Indiana Tribüne, Volume 16, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1892 — Page 1
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besitzt alle Gigenscbastrn des guten Geschmack. Es ist das beste Die Scöwieriakcit, Kinder Oel zn veranlassen, begeben den die Kinder gerne nehmen. $
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ist e'nsach ?astir-Ocl, dem der widerliche Geschmack ge-ommett.
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"?.J"" in iäsK5f WlMS V J astor-Ocls, hat aber einen Abführ-Miitel. zum Einnehmen von (5astornicht mehr. Das Melol wer1 0 i wird falmzirt von der Qvahtnadvidten Inland. We tterau s t i chten. Für Jndian-, : Schönes ärmeres Wetter. Die Revolution i ti Venezuela erfolgreich. N e w I o r k, !). Okt. ÄuS Venezuela sind 5kachrichtctt eingetroffen, dß die Hauptstadt Caracas den Revolu tionären in die Hände gef.iilen ist. ?kachdem Crespo die Negierungri'.P pen bei San Pedro geschlagen hatte. begann er seinen Marsch auf die Hauptstadt und in der vergangenen Nacht zogen dreitausend seiner Leute unter Anfuhrung der Generäle Guerra, Nodrigue.z und Fernande; in dieselbe ein. Crespo selbst befindet sich mit dein Rest seiner Armee in Culvira; er wird morgen seinen Einzug in die Haupt stadt halten. Die B-wohner derselben sind mit dem AuSgang der Revslutton sehr zufrieden. Nach der Niederlage bei San Pedro floh Präsident Pulido und fein Kabinet, und während der drei Stunden, welche bis zum (5in;uz der Nevolutionspartei verstriche, war die Stadt dem Gesindel preisgegeben und es wurde geraubt und geplündert nach Herzenslust. Die Anhänger Crespo's stellten die Ordnung bald wieder her, doch wird einige Zeit dar über vergehen, ehe wieder vaüständige Ruhe herrscht. Laguayr,?, der wichligste Hajlenort Venezuela'S, befindet sich ebenfalls in Händen Crefpo's. Lehterer ist überall siegreich gewesen und der Krieg ist so gut wie beendigt. Verheerender Prärie brand. S t. P a u !, Minn., ö. Okt. Auö Huron, Süd Dakota wird der Pionier Preß gemeldet, daß sieben Meilen nordwestlich von dort ein Präriebrand ausbrach und daß eine Fläche von zwanzig Meilen lang und zehn Meilen breit von dem Feuer bedroht ist. Die Ortschaften Broadland und Hitchcock waren nahe daran, von dem verHerren den Element eingeäschert zu werden. Hunderte von Bewohnern waren den ganzen Tag thätig, das Feuer zu be kämpfen, und es gelang ihnen an vielen Stellen, dem llmsichgreisen der Flammen Einhalt zu gebieten. Die Gegend ist dicht angesiedelt und viele Farmer haben beinahe alles verlören. S e ! b st in o r d e i n e r L e h r e r i n. Chatham, ,Ont., 9. Okt. Aus Scham und Aerger über ihre Unfähigseit, mit einigen ungezogenen Rangen in ihrer Klasse nicht fertig werden zu können, nahm die Lehrerin Aliee Granger gestern Abend Morphium und starb an den Wirkungen des Giftes bald darauf. Fräulein Granger war seit fünf Jahren als erfolgreiche Lehrerin ander Schule thätig.,. Neuerding hatte man ein halbes Duhend unverbesserliche Schlingel unter ihre Obhut gestellt, an denen sie ihr ' Erziehungstalent üben sollte, und diese machten ihr das Leben r . n. ' ri.f - - , a r Zur T?ie Lehrer!n wandte sich zu verschiedenen Malen an den Schulrath um Abhilfe, doch da zwei der Rangen Sprößlinge von Schulrathömitgliedern waren, so geschah von., dieser Seite nichts. Da beschloß sie, sich selbst zu helfen, und als es eines TageS einer der Jungen wieder besonders schlimm
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machte, versuchte sie ihn körperlich zu züchtigen. Hierbei zog sie den Kürzercn. Die übrigen Jungen fielen über sie her und versetzten ihr mehrere Schläge ins Gesicht. Hierauf schloß sie die Schule und ging nach Hause. Au Scham über ihren Mißerfolg nahm sie Morphium und das Resultat war, wie oben angegeben. , , Di e ungeladene Schuß w a f f e. H u n t i n g t o n , Ind., 9. Oktober. Im Hause Samuel Seotts, welcher in Rock Ereek Township wohnt, ereignet sich gestern Nachmittag eine Tragödie. Die Eltern waren nach Huntingtongefahren und ließen ihre vier Kinder zurück. Das älteste der Kinder, ein Knabe von zwölf Jahren, holte eine Flinte herbei, welche er für ungeladen hielt, sehte ein Zündhütchen drauf und legte auf seine Geschwister an. Unglücklicherweise war die Flinte mit Schrot geladen. Er drückte los und der größte Theil der Ladung fuhr seinem siebenjährigen Bruder in den Leib, ihn augenblicklich tödtend. Die beiden anderen Kinder wurden durch
die umherfliegenden Schrotkörner schwer verletzt. Die Flinte hatte seit vier Iahren unbeachtet in einer Ecke gestanden. Ä o n e i n e r K l a P p e r s ch ! a n g e gebissen. A nnistou, Ala., 9. Okt. Währcnd zwei kleine Kinder des Farmers Askmore in Eleburue' Eounty, ein Knabe und ein Mädchen, heute in einem Gehölz nahe ihrer elterlichen Wohnung spicllen, kamen sie an einen am Boden liegenden halb vermoderten Baumstamm. Neugierig zu erfahren, was darunter sein möchte, rollten sie denselben fort. Plöklich sprang eine Klapperschlange hervor und biß das Mädchen m' Bein. Der Bruder ergriff einen Stock, um.seine Schwester zu vertheidigen und würde bei dieser Gelegenheit zweimal von der Schlange gebissen. Aus das Geschrei der Kinder eilte der Vater herbei und als er erfuhr, was sich zugetragen, wandte e, sogleich die nöthigen Gegenmittel an. Doch es war zu spät, beide Kinder starben. Ausland. Die Cholera. London, 9. Okt. Die imtl ii enthielt heute einen Artikel in Bezug auf die Aussichten für eine CholeraEpidemie im nächsten Jahre. Nach Erwähnung der beständig in den Städten von Rußland, Oesterreich und den Niederlanden auftretenden Fälle heißt es weiter: Die Berichte bedeuten, daß die Cholera dasselbe thut, wie stets zuvor, daß sie langsam vorwärts kriecht und den Herbstsamen in neuen Grund pflanzt, welcher mit dem Beginn deö Sommers üppig aufsprießen wird. Die Stachrichten von Grodna bedeuten, daß das westliche Rußland bis zu den Grenzen und weiter angesteckt ist. Die Neuigkeiten von Odessa bedeuten, daß der Same in den Gebietcn am Schwarzen Meere und der Donau ausgestreut ist. London, 9. Okt. Hamburg hat jeht wieder sein gewöhnliches AySsehen angenommen und seit gestern Mittag ertönt überall wieder die bekannte Straßenmusik. Die Tanzlokale wurden heute Abend zum ersten Male seit Ausbruch der Seuche wieder eröffnet. Der Kirchenbesuch hat wesentlich abgenommen, wogegen die Eigenthümer der öffentlichen Vergnügungölokale sich über Zuspruch nicht beklagen können. Bis gestern Abend waren zum Hilfsfond zwei Millionen Mark heigesteuert worden, 'und zwar zum größten Theil von Bewohnern der Stadt selbst. Gemeldet wurden ,3 neue Erkrankungen und sieben Todesfälle. In Altona erkrankten -fünf Personen und eö starben vier. Die Aussichten für die Armen 'und Unbeschäftigtcn während des kommenden WinterS sind sehr trübe und soll keine Hungersnoth eintreten, so darf die Hilfeleistung nicht erlahmen. Im Kaukasusgebiet erkrankten während der Monate August und September 127,223 Personen an der Cholera und 64,7L7 starben. In Baku war die Sterblichkeit besonders groß ; es starben 70 Prozent von, den von der Seuche, befallenen. - Im Augenblick wüthet die Epidemie , stark in, Erivan,' Armenien., , ',: , , , : , ,
Allerlei Politisches anö
Deutschland. Berlin, Okt. Durch die noch nie erhörte Handlungsweise des Reichskanzlers, welcher die neue Militärvor läge einreichte, ohne dieselbe erst vorher dem preußischen Ministerium unterbreitet zu haben, ist die Kluft zvischen dem Genannten und bem preußischen Minister Miquel noch. mehr erweitert worden. Man glaubt allgemein, daß der Reichstag aufgelost wer-, den wird, wenn von demselben die neue Militärvorlage' nicht passirt werden sollte. Die Organe der Radikalen verleihen über diese Lage der Dinge unverhohlen ihrem Jubel Ausdruck. Zie hoffen, bei allensallsigen Neuwahlen große Gewinne erzielen zu können. Caprivi versucht unterdessen den Beweis zu liefern, daß die Vorlage mit der Bismarck'schen, welche ihrer Zelt die Billigung Waldersee's fand, thatsächlicb identisch ist. NeuerdingS werden wiederholt Berichte in Umlauf geseht, daß die kaiserliche Börse an zu großem Mangel an Fettleibigkeit leide. Der Vater und der Großvater deS Kaisers pflegten jenen Subaltcrnofsizieren, deren Privatcinkünfte gering waren, monatliche Gehaltzufchüsse zu gewähren Diesen Gebrauch will Kaiser Wilhelm nun einstellen. Da die Zahl der Benesizianten gering ist und das Stipen dium selbst nur eine kleine Summe be-, trägt, so ist man hier mit gutem Recht über die neuerdings zu Tage tretende knauserige Sinnesart des Kaisers im hohem Masse erstaunt. Die hiesigen Bürger sind durch die prompte Anerkennung des neuerwählten liberalen Bürgermeisters Zelle von Seiten des Kaiser? freudigst überrasch worden. Man hatte eine lolche Hand lungsweise des Kaisers, da man seine Hüt IlMillAlf M A t A4 fT A tf A 4 A ft W A-Js.4 ifr vtvunyiiuj yt'jui uuc f'tiuiuu, ivciu. eine liberale Gesinnung Än den Tag legen, genau kennt, kaum erwartch Eine von ' d reitäus end & leinhandlern aus Köln unterzeichnete Eingabe? wurde dem Kaiser und dem Bundesrathe unterbreitet, in welcher um 'die Aushebung des neuen Sonntazsgesetzcs gebeten wird. In derselben wird die Anfmerksamkeit der Machthaber auf den Umstand gelenkt, daß infolge des in Frage stehenden Gesetzes keineswcgs die Religiosität der Arbeiter, wohl aber deren Vergnügungssucht gefördert wird. In der Bittschrift wird weiter ausgeführt, es sei statistisch er wiesen, daß die öffentliche Moral durch eine solche Gesetzgebung nicht gebessert werden kann, übrigens zeuge es von geringer politischer Klugheit, wenn man Erfahrungen auf Kosten der kleineren Geschäftsleute zu sammeln sucht. Die Franzosen i n T o n q u i n bedroht. Paris, 9. Okt. Hier eingetroffene Nachrichten aus Tonquin melden, baß neuerdings verschiedene (Gefechte zwischen Black Flags" und den französischen Grcnztruppen stattfanden, um' den Verbleib einer fehlenden Soldatenabtheilung auszukundschaftend Die Gefechte wurden von Heiden - Seiten mit großer Erbitterung geführt, und' in einem derselben verloren die Iranzoscn sechs Todte und dreizehn Vermundete. Der Befehlshaber der französischen Streitkräfte hat um Verstärkung nachgesucht, um diese Grenzbeunruhigungen zu unterdrücken, welche, wie er angiebt, von den Madarinen angestiftet werden. Die französische Presse verlangte von der ölegierung von China eine Erklärung über ' diese Angelegenheit zu fordern. ' Geben nach.. -Berlin, 9. Okt. Die Meinun Verschiedenheiten zwischen Caprivi und Eulenburg sind endlich vom Kaiser geschlichtet worden, indem er die Herren Miquel und von Eulenburg ersuchte den Wünschen des Kanzlers nachzukommen. Beide gehorchten und haben ihren respektiven Preßorganen zu derstehen gegeben, die Angriffe, auf , den Kanzler Caprivi einzustellen. , . ... u. f Die Franzosen wieder sieg- ; ' ; '"i" i Cl ' Paris, 9. Okt. Die Regierung hat ' weitere Nachrichten über, die Lage der Dinge in Dahomey erhalten.' Trotz der , Niederlage der DahomeZaner am 4. Oktober machten Letztere zwei Tage darauf einen verzweifelten Angriff aus ! Major Gounard's Vorvottenlinie. nickt f I " " T 7 '
weit von dem französischen Lager. Den
Angegriffenen wurde schleunigst Verstärkung gesandt und es gelang, den Feind mit schweren Verlusten zurückzuschlagen. Die Franzosen verloren während des Kampfes vier Europäer. Von den Dahomehanern wurden drei getSdtet und 22 verwundet. Gefangene, welche , den Franzosen in die Hände sielen, berichten, daß die StreitkräfteÄchanzin's demoralisirt sei:n. -.- Schiffsnachrichten. ' Angekommen in : Queen.stown: Servia" von New Aork. Kinsale: In Sicht: Adriatic" von New Jork. Southampton: Saale" von Liverpool: Bostonian" und z,Kansas" von Boston. , PH iladelphia: Nestorian" von Glasgow. 'Boston: Scythio" von LiverPool. N e w I o r k : Alaska" von LiverPool ; La Champagne" von Cherbourg ; Aurania" von Liverpool z Fulda" von G.nua. London: 3n Sicht, Arizona" von New Jork. l8k.3. EUROPA. 1892 v Passage auf allen Linien Vollmachten ansgestellt und Erbschasten eingezogen. Sprecht vor. A. Metzger Agentur. OeschSniguus der VkllttSrlaste. . Der Hamb. Correfpondcnt- der öfsentlicht folgende Betrachtung in regterungSfreundlichem Sinne Über die iZrböhüna der Militärlast und die Lei.stungsfähigkeit des deutschen VolkeZ: Wen in einem Theile der Prene.. na mentlich in fortschrittlichen Blättern wegen der in Aussicht stehenden Mlli tärvörlage auf das Anwachsen deö Mi litaretats feit 1371 hinacroiesen wird. ,so.D es ja eine offenkundige Thatsache. dsß der Milltüretat von 2ö0 MlUlonen Mark im Jahre .1371 oder von 319 Millionen Mark im Jahre 1375. dem ersten Jahre nach dem Aufhören der Pauschquantums-Mirth'chaft. wo die Zahlen erst, gleichwcrthig und daher vergleichbar werdm. bis 18821.93 auf 427 Millionen Mark dauernder Aus gaben gestiegen ist. Will man aber die aus diesen Zahlen sich ergebende Belastung ermitteln, so wird man nicht einfach diese beiden Zahlen allein miteinander vergleichen und darnach seit 1875 eine Steigerung der Militärlast um etwa ein Drittel annehmen dürfend Vielmehr wird dabei auch die in demsel den Zeitraume staltgchabte Entwicklung der Steuerkraft in Betracht zu ziehen sein. Denn eS ist klar, daß eine bestimmte Summe öffentlicher Lasten einen sehr verschiedenen Druck ausübt, je nachdem die Schuldner, die sie zu tragen haben, kräftiger oder schwächer sind. Es unterliegt aber keinem Zwei fel- daß seit 1871 und nicht minder seit 1375 die Steuerkraft des deutschen Volkes sehr erheblich gewachsen ist. Tie Bevölkerung Deutschlands ist in dem bezeichneten Zeitraume von 43,7 quf 50,5 Millionen Köpfe gestiegen. Bei 319 Millionen Mark dauernder Ausgaben für Heereszwecke im Jahre 1895 kamen mithin auf den Kopf der Bevölkerung nicht voll 7,5 ML; bei 427 ! Millionen Mark im laufenden Jahre entfallen auf den Kopf etwas über 8.4 Mk. Während also die dauernden Militärausgaben absolut um ein Drittel stiegen, wachsen sie auf den Kopf der Bevölkerung nur um etwa 12 Procent oder den achten Theil. Schon die bloße Berücksichtigung des Wachsthums der Bevölkerung derich tigt daher das aus. dem Vergleiche der adfoluten Zahlen sich ergebende Bild fehr wesentlich, , Allein es unterliegt auch ferner keinen. Zweifel, daß die financielle LeistungZ fhigkeit dcr Bevölkerung in dem in Rede stehenden Zeitraum in noch stär kenn Maßt gestiegen ist, als ihre Kopfzahl. '. Zum Beweise dieser Behauptung stehen zwar so einfache Zahlen, wie in Bezug aus das Anwachsen der Bevölkerung.i nicht zur Verfügung. Allein eS liegt . ;do'ch eine Reihe von Daten vor, die mit Sicherheit darauf schließen lassen. ; Dahin zahlen u. a. die Berech nunzen des Verbrauchs von Massenar- j titeln, die nicht zu den nothwendigen LebenZmitteln gehör.'. Der Viercon-! lum stieg, von 187518901,91 von 39 auf 52 Millionen Hektoliter, und von 93,3 Liter aus' den Kops auf 105.3 . Liter. Wenngleich hierbei di? Erhöhung deS Preises des Branntweins mitgewirkt hat, so ist anderseits, zu he? achten, daß das Jabr 1875. das lez)te der Milliardenzeit, eine außergemöhnich hohe BerbrauchSziffer ausweist, und daß von da ab ein starkes Sinken des Bierverörauchs bis auf 82 Liter auf den ,Kopf .137980, eintraf. Per Schluß auf eine erhöhte Eonsum- und demgemäß Leistungsfähigkeit der breiten Schichte der Bevölkerung erscheint hiernach gerechtfertigt. ,.'.,'. . Derselbe. Schluß gibt sich aus der - Bnechnuna des Verbrauchs von Rohtabsk. Vieler Kellt sich uva? 1375 ie
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und EViir-Grniid. Aenderung der Zeit - Tabelle nach beiden Plätzen. Elektrische Züge verlassen die Union Sta tloa über die Zlliuois Str. und College Ave. Zage verlassen di- Union Station wie folgt: Letzte Züe 05. Nm. und .20 Rm. und airvicw Park .4 Rm. und 7.05 Nm. Am Sonntag werden schnelle elcktriscbe Züge über beide Linien nach dem Park laufen. Nach den Lair-Grunden über die Colleae Slve. öknie werden met diUnion Station um 6.20 und ll.arn. und 6.35 Tm verlasse,,. Zur Rückfahrt verlassen sie den Fair-Grund um 6.50 und 12 23 Vm und 5.28 Nm. Bruch knrirt. Bedingungen: Keine Zablung, ris die Kur vollständig ist. Kein Messn gebraucht und Blut gezogen. Ich mache Contrakte und deponire das Geld in der Ban?. Referenz: Julius Srumnn. Ianitor de Odd strllow Webäubeä, Üde Penr.fylvant und Washington Strafe. Office im Brunswick hotek, 20 Circle Strabe. Sprechstunden von 9 Uhr Mor. bis 5 Uhr Nm. W. H. Nott, M. D. äPaui; IVÄWd, empfiehlt sich zur Ausführung von Bestellungen auf Flaschenbier aus der Home Brewing (5o. Alle Sotten fremde und einheimische Weine und Liquore in brfter Qualität. 'I Gub DZawsre Strnßr. elZ?bsa I890j91 aus 1,6 Kilogramm aus den Kopf. . Allein zwischen 1875 und jetzt liegt die erhebliche Erböbung deS Zolles und der Steuer aus Tabak von 1379. Um den vollen Betrag der dadurch be dingten Preiserhöhung ist daher die Confumfahigkeit der breiten Massen der Bevölkerung gestiegen Daß ' aber die Steuerkrast der wohlhabenden Minderheit in noch größerm Maße,. als die der breiten Schichten der Bevölkerung gestiegen ist, beweist u. a. die Entmick lung der preußischen Einkommensteuer. Das Einkommen und damit die Steuer kraft der eintommensteuerpflichtigen Minderheit ist um rund 00 Procent, oder nahezu um das Doppelte d?r Erhöhung des dauernden Militäretats getiegen. Kämen diese allem in Be tracht, so dürfte daher ohne die Gefahr eines erheblichen Fehlers angenommen werden, daß die Militärlost 1875 nicht leichter war, als 1892j93. Freilich kommen noch die einmaligen Ausgaben hinzu, die das Bild etwas ungünstiger gestallen, aber doch nicht so vrä : oern, daß auch unter ihrer Becüäsichkigung nicht anzunehmen wäre, es sei die Militärlast seit 1875 erheblich stärker gewachsen als die Leistungsfähigkeit des deutschen, Volkes." Elektricität auf Sch'.sse.n Aus dem Gebiete des Schiffsbaues ist manches Interessante zu melden. Director Ziese. von der Schickauschen Werft , hielt in Petersburg vor dem borkig? Jdgenieurvercin einen Vortrag über die Anwendungen der Elektricität auf Kriegsschifsen und Handclsdampfern. Ter Genannte wunderte sich mit Recht, daß diese Anwendungen sich bis" her aus die Beleuchtung beschränken, und daß man nirgends an die Verwerthung der elektrischen Kraft gedacht habe.' Die großen Panzerschiffe haben, wie die Oceandampfer, sämmtlich außer der Hauplniafchine 50-80 Hilfsdainv'mo'.orm an Bord, welche die schweren Arbeiten verrichten. Tiefe Mooren, die vielfach in entlegenen Theilen des Schisses stehen, erfordern 15- 20.000 Meter Tampfleistnngen. die zu verlegen und dicht zu halten nicht leicht ist. Auf den Kriegsschiffen bilden sie überdies eine beständige Quelle der Gebühr. Wird eine durchschossen, so strömt der Dampf aus und verbrüht die Leute. Auch sina Äusbesserungen an den Leitungen schwierig und zieht deren Leckwerden die Außerbetriebsetzung d:s betreffenden Motors nach sich. Wie viel leichter wäre die Aufgabe deS Schiffbaumeisters.wsnn inan die Hilfsdampfmafchincn durch Elektromotoren ersehe, die ihren Strom aus der Licht-Dnamoma-chine oder aus bcfonderen elettrischen Maschinen, erhaltenZ Die Leitunzen sinö sehr lelcht untcrzuhringen. weil' sie, jeden Umweg vertragen , sich jedem Winkel willig fügen. JZies geringen DurchmfferS wegen weiden u mqt so leicht zerstoßen, und es hat ihr Bruch leinen Unfall zur ftolge. Im Nu sind die abgerissenen Enden wieder verbunden. . Endlich sind Elektromotoren billiger als die vielen kleinen Dampf Maschinen, ' die schwer imstande zu halten und zu über wachen sind. . DavidWade von E n t e rprlse, Ks.. welche? über hundert Jahre alt ist. hat sich kürzlich mit grl. Elisa beth Garvin. 82 Jahre alt, in WM ton. O.. verhetrattzet.
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