Indiana Tribüne, Volume 16, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1892 — Page 2
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cy Tribüne. f- Erscheint , .,, . Täglich und SonniaQS, Die tägliche .Tribüne' kostet durch den Träger NCentS per Woche, die Sonnk2gs.Trtbüne- 6 Cents per Woeye. Berde znsanzme ZZEentO oder CeMS perMonat Per Pest zugeschickt tn VorSusdejzZlunz tf per Jahr. Ossue: 130 Ost Maryland Strafte. Indianapolis, Ind., 3. Oktober '92. PearySAÜcktehr. Ter Tmnpscr Ritt", welcher vor drei Manaten von St. ficSnl in Neu Zundlend absegelte, um dem Pearq'schen ' Zuge Hilfe zu bringen, ist Mitte &ep I tember dort wieder und jetzt bereits in k-r i n .. . rt x. w 1 1 Oflon kingeirossen. nutzem er um tfrfota feine Angabe aelöst bat. Lieutenant Peary. ein Ingenieur-OfiZcier ;: '-Ut Ver. Btaaitn, zog am Anfang deZ vorigen JahreZ, von nur fünf Leuten ! degleiket. auZ. um in Grönland wissen' schaftliche Beobachtungen zu machen iund den Persuch zu unternehmen, den Nordpol über Grönland zu erreichen. ?Zur Seite stand dem Lieutenant seine junge fitan. Der Zug überwinterte . in der DKCormick Bai. Von da reiste iLieut. Peary 1300 Meilen nach Norden toter die Eisfelder. Nachdem er einige !wichtize Entdeckungen gemacht hatte, kehrte der Forsch ngsreisende ngch der McCsrmick Aai zurück und wartete dort, wie eS vor der Abreise vereinbart ,wS!den war. den Ents'aMg ab. Lieut. Peary, seine Frau und feine fünf föe neAen befinden sich Lewohl. Lieutenant Pea-n begann seine grefc Cchlittenreise am 15. Mai 1891 von dem grönländischen (ii?al au4. DaZ. selbe Uegt an der Spitze der M'(ormick Bai. 4000 Fuß hoch. Peary umfuhr, nur von einem Mann begleitet, auf seinem von 14 Hunden gezogenen Schlitten die Spitze des Humboldt' Gletschers. Dann kreuzte er die Speise, becken des St. Georae's und Osborne. Glets'berfystems. Am 26. Juni a nWt er den 82. Breitegrad. Hier ging die Küste nach Nordosten und dann nach Osten. Schlichlich wurde - Peary gezwungen, nach Südosten zu gehen. Nach viertägigem Marsche, auf welchem sich die Küste noch immer wei ter nach Süd offen und Osten hinzog, eneichte Lieutenant Pc?ry die Epiße einer großen Bai in 81 Grad 37 Fu Fuß nördlicher Breite und 34 Grad Länge. Das war am 4. Juli. Zu Ehren des Tages nannte er die Bai JndepeudenceÄai-. Dem Gletscher. we!ch,'r bis an die Ufer der Bai geht, gab kr den Namen Academy'Gletjcher. Der Erdboden hatte hier eine roth braune Farbe und trug leine Schneedecke. 61 gab Blumen. Insekten und Moschu?ochfen in Fülle. Auch Hasen. Füchse und PtarmizanZ zeigten sich. Am 9. fXiiii trat Lieutenant Vearo mit seinen Begleitern landeinwärts die Heimreife an. Sieben Tage lang o gen it uoer Las irrn reichem amee vedeckte innere Hochland. Dasselbe war 8000 Fuß über dem Meeresspiegel. Am 4. AuguZt traf Peary die Jiur bei der Spitze der M'Cormick-Ba,. Er hat feinen Plan m jeder Beziehung ausgeführt. Was die geographifchen Entdeckungen des Zuges beirisst. so ist erstlich die grönländische Küste über den 79. Breitengrad festgestellt word?n. ebenso das Ende der Konti nental-Eis-kappe unterhalb der Vicioria-Bucht und endlich das Bestehen von Gletschern an allen nördlichen FsordZ. Lientenant Peary hZt auch viele werthvotle Beob achtungen über die Fluth und das Wetter gemacht, und viele intereffante , ethnoZogische Gegenstände, wie Klei dung. Zelle und Schlitten der nördlichen EZ'imos. mitgebracht. Viele Pho lographien von Land und Leuten stnd aufgenommen worden, und die Samm lung der Flora und Fauna der durchzogenen Lönderflrecken ist fpfo wertdroll als reichhaltig. Der nördlichste Punkt, welcher bi?her an der Ostküste erreicht worden ist. oar 75 oder 77 Grad nördliche? Breite. Bis dorthin gelangte der Dculsche Ho! k cnb:z. An der Westküste kamen Lockmood und Brainard von dem Grecly Iuge bis zum 83. Grad. Wichtige Entdeckung. 4X 6h. H.Rosentha! in San Fran c!-cg veröffentlichte soeben unter dem Titel: JVh& lool. It Ilotary .Iotion and Centrifual Force" ein? . Äro schüre, die nachzuweisen sucht, dan sas Blut in seinem Lauft durch den knenschlichM Körper sich fchraubenartia in den Arterien entlang windet. Dieser i: Theorie zufolge tji die Bewegung des . Blutes eme dreilache: erstens naaz vor - warts. zweitens um seine eigene Achfe. drittens eine zentrifugale, d. h. die Blutmoleküle treiben durch die Gesäße, indem jic zunächst an den Wänden der selben Kreise beschreiben, die kleiner und kleiner werden, bis die Moleküle den Mittelpunkt der Arterienpenpherie erreicht haben, um dann Zich tn größe ; ren, allmälig anwachsenden und wieder abnehmenden reizen fortzudeweakn. , Man kann sich den also beschriebenen Rundlauf des Blutes (der von dem längst bekannten Kreisläufe- wohl zu ,, , unterscheiden iti) leicht und genau dar stellen, wenn man sich die fpiralförmi , , gen Federn von Bettmatratzen so hin i iereinander gelegt denkt, daß sich ' Spitzen mit SpiZen und Basis mit .'. Bci3 berühren. Unter den Beweisen, die in der ce " nannten Troschüre für diese Theorie angeführt sind, haben vor allem die prattüchen krperlmente Bedeutung. Dr. Aosenthol führte in den rechten Vorhof surioulumZ des Herzens (A) und in die Lungen-Arterie (B) je eine Glasröhre ein. Er verschloß dieselbe mit 5korkl.-n. an denen sich lange, in die Äöhre,i hlnadhängende Seidenfäden be fanden. Alle übrigen AuZzänge des Herzens mnrden verkopft, fo'dok Was fer. welches in die Äöhre A eingelassen wurde, durch die Röhre U einen Ausganz nehiuen mußte. Befand sich das Wa?er unter ,, Druck, so streckten sich
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Leim lLiniritte die Seidenfäden tn Aohre A lang aus, während sie sich in Röhre ü beim Austritte spiraZsörmZg zukam mcn wanden. Dasselbe Phänomen wurde beobachtet, wenn die Röhren in den linken Vorhof des Herzens und in die Aorta eingeführt wurden; es trat in bedeutend verstärktem Grade hervor, sobald durch den Druck der Hand die Systole und Tiastole des Herzens nachgöahmt wurden. Eine der merkwürdigsten Eigenschaft ien des Blutes ist seine wohlbekannte Neigung, bei dem geringsten Anlasse zu gerinnen. Man hat bisher die That fache, das das Blut in den Arterien nicht gerinnt, einem geheimnißvollen Einflutt'e der Arterienwände zugeschrie den. Dr. Rosenthal leugnet die B rechtigung solcher Theorie und meint, da nur die Rotations-Bewgung der geheimnißvolle Agent ist, Würde das Blut in gerader Richtung fortfließen, so würd? es sich an tausend scharfen Winkeln stoßen, würde sich an'etzen und vielfach Gelegenheit finden, zu ver dicken. Das Gerinnen des BtuteZ in. nerhalb des Körpers würde aber indem, selben Grade verderblich sein, in dem es beim Austritt auZ vem Körper sich heilsam erweist. Wirkung deS BlitjeS auf Wein' reden. lZmench Rathay berichtet in den Denkschriften der Wiener Akademie": In einen Garten bei BSslau, in welchem die Sorte blauer Portugieseran Drahtrahmcn gezogen war, hatte der Blitz eingeschlagen und seinen Weg durch drei Drahtrahmen genommen. Aüe an diesen Rahmen gezogenen Reden waren getroffen und in Folge dessen waren viele Lotten dieser Reben abge storben. Mehrere Wochen später, nach dem die bereits abgestorbenen Theile weggeschnitten waren, zeigte sich erst an den noch frisch gebliebenen Theilen der Lotten eine prachtvolle Rothfärbung des Laubes, und zwar war jedes ein zelne Blatt d an den getroffenen Drahtrahmen befindlichen Reden seiner ganzen Ausdehnung nach gerathet, während die übrigen Reben grün belaudt waren. Aehnliche Beobachtung gen über Rothfärbung vom Blitze getroffener Reben sind in d'er Literatur nur sehr spärlich, im Ganzen außer dem vorstehenden nur noch vier Fälli verzeichnet. Sie betreffen stets nur solche Reben, deren Laub im Herbste roihe Berfär düng zeigt, letzteres ist der Vitis silve stris, ferner allen blauen und gewissen rothen Sorten der Vitis vimfora und gewisten, übtr nicht allen blauen So? ten verschiedener amerikanischer Reben eigen. Interessant ist es nun, daß alle Reben, welche ihre Blätter im Herbste röthen, dies auch thun in Folge von mechanischen Verletzungen der Blatt nerven, Blattstiele und Jnternodien; Ringelung. Knickung und theilweises Durchschneiden der Jnternodien bedingt die rothe Verfärbung aller über der verletzten Stelle befindlichen Blätter. Die eingehende Vergleichang der nach Blitzschlägen verfärbten Rebenblätter ergab, daß ihre -rothe Verfärbung in allen bisher untersuchten Beziehungen jener gleicht, welche nach mechanischen Berletzunaen emttttt: auch m den 3dl len. in denen nach der Blitzwirkuna äußerlich eine mechanilche Verletzung nicht ttchtbai Die Verfärbung durch den Blitz ist hiernach nur eine unmit telbarc Folge desselben und wird da durch verursacht, daß der Blitz in den Mittelstücken zahlreicher auf einander rolaendcr Jnlernodlen, die außerhalb des CambiumS liegenden Gewebe tödket. was nahezu einer mehrfachen Ringelung entspricht." eunde von Linenwß Tode au hoher Lee. Wie ein amerikanischer Kutter im April 1865 mitten im Atlantischen Ocean die erste Kunde von der Ermordung des Präsidenten Lincoln erhielt, und zwar von unerwarteter Seite, nämlich von einem britischen Schiff, das wird neuerdings von einem Augen zeugen in folgender dramatischer Weise erzählt: Zu früher Morgenstunde wurde der Maat durch den Ruf aufgeschreckt, der oben vom Mast kam: Schwarzer Rauch vor uns! Großer Dampfer südwärts!" Der Kavitän wurde herbeigerufen, sprang aus das Verdeck und betrachtete mit dem Fernrohr den rauchenden Fremdling, welcher so plötzlich aus dem tief am Horizont lagerndm Morgen nebet aufgetaucht war. Manche b sorgte Blicke wurden gewechselt, und AÜes erwartete einen Feind: hatte das Schijf gezogene Geschütze, so hallen wir wenig Ausücht, zu entkommen. Zeigt ihm unsere Flagge. Hm!' ries der Kavitän dem Maat etwas er regt zu. ,wenn der Bursche ein Rebell ist. dann je eher wir es wissen, desto beuer!" Es fehlten noch wenige Minuten bh 7 Uhr. als der Dampfer seine Nationa NtSt bekannte. Wir waren ziemlich froh, als dle rothe t. Georgs.,zlagge mit dem Kreuz emporstieg. Vielleicht war es ein nach dem Kap bestimmtes britisches Trup?enschiff. das etwas aus dem Kurs gerathen war. Es ivar zu weit entfernt.. um es anzusprechen; aber auf ein Zeichen unteres Kapitäns wur den die Vorbereitungen getroffen, bunt Zardkge Froze.ignake zu geben. Wir lignaliNrten die Frage: Was für Neuigkeiten vom amerika Nischen Krieg? Aber keine Antwort hob unsere bange Spannung. .Kann uns nicht; helfend brummte der Kapitän, er hat unser Zeichen Alphabet nicht. Doch'waS ist ealt sein gebräuntes Gesicht erblaßke leicht.) Er hat sich gedreht und kommt eus uns zu. Donnerwetter, wenn es da5(5onföderirtenboot Alabama- wäre und uns getäuscht hätte! Alle Mann h:rbei, denn " In dieiem Augenblick kam ein tiefes, langes, und dann noch mehrere kurze DaittpfvleiseN'Signale über die blitzei-de F!u!h zu uns: dann ließ der Dampfer nn großes weißes Segeltuch seitlich uie der. unkcre ernioyre richteten $ auf den beutn jt$. au welchem jetzt
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schon mit dem bloßen Äuge dunkle Striche erkennbar waren. Ich hab's, was daraus gemalt ist," schrie der Kapitän aufgeregt in das Ta kelwerk hinein: Der amerikanische Krieg ist vorbei Davis ein Flüchtling und o Gott, ist es möglich? Lin coln ist ermordet !'." .Flagge auf Halbmast!" befahl nun der Kapitän in gedämpftem Tone dem Maat, und ziehen Sie das Signal ; .Danke Ihnen" für den Dampfer aus!" Einen Augenblick darauf schollen die reichen, vollen Töne einer Regiments kapclle über die wogenden Wasser, und manches Ailge perlte vor Rührung bei den wohlbekannten Klängen von "Ilail Columbia !" Langsam drehte sich wie der der Dampfer und setzie feine Fahrtsort.' wahrend, von einem einzigen Im puls getrieben, ol!c unsere Osfiizere und Leute in die Takelage sprangen und durch Hüteschwenkcn ihre Anerkennung sür die Güte des höflichen Engländers bezeigten. " während Las Sternenbanner dreimal aus und nie verging, und die heisere Dampferpfeise sowie die Meteorflaage" den Gruß würdig erwiderten. TZann war eine der dentwürdigstm Scenen auf dem Oceaik vorüber. Der Befehlshaber dieses Schisfes ist ein Gentleman jede? Zoll an ihm", bemerkte unser Kopitän noch bewun dernd. während er dem rasch verschwin denocn Truppenschisf sinnend nach schaule. Emanctpirtc Japanesinnen. Die japanische Presse klagt über den Verfall der guten Sitten, welcher bei den lunqen. nach der weitlichen Me hiwe eizogeuen Müdchm kinetreteu ttt. Das moderne japanische Mädchen benimmt sich fast wie ein Mann. Am chlimnlsten ist es mit denjenigen Mäd chen bestellt, welche die Töchlerschulen Tokios besucht haben. In Japan bis zer gänzlich unbekannte Sitten haben 'ich bei diesen jungen Fräuleins einge schlichen. Sie wohnen allein in einem Miethshause, gehen nach Eintritt der Dunkelheit allein spazieren, trinken "saW und spielen zusammen Karten n Theehäuzcrn. .Was für eine Art Mütter sollen diese Mädchen geben?" frugt ein japanisches Blatt und fährt dann kort: ElNlge führen zwar zur Entschuldigung an daß sich Japan in einem UebergLugSstadium. befinde, und daß Alles in das richtige Geleise kom men werde, sobald die Sitten in allen Beziehungen westlich geworden seien. Wi? können diese Anpcht nicht theilen. S ist zu besauern, daß die Schulen, welche nach europäischer Art eingerichlet und. ihren Zöglingen einen neuen Sittencodex lehren, wo ihre Aufgabe doch so unendlich leichter gewesen wäre, wenn sie sich an die ausaezeichneten Vorschriften der weiblichen Etikeite, wclcke in jedem japanischen Hause gelten. gehalien h'ttten. Was das Bcnehmen der grauen angeht, so kaun uns der Westen nichts ktbren, im Gegen theil, könnten die Europäer viel, viel von japanischen Damen lernen." Vom Anlande. ?kn einer Michiaan Korbfabrik macht jeder der dort beschäftigten Arbeiter in jeder Stunde einen Pfirsichkorb fertig. Beim Graben eines Loches nn Keller feines Hauses fand kürzlich ein Mann inNcwHaven, Eonn., einen Sack mit Silberwaaren im Werthe von öl, 250. DieCenfuszahken für 1890 weifen 32.00,880 männliche gegen 30,551,370 weibliche Personen auf. In Massachusetts wird dieses ungleiche VerhältnlN am schlimmsten empfunden. Der älteste Redacteur in Missouri ist Eol. William F. Switzer von der Ehillicothe Eonstltution Seit mehr als fünfzig Jahren hat er eine Zeitung redigirt und er ist jetzt im Alter von 70 Jahren noch körperlich ruu'g und geistig frisch. William S. Dany, einPro lvenor, kenne Diner Taae von einet langen Kundschastsrcise nach Dcadwood, S. D.. zurück und brachte Goldklumpen und Stücke Erz welche förmlich mil Goldpartikeln betäel waren, im Ge sümmtwerlh von einigen tausend Tha lern mit. Er sagt, uls er vor einigen Wochen in dem westlichen Theile der Black Hills auf der Jagd war. fe! er zufällig in eine Höhle gerathen. Ji derselben fand er ein menschliches Ge rippe und nach näherer Untersuchung auch die Goldklumpen ,m Werthe von ungefähr 525.000. Es war diese Höhle viele Meilen von einer Wohnung ent Zernt und Dann verblieb einige Wochen auf der Suche nach der Mine.' von we! cher das Gold kam. Man glaubk. daß wjes die ..Lost Eabin Mine" sei. Dany weigert sich aber, den Ort genau anzugeben. Er sagt nur, sie sei un gckähr fünfzig Meilen von Teadwood in der westlichen Gegend der Black Hills gelegen. Die Ermorduna des Bor. oen'ichen Ehepaares in Massachusetts. sur welche bekanntlich die Tochter ver antwortl'tch gehalten wird, bat dcm Rev Walds Messaros in New York Veran lazzung gegeben einer lonntägigen Pre digt das süntte Gebot Du lallst picht tödten". zu Grunde zu legen. Nichts befremdet den Auslander, in Amerika mehr, als das Benehmen der Kinder gegenüber den Eltern." so meinte, der Geistliche und fuhr dann fort: So frei eZ in diesem Lande auch zugehen mag. so eristirt doch in unserer Mjtke eine a gantifche Tyrannei und in e'ier Menge von Heimstätten ist das Kjnd der Herr scher und die Eltern die Sklaven. Man soUke heim Lesen der, zehn Gebote mei NM, daß es ein Irrthum sei, wenn es heißt: Du sollst Vatex,, und Mutter ehren, damit es Dir wohl gehe und Du lange lebest öuf Erden," und " daß es beißen sollte: Lebe Deinen Söhnen und Töchtern zu Gefallen, damit Du auf Deinen altcnTagcn Frieden hast,"AZ lerdings wenn die Kinder die Eltern ehren, sollen,, so müZlen diese sich auch der Ehre werth machen. Die Thatsache, daß die Eltern dies nicht einsehen,' hat dazu geführt, daß die Tochter anständi aer Leute des Todtfchlaas ibrer Eltern
angellagt wurde. Daß solch' eme Ura. gödie stattfinden konnte, wirft ein grel ics Licht auf daIFamillknlcbcn hierzu-
lande. Dieser Fall steht nämlich nicht vereinzelt da, und der aufmerksame Zeitungsleser wird beobachtet haben, daß in den letzten vierzehn Monaten 08 Fälle vorkamen," in welchen die (Nlern von den Kindern oder umgekehrt die Nachkommenfchaft von den Erzeu gern ermordet ward. Wenn mehr fta milienstolz und Achtung vor den: Fleisch und Blut, welchem sie cntstam men, bei den Kindern vorhanden wäre. so würden derartige Schandthaten nicht vorkommen." Das EensuSamt hat kürz. lich ein Bulletin über die künstliche Be. Wässerung herausgegeben, welche durch vier Karten erläutert wird, von denen die eine anzeigt, wo im Einzelnen künstliche Bewässerung geübt wird, während aus der zweiten zu ersehen ist. wie unbedeutend bis jetzt noch das Ver hältniß des künstlich bewässerten Flä chenraums zum Gesammt Areal der betreffenden Staaten und Territorien ist. Aus der dritten Karte ist ersichU lich, wie sich in den einzelnen Eountiet das Verhältniß zwischen bewässertem! und unbewässertem Areal stellt, und ans der vierten die verschiedene Größe der bewänerten Farmen. Von den 124.803 Farmen, welche im Juni 1890 in den sogenannten trockenen oder wü stcn Regionen unseres Landes gezählt wurden, wurde aus 52,534 odcr'42'13 v. H. derselben ,m Jahre 1889 mit Hilse künstlicher Bewässerung eine Ernte erzielt. Das gesaminte bewässerte Landi umsaßte 3,501,410 Acres, das sind 20.72 v. . H. des GesammtumfanaeS der bewässerten Farmen, !).00 v. H. des Gesammrnmfanges aller aufgezählt ten Farmen und ungefähr v. H. des Gejammtumsanges des trockenen w biers. Dazu kommen dann noch 1552 Farmen und 66,965 künstlich bewässerte Acres in den westlichen Theilen von Nord und. Süd-Dakota, Nebraska., Kansas und Texas, die zwar noch in die feuchte Region hineingehören, wo aber die künstliche Bewässerung schon langsame Fortschritte macht, und zwar als'ein Mittel, sich von den Lau nen des Wetters unabhängig zu stellen. Der Durchschnittswerth des bewässerten Landes im Jahre 1839 mit den darauf benndlichen Gebäuden und sonstigen Verbesserungen im Jahre 1839 wird auf S83.28 per Acre, der Durchichmtts Ertrag auf $14.89 per Acre festgestellt.' Die durchschnittlichen ersten Kolten der Bewässerung beliefen sich auf $8.15 per Acre, und der durchlchntttllche Werth des WasserrechteZ, wo er vom Lande trennbar ist, auf 20 per Acre. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten des Waffers, abgesehen von dem Recht der Benutzung, betrugen S1.07 per Acre, die durchschnittlichen Kosten der Herrichtung des Landes (einschließlich des Re gierungsprcises für Land S1.25) auf $12.25 per Acre. Nach genauer Bercch nung ergibt sich, daß das in bewässertem Lande angelegte (Zapital im Jtihre 1889 sich auf $29,011,000, der Werth der Farmen dagegen aus 991,412.000 belief. fo daß sich aus der künstlichen Bewässerung ein anscheinender Capital Gewinn von 864.801,000 ergeben würde. Es wird aber ausdrücklich be mcrtt, daß hier die Summen nicht eins gerechnet sind, die verloren gingen, wenn sich die künstliche Bewässerung als ein Fehlschlag erwies. Der Ge sammtwetth, der in der trockenen Re gion aus künstlich bewässertem Lande erzielten Ernte war S53.057.000. Mit Hilfe v-n 3930 artesischen Brunnen. bereu Durchschnitts-Kosten S245. 58 betrugen und deren Durchschnitts Ertrag 54.43 Gallonen in der Minute ist. wurden durchschnittlich je 13.21 Acker und im Ganzen 51.696 bewässert. Dieser Bericht zeigt den großen Werth o?r künstlichen Bewässerung für unser Land und ganz besonders für unfcre westlich,: Gebirgsgegend, obgleich im Ganzen genommen eigentlich doch erst der Änjü'ng dazu gemacht ist. In Lexington. Ky., lebt ein Ebevaar. das vor 25 Jahren tagtäglich streit hatte, settdem aber immer glück lich zusammengelebt hat. Beide hatten sich das Gelüooe gegeben, kein Wort mehr mit einander zu sprechen und da beide auch das Gelübde hielten, konnten sie sich auch nicht mehr streiten. Pa tentirt ist diese Methode des Frieoens stistenS im ehelichen Leben noch , nicht Aus Wo od srow n. N. wird em wüthender Kampf zwischen einer Lieblingslatze und esner acht Fuß hm gen Waldfchlange berichtet. Obgleich die Katze schon halb todt war, hielt , sie doch die SchZange in Schach, bis Hilfe kam. Die Katze rertheisigte ihr? Her rin, ein kleines Mäch n. ..-.m vn'fum Vom Auslande. V on ernigen von den Todten Auferstandenen berichtet ein Hamburger Blatt: Am 26. August wurde der am Gnndelbera 3u woh nende Tapezierer Warnt cholerakrank nach dem ReuenKcankenhauS in Ep Pendorf gebracht und am 21. erhielt dessen, Frau die mit der Actennummer 9432 verjehene. die Unterschrift Ko der" tragende Anzeige von dem am 27, August erfolgten Tode ihres Mannes. Tu rau erhob nun von der Kranken kasse daS Sterbegeld, verkaufte und ver schenkte den größten Theil von ihres ge storbenen Mannes , Garderobe und Wäfche nnd überlegte eingehend, was sie, nun beginnen würde., Am,(j. Sep tembcr erhielt sie eine von ihrem sängst begraben geglaubten Gatten kigenhan dig . aeschricdcne Postkarte ouS dem
Krankenbausc. auf welcher ihr Mann ihr die Mittheilung machte, daß er sich in der Besserung befindet. Ihren Mann, und, das ist ihr ja die Haupt? fache, hat sie nun wieder. Wie es ßbn mit dem Wieocranschaffen des zu Uiss recht empfangenen Sterbegeldes der, verkii listen Garderobe und löscht deS Mannes aussieht. ,,aZ ! ist , einj Frage, die der Frau ein?n Wermuth tropscn jn den Freudenbecher fallen laßt. Vor z?hz? Togen wurde die 1.2 Jahre alte Tochter des jn der Irpejtetz Marinestraße 8 wohnenden Gastwjrt und TaubenhündlerS Säckscn von d Eholera befallen und nach dem ßppeft dorfer Krankenhause gebracht, wo sik nach einer Meldung von dort gestorben und am 3. d. MtS. beerdigt worden (
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ist. Am 0. dieses Monats bittet ade, die Tochter ihre Eltern brieflich, sie audem Krankenhause abholen zu wollen, da sie glücklicherweise wieder genesen sei. Dem (5cho sind Mittheilungen zugegangen, daß ähnliche Vorgänge ge rade im Eppendorser Krankenhause kci neswegs zu den Seltenheiten gehören. Das Elsaß und speciell die Stadt Straßburg hat einen ihrer hervorragendsten Gelehrten verloren. Ferdinand Reiber, ein ebenso ausge ichneter Naturforscher wie Historiker, ist nach einer langen und schmerzlichen Krankheit in seiner Geburtsstadt Straßburg. 43 Jahre alt. gestorben. Seine exakten naturwissenschaftlichen Forschungen gelten gewissen Insekten, den Haldsiüglern. über deren eigen thümliche Fortpflanzungsart er ganz neue Aufschlüsse in einigen Arbeiten gab, die in der Natursorscherqesellschast zu ökolmar vorgeiegr wurven. yxu biUomchem tAeoute yat er m ourcv ! Forschungen über geschichtliche Volkst ia MlJrtvl itifTnilA hti-hAVi. I uwit IV imui,v MViVviH,. tyan und zur ispeciaigeicylcyie t einer ytlUlüll ClUC lllv iVUVVUU ü ; bandlunaen verSnentlicht. zu denen auch . . SU.d SllK- . ein Versuch elsüssischer Kunstgeschichte aehört. Eins seiner originellsten Bit cher ist das in französischer Sprache er I schiencne Werk Gamdnnale wtud,en, - Geschichte und Archäologie des Bieres. 1882", das eine Fülle interetsanten kulturgeschichtlichen Materials enthält. Auch auf dem Gebiete des Sammelwe senS rn Antiquitäten. Ezlibrts und Kuriositäten geschichtlicher Art war er eine Autorität, auf deren Mittheilung gen ,eder ortcyer suöeu tonnte, n t. i 4 . n r r Heromano eivers 'Aacyiav touen ti noch mehrere werthvolle historische AbHandlungen über eksüssische Art und Kunst vornnden. em VI n g r i f f e E a s s a g. nac's aus Zola wegen dcsien Behaup tung, dav Napoleon III. der Scdan Schlacht geschminkt und gepudert beige wohnt, secundirt jetzt der zum Zeugnis von Easiagnac aufgerufene Kriegsca merad Robert Mitchell. Dieser.' der als Freiwilliger im 3. Zuavenregiment die Katastrophe von Sedan miterlebt, wenn er auch nicht so oft wie dieser den Kaiser gesehen, er doch sicher wäre, daß Napoleon während der Operationen in Sedan kein Roth gebraucht habe. Er fügt diesen Ausführungen noch einige allgemeine snf Sedan bezügliche Erin nerungen hinzu. Zunächst behauptet Herr Mitchell. daß kein Schriftsteller und selbst ein Zola nicht, ein richtiges Bild von dem topflosen Hereinstürmen der decimirtcn und demoralisirten Trup. pen zum Platz Turene unter dem Regen der preußischen Kugeln zu zeichnen ver mag. sofern er nicht Zeuge jener Scenen gewesen ist. Von dem Reste der Kai. sergarde war er. wie M. des Weiteren mittheilt, nach der Schlacht von Nazeilles zum Kaiser gesandt, um im Namen dieser aus kaum 60)Mann bestehenden Trümmern von Napoleon zu verlangen, gegen die Deutschen geführt zu werden. Auf der Brücke von VZezieres begegnet er dem Kaiser. Jn diesem Augenblick kommt eine Granate und schlagt gerade vor dem Kaiser nieder, aus dessen Ge folge ein Ossicier mit zerschmetterten Beinen zusammenbricht, wahrend daS Pferd Napoleon's sich kerzengrade cm vorrichtet. Alles war entsetzt, nur der Kaiser bewahrte seine eisige Ruhe und ritt, ohne ein Wort zu, sprechen, weiter und ohne daß Mitchell es gewagt, ihn anzusprechen. Unvergeßlich aber werde ihm immerdar daS todesbleiche Antlitz des Kaisers bleiben, welches, weit ent fernt, wie Zola in seinem letzten Roman behauptet, geschminkt zu sein, von eine' Leichenfarbe übergössen war. Der Partner TempS"dat ven russischen Arzt Doktor Hasskin. welcher bekanntlich eine EholeraJm pfung gefunden zu haben glaubt, tibcr seine Entdeckung interviewen lasten. Der Genannte, welcher als Assi tent im Pasteur'schcn Institut fungirt. äußert sich in ungemein bestimmter Weise. Noch den EMttmenken. die er an sich fcldzt lowte an den Pertonen vorgenommen. die sich freiwillig angeboten cS sind dies der Doktor Jawein aus Petersburg, der Doktor Tamamscheij aus Tiflis und. Andere nach diesen Experimenten sei es keinem Zweifel un tcrworfen. daß die Jnoculation der anlicholerischen Lymphe feine Gefahr für die , Gesundheit biete und daß sie in vollster Sicherheit an Menschen vorgenommen werden könne. Außer' dem fei es wissenschaftlich nachqewie. sen. daß sechs Tage nach der Impfung der menschliche Organismus ge gen Cholera-Ansteckung immun qeworden sei. Es ist richtig." fügte er hinzu, daß HerrPasteur vor drei oder vser Tagen an den Prinzen Damrong. den Bruder des Königs von Siam. ge schrieben hat. um ihn zu ersuchen, er möchte, einen seiner Mitgrbejsex -em? pfangen. Der Bri.f wild dem Prinzen durch den französische,, Generalkonsul in Bangkok übermittelt werden. Das Resultat der iZiperimente, die dort in Neben der Wiederbele, bung des herkömmlichen Brigantenwe. sens treten setzt in Italien auch Versuche hervor, nach amerikanischer. Methode RalibübrfäUe zu inscenircn. An einenz Abeud wurde in ,dem Dorfe Vicovara bei Tivoli ein Anschlag gegen die Kasse der Gesellschaft .Aqu., Marcia" aüsge. führt. Diefc .'selschaft versorgt Rom mit Leitungswasser. das In der Nähe von Vicovaro gefoßt wird. Zu der erwähnten Zeit hatte der Ingenieur Glulio Morani eben den in Vj.ovaro be chäfti.Uen Arbeitern der Gklcllfchafj ibr.'n Lohn gezahlt und stand im Beg iif. mit dem Buchhalter lbikchnung zu haltet Plötzlich drangen sieben Männer in dz, Bureau, aüc wohlbe. waffnet und maslirt Ueber die Kkcj. der lzatte Jeder von ihnen einen kchwarzen Sack, gezogen. Vier der Räuber versicherten sich der beiden Beamten unh zwangen jiej sich still zu verhalten. Du anderen d:ei ' durchstöberten " inzwilchen das Bureau. Sie fanden in d.'r Kasse noch etwa 10,000 Lire baarcS Geld vor, dessen sie sich bemächtigten. Dann tr griff die ganze Baude eiligst die Flucht. Der ganze Raub hatte kejue drcl Minu. ten in Anspruch genommen. Man ver' muthct. daß die Banditen unter den Arbeitern dex Gesellschaft zü , suchen eien"Ä
Ein fast unglaublicher Fall von Aberglauben bildete den Un tcrgrund einer Verhandlung vor dem Landgericht in Augsburg. Die Mül lerin FranziZka Pfänder in Großailin gen war durch Wahrsage in den Glau den versetzt worden, daß in ihrem Sta del ein großer Schatz verborgen liege, der aber erst nach dem Tode des Müllers zu heben sei. Diesen Umstand machte sich die Taglöhnerin Steingruber zu Nutze. Als der Müller im Jahre l 683 gestorben, erschien sie bei der Vsander und tlzellte ihr mit. eine verschleierte Frau sei ihr am Kreuzweg erschienen und habe ihr versichert, nun sei es Zcit,
den Schatz zu heben. Zugleich erzählte sie der erfreuten Müllerin, sie kenne eine Frau, welche die nöthige Zauber krall" besitze. Diese Wunberthütcrm, die Taglöhnerin Emeter, brachte sie daZ nächste Mal gleich mit. Böide wurden zu festlichem Mahle geladrn. Die Emeter erzählte, der Erzblschof von erzählte, der Erzblschof Äiunchcn habe lhr alie-Bollmacyten er theilt, und mehrere fromme PatrcS IU , VUiiXa hKltl 1 ,i.u, "." iLklU. der den cyan orei 'iiUioncn Cte.Aj.ji ivHifi. M7rtli ÜUUUUjl, UUCUiUlUlil. JlUlUlHUj bedürste eS zu diesem Zweck verschie dene Opferungen und Beschwörungen, die alle Geld kosteten. Immer wie ter erschien die heilige Frau zu ihrem viel versprechenden Werte, das zwar lei der nicht merklich vom Fleck kam. aber stets Hunderte von Reichsmark kostete. Selbst Mitternachts stellte sie sich plötz. lich ein; und ihr dann doppelt unHeim licheS Thun bedingte natürlich auch eine doppelte Tare. Für solch' nächtlichen Besuch nahm sie 500 M.k Bis in den Herbst 1 801 dauerte die Beschwörung. Schließlich hatte die Pfänder in ihrem unglaublichen Wahn all' ihr Geld her gegeben; da ließ sie sich noch bestimmen, ihre Werthfachcn zu versetzen, schließlich ihr Anwesen zu verkaufen und für die endgiltige Hebung des Echatzes 3000 M. herzugeben. Im Ganzen ist sie 7000 Mark los gewordeu. Um jeden Verrath zu verhindern, war ihr ange droht worden, sowie ein Wort über die Beschwörung fallen lasse, würde sie verzaubert. So schwieg das arme, dumme Weib. Erst als sie fast völlig ausgeraubt nach Augsburg übersiedelte, kam der Schwindel ans Tageslicht. Das Gericht nahm sich der Sache an. Jn der Verhandlung sagte die Betro gene sehr naiv, all das heilige Zeug habe sie bestimmt." Von den beiden Wunderthöterinnen" wurde nach der Franks. Ztg." die eine zu 4 Jahren Zuchthaus und 1500 M. Geldstrafe, die andere zu 2 Jahren GesanzniÜ nerurtheilt. Recht u n a n g e n eh me Er sahrungen hat ein amerikanischer Pn vatdoccnt aus Emcmnati auf dem Stettiner Bahnhose zu Berlin machen müssen, weil ihn sein Koffer als ssoleraverdachiig denuncirt hat. Der Herr war Mit dem Stettiner Zuge aus l1re,sswld m Berlin angekommen und wollte aus den Gepäckschein hin seinen Koffer an der Gepäckausgabe holen, ols ihm an dieser Stelle bcdcu tct wurde, daß er sich nach der Lahn hofswache zu begeben habe. Dort an gekommen, wurde dem Reisenden er öffnet, daß er nicht auS Greifswald, sondern aus Umwegen aus Hamburg käme und somit als choleraverdächtig zu behandeln sei. Vergebens protestirte der Privatdocent gegen diese Behaup tung, zeigte uinc Papiere vor, aus welchen hervorging, daß er sich bereits n? c..Li v , : icu uun . o v. .r. in VJiCUä wald besunden und direct aus dieser Stadt komme. Dem gegenüber aber stand auf dem Deckel des Koners d,e Aufschrist 'der Bahngevückverwaltung 'vamourg". und so blieb dem Ge lehrten, welcher der deutschen Sprache nur mangelhaft mächtig war, nicht anderes übrig, als resignirt die Ankunft des Arztes zu erwarten, der ihn auf seme .hotcravcrdächtiglelt- hin nnter suchte u,id die volle 'Gesundheit de '.ttfisenoen connatirie. 'Lle tkq nun herausstellte, hatte der Privatdocent. der im Juni in Hamburg gelandet und jlch direct von dort nach Grellswald begeben, vcrgenen. damals die Gepäck auffchrist Hamburg- zu entfernen.' und so war es gekommen, daß die Berliner Bahnbeamten in dem Ankommen den einen gezüchteten Bewohner der Hansastüdt erblickten, welcher über Greisswald in die Rcichshaupfstadt sich einzuschmuggeln versucht hatte. Musiklchrcr G. Lcppcrt, Ro. 247 Ost Morris Straße, empfiehlt sich sür den Unterricht auf Piano und Violine. Bedingungen mäßig. Dcr llnterricht wird auf Wunsch im Hause der Schüler ertheilt. t ,,Werth nner CKachtel elne Gninea." UaUA Jan ft aM j V U V W 1 v " tmArM 4.. 4.t XtJW, vrtit mrtn.r w JAUycuiuuvuai pv f v " 0 Tarne Wange iinö dlchk wanche Männer X IB E E C H A r.l 'Sl i l'W Snfl werde be TaugenichtS den 5 t r I Im L vd Wk ipnre, nft Gesund S Sueit. Stmt im Farbe wieder HerpkUe; fle erden Migräue heile. ,de pe, 3 s Manea, cder nd Nter wirke. Preis ) II ... ti Ktf i tlllj Ult -iiuujii , 5 Mit einer gelikmackiosenund auftosdaren Hüll 5 j hberzogen. Vem Vork Depot? anal 6rr, i Spezia kürzt ff;'r-; ?fuflfi .Sfyti 5i(ifc iriib fal& r-"u.fätiMti-t . ' Dauernd ttablirt" ' 1 West Wafhittgton Ttr , f. ! i : :. 1 f'-iC; :'! "- ' ' ' i' ""::!, ! ' .,, i,: derÄeidian trabe egenu'er. Indianapolis 3 n d : , , . -:: '.- - i - : v - .ii!i":ii:.i!!l ;.':.,:. ;iii. ::- i. Pati?nten, welche außerhalb der Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Crrrespon' enz behandelt. fi00i
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