Indiana Tribüne, Volume 16, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1892 — Page 2

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JndZima Tribüne. Erscheint 03; ZAglich und Sonnht0ß.

Tie tZgliche .Tribüe" kostet durch den Träger ÄCenis per Wsche. die EountsgS-.Tribüne-CentSper Woche. Beide zusammen IZCentS oder K5 Cents prrWonsrt. Per Pofl jugefäi Jt in TZor TusbezaHlung t per Jahr. A ; - : t Ofsice : 130 Ost Maryland Strabc. Indianapolis, 3nd., 20 Sept'ber '92. Chsler und Kommabacilluö. Man schreibt d'r Kölnischen Zci tung": Da die Koch'schen Kommaba ttllm die Erreger und Träge? der asia. tischm Cholera sind, so folgt allerdings mit Sicherheit, daß da, wo in der Leicht oder in den TarmausZeerungen dies Batterien gefunden werden, die asia tische Cholera vorliegt. Anderseits ab ist der Schluß fehlerhaft, daß cholera verdächtige" Kranke, bei welchen keim KommabaciLen gefunden werden, nicht an der asiatischen Cholera erkrank feien. Cs ist m derhZngnißvo'ler Irrthum, zu folgern: hier sind keine Kommäba rillen, also auch keine Cholera; aus diesem Irrthum sind die bösen Folaezuständk hervorgewachsen, die in der Umgebung von PariZ und in Pari- selbst und jeSt grade in Hamburg soviel Unheil tzerdorgerufen. Für den, der auf dem Gebiete der Cholera bewandert ist. steht es fest, daß daZNichtvorhandensein und das Nichtaufftnden der asiatischen Ba rillen durchaus kein Beweis in d.m be treffenden Krankheitsfälle ist, daß keinstatische Cholera vorliegt. 65 geht mit der asiatischen Cholera, wie mit dem Typhus und der Tuberku lose ; auch hier findet man nicht steil die betreffenden BaciLen ; es kommt oft vor, daß z. B. im AttZwurf keittk TuberkelbaciLen gefunden werden, und doch ift der Patient ein vorgeschrittener Tuberkulöser ; soll man nun schließen, der betreffende hat keine Tuberkulose, weil bei der Untersuchung im Auswurf keine Tuberkelbacillcn sind ? Auch der Cholerakranke entleert nicht fortwährend Cholerabacillen ; eZ kommt vor, und niemand bezweifelt es, daß der Kranke feine Cholerabakterien schon entleert hat, ehe die Untersuchung vor genommen wird ; es kommt auch vor, daß der CHo?c?aUnverdächttge" oder .Cholerafr.ie- doch später echte Cholera' dakterien entleert. So hat szch denn der richtige Satz ausgebildet : das Auf. finden der Koch'schen Cholerabacillen ist ein positiver Beweis für asiatische Cholera ; aber auch ohne daß asiatische Bmillen gefunden weiden, kann echte Cholera vorliegen. Tas ist sehr häufte der Fall. Koch selbst hat nicht bei allen Cholera, kranken immer seine Bakterien gcfun den, auch nicht andere bekannte For scher bei der Cpidemie in Aegypten und Italien 1334 Auch bei der fetzigen Cpidenlie in Hamburg finden sich durch' aus nicht in aLen Fallen die afiatifcheu CholcrabaciLen. und doch sterben und erkranken die Leute an asiatischer (5fjo lera. Man soll sich also nicht an die BaciLen allein anklammern, fondern man muß auch die anderen Symptome in Erwägung ziehen, wenn man nicht später den Vorwurs mit Reckt entae gennehmen will,- daß die Krankheit zu IPüt erkannt und dadurch die Ausdret' tüng nicht zehindrt worden ist. Cs muthet uns fond'rba? an. daß z. B. in Bremen alle die Falle unverdächtig fein sollen, wnl man mikroskopisch keine Koch'schen Aaciklen sanft; es ist offenbar derselbe Fehler, der so lange in Hamburg und rn der Umgebung von Paris begangen worden ist. Tie Cpi demie war da, die Leute starben in d.n Vormten von Paris in auffüllend hohen Prcrentsätzen. von 87 z. B. 63 in einem kleinen Orte und an einem Tage; und doch athmete die Behörde erleichtert und telbstzulruden aus: eZ Und ja keme Koch scheu Bacmen gefun den worden! JnvkanischeS Potlatch". Die Rothhtute haben, ebenso wie andere V!cnschenkinder, wenn sie etwas reicher geworden sind, als ihre Nach' , barn, ihre eigene Manier, sich damit zu "brüsten? diese Manier ist jedoch mitun ter eine viel weniger abstoßende, als sie bei gar manchen Weißen vorkommt, ob wohl sie gerade auch keinen idealen Charakter hat. Bemerkenswerth ist z. B. der Brauch der kachsfangende Siwaschi-Jndianer in Britisch Colum , bia. in günstigen Umstündnt ein söge nannkes Pottatch zu geben. Diese günstigen Umstände können sehr wschei dener Ärt sein, fodsß das Potlatch" 'oft den ganzen Gewinnst' verzehrt, aber ein BiSchen Speculation ist alle weil dabei", nämlich politischer Jütur. a der LachWug in Britisch Colum bia dieses Jahr ziemlich spärlich ausfällt, so wird man Heuer wenig von sol chen Potlakches Zu sehen bekommen: i vorigen Jahres waren diese Aeußerun ,' gen des indianischen MeittprohenthumZ allgemein im Schwange, da viele Si wazchlS mit dem Lachsfangen guten Lohn verdienten (fit arbeiteten nämlich , lediglich für Conservengeschtfte) und deshalb am Schluß der Saison meh? cbristliche Linsen in den kapferfarbe, neu Handen hatten, als sie gewohnt waren. ' Einer , dieser brachte es z. B. auf 1400 Dollars; er ließ sich dieses ganze Geld auf einmal auszahlen, ging hin und kaufte acht Musketen und ein Dutzend Kistchen Z:oieback; den ganzen Rest des Geldes, etwa 1200 Donars, legte er in Teen an. Tann rief er alle Indianer zusammen, die er erreichen konnte, und lud sie auf eine -bestimmte Stunde an einem bestimmten Orte ein. Die Decken wurden nuj einem Felde .ausgebreitet, das zwel Morgen groß war. bit Zwieback wurde außenherum als Imbiß hingelegt, und die Musketen wurden in der Mitte auf' 'fltlltWDk?H'kAls nun der zroße Augenblick förrmen, schritt der freigebige Indianer durch da Meer von Decken hindurch auf die Mussten zu, stieg auf einen Kasten und dielt ei le Neoe. die länccr

iii eine stunde dauerte. Am SchZutz derselben nabln er eine Muskete nach der andern und zerbrach sie über dem Kasten; dies sollte bedeuten, daß alle Feindschaft zwischen den fetziger, Jndia nerstämmen für imnier cm Ende habe, und daher st ine Flinten mehr bmöthigk würden. Mittlerweile waL der Zkvieback ungefähr aufgegessen worden. Auf ein gegebenes Zeichen nahten die In dianerweiber von allen vier Seiten eilig, uud Jede nahm nicht nur ein Paär Decken, fondern so viele, wie sie tragen konnte, an sich. In wenigen Minuten war keine einzige Decken meh? übrig. Das war ein echtes Potlatch. Dc Spender machte sich natürlich dadurch sehr beliebt, und wenige Jage daraus wurde er zum Unterhäuptling seines Stammes gemahlt wie er auch erwnr tet hatte. Allerdings schützte ihn das nicht davor, vielleicht schon einige Wochen darnach gänzlich abgebrannt" zu kein und einen Sack Mehl auf Pump kaufen zu müssen. Cin anderer junger Indianer, d?r nur über l"0 Dollars verfügte, gab ein Potlatch, indem er auf einen Heuschober stieg, eine Ncde von einer Stunde hielt und dann das Geld, das in lauter Silberlingen be stand, ringsum feinen Stammesgenos sen zuwarf. Noch kein Müdchen'Ueberfluß! Wie unbegründet der Nothschret war, den neulich die bekannte Tamen Zeitschrift Ladies Home Journal" ausstieß, und wonach eZ beinahe schien, als ob bei uns ein großer Attjungfern Uederfchuß im Entstehen sei. das zeigt so recht einer der neuesten Berichte des Bundescenfus: derselbe liest sich gerade

wie eine Antwort auf jenen Alarmar tikel. Weit eher, als die Zungfern, haben darnach die Junggesellen einigt Ursache zur Besorgniß. sofern fie nicht oen Gedanken, in d:n Hafen der Ehe einzulaufen, für immer (?) abgeschwo ren haben. In der Anfangszefchichte unseres Landes stand das Contingcnt der Evas. töchler allgemein sehr weit hinter dem der Adamsföhne zurück, und bei den damaligen Auswanderungsverh'iltnls sen und den Ledensbedingüngen in der VZeuen Welt konnte das natürlich auch nicht anders sein. Später stieg die Zahlenstärke des zarten Geschlechts an. haltend die Verschiebungen in den einzelnen Theilen der Union vorläufig außer Betracht gelassen aber in den letzten Jahrzehnten tritt wieder eine langsame, aber stetige Abnahme der'Franenzahl ein. 1890 betrug die Anzahl der männliche Personen in wr Ber. Staaten 32.0S7.830. die den weiblichenPerfonen 30,55i.370,mit an-, deren Worten: auf je 100,000 Personen männlichen Geschlechts kommen 95,28 weiblichen Geschlechts. Zehn Jahre vorher stand da? Ber. lmltniß: 100.000 zu 93.54. und 1870 stand es: 100,000 zu 97,80!. Ange. nommen. je 100 Männer wollten sich verhcirathen; wenn sie sich nach dem obigen ZahkenverhZltniß richten muß ten, so könnten 5 derselben keine Frau bekommen. Die Censusberichte sagen uns, daß bei der Hundert berech nung geblieben alle 10 Jah:e 1 bis i Mädchen verloren geht, verschwin det. Wohin, sagt die Crpedition des Blattes noch nicht; die Zahl der amerikanischen Goldfischchen, welche uns der wurmstichige und verschuldete euro Mische Adel wegschnappt, kann unmög tich daran schuld sein. Interessante und zuverlässige Ans. kunst haben wir aber bezüglich der örtlichen Verschiebungen innerhalb des Uniongcbirtes. Die Gefammtzah! in jerer Staaten und Territorien, in de nen es mehr Frauen als Männer gibt, betrug 1890 noch N. während 1880 ihrer noch 17 waren; erstere liegen sämmtlich in der nord und in der südatlantischen Abtheilung. Nur in Massa. chusetts. Rhode Island und dem Diskrict (Zolumbia überstiegen die weiblichen Mcnfchheitshälften die männlichen Ende 1390 um mehr-als 5 Procent. Box zehn Jahren gab es fünf Staaten und Territorien, in denen die Zahl der Frauen weniger, als 50 Procent der Anzahl v.'s Mannercontingents betrug, nämlich Jdaho, 7?evava, Wyoming, Arizona und Montana; jetzt aber gib! es dort mindestens yalb so viel Frauen, als,, tänner. . Mvntaua hat die' 5( Proccnt Grmze zulegt , üderfchritlen; dort kommen jetzt 50,382 Frauen au 100.000 Männer. In Massachufetts hat eS stets mehr Mädchen, als Knaben gegeben; dem viele der letzteren gehen sehr frühzeitig an's Wandern, wahrend die Mädchen nicht so leicht weg können. Gegenwär tig ist das weibliche, Geschlecht daselbst mit 105,tzt0 auf je 100,000 männliche Cremplare vertreten. Ungefähr das' sebe Verhältniß besteht jn Nhode Js? land: 105,026 Frauen zu je Z00.00i Männern. Tag km'.Distriet Columdie 110,242 Frauen aus je , 100,000 Män ner kommen, hingt wohl zum große Theil mit den vielen weiblichen .Clerks! in der Bundeshauptstadt zusammen Aber auch in oieskw Tistrict. , sowie, it den beidm letztgenannten Staaten hä die Zahl der Evastöchter binnen 10 Jahren um 2 Prö.ertt abgcno:Len. Der Staat New Port hat ßWenwÄrtiö 101.480 Frauen auf 100M0 Männer die Zahl der Ersteren ist in beständigen Rückgang und wild bald die tnedng;r sein. In New Jersey würden, wen!! beide Geschlechter gleichmäßig vcrheirlh thet wären,jdghei noch " 457 Mädchj übrig bleidenz abr auch dieser klein Ueberschuß istän der Abnahme begrisien Die übrigen sind Connecticut, ),'e:r HampireW die beiden Car olin äIIfl Doch wird a u ck ihr 'FiaüenübcrschÜs ,bald'gbzMtf kein -v tvmi:m l : , , - ; ,,!,,., ::ij:;f- . ,,. j - v ; Folgende ' Staaten haben , iNlH, , 9 'aIo'dcmiTurchschnitt"der'Ml aiii nächsten): Louisiana, Alabama bfeorgia. WlaW Mjlsisslppl. k Tennessee, Ohio. Penniylvonien. Sentttcky. , Telaware. Vermont. Indiana mit Mcst,Vlrgmient'.90DbisK kommen auf '00 Männer in dtti Staa ten Illinois, Florida. Missouri. Wis'consin, Arkansas, owa. Michigan und TeraS. Äur 0 bis KJ0 Prozent des männlichen Geschlechts machen die

grauen m Zkanjus, Minnesota, Neu Vcerico, Nebraska uud Ukah aus. An läßlich der Eensatiönsgeschichteu über Utah und seine Mormonen werden wohl Siele Unkundige geglaubt haben, dort müsse es ganz besonders von Frauen Wimmeln; aber die Statistik zeigt, daß guf 100 Männer in Utah nur 8? grauen entfallen. Nur halb" so viele Frauen, wie Männer, oder dcch unier 80 Prozent, weisen )?c.rd-Dakota, Oklahoma. Calisornien. Oregon, Colorado, Jdaho. Arizona, Washington, Nevada, Wyoming und Montana auf. Unter je 100.000 Männern sind dort 21.000 bis 0,000 durch die Macht der Verhält niffe zum Junggesellenthum gezwungen. Während der' letzten zehn 'Jahre des ßen''us hat das schöne Geschlecht in 19 Staaten und Territorien zu, aber in 29 Staaten und Territorien abgenommm! Diejenigen Mädchen, denen vor zem Altjungsernthum graut, mögen sich also nur beruhigen: werden sie an Ort und Stelle nicht geschätzt", fo kann ihnen Obiges ja zeigen, wohin sie zu gehen haben, -und Viele sind schon dorthin gegangen. VomJnlanve. Die Congregationalisten kirche zählt in den Ver. Staaten 4863 Gemeinden mit 4736 Kirchen, die einen Werth von 813,335.437 repräsentiren. Die Zahl der Gemeindemitglieder be lauft sich auf 512.771. In Massachu. setts be'.räqt die Zahl derselben 120.. 000, in Connecticut 59.154. in New York 45.685, und in den sechs Neu. cngkand-Staaten zusammen 230,000 oder 45 Proeent.

Die amerikanische Klopfe fechterei ist ein sebr einträgliches Ge werbe, wie der tllrzltche Preiskümpf zwischen Sullivan und Corbett wieder gezeigt hat, das übliche Ringen in Deutschland ist ein Gegenstück dazu. So bezieht dem Vernehmen nach Herr Karl Abs sür sein diesjähriges Ringen in Berlin an vierzeh Abenden ein Gesammthonorar von 4800 Mark. Sein Schüler" Eberle erhält pro Abend 150 Mark William Henry Allen, ein Insasse des Militär. Jnvalidenhauses in Mlnnehaha.'Minn., hat dieserTage die amtliche Nachricht erhalten, daß er Miterbe zu dem zehn bis zwanzig Mil lionen Dollars werthen Nachlaß seines in Californien verstorbenen Bruders geworden sei und daß auf seinen Erb antheil etwa sechs Millionen Dollars entfallen werden. Den Haupttheil deß Nachlasses hat ein Neffe des Verztorbe. nen geerbt. Allen ist ein Maler und lebte gut, so lange er gesund war. als ei aber erkrankte und ardeits unfähig wurde, hat er manchen Tag hungern müssen, bis er schließlich in dem Jnvalidenhause Aufnahme fand wo er die letzten zwei Jahre aus. schließlich seiner Kunst lebt. Er ist fünf, zig bis sechzig Jahre alt und unver heirathet.. . Eine alte Einsiedlerin, die unter dem ??amen Tante" Kensiah RandaU bekannt war, ist in ihrer Hütte in einem Walde zwischen Marion und Mattapoisette, Massachusetts,, im Alter von 103 Jahren gestorben. Ihr Gatte starb kurz nach d:m Kriege von 1812. an dem er Theil genommen hatte. Im Jahre 1835 wurde sie Haushälte. rin für einen alten Junggesellen, der in dem Hause wohnte, in dem sie starb, und wurde bei seinem Tode seine Er bin. Seitdem hat sie seit mehr als 57 Jahren allein im Walde gehaust. AlS Wittwe eines ehemaligel, Soldaten er, hielt sie eine kleine Pension Und diese, sowie der Ertrag der Feldarbeit, die sie ohne Hilfe verrichtete, genügte für ih ren Lebensunterhalt. Zu ihrem hun dertjährigen Gehrtstage erhielt sie von Freunden ein Geschenk opn 5100. Eine Erbschaft gereicht uicht immer zum Segzn. William Reih in Mi kwaukee ernährte bisher sich und seine Familie, (hrkjch, indem ex für ein Geschäftsha ü Da erbte er vor etwa einem Monat von einem Onkel 'in Deutschland S2000 und das verdrehte ihm den Kopf so. daß er seine Stellt sofort aufgab und lustige darauf los bümmekte; seine Frau machte.' getreu jhremVersprechen. Freud und Leid mit ihrem Gattest zu theilen nach Kräften mit, und das Växchen rtmn':rtesich nun in so konsequenter Weise, daß eS gar NichtMkhr'Zcit hatte, sich um die bf ei Kinder im Alker von l-8 Jahren kümmern. ' Nachbarn nahmen sich endlich der Kleinen an Und ließen die Elkern wegen permanenter Trunkenheii verhaften.. Das Gericht ist angegangen worden, einen Vormund für die'Kindn zu ernennen, um ihnen wenigstens noch etwas von der Erbschaft zu erhalten. ' Der le b e n sfr o he, Hum o r, welche? stets in der Halle des New Oor ker Arion''. bei allen Ausflügen und auf allen Festen der' Defphinnttex zu findcn -jst, dex tnit ihnen ,j der ben Ocean zog und im alten Vaterlande so manche tögliche'Blüibe trieb, hatte'auch die Sänger, welche sich auf hn Dam. pfern Wieland undRugig bcfan. den, selbst in ihrer Unangenehmen Läge nicht verlassend' Als der Wjf. land- nach der oberen' Ouarankänk dämpfte, stimmten Dr. W. Rausch: Ge. brüder Cttbold und.einige andere Her rey, als sie' die Mügia ' passirten. W deutsche Lied von Kalliwoya an. Altz -Antwort aus WÄlklanMei Gruß sangen dann die Herreu Crnß Urchs, jr.,' Alfred Wenz nd Wm: Delveaur aus der.'Rugia" Koschat's Ver!affen,verlassen bin ich und Kör ner's Gebet vor der Schlacht: .Vater jch rufe Dich-, als stimmungsvolle Gruß und Mahnung, daß die glückli. chcr.en Sangesbrüder ihrer nicht verges. jcn Möchten. ' . " Zu xln er Zeit, in welcher der nativistische Unverstand die sonderbärsten Blüth'n treibt, ist . ine Freude Worte zu hören, wie vom New Yorker Heralb anlÄßlich de, kürzlich in New ')ork, abgehaltenen Volksfestes der Plaitdeut-chen ansge. sprochen wucdcn. , Das genannte AZett blatt machte u A- folgende Vemerkun. gen: Es ist ein Glück für New 7)ork, daß ein großer Theil seiner Vevölke. ruua au dieser Galtuna von Menschen

aus der alten Wett jaus Deukichtano) besteht. Ob ein schlichter Landmann, oder den gebildeten Kreisen ungehörig, der Teutjch-Amerikaner fordert stets Achtung heraus. Sein emsiger Fleiß lehrt ihn Vermögensverhültnisse schät. zen und wenn er sie errungen hat, dann hält er daran scst und läßt sie nicht entwischen. Aber gerade diese Neigung zn den materiellen Gütern des Lebens macht seine Vergnügungssucht zu einer rlesenen. Ob bei der Arbeit oder innlitten eiltler Lust, unser Teutsch-Allkciikaner ist und bleibt ein Prachtmensch. Dem Faustkömpser Chas. Edwards wurde jüngst in Leadoille in Colorado voir einem Arbeiter in der Erzgrube des Col. Scllers schlimm heimgeleuchtet. Er miethete einen Wa gen und lud mehrere Freunde ein, mit ihm nach der Grube zu einem Besuche daselbst zu jähren; vor der Stadt aber sagte er ihnen, daß er auf dem Wege sei. den an der Auszugsmaschine im Schachthause beschäftigten Arbeiter Red Briggs abzuthun. An dem Schachtbanse angetmnmen, eilte er zu Briggs, der an d.r Maschine in dem Schacht;;ause be-chäitigt war, und hielt ihm einen gespannten Revolver mit der Er klarung entgegen, daß er ans der Stelle sterben müsse. Kaltblütig erwiderte Briggs, daß ec augenbliöli'ch nicht abkömmlich fei, weil, wenn er den in seinen Händen befindlichen Strick fallen lasse, der Förderkorb in die Tieie stürzen und vier darin befindliche Männer um das Leben kommen würden. Ed wards bie!t in seinem Vorhaben inne; als aber der Förderkord die Schacht fohle erreicht hatte, kehrte Vrlggs den !tl um, schlug seinen Gegner mit einer eisernen Stange, die er blitzschnell .igiisien hatte, nieder und entwand bm tit Pistole. Darauf rief Vriggs t'cm'ii;d' Freunde herbei, r ' ' den VernnllZdelen nach Leadvill' , wir, bh kerdeisierusenen Aerzte : u. :t urt vif! Verwundeter, einer, veoen'tichen .1"..-eidruch fest Ein A e r i ch t e r st a t t e r der NewsZorkcr..Evening Post", de atlgen blicklich im Süden reist, becch!et'von dort, daß die Neger in immer größerer Anzahl der Plantagenarbeit müde werden und nach den Städten ziehen, eilt Wechsel, der, wie man glaubt, keinen guten Einfluß auf diefe'ibcn ausüben würde. Tie Pflanzer schienen aber unter dem Weggänge der Schwarzen nicht leiden zu sollen, denn ihre Ptätze würden von Italienern und Slova'en ausgefüllt, welche da Plantagenleben mehr nach ihrem Geschmacke fänden, als die Arbeit an den Eiseubahnen und Landstraßen. Es sei nichts Unewöhn lichcs, ganz? Wagenladungen dieser Neuankömmlinge zu begegnen, welche auf den Welschkorn- und Baumwoll. ländereien ihren Erwerb zu sinden such ten. Die Slovaken namentlich wie sen sich nach verhältnißmäßig kurzer Zeit als tüchtiae Farmarbeidr.

,-. Vom Auslande. Au San Sebastian liegt über die Verhaftung des Gesandten der Ver. Staaten am spanischen Hofe sol. gender ausführliche Bericht vor: Als der Gefandte der Ver. Staaten, Herr Francis McNutt am Abend des 20. August am Strande von San Seba. stian spazieren ging, näherte sich ihm ein Geheimpolizist und fragte ihn nach seinem Namen. Ganz erstaunt betrachtete .der Gesandte den Polizeiagenten. dn er für einen Wegelagerer hielt und sagte knrzmeg: Mein Name geht Sie gar nichts an." Darauf schlug der Polizist seinen Mantel ßurück und legi. timirte sich, indem er selne PapZere porzeigte als Beamter der Geheimpolizei, Der Gesandte, war jedoch sy erbittert, daß er den Geheimagenten zu Bodey warf; nachdem der Beamte sich wieder erhoben hatte, stürzte er sich nun seiner' sejtS auf den Gesandten, und es ent. stand ein so wüthender Kampf, daß der Gesandte einen Revolver aus der Tasche zog und auf den Polizisten schoß, glück kichermeife ohne zu treffen. Dann schlug er eiligst den Weg zum Hotel London ein, Der Beamte folgte ihm jedoch bis in den Speifefaat d?s Hotels, und als der Gesandte hier, von einem Kellner ex fuhr, daß sein Verfolger wirklich ein Geheimpolizist sez was er bis jetzt noch nicht geglaubt hatte verlangte er selbst, zum PolizeiJnspector geführt zu werden. Er kam jedoch aus dem Regen in die Traufe, denn im Poli? zeibureau hielt man, da er sich nicht jegitimiren tonnie,'seZM Behauptung paß er der Gesandte dex Per.. Staaten sei. für eine oreifte Erfindung, jmd hg sein Gignalemen dem eines lange ge? suchen Hochstaplers auf's Haqrgleichcff sollte, ließ ihn - dcx Polizez.Jnspet.tor kinfperrcik. Erst zwei Gtunden fpätex erklärten die Herren von hex Polizen daß sie sich geirrt hätten, und setzten den Gesandten in Freiheit. Herr Mac Nutt reichte nun eine Beschwerde beim ,Civi!gouverneur von Sän Sebastian f), der sofort die Absetzung des (he? KetMpojlDkß und dcZ Polizei nipec'io'.'L.'deriugte.yrch dzkle' Genuayuung erklärte tlch dex Gkjandte zu, rjchkttsjellt; 'als ex. jedoch später ex. ühr. daß der GeKelmpoZizist eine große ffamilze sa ernähren habe, da! r? selbst, diiß man der, Beamten nicht um seirz Brod dringen fsäe, ,,L)ef Geheimpoli? zist wurde auf dielt Bitte hifl nicht vom. Amte suspendirt. und es ist wahrschein lich..daß auch derPolizei'Jnspector mit 'sintk bloßen Verweis davonkömmer "j . ; , .werde. " r Box d em pa ri see Schwur, gericht wird jn bey nächsten' Wgyr Ge Verhandlung über dqs vlbfsproche'ne Duell zwischen, dem Marquis de Mores und dem Hauptmann Mayer, 'welches dem letzteren daneben kostete, beginnen. Tie Angeklagten sind! de Ä)!oress der s , vorsätzlichen Todtschlags beschuldigt 'jft seine Zeugen Guerin und de Lamäse. endlich' dieSecundanten ,Ma perö. ,. die ' Hauptleüte 'Delorme und. Ponjade, ' fielen vier Secundanken hauptsächlich wird die Vexantwortllch. keit zugeschrieben, denn die Unteriu, chung hat ergeben, daft sich die Haltung de Mores in dem Zlvelkampf, der kaum drei Secunden dauerte, nicht beanstan den lasse. Der Antlager. Generat'Ad vocat Luson wird den Sccundanten die Leicdtfertkakxit porbglten, mit wel

er sie zu dem Duell ihre Zustimmung gegeben, nachdem sie doch in einer ersten Besprechung erklärt hatten, es liege kein Grund für dasselbe vor. Desgleichen will er ihnen zur Last legen, daß sie den bei. den Duellanten gestattet haben, sich der ungewöhnlich schweren Degen (soge nannter olikemr6s) zu bedienen, welche die Zeugen de Mores mitgebracht hatten, obgleich ihnen andere Degen zur Verfügung gestanden und sie wissen mußten, daß Mayer sich in einem Zu. stände der ungewöhnlichen Schwäche und Ermüdung befand. Es sind zahlreich? Zeugen vorgeladen: unter ihnen befindet sich Ernst Cremien-Foa. der das Duell veranlaßt hatte, indem er den Blättern unvorsichtige Mittheilun. gm über den Zweikampf seines Bruders, des Rittmeisters Crcmien.Foa, mit de Lamasse machte. Mit befonde rer Spannung erwartet man die Aussage des Journalisten Leo Tail. Die ser. der sich ehedem durch seine Spott, schristen über die Bibel bekannt gemacht hatte, ist jetzt der gründlich bekehrte Redacteur des ultramotanen Blattes La France chretienne". Seine Aussage bildet eine der Hauptstützen der An klage, denn er will von einem der Se cund.:nten des Marquis de Mores, Guerin. die Aeußerung gehört haben: Wir wollen eine Judenleiche!" Guerin stellt dieselbe jedoch entschieden in Ab rede. Fürst Bismarck unter, nahm in den letzten Tagen seines ttis singec Aufenthaltes eine Fahrt nach der Rhön. Als der Wagen des Fürsten das freundliche Städtchen Neustadt a. S. pasfirt hatte, fuhr vor ihm das pa triarchalische Gefährt eines Bäuerlcins. Gutgelaunt, ließ der Fürst seine Ka rosse halten und sagte zu dem erstaun ten Landmann: .Guter Freund, jetzt

müßt ihr mir an Eurer eite ein wenig Platz machen, tch werde ern bische mit Euch fahren." Ter Bauersmann rückte zur Seite und räumte dem Fürsten einen Platz auf dem Bündel Heu ein, auf dem er faß, während die Hofkarosse i:r langsam r Gangart folgte. D r . ie dere Landbewohner, der anfänglich mit heiliger Scheu dem Gebahren des fürnehmen Herrn" zugeschaut, gewann in dessen doch Vertrauen, als der Fürst sich in .leutfeliger Weife nach seinen Verhältnissen erkundigte und' am Schlüsse die Frage stellte, ob er ihm etwa eine' Gefälligkeit erzeigen könne. Dös drauchts nöt, erwiderte der Landmann, mei Höfte ho ich noch und mei Aeckerle, aber wenn Sie mir was Guats thun wolla, so thun Sie saga, wo der Kramer is, der den gut'n Tabak Hot, den'S Sa räche!" Den Gefallen will ich Euch thun. Freund," sprach der alte Reichslanzler und notirte sich des jen Adresse, den Tabak will ich Euch selbst besorgend Sodann verabschiedete :r sich von 'dem Bäuexlejn und d:ftieg seine Hoflarosse. die ihn bald aus dessen Gesichtskreis entführte. Nach Verlaus bon einigen Wochen kam ein Dutzend Packc'e des feinsten Tabaks von der Sorte an. wie sie der Fürst raucht. Dem Bauer schmeckt der Tabak aber auch, und seitdem er weiß, von wem ex ist rst recht. Ein v o n , d e n r u m ä n 'chen Manövern heimkehrender Reservist zus dem Torfe bet Berlad traf, in der )!acht anlangend, einen Nachbar, den 'r schon lange im Verdacht sträflichen Umganges mit seiner Frau hatte, vor ker Thür seines Hauses schlafend .an. Tie Ruhe, mit welcher der muthmaßliche Verführer vor seinem, des Rerfervisten. Hause schlief, bestärkte diesen in feinem Verdachte. In seiner Wutd zog er n Melier und zchmtt dem chla. j enden beide Ohren ab. Der Unglück' liche wurde noch in der Nacht in Epital gebracht, und der feltsame Rächer ikinec Ehren's Gefängniß eingeliefert Au s einem aus Menad an das Amsterdamer Handelsblad rtb?r den Ausbrnch des Awu-BulcanS aus Groß.Sanglr gerichteten Brief heben wir noch folgende treffende Einzelheiten hervor. Es heißt da: Die Anzahl der Todten aus Sangtr ist viel größer als man vermuthete, sie beträgt nach den neuesten Untersuchungen mehr als 2 ,00; man gibt sich aste Mßhe. um die Leichen so schleunigst als möglich zu hej graben, um das Äusbrechen anstecke, ßex Krankh?iten zu verhindern. Einen ergreifenden Anblick muß hie Beerdf, gung in der Negore? Bahn gewährt ha den. 'ws sämmtliche Einwohner umge, kommen sind. Eingeschlossen von zwei Feüerströmen konnten sie an leint Flucht denken und wahrfcheintich sind sie durch dicken Schwefeldampf und onhere Gätzcntwitlungen erstickt. Von einech, srnlicheij Feuermeer um? geben, voll oben von einem glühenderz Älchen und' Sfeinregen" übexfchüttet, MstsseN. sik einen entsetzlichen ödeZz kämpf gehabt haben. Bei den meisten Leichen wären die Finger, als Folge gräßlicher Schmerzen, krumm gebogen; eine Mutter fand man, die zwei ftin der in ihren Armen fest umschlossen hielt und sie mit ihrem Körper noch zu schützen suchte. In der Kirche, welche gänseillgestürztlst, ,lG eine große'An. zahl Leichen; ' dfeAnglÜckiicheN, hatten gehonk, hier sichex, zu sein; die Lelchedes inländisch 'n Predigers, stand noch auf. recht auf 'der Kanzel, er hat den Un glücklichen jn dieser furchtbaren Stunde vielle'chj noch Muth zugesprochen. In der loten Zeit hat'es in Sangir heftig geregnet was iflsosxrn" ser erwünscht war, als , dadu.ch von den Bäumen die Asche und der Schlamm s entfernt Mrden5. es werden über noch viele Mo. D:.pcrakhcnDzplao AnpsranzlrttgiANahrtzttgWkttcl ernten kann, und 'bis dahin lst hie Bevölke. rung auf hie 'öffentliche Mildthätigkeit angewiesen vfe sich allerdings in groß artiger Äelsi geltend macht. v" , , Au s Rom l i egt U ber da Attentat, das von einer Lehrerin gegen den vortragenden Rath im Ministerium des Aeußeren. Herrn Pagera. verübt wurde, sorgender ausführliche Bericht vsx: Am 29. August gegen Mittag fand sich eine schwarzgekleidete Dame, dst etwa 28 Jhre alt sein mochte, ins Ministerium des Answäxtigen ein und wünschte den Rath Paiserä zu' sprechen'. Als d.'r (Zavalierk tnS Zimmer trat, w'rs stch ihm die Dgne. die sehr auf geregt zu sein schien, an den Hals und bedeckte seinen Mund mit Küssen, noch

ehe sich der Ralh der unerwarteten Liebkosungen erwehren konnte. Plötz tich crgrzs'f die ossenbar geistesgestörte Dame ' einen kleinen Taschemevolver und gab inehrcre Schüsse gegen Passcra ab: da sie jedoch mit der Waffe nicht umzugehen verstand, gingen 'kömmt liche Schüsse febl. Ein Unterbeamter, der der ganzen Scene beigewohnt hatte, stürzte stch . nun a:f die jämmerlich schreiende Dame. entwssn.'te sie uud übergab sie dem Kara diniere, der vor dem ' Ministerium Wache hielt. Im Pclizeiburcau gab sie dem Polizeiin spector Zaiotti ganz wirre Antworten; fie weigerte sich jedoch hartnäckig, über die Gründe, die sie zu dem Attentat veranlaßt hatten, irgend welche Auskunst zu geben. Später erkannte man in ihr eine gewisse Irene Turlo. die längere Zeit in einer italienischen Pri vaischule in der Türkei als Lehrerin Angestellt und etwa vor einem Jahre wegen Unterschlagungen ihres Amtes enthoben worden war. Jn Folge die. jer Bestrafung scheint sie den Verstand verloren zu haben. Die historische AuSstel. lung in Madrid, die anläßlich der Ame

nkaskler stattfindet, scheint recht fthenZ werth zu werden. Die meisten spani scheu Bischöse werden die Schätze ihrer stircheu herleihen, wovon manche überHaupt zum ersten Mal ausgestellt wer sen und ganz unbekannt sind. An hervorragenden Werken kirchliche raunst, an liturgischen Gegenständen. Gcwün. dern, Handschristcn und Gemälden, namentlich aus dem 15. Jahrhundert, wird eS daher nicht fehlen. Diese im Ve:ein mit Manuskripten und Jncu nabeln, welche man sonst auch nie zu sehen bekommt, aus den Archiven, zum Tbeil von hohem historischen Werth, im Verein mit Alterthümern aus dcr maurischen Z,it, mit den Gobelins aus dem königlichen Schlosse, die ebenfalls öffentlich noch nie ausgestellt wurden, mit Bildern alter Seeschlachten, Schiffs' Modellen und Instrumenten aus dem Marine-Museum, Mlt KunstAkgenstän den und Waffen aus Priratjammlun gen werden ein ungefähres Bild von dem Culturleben der damaligen Zeit geben. Auf der anderen Seite stehen die archäologischen Sammlungen vieler omerikamschen Staaten, serrne die ktlmogrüphischen und naturwlm'chast lichen Gegenstände aus europifchen Mujeen, dte stch aus Amerika beziehen. Zum Beispiel hat der König von Schweden die Sendung mehrerer hundert Gegenstände dieser Art aus dem Stockholmer Mnieum anbesoyken. Oesterreich wird glänzend sowohl durch Kunstwerke wie ethnographische Gegen stände vertreten sein. Eineseltsam eHochzeitsjitte herrscht in der Bretagne. Dort vill es d;r Brauch, daß. wenn ein Lrautpaar den priesterlichen Segen .'mpfangen hat. der Bräutigam der neuen Eherpirthin erst eine Ohrfeige mit Sen Worten: Sö schmeckt es. wenn Du ich böie machst", und darauf einen ?uß verabrncht. Als nun einst ein Lretagner ein deutzches Mädchen, eine Tchwädjn. bei'.athe!e, wurde ihr eben -allS die Ohrfeig? von der Hand ihres Zlngetrauten zu'Tbeis. Mit dex Sitte inbekannt, wartete aber die junge Frau zen Kuß nicht erst ab. sondern gab dem Ranne sofort eine kräftige Ohrzeige zu. :ück mit den Worten: Weischt. d-s kann ner fcho gar nett g'falle." Der junge Dhenlflnn rieb sich die Wange und wußte um wenigstens, haß seine Frau mch nit sich spaßen lasse. Ein Teufelsbefchwö?er Nd Wunderdoktor ist kürzlich in eurem restpreuhischen Dsc verhaftet worden, Namentlich Fraueu liefen ihm zu, Seine Art zu curiren erinnert ein wenig zn bei Do.tor Eifenbärt. 41 in die )om Teufel besessene Person wird ein kZreidestrich gezogen und alsdann die Lesessene mit ejrzem schwarzen hölzcxneu Kreuz unter alle; sei Bcfchlvsrungs' sormeln gewältig durchgeprügelt. il0i der Behörde etwas scharfer in's Auge gefaßt, entpuppte der Wunder )o.toc sich als ein entlaufener Verbre' er. Die ?Ze ligion sverhä ltaisse in der deutschen Bevölkerung flelicn sich nach einer Mittheilung im drjt? ten VZcrteljahrshericht zur Statistik des Deutschem Reichs folgendermaßen. Äm 1. Dezember 1890 würden im Deutschen Reich gezählt: Evangelische 31.026,. 810. Katholische 17, 0f4.021. andere Christen 115.510. JsraeUten 563,634. Bekenner anderer Religionen 562, ohne oder mit bestimmte Angabe des Reli gionsbekennlnisscZ 12,735, Gesammt. bevölkeruna 18.42Z.470. BerlangtMuchoA Best Havanna Ckaa? " r??"! WAemnMaM nammmmz MZMZ IBMji'M 3 JSl 2 i ÄeschmackloS-Wirkism M . 1 '- " : . .' nai in & ' j- f rank c n L e ber. ,.l Tl. X. (n MM.-n . : .. a w f nir rri" eingenommen, werden f 2 ftch diese berühmten Pillen r als touiöe rdöre f Hetlmmel bei Allen. be du thn MA 5 l'che Heiden eschwilchr ftud. bewähren. , H i':1'""' " mv . .m , - k t att,H?'w5aBltt , U tifp ti , i- tT.M . . . J" -- tiHi'ii uuian nnsl uorrnau I auder pmeit fcjeft wehaaate tth ul iZiTTu1 ''ne-utnee-. ul btm runde; I geil ihre Heilkraft ein weltbegren,, Frld von 5 Beschwerde deckt und weilte vielen Le t ' hmAm niihi nn. .1.. v ! 7. . "i. . "l i n r--"': weis umeen K ! i, . 7i 1 - " V Cl 's"" taot - 1 n 1 k i ? 9 e 7 Slo,en ud aus. . lfitdare Hölle tib erzogen. H tSlAWA m Üli XrKVUV. ULflltnl i - -p ytp Mi ; j?pc3iarar3t für - , , ?f uspr;: alf tb. : ! Jn Praxis seit ,867. i ! Dauernd etablirt, extx x cr fr i s-i 1 4r C)t ävashtngtott tr , der Vert&ian 6 troße gegenüber. , Indianapolis, 3nd. HMst Patienten ' ivelcke ' aukerbalb der kl&t yautnvm, auervaiv rer ui wohnen, werden erfolgreich durch Correspondenz behandelt.

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Worte drööen ihren Denk ukcht anS.l W k 1 1 8 i 1 1. VL y.. 13. Min 1831. Ich krachte e meine KZ sticht Idn tttzuthettr. weiche WzUhat ,.Pftsr önlas V,ervk-E.tktter" Ut Wtch ml. Viele Jahre war ich mit kpUipUjckkn Krämxje dehntet z gelrauchke nzliZe Wilml ud Derzii, ob tm würd hit AjäU schUmmer. Vor titim au gebrauchte ich den twMit ar.5 Worte könnrn meinen Dank tcht sdrSZ. Den mit Wecheit Utm ich jetzt szsn: Ich bi ge ttt l Ich empschle Medizin a&m tdunn, den fie wird stchne HeUung dttnge. Emma ,. Burkt. I a ck i s v, Mich. . 6. 1U 155t. Z b bk!fn?!k bietgttt. da mein Sokg Zs ZÄNN Kttonlch,oächk oder Vielmehr NervonUkkn litt, tat V VII V ( jt. jrj ffVi V 4r f.', , zntt Lesstlrung. Jetzt ist er wtt'dir vollständig HeZund mt stark. Ich ewpkehie eiueA Zede tiit Vltbip eil ein sichere $ Uraiitcl. KS. B dtt. CSva? ki r?erthvok?eZ Vch för NrwelcQkndr rwiLL Prri!-aM zugriandk. AnNi erijülte auch die Wtrdizia umtoich. Tiefe Medizin wurde seit Um Jahre im v? dem Hochv. PastorKönig in 9tt Wayne. 336., zubkreUet und jetzt nter kintx AnweisÄNg vo der OdklQ MED1C1NC CO., 838 ItandolpU St., OIICACO, ei 8fMf d 1 n . -.,.,. ..... j iWt Hl Sl.00 die Flasche, m Hkaschen fürtzS.LS, grobe 1.75, c iüt tz'.VV. ?n JdianapollS in den deutlchkn Mvilzeken K ! , Mill 4(9ur. r.l VN. l!sn rj " I " V-i' U.'U11 v E r. UNS ESe Sud Sau Str. U'td Mnceln iZanr, Dr. Panher, lZHIrurg ilnd Frauenarzt. Heilanstalt und Ofsiee : im Ost Michigau Straße, (We Massachusttts Ave.) TöglZch von 2 bis 4 Uhr. Sonlag5 auS genommen. Telephon 22l). Dr. Wagner, Office : Uo. 0 0sl Shw Skr. OwceStdkn : IC Uhr srmttreA. KUhr Nachmittags. Wohnung: ?r?e Brdwah ? Liuiolve. LZ?" Tkiwho Dr.Wilh.J.Rogge, Dontschov Auzt. Office : bei Pantzer's Äpothese. (Tel. 1130.) Süd Fast Straße und Lincoln Lane. Sprechstnudeu: 9 Uhr 3 tthr Nachm. nd 7 Utzr Abends. Wohnung: Madison Wvenue. C Telepbsu 1103. Dr. I. Bühler, Tcntschcr Arzt. Office und Wohnung: 337 Süd Dclaware Straße. Osfice-StAd7n: Uhr Bor,.; S S Uhr Nachm. : 7 S Ubr Abends. Telephon L. Dr.H.S. Cunningham, Ofsice und Wohnung : SS Süd Meridian Straße. Telephon 1319. Mt-e-Stunben : Nhr Morsenk. IS t uyr itttsgs. 710 ugr Abende. Dr. SunntngZin spricht Deutsch. G. C. f&vexto, Deutscher Zahl! - Arzt, Ao. Lj Nord Pennsylbanic Str, I,tkIch K. Kerd. A. Müller, Rachfvlger vs (Stetse MSLer.z 31 p c t Ut h t v. Tie userttgUiZs don Nezeplen sttchi?Kt iv zvrlaZktger. sachverftLodiger Weile. Südwest-Ecke der Ost Wasblttgwtt und Oft Str. WCr telctn Red Star Line. Per. Staaten und Königlich belgische Post-Dampfer. Regelmäßige Fahrten zwischen Antwerpen Antwerpen und und New Bork u Philadelphia i i V' s, ' " " '" V .4 IUV ttieörip.K P,ke. Antwerpen bietet Neisesde rn und nach D.-uttckiaud. Oe.'trrre,.!,. Frankreich und der EMpr, besondere Bsrthile. AhMtzrt von New pnt jrdcn Mittwoch ? wn Antwerpen jeden Eamsta. Tie Tamvier Mein VXMt sind aU nciicfici- o:n,ru!,in und vervi den EiamHeil nd BesttemUchrM nd L.lmeUig' kett bet be,Vdevö vieynsrn Preise. Näheres dei: Internntional Kv. Co.. Geeral?lentur. Beneral-Agcnt. n. New York und Philadelphia oder: Frenzel ÄroS., Alex, Metzger, VndkskrMis. cnfi'ili.l.t' X, Am ..k. ,ueUl4 nd I , ., M uiiiiw,.!!! iuuuKnuTi V- W W Vlm. I. nrn 1L. TImumJ Trar in theirtrira totvlitlet.wh.nrrrr iher lir.I will InAin.iu th Ituatioil r t nipivjr m.nt. m liich you n rn that nioun t Ka moii.T ftjf m unlrat mxiraifui II bove. tatily uil qHicWlT fearn4. I äin bat na workar ftorn ach di.tri. t r Fuunlr. I tut. alrradx taartat ul pronatd whb nplm aitut 1' Mjib.r, d ara makkny ICMMI imrMcli. It tKKMI S $0J'J I'uW Et'1'' VU fcF Ad4rM 4t ont, R. . ALLSÄ. Uox aOnwu, Uia. jeitferig.i?irnktjft lStltterjaTttttO-! V' iJLdJ ' Cross-eyesascuredbyDr.Bärker !n one Minute by a new improved and ' mdUi' Qnii l?e.t k iiit t ppeaait , SchiesNUgett. verbesserte schmerzlcse Methode wrirt verdin 372 jaIIe ist zianapolis geheilr. von denn Sie stch persönlich überzeugen können. Wat ige Berechnung. , ' j

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ndiana nbilitc ist das einzige Vlatt in Sudkana, wekcheS die Interessen des Volkes gegenüber ter Macht der Plulvkratie bertritt. Alk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten deL LebenS. Die Arbeit des Bolkek ift die Schöpferin alles Wohlstände? und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eö als moralische Psticht empsindes Leser de-r Indiana Tribune zu tin Das relchhalilge Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Lesestoffek. Der Abonnements Preis .der täglichen Tribüne ist I2t deS SonntagöblattS 3c beider zusammen 13 $t&.r per Woche oder 63 CtS. per Monat. Mn feA.f..Kf fiff.t v, HL.UVV VV f V lljUttVlf vuw Tageblatt HZ, da5Sonn!agsblatt per Jahr, beide zusammen DU in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig auögefuhrt. Eintrittskarten, Quittungen Evustittttlonen, Nechnnngen, GefchäftSkarten, Briefköpfe, Zirkulare, ,! " Programme u. f. w. für Geschäftsleute und Vereine werden geschmackvoll auözeführt. NW . mm U ZlAaüsMs. .nd Staat und Schielauge . , werben positiv in wenigen Minute kckirnerzls Rfijcilt. n.ccr jrUttit tctjanbflt weiten o l.',nge sie ürkr jung und. Hifatibt Sluacit. i.tiitcf, u3fferi(if Äugen. Uia icr.fatarrsi, lcnbbc,lufi, im Ctjv; alle brtlba tcw Kflfn, Cljtcn, Jiaifit und Hateleiden si'tvbc rc3 crarr unn, iTirefiertm iWrifecdt. lchmxrzk? ft ' l a ti p; 1 ' ;? . .- "" , . . .' riÖek:;'''!;!:!! uinlcu i'.r i'eb.-s Sfitflt !cit;.(I angefenizt. Vat Senfe u Äursi it aM'ir fhtii, d)itioj( fv fnjirtui;ts Sibs;:, 11 1 . , ' stünftliche Staftf. TaS r hl-t oltia'te Slnortirneiu im SrDrn. Xlf feibvu itcttcn ognr 2itjuct6in ia,nifTlf kwge upi. .uLn"u d,e Är vegttng und t09 utsedk c umu lia.i(ii uge. irnie inafeo. Lprechnunden vcn 9 Uh? Mvrsien S bis 4 Uhr Äbendö. ZZT Confultation frei.

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