Indiana Tribüne, Volume 16, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1892 — Page 2

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;;s:;. Erfchriut 3t U 3 l t ch nnd Sonni0fl. ,i tSöltche .Tribüne- koftct durch den TrZgrr 12 CentS tt Woche, die SountagSTribüne- 6 Eent-Z PerWoeye. SStibt inlammta tSCentS oder ( &5 tjras per Monat. Per &tt zuz"schi Z: in Bsr MilSdezahluns per Jahr. Osnce: 130 Ost MsryZsnd Strafe. Indianapolis, JiXiv.f : C! toter '92. ,! Jtt eiltet WolkettbrnA. ?xo!gettde malerische SchttöttungeZ neZ WollendrcheZ im Huachuca-Ge-jpfcire vsn Ärizsna, unter irclchen er selber gerathen, imö in welchen: er den ATod tief w's Auge geschaut, gibt ein ehemaliger Bergwer'sunternchiner: ,, ES war rn einst;: drückend heißen IIHörn mertage. Ein l junger ..; Bursche Und ich suchten im Eebirg nach Edel , mctall, nachdern wir schon sehr srüh morgens unZ auf den Weg gemacht (!i hatten. T:e Lust war merkwürdig ruhig, kein Hauch regte sich, und cn It-hm" völlig molkenlosen Himmelsceroölde stieg heiß die onne herauf. Mein Gesühtte meinte noch, wie wir Odie enge Thalschlucht 'ausmärte keuchUrt, wir würden jedenfalls einen sehr , schönen Tag betaincn. (Legen neun .'sUhr erreichten wir den eigentlichen Schauplatz unserer Thätigkeit : wir fanden unsere Maulesel im Gebüsch Mesl und klommen die Hügel hinan. ,Noch waren wir nicht weit gekommen, l'jüte eine ungeheure Schnznke. durch die 'Luft ging, und eine Maff' weißer, riesiger Wolken sich gerade über unse ren Händlern zusammenzuballen bes gann, offenbar Die Porhut zweier dich lerer und dunklerer Massen, die sich nördlich und südlich von uns bildeten. Dann fielen einige Tropfen Siegen, und i: immer dichter und schwärzer wurden ) dieWolkenmasjen und kamen rasch auf einander zu, von entgcgenge setzten Lust- : ström ungen geirieden. Itzt wuntcn lvir. was die Blocke geschlafen hatte! Wir eilten bergabwärts nach unseren Mauleseln, während die Dunkelheit :, immer mehr nuchs. und Wafsertrovfcn. so groß wie Untertassen, um uns nie1 dsrflekm. Wir verdoppelten unsere Schneülgkcit und erreichten die Maul- ; rlel gerade, als die Wolkenmafsen sich oben 'vereinigten. Jetzt war es fest so finster, wie um Äiltcrnacht, und immer t schneller und gewaltiger stürzte die ! - Aegenstuth nieder, bis endlich der ganze Wottenhimmel geplatzt zu sein schien. ' und ei wie ein iagrasall vom Himrnef kam. Wir boxten unsere Maultt die Thalschlucht abwärts und gakcpdirten um un'er Leben! Hinter . rnil kam eine einzige, ungeheure Was' '. iermaffe. an die sünkzig FuK hoch, mit t Im Tennern von tausend Wo sie? fallen ceran. Tas Getöse war betäubend. Vcx feister Wafscrmauer wurde eiu ,Waö 103 Trümmern, eire , Menge 'Sume. hzushobe Fels blöke u. s. w.. mit unheimlicher Gewalt und Eeschwin lligkcit vsrwartZ gefegt, wie Staub so' . innn riesigen Besen. Unsere armen Thier? ritten wir h l zur äußersten Grenze ihrer Ausdauer ad. Q Gott? ticscr und tiefer wurde das Wasser um uns ton Sekunde zu Sekunde, und höwr stn-g und naher r hm der schreckliche WMrichAalj hinter uns. Ich war meinem Gefährten ein wenig voraus und schrie ihm zu, er solle seitlich nach den Hügeln hinaus spien K sonst seien wer verloren; aber das l letöse mar lo entselich. da ich nicht einmal meine eigene Stimme hören ' konnte. Ich gab meinem Thier die , Sporen und kam mit knapper Noth den Scitknügek h-nauf. Als ich nach ? reinem Gefährten zurück blickte dZ sah ich gnade noch, wie er !,vir HkZNmclZ Ocean verfchlungeü wurde. Einen Augenblick noch, und und Reiter waren mir aus immer verschwunden! Ich hatte keinen Augenblick 3dt, ;!:! weiter nach ih.n zu schauen, denn sas ß idchile Opfer konnte ich sein. Tie Nasser. masse wälzte sich mit der Geschwindigkeit eines Schnellzuges daher. H ud jede Secunde verminderte den Ab f. tanb zwi'chcn mir und der Vernicht i? tnnz. Glücklicherweise erreichte ich jetzt e ne Stelle, wa die Thalschlucht sich er peiterte. der donnernde Strom daher gleichfalls breiter wurde und etwas an Tiese verlor. Aber noch immer fühlte jch mich wie vor dem weitgeöfsneten DAache eines beutegierigen brüllenden Nngeheners. das 'ja nicht um sein , pfe? betrogen fern will. Jet;t war Mzz Entsetzliche nur noch wenige Fuß van mir entfernt! Nonne ich nur mein , armes Maulthier noch einige ftuk höher ZergaufWäriZ bringen, dann hätte der Strom wenigstens keine Vernichtuna Dkwslt mehr über uns! U' Ich stieß dem Thier die Spornrädee ß tttk ln die elte. es machte einen rasen ßße Sprung in die Höh?, aber in tiefern Augenblick hatte unZ das Himmelsmeer erreicht! Ich fühlte, wie tdaS MauIhicr den Halt seine? Fuße Merlor, da faßte ich in der Verzwäslung niten über mir hängenden Busch, und m:in Maulthier wurde unter mir davonzerisscn und verschlungen. Da Ung ich nun um mein Leben und mußte mich mit dem ganzen Aufgebot meiner Urast anklammern, während meine Füße gerade noch die Oberfläche des Äsenden Elementes berührten. Wenn nur der tückische Zweig halten wird ! In einigen Momenten jedoch war die Wuth d: Sturmes gebrochen, und das Wasser fiel tief genug, daß ich mich auf meine Fiiß.' lassen lo.inle, ohne zu versinken ; dann ardeUete ich mich etwas höher nach einem völlig sicheren Punkie. wo ich bi; auf die Haut durchnäßt wartete, bis sich die Fluth verlaufen hatie. Fast ebenso schnell, wie der Sturm gekommen, derschwand er wieder. Tas Ganze dauerte kam länger, als , ich zn feiner Erzählung gebrauch' habe : aber in diesen wenigen. Äugen' blicken war eine große,' trockene Thzs fchlucht in einen rasenden Ntesenu: o n verwandelt, die Bergfezten waren gan überschwemmt. Tausende und Abertau. sende von Tonnen iErde und Felsge stein waren thalwärts gerijsm, und daZ

ganze ÄniNtz deZ Landes war geändert worden ! Ich kam mir etwa vor. icle 3loa auf dem Berge Ararar. Ader fo entfepliche Minuten möchte ich lein zweites Mal durchmachen ! iHn auSsteebender olr.63imv.i.

Aus Perm berichtet die Dima . Zei tung: Der aus dem Perm'schen Gou vernement gebürtige Reisende 5k. D. Noffilow brachte in diesem Jahre drei Monate unter den Wogulen zu. Zwifchen dem Ural und dem Ob, auf einer Ausdehnung von Tjumen bi Obdorsk leben noch die Ueberreste eineS BolkeS in den Urwäldern. Herr Nossilow erreichte das im ti?fen Walde liegende Ouellengebiet der Konda, eines NebenflusieS des Jrtisch, wo er behufs einer zoologischen Sammlung einige Zeit verweilte und alsdann auf Böten eine Reife von tau'end Werst aus der Konda N'ache, den Lauf dieses Flusses auf der Karte sirirte und reizende Gegenden photographjfch aufnahm. Auf dieser Strecke fand er verödete Dörfer, von welchen unter zehn Häusern noch zwei, drei bewohnt waren, während die ubri g n hause? rto vor 10-20 Jahr.-nMe den Wogulen, welche jetzt auZsterben. zur Wohnung dienten. Die Sterblich' seit ist groß. b;e Jahl der Geburten dagegen ganz und gar unbedeutend. Binder sind eine große Seltenheit. H.'rrn Nossilow gelang eZ. an Ort und Stelle ein reiches ethnographisches Ma tcrial u sammeln. Tte Ermordung Ponmayraeö. Schon feit geraumer Zeit hat die französische Pre'sie sich nicht mehr rml dem Zwischenfall beschäftigt, den der Tod des Lieutenants v. Poumayrac am Kottofluß herbeigeführt hat. Am 5. oder 6. September ist in Paris eine Post aus Mittelafrika eingetroffen, mit der die französische Regierung sicherlich einige genaue Mittheilungen über die Angelegenheit erhalten hat. über die wir bisher in den französischen Blattern vergeblich gesucht 'hcibrn. Diesel Schweigen ist erklärlich: die Franzosen können ihre Behauptung, daß das Schicksal ihres Landsmannes durch die Belgier verschuldet sei. nicht beweisen. Heute bringt auch der Temrs". der Belgien gegenüber jeht die Führung der Vcrh'etung übernommen hat. die noch vor einigen Jahren durch niedere Organe, wie die Nouvelle Revue-, geleitet wurde, einen Privatbricf aus Libreville, woraus hervorgeht, daß poumayrac durch eigene Schuld umzukommen ist. Liotard. der Führer der Ubangi-Cx ?edition. hatte ihm den Auftrag er cheilt. den Ketto zu erforschen, dessen Vierer Lauf der Belgier Ban Gele IS89 erkannt hatte, und der als eine zroße Verkehrsader nach Norden galt, kluf eine nicht allzu große Entsernung zon seiner Mündung fließt der Kotto wich das CebZet der kriegerischen Bu us. zu denen die französischen Beamten lnsänglich gute Beziehungen UNterhiel' en und von denen sie IZahrungsmittel intau schien. Der gegen die Belgier lngeschlagene Ton ist.' wie man sieht, rhcblich herabgestimmt, jedoch scheint N'in in französischen Kreisen noch im ncr an dem Sedanken der Gebictsver nehrung festzuhalten, denn Liotard oill nachgewiesen haben, daß der in den lbangi mündende Mbomu nur ein liebenfluß. nicht der Hauvtzweig des roteren fei. wodurch bewiesen werden oll. immer nach einseitig sranzöst scher Lebau ptung. daß die Grenze zwischen vm öongostaa! und den französischen Besitzungen weiter östlich als vom Nbomu zu legen ist. Unterm 15. September ist nun aus Brüssel folgende Mittheilung eingetros en: Die Regieruna. des unabhängigen. Zongonaates veröZjentlicht eine Mit Heilung, in welcher eS heißt, daß ihr ie Ermordung des französischen Rei enden v. Poumayrac am Kottoslusje yjxdf BuluLeute bestätigt wird. Die Ermordung sei auf der Nücktehr von zer (kLpesition, die Poumalzrac zu dem Häuptling Pakeru von d?m Stamme 1er SakaraS unternommen habe, er 'olgt. Während seines Verweilen; im htidt der Sakaras. die zu den Agenen des unabhängigen CongostaateS sehr zute Beziehungen unterhalten, sei er Ticht beunruhigt worden. Auf der ktcklehr nach dem Kottoflusse sei er In einen Kampf mit den BuluZ gera shen. Wahrscheinlich fei es zum Kamzse gekommen, weil eine Anzahl Sakaras, die feit langem mit den Bulus im ?!nege leben, sich unter den Leuten PoumavracS befanden. Die Bulus zätten die (?rpedition mit WurfaMof len und Mesiern angegriffen: sammt liche Eingeborene jener Gegenden stimm' if?t darin ü herein, daß die BuluS kein' 'Zlintenfchlüsze abgegeben hätten. Pv nayrac sei durch einen LanzeiistiL in )ie rechte Seile verwundet und daraui kch lebend in das Dorf der BuluZ qe 'chafft worden, die ihm schließlich den Tod gaben. Wenige Leute d?Z Ge lokgcs haiZm Poumayrac überlebt z alle 'eicn von den Bulus pufge fressen wor en. Zttr Ctzolkr.R in Hamburg. Aus Hamburg schreibt man der .?vrkf. Ztg. unterm Z9. Septemb lMontag) Folgendes.Nach einer offiziösen Notiz in mehre:tn hiesigen Blättern soll der Geheime Medizinalrath Dr. Koch sich geradezu geistert Über das ausgesprochen haben. vas hier in der kurzen Zeit seit semer ersten Anwesenheit geleistet worden ist. Herr Professor Tr. Koch hat allerdings .'inige der von den Behcrdm getroffenen Maßnahmen gelobt, im Allgemeinen ihet sich offen und rückhaltlos wenig befriedigt gezeigt und es auch an starkem Zade! nicht fehlen lassen. Er hat 'den Mitgliedern der gemifchZen CommissiON rundweg erklärt, -wenn staatlichrrleitS m'chi sofort dafür gesorgt werde, daß )ie Bevölkerung gutes Trinkwasjer erhalte, wiirden wir die Epidemie nW "eS werden. M, ' - Das Austeilen 'von gekochtem. und Qucil'a'ser .sei Zöch Nhr ein vorüber

wuxtt ;SMü. &raii deßhalb, NichtUe.n;!,!! wsit "'ich D v,,, H e.U i ti it: t !;n ? t.,., I irr. taub ...I i . 2Nf, lange Zen hinaus si hallcs Wasser. saz tn - kcinN''PmW!te aebttuchl

ira. 'eid't adMoch'en. Sie gemtZchte

ttominitzion h,n ln ihrer SlUng om Freitag Abend wohl in der Haupt, sachs auf Initiative deS Herrn Pros.

Dr. Koch folgende Beschlüsse'gefaßt: l. die sofortige Reinigung aller Wafs'rtasten, 2. DeZinzinlng der Seuchen heecde und 3. Anlegung von Abcssylnschcn Bcunnen. So prompt, wie der Beschluß wegen der Wasserkasten zur Ausführung gebracht wurde, ist in Hamburg noch nie vorher gearbeitet worden. Am Freitag Abend' kurz vor I I Uhr wurde der Beschluß der Kommiisio!'. gefaßt, noch am selben Abend die Zustimmung der Cholera'Kommisfion des Senats eingeholt und bevor es Mitternacht war, warendie sämmtlichen Zeitungs-EN'ditionen im Besitze der bchördlkchen Bekanntmachung. Am Samstag Vormittag begann man allüberall mit der Reinigung der Wafferkästen und heute schon ist die Behörde mit großem Eifer dabei, die Arbeiten zu coutrolliren. In erster Linie hat man die leerstehenden Wohnungen ins Auge gefaßt, in denen die Wasierkasten unbenuyt sind und gänzlich verfaultes Wasser enthalten. Ueber die Epidemie im Allgemeinen äußerte Kochsich dahin, voraussichtlich werde die Abnahme, viel leicht mit unwesentlich steigender und wieder fallender Kurve fortdauern, aber an ein Verschwinden d.'r Seuche könne nicht gedacht werden. Aller Wahrscheinlichcit nach wlirde sie bei eintre tender Kälte b:S aus ein Minimum herunter gehen, vielleicht in den Monaten Januar und irebrnar gänzlich pausiren, bann abr mit eint. elendem Frühlingsweiter um fo schneller wieder empor schienen. Das kältere Wetter allein sei nicht immer maßgebend, es könne auch, so bctonte er. trotz eintretender kalter Witterung vielleicht schon in 4 0 Wochen die Seuche ohne besondere Zeran'asiung wieder mit Gewalt und re.he'relld'r Wirkung auftreten. Vcu, Jnlaude. Eine Seeschildkröte, die 150 Pfund wiegt, ist in der Nah von San Diego, tfaL, gefangen worden. Der Ost asiatische Lloyd iheilt mit. daß die Chinesen ein Nationallied" haben, das HoaTsetimj Ko" heißt und bei feierlichen Gelegenheiten gespielt und gesungen wird. Wer der Autor des Musiwückes ist. wer die Worte dazuge-chrieben hat. aus welchem Jahre die Hymne stammt, scheint leider nicht belannt zu sein. DaS Blatt theilt die Musik, in curopäticher Tonweil gesetzt, sowie auch dm Tezt in freier lleberseung mit. Der letztere besteht lediglich in Belodhudelungen und Veglückwünschungen deS großen Him mMohns". das heißt deS Kaisers. In der neuesten Nummer oZ ..Eosmopzlitan- beklagt sich ein mehr od?r weniger gottbegnadeter Dichter, daß die edle Kunst der Reimerei allen Werth verloren habe. d. h. allen in Dollar? und Cents auSgedrück ten Werth. Bis zu einem gewisien Grade ist das fckion richtig und wenn die Feder mächtiger ist, als das Schwert", so ist heutzutage die Faust mächtiger als die Feder siehe Jim' Corbett. der in einer Stunde mit seiner Faust erworben" hat, wäh rcnd sich der DurchschnittZ-Poetaster in derselben Zeit bestcn Falls vielleicht 45 (sents erreimen kann. Freilich: der Dichter arbeitet für die Nachwelt, was immer das werth sein mag. Die sogenannten Colum. us'Bricfmarken. welche zur Erinnernng an das 400jährige Jubiläum der Entdeckung Amerikas ausgegeben und unter Eontract von der' American Bank Note Company- in New Pork angefertigt werden, werden auf dieses Ereigniß bezügliche Illustrationen tra gen, wie Eokumbus auf hoher See, .(kolumbuS erblickt die amerikanische Küste", Die Landung des EolumbuS". (lokumbus bittet die Königin J'abella um Unterstützung-, Eolumbus vor Ferdinand und Jsabella" u. s. w. Die Briefmarken werden ebenso hoch. aber doppelt so breit sein, wiL die jetztgen und wahrscheinlich am 1, Janusr ausgegeben werden. Die T.e leph onve r bi n d u n h ztoischen ?!ew Vork und Chicago ist in östlicher wie westlicher Richtung von South Bcnd. Ind.. fk't einigen Tagen fertig, resp, hex Anschluß, der Drähte hergestellt worden, Angestellte Proben ergaben, daß man in PjUZHurg das leiseste Geräusch in dem Bureau zu South Bend vermittels des Telephons sehr gut hören konnte und in New Vork war ein sn South Bend in gewöhnli chem Tone gesprochenes Wert ebenfalls deutlich verilehmbar. Auch der An schluß an Boston wurde mit vollständig gem. Erfolg hergestellt. Damit ist die längste, jetzf im Lande bestehende Tele phonLinie. die über 1000 Meile lang ist, vollendet, und dieselbe wird intini gen Tagen der allgemeinen Benutzung übergehpy werden. Es gibt i m nzer nof Ju bi .ä?n. die nicht gefeiert wxrden. Daß zugleich mit der vierten Jahrhundert' feiet der Cntdkckimg Amerikas auch die Jahrhuffdertfeier der , Entdeckung der lgsrreverattstalkct werden müsse, daran haben inertiolirdigkr? Weise nicht einmal die leiden fchastlichen Rauchet gcdacbj. , In Euda sah EolumbuS die ersten Cigarren, in seinem Tageöüche berichtet er darüber: Zwei meiner Freunde ircfcn viele Jnoianexmäner und Frauen mit einer kleinen angezündeten Wurzel im Munoe, die von emer Art Kraüt herrührt, das die Indianer Tabak, nennen? die Indianer athmen den Sitten gemäß den Dust dieser Wur zel ein." Nach Europa wurden die ersten 'TahakspstattM erst im Jahre 1560 gebracht und zwar durch Njcot., der mit seinen importnttn Glimstengeln durch, die Straßen von Lissabon spa Krte und gewaltiges Aussehen errsgte. Immerhin aber dl.'ibt dem Entdecker Amerikas das Verdienst, auch Entdecker der angezündcten Wurzeln" zu sein. Die Zollbeamten der Ber. Staaten an der canadischm Grenze sind nicht damit zufrieden, daß nur die ekngefchmN'Zgeltrn Chinesen sestgenom wen werden ; eS ist ihnen hauptsächlich darum zu thun, die Kerle zu erwischen welche den Schliäugigen behilflich und. hierher zu kommen. Bisher ist

ihnen das nicht gelungen, adcr man lst auf der Hut und wird einer erwischt, so wird er brummen müssen. Uebri gens scheint den Schlitzäugigen von die sen Burschen zuweil schlimm mitgespielt zu werden. So erzählt man sich, daß sechs Ehinesen mit zwei Canadiern den Eontract ab schloßen, sie für $300 nach den Ver. Staaten zu rudern. Eines Abends fuhr die ganze Gesell, schast von einem Platze nähe den Was scrwcrken in Windsor b. Nachdem die Canadier ungefähr die Mitte des Flusses erreicht hatten, lenkten sie das Boot stromabwärts. Ungefähr eine Meile unterhalb von Sandwich, das bekanntlich in Canada ist. wurde ange hültcn und den Chinesen erklärt, daß sie je'.t in den Ber. Staaten seien und mit Sicherheit an's Land gehen könnt.'n. da kein Mensch in der Nähe sei. Die schlauen Eanadier erhielten ihre 8300 und ruderten weiter: ob die Chinesen in englischer oder chinesischer Sprache geflucht habm. als sie entdeckten, wie sie beschwindelt worden waren, iiz nicht bekannt. Die Anname der Schwester oes Polarforschers Berhöff, welcher mit dem Lieutenant Peary die Forschungs reise nach Grönland angetreten hatte: und auf derselben in einer Gletsche? spalte rttungllllt , sein sollte, daß ihr w rghalsigcr Äruder noch am Leben und auf der Suche nach dem Nordpol begriffen sei, wird durch folgende Umstände unterstützt: Ein Matrose des inzwischen in Philadelphia angelangten Dampfers des Peary'fchen ForichungZ erpedition Kite" berichtet, daß Ver höM Fähigkeit, Kälte zu rtragen, ge radezu bewunderungswürdig sei, oft sei er in gewöhnlicher Kleidung über Eisfelder gewandert, wch end seine Begleiter von Kopf bis zn Fuß in Pelze gehüllt waen. Oft habe er sich ent kleidet und in offenen Stellen eines CiSieldeZ in Wasser gebadet, dessen Temperatur dem Gefrierpunkt nahe Dar und manchmal fei er barfüßig von und nach dem Schiffe über das EiS ge 4 ingen. Augenscheinlich fei er ent chlossen gewesen, sich an das. Polarklima zu gewöhuen und habe zu diesem Zwecke gegen das Ende ihre Aufent h7.!tS im Polarmecre in den SchneehutUn der Eskimos geschlafen, und mit liefen Fischthran, EeehundZ und .'allrost'Sleifch gcgeffen und fei mit ihnen in kleinen unsicheren Böten umeigesahren. Vcrhöff habe oft mit y;n Seeleuten dcS Kiie" darüber geiprochen, ob es ihm gestattet werden vüroe, in Grönland allein zurückzu bleiben, und Alle seien der Ansicht gevesen, daß Lieutenant Peary ihm die Zrlaubniß dazu nicht ertheilen würde. leary und seine Fra werden die Er zednässe der Polarreise in ZeitupgSar' ihln reröffentlichen. Vom Auslande. Daß man jetzt von Ham bürg nach Königsberg 14 Tage zur Reise braucht, sollte kürzlich ein junger

Mann, geborener Memelcr, erfahren, der von Hamburg nach Königsberg zum Besuch von Angehörigen und darauf nach seiner Vaterstadt reiste. Derselbe mußte sich, wie die K. Alla. Z." er zählt, zuerst in Berlin einer vorichrists mäßigen Quarantäne unterwerfen, wo selbst ihm bei feiner Entlassung eine Bescheinigung darüber ertheilt wurde Allein in Bromberg angekommen. fchiinten den Hamburger" weder diele Bescheinigung noch seine Gesund heitZbetheuerungen : er mußte stch da selbst gefallen lassen, zum zweiten Male, sechs Tage hindurch tm Laza reth einer Odseroation unterzogen zu weröen. to das seine New von am bürg nach hier nicht Weniger alS 14 Tage in Anspruch genommen hat. M.l . , i , Aeuni'a) erging es lungn einem lun gen , Mann, der über Bremen und KSnigzbera nach Rußland reiste. Der selbe stieg, von hier stammend, in Tilsit um und in den nach Memel gehendm Abendzug. Er erzählte seinen MUpas fagieren gerade von seiner Reise, alser plölich. was das Manchem unterwegs so häusig paziirt. Lelbzchmerzen bekam. Sofort glaubten die Kupeeinsassen'na. türlich finen Eholerakranken entdeckt zu habm. Mit den, Ausdruck deS groß, ten Schrecken? sprangen auf der näch sten' Station die Reisenden PUZ den; Waggon, alarmrrten das Zügpersonal und dcnunzirten den Fahxgast als woteraverdüchtig. vieler wurde otork. ohne daß seinen gegentheiligen Erklä rungen Beachtuna geschenkt wurde. isolirt gehalten, und dem Bahnhofs Vorstände in Memel von der Ankunft

eines anscheinend Choleräkrqnken tm graphisch Nachricht , gegeben während die Mitreisenden, sich geheimnißvoLl zu flüsternd, die Reise in Angst und BanM iotiLtzten. In Memel wurde der junge 'Mann pslizcilZcherseikS in Cm pfang genommen und' ber 'Ouargntttneanstalt zugeführt. Natürlich wur? bey an Zsem Betreffenden ärztlicherseits nicht die ßeringste ExkrankungSsympT tome wahrgenommen: derselbe ist ßahec 'chon entlassen worden. ' ' . Die japanische Presse tlLAt über den Verfall der guten SU, ten. weicher bei den jungen Mädchen eingetreten ist, die noch der' westlichen Methode erzogen werden. D'asimoderne japanische Mädchen benimmt sich railJ tpif ein Mann. Am schlimmsten ist es mit den'cnigcn Mädchen bestellt, welche die Töchkerschülen Xkz Tc.to --Mt sucht habcn. In Japan bisher,, gänz. lich unbekannte Sitten haben sich bei diesen jungen FrSulefin'MSliM, Die wohnen allein , in cincm Mieth? Hause, gehe? nach Eintritt der Dunkel heit allein spazieren. trsaken Säke und spielen Karten zusammen in Theehä.fern. Wa? für eine Art Miitter lob kn diele Mädchen geben? fragt ein japanisches . Blatt. Finige fuhren zwar zur Entschuldigung , an. daß sich apan in einem Uebergangsstypjumdefinde und dß Alles ln daS richtige , G. leise kommen wird, sobald die Sitten in allen Beziehungen westlich geworden sind. Wir. könn?n die?e Ansicht jncht tbeilen. Es ist zu bedauern, daß die Schulen, welche nach europäischer ,Art eingerichtet sind, ihre, Zözlinge einen neuen Sittenkoder lehren, wo ihre Auf? g.'be doch so unendlich leichter gewesen, wenn l sie sich an ,die ausgezeichneten Borschristen' der weiblichen Etikette. : ' ''iiir,; iii - " : - - ' . -; -.

welche in jedem japanischen Hause gelten. gehalten hätten. Was das Benehmen der Frauen angeht, so kann uns der Westen nichts lehrin, im Ge gentheil könnten die Europäer viel von japanischen Damen lernen' Ueber den Unfall auf der Fünfsingerspitze, bei' welchem de Stuttgarter Ingenieur Stickler und der Fiihr r Josef Jnnerkofler das Le. den verloren, ist dem Centralausschuffe 'des deutschen und österreichischen AI penvereinS zu Berlin seitens eines Ber liner Bereinsmitgliedes. welches sich zur Zeit im GrödenerThale aufhält, ein Bericht zugegangen. In demselben heißt es: Hin nicht falsche Gerüchte auskommen zu lassen und dieselben, so weit sie schon in Umlauf gesetzt. z: widerlegen, theile ich Ihnen als Ergebniß meiner Nachforschung Folgendes mit. Die Grödener Führer haben sich geweigert. den Sickler auf die Fünfsinger' spitze zu führen, ie haben dem Innerkosler mit großer Entschiedenheit ab gerathen, di? Führung zu übernehmcn mit Aücksicht auf' die durch den Neu schnee geschaffene äußerst gefahrvolle Situation. Jnnenkofler, der die Spitze oei oder dreimal bestiegen haben soll, hat aber auf den Raih nicht gehört, vielmehr dem Stickler dringend empfohlen, der Warnung der Groedeer Führer ungeachtet die Besteigung unter seiner Führung auszuführen. Nach den Feststellungen der. drei Führer, welche die Leichen abgeholt haben, ist bei Traversirung eines Schneeseldes der betretene Schnee in das Rutschen ge kommen und hat die Verunglückten etwa 300 Meter tief nach sich gezogen. Tie Schädeldecken der Berunglückten

sind völlig zertrümmert. Die Leiche seZ Führers hat unten, die SticklerS auf jener gelegen. Das Seil, mit welchem die Verunglückten verbunden gewesen, tst unverletzt gedllkben." Aus Lembe ra wird be nchiet: In Tarnopol erschoß der Gymna ialschüler Johann Schwed zuerst seinen Professor Felir Glowacki, dann sich elbst. Der Vizepräsident des Landes,chulrathcs Dr BzbrpnZn hat sich zur Untersuchung dieses Falles nach Tarno pol begeben. Ueber diese Affaire wer den folgende Einzelheiten berichtet: Johann schwed. Schüler oer siebentem -mtnaltalklalle. war etn Bauerntind. das iict durch eltionenertheilcn er nährte. Schwed klagte nun, daß ihm Professor Glowacki schon seit langer Zelt aussamg sei und ihn vor den Mit schülcrn einen Bauentlümmel" chimpste. Er überfiel nun von hin ten den Professor, als dieser aus der 5klas!e in den Korridor trat und erickln I , , - - - - - ' - - - I "77 " M ihn, worauf er sich selbst durch eine .ttevolvertugel todtete. Aus Funchal (Madeira) wird der Köln. Vol'szta." geschrieben: Madeira und Porto Santo haben Urfache, m ganz bezondcrer Weise das Ju vliaum von izrtnopy olumvus zu feiern, der auf beiden Inseln gewohnt und in Porto Santo qeheirathet hat. Bon b:m nach der Ueberlieferung auf leVterer Insel durch ihn bewohnten Hause besteht heutzutage nur noch ein Giebel. Ein Balkenftück aus Barbu lanoeHolz (Madeireser Holzart), das Noch in demselben eingemauert war, befindet sich gegenwärtig im bischöflichen Museum zu Funchal. Das in Funchal selbst von EolUmbuZ bewohnte Haus ist leider vor etwa 20 Jahren abgernien worden. Ein dorther stammender v,m. sowie 'eine Fenflcreinsasjung aus dem Hause von Porto Santo werden auf Beranlallung des amerttanischen Eonsuls in Funchal nach Ehi.azo geschickt werden. Neuerdings sind tn Berlin ine Unmenge Anti-Eholera-Schnäble. SicherheitS'Leibbinden und Vntj-BacillenSeifcn aufgetaucht, und die CholeraBroschüreI schießen wie Pilze aus der Erde. Das Neueste ,?? doch ist der Chclkrabonvon! crn Er sinder ist in rührender Eondltor. der hjZhex an den Straßen-Ecken Univer fal.Bsnbons und JndZicheTurstitillex verkaufte. Da er ein Mann ist. per Nt'.t der Zeit fortschreitet, ss hlte ei jetzt eine neue Flagge oder vielmehr ein neues Plakat an seinem Handwagen auf. welches der staunenden Mitwelt verkündete, daß bei ihm Neue Cholera bonbnS genannt BaeillenZod" zu haben skitN, DsrWohljhSter der Menschheit verlchmäyle es aua nicht, sur lein Medikament persönlich Propaganda zu machen.' Jmmer'ran. weine Herr' schalten!- redete er die Vorübergehen' den an. - .Tet beste un sicherster Mit: tel für innere. Desinftttion jejen Eho lera! Wer seine Jesundheit lieb und xenen Nichel zu ville hat, der schützt keenx M'edijkeit vor und koofe dies wellberi-.hmten-BönbonN Gie sink bejutachtet von Dr. Koch und ville andre Köche, kcene Backcille kann sie ver tragen! Wenn Sie Me solche Bon dons lutschen,' bann iS det ebenso jut, als cd Sie ecnen düchtigen Schluä Kachol nehmen IZ Diese - verlockend Aussicht bestimmt nicht Wenige, einer! Versuch mit dem zuckersüßen Karboi Sstrrogat ' zu ' machen. Als einer t:i Känser verwundert erklärte, daß dü Cbolera-BonbonS nach Fenchel schmeckten.' erwiderte der Erfinder mit riih metiswerther Offenherzigkeit: .Et find za oech ivelchs!" E i n ;j N n ger Russe Namens Kokznlznn. welcher sich iStudlen halber nW a gdeSnrg, . 'a uf hielt. ..erschien der dökj'ge Utzienmg, lästig". Er wurdl aüsgewlefn Ntrd ihm ' dabei die ange nehme. Aussicht ' eröffnet, daß er den rusnÄkit, Behörden auIzelicfert werden wurde?pitchDst bereit erNäri daitcn.' Der angestreng' tcn , Thätigkeit' der" Schwester Holz? MMnS5berHrau"dc5 ''E?c!a!demc!rgjenLu, gelang , Mzdie-UstSsührung des Planes zu verhüten, indem sie diz Etttä)eiun,g ,nnIererch5chStn Behörden anries. .Holzmann. befand sich seitdem h FkZ?t. "im Polizeizewahrkam zu Berlin. Auf erhobene Borstellung er wiederte Graf' Caprivi schon , am ll,. daßRußlanh die Auslieferung nicht U'. an:rag' hrbe Kürzlich wurd?volzmanu aus der Hakt entlasten und. wie die Maadeb, Z." mittheilt, davon in Kenntniß gesetzt, dag ihm der dauernde Aufenthalt in Preußen gestattet sei. Cö ist sehr erfreulich, daß Graf Caprivi den MißgrlN einer untergeprdnetcr

Behörde wieder gut gemacht hat. Es bleibt nur zu bedauern, daß die Magde burgische Regierung einen Beschluß fassen tonnte, der nach den Grundsätzen der Gechtigleit nicht aufrecht zu erhallest war. Wenn nicht so energisch, wie es gefchchen. das Einschreiten der höchsten Instanzen gefordert worden, was wäre wohl aus dem Manne geworden, wenn er den russischen Behör den mit der Mitthcilnng übergeben worden wäre, daß er sich lästig gemacht" habe und der Schwager eines sozialdomokratischen Führer sei? Wahrscheinlich wäre dem Manne schleunigst ein Grab in den Bergwerken Sibiriens bereitet worden. Ueber die Entstehung, den Verlauf und die furchtbaren FoU gen der Explosion, welche bei dem Photographen Chapron in der Rue Busfon zu Paris stattgefunden, wird noch Nach stehendes bekannt. Eine übel ange

brachte Sparsamkeit hat die Katastrophe verschuldet. Frau Chvpron hat eine Flasche Collodium zerbrochen und rief das aaine Haus zusammen, um dik Flüssigkeit mit Schwämmen vom Bo den zu entfernen und neu einzufüllen. Während dieser Thätigkeit gerieh daZ Collodium durch aus der -nebenhegen den Trockenkammer herausdringend! Aethergase in Brand. Eme furchtbare Detonation erfolgte und der Fußboden stürzte ein. In den bereits brennende Räumen des Erdgeschosses spielten sich gräßliche Scenen ab. Zwei Arbeite rinnen und der Sohn Chapron's spran gen, bereits schwer verletzt, durch's Fenster, wo sie mit gebrochenen Glie dern liegen blieben. Die Tochter des Photographen rannte, in flammen ge hüllt, durch die ganze Rue Busson und konnte erst im Jardin d?S PlanteS aut gehalten werden. Ihre Arme waren nahezu verkohlt: das Dienstmädchen und Herr Chapron wurden später voll ständig zergueticht zwischen dem Plafoiid und Fußboden vorgefunden; die beiden Kinder starben Nachts und die F a ?. s.'w:e ei".e Arbeiterin sehen jede Minute unter namenlosen Qualen bet vollem Bewußtsein ihrer Auflösung entgegen. Die übrigen Verwundun gen sind weniger gekahrllch Etwas, das den Salo manischen Spruch : Nichts Neues unter der Sonne" entschieden zu Schan den macht, ist zur Zeit im Royal Aqua rium. Westminster (London), zu sehen. wo eine Ausstellung prachtvoller Chry santhemen zur Schau steht. Neben den einheimischen Cremplarcn sind nämlich dort in Neu-Seeland gezogene Blumen ausgestellt, die im Eis, gefroren, her übergebracht wurden. Bis heute hat ten die englischen Züchter kein genaues Mittel, um sich zu überzeugen, was ihre Brüder bei den Antipoden in der Chrmanthemumzucht leisteten. Da kam ein Gärtner aus den guten Einfall, einige ferner schönsten Blumen zu den Flcijchge:rierwer!en zu tragen. Hier wurden sie in dünne, wassergefüllte Blechbüchsen gesetzt und das Wasser zum Gefrierpunkt gebracht. AlS man nun die Büchsen im Aquarium öffnete, fand lich tn jedr ein solcher Block durchsich tigen Eres, der in feiner 'i'tttte wie eingebettet in purcZ Krystall eine Pracht volle Blume enthielt, die, vollkommen in Form und Farbe, sich mit den besten in England gezüchteten Exemplaren vergleichen kann. Was für Aussichten öffnen sich da für eine international Welt-Blumenausstellung ! Bei den Ausschachtung S arbeiten zum Kaiserdenkmal auf dem Kaffhäu!er hat man jetzt in den bloßaekegten Trümmerstücken der mittleren Hurganlage (der eigentlichen ehemali gen Kaiserbnrg) wikdernnz Alterthumsfund!? gemacht. Es sind Quadcrstücke einer Thürumrahmung. Echieserstücke mit NS,;el!öchern. eiserne Angeln, namentlich ober hervorragend schöne Bruchstücke versteinerter Bäume. Diese letzteren werd? hei der Aufstellung des StudentendentmalS für Kaiser Wil Helm am Noidostabhange dcr oberen nach der unteren Terrasse zu mit oer wendet. Wie man meldet hat sich die reiche 26jährige Amerikanerin Jane Armstrong aus New 7)ort in Monaco erschossen, nachdem sie in zehn Tagen ihr gesammtcs Vermögen von 260.000 Dollars im Spiele verloren. Beinahe zu gleicher Zeit stürzten sich zwei Iln bekannte ins Meer, nachdem sie ih.e gefammte 'Baarschgjt irn Spiele verloren hatten. m m Das Urtheil de? auösraucn geht emstmrmig bahrn, dap H. Et?me dcl'S Bürsten die besten find. 423 "ä'trtivk Ade. Wen? einer Schachtel eine Vu,ee , f " f i i i i: V ifprci Dem allgemeinen Verlangen tnt chend, werden tn Zukunft 1??,' PILM für die Vereinigt, Vtayten mit einer j aescmast0sen nno auflösbaren Hülle überzogen fein, den Gefchmack der Pille j! vollstlndig verbergend, ohne jedoch in irgend einer Weife ihre Wirtfamkeit zu t..:..i.iii:. i' iccitti(og;ij;n; - , 9 Preis SS rent die lkchachtkl. t New York Depot: 863 Canal Str. VKGchGHZHOO rti M fyßv)fft& mmSmwi :' ' "' v " ,i i' '- "' , . ' .Epezjalarzt,il!? Auge, OhrÄasc und Hals. . 3:n Praxis seit !Ki7. Dauernd etablirt I West Washittgton &u , ktx Wexiliix Lt.ake Seuuucr. ' Sndianaoljs, Ind. Zaticntm, welche , außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Correspon den; behandelt. , , , , "

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