Indiana Tribüne, Volume 16, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1892 — Page 1
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Nette Herbst - Hüte jn sind ang'.'komnien bei : m erg .-23,. Ecke Pennsylvania und -im WKshiaztoa Sftait' I:
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Lditorielles. Von 2,000,000 6inv o' nern New Äork's sollen 13,000 im Besitz bei Grund und Bodens, der Häuser u, s. w. sein; alle übrigen Be:vahner haben keine Hand breit Land und keinen Bick stein von der ganzen Stadt. 3n Chicago eignen 2 J- Prozent der Bevölkerung alles Land, G.'baude u. s. w., 97 Prozent gar nichts. Von sieben Grundstücken und Hau fern in diesem Lande ist eines mit einer Hypothek belastet. Der ganze Be-
rag der Hypotheken belauft sich auf tz9,000,000,000. Wir haben 30,000 Millionare, lt 000,000 Arbeitslose, 500,000 Tramps und k!0,000 Unionsoldaten im Armen hause. Wie viel Richt-Unionsoldaten darin sind, weib man nicht. In einem Precinkt in New Zock wurde kürzlich ermittelt, daß 27 Kin der ermordet wurden aus Noth. Dafür hat die Stadt aber 2l00 Million nare. Man braucht m$ lange kein So zial ist zu sein, um sich über das Verhalten' der Sozialisten in Europa zu den dortigen unaufhörtichen Kriegsrüstungen zu freuen. Sie sind die einzige Partei in Europa, welche diese Rüstungen unbedingt und entschieden verdammt. Und selbst in Frankreich thun dieö die meisten Sozialisten. Sie sind dort nicht nur persönlich von jedem Chauvinismus frei, sondern verschmahen es auch, ihn demagogisch zu verwerthen,, während Lehteres zuweilen sogar ' durch sonst - ganz verständige Franzosen, z. B. Präsident Carnot, geschieht. Die Sozialisten in Frankreich sind auch die einzige dortige Partei, welche das Buhlen der französischen Republik um die Gunst des russischen Despoten offenzverwirft. Dieses Verhalten gereicht ihnen zu hoher Ehre und auch als guter Deutscher kann man es keck lich anerkennen. . (Illinois Staatszeitung.) Ein Richter in Newark hat das neue Fabrik Gesetz des Staats New Jersey als verfassungsmäßig erklärt und einen Fabrikanten, welcher eS verlehte, in Strafe genommen. Die wichtigsten Bestimmungen dieses Gesetzes lauten: Sei es verordnet durch den Senat und die General-Assembly des Staates New Jersey, daß an und nach dem 6. Tage des Monats Juli 1892, 55 Stunden eine wöchentliche Arbeitszeit in allen Fabriken und Arbeitsplätzen sein soll, wo die Fabrikation irgend einer Waare bewerkstelligt wird, und die Zeiträume der Beschäftigung von sie? ben Uhr Morgens bis zwölf Uhr Mittag, und von ein Uhr Nachmittags bis sechZ UHr Abends an jedem Arbeitstag sein soll, mit Ausnahme Samstags, an welch'Iehtgeflanntttn.FageMLettder Beschäftigung von sieben Uhr Mor genS bis zwölf Uhr Mittags bestimmt sein soll. ' - Smm i l K'Sei eö verordnet, daß keine Person unter dem Alter von achtzehn' Jahren, männlichen oder weiblichen Geschlechtes, und keine weiblichen Personen über diesem Alter in irgend einer Fabrik oder Arbeitsplatz beschäftigt werden sollen,' ausgenommen in den vorher angegebenen Zeiträumen.' i... : -.. tt ;;Da3 ist das weitgehendste Gesetz zum Schutz von Arbeitern, Frauen und Kindern, daS wir in den Ver. Staaten ; ,i ni'p',i;i,,j:f: i; ;- Ml
Drahtnachrichten
Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana: Schönes Wetter, bestandige Temperatur. Die Ueberrestf des EolumbuS den Ver. Staaten angeboten. Washington, 10. Oct. Ein Kommissär der Chicago Weltausstellung, welcher hier kürzlich dem Staatsdepartement einen Besuch abstattete, erfuhr dort zu seiner großen Ueberraschung, daß Ulysses Henreauz, der Präsident von San Domingo, den Ver. Staaten für eine Anleihe von 100,000 Dollars zu sechs Prozent, die Ueberreste des Eolumbus als Sicherheit angeboten habe. Lehlere werden bekanntlich in der Küthedrale von San Domingo aufbewahrt. Obgleich die Ueberreste des Eolumbus nur als Si cherheit für die Anleihe angeboten wurden, so sind die Beamten des Staatsdepartements doch der Ueberzeugung, daß Henreaux gar nicht daran denkt, sie jemals wieder einzulösen denn eine Zeit zur Ruckzahlung der Anleihe war indem Anerbieten nicht festgesetzt. ' Selbstverständlich mußte das Staatsdepartement die Offerte zurücklveisen, da dasselbe kein Recht hat, Reliquien auf Staatsunkosten anzukaufen, ganz gleich, wie werthvoll dieselben auch sein mögen. Schießt a u f zwei Studenten. La w renc e, Kan.,,10. Okt. Heute Abend feuerte der Farmer Fred. Bassett zwei Schüsse auf die Studenten E HigginS und 3. Cracoft ab, weil sie über sein Land gingen. Er hatte alle Studenten gewarnt, sich davon, fern zu halten. Higgins wurde schwer vermundet und wird kaum mit dem Leben davonkommen,.Eracoft wird bald wieder hergestellt sein. Beide studirten an der KansaS Universität und sie befanden sich auf dem Rückweg von einem Fußballfpiel, bei welcher Gelegenheit sie den Richtweg über Bassett'S Land einschlugen. Letzterer wurde verhaftet und er gesieht die That ein. Die E o l u m b u S f e i e r in New York. New A o rk, 10. Okt. Heute war der zweite Tag der Eolumbusfeier. Mehr als 30,000 Schulkinder betheiligten sich an derselben und marschirten in buntem Auszüge durch die Straßen, dabei patriotische Lieder singeyd. , Chauncey M. Depew hielt' die Festrede. Am Abend wurde auf der Brooklyner Brücke ein Feuerwerk abgebrannt, wie wir es hier noch nicht oft gesehen haben. Leider ereignete sich in dem Gedränge ein Unglück und mehrere Personen wurden schwer verletzt. , ' ' - ' ' A u ff inde n e i n es ve rste i nerten Menschen. E h a d r o n, Neb., 10. Okt. A.cht geringes Aufsehen verursachte es,' als heute bekannt wurde, daß Ed Rossiter, ein bekannter Jossiliensammler auS , .. V , . t ifüi'-,,!!,;' ,i,. ' 11 1 unserm Orte, ungefähr zwei Meilen nördlich von hier einen Mrstelnerten Menschen entdeckt habe. ES ist ein Mann, sechs Fuö lang, gut entwickelt und vollkommzn erhalten. ,Die Versteinerung wurde in einem Thonlager gefunden und wiegt über füufhundert Pfund. Die Zähne sind deutlich sichtbar und Schädel, Kopf und Lippen deuten auf einen Neger. Dem Finder wurden $2,000" "für das"Eremjilar. geboten, doch hat er di Offerte abge lehnt. ;W ""'" - j .. , , in u u' j :'X. in,! , ,G, J. . nFrau Ha rriso n's Zu stand . v er sch H rn in e rt si ch. ' .. Washington, 10. Dkt. Frau Harrison'S Schwächezustand ist heute größer als seit einigen Tagen, da ihre Krankheit jetzt schnellere Fortschritte macht, ! Sic schlief den größten Theil deS Tages) doch war eS kein erfrischen J , i,7 Vn i '4 : der Schlaf. II !' II II! I E i n' mit -Vieh belad e ner . ' ' W .1W . i - -J : Zug verunglückt. S t. 3 o s e p h,. Mo., 10. Okt. Zwölf Meilen nordlich von hier gerieth eine Brücke der Kansas City ' und i;f; P;t" :: i- ,i -'In I'li-ii.. ;i-,. ..,:,!, .'i, ..;!!, . h M ' Eouncil Bluff Eisenbahn in Brand .;:;,::'?r":i'-!i!i..:??1-'-ii!lr)' ''"viirh-.fj i i1n! ...:r, ,., ;:. und elN daher kommender Mlt ! Vleh '- fiJrC',, '-' " Mi velaoener sug suyr uoeroa orenne.ute
EebM uyd'biach durch. . Achtzig Stück !, i .ii jj .;ii:i , ; .:,.!, ai:;:,.'i,äi,'i5 MilSi T " ,,,,,,,
Vieh verbrannten. Die Augbeamten
retteten sich durch rechtzeitiges Äbspringen. Marino nen Konferenz. Sa lt Lake, tttah, 10. Okt. Die K2ste Jahresconvention der Marmonenkirche kam' heute zum Abschluß Berichte aus tttah, Jdaho, Wyoming, Colorado, Arizona und Neu Mexiko zeigten, daß dieselbe 200,000 Mitglieder zählt. Die Einweihung des neuen Tempels wurde auf den 4. April 1803 festgesetzt. Der Bau wurde vor vierzig Jahren begonnen und hat zweieinhalb Millionen Dollars gekostet. Die Cholera. New Bork, 10. Okt. Die letzten Einwanderer, welche seit Ausbruch der Cholera in der untern Bai zurückgehalten wurden, wurden gestern auf Ellis Island gelandet. ES waren ihrer vierzig. Ml .. - Schießerei in K e n t u ck y. Cincinnati, 10. Okt. Nachrichten aus Saldier, Carter Couvty, Kentucky, melden, daß während eines Tanzvergnügens, welches in einem Privat Hause stattfand, zwei halbbetrunkene Fremde den Tanzraum betra ten und ansingen, die Anwesenden zu belästigen. Sie wurden so unangenehm, daß man beschloß, sie hinauSzufetzen. Die Fremden widersetzten sich urd in dem nun folgenden Handgemenge wurden ..C. Wilmith und H. Collins tödtlich und W.Hensen schwer verwundet. Die Endrin,zlinge entkam men zu Pferde, doch machte sich unverzüglich eine Mannschaft zur Perfolgung auf. . Die Opfer der Schießerei waren angesehene junge. Leute und einer derselben wollte sich demnächst verhcirathen. - - Der O p i um sch mu gg e l. v r ; San Fr anci s co' 10. Oktober. Tl?it mehreren Monaten überstieg hie Nachfrage das Angebot von Opium in Ehinatown und der Preis war sehr hoch. Seit acht Tagen aber ist er um ein Drittel gefallen und Opium ist wieder massenhaft im Markt. Die Zollbeamten haben ermittelt, daß der Schmuggelschooner Halcyon", welcher im August von Vicoria, B. C., absegelte, für mehr als $200,000 Opium gerade innerhalb des Goldenen Thores am Strande von Mann (zouuty gelandet hat, von wo dasselbe in Eier- und Vuterlisten nach der Stadt gebracht wurde, ohne irgendwie Verdacht zu erregen, da der Versandt von Eiern und Butter von dort nach hier sehr groß ist. Die Zollbeamten haben im hiesigen Chinesenvierjel nach geschmuggeltem Opium gesucht, aber keins gefunden. - r. ; G r o ß e D ü r r e i n N e u M e 5 i c o. A l b u q u e r q u e, N. M., 10. Okt.l John H. King und I. W. Dickinson, Vertreter General Dyrenforth's, des Regenmachers vom landwirthschaftlichen Departement, besindcn sich hier und werden den Versuch machen, Regen hervorzubringen, um der langen Dürre ein Ende zu machen. Nie' vorher hat in Neu Mexico solche Trockenheit geherrscht und das Vieh stirbt zu Hunderten auf den Ebenen und längs der User deS NlS Grande. Wo immer dieS möglich ist, werden die Thiere eingefangen, und verschickt, trotzdem ist der Verlust der Viehzüchter ein ungeheurer. ,1 Aus Venezuela. La G u y a r a, 10. Okt, Gestern hielt Jöaquin Crcspo seinen Einzug in die Hauptstadt Caracas unter em Jubel der Bevölkerung. Er wurde zum provisorischen Präsidenten der Republil ausgerufen, bis der Kongreß einen achsolger für den früheren Präsiden tett Palacio erwählt haben svlrdl FolgendeS Kabinet wurde ernannt: ' Auswärtiges, Pedro Ezcquil Rojas z Inneres, Leon Colina z Finanzen, Senor Pietri: Krieg, Guzman Alvarez- Po lizeichef, General Victor Rodriquez ; Telegraphen, Leopolds Baptistcz Bau ten,' Munoz Tebar z Unterricht, Silva Gandolphy z- Obergeneral, . Ramon Guerra und. Gouverneur von Caracas, Guzman Andrade. . ,' :X' C.m ' - ? ll!s!:j;:!!:,.;.:i ' i:'T 'fjlätit'jmL' X" , i"' l' i'1 '" ,,i ,. " ,! ., ' 'r.D,t'd'ous i ii; - 1,1 ' ''' ,:' I" I:! :.Vh X' ,, !' 11,11 '"'Dl! r- '5"'!!'''iii ' n,:' vBf r 1 vn;;l
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Ministerium am Samstag die Armee-
vorläge berathen und derselben einhellig zugestimmt. Der Hannover'sche Courier" meldet aus angeblich zuverlässiger Quelle, die Differenzen zwischen dem Reichskanzler von Caprivi und dem MinisterPräsidenten von Eulenburg über die Armeevorlage seien derartig geworden, daß beide um ihren Abschied nachgesucht hätten. Diese Nachricht bedarf noch der Bestätigung und gilt als übertrieben. Die National-Zcitung" bestätigt, der 5raiser habe erklärt, er werde die Armeevorlage unter keinen Umständen fallen lassen und' bei ihrer Ablehnung im Reichstag denselben auflösen. Nach Wien gereist. Berlin, 10. Okt. Heute Abend ist der Kaiser Wilhelm von Potsdam nach Wien gereist, um den Kaiser Franz Joseph zu besuchen. -- , Die Cholera. Paris, 10. Okt. Hier und in den Vorstädten wurden gestern, elf neue Erkrankungen und sechs Todesfälle gemeldet. Tägliche ofsizielle Bulletins werden von,, jetzt an nicht mehr veröffentlicht werden, da die Gcsundheitsbehvxden der Ansicht sind, daß keine ernste Gefahr mehr droht. In Krakau erlagen gestern zwei Personen der Seuche und eine erkrankte. Aus dem Orte Niepolonicz in Galizien, nahe Krakau, werden 7 Erkrankungen gemeldet. In Szegedin kam gestern ein weiterer Fall vor und erkrankten soweit im Ganzen sieben Personen, drei davon starben. Alle Schulen der Stadt find geschlossen worden. Aus Buda Pest wurden gestern 29 neue Erkrankungen und sechs Todesfälle'gemeldet. '-fi. r Das Jubiläum in Lilie. 'London, 10. Okt. Ueber die Festlichkeit in ille"zür Feler der 1(0jährigen.' Aufhebung der Belagerung der Stadt durch die Oesterreicher wird von dort gemeldet: Der Präsident Carnot sah sich heute den historischen Festzug an, welcher die sieben Pcrioden von den Galliern bis zur Aufhebung der Belagerung von Lille veranschaulichte. Wilhelm der Eroberer, Mathilde von Flandern, Philip von Spanien, Herzog von Alba, Ludwig XIV. und andere historische Personlichkciten wurden von den Bürgern von Lille in ungemein reichen Kostümen dargestellt. Die Ausrüstung des Festzuges, welcher den größten Beifall deS Präsidenten fand, kostete ohne die Kostüme, welche die Theilnehmer selber bezahlten, $80,W)0: (Bloß eine Kleinigkeit mehr, als der hiesige Festzug koste wird). .. ; C olumbuö feie r i n S v a n i e n. C a d i z , 10. Oktober. Ungeheure Volkshaufen hatten sich eingefunden, um der Abfahrt des Kanonenbootes Conde Valdern zuzusehen, welches die Königin sowie das königliche Gefolge nach Huelva bringen soll, um dort der Eolumbusfeier beizuwohnen. Das Kanonenboot war von einer Flotte fremder Kriegsschiffe begleitet. Der Hafen war von schön delorirten Fahrzeugen aller Art angefüllt. Das Ka nonenboot hatte von. Cadiz aus die Küste hinauf eine sehr angenehme Fahrt und als dasselbe in die Bai einfuhr, wurde es von 25 spanischen Kriegsschiffen empfangen, welche nach einander die üblichen Salulschüsik abgaben. h crn Prozeß ü berwn s?n. y u e b t c, 10. Okt. Der Richter Ehauvian überwies heute den früheren Ministerpräsidenten Mereier auf Grund der vom Generalanwalt gegen ihn erhobenen Anklagen der Korruption seinem Prozeß. Derselbe wird sofort beginnen., Mereier soll $37,000 an Subsidien bei dem Bau von Eisenbahnen für sich verwendet haben. Die Vuarantäne. Ueber die Erlebnisse beim Ausenthalt im Hasen von New Port während der Quarantänezeit der Normannia- bc richtet ein Kajütspüssa gier dieses Dampfers ' in einem Spezialbericht der Daily News", u. A. Folgendes: i Der Chef der GesundheitSbehörde des Hafens von New Vor! veranlaßte uns am, Sonnabend, den 3. September, gleich nach der Ankunft in wr unteren Bai ,vo? Ayke? zu cchen, 'und'zwar ' ohne irgend welche sysörtige Jnspektian i fc 3 ; t it : f a nt er ft 1 2Q nc Tl später statt. AU ijt schwer ein unge sahres Bild zu geben, , was diese L0 Stunden der ängstlichen Erwartung fstr tziz 50) ffgiüNuassaaiere warr.n.
mvyw ww-'. V V VV ft j im Hafen einen vollen' Ueberblick der ernsten Lage bekamen. Die Passagiere b.'nahmen sich jedoch maßvoll und suchten sich gegenseitig ausMheitern. Am Sonntag kam dann d.'r Chef der Gesundhcitsbehörde längsseits unddrohte die Quarantäne auf zwanzig Tage Tage auszudehnen, wenn gcwiize Passä giere es nicht unterließen, den in den kleinen Boten umherkreuzenden Zei tungsreportern Notizen zuzuwerfen. Dann folgte eine Woche schrecklicber Gcfangenschaft, welch: ein trübes Bilo auf das Menschlichkeitsgefühl ? New Vor! er Gesundheitsbehorde geworfen hat. Weder hatten wir bis Dienstag ärztliche Jnspection und Aussicht, noch wurden uns irgend welche Desinfectionss mitte! zugesichert. Wir hätten während U: langen vier Tage nichts zu thun, als auf das Erscheinen des MdeicinalChefs zu warten. Am Mittwoch endlich kam der In spector, welcher einen Posten Desinfectionsmittel mitbrachte, deZgleichen auch frisches Wasser. Am Donnerstag hörten wir, daß Herr Morgan wohlmeinender Weise den Dampfer Stonington" uns Passagieren zur Berfü gunz gestellt habe, und kam dieser Dampfer denn auch am Sonnabend längsseit. Wir gingen Mittags gegen 1 Ühr an Bord des Stonington". Doch traf die Ordre, den Stoningtondie Bai hinunterzuschleppen. erst gegen Abend ein. Es stellte sich nun' aber heraus, daß der Dampfer ein gänzlich unbrauchbares, schmutziges altes Schiff war, ohne qenügendes Licht, Koch- und Schlafstellen. Da kein Maschinist an Bord des Stonington" war, wurden wir Nachts von einem ebenfalls fast gänzlich unbrauchbaren SchZeppsampfer die Bai weiter herunter gebracht. Während der Zeit d.'s Schleppen, welches wohl eine halbe Stunde gedauert haben mochte, wehte ein recht scharfer Nord w.'st, welcher den Zustand der ohnehin schwach gewordenen Passagiere auf dem tlrinen Dampfer noch verschlimmerte. Es ist zu bewundern, welchen Muth die Frauen während dieser ganzen Zeit be wiesen. Der Höhepunkt der Strapazen aber kam am Sonntag Abend. Am Nachmittag dieses Tages gcAen 3 Uhr kam Herr JentmZ, Chef der Gesundheitsbe hörde, in dem Hafen-Lustdampfer Ce pheuslängseit unseres . Dampfers Stonington-. Man gab uns 20 Minuten Zeit, um an Bord des Ccpheuszu gehen. Man kann sich die Berwirrung vorstellen, welche hierauf herrschte; viele Passagiere ließen ihr Gepzck auf dem Stonington- zurück un) waren nur von dem Gedanken beseelt, endlich aus dieser unglücklichen Lage befreit zu werden. Um 3 z Uhr seyie der überladene Ceph.'us" seinen Kurs auf FirIsland. Inzwischen war die See sehr unruhig geworden, was dazu beitrug, die ohne hin erregten Gemüther noch mehr aufzüregen. ' Wir fuhren ohne Lootfen und waren unsere Bemühungen, einen solchen unterwegs an Bord zu bekom men. vergeblich. Inzwischen brach die Nacht ein und es stellte sich zu unserem Entsetzen heraus, daß die elektrische Beleuchtung des Dampfers nicht suit tionire. Die ganze Beleuchtug des Schiffes bestand aus zwei bis drei Oel lampen im Salon, während in ollen übrigen Theilen des Dampfers vollstan. dige Dunkelheit herrschte. Die Frauen und Kinder wurden seekrank und lagen buchstäblich in Haufen am Booen des Salons. Es waren keine Nahrungsmittet an Bord. Bei Ankunft an der Insel wagte der Capitän nicht zu lan den und fuhr wieder in die See hin aus, sodaß wir nach Einnahme trockener" Sch'ffZzwiebaZe und so gut es ging für die Nacht einrichteten. Am folgenden Dienstag Morgen fuhr der Jlc pheus" zum zweiten Male nach der Inse!. Hier bot sich auf der Landung?, brücke ein Bild, welches ich niemals vergessen werde. Als ob wir eine feindliche Truppew abtheilnng seien, erwartete uns daselbst eine Band: von bewaffneten Jndivi' due.l, welche uns die Landung verweiWerten. Selbst unsere Bitten, den hilflosen Frauen und Kiud.'rn die Lan dang zn g? wahren, blieben uuerbört, und !'o blieb uns nichts anderes übrig, als zu Anter i qehm 'und eine zweite schreckliche Nacht zu erleben. ES wa in dr Zhzi eine fürchterliche Nacht, sich säst hilflos in der Nähe eines solchen öarri'chen Pirükenn.stes zu wissen, loe ch:m die Geböte der -Nächstenliebe unbe.'annt waren und in welchem kein unke ciiikistr!ec Gesittung herrscht. Während der Nacht gelang es nah langem Parlament!rn mit dem Pöbel, einige zweifelhafte Matratzen und etwas Nahrungsmittel aus dem Hotel auf Fire Island an Bord zu schaffen, so daß wenigstens einige Damen Nuhc platze erhielten. Glücklicherweise war das Wetter trat ken, so daß die Herren, aufjdcm Deck ausgestreckt, wenigstens. einige stunden, Schlaf finden konnten. ' Morgens bc iam.n wir Frühstück vom Hotel. Gegel Mit:az wurde uns die Nachricht, daß Truppen gegen die bewaffnete Band? im Anzüge seien. Und man sah deutlich, wie die feige Bande -,!tche"lünSbiA dahin höhnisch umkreist hatte, allmäliq verschwand. Endlich gegen 0 Uhc Abends setzten wir s festen ffuß auf Land, und war dieses glückliche Gclingen der Landung d.m energischen Vorgehen des Gouverneurs Flower zuzu. schreiben, an welchen wir dann auck so.
kort ein Dankesteiegramm. absandten.
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