Indiana Tribüne, Volume 16, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1892 — Page 1

0 T H -N0 00 Ht!:; rlC sVf r KP ft K AV K r-i X w w w Jahrgang 10 Office : No. 130 Oft Martz?and Strafze. tftm? 0 Indianapolis, Zndiana, Dienstag, den 27. September 1892

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Editorielles. Nun hat auch Grover Cleveland sein Annahmeschreiben veröffentlicht. Es ist dies eine herkömmliche Form des Bekenntnisses politischer Ansichten. Da aber die Kandidaten selbstver standlich den Parteistandpunkt nicht verlassen, so ist die Sache von gar kcincr Bedeutung und im Grunde genommen bloß eine Stylübung, öleveland's Schreiben hat den Vorzug vor dem Harrison's, dah es ganz bedeutend kürzer ist. Wir beschäftigen uns im Allgz- - meinen nicht viel mit der sogenannten Frauenfrage. Wir sind der llcbcrzeuauna. daß diese ftrane mit btr Lösuna . ltf e,,. f . r der wirthschastlkchen, der sozialenFrage ....... z... st, f. f.if.rt s 5IHJICIU iifiK yyu iut'iu . t . v t , - . , WIXO. iibtt NN0 0fr aN)lcht, CÖß t t . sLslJl1 MA M j 4 1 . Jtuuiii) wcv )iuu yaiij miv i?ni uu k.m w.;,i.rAafHJi, 3... iuuyt vvu i'tii iuii,iu;uuvi,t.u i - , ? ,t t standen, dast sie das NesUltat dlkser z..ezzz,. 0"ium.'t tjl. 4.-IVillltt.t uvu, tviiujt sich zu ärgern pffcgen, wenn diese Frage nur erwähnt wird, ganz speziell aber Solche, welche ästhetische Anwandlangen haben, wenn vonFrauenstimmrecht und Fraucnrechten die Rechte ist, in Krämvfe verfallen in ihre? Besorg- ' ' ' II) nip um oen 'erluzl oe? ecyren uns oer holden Weiblickikeit, möchten wir bit ten. fciiä it-stlslende in lesen, dinit sie . . . t , . r, . . " '' 1 ' ' auch kennenlernen, wie die kapital!0:,-.. fa, fnr.flslf ,,, hi ffrh:iTh!trt t j -x l l V itjlM! der zarten dustenden Blume Weib tichfeit" sorgt. Vor der britischen Iborom miMi0n welche zur Zeit die Lage der . ; . . Vtagelzcqmleoe in aioren unierzuzzk, jagte ein zuverlässiger Zeuge Folgen des aus : Beide Geschlechter arbeiten in Fa. briken, Werkstätten und offenen Schup pen ode? in ihrer Wohnung im Äilge meinen von ? Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends, aber manchmal auch von 4 Uhr Morgens. Dir Herstellung kleiner Nägel für Schuhsohlen mag für Frauen passend sein, und es sckeint Mtr, dap man kclnen qrotten lZtnn?and 1. M.is,.:,:. .... sir,.,. a5lU "1" "V""5iU i Phuktionszweige erheben kann. kettle Perlon mit menschlichem Um daß Frau., Itntf in Asllfcrnett ekckiebt. für 1 bis " " i"" s Shilling (N.oo bis $1.25) wöchent nr fmrr tfifwarVii Frfrntf Ut9 mt Wmm mat0tn CCtt).ls t'tnt tnerlsm. Isi nsslnü?- nirnt. hast .... -i - ' ! r - " k man irgend eirzen. Sklaven auf der Erde finden sann der so schwer zu arbetten hat, als die Leute, d;e in dem genannten Bezirk SZqgeZ und Bolzen für einen Wochenlohn von 13 big 11 Sb. produnren müssen. Die Demo ralisation der Frauen, so führt der Zeuge weiter aus, sei eine nothwen dige Folge ihrer Arbeit. . Die Frauen arbeiten nur sehr spärlich bekleidet und im Sommer sei der obere Theil ihres Körpers nahezu nackt. Verheirathcte Frauen bringen ibre Kinder mit in d?e - ' " y . gabrik und stellen sie tn einem Kasten auf den Schmiedcbcrd, wo n? st: Lausig I ' i ' zudecken muen,'um sie vor dem VerI Cmam ii ! ......Yl irr . ...C . . u Vl" 'SHHfSi a"iitn Zu schilpn ' was abkr nicht verhindert, daß iftnS Kindki. schwere Berlkhun gm hauen, kährend .ihre RMs n her Arkeit find In andren Bällen werden Seile , ..J " , -T " T - r" und Schaukeln vom Dache heräbgelzen, und ble Klnder in denselben IplaeM, während ihre Mutter Schmie-

de.nbcit verrichten. Die Hämmer, die die Frauen bei ihrer Arbeit sortwahrend zu schwingen haben, wiegen von 2 bis 2,z Pfund, und der OliverHammer, der von den grauen mit den Füßen in Bewegung gefegt wird, hat ein Gewicht von etwa 20 Pfund und erfordert große physisch? Kraftanstrcngung. Frauen, die im Hause arbeiten, haben ihr Bündel Stabciscn im Gewicht von 5tt Pfund vom Sagerhaus aus auf Kopf und Schultern oft meilenweit zu tragen und es ist nichts ungewöhnliches, eine so beladene Frau nebenbei ihr Kind stillen zu sehen." Die sentimentalen Schöngeister, welche so sehr um die holde Weiblichseit besorgt sind, würden jedenfalls besser daran thun, sich um Abstellung solch furchtbarer Zustande zu kümmern, als über fortschrittlich Gesinnte die Achseln zu zucken. mm . " " Drahtnachrichten

Inland. Wetteraussichten. Für Jndiana : Schönes loärmereS Wetter für inehrere Tage. L i e deutschen Katholiken i n R war k. New Sork, 2. Sept. Die 6. Jahresconvcntion der deutschen 5Zathgliken in den Ver. Staaten wurde heute in Ncwark, ?!. I., eröffnet. Jeder Staat und jedes Territorium innerhalb der Jurisdiktion der Vereinigten taaten war vertreten. Die Hauptstrasien der Stadt waren festlich geschmückt. In dem Umzug am Abend befanden sich über viertausend Perso nen, alle mit Fackeln verschen, und 35 Mnsikcorvs lieferten die Musik. Etwas AehnlichcS halte Newark bis dahin noch nicht gesehei. Bei Ankunft der Prozession am CaledonZan Park fand eine allgemeine Bewillkommnnng der fremden Gaste statt und Bischof Wig. jr- riXli t t M, r ger, wönverneue vivoott, )r. arver und Mlyor Haynes hielten Reden. Dea Schluß bildeten Concert und Feuerwerk. Die Cholera. ?! c w o r k, 25. Sept. Der Ha fen von New Aork ist zur Z:it frei von Cholera, und weder auf Hofmann's Island, noch auf Swinburne's Island, noch in Camp Low auf Sandy Hook sind neue Falle vorgekommen. - Der Norddeutsche Lloyddampfcr Sa.,'e" kam heute Abend mit n Kajütenpaffazieren von Bremen hier an. Krankheiten irgend welcher Act waren während der Reise nicht vorgeko nmen. Ein Mann, Namens Charles Mendoschank, wurde heute Abend in dein Tenementhaus No. ISO Elfte Avenne sn leidendem Zustande angetroffen. Ein herbeigerufener Arzt erklärte, daß der Mann Symptome von Cholera zeige. Er wurde als Verdächtiger nach dem Hospital üdersthrt. N e w Z o r r, L7. Scpi' Auf dem Dampfer Bohcmia" siud heute wiedr zwei Personen an der Cbolera er krankt. Ge sc hl ose 3 stände i n B x g i n i e n. Poeahontas, Va., 2. Sept. Thomas Soung und Frau wurden am vergangenen Samstag von strei-, kcnden Bergleuten getödtet. Aoung war Vormann einer Anzahl von Richtnionleutcn, welche die Plähe der streikn eingenommen hatten. Au demselben Zage wurde eln Farmer, welcher nach der Stadt fuhr, um seine Produkte zu verkaufen, von Italienern vom Wagen geholt und erschossen. Die Zustande in der Nahe von Poeahontas sind solche, daß man sich seines Lebens nicht mehr sicher ist. --- S türm e ,., i Nt ..S t a a t ,, N e w . öt ork. , ' ' " , ; ., ? K in A d V-t. .'0' tf ifitrhft tz i , ,' " . r? im ' Staate herrschen heute schwere Stürme. Wer Schooner Gazelle schlug nahe Fair Haben cg Zauz H der.Bcsqhu mit AuSnahmtz eines Matrosen, welcher ertrank, sich zn retten. Auf dem Ontariosee schciterte heute Morgen nah ree Müg dun deS,Äig Sandy Ereek der, Drei masier John Burt" und zlv:i Perso ncn ertranken. . Jn.Lona Irland Eiln .. . ' i ' '' " . ' " ' . 1 ' wur.de ein im Bau begriffenes drci stöckiges Gebäude , vom Sturm umgeweht un ein Arbeiter getödtet und

mehrere schwer verleht. Bei dieser Gelegenheit stellte sich heraus, daß da8 zum Ban verwandte Material gänzlich unbrauchbar war und wurde der Bauunternehme? verhastet. Die größtes Verheerungen richtete bei: Sturm in Brooklyn an. Hier wuröen sechs Hauser umgeweht und durch die fallenden Trümmer zwei - Knaben getödtet; ein dritter entkam mit leichten Verlehungen. Gegen Abend nahm die Heftigkeit des Sturmes zu. Schornsteine wurden von den Häusern geweht, Zäune umgerissen und Baume entwurzelt; es war mit Lebensgefahr verbunden, sich hinauszuwagen. Viele Personen trugen Verletzungen davon.

Geht mit seiner Großmutter durch. Busfalo, 26. Sept. Der 25 jährige Barbier Albert Wirtman hat die Stadt verlassen und ist mit seiner fast 70 jährigen Großmutter auf und davongegangen. Es wird erzählt, daß, obgleich er verheirathet und Vater zweier Kinder war, er doch eine große Zuneigung zu seiner Großmutter uno ihrem Gelde gefaßt hatte. Sie wohnte in einem schönen Haufe an der Williams Straße und hier verbrachte ihr Enkel den größten Theil seiner Zeit. Seine Frau undKinder ließ er in dürftigen Verhältnissen zurück. ... A u s d c m W e i ß e n H a u s e. Washington, D. 20. Sept. Während die Besserung in dem Zustände der Frau Harrison feit ihrer Rückkehr nach hier nur sehr gering war, kann jeht der Präsident doch seincn Amtsgeschäftcn mehr Zeit widmen, als in den letzten Wochen. Er hatte heute Vormittag eine lange Berathung über die Behringsmcerfrage mit dem Staatssekretär Fostcr und später mit dem Ober-Bundesanwalt Miller und empfing sodann den früheren Ober. Kommander Palmer von der G. A. Sobald irgend kann be giebt er sich an das Krankenbett seiner Frau, da dieselbe bei seiner längeren Abwesenheit unruhig wird. Frau Harrison befand sich heute etwaS besser und hat während der Nacht die meiste Zeit gut geschlafen. Ihr Appetit hat sich auch gebessert sie nimmt etwas mehr ?kahrung zu sich. Das kühle Wetter bckommmt ihr sehr gut. Kampf m i t Bankräubern. Taeoma, Wash., 20. Sept. Die Hilfsmannschaft des Sheriffs, welche die Bankräuber von RoSlyn verfolgte, traf vier derselben in einem zwanzig Meilen von bort gelegenen dichten Walde, und bei der darauffolgenden Schießerei wurde einer derselben verwnndct, wahrend die anderen entkanun. Nicht weit von SZoslyn wurden gesattelte Pferde gefunden, welche d!e Räuber bennht hatten. Die HilfsMannschaft ist auf 123 Maun verstärkt worden und hat die Perfolgung ' - Ausland. D i e C h o t e r a. Hamburg, 26. Septbr. Heute wurden 197 neue Er?rankungs-und89 Todesfälle gemeldet. Ungefähr sechzig Familien kehrten heute nach der Stadt zurück. Die reicheren Klanen habear ihr Dien.stperssnal vorausgeschickt, um die Hänser in. wohnlichen Instand zu. versehen. In den verschiedenen Hotels kamen h?nte fünfzig bis sechzig Fremde N. Die Pferdebahnen haben fast den yollen Betrieb n?ieh?r aufgenommen und aus den Strgßen sieht man mehr T!;,f,-3 rtla fi!f UtaXmn ijMpyyfc My i- vuih. Die Hamburger Nachrichten" verlorcn durch die Cholera drei Mitarbeiter. Zwei derselben starben und der dritte verließ Hamburg auZ Furcht vor der ens, Pas Blatt verbreitet sich in bitteren Artikeln über die armseligen ! . Wfeleistungcn deutscher Städte Hanchurg gegenüber und kwM hierbei Berlin ganz hn'o.nders schlecht ßl bKnldigt Ut deutsche M gierung der Unentschlossenheit und des Mangels an Energie. In Havre erkrankt? gestern . kier Hersoneu ai der Eho.lera und fünf starben. In Antwerpen ka.n, sein weiterer Cholerafall do? nimmt man an daß die Seuche hiej ihr Ende reicht ?)abe, dagegen wurde aus Brüssel ein neuex Fau gemeldet, und in Molheim Bolleh. einem Dorfe,,, acht Meilen

nordwestlich von Brüssel, erkrankten vier Personen an der Cholera. Seit Ausbruch der Seuche starben im ganzen russischen Reiche, wie offiziell gemeldet wird, 183,6! Personen.

Q D i e z w e i j ä h r i g e D i e n st z e i t. y B e r l i n , 26. Sept. Dem Kaiser ist über die probeweise in drei Regimentern eingeführte zweijährige Dienstzeit, welche auch für die Garnison von Spandau Geltung hatte, Bericht erstattet worden. Wie es heißt, soll sich der Versuch vollständig bewahrt haben. Eine S k an da lg e schichte aus London. London, 26. Sept. Der plöhliche Tod der Schauspielerin Ruby Russell hat hier großes Aufsehen erregt. Schon seit längerer Zeit trat sie nicht mehr auf und lebte mit dem Militärarzt Dr. Heron in wilder Ehe. Am vorigen Dienstag erkrankte sie plötzlich und starb bald darauf. Bei der Leichenschau am Samstag sagte Dr. Heron aus, daß die Verstorbene während eines Streits mit ihm gedroht habe, Selbstmord zu begehen und daß sie sich wahrscheinlich vergiftet habe. Heron beging in der Samstag Nacht in seinem Zimmer Selbstmord. Beschenkte s e i n e Mutter. London, 26. Sept. Der Berliner Korrespondent der Times berichtet : Wie verlautet, hat der Kaiser bei seinem jüngsten Besuch in Hambürg seiner Mutter die vor ihrem neuen Schloß liegende Burgruine Kronberg nebst dem dazu gehörigen Land geschenkt. . ' V o m V a t i k a u. .Rom, 20. Sept. Hier werden Vorkehrungen zu dem Empfang der ersten Pilgerschaar von 00 Elsässern unter Führung des Bischofs von Straßbürg zum goldenen Bisäsofsjubilaum deö Papstes getroffen. Wegen der Cholera hat der Papst angeordnet, die Pilgerfahrten bis zum November zu verschieben, weil man hofft, daß der allgemeine Gesundheitszustand Europa's sich bis dahin so verbessert haben wird, daß von einer Neberfüllung der Stadt keine Gefahr mehr zu befürchten ist. Eng land und Rußland. Ottawa, Ont., 20. Sept. Die britische Regierung hat sich entschlossen, ein Kriegsschiff nach Vladivostock, Sibirien zu senden, um den Fall der Beschlagnahme eines kanadischen RobbenfangerS und die brutale Behandlung der Bemannung desselben durch die russischen Behörden zu untersuchen. England hatte vorher Rußland ersucht, die betreffenden Beamten zn bestrafen nnd das konsiszirte Eigenthum herauszugeben, doch bezeigte hierzu die ruffische Stegieruuz wenig Lust. Ueber diese Zögerunz der letzteren aufgebracht, hat jcht Englzild befchloffen, energischer voranzugehen und für die der britischen Flagge zugefügte Beleidigung Genugthuung zu verlangen. Ein hoher Regierungsbeamter drückte sich dahin aus, daß es nach feiner Ansicht zu einem Zufainmenstoß zwischen England und Jußland komme, noch ehe diese Angelegenheit geschlichtet sei. .mmmy , "., SchlffSnachrichten. Angekommen in: New Aorh Taale von BreenNoma.die von Liverpool, Anchoria" von Glasgow, Arizrna" von Liverpool und Pennland" von Antwerpen. Antwerpen: Waeslanh" von New Jork. B r e. ln S v v r n : Darin stad t" von New Aork. nuernätö nur 'Alaska" tian New Vor? nach Liverpool... , i$t vt,5!a,!S am Skye,n. Aul. Rheinhchen schreibt man u,n erm 3. September: Die NeblauZ hat in d?N Wcillbcrgct. von SchMSbttm. ttreis Oppenheim. titte weit um sich gegriffen. Nach ' 4 1 o .". ...'. '.- vder'lw Sto'Z von der Reblaus er . -7 . 4t , in n grinen. Vas verzeucy:e wmei gesperrt. T".e Rehlaus Untersuchungen in Hessen' sind im übrigen abgeschlossen; es hat sich sonst nirgendwo etwas Verdachtiges cjezkigt. ' ' ' ,, . Und weiter unterm 7. Septcmbe: 7 Es ist Mmebr oinciell kenaegeyt.

hem Mainzer M, mmicyttsvucy oer in den Vernicht nngsbezirk Zallendm (SrenÄtt eine Fläche von vier Morgen

iciß in oer (Gemarkung Schlmsheim nur circa 500 Rebftöcke von der Reblaus ii?ficirt worden sind. Sämmtliche Untersuchunqscommissioncn des Landes sind zusammcnberusen worden, um den Reblaushird genau abzugrenzen; ebenso wurdm Sächverständiae aus Rhein-

daycrnlm Auftrage ihrer Regierung nach Schimsheim entsendet, um an den nöthigen Feststellungen der Abgrenzung mitzuwirken. Eine alsbaldige Desinsszirung des Reblausherdes ist schon um .. öeZwillen geboten, ha in demselben ge. sluge::c Redläuse gesunden worden sind, und dadurch die Gefahr zur weiteren Ansteckung vorhanden ist. Es ist nunmehr auch darüber kein Zweifel mehr, dag die Infektion von einem Weinberge herrührt, welcher vor zwei Jahren ausgerodet worden ist. Ueber die'Wcinaussichten in Unterfranken enthalten die amtlichen Santenstandsdelichte folgende Mlttheilnng: Die tropische Hitze in diesem Monat ließ zwar die Pcronospora nicht gedei' hen, dafür trat jedoch vielseitig der Laubrauich auf. Kranke Erfcheinnnzen sind selten, dagegen ist der Trieb bei älteren und vom Froste des vorlctzten Winters betroffenen Wcinstöckcn ein sehr geringer. Junge und gut behagdelte Weinberge dNcbnl durch die Dürre in der Entwicklung jedoch vielerorts zunick. Der geringe Fruchtansatz nahm av vielen Stellen nicht unbeträchtlichen Schaden durch Sonnenbrand, befon drs in. guten Lagen. Die Frühtrauden sind weich und zeigen viel Zucker. Trauben und Beeren sind vorherrschend klein. Tauert die Dürre noch kurze Zeit an. so bleiben die Trauben in ihrer Entwicklung zurück und das zu erhoffende Quantum an Trauben nähert sich dem vorjährigen. Die Qua'i tät verspricht gut zu werden." Der Ber'cht ist auf dem Stand vom 29. Anglist geschrieben. Inzwischen ist Regen und Kühle eingetreten. Das vorjährige Quantum der Trauben war bekanntlich kin sehr geringes. vom Auslands. Eines Morgens fehlte in einem Berliner größeren Waarenge fchäft einer der Eommis, ein erst seit kurzer Zeit angestellter, sehr flotter Herr, und im Laufe des Tages erfuhr der Ehef. daß der junge Mann ver hastet worden sei. Herr K. wurde als Zeuge vernommen und gab auf die Frage dcs CommissarS, ob ihm in sei nem Geschäft etwas abhanden gekom men fei, etwas selbstbewußt lächelnd zur Antwort: Das ist bei mir nicht möglich, ich bewache mein Personal selbst.- Und dennoch," meinte der Eommisiar. hat der junge Mann, wie wir bestimmt wissen, feit vielen Wochen, während welchen wir ihn beobachteten, fast jede Nacht Betrüge bis zur Höhe seines Monatsgehalts' im Spiel ver. loren'.- ..Wie wäre das möglich?" meinte Herr K. erstaunt, dem jcht doch etwas unbehaglich zu Muthe wurde. Auch das hat der jungeMann. der mit einer ganzen Svielgesellschast beim Tninte et qualote" ertappt und verhastet wurde, bereits e'mgcstan dm: wir fahnden eben nach seinem Eom plicen, den kr nicht nennen will.Nun. wo hat er das Eeld gestohlen?'' fragte Herr 5?., etwas erleichtert auf. athmend. Aus Ihrer, wie Sie sagen, stets gut überwachten und versperrten Koste." Her? K. sah den Eommisiar UNMudig an. Ter junge Herr schildert seinen Tiebstahl ganz einfach: er hatte eine Freundin die rcgel rnänig Einkäufe in Stoffen bei Ihnen machte und die als Zahlung stttZ eine kleine Banknote hinlegte, von ihrem Freunde aber stets den Betzag auf eine ..g?0Le" ?!o!e znrück eihZeit- am Abend wurde dann abgerechnet und in der Nacht das zu viel heran Zgkgebcne Geld" verspielt,"" Nach solchen gravircnden Momenten war die Freun diti bald ausgeforscht, denn sie. die von der Berhastung dctz Freundes noch nichts wußte, kam bald darauf wieder in das Geschäft, wollte aber nur von ihrem .abwesenden" Freunde bedient werden. Man erkannte rasch in ihr die gute Kund'chast. die sich nie von einem Andern., selbst von dem Ehef nicht be, dienen lassen wollte, diesmal aber ctffidt sie nicht mehr zurück, a!Z sie bezahlt hatte, sondern sie erhielt die Begleitung eines VoiMen. E i n y N d s cy e r $ u g v o n oen Kaiserlichen Prinzen wird der P. Von einer auMorderney zurückgekehrten Dame erzählt. .Die Prinzen erhielten such in Norderney regelmäßig Neli gionZ unterricht von einem Pfarrer. Als im Unterricht dle Rede darauf kam. daß alle Menschen ohne Ausnahme Münder lcjcn. wurde einer der Prinzen jwzim ich nicht irre, war es der Krön prinz) stutzig und erwiederte, ob denn auch sein Papa ein Simser sei? Der Pfarrer bejahte die Frage. Da aber entgegnete der Prinz M Eifer: Meine MNa ist tMr keine Sünderin'' , Da tz Bis marck. M u s e u in in Schöuhausen hat jeht durch die Er offnung rimA neuen Zimmers wieder EWzitenma. erfahren, so daß im Gänzen.- mxm dem Voaal, neun Zimmer, dem Pndliimn zugänglich sind. Auöer den ble.chenlcn von dem letzten Geourtztage dcs Zürnen Bismarck Hz, den in dem neu eröffneten Raum auch die Gaben, die Fürst Bismarck U U ner leen Neise erhalten. Plat gcsun. den. u. A. der vn der Studentenschaft, JenaZ Mikie Ehrenhumpen.,, ferner ki irchtigex eiserner. Blumenstrauß, sowie eine Kanonenkugel vom Tchlücht' Zelh zu PZMrn. i 1 '

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