah, saß er bereits. 7 ganze Monate auf dem Grabe, einzig damit ; beschäl tgt, Weihrauch zu per brennen und Gebete zu murmeln ; er sitzt in einer Art Hütte, die zu niedrig ist. als daß er in derselben aufrecht, sie bett könnte, und die seine Freunde fiber dem Grabe errichtet haben, um ihm die Erfüllung seines Gelübdes zu .eileich tern. Dieselben Freunde haben durch eine Sammlung Geld genug' aufge bracht, um ihm 3 Jahre lang Lebensmittet zuführen zu können und dringen ihm abwechselnd feinen Reis, der seine einzige Nahruug bildet. Wenn dieser Ehinese nicht vor Ablauf der 3 Jahre stirbt, wieder wie ein Heiliger geebrt werden: die Staatsbeamten werden sich ihm ofsicicll vorstellen fassen., und die ganze Geschichte wird zur Kenntniß des Kaisirs gebrocht werden, der eigenhändig auf eine Ehrentafel vier Worte zumLobe seines geliebten Unterthanen schreiben wird. We rt h v o lle vorgeschich tliche Funde, wurden in der, Nähe von H ximn gemacht. Tort ist nämlich ein mächtiges Gräberfeld ' entdeckt worden, Öi3 sich i bis nach Göellfchau hinzieht. D e angestellten Ausgrabungen, .die ge genwärtig , wegen .dringlicher Kiesge-w-Nliullgs-Arbeiten eingestellt werden müssen, haben außerordentliche Ergebnisse gehabt.'' Der Begräbnißplatz,' der vieles . Gräber enthält?! umfaßt eine FÜche ton 30 o?sttn:7ie:,.ouf"b:m eiacn Theil des Platzes. dem nördlichen, anfgefund.nen Gesäße, und Metallstücke weisen darauf hlnvakdttserFnner früheren Zeit angehört, als der, anders Theil des BrüberfetdeS: denn während man auf dem ersteren in der Mehrzühl Gerijthe, Schmuck- .und' Wgffcnftücke ans Eisen vorgefunden, bemalte Ge säße ab.r gänzlich seAtett, grub man auf letzterem fast nur Bronzestücke und Urnen in verschiedenster Gestalt und Verzierung aus. Es ist kein Zweifel, daß die vräbistorische Bearäbniköt:e

zu Goellschau in Schlesien? die größte Beachtung seitens der Gelehrtenwelt für sich in Ansprnch nehmcn wird. Von den gemachten Fünden , seien er wähnt: Feine röhrensörmige Bronzedrahtspiralen, mehrere, Ringe , und Na deln. ein Thonring (dieser Ring dürfte ein Theil eines Halsschmuckes sein) Und eine einen halben Meter lange Lanzen spitze, die etwa 120 Meter' von den Grabstätten entfernt, von einem Arbei

ter aufgestöbert wurde. Kein Ort in ganz Schlesien ist für die anthropologische Forschung so geeignet wie Haynau; Haunau allein hatte fünf Begrübnißplätze aus altheidnischer Zeit. Wegen Z w e i k a m p f e s mit tödtl'lchen Waffen hatte sich in Bertin der Gerichtsassessor Georg Schloß nigk vom Landgericht Berlin' l vor der ersten Strafkammer am Landgericht II zu verantworten.. Das Rencontre, welches zu dem Duell geführt hat, trug sich am 30. August 1891 auf der Insel Helgoland zu, wo sich der Angeklagte während seines Urlaubs aufhielt. Bei einer Tanz Neunion, roelche im Kur saale stattfand, gerieth der Angeklagte mit dem Kaufmann und Lieutenant der Reserve Heinrich Söhst aus Ham bürg zusammen, wobei er seiner elge nen' Behauptung nach zweimal von einer unverschämten Provokation" ge sprachen haben will. Da Sähst auf diese Beleidigung in keiner Weise rea girte, brachte der Angeklagte einige Wochen später den Vorfall , zur Kennt niß des Bezirks Eommandos in Ham bürg. Söhst will erst durch die vorge setzte militärische Behörde von der an seine Adresse gerichteten Provokation Kenntniß gewonnen, beim Rencontre dieselbe vollständig überhört haben; er ließ im November den Angeklagten auf Pistolen fordern. Letzterer erklärte im Princip, ans einen so weit zurückliegen den B rfall zurückzukommen, keine Ver anlassung zu haben, doch wolle er das Duell annehmen, wenn das militärische Ehrengericht zu der Ansicht gelange, daß der Gegner die Beleidigung über hört hoben könne. Als diese Ansicht zur Geltung gelangte, fand das Duell am 4. Januar bei Paussborn im Grunewald statt. Die verabredeten Be dingungen waren überaus milde: glatte Pistolen ohne Stecher. 20 Schritte Distanz, zweimaliger Kugelwechsel. - Das Duell verlief unblutig. Während der Gegner Söhst von der Militärbehörde abgeurtheilt worden ist. kam der Ange klagte, welcher gar nicht Soldat war, vor das bürgerliche Gericht und wurde zu der niedrigsten Strafe von drei Mo loten Festungshaft verurtheilt. -7- Bemerkenswert he Ver suche mit zusammenlegbaren Booten werden auf Veranlassung des General stabeS bei der Kavallerie angestellt. Die Boote sollen bei Flußübergängen zum Transport der Sättel und des Zaumzeuges Verwendung finden. Die erste Anregung zur Einführung derartiger Boote gab eine militärische Beei sung des Kaukasusgebictes. Major v. Tieft vom Generalftad sah, wie dort die Kosaken aufgeblasene Ziegenhäute, die nn Kaukasus zum Aufbewahren von Flüssigkeiten verwendet werden, erfolg reich benutzten, um unter Mithilfe ihrer Lanzen Flöße zum Transport der Sättel herzustellen. Dasselbe konnte man freilich schon aus .nophonS Ana basis lernen, wo ein ähnliches Versah ren zum Uebergang über einen Strom anschaulich aeschlldert wnd. Die Ver uiche knüpfen an die Erfindung eines enallfchen Gezstuchen an, dessen zufam mcnlegbarcs Boot aus einem Gerippe aus kanadischem Ulmenholz und' einem ooppelten Uedcrzug aus wasserdichtem Stoff besteht. Durch die zwischen bei den Ueb.-rzüaen besindliche Luttfchicht. die wie Luftkasten wirkt, ist das Boöt zugleich ünversinkbar gemacht. Man verbucht nun deutscherZettS, die Ernn dung noch weiter auszubilden, und hat in dieser Beziehung namentlich dank den Bemithungen eines höheren, Artille rieofficiers auch Erfolge auszuweisen, die natürlich militärisches Geheimniß bleiben: Ein aus zwei Theilen bestehendeS Boot für drei Personen ist ch Fuß lana. DaS Urtheil der, 'Hausfrauen gebt einstimmig dahin, daß H. Schmebet'S Bürsten die deften sind. ' 423 iraint ve - ' Der große Erfolg ' den der acht tmportirte' , l Johann Hoff'fche Malz. Ertrakt als . em ,dietätt fches NahrungKgerränk und t " . ö T s v Visnungsmlnrt grsunoen hat, hat viele Nachahmer verursacht 1 ähnliche ä Prä parate in den Markt zu bringen. Hütet euch vor diesem.- - Kauft nur da Aechte. i Der ächte Johann Hoffsche Malz-Ertrakt hat die Unterschrift von Jo hann Soff,, auf dem Halse einer jeden Flasche. Eis ncr & i MendeNon Co., Agenten, L Barclay St., New Fort. - Neue WiMMft von " 3" " ' ' '! M' . " wrn. Scnuessler, No. 27-Madison Äveuue. Ich empfehle meine' neue WirthsSaft hier mit dem geehrten Publikum, und verspreche durch freundliche Bedienung und Verabreity ung der besten Grrknk meme Gäfte Zede?ze.t zusrreoen zu neuen. : ' "" WmkQSoSler: ak ' " " mmm ; ' ''V '! IriÄi "ff. " 'I il! iSi&ijl yyntni .irr fsir ."rkjiji i" , i Auge, Ohr, Nuse nnd H'ls. ' . tim Ir .fci -4 h )f (!";. "i"" ü ?)N ..: r-i tüi.r i ymy? jn tau 4. -"? .! "If 'G -ei. il:-; fiik Danerird etablirt is.,1. ii,. !!;::.; - ... : : UWest Washington Str. i' vJf?tr'5lan StiaSe g!enüdtr. 1 , ' -.!'rwilii-!ill,j!iit,!;,lii!l?' 1!',.,' ' ' ,, :-. ..' Indianapolis,, Ind. Patienten, welch außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Cerrespon denz behandelt.

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