Indiana Tribüne, Volume 16, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1892 — Page 2

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Erscheint SHicjltd; und Sonntngs. Tie tägliche .Tribünr" kostet durch den Träger JSlScnid tx Oache, feie SountagsTribüne 6 EtiikZ per?oO(te. Berde zufamen ISCentS oder 85 Cent per Monat. Per Pest zuzesch:.?! ia Vor Zl,sbejahluK"per Jahr. Office: 130 Ost Maryland Strafe. JndlanapoliS, Ind.. 27. Sept'bcr '92. ZUt der ?d,lsieltt.Welt. ; Vegenwärti sind Diamanten in größerer ?!achrrage, cZs je zttvcr i der beschichte der Welt," soqte dieser Tage Herr G. F. Kunz, der weithin bekannte Edelstein Kundige der New 7)orker Firma Tinam, & (5o. Cst'ir 1807 wurden solche iin j - - Wertlze von 81,317.000 in die Ver. Staaten einae fülzrt, im voriaen Jahr dagegen Zu? beinahe 81 5.009.000. Vielen im aro ßen Publikum dürste es noch nicht' besannt sein, daß ein Syndikat die Preise der Tiamanten ebenso Willkür Mich bestimmt und in die Höhe schraubt. Wie e5 z. Ä. augenblilich mit den HariZohlen der Fall ist. A-', Fast alle diese Edelsteine, welche man " tVLlintacst findet, kommen aus Gruden, welche von der Te Beer du., der Be fifcmn der südasrikanijchm Tiamantenselber, beherrscht werden; denn die Felder in Brasilien sind fogut wie voll ' ständig erZchspst. Sobald ein? neue Grube entdeckt wird, kaust diese Gesell1 schaft sie sofort aus. Sie hat die Ans- , beute eingeschränkt und schreib! der ganzen Welt die Preise vor. Die IäxiU stehung der Diamanten, von denen man bekanntlich annimmt, daß sie vulkani ; scher Art war oder daß gar aus dem -Weltraum stammen, ist, 'wie bei den ,? Mineralien, keine andauernde, und selbst die reichsten Felder müssen sich ' erschöpfen: doch können sie bei der gegenwärtigen Förderungsmeise noch lange ergiebig fein und ihre paar Ve . sitze'r steinreich" machen. Die Meisten scheinen noch immer zu " glauben, dah die Tiamanten die kostbarsten Edelsteine seien, während die feineren Rubine thatsächlich weit werth voller sind. Man findet manchmal j. B. einen Tiamanten und einen gleich schweren Rubin zusammen in einen , Aing gefaxt, und der Diamant ist f 81000. der Rubin werth. Die besten Rubine kommen al!e aus Vir i mah m Hinterindien und ihre Förde111114 ist zur 3ett ein? sehr beschränkte. p: Natürlich" hat and) dort eine einzige , Compagnie, eine britische Gesellschaft. den AUeinbesiy sämmtlicher Gruben, aber jchwere Hindernisse stehen einem ?! ausgedehnten Betrieb derselben im , Wege, vor Allem das todtliche Fieber, --das jeden dort beschäftigten Weisten bedroht; t zer muß man sich auf I5inge dorene vcrlasien. und diese zu verhindcrn. die schönsten Steine zu stehlen, ist ; beinahe unmöglich. Sie entwickeln eine unglaubliche Vielseitigkeit in ihren , Diebeslünsten. unter denen das Ver schlucken noch die plumpste ist. und die schier unzähligen Entwendungsarlen. sowie die Gegenmittel zur Entdeckung der Diebereien dort und aus anderen Cdelsteinfeldern formten schon allein ein interessantes Buch füllen. Juden südafrikanischen Diamantengruben sind die Arbeiter in der ganzen eit. in der fie nicht arbei'en. thatsächlich eingesperrt, und jede Nacht sind sie gezwungen, sich jedes Stückes ihrer I Kleider zu entledigen, welche mit pein- '' kicher Sorgfalt durchsucht werden, ehe der Arbeiter sie wieder anziehen darf. Vor Schlich der öontractzeit wird Jeder noch einer körperlichen Untersuchung !e der WmJslichsten Art unterworfen, y welche sich kein Weißer gefallen lassen würde. Auch bestrafen die fötalen Gesetze das Diamüntenflehlen ebenso schwer, wie den Todtschlag. Trotz alledem rechnet die De Beer lo. darauf, zehn Procent ihrer gesammten Forderung durch Tiedstah! zu ver ljeren. Nach Smaragden ist gegenwärtig gleichfalls die Nachfrage ungewöhnlich roh. und obwohl kürzlich neue Lager Käm Begetabke-Creek in ?!eu-Süd-Wales entdeckt worden sind, kommt der Haupt vorrath immer noch vom amerikanischen lsontineni, nämlich aus den Ver. Stau ken von Columbia, wo die Smaragden Industrie schon drei Jahrhunderte alt lst. Die, Smaragden sowohl wie die Perlen find trotz wr Entdeckung . neuer Fundorte bedeutend theurer geworden. ' Leider werden meistens, wenn man neue Pcrlsifchercizründe entdeckt, dieselbe durch Raubwirthschaft rasch er- ? schöpft. So ist es mit den reichsten k , Betten im Golf von YaZifornim qegan' gen. welche einige der schönsten besann im Perlen geliefert haben. Aus den , gewöhnlichen Venusmnscheln oder ! clams erhält man mitunter werth volle Purpurperlen: wie bekannt, wer !;den auch aus gewöhnlichen AnsiernPer I, len gewonnen, aber bieie sind nie von besonderem Werth, und wenn der Bolksmund von einem Glückspilz sag!, " er könne keine Auster in den Mund nehmen, ohne eine Perle darin zu sinH den'' so ist dieses Wort ohne thatsächliche Begründung. W5Meuerdtttgs hat man im Staate Washington, unweit der Grenze von Jdahä. ein d'elversprechendcs Opal öger entdeckt, und viele der dort ge fundenen Opale sind von großer Schönheit und, bedeutendem Werth: einer derselben wurde jüngst von einem New Yorker Juwelier für 500 verkauft. ZIer'bcrnhAkeste Opal der Welt ist bis '!f jefcl; der große Hope Opak, welcher früher dem holländischen Bankier Hopc gehört uud vor Kurzem in unser Land kam. Ursprünglich aus Mexiko st am rnend, soll ! ieser Opit sogar einmal im 17. Jahrhundert zu den Zierrathen eines Heiligt'ums in Persicn . gehört haben. ,Auck die Edetsteine haben ihre Schicksale! Manche interessante Cdel steine stammen auch aus Meteoren, die vom Himmel niedclgesallcn sind. Aus einem kleinen Meteor k z. , B., das in lAarrol!'(5ounto Kn. niederging, hat man nierkwürdie Kristalle von g e l

dem Ollvin erhalten; du dts zcßt aus unserer Erde gefundenen Olivine sind sämmtlich grün, daher auch ihr Name. Berg-Krqstall. der mit Vorliebe zu Kugeln verarbeitet wird und ganz ge waltig im Werthe steigen kann, je nach der Größe eines Stückes, aus dem sich eine vollkommene Kugel machen läßt, wird auch in verschiedenen Theilen m seres Landes gefunden. Die größten Ouarzkrl)stall-Lag?r in den Vtx Staa reu sind in Arkanfas. und zwar in Garland' und Ä!ontgomery-ountn. luo die Bauern sie oft in ihrer freie' cit suchen." Erfinder in der ncnestcn Weltaus stellungs-Stadt beschäftigen sich iibii g?nZ gegenwärtig mit dem Problem, so vollkommene Nachahmungen der ver sch-edenen Edelsteine herzustellen, daß öieselben a bsol u t nicht mehr von ocn natürlichen i unterscheiden sind. Tie Verwirklichung diefcs Gedankens önnte unberechenbare Folgen habep Hiinmelserscheinuttgett.

Zahlreiche Nordlichter sind in allcr letzter Zeit wieder gesehen worden. So werden derartige Erscheinungen aus Canada wie aus dem nördlichen Skan dinavien gemeldet. scheint über Haupt, daß wir uns in einer Periode wachsender Häufigkeit der Polarlichter befinden. Wenn wir auf die letzten sieben Monate zurücksehen, müsicu wir uns an eine große Zahl sehr bedeutender Erscheinungen dieser Art erinnern, du? den gewohnten Umfang weit überschritten. Sie waren .zunächst auf die nördliche Halbkugel beschränkt. Doch find zu Anfang des Sommers auch füd liche Polarlichter wahrgenommen wor den, auf dem Festlande von Australien wie auf Neu-Süd-Wales. Die euro päifchen wissenschaftlichen Blätter schei nen die Sache, mit einer Ausnahme, übersehen zu haben. In unseren Gegenden waren die Polarlichter stets von sehr heftigen magnetischen Stö rnngen begleitet, durch welche auch bei völlig bedecktem magnetischen Störun gen begleitet, durch welche auch bei völlig bedecktem Himmel ihre Gegenwart verrathen wurde. Namentlich haben sich in den letzten vier Wochen (etwa vom 12. August ab) wiederholt starke Störungen an den magnetischen Meßinstrumenten in Belgien gezeigt, so zu Ucele. Heyst und Hechtet. Durch diese Thatsachen wird die Ansicht, daß der magnetische Zustand unserer Erde von der So;:? namentlich von der Fleckenthätigkeit aus derselben beernflußt werde, nur gestärkt werden tönnen. Wi.' man seit Jahresanfang schon wiederholt hervorgehoben, ist die Thätigkeit d.-r Sonne, sowohl was Flecken als auch was Fackeln angeht, eine sehr rege. Bereits vor drei Wochen und jetzl wieder werden Nachrichten über Beobachtungen am Planeten Mars verbrei tei. welche Richtiges und Falsches ver mengen. Es ist ganz in der Ordnung, wenn die Lick'Sternwarte vor drei Wo chen und Professor Pickering aus Are quiga jetzt melden, daß in der diesjäh rigen Opposition eine Verdoppelung der Kanäle nicht stattfinde. Falsch ist aber die daran geknüpfte Bemerkung, die Beobachtungen Schiaparellis seien nicht bestätigt. Der bedeutende Mailänder Astronom hat in der deutschen Zeit schrift .Himmel und Erde" vor etwa fünf Jahren darans hingewiesen, daß bei der Opposition von 1892 die Kanäle nicht verdoppelt sein würden. Aus langer sorgfältiger Verfolgung der Erfchcinung die wir ja bis jetzt noch nicht rationell zu erklären vermögen hat sich Herrn Schiaparelli nämlich die Ueberzeugung ergeben, daß das Phä' nomcn aufs Innigste zusammenhängt mit den Jahreszeiten ans dem Mars. In gewissen Jahreszeiten also, speziell wenn die Südhalbkugel des Mars Sommer hat. wird, nach Schiaparelli. das Phänomen nicht austreten. Nun H it eben die Südhalbkugel des PZane tt-n Winter. Wenn daher keine Veroo)pelunczsersch?inunaen sich zeigen, so ist das nicht etwa, eine Nichtbestäiigüng: sondern ein? vzlle Bestätigung der Be. obachwngen ,Sch:aparelli's. und nicht nur dieser, sondern auch.des aUgeineinen Raisonnements. durch welchen, diese! den zn erklären versucht hat. Von großem Interesse ist' es für du astronomische Welt., daß der bekannte neue Stern im Fuhrmaun.-. der vor Z Jahren 'bis zur . k. Größe iaufleuchtete. in den nächsten Monaten aber wieder an Helligkeit bedeukend abnahm und schließlich. ür)diSartstelr Fernrohre unsichtbar wurdet neuerdings wieder an Helligkeit zunimmt. Laut Nachrichten aus Niel ist er nach Beobachtungen ee; englischen Astronomen E?pm in den setzten Jahren bereit bi zur l0. Größe heller geworden. Am 31. August ist der Stern auch von Prof. stültner in Bonn beobachtet morden und ist nach dessen Untersuchungen schon etwa Z). Größe. Veim GesichtSversZnerer. Wir meinen hier nicht etwa den znn gengcwandten Ritter vorn Serfen fchaum. sondern den Dermatologen oder Hautleiben-Specialiflen oder viel mehr die Kunden und Kundinnen des selben. Der Dermatolog gehört auch zu den Leuten, welche stets Interessantes über das Aeußere und damit auch theil weise über das Innere der Mcnschenna tur erzählen können, wenn sie eine gute Praris haben. mitbin der Behandlung wirklicher Hautkeiden." sagte jüngst der Besitzer e.ncr großen dermatologischen Anstalt, machen wir ausgedehnte Geschäfte mit Damen und Herren, denen ihr Gesicht nicht schön genug ist. Runzeln uud Sommersprossen, hauptsächlich abec dse ersteren, machen den Frauen die! mehr Sorge, als den Männern, und diesen wiederum stehen oft ihre Ohren nicht gut genug, oder sie wollen hohle Wangen voller machen lassen. Daneben gibt es noch gar vielerei, .Schanzen-, in welche., sich ' beldeWesch!echier ziemlich gleichmäßig theilen, und Noch fortmäh rcnd ko:nmn uns ganz neuartige Fälle vor. Viel mehrDen-ch:n. als'Mauche glauben uiogen, wollen sich ihre 'N; lerbess.rn tassen, , und das männliche Geschlecht gualt sich damit solveit meine Erfahrung reicht,, viel mehr, als das 'üAtJup-&mi

llirü Menge ..Mopnasen- werde,, uns zur Behandlung übergeben. An folchenNasen hat sich das Nasenbein da, wo es gerade herausgehen sollte, ge senkt, sodaß natürlich auch das Fleisch über denselben eingefallen ist. Wir richten das Fleisch von beiden Seiten aus in die Höhe und unterwerfen es einem Druck: dadurch hebt sich schließ lich die eingefallene Stelle zu normaler Außenhöhe. Viele Nasen sind auch mit der Zeit aufgedunsen und rauh ge worden, und ihre Besitzer wollen den Umfang ihres Riechorgans wieder ver kleinen und es glatter gemacht sehen. Das ist nicht leicht: aber'w'.r verstehen unser Geschäft. Die.'er Tage hatte ich eine Daine zu behandeln, deren Nafe ganz auf die eine Seite übergebogen war; das kam daher, daß sie einmal als Kind unglücklich gefallen war; ein knorpeliger Knoten stand auf der linken Seite des Nasenbeins heraus, und da durch war das ganze Gesicht arg ver unstaltet. Wir mußten mit feinen Instrument teu. die unter das Fleisch eingesetzt wurden, d.m Knorpel abschaben, und da m w.lrde mit anderen Instrumenten die Naie in d-e richtige Stellung ge bracht. Der Versuch ist gut gelungen, und sobald Alles geheilt ist. wird keine Spur mehr von der Operation zu sehen sein, und wir werden eine Glückliche mehr haben. Ueberhaupt werden alle Gebrechen und Unvolliommenheiten des Ges chts -Er e 3" von uns beseitigt. ViV-x Eins können wir nicht: ganz neue Nasen machen, und was Edmond About in seiner gruseligen Geschichte: Tie Nase eines Notars" über einen jolchen Zall erzählt, hat er lediglich aus seine- 1 Intasie geschöpft. Sehr oft Heiden wir auch Mutte: mau yj eiiticrnen, wobei es viel darauf ankowmt. daß die Haut nicht verdorben wird. Auch Blattern- und sonstige dinch ein Leider, oder einen Unfall verur fachte Male kommen häufig un'er unsere Behandlung. Es gibt dafür eine ganze Anzahl seiner Instrumente. Bei eing'allcnen Wangen und Runzeln wird außerdem noch eine MassageBehnslung un gewendet. Eine Menge Schauspielerinn.'n ist schon bei uns geWesen, nur sich von Hautleiden befreien zu lassen, welche durch Schmintfarbe ud mitunter auch durch unreine Seife verursacht wurden. Aber auch viele cudere Damen befinden sich in der gleieu Lage. Die meisten Frauen wen den sich wegen Runzeln an uns; diese lassen sich meist leicht beseitigen. Mängel oder unschöne Stellung de: Ohren kann man wohl bei beiden Geschlechter g'eich häusig sinden; aber Frau n suchen viel seltener Abhilfe da für. als Männer, vermuthlich weil sich tcrgleichen bei Ersteren durch die Art der Haarsrisur eher verbergen läßt. Erst vereinigen Tagen haben wir einen Mann erfolgreich bchand:lt. dessen kehren so furchtbar weit abstanden, daß er zum Gespött aller seiner Bekannten Wurde. Im Durchschnitt gehen uns t iglich 000 Briefe von Leuten zu, welche schöner werden wollen."

(Acschästöschttetdlgkeit einer Roth haut. Der Wyandolte-Häuptling Matthias Spitlog. welcher iu Kanfas lebi. !st als Ia? reichste Indianer Amerikas bekannt, und man nein bestimmt, daß er etwa eine Million Dollars werth" ist. Er !mt etwa 70 Jahre auf dem Rücken, und Lesen und Schreiben sind ihm sremd. aber seine geschäftliche Schneidigkrit ietzt noch heute manchen Weißen .11 Erstaunen. Ein.gen Weißen hat er eine empfindliche Le'ciiJu in gcfchäftlicher Pünktlichteil gegeben. Er follie ihnen eilten Landstrich für 51-10,000 verkaufen, und' ,':e fällten ihm daS Geld um 10 Uhr Bo. mittag in einer Bank auszahlen. Mhrcre Minuten vor 10 Uhr erfchien der a.te Indianer, setzte sich nieder und blickte starr auf di: Uhr. Als die Zei ger g rade auf der Stunde standen, irarai die (Kapitalisten noch nicht da. Spitiog stand auf. und als die Uhr den kn!en Schlag gethan hatte, ging er tasch zum Gebäude hinaus. AlS er wenige Schritte gegangen war, kamen Um die Eapitalisten entgegen ; er aber rief ihnen iu: Nichts da! Wenn Ihr mit mir Geschüste machen wollt, kommt morgen wieder, aber pu.ltt 10 Uhr." ic lamen nun auch pünktlich. aber jetzt Zostcte das Land 520.000 mehr. Vom Jnlande. Ein schneeweißer Hirsch wurde von Jägern in den Bergen bei Ealedonia, Pa..' gesehen. Ein Tiger wurde kürzlich m Bengalen geködtet. der zuverlässigen Nachrichten zukolge 151 Menschen ge fressen halte. Fünfzehn Earladungen Bier wurden von Milwaukee nach Washington zu dem , Feldlager der .Grand Army- geschickt. W ö h r e n d d e S Monats August würde 222 Einwanderern die Landung nicht gestattet. Uö davon waren als Arbeiter unter Eontrsck impottirt. Die 80jährige Millionä. Art Baronin BurdettZ'Eoutts aus Eng. land will trotz ihres hohen AltcrS zur Ausstellung nach Chicago kommen. Pastor I. Edgar Rider Ul ein Pfarramt niedergelegt, das er zehn Zahre lang in einer Üniverfalistew kirche in Greenpoint, L. I., bekleidet hat. um im Staate New 7)ort sür Eleveland Wahlkampagne . Reden zu halten. In Newark. N. I.. betreibt ine Frau eine Regen- und Sonnen schirmmbrjk. Sie ' lernte das Handwerk von ihrem Pater, weit es ihr bes. ser gefiel, als Nähen und Unterrichten. Sse ist eine tüchtige Geschäftssi ag und hat trotz großer Eoncurrenz und U Mißgeschicks, schon zweimal ausge. brannt zu sein, kW blühendes Geschüft. --: Von Baltimore nach Was fr .ngton will die Baltimore uns Wash. ington Turnpit'und Tramwa.) Co. einen breiten Boulevard bauend aus dem eine elektrische Babn Schnellver kehr zwischen beiden Städten ermög lichen soll. Tie Baukosten werden aus nickt mebr als 815.000 pro Mei.se ge.

ZchäAi. Um den Verkehr auf der Bahn von vornherein möglichst groß zu ma chen. soll der Fahrpreis nur l Cents per Meile betragen! In Point Jsabel. vierMei len westlich von Felicity in Ohio. kam ein Landstreicher in die Wohnung von

James Purlir und bettelte um Geld, um Heilung für seine kranken Au gen erlangen zu können. Als er ' PurlirS zwanzigjähriger, an Fallsucht leidender Tochter ansichtig wurde. fragte er nach der Ursache ihrer Krankheit und erklärte sie heilen zu können, wenn er kurze Zeit mit dem Mädchen allein gelassen , werde. Thörichterweise willigten die Eltern darein und der Kerl zog sich, nachdem er ein Kapitel ans der Bibel vorgelesen hatte, mit dem Mädchen in eine Bettkammer zurück. Nach einer halben Stund kehrte er in das Wohnzimmer zurück, las nochmals aus der Bibel vor und ging wiederum in die Kammer. AI er nach einiger Zeit aus derselben wieder heraustrat, machte er sich schleu nigst aus dem Staube. Die Mutter des Mädchens schöpfte Verdacht und machte bald aussindig, daß eZ von dem Fremden geschändet worden war. Der Schurke wurde verfolgt, verhaftet und nach Batavia in das Gefängniß gebracht. Von Stufe zu Stufe her. untergekommen ist Bertha Abernathy, ein hübsches und einst reiches junges Mädchen aus einer der angesehensten Familien der Stadt Detroit.' Vor etwa zwei Jahren starben ihre Eltern und hinterließen ihr ein Vermögen von L00.000. Sie verliebte sich in den Solosänger W. I. Sills von einer der vornehmsten Presbyterianer-Kirchen der Stadt und verjubelte mit ihm einen Theil ihres Vermögens; auch schenkte sie ihm sehr werthvolles Grundcigenthum. welches sie gegenwärtig im Wege Rechtens zurückzuerlangen sucht. Damit hatte ihr Liebesrausch zugleich ein Ende. BerthaS- von LiebcSsehnkucht erfülltes Herz fand indessen bald einen Ersatz für den verlorenen Geliebten, und zwar in HenrJ Tavis. mit welchem sie den Rest ihres Vermögens biS auf zweihundert Dollars verpraßte, um schließlich die 'Entdeckung zu machen, daß Henry bereits verheirathet war. Um sich, von allen Mitteln schließlich entblößt. Geld zu verschaffen, verkaufte Bertha ein Piano. daS ihr nicht ge hörte, sondern nur gemiethet hatte. Die schöne und einst an Liebe uns Mammon reiche Erbin mußte deshalb in'S Gefängniß wandern, um sich wegen DiebstahlS, bezw. Unterschlagung vor Gericht zu rechtfertigen. An Tennyson'S Dichtunr, Eoch Arden" erinnert eine Geschichte, wlhe kürzlich vom Präsidenten der New Utrecht Loge des Alten OrdenS der Fmesters" Herrn H. McBride, im Amtslokale des Friedensrichters Church in Fort Hamitkon erzählt wurde. Mc Bride gab an, daß er seinen seit Jahren vermißten Vater wiedergefunden und dieses glückliche Ereigniß der Anlaß zu dem Rausche gewesen wäre, der ihn mit dem Richter ' in Berührung brachte. Diese Erklärung erregte eine Sensation unter den Anwesenden, da Frau McBride. die Mutter des Verhafteten, seit Jahren in gort Hamilton wohnt und sich allgemeiner Achtung erfreut. Vor etwa vierzig Jahren hei'rathete. der Er zählung Jobn H. McBrides zufolge, ein gewisse John H. Clareuce die jetzige Frau McBride. Sie lebten glücklich zusammen. Ein Sohn, der den Nawen seines Va ers erhielt, ging aus der Ehe he. vor. A''er das Ehegküi des Clarence'schen . a nes hatte keinen Be stand. Fünf ahre nach der Hochzeit machte sich Elnence eines Tages auf und kchrie nicht mehr nach Hause zurück. Die jung Frau beklagte ihren Mann als toi t. Aber ihre Trauer hatte keinen langen Bestand. Die ver mejntliche Wittne lernte einen schneidi gen Sergeanten der Besatz'ing des Forts Hamilton, Namens D.miel Mc Bride, kennen lu d heirathete ihn. Vor fünfzehn Jahren arb McBride nach einer glücklichen um kinderreichen Ehe. Die Wit.we crbte das Haus ihres Mannes an 3 A nue. zwischen 00. und 9l. Straße und ihr Gesuch um Pension wurde vom Un.le Samgewährt. Ihr So n aus erster Ehe. der Angeklagte, hatte den Nam:n seines Stiefvaters anenonmen und wurde unter dem Namen ohn H. McBride auch zum A'ccife-Kommissar von New Utrecht ernannt. Er ist verheirathet und Vater mehrerer Kinder. Vor kur zer Zeit drach:e M. Bride in Erfahrung, daß sein Vater. John H. Clarcnce. noch am eben sei u:.d in, Westen sich niedergelassen hätte. Er knüpfte mit ihm ein Korrespondenz an und erhielt kürzlich das. Bild seines Baters zuqe schickt. Aus Freude darüber trank sich der Herr Präsident bei einem Ausflug der New Utrecht Loge eimn Rausch an und besuchte in diesem Zustande das Haus seiner Mutttr. welcher er mit Thätlichkeiten vro'te. wett sie sich noch ma!S verlz.'ttaih't hatte, ohne sich zu vergewissern. ! ihr erster Mann todt sei. mmiKt fr, bandet sich jkht auf dku, Wege nach Fort Hamilton. Sein T ohn wurde in Anbetracht der eigen thumljchen Umstände mit kjnenl Ver weise, .'ntlaszca. I n . d e n S a l j l a g e r n v p n levada, Mah und Arizona werden oft ollztändlg erhaltene Fische gefunden, xren.Akter auf 10.000 Jahre gech.)tz' oird. Frau Frank ' l e x a n d er. iae chtzigZährige, vor kaum einen: ,lah?e Neuvcrwählte. verlangt von den Gerichtshöfen in Rochester. N. A daß "ie von ihrem dreißig Jahr allen Eheman geschieden werde, da sie ausgefun )en. daß er, sie nur ihrer 80,000 nagelt zcheirathet habe. ' ' E'i er der de m e r ken 3 w e i ' thcsten blinden Männer des Iah; hun derts ist der, berühmte Schiffs'ner I ohn , Perreshöls jn A höde Island dessen schnchiiM;iMchtty aufajkkk ' Gewässern ihm einen Aus ksworben hä ren. Er'i st seit seinem t 5 Le bens jähre blind, aber seine anderen Sinne sind so scharf, daß vor seinem Geiste die roll, ständigen Bilder seiner portresstich.'n Bbp(e jchwe t 'i:;!;;!!:1,.!;; r:- p: ,;. ,; r :;: ;, 'S'I'S'' Kaufe Mucho'S Best Havanna Tigars."

Von, Auslande. In Dresden'macht sich seit einiger Zeit ein seltsamer Schwär mer, ein Literat Namens Heinrich Pu dor, auffällig bemerkbar. , Er trägt eine wunderliche Tracht, predigt eigenartige Lehren und gibteinSpeeialorgan un r dem Titel Dresdener Wochen dlätter" heraus. In diesen zeigt er nun an. daß er, konsequent in seinem Kampfe gegen alle Titelsucht, auf fein Doktorat'der Philosophie verzichte. Er bat diesen Entschluß dem Rektor der Universität Heidelberg mit folgendem Briefe mitgetheilt: An die wissenschastliche Hochschule Heidelberg. Aus Wunsch meiner Eltern meldete ich mich im Sommer des 25. Jahres meiner Geburt zur Gelehrtenprüfung der Abtheilung der Wahrheitsliebenden an der missenschastlichen Hochschule Heidelberg, worauf mich letztere am 29. Tage des Hitzemonats selbigen Tages zum Gelehrten in derWahrbeitsliebe- ernannte. Nachdem ich mich mittlerweile überzeugt habe, welcher grobe Unfug mit dieser meiner Eigenschaft getrieben wird, indem ein Titel Doctor" daraus ge macht worden ist. der meinen guten Namen behindert, wie die Leute mich bei diesem Titel, nicht bei meinem Na men rufen, wie dieser Titel eine Klust zwischen mir und solchen Menschen, die ohne einen solchen Titel sind, öffnet, wie anderen Leuten dieser Titel nur als Kitzel einer dummen Eitelkeit dient, wie meine ganze Person in diesen Titel gesetzt wird, der doch nur ein leeres lateinisches Wort ist, habe ich mich entschlössen, mich von diesem Titel, der mir als meiner nicht würdig erscheint, zu trennen, und stelle Euch aus diesem Grunde in der Beilage die Urkunde zurück. Ich unterlasse nicht, die Hoff nung auszusprechen, die Wissenschaft' liche Hochschule der Stadt Heidelberg möchte zu der Einsicht kommen, daß die jetzigen Einrichtungen der Wissenschaftlichen Hochschulen in die Rumpclkammer gehören. In Geringschätzung, Heinrich Pudor." Drcsden-Loschmitz. Lug in's Land. Am 27. Tage des Erntemonates im 23. Jahre meiner Geburt." Man schreibt ausParis In der Pctite Republique" liest man: Eine Entdeckung, die sehr verschiedene und unerwartete Folgen haben kann, ist in der tunesischen Regentschaft ge macht worden. Die Civilstandsak'te. welche seil 1884 sowohl für die Civi. listen wie für die Militärs aufgestellt worden sind, haben nach der Entscheidung der Gerichtshöfe keine Giltigkeit. daher die Verstorbenen als bloß abwesend gelten können, die Lebenden keinen Geburtsschein haben und Diejenigen, denen die Ehe eine Täuschung bereitete, sich als unverheirathet betrachten können. Die ungiltigen Alte sind nämlich von den Stellvertretern der militä rischen Unter Intendanten, die hierzu keine Berechtigung haben, ausgestellt worden. Nur die Intendanten und ihre Beigeordneten können giltige Akt ausstellen: unglücklicherweise ist ihre Zahl so gering, daß die Stellvertreter der Unter Intendanten von der Militärbehörde selber, welche darin gesetzlich zu handeln glaubte, beständig in An spruch genommen wurden. Man weiß noch nicht, wie diese Schwierigkeit zu umgehen fein wird. Es ist die Rede davon, durch ein vom Bey ausgehendes Gesetz den ungiltigeu Akten Giltigkeit zu geben; aber aZ Mittel ist anfechtbar. Ein niedlichesGeschichk. chen wird den .Tiroler Stimmen" aus Trient berichtet. Die dortigen PP. Franziskaner merkten schon seit einiger Zeit, daß nächtlicher Weile ihren Früh, tranben und Obstbäumen unwillkommene Besuche abgestattet wurden. Um dem Diebe auf die Spur zu kommen, spannten sie Fäden durch das Gras, die mit einer Läutevorrichtung in Ver bindung standen. Richtig, an einem der letzten Abende erhebt sich plötzlich im. stillen Konvent daS verrätherische Geklingel. Die PatreS laufen in den Garten ; der Obstdieb ist ihnen in die Falle gegangen. Wenn er schon bei den Frati Obfl stehlen will, so soll er auch das Zeichen der Frati an sich tra-

gen. Man bringt ihn in's Resetto num. setzt ihn aus einen Sessel, der Bruder Haarschneiber schneidet ihm kunstgerecht eine große Tonsur auf den Hiliterkopf, dann läßt man ihn laufen. Andern Tages war es einem Schuster meister der Stadt Trient in hohem Grade auffällig, daß fein Lehrjunge in der Werkstätte die Kappe auf dem Kopfe behielt. Derselbe entschuldigte sich, daß kr einen fürchterlichen Schnupfen habe. Als ober der Meister trotz des Schnup. Uns die Kappe lüftete, fand er unter derselben die schönste tZranziskaner. Tonsur. Ha m bürg ist zu m Schrekkenswo t für alle Furchtsamen gewordrn. Unlängst wär der Stammtisch einer Pillen BierhäNe mit einer hei t.ren. aus Künstlern und Theaterreunden bestehenden Gesellichaft besetzt. als plöhlich cm junger Schauspieler ;u der Tase.'runde trat. .Was seh' ich. tu hier?" rief einer der Zecher dem Neu angekommenen zu. Ich glaubte. Du hattest Tkln Engagcment'i'n Hamburg bereits- angetreten Der An geredete' ließ, sich neben 'dem Freunde Nieder und sagte' arglos:. Der ößolera vegezr beginnen die Vorstellungen erst aul tti. September. Ich komme soeben uus' Hamburg." Kaum war diese Erklärung am Stammtisch gefallen, so entfärblen sich die Gesichter der Gaste, und kiu Tuhrnd Stimmen rief: 'Kellner. zah'en'. - Eine Minute fpäjer saß der Hamburger" mZt dem Seidel allein anl verödeten ,Etqttl:utjM Ulch sa.te sich: , Die Tesinsection mag die Baiillen ' tödien. aber den Flu h, den Hamburg Dir mitgibt, ze. stört sie nicht. In. Berlin befinden sich übrigens riele Sänger und Schauspieler, welche jlch durch die Cholera in ihrer Enrenz gefährden sehen. Diese haben' Ver jräge' mit Hamburger Tu stören ge tchloiunf N"qher ha'deTheLler vorläusig die Erö-.nuttg.bex ,Vorstel!ui gen , hinausg; schoben hVd.?:. , vorlausig beurlaubt. ,, Erlischt jedoch die Epidesflse his zur Mitte des Monats nichts so steht zu befürchten, daß die Direktoren die Tbeater vpx Ablgui des Jahres

überhaupt nicht öNnen und die Verträge ausheben weiden, wozu ihnen die Epi demie ein Recht gibt. König Oskar von Schwe je bat den, Internationalen Conareß

l der Orientalisten ein schwedisches Trink Horn, wie es die Vikings benutzten, ge schenkt. Der schwedische politische Agent und Generalkonsul in Aegypten und Gras Earlo Landberg, welcher auf dem letzten in Stockholm' abgehaltenen Congresse den Posten eines Sekretärs bekleidete, wird es dem Proseyor Max Müller feierlich überreichen. Diefer wird das Horn nach dem Schlüsse der Zu summknkuust ausbewahren und es baun dem Präsidenten des nächsten Congres fes einhändigen. König Oskar war Ehrenpräsident deö Stockholiner Con grcsics. V a S Kaiser W i l h e l m Denkmal in Metz ist bis aus hie Anbrinqui.g der seitlichen Verzierungen vollständig aufgerichtet. Dasselbe stellt den siegreichen Herrscher zu Pferde in doppelter Lebensgröße dar. Das Denk mal steht am nördlichen Ende der Espka nade, mit der Vorderseite nach dcm jen teils der Mosel sichtbar werdenden Schlacktsclde von Gravelotte gerichtet, und rubt auf einem Unterbau von etwa 0 Meter im Geviert. Auf diesem er hebt sich der Sockel, welcher aus polirten enitbköcken zusammengesetzt ist. die aus dem Fichielgebirge bezogen wurden. Die beiden Seiten des Sockels zeigen Hochbildnereien mit Scenen au dem Kriege 1870 71. Auf der rech ten Seite bildet der damalige Krön Prinz, spätere Kaiser Friedrich, die Hauptgestalt: die linke zeigt als solche den Prinzen Friedrich Karl, den Erobe rer von Metz. Die vordere uud die hintere Seite des Sockels sind abgcrun det. die erstere zeigt im Relief ein Wap penschild. das nur den Namen des Kaisers enthält: die Rückseite zeigt die Weihe - Jnichrift: .Errichtet von seinein dankbaren Volke" in goldenen Let lern. Das Pferd ist im Trab darge stellt: der Reiter hält dieZügel in der Linken und deutet mit der erhobenen Rechten aus das Schlachtfeld. Das Denk mal ist von einer Reihe von Säulen umgeben, die an den Ecken höher sind und sich nach den Zugängen zu dem Denkmal verjüngen. Die beiden Sei ten und den Hintergrund des Ganzen tchlicßcn Gartenanlagen und Zicrge büsche ab. Die Einweihung erfolgte am l k. September. Emile Zola berichtet in seinem letzten Roman .La Dedaele", Kaiser Napoleon habe sich während des Krieges, um seinen Zustand zu verber gen. geschminkt. Etwas verspätet sucht Paul de Cassagnac diese Behauptung zu entkräften. .Ich gehörte zu Den renigen. welche sich in Sedan am mei sten und am längsten in der Umgebung des Kaisers befanden. An meinem Arm ging er während der ganzen Dauer des Kampfes von Mouzon spa zieren; auf meine Schulter stützte er sich, schwer krank und schrecklich leidend, als er in den Wagen stieg, um sich ge fangen zu geben. Ich habe mehrmals im Felde und neben ihm an feiner Ta fel gespeist: und ich versichere: eS ist durchaus falsch, daß der Kaiser sich ge schminkt habe." Cassagnac beruft sich auf das Zeugnis seines RegiinentSgc fährten Rob.Mitchell. und sordertZola auf. die Schminke Napoleons III. aus den künftigen Auflogen seines Romans verschwinden zu lauen. Wie es aber heißt, hat Zola seine Nachricht auS dew Munde von Augenzeugen. Eine 'erschütternde Scene aus dem gegenwärtigen Leben in Ham bürg wird vcn einem Augenzeugen ge schildert. Die Gerichtsstuben werden nicht leer von Personen, die Testamente aukietzen. oder Erbverträge abzchlleöcn wollen. So war auch vor einigen Ta gen das GerichtZgebüude wieder einmal förmlich belagert, in Stuben, aus Treppen und Fluren drängen sich Männer und Frauen, meist in Aufregung und Angst. Die Beamten wußten -sich kaum noch zu helfen, da jeder zuerst abgefertigt sein wollte. Einem Gerichtsschreibcr riß schließlich begreiflicher Weise die (vcduld und er mahnte dl? Leute zur Vernunft. Daß ex dabei heftig wurde, erklärt sich um so eher, als fein Vemühen 'wenig Erlolg hatte. Da plötzlich brach der Beamte vor der aufgeregten Menge zusammen nnd wand sich ln Krämpsen: ein neues Op'kr der unheimlichen Krankheit: Cntkt stob alles auseinand.r. Du öde zum Tanze. Wenn du ermüdet suhlst, Schlaf dich Nicht erfrischt, wenn du an Unverdaullchkkit leidest so gebrauche den ächten Johann Hoff'scherj Malz-Ertratt. Prof. )l 1 1 1 Colemann , von Glas ü il S?" .sagt Folgendes 11 U hierüber: Durch meine MM l llnfslfiislr-ih 65k,iln """i T0""r VI". richtig iu ainmiliren wahrend meiner Krankheit, war ich sehr heruntergekommen und sehr geschwächt; da versuchte ich den ächten Johann Hoffschen Malz-ErtraN, und da Resultat war em überraschendes. Speisen, die früher, ohne assimilirt zu werden, passirten, verdaute j ich vorzüglich. E kräftigt nicht nur, sondem e hat auch die Eigenschaft, das Zkörvergewlcyr zu vermehren. 1 Mi! hüte sich vor Mchahmungen und nehme ' nur das f echt importirre, das die Unterschrift von Johann Hoff? auf dem - Mse einer jeden Flasche haben mutz! : ' EiSnet &. Mendeljoiz Cjo.fi' ?lLörtäxe - von Minneral Wässern, 6 Barclay Str, New Vorl.'" ' ' ' Spezialarzt für ; Auge, Ohr, Aase und HM In Praxis seit l7. Dauernd ctablirt . 4 West Washingtott Sir , der Meridian Ttlöe gegenüber. . , l Indianapolis, Änd. . - i. . , .ri, l ,:' : , Patienten, welche , außerhalb der Skadt wohr.en, werden erfolgreich durch Correspon den; dfcadits!if

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