Indiana Tribüne, Volume 16, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1892 — Page 2

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ana Tribune. ;M . Erscheint TNg kich und Scannt gs. T te tägliche .TribSue-kostet duvch den TrSge? N CcntS tzrr Woche, die SsutazS.Tribüne- 5 UeiiM per tüoe . Beide zufarnrnen 15 Gen oder SS Gent perMsna. Per Pft zugefchi?t in Bor zsbezahluug per Jahr. Cfjue : 130 Oft Maryland Strafe. SndZanapoUS, Ind., 24 Sept'ber '92. Teloneles Sttefenfernrohr. kürzlich würben nach Angaben des Teputirten FranoiS Teloncke selbst ? Mittheilungen über dessen Projekt ge mücht, für die nächste Pariser Weltaüs. stellunz ein Fernrohr zu konstruiren, -welche? den Mond auf einen Meter nahebringt. Mit der praktischen Aus Führung dieser Idee wird unverzüglich jbcgonnen werden; um die hierzu nöjhi ;a.en. Schritte M' berathen, trat geitern Min der Pariser Sternwarte eine Kon .serenz zusammen, welcher die Herren ,Deloncle, zwei Astronomen der Stern 'warte, die Gebrüder Henry, der Er ; datier optischer Apparate P. Gautier, -sowie zwer Architekten beiwohnten. Die Berathung dauerte nicht. weniger all zwei Stunden. Die ersten praktischen Maßnahmen wurden verabredet. Her: Meloncle ist froher Hoffnung voll, und hat in diesem Sinne einem Redakteur des Temps Mittheilungen über sein KProjekt gemacht, die in Wesentlichen Nnur eine Wiederholung dessen sind, was er bereits vor einigen Wochen dem Vertreter der Frkf. Ztg." gegenüber entwe!te. Neu ist lediglich, daß die Kosten aus 2j Millionen grcö. veranschlagt werden. ' Da? Fernrohr soll die Dimensionen der Vendomesüule haben; es wird vier zig Meter lang sein, und sein Reflector. lein , versilberter tzoncao-Spiegel. im Gewicht von neun Tonnen, wird einen Durchmesser von drei Metern und eine Ticke von fünfzig Centimetern besitzen. Der .Temps- hat ferner die Gebrü , der Henry interviewt. Dieselben war ntn vor übertriebenen Hoffnungen; thcoretiZÄ ist die Sache sehr einfach, pra'tisch durchzuführen aber sehr schwer. UDas'Gelingen hängt einzig davon ab, ob es möglich sein wird, den großen Reslcctor zu construiren. Die Schwie rigkeit liegt im Schmelzen des Glases. 'Eine der'gromn französischen Glas. ' fabriken hat sich erboten, den Versuch zu wagen. Die größte bisher geschmol zene Glasscheibe wiegt sechshundert Kilogramm; die für das Fernrohr nöthige wird 9u00 wiegen. Das rückt '!, die Schwierigkeiten ins rechte Licht. Der Apparat soü nach dem einfachen Modell des Newton'fchen Teleskops coustruirt werden, unter Verücksichtt gung der von Foucault erfundener Modincationen. Diese erste Form des Fernrohrs ist , z die beste, weil sie einer gegebenen eff 1 nung das größte Lichtquantum gewähr leistet., Herr Gautier besaßt sich mit C1 den Studien über die Ausstellung die ses gigantischen Apparates. Eine halb- ,. kreisförmige bewegliche Galerie wird ' zum -chglas des Fernrohres führen, h, Ein Uhrwerk wird das Instrument in !, 114 Stunden einen vollständigen Kreis beschreiben lassen. Das vom Fernrohr gezeigte Bild soll auf eine Art Lichtlchirm projicirt und dadurch ca. 100 Besuchern gleichzeitig sichtbar gemacht I werden. Die Bcüder Henry sind der J; Ansicht., das es nicht nöthig sein wird, das Teleskop in großer Höhe anzudringen. Die Ersahrung mit Keinen, auf ebene Erde gestellten Instrumenten habe gezeigt, daß die Klarheit der BiT der mindestens gleich groß sei. wie bei in sehr großer Höhe angebrachten. Um ixn Verlust von Licht zu kompensiren. welch:? sich aus einer niedrigen Ausstetlung des Fernrohres ergibt, würde es genügen, um einige (Zentimeter den Durchmesser seines Spiegels zu der mehren. Das größte bisher eristirende Tel?, ikop. das des Herrn ?ommsnS. hat 1.50 Meter im Drchmesier. Das eue Teleskop wird viermal fov,el'Licht g?ben und infolge d'sien Gestirne ficht? bar mach.', die viermal so schwach l:uch:en. als alle bisher belänntew !HAuf dem Monde wird man einen Raum Zvon zwü Quadratmetern wahrnehmen "lünnen. ' ! Bedeutend skeptischer, als die hishee Genannten, verhalt sich Herr Locwy. der Untcrdirector der Pariser Stern warte. Derselbe ist allerdings der y;!if MnMt daß das Teleskop, wenn es in den'vrojektirten Diwensionen zustande kommt, die von ihm erwartete Vergrö ierung geben könne. Aber Mit Rück ficht auf die klimatischen Verhältnisse von Paris und Umgegend werde die Vergrößerung' sicherlich' weit geringer sein. Die Sternwarte erreichte in Pa ris. wo sie sich allerdings in einer vsn Miasmen erfüllten Atmosphäre besinde, eine ?500-fache Vergrößerung; das neue Teleskop werde, wenn es hoch käme, eine 30fache Vergrößerung n geben. Eine Masse, wie die Thürme von Notre Dame, werde auf dem Monde dem! Beschauer wie ein Punkt erscheinen, ein Mensch wie ein Atom. In gleicher Weise nie der TernpS? haben englische und belgische Blätter die astronomischen Kapazitäten,, ihre? Länder interviewen lassen. Auch diese Gelehrten haben ähnliche Reserven for mulut, wie der UnterDirektor der Ps rise? Sternwarte. . Dieselben , sehen insbesondere in 'den lklimatischm WerHältnissen gewichtige Hinderungsgründe und sind der Ansicht, daß man den ge wünschten Effect von dem Fernröhr nur haben könne, wenn man es in großer Höhe ausstelle. ' K : ' " 'ijiä!,., ..' jl. : ' ... ' -' Die reichst, Nation d,r e?rde. Viele werden verblüsjt sein, wenn sie auf die Frage, welches die reichste Na tisn der Erde ist, die Antwort erhalten: Die Cherokee-Indianer.' Mnd,',doch ist dies die Wahrheit, wenigstens wenn ;!; man das Verhältniß des Naklonalver rnögens zu? Anzahl der Köpfe in Be- - tracht itbt.&4Pr'' Tiefer Tage kamen T. M. Aassing. isn. Präsident des Eberokee-Senols.

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und lh E. Boudtnot (Neffe von Oberst E.C. Boudinot. dem berühmten Staats. mann der ßherokee) als Vertreter ihres Stammes nach der Bundeshauptstadt um den Verkauf des Eherokee?Land4 streifens an die Regierung endgiltig abzuwickeln. ES handelt sich dabei um 622.000.000 Acres, und man hat sich auf 81,42V für den Acre als .Kaufpreis geeinigt. Damit werden dieLherokejen. welche' etwa 30,000 Köpfe zählen, die verhältnismäßig reichste,, Ration oder Raffe des Erdballs werden. Nächst ihnen kommt wiederum eine Indianernation, nämlich der Osage Stamm; das Geld, welcher dieser bei der Bundesregierung hinterlegt hat (ebenfalls für den Verkauf von Lande reien) gibt ihnen pro Kopf jeoes Vur teljahr's92.50 Zinsen. Tier Eherokefe ist der civilisirteste Indianer der Welt." äußerte sich Bou dinot. wir sind stets Landbauer gewe scn, und wir haben die' Regierung in unierer Schuld, statt daß sie uns zu unterstüden braucht. Wir haben nn'e ren eigenen Eongreß, und unsere Ge sehe werden in der englischen und in der Mrokfsenfyrache' gedruckt, Seit. 70 Jahren schon haben wir eine umfassende geschriebene Gesetzgebung. , Roch immer haben wir Länyerelen 'genüg, und'ge rade sind Äir daran) unsere Landstra ßen vervollkommnen zu' lassen. " ' Lustig LtiSenhtßSngnisse. Es kommt auch anderwärts vor, daß eS nach Leichenbegängnissen ziemlich y del hergeht. Bei unseren Jrländern gibt es bekanntlich ost vor den Leichen degängissen eine" schon mejr als lustige Komödie - bei der' iTodtenwache." Die amerikanischen BergbaU'Qrte aber ha ben ,Leichenlefte geboterr,,,und bieten sie zum Theilznoch jeKtweÄe von A bis 3 großartige höchst geräuschvolle' Unter Haltungen sind und ebenso wie gewisse fashionable Bälle oder Soireen in unse rem Größftadtteben. ist häufig ' eine solche Todtenfeie? in einem .Mining 15 mp? das Häuptereigniß' der Saison! Diese Erinnerung, ebenso wie noch manche andere in dem wildromantischen Leben solcher 'Orte,' erklärt sich leicht, wenn man bedenkt, daß letzteres im Ganzen, trotz Revolver. . Sprengvotrs' nen, Schnaps und Tingeltängeleüsen. doch eintönig gcn.'g ist, und mit grim mem Humor daher jedes abwechselhaste Ereigniß irgend? welcher Art ' als. eine .Haupt- und Staatsaction- tüchtig ousgenutt und vom gesammten fou veränen Volk' gründlich genossen wird. Zu den klassischsten Schauplätzen folchcr theatralischen Zödtentönz5 gehkr e Leudville in Eo!?rado.' the es zu einer hausbackenen Alltagsftadt wurde..' Wer heute durch die" Straßen von Leadville schlendert und zufällig Augen zeuge einer Leichenseierlichkeit wirder schreibt ein oller Feger.- welch.? interessantere Tage gesehen hat möchte blutige Thränen weinen, nicht aus Mitgefühl' für denDahingeschud nen und, dessen Angehörige, sondern aus Gram, daß jene köstliche Zeit todt ist. als Leadville sozusagen noch sein kurzes Vacksischröckchen trug. . 187i herrschte diese Zeit noch in ihrer Glorie. Jeder trug sein Schießeisen nicht in der Tasche, sondern stolz im Gürtel, und war stets fchußfertig. Kaum verging ein Tag. ohne daß Einer per Schnellpgft in's Jenseits befördert wurde. Eine Zeit lang hielt auch die Lungen entzündung den Todkengräder Tag und Nacht beschäftigt, und in der Dunkel, heit boten ost die schimmernden Lichter im Thal, welche gewöhnlich den Grad schauflern leuchteten, einen gruseligen Anblick. Und dy Jingo! Die Liir. genentzündung machte unS damals mehr zu schassen, als jep den Weichlin gen in den Städten die Cholera. Denn Bequemlichkeiten hatten wir verflucht wenig, und . Jeder, mußte nach harter Tagesardeit in der frostigen Atmo sphare schlafen, . ms er eben konnte. Ader das Alles verdarb uns den tollen Humor nicht. Hei! war das ein Leben wenn es eine , Leiche gab! :. Zu den Haupterfordernissen des Lei chenbegängnisseS - gehörte : eine tüchtige. Alechkapelle, welche darauf losmusicirte, daß beinahe der Todte wieder ledendig geworden wäre. Beim Begräbniß des weltberühmten' .TexaSJack-, I: B. Omohundro ging eS ganz besonders hoch her. ' Wir hatten 50 Stück Blech, musik. aus verschiedenen Kapellen zu sammcugesetzt. : - Damals spielte Fag Templetons Operntruppe m Leadville, und I au gab die Truppe ohne Weiteres !s Sinachör für uns her; der Sarg wurde, mit Blum,n überladen und Blumen waren damals in Leadville wunderselten aus die Bühae gestellt, und der .sociale xRev. TJ. Mackey hielt in: seiner blau-goldenen Aegi ments'Uniform als Ka plan der .Ta. bor'Garde- - die Leichenrede, bet der abwechselnd gemeint und wüthend Bei fall geklatscht und gestampft wurde, daß die Wände zitterten. Dann ritt e? .an der Spitze des Leichenzuges dem Grabe zu; man kann nicht sagen, daß er sich als Reiter " besonders auKgezeich net hätte, und der Säbel baumelte fon derbar genug an feiner Rechten, aber flott und schneidig war er doch; er walzte förmlich auf seiner Rosinante zum Grabe hin und spielte eine so h vorragende- Rolle, daß man den todten Jack fast ganz darüber vergaß.. - Aber schon war'S! Monate lang hat Alt und Jung von diesem Picnic gespro m!i obwohl 1 dtel anderen! Leichenfeste doch wahrlich auch nicht von Pappe waren. Wenn eine .Leiche- , ruhten alle Arbeiten, und Männer und, Frauen drängten sich a u s den Stra ßen dermaßen, daß man ihnen auf den Köpfen hätte tanzen können ohne daß sie es aemerkt bätten. -

f ut VlUidj; jitMa, UUICIUI ihn. aber die Gämblend Abenteurer vollendbtteMihffDMP oit ein Spieler ;oder- e!Ne Ulinjaitf der Halbwedin dasfnseUlnöbn,ee!ze, mußte tfadU ganz ewiHl, G?liij$ pred'gt hältut. MaKchal bracht,' er es aus. vier, Leichen. dTaz.'.-Den i:, . . .1- i . wJ . . . . '--im. . :.,! , f kam er nie zu kurz, uiid Ux Andrang

ollesoienfl,'tzler, ex emsHnl? im .?aborcMä!bäujr":.kac')kt M leide diTijXiierf 'r iSMttU

war stets ein o rtenger, das man oit Thüren lange, ehe die Feier,, lvsging. znmachen mußte. Die Lungenschwind zucht und der Revölver lieferten uns tiumal eine Zeit lang so'viele Leichen, dahie Särge in ganz Leadville nicht mehr, reichen wollten, und die Leichen'statter einfach WchtZ aus den Grädern Särg? hervorholten, ihres In Halts entleerten und aus's Neue benutz ten. Kein Hahn hat darnach gekrählt. und die Lnchen-Salr" wurde lustio ortgefetzt. Ach. die schönen Jetten! Sie kehren nie wieder. Mancher, der damals zu einem 81000'Geschenk für den Psass" K300 hinwarf, ist als Landstreicher jämmerlich gestorben, und vom Präsidenten einer Bank habe ich jüngst gehört, daß er sich als Bettelhausirer vor dem Ver pn!'ern schlitzt. Die Welt fällt immer mehr u den Krebsgang!

vom Inlande. Missouri City. Mo., hat eine Katze mit acht Füßen und vier Schwänzen. Jn DavieS County, Mo., hat ein Farmer Welfchkorn gezogen, das 17 Fuß ti Zoll hoch war und bis zu? e?sten Aehre 11 Fuß maß. 'Ein Drittel der Todes, falle unter amerikanischen Indianern kommen auf Rechnung der Schwind sucht. Kürzlich machte e i n A r z t in St. Paul. Minn.. einen Einschnitt in den Hals einer Frau und erlangte die falschen Zähne wieder, welche die Frau verschluckt hatte. Charles A. Collin. der juristische Rathgeber des Gouverneurs Alower von New Aork. ist auch Professor an der Eornel! . Universität. Er ist eine Autorität in Fragen der Rechts giltigkeit von Gesetzen. Eine Tonne reines Gold hat einen Werth von 5002.799.2. Eine Million Dollars in Goldmäi z: wieqen 3Mö'.8 Z.Pfund in Apothekergewicht. EineTonne reinesSilber hat einenWerth ! von 833. 70J.34. EineMillionDollars Sildermünze wiegen L53.929.9 Pfd. m Apothekergewicht. Ein Bulletin des Census amtes ist kürzlich veröffentlicht worden, laut welchem die Methodistenkirche 1. 209.970 Mitglieder, die in 15.017 Aemeinden verth.ilt sind, zählt, welche über 12.637 Kirchen mit einem Werthe oott S18.775.362 verfügen. Die Methooistenkirche im Süden ist in Teras am stärksten vertreten, wo sie 139,347 Mitglieder zahlt, dann folgt Georqia mit 134.600. Tennessee mit 121.393. ftorth Earolina mit 114,385 und Ala. bama mit 87.3 i 2. DerDampfer Fulda" brachte kürzlich eine Gruppe interessanter Ar beiter aus Konstantinopel nach New Z)ork. Es waren dies ! vier panische Jsraelitcn und sieben Griechen, sämmt lich1 Zimmerleute, welche sich in der maserijchen- türki'chen Nationaltracht sehr hübsch ausnahmen. Ihre Turdane, Kniehosen. Jacken und Schärpen zeigten alle Farben des Regenbogens, doch war ihre Kleidung etwas abgetra zen obwohl sie reichlich mit Goldstickereien u. f. w. verzrert war. Ihre Turbane trugen die Auf ,rift Worlds Fal? 1893".' Diese-Leute wurden von den! KontrakkarleZtS'Jnspektoren einen Verhör' unterworsen. worauf man ih nen das Landen gestattete, da es sich her Ausgestellt hatte, daß sie von der Firma Elia Souhmi & Eo. in Konstantinopel herübergesandl worden waren, um auf 'dem WeltaüssteUungZplatze in Chicago ein türkisches Dorf, beste hend nu wenigstens '16 Häusern, zu errichten. ' ' Ueber die viehische Grau samkeit zweier Negerknabeu wird aus Memphis in Tennessee Folgend herichtet: ,. Die Negerlnaben Frank Cole man und .Jas.' Cra'wford fanden einen ihrer Spielkameraden. Namens Willis Jaisitt, schläft nd. -Sie banden ihm HändK und Füße, wickelten ihn, in Baumwolle ein, tränkten diese mjj Petroleum und setzten 'sie in Brand. Während' der unglückliche Junge sich kn ifütchterlichen Schmerzen auf der Erde wälzte .und, kläglich um Hilse schrie, tanzteik die beiden kleine Bestien in Menschengestalt lustig um ihr Opse? heruttk und' fangen den Waffenhauer: .Tra-ra-ra Voom-deay". Durch pie Schm?zens!chreiede5 Knaben wurden mehrexe Neger .herbeigelockt, , doch hatte der ' Unglückliche, bevor ' seine Erretter die Flammen ersticken konnten, bereits 9 schreckliche Brandwunden erlitten, daß! e? wahrscheinlich' sterben wird. Crawford entfloh, Coltman aber wurde verhaftet. Q o üv e r n e u r N. O. M u rph t. von Arizona sagt, in - seinem Jahr.sbe. eicht an di, Bundesregierung: , Die Be völkeiüng 'deö TexxjtArimS feai im vergangenen Jahre bedeutend zügenem merz Knd Übersteigt ' Ze.70Z00. Der Steuermerth des Eigenthums beträgt 27923,162 und die Steuerrate 83.27 auf S10. wobei jedoch zu bedenken ist. daß der Steuerwerth viel zu niedrig ein gekchätzt wird. was oi, vexhaltnißmäßig hohe Steuerxate' erklärt. 'Die Vieh zucht im Territorium war in den le. ten jzwes Jahren nicht sehr lohnend wohl aber der Acker, und Obstbau. Ansiedler haben im vorigen Jähre nahezu 167,000 Acres Land belegt und sich auf demselben ' niedergelassen. Der' Berg bau war 1 sehr lohnend , und trotz aller gegentheilige ; Erwartungen hat f jic i l b ic r a b ii Ü i ö ? rt t t r;? e r kl i(ch ri a lassen.VM Bergbaues war 59,700,000, etwa W- -l JT , I ' . 1 '. 1 '! " 1 ' lt :1 ' iL i" . i !ii ! l i . , 1 1 : i F. I'h , ,' $2,0W,MKJ mhr als im vorigen Jahre. Der.Gouverneuremvsjchltdrjnäend. die Oedländexeien in Arjzna ; demselben Jtk. - Ci'J" ntf ''!: pDluircicu uiiu ,uic .HüuicmujiDcr eicii äuf der San Carlos Reservation dem ktnbaü durch Weiße Äj, fiedlet zu erfchle ßen. Der Kongreß sollte die nöthigen Perwilligungen zur Anlage ariesi'cher Btunnen und zur Ausrüstung der Miliz machen. Zum Schluß empfiehlt der Gouverneur 5: iniicnb bis batbif 'Öiif nähme des Territoriums in den Staa frHbMd. ' ' ' 'i . -. '-sij'i, . :" '! -. i. " ' -A US , , d t ia P h r q R a n g i v on Vokohama ist dle'er Tage in Victoria in Britisch Columbia der nach iabre toga, unsSgljchey Mühscljgkeiten und

Leiden auS Stvmen enrwtchle polnlicye Socialist Julius Germand eingetrossen. ohne einen Cent Geld in der Tasche zu haben. Schon als er von St. Peters bürg aus -in die sibirischen Bergwerke geschickt worden wär, begann er einen Plan zur Flucht zu schmieden, und er merkte sich auch das Geringste, was er über das Land zwischen der Mitte Si biriens und der Küste erfahren konnte. Danach stellte er sich im Laufe mehrexer Jahre eine Karte zufannnen. Mo natc lang mußte er von Schwarzbrot und getrockneten Fischen leben, er unterwars sich aber ohne Murren dieser Behandlung und erzielte dadurch eine Befreiung von mancherlei Beschränkgen. Schließlich gelang es ihm zu ent kommen, und er wanderte nach Wla diwostok an der Osttüste von Sibirien. Dort verstand er es, die Aufmerksamkeit der Beamten zu täuschen, und er schiffte sich, als Matrose verkleidet, auf einem nach Hakodate auf der japani schen Insel Ieso fahrenden Dampfer ein: von dort ging er nach Nangasali und Vokohama. wo er Freunde fand, welche iüm die Mittel zur Ueberfahrt verschafften. Gcrmand ist achtund dreißig Jahre alt. sieht aber wie ein Fünfziger anö: er ist von mittlerer Größe und hat grau gemischtes Haar und einen solchen Schnurr und Knebelbart; seine Obren sind zum Abzei chen des Sträflings geschlitzt worden. Er geht gebeugt und ist früh gealtert. Da er die englische Sprache nicht kennt, kann er sich nur durch Dolmetscher ver stündlich machen. Er war in früheren Jahren Henker in russischen Diensten, yehörti aber im Geheimen einem Nihi isten-Verein an: als dies entdeckt worr war. wurde er nach Sibirien ge--'lt. Eines nichtswürdigen sre-clame-Schwindels hat sich der Geschäfts-

führe? des New Yorker Theateroirectors A. ?). Pearson in Montreal in Canada schuldig gemacht. Kürzlich erhielt der taatsmlnister m Washmgton von Peärson folgende Depesche : -Mein Theatergesellschaft, welche gestern Abend in Montreal das Stück '.The WHIte Sguadron" aufführte, ist schmachvoll beleidigt worden. Die Schau pikler wurden beworfen und der Pöd.'t riß die an der Bord.'rwand des Theaters hängende amenkannche flagge ab Sämmtliche Mitglied.'? sind amerika nische Bü?ger und ich erbitte Schutz für sie." Der G.'neral.onlul Knapp in Montreal wurde sofort angewiesen, die Sache zu untersuchen, konnte aber nur berichten, daß der Radau von dem Leite? dc? Gesellschaft der Reclame halder angestiftet und bezahlt worden sei. Pearson, welchem der Bescheid mitqetheilt wurde, hat nichts mehr von sich hören lauen , ,,, Deutsche Loealnachrlchten. P?ovinz Westfalen. Die ganzen Gcbäulichkeiten des Schachtes Wilhelm II. de? Zeche Pluto in Bickern, sind ein Raub der Flammen aemorden. Die fast 1000 Mann starke Belegschaft wird theils auf dem Schachte ThkeS. th.'lls auf benachbarten Berg werken, eingestellt werden, da der Schacht nicht sobald wieder ausgebessert sein wird. Mehrere 100,000 Mk. groß ist der schaden, den dreier verheerende Brand in wenigen Stunden angerichtet hat. Im vorigen Jahre wurde in Dortmund ein .Kaufmannslehrling. unter Mitnahme von 7000 Mk.. die er seinem Prinzipal unterschlagen hatte, flüchlig. Während die Polizei den leichtfertigen Burschen in Holland und Amerika suchte, .genoß ex seines Frevcls Frucht" im sonnigen Barcelona in Spanien. Dort fand er viele Freunde lind Freundinnen, die ihm das Geld verzehren halsen. Nach eini gen Monaten stand der Ausreißer mit leeren Händen da und hatte kein Unterkommen.' Die spanische Polizei brachte ihn sihex die Grenze; das Gleiche gefchah in Frantreich. und so kam der Ausreißer in dlf Händf sejyerHcimath. Jcht ward der Lehrling, der aus guter Familie stammt, zu zwei,Jahren Ge fijngniß verurrheilt. Zu Bad Ha mm scjer Polizei-Jnlpector Hossmann das Fest oee silbernen Hochzeit. Vor einigen Togen brannten fcze mit Frucht gefüllten Oekenomiegebäude des Gutes Heniichenbürg ad, wodurch ein Schaden von etwa 30.000 W. entstanden sein sott. A!Z. Thäte? ist nun das Kindermädchen des WlpWexs SHjzlje im Hofe ermittelt worden, welches, noch nicht 16 Jahre alt ist und die That aus, reiner Manie .d?gangen zu haben scheint. Das Deficit des Bergisch. Markischen Kreditvereins, dessen Jnsok venz vor einiger Zeit erklärt werden mußte, ist nunmehr auf mindestens 60.000 Mark ermittelt worden. Du Dcckj.mg muß durch Vereinsmitglieder geschelzen. ie für den Antheil mit ca. je 400 Mark .ein zu stehe haben." Da sie! zumeist kleine Leute sind, so irifst sie die Buße recht hart. EisenbähwWa genttzkjster Muller in Soest wurde vom Zuge ersst un s.ofort.getödtet. R hein Pr ovinz, Z5uf einer AgitationStou?, ' welche etwa hundLxj Bar'mer Socialdemokraten ai4 Beyenbürg unternahmen, wurden achtzehn oerielben dort wegen Verhrei jung verbotener Schristen verhaftet und in Arrest gebrach ' Als die Verhafteten nach Lennep abgeführt werden fallten versuchte nner ju enifliehen. weshalb die' Gendarmen zur Fesselung Aller schritten. Eine zahln' 4 e VUn fchenmenge bealeitete den sonderbaren Zug. Herr W. Stallmann in Duisbürg!,! schenkte zum Andenken , an seine Mstorbene Schwester Wilhelnllne 4000 M ki ' für Sey Frauenverein und 4000 Mark für Zweckender Verschönerung des Duisburger Wäldcs. Die Au';8clf jung der Firma Krupp in Chicago wird ,inn Kostenaufwand von - I.5W.000 Dollars crhcjsch. , In der Abtheilung wird das größte bisher sabrjzjrte GeMtz, jm Gewichte von !22 Tons, sowie KeieMatfrial im Gewichte von ,nehrklen 100 Tsns zu shn sein. Einen großen Erkokq, über 8000 Mark Reinertrag, hat in 5kreuznachdcr WohlthätigkeitSdazsr zum Besten des lathol. GefeUenhkims gehabt. Selbstmordersuch machte in Mühlheim eine junge Dame, indem sie sich in den Rhein Kürzte. Sie wurde aber gerettet und 1

erklärte, daß sie aüs Barmen fei und von ihrem hier wohnenden Bräutigam einen Brief mit der Bitte erhalten habe. sofort nach Mühlheim zu kommen: hier erfuhr, sie. daß ihr Bräutigam am Abend vorher mit einer ihm beS Mor gens angetrauten Dame eine Brautreise angetreten habe. Königreich Sachsen. Ueber das Vermögen der Firma Gebrüder Scheffel in Crimmitschau wurde Konkurs eröffnet. In Jreibergsdorf hat sich der zu einer militärifchen Uebung eingezogene Vicefeldwebel der Reserve. Flinzer'. mit einem Jagdgewehr erschos fen. Der junge Mann, das einzige Kind seiner nun tiefbetrübten Eltern, war Forstmann und hatte als solcher kürzlich eine Prüfung glänzend destanden. Des Bäckermeisters Thiele 13 jähriger Sohn Otto in Kreilcha reiste zu feinem Großvater in Königsbrück. und wurde daselbst von einer giftigen Fliege ins Bein gestochen: trotz schneller ärztlicher Hilfe trat, in Folge von BlutVergiftung, der schnelle, aber schmerzvolle. Tod des Knaben ein. Auf einein OelSnitzer Steinkohlenwerke verunglückte der bereit? 60 Jahre ölte Tag. Zimmerling August Ihm dadurch, daß er bei de? Reparatur einer Ueberfüh rungsbrücke ausglitt und 5 Meter hoch herünterstürzte. Man brachte ihn nach seiner Wohnung, wo er bald darauf verschied. Ein Arbeiter aus Engelsdorf, welcher hler in einer Sandgrube beschäftigt wa?, wurde von plötzlich hereinbrechenden Sandmassen verschüt

tetund getödtet. Der Verunglückte war verhelrathet und Vater dreier Kinder Die Zmickauer Schutzmannschast nahm den wegen betrügerischen Bänkerötft, wobei es sich um 19.000 M. haffdelt. steckbrieflich verfolgten Schnei de?l Landgraf fest. Derselbe war nach Anrerika entwichen und kehrte eben von dort freiwillig zurück, weil ihm die Geldmittel ausgegangen waren. In de?!Zmickauer Rathsfchulbidliothek sind bis jetzt 4000 Briefe aus der Resormationszeit, die an den Zwickauer Rektor und Rathsherrn Stephun Roth gerichtet sind und mit der Reformation ,n Verbindung stehen, aufgefunden worden. Königreich Bayern. f In Ansbach Frau Hosrath Henriette von Feuerbach, geborene Heyden reich, die Wittwe des. berühmten Freiburger Archäologen Anselm von Feuerdach' und Stiefmutter des gleichnamigen! weltbekannten Historienmalers, für dessen: künstlerischen Ruhm zu sorgen, die hochgebildete Dame für ihre Gebensaufgäbe erachtete. In Bamberg ist Großhändler Theodor Gückel w?gen Betrugs. Unterschlagung und'Wechselfälschung verhaftet worden. Großes Aussehen erregte die Verhaftung des verhejratheten Lehrers Ludwig Regele in Kranzberg, früher in Feldkirchen, wegen vieler fortgesetzter Sittlichkeitsverbrechen, begangen an Schulmädchen. Der Verhaftete wurde geschlossen nach Freising transportirt und in da? Gefänfrrnß nach München eingeliefert. -In der Nähe des Schießplatzes in Haß furt mampülirte der älteste, vierzehn Jahre alte Sohn" des Sekretariats Assistenten Staudinger mit einem geladenen Revolver, Die Waffe entlud sich und das Geschoß traf den jüngsten, sechs Jähre alten Bruder so unglücklich milsen in die Stirn, daß der Tod äugenblicklich eintrat. Gut Freunde schnitten dem Wirth H. Schumann im Schnaittach. der ern gemohnhcitsmöLi aer Schläfer im Mrtyshause ist. die eineÖälfti seines stattlichen nebclbartes ab. was zur Folge hatte, daß auch die andere Passte den vaffSen des Berzcys nerunascommjssärs zum 4. pfer fallen mußte, Tje Sache wird noch ein ge r,chtlkche5 Nachsp e baben, - Der Beteranen- und Kriegerverein in Passau beging die Feier seines goldenen Jubel. festes unter herzlichster Anteilnahme nacht nur der gesammten Bevölkerung, sondern auch emer überaus großen An zahl von Brudervereinen aus allen 9eff Niederbayerns, sowie aus Oberbaveltt, derWervfSjz ilnd dem sreundnachbarlichen ÖtstkkkkU Dse StaZ prangte aus Anlaß dieses selteneq Festes im herrlichsten Schmuck. DaS Wenzl'sche Gasthaus zum .Alten Wirtht Rirhösrj: ist, jetzt zweihundert Jahre alt. ES ist dles ein auI Holz erbautes Haus, wie solche Wirthshäuser schon selten sind, ein gar ehrwürdiges Ueber? pleiM'gus alter Zeit De?Masch iienjahrikant Schlaetex in VjlShofen wach 'vom .Schlage, gerührt pnd ver? schjed. - Fünfnndzwanzsg Dienstjahre gls fföchin dtt OfsiciersspeiseaDalt deZ neunten Jnsanteriexegimentes in Wütt bürg, vollendete .Anna Finn am 20, Juli. Seit 26. Juli 1367 steht sie als solche im Dienste deZ OfficierScorpS. und damit dürfte sie wohl ohne jede Soncurrenz in der bayerischen Armee M" ' , , . -'. Iheinvfalz, ,Jn Annweiler erhängte sich der Tag? ne? Martin Matz, der dem Branntwein zugethan war.' Am Abend vorher ver kaufte er noch sein bischen Habe. Die Frau dxtz' BshnwartS M. GerbeS in Berghaü skn war mlt Backen beschäftig; weil .daS Feuer nicht , recht , brennen wollte, goß sie Petroleum ' in dasselbe,' wobei 'dje Kgnne explodirte und die brennende Flüssigkeit sich'ßbfr die Fraß ergoß und. dieselbe 'derart verhragnte, SS h sie ij.yker en heftigsten Schmerze ftorb.-Bürgexmeister Difrje von Ober? steinbach war mit Ausladen vßst'Stamm? holz beschäftigt, glZ ein fchwexex Stqinm in's Rollen kam. den Genannten zu Boden warf und ihn erdrückte. - Nach zweistündigen schrecklichen. , Schmerzen gab der Arme feinen Geist aus. Durch Hagelschlag wurde in Altenbambergdie mW lernte vernichtet. Die Weinberge hmw f. : r v. ,.t'W: i.,Ev i. 2 :- v ;n paui i üic; vagcuoirntr y ywß (ii ochz der Schaden wird aüf50 60.000 M. gejchätzt Der Blitz schlug !n die iuthhf. Kjrche, in - Fischdach' brV Tahn ein, wo 1 er den ilta ' in Brand sfttä Durchidie herbeiaetilten Nachars tourhe jedoch das Jeuer' sehr bld löscht. Der berejts verhaftete Messer' Held, der kürzlich zwischen öamback und Neustadt einen Bäckergesellen erstach.

heißt Albert Wolf und ist der Ssdn des Weinkommijsionärs Leonhard Wolf in gnibsch.-Die Weiche dfr Ffau Rent' ' " t - . :-' 1 .

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nertn Bautz in Ludwigshafen wurde im Rhein bei dem städtischen Freibad j aufgefunden. Bei einem Streit in der Wirthichast von Schutt Zum Bären felsen" in Prrmasens wurde der ledige Schuster Bayer durch einen Stich in die Lunge getödtet: der Thater, Ja-i cobi. ein qesürchtctes Individuum, flüchtete, wurde aber in dem nahen Steinbachthal durch die Gensdarmerie und Polizei, die gemeinsame Streispatrouillen in die Umgegend sandten, ein gefangen. In Zwkibrücken ertrank in dem Schwarzdach an der fogen. großen Holländer-chleuße der Tagner Karl Drießlein. Derselbe war mit noch einem Genossen Kahn gefahren und ist.! da beide sich in angeheitertem Zustande befanden, in's Wasser gestürzt. Schweiz. Infolge des Erdstoßes vom 1. August sind in Hugelshofen und in Lippollsweilen Stickmafchinen derart aus der richtigen betriebsfähigen Lage gekommen. daß sie momentan völlig unbrauchbar geworden sind. Die Luzerner Regierung hat beschlossen, in der Prozeßs'ache Martin Müller an das Bundesgericht zu gelangen. Das Obergericht hat nämlich dem Martin Müller, der fälschlich dr Brandstiftung angeklagt und verurtheilt worden war und mehr als ein Jahr schon im Gefängniß gesessen hatte, eine Entschädigung von 10.000 Franken zugesprochen. Frau Etienne hat dem Waisenhaus in Neuen bürg zum Gedächtniß an ihren Gemahl eine Summe von 10.000 Francs geschenkt. Zum Schutz gegen die Ausrottung des Edelweiß hat der schwqzerische RegierungSratb das Ausgrabm und den Bcrkauf von Edelweiß jammt den Wur.eln'im Kanton Schwyz verbo ten und auf Uebertretung des Verbotes eine Geldbuße von 6 bis 40 Franken gesetzt. Schneidermeister Joh. Eichenberger in Signau stürzte beim Verlassen der Wirthschaft zum .Bären- die steinerne Treppe hinunter, was nach wenigen Minuten seinen Tod zur Folge hatte. Eine gewaltige Leistung im Velocipedfahren sührte jüngst I. Bischof auS, indem er in 24 Stnnden ian einem Tage) von Rorfchacb nach Bafel und zurück (350 Kilometer) fuhr. Das Dorf St. Stephan im Obe,simmenthal ist durch Feuer nahezu gänz lich zerstört worden. Die 1500 Bewshner des OrtcS verloren fast Alles. waS sie besaßen. Conrad Ferdinand Meyer, der größte lebende Schweizer Novellist seit G. Kellers Tod, ist als ZLahnsinniger in einer Privatheilan ltslt untergebracht worden. Der Bar hfex Christlafl Mögex in Purczdorf haf seinem Leben durch Erschießen, ein Ende gemacht. Abgebrannt sind in Muftm in Folge- Spielens der Kinder mit Streichhölzern vier Käthen, wodurch acht Familien obdachlos geworden sind r Ertra Bargains in seinen Schu hen in 71 Ost Washington Straße, Vance Block. 3. C. Maag, Trustes. Saufe Mucho's Best Havanna Vigars." Das Urtbei! der Hausfrauen acht einstimmig bahrn, daß H. Ächmed l't Bürsten die besten sind. 42? rc.nra Ade. s gehört tt glite ? ig Carlsbad pm früh Morgen aufzuste, hen. Jeder nimmt das Wasser zeitlich morgens. Man kann es auch hier so neh. men ohne nach Carlsbad zu gehen. Da natürliche karlsbader Wasser, sowie da? Carlsbader Sprudel-Salz ist hier in allen , Apotheken zu haben, und man kann die Kur zu Hause haben. Es wird haupksäch. 'lich gebraucht bei Hartleibigkeit, Magen leidkN, Unterleibsßeschwerden, Leber und Nierenkrankheiten, Sut, Aheunzatismus, u.f. w : ' .''-" " Man hüte sich vor Nachahmungen. Das Schte karlsbader Salz und Wasser hat die) Unterschrift von Eisner Mendelson Co. lleinige Agenten. JmportSre von Mine rat ,'WSffew,' ß Parclay St., Nen Z)yrk, auf dem Halse einer zedea Flajt, ' e ? Henry Blcwr. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der - Stadt. Die geräumige Ut.d schön eingerichtete Halle steht vereinen, Logen T' j, . .j . . ; und Private uf UphUMg ds Wijlttl Conzerten und Versammlungen unter liberal len Bedingungen zur Verfügung. V Taschen-Nbren, , , . .. HauS-Ubrefl, Neueste Schmucksachen, Gold und plaiirt, in großer Anzahl. rroö. II. LeumlSt, i ',. t- ; , 4 '.Xatflcn Vlace Union Station gcsic nü' Epkzizlarzt für Anffk. Ohr, Nase und b-M , !'' ii i.; . , . t - ff In PrarMrit I8U7. 1 Dauernd etablirt 4 West WaZh.ngion Ztt , ::; :! : dr ,ersdjz Tahe ti?il?nü'er. 3 n d i a n a p o l i v, S u J Patientin,' welche außerhalb ter Stadt wohnen, werden erfolgreich durch Conespon denz behandelt.

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ndiana rwüne ist düS einzige Vkatt in Sndiana, wet cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokrutie vertritt. AlS Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten deS Lebenö. Die Arbeit deö Volkek ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur sreudebringenden Lust, statt zur nlederdrQF, enden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte cS als wöralische Pflicht empsindeu Leser d Jndiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LesestoffeS. Vor Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagSblattö Je, beider zusammen II (t$. per Woche oder 6 F CtS. per Monat. Durch die Post dersqnht, kojtet dß Tageblatt DI, daS EonntagöNatt I2 per Jahr, beide zusammen 9 in Vorausbezahlung. rucksuchrn aller Art werden rasch und billig aus gefsihft. mmmmrtm, Qulttuue,. Conttltutlouen, Nechuungen, GeschäftSkarteu, Oriefköpfe, Zirkulare, Vrogramme u. s. it " : für Geschäftsleute und Bereine werden geschmackvoll ausgeführt. WS W UM Jnbulnapolis. Jud. Star ud Schiel, werden poiitiv in wenigen Minuten schmerzlo ?et,klkr. Kider ioUte tehandelt erde 1ave e sehr iung find. undeugen. ,cknache, vZsserkge ugkn, s'a senkotarrv. landheit. Jtuh i Cbr; alie hei'da rett auarn, rhrm. unk futiifik..! werde na einer neuen, tjcrtc,? nten ttttfjote 4 jchmenlos Zuritt. grillen erden für, j .w yris? cnintm, Pas. IM ,ur Lr,cht'Gd f?t.iti '4.ivff&e tt fttftmülifOjc Ä: gc. ' :' ' - W Ztünskliche A,en. TaK ialttasif ffotttmeiit iA Weite. it, wircn uunr s,anfi(H CSinruo iflgc W i'aben tt Be rrgun nö das Auvtedei, Seit mttt ii rliiti M tt.irx . 41 r. i. .;; t, , . - -3 ,. des natürliche uges. Veie mHin y;j -i in Ö! s iS :,j VSl! I l'fi " Sprechstunden von . i Uhr Morgens bis 4 Uhr A bendsl . ,r::;i;, . ' Eonsuleati? frei.

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