Indiana Tribüne, Volume 16, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1892 — Page 1
SS o V 00 K rlC Cs WO ks AO 1 1 .1 IX 0 W O v Jahrgang !( Office : No. 130 Oft Marhland Straße Nn. ZU. Indianapolis, Indiana, Freitaz.- öei 7. Oktober 1892
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X3 Editorielles. Die Hoffnungen der Volkspartei hoben sich bei ten Wahlen in Florida, Georgia und ArkanfaS nicht verwirklicht. Diese drei Staaten gaben wi. gewöhnlich große demokratische Mehrheiten ab. Der Volkspartei' Kandidat, Gen. Weaver, macht im Süden wiederholt böse Erfahrungen mit übelduftenden Eiern. &x müsse das aber, sagt ihm eine südliche Zeitung, nicht so ernst nehmen und etwa meinen, daß eine ganz besondere Kränkung beabsichtigt gewesen sei. Den Redner mit faulen Eiern zu bombardiren sei eine berechtigte Eigenthümlichkeit des Südens. O ' Zur Eholera schreibt daS Sigl 'sche Vaterland" 19 Jahre Zufall? 1315 hatten wir die erste Eholeraepi" demie; IS Jahre darauf, l$"4, folgte die zweite, und wiederum l!) Jahre spater, 1973, mußten wir die dritte erdulden! 9!un schreiben wir l892, es flnd also abermals 19 Jahre, und wir stehen vor der vierten. JftFrauCbo lera wirklich in die Zahl 1!) verlinrt?" In ?koro-Dakota haben die Demokra.ten bor den Valksparteilern die Flagge gestrichen Und ihr Electoralticket zurückgezogen. Bei der Wahl im Jahre 1890 gaben die Demokralen 12,60, die Unabhängigen 4821, die Republikaner 19,053 Stimmen ab. LsuS einem. Gesammtvatu.m von3a,4W hatten die Republikaner 52 33 Prozent der Stimmen. 9!icht uninteressant, ist, wie sich pennsylvanische Zeitungen, speziell aber die von Philadelphia über die Hochver saths-Prozesse gegeiz die jjreikenden Homesteadkr aufsprechen. DüS Fdening Bulletin" sagt; Niemand (!) zweifelt, daß sie (die Angeschuldigten) schuldig der Verbrechen sind .... Es ist möglich, daß ei nige von ihnen der Vcrurtheilung auf technische Gründe hin' entgehen, aber die Sache einer guten Regierung per- . :J I : f WSS W Verur.het!ut.g,u f. a . s n e . . t ' . i t. mt ttvw lagl IN einem anoet? Artikel : Die Verhastung der Home stead Rioter auf die Anklage des Hoch verralbS wurde ' in finaniitllen und Handelskreisen vielfach als ein Schritt, welcher in der größeren Sicherheit der . '-.v." :' ...i..i'ti sityWüy?l"w m- ' vesv'xochen. M Die Tjn'es'i sagt : Wen. es sq ein Ding wZe Hochverrath gegsn den Stqat gibt, so fann nicht gezweifelt werden, daß die Thaten des Homesteader Eo mites unter diesen Begriff fallen Die Führer werden'sicherlich für eines oder daS andere Verbrechen bestraft werden und die von ihnen Verführten werden wahrscheinlich leicht wegkommen. Das wichtigste ist, den AsgZlqto seil, yb 1 Ausländer oder Naturali, siske (Eingebyren.e nicht?) zeigen, daß die Autorität deS BolkeS Zn der geset). lichen Regierung liegt und daß'dieje- , J't":l: ' .'!. :': ii" ,:,!)' Ä'-8 j!i'"''5:-L';''i!'!' "-''" iük . nigen, welcye r.eg gegen ne suyren. Verräther am Volke sind, 7 ,i Dsr North Amsrican", erllart : DaS Verhalten der Führer in Hon.estead war hochverratherisch? und ihre Verhaftung daher gerechtfertigt. Es muß ihnen gezeigt, wfrdsnlaß Um bewaffneter Widerstand gegen daS Gesetz in diesem Lande erlaubt ist. Es
ist ein Verbrechen, das nicht entschuldigt oder vergeben werden kann." Der Ledger" will die juristische Seite des Falles nicht besprechen, ist aber froh, daß die Frage zunächst in
Pennsylvania zu? Entscheidung komme, ob es Hochverrath sei, wenn Streike? mit Gewalt die Anstellung von ScabS verhindern. Nur ein einziges Blatt hat ein Wort der Mißbilligung, und zwar der Philadelphia Record". Ein Eommentar zu dieser Stellung der Presse ist vollständig überflüssig. ,, Drahtnachrichten Inland. Wetteraus fi chten. Für Zndiana : Noch immer keine Spur von Regen im ganzen Lande. Aber etwas kühleres Wetter ist im Anzüge. ; ... W V V V lil I V ( I II U l I Ul III li U ' 1 1 1 sH3L Jk . ri I V A J a t A ... 1. gelt haben. New Aork, ö. Okt. Es heißt, daß die Frau, welche hier gestern unter dem Verdacht verhaftet wurde, Gemälde im Werthe von mehr als 100,000 Dallars eingeschmuggelt zn haben, die geschiedene Frau des reichen Tape enfabrikanten W. Eampbell sei. Sie ist jeht mit einem Italiener in Neapel, Namens De Eacaci derheirathet. Heute prach sie in sehr ärgerlicher Stimmung m Zollhause vor und erklärte, das; sie gegen den Inspektor Traittur Anklagen erheben werde. Lehterer habe diese Schmuggelgeschichte angezettelt, nur damit er sich in den Besi der beiden Gemälde im Werthe von $1 10,000 sehen könne, welche ihrEigenthum s.ie.i. Der Beweggrund feiner Handlung sei Rache, weil nc seine Annäherung nicht erwidert habe. Zur Tragödie in E 0 f f e yville. E o f feyv i ll e, Las., tt. 'Okt. Emmet Dalton, der Bandit, welcher gestern bei dem Zusammenstoß mit hielgcn Bürgern nicht gleich getödtct, sondern nur schwer verwundet wurde, wird nicht mit dem Leben davonkom men und sein Tod wird jeden Augen blick erwartet. Ogec, der entflohene Bandit, ist bis jetzt nochnicht eingefan gen worden. H.'ule waren die Straßen unserer Stadt mit Neugierigen ge drängt voll. Von Nah und Fern ka men die Leute herbeigeströmt, um Gcnaueres über den versuchten Bankraub und dem darauf folgenden Gefecht zwjp fchen deis Rauben und hiesigen Bürgern zu erfahren. Die Leichen der vier Banditen besinden sich im hiesigen Gefängniß, in Särgen, welche daS Eounty geliefert hat. William Dalton, ein Bruder der berüchtigten Wegelagcrer, wird von (Zuthrie erwartet, sie in Empfang zu nehmen ?)fnshall Eone neffy und G. Eubine wur'öe heute Nach? Wt.tag beerdigt die Leiche BaldwlnS wurde von seiner Mutter nach Burlington, Kas. abgeholt und E. Brown wird nach Harley, S. D. geschickt werden, wo seine Frau sich besindet. Kassier Ayers Wunden . sind vfäft schlimm, wie ansünglich angenomme.n. luur.de und sollte keine Blutvergiftung eintreten, sa hat er die besten Ausich ten, mit dem Leben davonzukommen. D i e Patt, k 0 m m t i m n ä ch ste n Jahr. New ork, Fkt. ' MarcuS Tayer, der heaterunternehmer, isi tzon tzurova zurückgekehrt. E? sagi daß er. in November 18S3 Madame Patt; nach hier bringen und daß sie dann in einer neuen. Dper quftreten werde. Begeht. Selbstmord.' Philadelphia, .Okt. W.M. Runk, Theilhaber der großen SchnittWaarenhandlung Darlingkon, Runk & Eo. beging heute Selbstmord aus senem Lands'ih St. Dc;vid-s, nahe dir Äadt' Er hatte tz80,000, welche der Firma gehörten, verspekulirt. Runk war etn hervorragendes Mitglied der SonntagSschul'Gesellschaft von Pennsylvanla. Die Rklzosu i so är. e. w Be , ' ne zu la sie g r e i ch. New Jork, 6. Okt. Eine Depesche.von Laguayra an d hiesige World meldet, daß gcstera U Lös 1 , ' , . '.n ' 'V.,;i! 'if, .'7 :" f ' v1"1'1!; i ',..!"; TeaueS, einer kleinen Stadt an der Eisenb'ahn nach Valencia eine Schlacht zwischen den Regierungstrupuen und
denöievalutionärcn stattfand. Sechshundert Mann wurden getödtet und viele hochgestellte Regierungsbeamte gefangen genommen Die Bewohner der Hauptstadt Caracas besinden sich in großer Aufregung, da Crespo mit sei nen Anhängern nur noch zehn Meilen von der Stadt entfernt ist. Morgen wird er den Versuch machen, in die Stadt einzudringen. In seinem Heere besinden sich U,000 Mann.
' Eiseubahnkatastrophe. -E 0 u n e i l Gr 0 v e, Kas., 6. Okt. Sechzig Meilen westlich von hier hatte ein Frachtzug . der Missouri Pacisic Eisenbahn einen Unfall, indem er durch eine brennende Brücke brach. Der Lokomotivführer C. T. Peffer, ein Sohn deS Vereinigten Staaten SenätorS Peffer und der Heizer C. Howard wurden augenblicklich getödtet. Ein anderer Heizer trug schwere Verlehungen davon. Die Trümmer fingen Feuer und dreizehn mit Getreide bela dene Wagen wurden zerstört. V D i e C h 0 l e r a i n B u f f a l 0. Buffalo,. Okt. In den Vororten sollen zwei Personen an der Cholera gestorben sein und andere liegen an der Seuche darnieder. Die Gesundheitsbehörde ist aufgefordert worden, die Sache zu untersuchen. - Eigarrettenfabrik nieder gebrannt. N e w Ä 0 r k , L. Okt. Die große Eigarrettcnsabrik der Gebrüder Kinney an der 22. Straße wurde, heute durch Feuer gänzlich zerstört, und der an Waaren, Maschinen und Gebäuden angerichtete Schaden beläuft sich, auf $250,000. Sechshundert mannliche und weibliche Arbeiter gerathen dadurch außer Beschäftigung. im-. Frei ma u rer und O d d F e U l ows angeklagt. Grand Rapids, Mich., 6. Okt. 'u, 7 -ii ' 1' rt": i " 1 ; ' 1 ;,i fi ,;113 " t B. L. Lockwood aus Jackson hat lm hiesigen Kreisgericht eine Klage gegen den Freimaurerorden und den Orden der Odd Fellows anhangig gemacht. Er verlangt $50,000 Entschädigung für Verletzung seines EharakterS und seines Gefühls, welche ihm vor mehreren Jahren durch genannte Gesellschaften gelegentlich der Abstimmung mit schwarzen Kugeln zugefügt wurde. Lockwood ist sein eigener Anwalt. Seine Anklageschrift füllt vierzig eng geschriebene Seiten. Er beschuldigt die Heiden Orden, daß sie geheimniß, volle und ungebräuchliche Methoden anwenden, nm Geheimnisse zu entdecken, daß Applikanten, welche um Aufnahme nachsuchen, hhpnotisirt werden und daß das Benehmen' der An Hänger dieje Orden yherhauvt ein unziemliches sei. Die Klage ist jedenfglls eine- eigenartige und man ist auf den Augang derselben sehr gespannt. A u s d e r B u n d e s h a u p t st a d t . Washington, 6. Okt. Beamten des Marink-Hystzita!,s habe,n einen Artikel aus, eiuem hrtzorraßen.ien me,di;il.i.fchen Journal in Cynftan tinopel besehen lassen, in welchem die Ausbreitung der Cholera über Asien und Europa beschrieben wird. ' Der Artikel führt aus, daß der östliche und. südöstliche Theil der ' transkaukasischen Länder die. Herde .er Fpidmi? waren: Ä einem Zeittauzn M weni über zwei Monaten, oder vom 29. IM bis zum 24. August sta;bey m, KaufasuZ ungefähr 30,000. Personen an de, Cholera, bei einer PevSlkerung von fünf Biilliouen, oder von ungefähr 200 Personen starb eine. 3n Cholera zelten trat dle Seuche im Kaukasus immer am heftigsten auf, . .. ' Washington, 6. Okt. Es heißt, daß es nach mehrmonatlichen VerhandZungen dem Gesaadten Äbboft gelungen ist, mit her Regierung von Eolumbien in Süd Amerika einen Reciprocitatöverkrag! abzuschließen, woraus sowohl dcn'Ver. Staaten als auch der Republik lColumbien in bedeutender Vorthell entstehen dürfte. ' Im Jahre 1898 betrug die EmsuZr, CgsuMienz aui (Znänd 49, aus Frankreich 21, aus .Deutschland 13 und aus den Ver. Staaten nur , 12 Prozent. Obiger Vertrag wird die Eisuhperhältni.ffe wesentlich czndern7 , Die Kaufteuteund Höndler C ylumbiens gelten fji.x sehr solide, Bankerotte kjnd dort, fast unbekannt. 3n de? Stadt Mebellin kam
in 49 Jahren nur ein Concurs vorundllnen
selbst in diesem Falle wurden noch 50 EentS am Dollar bezahlt. Für Handelsreifende bedarf es in Eolumbien weder einer Lizens, noch haben sie sonst Abgaben zu entrichten. "' m Frftu Harrison's Krankheit. " BZafhington, D. E., ö. Okt. Im Weißen Hause herrscht eine große Niedergeschlagenheit, denn der Präsident, , seine Familie und intimen Freunde haben jetzt erkannt, daß Frau Harrison nicht mehr genesen kann, trotzdem big jetzt die Hoffnung nicht aufgegeben worden war. Die Folgen der. geistigen und physischen Anstrengüngen.in den letzten zwei Monaten sind dem Präsidenten deutlich anzusehen., 2n der Kabinetssitzüng am Dienstag sprach er zum ersten Male von.der ihm drohenden schweren Heimsuchung. Frau Harrison hat eine ziemlich gute
Nacht vollbracht. Wie Dr. Gardner heute Vormittag sagte, ist in ihrem Zustand keine Aenderung eingetreten. Abgesehen von den bei Schwindsucht Üblichen Änderungen sind keine in dem Zustand der Frau Harrison seit ihrer Rückkehr von Loon Lake vor 14 Tagen vorgekommen. Die große zu fürchtende Gefahr ist das Wiederauftreten der Wassersucht in der Brusthöhle. Der rechte Lungenflügel der Pattentin ist bereits vollständig außer Funktion, während der linke noch nicht afsizirt ist, und sie leidet an Erschöpfung in Folge, großer Nervosität. Ihr Geist ist vollständig klar und sie genießt taglich rohe Eier in Wein und Pepsin. Der Husten ist nicht heftig und wird selten belästigend. In der Nacht schlaft sie fasimmer mehrere' Stunden lang ohne Medizin und während des Tages auch. Sie ist indeß sehr abgemagert und hat seit ihrer Krankheit gegen 50 Pfund verloren. Ausland ftü-, V e rh a ftun gen. . jft o nt; 6; Okt!' Vierzig Personen, darunter die Oberhäupter von acht Gemeinwesen in ' der . Umgegend von Rom; sind soeben verhaftet worden. Die Behörden behaupten, Beweise dafür in Händen zu haben, daß alle Verhafteten Mitglieder einer Verbrechergesellschaft sind. ' ' r Ulf t. Gegen Carnegie. London, 6. Okt. Nachrichten von Ayr, Schottland, melden, daß Frau Carnegie dort gestern den Grundstein zu der von ihrem Manne Andrew Carniegie gestifteten öffentlichen Bibliothek legte. PaZ hiesige Chroniclt," fragt, darauf warum die Stadt Atz? nicht selbst für eine, öffentliche Bibliothek sorge. Carnegie", fährt das Blatt fort,. würde es weit besser anstehen, wenn er seinen überflüssigen Reichthüm seinen amerikanischen Arbeitern zukommen ließe, erfordert eine große ysio Unverfrorenheit, wen e,iu Mann, der das Blutbad in Homesteah guthieß, sich jeht zum Wohl thater Schottlands und Lobredner seies größten Dichters aufwirft." Frank? e i ch' s Staats hotze halt., - ' . Hari?,. Okt, Die Bti,et,kom, Vissio berichtet, dat die , laatseinrzahme m Setztembes um 6,700,000 Frcö. hiyr- de Voranschlägen des Staatshaushalts zurückgeblieben sind, 'UM HienklicherseZ als die bereitS bewilligten Nachtrage für dieses Jahr 85,000,000 FreS. überstiegen und die Regierung noch mehr Geld derlange, ;7" . . : ; .i; Der Pa'l!d erkrankt. . Berlin, , , k Okt. Nach einer im auswärtigen. Amt , eingelaufenen Depesche auS Rom ist der Papst' erkrankt und Dr. Cacarelli wurde bereits mel,? mals zu , ihm gerufen. Er soll an physischer Schwäche und Nervenüberreizung leiden. , Man glaub.t hier, haß er kränker ist als .Zn 'dei.l. Peuesch'en ... ,.:;i',::lf ?!;: !.;.. :,:''": ,. ,. -. '. , . . ongegebey wir, 7 ' OcSissSnacbricbten. ; nam?Tl n. " Nrawheai: Gcrman'c", ,' von tröooUit Vremerha ven: Havel" von ew Aork. , New 1. 0 r. k : Spree" yyn Pe-
In chinesischer Oeleuchtung. ' Die Behandlung der Chinesensrage seitens der Ber. Staaten wird von einem christianisirten Chinesen, dem her vorragenden Cpiscopalgeistlichen Pung Kiung Yen, in einem interessanten', wenn auch für uns nicht sehr schmeichel haften Aufsaß im Forum- besprochen. Aus seinen Ausführungen, welche jeden falls der inneren Folgerichtigkeit nicht entbehren, sei Folgendes hervorgehoden: Während die amerikanische Nation angeblich auf dem Friedensfuß mit China steht, hat sie GeseKe gegen China erlassen, ohne sich vorher mit der chine sischen Regierung zu berathen. Wenn Amerika glaubt, dag die Ein. Wanderung von Chinesen verderblich für das Land sei, so war das einzig Richtige unter den Umständen, sich zu nächst mit China darüber zu besprechen: denn so lange ein regelrchter Verkehr zwischen zwei Nationen besteht, ist es nicht mehr als dillig. daß keine von bei den einen den anderen.derührenden Be schluß faßt, ohne mit dieser Raths ge pflogen zu haben. Man thut sich zu gute darauf, daß die Ver: Staaten der Hauptvertreter des Grundsatzes inter. nattonaler Schiedsgerichte geworden seien. Sollen sie dieser Idee untreu werden, sobald sie es mit etuem schwächeren Gegner zu thun haben? Gegen seitige Auseinandersetzung über diese Frage dürfte von den Amerikanern um so weniger auße? Acht gelassen werden, als gerade sie es waren die zuerst um Anknüpfung eines Handelsverkehrs, nachsuchten, nicht China. Auch waren eS Bürger der Ver. Staaten, welche zu erst Chinesen zur Einwanderung er munterten." Ueber die eigentlichen Gründe für die Feindseligkeit der Amerikaner gegen die Chinesen meit Yuna Kiung Yen: Dv.s Rassenvorurtheil und das Hineinzerren. der Frage in die amerikanische innere
Politik vaven die er ffemdsckaft bauvt sächlich ihren Stempel ausgedrückt. Älle anderer tÄründe sind im Eroten und Ganzen nicht ernst tu nebmen. Was die Arbeit anbelangt, so läßt sich aazween. da die Aah der rni b.lli. ger Arbeit beschäftigten Chinesen eine veryallnilzmaßig geringe ist, und daß Italienern. Unaarn undNorweaern oft weniger bezahlt wird, als den Chinesen. im Beichuldtguna. dak die Comesen. welche nach den Ver. Staaten kommen. nur aus sittlich tiefstehendm Schichten änlen.lst seht übertrieben, und lätzt nch ibriaens im selben oder in nock aröe. rem Maße gegen Andere geltend mächen, welche weit weniger, als die Chi nefen. für sich bleiben, daher mehr Geeaenbeit daben. die Moral des Landes zu verderhen. Daß Gerede über Essen. lewer u. s. w. der Chinesen ist kln disch. ganz abgesehen davon, daß. was für die Chinesen importirt wird, einen hohen Zoll an die Regleruug zahlt, und die Amerlkaner m China aenau ebenso verfahren. Die Chinesenfrage dem .Reaervroblem" an die Seite tu stellen. geht schon deswegen nicht an. weil die Chinesen nicht die Absicht haben. Bür er tu werken. Die Cbmesen sind fleißig, legen Niemandem etwas in den eg und übernehmen manche Arbeiten, welche die Weißen nicht thun wollen, Hättene ein freies ??eld !o würden fi das amerikanische Manufacturwesen und den ameruanljchen Handel erhebe ticy steigern. .. ' Zum Sck!u& fcklSat Äuna Kiuna Yen eine.ganz neuen Vertrag zwischen Amerika und China vor, streng nach yzm. Gegen selttgleugprincip, von wel chem ja jeht doch so viel gesprochen werde. Darnach, sollen u. Ä. beider skitS qenaue' Vereinbarungen darüber getroffen werden, welche Städte und Gegenden des einen Landes für Ein Wanderer und Geschäftstreibende des anderen oyen stehen sollen,, und der Zuzug lall sich künftig auf diese be. schränkn, was der allaemeinen EinWanderung schon von selbst die Spitze abbrechen würde, ohne daß unchristlicde GewaKmanegeln angewendet zu mv ten vraucdten. Interessant istes übnaens. daß. so weit 'von einem Stillstand des Chine skN'ZuzugeS gesprLchen werden kann, derselbe thatsächlich schon lange vor der Annahme von ÄeschränkunaSmaßrearln eintrat, ja. schon ehe dieAnti.Chinesen. agltation ihre,! Höhepunkt erreicht haue. Ter Zuzug sank von 19,033 im Jahre 1875 auf 7011 im Jahre derad: damals eraad die Vo kSzählung eine chinesische ' Bevölkerung von, im Ganzen 1 05.679 Köpfen. . iLvl vlea die Emwanderun vor übergehend, aber nur weaen Ausstcbt eines baldigen Chinesen Ausschlusses, und unter den Zuziehenden waren namentlich auch viele, welche sich auf kurze Zeit nach der Heimath zrM geben hatten und durh Geschäfts ode? soNstige7Jn,teressen Mieders hierher ae bracht wurden 7 Die Gesammtzahl der van tL0 bis lüyu m das Land Ge kommenen ' wird verschiedentlich auf 277.789 bis 290.655 angegeben. , wäh rend auS Europa in derselben Zeit 13.692.576 kamen, o.ft in einem einzigen Jahr, fast doppelt soviel, wie ene Gcsammtzahl aus Asien in den 70 Jahren. Wahrscheinlich befanden sich i leiner Zeit mehr als 150.000 Chi nesen gleiqzeitlg im Lande, und wartig sind es nicht mehr als 75.000. denn die Nachfrage nach ihnen ilt viel gentte als Ende der sechsziger und nsanas der siebnatt ?tahre. Kaufe Mucho'ö Best Havanna tziMtz."
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