Indiana Tribüne, Volume 16, Number 15, Indianapolis, Marion County, 3 October 1892 — Page 1

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besitzt nlle Cigeltscbaftett des CTiiftirs.0eli, hat ber eilten guten Gesckmack. Es ift das befte Abführ-Mitel. Die Schwierigkeit, Kinder zum Eknnebmen von CastorOel zu veranlassen, bestehen nicht mehr. Das Melvl werden die Kinder gerne nehmen.

U e iil einfach (?astvr-Oel, dem N0tt?lttett. x mÄBL J&&Ij4&I2j , Indian anzeigen tu dieser Spalte kosten Cents xer Zelle. Anzeigen in welche Stellen gesucht, oder osseritt werden, finden unentgeltlichr Auft:ahnte. Dieselben bleiben 3 Tage stehen, können det unbeschränkt erneuert werden. Anzeigen, n?elche bis Mittags 1 Uhr abge geben werden, finden noch am selbigen Tage K'jfn&S. Verlangt. V e r l a n a r ei MäÄck? fär akgemetne HauSrbtit, osr ein zzrsu mr tniae Ztnnvei, des Taaeö d. i einer flmicii t?aintiie. ach;usragrn ö?s tucti New ?lorf Straf'. 0 $ r ! anst ein M,iichrn oder ältere Stau in e ner kt tne staatU. in Ost Market Str. Ut f3 w tafteii erfic&t. eine 35Me. tftn t er I a n t: um wa&cLfi. au cmoromcm wci I die WsGe. 2s?! L,nS Tkra.e. Ut Verlangt ein ftitter tüchtiger werter bei Ä. ?nrger in der TnrnhaUe. iSdtt Dd un! amaU träne. 4ok tJerla ttfit ja ort. Ui .'iieti nit aUat weie 'inJirbet. (Srtter gte ehindImn; kleine Familie. ?Iii.tjiifrag:i 4::U zttord ?!ew Ierse S:rane. 4sk ttiaiidi: Sin Win atara Uetult nS Mf iSSübKaJT5- 5-1 Verlangt in deutscher Bäcker mit etwa 5 Oapi tal ttitt in tiRr gitmi i'agc eine Ärveer? mt Büberei zu dkg'nneu. Mirtd billig. Gute e lgenbcit für den Viann. y.rdaira gen I Oft Ohi Stritte. ' da Stellcgesuche. Ä e s u ck : Ein inacicr f rärtie uck 6juinie f. tJ! t,iu;ia. fiitehi mit P 'er den aijiiijclieii. ?lt!Mv'4C bei hux i2a$TUrT, 'v ä& Äeriduni Stratte. U Zu verkaufen. 3 et sausen: 5eremU gute, Hau und iaaä der Pleaia, cnuI .Ue an der tadkgreuzeär tiM. MntiZarm von M cre4nl!edeti;tirtePurkkr,''e. gerner iä wirni) lB'Ze Str.: PrriA M- dringt Zekte prs Zahr. 13 iä Sut an Jer 29. Strafe, bei UJ liefe a der sarterftrage. tuh , dn Mfi?.iKnbI Tritts .t trAhin hi Kr tnt 4;Ahii'.i,ii .im h tt.Ttröe:diiligmusverkAft werde. Tieseide ! l5ar dringt den Säufer von dreien, dilligenrundftuk s geschwind zur Stadt ls eun er an der I. nd Mifflssipxtttr. shte. . .Wrler. w j Oft Wsdtnckt Str. Verschiedenes.

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' I täU l o l der widerliche Geschmack cwird fabrizirt von der Drahtnachrichten Inland. Wette rausfichteu. Jür Zndiana: Leichte Regenschauer heute. Kühleres Wetter morgen. 1 Beraubung. Vanba!ia,3ll., 2. Okt. ZuE. L. Stokcs, einem der größten Grundeigenthümer in Fayette öounty kam gestern ein Iremde? und veranlaßte ihn, den fremden, nach Vandalia zu fahren, um dort einen Landhande! .t...fxt:.t ?. c..e ... ?-. ujucp!. jm cuujc vr ugto zog Stokes 5000 Dollars aus der Bank und er und der Fremde machten sich dann auf den Rückweg. Unterwegs wurden sie von der Nacht überfallen. Ungefähr eine Meile von Ramsey ge r .r ci a v . .7. ... :l. . ulc luf tl vrvgritvis r 5" lyucn. Selbe überfielen Stoffs, nahmen ihm sein Geld ab, warfen ihn auö dem Wagen und fuhren dann in demselben davon. ' ff i n berüchtigter Bandit e r f ch o f s e n. Uni ont own, Pa., 2. Oktober. Frank Cooley, der Führer berüchtigten Coolcybande wurde heute im Hause ..;... OO-i a . w a;Hj n.(t nc aicro vvn vcr yuemanujtgn hs Scherins Bkcfforunck V0N Fayette . " , ... .. 2 0UNty erschokN. Le? hertss hatte in ttrkabruna rbrackt. dak lUaUb bh i I t v ewoynhett Hütte, den SNNtiZg Mtt einigen Kumpanen im Hause seines w w I Vaters zu verbringen. Er rief des,alb schnell tlne Mannschaft msaitt- ' . . , . ' ' ' . 1 NkN Und btefe UMttellte das QUs ,N der Nacht, Uln die Banditen zu fangen, Letztere versuchten jedoch, zu enlkom. men, und bet ozeler lAelegenhelt wurde l? ine politische Seiisa t i o n S g e s ch i ch t e. Chicago, 2. Okt. (5ine vam. pagne - Geschichte, für deren Glaubwürdigkeit Manches spricht, ist heute Abend . ci ' fr . ! m von der Presse veronentllcht worden. und da sie Cleveland betrifft, macht sie gerechtes Aufsehen. Den Angaben nach entstand im Kopfe des republika 1 'fjt. ayii t afi..t Ani.f.i.. imcgcn 7taiiunatau?cnuR '.'znglieoes W. Campbell, dem Vorganger ßar ter's, ein Plan, eine neue Auflage deS Vurckisan NrZekeZ in an?rtr l?rn, v wmj w k " MM,, Vtli zu schaffen und die Presse England's aus irgend eine Weise zu beeinflussen, Eleveland zu loben und zu preisen und sein? Wahl zu befürworten. Da des Plan hier entstand, so wurde eiyer der Redakteure de? Jnter-Oeean". Pat. Grant, ein 3rlSnder der viele Bezie hungen in England hat, ausersehen, als Emilsar nach England ;u gehen

IillJxlJLllunb do?t für dje Zeitungen unter an-

c genommenen Namen Briefe zu schrei den, die von der hiesigen ripublikani schen Presse als Belege dafür, daß Eleveland daS Land an den Erzfeind, den Englander, verrathen wolle, abge druckt werden' sollten.' ' ' Die Lkgitimütlonsbriefe, die Em pfehlungen an die .PertrauenZdersonen ZffsßGGWltlk. Einfluß und die nöthigen BekanntschaftenF mit "den ' ZeitungSredakteuI . e t "' TS f' "rt i ' -r . ren ver,qgsien ,ousen, warben zeyon ausaesckrieben. als man " kick enti - v . 5 ' . in r . ; ., v , sülod. an Stelle Krant's William E. EurtiS, Blaine'S Priratsekretar mit I - " i. :.m Mission zu beauftragen, EurtiS be

findet sich bereits in Europa, wohin er angeblich geschickt ist, um die Konigin von Spanien im Namen des -Präsidenten zur Ausstellnngsfcier einzuladen. Er verließ New Ljork am 31. August, ist aber bis jeht noch nicht in Madrid eingetroffen und befindet sich zur Zeit in England. Grant, aus Aerger, daß er um die MisfionSreise gekommen ist, hat den Verräther gespielt und den ganzen Plan aufgedeckt. Er behauptet, einen Brief des Prasideuten Harrison zu besihen, worin dieser dem Plane seine Billigung ertheilt. Diesen Brief will er an die Demokra ten gegen eine runde Sumine verkaufen. (?? D. N.)

Keine Zwischendecks- Pass a g i e r e. Washington, 2. Okt. Der deutsche Gesandte in dieser Stadt hat den Staatssekretär davon benachrichtigt, daß er die telegraphische Nachricht erhalten habe, daß dieHamburg-Ame-rikanische Dampfschistfahrtsgesellschast Befehl erlassen habe, die Dampfer Rhatia und Dania" von Euxhafen abzuschicken, und zwar nur mit Fracht und Kajütenpassagieren. Zwischendeckpassagiere sotten nicht befördert werden. Auch der Norddeutsche Lloyd in Bremen hat beschlossen, keine Zwichendeckspassagiere zu befördern, obgleich die Schisse dieser Linie frei von Eholera waren. .... 1 S ch lv e r e s Hagelwetter. St. Paul, 2. Okt. Ein schwerer Hügelsturm zog gestern über unjere Stadt und richtete überall Schaden an. Viele Pferde wurden durch die heraballenden Schlossen scheu und gingen mit den Fuhrwerken durch. Mehr als zwanzig derartige Fälle wurden im Laufe des Tages gemeldet und sechs Personen trugen schwere Verletzungen davon. Entdeckungen in der N o r dv o l g e g e n d. tt l o u e e st e r , Mass., 2. Oktober. Die Schooner Babson und Laura kamen heute von Island an, jeder mit 140,000 Pfund Kabeljau beladen. Kurz vor ihrer Abfahrt kam die danische Barke Hogla in Dtzerford an. Der Befehlshaber derselben berichtete. daß das Fahrzeug sich fünfzehn Monate an der Küste Grönlands aufhielt, die meiste Zeit vom Eise eingeschlossen; ein Mann der Besatzung starb. Wahrend dieser Zeit wurden verfchiedene ForZchungsezpeditiouen unternommen und Entdeckungen von eini ger Wichtigkeit gemacht. Man fand die Ueberreste von Eskimowohnungen, sowie aus Stein hergestellte Teller und andere Gesäße. Alles wurde an die dgnische Negierung in Kopenhagen gesandt. Der Befehlshaber der Hogla erforschte ferner die Insel Janmeyer auf dem 71. Grad nördlicher Breite nnd dem siebenten Grad westlicher Länge und fand dort Wasser vor Es wurden ebenfalls Tiefseeforschungen angestellt und aus einer Tiefe von 475 Faden wurden Seeanemonen, sowie Kieselsteine heraufgebracht, welche Aehnlichkeit mit Eisenerz halten. Die Besahung des Schiffes war wohl und munter. --- Die Cholera. N e w A o r k, 2. Okt. An der unferen Qnaraytane ist nichts von Wichtigkcit vorgekommen. Es liegt nur lioch der Dampfer Bohemia" dort dessen Passagiere nach Hoffman's 3ssand überführt lvurdeu. Alle Patien ten befinden sich auf dem Wege der Menschenhandel in der S ü d f e e, San Francisco, 3. Okt. Hier eingetroffene Privatnachrichten melden, daß jn Sau Benita, Merico, der Dampfer Monlserrat" mit ö00 Eingeborenen von den in der Südsee gelegenen Gilberts Inseln eintraf. Die Leute sollen auf den Kaffeeplan tagen in Mexico arbeiten. Sie stehen unter einem dreijährigen Eontrakt und erhalten für ihre Arbeit siebw Deltfil& hen Monas. Daßj von diesen m i . . . . t A 11 i Betrage nur ein nnncr rucyiyett ausbezahlt wird, haben frühere Erfahrungen in dieser Richtung hinlänglich bewiesen.. Die merikanifchen KaffeePlantagen rentlren sich sehr gut, doch fehlt .eS an den nöthigen Arbeitskräften. ' Capttän , Blackburn und einige andere bekannte Geldleute von San .,- . ,. & ' ,i,. - "' :."!' ' ..j " ' . '-. ' -li '' : 1 'r--. !, ,,

Francisco unternahmen es daher, die mexikanischen Plantagenbesitzer mit Leuten zti versehen. Sie rüsteten ein Schiff aus und sandten es nach der Südsee und eS gelang ihnen, 00 Bewohner der Gikbertsinseln zu überreden, als Arbeiter nach Mexico zu gehen. Eapitän Dadis, welcher es unlängst zu Stande brachte, daß diese Inselgruppe für ein britisches Prote?torat erklärt wurde, hat sich dahin ausgedrückt, daß er Alles aufbieten werde, diesen Handel zu unterdrücken.

Ausland. PolitischeSansDeutsch land. Berlin, 2. Okt. Der Reichstag wird am 22. Oktober eröffnet. Eine neueLkinisterkrise mag zu dieser Zeit eintreten. Die Negierung ist entschlossen, das Budget, worin sich die Kreditsorderung zur Durchführung der Armcevorlage befindet, dem Neichstage ohne Vorzug zu unterbreiten. ViSmarck's Freunde behaupten, er werde die Vorschläge der Regierung einer scharfen Kritik unterziehen. In der Voraussicht, daß gewaltige Parteikämpfe auszufechten sein werden, beginnen die Führer der verschiedenen Kruppen bereits Stellung zu nehmen. Die Regierung wird sich hauptsachlich aus die Eonservativen und die Eentrumsleute stützen. Sehr wahrscheinlich wird die Eentrumspartei für ihre Dienste bedeutende Eonzessionen von Seiten deS Kaisers und des Kanzlers verlangen und auch erhalten. In eine eigenthümliche Lage ist der Vatikan gerathen. Der Papst wendet, wie allgemein bekannt ist, seine Svmpathieen Frankreich zu und wünscht anS diesem Grunde nicht, daß Deutschland'S militärisches Uebergewicht nochinehr erhöht wird. TÄm meisten mag es ihn kränken, daß er die Entwickelung der Dinge weder verzögern noch abwenden kann ; denn die Negeln der Klugheit allein müsseu ihn schon bestimmen, hier seine Hände aus dem Spiele zu lassen. Der Bundesrath findet eS schwierig. sich über neue Steuerauflageu zu einigen, welche zur 'Leerung oeS nzuK und der in Aussicht gestellten Mehrausgaben nöthig werden. Diebayerische Regierung weigert sich entschieden, der geplanten Erhöhung der Aiersteuer ihre Zustimmung zu geben. Herr Miquel ersann den Plan, demzufolge Bayern's Zustiminung erzwungen werden sollte, indem man eine aupergewohnlich hohe Taxe auf bayerisches Bier legt, welches in Preußen importirt wird. Seine übrigen College stimmten ihm hierin nicht bei, denn fie glauben, Bayern würde durch ein solches Vorgehen unnöthiger Weise und in zu hohem Grade erzürnt werden. Welche Schritte die Regierung in dieser Richtung auch unternehmen mag, so wird sie stets, außer von den Freisinnigen und Nationalliberalen, von vielen unabhängigen Centrumsmitgliedern und Eonservativen bekämpft werden, infolge dessen der Erfolg ihrer Sache in Frage gestellt wird. Seit dem Eintrittc der kühleren Witterung beginnt die Cholera allenthalbcn minder heftig aufzutreten. Von hen Behörden werden int Lause des Winters umfassende Vorkehrungen getroffen werden, um die Epidemie im künftigen Frühjahre, falls sie wiederholt zum .Ausbruche kommen "sollte, besser bemustern zu können. Berlin ist frei von der Seuche, nur in einigen Schmutzwinkcln Eharlottenburgs hahen sich in jüngster Zeit einige vereinzelte Cholcrafälle entwickelt. Nach einer sorgfältigen Schätzung ist der Handel Hamburgs infolge des Auftretens her Seuche um 70 Prozent geschädigt worden. . ' ; Drei sozialistische Mitgliederi des hiesigen Stadtrathes sind 'on ihren Partelgenoffcn gezwungen, worden ihre Aemter niederzulegen. Bei. der nun folgenden Wahl waren die Kandidaten der Sozialisten erfolgreich. ' , ,., . , . - , r:; :'.:-,-:-;fi'X ob t i n r I' ie J'h'4 ,rj te'n k r'an;usl schen Gelehrten. , -: Par i' rJÖ fS : ßjjng der berühmte Philologeund Freidenker, stgrh heute Morgen ba.ld nach sechs ll,hr, nach kurzer Krankheit, Bei einer. Spazierfahrt am vergangenen Dienstag zog er, sich eine starke Erkältung zu, welche schnell in ein Lungenleiden ausartete u,id diesem erlag er. An seinem Sterbebette befanden sich! 'l!! rj. j; : i,. , ,,,,, ; . . ; j ' i; ;jr ' . ; ,v . ' .... : ., , , ,

feine Frau und seine Kinder, geistlichen Zuspruch hatte er zurückgewiesen. Bald nach dem Bekanntwerden seines Todes erschienen der Kriegsminister Freyoinet General Fcvrier, Pater Hyacinth und andere hochgestellter Persönlichkeiten im Sterbehause, doch wurde nur einigen wenigen auserlesenen Freunden deS Verstorbenen der Zutritt zum Sterbezimmcr gestattet. Renan wurde am 27. Februar 182.". in Treguier im nördlichen Frankreich geboren. Ursprünglich zum Priester bestimmt, verließ er diese Laufbahn doch bald und widmete sich ausschließ lich dem Studium der orientalischen Sprachen. Im Jahre 1800 machte er ikn Auftrage der französischen Regierung eine wissenschaftliche Reise nach Syrien und wurde nach Abschluß derselben im Jahre 1862 zum Professor der hebräischen Sprache am College de France ernannt. Die bei dieser Gelegcnheit gehaltene Antrittsrede erregte ihres freien Tones wegen Aufsehen. In Folge der Beschwerden des französischen Episkopats wurde er im Jahre

18Z seines Amtes entsetzt, 1871 jedoch restituirt, worauf er 1878 zum Mitglied der Akademie erwählt wurde. Als ausgezeichneter Kenner der semitischen Sprachen schrieb er über diese mehrere werthvoUe Werke. Das größte Aufsehen erregte sein 1S03 zuerst erschienenes Leben ?csu". Das Buch rief im protestantischen Deutschland eine ganze Literatur in'S Leben. Er schrieb außerdem noch Die Apostel", Der Antichrist", Mark Anrel und das Ende der antiken Welt" und vieles Andere. Sein letztes Werk war Geschichte Israels vor der Geburt Christi V von welchem bis jetzt erst zwet Bande erlchlenen und. Aue Schriften Renan's wurden in's Deutsche übersetzt. 5M!' ,j ""?!MW'A WItDIKkI. Bergleute v e r u n g l ü ck t. Berlin, 2. Oktober. Durch eincn Felssturz kamen in der Ernstgrube bei Eisleben vier Bergleute ums Leden. . E i n neuer I e s u i t e n g en e r a !. Madrid, 2. Okt. Pater Martino wurde heute von den verfammelten Delegaten der Jesuiten in Azpneita zum Genera! der Gesellschaft Jesu ernannt. Die Neuigkeit wurde sogleich dem Papste telegraphisch mitgetheilt worauf in allen Kirchen die Bekanntmachung unter den üblichen Zeremonien erfolgte. Der neue General stammt auö 'Burgos und ist von niedriger Herkunft. . , . Die Cholera. In Buda-Pest starben gestern sechs Personen an der Cholera und dreizehn erkrankten an der Seuche. In Hamburg kamen gestern 08 neue Erkrankungen und 31 Todesfälle vor. Beerdigungen fanden 15!) statt. In den Hospitälern befinden sich zur Zeit noch 872 Chokerapatientcn. In AItona erkrankten neun und es starben fünf Personen. - Im ganzen Königreich Holland kamen wahrend der letzten 24 Stunden elf neue Erkrankungs- uud fünf Todesfalle vor. E i n e E i s e n b a h n k a t a st r o p h e. Berlin, 2 Okt. Gestern rrcignete sich in der Nähe von Halle ein schrecklicher Eisenbahnunfall. Wahrend ein Expreßzug aus Thüringen, welcher mit bedeutender Geschwindigkeit fuhr, c4wa zwei Meilen von Halle entfernt war, rannte er gegen das hintere Ende eines Güterzugeö, welcher aus irgend einem Gründe auf dem Hauptgeleise stehen geblieben war. Der Lokomotivführe? des Personenzuges war sich ber Gefahr nicht bewußt u. erkannte dieselbe erst, als es schon zu spät war, um den Zug noch anzuhalten. Viele Wagen wurden zertrümmert und der Trümrqerhaufen gerieth in Brand. Da keine Löschvorrichtungen vorhanden waren, so brannte die ganze Masse nieder. ? Glücklicher Weise wurden nur fünf Personen verletzt und noch rechts! zci t i g unter dc n Trümmer r l, e$t ür ge - , . ti ' r' i: QchiffSnachrlchten Angekommen in : Hrverp a l : iorseman" Boston,', South am pton : ' Ems New Aork, von von 18ft3. EUROPA. 1S92. Passage auf allen Linien Vollmachten ausgestellt und Erbschaf ten eingezogen. Sprecht vor , A. Medgsr Agentur. !' ;;; ;!; v'1 n.V !, !!'! ,f v ,,, . , :-y,":i,lr' !i .ü: 'j'l- , ,,; : .'

O!, PeutsailandS Militärlast wachst

Für das stete Anwachsen 'des deut schen Militöretats sind folgende Nach Weisungen von Interesse, 'welche wir der neuen Ausgabe de-5 Politischen n c. nt. WV-VMIV IIVII ViMljWt Ist lalll H nehmen : Em malize QnSaaöe lüt tec uud Planne. DIif!iine WIHleen M,rk. . Matt. Siiaimi ler lausenden tut 6 einmaligen üijatfn. MM,e Mark. 1872. roi) 321 32: i :i-'3 1187 V7 m 312 383 402 244 101 152 198 100 2; 95 97 74 01 05 40 39 45 49 03 182 202 179 350 103 180 553 482 475 581 487 123 489 480 402 463 485 456 451 404 472 497 032 057 057 854 iu i 1 Q7-1 I O 1874 1875 IC" btü 1877 1877178.... 18787i.... 187Jt80.... 1880181.. .. 1881)82.... 420 1832183.... 416 188384.... 412 188485.... 419 18858(j.... 423 183W7.... 420 1887183 450 ! 8389.... 455 1889(90.... 478 1890191.... 504 1892)92 Etat 531 039 1892193 Etat 54 720 8376 2721 11.597 Seit dem FriedenZschluk mit Frank. reich hat Teutschland in 21 Friedensjähren über 11$ Milliarden ( 1000 Millionen) sür Wehrzwecke aufgcwen det. Aus vorstehenden Ziffern eraibt sich sogar, daö innerhalb des lausenden SeptennatS 1837)94 schon jet eine Steigerung der fortdauernden Militärausgaben von 85 Millionen Mar! stattgesunden hat : dazu soll nun nochmals eine neue Vermebrung der Ausgaben um weitere 80 Millionen Mark vielleicht gar um 130 Millionen Mar! kommen. .Weiterhin kommt noch in Betracht. daß innerhalb der 6 Jahre dieses Septennats rncht weniger als 1207 Millio nen Mar! zu ernmalloen Ausaaben für Heer und Marine bewilliqt lvorden sind, also für die aroßen ?euanschaftagen von Wasscn. Munition, für den Umbau der Festungen, für neue Krtegsvorrathe. zkasernen Bauten SäzieN'Zühe und neue Kriegsschiffe. Da von die,cn elnmallgen AuSaaben troZ; der großen Steigerung der Steuer lasten nur ein Bruchtheil aus lausen den Einnahmen des Reichs gedeckt werden konnje. so hat Deutschland als Wirkung des aesieiaerien MilitüranZwandes neben der Erhöhung der Steuer' lauen des ykclchs auchern rapides Wachs thum der Z!leichsschuld zu verzeichnen. Nach dein l?mpfang der französischen Milliarden hatte das Teutsche Reich bls zum Jahre 180 überhaupt keine verzinsliche ZkcichZschnld mehr. Tann aber begann die Steigerung der ver zinslichen Neichsschulden wie folgt : 1877 16.300.000 Mark 72,203.000 H 138.800.000 218.057.000 H '207.786.000 3 19.239.000 348.951.000 373.125.000 4 10.000. 000 440.000,000 486.201.000 t, 721.000.000 1878 1879 1831.. 1832.. 1883.. 1831.. 1885.. 1880.. 1837.. , 1889 833,755.000 . 1890. .1.117.931.000 1891 1.317,797.000 1392.... ...... 1.034.000.000 K Die JahreZziffern acbcn den Schuldenbestand am I. April an. Für das laufcude Etatszahr verfüai die Regierung außerdem noch über min desten? 140 Millionen Mark Kredite. Schon spricht man davon, daß bereits im nächsten Monat wieder eine neue Reichsanleihe von über 100 Millioner' Mark begeben werden soll. Jktaner,Z?ueJe. Von so leibenschastlicher Natur auch der Indianer ift, kommt es doch nur selten unter den Rothhäutm eines und, desselben Stammes, auch wenn sie nach Tun-enden zählen zu Streitigkeiten '.! .A."'-' !f... iti.M H ,' Kiu ueruangniBODuern Vlu?gang. was SchlcdZgerichtsmort der älteren Mön mrvelhindcrt gewöhnlich düsAeußerße. l. v .. .'tl - .i ' r "r i . uvjatm ßioi es von eu ii z.cri einen Zeikampf, un derselbe bildet für Neulinge ei.n.en seltsamen Anblick,, ZVifche?: din de'zdcn dampfenden liegt eini KriejNenle, der man die, langen Dienstjahre sehr wohl, ansehen kann, und die mit sä banger Scheu von den jungen .strlezern betrachtet wird na mcntlich wegen der Blutfleckett aus den inihe: en Kämpfen mit den Blaßgesich lern. ' Tie Secundanten der Zwei kämpfe ,roers.en wie , ein Kopf und iHchwanz'piel". ein Stückchen Ninde in die Höhe und dir gewinnende Kampfer saht die besagte 5?eu!e . und schlügt da, mit gotUnbarmlich auf seinen Gegner ein; ' aber - nur einen einzigen Schlag ver-'etzt er, ihm. Darauf hat dc? Geg. ner die 5?cule zu' nehmen und dasselbe zu thnn So wechselt das längere Zeit hin und her. bis der Eine es nicht mehr aushalten kann: dann ist der Ändere alnrnch'der:;;,

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