Indiana Tribüne, Volume 16, Number 21, Indianapolis, Marion County, 9 October 1892 — Page 10
Die Vankerottstatistit ist der Jedenfalls sind die Beziehungen Eng Barometer für Handel und Industrie, lanvs und Nußlands durch die widerWenn man oic die ersten nenn Monate streitenden Interessen beider Mächte in
- W -i 'li '!ki! der drei Jahre 1S90, lbOl und .1892 vergleicht und die Häungkclt der wayrenb dieser Zeit votgekommencn Bankcrotte, so stellen sich die folgenden Ziffern dar : Jadr. Rilzzdl. Sckulde.i. 1890.. ....7,578 92,417,000 w . ' 18jl 8,806 138,817,000 m2'.'.'.''W.378'. 70!o7l!00O Von den schweren Schlägen, unter denen die ' Handelswelt im vorigen Jahre betroffen wurde, hat sich also das Land in so erfreulicher und schneller cen sogar fast zwölf Millionen unter das normale !Ja!zr 181)0 heruntergegangen sind. Tie Schuldenlast des Jahres 1891 betrug nahczu das Doppelte der Forderungen der diesjährigen Gesammtzahl der Konkursgläubiger. Das bedeutet eine außerordentliche Kraft und Jugcndsrifche des Verkehrs, die ohne Gleichen dasteht und im Stande ist, mit Leichtigkeit dir Folgen der empfindlichsten Verluste zu 'überwinden und auszuwcncn. IB bedeutet zugleich ein sichtliches Wachsthum des tausmänNischen Kredits, wie das in einem ande-, ren Lande bei dem absoluten Mangel einer einheitlichen Konkursördnuna ae. ravezu unmöglich wäre. iB verdient , .. . . . ithcrhrtnht ntimn in nphÄrtAfA At 1 gestellt zu werden, wie sich unser zwirnJLinr wr mli f,. ß l Än 2TI n J llL, tl i Echur gckasjen.von den Statuten der I .J v yr m .j V j -mT vy Mit, doch so kräftig entwickelt j Hrtt itTtS nrttti niiä fti .-1 hlt hrnn2 . I Hat und das ganz aus sich selbst Heraus. Nun bedenke man, wie bei uns in Handel'' und Verkehr,,, unaufhaltsames Vorwärtsdriugen -und "' reichere Entwickelung an-1 allen cbicten ff ättfin dct, wie' sich die Detail- und EngrosGeschäfte .rapid vermehren, wie die Bevölkerung steigt,! und damit nicht nur die Zahl der, Bedürfnisse sondern auch die Ansprüche an Vollendung, Güte und geschmackvolle Ausführung der Arbeiten mit dem wachsenden Wohl stände der Abnehmer, sich erhöbeq;. wie k., v: crlti; i-ii (tlJUt VtüliVtl3 VUIVJ UU VJltllllUlUl ganz' neue wgca$ntif-5cföctf04lln-tcrmhmungsMlcs und damit bunkerte von früher gänzlich unbekannten Zwei gen des Gcwerbefleißes plöhlich emporschießen nnd man muß in der Jhat staunen, wenn man 'sieht, wie die Zahl der verunglückten Unternehmüngcn nicht etwa im Verhältniß zugenommen hat, sondern i.ln Gegentheil erheblich herabAegangenist! Wenn irgend etwas, so beweisen diese Ziffern schlagend die Ec sundheit und das andauernde Gedeihen unseres Handels und unserer Jndu strie. Die Universität, die am l.Lktbr in Chicago eröffnet worden ist, gleicht der Pallas ,Athcne darin, daß sie vollständig fertig NNÄ gewappnet in d"ie Welt tritt. Sie verfügt nicht nur über sehr bedeutende Mittel, sondern auch über einen vorzüglichen Lchrcrstab und eine ausgezeichneie Bücherei. Deshalb kann diese jüngste Alma Mater ohne Weiteres den Wettbewerb mit deckälte-,, st en.am er ik anischen und bis zu -einem gewisien Grade sogar mit den europäisch'en Universttäten aufnehmen. Sie wird in der Thai eine Hochschule sein, und Chicago wird durch ''auch der geistige Mittelpunkt des Westens werden. . Tie Chicagoer ,Abendpvst" sagt dazu : Dcil größeren Theil der Summe, mit der die Universität in's Leben ae rusen worden ist.zchat ider Oejk.önlg J-ohn Rockesellcr belgctragen, dessen'Ruf mcht vm Iledllchcr duttet. als der Stoff. der ihn zum hundertfachen - Millionär. gemacht hat. Im Sinne dieses Geber wird die Anstalt aus. gewisse kirchliche - Lt.. rii'Llzi . r 1 -"-k. " ... - L v.nlrn meyr wcuiiüt legen minien; üi3 sie nach deutschen Bcgnlsen sollte. Es sind aber einerseits auch von- weniger anrnchigen Millionären nahezu svv.Vxiv ae rittet worden, und anderer seits ist die Universität mit dem garz,n Äüstzeuge der neuzeitlichcn Wissenschaft so vonüglich ausgestattet, dan sie UNmöglich zu einem daptistischen Semir ar yerunierzinlen rann. . xon dcn Proses soren und Docenten haben nicht wenig? als fünfzig auf deut sehen Mnivcrn' taten gelernt oder gelehrt, und schon diese Thatsachs weist, darauf hin. daß , rjl.. j- C .i. T 1 . 1 hängme und surchtlole -Männer be . ' " r ' i-r--'-'Ti'l ' konnt, welche die neue, Hochschule nn zweifelhaft zu einer Anstalt für streng wissenschaftliche Forschung machen werden. Wenn nicht alle- Änzcichcn trügen, so wird die Cbicaaoer.Univcrntät sehr bald einen - hervorragenden Rang emneymen." waT tfvani olexs Ncve n die österreichisch-ungarischen Mleaatro ncn zu Buda-Pest enthält die nicht miß zuverstehende Hindeutung. daß der europäische Friede auf dem festen 3. sammenhalten der Mächte hes-Dreibun-dcs beruht.nnd daß ferner alle Ver suche, den nriedm .M. stören, an dem festen Willen des Dreibundes scheitern -:-.!" w j . . mujien. ut moxxt yavcn natürlich bei den Tscheche:! großes Minveranü. gen erregt. Ihre Hoffnung haben' sie gänzlich ans Rußland und Frankreich gesetzt, und bei der KnlchnZlng an Deutschland, welche naturgemäß ein Vorwiegen des deutschen Elements in Oesterreich nach sich zieht, haben die Nationaltschccyen wenig Aussicht auf Verwirklichung ihres Traumes vom selbstständigen Königreich Böhmen: Graf Kalnoky als gemeinschaftlicher Minister des Äußeren für Oesterreich und Ungarn gab die fehr wichtige 6r Mrung über die wtgesch't freundliche 5.ielitnt IvTrrtsrt fl:t..v w.v.vij iaiuii3 341U IClUUilU au .1 I Vi L . i - r dnnrif itA nois,-.l f.;n r-ir . v-c f.vfiT:r JtlT SäV'." 1 (-ÜUP;
Steile erkolt. dak die vlmarn der Ban-
t ii 7 l Yren v tfummni Sl, II V4 V kcrotte beinahe um 1500 gegen das Vor- ch fast überall eingedrängt, fo daß es ' iahe zurückgegangen ist und die echul inTrenton nur nodi sehr weniae 5aus- (
n benstk . . ich Ms. Damp dieses Geiwniß n SS r S In r??ntckm ließe, wäre unverantwortlich zu unterstutzen,lst zedoch sehr fraglich, esen. . ick ' . . ' , - ....tifit':..-,-: ,4;,.' st
cntralazien Zehr gespannt.
'Ars. Aam Sie hatte eins sthr böse Zunge, die Im Spätherbst ihres Lebens stehende Wittwe Mrs. Damp, die aus Albany in unter l r i i t l r . . f r. sreunotrcyes remon am uvzon uoer gesiedelt war eine phänomenal böse unge, mit der sie Land und Leute an einander zu hetzen wußte und eine erkleckliche Portion Unheil stiftete. Durch ein paar Empfehlungsbriefe, die sie mit-I gebracht, führte sie sich in zwei over ern : r ... : . .:u c.c j. ...... ft Balte gab, die nicht MrS. Damp als bäusigcn Gast dulden mußten. Ja, mußten" ist daö richtige Wort; denn wehe dem Haushält, welcher der Wtt tib Galle erregte ! Von dem gaukelten alsbald die bösesten Gerüchte im Stadt chen umher, die jedoch niemals Mrs. Damp zuerst kolpottirt hatte, so daß wenn nach dem Urheber geforscht wurde. Niemals die tugendZajte Witttb, sondern irgend eine andere Persönlichkeit in die Memme gerreth. So war einmal das Gerede gewesen, daß der alte Mr.Jolce, m Vater erwacksener K;nder, sich von semer mau scheldcn lasten wolle, um lerne Krchm zu henathen, dte schon rwwni mn. yivur irnS Wr yrnutt.mm her (frtmin V"v "r vv ,...... fT'trTVA Ohren kam, nahmen respektive dre cher düng und die drei heimlichen inder 1r x ifr 2. P;r sii w. : ixi cf. : .4 1 . ... .. 7. ' ' schnöden Verleumdung zu entdecken und glaubte, ihn ui der Person der Ä)lrs. Damp gesunden zu hadern. Mit seiner,,, Gattin, der Köchin und' dem Barkeeper eilte er zu ihr und es entspann sich in ihrer Wohnung ein heftiger Wcrlkampf, der zur Folge hatte, daß die vier entrüsteten Eindringlinge später wegen Haue friedensbruchs verklagt würden und daß Mrs. Damp's torgenfrau von ihrer,' bisher sehr, leutseligen .Arbeitgeberin 1 'ir W ''i " . . a il. . O'1 Ziopx uoer Hats sorrgezagr wuroe uno nachträglich' wegen Verleumdung in Haft to. Die halbtaube alte Frau wollte zwar die pikante Neuigkeit erst dann unter die Lcute gebracht haben, nachdem sie dieselbe von der Wtttlb ge hört, konnte das aber nicht beweisen. Bald nach dieser Affaire, hieß es. der reiche Mc. ,Gray habe seine. Verlobuna mis bet schöncnÄiißCarr löse müssen, weil! oie Miß plötzlich Entdeckt hatte, das; ihr unser junger Pastor lieber sei. Auch Mr. Gray glaubte, das Gerücht, an dem kein wahres Wort war, auf Mrs Damp's Bemühungen zurückführen zu können, und machte ihr eine Visite. Er wurde s.ter nicht wegen Hausfriedensbmchs verklagt, aber Mrs. Damp blieb dabei. daß siedle Runde von dem Herzenszu, stände seiner Braut it. den beiden jüng sten Sprossen' zweier eng mit einander und mit Min Carr befreundeter Familien verdanke. .Diese beiden Sprossen nun. zwei unzurechnungsfähige Backsische, om ren bet der Konfrontation sosehr über tu völlig unwahre Behauptung der Wittib und über den entrüsteten. Ton des Mr. Gray verblüfft, daß' sie es für' angezeigt chelten, M gegenseitig des ihnen aufge-. oürdetcn Vergehens zu beZchuwrgen, woraus ne von allen Anwesenden g?h)z riz abgekanzelt wurm und die beiden en befreundeten Familien in - grimmer Femdschaft gegen einander entbrannten. - Durch Acrs.' Damp's Bemühungen' spracü sich noch vieles Andere herum, das kein sehr günstiges Licht auf die meisten der Trentoner eiblein und-Männlein, warf, denn sie war eine strenge Sittew' richterin und trieft e.vonTuge:ld und Moral Auchan meiner Führung hatte sie zu mäkeln ; ich erfuhr, daß sie von mir erzählte, es fei kein Wunder, daß ich der verbissene alte Junggeselle, -niemals zur Kirche ginae. schriebe ich doch bis spät in die, Nächte hinein, an einer neuen Pitt 4 üfLi ' x . . r.,..if.. r;; J:.... y tci, wie nrx irai uncyasler uno unsittli'chcr fein wcrdc als das Luch MormonV .. i . - Ich hatte .übrigens ein ganz besonderes Glück, denn mir gegenüber wohnte Mrs. Damp und mit Argnsaugen überwachte sie mein Thun und Lassen ; ja, eines Abends, als ich in meinein zur ebenen Erde gelegenen Zimmer schreibend am Lult faß und zufällig nach dem Fenster schaute, dessen Vorhange nie,geschlossen Wurden, sah ich wie ein gegen eineZcheibe breit gedrücktes Gesicht verschwand, aber als, ich ans Fenster eilte, sah ich die holde Wittwe durch die Gartenpforte watscheln. SiZenige Abende später wiederholte sich die Sache. ' x selbst wäre diese Spionage ziemlich gleichgiltig gewesen, aber Ä!rs. Damp, konnte 'während . ihrer i' y ii, r i.'V :" i f r-( J in r. , 1!"- .ii. ' ') -: ,li :! i abendlichen Exkurstonen emmal auf den Gedanken kommen, auch in- den hinter dem Hause gelegenen Theil meines Gartens einzudringen,. und dort ereignete sich seh? häufig Etwas?" das sie keinenfalls erfahren durfte. - Nechts-und links von memcm garten !lazcn namuch die l Garten ' der derzeitigen Montechi und Kapulettd Trenton's, der beiden verfeia deten Familien. Äetsy Montechi und Johanny Kapuletti, die beiden ältesten Sprcssen d ieserFamilien, liebten sich, und da ihnen seit derVerftindung ihrerEltern jeder Umgang verboten war, so trafen sie sia) oft Abends heimlich unter einer, Linde, die .am Ende meines Gartens stand ; dort waren sie von ihren Heim statten aus nicht zu erspähen und , konnten sich ngeftör, gegenseitig trösten. Die beiden junzenI Misen thaten mir lc?),' und ich hütete mich, sie auch nur arczwöt) nenzu lassen, daß ich um ihr Geheimniß wußte. Ja, ich quartierte' ihretwegen sogar meine Haushälterin ,un weil ihr 3nrnn; den, intctgaiten-t.üBcrschauie' und ich nicht sicher war,' ob fit schweigen könne. Nur ich blickte- gelegentlich von einem Fenster des oberen Stocks nach meine Schützlingenf aus, nicht um zu spwyirensondem lediglich '.mir mich zu tVerzevgen.' ob sie' trotz des Druckes der Verhältnisse -sich treu blieben. Dann sah ich sie wohl ebrsam unter der Linde auf und 'abgehen "oder auch mit 'einemIU( IXH0 av. d s reten Äun von einander scheiden.
nicht verschließbare Pforte des Bordtt gartens mit Draht zu. Wenige Tage später war der Draht zerschnitten Und großballige Fußstapfen auf den ge harkten Wegen ließen vermuthen, daß Är5. Damp wieder dagewesen sei. Nun tomd ich ärgerlich und wandte mich an den Polizeiiuspektor mit der Bitte, eine Inschrift in meinem Vordergarten anbringen zu dürfen, daß dort Fußangeln und Selbstschüsse lagen. Die Inschrift wurde erlaubt, zugleich aber U-urde mir bcrbcten, in Wirklichkeit die gefährlichen Schutzmittel anzuwenden. Am nächsten Morgen prangte eine große Tase l an meincr Gartenthür und verkündete, daß ich im Vordergarten 50 Fußangeln und 20 Sclbstfchüsse ausgelegt hatte, und daher nur die Seitenthür des Hauses als Ein gang zu benutzen sei. Mrs. Dampfs scttiges Gesicht mit derKartosfelnase und den boshaft zwinkernden Augen txm an jenem Tage fast nicht von ihrem WohnNmmerfenster fort, und gegen Abend aing sie mehrmals an meinem Garten
scrber, forschende Älrcle hrnemwcrfcnd. Sie erwischen und dann gehgng durchschütteln, war nicht rathsam, :a sie wahrscheinlich poch bevor die örekutkon richtig in Gang käme, die ;an;e Nachbarschaft zusammenschreien md mich am Lude gar eines Atlenta es ans rhre durchaus Nlcht' avpeuttlche Sittlichkeit bezichtiaen würde '. sie vom r ' l,tn m w r zensier aus mit vi)tt regiern, sat ebenfalls nrcht rathsam, da sie gett?:Z nachher eine schwere Erkaltung heucheln und mich auf Tragung endloser Kurko sten verklagen würde. Mihmuthig überjcate ich eines Taaes, ob es nicht daz Vernünftigste sein würde, die Pforte In Voidergartens mit Brettern zu. verna geln, als nrrr plötzlrch ern lichter bedanke kam. Selbstschüsse undFußangeln aus. zulegen, hatte mir derPolizeiinspektor ver boten, aber von Drahtschlingen, wi. man sie rnCaNadaumFäng der Pelikan o. Füchse und Muskrats benutzt, war ichi gesagt worden. Wiese Echlmgen, kon ten ja auch nicht verletzen,, denn eS lc sich voraussehen, daß - die Wittib au Furcht vor Selbstschüssen bewegunz?lo stehen bleiben würde, sobald eines irei Beine in eine derartige Schlinge gericttz Messingdraht hatte rch im Hause, u t da ich von Canada her mit der Herstc! lungsweise vertraut War, hatte ich seh. bald sechs äußerst starke "Schlingen ang fertigt. Am selben Abend noch, nn nachdem mit Eintritt der DunkelheitMr? Damp ihre Wohnung verlassen, xuu Neuigkeiten zu sammeln und zu verbrei ten legte ich z meine Schlingen ,im Bor derzarten auS. Um 9 Uhr pflegte dii fromme Frau zurückzukehren, kurz vorh.'i iündete ich zwei Lampen in meinem Etu virzimmer an, um d,e ?!eugierige wit tern zu lassen, daß heute ganz Absonder lichcs bei mir vorginge, und setzte mich dann hinter einen der Fenstervorhänie Ich hatte nicht lange zu warten. Nach einer Viertelstunde schon watschelte Mrs. Damp ungenirt durch die Gartenpfc,.te ; schnell näherte sie sich dem -erleuchteten Fenster, ''doch plötzlich schien, sie zu strau cheln, fuhr wle erschreckt zurück, machte Vr-V.H, ,VI' VMVVi JHHIU .l4UUjV I eine Wendung nach links und blieb mit einem Ruck tme angenagelt stehen, dann l bückte sie sich und faßte nach ihren Füßen. ! Sie ,war gefangen und zwar äugen- ' schernlich an beiden Füßen; und fast ' hätte-ich Hurrab gerufen. Acb, du meine Güte, ach du mein . liphpfiuupi fninMitTieun. in das offene Fenster. Hat sich Jemand, in den Fußangeln gefangen " fragte ich hinaus. Leine-Antwort, ' Mt-nn nnb psn. fiif " rf ich wieder, ..so muß er sich auf den Boden VWVIll IlMf A1rM-V MVVI w r V - F setzen und sich ganz ruhig verhalten, da er sonst durch die mit Dynamit geladenen Selbstschüsse schwer verletzt werden kann." Ach du meine liebe Güte,' ach Herr, du meine liebe Güte!" winselte sie w!e dcr. ..Aha," sate ich, 'es hat sich als' Jemand gefangen! Ums Himmelswillen tk,st - sx. svi.ntni.r nhi-r ws 5?: fönst sind, rühren Sie sich nicht von; leck. Ich selbst wage mich nicht in den Garten, a?er,ich will dm Mechaniker t r . t i r , t r i'1:. ""'"'.' " "" r . . ren, oer ore etvnicyune angeoracyr yar. der nur kann Sie befreien; nachher will lch Sre auch wtUlg.laufen lauen, wenn Sie nur undurchlochert aus dieser Kleiw me heraufkommen und nicht etwa duch eine unvorsichtige Bewegung mir rW Tod eines Vlitmenschen auf das Gewissen laden. Wie kann aber auch ein vernüns , tig.r Gauner so unvernünftig sein,, nicht auf die Warnungstafel zu achten ! Haben(i iftf e!ssnä fTllMtsX 9ffr irttf Ich schloß das Fenster, löschte die Lam pen auS und schaute nochmals nach mcv ner Gefangenen. Sie hatte meinen Rath befolgt und kauerte zetzt am Boden; eine schreckliche Angst schien sich ihrer be.nach tigt zu haben, denn langsam schaukelte sie mit dem Oberkörper hin und her, wie Je mand, der sich in höchster Nervenerregung besindet. Ich schauteeineWeilezu,dann verlaß ich das Haus. Schnurstracks eil te ich in unser einziges Hotel, das Excel sior Housc, an dessen Bar ich um diesi Zeit verschiedene VekanntSManwesend wußte, unter ihnen Mr. Joice, Mr. Gray, den Vater der Miß lIarr und noch ,Andere. der denen Mrs. Damp auf den Kerbholz stand. Gentlemen", rief ich an dre Bar tretend, es hat sich ein gro ßcs Thier in meinem Garten zwischen einigen Reifen' aufgerollten' MessingdrahtS gefangen, die ich dort, nächder.-. ich den Draht zu einer Arbeit benutzt. liegen ließ. DaS Thier knurrt unk faucht so, daß ich mir nicht denken kann, was es ist. . Allein nmg ich ihm auch nicht zu nahe Lehen. ' Vielleicht ist Einer oy Jhneso gütig) mir'' behilflich zu sein,' daS Vieh ganz in meine Gewalt bekommen." Die Neugier der Herren war erregt, und sie Alle wünschten mir behilflich zu fein; was mir gerade recht .war Wir ' tranken also Jeder noch schnell einen Kocktail, borgten vom Wirth ein paar Laternen und machten uns aus den Weg. Als wir meinen Garten erreicht hatten leuchtete ich über das Git ter.- Da ist das Vich," sagte ich auf die kauernde 'Gestalt der Mrs. Damp deutend. Die übrigen Laternen wurden erhoben, und wie aus einem Munde rrc? fen ihre Träger nd meine drei anderen
1 KW Wn.gllch lagtM. ,".' ' iis,;i.,)' i ' ; . .', . "
Begleiter : ..Das iU a erne raumsper
schüssö llnd Fußangeln?" fragten Jene. Habe gar keine hingelegt," versicherte ich, der Polizeiinspcktor hatte eö verbs ten," und nun folgten mir die Herren in den Garten. Wir eilten auf die kauernde Gestalt zu, die ihr Haupt mit ih rem hinaufgc-schlagenen Kleide bedeckt hatte. Mr. Gray lüftete diefen Schlei er und prallte verblüfft zurück. Mis Damp !" tönten ringsum die Stimmen der Uebrigen. Ach, du meine liebc Güte, meine hochverehrten Herren," win seile in höchster Verlegenheit die würdige Frau, ich bin ganz absichtslos hier " Mrs. Damp," rie f rch, sie unterbrechend, seit 50 Jahren bin ich als makellose: Junggeselle durchs Leben gewandelt, und jetzt rauben Sie mir die strahlende Tu gendkrone, die mir den leider nur fehl späterlichen Haarwuchs ersetzt, rauben mir schnöde diese Krone, indem Sie zu verdächtiger Stunde und trotz Warnungs tafcl hier auf meinem Grundstück ertappt werden. Mrs. Damp, ich bin zu schüch tern und verschämt, um nach den Beweg gründen Ihres Hierseins zu forschen, aber sagen Sie wenigstens den anwesenden Herren,daß nicht ichSie aufgefordert habe, hierher zu kommen." Sie stöhnte und bruulN'.te Etwas, das ich, weil ich sie für hinreichend bestraft hielt, als die aeforderte Erklärung gelten ließ. Gut' sagte ich, dieses Ihr Bekenntnis genügt. Erlauben Sie, daß ich Sie aus dem Drahtwerk befreie, in das Ihre tugend-
haften Körperstützen zu meinem großen Leidlvescn gerathen sind." Mit einem zustimmenden Brummen nahm sie mein Anerbieten an, und nachdem ich sie mit Mr. Grad's Hrlse auf die Füne gestellt. und sie aus nrcht tvenrger als dre'. Schlingen befreit hatte, watschelte sie äußerst behende zum Garten hinaus. Ich aber lud die Herren, denen nach meiner Anrede an die tugendreiche Wittib, und nachdem auch Mr. Carr in . eine Schlinge getreten war, ein' .fehr helles Lichtlern ausging, rns Haus zu crnem (zZrog ern, der nch bts nachMuternacht fortspann. Vier Wochen nach jenem denkwürdi gen Abends siedelte Mrs. 'Damp von Trenton wieder nach Albany über ; ein Jahr später heirathete Jobnny Kapuletti seine Vetst) Montechi, da sich die feindlichen Famrlien bald nach 3)!rs. Damp's Abzug aussöhnten. Ich aber erhalte jetzt weimal jährlich, zu Pfingsten und zum Neujahrstage, aus Albany anonyme Zuschristen, die stets mi der. Worten beginnen : Sie tückischer, silderlicher, ver. worfenerMormonen nd Satansapostel, Sie!" und deren sonstiger Inhalt ein weniger dickfälliges Gemüth als das meiniae äußerst verstimmen würde. ' SasMell. Halbmondförmig abgerundet ruht der kleine Küstenstrich von Etretat mit seinen weißen Felsenriffen, seinem hell glltzern den Uferkies und seinem blauen Aieere nter dem vollen Glänze der Ju li-Sonne. Die beiden Spitzen dieses Halbmondes waren von Höhenzügen gebildet, die sich mit ihren Abhängen wie .... r-f . , i. r. n.i imx j,vm wen in cic lltue 5Mly er fc . ' ... v r . streckten ; mit dem Fuße erneS Zwerge ruhte der mednge Abhang zur Rechten rm Meere, wahrend dre hoch abfallende V?h iU.r Sinken .ba mchttgeSötrit eines Shesm m dre prelenden Wellen zu sen. ken schien. Der zackige Felskamm des Wenzuges nachMenbreit auslaufend, nach oben in ferne Nadeln endigend. streckte seme scharfe Spitze hoch zum Hm. mel empor. An der Küste saß längs dem Strande erne Menge Neugrerrger ino cyauie den Vaoenoen zu. imean jm. - dere Menge saß oder ergina sich auf der Terrasse des Kasinos und entfaltete unttt dem leuchtenden Hrmmel ernen wahren Garten von Toiletten, rothen und blauen sonnenschrrmen, mrt großen m Serde - gestickten Blumen. Wreder andere Leu te, die stillen, ruhigen, gingen, abseits von dem eleganten Gewühl, auf der am : Ende der Terrasse benndlrchen Prome i nade mit langsamen Schritten auf und j ab. Ein zunger Mann, der bekannte i ??lw.mi ta4Cl 0" cfm ( lilAVtfr Klt" ril Ynlnrov Wltarta viohart i K2 -u"v"v - nem 5!rankenwägelchen einher, in wel chem eme zunge Frau, ZemeGattm, ruh te. Ein Diener schob den Nollstub! lang sam vorwärts, wahrend die Gelähmte I ori r i w r l traurigen irlaes oen racyenoen Himmel, den heiteren Sommertaa l i. j i i i i ir . - uno ore reuoe derrnoeren vetracytete. Sre sprachen kern Wort und schrenen ern ander nicht px beachten Bleiben wir ein wenig stehen," bat die Frau. Sie hielten an, und der Maler setzte sich auf einen Feldsessel, den ihm der Diener mrechtruate. ,, Diejenigen, welche hinter dem unbe. beglichen, stummen Paare vorbeikamen. sahen es mit mitleidigen Mienen an. War doch eine ganze Legende von seiner , 5 y-7 . neuen q)mgerung rm umraus rr yar te sie, so erzählte man sich, trotz ihres Gebrechens geheirathet, gerührt von ihrer Liebe. - 1 Unweit davon saßen zwei Zunge Man. ner auf einer Schifsswinde und plauder-. ten, unbestimmt vor sich hin ins Weite blickend. ' Nein, eS ist nicht wahr ; ich sage Dir, ich kenne Jean Summer sehr gut." Warum hat er sie also geheirathet Nenn sie war ichon zur Zeit der Herraty laym, nrcht wayr ?" . r Ganz richtig. Er hat sie aebeirathet ...... geheirathet ...... nun,wie man aus Zummbert herrathet!",, ..Und weiter ?" , Und weiter? Da giebt eS kein' Wer. ker, mein Freund. Man ist eben dumm. weil man dumm 'ist 'Dann weißt Du ja, daß :L eine Eigenthümlichkeit der Io-r :r i s. .rt x. . rs.t '. . r i iji, raerrrcye üpcn zuzqlteLen: fast sie Alle heirathen Atodelle oder ihre früheren Geliebten überbaupt Frauen, die das Leben in ZederMeise abaenüit hat: Warum sie das thun ? Ja, weiß man es 's Man sollte meinen daß der stete Umgangs mrt der Nasse von Gänschen, die mon Modelle nennt, ihnen für im er diese! Weibersorte verleiden würde. Aber keineswegs ; nachdem sie sie Modell peyen treten, yeiratden sie sie r malte sie. , Sie wär bübscb. na. mentlich eleaant,und besasz.wie es scbeint. einen zauberhasten Wuchs. Er verliebte sich in sie, wie man sich in jede etwas
sich in sie, wie man sich in jede etwas ,Papvrus Rolle im Museum von Turin, verführerische: FM ie häusia siebtM Es ist dies eine kiaentk.n..B daey von Trüben, Liefert uns kurios , ' ' -. " . . ": -: -; : t tz. ..f1.. . ' ". -: "''IBjl " "i'!!:;-":-"!!-:.:ih- 'IC'1;.,,,1
tiche Erscheinung. Sobald' man' ein
!derb begehrt, glaubt man rm vollen Frnst, man werde es sein aames Leben lang nicht mehr missen können. Dabei e.lft man sehr gut; dan man dw Sache schon einmal durchgemacht bat : baß auf den Besitz stets der Ueberdruß gefolgt ist : daß, um fein Leben an der Seite eines Indexen Wesens hmzubrrngen, es nicht des rohen, bald erloschenen Sinnentau' mels bedarf, sondern einer UebereinKimmung der Gemüther, der Tempera tnente. Man muü zu unterscheiden wis sen, ob der Zauber, dem man unterliegt, von der körperlichen Form ausgeht, die kns berauscht, oder von dem tiefet Ik genden Steize der Seele. Genug, .er 1 i . r. f t . t e rn I Amuore, nc zu rreoen, erging ncy ln eNeuerungen semer 'reue und bezog mit ihr ein Heim. Sie war in der That ganz reizend und besaß jene Ärt von eleKanter Albernheit, die den Variserinnen Ihre graziösen Bewegungen waren stets darnach angethan, das Auge eines Ma' - . -t " . . lers zu bestricken. Wenn sie die Arme hob, wenn sie itleg oder D sie dies Alles lendetjten G Drei Monate Heftigkeit wehrend, pvrnglichcn und uns einmal zur unser Leben um sest, behenschle, quälte ihn. Sie zankten vom Morgen vis zum Abend, beschimpften einander bis zu Thätlichkeiten. Schltekllch wollte er ern Ende ma chen und um jeden Preis mit ihr brechen. Er velkauste alle seine Bilder, lieh sich Kon ninen Kunden hmfot tr zwanzigtausend Francs zusammen, die so ihr eines Morgens Mit einem Ab. schicdSbriefe auf dem Kamin zurückließ, bk kam zu mir, um Zuflucht u suchen, Da, es mochte ungefähr drer Uhr NachMlt,ags kun.vkUete. Ich gmg öffW2 J A .entgegen, entyrett, vor dre upe und sprach, die Worte kurzl und hastig bervorstoöcnd : frier ist ffr celd. irfi iniN tifrt " rt'-J VT "7 ""7" fei v,,- ai,raTTW kiCi .;u.u Kre war auMend blaß, z ttnte am KÄ'w r . t . : ,..c.r? l ;,Y(.'v;..isrr".;:;r,"t.7: yMfekV f V V V v p V B" rung. c:u;. j, WaswMnS eSLUTrÄLU Ich siel ihm in den Arm. Schweig. laß' mich machen." Damit ging ich langsam auf sie zu ; allmälig gelang es mrr, rhr Vernunft zuzusprechen, wob .Äürffi MU' sol. wkii wiunvKii niwvv ic, iwtc man licuci ..nu uiiyK.!! Mu.Hvv. wt x. oi rr . - SlIMlAkiA k A .l-ÖÄ...; ftumni l , - . r. r , ,r 'ti , rt a)iiepiicy, ca icy n,cyr meyr wupie, meine Kleine, aber seine Familie will ihn verheirathen, und da begreifst Du! Da rief sie, wie aus einer Betäubung auffahrend: Ach so! i u " nK i,. Iv ...... .. viv .i ZK Artnnfc. fnfr st f rtrf . teitst Du'rsi' DÄ rbei thenZ" Er antwortete geradeheraus: JXa." re trat einen Scbritt vor: ..Wenn Du Dia? verbeiratbett. todte ick, nricb ast Du verstanden?" Gt ragre, ore Acv'ern zuaeno : ,,cun am r 7 1 . so todte Dlch!" Sie stammelte zwei - oder dreimal, die Kehle von emer ent'etz - T. i" . . n r r ., . rT ttcyen erzensangs! zugescynun: 'u sagst? Du sagst ? Du 9 Ek V"V r m MM lagst ......... Wlederyole.' tm iimUUM . ci. svo:jc iu b4' wiCAmv, wenn ,ä ? ,6,,, &. . pntftf emek FstA h m syrsr? n M st der Weg. Nach Ih aenblick sah sie ihn mit einem starren, fürchterlichen, irren Blicke an ; dann nahm sie einen Anlauf, wie um im Felde über eine Hecke zu springen, stürzte pfeil? schnell an mir, an ihm vorbei, übersetzte die Fensterörüstung und verschwand...... Nie werde ich den Eindruck vergessen, den mir dies offene Fenster machte, nachdem ich gesehen, wie ihr Körper durch dasselbe hinausgestürzt; in der nächsten Sekunde kam es mir so weit vor wie der Himmel, so öde wie der Weltraum. Jnstinktma big trat ich zurück und wagte nicht, hinzu sehen als ob ich Gefahr liefe, selbst zu fallen. Jean stand vom Schrecken gelahmt regungslos da., Man brachte das arme Mädchen; sie hatte beide Beine gebrochen und wird nie mehr gehen können. Ihr Geliebter, von wahnsinnigen Gewissensbissen gefoltert und ,, Vielleicht auch durch die Erkenntniß ihrer Liebe ge rührt, hat sie wieder zu sich genommen und geheirathet." Der Abend brach an; die Zunge Frau empfand die Kühle und verlangte nach Hause., Der Diener rollte den kleinen Krankenwagen dem Dorfe zu. Der Maler schritt an der Seite seiner Frau-einher, ohne daß sie seit einer Stunde mit einander ein Wort gewechselt hatten. ii'.,,,., .ü , , .-, ... ; ti " m m m ' -i- . . NickitS Neues unter der Sonne. Viele glaubend die StrikeL seien eine Erfindung der , Neuzeit. ' Mit nichte n, es gilt auch von ihnen daS Wort des Wei sen : NichtsMeües unter der Sonne.Eine
mitunter eigen ist. Sie plauderte, dem auch set, das Bedürsnk war so schwatzte und sagte so manchen Unsinn, dringend, daß HatnekhtU tt!t den anwe der durch die .drollige Weise, in der sie senden Priestern den Arbeitern eine & ibn vorbrachte, fast aeistreicb erschien, gesration verabfolgen ließ. Wie die
sich neigte, in den Wagen Tret Mal brachen sie mit Gewalt aus wogn im, urjngnc mm
ir die Hand reichte, so that ihrem Quartier los, trotz der hohen leine eftimmn nwi ru.
mit der passenden und vol- Acauem, welche dies tlnschlosscn. Mr daraus eine er nsq jumw, inus
razie. kehren nicht wieder dahin zurück," rief cnedte ver vyui rcinc inui
pwwiapcc 110 mil r!:'- rv,MTw"J. g. .
in einem tener ünbe, cyet und verrcytct teurem uyes, was vrau von Vroozla vegsnr,',nA,zu,r , Ml IIICIN Kim UUCC I .... - :W. v . - c .... ... r:..v li.Tttr
unücktbaren Nei? die iaarn, es in jnunaer, w u 1 yteue u niijinmii uuv m i .I vvYvvvi jüov, vv 1 r.'jLL ai t'tf- ai t: I vv m.f . j. . . 1..1 .!
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gil, haben mich angefleht haben mich ge- XvS crkchnmten Aedingu nM umgewandelt nommen - ich habe nichts von Ihn en be. LM!"?&e werden Dre.mal schUe Ärodzk, nach gehrt. Behalten Sie mich!" - Er s dem dntten Yehlschuv stellte cr sich Mlt stampfte mit dem Fuße. Nein, das ist ber die Vrustaktre.ztn, Armen seinem u swrk,wennDuglaubstdaßDu " MSÄrtS finalen geg.n über. Dreser z.elte und
jch noch sadm foat5runT-mciSte, I herhstMCtllffn u Pein damalir N nehmen.
dn AustnU em übles Ende nehmen wur- enm hPr mn.ntflamr nnd si'b überaus span
sack? Wasterhcilanstalt Döc- Und 21 Zeugen v sprach: rr liebt Dlch ,a immer noch, ri o. t-i a r
nrD xJriT 'T ngcircierr roare. criranue piD ßeacnsieiten entrHo't wird sufani - dazu herauelordern. ch chr einziges Kind an Tivhjheritis. K - r Ich wäre ,m Stande, mch aus dem Jen- Ji2 BruVfa hi ihnr Sf ai ? 1 7 ß 5 k her tu stiinen " Gt fina tu Iatfm an l aiiwa o. oroOjia rr m ircr Abends ,n dem grölen und schön, rat asÄ dffV.? und wdm 'wenlunq rhreJugendsreundm und $tn BaaU m BtJnm Wm u. Ä nfS guTDi schein wahrnahm, Das Feuer waraus Umstände macht, um den Bortritt einem r rE fTh f'4 unbekannten Ursachen m der Orgel Anderen zu überlassen, sprach er: Hier ausgebrochen und verwwte sich aubtt. ist der Weg. Nach !Jhm! Einen Au. nd der Brod schen lelcute ae- Mentlich schmU über die ganze erste
Detail übet eine Arbeitet Emeute ln Theba im 29. Jährt' Ui ?leaierung eines Namses, wahrscheinlich StamseZ Das Arbeiter-Viertel sandte am ersten Tage des Tybi (27. Dezember) eine Deputation an Hatnckhtu, den Vuchhal ter, und an mehrets Priester der Metro pole. Der Nednet der Deplliatien rede te folgendermaßen : Sehet, wir flehe
rm Angesichts der Hungersnoth. Wrr haben keme Lebensmtttel, rem Oel, kerne Kleidungsstücke. Wir haben weder Fische, noch Gemüse. Wir haben schon eine Petition an unseren souveränen Herrn, den Pharao, geschickt, um ihn zu bitten, uns diese Sachen zu geben, und wir wenden Uns an den Gouverneur, da Ii . i t .Xm -t . ff .t . 3 mrr rr uns zu oen groe. 'ke,cs ge scvay am rnen oesconars. rne au gemeine Ausgabe von Getreide stand also den Arbeitern zri. Das Aktenstück sagt nicht, warum dies nicht geschehen. Wie Arbeiter an den folgenden Tagen lebten wiffen wir nicht, aber einige Wochen r. . r .rr .... ni .. ri. später brach eine offene Nevolte euö. war eine große Bewegung", schrieb der Untcrintendant in sein Tagebuch. Ich gab ihnen die denkbar wirksamsten Antt lt ttY 1 . 1
.... n rjt i i fhrtit 'Jsrt ti(tmfiT!iiimrttT?n 111 1 'MiinnpsiT n nrTi ü iirnn.
worren, acer ryre Avone waren wayr dem zurückerwarteten Dr. Medwey ausund kamen von Henen." Es gelang, zuwcichcn. Allein Tr. Medley vrr des Aufruhrs durch Äertherlung von hal- tm Geliebte bis nach Gran, wo
den Rationen Herr zu werden; aber I hn Tage später brachen die Unruhen von Neuem aus. NhonS, der Anführer Bande, drängte ferneKameraden, sich selbst LU helfen. Brechen wrr in dre ''7 Ti zr" u"w Wohnungen zurückzukebren. Elf spater erneuert sich das Schauspiel. rtw,AHVAi Cft ull I tfvvrnuittiiwwu wn wwwa, tvui vwyii v r,wt wr w kommend, sinket die Leute hinter dem Tcmpel tm Seti aus ttt ErdeWn; iuiiiiin.iv, ii b.semem anbi.de i ane Pharao, Welcher einen Eid geschworen ha dab Ihr weitere Nahrungsmittel Xie Folgen eines utl& m jst noch mnnerlich, welches Auf. sa i q,:f k i r,.r. i vuvu vu i üvui i -v' - 1 ' r 7 s,, f n Vxr .,,mxn r-n rStrm, Umitm im Uibtm b!tt Der Herrschaft Borli Male, der öster 1 rPtÜi 11frtnt-:l?4iVfiii4y.tMt Ittt. 1 vV!Wv nimm v,uI acn Ritter von Brodtti. aetödtet wurde. jetzt wegen Entführung d?r Frau von Lrodzki und Tödtung ihres Mannes im T L" t 0 Ta f lunnw,:n erlampse vor den Gelchworenen in Lembcra zn verantworten. Dre An. ti...rx::i fi:K..i v... . nflanoiiiii lajiiom oen craana 0 Sache in folgender Weise: Der Ritter. al,K,&fr von Zrodzll erwählte vcy Jiwunvzt icoo vu- um neuen vsurc kungne Janrna Nudkowska. die och -er ernes wohlhabenden 'ütotars ,n Win I iu..i.,: . o. i s ; t i: .. vjiwyiuu. jn cuvuüquunui. l Ttt jungen (Zhzleute scheinen an 1 Kualich im Frieden mit einander ae . " . w . .ebt ,u hZdsn. (5r;t im Dezember I8vl g?r!etl, das Paar bei einer Untcrhal' m ' tuna hart aneinander, ohne dan iedock I. T in oiq? Die er ccne eine ou auiqe tl.. " v.. iruviiiin ves cjwiaicii ;ryauni sä . . . storbenwar. von DiphtheritiZ ergriffen. Man derier nun au ö ttrankenlager der ,?su Btenredna deren Bruder, den Ärzt Dr. Medwey aus Morswn. d:r nur mit Eugen von Vrodzli, nicht aber mi oenen krau veianm war. xit Wiedergenesung der Patientin erfolgte .'rst nach zwei . Wochen, und Frau'v. ' oJ;k2 fällte jtfei ihn Freundin, wel eher Dr. Medwey immerfort treu zu Seite stand, aus ihre Besitzungen ip Kozina zurückbegleiten. Gegen dielen Vorschlag hob zedoch trat aber doch die Rerse nach Kozina an. weshalb ihr Mann erklärte, sie werde gut thun, nicht mehr nach Borli zurück zukehren, sondern von Kozina sich zu ihren Eltern nach Wyznih zu begeben; er schrieb ihr auch voller Zorn, daß er von ihr für immer Abschied nehme. Mnige Zeit hierauf trachtete er jedoch, sich init seiner Frau zu versöhnen. Diese fuhr nach Lemberg und fete ihre Beziehungen zu Dr. Medwey. ! die sich immer intimer gestatteten, unbehindert Endlich war ' sie bereit, nach Borkt zurückzukehren' nur wollte sie zuvor eine Reise nach Warschau unternehmen, um sich von der Erregung, welche, der Tod ihres Kindes bei ihr hervorgerufen hatte, zu erholen. Ruf der Durchreise sollte sie in Lemberg beim Sensen Skarbek. ebensaüs einem Verwandten ihres Mannes AdsteiAquartier nehmen. Sie
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n,?- . aus Nah und Fern hcrbeiwckcn. Ä! ?mW unversehrt zu Uten. A Ebenso ist das Waisenhaus stehen gcfclic nnfrÄ Das Seminar ist dagegen doLern tllche Elnjprache.' ,rrau v. Brovzka , m 1,. ....
SK10UJLX!g9XitiXSSS& logirte sich al'kt in einem Hotel AN, sflite sich mit Dr. Mcdwcv. einem 42jährigen Manne und Vater von pzült Binder, der Vrikse an sie rich tete. in Verbindung, mirthele für ihn ein Zimmer und erwartete ihn bei sei ner Ankunft in Lcmbcrg avt) dem Bahn Hose. Mittlerweile siel ein für Frau Brodzka bestimmter Brief McdweyS Herrn v. Brodzka in die Hände: rasch entschlossen tam Brodzta nach Lcmbcrg, wo er sich von der Untreue seiner Frau überzeugte. Zu Dr. Medwen zu t langen, war ihm trop öllcr VernuhliN' gen' nicht möglich, dasür drang er bis zu der ungetreuen Gattin v?r, die rr züchtigte. Noch in derselben !acht kam Frau von Vrodzka mit ihrem Geliebte überein. aemeinsam nach VudZLest die Flucht zu erareisen. Vorläufig brachte tt. Mdwey seine Flamme nach MorSzyn. wo er sie in seiner Kuranstalt zwörs Taae lurücZbiclt. Da Erscheinen eines Gkhe'tmpolizisten veranlage dos Paar, Zur wung we'wr. In ':!! (n(jI f nnilllil IrllluPf l - r -: -3 ! im Hotel mj"' -a---Namens Kisicliäi US Warschau und mit diesem bcaab sich ffrau v. Brodzka Gran, rn einer Beqeqnunq mit t' ' . ttniickrn dkn iebeslkutrn definitiv zm Bruch kam. ChsraZteristisch ist ( daß Tr. Mcdwcy von Frau von k tm Wwm VLN 200 (llIben üH sak der' Auslagen wÄhnnd deZ dreiwöchentlichen Zusammenlebens.ohne jeden Anstand entgegen. nahm. Jw' Gesellschaft Kisielnickis Erst nach längerem Zögern entschloß sich Dr. Mcdwey, dem schwer gelränktn (shemann mit Waffen in der Hand ralstatninlntcn. Ü5 tuiittt ri Z,l entgegenzutreten, wurde m Zu sammcnkunstsort das Krenzwäldchen in nnttfifnbfr naint)FunfrtsiiaIeitfolIJc bar PistolendueU in ew SäbeldueN unter Aerzie vermochten nur noch den Tod dks bedaucrnZwcrlhen jungen Mannc? zu connahren. Während der Untersuchung sagte Medwe aus. daß zwischen dem (Zhepaar schon lange Unfrieden aherrscht hatke. und daß er nur darum dem Begebrm d,r Brodrta Genüge acleiuct. wril er bksürckstet habe, sie werde sich sonst in einem Ansatt von'Leidcnschast das Le Zur Verhandlung. d'.c nend gestalten durste. orgeladen. Qln ttlosterbrand. Gubm. 3. September. Das oltberühmte Kloster in Neuzelle ist in ver flössen Nacht ein Raub der Flammen geworden. Von Heinrich dem Crlauch ten, Markgrafen von Meißen, im Jahre I2G8 gestiftet, hat es im Laufe der Jahrhunderte manche Wcchsclsälle erführen, bis im Jahre 1817 Friedrich Wilhelm III. das Kloster aufhob und es in ein Schullchrerem!nar und Waisenhaus umwandelte. Am 7,. Juli d. Js. wurde das 7öjährige Jubiläum dieser Anstalten unter grober Vetheili gung von Nah und Fern qescirrt. Ge I l stern Abend sner man das Eedanfen. vfc,n tnr nnf hm ftnf tn tN M? 0UI O.M JpsC ClN OUfUC v.r t, I oer Ctage des gewaltigen Gcbälid:?. Sofort wurde us (Silben, Frank surt a. O. und Fürstenberg telegra vhisch Hilfe erbeten: es dauerte jedoch immerhin mehrere Stunden, hri die rrsten Epr'chen an Ort und SieLe fein' konnten, so daß sie vom Seminarge bäude nichts mehr retten konnten. Da gegen gelang es. die an das Seminar direct anstoßende Kirche, in der sich seh? viele kostbare ZZvnstschZe befinden, die in jedem Jahre ein zahlreiches Publi sammten Inhalte ist so gut wie nichts gerettet wordrn. ErwähnenSrrnch ilt besonders da- rhynlalifche Kadinet. w) sich ounr den zum Unterrichte beuNlng' ten Apparaten auch sehr reichhaltige botanisch? und zooloMche Sammlun. gen. der Fkeiö vieler Iah7hnnd?rte. dc fanden hiervon ist nichts erhaltttt gts blieben. Ueber ven vorlKusigen Ber bleib der Seminaristen ist noch nichts bestimmt. . Zu v i e l verlangt. Schau, sprelerin (zu ihrer Freundin) : ,.Gcsii7.t Dir dieser Ring. Anna ? '-Änna : I wie wunderschön ! Den könntest Tu mir Wohl schenken ,! "-Schauspieler in : ,Un möglich ! Alles andere, nur diesen ting nicht: Er ist ein theures Andenken!" Anna : ;cn wem denn?" ,-öanspies lerin : Ja, wenn ich daö nocb wüse !
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