Indiana Tribüne, Volume 16, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1892 — Page 2
AnvZana Tribüne. s ' Erscheint IVMÄg tich vttxb onttitxQ&.
Tte tZ gliche .Tribüme" kostet durch den Träger "S9 rcvws .. tnt m ztk.,M r bWIMip VVUKiUVylU'Mill V , m. L l 73 l 71 j I IF 111E m l 3 IH. . 14 1 1 1 1JJ U 11LU Kl II 1. IA 0V IJftW TikMA. llt KtsjMMJIM TCirWt M H
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H-w r . M J v. 'j Q M-Jg. 'J'.F. 'Zu?se!asmr.z x. per yacr. Cince: 130 Ost Maryland Strafe. ii i i : CHV!.tAuT:( C9wV ist ChF IflA jiit.iuiiuyiicf -jui, iv juih'ii Trampö" im Knabenalter. . Die HundZtage sind immer auch die 'Zeit unzähliger Conventionen. (icn gresse und Conserenzen, auch wenn wir von keiner PrüsideNten'Wahlcampagne ,beg!ückt sind: man kann daher vom ge Döhnlichen Leser kaum erwarten, daß fein Auge besonders lange an einer un Auffälligen Meldung au'Z Teö MoineS. iJa.. hätte lanze hängen bleiben sollen, 'die ebenfalls von einer Convention bandelte. Und doch bcfchftiate sich 'diese Convention mit einem hochwichti qen Eeaenstand. wenigstens hochwich' t!g für Alle, denen an der Zukunft im lerer Jugend etwas gelegen ist. Die Convention erörterte nämlich die Frage: 'Wa5 können wir thun, um die Zahl !der Knaben Landstreicher der Aer 'Staaten zu vermindern?" - Gibt es deren denn wirklich so viele? iwird hier vielleicht Mancher fragen, der höchstens ab und zu einmal in einer Großftadtzeitung von ein paar verlau fenen SprinzinZfelden. Knaben achtba !rcr Eltern aüs irgend einem weit taU fernten Ort. gelesen hat. Aber er würde große Augen machen, wenn er da ganze Heer " dieser merkwürdigen Menschenlinder von unserem gesegneten Äande vor sich vorbeiparadiren sähe! 5Z ist noch nicht so lange her, daß Knaben jedcZ Alters, von 6 bis zu lö Jahren, einzeln oder in ganzen Haufen in den fernen Westen gingen, um In idlaner zu bekämpfen oder Bären, Büf ?fel u. f. w. jagen? sie waren meist mit einem billigen Revolver und einem alten Handbeil ausgerüstet, hatten wohl auch ein Bischen Geld, das sie sich so oser so angeeignet, und ihre Bibel und Fibel war ' die Dirne" Novelle. Solche Fälle sind Verhältnißmäßig selten geworden, selten genug, daß TeZegravhcttcorrespondenlen von ibnen gelegentlich Kenntniß nehmen. An die Stelle dieses, immerhin roman tischen Elementes ist aber der gewöhn liche und gefährlichere feuchtohrige Tramp" getreten. Von zuverlässiger Seite wird die Zahl unserer Knaben Landstreicher cus 50.00975.000 an. gegeben, und es wird zugleich bemerkt, diese Zier sei wahrscheinlich noch viel zu nlrorig; gegriffen. Und Viele dürfte es überraschen, daß dicfe Klasie in be ständiger Zunahme begriffen ist. Man bedenke, was das heißen will: in unse rem jungen und noch immer sehr dünn bevölkerten Lande, das noch Millionen , armer Einwanderer einen Zu fluchte Hafen bietet, eine Armee von Knaben Stromern! Diese kniehosentragenden Ritter der Heerstraße folgen unseren nationalen Verkehrswegen: jede Bahnlinie und je den Fluß entlang zwischen Boston und -?an Francisco und zwischen New Or lcans und Chicago kann man diese Hei nen modernen Argonauten, welche in ihrer Art das goldene VluL" suchen. in Menge antreffen. Viele von ihnen treten uns a!s Zeitnngs oder Stiefel wichserzungcn entgegen, d:e noch nie em wirkliches Heim gehabt haben und zum Herumabenteuern geboren zu sein jchn nn. Aber eine Menge anderer sind Savongelcufene Knadm und Knäbchen aus guter Familie, welchen das Leben zu Haus und in der schulen zu cinto nig und mühsam war, und die in wil dem Freiheitsdrang in die &tlt hinaus , annten, von emer lntcrcnanten (ve end träumend, wo sie ihre cig?nen .yerren sein und Alles nach ihren Wün schen einrichten könnten, ohne über den atbermn Büchern zu brüten und für jedes Paar zerrisfene Holen mit dem Äohchock intime Bekanntschaft zu ma chen. Ob sie dabei auch jeden Tag drei Mahlzeiten cffen könnten, und ahnuche untergeordnete prägen, hatten in ihrem thatendmstigen Köpfchen ga' tcinen Raum. Die Art. wie sie die Welt, oder doch wenigstens die amerikanische Welt, be reifen, ist fast überall dieselbe. Sie wissen sich freie Fahrt auf Eisenbahnen und Damvsbooten zu verschiffen.' Was erschlägt es ihnen, wenn sie einmal auf einem Zug bemerkt und abgesetzt werden? Sie legen sich auf die Lauer, bis sie wieder eine Gelegenheit haben, aufzuspringen. Manchmal fahren sie nur zehn, manchmal auch viele Hundert Meilen mit, ohne bemerkt zu werden. Hunger. Durst und Mangel an allem Comxort nehmen sie keckl'ich in Kauf i Wenn sie mit der Zeit solche Dinge un bedingt nöthig haben, dann helfe, was helfen mag. Vielleicht arbeiten sie fi'.r Sveij e und Obdach, und zwar " oft schwerer, als der verlorene Sohn der biblischen Geschichte, während sie zu 'Hause keine Arbeit anrühren wollten: vielfach betteln oder stehlen sie. und .lugen dabei fast ebenso schwungvoll, wie ihre Lieblings-Dimenovellen; in wenigen Fallen haben sieBaargekd vor Hause mitgebracht. -I f -' '" . v Tausende werden Meister im Hüh nerdiedstahl, in allen Arten Schleich. Diebereien xu s. w.K sie,,schlasen zin Scheunen oder Heuschobern und stehleq i: Obst, und was sie sonst gebrauchen tonnen, vom Feld und aus Scheunen und Ställen. Das Alles kommt ganz : auf die Umstände und - die Charalter'i'jüge an; Manche bleiben grundehrlich: , Ändere werden bald für das Criminal grricht und Zuchthaus reif. . Die BesZuunzsansialtenZ Mssion schulen und Uejängnisse unserer Me' trovolen bergen ein buntes Gemisch fo! cher kleinen Äbenkeurer aus allen Thei len der weiten Union., .Gelingt es, die ; wahres jugendlichen Dongni rotes zu ermitteln, so wird derselbe in der Regel seinen Eltern zurückg -geben; andernsalls sucht ' man durch Strenge und Güte zugleich " ttwaö aus ibm m machen. Es aibt
wahrschzinlich in unserem ande geaen wärtig ebenso viele KnabeN'Lanitrci' cher. wie erwachsene! Und es Mttb her. vorgehoben werden, daß Erstere das undankbarste Material nicht sind: nur in seltenen Fällen gehen Stromer und Verbrecher von Beruf .aus der Klaffe dieser modernen Nomaden hervor. und der Appell an den guten
Rem. welcher trok der so verkebrten KraZtrichtung in ihnen steckt, ist fast noch nie rerqebüch gewesen. Seltenes Soldatenvorreckzt. Eine eigenthümliche Büraerkriea Episode erzählt Sergeant Plunkett. welcher die letzten Kämpfe auf Seiten der Eonföderirten mitgemacht hat. in der AUanta Konsumtion". Geben wir ihm selbst das Wort zur Schilde' rung des betreffenden Vorfalles, der etwas fo Ungewöhnliches, wenigstens in den Kriegen unserer Zeit, war: Vkk im Norden haben nie davon gehört und glauben es dielleicht kaum, daß die Frage, ob ein nächtlicher Sturm auf die Befestigungen der Unionstrup pcn zu Petersburg. Va.. unternommen werden sollte, oder nicht, ausschließlich einer A b sti m m u n g d e r G e m e i nen un'ercs Heeres überlanen wurde. Ader es leben noch manch? meiner alten Kameraden, welche die Geschichte bestä tlgen könnten. Es war kurz vorher ehe die Confödc rirten ihre Vlrschanzungen ausgaben und den neuntaglgen Rückzug antraten. welcher zu Appomattax endete. Man wußte scyon seit einiger Zeit, daß sich Lee nicht mehr lange gegen Gra.it be h nipten könne, wenn nicht ein verwc gener Streich erfolgreich ausgeführt werde. Es wurde ern Ozn-ctersrath in dieser Sache abgehalten, von welchem mir nur soviel bekannt ist. daß sich die Herren nicht einigen konnten; sie kamen aber schiteßuch dahm übereln. die Frage der nächtlichen .Erstürmung" der "San kee-Werke einer Entscheidung der Ge meinen zu überlassen. Besonders große Hoffnung auf einen Erfolg scheinen demnach auch die Vertrauensvollsten nicht mehr gehegt zu haben. Am Tag, ehe die Abstunmung Nachts vor sich gehen sollte, wurde der Befehl gegeben, alles Gestrüpp und Buschwert in der Thalschlucht, welche zwischen den beiden Armeen lag. wegzuräumen oder doch niederzulegen. , Die Aufgabe schien gefährlich, aber die Eonföderirten mach, ten sich ohne Weiteres mit Aexten u. s. w. an ihre Ausführung. Wir wunderten uns, daß uns die Jankees ruhig zusahen, ohne einen Schuß abzu feuern: sie erwarteten und wünschten wohl, daß wir einen Sturm versuchten. F . ' t .' Tunoeyeulgr oegaoei? zlcy ore nonsboerirten nach Beendigung der Arbeit in das Lager zurück, aber jeder Mann wußte noch immer nicht anders, als daß dies eine Vorbereitung zu einem Angriff grwesen sei. Mit Einbruch der Nacht nun ließen die Officiere ruhig die Leute antreten, und man kann sich die Ueberrafchung denken, welche sich mf dm Gesichtern der Gemeinen malte als ihnen eröfnet wurde, daß sich sämmtliche Officiere jet entfernen würden, und die Gemei nen durch Abstimmung unter sich entscheiden sollten, ob in dieser selben Nacht ein Sturm auf die Jankee-Wertc vcrsucht werden solle! Gerade als die Ofsiciere weggingen, gab es einen Zwischenfall, von dem ich nicht beurtheilen möchte, wieweit er auf ie Abstimmung eingewirkt hat. Unsere jbst war nämlich soeben eingetroffen diesmal unerwartet bald mit Briefen von den Lieben daheim. Für den Au genblick mußten alle anderen Angelegcnheiten ruhen! Die Leute v.rsammelten sich gruppenweise um ih:e Ser geanten und horten mit Spannung auf den Ausruf der Namen auf den Eon vcrten. Sobald Einer Postsachen in die Hand bekommen hatte, eilte er zur Seite, wo irgend ein Feucrchcn brannte, und'niedcrkniehend erbrach er das Sie gc! und las dieMi!thcilungen. In man chcs Mannes Auge tonnte man Thr nen gliern seben, als er von der ge liebten Gattin, von den Kleinen, von den besorgten Eltern oder von dem Liebchm Kunde vemommen. Mag man cher Unbetheiligte über solche Austritte die Achsel zucken; diese Mnner waren sicherlich keine Memmen, und die Zeit kommt vielleicht, in der man solche Ge stthle hoher schätzen wird, " als allen physischen Schlachtmuth. Doch eS mußte endlich die Abstim. mung vorgcnommer werden mit ,fa" oder Nein-. Es war ein in tercssanteS Bild, wie die Soldaten eilig die Brie'e zusammenfalteten und in die innere Tasche ihrer grauen Krlegsröcke schoben, während die, welche keine Post erhultcn hatten, mit traurigen Bücken auf die. Anderen, wartetm..? Jejit war , 'Z nc t! l. ..,... tit o r groe ÄUgkNOila oa. 'ieoslimmuna ama los, die z Zettel" wurden in einem Hut gesammelt, und nun kam es an s Zahlen. . , Die erste . Stimme lautete Ja!Aufwallten die ' Herzen ' bange. Und noch einmal'Ja", und noch ein drittes und viertes Mal! - Da kam endlich ein viti n v . ,':nuit , oder hagelte es Nems", nur hin und wieder em I a dz'vischen. ' Das Votum war gegen pewSlurm gesaüen!,, Die 7 ankee-Be festigungen ' wurden. diese Nacht nicht aeüurmt. und auch fernerhin - nicht Äber nech Mancher, der an dieier merkwürdigen - Abstimmung betheiligt war. hat tn s Gras bellen muffen, ehe das Ende in Appomattor kam." ''"Scn Gemeinen'waren''so wenige Vorrechte wahrend des'Krieges beichie den, daß es mir wohlthut, - dielen Vorial znn'rrstenMale im Druck zu er 'ühitviJi"Vom Jnlande. Als Edwin Booth das Acsullat deS großen Faustkampfes zm, fchen Eordett und Sullivan hörte, riej er mit ntm satkzruch'n Lächeln aus Ah, ich "bin hocherfreut, daß die tzamplonshlp" unserer Profeiston nicht verloren gegangen ist. M. ,D !eLg 0 l d en e ' Ho ch z e ii feie? ten zebn französischanadikche Ehepaare im Dorfe St. Eoutberth, Eanada. In der Kirche wurde ein Hochamt celebrirt. und dann fanden die Einsegnungen der alten Leute statt, woraus ein großes. allgemeines .Familienfest folgte.
van (toi l) e n z i e I u it e) ttiit rcn Tottortitcl erhalten und wird ivs neugeschaffenen Lehrst uh! dee Li teatnr und deZ Journalismus in Rotg.,.; nmm Eollcge in New Z)ork ei ncljnicii
Vrofesfor E. E. Barnard vorn Lick ' Observatorium, jetzt als ntdecker des fünften Juptter-Traban ttw deru bin t, ist nur 40 Jahre alt. Noch vor wenigen Jahren verdiente er als ilrn in einer photoaraphi'chen GaUerie zu ?!ashvil!e, Tenn.. gerade stenug. um ein kümmerliches Dasein zu r.nen. or beiaß eine natürliche vltx gung für die Astronomie und benuhte ,e::;e ,reizeir zum kuoium me'er W:jseusÄast. Seine Mittel waren so be.'chQ.nkt, daß er nicht genug Geld sparen konnte. m ein sehr kleines T leseop .,u kaufen P f a r r e r I. H. H i q g i n S v 0 n EharleZton. Me. hat die Academie in jener Stadt in ein Observatorium umgebaut, t: dcnt em Hotel und eine Handfchuhfabrik im Orte. D i c in ährlZchen Brüder haben am t. Oktober.den 150 Jahres tag der Errichtung ihrer ersten Kirche in Philadelphia durch die Grundstein lcg::ug einer neuen Kirche gefeiert. Tcr Grund stem zu ihrer ersten Kirche wurde am 10. Sept. von dem Grafen Zinzendorf gelegt. Der kürzllch in andusky, u. verstorbene General John Pope hat durch seinen Generalbesehl an diePoto mac Armee, den er dann hatte: Hauptquartier im Dattel" den Rebel lenaenerak Robert E. Lee, der niemals Scherz machte, in die Stimmung dersetzt, den 2vi& zu machen: Was kann man von einem General erwarten, der sein Hauptq,lo' 'er durch Ankündigung dahin verleg! ws cS überhaupt hin sollte. erntontn Dvorak, der v e rühmte Eomponist. welcher nach Ame rika gekommen ist, um die Leitung des National Musikconservatoriums in New Z)ork zu übernehmen, bezieht ein Jahresgehalt von St,000. Dvorak hat seine musikalische Lausbahn in Prag bei einem wöchentlichen Verdienst von neun Dollars begonnen. Er ist i.et;t 5! Jahre alt. Frau Harrison hat eine ocrniinstige Neuerung im Weißen Hause eingeführt. Eo oft öffentlicher Empfang stattfindet, hält sie in einer Hand ein Blumenboquet und in der anderen einen Fächer. Statt des qual vollen Händeschüttclns verbeugt sie sich mit grrzidker Höflichkeit. Prändent Harrison hingegen schüttelt jedem Be lucher Mit demckcatifcher Herzlichkeit d:e Hand. In Toledo, O. ist kürzlich zer, Dampfer Ann Arbor" von Stapel gelaufen, dem bald ein zweiter derselben Art folgen wird. Tie Dampfer sollen dazu dienen, Frachtzüge 00 Meilen weit über den Michigansee zu befördern. nämlich von Kcwaunen nach Franksort. Die mächtigen Boote sind für die Tc ledo. Ann Arbor und North Michigan Vayn gebaut. Jedes soll 2i Eisen, bahnmagcn tragen können, welche zu vier in sechs Reihen auf dem Deck ran girt und mittels schraubbaren Keilen zwischen je zwei Pfosten unbeweglich i . Tl . f . 1. 1 .... wc. i ' n w 1 . r. ingcieiii weroen. 55s 111 otes ocr erne Versuch, vollständige Frachtmagen auf eine so weite Entfernung über einen meerestie.-en und heftigen Wogen- erzeugenden offenen See zu befördern. 'IN . k. w . 4. roauer verspricyi. oaß die Voote VI bis 15 Meilen die Stunde kaufen werden. Einen Kampf mit einem Hadichtweibchcn. der beinahe ein tragi sches Ende genommen h'itte, hatte bei Walnut Hollow, in der Nähe von North Lynne. Eonn., Frau James Hinckley zu bestehen. Die Frau ist eine Wittwe und bezvirthschaZtct ihre Farm mit Hülse ihrer einzigen 15 Jahre alten Tochter. Als sie kürzlich ihreHüh ncr fütterte, stürzte plölich ein gewal tiger Habicht aus der Höhe herab und ergrifs eines der Thiere mit seinen Fangen. Frau Hinckley warf einen 5tein nach dem frechen Räuber, der fehlte ihn jedcch. Der Habicht griff sie darauf an, und es entspann sich ein etwa 20 Minuten langer Kampf, in dem der Frau die Kleider in Fehen zerrissen und Arme und Schultern zer traz)t wurden, so daß das Blut in Strömen herabfloß und die Unglückliche endlich bewußtlos zu Boden sank. Glücklicher Weise kam ihr ihre Tochter, die bis dahin vom Haufe entfernt ge wesen war, zu Hilfen Das Thier stürzte sich auf diese, allein das muthige Mädchen brach ihm mit einer wohkge zielten Schlage mit einer eisernen Kette und tödtetc ihn dann. Der Hadicht hatte eine F'ügelweite von 5 Fuß 2 Zoll und wog 13 Pfund. An der Eolum'bu's Aus. ftellung in Chicago wird sich auch der Berliner Magistrat detheiligen. Er hat auf Ersuchen des ReichscommiffSrs für die Weltausstellung mit dem Au s' schusse der deutschen Jngenieur-Ausfiel-lung Verhandlungen gepflogen, welche zu dem Ergebniß geführt haben: l. Daß eS möglich uns zweckmäßig ist, folgende Aaüanlagen der Stadt Berlin durch Zeichnungen bezm. Modelle zur Ausstellung zu bringen: a) das Modell der Spree.Regulirung mit Umbau der Dammmühlen, und die Zeichnungen: b) einige neuere Brücken, c) neues Wasserwerk am Müggelsee, i) Kran kenhaus am Urban,' o) Irrenanstalt in Dalldorf, t) Glaswerke in schmorgendorf. g) Kanalisation, K) Zentral Markthalle. 1) zwei LocalMarkthallen. k) Schlacht und Viehhof I) Jr: enan statt Lichienberg. m) Irrenanstalt Biesdorf, n) Volks Bade. Anstalt in Moabit. 2. Daß der bierfür benö Magistrat will die Stad!verordne!e. Berjaminlung ersuchen, sie mögen ihre Zustimmttng'ertheilen, zur Bej'chickang der WeltAusstellung in Chicago durch 'Iodclle - und ' Zeichnungen Berlinre Bau an lagen und dazu die 'Summe von 27.00 Mk.. weiche aus dem Tis pösitiottZfonds entnom.n n . :, 1 werden sollen, zur Disposition zu stellen. Ä i W i e I 0 hn K. Dana, ein Neffe des Herausgebers der New York .Sun- EharleS A. Dang, im Stagte
tlngte Raum von etwa 83 qm Wand und etwa ' 20 tm Bodenfläche unverkürzt zur ." Beifügung ste!,e. ;Dti
WZ?y!Nglo?l zu blutunterlaufenen Au gen und einem jungen ffrauchen ge konlmen ist, erzählt die folgende luftige Geschichte: Der dreiundzwänzigjährige John K. Dana, früher Berichterstatter der New foxt Sun" und jetzt em be fähigtec Geschäftsmann in Tacoma im Staate Washington hatte sich mit der Tochter des reichen Müllers Helmer da
selb.t. einem huvfchen zwanzigiährlgen Mädchen, verlobt, aber der Vater des leZteren wollte von dem Verlöbniß nichts wiffn. Um die Liebenden von einander zu trennen, beschloß er, die Tochter in eine Lehranstalt in Ore gon zu bringen. Der Tag der Abreise kam. und Vater und Tochter bestiegen den Bahuzug, welcher die Braut dem Bräutigam entführen sollte. Ater auch der junge Dana fand sich auf dem Zuge ein, um von der Geliebten Abschied zu nehmen. Dies gelang ihm zwar nicht, weil Papa Helmcr das Töchterchen mit Argus äugen bewachte. In Marshall Junc tion bei Spokane entdeckte er den un willkommenen Liebhaber seiner Tochter aus dem Zuge; er trat zu ihm hinaus auf die latform und warf ihn von dem Wagen, wobei jung Dana sich die blutunterlaufenen Augen holte; aber auch Papa Helmer hatte den Halt ver loren und sprang auf den Bahnsteig. Da pfeift die Locomotive, schnell wie der Wind schwingt sich Dana im letzten Augenblicke auf den Zug und Papa Hek'mer hat das Nachzehen. Unauf hltam eilt der Zug vorwärts - und bringt das Brautpaar am andern Mor gen wohlbehalten noch Tacoma. In Mischen der beschlossen die Liebenden, sich dort unverzüglich trauen zu lassen. 'Lin Zeitungsmensch verhalf ihnen ich'.eunigst zu einem Heirathsschein und nne Stünde später telezraphirten Herr und Frau JoKn K. Dana dem geprell tcn Papa Helmer das Geschehene mit der Bitte um Nachsendung des Kleider ,'o'sers der jungen Frau und des nölhigen Kieinget'des zum Anfang der euen Hauswirtbsäzait. Vom Auslande. A u 5 L adz wird demBer liner Tageblatt gemeldet: .An eincm der jüngsten Samstag.Abende gegen l i Uhr traf Fürst Anton RadjiwiU, der mit dem General v. Werder, einer Einladung des Zaren folgend, nach Spala zur Hofjagd reisen wollte, in Lodz ein und stieg daselbst im Grand Hotel ab. Am Sonntag früh stellte sich der Fürst, mit einer Doppelflinte und zwei Revolvern bewaffnet, an das olene Fenster seines hofwärts gelegenen Zimmers und feuerte auf alles, was sich dort blicken ließ, wobei er zwei Ho telbeoienstete schwer verwundete. Da Niemand sich in die Nähe des offenbar tobsüchtig gewordenen Fürsten Radziwill wagte, wurde die Feuerwehr, requirirt. welche ihre Spriten in Thätigkeit setzte und den unaufhörlich feuernden Gei steskranken mit kalten Strahlen derart überschüttete, daß das Zimmer bald unter Waffer geset war. Als auch die'es Mittel nicht anschlug, der Fürst sich vielmehr immer rasender geberdete, wurde die Hilfe des Militärs in Anspruch genommen, dem eö aber auch erst nach stundenlangem Bemühen 'ge lang. den . Tobsüchtigen, der sich der zweifelt wehrte und durch sein Schießen das Hö'.el demolirte, zu überwältigen und zu fesseln." Wie später mit'ge theilt wird, handelt es sich bei dem Vorfall nicht um den Fürsten Anton, der sich auf feinen Besiungen in Rischewitz befindet und eine Reise zu den Hosjagden in Spala überhaupt nicht angetreten hat, sondern um einen Vetter desselben, den Fürsten Karl Radziwill aus Warschau. .Am 5. Oktober d. I. fet. ert das Bürgerliche BraushauS in Pil fen das 50jährige Jubiläum" seines Bestandes. Einem US diesem Anlaß veröffentlichten Artikel des N. W. Tagbl." entnehmen wir: Araüberech tigt war die. Bürgerschaft der König!. Kreisstadt Pilzen von Alters her. Und zwar haftete im Jahre 1842 dieses Recht an 257 Parteien. Jede von ihnen durfte auf einmal 16 Faß' und 2 Eimer brauen. Bei dem jeweiligen Aranbürger bezog die Bevölkerung ihren Trünk. und wenn es mit diesem nach 23 Tagen alle war, fo kam der nächste Brauberechtigte an die Reihe. Viele nun ließen sich dieses Recht für 25 35 Fl. ablösen, und da es etwa alle zwei Jahre dreimal an Jeden kam, so mochte dem Burger 'sein Braurecht wohl einer jährlichen Rente von 70,Fl. oder einem Capital von 1500 Ff. gleichkommen. . Seit, der Gründung des Brauhauses list dieses', Capital vielleicht um das Vicrzigfache seines Werthes ge stiegen: .Im Jahre 1342 wurden 3657. im Jahre 16911892 402.540 Hekto liler erzeugt. . Wer ehedem zwei Bier scheine, Brauränge" genannt bezog., erhalt deren seht 45 und oben drein eine stattliche Dividende. Ueber die Verbreitung des Pilsener Bräuhaus Bieres erfahren wir, daß Prag 90.000 Hektoliter. Wien 0.000 Hektoliter. Berlin 36.000 Hektoliter, Pilsen 22. 000 Hektoliter. Frankfurt , a. M.; 20,. 000 Hektoliter, endlich Amerika 00.000 Hektoliter jährlich verbraucht. V on I oh a n n .Or t h (den. Erzherzog Jolann von Oesterreich) kommt die wenig glaubhafte Kunde, daß er. in, Chile (Südamerika) seinen ständigen Wohnsitz genommen und sich vor ' beiläufig zwei ; I ahren . auch dort verehelicht habe.: An den Kriegen in Chile habe er sich betheiligt.V Jobann Orth lebe lediglich als Privatmann und betheiligte sich in keiner Weise am öffentlichen Leben ! und dies' soll ; auch dem österreichischen Ho'e bekannt sein. Seine lete Fahrt, welche er als selbst ßündiger Kapitän, unternahm, ging von Buenos Aires , nach ' Chile. Als Johann Orth in Buenos Aires landete, entließ i, er k seine . : Schiffsmannschaft, zrößtentheils Dalmatiner.' und nahm neue, Bemannung ! an. z mit , welcher er die Reise nach Chile machte. Das Schiff .Margarethe" 7 hat er ssdann an (?n al ä n b tr . t c c F au f t : n; ,S e ii t e Ö p c t rcidj i? sehen Landslcute ließ er über das Ziel seiner Reise vollständig im Unklaren: manche von ihnen sind in ihre Heimath Dalmatien zurückgekehrt. Verwandte deS Erzherzogs haben wiederholt ver sucht, ihn zur Rückkehr nach Oesterreich m beweaen. docd alle diele Verlucke
scheiterten an dem festen Willen des
Erzherzog?. Die letzten Nachrichten von ihm datirten angeblich aus den ersten Tagen deS August. In Hamburg fehlt an Arbeit für die nothgedrungen Feiern den: die Wohlthätigkeitscomites hoben selbstverständlich dort jetzt um so medr zu thun. Bei dem Mitglied einer viel bestürmten Hilfsgesellschaft, einem be kannten Wirth, erschien, wie hambur ger Blätter erzählen, am Freitag Abend ein junger Mann und fragte veseyeiden um eine Anstellung bei dem Bureau an. Der Wirth mochte dem ersichtlich sehr anständigen jungen Herrn kaum eröffnen, daß sämmtliche Stellen besetzt seien. Darauf erklärte der junge Mann in bescheidenem Tone, daß er seine Thätigkeit im Dienste der guten Sache gern'gratls zur Verfügung stellen wolle. Der Wirth ersuchte ihn hierauf, sich am nächsten Morgen beim Comite zu .melden. Der Unbekannte erschien pünktlich, und das erwähnte Mitglied machte d:e übrigen yerccn mit den Wünschen des jungen Mannes bckann'. auf welche man gern einging. Ui t der bisher zur Schau getragenen, geMinuenden Bescheidenheit zog hierauf der Fremde ein Taschenbitch hervor und legte einen Hundertmarkschein aus den Tilch. mit der Bitte, ebenfalls eine Kleinigkeit zur Linderung der Noth beitragen zu dürfen. Auf die verbind liche Frage, wie viel er wieder zurück zuhaben wünsche, entgegnete er m.t dem kurzen Worte: .Nichts. Dann ntach:e er sich an seine Thätigkeit und ist seit dem einer der fleißigsten Mithelfer. Wer er ist bat er jedoch bis ler.t noch nicht verrathen. Er wünscht eben, nicht genannt zu sein. Der Desi nfections Apparat und die Jsolir-Aaracke auf dem Bahnhöfe in Swinemünde wurden unlängst zum ersten Male ihrer Be stiminüng übergeben. Ein aus St. Petersburg kommender Herr, der feine in Herin gsdorf im Bade weilende Gat tin besuchen wollte und von Berlin mit oem Courierzuge Nachmittags anlangte, war der Erste.' dessen Sachen der Rüu cherung anheimsielen. ES ist dies das siebente Mal seit seiner Abreise aus Äußland. daß ihm das Schick al diesen Streich .spielte. Selbstverständich ist die durch die Rücksicht auf das Gemeinwohl gebotene Procedur nicht gerade von Vortheil für die betreffenden Gezcnstände. Der neue Anzug des Ruf ?en wies sichtbare Spuren der unmittel baren Einwirkung des Dampfes auf und in seiner Indignation wollte dieser., der übrigens geläufig Teutsch sprach, sofort wieder abreisen. Erst durch die eindringlichen Bitten keiner zum Ein pfange erschienenen Gattin ließ der Herr sich bewegen, dieselbe nach Herings dorf zu begleiten. Wie das Neue Wiener Tagbl.- mittheilt, ist gegen die gräfliche Familie Clam-GallaS ein Proceß von Seiten mehrerer Personen angestrengt worden, die das Vermögen und den Namen der gräflichen Familie beAnsprüchen. Die Vorgeschichte zu dem Processe ist folgende: Der Chef der irw w ' ri r r rrm ra . amule ocr raren iamauas. Gras Christian Christoph GallaS. ver mählte sich im Jahre 1800 mit einer Comtesse Clara Adringen. Während des französischen Krieges war das Schloß der Familie des Grafen öfter von Einguartierungen fremder Ossi eiere heimgesucht. Unter Anderen war einmal der russische Baron Kettenborn in dem Schlosse einquartiert worden. Während der Baron im Schlosse weilte, war Graf Christian abwesend, weil er im französischen Krieg mitfocht. Älö er im Jahre tLv5 zurückkehrte, entstand zwischen ihm und seiner Gemahlin eine Spannung, welche jedoch beigelegt wurde. Im Jahre 1807 abermals aus einem Feldzuge zurücklehrend, kam der Konflikt neuerdings zum Aus bruche. in Folge dessen er seine Gattin auf Schloß Teplitz verbannte. Die Hauptperson des Processes ist Graf Eduard Clain - Eallas. der Heer führer vorn Jahre 1806; derselbe ist 1805 geboren, und war durch eine brüderliche Zuneigung und Freund schast mit einem Haüptmann Namens Heinrich Kerpel verbunden, der im Jahre 1607 ebenfalls im Schlosse Teplitz geboren wurde. Graf Eduard unterst'ützte nun diesen Hauptmann bis zu dessen im Jahre 1853 erfolgten Tode. Er unterstützte auch die Hinterbliebenen des HauptmanneS,' indem er' jedem Kinde 200 fi. jährlich als Pension andot. Als nun Graf Eduard im vorigen Jahre gestorben war, erklärte fein Sohn Franz durch seinen Rechtsanwalt den Geschwistern Kerpcl, er wolle mit ihnen einen Vergleich schließen, laut welchem sie sich dokumentarisch gegen eine Abfertigung von je 1000 fl. ver i 1 i r . m W -v i " plllcyielen, auf ane eventuellen eqie gegenüber der Familie ClamGaUa Verzicht zu leisten. Die Geschwister haben dies in der Noth angenommen, sich aber jetzt eines Besseren besonnen und strengen einen Proceß gegen den Chef der Familie Clam-Gallas an, in welchem sie einen entsprechenden Antheil an dem Vermögen des gräflich Clam Gallas'jchen Geschlechtes und dessen Namen beanspruchen. Sie behaupten nämlich, unwiderleglich nachweisen zu können, daß der im Jahre 1607 auf dem Schlosse zu Teplitz geborene Hein rich Kerrel der Bruder deS Grafen Eduard Clam-Gallas war. und daß eS keine Wohlthat, sondern blos verwandtiu:ki:i. i'i w . mn a. i' ' iQuinitc Vczieyuugen uno yiuaajicn waren, welche den Grasen Eduard veranlaßten, sich des HauptmanneS und seiner Kinder anzunehmen. , , ,' Aus Benndorf erzählt die Eisl. Ztg.-folgende kleine Cho lerageschichte": In Anbetracht der Wach samkeit unserer Behörden zum Schutze gegen die drohende Choleragefahr ist es mitunter nicht schwer, Bekanntschaft Mlt dem Desinfektionsapparat und den Cyoierqbaracken zu machen, zumal wenn man, der puren Ausschneiderei' halber sich rü h m t, di re k t 'X aus i Ha mburg zu kommen. So ähnlich erging's auch dem zum Ausschneiden sehr geneigten Kaufmann A. G. aus Roßla am Harz, der jüngst hier im Gasthof zum Anker eingekehrt war und bald um sich einen größeren ZuhörerkreiS geschaffen hatte, den er durch Erzählung schauervoller Geschichten fkffelte. DaS ErLÜhlertaley
des Herrn G. sprang vann auch aus die Cholera über, und offenbar um den Zuhörern besonders zu imponireu. er zählte er: Ich komme jetzt direkt per Ruv aus Hamburg: es ist unglaublich,
wie elend und traurig es dort beschaffen ist." Weiter kam der Erzähler nicht;' er fühlte sich plötzlich am Arme berührt! und gewahrte den' Uüter des Gesetzes. den Ortsgendarmen, neben sich, der mit unserm Herrn Orts schützen soeben ein getreten war Und den Fremden, da er. nach fernen eigenen Worten aus einem von der Cholera infizirten Ort komme, zum Mitgehen aufforderte. Wie denk bar, cwderte sich die Situation sofort. Herr G. be'ch-vor hoch und theuer, nie' mals in Hamburg gewesen zu fein, am allerwenigsten aber jetzt zur Cholerazeit.' Er habe das blos der Unterhaltung' halber" hinzugesetzt. Es half aber nichts, unter dem Jubel der übrigen! Gäste mußte der Choleraveroächtige zum AmtSvorstehcr. Herrn Amtmann Schle gel. ra t narschiren, wo es ihm gelang, den Nachweis zu führen, daß er niemals sn Hamburg gewesen sei; infolge dessen iistchm man Abstand davon, ihn nach Helbra zur ärztlichen Untersuchung und Beobachtung in die Cholerabarackcn zu bringen, sondern setzte ihn auf freien Fuß. Wie wir noch erfahren, wird Herr G. aber einen Strafbefchl wegen groben Unfugs zu erwarten haben. . In Brom ley. einem Nachbarort Londons, ist jetzt der einnndzwanzigjährige Fischer Leonard Mauk telow wegen MordanfallZ auf die bei den jungen Damen Miß Hilda Wood, Tochter des Pfarrers von Bickley, und Miß Edith Philbrick. Tochter eines köNiglichen Justizraths, vor die Aisisen verwiesen worden. Das Verbrechen w ir am 3. Juli auf einem Felde unweit Ch'.slchurst begangen worden. Der Fall erregte seiner Zeit ungemeincs Aufsehen. Die beiden jungen Mädchen nnternahmen am Nachmittag einen Spaziergang. Als sie auf dem Heimweg ein Kornfeld pafsirtcn, sahen sie Manktekow auf einem Zaun mit einem Gewehr sitzen. Ter Bursche folgte ihnen und schoß auf die Mädchen, welche besinnungslos zu Boden stürz fen. Das Korn war fo hoch, daß die Vorübergehenden sie nicht sehen tvnn ten. Miß Philbricks Wunden sind so schwer, daß sie der der Verweisung vor die Jury v r.usgehenden Gericht'sver hanbliing noch nicht beiwohnen konnte. Miß Wood hatte den Kopf und Gesicht verbunden. Das Motiv des Verbrcchens ist noch nicht aufgeklärt. Eine Ehescheidung we gen eines Fisches. dieser etwas un gewöhnliche Fall ereignete sich in Join ville an der Marne. Ein Ehepaar war ausgezogen, um in diesem Flusse zu fischen, und der Ehemann war fo glücklich, bald einen herrlichen Brachsen an seiner Angel zappeln zu sehen. Zik ternd vor Freude ruft er seine tüeure Hälfte herbei, die sogleich mit Hand anlegt, den schweren Fisch ans Land zu ziehen. Leider gelingt eS dem Was terbe:vohner, sich loßzureiscn, und die Frau springt im Jagdcife? ihm nach. Obgleich sie von den Wellen fortgerissen erbärmlich um .Hilse schreit, bemüht sich der treffliche Gatte, zuerst den Fisch zu erhischen. den er anscheinend seiner Gemahlin vorzog. Sie war kaum durch einen Fremden aasUfer gebracht, als sie wie eine Furie auf den Ehegatten losstürzte. Es regnete von beiden Seiten .Verbal- und Realinjurien", dann lief man zum Richter und ver langte sofortige Scheidung. Und das Alles um einen Fi'ch! Banknoten sinddie Fahr karten auf der Babn des Lebens. an Guter Rath. Freundchen ich rathe Dir noch heute Nacht, ehe du zu Bette gehst, eine Dosis Carlsbader Salz zunehmen, und einewei. tere Dosis morgen früh wenn du einen klaren Kopf morgen haben willst. es wird dir gut thun. Aber nehme nur das echte natürliche Salz du würdest keinen künst lichen Wein trinken? Dann mußt du auch kein nachgeahmtes Carlsbader Salz nehmen. Eisner d Mendelson Co.-, Agenten und Jmportäre aller Mineral Wässer, G Barclay St., New Jork. Neue Wirthschaft von . Wrn. Schnessler, No. 27 Madison Avenue. Jch empfehle meine neue WirtbfSaft hier-! mit dem geehrten Publikum, und verspreche 1 durch freundliche Bedienung und Verabreich-' . -n rtl . m r n a ' uny w 5n vütuuuit nwinc vu.r jcpnjr-i zufrieden zu stellen. W. Sebüßler. I ein b rnd I out Hilf Un ef forfc. iibrr I, jraunic or oi, and in their k. U l I own ioraiiun,hcrvr ihtj u. Ans on cd da ih wurk. Ettr to learn. W ftiraiah rrryUi)n. W tut x. No rUk. To emu drrot fomr pmr bcmiu, or alt rour tirn. to lh. work. 1 tiU U ttireljr r lead .and bringa woodarfUI aticcaaa to ararjr worlur. 61oiM(a ar arnlaa; fron to a per weck and pwantt, and nom ftftar UuU xperitne. W ean farnlth 70a Üm o. iotohto uu na jrm iui. ao (pacato iMain Mrc rua M-tm V JB mi CVm Vi.lA. aUIb Dfi:B.BflrkeF , Spezialarzt für Auge, Ohr Nase und Hls. , ' ; - ij.-!-ij " I ,; '". -" 7 ' .. ... " - , 1 i-' '-' "" : lii-ilv' "!' .' 1 ljf - - -. In Vrazis seit ' " '. Dauernd ctablirt . , " 1 West Washington Str , der Meridian Ct.abe acgcnüber. ' " I n d i a n a p o l i s, Ä n d. Patieilten, welche auHerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Conesponden; behandelt.
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