Indiana Tribüne, Volume 16, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1892 — Page 1

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besitzt alle (vkgeiifcl,aftett des Vastor-Oels, liat aber einen gnten GeschmackEs ist das beste Abführ-Miitcl. Die Schwierigkeit, Kinder zum Eknnebmen von CastorOel zn veranlassen, besteben nickt mehr. Das Melv! werden die Kinder gerne nebmeu.

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wird fabrizirt in der (Lditorielles. Professor Virchow erklärte das Erperiment des Reporters Ctanhopc, der sich nach Hffkine'schcr Methode zum Schuh gegen die (5 holen impfen ließ und sich dann als freiwilliger Krankenwärter im Neuen Allgemeinen Krankenhaus im Hamburger Vorort Eppendorf der Ansteckungsgefahr aussehte, ohne an der Cholera zu erkranken, für wissenschaftliäi absolut werthloJ. Für russische Zustande sind folgende Ziffern bezeichnend, die dem Budget des Zareureiches entnommen sind. Für Militär wird jährlich auS gegeben 200 Millionen Dollars; der Zar steckt 9 Millionen in d.ie Tasche und für die Erziehungs- und Schulzwecke der 11.3 Millionen Einwohner des russischen Reiches sind ganze $3, 892,000 ausgeworfen. Diese Ziffern gelten für 189!, in welchem Jahre die Ver. Staaten 140 Millionen Dollars für Schulzwecke ausgaben. Jawohl; Rußland ist ein Kultur land." - Der sozialistische Berliner Stadtverordnete Dr. Zadeck hat einen Aufruf an die Berliner Genossen erlassen, in welchem er Angesichts der Choleragefahr zur Bildung einer Sanitätskolonne von Freiwilligen auffordert. Er schließt seinen Aufruf folgendermaßen : Parteigenossen ! Schon seit vielen Jahren verlangen die Vertreter der öffentlichen Gesundheitspflege eine re gelmäßige Uebcrwachung aller sanitä ren Nebelstände in Berlin durch sach verstandige Gesundheits Aufseher, schon feit Jahren trägt sich die Stadt Verwaltung mit diesem Plane, aber bis heute verlautet noch Nichts von seiner Verwirklichung, bis heute besteht die Ginrichtung nur auf dem Papier. Wohlan, zeigen wir den herrschenden Klaffen, daß die Arbeiter im Stande sind, durchzuführen, wozu es den städtischen Behörden anscheinend an That rral! manaeil, rormtren wir cme Vanitätskolonne von Freiwilligen ! Nnsten wir uns im Frieden, um in Kriege bereit zu sein Die Zucker- und Reispftanzer in Louisiana haben ein Manifest erlassen, welches folgendes besagt : Noch nie ist es so offenbar geworden, wie jetzt, daß die demokratische Partei eine Freihandelspartei ist. Wir können nicht mit einer Partei zusammengehen, die unsere Industrieen mit Vernichtung bedroht. Ebensowenig nnen wir uns länger dazu entschließen, in den Congreß Vertreter zu senden, welche zur Organisation des Nepräsentantenhauses aus einer FreiHandels -Basis beitragen, und für FreiHandel in jeder amerikanischen Jndustzie stimmen, ausgenonnnen vielleicht bieiemgen unseres eigenen Staates. Mlt Staunen und Befremden haben wir alle unsers seHs Congreßvertreter für freie Wolle, freies Salz und freies Bauholz stimmen , sehen. ' Wir haben sechZ Bills,, im Congresse einbringen sehen, welche die Zucker-Bounty ab schaffen sollten, und jede dieser Bills hatte zum Vater einen Demokraten. Wir, können nicht mit einer Partei stimmen, welche Darauf beharrt, unsere größten Industrieen mit PernichkUng zu bedrohen."

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Diese Pflanzer waren bisher Demotraten. Aber ihre demokratischen Grundsähe mußten zum Teufel gehen, als ihre Privat-Zntcressen in'S Spiel kamen. Der Zoll auf Reis beträgt nahezu hundert Prozent; für sedes

ksund Zucker erhalten sie zwei Cents aus der Vundeskasse bezahlt. Die Republikaner versprechen, es dabei zu lassen, die Demokraten wollen Zolle und BounNeS abschaffen; aber wo mein Schatz ist, da ist mein Herz" und jetzt haben die demokratischen Pflanzer einen Republikaner als Congrest-Can-didaten aufgestellt. O t Drahtnachrichten Inland. Wet te ra u ö s i chten. jür Andiana : Heute und morgen sckönes Wetter, beständige Temperatur. ' Ein Pferdebahnwagen von einer Lokomotive zert r ü m m e r t. (incinnati, 4. Okt. Eine Rangirlokomotive mit drei beladenen Frachtwagen traf heute Abend bei der Har . . e . rt r t t nfon Ave. einen Pferdeb.ihnwagen John Straße und zwc, Personen der John Straße und zwei Pers wurden augenblicklich getodtet und 5 schwer verwundet; die llebrigen kamen mit dem Schreck davon. Man mißt die Schuld an dem Unfälle dem Wächter an dem Uebergange zu, welcher dem Straßenbahnwagen gestattete, das Geleise zu kreuzen. Ausrottung der Büffel. der vom Staate angestellte Wildhüter, kehrte heute nach hier zurück Er hatte jiaj einer cieujari zur rrivtgung der Büffeljäger angeschlossen, welche Jagd auf diese Thiere indem Gebiet des Lost Peak machten. Er berichtet, daß ungefähr die Hälfte der dreißig Thiere zählenden Büffelhcerde getödrci woroen fei uns oasi man me ager . gm . .. t . I nicht gefangen habe. Die Ansiedler der dortigen Gegend

sind über die Büffcljagcr sehr erbit- mundeten amerikanischen Secleute,Lu tert, sollte ibnen einer derselben in die entschädigen. Egan sagt, daß die B -Hände fallen, so wird man wahrfchein- woüner Ebili's äukerit freundscöaktlic!,

lich kurzen Prozeß mit ihm machen. Fünfzig Pferde verbrannt. N e w A o r k, 4. Okt. In den dem Kontraktor Nonin gehörenden Ställen biach heute Morgen cuer aus und 50 Pferde kamen in den Flammen um. Der dadurch verursachte Verlust beläuft sich auf etwa 124,000 Dollars. Zwei Feuerleute trugen schwere Ver lehungen davan. .O, Der päp st liche Segen blieb au s. Newark, N.J., 4. Okt. Eine große Enttäuschung für den kürzlich hier abgehaltenen Eynqreß deutscher Katholiken war die Thatsache, daß, obgleich ernstlich darum ersucht wurde, her papstliche Segen von Rom nicht eintraf. Während der Sitzungen sorgten die Führer der Verhandlungen da für, daß das große Publikum nichts davon erfuhr, nach und nach jedoch ist die Thatsache zum großen Leidwesen aller Betheiligten doch bekannt gewor den, und aus der Weigerung des Pap stes, seinen Segen zu ertheilen, schließt man, daß Cahenslyismus in Rom nicht begunmgt mrd und daß der Pnenerverein und was damit zusammenhängt, unter dem Bann steht. e r y a s r u n g e tn e s g e s a y rlichen Verbreche r s. An der so n, Ind., 4. Okt. ChaS. Allen, ein berüchtigter Charakter, wel - cher von den Behörden verschiedener Ortschaften in Indiana gesucht wird, wurde hier heute Nachmittag von Marshall Kopper verhastet. Allen ist der Mann,' welcher vor einigen, Monaten dem Farmer JoneS nahe Alfonte auflauerte, shn niederschlug und dann be raubte. Darauf ging er nach Nobles dille, verübte hier einen Diebstahl, wurde eingesangen, entkam aber den Beamten. Bald daraus tauchte er in; Frankfort auf, stahl ein Pferd und einen Wagen und wurde verhastet. ES gelang ihm, aus dem Gefängniß zu entwischen und man horte seit einiger Zeit nichts nehr von. ihm., bis n höute Nachmittag hm ssln Erschsinen machte. Wen iß. SS Jahre alt pnd eine? der gefährlichsten Banditen im mittleren Indiana. -" -. vsL;.;.

Wegen Bigamie v e r haft e t. Cleveland, 4. Okt. Jakob Grecnberg, ein Geschäftsreisender, welcher vor ungefähr sechs Monaten von New Aork hier ankam, wurde auf An-

suchen der dortigen Polizei heute hier verhaftet. Am 3. Mai heirathete er Fräulein Bessie MramS, eine junge Dame in dieser Stadt und jetzt stellt sich heraus, daß er eine Fran und drei Kinder in New Aork hak. Fünf K i n b e r. v er g i f t e t. W i ch i t a, Kas. 4. 'Okt. Die fünf Kinder I. B. Baileys, eines Eisenbahnangcstellten, wurden am bergangenen Sonntag in bis jetzt noch unaufgeklarter Weise vergiftet. Zwei der Kinder starben in der folgenden Nacht und die andern besinden sich M einem Zustand, daß der Tod jeden Augenblick eintreten kann. Der die Kinder behandelnde Arzt erklart, daß, alle Samptome auf stattgefundene Strhchninvergistung hindeuten. Der tt n t e rf ch la g u n g a n geklagt. Pittsb urg,4. Okt. DieGroßgeschworenen haben Robert I. GodrVfta. tsen A,,ri?,n'5?t..Ztt,. i " " v v .f Solonordens, wegen Unterschlagung ..... nnn .a - . 1 vvn jpi,tjuü iiuuar, uic uciu ;ucocn gehörten, in Anklagestand versetzt. Mit ihm wurden auch John M. Ball, Supreme-Präsident und A. S. Mudorff, Vorsitzender des Jinanzcomktes, angeklagt, sich vereinigt und verschwor ren zu haben, den Orden zu betrügen. New Aork, 4. Okt. Patrick i?.in. h?r (Strtrtfti Ä,sndt iti . . 1 Mt. VfkMIfc. ti.l Will Newport" hier an. Er saat. dab ei bevollmächtigt sei, alle Ansprüche ameZ rikanisch r Bürger gegen. Chili zu l friedigen, und daß die daraus bezüglichen Vertrage vom Senat und derM putirtenkammer von Chili gebilligt worden seien. Er führte 20 Kredithriefe auf Pariser Banken für die Summe von 77.,Mtt bei sickXundoll " " i iwiiii."wt.-"- I dieser Betrag verwandt .werden, die Kamillen der bei den Balmaceda Unhen in Ehili netödteten und pergegen die Vereinigen Staaten aesonnen seien. Noch ein Orden i n S ch w u l itaten. R e w A o r k, 4. Oktober.- Richter Bcach vom Obcrgericht hat S. F. Higglns zum temporaren Necelver der fäunriintf $1 ssiiHiw Hrtw ffftritn M ltV V llllMIllk WH VT'til.ttM, N. P., eingefetzt. Higgins stellte BLrgschaft für 25,000 Dollars. DaS gerichtliche Verfahren gegen diese Gesellschaft wurde auf Ansuchen des Superintendenten deö Stäatsversiche-rungs-Departements eingeleitet. Eine Untersuchung der Bucher zeigte, daß der Orden seine Kräfte überschritten hatte, daß ungesetzliche und betrügerische Transaktionen vorgenommen worden waren und daß derselbe van kerott war. Die Verbindlichkeiten be laufen sich auf 19,000 Dollar?. -" Die Wahl in Florida. Iackfonville, 4. Okt. Die Wühlbetheiligung heute war kaum so stark, wie erwartet wurde, was der Wahlsteuer zuaeschrieben wird. Der demokratische Gouverneurs Kandidat dürfte 30,000 Stimmen Mehrheit er halten haben, während der Demokrat alcmmina im Jahre 1883 40.000 erhalten hat. Zür die Volksvartei sind böcbitenS 4000 Stimmen abgegeben worden, 8000 weniger als für den republikani s schen Kandidaten vor vier Jahren. Die weißen Republikaner, Kelche sich an der Wahl betheiligten, stimmten für Mc Volkspartei, während die Neger zum größten Theil für den demokratischen l Gouverneurskandidaten stimmten, wie aus Berichten von 2.1 Counties zu er sehen ist. nSland. RussischT'PZlger. L 0 nd 0 n , 4, Okt. Der Moskauer Correspondent des Standard berichte Folgendes : 30,000 Pilger haben sich voinrcmel nach Troitsa' aufgemacht um den fünfhundertsten Jahrestag deö TodeS deS heiligen SergiuS, zu feiern ie werden von 1000 Geistlichen begleitet, welche heilige Symbole und Erinnerungszeichen dem Zuge voran

tragen. Die Pilger verbrachten die Nacht in dem Dorfe Mitischi unter freiem Himmel, ihre Petroleumlampen verbreiteten nur spärliches Licht. Sie schlafen auf ihren mit Lebensmitteln gefüllten Säcken und das Lager er.streckt sich fast, drei Meilen längs des Weges. Die Entfernung nach Troitsa beträgt vierzig Meilen und man er-wartet,-daß 'sich in dem dortigen Klo-' ster 100,000 Pilger einfinden werden. Die Andächtigen werden von Kosackenregimentern begleitet, welche den Zug führen und beschützen. Der heilige Sergius war die Hauptperson in dem Kampfe, welcher im vierzehnten Jahrhundert unternommen wurde, daS Tartarenjoch abzuwerfen. Die Cholera. H a m b u r g, 4. Okt. Die offiziellen Berichte melden für gestern 43 neue Erkrankungen und 9 Todesfälle. In Altona erkrankten gestern drei und es starben fünf Personen an der Cholera. AuS Sk. Petersburg wurden gestern 12 neue Erkrankungen und Todesfalle gemeldet. Rußland'S Vordring en in Mittelasien. London, 4. Okt. Der Correspondent deS Standard" telegraphirt aus Shanghai, daß Rußland die Absicht habe, im Frühjahr 12,000 Mann Verstärkung nach der Pamir Region $u senden. DaS Pamirgebict im Norden von Britisch -Indien ist das strategisch wichtige Grenzland, um welches früher oder später Rußland und England aneinander gerathen werden. DaS begründetste Recht auf Pamir scheinen die Chinesen zu haben, doch sehen es diese nicht ungern, wenn sich ihre beiden Feinde gegenseitig zur Ader lassen. , - Schwere Anklage. Perlin, 4. Okt. Die Behauptung des amerikanischen 'Vice Con sulS in Hamburg, Herrn Burke, daß der Hamburger Senat und der Polizeichef das Vorhandensein von Cholera in der Stadt verschwiegen hätten.

so daß er in Folge dessen falsche Geundheitscertisikate an die Moravia" und andere Schiffe ausstellte, lenkt allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Die Erklärung des Vize - Consuls, welche auf Grund eines scharfen Artikels der New Bork Sun erfolgte, welche diesem Beamten Nachlässigkeit vorwarf, wird als Basis zahlreicher Forderungen genommen, eine amtliche Unsuchung des Benehmens der Hamburger Behörden anzustellen. Die National Zeitung" ist das letzte einffubreiche Journal, welches die Forderung stellt und in einem editorlellen Artikel drückt sie Ueberraschung aus, daß die angeklagten Beamten sich noch angesichts der schweren Beschuldigungen, die gegen sie erhoben wurde, schweigend verhalten. Die ganze Nation, thatsächlich die ganze Welt, sagt sie, erwartet Aufklarung dieser schmachvollen Angelegenheit. OeblssSnachrichten. Angekommen in: Scilly : Havel" und Augusta Victoria" von New Jork. N e w A 0 r k : Elbe" von Bremen, Friesland" von Antwerpen. B r 0 w h e a d : Passirt, City os Paris" von New Jork. Antwerpen: ..Jllmols" von Philadelphia. - ; fl . Qu en ö t 0 w n : Ohio" von Philadelphia. M 0 v i l l e :,' Furnessia" von Rsw Bork. ' , ' k. t m 1 . ; 13; EUROPA. 1892. P as s a a e auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschas ten eingezogen. Sprecht vor. ,. A M etzg er Agentur. yaqkpantkWLondett. . Ter Sturz der Orientalank. von BarZe? und Ca.'. der London und. Öe pcral Bank, r Liberator, Building Eo.iety. des Hsule. & ?an5 Trust und der Ktn.tschen' BaugeseUschast. durch ffelche in kurzer Zeit kleinere Einleger m -der Höhe, von weit über zmet Millio vni Pfund Sterling betraffen wurden. hat. wie der Londoner Correspondent des .Bert. Taaebl.-, schreibt, em allqemel es Mißtrauen a?gen die kleineren, namentlich mit der Bauspeculation verbundenen Banken wachgerufen, ,, M lchlikßlich. 1 nach dem ,jujqmmenruch der zwei letztnaZnten, .Jnftttut m

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